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Vorpommern

20. Jun 2025
| Nr. 34
| Pressemitteilungen
Heringshai wieder in Stralsunder Nikolaikirche
Nach aufwendiger Restaurierung ist vom 17. Juni dieses Jahres an in der Stralsunder Nikolaikirche am Alten Markt das mehr als 350 Jahre alte Präparat eines Heringshais zu bestaunen. Historischen Belegen zufolge war das Tier am 20. November 1670 bei einer großen Sturmflut bis in die Stadt gespült worden. Das Präparat hing an einer Art Galgen, welcher an der Orgelterrasse angebracht ist. Die bis zu drei Meter großen und bis zu 200 Kilogramm schweren Heringshaie, die im Aussehen Weißen Haien ähneln, leben hauptsächlich in der Nordsee, im Nordwest-, Nordost- und Südatlantik sowie im Mittelmeer und im Südpazifik. Sie gelangen jedoch gelegentlich auch in die Ostsee. Wann genau das Präparat angefertigt wurde und wie lange es schon in der Kirche hängt, ist nach heutigem Wissensstand unklar. Klar ist: Der Heringshai hat nach Angaben von Lena Müller, Leiterin der Präparation am Deutschen Meeresmuseum, die Chance, ein neuer Publikumsmagnet zu werden.
Wie Lena Müller berichtete, ist das Stralsunder Haipräparat 1,40 Meter groß. „Durch die Eintrocknung sieht er ein bisschen aus, wie wenn er aus dem Gruselkabinett kommen würde.“ Das Maul ist aufgerissen und der Unterkiefer nach innen gewölbt. So hing er, als einziges Tierpräparat an einer Kette vom Dach des Kirchenschiffs aufgehängt, wahrscheinlich mehrere Hundert Jahre. Interessant sei, dass es viele Kirchenbesucher gebe, die sich der Existenz des Hais gar nicht bewusst waren. Ein Grund dafür könnte sein, dass er in etwa zehn Meter Höhe hängt. „Niemand weiß, ob er schon jemals zuvor abgehängt wurde“, fügte Müller hinzu.
„Für die Tatsache, dass er seit mehreren Jahrhunderten da hängt, sah der Hai sehr gut aus“, sagte sie. Er war mit einer dicken Staubschicht bedeckt und habe einige Löcher gehabt, die von Insektenfraß herrühren. Das komplette Präparat habe sie mit Fischleim behandelt. Somit sei nun die gesamte Oberfläche stabilisiert.
Die große Frage nach der historischen Art und Weise der Präparation könne möglicherweise eine beauftragte wissenschaftliche Untersuchung beantworten. „Wurde er nur gesalzen wie etwa der Stockfisch in Norwegen oder wurde bei der Präparation Arsen verwendet?“, fragt sich Lena Müller. Die Menschen seien sich damals noch nicht über die schädliche Wirkung des Arsens bewusst gewesen. Im Gegenteil wurde es unter anderem zum Aufputschen verwendet.
Sicher sei jedenfalls eines: „Im 17. Jahrhundert gab es noch keine professionelle Tierpräparation und Autodidakten versuchten mit einfachen Mitteln Tiere lebensnah zu konservieren“, betonte Müller. Nun sei der Hai nach der Reinigung und Fixierung bereit, nochmals mehrere Jahrhunderte in der Kirche zu hängen.
Insgesamt hat sich Stralsund in den vergangenen Jahren auch international einen hervorragenden Ruf für den Wissenstransfer über das Thema Meere und Ozeane erarbeitet. Die Hansestadt ist Heimat der Stiftung Deutsches Meeresmuseum, die an ihren Stralsunder Standorten Ozeaneum und Meeresmuseum jährlich Hundertausenden Gästen meeresbezogene Fakten und Forschungsthemen anschaulich in Ausstellungen mit detailgetreuen Exponaten und anhand von Aquarien vermittelt.
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13. Feb 2025
| Nr. 6
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Februar +++
Unter dem Titel „Cycle Route of the Year“ wird auf der Utrechter Fahrrad- und Wanderurlaubsmesse „Fiets en Wandelbeurs“ jährlich die „Radroute des Jahres“ gekürt. In diesem Jahr wurden drei europäische Routen vom Unternehmen Hicle Events nominiert, darunter die vorpommersche „Route der Norddeutschen Romantik“, die von Wolgast über Greifswald bis zum Kap Arkona auf der Insel Rügen führt und den Inspirationsorten des Malers Caspar David Friedrich sowie seiner Zeitgenossen folgt. Ausschlaggebend für die Bewertung waren Kriterien wie Beschilderung, Straßenbelag und eventuelle Verkehrsbehinderungen, die durch eine Jury vor Ort überprüft wurden. Initiator der Themenroute ist der Tourismusverband Vorpommern, der diese mithilfe von Förderungen aus GRW-Mitteln und dem Vorpommern Fond 2018 initiiert und beschildert sowie im Zuge des Caspar-David-Friedrich-Jubiläumsjahres 2024 von 54 Kilometern auf 286 Kilometer erweitert hat. In dem Wettbewerb, in dem es nur einen Sieger gibt, konnte die schwedische Route Göta Kanalleden Platz eins erringen. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern präsentiert auf der Messe vom 14. bis 16. Februar gemeinsam mit dem Unternehmen Mecklenburger Radtour am Stand der Deutschen Zentrale für Tourismus insbesondere Rad- und Wanderangebote im Nordosten, darunter den Fernradweg Berlin-Kopenhagen. Die Befahrung dieser sowie der Route der Norddeutschen Romantik ist als organisierte Tour über den Anbieter sowie individuell mit Hilfe des Routenplaners möglich.
