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Vergrößerte Stabwerksöffnungen und Geländer mit durchsichtigen Scheiben geben den imposanten Blick bis zum Gewölbe der Kirchenhalle frei.

26. Jan 2024

| Nr. 4

| Neues aus den Regionen

Meeresmuseum in Stralsund steht vor Wiedereröffnung

Das Team des MEERESMUSEUMs Stralsund arbeitet gegenwärtig noch intensiv daran, den Standort im Herzen der Hansestadt im Sommer 2024 wiederzueröffnen. Erklärtes Ziel der Museumsmacher ist es, den zeitgemäßen Ansprüchen an Barrierefreiheit im gesamten Rundgang sowie an Energieeffizienz und Modernität gerecht zu werden.

Der neu gestaltete geräumigere Eingangsbereich wird sich vom sogenannten Forum über den überdachten Westhof mit Museumsshop bis hin zum Westportal der Kirchenhalle erstrecken. Hier gelangen Gäste in den komplett überarbeiteten Ausstellungsrundgang, der sich dem Ursprung und der Vielfalt des Lebens im Meer widmet, die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Meer beleuchtet und Strategien für nachhaltige Fischerei aufzeigt.

Das freitragende Stabwerk der oberen Ausstellungsebenen erhielt bis zu 14 Meter lange Öffnungen für die Installation von originalgroßen Modellen von Meerestieren, angefertigt von Figurenbauer Peter Ardelt aus Dresden. Durch die Vergrößerung des Stabwerks wird auch der imposante Blick vom Erdgeschoss bis zum Gewölbe des Kirchenschiffes frei. Während der Ausstellungsbereich neue Fußböden, Treppen, einen zusätzlichen Lift und durchsichtige Geländer erhält, werden hinter den Kulissen die Exponate und Grafiken für die neuen Vitrinen erstellt. Besonders beliebte Objekte sind auch weiterhin zu sehen. Darunter der Globus aus dem ehemaligen Eingangsbereich, der nun für eine digitale Bespielung mit meereskundlichen Themen genutzt wird.

Auf dem Südhof des Museumsgeländes entsteht ein Großaquarium, das mit einem Fassungsvermögen von 700.000 Litern Wasser die Meeresbewohner eines Karibikriffs zeigen wird. In dem rundum erneuerten Aquarienkeller können die Besuchenden die Lebensräume der tropischen Meere etwa vor Hawaii, im Korallendreieck, vor den Malediven und im Roten Meer nachvollziehen. Museumsdirektor Prof. Dr. Burkard Baschek: „Unsere Gäste erwartet ab Sommer 2024 ein traditionsreiches und zugleich modernes Ausstellungshaus, das für die Meere und deren Schutz begeistern wird.“

Wer bis dahin erfahren möchte, wo sich die Tiere aus dem MEERESMUSEUM derzeit befinden, wie Ausstellungsobjekte in der hauseigenen Präparation entstehen und wie die Modernisierung voranschreitet, erhält in der Vodcast-Reihe „Bagger bei die Fische!“ Einblicke in die inhaltliche Arbeit des Deutschen Meeresmuseums.
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Auf der Insel Poel werden ab April 2024 erstmals Elektro-Fahrgastschiffe anlegen.

26. Jan 2024

| Nr. 4

| Neues aus den Regionen

Umweltfreundlich von Wismar nach Poel

Ab April 2024 können Gäste der Hansestadt Wismar mit einem Elektro-Fahrgastschiff auf die Insel Poel reisen. Möglich macht das die bereits in Wismar ansässige Reederei Adler-Schiffe, die das fünf Millionen Euro teure Schiff in See stechen lässt.

Gebaut wird das von der Reederei als „ein wegweisendes Projekt“ bezeichnete Schiff mit einer Batterieleistung von 1.440 Kilowattstunden auf der Lux-Werft in Niederkassel. Von dort aus wird es auf eigenem Kiel über die Schelde und das Ijsselmeer in die Nordsee und durch den Nord-Ostsee-Kanal rund 1.000 Kilometer weit bis nach Wismar in sein künftiges Einsatzgebiet fahren.

Das 32 Meter lange Schiff bietet Platz für 250 Passagiere und 50 Fahrräder. Künftig soll es dreimal täglich je Richtung verkehren. Damit verbindet die Reederei auch das Ziel, den Fahrradtourismus in der Region zu fördern. Es besteht somit die Möglichkeit, mit dem Fahrrad eine Strecke zu fahren und den anderen Teil per Schiff. Das ist, so Adler-Geschäftsführer Sven Paulsen, eine Idee, die auf Nachhaltigkeit und Emissionsfreiheit setzt. Umfragen hätten gezeigt, dass das Konzept auf Wünschen der Gäste nach mehr Nachhaltigkeit basiere.

