2304 Artikel
Ausgewählte Kategorien:
Alle

26. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Natur pur beim „Darßer NaturfilmFestival“: Ozeaneum als Spielort mit dabei
Karten und weitere Informationen sind unter sowie zu finden.
1 min
Mehr lesen

26. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Herbstliches Laufspektakel: Dünenläufer in Graal-Müritz
Passende Übernachtungen und verlockende Angebote für einen Herbsturlaub in der Region vermittelt der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder unter .
57 sek
Mehr lesen

21. Sep 2018
| Pressemitteilungen
Von der Bärenburg zum Polarium – für den Rostocker Zoo bricht eine neue Ära an
Zwei neu eingezogene Eisbären, Noria aus Tschechien und Akiak aus den Niederlanden, werden zur Eröffnung auf den beiden Außenanlagen zu sehen sein. „Beide Eisbären sind mit drei und vier Jahren noch recht jung und sollen ausreichend Zeit erhalten, sich und ihr neues Umfeld kennen zu lernen“, informierte Zoo-Kuratorin Antje Zimmermann. „Perspektivisch wünschen wir uns, dass die beiden miteinander harmonieren und irgendwann auch für Nachwuchs sorgen werden. Noch in diesem Jahr erwarten wir einen dritten, weiblichen Eisbären, wenn alles planmäßig läuft“. Eisbären werden mit vier bis fünf Jahren geschlechtsreif, wobei die Geschlechtsreife bei weiblichen Tieren etwas eher eintritt. Mehr Platz für Heimkehrer und neue Gruppenmitglieder
Zur Eröffnung des Polariums haben auch 13 weibliche und 13 männliche Humboldt-Pinguine ihr neues und größeres Gehege bezogen. Platz ist für insgesamt 36 Tiere und ihre Nachkommen. Zehn Pinguine sind Heimkehrer, die während der letzten zwei Jahre im Zoo Berlin gelebt haben. Elf Tiere sind aus dem Tiergarten Schönbrunn in Wien nach Rostock gekommen und fünf Pinguine aus dem dänischen Aalborg. Für die Humboldt-Pinguine stehen insgesamt 15 Bruthöhlen zur Verfügung. Zoobesucher können die Pinguine jetzt auch beim Tauchen und Schwimmen beobachten, da ihr Wasserreich mit Sichtscheiben ausgestattet ist. Mützenmeduse und Spiegeleiqualle: Abtauchen in die Tiefen der Ozeane
Im Besucherzentrum heißt es Abtauchen in die Unterwasserwelt der Ozeane. Sieben Quallenkreisel zeigen das 500 Millionen alte Evolutionswunder der Medusen aus dem Stamm der Nesseltiere. Den sanften Bewegungen der Exoten wird eine entspannende Wirkung nachgesagt. Beim Beobachten der Mützenmeduse, der Spiegeleiqualle, der Kompassqualle, der Amakusa-Feuerqualle oder der Papua-Schirmqualle und der erst seit 1992 beschriebenen Eirene lacteoides kann jeder Polariumbesucher mit passender Begleitmusik auf besondere Art und Weise entschleunigen. Den siebenten Quallenkreisel bildet der Jellyfish-Planet mit den Ohrenquallen. Die Bewohner der Quallenkreisel sind in freier Natur in den Tiefen des Nordatlantiks, im Pazifik, im Mittelmeer und im Roten Meer ansässig. Die Quallen wurden teils im Darwineum gezüchtet, teils aber auch aus anderen Ländern geholt. Die weiteste Reise hatten Polypen aus Japan. Im Polarium sind darüber hinaus sechs Aquarien untergebracht, darunter ein großes Indopazifik-Becken mit Drücker- und Feuerfischen. Ein Aquarium mit einem Kraken sowie ein Nordost-Pazifik-Becken mit Anemonen, Seesternen, Hornhaien und weiteren Fischen dieses Lebensraumes werden ebenfalls präsentiert sowie zwei zylinderförmige Aquarien und ein Muränen-Becken. Insgesamt sieben Tierpfleger werden sich um die Eisbären, Pinguine und die Bewohner der Aquarien im Polarium kümmern.
Weitere Informationen: ,
3 min
Mehr lesen