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16. Jan 2025
| Nr. 2
| Pressemitteilungen
Neues und Bewährtes im Veranstaltungskalender: Zwischen „SailGP“ in Sassnitz und Schlossfestspielen in Schwerin
Die kulturellen und sportlichen Höhepunktveranstaltungen bieten auch im Jahr 2025 Anlässe für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Neue Ereignisse werden zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Urlaubsland locken: Die Segelveranstaltung „SailGP“ findet erstmals in Sassnitz auf der Insel Rügen statt und in Bad Doberan an der Mecklenburgischen Ostseeküste können Musikbegeisterte das „ART MUSIK FESTIVAL“ besuchen. Die Termine für etablierte Reihen, darunter die Schlossfestspiele in der Landeshauptstadt Schwerin, das maritime Volksfest Müritz Sail in der Mecklenburgischen Seenplatte oder die landesweite Kulturveranstaltung „KunstOffen“, stehen ebenfalls bereits fest, sodass sich Interessierte die Events bereits jetzt im Kalender anstreichen können. Im Folgenden ist eine Auswahl an Veranstaltungshöhepunkten zwischen Ostseeküste und Seenplatte aufgelistet. Weitere sind im Veranstaltungskalender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern unter zu finden.
März: Festspielfrühling Rügen
Vom 21. bis 30. März veranstalten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zum 13. Mal den „Festspielfrühling Rügen“. Die künstlerische Leitung übernimmt der Schlagwerker Alexej Gerassimez, Preisträger in Residence 2017. Insgesamt finden 22 Veranstaltungen auf Rügen statt, bei denen neben Konzerten mit Jazz- oder Kammermusik auch Ortsführungen und Vorträge geplant sind.
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April: Rügener Wanderfrühling
Auf Deutschlands größter Insel können Sportbegeisterte vom 1. bis 30. April die Landschaften auf Rügen wandernd erkunden. In der 13. Auflage des Rügener Wanderfrühlings können sich Gäste und Einheimische unter anderem zwischen Hunde-, Wildkräuter-, Barfuß- oder Vollmondwanderung entscheiden. Zudem werden auch Waldbaden sowie ein literarischer Spaziergang angeboten. Das Programm ist unter einsehbar.
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Ab Mai: Schlossfestspiele Schwerin
Die , ein jährliches Freiluftfestival in der Landeshauptstadt, werden 2025 vom 15. Mai bis 3. August veranstaltet. Im Rahmen der Festspiele in Schwerin können Opern, Konzerte und Ballettaufführungen erlebt werden.
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Ab Mai: Müritz Sail in Waren (Müritz), Rechlin und Röbel
Zur 23. Auflage der Veranstaltung Müritz Sail vom 29. Mai bis 1. Juni begeben sich Teilnehmende erneut nach Waren (Müritz). Für das größte maritime Volksfest in der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es ein umfangreiches Programm aus Schifffahrten, Rundflügen mit einem Wasserflugzeug und kulinarischen Angeboten. In Rechlin findet im selben Zeitraum eine mittelalterliche Müritz Sail statt, bei der unter anderem ein Theaterstück, Märchenspiele und Feuershows aufgeführt werden. Zum zweiten Mal findet außerdem die „Angel & Wassersport EXPO“ statt, die in Röbel/Müritz als Erweiterung der Müritz Sail einen Treffpunkt für Hobbyangler und Wassersportinteressierte schaffen soll. Die Veranstaltung wird von zwei auf drei Tage erweitert und soll vom 30. Mai bis 1. Juni nach Röbel locken.
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Ab Mai: Umweltfotofestival »horizonte zingst«
Wasser, Luft, fossile Brennstoffe: Beim 18. Umweltfotofestival »horizonte zingst« auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wird das Thema Ressourcen beleuchtet. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Festivals für Natur- und Umweltfotografie können sich Besucherinnen und Besucher vom 23. Mai bis 1. Juni bei Ausstellungen und Fotoworkshops austauschen. Zudem können sich Interessierte auf dem dazugehörigen Fotomarkt im Ostseeheilbad Zingst vom 29. bis 31. Mai über neue Fotografie-Trends erkundigen und innovative Fotoausrüstung bewundern.
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Juni: 31. Ausgabe von „KunstOffen“
Am Pfingstwochenende können Kulturfans vom 7. bis 9. Juni 2025 zum 31. Mal einen Blick in zahlreiche offene Ateliers und Werkstätten werfen. Während der landesweiten Aktion „KunstOffen“ präsentieren etwa tausend Künstlerinnen und Künstler in Mecklenburg-Vorpommern ihre Arbeiten.
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Juni: Schweriner Schlossfestwochenende
In Schwerin erhält das Schlossfestwochenende eine neue Bedeutung: Durch die kürzliche Ernennung des Residenzensembles zum UNESCO-Welterbe wird die bewährte Veranstaltung rund um das Märchenschloss erstmals mit Welterbetitel gefeiert. Am Abend des 13. und 14. Juni wird die Licht- und Laserschau „Son et Lumière“ inszeniert und am 14. Juni können Gäste das traditionelle Fest mit historischen Kostümen bewundern. Am 15. Juni erhalten Besuchende beim Tag der offenen Tür des Landtages Einblicke in den Schweriner Politikbetrieb.
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Ab Juni: „Offene Gärten“ in Mecklenburg-Vorpommern
Pflanzenliebhaber willkommen: Vom 14. bis 15. Juni können etwa 120 private und öffentliche Gärten und Parks im Rahmen der landesweiten Aktion „Offene Gärten“ bestaunt werden. Der Verein „Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern“ lädt zu einem direkten Austausch mit den Besitzerinnen und Besitzern der Grünanlagen ein. Die Veranstaltung findet zudem auch im Herbst vom 13. bis 14. September statt. Das Erkennungszeichen der teilnehmenden Grünanlagen sind bunte Gießkannen an den Eingangspforten.
