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12. Okt 2018
| Neues aus den Regionen
Woche der Nachhaltigkeit auf Rügen
Auf Mecklenburg-Vorpommerns Urlaubsinsel Rügen wird vom 20. bis zum 27. Oktober die vierte Woche der Nachhaltigkeit veranstaltet. Geführte Wanderungen, Mitmachwerkstätten für die ganze Familie, Safaris zu Wasserbüffeln sowie eine Kinder-Uni stehen auf dem Programm. Zum Auftakt können Besucher im Rahmen der Aktion „Waldaktie“ einen Spross in den Boden des Klimawaldes Sehlen setzen. Beim „Markt der nachhaltigen Alternativen“ am 26. und 27. Oktober im Naturerbe Zentrum Rügen in Prora gibt es regionale Köstlichkeiten – von Fisch- und Wildspezialitäten bis hin zu hausgemachten Brotaufstrichen und Imkereiprodukten – zu entdecken. Zudem wird Andreas Hoppe, bekannt aus der ARD-Krimireihe Tatort, aus seinem Buch „Allein unter Gurken – mein abenteuerlicher Versuch mich regional zu ernähren“ vorlesen. Das komplette Programm der Woche der Nachhaltigkeit finden Interessierte unter www.ruegen.de/nachhaltigkeit. Mit der Veranstaltungsreihe sollen Gäste und Einheimische über einen nachhaltigen Lebensstil informiert und zum Nachdenken angeregt werden. Veranstalter sind neben der Tourismuszentrale Rügen und dem Tourismusverband unter anderem die Landesforstanstalt, das „Naturerbe Zentrum Rügen“ sowie der Verein Rügenprodukte.
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12. Okt 2018
| Neues aus den Regionen
Ausstellungseröffnung im Atelier Otto Niemeyer-Holstein
Das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein zwischen den Seebädern Zempin und Koserow auf der Insel Usedom eröffnet am 19. Oktober den zweiten Teil der Ausstellung „Kunstwerke der Freunde im Nachlass ONH“. Nach einleitenden Worten von Franka Keil – der Leiterin des Museums – um 15.00 Uhr können Besucher die insgesamt rund 40 ausgestellten Gemälde und Grafiken bis zum 7. April 2019 bestaunen. Otto Niemeyer-Holstein war mit mehr als 200 Künstlern befreundet und hat zahlreiche Werke geschenkt bekommen, getauscht und auch gekauft, um junge Schaffende zu unterstützen. Neben seinen eigenen sind vor allem die Gemälde und Grafiken seiner Usedomer Freunde in der Sammlung ausgestellt, die nicht nur viel über Niemeyer-Holstein selbst, sondern auch über die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts aussagen. Unterstützend zur Ausstellung hat der Verein „Freundeskreis Otto Niemeyer-Holstein“ zudem einen Katalog herausgegeben, in dem Interessierte auf knapp 200 Seiten mehr über die 100 vorgestellten Künstler und ihre Werke erfahren können.
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12. Okt 2018
| Neues aus den Regionen
„Mecksikon“: Bundesweit erste Kultur-App lässt Ostseeküste entdecken
Interaktiv an der Ostseeküste: Mit der Web-App „Mecksikon – die Kultur-App des Nordens“ hat die Stiftung Mecklenburg einen neuen digitalen Reiseführer veröffentlicht. Die geodatenbasierte App führt Einheimische und Gäste zu Kulturschätzen in Mecklenburg-Vorpommern und bietet damit vor allem jüngeren Interessierten einen zeitgemäßen Zugang zum Erleben kultureller Reichtümer des Landes. Gelistet sind etwa Baudenkmale wie Gutshäuser und Schlösser, Kirchen und Klöster, Sagenorte oder Museen – zunächst in der Modellregion Nordwestmecklenburg. Mit lebendigen Text-, Bild-, Audio- und Videobeiträgen, die nicht selten auch Zeitzeugenberichte verarbeiten, bietet das Kulturarchiv sowohl authentische Geschichtserlebnisse als auch Inspirationen für neue Urlaubsentdeckungen.
Die große Wissensbasis der Kultur-App gründet sich auf Informationen, die von Ortschronisten, Hochschulen, Schulen und Kennern der Regionen stammen. Über eine Eingabemaske im Internet kann jeder, der über Hintergrundwissen und Materialien zu kulturell wertvollen Orten verfügt, Beiträge für „Mecksikon“ erstellen. Nach einer Prüfung von Web-Moderatoren werden diese zeitnah in das App-Angebot überführt und veröffentlicht. Die Umsetzung der „Mecksikon“-App wurde durch Mittel des Europäischen Sozialfonds sowie des Landkreises Nordwestmecklenburg gefördert.
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12. Okt 2018
| Neues aus den Regionen
„Kultur trifft Genuss“ – das Theater kommt zum Gast
Mit einem kulinarischen Kulturprogramm werden Feinschmecker bei der achten Auflage der Reihe „Kultur trifft Genuss“ am 17. November in Warnemünde, Markgrafenheide und Hohe Düne verwöhnt. Während Gäste ihre exklusiven Menüs in einem von zehn teilnehmenden Restaurants genießen, ziehen die Musiker von Haus zu Haus und präsentieren ihr Können. Das musikalische Repertoire in diesem Jahr umfasst sowohl altbekannte Klassiker als auch neue Klänge. So werden Katharina Wieben und Lena-Brit Amtsberg als Duo Hits von Britney Spears, Elle King und Ray Charles auf der Ukulele spielen. Die jungen Künstler und Absolventen der Hochschule für Musik und Theater Rostock, die die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal auf die Beine gestellt haben, konnten zudem zahlreiche internationale Musiker organisieren: Zum Beispiel Paweł Motyczyński, der zusammen mit Cindy Ochott „Mysteries of the Macabre“ – eine Interpretation der Oper „Le Grand Macabre“ von György Ligeti – präsentiert. Die Eintrittskarten für die jeweiligen Restaurants können Interessierte unter oder bei den dort genannten Vorverkaufsstellen erwerben.
