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05. Feb 2019
| Pressemitteilungen
Reportage: Insel der weißen Perlen und tanzenden Hyparschalen
Flaniert man durch die Selliner Wilhelmstraße, wird einem ganz leicht ums Herz. Strahlend weiß und wie Perlen an einer Kette reihen sich prachtvolle Villen aneinander. Sofort durchströmt den Spaziergänger ein Gefühl der Sommerfrische, ausgelöst durch die gesunde Ostseeluft und den Anblick der schmucken Häuser mit ihren Erkern, Türmchen und verzierten Veranden. Kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts fasste der Fürst zu Putbus den Entschluss, das Fischer- und Bauerndörfchen Sellin in einen mondänen Badeort zu verwandeln. 1896 eröffnete als erstes Hotel das „Fürst Wilhelm“ in der neuen Wilhelmstraße. Zehn Jahre später kam ein weiteres Prunkstück der Bäderarchitektur hinzu: die Seebrücke, das heutige stolze Wahrzeichen Sellins. Gerhard Parchow, ein gebürtiger Selliner, kennt zahlreiche Anekdoten aus der bewegten Geschichte des Ostseebades. So berichtet er von der sittenstrengen Moral, die Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte. „Es gab eine Bannmeile rund um das Damenbad. Und wenn doch einmal ein Herr beim Spähen durch ein Astloch im Bretterzaun erwischt wurde, konnte er seinen Namen am nächsten Tag im ‚Badekurier‘ lesen. Sehr, sehr peinlich.“ Man erfährt, dass die heutige Kurverwaltung früher ein Gemeindewarmbad war, in das Meerwasser gepumpt und für medizinische Wannenbäder erhitzt wurde. In den Pensionen stand den Gästen nur die damals übliche Waschkommode zur Verfügung. Oder er weiß von Albert Einstein zu berichten, der im Juli 1915 im Haus „Johanneshorst“ mit seiner zukünftigen zweiten Ehefrau Quartier genommen hatte und dem erst nach seinem Aufenthalt in Sellin der Beweis für seine Relativitätstheorie gelang. Gerhard Parchow ist sich sicher: „Das hatte Einstein garantiert der Heilwirkung unserer drei speziellen Zutaten zu verdanken: Selliner Licht, Luft und Wasser.“ Und fügt augenzwinkernd hinzu: „Wer hier Urlaub macht, kommt in eine ganz besondere Stimmung.“
Binz: Zukunft trifft Vergangenheit
Im größten Seebad der Insel begegnet dem Besucher ein ungewöhnlicher Mix aus futuristischen Bauten und mondäner Bäderarchitektur. Herrschaftliche Villen stehen in friedlicher Koexistenz zu den skulpturalen Schalenbeton-Bauten des visionären Binzer Landbaumeisters Ulrich Müther, dessen Entwürfe weltweit Beachtung fanden. Seiner Insel blieb der 2007 verstorbene Baumeister stets treu. So finden sich auf ganz Rügen Zeugnisse seiner Baukunst. Sein 1981 erbauter Rettungsturm am Strandzugang 6 erinnert an ein Ufo und ist heute Kult. Brautpaare lassen sich hier mit Blick auf die imposante Kreideküste von Jasmund trauen. Kann es eine passendere Kulisse für ein Jawort geben? Ebenfalls sehenswert: das wohl schönste der drei denkmalgeschützten Wolgaster Holzhäuser auf Rügen, die Villa „Undine“ an der Binzer Strandpromenade, und das im klassizistischen Stil erbaute Jagdschloss Granitz im angrenzenden Waldgebiet. Sassnitz: Seebad von Welt
Sassnitz war immer schon etwas Besonderes. Einerseits Hafenstadt und Tor zur Welt, andererseits Erholungsort für berühmte Persönlichkeiten. Johannes Brahms, Theodor Fontane – von ihm stammt der Satz: „Nach Rügen reisen heißt nach Sassnitz reisen“ – und die deutsche Kaiserin verbrachten hier ihre Sommer. Auguste Viktoria residierte in der Villa „Martha“ in der heutigen Rosa-Luxemburg-Straße. Das Rathaus in Alt-Sassnitz, 1910 als Gemeindehaus errichtet, und die Villen „Hertha“, „Anna“ und „Fernsicht“ sind weitere Schmuckstücke auf der Tour von Frank Biederstaedt. Der Leiter des Stadtarchivs bringt kulturinteressierten Besuchern Kultur und Geschichte seiner Heimatstadt näher. „Sassnitz hat sich in seiner Entstehungsgeschichte schon oft verändert. Erst waren wir ein kleines Fischerdorf, dann erwählte die gehobene Gesellschaft Sassnitz zu ihrem bevorzugten Badeort, woraufhin die Eisenbahnlinie nach Sassnitz gebaut wurde und der Hafen entstanden ist.“ Das erkläre auch den Mix aus alten Fischer- und Bauernkaten, klassizistischen Prachtbauten, herrschaftlichen Villen aus der Bäderarchitektur Ende des 19. Jahrhunderts und modernen Betonbauten wie der „Kurmuschel“ von Ulrich Müther an der Sassnitzer Promenade. Fragt man Frank Biederstaedt nach seinen liebsten Bauwerken, muss der 38-jährige Sassnitzer nicht lange überlegen: „Mein Herz hängt an den alten Fischer- und Bauernkaten.“ Baabe: Klein und fein
Im Ostseebad Baabe findet man noch etliche Reetdachhäuser, eine Reminiszenz an die Ursprünge als Fischerdorf mit seiner kleinteiligen Bebauung. Doch ein Gebäude ragt heraus: die ehemalige Gaststätte und Disco „Inselparadies“ – eine weitere Kreation von Ulrich Müther. Heute steht der Glaspalast unter Denkmalschutz. Das lichtdurchflutete, luftige Bauwerk direkt am Strand zählt zu den schönsten des berühmten Baumeisters. Putbus: Circus und Theater
Als Fürst Wilhelm Malte die Stadt Putbus gründete, schuf er ein einmaliges Ensemble aus Architektur, Kunst und Landschaft. So wird der Circus, ein vom Fürsten angelegtes Rondell, in dessen Mitte ein neunzehn Meter hoher Obelisk steht, von einer Vielzahl klassizistischer Häuser umsäumt. Von dort führt eine Kastanienallee zu dem im englischen Stil angelegten Schlosspark mit seinen Mammut- und Tulpenbäumen; nur wenige Meter entfernt erstrahlt das ehemalige Residenztheater von 1821 in neuem Glanz. Bis heute ist es das schönste und am längsten durchgängig bespielte historische Theater in Mecklenburg-Vorpommern. Inselbaukunst – Rügens Architektur 2019 im Fokus
Ein Ufo am Strand, ein UNESCO-Welterbezentrum mitten im Wald, Seebrücken zum Heiraten sowie einige der ältesten Bauwerke Mecklenburg-Vorpommerns – dass die Insel Rügen mehr als Sandburgen zu bieten hat, beweist die Tourismuszentrale Rügen mit ihrem Themenjahr zur Inselbaukunst. Auf einer sprichwörtlichen Reise durch Zeit und Raum widmet sie sich jeden Monat einem architektonischen Highlight der Ostseeinsel. Dieser Querschnitt porträtiert herausragende Bauten ebenso wie historische und zeitgenössische Baumeister, die auf der Insel ihre Handschrift hinterließen.
Weitere Informationen: Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Süß) (Quelle: TMV/Süß) (Quelle TMV/Süß) (Quelle: TMV/Süß)
Im größten Seebad der Insel begegnet dem Besucher ein ungewöhnlicher Mix aus futuristischen Bauten und mondäner Bäderarchitektur. Herrschaftliche Villen stehen in friedlicher Koexistenz zu den skulpturalen Schalenbeton-Bauten des visionären Binzer Landbaumeisters Ulrich Müther, dessen Entwürfe weltweit Beachtung fanden. Seiner Insel blieb der 2007 verstorbene Baumeister stets treu. So finden sich auf ganz Rügen Zeugnisse seiner Baukunst. Sein 1981 erbauter Rettungsturm am Strandzugang 6 erinnert an ein Ufo und ist heute Kult. Brautpaare lassen sich hier mit Blick auf die imposante Kreideküste von Jasmund trauen. Kann es eine passendere Kulisse für ein Jawort geben? Ebenfalls sehenswert: das wohl schönste der drei denkmalgeschützten Wolgaster Holzhäuser auf Rügen, die Villa „Undine“ an der Binzer Strandpromenade, und das im klassizistischen Stil erbaute Jagdschloss Granitz im angrenzenden Waldgebiet. Sassnitz: Seebad von Welt
Sassnitz war immer schon etwas Besonderes. Einerseits Hafenstadt und Tor zur Welt, andererseits Erholungsort für berühmte Persönlichkeiten. Johannes Brahms, Theodor Fontane – von ihm stammt der Satz: „Nach Rügen reisen heißt nach Sassnitz reisen“ – und die deutsche Kaiserin verbrachten hier ihre Sommer. Auguste Viktoria residierte in der Villa „Martha“ in der heutigen Rosa-Luxemburg-Straße. Das Rathaus in Alt-Sassnitz, 1910 als Gemeindehaus errichtet, und die Villen „Hertha“, „Anna“ und „Fernsicht“ sind weitere Schmuckstücke auf der Tour von Frank Biederstaedt. Der Leiter des Stadtarchivs bringt kulturinteressierten Besuchern Kultur und Geschichte seiner Heimatstadt näher. „Sassnitz hat sich in seiner Entstehungsgeschichte schon oft verändert. Erst waren wir ein kleines Fischerdorf, dann erwählte die gehobene Gesellschaft Sassnitz zu ihrem bevorzugten Badeort, woraufhin die Eisenbahnlinie nach Sassnitz gebaut wurde und der Hafen entstanden ist.“ Das erkläre auch den Mix aus alten Fischer- und Bauernkaten, klassizistischen Prachtbauten, herrschaftlichen Villen aus der Bäderarchitektur Ende des 19. Jahrhunderts und modernen Betonbauten wie der „Kurmuschel“ von Ulrich Müther an der Sassnitzer Promenade. Fragt man Frank Biederstaedt nach seinen liebsten Bauwerken, muss der 38-jährige Sassnitzer nicht lange überlegen: „Mein Herz hängt an den alten Fischer- und Bauernkaten.“ Baabe: Klein und fein
Im Ostseebad Baabe findet man noch etliche Reetdachhäuser, eine Reminiszenz an die Ursprünge als Fischerdorf mit seiner kleinteiligen Bebauung. Doch ein Gebäude ragt heraus: die ehemalige Gaststätte und Disco „Inselparadies“ – eine weitere Kreation von Ulrich Müther. Heute steht der Glaspalast unter Denkmalschutz. Das lichtdurchflutete, luftige Bauwerk direkt am Strand zählt zu den schönsten des berühmten Baumeisters. Putbus: Circus und Theater
Als Fürst Wilhelm Malte die Stadt Putbus gründete, schuf er ein einmaliges Ensemble aus Architektur, Kunst und Landschaft. So wird der Circus, ein vom Fürsten angelegtes Rondell, in dessen Mitte ein neunzehn Meter hoher Obelisk steht, von einer Vielzahl klassizistischer Häuser umsäumt. Von dort führt eine Kastanienallee zu dem im englischen Stil angelegten Schlosspark mit seinen Mammut- und Tulpenbäumen; nur wenige Meter entfernt erstrahlt das ehemalige Residenztheater von 1821 in neuem Glanz. Bis heute ist es das schönste und am längsten durchgängig bespielte historische Theater in Mecklenburg-Vorpommern. Inselbaukunst – Rügens Architektur 2019 im Fokus
Ein Ufo am Strand, ein UNESCO-Welterbezentrum mitten im Wald, Seebrücken zum Heiraten sowie einige der ältesten Bauwerke Mecklenburg-Vorpommerns – dass die Insel Rügen mehr als Sandburgen zu bieten hat, beweist die Tourismuszentrale Rügen mit ihrem Themenjahr zur Inselbaukunst. Auf einer sprichwörtlichen Reise durch Zeit und Raum widmet sie sich jeden Monat einem architektonischen Highlight der Ostseeinsel. Dieser Querschnitt porträtiert herausragende Bauten ebenso wie historische und zeitgenössische Baumeister, die auf der Insel ihre Handschrift hinterließen.