Bei einer Reisegeschwindigkeit von 16 Kilometern pro Stunde wird das E-Schiff auch über Solarzellen auf dem Freideck grünen Strom erzeugen. Der Reederei zufolge liegt der Bau des Schiffes im Zeitplan, mit fertiggestelltem Rumpf, Lackierung, Maschinenanlage und Batterien. Außerdem sollen in Wismar und in Kirchdorf auf der Insel Poel E-Ladestationen errichtet werden.

Die Reederei führt bereits seit Jahren Schiffs-Rundfahrten von Wismar aus nach Poel durch. Dabei haben Fahrgäste die Möglichkeit, die 2002 zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt von der Seeseite aus zu besichtigen. Während der Fahrt wird auch der Überseehafen und das Holzterminal sowie die längste Seebrücke in Mecklenburg im Seebad Wendorf passiert, bevor es auf der Wismarbucht in Richtung der Insel Poel weitergeht.

Die Rückfahrt führt vorbei am denkmalgeschützten Fischerdorf Hoben, der Meerestechnikwerft mit einer der größten Dockhallen Europas und dem alten Werfthafen. Verbunden ist die etwa einstündige Rundfahrt durch ausführliche Erläuterungen des Kapitäns.
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Der Mauli-Likör wird in der Destille „MÆNNERHOBBY“ aus regionalen Maulbeeren hergestellt.

26. Jan 2024

| Nr. 4

| Neues aus den Regionen

Von Maulbeereis bis Mollikugeln: Regionale Produkte an der Mecklenburgischen Ostseeküste

Urlaub geht durch den Magen: Gastgeber an der Mecklenburgischen Ostseeküste machen zunehmend mit regionalen Produkten von sich reden. Im Alten Bahnhof in Althof etwa, einem Ortsteil von Bad Doberan, stellt Jörg Zimmermann die Althöfer Maulbeermarmelade her. Die Früchte dafür erntet er von einem um, der als Naturdenkmal auf seinem Grundstück steht. Den daraus erzeugten Brotaufstrich gibt es im Hofverkauf ebenso wie in Geschäften in Bad Doberan und Kühlungsborn. Die Früchte werden außerdem für das Maulbeereis in der „Coco Eismilchbar“ in Kröpelin und für den Mauli-Likör in der Destille „MÆNNERHOBBY“ verwendet.
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Noch neu auf dem Markt ist der Dobre Gin. Das Rezept dafür wurde von Sommelier Frank Schollenberger entwickelt. Das mit Hirschgeweih und Schwanenkopf verzierte Etikett soll zusammen mit dem Namen „Dobre“ (slawisch für „gut“) auf die Legende der Entstehung des Klosters hinweisen und mit den Zutaten Weißdorn, Apfel, Hagebutte, Salbei, Rose und Mohnblüte die Verbundenheit zur Region zeigen. Der in einer norddeutschen Destillerie produzierte Gin ist bei der Weinhandlung Schollenberger in Bad Doberan und Rostock erhältlich.
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Außerdem bietet der Kaufmannsladen am Bad Doberaner Markt unter anderem Teemischungen vom Hanse Tee Contor aus Bäbelin und Sanddornwein an, Produkte, die speziell für den Verkauf in Bad Doberan hergestellt wurden. Lokalkolorit verkörpern auch die in Mecklenburg produzierten Mollikugeln, Zartbitterkugeln mit Karamell-Kirsch-Füllung.
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Zu den regionalen Produkten zählen unter anderem auch verschiedene Biere, die im Ostsee-Brauhaus in Kühlungsborn kreiert und ausgeschenkt werden. Neben dem Kühlungsborner Hell können Gäste unter anderem auch ein etwas stärkeres Winterbier genießen. Ebenfalls regionalen Geschmack verkörpert die „Bar Cubanze Gin Edition 1219“. Der 2019 vom Team der Bar Cubanze im Hotel Upstalsboom kreierte und mit der Privatbrennerei „MÆNNERHOBBY“ aus Klein Kussewitz im Landkreis Rostock umgesetzte Gin wurde nach dem Bach benannt, der durch das Ostseebad fließt und an Brunshaupten als einem der Ursprungsdörfer von Kühlungsborn erinnert. Das im Hotel erhältliche Getränk enthält regionale Inhaltsstoffe wie Sanddorn, Dünengras und Ostseesalz.
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Regionale Produkte bestimmen auch die Produktpalette der Satower Mosterei. Das bereits 1890 gegründete Unternehmen führt heute die Familie Peters und stellt mehr als 50 Getränke her. Dazu gehören Fruchtsäfte und Schorlen wie etwa Ostseespritz Apfel-Ingwer-Schorle. Verarbeitet werden größtenteils Früchte aus Privatbesitz und vertraglich gebundene Zulieferungen von Bauern.
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Beim Wintergolf besteht die Möglichkeit, sich entspannt auf die neue Saison vorzubereiten.