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Juni: Seaside Ride ab Rerik mit Radrenn-Profi André Greipel
Vom 20. bis 22. Juni wird im Ostseebad Rerik nahe Rostock ein Gravel-Event veranstaltet: Kein Geringerer als André Greipel, ein aus Rostock stammender ehemaliger professioneller Radrennsportler, der zu den besten seiner Generation gehörte, organisiert den so genannten , bei dem neben Graveltouren ein Musikprogramm, Streetfood, Saunafässer, Laufrunden und Radler-Yoga angeboten werden.
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Juni: „MittsommerRemise – Das lange Wochenende der nordischen Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern“
Anlässlich der Sommersonnenwende wird in den Schlössern, Guts- und Herrenhäusern im Urlaubsland am 21. und 22. Juni 2025 das Kulturerbefestival „MittsommerRemise“ veranstaltet. Am Samstag werden in denkmalgeschützten Häusern Führungen, Konzerte und Ausstellungen angeboten. Am Sonntag wird mit weiteren Programmpunkten gemeinsam der Sommer begrüßt.
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Ab Juni: Störtebeker Festspiele
Im Rahmen der Störtebeker Festspiele wird vom 28. Juni bis 13. September das Stück „Freibeuter der Meere“ in Ralswiek auf der Insel Rügen auf einer der größten Freilichtbühnen Europas aufgeführt. Tickets für die 31. Spielsaison können unter reserviert oder unter der Rufnummer 03838 31100 bestellt werden.
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Ab Juni: Dreimonatiger Festspielsommer in Mecklenburg-Vorpommern
Musik an besonderen Orten: Von Mitte Juni bis Mitte September werden im Rahmen des Festspielsommers rund 20 Konzerte in Gutshäusern, Fabrikhallen, Schlössern, Kirchen oder unter freiem Himmel in Mecklenburg-Vorpommern aufgeführt.
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Juli: „ART MUSIK FESTIVAL“ in Bad Doberan
Auf der Galopprennbahn in Bad Doberan an der Mecklenburgischen Ostseeküste wird vom 3. bis 6. Juli erstmalig das „ART MUSIK FESTIVAL“ veranstaltet. Rockfans können auf dem neuen Festival die Auftritte von Künstlern, Bands und Performance-Acts verfolgen, darunter „The Blue Hospital Sessions“, „!GeRald!“ sowie „Kid Muss Raven“. Die Musikgruppen stammen zum Teil aus Mecklenburg-Vorpommern und können der Stilrichtung „Stoner Rock“ zugeordnet werden. Neben dem Line-up können Gäste bei Plattenhändlern und andere Ständen stöbern, das gastronomische Angebot genießen oder am Lagerfeuer sitzen. Interessierte können noch bis zum 2. Februar ein vergünstigtes Early-Bird-Ticket für 75 Euro erwerben.
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August: 34. Hanse Sail in Rostock
Vom 7. bis 10. August lockt das größte maritime Volksfest im Nordosten, die Hanse Sail, zahlreiche Gäste in die Hansestadt Rostock. Von Donnerstag bis Sonntag werden Erlebnisse wie das Mitsegeln auf den traditionsreichen Schiffen im Rahmen der 34. Auflage des Volksfestes angeboten. Vom Rostocker Stadthafen bis nach Warnemünde finden vielfältige Märkte, Konzerte und Ausstellungen statt.
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August: Segelregatta „SailGP“ in Sassnitz
Am 16. und 17. August findet die internationale Segelveranstaltung „SailGP“ zum ersten Mal in Deutschland statt: in Sassnitz auf Rügen. Für die Saison 2024/2025 des Formats werden insgesamt 14 Stationen besucht, darunter neben Sassnitz auch Dubai, Sydney, Los Angeles, New York und Rio de Janeiro. Bei dem Wettbewerb treten zwölf Nationen-Teams in Katamaranen gegeneinander an. Mit dabei ist auch das deutsche Team mit dem Steuermann Erik Heil, zweifacher Olympia-Bronze-Medaillengewinner. Das Team wird zudem von Sebastian Vettel, vierfacher Formel-1-Weltmeister, unterstützt. Tickets zum Verfolgen des Events von der Sassnitzer Mole aus können unter erworben werden.
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September: „Gravel Weekender“ in der Mecklenburgischen Seenplatte
Vom 12. bis 14. September zieht ein Gravel-Event Radsportbegeisterte in die Mecklenburgische Seenplatte. Zum ersten Mal nach der Pilotveranstaltung im Jahr 2024 findet der „Gravel Weekender“ statt, bei dem Teilnehmende zwischen insgesamt sechs unterschiedlichen Strecken mit einer Gesamtlänge von rund 450 Kilometern wählen können. In einem Basislager in der Nähe der Burg Wesenberg besteht die Möglichkeit, im eigenen Zelt, Camper oder Wohnmobil zu übernachten. Zudem gibt es kulinarische Spezialitäten aus der Region, die vor Ort frisch zubereitet werden, darunter Gegrilltes, Pasta, Rührei-Variationen sowie vegetarische und vegane Speisen. Interessierte können sich ab dem 7. März für das Sportereignis anmelden und bereits jetzt für weitere Informationen unter den Newsletter abonnieren.