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01. Feb 2019
| Pressemitteilungen
Ausstellungshöhepunkte in Mecklenburg-Vorpommern
Kunstauffassungen des Konzeptkünstlers Marcel Duchamp, Porträtarbeiten von Ernst Barlach, Landschaftsmalerei von Carl Malchin, die Freundschaft zwischen Gerhard Marcks und Alfred Partikel – diese und weitere Themen setzen die Museen, Kunsthäuser und Galerien des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr. Im Folgenden eine Auswahl an Ausstellungshöhepunkten zwischen Ostseeküste und Seenplatte:
Duchamp und Malchin im Staatlichen Museum Schwerin
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Duchamp-Forschungszentrums 2019 im Staatlichen Museum Schwerin wird dem französisch-amerikanischen Konzeptkünstler Marcel Duchamp eine Ausstellung und ein Symposium gewidmet. Unter dem Titel „Das Unmögliche sehen“ sind vom 29. März bis zum 26. Mai rund 100 Werke von Duchamp, darunter Karikaturen und so genannte Readymades, bei denen Alltagsgegenstände zu Kunstwerken erhoben werden, zu sehen. Hinzu kommen Werke von Künstlerkollegen wie John Cage, Marcel Broodthaers und Nam June Paik, deren Werke in einen Dialog mit denen von Duchamp treten.
Im Symposium „Marcel Duchamp: Die Erfindung der Gegenwart“ vom 26. bis zum 28. April stehen zudem wissenschaftliche Projekte des hauseigenen Duchamp-Forschungszentrums auf dem Programm. Vom 5. Juli bis zum 6. Oktober wird der in Schwerin geborene Künstler Carl Malchin, der als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei gilt, mit einer Ausstellung gewürdigt. Unter dem Titel „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ stehen dabei insgesamt 220 Werke des Mecklenburgers sowie zahlreicher französischer Künstler der Schule Barbizon, unter anderem von Jules Dupré, Charles Daubigny oder Théodore Rousseau, zur Schau.
Weitere Informationen: Kunstmuseum Ahrenshoop würdigt Jo Jastram, Gerhard Marcks und Alfred Partikel
In der Ausstellung „Respekt und Widerhall“ vom 23. März bis zum 1. September im Kunstmuseum Ahrenshoop steht das plastische und zeichnerische Werk Jo Jastrams im Mittelpunkt. Mit Ahrenshoop verband Jastram Freundschaften zu den Künstlerfamilien Löber und Klünder sowie zur Bildhauerin Hertha von Guttenberg. In der Ausstellung werden darüber hinaus auch Werke von Jastrams Künstlerfreunden Kate Diehn-Bitt und Johannes Müller präsentiert. Vom 13. April bis zum 8. September stehen darüber hinaus Arbeiten der befreundeten Künstler Gerhard Marcks und Alfred Partikel zur Schau. Marcks gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Partikel hat sich als Kunstprofessor und Landschaftsmaler einen Namen gemacht. Die Ausstellung, zu der begleitend ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen erscheint, stellt wichtige Stationen der Künstlerfreundschaft zwischen Marcks und Partikel dar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem gemeinsamen Ahrenshooper Refugium und dessen Auswirkungen auf die Künstler.
Weitere Informationen: Goldene und literarische Schätze im Kulturhistorischen Museum Rostock
Jahrtausende altes Gold zum Greifen nahe: Noch bis zum 28. April wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Das älteste Gold der Welt“ präsentiert. Dabei stehen mehr als 3.000 Goldobjekte und Grabbeigaben, die während einer archäologischen Grabung im prähistorischen Varna in den 1970er-Jahren gefunden wurden, zur Schau. Die Grabfunde aus Gold, Kupfer und Ton stammen aus der Mitte des fünften Jahrtausends vor Christus und gehören somit zu den ältesten bekannten Schmuckstücken der Welt. Anlässlich des 600. Jubiläums der Universität Rostock präsentieren die älteste Hochschule im Ostseeraum und das Kulturhistorische Museum Rostock vom 20. Juni bis zum 30. November eine gemeinsame Ausstellung mit dem Titel „Menschen.Wissen.Lebenswege. 600 Jahre Universität Rostock“. Im Mittelpunkt stehen rund 110 der mehr als 200.000 Menschen, die dort in den vergangenen Jahrhunderten gelernt, gelehrt und geforscht haben, darunter der Gründungsrektor der Universität Rostock, Petrus Stenbeke, der Mathematiker, Physiker und Philosoph Joachim Jungius sowie der wohl bekannteste mecklenburgische Volkskundler Richard Wossidlo. Die Lebenswerke der einzelnen Persönlichkeiten werden dabei miteinander verknüpft. Am 14. Dezember 2019 wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Alles frei erfunden. Walter Kempowski, Rostock und die Romane der Deutschen Chronik“ eröffnet, die den Schriftsteller Walter Kempowski porträtiert. Der Rostocker setzte seiner Heimat in vielen Romanen ein literarisches Denkmal: So spielt seine neunbändige Buchreihe „Deutsche Chronik“, die ihn über die Landesgrenze hinaus bekannt gemacht hat, überwiegend in der Hansestadt. In seinen Geschichten kreiert Kempowski aus Erinnerungen und Ereignissen ein Abbild des deutschen Bürgertums im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung umfasst mehr als 100 Exponate – darunter Audioaufnahmen, Textauszüge und Inszenierungen – und wird in Kooperation mit dem Kempowski-Archiv Rostock präsentiert.
Weitere Informationen: Pommersches Landesmuseum in Greifswald präsentiert Wanderausstellung über jüdisches Leben an der Oder
Die Ausstellung „Im Fluss der Zeit“ vom 3. März bis zum 28. April im Pommerschen Landesmuseum der Hansestadt Greifswald widmet sich der kulturellen Vielfalt entlang des Flusses Oder. Dabei liegt der Fokus auf der deutsch-jüdischen und der polnisch-jüdischen Kultur, vor allem im Kontext des Nationalsozialismus und der Wiederansiedlung von Holocaustüberlebenden. Die Wanderausstellung des „Deutschen Kulturforums östliches Europa“ soll zum Nachdenken anregen und auf das grenzübergreifende Kulturerbe der Landschaft aufmerksam machen.
Die Galerie des Pommerschen Landesmuseums wird in den nächsten Jahren mit dem Schwerpunkt Romantik umgestaltet. Erweitert wird diese um eine Kapelle, die den Besucher auf das Werk von Caspar David Friedrich einstimmen soll.
Weitere Informationen: Barlach im Porträt in der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow
„Ernst Barlach als Porträtist“: In der Ernst-Barlach-Stiftung in Güstrow stehen ab Ende Juni zahlreiche Porträtarbeiten des Bildhauers, Schriftstellers und Zeichners Ernst Barlach zur Schau. Zum einen können Gäste Porträtzeichnungen Barlachs von Familienmitgliedern und berühmten Persönlichkeiten, unter anderem von der österreichischen Schauspielerin Tilla Durieux oder dem deutschen Filmregisseur Paul Wegener, bestaunen. Zum anderen liegt ein Fokus auf den Selbstporträts des Künstlers. In einem dritten Teil werden unter dem Titel „Barlach sieht Unbekannte“ Auszüge aus Skizzenbüchern und graphischen Arbeiten präsentiert, die im Alltag des Güstrower Ehrenbürgers entstanden sind.
Weitere Informationen: Über Umweltschutz und Ungleichheit: Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019
Am 25. Mai startet die zwölfte Auflage des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« im gleichnamigen Ostseeheilbad auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, zu dem mehr als 40.000 Besucher und über 100 Fotografen erwartet werden. In 20 Ausstellungen, mehr als 90 Workshops sowie zahlreichen Seminaren und Multivisionsshows können Interessierte Wissenswertes über Fotografie erfahren. In der Fotoausstellung „Last Paradise“ etwa macht Ekaterina Sevrouk auf das Artensterben aufmerksam. Johnny Miller konfrontiert Gäste in seiner Ausstellung „Unequal Scenes“ mit dem Thema soziale Ungleichheit aus der Vogelperspektive. Gastland ist die Schweiz. Das komplette Programm ist unter zu finden.
Weitere Informationen: Auf Zeitreise in der Rostocker Kunsthalle
Vom 1. Juni bis zum 30. Oktober zeigt die Kunsthalle Rostock die Ausstellung „Palast der Republik. Utopie, Inspiration, Politikum“. Unzähligen Künstlern diente der ehemalige Regierungssitz der DDR als Inspirationsquelle. Insgesamt können Gäste mehr als 100 Kunstwerke und Ausstattungsstücke bestaunen. Die Facetten des Baus als zentrales Kulturhaus mit Theatersaal, Restaurant oder Bowlingbahn werden ebenso erlebbar wie seine eng mit der Politik verknüpfte Geschichte. Auch das im September 2018 eröffnete Schaudepot der Kunsthalle Rostock lockt vom 31. März bis zum 31. August mit einer Ausstellung. Unter dem Titel „Ein halbes Jahrhundert für die Kunst“ wird in den Räumen des verglasten Gebäudes die Geschichte der Kunsthalle rekapituliert. Besucher können sich auf rund 100 Exponate, darunter von Otto Niemeyer-Holstein, Hermann Glöckner und Jo Jastram, sowie Kommentare von Direktoren und Leitern freuen. Interessierte erhalten außerdem einen Überblick über die Ausstellungen der vergangenen Jahre.
Weitere Informationen: Usedomer Gedenkatelier präsentiert Kunstwerke der Freunde Otto Niemeyer-Holsteins
Das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein auf der Insel Usedom präsentiert noch bis zum 7. April eine Ausstellung mit Kunstwerken aus dem Bestand der Freundesgaben, die sich im Besitz Otto Niemeyer-Holsteins befanden. Otto Niemeyer-Holstein war mit mehr als 200 Künstlern befreundet und hat zahlreiche Werke geschenkt bekommen, getauscht und auch gekauft, um junge Schaffende zu unterstützen. Neben seinen eigenen sind vor allem die Gemälde und Grafiken seiner Usedomer Freunde in der Sammlung ausgestellt, die nicht nur viel über Niemeyer-Holstein selbst, sondern auch über die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts aussagen.
Weitere Informationen:
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Duchamp-Forschungszentrums 2019 im Staatlichen Museum Schwerin wird dem französisch-amerikanischen Konzeptkünstler Marcel Duchamp eine Ausstellung und ein Symposium gewidmet. Unter dem Titel „Das Unmögliche sehen“ sind vom 29. März bis zum 26. Mai rund 100 Werke von Duchamp, darunter Karikaturen und so genannte Readymades, bei denen Alltagsgegenstände zu Kunstwerken erhoben werden, zu sehen. Hinzu kommen Werke von Künstlerkollegen wie John Cage, Marcel Broodthaers und Nam June Paik, deren Werke in einen Dialog mit denen von Duchamp treten.