26. Jan 2024

| Nr. 4

| Neues aus den Regionen

Zum Wintergolf nach Mecklenburg-Vorpommern

Einige Golfplätze wie in Göhren-Lebbin sowie in Warnemünde bieten auch in den Wintermonaten Training an, um die Muskeln fit sowie das persönliche Spielniveau zu halten und damit erfolgreich und effektiv in die nächste Saison zu starten. Damit muss mit dem Ende der warmen Jahreszeit das Golf-Equipment keineswegs im Schrank überwintern.

So bietet das Golfresort Fleesensee verschiedene Wintergolfkurse an. Dazu gehört unter anderem ein exklusiver Trainingstag mit Sven Stüver, dem Leiter der Fleesensee Golfakademie. Gemeinsam mit dem dreifachen European-Tour-Sieger können interessierte Golfer über neun Löcher auf dem TrackMan 4 Indoor Simulator oder alternativ und witterungsabhängig auf dem B2B-Platz trainieren und erhalten zudem eine 30-minütige Spielanalyse.

Darüber hinaus bietet eine sogenannte Fleesensee Winter-Edition einen Einsteiger- sowie einen Aufbaukurs. So kann man die Platzreife erwerben oder sein Spiel verbessern und die Sicherheit auf dem Platz üben. Zu den Leistungen im Rahmen der Angebote gehören wahlweise auch Übernachtungen im Schlosshotel Fleesensee, Abendessen im Restaurant Orangerie sowie die Nutzung des Spa-Bereiches.

Ebenfalls für Wintergolfaktivitäten bestens gerüstet ist die Golfanlage Warnemünde. Hier ist keine Platzreife oder Golferfahrung erforderlich. Die Anlage bietet acht überdachte Abschläge. Vier davon sind mit einem großen Monitor ausgestattet, auf welchem die Schläge auf die Range inklusive diverser Parameter wie Abschlagswinkel und Ballgeschwindigkeit angezeigt werden.

Die überdachten Abschläge sind beleuchtet, eine Flutlichtanlage erhellt die Range. Die Nutzung der Monitore ist bis 22:00 Uhr abends möglich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über einen Golf-Simulator eine große Auswahl verschiedener Top-Plätze weltweit samt der Übertragung von Schlägen auf der Range der jeweiligen Plätze zu bespielen. Auch verschiedene Mini-Games für Teilnehmer aller Altersgruppen mit bis zu sechs Spielern pro Monitor stehen zur Verfügung.

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Das Rostocker Café Bohne ist einer der Austragungsorte von „Kultur trifft Genuss“.

26. Jan 2024

| Nr. 4

| Neues aus den Regionen

Rostocks Schlemmergipfel „Kultur trifft Genuss“ geht in die nächste Runde

Nach der erfolgreichen Wiederauflage 2023 wird die Reihe „Kultur trifft Genuss“ 2024 eine weitere Fortsetzung finden. So laden am 16. März 2024 zur 16. Auflage 14 Gastronomen aus der Rostocker Innenstadt und den Seebädern Warnemünde und Diedrichshagen zu einer Liaison aus kulturellen und kulinarischen Menüs ein. Geboten wird ein Musik- und Theaterprogramm in Verbindung mit klassischen Menüs oder besonderen Büffets. Akteure sind Künstlerinnen und Künstler und Schauspielerinnen und Schauspieler der Hochschule für Musik und Theater Rostock, des Volkstheaters Rostock sowie die Küchenteams in den jeweiligen Häusern.

Das Prinzip der Veranstaltung: Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre ganz unterschiedlichen Darbietungen dort, wo sich das Publikum aufhält. Abwechselnd werden die beteiligten Restaurants aufgesucht und Kostproben des künstlerischen Repertoires zum Besten gegeben, während Gäste das kulinarische Angebot der jeweiligen Veranstaltungsorte genießen.

Dazu gehören im Seebad Warnemünde das NEPTUN Hotel, das Teepott-Restaurant, das Paulo Scutarro im Kurhaus, das Restaurant Carls und das Ringelnatz. Aus Diedrichshagen nehmen das Cut & Chill und das Hotel Ostseeland teil. In Rostocks Stadtmitte kann zwischen dem Blauen Esel, dem Burwitz Legendär und erstmals auch dem Café Bohne gewählt werden; Jacques Weindepot, das CarLo 615 und der Lokschuppen sind die Anlaufstationen im Stadthafen, und das Landhotel Rittmeister im Stadtteil Biestow ist ebenfalls mit von der Partie.

Zur Verfügung stehen 1.000 Tickets. Erstmals kann das Menü direkt mit dem Ticket gebucht werden. Damit ist im Ticket die gesamte Palette an Kulinarik und Kultur enthalten, was dem vielfachen Wunsch von Gästen und Gastronomen entspricht. Der Ticketverkauf für den Genussgipfel findet in den Tourist-Informationen von Rostock und Warnemünde, im Pressezentrum Rostock, Neuer Markt 3, sowie online unter statt. Die Karten inklusive Willkommensgetränk sind ab 69 Euro zu erhalten.