21. Sep 2018
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News September +++
Weitere Informationen:
3 min
Mehr lesen

17. Sep 2018
| Pressemitteilungen
Feature: Waldes-Lust
Als Ende Juni 2011 fünf deutsche Waldgebiete zum Welterbe der Menschheit erhoben wurden und damit plötzlich den gleichen herausragenden Status genossen wie die Victoria-Fälle oder Darwins Galápagos-Arche, war die Freude in Mecklenburg-Vorpommern doppelt groß. Denn was die UNESCO damals würdigte, gab es gleich zweimal im Lande: Buchenwälder von universellem Wert, „die als Ökosysteme das Erscheinungsbild eines ganzen Kontinents in einzigartiger Weise geprägt haben.“
Welterbe: Buchenwälder auf Rügen und an der Müritz
Im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen etwa fasziniert die grandiose Kulisse des Buchenwalds, der sich von den weißen Kliffhängen der Kreideküste spektakulär ins blaugrüne Meer hinabzustürzen scheint. Dass die Buchen hier nicht nur überlebten, sondern auch prächtig gediehen und richtig alt wurden, ist dem Standort zu verdanken – der unzugänglichen Lage wegen wurde der Jasmunder Buchenwald nie forstwirtschaftlich genutzt. Und so wachsen hier unter hohen Buchenwipfeln vollkommen ungestört Riesenschachtelhalm und Zwiebelzahnwurz, blühen seltene Orchideen wie der Frauenschuh, brüten Wanderfalken und Seeadler, siedeln Mehlschwalben in großen Kolonien an den Hängen des Kreidekliffs.
Auch der Buchenwald von Serrahn im Müritz-Nationalpark ist ein typischer Tiefland-Buchenwald, wie es ihn nur noch im Nordosten Deutschlands gibt. Eine von der Eiszeit hügelig geformte Waldlandschaft mit hunderten Seen, Mooren und Wiesen, in der sich ebenfalls viele seltene Tier- und Pflanzenspezies ausgesprochen wohl fühlen. Im wasserreichen Biotop leben Kraniche und Rohrdommeln, brüten See- und Fischadler. In alten Baumriesen und abgestorbenen Totholzstämmen wohnen Rote-Liste-Sorgenkinder wie die Mopsfledermaus, Käfer-Notfälle wie der Eremit, Schmarotzer-Pilze wie der Buchen-Schleimrübling und zahllose andere Insekten, Pilze, Flechten und Moose.
Ähnlich wie auf Rügen gibt es auch in Serrahn schon seit langer Zeit keine intensive forstwirtschaftliche Nutzung mehr. Schuld – aus heutiger Sicht ein enormer Segen – war die Jagdleidenschaft der Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz, die dieses Revier sogar umzäunten, um es vor Jagdfrevel und Holzdiebstahl zu schützen. Bereits 1952 wurden die Wälder zum Naturschutzgebiet erklärt und 1990 schließlich in den neuen Müritz-Nationalpark integriert. Wo die alten Stämme erahnen lassen, wie die einstigen Urwälder in ganz Deutschland einmal ausgesehen haben.
Aber auch an anderen Standorten im Land dominieren Buchen, die übrigens mit allerlei raffinierten Tricks dafür sorgen, dass Kiefern, Birken und Eichen neben und unter ihnen keine Überlebenschance haben. Die Heiligen Hallen etwa in der Mecklenburgischen Seenplatte bei Feldberg sind ein 360 Jahre alter Buchenwald, der unter Naturliebhabern und Wissenschaftlern Kultstatus genießt. Ein weiteres Buchen-Kleinod ist der Gespensterwald Nienhagen westlich von Rostock, ein bizarrer Küstenwaldstreifen, dessen von Wind und Wetter verdrehte Stämme und Kronen in der Tat einigermaßen geisterhaft wirken. Und auch die Granitz gehört in diese Liste. Ein Naturschutzgebiet mit herrlich-urigem Buchenwald als grüner Fassung für die Krone von Rügen: das berühmte Jagdschloss Granitz.
Weltklasse: Die Eichen von Ivenack