Im Symposium „Marcel Duchamp: Die Erfindung der Gegenwart“ vom 26. bis zum 28. April stehen zudem wissenschaftliche Projekte des hauseigenen Duchamp-Forschungszentrums auf dem Programm. Vom 5. Juli bis zum 6. Oktober wird der in Schwerin geborene Künstler Carl Malchin, der als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei gilt, mit einer Ausstellung gewürdigt. Unter dem Titel „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ stehen dabei insgesamt 220 Werke des Mecklenburgers sowie zahlreicher französischer Künstler der Schule Barbizon, unter anderem von Jules Dupré, Charles Daubigny oder Théodore Rousseau, zur Schau.
Weitere Informationen: Kunstmuseum Ahrenshoop würdigt Jo Jastram, Gerhard Marcks und Alfred Partikel
In der Ausstellung „Respekt und Widerhall“ vom 23. März bis zum 1. September im Kunstmuseum Ahrenshoop steht das plastische und zeichnerische Werk Jo Jastrams im Mittelpunkt. Mit Ahrenshoop verband Jastram Freundschaften zu den Künstlerfamilien Löber und Klünder sowie zur Bildhauerin Hertha von Guttenberg. In der Ausstellung werden darüber hinaus auch Werke von Jastrams Künstlerfreunden Kate Diehn-Bitt und Johannes Müller präsentiert. Vom 13. April bis zum 8. September stehen darüber hinaus Arbeiten der befreundeten Künstler Gerhard Marcks und Alfred Partikel zur Schau. Marcks gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Partikel hat sich als Kunstprofessor und Landschaftsmaler einen Namen gemacht. Die Ausstellung, zu der begleitend ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen erscheint, stellt wichtige Stationen der Künstlerfreundschaft zwischen Marcks und Partikel dar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem gemeinsamen Ahrenshooper Refugium und dessen Auswirkungen auf die Künstler.
Weitere Informationen: Goldene und literarische Schätze im Kulturhistorischen Museum Rostock
Jahrtausende altes Gold zum Greifen nahe: Noch bis zum 28. April wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Das älteste Gold der Welt“ präsentiert. Dabei stehen mehr als 3.000 Goldobjekte und Grabbeigaben, die während einer archäologischen Grabung im prähistorischen Varna in den 1970er-Jahren gefunden wurden, zur Schau. Die Grabfunde aus Gold, Kupfer und Ton stammen aus der Mitte des fünften Jahrtausends vor Christus und gehören somit zu den ältesten bekannten Schmuckstücken der Welt. Anlässlich des 600. Jubiläums der Universität Rostock präsentieren die älteste Hochschule im Ostseeraum und das Kulturhistorische Museum Rostock vom 20. Juni bis zum 30. November eine gemeinsame Ausstellung mit dem Titel „Menschen.Wissen.Lebenswege. 600 Jahre Universität Rostock“. Im Mittelpunkt stehen rund 110 der mehr als 200.000 Menschen, die dort in den vergangenen Jahrhunderten gelernt, gelehrt und geforscht haben, darunter der Gründungsrektor der Universität Rostock, Petrus Stenbeke, der Mathematiker, Physiker und Philosoph Joachim Jungius sowie der wohl bekannteste mecklenburgische Volkskundler Richard Wossidlo. Die Lebenswerke der einzelnen Persönlichkeiten werden dabei miteinander verknüpft. Am 14. Dezember 2019 wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Alles frei erfunden. Walter Kempowski, Rostock und die Romane der Deutschen Chronik“ eröffnet, die den Schriftsteller Walter Kempowski porträtiert. Der Rostocker setzte seiner Heimat in vielen Romanen ein literarisches Denkmal: So spielt seine neunbändige Buchreihe „Deutsche Chronik“, die ihn über die Landesgrenze hinaus bekannt gemacht hat, überwiegend in der Hansestadt. In seinen Geschichten kreiert Kempowski aus Erinnerungen und Ereignissen ein Abbild des deutschen Bürgertums im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung umfasst mehr als 100 Exponate – darunter Audioaufnahmen, Textauszüge und Inszenierungen – und wird in Kooperation mit dem Kempowski-Archiv Rostock präsentiert.
Weitere Informationen: Pommersches Landesmuseum in Greifswald präsentiert Wanderausstellung über jüdisches Leben an der Oder
Die Ausstellung „Im Fluss der Zeit“ vom 3. März bis zum 28. April im Pommerschen Landesmuseum der Hansestadt Greifswald widmet sich der kulturellen Vielfalt entlang des Flusses Oder. Dabei liegt der Fokus auf der deutsch-jüdischen und der polnisch-jüdischen Kultur, vor allem im Kontext des Nationalsozialismus und der Wiederansiedlung von Holocaustüberlebenden. Die Wanderausstellung des „Deutschen Kulturforums östliches Europa“ soll zum Nachdenken anregen und auf das grenzübergreifende Kulturerbe der Landschaft aufmerksam machen.
Die Galerie des Pommerschen Landesmuseums wird in den nächsten Jahren mit dem Schwerpunkt Romantik umgestaltet. Erweitert wird diese um eine Kapelle, die den Besucher auf das Werk von Caspar David Friedrich einstimmen soll.
Weitere Informationen: Barlach im Porträt in der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow
„Ernst Barlach als Porträtist“: In der Ernst-Barlach-Stiftung in Güstrow stehen ab Ende Juni zahlreiche Porträtarbeiten des Bildhauers, Schriftstellers und Zeichners Ernst Barlach zur Schau. Zum einen können Gäste Porträtzeichnungen Barlachs von Familienmitgliedern und berühmten Persönlichkeiten, unter anderem von der österreichischen Schauspielerin Tilla Durieux oder dem deutschen Filmregisseur Paul Wegener, bestaunen. Zum anderen liegt ein Fokus auf den Selbstporträts des Künstlers. In einem dritten Teil werden unter dem Titel „Barlach sieht Unbekannte“ Auszüge aus Skizzenbüchern und graphischen Arbeiten präsentiert, die im Alltag des Güstrower Ehrenbürgers entstanden sind.
Weitere Informationen: Über Umweltschutz und Ungleichheit: Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019
Am 25. Mai startet die zwölfte Auflage des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« im gleichnamigen Ostseeheilbad auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, zu dem mehr als 40.000 Besucher und über 100 Fotografen erwartet werden. In 20 Ausstellungen, mehr als 90 Workshops sowie zahlreichen Seminaren und Multivisionsshows können Interessierte Wissenswertes über Fotografie erfahren. In der Fotoausstellung „Last Paradise“ etwa macht Ekaterina Sevrouk auf das Artensterben aufmerksam. Johnny Miller konfrontiert Gäste in seiner Ausstellung „Unequal Scenes“ mit dem Thema soziale Ungleichheit aus der Vogelperspektive. Gastland ist die Schweiz. Das komplette Programm ist unter zu finden.
Weitere Informationen: Auf Zeitreise in der Rostocker Kunsthalle
Vom 1. Juni bis zum 30. Oktober zeigt die Kunsthalle Rostock die Ausstellung „Palast der Republik. Utopie, Inspiration, Politikum“. Unzähligen Künstlern diente der ehemalige Regierungssitz der DDR als Inspirationsquelle. Insgesamt können Gäste mehr als 100 Kunstwerke und Ausstattungsstücke bestaunen. Die Facetten des Baus als zentrales Kulturhaus mit Theatersaal, Restaurant oder Bowlingbahn werden ebenso erlebbar wie seine eng mit der Politik verknüpfte Geschichte. Auch das im September 2018 eröffnete Schaudepot der Kunsthalle Rostock lockt vom 31. März bis zum 31. August mit einer Ausstellung. Unter dem Titel „Ein halbes Jahrhundert für die Kunst“ wird in den Räumen des verglasten Gebäudes die Geschichte der Kunsthalle rekapituliert. Besucher können sich auf rund 100 Exponate, darunter von Otto Niemeyer-Holstein, Hermann Glöckner und Jo Jastram, sowie Kommentare von Direktoren und Leitern freuen. Interessierte erhalten außerdem einen Überblick über die Ausstellungen der vergangenen Jahre.
Weitere Informationen: Usedomer Gedenkatelier präsentiert Kunstwerke der Freunde Otto Niemeyer-Holsteins
Das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein auf der Insel Usedom präsentiert noch bis zum 7. April eine Ausstellung mit Kunstwerken aus dem Bestand der Freundesgaben, die sich im Besitz Otto Niemeyer-Holsteins befanden. Otto Niemeyer-Holstein war mit mehr als 200 Künstlern befreundet und hat zahlreiche Werke geschenkt bekommen, getauscht und auch gekauft, um junge Schaffende zu unterstützen. Neben seinen eigenen sind vor allem die Gemälde und Grafiken seiner Usedomer Freunde in der Sammlung ausgestellt, die nicht nur viel über Niemeyer-Holstein selbst, sondern auch über die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts aussagen.
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29. Jan 2019
| Neues aus den Regionen
Lieblingsort Lewitz
Unter www.die-lewitz.de finden Interessierte Tipps und Termine in der Region Lewitz, ein rund 16.000 Hektar großes EU-Vogelschutzgebiet südlich der Landeshauptstadt Schwerin, das vor allem Naturliebhaber und Aktive anzieht. Die neu gestaltete Internetseite des Vereins Lewitz präsentiert Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungshöhepunkte, angefangen bei den Tüffelwochen – eine kulinarische Hommage an die Kartoffel – über den Dammer Eldelauf und das Abfischen der Karpfenteiche bis hin zum Neujahrsbaden in Banzkow. Die durch die Eiszeit geformte Lewitz ist ein Mecklenburger Naturidyll, das geprägt ist durch von Wald, Wiesen- und Wasserlandschaften. Wer möchte, kann mit dem Lewitz-Ranger Ralf Ottmann auf Vogelstimmenwanderung gehen – allein 250 Vogelarten geben sich hier ein Stelldichein. Zudem locken regionale Köstlichkeiten wie der Lewitzer Kartoffelschnaps oder Wildprodukte in die vielen Hofläden.
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29. Jan 2019
| Neues aus den Regionen
Mit der App „OstSeeTiere“ Meeressäuger melden
Mit der kostenlosen App „OstSeeTiere“ des Deutschen Meeresmuseums Stralsund können Einheimische und Urlauber Sichtungen und Totfunde von Meeressäugetieren wie Schweinswalen und Robben melden und damit einen Beitrag für die Wissenschaft leisten. Die eingetragenen Daten werden in einer interaktiven Karte angezeigt und von Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums ausgewertet und interpretiert. Sie ergänzen weitere wissenschaftliche Methoden zur Erforschung der Tiere. So können damit unter anderem Gebiete lokalisiert werden, die von besonderer Bedeutung etwa für die Aufzucht von Jungtieren sind. Des Weiteren dienen die Daten zur Bestätigung beziehungsweise Ausweisung von Schutzgebieten.
Allein um Rügen und Usedom werden immer mehr Kegelrobben gesichtet. Inzwischen halten sich hier dauerhaft wieder rund 30 Robben auf. 2018 wurde die erste Geburt einer Kegelrobbe seit mehr als 100 Jahren im Norden Rügens nachgewiesen.