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05. Okt 2018
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Oktober +++
Am 29. September ist das Schaudepot der Rostocker Kunsthalle nach rund anderthalb Jahren Bauzeit fertiggestellt worden. In dem 1.100 Quadratmeter großen Gebäude werden zukünftig Plastiken, Gemälde und Grafiken gelagert, für die in der Kunsthalle zunehmend der Platz fehlt. Im Unterschied zu anderen Kunstdepots ist das Rostocker Schaudepot nicht bloß Lager, sondern Ausstellungsraum zugleich. Aufgrund höchster technischer Standards herrschen in dem zweistöckigen Gebäude konstante klimatische Bedingungen, die die Lagerung und Präsentation erst ermöglichen. Durch die verglaste Fassade mit eingebauten LED-Lichtleisten, die den Neubau in der Dunkelheit bunt leuchten lassen, wirkt das Bauwerk selbst wie ein Ausstellungsobjekt. Anfang 2019 soll das Schaudepot vollständig mit den Werken der Kunsthalle Rostock gefüllt sein. Das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ hat das Fünf-Millionen-Euro-Projekt mit vier Millionen Euro gefördert.
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02. Okt 2018
| Pressemitteilungen
Bunte Buchen und tanzende Tintenfische: Herbstferien in Mecklenburg-Vorpommern
Drachen steigen lassen, Kraniche beobachten, die herbstlichen Wälder erkunden – so sieht die goldene Jahreszeit in Mecklenburg-Vorpommern aus. Immer mehr Gäste entdecken den Herbst als ideale Reisezeit für einen Kurzurlaub in Mecklenburg-Vorpommern. 2017 wurden rund 6,7 Millionen Übernachtungen von 1,78 Millionen Gästen in den Monaten September, Oktober und November in Mecklenburg-Vorpommern gezählt. Das sind ungefähr 23 Prozent aller Übernachtungen im Jahr. Seit 2007 wuchsen die Gästeankünfte im Herbst um 19 Prozent, die Übernachtungen um zwölf Prozent. Der November bringt es seit fünf Jahren konsequent auf mehr als 1,1 Millionen Übernachtungen. Auch die Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten hat sich in den drei Herbstmonaten seit 2010 um jeweils drei bis vier Prozentpunkte verbessert. Gründe für einen Besuch während der Herbstferien im Nordosten gibt es viele – im Folgenden eine Auswahl. Weitere Veranstaltungen sind unter zu finden.
Verstehen, was wir sehen – in Naturerlebniszentren
Ein Drittel der Fläche Mecklenburg-Vorpommerns – und damit mehr als in jedem anderen Bundesland – steht unter Naturschutz. In drei Nationalparks, drei Biosphärenreservaten und sieben Naturparks können Besucher die herbstliche Schönheit der Natur erfahren. Insgesamt gibt es 30 Naturerlebniszentren im Urlaubsland, die Einblicke in die Vielseitigkeit der Tier- und Pflanzenwelt gewähren. So läuft im Ozeaneum Stralsund vom 8. bis zum 14. Oktober etwa das Programm „Herbstferienspaß“. Neben Familienerlebnisführungen durch das Meeresmuseum und Meeresschildkröten- oder Haifütterungen wird es ein Familienquiz zu Jagdstrategien und Nahrungsaufnahme von Meerestieren sowie einen Vortrag von Willi Weitzel, bekannt aus der Fernsehsendung „Willi wills wissen“, geben. Darüber hinaus können Familien im Meeresmuseum an einem Fischfangspiel teilnehmen, bei dem eine Fangquote eingehalten werden muss.
Weitere Informationen: Die imposanten Buchenwälder im „Naturerbe Zentrum Rügen" in Prora laden zu einem herbstlichen Kurzurlaub ein. In der Ferienzeit können Besucher hier an Pilzexkursionen, Familienführungen auf dem Baumwipfelpfad und Wanderungen zu den Feuersteinfeldern teilnehmen. Bei der sogenannten Lichterstunde am 10. Oktober wird der Wald illuminiert, sodass ein stimmungsvolles und märchenhaftes Szenario entsteht. Im „NaturLabor“, einer Einrichtung, in der ganzjährig zahlreiche umweltpädagogische Veranstaltungen stattfinden, können sich Kinder und Erwachsene außerdem im Bernsteinschleifen und Seifengießen ausprobieren.
Weitere Informationen: Pünktlich zur Herbstferienzeit ist im Rostocker Zoo das Polarium, eine Anlage mit Bruthöhlen, einem Wasserbecken und einer weitläufigen Tundra-Landschaft, fertiggestellt worden. In geführten Exkursionen können Familien am 8. und 10. Oktober hier Wissenswertes über Eisbären und Pinguine erfahren und beobachten, wie sich die Nord- und Südpolbewohner in ihrem neuen Gehege eingelebt haben. Daneben befindet sich das Darwineum, das mit zwei Ausstellungsbereichen sowie einer Tropenhalle samt großzügiger Außenanlage für Gorillas und Orang-Utans die Evolutionsgeschichte Darwins veranschaulicht. Mit dem Darwineum-Entdeckerpass können Besucher die Tropenhalle ganz genau erkunden und knifflige Aufgaben lösen. Darüber hinaus laden Tierpfleger zu einem Schnupperkurs ein, um gemeinsam mit den Teilnehmern Spielzeuge für die Tiere zu basteln.
Weitere Informationen: Der Bärenwald Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte ist das größte Bärenschutzzentrum Westeuropas und bietet derzeit 16 Braunbären, die aus nichtartgemäßer Haltung gerettet wurden, eine neue Heimat. In den Monaten September und Oktober laden Biologen des Tierschutzprojektes „Vier Pfoten“ zu Exkursionen durch den dichten Mischwald ein und vermitteln Wissenswertes über dessen Flora und Fauna.
Weitere Informationen: Im Warener Müritzeum, Deutschlands größter Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische, können Gäste noch bis Anfang November die Sonderausstellung „Pipeline: Archäologie“ besuchen, in der mehr als 200 ausgegrabene Exponate aus der Steinzeit bis in das 20. Jahrhundert präsentiert werden. Am 9. Oktober moderiert Marco Kastner, der Leiter des Aquariums, die Reinigung des Tiefenbeckens und beantwortet alle aufkommenden Fragen. Der Ferienaktionstag am 10. Oktober unter dem Titel „Schnaufend, röhrend und trompetend durch den Herbst“ geht dem Verhalten einiger Waldbewohner in der goldenen Jahreszeit auf den Grund.
Weitere Informationen: Im Biosphärenreservat Schaalsee im Westen Mecklenburg-Vorpommerns können sich Schulkinder ab der sechsten Klasse im Beisein eines Erlebnispädagogen in einem Hochseilgarten austoben. Darüber hinaus wird Bogenschießen angeboten. Ein Markt mit regionalen Produkten und der 20. Apfeltag – ein Fest mit Apfelsortenbestimmung, Sortenausstellungen und einem Kinderprogramm – runden das Herbstangebot ab.