Die Veranstaltung ist eine Koproduktion von Rostock Marketing als Ideengeber des Formates und der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde mit dem Volkstheater Rostock und der Hochschule für Musik und Theater (hmt).
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Die Marina Kröslin bietet exklusiven Wohnkomfort auf dem Wasser.

26. Jan 2024

| Nr. 4

| Neues aus den Regionen

Winterurlaub auf dem Hausboot in Vorpommern

Nördlich von Wolgast liegt das Fünf-Sterne Baltic Sea Resort an der Marina Kröslin am gleichnamigen See, der unmittelbar an den Peenestrom vor der Insel Usedom grenzt. Anfang Dezember vergangenen Jahres eröffneten die Betreiber, die Marina Kröslin, eine neue Steganlage mit elf Hausbooten. Die großzügigen Hausboote bieten auf 45 Quadratmetern Wohnfläche Platz für bis zu vier Personen und können auch im Winter gebucht werden.

Zur Ausstattung der schwimmenden Häuser gehören neben einer voll ausgestatteten Wohnküche mit Sofa und Esstisch zwei Schlafzimmer mit Boxspringbetten sowie eine Terrasse mit Sitzlounge am Bug sowie ein großes Terrassen-Oberdeck. Zum modernen Komfort zählen Fernsehen und WLAN ebenso wie ein Kamin und eine Dusche/WC.

In Farbe und Ausstattung renoviert präsentiert sich außerdem das zur Marina gehörige Restaurant STEGHOUSE, in dem Tagesgerichte und saisonale Menüs aus vorwiegend regionalen Zutaten, darunter Fisch serviert werden.

Zur Marina gehört zudem ein Spa-Bereich mit Saunen, Fitnessraum, Physiotherapie und Friseur. Einen Rundblick über den Yachthafen bis zur Insel Usedom bietet darüber hinaus die Rooftop-Dachterrasse, auf der Gäste in feuerbeheizten Badebottichen entspannen können.

Verbinden lässt sich der Aufenthalt im Baltic Sea Resort mit einer Winterwanderung etwa am Bodden entlang von Kröslin bis ins Seebad Lubmin. Weitere empfehlenswerte Routen führen von Lubmin über Vierow nach Wusterhusen und zurück zu Seebrücke von Lubmin oder durch die Lubminer Heide, zu der auch ein Besuch im Fischerdorf Freest gehört.

Im Rahmen eines Winterferien-Specials können alle Übernachtungen in der Marina bis Ende März 2024 mit einem Rabatt von 15 Prozent gebucht werden.
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Im Rahmen der Aktion „Sei Gast auf Deiner Insel“ können Einheimische unter anderem an einer rabattierten Führung durch die Inselmühle Usedom teilnehmen.

19. Jan 2024

| Nr. 3

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Januar +++

Vom 1. März bis zum 30. April 2024 findet zum dritten Mal die Aktion „Sei Gast auf Deiner Insel“ statt. Dabei können Einheimische und Erwerbstätige der Insel Usedom sowie Einwohner der Stadt Wolgast zu einem deutlich geringeren Preis Angebote der lokalen Hotels, Wellnessbehandlungen, Führungen und Restaurants nutzen. Teilnehmende können unter anderem einen Aufenthalt im Travel Charme Strandhotel Bansin verbringen, im Rahmen einer Führung durch die Inselmühle einen Einblick in die Produktion regionaler Produkte gewinnen oder ein „Seafood Grill Buffet“ im Restaurant BRACA genießen. Interessierte erhalten unter eine Übersicht über die Rabatte der teilnehmenden Anbieter sowie die jeweiligen Buchungsmöglichkeiten.
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Im neuen Urlaubsmagazin werden unter anderem Stand-up-Paddling-Möglichkeiten in der Mecklenburgischen Seenplatte vorgestellt.

12. Jan 2024

| Nr. 2

| Pressemitteilungen

Neues Urlaubsmagazin für Mecklenburg-Vorpommern erschienen

Unter dem Titel „Urlaubstipps, Geschichten und Lieblingsorte zwischen Ostsee und Seenplatte“ informiert der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern ab sofort in seinem kostenfreien Jahresheft auf insgesamt 92 Seiten über Urlaubsmöglichkeiten im Nordosten für das Jahr 2024. Darin präsentieren sich 35 Partner des Landestourismusverbandes, darunter alle sieben Reiseregionen sowie die größeren Städte.

Vorgestellt werden unter anderem ein Ausflugstipp zum Stand-up-Paddling in der Mecklenburgischen Seenplatte, der Besuch des im letzten Jahr wiedereröffneten Heimatmuseums in Göhren auf der Insel Rügen sowie eine Radtour auf der „Route der Norddeutschen Romantik“, die zwischen Greifswald und Wolgast kulturelle Höhepunkte wie die Klosterruine Eldena und den Wolgaster Marktplatz verbindet und im Zuge der Feierlichkeiten um den 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich in diesem Jahr bis zum Kap Arkona verlängert wird.