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Allein um Rügen und Usedom werden immer mehr Kegelrobben gesichtet. Inzwischen halten sich hier dauerhaft wieder rund 30 Robben auf. 2018 wurde die erste Geburt einer Kegelrobbe seit mehr als 100 Jahren im Norden Rügens nachgewiesen.
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29. Jan 2019
| Neues aus den Regionen
Zwischen Kunst und Kufen
Unter listet der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder Ausflugstipps für den Winter. Hier eine Auswahl:
Cartoon-Kunst in Kühlungsborn
Noch bis zum 10. März 2019 können Besucher der Schau „Fiese Bilder – Neue Meisterwerke des schwarzen Humors“ mehr als 200 Bilder der 60 besten Cartoonisten aus Deutschland und Österreich bewundern. Wie der Titel verrät, kennen die Künstler keine Tabus. So sind in der Ausstellung sowohl selbstmordende Autos, Event-Sterbehelfer oder Rinderschänder zu sehen.
Weitere Informationen: Winterliches Wanderspektakel: „Dein Ostseewinterweg“
Nach einer erfolgreichen Premiere im Jahr 2018 wird am 9. Februar das Aktivformat „Dein Ostseewinterweg“ veranstaltet. Start und Ziel der 50 Kilometer langen Wanderung ist die Mehrzweckhalle in Bad Doberan. Unterwegs werden Ostseebäder und Ortschaften wie Heiligendamm, Börgerende oder Warnemünde passiert. Nach dem Zieleinlauf warten auf die etwa 500 Teilnehmer eine Urkunde sowie eine „AfterWalkParty“. Anmeldeschluss ist der 31. Januar. Schlittschuhlaufen bei Meerblick
Gleich an vier Orten an der Mecklenburgischen Ostseeküste haben Kufenakrobaten die Möglichkeit, ihre Schlittschuhe auszupacken: Direkt am Alten Hafen in Wismar können sich Hobbyeisläufer auf rund 400 Quadratmetern in schwungvollen Drehungen üben und übers Eis flitzen. Das sportliche Erlebnis auf dem Eis ist zudem in der neuen Eishalle im Ostseebad Kühlungsborn und in der ebenfalls überdachten Halle in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen bei Rostock möglich. Vor der Kulisse des Grand Hotels Heilgendamm steht Gästen noch bis Februar eine mobile Eislaufbahn mit Meerblick offen. Weitere Informationen:
Noch bis zum 10. März 2019 können Besucher der Schau „Fiese Bilder – Neue Meisterwerke des schwarzen Humors“ mehr als 200 Bilder der 60 besten Cartoonisten aus Deutschland und Österreich bewundern. Wie der Titel verrät, kennen die Künstler keine Tabus. So sind in der Ausstellung sowohl selbstmordende Autos, Event-Sterbehelfer oder Rinderschänder zu sehen.
Weitere Informationen: Winterliches Wanderspektakel: „Dein Ostseewinterweg“
Nach einer erfolgreichen Premiere im Jahr 2018 wird am 9. Februar das Aktivformat „Dein Ostseewinterweg“ veranstaltet. Start und Ziel der 50 Kilometer langen Wanderung ist die Mehrzweckhalle in Bad Doberan. Unterwegs werden Ostseebäder und Ortschaften wie Heiligendamm, Börgerende oder Warnemünde passiert. Nach dem Zieleinlauf warten auf die etwa 500 Teilnehmer eine Urkunde sowie eine „AfterWalkParty“. Anmeldeschluss ist der 31. Januar. Schlittschuhlaufen bei Meerblick
Gleich an vier Orten an der Mecklenburgischen Ostseeküste haben Kufenakrobaten die Möglichkeit, ihre Schlittschuhe auszupacken: Direkt am Alten Hafen in Wismar können sich Hobbyeisläufer auf rund 400 Quadratmetern in schwungvollen Drehungen üben und übers Eis flitzen. Das sportliche Erlebnis auf dem Eis ist zudem in der neuen Eishalle im Ostseebad Kühlungsborn und in der ebenfalls überdachten Halle in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen bei Rostock möglich. Vor der Kulisse des Grand Hotels Heilgendamm steht Gästen noch bis Februar eine mobile Eislaufbahn mit Meerblick offen. Weitere Informationen:
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29. Jan 2019
| Neues aus den Regionen
Wismar wrappt den Hering
Kulinarischer Klassiker: Zum 17. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 16. bis 31. März 13 Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Neu in diesem Jahr: der Herings-Wrap nach Matjes-Art. Der in einer Teigtasche eingewickelte Fisch wird mit Rösti und Knoblauch-Dip serviert.
Los geht es am 16. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester und einen Schützenverein, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. Dazu gibt es Shantys vom Chor „Blänke“. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem 16 Tage lang ganz oben auf der Speisekarte.
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23. Jan 2019
| Pressemitteilungen
Feature: Wickeltisch und Pappmaché
Unter dem Titel „ManufakTour“ geht ein nagelneues touristisches Angebot im Westen unseres Bundeslandes an den Start. Die Entdeckerroute offeriert interessierten Gästen 20 Orte in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg sowie in der Landeshauptstadt Schwerin, die traditionelles Handwerk mit modernem Design und innovativen Techniken verknüpfen. Dabei liege das Augenmerk ganz bewusst auf hochklassigen Angeboten, wie Projektkoordinatorin Corinna Hesse erklärt: „In ManufakTour sind ausschließlich Künstler und Könner vereint, die sich bewusst für hochwertige Materialien, exklusives Design und handwerkliche Tradition entschieden haben.“
„ManufakTour“ folge dem wachsenden Interesse der Verbraucher an regionalen Produkten und den althergebrachten Techniken ihrer Herstellung, sagt Heiko Boje vom Landkreis Nordwestmecklenburg: „Mit dem Projekt möchten wir dazu beitragen, dieses Wissen zu erhalten und weiterzugeben – und gleichzeitig spannende Protagonisten vorstellen, die diese Traditionen sehr individuell und auf höchstem Niveau weiterentwickeln.“ Dabei kann man den Meistern der zum Teil inzwischen sehr raren Gewerbe nicht nur gründlich auf die Finger schauen. Bei manchem ist Mit- und Selbermachen ausdrücklich erwünscht; so gibt es für Laien etwa Kurse im Schmieden und Filzen oder der Keramik- und Pappmaché-Herstellung.
„ManufakTour“ ist eine von fünf neuen „Kulturlandschaftsrouten“, die von der Metropolregion Hamburg entwickelt und geschaffen wurden. Sie hat zum Ziel, Besuchern die typischen Kulturlandschaften näherzubringen sowie regionalen Produzenten durch die Verbindung des touristischen Angebotes mit digitalen Marketinginstrumenten wie einer gemeinsamen Online-Plattform einen sehr viel größeren Markt zu eröffnen. Die Metropolregion Hamburg erstreckt sich von Cuxhaven bis Wismar und von Fehmarn bis Uelzen. Hier leben und arbeiten gut fünf Millionen Menschen. Neben den Manufakturen im Garten- und Seenland Mecklenburg-Schwerin zeigen auch das Pinneberger Baumschulland, die Flusslandschaft Elbe, die Lüneburger Heide sowie die Segeberger Knicklandschaft, wie Menschen seit Jahrhunderten die Landschaften geprägt haben.
Die primär für Autofahrer gedachte „ManufakTour“ geht heute auch mit der Webseite online und kann auch per Smartphone-App und Audio-Guide „erfahren“ werden. Welche und wie viele Manufakturen dann an einem oder mehreren Tagen besichtigt werden, ist jedem je nach Lust, Laune, Ausdauer, Zeit und Interesse selbst überlassen. Zur Auswahl stehen unter anderem:
Ludwigslust: Pappmaché im Palais
Das Palais Bülow in Ludwigslust ist nicht nur ein klassizistisches Unikat innerhalb der barocken Stadtanlage; das Adelswohnhaus von 1830 beherbergt zudem eine Einrichtung, in der eine spezielle Handwerkskunst nach vielen Jahren Abstinenz zu neuem Dasein erweckt wurde: die Pappmaché-Manufaktur. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert ein städtisches Metier von herausragendem Ruf: Kunstvoller Raumschmuck aus Pappmaché eroberte von Ludwigslust aus die europäischen Salons, die „Carton-Fabrique“ lieferte Meisterwerke bis nach London und Paris. In Ludwigslust entstanden täuschend echte Imitationen von Gold und Marmor, von Möbeln und Stuck und sogar von kompletten Statuen, die in Schlossgärten Wind und Wetter trotzten. Seit 2013 – nach 150-jähriger Pause – wird nun in Ludwigslust erneut Pappmaché gefertigt. Und Besucher dürfen gern auch selbst Hand anlegen. Palais Bülow – Papiermaché-Manufaktur
Iris und Norbert Leithold | Kanalstraße 28 | 19288 Ludwigslust
Tel. 03874 5708959
Weitere Informationen, Führungen und Workshops nach Anmeldung unter: Basthorst: Harmonie aus Filz und Seide
Jede Idee beginnt mit einem Traum. Sagt Claudia Stark aus Basthorst bei Schwerin. Bei ihr führte die Vorstellung, fernöstliche Leichtigkeit und stoffliche Transparenz in Einklang zu bringen mit abendländischer Sinnlichkeit und Eleganz jedenfalls zu einer kunstvollen Synthese. Aus feinster Merinowolle und edler Chiffonseide nämlich komponiert sie außergewöhnliche Harmonien und verwirklicht so ihre Träume von Schals und Hüten, von Stulpen und Accessoires. In Claudia Starks Filzmanufaktur werden die kostbaren Naturmaterialien in manueller Walktechnik miteinander verwoben, Filz und Seide geformt zu faszinierenden Unikaten. Bei Farben, Formen, Strukturen und Licht lässt sich die Künstlerin aber auch inspirieren von der Natürlichkeit und Weite der Mecklenburger Landschaft – wie könnte es auch anders sein. Manufaktur Basthorst
Claudia Stark | Schloßstraße 27 | 19089 Basthorst
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 13.00 bis 19.00 Uhr
Individuelle Besuche nach Absprache: Tel. 0162 4260402
Weitere Informationen: Sukow: Die Seele des Porzellans
Auch für Kerstin Behrens in der „ersten mecklenburgischen porzellanmanufaktur“ ist das Land stete Quelle der Inspiration. Wind und Wasser, die Spuren hinterlassen. Wellen und Strand, die eigene Formensprache offenbaren. Stürme, die Materialien und Geschichten anspülen – für Kerstin Behrens ist all das Ästhetik pur und der Ursprung für jegliche künstlerische Gestaltung. Ihr Metier sind feinste Porzellangegenstände, in Handarbeit gefertigt in der Werkstatt südlich von Schwerin. Hier formt und bemalt die Designerin, die ihr Handwerk in der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen gelernt hat, filigrane Porzellanservices, Figuren, Schmuck und andere kleine Kunstwerke. Und schwärmt von der Seele des Materials: „Porzellan ist rein und sehr sensibel. Man darf ihm nicht unehrlich gegenüberstehen. Und es verzeiht keinen Fehler. Deshalb liebe ich es so sehr.“ erste mecklenburgische porzellanmanufaktur
