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Ehrenmal bei Teterow mit Aussichtsplattform

17. Jun 2024

| Nr. 32

| Pressemitteilungen

Neuer Walderlebnispark in den Teterower Heidbergen

Spätestens von Anfang Juli an können Besucher der Teterower Heidberge in der Mecklenburgischen Schweiz den neuen Walderlebnispark begehen. „Auf mehreren Quadratkilometern Fläche sind verschiedene Landschaftsarten wie Wald, Moor oder Heide zu finden“, sagte die Leiterin der Tourist-Info Teterow, Jana Koch. Alle drei großen Wandergebiete der Region im Nordosten der Mecklenburgischen Seenplatte, Teterower Heidberge, Teterower See und das Hohe Holz, seien mit einem rund 18 Kilometer langen Rundweg verbunden. Es gebe allerdings Dutzende Möglichkeiten von Variationen wie beispielsweise eine Wanderung durch den Appelhäger Forst oder die Einbeziehung des Bergrings. „Plötzlich steht man vor Europas schönster Grasrennbahn“, sagte Koch. Wegen seiner Attraktivität habe sich Teterow zum Mittelpunkt der internationalen Motor-Bahnsportszene entwickelt. Regelmäßig gibt es beispielsweise Motorrad-Grasbahnrennen, Speedway- und Enduro-Rennen.

Auch mit dem Bergring seien die Teterower Heidberge mit ihren ausgedehnten Wanderwegen ein lohnendes Ziel. „Es gibt verschiedene Stationen vom grünen Klassenzimmer für Schulklassen und Gruppen, einem Weg ins Moor hinein bis hin zum Wald der Talente.“ Dort könnten Besucher auf dem Walderlebnispfad an verschiedenen Geräten ihre Fitness überprüfen und auch verbessern, berichtete Koch. Viele Infotafeln zum Thema Wald oder Klimaschutz bereicherten das Naturerlebnis für Wanderer. Eine Waldgaststätte inklusive Wanderparkplatz könne die Anfahrt für Familien mit Kindern erleichtern.

„Im Rahmen eines Projekts des Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See zum Erhalt wertvoller Pflanzen- und Tierarten werden Flächen für sogenannte Magerrasen gefördert“, sagte Koch. So soll Lebensraum etwa für Golddistel, Pfirsichblättrige Glockenblume, Tauben-Skabiose und Sand-Thymian geschaffen werden. „Alles Pflanzen, die hier früher weit verbreitet waren.“ Auch viele Insekten und die Zauneidechse werden davon profitieren, zeigte sich Koch sicher.

Ein lohnendes Ziel sei auch der Besuch des 20 Meter hohen Ehrenmals. „Wie ein in die Erde gerammtes Schwert, bei dem nur noch der Schaft zu sehen ist, ragt das Denkmal über die Heidberge hinaus“, sagte Koch. Es war 1927 für die Opfer des 1. Weltkrieges gebaut worden. Von seiner Aussichtsplattform in 114 Meter über Meereshöhe gelinge ein weiter Blick auf die Landschaft um Teterow bis weit in die Ferne.
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Das freitragende Stabwerk der oberen Ausstellungsebenen im Meeresmuseum erhielt bis zu 14 Meter lange Öffnungen für die Installation von originalgroßen Modellen von Meerestieren wie Haien.

17. Jun 2024

| Nr. 32

| Pressemitteilungen

Wiedereröffnung des Meeresmuseums in Stralsund steht bevor

Gut dreieinhalb Jahre dauerten die umfangreichen Umbauarbeiten, vom 17. Juli an ist das Meeresmuseum Stralsund wieder für Besucher geöffnet. Die Neuerungen sind vom ersten Moment an sichtbar, sagte Museumssprecherin Diana Meyen. So erstreckt sich der völlig neu gestaltete Eingangsbereich vom sogenannten Forum über den überdachten Westhof mit Museumsshop bis hin zum Westportal der Kirchenhalle. Gleichzeitig seien besonders beliebte Objekte wie die Lederschildkröte „Marlene“, der fünf Meter hohe originale Korallenriffpfeiler aus dem Roten Meer oder das berühmte Skelett eines Finnwals im Chor weiterhin zu sehen. Insgesamt wurden in die Modernisierung des Museums mit seinen 7.500 Quadratmetern Fläche rund 51,1 Millionen Euro investiert.