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September: „ÖTILLÖ Swimrun“ auf Rügen
Premiere auf Rügen: Am 13. September ist die Insel erstmals Schauplatz des internationalen Sportformats „ÖTILLÖ Swimrun“. Die aus Schweden stammende Veranstaltung verbindet Lauf- und Schwimmstrecken zu einem Wettkampf. Athletinnen und Athleten können zwischen drei verschiedenen Rennformaten wählen: Bei der „ÖTILLÖ Swimrun Experience“ können Teilnehmende eine Einstiegsdistanz von neun Kilometern mit leichtem Schwimmen in der Ostsee und Laufen durch die Granitz absolvieren. Das Kurzstreckenrennen „ÖTILLÖ Swimrun Sprint“ führt über rund 22 Kilometer durch die Granitz, Lanken-Granitz, Seedorf und Sellin. Beide Rennen beginnen und enden im Ostseebad Binz. Der „ÖTILLÖ Swimrun World Series“ ist ein Langstreckenrennen mit über 42,5 Kilometer von Klein Zicker über Mönchgut und Sellin bis nach Binz. Erwartet werden etwa 500 Teilnehmende, die entweder einzeln oder als Zweierteam starten. Für die Organisation und Durchführung des Sportevents kooperieren die Infrastrukturgesellschaft Mönchgut-Granitz GmbH und Binzer Bucht Tourismus.
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Ab September: Usedomer Musikfestival
Das Usedomer Musikfestival vom 20. September bis 11. Oktober eignet sich für Fans von klassischen Klängen. Es finden mehrere Konzerte statt, die unter anderem in verschiedenen Kirchen auf der Insel, im Schloss Stolpe sowie dem Kraftwerk Peenemünde, Mecklenburg-Vorpommerns größtem Industriedenkmal, gespielt werden. In diesem Jahr wird ein besonderer Fokus auf Musik aus Finnland gelegt.
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Ab September: „KUNST HEUTE“
Auktionen, Ausstellungen und Führungen: Kunstinteressierte können vom 27. September bis 5. Oktober bei der 18. Auflage von „KUNST HEUTE“ mehr als 100 kunstverbundene Orte in Mecklenburg-Vorpommern besichtigen. Die Aktion soll einen direkten Austausch zwischen Kunstschaffenden und Gästen fördern. „KUNST HEUTE“ ist ein gemeinsames Projekt des Künstlerbundes, des Verbandes der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine, des LiteraturRates und des Vereins der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern sowie der Nordkirche.
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Ab Oktober: Schlösserherbst
Der Verein der Schlösser-, Guts- und Herrenhäuser veranstaltet vom 25. Oktober bis 9. November den so genannten Schlösserherbst. Dabei öffnen ausgewählte der mehr als 2.000 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern ihre Türen für Führungen, Konzerte und kulinarische Höhepunkte.
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20. Dez 2024
| Nr. 69
| Pressemitteilungen
„Ikareum - Lilienthal Flight Museum“ in Anklam nimmt Formen an
Das seit langem geplante „Ikareum - Lilienthal Flight Museum“ in der 1945 stark zerstörten und sich im Wiederaufbau befindlichen Nikolaikirche in Anklam nimmt sichtbare Formen an. Bereits im kommenden Jahr wird der Funktionsanbau direkt am Fuße der Kirche mit dem regionalen Informations- und Tourismuszentrum eröffnet, wie der unter anderem für das Stadtmarketing und die Kultur zuständige Sachgebietsleiter der Stadt, Vincent Hähni, berichtete.
In der Nikolaikirche, die seit dem Jahr 2004 nicht mehr als Kirche genutzt wurde, sei in den vergangenen Monaten der Boden in einen Hightech-Fußboden verwandelt worden. „Nun werden die Emporen und ein gläserner Fahrstuhl hineingebaut sowie eine neue Ausstellung ergänzt“, sagte Hähni. Anschließend werde – sobald die Finanzierung für diese beiden Maßnahmen steht – der Kirchturm ertüchtigt. „Und ganz zum Schluss kommt dann eine neue begehbare Kirchturmspitze darauf.“
Mit dem Ikareum sollen dem in Anklam geborenen Pionier der Luftfahrt, Otto Lilienthal (1848-1896), und seinem Bruder, dem Konstrukteur Gustav Lilienthal (1849–1933), ein würdiges Denkmal gesetzt werden. Schon seit 1994 hatte es Initiativen eines Vereins zur Rettung der Reste der rund 750 Jahre alte Kirche vor dem völligen Verfall gegeben. Der Techniker und Visionär eines weltumspannenden Luftverkehrs, Otto Lilienthal, war in der Nikolaikirche getauft worden.
Sein Lebenswerk und zahlreiche Flugapparate sind bislang noch im Anklamer Otto-Lilienthal-Museum ausgestellt, es war 2001 als nationaler kultureller Gedächtnisort eingestuft worden. In der dortigen Dauerausstellung sind seine zahlreichen, an überdimensionale Fledermäuse erinnernden Flugapparate zu bewundern. Mit ihnen könne gezeigt werden, wie aus dem alten Menschheitstraum vom Fliegen die licht- und schattenreiche Geschichte des Flugzeugs wurde. Zu den Ausstellungsgegenständen gehören auch zehn Flugapparate, die Lilienthal zwischen 1891 und 1896 konstruiert hatte.
Darunter ist auch der sogenannte Derwitzer Apparat, mit dem seinen ersten erfolgreichen Flugversuch unternommen hatte. Den Angaben zufolge konnte er mit seinem ersten manntragenden Flugzeug der Welt bis zu 25 Meter weit fliegen. Die Spannweite der Flügel habe zunächst 7,6 und später 5,5 Meter betragen.
