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02. Jun 2023
| Nr. 28
| Neues aus den Regionen
Kulturmühle in Parchim ist ein Gewinn für die Region
Mitte Mai 2023 wurde in der Kreisstadt des Landkreises Ludwigslust-Parchim ein neues Kulturzentrum eröffnet, mit dem die Stadt, aber auch die Region touristisch deutlich aufgewertet wird. Nach weniger als drei Jahren Bauzeit wurde das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Getreidemühle an der Elde am Fischerdamm im Herzen der Stadt seiner Bestimmung übergeben. Es beherbergt künftig die Spielstätte des Jungen Staatstheaters Parchim, das Stadtmuseum und die Parchimer Touristinformation. Als gastronomische Ergänzung wurde das „Mahlwerk Restaurant & Café“ in den Gebäudekomplex integriert.
Das Projekt wurde mit einem finanziellen Aufwand von etwa 40 Millionen Euro umgesetzt, die aus Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie aus Mitteln von Land, Landkreis und der Stadt Parchim stammen. Das neue Kulturzentrum entstand auch aus der Notwendigkeit für eine neue Spielstätte des Jungen Staatstheaters Parchim, nachdem die Theaterbühne im Großen Saal in der Blutstraße baupolizeilich gesperrt wurde und das Theaterensemble nur noch eigeschränkt an Ausweichorten spielen konnte oder auf Tournee im Land gehen musste.
Nun können die Akteure des Theaters komfortable Probenräume nutzen und auf einer Bühne mit knapp 150 Quadratmetern Fläche mit allen Möglichkeiten moderner Technik für bis zu 150 Besucherinnen und Besucher in aufsteigenden Sitzreihen spielen. Zusätzlich zu den Aufführungen des Jungen Staatstheaters Parchim werden in der Kulturmühle auch Vorstellungen aller Sparten des Mecklenburgischen Staatstheaters stattfinden. Dazu gehören Ballett, Musiktheater und Schauspiel ebenso wie Aufführungen der niederdeutschen Fritz-Reuter-Bühne und der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin.
Darüber hinaus beherbergt die Kulturmühle künftig auch das Museum der Kreisstadt. Über zwei Etagen wurde eine wissens- und sehenswerte Ausstellung gestaltet, die die Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zur Gegenwart präsentiert und Anknüpfungspunkte für alle Schuljahrgänge bietet. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch mediale Elemente zum Sehen, Hören und Anfassen, Ausprobieren und Riechen. Außerdem stehen 300 Quadratmeter Sonderausstellungsfläche zur Verfügung, auf denen wechselnde Themen aus Bereichen von Geschichte, Kunst, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft vertiefend behandelt werden.
Für die gastronomische Betreuung der Gäste des neuen Hauses steht das inklusive „Restaurant & Café MAHLWERK“ zur Verfügung, das von der Lewitz-Dienstleistungen gGmbH betrieben wird. Im Angebot der monatlich wechselnden Karte stehen vor allem Speisen, die aus regionalen Produkten zubereitet und aufgetischt werden. Eine großzügige Außenterrasse lädt in der warmen Jahreszeit zum Verweilen und Genießen ein und bietet einen naturnahen Blick auf die Elde. Die Räume können auch für private Veranstaltungen genutzt werden und stehen auch als Kleinkunstbühne zur Verfügung.
Landrat Stefan Sternberg: „Die Kulturmühle ist eine einzigartige Gemeinschaftsleistung. Sie ist gleichermaßen ein großer Wurf für Parchim, aber auch für den Landkreis. Hier entsteht ein kultureller Leuchtturm.“ Künftig solle auf dem Gelände der historischen Getreidemühle das ehemalige Verwaltungsgebäude bis Ende 2024 zu einem Hostel mit 26 Zimmern um- und ausgebaut werden, ergänzt der Landrat.
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02. Jun 2023
| Nr. 28
| Neues aus den Regionen
Markttage von Ahrenshoop bis Zingst
Nicht nur für Einheimische, auch für Urlauber sind Wochenmärkte beliebte Anziehungspunkte. Sie bieten die Möglichkeit, die Köstlichkeiten der Region, die größtenteils direkt vom Erzeuger kommen, zu probieren und zu erwerben. Geschätzt wird dabei vor allem auch der persönliche Kontakt von Kunden und Händlern, die sich viel Zeit nehmen, ihre Waren zu erklären. In diesem Sinn steht ein Markttag ganz im Zeichen regionaler Frische, Freundlichkeit und Genuss.