Der Ausstellungsrundgang ist komplett überarbeitet worden, wie Meyen berichtete. „Er widmet sich dem Ursprung und der Vielfalt des Lebens im Meer.“ Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Meer beleuchtet oder auch künftige Strategien für nachhaltige Fischerei aufgezeigt. Eine gut 15 Meter lange Biodiversitätswand würdige die vielfach unterschätzte Artenvielfalt der wirbellosen Meerestiere wie Kraken, Quallen und Krebse. Im Obergeschoss zeichneten detailgetreu nachempfundene Lebensräume und Tiere den Weg von der Antarktis bis zur Arktis nach.

In der Katharinenhalle mit ihren drei Ausstellungsebenen werden in ersten kleineren Aquarien Fische zu bewundern sein. Das freitragende Stabwerk der oberen Ausstellungsebenen erhielt bis zu 14 Meter lange Öffnungen für die Installation von originalgroßen Modellen von Meerestieren wie Haien, Delfinen und einem rund 600 Kilogramm schweren Brydewal, die vom Figurenbauer Peter Ardelt aus Dresden angefertigt wurden. „Das größte Modell ist mit zehn Metern Länge ein Walhai, der über anderen verschiedenen Hai-Arten unter dem Gewölbe schwebt“, sagte Meyen. Die frei hängenden Exponate seien so inszeniert, dass die Raumwirkung der ehemaligen Hallenkirche erhalten bleibt.

Noch bis Oktober werde es allerdings dauern, bis das eindrucksvolle Großaquarium mit einem Fassungsvermögen von rund 700.000 Litern Wasser die Meeresbewohner eines Karibikriffs zeigen wird. „Die Tiere können erst in die neuen Becken eingesetzt werden, wenn alle Wasserwerte stimmen“, betonte Meyen. Die Verzögerung sei die Folge der vielen Krisen, wie die Corona-Pandemie, die Energiekrise oder auch ein Cyberangriff, die in der Umbauzeit auf das Meeresmuseum einwirkten. Bis zur Fertigstellung des kompletten Museumsrundgang werde der Eintrittspreis halbiert.
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Gäste können in den insgesamt 38 Kabinen des Kühlungsborner Riesenrads frühstücken, Kaffee- und Kuchen genießen oder auch ein Drei-Gänge-Dinner einnehmen.

17. Jun 2024

| Nr. 32

| Pressemitteilungen

Speisen in luftiger Höhe im Kühlungsborner Riesenrad

Ein Essen direkt am Meer hat für die meisten Menschen einen besonderen Reiz. Für Gäste des größten Ostseebads an der mecklenburgischen Küste steht nun ein ganz spezielles Angebot zur Verfügung. Denn in den insgesamt 38 Kabinen des Riesenrads direkt am Strand können sie gepflegt frühstücken, Kaffee- und Kuchen genießen oder auch ein Drei-Gänge-Dinner einnehmen – und das mit permanentem Blick auf die Ostsee im Norden, den Urlaubsort selbst und das Waldgebiet Kühlung im Süden. Gleichzeitig ist das Riesenrad, das die Gäste bis in eine Höhe von 45 Metern bringt, weiter für das reguläre Tagesgeschäft offen.

„Ein Essen im Riesenrad ist nicht nur ein Mahl, es ist eine Reise“, sagte Betriebsleiter Karsten Jurk, der mit seinem Team die Gäste in ungewohnter Umgebung versorgt. „Vier Personen können ganz gemütlich in den klimatisierten Gondeln sitzen und essen. Bei sechs Personen wird es ein bisschen eng, aber es geht.“ Beeilen müsse sich niemand im Riesenrad, bis zu eineinhalb Stunden könnten die Gäste das Essen und die stets wechselnde Aussicht genießen.