Wissenschafts- und Kulturministerin Bettina Martin hatte jüngst betont, dass das Ikareum eines der kulturellen Großprojekte Mecklenburg-Vorpommerns sei. „Die wiederaufgebaute Nikolaikirche und das dann darin beheimatete Lilienthal-Flight-Museum werden die Hansestadt Anklam und ganz Vorpommern nachhaltig kulturell bereichern.“
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05. Dez 2024
| Nr. 66
| Pressemitteilungen
Baumwipfelpfad in Prora auf Rügen in Licht gehüllt
Noch bis zum 2. März 2025 wird der Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen in Prora in den frühen Abendstunden in ein sanftes Licht getaucht sein. „Wir wollen mit dem Lichterzauber unseren Gästen in der grauen Zeit etwas sehr Schönes anbieten“, fasste Marketingleiterin Maxi Klawa das Ansinnen des Betreibers zusammen.
„Auf dem 1.250 Meter langen Pfad und dem Adlerhorst genannten Turm sind dann erstmals in der elfjährigen Geschichte des Pfades mehr als 300.000 LED-Lämpchen angebracht“, berichtete Klawa. Dafür seien rund zehn Kilometer Kabel nötig. Gleichzeitig werden auch noch Lichtbilder und 3D-Installationen mit Abbildungen verschiedener Tiere zu sehen sein.
Um die Auswirkungen auf die nächtliche Tierwelt so gering wie möglich zu halten, sei für die LED-Lämpchen ein sanftes, warmweißes Licht gewählt worden. „Der Lichterzauber beginnt um 13:00 Uhr, letzter Einlass ist um 18.30 Uhr. So bleibt es nachts dunkel und ruhig. “, sagte Klawa. Gleichzeitig sei aus Gründen des Umweltschutzes auf einen sehr geringen Energieverbrauch geachtet worden. Dieser liege bei insgesamt vier Kilowattstunden pro Tag.
Von Dezember bis Januar werde das Licht von Donnerstag bis Montag eingeschaltet, im Februar und die ersten beiden Tage im März von Donnerstag bis Sonntag. Der Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen werde wie mehrere andere seiner Art in Europa von der Erlebnis Akademie AG im bayerischen Bad Kötzting betrieben.
Der Baumwipfelpfad in Prora wurde im Juni 2013 eröffnet, seitdem konnten mehr als drei Millionen Gäste begrüßt werden. Dort können Besucherinnen und Besucher auf Augenhöhe mit den riesigen urwüchsigen Buchen entlanggehen, gleichzeitig werden auch geführte Wanderungen zu den berühmten Feuersteinfeldern angeboten. Dazu gebe es außerdem spannende Erlebnisausstellungen.
Das Highlight des Pfades ist der 40 Meter hohe Aussichtsturm, der einem Adlerhorst nachempfunden ist. Aus einer Höhe von 82 Metern über dem Meeresspiegel genießen Gäste einen freien Blick über die Insel Rügen.
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13. Nov 2024
| Nr. 60
| Insel Rügen
+++ Meck-Pomm Short News November +++
Internationale Ehrung: Die Route der Norddeutschen Romantik, die von Wolgast über Greifswald bis zum Kap Arkona auf der Insel Rügen führt, ist der einzige deutsche Radweg unter den drei Nominierten der „Cycle Route of the Year 2025“ in den Niederlanden. Die Auszeichnung ist eine Initiative der Fahrrad- und Wanderurlaubsmesse „Fiets en Wandelbeurs“, die von „Hicle Events“ veranstaltet wird. Die nominierten Routen wurden auf Kriterien wie Beschilderung, Straßenbelag und eventuelle Verkehrsbehinderungen überprüft. Die Route der Norddeutschen Romantik wurde in diesem Jahr durch den Tourismusverband Vorpommern im Rahmen des geförderten Projektes „250 Jahre Caspar-David-Friedrich“ von 54 Kilometern auf 286 Kilometer erweitert. Die Themenroute folgt den Inspirationsorten des in Greifswald geborenen Malers der Romantik, Caspar David Friedrich. Radelnde können auf dem Weg den Königsstuhl und die Klosterruine Eldena bei Greifswald besichtigen. Der Gewinner wird am 14. Februar während der Messe „Fiets en Wandelbeurs“ in Utrecht bekannt geben.
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14. Aug 2024
| Nr. 40
| Pressemitteilungen
Zum Höfe-Herbst nach Vorpommern
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald haben sich die Inhaberinnen und Inhaber von insgesamt neun landwirtschaftlichen Betriebe zusammengetan und laden in der Zeit vom 14. September bis 5. Oktober zum zweiten Höfe-Herbst ein. Eines der Ziele sei, neben der Vorstellung des Lebens auf dem Land auch die touristische Ausrichtung zu befördern und bestehende Einzelveranstaltungen zusammenzufassen, sagte Sven Köppert, Projektbeauftragter vom Tourismusverband Vorpommern. „Die Veranstalter bieten Betriebsbesichtigungen an und stehen auch für Gespräche über die Zukunft der Landwirtschaft bereit.“ Seit 2022 gibt es im Landkreis Vorpommern-Greifswald das Netzwerk Agrartourismus, in dem sich Landwirtschaftsbetriebe, regionale Erzeuger, Touristiker sowie verschiedene Verbände und Institutionen regelmäßig austauschen.
Für Köppert bietet der Höfe-Herbst Gästen die Gelegenheit, Vorpommern aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. „Keine der Veranstaltungen findet an einem klassischen Hotspot statt, viele Orte haben touristisch aber durchaus etwas zu bieten.“ Und es gebe einen weiteren wichtigen Aspekt: „Man lernt Orte und Regionen kennen, zu denen man zurückkehren möchte, obwohl man sie nicht gesucht hat.“ Darüber hinaus sei der Höfe-Herbst ein Angebot für Gäste in der Nachsaison, die das Landesinnere per Camper oder Fahrrad erkunden möchten.