In der Region Fischland-Darß-Zingst finden an verschiedenen Orten Wochenmärkte statt, die mit einem vielfältigen Angebot an Gemüse, Käse, Backwaren und natürlich Fischspezialitäten als kulinarisch-maritimes Markenzeichen der Region, aber auch mit (kunst-)handwerklichen Produkten aufwarten. Von diesen Angeboten profitiert auch die Gastronomie, angefangen beim Sternerestaurant in Dierhagen bis hin zu Gasthäusern in nahezu allen Orten der Region Fischland-Darß-Zingst, die auf den Märkten einen riesigen Waren-Fundus für eine ebenso frische wie abwechslungsreiche Küche vorfindet.
Der Regionalmarkt Ribnitz-Damgarten findet jeden Donnerstag von 8:00 bis 18:00 Uhr auf dem Marktplatz in der Bernsteinstadt statt. Auf die Kunden warten regionale Erzeugnisse, Bioprodukte, Pflanzen und Haushaltswaren. Der Wochenmarkt in Barth findet jeden Mittwoch von 8:00 bis 16:00 Uhr auf dem Marktplatz der Stadt statt. Er bietet das klassische, regionale Wochenmarktangebot von Obst, Gemüse, Fleisch und Käse bis zu Backwaren und Blumen.
In Prerow findet bis Ende Oktober jeweils montags von 9:00 bis 13:00 Uhr ein Regional- und Biomarkt im Garten des Kulturkaten „Kiek In“ statt. Im Angebot stehen Ziegenprodukte, Spezialitäten vom Gut Darß, Honig vom Imker, Gemüse, frisch geräucherter Fisch, Kaffeespezialitäten, Sanddornprodukte, Brot, Kuchen und vieles mehr. Außerdem findet im Hafen Prerow am 23. und 24. Juni, 14. und 15. Juli sowie am 4. und 5. August jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr der Kunsthandwerkermarkt „Kunst & Meer“ statt, im Rahmen dessen unter anderem Schmuck, Keramik, Floristikprodukte sowie Holzarbeiten und Stoffe angeboten werden.
Auf dem Regionalmarkt Zingst bieten bis zum 26. Oktober jeweils donnerstags von 10:00 bis 13:00 Uhr Händler und Erzeuger aus der Region ein breit gefächertes Spektrum von schmackhaften, gesunden Produkten an. Auf dem Markt im Museumshof können vor allem regionale Frischeprodukte vom Direkterzeuger, aber auch Töpferware, Seifen und Öle sowie dekorative Geschenke erworben werden. Ein Highlight ist der Schaubackofen hinter der Museumsbäckerei.
Immer donnerstags können Einheimische und Gäste von 9:00 bis 15:00 Uhr auf dem Frischemarkt in der Kurstraße von Graal-Müritz einkaufen. Im Rahmen des Hafenmarkts in Dierhagen stehen bis Oktober immer dienstags und freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr Obst und Gemüse, Fisch- und Fleischdelikatessen und schmackhafte Snacks im Angebot. Darüber hinaus werden in Wieck am Darß auf dem Bio-Markt vor der Darßer Arche jeden Mittwoch und Samstag jeweils von 9:00 bis 13:00 Uhr Köstlichkeiten sowie Kunsthandwerk aus Mecklenburg-Vorpommern angeboten. Und in Ahrenshoop öffnen an jedem Donnerstag von 9:00 bis 14:00 Uhr die Verkaufsstände des Sommerfrischemarktes neben dem großen Parkplatz in der Ortsmitte und bieten vor allem regionale, ökologische Köstlichkeiten.