Sagenhafte 1000 Jahre! Die Eichen von Ivenack bei Stavenhagen keimen, als slawische Siedler ihr Weidevieh in die Wälder treiben. Sie strotzen bereits vor Kraft, als die Zisterzienser-Nonnen des Klosters ab 1252 dasselbe tun. Zur Reformation haben sie schon stattliche 500 Jahresringe auf dem knorrigen Zähler. Und heute, noch einmal 500 Jahre danach, ragt das mächtigste der sechs erhaltenen XXL-Exemplare wie eine gigantische Säule gen Himmel – mit einem Volumen von 180 Kubikmetern Holz das älteste und stärkste Lebewesen in Deutschland.
Ivenack heute – das ist ein einzigartiger Tiergarten, in dem die erwähnte mittelalterliche Landnutzungsform des Hudewaldes (Hütewald) weiterhin gepflegt wird. Auch wenn hier statt Weidevieh seit langem Damwild zugange ist, bleiben so die natürlichen Bedingungen erhalten, unter denen die Eichen steinalt geworden sind. Verzichtet wird außerdem konsequent auf künstliche Stabilisierungsmaßnahmen und Schönheitsoperationen, einfache Barrieren um die Eichen schützen die empfindlichen Wurzelbereiche. Und so sind und bleiben die Ivenacker Eichen eine kultur- und naturhistorische Besonderheit, die ihresgleichen in Deutschland sucht.
Zwischen den Wipfeln: Baumkronenpfade auf Rügen und in der Seenplatte
Seit August 2017 können Besucher den tausendjährigen Bäumen übrigens auf Augenhöhe begegnen – auf einem Baumkronenpfad in 20 Meter Höhe. Dessen Höhepunkt ist eine 40 Meter hohe Aussichtsplattform, die per Aufzug erreichbar ist. Der behindertengerecht angelegte Wanderweg durch alle Wachstumszonen der Bäume hat eine Gesamtlänge von 620 Metern und ermöglicht einen perfekten Rundumblick in die Landschaften der Mecklenburgischen Schweiz sowie der Seenplatte.
Einen zweiten Himmelsstürmer ähnlichen Kalibers finden Rügen-Besucher im Naturerbe Zentrum Rügen in Prora bei Binz. Dort wandelt man fünfzehn Meter über dem Erdboden auf der Kronenebene urwüchsiger Buchen. Auf einem über einen Kilometer langen hölzernen Weg, der sich irgendwann plötzlich architektonisch raffiniert in Kreisen um eine Buche herum zu einem 40 Meter hohen Aussichtspunkt schraubt. Dieser wurde einem Adlerhorst nachempfunden und lässt in puncto Ostsee- und Bodden-Panorama keinerlei Wünsche offen.
Die Heilkraft des Waldes: Heringsdorf und Bad Doberan
Wald hat aber noch aus anderen Gründen einen ausgezeichneten Ruf. Umso mehr, wenn er so gesund ist wie in Mecklenburg-Vorpommern, das diesbezüglich mit Brandenburg an der deutschen Spitze steht. Dass gesunder Wald darüber hinaus auch gesund macht, davon sind immer mehr Menschen fest überzeugt. Wald bietet nicht nur Arbeit und Erholung, er ist auch Apotheke und Fitnessstudio. Sein hohes natürliches Potenzial kann perfekt für die gesundheitliche Vorsorge genutzt werden. Seine Atmosphäre – die Stille, das gedämpfte Licht, die frische Luft, die Anwesenheit von Wasser – lassen uns zur Ruhe kommen. Wir erholen uns, wir schlafen besser, der Stresslevel sinkt. Kurzum: Wald entschleunigt und vitalisiert.
Wie das in der Praxis funktioniert, kann seit diesem Jahr jeder selbst testen – auf der Wellness- und Gesundheitsinsel Usedom. Dort eröffnete in Heringsdorf Europas erster zertifizierter Kur- und Heilwald. Eine „Grüne Apotheke am Meer“, in der auf 180 Hektar die heilenden Kräfte des Küstenwaldes bewusst genutzt werden. Ein einziger Tag im Wald nämlich soll das Immunsystem bereits kräftig stärken, den Blutdruck senken, den Puls regulieren und Stresshormone abbauen. An verschiedenen Stationen im Wald können zudem Muskeln aufgebaut sowie Konzentration und Gleichgewicht trainiert werden – ein bislang einzigartiges Projekt.