Die Auftaktveranstaltung des Höfe-Herbstes finde am 14. September in Blesewitz beim Landwirtschaftsbetrieb Koppe statt, zu dem sich weitere regionale Anbieter angemeldet haben. Dort sei dann beispielsweise ein kleiner Lounge-Bereich mit regionalen Spirituosen eingerichtet, es werde Live-Musik und verschiedene Angebote für Kinder wie Kinderschminken geben, sagte Köppert.
Insgesamt fünf Mal (17.; 19.; 24. und 26. September sowie 1. Oktober) biete die Inselmühle in der Gemeinde Usedom Führungen für Besucher an. Die Mühle verstehe sich als Naturmanufaktur mit eigener Landwirtschaft, Hofladen, Bistro und Café. Besucher könnten dort die Spezialitäten aus eigenem Anbau und frei von Konservierungsstoffen und künstlichen Zusätzen genießen, sagte Köppert. Hauptsächlich um Milchviehhaltung gehe es bei Peeneland Agrar am 21. September, die auch einen Schauraum mit Informationen zum Melken präsentieren. Mehr fleischlich gehe es dann bei der Grüne Gänse Vermarktungsgesellschaft in Grambow am 22. September zu, wo der Hofladen Rindfleisch und Gänseprodukte sowie Geflügel, Käse und Rapsöl aus eigener Erzeugung anbieten wird.
Der Bauernverband und Landfrauenverband Uecker-Randow in Pasewalk hat am 25. September seinen Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche gelegt. Dort werde ein zweisprachiger Lernort für Kinder vorgestellt, wo die jungen Leute spielerisch die Landwirtschaft kennenlernen und selbst Korn mahlen, Probemelken oder Butter herstellen können. Um Fisch und Kunsthandwerk gehe es am 28. September auf dem Vorpommern-Fischmarkt in Freest und der Hofladen Villa Kunterbunt Lütow- Neuendorf lockt am gleichen Tag mit Pony-Reiten und einer Tiersafari.
Stallführungen, eine Käseschule und Andacht zum Erntedank gibt es am 3. Oktober bei der Rinderzucht Augustin in Neuendorf. Den Abschluss des Höfe-Herbstes (5. Oktober) gibt es im Schlosshof von Penkun. Auf dem Regionalmarkt im historischen Schlossgelände werden landwirtschaftliche Produkte aus der Region von deutschen und polnischen Betrieben angeboten. Zudem gebe es eine Ausstellung alter, landwirtschaftlicher Geräte, wie Köppert abschließend berichtete.
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08. Mai 2024
| Nr. 24
| Pressemitteilungen
Artist Battle und Mixed Media: 30. Auflage der landesweiten Aktion „KunstOffen“
Berühren, bewundern, bestaunen: Vom 18. bis zum 20. Mai präsentieren 1.160 Künstlerinnen und Künstler in Mecklenburg-Vorpommern bei der landesweiten Aktion „KunstOffen“ zum 30. Mal ihre Arbeiten. Gäste erhalten am Pfingstwochenende einen Einblick in mehr als 660 Galerien, Werkstätten und Ateliers. Die Anzahl der Teilnehmenden ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (vgl.: rund 900 Kunstschaffende an mehr als 500 Orten 2023). Vor Ort weisen ein gelber Schirm über dem Eingang oder eine blau-weiße Fahne auf geöffnete Schaffensorte hin. Im Folgenden eine Auswahl an Angeboten zu „KunstOffen“ 2024. Detaillierte Informationen zum Programm in allen teilnehmenden Regionen, das unter anderem Kunst in Form von Malerei, Fotografie, Keramik und Schmuck vereint, sind unter zu finden.
Mecklenburg: Artist Battle und Pappmaschee
In Mecklenburg nehmen 665 Künstlerinnen und Künstler an rund 370 Standorten an der Aktion teil. Auf dem Gelände vom Kulturgarten Brüel findet zum zweiten Mal ein so genanntes Artist Battle statt, bei dem die drei Künstlerkollektive „Drittvariable“ und „STUDIO 36“ aus Mecklenburg-Vorpommern sowie „INSTITUT FÜR INSZENIERUNG“ aus Nordrhein-Westfalen, in den Wettbewerb treten. An den beiden Aktionstagen erschaffen sie live großformatige Wandmalereien zum Thema „crossing border“ an den Hallenwänden im Kulturgarten. Zudem wird in der danebenliegenden Brennerei Brogilus die Ausstellung „Paralleluniversum“ gezeigt. Die Künstlerin Lydia Klammer stellt dabei unter anderem Radierungen und filigrane Druckgrafiken mit floralen Motiven aus. In Kummer bei Ludwigslust öffnet der Bildhauer Thomas Lehnigk sein Atelier und die Galerie. Er zeigt Skulpturen aus Mecklenburgischen Raseneisenstein, ein Material mit besonders hohem Eisengehalt, die beispielsweise Bisons abbilden. In Güstrow erzählt Heike Roesner in ihrem Ladenatelier „Roesnerei“ Geschichten anhand von Figuren aus Pappmaschee. Die Broschüren für „KunstOffen in Mecklenburg“ finden Interessierte in allen Tourist-Informationen, den Kurverwaltungen sowie online unter und .