Weitere Informationen: Sechste Tüffelwochen in der Lewitz: Ein Fest für den Erdapfel
Bereits zum sechsten Mal veranstaltet der Verein Lewitz in Zusammenarbeit mit 15 Hotels, Gaststätten und Hofläden die Tüffelwochen im Mecklenburger Wiesenland südlich von Schwerin. Die jährliche Veranstaltungsreihe vom 1. bis zum 31. Oktober hebt den Erdapfel auf einen kulinarischen Ehrenplatz. Von Kartoffelrahmsüppchen über Ofenkartoffeln und Lewitzer Kartoffelpizza mit Zwiebeln und Speck bis hin zu Mecklenburger Kartoffelpudding und Kartoffelschnaps zur Verdauung – der Variation sind keine Grenzen gesetzt. Kulturelle Höhepunkte sind das Schlachte- und Kartoffelfest auf dem Pingelhof in Alt Damerow und die Wahl der „Kartoffel der Lewitz“ auf der Burg Neustadt-Glewe am 7. Oktober. Darüber hinaus lädt die Magic Dinner Show mit Kevin Köneke, mehrfach preisgekrönter Zauberkünstler, im Hotel mit Gaststätte „Zur Schleuse“ in Garwitz ein.
Weitere Informationen: Auf den Spuren der Vögel des Glücks: Kranichbeobachtungen in Mecklenburg-Vorpommern
„Am 29. und 30. September wurden knapp 50.000 Kraniche in der Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen gezählt – so viele waren es noch nie Ende September“, stellte Dr. Günter Nowald, Leiter des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf, fest. Allein beim Kranorama, einer barrierefreien Beobachtungsplattform am Günzer See, konnten Besucher am letzten Septemberwochenende den abendlichen Einflug von rund 25.000 Vögeln des Glücks beobachten. Die Anlaufstelle für Naturliebhaber, die die Pracht der majestätischen Großvögel erleben möchten, ist das NABU-Kranichzentrum. Hier informieren Dr. Günter Nowald und seine Mitarbeiter über den korrekten Umgang mit den Tieren und geeignete Beobachtungsplattformen. Darüber hinaus werden dort täglich geführte Wanderungen zu den Rastplätzen angeboten. Nach Aussagen des Kranichexperten können Besucher die majestätischen Vögel des Nordens voraussichtlich noch bis Ende Oktober bestaunen.
Weitere Informationen: Tanzende Tintenfische und fliegende Quallen am Himmel: Drachenfeste im Oktober
Bunt ist der Himmel, wenn die Herbstwinde an Mecklenburg-Vorpommerns Küsten und im Inland bunte Pinguine, Meerestiere, Clowns und Sonnen durch die Luft tanzen lassen. Drachenfeste gibt es im Oktober vielerorts im Urlaubsland, zum Beispiel beim 7. Usedomer Drachenfestival am 6. und 7. Oktober im Seebad Karlshagen. Die schönsten Drachen werden zum Abschluss mit dem „Draki“, dem Drachen-Oskar, prämiert und die Besitzer können einen Kurzurlaub in Karlshagen sowie Eintrittskarten für die Schmetterlingsfarm oder den Wolgaster Tierpark gewinnen. Ein weiterer Höhepunkt auf der Insel Usedom sind die Feierlichkeiten im Seebad Bansin vom 19. bis zum 21. Oktober. Hier können sich Gäste sowohl an den ausgefallenen Formen und Farben der Drachen als auch an einem abwechslungsreichen Programm mit Live-Musik, Kinderschminken und einer Hüpfburg erfreuen. Weitere Drachenfeste in Mecklenburg-Vorpommern finden am 6. Oktober in Strasburg, am 13. Oktober in Pasewalk und am 14. Oktober in Altefähr auf der Insel Rügen statt.
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Ein Drittel der Fläche Mecklenburg-Vorpommerns – und damit mehr als in jedem anderen Bundesland – steht unter Naturschutz. In drei Nationalparks, drei Biosphärenreservaten und sieben Naturparks können Besucher die herbstliche Schönheit der Natur erfahren. Insgesamt gibt es 30 Naturerlebniszentren im Urlaubsland, die Einblicke in die Vielseitigkeit der Tier- und Pflanzenwelt gewähren. So läuft im Ozeaneum Stralsund vom 8. bis zum 14. Oktober etwa das Programm „Herbstferienspaß“. Neben Familienerlebnisführungen durch das Meeresmuseum und Meeresschildkröten- oder Haifütterungen wird es ein Familienquiz zu Jagdstrategien und Nahrungsaufnahme von Meerestieren sowie einen Vortrag von Willi Weitzel, bekannt aus der Fernsehsendung „Willi wills wissen“, geben. Darüber hinaus können Familien im Meeresmuseum an einem Fischfangspiel teilnehmen, bei dem eine Fangquote eingehalten werden muss.
Weitere Informationen: Die imposanten Buchenwälder im „Naturerbe Zentrum Rügen" in Prora laden zu einem herbstlichen Kurzurlaub ein. In der Ferienzeit können Besucher hier an Pilzexkursionen, Familienführungen auf dem Baumwipfelpfad und Wanderungen zu den Feuersteinfeldern teilnehmen. Bei der sogenannten Lichterstunde am 10. Oktober wird der Wald illuminiert, sodass ein stimmungsvolles und märchenhaftes Szenario entsteht. Im „NaturLabor“, einer Einrichtung, in der ganzjährig zahlreiche umweltpädagogische Veranstaltungen stattfinden, können sich Kinder und Erwachsene außerdem im Bernsteinschleifen und Seifengießen ausprobieren.
Weitere Informationen: Pünktlich zur Herbstferienzeit ist im Rostocker Zoo das Polarium, eine Anlage mit Bruthöhlen, einem Wasserbecken und einer weitläufigen Tundra-Landschaft, fertiggestellt worden. In geführten Exkursionen können Familien am 8. und 10. Oktober hier Wissenswertes über Eisbären und Pinguine erfahren und beobachten, wie sich die Nord- und Südpolbewohner in ihrem neuen Gehege eingelebt haben. Daneben befindet sich das Darwineum, das mit zwei Ausstellungsbereichen sowie einer Tropenhalle samt großzügiger Außenanlage für Gorillas und Orang-Utans die Evolutionsgeschichte Darwins veranschaulicht. Mit dem Darwineum-Entdeckerpass können Besucher die Tropenhalle ganz genau erkunden und knifflige Aufgaben lösen. Darüber hinaus laden Tierpfleger zu einem Schnupperkurs ein, um gemeinsam mit den Teilnehmern Spielzeuge für die Tiere zu basteln.