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30. Mai 2023
| Nr. 27
| Pressemitteilungen
Wo Gottesauge, Madonnenlilie und Judassilberling zu finden sind: Landesweite Aktion „Offene Gärten“ zieht Pflanzenliebhaber an
Am 10. und 11. Juni 2023 lädt der Verein Offene Gärten in MV Interessierte ein, die vielfältige Auswahl an Gartenkunst im Nordosten zu genießen. Es ist das erste von zwei „Offene Gärten”-Wochenenden in diesem Jahr. Das zweite findet am 30. September und 1. Oktober 2023 statt. Zur Aktion „Offene Gärten“ laden rund 120 Besitzerinnen und Besitzer von Privatgärten, Schauanlagen und Gärtnereien ein. Gäste können individuell angelegte Gartenanlagen bewundern und sich direkt mit den Betreiberinnen und Betreibern austauschen. Die Liste der teilnehmenden Gärten mit Kontaktadressen samt kurzem Porträt ist auf der Internetseite einsehbar. Vor Ort weisen farbenfrohe Gießkannen auf die landesweite Aktion hin. Weitere Informationen sind in den örtlichen Tourist-Informationen erhältlich.
Zu den teilnehmenden Gärten gehört unter anderem der „Bibelgarten und Christlicher Rosengarten” im Bibelzentrum Barth. Gartenliebhaber finden dort Pflanzen mit christlich geprägten Namen sowie in Klostergärten kultivierte und auch in der Bibel erwähnte Gewächse. Zu ihnen gehören unter anderem die Jakobsleiter, das Gottesauge, die Madonnenlilie und der Judassilberling. Gäste, die sich für christliche Themen interessieren, die über die Botanik hinausgehen, können sich die Erlebnisausstellung im Haus ansehen.
In Pingelshagen bei Schwerin lädt die Sängerin Antje Medwed erstmals im Rahmen der Aktion in ihren „Aroma-Heil-und-Kunst-Garten” ein. Durch das Einatmen von Heilkräuteraromen sollen Gäste sich entspannen und ihre Selbstheilungskräfte anregen lassen. Sie ist passionierte Naturheilkundlerin und beschäftigt sich seit fast 25 Jahren mit Pflanzenheilkunde, Farb- Duft‑, Musik- und Atemtherapie.
Im Ostseebad Koserow auf der Insel Usedom ist am 10. und 11. Juni der vom Maler Otto Niemeyer-Holstein (1896-1984) angelegte Skulpturengarten geöffnet. Der denkmalgeschützte Künstlergarten umfasst eine Gesamtfläche von 5.000 Quadratmetern und ist direkt zwischen Achterwasser und Ostsee an der schmalsten Stelle der Insel gelegen. In ihm wachsen 140 Gehölze, Beet- und Kübelpflanzen. Im kleinen Gewächshaus und dem Atrium können Gäste Skulpturen verschiedener Bildhauerinnen und Bildhauer bewundern, die von Pflanzen umringt sind, unter anderem das Werk „Griechischer Schwertkämpfer“, die Kopie einer Skulptur des antiken Bildhauers Agasias von Ephesos, an dem ein Baumwürger rankt.
Neben den beiden „Offene Gärten”-Wochenenden findet am 12. August 2023 die „Sommernacht der Gärten” statt. Besucherinnen und Besucher können Blüten, Kultur und individuelle Veranstaltungen in 20 verschiedenen Anlagen erleben.
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23. Mai 2023
| Nr. 26
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai (2) +++
Unterm Hammer: Am 28. Mai können in der Darßer Arche in Wieck auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst insgesamt 90 Werke namhafter Kunstschaffender ersteigert werden. Zum Verkauf stehen Positionen von Malerinnen und Malern, die zwischen 1850 und 1930 in den Künstlerkolonien Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan arbeiteten. Dazu gehören unter anderem Bilder von Elisabeth Büchsel (1867-1957), Julie Wolfthorn (1864-1944) und Paul Müller-Kaempff (1861-1941). Unter sind alle Werke in einem Katalog einsehbar. Außerdem können die zu versteigernden Gemälde vom 22. bis zum 27. Mai zwischen 11:00 und 15:00 Uhr vor Ort vorbesichtigt werden. Die Auktion startet um 15:00 Uhr.