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Vorpommern: Weltkunst und Welterbe
In Vorpommern gewähren 300 Kunstschaffende an mehr als 160 Standorten Einblicke in ihre Arbeiten. Eröffnet wird die Aktion am 17. Mai mit einer Sammelausstellung, die anlässlich des Caspar-David-Friedrich-Jubiläums zum Teil dem Thema Romantik gewidmet ist, im Sozio-Kulturellen Zentrum St. Spiritus in Greifswald. Der „FreirAUm e. V.“ lädt Kunstbegeisterte am Pfingstwochenende in die Kulturscheune Alt Ungnade ein, die sich in der Nähe von Greifswald befindet. Dort zeigen die Künstlerinnen Hannah Holzgreve (Tusche und Aquarell), Conny Halliger (Babybauchbemalung) und Birgit Köhler (Keramik) ihre Werke. In der Galerie & Malschule Elsenhans in Lüdershagen, zwischen Barth und Ribnitz-Damgarten gelegen, arrangiert Sigrid Elsenhans auf ihrem 25.000 Quadratmeter großen Gehöft zahlreiche Aquarelle und Drucke, auf denen unter anderem Zeesenboote oder Kraniche abgebildet sind. Zudem bietet sie täglich einen Kurs für Aquarell-Malerei für Kinder ab zehn Jahren an. Im vorpommerschen Freest finden zudem die ersten statt. Dabei können Gäste das Knüpfen von vorpommerschen Fischerteppichen, das im letzten Jahr ins immaterielle UNESCO-Kulturerbe aufgenommen wurde, bei Workshops erlernen oder bei einem Theaterstück Wissenswertes über die Geschichte des Handwerks erfahren. Den Flyer zu „KunstOffen in Vorpommern“ finden Interessierte in allen Tourist-Informationen der Region oder online unter .
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Mecklenburgische Seenplatte: Holzkunst und Mixed Media
In der Mecklenburgischen Seenplatte können sich Gäste auf rund 200 Künstlerinnen und Künstler an 125 Standorten freuen. Die feierliche Eröffnung findet am 17. Mai in der Schlosskapelle Remplin statt, in der „KunstOffen“ durch ein Konzert des schwedischen Musikers Ray Cooper musikalisch eingeläutet wird. In Wesenberg eröffnet ab Mai die neue Gläserne Manufaktur der Maxluzi GmbH. In der Holzmanufaktur werden unter anderem von Hand gedrechselte, hauchdünne Holzlampenschirme, Kleinmöbel sowie Accessoires gefertigt. Im Rahmen der Aktion „KunstOffen“ können Gäste in der neuen Gläsernen Manufaktur bei der Herstellung zusehen. Im Hofcafé Lebbin in Groß Teetzleben können sich Besucherinnen und Besucher die Mixed-Media-Werke der Künstlerin Juli Schupa ansehen. Die von Beton- und Industriebauten inspirierten Reliefs und Bilder werden durch wiederholtes Schleifen, Auftragen, Verbinden und Trennen von Beton und anderen Materialien, darunter Fliesen, Tapete oder Acrylfarben, hergestellt. Die Künstlerin ist am Pfingstmontag vor Ort. Darüber hinaus werden im Gutshaus Klocksin Werke der Kunstschaffenden Alexandra Mertens und Isabel Höpner (Installation), Julian Prochnow (Fotografie) sowie Christiane Brusch (Malerei) ausgestellt. Interessierte finden die Broschüre zu „KunstOffen“ in allen Tourist-Informationen der Region sowie online unter .
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Foto: TMV MSN/Oliver Borchert
Foto: Pocha Burwitz
Foto: Luzi Graf, Maxluzi GmbH
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07. Mai 2024
| Nr. 23
| Pressemitteilungen
Caspar David Friedrich: Cube-Tour lockt nach Mecklenburg-Vorpommern
Mit einem gemeinsamen Auftritt im modernen Cube würdigen der Tourismusverband Vorpommern (TVV), die Greifswald Marketing GmbH (GMG), der Tourismusverband Rügen (TVR), die Usedom Tourismus GmbH (UTG), das Landesmarketing MV und der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern den bedeutendsten Künstler der Romantik und werben gleichzeitig in den touristisch bedeutenden Quellmärkten Frankfurt am Main, Potsdam, Dresden und Hamburg für dessen vorpommersche Heimat.
„Caspar David Friedrich ist ‚unser Weltstar‘. Das Jubiläum seines Geburtstages ist von internationaler Bedeutung. Sogar in New York lockt er die Menschen ins Museum. Wir begehen und bewerben das Jubiläum gemeinsam mit einem einzigartigen Projekt, das erstmals verschiedene Akteure aus dem Land und der Region zusammen gestalten“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Patrick Dahlemann. „Mit der Tour möchten wir das Jubiläumsjahr mit all seinen Veranstaltungen und Angeboten bekannt machen und die Gäste einladen, die Region Vorpommern auf den Spuren Caspar David Friedrichs zu entdecken“, ergänzte der Leiter des Landesmarketings MV, Peter Kranz.
Mit einem modernen Auftritt in einem inhaltlich und werblich gestalteten Cube präsentiert sich das Land jeweils an fünf bis sieben Aktionstagen an stark frequentierten Innenstadt-Standorten in Frankfurt am Main, Potsdam, Dresden und Hamburg. Als Lebens- und Wirkungsstätten von Caspar David Friedrich sind Dresden und Hamburg als Stationen der Tour geradezu prädestiniert. Die Kulturstädte Frankfurt am Main und Potsdam sind ebenfalls passende Orte mit einem kulturinteressierten Publikum für die Region Vorpommern. In Frankfurt ist der Cube in das publikumsstarke Opernplatzfest eingebunden.
Der Cube ist inhaltlich als Ort der Begegnung mit Caspar David Friedrich konzipiert, der mit einer multimedialen Szenografie die Sehnsucht des Künstlers nach seiner vorpommerschen Heimat erlebbar macht. Das Gestaltungskonzept wurde durch das Pommersche Landesmuseum Greifswald und die Designschule Schwerin inhaltlich analog und digital für verschiedene Zielgruppen ausgerichtet und durch die Rostocker Kommunikationsagentur H2F gestaltet. Als „Hologramm“ wird der Künstler in Potsdam, Dresden und Hamburg sogar „selbst“ vor Ort sein und die Besucherinnen und Besucher begrüßen. Interessierte können sich vor Ort vom begleitenden Team über das Jubiläumsjahr 2024 informieren sowie Vorpommern, Greifswald und die Inseln Rügen und Usedom näher kennenlernen.