Weitere Informationen: Der Bärenwald Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte ist das größte Bärenschutzzentrum Westeuropas und bietet derzeit 16 Braunbären, die aus nichtartgemäßer Haltung gerettet wurden, eine neue Heimat. In den Monaten September und Oktober laden Biologen des Tierschutzprojektes „Vier Pfoten“ zu Exkursionen durch den dichten Mischwald ein und vermitteln Wissenswertes über dessen Flora und Fauna.
Weitere Informationen: Im Warener Müritzeum, Deutschlands größter Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische, können Gäste noch bis Anfang November die Sonderausstellung „Pipeline: Archäologie“ besuchen, in der mehr als 200 ausgegrabene Exponate aus der Steinzeit bis in das 20. Jahrhundert präsentiert werden. Am 9. Oktober moderiert Marco Kastner, der Leiter des Aquariums, die Reinigung des Tiefenbeckens und beantwortet alle aufkommenden Fragen. Der Ferienaktionstag am 10. Oktober unter dem Titel „Schnaufend, röhrend und trompetend durch den Herbst“ geht dem Verhalten einiger Waldbewohner in der goldenen Jahreszeit auf den Grund.
Weitere Informationen: Im Biosphärenreservat Schaalsee im Westen Mecklenburg-Vorpommerns können sich Schulkinder ab der sechsten Klasse im Beisein eines Erlebnispädagogen in einem Hochseilgarten austoben. Darüber hinaus wird Bogenschießen angeboten. Ein Markt mit regionalen Produkten und der 20. Apfeltag – ein Fest mit Apfelsortenbestimmung, Sortenausstellungen und einem Kinderprogramm – runden das Herbstangebot ab.
Weitere Informationen: Sechste Tüffelwochen in der Lewitz: Ein Fest für den Erdapfel
Bereits zum sechsten Mal veranstaltet der Verein Lewitz in Zusammenarbeit mit 15 Hotels, Gaststätten und Hofläden die Tüffelwochen im Mecklenburger Wiesenland südlich von Schwerin. Die jährliche Veranstaltungsreihe vom 1. bis zum 31. Oktober hebt den Erdapfel auf einen kulinarischen Ehrenplatz. Von Kartoffelrahmsüppchen über Ofenkartoffeln und Lewitzer Kartoffelpizza mit Zwiebeln und Speck bis hin zu Mecklenburger Kartoffelpudding und Kartoffelschnaps zur Verdauung – der Variation sind keine Grenzen gesetzt. Kulturelle Höhepunkte sind das Schlachte- und Kartoffelfest auf dem Pingelhof in Alt Damerow und die Wahl der „Kartoffel der Lewitz“ auf der Burg Neustadt-Glewe am 7. Oktober. Darüber hinaus lädt die Magic Dinner Show mit Kevin Köneke, mehrfach preisgekrönter Zauberkünstler, im Hotel mit Gaststätte „Zur Schleuse“ in Garwitz ein.
Weitere Informationen: Auf den Spuren der Vögel des Glücks: Kranichbeobachtungen in Mecklenburg-Vorpommern
„Am 29. und 30. September wurden knapp 50.000 Kraniche in der Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen gezählt – so viele waren es noch nie Ende September“, stellte Dr. Günter Nowald, Leiter des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf, fest. Allein beim Kranorama, einer barrierefreien Beobachtungsplattform am Günzer See, konnten Besucher am letzten Septemberwochenende den abendlichen Einflug von rund 25.000 Vögeln des Glücks beobachten. Die Anlaufstelle für Naturliebhaber, die die Pracht der majestätischen Großvögel erleben möchten, ist das NABU-Kranichzentrum. Hier informieren Dr. Günter Nowald und seine Mitarbeiter über den korrekten Umgang mit den Tieren und geeignete Beobachtungsplattformen. Darüber hinaus werden dort täglich geführte Wanderungen zu den Rastplätzen angeboten. Nach Aussagen des Kranichexperten können Besucher die majestätischen Vögel des Nordens voraussichtlich noch bis Ende Oktober bestaunen.
Weitere Informationen: Tanzende Tintenfische und fliegende Quallen am Himmel: Drachenfeste im Oktober
Bunt ist der Himmel, wenn die Herbstwinde an Mecklenburg-Vorpommerns Küsten und im Inland bunte Pinguine, Meerestiere, Clowns und Sonnen durch die Luft tanzen lassen. Drachenfeste gibt es im Oktober vielerorts im Urlaubsland, zum Beispiel beim 7. Usedomer Drachenfestival am 6. und 7. Oktober im Seebad Karlshagen. Die schönsten Drachen werden zum Abschluss mit dem „Draki“, dem Drachen-Oskar, prämiert und die Besitzer können einen Kurzurlaub in Karlshagen sowie Eintrittskarten für die Schmetterlingsfarm oder den Wolgaster Tierpark gewinnen. Ein weiterer Höhepunkt auf der Insel Usedom sind die Feierlichkeiten im Seebad Bansin vom 19. bis zum 21. Oktober. Hier können sich Gäste sowohl an den ausgefallenen Formen und Farben der Drachen als auch an einem abwechslungsreichen Programm mit Live-Musik, Kinderschminken und einer Hüpfburg erfreuen. Weitere Drachenfeste in Mecklenburg-Vorpommern finden am 6. Oktober in Strasburg, am 13. Oktober in Pasewalk und am 14. Oktober in Altefähr auf der Insel Rügen statt.
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28. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Binz auf Rügen: Genuss für Geist und Gaumen
Als die ersten Sonnenstrahlen die weißen Villen in Binz zum Strahlen bringen, ist es ganz ruhig an der sonst so geschäftigen Strandpromenade. Frühmorgens ist es die Natur, die in den Vordergrund rückt: das Rauschen des Buchenwaldes, die Vögel, die sich im Chorgesang üben und das Plätschern der Wellen, die an den großen Steinen am Ufer brechen.
Einige hundert Meter vom Strand entfernt ankert einsam ein kleines Fischerboot. Schon vor Stunden ist Jürgen Kuse zusammen mit seinem Sohn Manuel auf die Ostsee hinausgefahren. Wenn die beiden letzten Strandfischer in Binz nach getaner Arbeit mit vollen Netzen gen Land fahren, genießen sie den Ausblick auf die Bäderarchitektur und die lange Strandpromenade, bevor sie ihren Fang abladen. „Heute haben wir Barsche und Flundern mitgebracht“, sagt Jürgen Kuse. Während seine Frau die Fische einlegt, hat sich sein Schwager auf das Räuchern spezialisiert. Die goldbraunen Spezialitäten aus dem Räucherofen sind weit über Binz hinaus bekannt. Wer es gar nicht erwarten kann, von dem fangfrischen Fisch zu kosten, darf das übrigens gleich an Ort und Stelle tun: auf der gemütlichen Terrasse der Fischräucherei Kuse, den Meerblick gibt es inklusive.