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17. Mai 2023
| Nr. 25
| Pressemitteilungen
Quartiere zu Himmelfahrt und Pfingsten im Urlaubsland zu drei Vierteln gebucht
Laut der aktuellen Branchenumfrage des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern unter rund 350 Anbietern, darunter zwei Drittel Beherbergungsbetriebe, werden die Quartiere an Himmelfahrt und zu Pfingsten 2023 im Urlaubsland zu drei Vierteln gebucht sein. Genauer gesagt erwarten die Befragten an Himmelfahrt eine Auslastung von rund 74 Prozent (Himmelfahrt 2022: 84 Prozent) und zu Pfingsten von rund 76 Prozent (Pfingsten 2022: 85 Prozent). Bisher sind die Quartiere zu Himmelfahrt zu 63 Prozent und an Pfingsten zu 62 Prozent gebucht, es wird wie zuletzt mit kurzfristigen Buchungen gerechnet, die das Bild verändern. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Auch beim zweiten großen Feiertagsblock des Jahres – Himmelfahrt und Pfingsten – liegt die erwartete Auslastung unter der des Vorjahres. Aus Erfahrung wissen wir: Wenn das Wetter mitspielt, ziehen die kurzfristigen Buchungen noch an; jedoch dürfen wir nicht vergessen, dass wir uns verstärkt im Wettbewerb mit internationalen Reisezielen befinden, in die das Reisen nach der Pandemie wieder einfacher geworden ist. Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Lage in den Privathaushalten angespannt, da wird bisweilen am Kurzurlaub gespart.“
Wirtschaftliche Lage auf Niveau des Vorjahres
Die wirtschaftliche Lage wird von 45 Prozent aller Betriebe als sehr sicher oder sicher eingestuft, 41 Prozent verhielten sich neutral, nur 14 Prozent stuften diese als gefährdet oder akut gefährdet ein. Dazu Tobias Woitendorf: „Auch wenn ein Großteil der Betriebe auf sicheren Beinen steht, zeigt die Umfrage doch auch, dass rund jedes siebente Unternehmen gefährdet ist – ein zu hoher Anteil für ein Urlaubsland wie Mecklenburg-Vorpommern.“ Bei den Regionen beurteilen die Betriebe an der Mecklenburgischen Ostseeküste ihre wirtschaftliche Lage auf einer Notenskala von eins (sehr sicher) bis fünf (akut gefährdet) mit 2,23 am besten und die Betriebe auf Usedom mit 2,83 am schlechtesten.
Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr
Die Preise bei den touristischen Unternehmen sind im zweiten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitrum um zwölf Prozent gestiegen, wobei sich die Preissteigerungen am stärksten bei den gastronomischen Betrieben (+21 Prozent) und am geringsten bei den Beherbergungsbetrieben (+11 Prozent) bemerkbar machen. Bei den Regionen vermeldete die Insel Usedom die höchsten (+18 Prozent) und das Vorpommersche Festland die niedrigsten (+8 Prozent) Preissteigerungen. Parallel dazu ist das wahrgenommene Ausgabeverhalten der Gäste gesunken: So gaben rund zwei von drei Unternehmen (68 Prozent) an, dass ihre Gäste weniger oder sogar wesentlich weniger ausgaben als im Vorjahreszeitraum; 23 Prozent bemerkten ein ähnliches Ausgabeverhalten wie im letzten Jahr; acht Prozent berichteten über ausgabefreudigere Gäste. Besonders stark ist die Ausgabebereitschaft der Gäste aus Sicht der touristischen Regionalverbände (88 Prozent sagten, dass Gäste weniger oder deutlich weniger ausgeben) und der wassertouristischen Betriebe (92 Prozent) gesunken. Am wenigsten macht sich dies bei den gastronomischen Betrieben bemerkbar; hier berichteten 36 Prozent, dass Gäste weniger ausgaben.
Arbeitskräftemangel in fast jedem zweiten Unternehmen
Aktuell gaben 44 Prozent der Betriebe an, vom Arbeitskräftemangel betroffen zu sein, womit der Anteil auf demselben Niveau liegt wie im März 2023 und im Dezember 2022, aber niedriger als im August 2022 (49 Prozent Anteil). Besonders stark betroffen sind derzeit die gastronomischen Betriebe (60 Prozent), am wenigsten betroffen sind laut Umfrage die wassertouristischen Betriebe (25 Prozent). Jedes zweite Unternehmen (51 Prozent) sieht den Arbeitskräftemangel als hohes oder sehr hohes Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Unternehmens; 32 Prozent stehen dem neutral gegenüber; nur 16 Prozent sehen hier derzeit kein oder nur ein geringes Risiko. Dabei wird das Risiko aktuell etwas geringer eingestuft als noch im März 2023 oder im August 2022 (58 Prozent beziehungsweise 59 Prozent Anteil für hohes/sehr hohes Risiko).