Kerstin Behrens | Hauptstraße 9a | 19079 Sukow
Tel. 03861 3022400
Weitere Informationen: Dömitz: Die Wunderwelt der Wandwickeltische
„Die klappbare Wickelkommode ist neben dem privaten Gebrauch im Babyzimmer besonders für den professionellen Einsatz in Kindergärten, Krippen und Krankenhäusern sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe geeignet“, heißt es in einer Annonce. Und weiter: “Alle Wandwickeltische von timkid sind platzsparend, rückenschonend, ausklappbar, besonders formschön und schaffen Ordnung.“ Das hier stark verkürzt zitierte Werbe-Loblied hat seinen guten Grund: Wandwickeltische von timkid, der Kindermöbel-Manufaktur aus Dömitz an der Elbe, sind offenbar der Renner bei vielen, die mal eben schnell und dank spezieller Bremsen auch absturzsicher ihren Nachwuchs trocken legen wollen – auf hochwertigem und TÜV-geprüftem Material und ausschließlich im Lande hergestellten Produkten. Sogar im Besucherbereich des Deutschen Bundestages steht ein Wickeltisch von timkid. Dessen breite und bunte Palette kann man gern vor Ort bestaunen – auch diese Manufaktur steht Besuchern nach Voranmeldung offen. timkid Kindermöbel GmbH
Tim Schinkel | Mühlendeich 15 | 19303 Dömitz
Tel. 038758 36933
Besuch: Montag bis Donnerstag 8.00 bis 17.00 Uhr, Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr,
Voranmeldung per Telefon oder Mail
Weitere Informationen: Testorf: Magisches aus Papier
In Testorf bei Zarrentin am Schaalsee dreht sich alles um Papier. Zumindest bei Anke Meixner. Die Industriedesignerin und Papierkünstlerin liebt das Material wegen des reizvollen Kontrastes seiner Eigenschaften: leicht und zart zum einen, zum anderen aber auch robust, fest und stark. In ihrer Werkstatt stellt sie Papier aus unterschiedlichen Ausgangsstoffen selbst her, wobei bereits die Arbeit mit dem Schöpfsieb zum künstlerischen Akt wird. Nach dem Prinzip der Collage setzt sie verschiedenfarbige Faserschichten übereinander. Benutzt Schablonen auf dem Sieb und lässt Abdrücke von Figuren entstehen. Schichtet Papier in warmen Erdtönen zu orientalischen Mauern und Mustern. Oder entwirft abstrakte Formen, in die sie zum Beispiel Rillen prägt oder Schafwolle einarbeitet. Ein zauberhaftes Universum jedenfalls, zu dem auch räumlich-plastische Objekte gehören wie die federleicht durch den Raum schwebenden unbekannten Flugobjekte. Kunstraum Testorf – Galerie für zeitgenössische Kunst und Papierwerkstatt
Anke Meixner | Kastanienallee 5 | 19246 Testorf bei Zarrentin
Tel. 038851 33144 | 0163 4391512
Besuch nach telefonischer Anmeldung
Weitere Informationen: Wismar: Schmuckes aus Fischhaut
Wer die glänzenden, leuchtend farbigen und kunstvoll gemusterten „Stoffbahnen“ sieht, die Ramona Stelzer an ihre Atelierwände gehängt hat, mag kaum glauben, dass dieses Material aus Fischleder ist. Und dass man daraus sogar Schmuck machen kann. Doch genau das tut die gelernte Goldschmiedin. Sie kombiniert das reißfeste und strapazierfähige Material mit Edelmetallen. Fertigt daraus Ringe, Ohrstecker oder Kettenanhänger und schafft Einzelstücke, die auch gefragt sind als einzigartige Souvenirs. Ihr Favorit: Rochenhaut. Diese enthält feine Hornkügelchen, die geschliffen und poliert einen besonders edlen Glanz entwickeln. Für die Männerkollektion hingegen bevorzugt sie Leder vom Stör, „weil das fast so markant wie bei Reptilien ist und jeder Fisch eine individuelle Musterung auf der Haut hat.“ Einer ihrer Lieferanten übrigens ist ein sibirischer Künstler, der auf der Suche nach seinen indigenen Wurzeln auf die uralte Kunst des Gerbens und Färbens von Fischleder stieß, und sie neu erlernte. stelzer design – Schmuck aus Fischleder
Ramona Stelzer | Lübsche Str. 56 | 23966 Wismar
Tel. 0178 3631081
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 11.00 bis 17.00 Uhr (im Juni und September auch Samstag 11.00 bis 15.00 Uhr)
Weitere Informationen: Schwerin: Edles aus Pelz
Seit über 100 Jahren arbeitet Familie Weidner mit Pelzen. Zunächst in Dresden, wo Ella Weidner 1904 ihre Kürschnerei gründete, dann in Wismar und Schwerin, wohin Enkel Götz Weidner den Betrieb später verlagerte und die Kürschnerei mit einer Lederschneiderei verband. Das Sortiment ist entsprechend vielfältig inklusive maßgeschneiderter Kombinationen aus Pelzen, Leder und Stoffen. Besonderen Wert legt Weidner dabei auf hohe Umweltstandards in der Produktion sowie das Pelz-Recycling: „Pelze lassen sich bis zu fünf Mal ohne Qualitätsverlust umarbeiten – so können wir auch Erbstücke neuen Bedürfnissen, aktuellen Moden und Schnitten anpassen“, verrät der Profi. In Zusammenarbeit mit jungen Modedesignern haben seine Mäntel und Jacken mehrfach Wettbewerbe und Preise gewonnen und mit dafür gesorgt, dass „das wunderbare atmungsaktive Naturmaterial mit dem hohen Tragekomfort sein verstaubtes Image als Statussymbol heute vollkommen abgelegt hat.“ Weidner Pelze & Leder
Götz Weidner | Grüne Straße 1 | 19055 Schwerin
Tel. 0385 5932978
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr
Weitere Informationen: Schwerin: Extremes vom Rotfuchs
In der Schweriner Werdervorstadt rattern die Nähmaschinen. Hier haben Christian Karius und Stephan Porth ihre Red Rebane Manufaktur eingerichtet für Rucksäcke, Fahrrad- und Gürteltaschen. Keine Allerweltsdinger allerdings: Die Outdoor-Junkies produzieren per Hand nicht mehr und nicht weniger als extrem robuste „Freunde“, „die uns ein Leben lang begleiten und selbst beim härtesten Abenteuer absolut verlässlich sind.“ Deshalb verwenden die ausgebufften Tüftler – Rebane ist estnisch und heißt Fuchs – zum Beispiel das wasserdichte und abriebfeste Cordura und vernähen es mit Garn aus dem Segelsport in der kräftigsten verfügbaren Stärke. Besonders wichtig ist Christian und Stephan dabei stets der Kontakt zur Zielgruppe – Outdoor-Enthusiasten wie sie selbst, die mit ihrem Input zur steten Verbesserung der Produkte beitragen. Und dabei helfen, der Perfektion Stück für Stück näherzukommen. Red Rebane GmbH | Taschenmanufaktur
Christian Karius, Stephan Porth | Möwenburgstraße 23-25 | 19055 Schwerin
Tel. 0385 59 32 16 65
Besuch: Montag bis Freitag nach Absprache
Weitere Informationen: Weitere Informationen zur Erlebnisroute „ManufakTour“: Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: Anke Berger/MV-Foto e. V.) (Quelle: Anke Berger/MV-Foto e. V.) (Quelle: Klaus Schimmagk/MV-Foto e. V.)
Ludwigslust: Pappmaché im Palais
Das Palais Bülow in Ludwigslust ist nicht nur ein klassizistisches Unikat innerhalb der barocken Stadtanlage; das Adelswohnhaus von 1830 beherbergt zudem eine Einrichtung, in der eine spezielle Handwerkskunst nach vielen Jahren Abstinenz zu neuem Dasein erweckt wurde: die Pappmaché-Manufaktur. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert ein städtisches Metier von herausragendem Ruf: Kunstvoller Raumschmuck aus Pappmaché eroberte von Ludwigslust aus die europäischen Salons, die „Carton-Fabrique“ lieferte Meisterwerke bis nach London und Paris. In Ludwigslust entstanden täuschend echte Imitationen von Gold und Marmor, von Möbeln und Stuck und sogar von kompletten Statuen, die in Schlossgärten Wind und Wetter trotzten. Seit 2013 – nach 150-jähriger Pause – wird nun in Ludwigslust erneut Pappmaché gefertigt. Und Besucher dürfen gern auch selbst Hand anlegen. Palais Bülow – Papiermaché-Manufaktur
Iris und Norbert Leithold | Kanalstraße 28 | 19288 Ludwigslust
Tel. 03874 5708959
Weitere Informationen, Führungen und Workshops nach Anmeldung unter: Basthorst: Harmonie aus Filz und Seide
Jede Idee beginnt mit einem Traum. Sagt Claudia Stark aus Basthorst bei Schwerin. Bei ihr führte die Vorstellung, fernöstliche Leichtigkeit und stoffliche Transparenz in Einklang zu bringen mit abendländischer Sinnlichkeit und Eleganz jedenfalls zu einer kunstvollen Synthese. Aus feinster Merinowolle und edler Chiffonseide nämlich komponiert sie außergewöhnliche Harmonien und verwirklicht so ihre Träume von Schals und Hüten, von Stulpen und Accessoires. In Claudia Starks Filzmanufaktur werden die kostbaren Naturmaterialien in manueller Walktechnik miteinander verwoben, Filz und Seide geformt zu faszinierenden Unikaten. Bei Farben, Formen, Strukturen und Licht lässt sich die Künstlerin aber auch inspirieren von der Natürlichkeit und Weite der Mecklenburger Landschaft – wie könnte es auch anders sein. Manufaktur Basthorst
Claudia Stark | Schloßstraße 27 | 19089 Basthorst
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 13.00 bis 19.00 Uhr
Individuelle Besuche nach Absprache: Tel. 0162 4260402
Weitere Informationen: Sukow: Die Seele des Porzellans
Auch für Kerstin Behrens in der „ersten mecklenburgischen porzellanmanufaktur“ ist das Land stete Quelle der Inspiration. Wind und Wasser, die Spuren hinterlassen. Wellen und Strand, die eigene Formensprache offenbaren. Stürme, die Materialien und Geschichten anspülen – für Kerstin Behrens ist all das Ästhetik pur und der Ursprung für jegliche künstlerische Gestaltung. Ihr Metier sind feinste Porzellangegenstände, in Handarbeit gefertigt in der Werkstatt südlich von Schwerin. Hier formt und bemalt die Designerin, die ihr Handwerk in der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen gelernt hat, filigrane Porzellanservices, Figuren, Schmuck und andere kleine Kunstwerke. Und schwärmt von der Seele des Materials: „Porzellan ist rein und sehr sensibel. Man darf ihm nicht unehrlich gegenüberstehen. Und es verzeiht keinen Fehler. Deshalb liebe ich es so sehr.“ erste mecklenburgische porzellanmanufaktur
Kerstin Behrens | Hauptstraße 9a | 19079 Sukow
Tel. 03861 3022400
Weitere Informationen: Dömitz: Die Wunderwelt der Wandwickeltische