Geschmackvoller Streifzug durch Rügen im Sternerestaurant Freustil
Auch Sternekoch Ralf Haug hat das Anlegen des Fischerbootes beobachtet – von einem seiner Lieblingsplätze aus: Direkt dort, wo das Waldgebiet Granitz auf den Binzer Strand trifft, geht er regelmäßig spazieren. Dabei nimmt er allerdings keine Fische ins Visier, sondern lässt sich zu neuen Gerichten und Anrichtevarianten für sein Restaurant Freustil inspirieren. „Wir setzen unsere Gerichte spielerisch mit den Dingen in Szene, die unsere Gäste mit Rügen und der Natur in Verbindung bringen“, erklärt Haug, während er barfuß über den Strand läuft. Er genießt den Ruf des kreativsten Kochs der Ostseeinsel Rügen und wurde bereits mehrfach mit dem begehrten Michelin-Stern ausgezeichnet. „Der wäre doch perfekt!“, ruft er und hält lachend einen flachen Stein in die Höhe. Die außergewöhnliche Dekorationsidee zum Anrichten auf einem Stein griff er schon vor einiger Zeit in seinem Restaurant auf, das nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt zu finden ist. Wer mit der Sterneküche ein biederes Ambiente mit schweren Teppichen und vor Verlegenheit flüsternde Gäste in Verbindung bringt, atmet beim Betreten des Freustils erleichtert auf: Hier trifft mit hohen Fenstern und hellen Farben die Leichtigkeit eines französischen Bistros mit der dezenten Eleganz ausgewählter Designobjekte und moderner Kunst wie Fotografien des Binzer Künstlers Lutz Grünke zusammen. Von „zu viel Chichi“ hält der Koch nicht viel – weder, was den Einrichtungsstil, noch was seine Menüs betrifft. „Wir sind nicht abgehoben und das macht sich überall bemerkbar“, sagt Haug. Und macht sich an die Arbeit: Mit einem Bunsenbrenner flämmt er den regionalen Rehrücken vorsichtig ab, bevor er ihn zu Tartar verarbeitet und mit einer Marinade aus Senf, gebratenen Zwiebeln und Gewürzen in einem Ring auf dem Stein anrichtet. Dann gibt er Radieschen, Sauerklee, Wiesenkerbel und Hagebuttencreme dazu – aus den Äckern, Wäldern und Gärten der Insel Rügen. „Unsere Küche lebt von der Naturverbundenheit“, sagt der Sternekoch. Und sie bietet seinen Gästen die Gelegenheit, die Schönheit der Ostseeinsel nicht nur zu erleben – sondern auch zu schmecken. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
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Auch Sternekoch Ralf Haug hat das Anlegen des Fischerbootes beobachtet – von einem seiner Lieblingsplätze aus: Direkt dort, wo das Waldgebiet Granitz auf den Binzer Strand trifft, geht er regelmäßig spazieren. Dabei nimmt er allerdings keine Fische ins Visier, sondern lässt sich zu neuen Gerichten und Anrichtevarianten für sein Restaurant Freustil inspirieren. „Wir setzen unsere Gerichte spielerisch mit den Dingen in Szene, die unsere Gäste mit Rügen und der Natur in Verbindung bringen“, erklärt Haug, während er barfuß über den Strand läuft. Er genießt den Ruf des kreativsten Kochs der Ostseeinsel Rügen und wurde bereits mehrfach mit dem begehrten Michelin-Stern ausgezeichnet. „Der wäre doch perfekt!“, ruft er und hält lachend einen flachen Stein in die Höhe. Die außergewöhnliche Dekorationsidee zum Anrichten auf einem Stein griff er schon vor einiger Zeit in seinem Restaurant auf, das nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt zu finden ist. Wer mit der Sterneküche ein biederes Ambiente mit schweren Teppichen und vor Verlegenheit flüsternde Gäste in Verbindung bringt, atmet beim Betreten des Freustils erleichtert auf: Hier trifft mit hohen Fenstern und hellen Farben die Leichtigkeit eines französischen Bistros mit der dezenten Eleganz ausgewählter Designobjekte und moderner Kunst wie Fotografien des Binzer Künstlers Lutz Grünke zusammen. Von „zu viel Chichi“ hält der Koch nicht viel – weder, was den Einrichtungsstil, noch was seine Menüs betrifft. „Wir sind nicht abgehoben und das macht sich überall bemerkbar“, sagt Haug. Und macht sich an die Arbeit: Mit einem Bunsenbrenner flämmt er den regionalen Rehrücken vorsichtig ab, bevor er ihn zu Tartar verarbeitet und mit einer Marinade aus Senf, gebratenen Zwiebeln und Gewürzen in einem Ring auf dem Stein anrichtet. Dann gibt er Radieschen, Sauerklee, Wiesenkerbel und Hagebuttencreme dazu – aus den Äckern, Wäldern und Gärten der Insel Rügen. „Unsere Küche lebt von der Naturverbundenheit“, sagt der Sternekoch. Und sie bietet seinen Gästen die Gelegenheit, die Schönheit der Ostseeinsel nicht nur zu erleben – sondern auch zu schmecken. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
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28. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Tief durchatmen in den Kur- und Heilwäldern Mecklenburg-Vorpommerns
„Mama, wetten, dass ich höher springen kann als du?“, fragt Charlotte – nimmt Anlauf und fliegt geradezu durch den Parcours, der aus vielen Stangen in unterschiedlicher Höhe besteht. Zwei Stunden toben sich Charlotte und Mama Tanja im Aktivbereich des Kurwaldes im Ostseeheilbad Graal-Müritz aus, treten auf dem Trampolin gegeneinander an oder balancieren gemeinsam über weiche Holzbalken, bevor sie die Zehen in den feinen Sand des Barfußpfades graben. „Wir sind zufällig vorbeigekommen“, erzählt Tanja. Eigentlich wollten sie zum nahegelegenen Meer. „Aber wir haben uns gern ablenken lassen.“
„Viele Besucher nutzen unseren Aktivbereich im Küstenwald zwischen Mahlbusen und Rhododendronpark ganz spontan“, erzählt Roman Ferken von der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz. Andere wissen schon im Vorfeld um die heilklimatischen Besonderheiten, die im traditionsreichen Ostseeheilbad herrschen und suchen den Wald ganz bewusst auf. Neben dem Fitnessbereich gibt es auch einen Erholungswald, in dem es sich Besucher auf Bänken gemütlich machen, den Ausblick auf die See genießen und entspannen können.