Wie keine andere Region ist Vorpommern mit dem Thema Romantik eng verwoben. Im Jubiläumsjahr 2024 feiert insbesondere die Universitäts- und Hansestadt Greifswald als Geburtsstadt Caspar David Friedrichs den runden Geburtstag des berühmten Sohnes mit zahlreichen Veranstaltungen. Die Insel Rügen ist gleichermaßen mit Leben und Wirken des Künstlers eng verbunden, woran noch heute das berühmte Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ erinnert. Die Tradition der Zeesenboote, die Caspar David Friedrich in zahlreichen Gemälden verewigte, wird bis heute auf Usedom lebendig gehalten.
„Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern ist vielfach für seine wunderschöne Natur bekannt. Mit der Tour möchten wir kulturelle Themen stärker in den Fokus der Kommunikation stellen, denn bereits heute sind kulturelle Themen bei der Reiseentscheidung ein wichtiges Kriterium. Laut der Studie ‚GfK DestinationMonitor‘ sind bei 45 Prozent aller Urlaubsreisen nach Mecklenburg-Vorpommern kulturelle Anlässe oder Aktivitäten ausschlaggebend,“ sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbands Mecklenburg-Vorpommern, Tobias Woitendorf.
Unterstützt und gefördert wird das Projekt u. a. aus dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg. „Diese besondere Tour bringt neue Aufmerksamkeit für die Region und das ganze Land. Mit der anspruchsvollen Darstellung Friedrichs im Cube und der Möglichkeit des Entdeckens davor setzt die Tour einen wichtigen Punkt in der Bewerbung des Caspar-David-Friedrich-Jubiläums“, so Staatssekretär Heiko Miraß.
Die Usedom Tourismus GmbH fungiert als zentrale Koordinierungs- und Umsetzungsstelle stellvertretend für die Projektpartner.
Der Tourplan der Caspar-David-Friedrich-Promotion-Tour:
Frankfurt am Main / Aktionstage: 08. - 14. Mai 2024 / Ort: Opernplatz
Potsdam / Aktionstage: 17. - 21. Mai 2024 / Ort: Brandenburger Tor
Dresden / Aktionstage: 24. - 28. Mai 2024 / Ort: Goldener Reiter, Neustädter Markt
Hamburg / Aktionstage: 31. Mai - 04. Juni 2024 / Ort: Strandpauli zwischen Landungsbrücken und Fischmarkt
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15. Apr 2024
| Nr. 20
| Neues aus den Regionen
Erste Fischerteppichtage in Freest
Im vergangenen Jahr wurde das Knüpfen von vorpommerschen Fischerteppichen ins immaterielle UNESCO-Kulturerbe aufgenommen. Mit diesem Rückenwind will nun der Verein für maritimes Kulturgut „Fischerdorf e.V.“ mit den Fischerteppichtagen die Öffentlichkeit über diese Kunst informieren und möglichst auch neue Anhänger für dieses filigrane Handwerk finden, sagte der Vereinsvorsitzende Michael Heck in Freest unmittelbar an der Peenemündung. Anlass ist die landesweite Aktion an Pfingsten (18. bis 20. Mai), an der sich insgesamt mehr als 900 Künstlerinnen und Künstler an mehr als 500 Orten zwischen Ostsee und Seenplatte beteiligen werden.
Der Geburtszeitraum des Knüpfens von Fischerteppichen lasse sich gut eingrenzen, berichtete Heck. Im Jahr 1928 hatte die Ostseefischerei unter einem dramatischen Fischmangel gelitten. Der für die Region zuständige Landrat sei auf die Idee gekommen, den erwerbslosen Fischern, die in der Herstellung und Reparatur von Fischernetzen geübt waren, das Teppichknüpfen nach orientalischen Mustern nahezulegen. Nach anfänglicher Skepsis hätten sich die Fischer entschlossen mitzumachen. „Sie haben zwar die orientalische Technik benutzt, aber die Motive haben sie selbst entwickelt“, erzählte Heck. Klassische Motive seien Fische, Anker oder Stranddisteln, die in den 1930er Jahren teilweise von Schulkindern entworfen wurden.
Leider gebe es nur noch sehr wenige Knüpferinnen und Knüpfer, die diese Kunst beherrschen. „Wir wollen das Handwerk aber für die Zukunft retten“, betonte Heck. Denn immaterielles Kulturerbe bedeute nicht, einen Teppich im Museum an die Wand zu hängen, sondern das Handwerk dauerhaft auszuführen. Nun hoffen die Fans dieses Kunsthandwerks, bei den Fischerteppichtagen Menschen zu finden, die in Workshops das Knüpfen lernen und damit das Handwerk retten wollen.
Eines der Highlights bei den Fischerteppichtagen werde die Aufführung eines Theaterstücks sein, die die Geschichte des Handwerks von 1928 an bis zum Jahr 1990 erzählt. Zu DDR-Zeiten war die „Produktionsgenossenschaft Volkskunst an der Ostsee“ für das Handwerk zuständig. Aufgeführt werde das zweiteilige Stück „Fischerteppichsaga“ am Samstag und Sonntag von Akteuren der Theaterwerft Greifswald am Originalschauplatz in Freest. Komplettiert werde das Programm der Fischerteppichtage durch Führungen, Schauknüpfen und eine Kreativwerkstatt.
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