„Die klappbare Wickelkommode ist neben dem privaten Gebrauch im Babyzimmer besonders für den professionellen Einsatz in Kindergärten, Krippen und Krankenhäusern sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe geeignet“, heißt es in einer Annonce. Und weiter: “Alle Wandwickeltische von timkid sind platzsparend, rückenschonend, ausklappbar, besonders formschön und schaffen Ordnung.“ Das hier stark verkürzt zitierte Werbe-Loblied hat seinen guten Grund: Wandwickeltische von timkid, der Kindermöbel-Manufaktur aus Dömitz an der Elbe, sind offenbar der Renner bei vielen, die mal eben schnell und dank spezieller Bremsen auch absturzsicher ihren Nachwuchs trocken legen wollen – auf hochwertigem und TÜV-geprüftem Material und ausschließlich im Lande hergestellten Produkten. Sogar im Besucherbereich des Deutschen Bundestages steht ein Wickeltisch von timkid. Dessen breite und bunte Palette kann man gern vor Ort bestaunen – auch diese Manufaktur steht Besuchern nach Voranmeldung offen. timkid Kindermöbel GmbH
Tim Schinkel | Mühlendeich 15 | 19303 Dömitz
Tel. 038758 36933
Besuch: Montag bis Donnerstag 8.00 bis 17.00 Uhr, Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr,
Voranmeldung per Telefon oder Mail
Weitere Informationen: Testorf: Magisches aus Papier
In Testorf bei Zarrentin am Schaalsee dreht sich alles um Papier. Zumindest bei Anke Meixner. Die Industriedesignerin und Papierkünstlerin liebt das Material wegen des reizvollen Kontrastes seiner Eigenschaften: leicht und zart zum einen, zum anderen aber auch robust, fest und stark. In ihrer Werkstatt stellt sie Papier aus unterschiedlichen Ausgangsstoffen selbst her, wobei bereits die Arbeit mit dem Schöpfsieb zum künstlerischen Akt wird. Nach dem Prinzip der Collage setzt sie verschiedenfarbige Faserschichten übereinander. Benutzt Schablonen auf dem Sieb und lässt Abdrücke von Figuren entstehen. Schichtet Papier in warmen Erdtönen zu orientalischen Mauern und Mustern. Oder entwirft abstrakte Formen, in die sie zum Beispiel Rillen prägt oder Schafwolle einarbeitet. Ein zauberhaftes Universum jedenfalls, zu dem auch räumlich-plastische Objekte gehören wie die federleicht durch den Raum schwebenden unbekannten Flugobjekte. Kunstraum Testorf – Galerie für zeitgenössische Kunst und Papierwerkstatt
Anke Meixner | Kastanienallee 5 | 19246 Testorf bei Zarrentin
Tel. 038851 33144 | 0163 4391512
Besuch nach telefonischer Anmeldung
Weitere Informationen: Wismar: Schmuckes aus Fischhaut
Wer die glänzenden, leuchtend farbigen und kunstvoll gemusterten „Stoffbahnen“ sieht, die Ramona Stelzer an ihre Atelierwände gehängt hat, mag kaum glauben, dass dieses Material aus Fischleder ist. Und dass man daraus sogar Schmuck machen kann. Doch genau das tut die gelernte Goldschmiedin. Sie kombiniert das reißfeste und strapazierfähige Material mit Edelmetallen. Fertigt daraus Ringe, Ohrstecker oder Kettenanhänger und schafft Einzelstücke, die auch gefragt sind als einzigartige Souvenirs. Ihr Favorit: Rochenhaut. Diese enthält feine Hornkügelchen, die geschliffen und poliert einen besonders edlen Glanz entwickeln. Für die Männerkollektion hingegen bevorzugt sie Leder vom Stör, „weil das fast so markant wie bei Reptilien ist und jeder Fisch eine individuelle Musterung auf der Haut hat.“ Einer ihrer Lieferanten übrigens ist ein sibirischer Künstler, der auf der Suche nach seinen indigenen Wurzeln auf die uralte Kunst des Gerbens und Färbens von Fischleder stieß, und sie neu erlernte. stelzer design – Schmuck aus Fischleder
Ramona Stelzer | Lübsche Str. 56 | 23966 Wismar
Tel. 0178 3631081
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 11.00 bis 17.00 Uhr (im Juni und September auch Samstag 11.00 bis 15.00 Uhr)
Weitere Informationen: Schwerin: Edles aus Pelz
Seit über 100 Jahren arbeitet Familie Weidner mit Pelzen. Zunächst in Dresden, wo Ella Weidner 1904 ihre Kürschnerei gründete, dann in Wismar und Schwerin, wohin Enkel Götz Weidner den Betrieb später verlagerte und die Kürschnerei mit einer Lederschneiderei verband. Das Sortiment ist entsprechend vielfältig inklusive maßgeschneiderter Kombinationen aus Pelzen, Leder und Stoffen. Besonderen Wert legt Weidner dabei auf hohe Umweltstandards in der Produktion sowie das Pelz-Recycling: „Pelze lassen sich bis zu fünf Mal ohne Qualitätsverlust umarbeiten – so können wir auch Erbstücke neuen Bedürfnissen, aktuellen Moden und Schnitten anpassen“, verrät der Profi. In Zusammenarbeit mit jungen Modedesignern haben seine Mäntel und Jacken mehrfach Wettbewerbe und Preise gewonnen und mit dafür gesorgt, dass „das wunderbare atmungsaktive Naturmaterial mit dem hohen Tragekomfort sein verstaubtes Image als Statussymbol heute vollkommen abgelegt hat.“ Weidner Pelze & Leder
Götz Weidner | Grüne Straße 1 | 19055 Schwerin
Tel. 0385 5932978
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr
Weitere Informationen: Schwerin: Extremes vom Rotfuchs
In der Schweriner Werdervorstadt rattern die Nähmaschinen. Hier haben Christian Karius und Stephan Porth ihre Red Rebane Manufaktur eingerichtet für Rucksäcke, Fahrrad- und Gürteltaschen. Keine Allerweltsdinger allerdings: Die Outdoor-Junkies produzieren per Hand nicht mehr und nicht weniger als extrem robuste „Freunde“, „die uns ein Leben lang begleiten und selbst beim härtesten Abenteuer absolut verlässlich sind.“ Deshalb verwenden die ausgebufften Tüftler – Rebane ist estnisch und heißt Fuchs – zum Beispiel das wasserdichte und abriebfeste Cordura und vernähen es mit Garn aus dem Segelsport in der kräftigsten verfügbaren Stärke. Besonders wichtig ist Christian und Stephan dabei stets der Kontakt zur Zielgruppe – Outdoor-Enthusiasten wie sie selbst, die mit ihrem Input zur steten Verbesserung der Produkte beitragen. Und dabei helfen, der Perfektion Stück für Stück näherzukommen. Red Rebane GmbH | Taschenmanufaktur
Christian Karius, Stephan Porth | Möwenburgstraße 23-25 | 19055 Schwerin
Tel. 0385 59 32 16 65
Besuch: Montag bis Freitag nach Absprache
Weitere Informationen: Weitere Informationen zur Erlebnisroute „ManufakTour“: Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: Anke Berger/MV-Foto e. V.) (Quelle: Anke Berger/MV-Foto e. V.) (Quelle: Klaus Schimmagk/MV-Foto e. V.)
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22. Jan 2019
| Pressemitteilungen
Reportage: Kinder an die Macht
Hallo, ich bin Amelie Pazer, 10 Jahre alt und wohne in Karlshagen auf der Insel Usedom. Ich kümmere mich darum, dass es euch und euren Eltern in meinem Ostseebad nicht langweilig wird. Zusammen mit meinem „Team Kids für Kids“ stelle ich so einiges auf die Beine: Zum Seebadfest gab es die erste Fitnessolympiade von Kindern für Kinder, Sandfiguren- und Drachenwettbewerbe, eine Piratenschatzsuche und einen Lesebaum, in dem ihr eure ausgelesenen Bücher gegen andere tauschen könnt. Wir gestalten für euch das „Karlshagener Spaßblatt“, veranstalten Minidiscos und haben das Spielzimmer im „Haus des Gastes“ nach Seemannsart aufgepeppt.
Als Kinderkurdirektorin bin ich den ganzen Sommer für euch da. Ich bekomme eine Menge Post mit Wünschen und Ideen in meinen Briefkasten und bin regelmäßig am Strand von Karlshagen unterwegs, um in meinen Sprechstunden von euch zu erfahren, was euch im Urlaub besonders gut gefällt und was ihr euch für eure Ferien noch wünscht. Nebenbei schminke ich euch auch gern und gebe Tipps, was man auf Usedom alles so anstellen kann, denn auf unserer Insel kann man wirklich eine ganze Menge erleben.
Da ist zum Beispiel der Naturlehrpfad „Ostseeküste“. Der führt einmal quer über die Insel und ist fast 130 Kilometer lang. Los geht‘s von Peenemünde im Norden an der Ostsee entlang über Trassenheide bis zum Stettiner Haff. Im Naturschutzzentrum in Karlshagen könnt ihr mit euren Eltern Spannendes und Lehrreiches erfahren und Ideen für Wandertouren auf Usedom sammeln. Mit einem Förster geht es im Ostseebad Trassenheide auf Entdeckertour in den Küstenwald. Und wenn ihr eine echte Riesenschlange erleben wollt, dann besucht doch mal das Wildlife Usedom in Trassenheide. Dort könnt ihr bei einem Rundgang die verschiedenen Klimazonen der Erde entdecken. Und wer gerne auf Schatzsuche geht, ist beim Bernsteinschleifer Thomas Reich genau richtig. Er weiß, wo man das Gold der Ostsee, den Bernstein, findet. Ich war auch schon mit ihm unterwegs und habe einen großen Bernstein gefunden. Meine Oma sagt, dass das Glück bringt.
Auf Usedom haben wir richtig tolle Sportstrände wie z. B. in Trassenheide. Und weil wir am Meer leben, gibt es bei uns alle Wassersportarten, die ihr euch vorstellen könnt. Windsurfen, Kiten, Stand-up-Paddeln – oder wollt ihr lieber den Ball fliegen lassen? Das könnt ihr beim Beachsoccer oder auf einem unserer Beachvolleyball-Plätze. In Karlshagen findet übrigens jedes Jahr der Usedom-Beachcup statt, das größte Beachvolleyballturnier der Welt.
Wir schnappen uns auch gern die Fahrräder und starten zu einer Familienradtour: Unser Radwegenetz ist ziemlich gut ausgebaut. Ihr könnt entlang der Küste radeln, im Wald picknicken oder auch in den Seebädern auf ein Eis stoppen. Unbedingt vorbeischauen solltet ihr dabei beim Karlshagener Yachthafen. Hier kann man mit einem Fischbrötchen in der Hand den ganzen Tag Schiffe angucken und super Tagesausflüge machen. Mein Lieblingsziel ist die Tour zu den Kegelrobben im Greifswalder Bodden. Die waren bei uns hundert Jahre lang verschwunden, weil die Fischer sie gejagt hatten. Vor 15 Jahren tauchten die ersten Robben dann wieder auf und leben jetzt vor unserer Haustür. Vor allem im Frühjahr, wenn die Heringe kommen, sind viele von ihnen da. Wunderschön ist auch die kleine Insel Oie mit ihrem Leuchtturm. Hier rasten viele Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden. Sie werden gezählt und bekommen Ringe, sodass man ihre Routen sogar nachvollziehen kann. Viele wissen gar nicht, dass es auf Usedom die meisten Seeadler in ganz Deutschland gibt. Ihr habt also richtig gute Chancen, diese großen Vögel bei einer Schiffstour zu sehen.
Ihr seht: Kinder sind auf Usedom herzlich willkommen. Also, kommt mich doch mal auf Usedom besuchen. Dann zeige ich euch meine schöne Heimat und ihr könnt diesen großen Abenteuerspielplatz am Meer mit eigenen Augen sehen und erleben.