Am besten können die Betriebe aktuell dabei noch den Bedarf an Vollzeitkräften decken (79 Prozent komplett oder zum größten Teil). Am schlechtesten sieht es bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen aus: Nur 47 Prozent können den Bedarf an Azubis aktuell vollständig oder fast vollständig decken. Jedes fünfte Unternehmen kann den Bedarf aktuell gar nicht decken. Ähnlich schlecht sieht es bei der Suche nach Aushilfskräften aus, wo ebenfalls fast jedes zweite Unternehmen noch nennenswerten Bedarf hat.
Befragt man die Unternehmen zu den in Betracht gezogenen Optionen, um dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken, so kommen auf betrieblicher Ebene besonders Einschränkungen der Öffnungszeiten (65 Prozent) beziehungsweise die Verknappung des Angebotes (49 Prozent) in Betracht. Eine komplette Betriebsaufgabe ist immerhin für neun Prozent der Unternehmen eine Option. Auf personeller Ebene spielt besonders die höhere Entlohnung eine Rolle (56 Prozent), die weitere Rekrutierung von Arbeitskräften aus dem Inland und der EU (41 Prozent) sowie die bessere Sicherstellung der Work-Life-Balance (37 Prozent)
Ausblick auf die Hauptsaison
Für die beiden Hauptsaison-Monate Juli und August erwarten die Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern eine Auslastung von jeweils durchschnittlich 82 Prozent. Dieser Wert liegt etwa fünf Prozentpunkte unter dem des Vorjahreszeitraumes. Auch hier geht die Hoffnung vieler Unternehmen in Richtung kurzfristiger Buchungen, die aber unter anderem vom Wetter abhängen.
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12. Mai 2023
| Nr. 24
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai +++
Aufgrund der wachsenden Anzahl von Gästen im vorpommerschen Kranichzentrum in Groß Mohrdorf plant die Kranichschutz Deutschland gGmbH den Bau eines neuen internationalen Kranichzentrums namens „Kranichwelten“ in der Gemeinde Altenpleen. Der inhaltliche Schwerpunkt im neuen Ausstellungshaus wird auf den Themen Klimaschutz und Artenvielfalt liegen. Der Neubau, der auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche außerhalb des Ortes Günz vorgesehen ist, soll ein hochgedämmter Holzbau mit selbstschützender Lärchenholzverkleidung sein. Das Besucherzentrum soll mit einer multimedialen Ausstattung sowie einem Erlebnisraum, Bistro und Shop ausgestattet werden. Die Gesamtinvestition beträgt knapp 3,3 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro. In Mecklenburg-Vorpommern rasten im Herbst zehntausende Kraniche aus dem skandinavischen und osteuropäischen Raum auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Besonders die flachen Gewässer Rügens und der Darß-Zingster Boddenkette zählen zu den bedeutendsten Kranichrastplätzen Europas.
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08. Mai 2023
| Nr. 23
| Pressemitteilungen
„KunstOffen“ in Mecklenburg-Vorpommern: Landesweite Aktion wird am Pfingstwochenende veranstaltet
Bei der landesweiten Aktion „KunstOffen“, die seit 29 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet wird, öffnen rund 900 Kunstschaffende an rund 500 Standorten am Pfingstwochenende vom 27. bis 29. Mai ihre Galerien, Werkstätten und Ateliers für Besucherinnen und Besucher. Damit liegt die Teilnehmerzahl auf dem Niveau des Vorjahres. Traditionell weisen Fotografen, Maler oder Künstler mit einem gelben Schirm über dem Eingang oder einer blau-weißen Fahne darauf hin, dass sie Gästen Einblicke in ihre Schaffensorte gewähren. Im Folgenden eine Auswahl an Offerten zu „KunstOffen“ 2023. Detaillierte Informationen zum Programm in den einzelnen Regionen sind unter zu finden.