Wanderenthusiasten können sich im Magazin für den Naturparkweg begeistern lassen und zwar durch einen Routenvorschlag auf dem insgesamt mehr als 900 Kilometer messenden Fernwanderweg. Los geht die ausgewählte 200-Kilometer-Tour am Schlossgarten Neustrelitz; führt dann weiter über den Helpter Berg, mit 179 Metern der höchste Gipfel in Mecklenburg-Vorpommern, und endet auf der Koserower Seebrücke auf der Insel Usedom.

Kulinarische Tipps für die Mecklenburgische Ostseeküste, Details zu den Modernisierungen des Meeresmuseums und Stralsund Museums im Katharinenkloster in der Hansestadt Stralsund sowie die Vorstellung eines inklusiven Segelvereins, der barrierefreien und aktiven Urlaub in der Mecklenburgischen Seenplatte möglich macht, sind nur einige der Themen, auf die sich Leserinnen und Leser freuen können. Informationen zu nachhaltigen und familienfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten sowie ein Gewinnspiel für einen fünftägigen Urlaub im Travel Charme Strandhotel Bansin auf der Insel Usedom und alles Wissenswerte zum Caspar-David-Friedrich-Jubiläum runden das Jahresheft ab.

Das kostenfreie Urlaubsmagazin kann unter heruntergeladen werden. Die gedruckte Version kann unter der Rufnummer 0381 4030550 sowie über die Internetseite bestellt werden. Darüber hinaus findet sich unter zusätzliches Videomaterial zu den Reportagen im Magazin. Auskopplungen aus dem Urlaubsmagazin werden in einer Auflage von jeweils 150.000 Stück Ende Januar für die Frühlings- und Sommerthemen sowie im August für die Herbst- und Winterthemen in Tageszeitungen wie der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung und der Rheinischen Post beigelegt.
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Strandausstellung Flora Obscura 2023

05. Jan 2024

| Nr. 1

| Pressemitteilungen

Friedrich-Jubiläumsjahr, Festspielfrühling und Fotofestival

Kulturell aufgeladen, sportlich herausfordernd und naturräumlich aufs Beste eingefasst – so lesen sich die Höhepunktveranstaltungen 2024. Die Termine für etablierte Reihen, darunter der Festspielfrühling auf Rügen, das maritime Volksfest Hanse Sail in Rostock oder das Umweltfotofestival »horizonte zingst« auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, stehen bereits fest, sodass sich Interessierte schon jetzt auf die Events freuen können. Für Furore werden die Veranstaltungen rund um den 250. Geburtstag es Malers Caspar David Friedrich sorgen, die am 20. Januar im Greifswalder Dom ihren Auftakt finden. Im Folgenden ist eine Auswahl an Veranstaltungshöhepunkten zwischen Ostseeküste und Seenplatte aufgelistet. Weitere sind im Veranstaltungskalender des Landestourismusverbandes unter zu finden.

Januar: Feierliche Eröffnung des Jubiläumsjahres
Am 20. Januar wird das Jubiläumsjahr um 18:00 Uhr in der Taufkirche von Caspar David Friedrich eröffnet, dem Dom St. Nikolai in Greifswald. Mit dabei sind unter anderem Claudia Roth, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie der Journalist und Kunsthistoriker Florian Illies. Die musikalische Begleitung übernimmt der ebenfalls aus Greifswald stammende, international bekannte Electro-Musiker Christian Löffler, der ein Konzert mit speziell für den Dom konzipierter Lichtshow zum Besten gibt. Interessierte können die bereits ausverkaufte Veranstaltung auch online verfolgen. Der Link zur digitalen Übertragung wird kurz vor der Veranstaltung unter zur Verfügung gestellt.
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März: Festspielfrühling Rügen
Vom 8. bis 17. März veranstalten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zum zwölften Mal den „Festspielfrühling Rügen“. Die künstlerische Leitung übernimmt das Danish String Quartet, ein Streichquartett, das 2010 den NORDMETALL-Ensemblepreis erhielt. Insgesamt finden 25 Veranstaltungen auf Rügen statt, bei denen neben Chor- und Kammerkonzerten auch Ortsführungen geplant sind.
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April: Rügener Wanderfrühling
Sportlich in den Frühling: Auf Deutschlands größter Insel können Wanderenthusiasten vom 1. bis 30. April die Landschaften auf Rügen genießen. In der 12. Auflage des Rügener Wanderfrühling werden neben Vogel-, Wildkräuter und Strandwanderungen auch kulinarische Ortsführungen angeboten. Das Programm erscheint in Kürze unter und in Form der Broschüre „Wanderfrühling“, die in vielen Rügener Tourist-Informationen erhältlich sein wird.
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Ab April: Sonderausstellungen im Pommerschen Landesmuseum
Im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald werden drei Sonderausstellungen zum Werk Caspar David Friedrichs gezeigt. Die erste beginnt am 28. April und geht bis 4. August. Unter dem Titel „Caspar David Friedrich. Lebenslinien. Eine Wanderung in Zeichnungen & Bildern“ können Besucherinnen und Besucher die „Lebenslinien“ des Künstlers anhand von sechs Gemälden, mehr als 60 Zeichnungen und Druckgrafiken sowie zahlreichen Archivalien und Briefen nachvollziehen.