Doch nicht mehr lange: Was in Heringsdorf gut funktioniert, soll auch in anderen waldreichen Gemeinden Früchte tragen. Zum Beispiel in Bad Doberan. In der Münster-, Molli-, Moor- und Zappanale-Stadt laufen gerade die Vorbereitungen für das groß angelegte und großzügig geförderte Projekt Kur- und Heilwald. Ein 38 Hektar großes Waldgebiet, das als grünes Band die Innenstadt mit der außerhalb gelegenen Moorbad-Klinik verbinden soll. Für deren oft auf Rollstühle angewiesene Patienten wird diese Achse zur Stadt nicht nur barrierefrei sein, sondern auch Kurgebiet, das für Therapien genutzt werden und als Ruhezone dienen soll. Aber auch allen Einheimischen und Gästen soll das Heilmittel Wald einen gesundheitlichen Mehrwert bringen.
Die Waldaktie – Klimawald gegen Klimawandel
Seit 2007 verkauft das Land Mecklenburg-Vorpommern sogenannte Waldaktien, die sich auch elf Jahre nach dem Start großer Beliebtheit erfreuen. Waldaktien sind symbolische Anteilsscheine, mit denen Urlauber die Ökobilanz ihrer Ferienreise aufbessern können, indem sie damit Aufforstungen im Bundesland finanzieren. Wie jeder Baum binden auch diese neuen Gewächse Kohlendioxid und entziehen es somit der Atmosphäre. Und zwar auf zehn Quadratmeter Fläche etwa so viel, wie eine vierköpfige Familie in zwei Wochen Urlaub freisetzt.
Durch eine neu aufgeforstete Waldfläche von zehn Quadratmetern wird in der Wachstumsphase eine Biomasse von circa einem Kubikmeter Holz produziert. Dieser Kubikmeter bindet im Durchschnitt 925 Kilogramm CO2. Die Beispielfamilie setzt in den Ferien etwa 850 Kilogramm Kohlendioxid frei (Pkw-Anreise, Mittelklassehotel, 14-tägiger Urlaub). Mit der auf zehn Quadratmeter Wald entstehenden Holzmenge kann die Familie ihre urlaubsbedingten Emissionen also mehr als ausgleichen. Aufforstung und Pflege von zehn Quadratmetern Wald kosten aktuell etwa 20 Euro. Kauft die Familie also für jeden Urlaub zwei Waldaktien für zehn Euro für Aufforstungen, ist ihr Urlaub CO2-neutral.
Ein überzeugendes Argument, dem bislang 85.000 Interessenten folgten. Und zwar nicht nur aus Deutschland; Waldaktien wurden in ganz Europa und selbst nach Südamerika und Australien verkauft. Landesweit entstanden dadurch 18 Klimawälder auf einer Gesamtfläche von rund 120 Hektar. Nächste Pflanzung: Oktober 2018. Ausführliche Informationen zum Projekt und den Standorten der Klimawälder finden Interessierte auf der Webseite der Waldaktie, wo man sie auch online erwerben kann. Oder im Direktverkauf bei den Forstämtern.
Weitere Informationen:
Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Dirk Topel)
(Quelle: TMV/Thomas Grundner)
(Quelle: TMV/Roman Vitt)
6 min
Mehr lesen

11. Sep 2018
| Pressemitteilungen
25. Jubiläum: Usedomer Musikfestival vereint die musikalische Vielfalt der Ostseeanrainer
2 min
Mehr lesen

07. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Ufo offen: Binz ehrt Ulrich Müthers Erbe mit einer Themenwoche
Weitere Informationen sowie Tickets gibt es unter .
52 sek
Mehr lesen

07. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Erstes Rostock Cruise Festival
Weitere Informationen:
33 sek
Mehr lesen

07. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Woche der Bäderarchitektur auf der Insel Usedom
Weitere Informationen:
60 sek
Mehr lesen

07. Sep 2018
| Neues aus den Regionen
Steinzeit-Workshop und Angel-Einsteigerkurs
Weitere herbstliche Familienprogramme zwischen Ostsee und Seenplatte gibt es unter:
1 min
Mehr lesen