Das Essen werde in einem Küchencontainer direkt am Fuß des Riesenrads zubereitet. Jeder Gang werde zeitlich genau so abgestimmt, dass er bei optimaler Temperatur am Tisch der Gondel serviert werden kann. Die Preise bewegen sich zwischen 32 Euro pro Person für das Frühstück und 49 Euro für das Dinner.

Damit das alles perfekt funktioniert und die Gäste entsprechend zufrieden sein können, ist eine Reservierung am Vortag notwendig, wie Jurk betonte. Die Gäste können dann zwischen drei oder vier Vorspeisen, fünf Hauptgerichten und drei Desserts auswählen. „Dann wissen wir genau, was am nächsten Tag passiert.“ Wind sei nur selten ein Problem für die Gastronomie. „Bis zu Windstärke sechs ist alles gut, auch Böen bis Stärke sieben sind machbar.“
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Der neue „Kayakomat“ für Kajaks und Stand-up Paddling-Boards steht in der Hafenstraße in Greifswald.

17. Jun 2024

| Nr. 32

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Neu: „Kayakomat“ für Kajaks und Stand-up-Paddling-Boards in Greifswald

Am Ufer des Flusses Ryck in Greifswald ist seit Kurzem die einfache Ausleihe von Kajaks und Stand-up Paddling-Boards bei einem sogenannten Kayakomat möglich. „Der Vorteil ist der unkomplizierte Zugang zu jeder Tages- und Nachtzeit“, sagte der Betreiber der Station, Steffen Wiese. Die Kajaks oder Boards könnten ganz einfach per Handy gebucht und bezahlt werden. Mit dem zugeschickten Code werde ein digitales Schloss geöffnet und das Gerät entnommen werden. Diese Methode sei ideal für die Menschen, die nur gelegentlich diesem Sport nachgehen möchten oder auch für Anfänger, die sich erst einmal mit den Geräten anfreunden müssen. Auch für kleinere Teams von Firmen und Organisationen wäre das Angebot gedacht.

Diese Sportarten böten authentische Erlebnisse, die immer direkt mit der Natur verbunden sind. Bei den Kajaks gebe es eine Mindestmietzeit von zwei Stunden für 28 Euro. Diese Zeit sei nötig, da etwas Vorbereitungszeit notwendig ist, sagte Wiese. Bei den SUP-Boards sei das Minimum eine Stunde für jeweils 14 Euro. Standardmäßig gehörten Schwimmwesten zum Service dazu.

„Von der Verleihstation aus können sich die Nutzer entscheiden, ob sie durch die belebte Kanal-City Richtung Museumshafen paddeln und sich danach vom Ryck durch die naturnahen Ufer in Greifswald tragen lassen“, berichtete Wiese. Wer sich aber nach Meer sehne, kann in Richtung der Dänischen Wiek fahren und sich von der Weite der Bucht im Greifswalder Bodden inspirieren lassen.

Mit der Greifswalder Station baue das in Schweden ansässige international tätige Unternehmen Kayakomat sein Netz in Mecklenburg-Vorpommern aus, sagte Wiese. Den Firmenangaben zufolge gibt es neben Greifswald bereits Stationen in Schwerin und Krakow am See. Noch in diesem Jahr sollen Stationen unter anderem in Rostock, Stralsund, Wolgast oder Ueckermünde geöffnet werden.
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Kinder und Jugendliche kommen mit Familien zum Golfen nach Mecklenburg-Vorpommern

17. Jun 2024

| Nr. 32

| Pressemitteilungen

Sommer-Trainingscamps für Jugendliche im Ostsee Golf Resort Wittenbeck

Eine gute Kinder- und Jugendarbeit in Golfvereinen ist nach Ansicht des Jugendwarts im Ostsee Golf Club Wittenbeck, Heiko Fischer, die beste Grundlage für die Gewinnung späterer Vereinsmitglieder und Gäste. Das wiederum habe Auswirkungen auf die Auslastung der Anlagen und der angeschlossenen Beherbergungsunternehmen. Fischer ist auch im Golfverband Mecklenburg-Vorpommern für die Jugendarbeit zuständig und hatte Ende 2022 für den Aufbau der Jugendmannschaft in Wittenbeck den Nachwuchspreis des Deutschen Golf Verbands erhalten. Wittenbeck liegt zwischen Kühlungsborn und Heiligendamm.