Die zweite Sonderausstellung mit dem Titel „Caspar David Friedrich. Sehnsuchtsorte“ ist vom 18. August bis 6. Oktober zugänglich. Der Höhepunkt dieser Ausstellung ist das Hauptwerk „Kreidefelsen auf Rügen“, das damit als Leihgabe zum ersten Mal in der Heimatregion Friedrichs ausgestellt wird. Weitere Meisterwerke wie „Greifswalder Hafen“ und „Ruine Eldena im Riesengebirge“ ergänzen die Ausstellung gemeinsam mit einer Friedrich-Hommage des Fotografen Volkmar Herre.

Im Rahmen der dritten Sonderausstellung kann unter dem Titel „Caspar David Friedrich. Heimatstadt“ unter anderem das Werk „Wiesen bei Greifswald“ vom 16. Oktober bis 5. Januar 2025 im Pommerschen Landesmuseum besucht werden.
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Mai: Nordischer Klang in Greifswald
In Greifswald kommen vom 3. bis 12. Mai Interessierte zur Veranstaltung „Nordischer Klang“ zusammen, um das facettenreiche Programm aus Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft zu erleben. Auf dem Festival für Kultur aus Nordeuropa können Teilnehmende mehr als 150 Künstlerinnen und Künstlern sowie Vortragenden lauschen. Geplant sind etwa 40 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Lesungen, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen, sowie der so genannte „KinderKlang“ mit einem Unterhaltungsprogramm für die jüngeren Gäste. Die Beiträge stammen unter anderem aus Dänemark, Estland, Finnland, Island, Norwegen und Schweden.
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Mai: Müritz Sail erstmalig in Waren (Müritz), Rechlin und Röbel
Zur 22. Auflage der Veranstaltung Müritz Sail vom 9. bis 12. Mai begeben sich Teilnehmende erneut nach Waren (Müritz). Das größte maritime Volksfest in der Mecklenburgischen Seenplatte wartet mit einem bunten Programm aus Schifffahrten, Rundflügen mit einem Wasserflugzeug und kulinarischen Angeboten auf. In Rechlin findet im selben Zeitraum eine mittelalterliche Müritz Sail statt, bei der unter anderem ein Wandertheater und Feuershows aufgeführt werden. Neu in diesem Jahr ist die erste „Müritz Sail Angel & Wassersport EXPO“, die in Röbel/Müritz als Erweiterung der Müritz Sail einen Treffpunkt für Hobbyangler und Wassersportinteressierte schaffen soll. Die Veranstaltung wird am Abend des 10. Mai eröffnet und endet am 12. Mai. Dabei soll unter anderem Nachhaltigkeit beim Angelsport thematisiert werden. Außerdem gibt es Boots- und Kanuvorführungen sowie Kochshows, in denen Weißfisch verarbeitet wird.
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Mai: 30. Ausgabe von „KunstOffen“
Am Pfingstwochenende können Kulturfans vom 18. bis 20. Mai 2024 zum 30. Mal einen Blick in zahlreiche offene Ateliers und Werkstätten werfen. Während der landesweiten Aktion „KunstOffen“ ermöglichen mehrere hundert Künstlerinnen und Künstler das Erleben von Kunst von der Ostseeküste bis zur Seenplatte.
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Juni: Umweltfotofestival »horizonte zingst«
Vom 8. bis 16. Juni wird das Ostseeheilbad Zingst auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst erneut zum Schauplatz des 17. Umweltfotofestivals »horizonte zingst«. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Festivals für Natur- und Umweltfotografie können sich Besucherinnen und Besucher bei Ausstellungen und Fotoworkshops austauschen. Der dazugehörige Fotomarkt lockt außerdem vom 13. bis 15. Juni Interessierte, die sich dort über neue Fotografie-Trends erkundigen und innovative Fotoausrüstung bewundern können.
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Juni: „MitsommerRemise – Das lange Wochenende der nordischen Schlösser, Guts- und Herrenhäuser“
Anlässlich der Sommersonnenwende wird in den Schlössern, Guts- und Herrenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern am 22. und 23. Juni 2024 das Kulturerbefestival „MitsommerRemise“ veranstaltet. Ab Samstagnachmittag werden in rund 70 denkmalgeschützten Häusern Führungen, Konzerte und Ausstellungen angeboten. Am Sonntag wird mit weiteren Programmpunkten gemeinsam der Sommer begrüßt.
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Ab Juni: „Offene Gärten“ in Mecklenburg-Vorpommern