Eure Amelie
Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Süß)
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(Quelle: TMV/Süß)
(Quelle: TMV/Süß)
3 min
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21. Jan 2019
| Pressemitteilungen
Von den Eisbären zu den Sternen: Winterferien in Mecklenburg-Vorpommern
Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern wartet in den Winterferien mit einem facettenreichen Programm auf: So können Naturbegeisterte Wölfe, Eisbären und Haie beobachten, Technikfans kleine Roboter bauen und Hobbyastronomen im Planetarium Sterne bestaunen. „Wir begrüßen in den Winterferien mehr als 300.000 Gäste – vornehmlich aus Berlin, Brandenburg, Hamburg und Sachsen. Das Interesse hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, was unter anderem auf die abwechslungsreichen Angebote etwa in den Naturerlebniszentren zurückzuführen ist“, sagte Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Im Folgenden eine Auswahl der diesjährigen Höhepunkte:
Im Rostocker Zoo auf Expedition in die Tropen und zu den Polen gehen
Der Rostocker Zoo lockt Familien vom 1. bis zum 17. Februar mit spannenden Führungen. So geht es immer freitags zu nächtlichen Tropenexpeditionen ins Darwineum – einer Naturerlebnis- und Wissenswelt, in der die Entstehungsgeschichte des Menschen auf 20.000 Quadratmetern präsentiert wird. Hier können kleine Entdecker von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen der Tropenhalle werfen, in der zahlreiche Gorillas, Orang-Utans und Faultiere leben. An den Sonntagen beginnt um 9.00 Uhr die Zoo-Rallye, bei der Besucher knifflige Aufgaben lösen können. Als Belohnung winkt allen Knoblern eine kleine Überraschung. Mittwochs werden Führungen durch das im September 2018 eröffnete Polarium zu den Eisbären Akiak, Noria und Sizzel angeboten. Unter der Rufnummer 0381 2082179 können sich Interessierte für die Veranstaltungen anmelden.
Weitere Informationen: „phanTECHNIKUM“ in Wismar bietet Workshops zum Thema „Künstliche Intelligenz“ an
Das Technische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern – das „phanTECHNIKUM“ in der Hansestadt Wismar – stellt das Thema „Künstliche Intelligenz“ mit vier Veranstaltungen in den Mittelpunkt des Winterferienprogramms. Der Schnupper-Workshop „Laborexperimente“ am 5. und 12. Februar von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr etwa nimmt Gäste mit auf eine Zeitreise von den Anfängen der Alchemie über die moderne Chemie bis zu möglichen Einflüssen von künstlicher Intelligenz in der Zukunft. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt, um eine Voranmeldung unter der Rufnummer 03841 3045717 wird gebeten. In der Kreativwerkstatt können Kinder am 6. und 13. Februar ab 13.00 Uhr kleine Roboter bauen. Darüber hinaus werden am 7. und 14. Februar jeweils um 13.00 Uhr Führungen durch das Museum angeboten. Am 10. und 17. Februar finden jeweils um 14.00 Uhr Laborvorführungen statt.
Weitere Informationen: Winterferienspaß im Deutschen Meeresmuseum Stralsund
Polarforscher werden und Pinguine füttern: Unter präsentieren das Ozeaneum und das Meeresmuseum in der Hansestadt Stralsund das Winterferienprogramm. So können Familien samstags um 11.00 Uhr im Meeresmuseum das Angebot „Auf Polarexpedition“ wahrnehmen und in die Rolle von Polarforschern schlüpfen. Bei der Führung „Wie ein Museumstier entsteht“ zeigen Präparatoren des Meeresmuseums jeweils dienstags um 11.00 Uhr und donnerstags um 13.00 Uhr, was es bei ihrer Arbeit zu beachten gilt. Das Ozeaneum lädt freitags ab 10.30 Uhr zur Familienführung „Hinter die Aquarienkulissen geschaut“ ein. Hier erfahren Interessierte Wissenswertes über die Unterbringung und Versorgung neuer Aquarienbewohner. Bei öffentlichen Führungen an den Sonntagen, jeweils um 10.30 Uhr, stehen eindrucksvolle Orte des Ozeaneums – zum Beispiel das große Aquarium mit Schiffswrack und Haien sowie die Ausstellung lebensgroßer Walmodelle – im Mittelpunkt. Darüber hinaus finden in beiden Häusern regelmäßig Schaufütterungen statt, zum Beispiel täglich um 12.00 Uhr bei den Pinguinen auf der Dachterrasse des Ozeaneums.
Weitere Informationen: Sterne beobachten in der Demminer Astronomiestation
Die Astronomiestation in Demmin lädt am 6. Februar zu spannenden Stunden im Planetarium und in der Sternwarte mit dem Weltraumphysiker Dr. Michael Danielides ein. Hobbyastronomen können sich ab 15.00 Uhr auf eine Präsentation des Physikers freuen, der zum einen das Sonnensystem vorstellt, zum anderen über die Fragestellung sprechen möchte, ob Leben auf dem Mars möglich ist. Im Planetarium gibt es außerdem einen künstlichen Sternenhimmel zu bestaunen. Nach der Veranstaltung können Gäste bei gutem Wetter in der Sternwarte den Sonnenuntergang über Demmin beobachten. Die Plätze sind begrenzt, Karten können montags bis freitags von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter der Rufnummer 03398 2097714 vorbestellt werden und kosten 4,50 Euro für Erwachsene beziehungsweise 3,50 Euro für Kinder.
Weitere Informationen: Dem Wolf auf der Spur im Wildpark-MV in Güstrow
Wilder Winterspaß: Am 2., 6., 9., 13. und 16. Februar können sich mutige Entdecker auf Wolfswanderungen in der Abenddämmerung freuen. Mit Taschenlampen ausgestattet geht es über Kletterpfade und Höhlengänge vorbei an Wildschweinen, Wildkatzen und Luchsen zum Wolfsrudel, dessen Fütterung den Höhepunkt der Tour bildet. Für kleine Gäste sind am 6., 11., 13. und 15. Februar zusätzliche Wolfswanderungen bei Tageslicht geplant. Unter der Rufnummer 03843 24680 können sich Interessierte für die Touren anmelden. Darüber hinaus bietet der Wildpark-MV Vogelbeobachtungen, Bastelaktionen sowie eine Wildpark-Rallye an.
Weitere Informationen: Winterferien in Karls Erlebnis-Dorf: Eismarionetten im Erdbeerland
Unter dem Titel „Komm ins Land der Phantasie“ lockt Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen bei Rostock zur Ferienzeit in „Das Eiswerk“, in dem 24 internationale Künstler aus 300 Tonnen Eis eine Erlebniswelt erschaffen haben. So werden in der Ausstellung unter anderem feuerspeiende Fabelwesen, verwunschene Hexenhäuschen sowie ein bewegliches Marionettenspiel präsentiert. In dem eisigen Hexenhaus der russischen Märchenfigur Baba Jaga können Gäste übrigens auch übernachten – mit Schlafsack, Rentierfällen und Isomatte. Wer einem Profi-Eisschnitzer bei der Arbeit auf die Finger schauen möchte, hat am 9., 10. und 11. Februar die Gelegenheit dazu. Eisschnitzweltmeister Sergey Tselebrovskiy zeigt, wie mit Messern, Feilen, Motorsägen und Bügeleisen aus Eisblöcken Kunstwerke entstehen.
Weitere Informationen: Skifahren und Snowboarden im alpincenter Wittenburg
Das Alpincenter Wittenburg veranstaltet vom 4. bis zum 6. Februar ein Feriencamp für Kinder und Jugendliche. Hier können unerfahrene Wintersportler die Grundzüge des Ski- und Snowboardfahrens erlernen und fortgeschrittene ihre Fähigkeiten verfeinern. Am 6. Februar können die Teilnehmer des Camps bei einem Abschlussrennen gegeneinander antreten. Die Gebühr für den dreitägigen Kurs inklusive eines Mittagessens mit Getränken sowie der kompletten Ausrüstung und Bekleidung beträgt 185 Euro. Die Skihalle hat von montags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen:
Der Rostocker Zoo lockt Familien vom 1. bis zum 17. Februar mit spannenden Führungen. So geht es immer freitags zu nächtlichen Tropenexpeditionen ins Darwineum – einer Naturerlebnis- und Wissenswelt, in der die Entstehungsgeschichte des Menschen auf 20.000 Quadratmetern präsentiert wird. Hier können kleine Entdecker von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen der Tropenhalle werfen, in der zahlreiche Gorillas, Orang-Utans und Faultiere leben. An den Sonntagen beginnt um 9.00 Uhr die Zoo-Rallye, bei der Besucher knifflige Aufgaben lösen können. Als Belohnung winkt allen Knoblern eine kleine Überraschung. Mittwochs werden Führungen durch das im September 2018 eröffnete Polarium zu den Eisbären Akiak, Noria und Sizzel angeboten. Unter der Rufnummer 0381 2082179 können sich Interessierte für die Veranstaltungen anmelden.
Weitere Informationen: „phanTECHNIKUM“ in Wismar bietet Workshops zum Thema „Künstliche Intelligenz“ an
Das Technische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern – das „phanTECHNIKUM“ in der Hansestadt Wismar – stellt das Thema „Künstliche Intelligenz“ mit vier Veranstaltungen in den Mittelpunkt des Winterferienprogramms. Der Schnupper-Workshop „Laborexperimente“ am 5. und 12. Februar von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr etwa nimmt Gäste mit auf eine Zeitreise von den Anfängen der Alchemie über die moderne Chemie bis zu möglichen Einflüssen von künstlicher Intelligenz in der Zukunft. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt, um eine Voranmeldung unter der Rufnummer 03841 3045717 wird gebeten. In der Kreativwerkstatt können Kinder am 6. und 13. Februar ab 13.00 Uhr kleine Roboter bauen. Darüber hinaus werden am 7. und 14. Februar jeweils um 13.00 Uhr Führungen durch das Museum angeboten. Am 10. und 17. Februar finden jeweils um 14.00 Uhr Laborvorführungen statt.
Weitere Informationen: Winterferienspaß im Deutschen Meeresmuseum Stralsund
Polarforscher werden und Pinguine füttern: Unter präsentieren das Ozeaneum und das Meeresmuseum in der Hansestadt Stralsund das Winterferienprogramm. So können Familien samstags um 11.00 Uhr im Meeresmuseum das Angebot „Auf Polarexpedition“ wahrnehmen und in die Rolle von Polarforschern schlüpfen. Bei der Führung „Wie ein Museumstier entsteht“ zeigen Präparatoren des Meeresmuseums jeweils dienstags um 11.00 Uhr und donnerstags um 13.00 Uhr, was es bei ihrer Arbeit zu beachten gilt. Das Ozeaneum lädt freitags ab 10.30 Uhr zur Familienführung „Hinter die Aquarienkulissen geschaut“ ein. Hier erfahren Interessierte Wissenswertes über die Unterbringung und Versorgung neuer Aquarienbewohner. Bei öffentlichen Führungen an den Sonntagen, jeweils um 10.30 Uhr, stehen eindrucksvolle Orte des Ozeaneums – zum Beispiel das große Aquarium mit Schiffswrack und Haien sowie die Ausstellung lebensgroßer Walmodelle – im Mittelpunkt. Darüber hinaus finden in beiden Häusern regelmäßig Schaufütterungen statt, zum Beispiel täglich um 12.00 Uhr bei den Pinguinen auf der Dachterrasse des Ozeaneums.