Meist sind es laut Fischer die Eltern, die bei ihren Kindern die Begeisterung für den Golfsport wecken. Es seien immer häufiger Familien mit heranwachsenden Kindern auf den Plätzen anzutreffen. Es sei auch zu beobachten, dass im Familienverband die Anstrengungen einer mehrere Stunden dauernden Runde auf einer 18-Loch-Anlage viel einfacher wegzustecken sind. „Das stärkt die ganze Familie“, zeigte er sich überzeugt.

Um die Kinder- und Jugendarbeit zu fördern, biete das Ostsee Golf Resort Wittenbeck über die Golfschule im Sommer zwei Trainingscamps für Jugendliche auch aus anderen Bundesländern an. „Dann kommt meist die ganze Familie mit“, betonte Fischer. Das seien oft Familien, die hier in Mecklenburg-Vorpommern ihren Jahresurlaub verbringen und ihre Kinder im Golfclub betreuen lassen. „Da werden die Weichen dafür gestellt, dass die Kinder als Erwachsene auch Golf spielen und entsprechend reisen.“

Um die Familien mit Kindern im Golfsport zu unterstützen, gebe es inzwischen auch ein spezielles Golfturnier – den Generationen-Cup. „Dazu werden Pärchen gebildet: Einer muss jünger und der andere entsprechend älter als 18 Jahre sein.“ Da spielten dann die Elterngeneration mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln. „Diese Idee ist gut aufgenommen worden“, berichtete Fischer. Bereits im ersten Jahr seien 21 Jugendliche mit Erwachsenen dabei gewesen.

Aktuell spielten in Wittenbeck 19 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 17 Jahren. Diese Zahl sei mehr als doppelt so hoch wie vor vier Jahren, als er mit seiner Tätigkeit als Jugendwart begonnen habe, sagte Fischer. Entsprechend seien inzwischen zwei Trainer für die gemischten Gruppen zuständig.

Weitere Zentren der Jugendarbeit sind den Verbandsangaben zufolge der Golfpark Strelasund bei Grimmen und WINSTONgolf östlich von Schwerin. Zur Förderung gehöre auch die Teilnahme eines Nachwuchsteams am Jugendländerpokal im August im brandenburgischen Bad Saarow mit dem Logo „MV tut gut“.

Der Verband in Mecklenburg-Vorpommern zählt den Angaben zufolge rund 18.000 Mitglieder, dies sei eine konstant hohe Zahl in den vergangenen Jahren. 50 Prozent der Mitglieder kommen aus anderen Bundesländern und dem Ausland.
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Public Viewing am Ostseestrand auf Usedom