Mecklenburg
In Mecklenburg können sich Interessierte von Wismar bis Wittenburg auf rund 450 Teilnehmende an 202 Standorten freuen. Unter dem Titel „Erotica der Lenz ist da“ werden im Roten Pavillon in Bad Doberan erotische Grafiken von Feliks Büttner, der 1996 dem ersten AIDA-Kreuzfahrtschiff das Gesicht gab, ausgestellt. Holzskulpturen, -möbel
und -dekorationen sowie Tierfotografien finden Interessierte in Neuhof bei Frank Streif. Darüber hinaus können sich Besucherinnen und Besucher des Ortes Rothen im Sternberger Seenland gleich auf mehrere Kunstangebote freuen, darunter unikate Druckgrafiken unter dem Titel „Never stop playing“ von Heidrun Klimmey und die Ausstellung „Lieblingsbilder“, bei der Lieblingskunstwerke von Bewohnern des Kunstdorfes und der Umgebung gezeigt werden, sowie ein Nachtcafé am 27. Mai um 19:00 Uhr im Rothener Hof. Die Broschüren für „KunstOffen in Mecklenburg" finden Interessierte in allen Tourist-Informationen, den Kurverwaltungen sowie online unter und .
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Vorpommern
In Vorpommern nehmen etwa 300 Künstlerinnen und Künstler an 160 Standorten an der Aktion „KunstOffen“ teil. Zur breiten Palette der Veranstaltungen zählt die Eröffnungsausstellung in der Wasserburg Turow mit einer Auswahl von Werken teilnehmender Kunstschaffender oder das Kunsthaus Lisa in Marlow OT Neu Guthendorf mit einer Ausstellung unter dem Titel: „Vielfalt aller Lebewesen in allen Farben und Strukturen“. Ebenfalls sehenswert sind die Präsentationen in der Kulturscheune Alt Ungnade mit Exponaten aus Malerei und Keramik sowie das Atelier an der Eldenaer Mühle mit Malerei, Grafik und Holzobjekten. Darüber hinaus wird in der Bootswerft Freest eine Symbiose aus traditionellem Handwerk und Kunst gezeigt. Musikalisch geht es im „proVie Theater“ mit Radler-Café in Hohenbüssow zu. In der Kunstfabrik Carl Schwarz in Lassan zeigen Kunstschaffende Installationen, Grafik, Fotografie und Malerei. Hochwertiges Kunsthandwerk aus Holz und Bernstein sowie Wandbilder können Besucherinnen und Besucher in der Galerie in der Scheune in Hintersee bestaunen.
Den Flyer zu „KunstOffen in Vorpommern“ finden Interessierte in allen Tourismus-Informationen der Region oder online unter .
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Mecklenburgische Seenplatte
In der Mecklenburgischen Seenplatte lassen sich in diesem Jahr nach Angaben des örtlichen Landkreises 129 Künstler an 110 Standorten bei der Arbeit über die Schulter schauen. Den Start der Aktion in der Mecklenburgischen Seenplatte bilden am 26. Mai um 17:00 Uhr das Konzert „Dialog der Klänge“ des Berliner Künstler-Duos Liquid Soul und eine Ausstellung mit Werken des Malers Volker Henze und des Bildhauers Henry Stöcker im Kunsthaus Koldenhof in der Lindenallee 27 in Koldenhof. In Sarow können Besucherinnen und Besucher sich im Garten von Roswitha Ziethen unter anderem üppige Damen aus Beton sowie Tonplastiken ansehen. Darüber hinaus werden im Gutshof Broock Werke der Kunstschaffenden Bina Barcode (Holzskulpturen), Anne-Caterine Bartolomaeus (Malerei) und Detlef Witt (Zeichnungen) ausgestellt. Interessierte finden die Broschüre zu „KunstOffen in der Mecklenburgischen Seenplatte“ in allen Tourist-Informationen der Region sowie online unter .