Weitere Informationen: Sterne beobachten in der Demminer Astronomiestation
Die Astronomiestation in Demmin lädt am 6. Februar zu spannenden Stunden im Planetarium und in der Sternwarte mit dem Weltraumphysiker Dr. Michael Danielides ein. Hobbyastronomen können sich ab 15.00 Uhr auf eine Präsentation des Physikers freuen, der zum einen das Sonnensystem vorstellt, zum anderen über die Fragestellung sprechen möchte, ob Leben auf dem Mars möglich ist. Im Planetarium gibt es außerdem einen künstlichen Sternenhimmel zu bestaunen. Nach der Veranstaltung können Gäste bei gutem Wetter in der Sternwarte den Sonnenuntergang über Demmin beobachten. Die Plätze sind begrenzt, Karten können montags bis freitags von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr unter der Rufnummer 03398 2097714 vorbestellt werden und kosten 4,50 Euro für Erwachsene beziehungsweise 3,50 Euro für Kinder.
Weitere Informationen: Dem Wolf auf der Spur im Wildpark-MV in Güstrow
Wilder Winterspaß: Am 2., 6., 9., 13. und 16. Februar können sich mutige Entdecker auf Wolfswanderungen in der Abenddämmerung freuen. Mit Taschenlampen ausgestattet geht es über Kletterpfade und Höhlengänge vorbei an Wildschweinen, Wildkatzen und Luchsen zum Wolfsrudel, dessen Fütterung den Höhepunkt der Tour bildet. Für kleine Gäste sind am 6., 11., 13. und 15. Februar zusätzliche Wolfswanderungen bei Tageslicht geplant. Unter der Rufnummer 03843 24680 können sich Interessierte für die Touren anmelden. Darüber hinaus bietet der Wildpark-MV Vogelbeobachtungen, Bastelaktionen sowie eine Wildpark-Rallye an.
Weitere Informationen: Winterferien in Karls Erlebnis-Dorf: Eismarionetten im Erdbeerland
Unter dem Titel „Komm ins Land der Phantasie“ lockt Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen bei Rostock zur Ferienzeit in „Das Eiswerk“, in dem 24 internationale Künstler aus 300 Tonnen Eis eine Erlebniswelt erschaffen haben. So werden in der Ausstellung unter anderem feuerspeiende Fabelwesen, verwunschene Hexenhäuschen sowie ein bewegliches Marionettenspiel präsentiert. In dem eisigen Hexenhaus der russischen Märchenfigur Baba Jaga können Gäste übrigens auch übernachten – mit Schlafsack, Rentierfällen und Isomatte. Wer einem Profi-Eisschnitzer bei der Arbeit auf die Finger schauen möchte, hat am 9., 10. und 11. Februar die Gelegenheit dazu. Eisschnitzweltmeister Sergey Tselebrovskiy zeigt, wie mit Messern, Feilen, Motorsägen und Bügeleisen aus Eisblöcken Kunstwerke entstehen.
Weitere Informationen: Skifahren und Snowboarden im alpincenter Wittenburg
Das Alpincenter Wittenburg veranstaltet vom 4. bis zum 6. Februar ein Feriencamp für Kinder und Jugendliche. Hier können unerfahrene Wintersportler die Grundzüge des Ski- und Snowboardfahrens erlernen und fortgeschrittene ihre Fähigkeiten verfeinern. Am 6. Februar können die Teilnehmer des Camps bei einem Abschlussrennen gegeneinander antreten. Die Gebühr für den dreitägigen Kurs inklusive eines Mittagessens mit Getränken sowie der kompletten Ausrüstung und Bekleidung beträgt 185 Euro. Die Skihalle hat von montags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet.
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17. Jan 2019
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Januar +++
Die neue Erlebnisroute mit dem Titel „ManufakTour“ führt Gäste ab dem 23. Januar zu 20 Orten in Westmecklenburg, in denen traditionelles Handwerk, Kunst, Design, Mode und regionale Produkte entstehen. Die von der Metropolregion Hamburg konzipierte Route wird zunächst als Auto-Tour geplant und soll für Smartphones sowie für Audio-Guides entwickelt werden. Die Route führt beispielsweise zur Firma „timkid“ in Dömitz, die innovative Möbel für Kinder, darunter ausgeklügelte Wandwickeltische, herstellt, die mittlerweile in ganz Europa Anhänger haben. Ein Hersteller von Reiserucksäcken aus Schwerin, eine Filzmanufaktur aus Basthorst oder eine Papierwerkstatt aus Testorf bei Zarrentin am Schaalsee zählen zudem weitere Stationen der Erlebnisroute.
Weitere Informationen: Sanddornseife und Steinmühlensenf: Neue Hofladenkarte führt zu regionalen Erzeugern und Anbietern Die sechste Auflage der Faltkarte „Hofläden und Hofcafés“ weist den Weg zu insgesamt 98 Hofläden, Hofcafés, Milchtankstellen, Fischereihöfen, Imkereien, Brennereien und Handwerksläden in Mecklenburg-Vorpommern. Zudem präsentieren sich darin sieben Regionen und zwei Partner – zum Beispiel die alte Salzstraße oder das Erlebnisreich Bienenstraße – mit ihren kulinarischen Höhepunkten. Die beiliegende 56-seitige Broschüre enthält weiterführende Informationen über viele der in der Karte eingezeichneten Anbieter. So können Interessierte etwa nachlesen, dass der Agrarbetrieb Groß Grenz in der Nähe von Schwaan seine 450 Milchkühe mit Getreide, Mais und Erbsen aus eigenem Anbau füttert. Die Milch können sich Gäste dort an einer Milchzapfsäule abfüllen. Darüber hinaus stehen regionale Köstlichkeiten wie Steinmühlensenf von der Senfmühle Schlemmin oder Sanddornseife aus dem Wohlenberger Sanddorn Hofladen zum Verkauf. Unter kann die Karte bestellt und heruntergeladen werden.
Weitere Informationen: Usedomer Hoteliers chartern erstmals eine eigene Maschine für ihre Gäste Die in der Arbeitsgemeinschaft „Linienflüge zum Flughafen“ (ArGe) aktiven Usedomer Hoteliers chartern in diesem Jahr erstmals und auf eigene Verantwortung eine Maschine der Fluggesellschaft „Eurowings“ für den Linienflugverkehr von und nach Dortmund. Vom 4. Mai bis zum 26. Oktober soll diese immer samstags Gäste auf die Urlaubsinsel beziehungsweise zurück nach Nordrhein-Westfalen transportieren. Tickets können ausschließlich über das Portal gebucht werden. Ebenfalls neu in der Saison 2019 ist die Direktverbindung zwischen Heringsdorf und Zürich, die von Mai bis September von der Lufthansa-Tochter „SWISS“ übernommen wird. Die bestehenden Verbindungen von und nach Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt am Main werden bereits ab April angeboten.
Weitere Informationen: Landestourismusverband präsentiert neue Kunst- und Kulturkarte Die zweite Auflage der Kunst- und Kulturkarte gibt einen Überblick über die vielfältige Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns, die geprägt ist von Städten und Stätten der Backsteingotik, Schlössern, Parks und Herrenhäusern, Museen, Künstlerkolonien sowie zahlreichen Festen und Konzerten. So können sich Gäste mithilfe der Karte über etablierte Veranstaltungen wie die Störtebeker Festspiele auf der Insel Rügen, imposante Backsteinbauten wie die Kirche St. Georgen in der UNESCO-Welterbestadt Wismar und Geheimtipps wie das Hans-Fallada-Museum in Carwitz in der Feldberger Seenlandschaft informieren. Der faltbare Wegweiser, der sich vollständig aufgeklappt im DIN-A1-Format präsentiert, kann kostenfrei unter bestellt werden. Kultur erleben zählt zu den beliebtesten Aktivitäten der Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Laut Reiseanalyse 2018 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (FUR) gaben 37 Prozent der MV-Urlauber an, häufig oder gar sehr häufig kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten im Nordosten besucht zu haben.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen: Sanddornseife und Steinmühlensenf: Neue Hofladenkarte führt zu regionalen Erzeugern und Anbietern Die sechste Auflage der Faltkarte „Hofläden und Hofcafés“ weist den Weg zu insgesamt 98 Hofläden, Hofcafés, Milchtankstellen, Fischereihöfen, Imkereien, Brennereien und Handwerksläden in Mecklenburg-Vorpommern. Zudem präsentieren sich darin sieben Regionen und zwei Partner – zum Beispiel die alte Salzstraße oder das Erlebnisreich Bienenstraße – mit ihren kulinarischen Höhepunkten. Die beiliegende 56-seitige Broschüre enthält weiterführende Informationen über viele der in der Karte eingezeichneten Anbieter. So können Interessierte etwa nachlesen, dass der Agrarbetrieb Groß Grenz in der Nähe von Schwaan seine 450 Milchkühe mit Getreide, Mais und Erbsen aus eigenem Anbau füttert. Die Milch können sich Gäste dort an einer Milchzapfsäule abfüllen. Darüber hinaus stehen regionale Köstlichkeiten wie Steinmühlensenf von der Senfmühle Schlemmin oder Sanddornseife aus dem Wohlenberger Sanddorn Hofladen zum Verkauf. Unter kann die Karte bestellt und heruntergeladen werden.
Weitere Informationen: Usedomer Hoteliers chartern erstmals eine eigene Maschine für ihre Gäste Die in der Arbeitsgemeinschaft „Linienflüge zum Flughafen“ (ArGe) aktiven Usedomer Hoteliers chartern in diesem Jahr erstmals und auf eigene Verantwortung eine Maschine der Fluggesellschaft „Eurowings“ für den Linienflugverkehr von und nach Dortmund. Vom 4. Mai bis zum 26. Oktober soll diese immer samstags Gäste auf die Urlaubsinsel beziehungsweise zurück nach Nordrhein-Westfalen transportieren. Tickets können ausschließlich über das Portal gebucht werden. Ebenfalls neu in der Saison 2019 ist die Direktverbindung zwischen Heringsdorf und Zürich, die von Mai bis September von der Lufthansa-Tochter „SWISS“ übernommen wird. Die bestehenden Verbindungen von und nach Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt am Main werden bereits ab April angeboten.
Weitere Informationen: Landestourismusverband präsentiert neue Kunst- und Kulturkarte Die zweite Auflage der Kunst- und Kulturkarte gibt einen Überblick über die vielfältige Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns, die geprägt ist von Städten und Stätten der Backsteingotik, Schlössern, Parks und Herrenhäusern, Museen, Künstlerkolonien sowie zahlreichen Festen und Konzerten. So können sich Gäste mithilfe der Karte über etablierte Veranstaltungen wie die Störtebeker Festspiele auf der Insel Rügen, imposante Backsteinbauten wie die Kirche St. Georgen in der UNESCO-Welterbestadt Wismar und Geheimtipps wie das Hans-Fallada-Museum in Carwitz in der Feldberger Seenlandschaft informieren. Der faltbare Wegweiser, der sich vollständig aufgeklappt im DIN-A1-Format präsentiert, kann kostenfrei unter bestellt werden. Kultur erleben zählt zu den beliebtesten Aktivitäten der Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Laut Reiseanalyse 2018 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (FUR) gaben 37 Prozent der MV-Urlauber an, häufig oder gar sehr häufig kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten im Nordosten besucht zu haben.
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