14. Jun 2024

| Nr. 31

| Pressemitteilungen

In den Sommerferien nach Mecklenburg-Vorpommern

Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft
In diesem Jahr ist Deutschland Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft. In Mecklenburg-Vorpommern werden Fans zum Public Viewing am Strand eingeladen. Auf der Insel Usedom gibt es vom 14. Juni bis zum 14. Juli . Gäste können alle Spiele auf einer 32 Quadratmeter großen LED-Videowand, die in der Ostsee neben der Heringsdorfer Seebrücke steht, verfolgen. An der Mecklenburgischen Ostseeküste können Fans im zu allen Deutschland-Spielen sowie zum Finale vor einer großen Leinwand mitfiebern. In Warnemünde zeigt die alle Spiele mit deutscher Beteiligung auf einer großen Leinwand.
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Ostseebad Boltenhagen: Erster Aquafunpark auf der Ostsee
Im Ostseebad Boltenhagen an der Mecklenburgischen Ostseeküste wurde vor Kurzem der erste Aquafunpark auf der Ostsee eröffnet. Der schwimmende Park, bestehend aus aufblasbaren Elementen zum Springen, Rutschen und Klettern, liegt in der Nähe der örtlichen Seebrücke. Im Aquafunpark können etwa 90 Besucherinnen und Besucher pro Stunde begrüßt werden. Zudem gibt es ein Spielfeld für Wasserball sowie einen Verleih von Stand-up-Paddleboards. Der Ticketverkauf erfolgt online und an der so genannten Beach Base direkt am Strand vor dem Park. Die Sicherheit wird unter anderem durch das verpflichtende Tragen einer Schwimmweste sowie die Überwachung durch Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) gewährleistet. Der Wasserpark hat im Sommer bei gutem Wetter jeden Tag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
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Sandklaffmuschel und Silbermöwe: BUND-Strandführungen in Ahrenshoop
Im Ostseebad Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bietet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) in diesem Sommer Strandführungen für Familien an. Naturbegeisterte erfahren dabei Wissenswertes über die Tier-, Pflanzen- und Algenwelt am und im Wasser. Der BUND erklärt, was das Besondere an einer Strandinsel ist, wie man Sandklaffmuscheln, Blasentang und Silbermöwen erkennt oder warum das Ostseewasser nicht ganz so salzig wie das anderer Meere ist. Die 90-minütige Tour findet im Zeitraum vom 14. Juni bis zum 27. September jeden Freitag um 10:00 Uhr statt. Teilnehmende treffen sich am Robben-Infoschild, das sich am Strandaufgang 15 im Ostseebad Ahrenshoop befindet. Interessierte können sich per Mail an für das kostenlose Umweltbildungsangebot anmelden.
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Kulturkutter-Bühne frei für „Caspar Guck-in-die-Welt“: Figurentheater in Binz
Im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen wird diesen Sommer vom 30. Juni bis zum 30. August zum siebten Mal in Folge ein facettenreiches Programm auf der Bühne des so genannten Kulturkutters im Kurpark Binz angeboten. Mit der „BINZER BUCHT CARD“ ist die Teilnahme an den Veranstaltungen kostenfrei. An Sonn- und Dienstagen wird ein Abendprogramm für Erwachsene geboten. Jeden Montag und Mittwoch können Kinder um 16:00 Uhr ein wechselndes Figuren- und Erzähltheater sowie Musik und Puppenspiel erleben. Anlässlich des wird zudem das Theaterstück „Caspar Guck-in-die-Welt“ am 1. Juli und am 12. sowie 26. August aufgeführt. Die Sonderveranstaltung wird vom Figurentheater Schnuppe angeboten und ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet. Zuschauende können dabei einen Blick in die Kindheit des Malers werfen und entdecken, welche Erlebnisse und Erfahrungen ihn geprägt haben.
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Workshops zu Strandfunden und Meerestieren im OZEANEUM
Sommerferien im Naturerlebniszentrum: Im OZEANEUM in der Hansestadt Stralsund können Kinder im Rahmen des Museumsbesuches an zwei verschiedenen Workshops teilnehmen. Unter dem Titel „Kleine Meerestiere hautnah“ werden Informationen zu Meeresbewohnern wie Seesternen, Anemonen und Krebsen vermittelt. Teilnehmende dürfen die kleinen Meerestiere vorsichtig und unter fachkundiger Anleitung berühren. Das Angebot kann vom 25. Juli bis zum 29. August jeden Donnerstag von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr besucht werden. Beim zweiten Workshop erhalten Neugierige Antworten auf Fragen zu Strandfunden. Bei der Bestimmung dieser finden Kinder beispielsweise heraus, zu welcher Muschelart zerbrochene Schalen gehören, wie ein Stein heißt und ob ein Fossil erkennbar ist. Zum Workshop „Strandfunde“, der jeden Freitag vom 26. Juli bis zum 30. August von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr veranstaltet wird, dürfen außerdem eigene Strandfunde zur Bestimmung mitgebracht werden.
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Schwimmen lernen in der Mecklenburgischen Schweiz
Von Seepferdchen bis Gold: Im Teterower See in der Mecklenburgischen Schweiz können Kinder ab fünf Jahren im NaturBad schwimmen lernen oder sogar Kurse bis zum Jugendschwimmabzeichen Gold absolvieren. Die Schwimmkurse werden wöchentlich vom 29. Juli bis zum 30. August von Montag bis Freitag jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr angeboten. Die Anmeldung erfolgt beim Arbeiter-Samariter-Bund e. V. (ASB) Schwerin-Parchim unter der Rufnummer 03852 00355300, per E-Mail an  oder direkt beim Schwimmlehrer unter der Rufnummer 0172 1720828. Zudem gibt es verschiedene weitere Aktivitäten auf und am Teterower See: Die historische Barkasse „Regulus“ verkehrt zwischen dem NaturBad Teterow, der Burgwallinsel und Teschow. An der Burgwallinsel, einer ehemaligen slawischen Siedlungsstätte, können Gäste Tretboote ausleihen, eine Wanderung unternehmen oder sich am Naturbadestrand abkühlen.
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Sonnenuntergangs-Yoga am Ahrenshooper Strand
Sport vor Meereskulisse: Im Ostseebad Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bietet Yogalehrerin und Pilates-Mastertrainerin Sandra Gawlik einen Yogakurs am Strand zum Sonnenuntergang an. Ab Juni bis August können auch Familien mit Teenagern jeden Mittwoch um 19:30 Uhr an dem besonderen Erlebnis teilnehmen. Die von Meeresrauschen begleitete Yogaeinheit im Sand ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Interessierte melden sich unter der Rufnummer 038220 66661 in der Kurverwaltung Ahrenshoop an. Der Treffpunkt ist an der Tourist-Information der Kurverwaltung Ahrenshoop. Mit der Gästekarte der Region Fischland-Darß-Zingst zahlen Teilnehmende nur fünf Euro.
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Die Herberge „Das Kittchen“ unweit der St.-Marienkirche in der Hansestadt Wismar ist eine ehemalige Jugendarrestanstalt.