Etwa 120 private und öffentliche Gärten und Parks können im Rahmen der „Offenen Gärten“ vom 8. bis 9. Juni bestaunt werden. Der gleichnamige Verein lädt zu einem direkten Austausch mit den Besitzerinnen und Besitzern der Grünanlagen ein. Im Herbst gehen die „Offenen Gärten“ vom 28. bis 29. September in die zweite Runde. Das Erkennungszeichen der teilnehmenden Grünanlagen sind bunte Gießkannen an den Eingangspforten.
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Ab Juni: Schlossfestspiele Schwerin
Vom 14. Juni bis 21. Juli lockt das jährliche Freiluftfestival Gäste mit Theater und Musik nach Schwerin. Im Rahmen der Schlossfestspiele können Opern, Konzerte und Ballettaufführungen erlebt werden.
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Ab Juni: 30. Spielsaison der Störtebeker Festspiele
Vom 15. Juni bis 31. August wird das Stück „Hamburg 1401“ im Rahmen der Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf der Insel Rügen auf einer der größten Freilichtbühnen Europas aufgeführt. Tickets für die 30. Spielsaison können unter reserviert oder per Telefon unter der Rufnummer 03838 31100 bestellt werden.
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Ab Juni: Dreimonatiger Festspielsommer in Mecklenburg-Vorpommern
Von Mitte Juni bis Mitte September werden im Rahmen des Festspielsommers rund 20 Konzerte in Gutshäusern, Fabrikhallen, Schlössern, Kirchen oder unter freiem Himmel in Mecklenburg-Vorpommern aufgeführt.
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August: 33. Hanse Sail in Rostock
Vom 8. bis 11. August lockt das größte maritime Volksfest im Nordosten, die Hanse Sail, zahlreiche Gäste in die Hansestadt Rostock. Von Donnerstag bis Sonntag werden einzigartige Erlebnisse wie das Mitsegeln auf den traditionsreichen Schiffen im Rahmen der 33. Auflage des Volksfestes angeboten. Vom Rostocker Stadthafen bis nach Warnemünde finden vielfältige Märkte, Konzerte, und Ausstellungen statt.
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September: Geburtstagsfeier mit „Kuchen für Caspar“ 
Unter dem Titel „Kuchen für Caspar“ veranstaltet die Stadt Greifswald am 5. September, dem 250. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich, eine Feier. Auf dem Marktplatz können Gäste ein Programm mit Geburtstagskuchen, Theater und Musik erleben.
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Ab September: Usedomer Musikfestival
Das Usedomer Musikfestival vom 22. September bis 12. Oktober eignet sich für Fans von klassischen Klängen. Auf der Insel finden mehrere Konzerte statt, die sowohl in Kirchen als auch an außergewöhnlichen Standorten wie der Lokhalle der Usedomer Bäderbahn oder dem Kraftwerk Peenemünde, Mecklenburg-Vorpommerns größtem Industriedenkmal, gespielt werden. In diesem Jahr wird ein besonderer Fokus auf Musik aus dem Nachbarland Polen gelegt. Das Gesamtprogramm wird im Mai veröffentlicht.
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Ab September: „KUNST HEUTE“
Kunstinteressierte können vom 28. September bis 6. Oktober bei der 17. Auflage von „KUNST HEUTE“ mehr als 100 kunstverbundene Orte in Mecklenburg-Vorpommern besichtigen. Ausstellungen und Führungen sollen einen direkten Austausch zwischen den Kunstschaffenden und den Gästen fördern.
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Ab Oktober: Schlösserherbst
Der Verein der Schlösser-, Guts- und Herrenhäuser lädt vom 19. Oktober bis 3. November zum Schlösserherbst ein. Dabei öffnen ausgewählte der mehr als 2.000 Guts- und Herrenhäuser ihre Türen für Führungen, Konzerte und kulinarische Höhepunkte.
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Ab Oktober: Wildwochen auf Usedom
Zum 20. Mal werden vom 12. Oktober bis 9. November die Wildwochen auf Usedom veranstaltet, bei denen regionale Spezialitäten im Mittelpunkt stehen. Höhepunkte der kulinarischen Festwochen sind unter anderem der Wilde Markt am Forstamt Neu Pudagla, der die Wildwochen eröffnet, das Wild Fashion Dinner im Hotel Forsthaus Dammerow sowie die Wildgala im Strandhotel Seerose in Kölpinsee am Abschlusstag.
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Wandern auf dem Naturparkweg in Schwerin