Ostseebad Heringsdorf: Der erste zertifizierte Kur- und Heilwald Europas
Ein Projekt, das bis heute weltweit einmalig ist: Aufgrund medizinischer Gutachten und Feldstudien wurde das Waldgebiet „Alte Welt“ im Ostseebad Heringsdorf als erster Kur- und Heilwald Europas zertifiziert und ist damit offiziell ein Therapieelement bei der Behandlung von erkrankten Patienten. „Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen profitieren von den Übungen, die geschulte Therapeuten mit ihnen in dem 190 Hektar großen Waldgebiet machen“, erzählt Dr. rer. hum. Dirk Gramsch, Verwaltungsdirektor der Reha- Klinik Usedom GmbH. Denn während die Buche einen großen Sauerstoffreichtum erzeugt, beruhigen die ätherischen Öle der Fichte die oberen Atemwege. „Die besonderen Lichtverhältnisse sowie die tiefe Ruhe in dieser Smartphone-freien Zone wirken positiv auf die Psyche“, so Gramsch. Der Kur- und Heilwald lädt Patienten, aber auch Spaziergänger oder Fitness-Fans auf verschiedenen Stationen zu Körper- und Meditationsübungen ein. Dabei sind viele Wege so angelegt, dass sie auch mit dem Rollstuhl, Rollator oder von blinden Menschen gut bewältigt werden können. Heilbad Bad Doberan: Genesung in der einzigartigen Ostseelage
„Halten Sie den Rücken gerade, strecken Sie den rechten Arm und atmen Sie tief aus.“ Sieben Patientinnen der Rehaklinik „Moorbad“ Bad Doberan sitzen am Waldrand auf ihren Gymnastikbällen und befolgen konzentriert die Anweisungen ihres Therapeuten, der die Übungen bewusst im Freien durchführt. Denn hier am Waldgebiet Eikhäge ist es nicht nur das Training, sondern mit dem besonderen Reizklima aus Meeres- und Waldluft das volle Potenzial der Natur, das zur Genesung der Patienten beiträgt. Das Heilbad Bad Doberan kann auf eine lange Tradition im Bade- und Kurwesen zurückblicken. Diese wird durch moderne Kliniken wie dem „Moorbad“ heute fortgeführt und stetig erweitert: So wird das beliebte Waldgebiet Eikhäge bis Ende des Jahres um Therapiegeräte, eine Kneipp-Strecke und präparierte Wege zum Kur- und Heilwald weiterentwickelt. Ärzte und Therapeuten des „Moorbads“ Bad Doberan sind von der großen Bedeutung des Waldes für die Rehabilitation und Prävention überzeugt. Und die positiven Erfahrungswerte ihrer Patienten geben ihnen Recht. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
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Ein Projekt, das bis heute weltweit einmalig ist: Aufgrund medizinischer Gutachten und Feldstudien wurde das Waldgebiet „Alte Welt“ im Ostseebad Heringsdorf als erster Kur- und Heilwald Europas zertifiziert und ist damit offiziell ein Therapieelement bei der Behandlung von erkrankten Patienten. „Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen profitieren von den Übungen, die geschulte Therapeuten mit ihnen in dem 190 Hektar großen Waldgebiet machen“, erzählt Dr. rer. hum. Dirk Gramsch, Verwaltungsdirektor der Reha- Klinik Usedom GmbH. Denn während die Buche einen großen Sauerstoffreichtum erzeugt, beruhigen die ätherischen Öle der Fichte die oberen Atemwege. „Die besonderen Lichtverhältnisse sowie die tiefe Ruhe in dieser Smartphone-freien Zone wirken positiv auf die Psyche“, so Gramsch. Der Kur- und Heilwald lädt Patienten, aber auch Spaziergänger oder Fitness-Fans auf verschiedenen Stationen zu Körper- und Meditationsübungen ein. Dabei sind viele Wege so angelegt, dass sie auch mit dem Rollstuhl, Rollator oder von blinden Menschen gut bewältigt werden können. Heilbad Bad Doberan: Genesung in der einzigartigen Ostseelage
„Halten Sie den Rücken gerade, strecken Sie den rechten Arm und atmen Sie tief aus.“ Sieben Patientinnen der Rehaklinik „Moorbad“ Bad Doberan sitzen am Waldrand auf ihren Gymnastikbällen und befolgen konzentriert die Anweisungen ihres Therapeuten, der die Übungen bewusst im Freien durchführt. Denn hier am Waldgebiet Eikhäge ist es nicht nur das Training, sondern mit dem besonderen Reizklima aus Meeres- und Waldluft das volle Potenzial der Natur, das zur Genesung der Patienten beiträgt. Das Heilbad Bad Doberan kann auf eine lange Tradition im Bade- und Kurwesen zurückblicken. Diese wird durch moderne Kliniken wie dem „Moorbad“ heute fortgeführt und stetig erweitert: So wird das beliebte Waldgebiet Eikhäge bis Ende des Jahres um Therapiegeräte, eine Kneipp-Strecke und präparierte Wege zum Kur- und Heilwald weiterentwickelt. Ärzte und Therapeuten des „Moorbads“ Bad Doberan sind von der großen Bedeutung des Waldes für die Rehabilitation und Prävention überzeugt. Und die positiven Erfahrungswerte ihrer Patienten geben ihnen Recht. Weitere Fotos zum Herunterladen:
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28. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Ostsee für Genießer: Die Kaiserbäder auf Usedom
Susannes Augen strahlen mit der Sonne um die Wette, als sie die atemberaubende Aussicht genießt. Zu unserem 10. Hochzeitstag wollte ich sie mit einem besonderen Geschenk überraschen. Und als wir nun auf dem Balkon des Penthouses im Steigenberger Grandhotel and Spa in Heringsdorf den Blick über den kilometerlangen Sandstrand und das tiefblaue Meer schweifen lassen, weiß ich: Es ist mir gelungen!
Reife Erdbeeren, warme Croissants und duftender Kaffee: Unser helles Penthouse genießen wir bei einem Frühstück, bevor uns die Sonne nach draußen lockt. Mit dem Fahrrad erkunden wir die Strandpromenade, die uns zur ältesten Seebrücke Deutschlands, der Seebrücke Ahlbeck, führt. Schon von Weitem erstrahlt sie in leuchtendem Weiß mit rotem Dach und grünen Türmchen.