11. Jun 2024

| Nr. 30

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Juni +++

Letzte Chance: Noch bis zum 16. Juni werden Gäste zum Soft Opening in die Herberge „Das Kittchen“ in der Hansestadt Wismar eingeladen. Die Unterkunft unweit der St.-Marienkirche ist eine ehemalige Jugendarrestanstalt, die zu einer Herberge umfunktioniert wurde. Im Rahmen des Soft Openings können Gäste für nur jeweils 20 Euro pro Nacht in einer der früheren Zellen übernachten. Das Frühstück wird mit acht Euro pro Person berechnet. In den kleinsten Zimmern, die mit einem Etagenbett ausgestattet sind, wurden die originalen Zellengrößen beibehalten. Zudem gibt es verschiedene Mehrbettzimmer mit Doppel- oder Etagenbetten, in denen bis zu acht Personen Platz finden. Mit dem Konzept sollen insbesondere Jugendgruppen, Radreisende, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen sowie ältere Menschen angesprochen werden.
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Klavierspieler am Steilufer von Ahrenshoop

04. Jun 2024

| Nr. 29

| Fischland-Darß-Zingst

Konzertreihe „Naturklänge“ auf Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und dem Küstenvorland

Mit insgesamt acht Konzerten wartet die Konzertreihe Naturklänge 2024 auf. Das Eröffnungskonzert findet am 21. Juni 2024 am Barther Bodden statt, die Naturklänge enden am 7. September am Steilufer zwischen Ahrenshoop und Wustrow. Wie der künstlerische Leiter der Konzertreihe, der Musiker und Komponist Lutz Gerlach sagte, werden mit der Konzertreihe die Ostseebäder auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit dem Landesinneren verbunden. „Wir sind in der ganzen Region unterwegs.“ So liege beispielsweise der Eixner See rund 40 Kilometer südlich von Zingst entfernt. Das Spezielle an dem dortigen Konzert sei, dass die Pianisten Ulugbek Palvanov und Eugene Mursky auf ihrem „Swimming Piano“ Werke unter anderem von Beethoven, Mozart oder Chopin spielen werden. Mit einem recht großen logistischen Aufwand werde für das Piano ein Ponton auf den See gelegt.