21. Dez 2023

| Nr. 72

| Pressemitteilungen

Starke Strukturen im Tourismus: Neues Destinationsmodell für Mecklenburg-Vorpommern sieht sieben Tourismusregionen vor

Mecklenburg-Vorpommern soll aus sieben Reiseregionen heraus gemanagt werden, die in den kommenden Jahren arbeitsfähig aufgestellt werden müssen. Dies ist das Kernergebnis eines knapp einjährigen Prozesses einer vom Tourismusbeauftragten des Landes koordinierten Arbeitsgruppe aus Vertretern der touristischen Regionen sowie aus Kommunen in MV. Mit dem neuen „Destinationsmodell MV“ steht nach dem gemeinsamen und extern begleiteten Prozess die Basis für die zukunftsfähigen Strukturen im Land. Im so genannten Drei-Ebenen-Modell sollen in Kommunen, Regionen und auf Landesebene arbeitsteilig und aufeinander abgestimmt touristische Fragestellungen und Herausforderungen bearbeitet werden. Verknüpft wird dieses Modell mit der Perspektive für ein Tourismusgesetz, das die Finanzierung des Tourismus im Land verbessern soll.

„Die gemeinsame Erarbeitung des Destinationsmodells ist eine wichtige Grundlage für die künftige Zusammenarbeit und Verzahnung zwischen der Landesebene und den regionalen Akteuren der Tourismusdestinationen. Ziel ist es, entsprechende Strukturen aufzubauen, um die Kooperationen auf den unterschiedlichen Ebenen auszubauen und zu intensivieren. Mit Blick auf die vielfältigen Herausforderungen braucht der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern Veränderungen, die ihn weiter wettbewerbsfähig halten. Eine klare Aufgabenzuordnung zwischen den Ebenen und eine stabile Finanzierung sind wichtige Schritte auf dem Weg dorthin“, sagte Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Erarbeitung des Modells war auch notwendig geworden, um die touristischen Strukturen zukunftsfähig aufzustellen. Hierzu zählen unter anderem: die Stärkung ortsübergreifender Zusammenarbeit, die Entwicklung von nachhaltigen Angeboten oder Mobilitätslösungen sowie Impulse für Klimaanpassung oder KI-Einsatz. „Die zentrale Frage ist, wie wir das Urlaubsland wettbewerbsfähig aufstellen wollen, um auch zukünftig oben mitspielen zu können. Die Anforderungen wachsen. Wir brauchen dringend auf allen Ebenen funktionierende Strukturen, die noch besser zusammenarbeiten müssen, um möglichst viel Wertschöpfung, Zufriedenheit und Akzeptanz zu erzeugen. Unser Ziel ist es, ein Urlaubsland zu präsentieren, das strukturell und finanziell gut ausgestattet ist. Dafür brauchen wir handlungsfähige und entsprechend ausgestattete kommunale und regionale Strukturen; daran fehlt es heute noch“, sagte Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Drei-Ebenen-Modell mit sieben Reiseregionen in Mecklenburg-Vorpommern
Auf regionaler Ebene sieht das Konzept weiterhin sieben Reiseregionen, so genannte Destinationen, vor: Fischland-Darß-Zingst, Mecklenburg Schwerin, Mecklenburgische Seenplatte, Ostseeküste Mecklenburg, Rügen, Usedom, Vorpommern. Eine Empfehlung zu sinnvollen Zuschnitten dieser Regionen wird im Destinationsmodell aufgezeigt, dafür ist mancherorts ein Willensbildungsprozess notwendig, um Zugehörigkeiten abzustimmen oder zu bestätigen. Für alle Ebenen sollen im künftigen touristischen System Anforderungen, Aufgaben und Kriterien sowie Prozesse zur weiteren Professionalisierung der so genannten Destinationsmanagementorganisationen (DMO) definiert werden. Die Umsetzung des vorgelegten Konzeptes setzt einen mehrjährigen Strukturprozess zur Destinationsbildung voraus. Dieser soll mit der Vorbereitung eines Tourismusgesetzes für Mecklenburg-Vorpommern verbunden werden.
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Hintergrund:
Eine durch das Wirtschaftsministerium und den Tourismusbeauftragten berufene Arbeitsgruppe unter dem Titel „AG Tourismusdestinationen“, zusammengesetzt aus einer gleichen Anzahl regionaler und lokaler Destinationsvertreter sowie weiterer Institutionen, hat Anfang 2023 begonnen, ein Modell zu erarbeiten, das die zeitgemäße Weiterentwicklung der regionalen Destinationsstrukturen Mecklenburg-Vorpommerns und deren funktionsfähige Aufstellung beschreibt. Hierbei galt es, auch den Entwicklungsprozess der bis Ende 2023 aktiven fünf Modellregionen () in diesen Prozess zu überführen und die Tourismusentwicklung im Sinne der erfolgreichen Einführung eines Tourismusgesetzes mitzudenken.

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