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04. Mai 2023
| Nr. 22
| Pressemitteilungen
Neueröffnung der Rostocker Kunsthalle
Mit zwei Tagen der offenen Tür eröffnet die Rostocker Kunsthalle nach dreijähriger Sanierung am 6. und 7. Mai wieder für Gäste. Dann sollen Schätze aus der insgesamt rund 10.000 Werke umfassenden Sammlung aus den Bereichen Malerei, Plastik, Grafik und Fotografie in erstmals barrierefrei zugänglichen Räumen präsentiert werden. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Rostocker Kunsthalle ist eine Ikone unter den Ausstellungshäusern deutschlandweit. Es ist der einzige Kunsthallen-Neubau der ehemaligen DDR. Auf einzigartige Weise verbinden sich hier architektonisches und kulturelles Erbe mit Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler.“ Die Investitionskosten betrugen rund zehn Millionen Euro; rund 4,1 Millionen Euro davon stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Verantwortlich für die denkmalgerechte Grundsanierung der 1969 erstmals eröffneten Rostocker Kunsthalle zeichnete der Kommunale Eigenbetrieb für Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE). Das Haus verfügt jetzt über modernste Ausstellungstechnik im Bereich Sicherheit, Klima und Licht und erfüllt damit maximale Standards eines zeitgenössischen Kunstmuseums. An den Tagen der offenen Tür gibt es zwischen 11:00 Uhr und 18:00 Uhr Performances, Podiumsdiskussionen, Kinderaktionen und geführte Rundgänge; der Eintritt ist frei.
Höhepunkte im Ausstellungsjahr
Die Eröffnungsausstellung trägt den Titel: „Unsere Sammlung 1891–2022“, bei der Werke von mehr als 100 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sind. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei die Schau mit Werken von Günther Uecker, die das komplette Erdgeschoss der Kunsthalle ausfüllt. Zu sehen ist der 42 Arbeiten umfassende Zyklus „Huldigung an Hafez“, den der heute 93-Jährige im Mai 2020 der Hanse- und Universitätsstadt Rostock geschenkt hat. Des Weiteren wird die Bronze „Zwischen 13 und 14“ der gebürtigen Rostocker Bildhauerin Susanne Rast, das neueste Werk der Sammlung „The Abshaum“ vom Leipziger Künstler Rayk Goetze und im Außenbereich die Installation „Kiosk – Fragmente einer Zeit“ der in Berlin lebenden Künstlerin Andrea Pichl zu sehen sein.
Ein weiterer Höhepunkt im Eröffnungsjahr ist die Schau „Udo Lindenberg – Malerei, Musik & Große Show“, bei der ab 1. Juni Werke des Sängers, Zeichners und Schriftstellers gezeigt werden. Es soll nach Angaben der Rostocker Kunsthalle die bisher größte Lindenberg-Ausstellung sein, die den Lindenberg’schen Kosmos – das Udoversum – zeigt, und zu deren Eröffnung der Künstler anwesend sein wird. Zudem soll es unter dem Titel „Der demokratische Raum“ vom 19. November 2023 bis 11. Februar 2024 die Review der Ostsee-Biennale geben. Nach der letzten, fast dreißig Jahre zurückliegenden Ostsee-Biennale von 1996 soll die Ausstellungsreihe einen neuen Auftakt finden.
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01. Mai 2023
| Neues aus den Regionen
Ontdek architectonische hoogstandjes in de Hanzestad Wismar
Wismar is een levendige stad met maritieme charme die zich ontwikkeld heeft tot dé culturele ontmoetingsplaats van de Oostzeekust. Het heeft een van de best bewaarde middeleeuwse stadscentra van Duitsland. In dit majestueuze centrum uit de hoogtijdagen van het Hanzeverbond vloeien de geschiedenis en moderniteit naadloos samen. In deze ambiance van cultuurhistorische bouwwerken vindt van 17 tot en met 20 augustus het jaarlijkse Schwedenfest plaats. Dit is een festival ter ere van de 155-jarige band met het voormalige Zweedse Koninkrijk.
Bezoekers van heinde en verre kunnen in Wismar het hele jaar door bezienswaardigheden verkennen. Een goede start is het Welt-Erbe-Haus (Werelderfgoedhuis). Via luisterplekken en op bankjes rond de stadsmuren kun je allerhande wetenswaardigheden vernemen over de Hanzestad en een stadswandeling op maat plannen.