Einer der Leitsätze der Konzertreihe lautet „Besondere Musik an besonderen Orten“. Die unterschiedlichen Spielorte wie etwa der Naturstrand Glöwitzer Bucht am Barther Bodden, wo der Sänger und Songwriter Benne mit seiner Band auftreten wird, machten den Reiz der Veranstaltungen aus und böten auch manchmal Überraschungen, berichtete Gerlach. „Man kann nicht überall damit rechnen, dass man auf gepolsterten Stühlen sitzen kann.“ Hintergrund sei, dass die Veranstalter Orte suchten, mit denen die Besonderheiten der Natur deutlich werden und die Künstler im Einklang mit den Gegebenheiten der Umgebung ihre Kunst darbieten können. So gebe es an der Küste Wellengeräusche, Möwen und Wind, woanders rauschen die Blätter und die Grillen zirpen. „Dazu gehört auch, dass Künstler und Besucher Wind und Wetter ausgesetzt sind – was natürlich auch ein gewisses Risiko birgt“, sagte Gerlach. Manche Spielorte seien auch nur mit einem längeren Fußmarsch zu erreichen.

Es sei ein weiteres wichtiges Merkmal der „Naturklänge“, dass sie genreoffen sind. Nahezu jede Stilrichtung kann vertreten sein. „Wir sind kein Klassik-Festival, wir sind kein Jazz-Festival. Wir generieren Veranstaltungserlebnisse und wollen mit dem Konzertort in eine gewisse Korrespondenz treten, wenn es möglich ist“, sagte Gerlach. So trete die Brassband Schnaftl Ufftschik im Freilichtmuseum Klockenhagen auf. Die Band spiele Polka und sei robust und hemdsärmelig und passe damit wunderbar zum Museum.

„Die Konzertreihe findet von Beginn an unter der Leitung des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst in Kooperation mit den einzelnen Veranstaltungsorten statt und begeistert alle Beteiligten jedes Jahr aufs Neue“, sagte die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst Julia Bülow.
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Müther-Turm im Ostseebad Binz

04. Jun 2024

| Nr. 29

| Insel Rügen

Binz widmet Bauingenieur Müther eine Themenwoche

Ufo besichtigen und kreativ werden: Vom 30. September bis zum 6. Oktober 2024 wird im Ostseebad Binz die Müther-Woche veranstaltet. Der Bauingenieur Ulrich Müther (1934-2007) hat mit seinen filigranen Bauten aus Beton Architekturgeschichte geschrieben. Dazu gehören unter anderem weltberühmte Bauwerke wie der Teepott in Warnemünde, der Müther-Turm (ehemals Rettungsturm) in Binz oder der Uferpavillon Seerose in Potsdam geschaffen. Mehr als 70 seiner Schalenbauten gab es weltweit, die meisten davon in Ostdeutschland, aber auch in Polen oder auf Kuba.

Wie Holger Vonberg vom Binzer Bucht Tourismus berichtete, wird im Rahmen der Müther-Woche beispielsweise eine exklusive Bustour zu den Müther-Bauten auf Rügen oder einen Kreativkurs mit dem Titel: „Geht nicht, gibt’s nicht“ angeboten. Dort könnten Teilnehmende erfahren, wie aus Geraden doppelt gekrümmte Flächen werden. Oder wie es Vonberg auch ausdrückt: „Mit Schaschlikspießen hyperbolische Paraboloide bauen“. Auch Kinder könnten in diesen speziellen Müther-Bastelstunden kreativ werden.

Mehrmals werde es „UFO OFFEN – Ein- und Ausblicke im Müther-Turm“ geben. Dieser futuristisch anmutende Rettungsturm in der Düne am Binzer Strand ist heute eine Außenstelle des Standesamtes. Für die Zeremonie kommen Paare auch von weit her angereist. Dabei diente der 1982 fertiggestellte Bau bis 2004 tatsächlich als Rettungsturm in der Badesaison. Das Baudenkmal war 2017 aufwendig saniert worden. Wie Vonberg erklärte, ist der Turm in außergewöhnlicher Optik eines seiner kleinsten Bauwerke. Im Haus des Gastes werde auch noch eine Dauerausstellung mit 3D-Modellen von Müther-Bauten zu sehen sein.