Zeit spielt für uns heute keine Rolle und doch schenken wir ihr unsere volle Aufmerksamkeit, als wir die schöne Jugendstiluhr auf dem Vorplatz betrachten. „Erinnerst du dich an deinen Antrag?“, fragt Susanne, als wir anschließend über den 280 Meter langen Seesteg schlendern und streicht sich lachend ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. Während unter uns die Wellen an der Brücke brechen, lassen wir gemeinsame Erinnerungen aufleben.
Einzigartige Bäderarchitektur säumt die längste Promenade Europas
Doch nicht nur unserer eigenen Vergangenheit sind wir heute auf der Spur. Wir möchten den Glanz längst vergangener Tage erleben. Die Zeit dreht Wilhelm Ludwig von Rummelsburg für uns zurück: Eigentlich heißt er Sven Brümmel und ist Gymnasial- und Grundschullehrer. Doch sobald er in seine originalgetreue Uniform aus Zeiten der Jahrhundertwende schlüpft, ändert sich sein Name und seine Mission: Er möchte den Besuchern die Geschichte der Kaiserbäder näherbringen. „Die Bäderarchitektur ist ein wilder Mix weltweit einzigartiger prunkvoller Villen“, erzählt von Rummelsburg und zeigt uns das beeindruckende Ensemble in der Bansiner Bergstraße. Hier reihen sich die Sommerdomizile der vornehmsten Kreise der Gesellschaft aus dem 19. und 20. Jahrhundert aneinander – „Kein Haus gleicht dem anderen, jeder baute sich sein Traumhaus nach seinem Geschmack.“ So mischen sich Elemente wie Säulen und Dreiecksgiebel, die von Tempelbauten der Antike inspiriert wurden, mit Holzornamenten und Rundbögen. Jedes Gebäude steht für sich selbst und zeugt gleichzeitig gemeinsam mit seinen Nachbarvillen vom luxuriösen Lebensstil, dem Reichtum und den Visionen seiner Erbauer. Kulinarischer Genuss auf höchstem Niveau
Unsere Reise in die Kaiserzeit geht beim Abendessen weiter: Im Marc O’Polo Strandcasino in Heringsdorf treffen Gegenwart und Gründerzeit aufeinander. Das historische Strandcasino, das einst an gleicher Stelle stand, gab dem heutigen Concept Store seinen Namen. Eine breite Holztreppe führt innen hinauf in das Gourmetrestaurant „O’Room“, wo uns Sternekoch Tom Wickboldt begrüßt und uns zu unserem Tisch begleitet. „Du bist doch verrückt!“, flüstert Susanne mir zu und lacht. „Aber das wusste ich ja auch schon vor der Hochzeit.“ Kurze Zeit später lassen wir uns die Entenbrust mit Madeiraschaum auf der Zunge zergehen und erheben unsere Weingläser. „Auf uns!“, sage ich. „Auf uns!“, sagt Susanne. „Und auf den zweitschönsten Tag meines Lebens!“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
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Doch nicht nur unserer eigenen Vergangenheit sind wir heute auf der Spur. Wir möchten den Glanz längst vergangener Tage erleben. Die Zeit dreht Wilhelm Ludwig von Rummelsburg für uns zurück: Eigentlich heißt er Sven Brümmel und ist Gymnasial- und Grundschullehrer. Doch sobald er in seine originalgetreue Uniform aus Zeiten der Jahrhundertwende schlüpft, ändert sich sein Name und seine Mission: Er möchte den Besuchern die Geschichte der Kaiserbäder näherbringen. „Die Bäderarchitektur ist ein wilder Mix weltweit einzigartiger prunkvoller Villen“, erzählt von Rummelsburg und zeigt uns das beeindruckende Ensemble in der Bansiner Bergstraße. Hier reihen sich die Sommerdomizile der vornehmsten Kreise der Gesellschaft aus dem 19. und 20. Jahrhundert aneinander – „Kein Haus gleicht dem anderen, jeder baute sich sein Traumhaus nach seinem Geschmack.“ So mischen sich Elemente wie Säulen und Dreiecksgiebel, die von Tempelbauten der Antike inspiriert wurden, mit Holzornamenten und Rundbögen. Jedes Gebäude steht für sich selbst und zeugt gleichzeitig gemeinsam mit seinen Nachbarvillen vom luxuriösen Lebensstil, dem Reichtum und den Visionen seiner Erbauer. Kulinarischer Genuss auf höchstem Niveau
Unsere Reise in die Kaiserzeit geht beim Abendessen weiter: Im Marc O’Polo Strandcasino in Heringsdorf treffen Gegenwart und Gründerzeit aufeinander. Das historische Strandcasino, das einst an gleicher Stelle stand, gab dem heutigen Concept Store seinen Namen. Eine breite Holztreppe führt innen hinauf in das Gourmetrestaurant „O’Room“, wo uns Sternekoch Tom Wickboldt begrüßt und uns zu unserem Tisch begleitet. „Du bist doch verrückt!“, flüstert Susanne mir zu und lacht. „Aber das wusste ich ja auch schon vor der Hochzeit.“ Kurze Zeit später lassen wir uns die Entenbrust mit Madeiraschaum auf der Zunge zergehen und erheben unsere Weingläser. „Auf uns!“, sage ich. „Auf uns!“, sagt Susanne. „Und auf den zweitschönsten Tag meines Lebens!“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
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28. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Stadt am Meer: In Stralsund hanseatische Traditionen erleben
Liebevoll restaurierte und imposante Gebäude auf der einen, die Ostsee samt Rügen-Blick auf der anderen Seite – wer alle Seiten Stralsunds kennenlernen möchte, erkundet die Hansestadt am besten mit dem Fahrrad. Schöner Nebeneffekt: Die Bewegung an der frischen Meeresluft macht hungrig und durstig – die besten Voraussetzungen, um die hanseatischen Traditionen auszukosten.