Je wandeltocht over de werelderfgoedpaden zou bijvoorbeeld kunnen beginnen op de marktplaats met de Wasserkunst. Dit is een soort van paviljoen dat in 1602 door de Utrechtse bouwmeester Philipp Brandin in de stijl van de Hollandse Renaissance werd ontworpen en tot 1897 als drinkwatervoorziening diende. Aan de noordkant van de stad vind je het raadhuis in neoclassicistische stijl. Dit dateert uit 1817. De Alte Schwede behoort tot de oudste herenhuizen van Wismar en biedt sinds 1878 onderdak aan een restaurant.
De kerken vormen een imposant onderdeel van het stadsbeeld. In de St.-Nikolai-Kirche en de St.-Marien kun je terecht voor een rondleiding door de toren en een 3D-animatiefilm. De St.-Georgen-Kirche biedt met een uitkijkplatform op 35 meter hoogte een prachtig uitzicht op Wismar en zijn baai. Dit is niet voor niets een gewilde evenementenlocatie.
Het stadshistorische museum Schabbell is eveneens door de Utrechtse bouwmeester ontworpen. Vroeger deed het dienst als de brouwerij en woning van de toenmalige burgemeester Heinrich Schabbell. Het is een van de vroegste renaissancegebouwen van het Oostzeegebied. De permanente expositie van het museum staat in het teken van de cultuur en geschiedenis van de Hanzestad Wismar. Overige bezienswaardigheden zijn de Schwedenköpfe in het portaal boven de toegangsdeur van het Baumhaus in de oude haven en de Schwedenstein, een monument uit 1903.
In de oude haven van Wismar kun je volop genieten van de maritieme charme van de stad. Je kunt historische havengebouwen bewoneren en aan boord stappen voor een excursie naar de baai van Wismar en het eiland Poel. Of wat te denken van een cruise over de Oostzee met de nagebouwde hanzekogge Wissemara?
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01. Mai 2023
| Neues aus den Regionen
Vakantie- en golfparadijs Bades Huk
In de afgelopen drie jaar is de voormalige golfclub Hohen Wieschendorf uitgegroeid tot het resort Bades Huk, een geliefde bestemming voor golfers met een breed scala aan overnachtingsmogelijkheden. De golfbaan met 18 holes ligt midden in het kustlandschap van een schiereiland in de Oostzee, vlak bij de vakantiewoningen. Golfers kunnen zich hier actief ontspannen met uitzicht op zee.
Nieuw dit voorjaar is het gemoderniseerde oefenterrein met TrackMan-faciliteit en terreinverlichting. De baan biedt uitdagingen voor spelers van alle niveaus. Dankzij de brede fairways is het niet erg als je een keer een hook of een slice slaat. De baan is niet overdreven lang: 5838 meter vanaf de gele tee en 4943 meter vanaf de rode tee, uitstekend voor ontspannende rondjes golf.
Daarnaast biedt de aangesloten Ostsee Golfschule Max Pingel alles wat golfcursisten nodig hebben, van individuele training tot groepslessen en club fitting. Ook zijn er regelmatig jeugdtrainingen. Een gevarieerde wedstrijdkalender voorziet in talloze sportieve en gezellige bijeenkomsten, zoals sponsortoernooien, clubevenementen en speciale golfrondes voor beginners. Het seizoen loopt van maart tot december en er wordt uitsluitend gespeeld op zomergroen terrein.
Na afloop van een rondje golfen is het heerlijk om met een lekker koel drankje op het terras te genieten van het uitzicht op de baai van Wismar. Voor de culinaire geneugten zorgt Marina Café & Bistro met een gevarieerd ontbijt, koffie en gebak en een avondmenu. En 'Little Italy' bij de jachthaven verwelkomt zijn gasten met Italiaanse specialiteiten zoals pastagerechten en antipasti. Verder zijn er natuurlijk in de nabije omgeving tussen Boltenhagen en Wismar die regionale gerechten serveren of themaweken organiseren met typische seizoensproducten zoals kool, haring, aardappelen en wild.
Momenteel zijn er voor de gasten van het resort 77 strandappartementen beschikbaar voor twee tot zes personen. De strandhuisjes zijn ingericht met alle moderne comfort. Dat geldt ook voor de twaalf tweepersoonskamers in het Marina Hotel. Gasten die met een camper of caravan komen, kunnen nog steeds gratis parkeren.
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