„Das Ostseebad Binz war für Müther Inspirationsort und Werkstatt zugleich; allerdings sind einige seiner Bauten abgerissen worden“, sagte Vonberg. Diesem Schicksal ist die 1967 errichtete Buswartehalle in Binz entgangen. „Die Überdachung ist noch heute zu bewundern.“ Über den Bauingenieur und sein Wirken als „Der Landbaumeister von Rügen“ weiß Torsten Seegert in seiner Veranstaltung „Müther-Bauten in der DDR – Eine Zeitreise in Bild und Ton“ zu berichten. Seegert hat bei Müther, der in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden wäre, gearbeitet und ihn lange begleitet.
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Foto: TMV/Krauss

Foto: TMV/Ulrich

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Schwerin lädt am letzten Juni-Wochenende zum traditionellen Schlossfest ein.

04. Jun 2024

| Nr. 29

| Schwerin

Ein Wochenende rund ums Schweriner Märchenschloss

Schwerin lädt am letzten Juni-Wochenende (28. bis 30. Juni 2024) zum traditionellen Schlossfest ein. Drei Tage lang steht der monumentale Neorenaissance- und Neogotik-Bau im Mittelpunkt des Geschehens in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Den ersten Höhepunkt gibt es gleich am Freitagabend bei Einbruch der Dunkelheit mit der Licht- und Laserinszenierung „Son et Lumière“. Die Show, die mit Musik und visuellen Effekten aufwarten kann, findet am Hauptportal des Schlosses statt und wird am Samstagabend mit einem anderen inhaltlichen Fokus wiederholt.

Am Samstag, dem Tag für die Historie, hat Großherzog Friedrich Franz II. (1823-1883) seinen großen Auftritt. Der Großherzog war verantwortlich für die tiefgreifende Sanierung und Umgestaltung der Residenz. „Man kann 160 Jahre zurückblicken und sehen, wie es dort zugegangen ist“, sagte Mathias Schott, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Schweriner Schlosses und derjenige, der dem Großherzog Gestalt gibt. An diesem Tag werde das Schloss in die Zeit des Historismus versetzt. Mehr als 150 Mitglieder des Schweriner Schlossvereins und anderer Vereine schlüpfen in historische Kostüme und begeben sich auf den Festumzug durch die Stadt. Die Gäste könnten verfolgen, wie der Großherzog Audienz hält oder sehen, wie sich die Damenwelt der damaligen Zeit gekleidet hatte. „Wir haben für dieses Fest mit dem Schloss die schönste Fassade, die man sich vorstellen kann“, betonte Schott voller Überzeugung.

Mit dieser Meinung ist er nicht allein, aktuell befindet sich die Landeshauptstadt mit ihrem Schloss im Verfahren um die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe. Vergangenes Jahr sei die Bewerbung eingereicht worden. „Das Evaluationsverfahren ist abgeschlossen, das Ergebnis ist aber noch nicht bekannt“, sagte Linda Holung, Koordinatorin der Stabsstelle Weltkulturerbe-Bewerbung bei der Landeshauptstadt Schwerin. Ende Juli werde die Entscheidung über die Aufnahme ins UNESCO-Weltkulturerbe erwartet. Die Besucher des Schlossfestes können sich über den Stand und die Details der Bewerbung informieren.

Am Sonntag steht dann der Landtag im Mittelpunkt des Geschehens. „Der Tag der offenen Tür im Landtag ist für uns ein zentraler Tag, an dem wir viele Menschen erreichen können“, sagte der Sprecher des Landtags, Dirk Lange. Die Besucher könnten hinter die Kulissen schauen und die Orte besichtigen, in denen die Politik des Landes gemacht wird. Der Plenarsaal sei offen und die Gäste könnten probesitzen. „Auch der Bürger- und der Datenschutzbeauftragte werden die Fragen der Besucher beantworten“, erklärte Lange. Zudem seien alle Fraktionen mit ihren Abgeordneten vertreten. Der Mix aus Information und Unterhaltung locke regelmäßig rund 15.000 Gäste an.
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