Bier- und Kaffeetraditionen, die im Norden zuhause sind
Heißer Dampf und der würzig-bittere Geruch von Hopfen und Malz erfüllen den Raum, als der Brauer den Deckel des Edelstahltanks im Sudhaus öffnet. „Das Brauhandwerk ist in Stralsund seit 800 Jahren verwurzelt“, erzählt er. Wie sehr es heute noch gelebt wird, dürfen Besucher bei täglichen Führungen im Störtebeker Brauquartier erfahren. Im eigenen Gasthaus können sie 17 verschiedene Störtebeker Brauspezialitäten für sich entdecken. Und die vielen preisgekrönten Biere verstehen sich ausgezeichnet mit der regionalen Küche. So wird zu Fischgerichten am liebsten das frisch-herbe Atlantik-Ale gereicht. Eine schier unwiderstehliche Komposition von Geschmack. Von der Braumanufaktur aus ist die Altstadt in zehn Fahrradminuten zu erreichen. Fast wirkt es so, als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Enge Gassen werden von alten Kaufmannshäusern gesäumt, aus großen Plätzen ragen imposante Backsteinbauten heraus. Gotik in Reinform, versteht sich. In einer der ältesten Straßen der Stadt, der Fährstraße steht das Geburtshaus des Sauerstoff-Entdeckers Carl-Wilhelm-Scheele, welches zum heutigen Romantikhotel Scheelehof gehört. Die vier behutsam sanierten Giebelhäuser aus dem 14. bis 19. Jahrhundert erzählen mit ihren Backsteinmauern und dem Original-Hausbaum allerlei spannende Geschichten von Kaufleuten, Handwerkern und der Lagerung von Getreide und Bier. Angelockt werden Besucher von den historischen Fassaden genauso wie vom Duft frisch gerösteter Kaffeebohnen, der aus der Rösterei „Kontor Scheele“ nach draußen dringt. „Hier fällt es den Besuchern leicht, ganz bewusst zu genießen“, erzählt Röstmeister Roger Lukas, während er die Bio-Bohnen in den gasbefeuerten Trommelröster gleiten lässt. Wer dabei zusieht, wie er den Kaffee bis zu 20 Minuten lang veredelt, wird den Coffee-to-go vergessen – und dem Kaffeegenuss an Ort und Stelle die Zeit einräumen, die er verdient. Ozeaneum: Abtauchen in die spannende Welt der nördlichen Meere
Hinter der modernen Glas- und Stahlfassade des Ozeaneums auf der Stralsunder Hafeninsel, die einen Kontrast zu den mittelalterlichen Bauten der restlichen Altstadt bildet, fasziniert ein Schwarm von mehr als 1.000 Heringen die Besucher. Früher hat das „Silber der Ostsee“ die Hansestädte reich gemacht – und auch heute wieder spielt der Hering eine Hauptrolle – hinter Glas und auf dem Teller. Auf der Unterwasserreise durch die nördlichen Meere mit 50 Aquarien und fünf Erlebnisausstellungen gibt es Haie und Rochen genauso wie Anglerfische oder Seegurken zu bestaunen. Ein weiterer Höhepunkt ist die weltweit einzigartige, 20 Meter hohe Halle „1:1 Riesen der Meere“. Hier schweben Nachbildungen von Blauwal, Orca und andere Giganten in Originalgröße durch den Raum und ziehen bange und faszinierte Blicke auf sich. Die historische Stadt Stralsund und die Faszination Meer sind unzertrennlich. Auf dem Ostseeküstenradweg, der rund um die Ostsee und auch durch die alte Hansestadt führt, kann die Reise weg von den Türmen, Giebeln und Toren hin zu feinsandigen Stränden und Küstenwäldern weitergehen. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
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Heißer Dampf und der würzig-bittere Geruch von Hopfen und Malz erfüllen den Raum, als der Brauer den Deckel des Edelstahltanks im Sudhaus öffnet. „Das Brauhandwerk ist in Stralsund seit 800 Jahren verwurzelt“, erzählt er. Wie sehr es heute noch gelebt wird, dürfen Besucher bei täglichen Führungen im Störtebeker Brauquartier erfahren. Im eigenen Gasthaus können sie 17 verschiedene Störtebeker Brauspezialitäten für sich entdecken. Und die vielen preisgekrönten Biere verstehen sich ausgezeichnet mit der regionalen Küche. So wird zu Fischgerichten am liebsten das frisch-herbe Atlantik-Ale gereicht. Eine schier unwiderstehliche Komposition von Geschmack. Von der Braumanufaktur aus ist die Altstadt in zehn Fahrradminuten zu erreichen. Fast wirkt es so, als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Enge Gassen werden von alten Kaufmannshäusern gesäumt, aus großen Plätzen ragen imposante Backsteinbauten heraus. Gotik in Reinform, versteht sich. In einer der ältesten Straßen der Stadt, der Fährstraße steht das Geburtshaus des Sauerstoff-Entdeckers Carl-Wilhelm-Scheele, welches zum heutigen Romantikhotel Scheelehof gehört. Die vier behutsam sanierten Giebelhäuser aus dem 14. bis 19. Jahrhundert erzählen mit ihren Backsteinmauern und dem Original-Hausbaum allerlei spannende Geschichten von Kaufleuten, Handwerkern und der Lagerung von Getreide und Bier. Angelockt werden Besucher von den historischen Fassaden genauso wie vom Duft frisch gerösteter Kaffeebohnen, der aus der Rösterei „Kontor Scheele“ nach draußen dringt. „Hier fällt es den Besuchern leicht, ganz bewusst zu genießen“, erzählt Röstmeister Roger Lukas, während er die Bio-Bohnen in den gasbefeuerten Trommelröster gleiten lässt. Wer dabei zusieht, wie er den Kaffee bis zu 20 Minuten lang veredelt, wird den Coffee-to-go vergessen – und dem Kaffeegenuss an Ort und Stelle die Zeit einräumen, die er verdient. Ozeaneum: Abtauchen in die spannende Welt der nördlichen Meere
Hinter der modernen Glas- und Stahlfassade des Ozeaneums auf der Stralsunder Hafeninsel, die einen Kontrast zu den mittelalterlichen Bauten der restlichen Altstadt bildet, fasziniert ein Schwarm von mehr als 1.000 Heringen die Besucher. Früher hat das „Silber der Ostsee“ die Hansestädte reich gemacht – und auch heute wieder spielt der Hering eine Hauptrolle – hinter Glas und auf dem Teller. Auf der Unterwasserreise durch die nördlichen Meere mit 50 Aquarien und fünf Erlebnisausstellungen gibt es Haie und Rochen genauso wie Anglerfische oder Seegurken zu bestaunen. Ein weiterer Höhepunkt ist die weltweit einzigartige, 20 Meter hohe Halle „1:1 Riesen der Meere“. Hier schweben Nachbildungen von Blauwal, Orca und andere Giganten in Originalgröße durch den Raum und ziehen bange und faszinierte Blicke auf sich. Die historische Stadt Stralsund und die Faszination Meer sind unzertrennlich. Auf dem Ostseeküstenradweg, der rund um die Ostsee und auch durch die alte Hansestadt führt, kann die Reise weg von den Türmen, Giebeln und Toren hin zu feinsandigen Stränden und Küstenwäldern weitergehen. Weitere Fotos zum Herunterladen:
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