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Grafik zu den Übernachtungszahlen Januar bis Juni 2016

23. Aug 2016

| Pressemitteilungen

Tourismus verbucht bislang stärkstes erstes Halbjahr und erfolgreiche Sommersaison

Bestes erstes Halbjahr der Landesgeschichte, starke Sommersaison: Die Tourismusbranche bestätigt auch in diesem Jahr ihre Bedeutung als Wirtschafts- und Imagefaktor für Mecklenburg-Vorpommern. Laut aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Amtes wurden zwischen Januar und Juni dieses Jahres in den größeren gewerblichen Tourismusbetrieben im Nordosten 11,7 Millionen Übernachtungen gezählt. Das sind noch einmal 4,6 Prozent mehr als im bislang erfolgreichsten Jahr 2015. Zum Vergleich: Deutschlandweit wuchs die Übernachtungszahl im gleichen Zeitraum um 3,0 Prozent. Ebenfalls stieg im ersten Halbjahr die Zahl der Gästeankünfte um 4,2 Prozent auf 3,2 Millionen. „Wir haben das touristisch beste erste Halbjahr aller Zeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Der Mix an Angeboten im Urlaubsland stimmt: Die Investitionen der vergangenen Jahre in die vorhandenen Übernachtungsmöglichkeiten sowie saisonverlängernde Maßnahmen machen sich in wachsenden Gästezahlen immer mehr bemerkbar. Die natürlichen Schönheiten unseres Landes überzeugen unsere Gäste. Zielstellung für das Jahresende bleiben mehr als 30 Millionen Übernachtungen. Dafür befinden wir uns auf einem guten Weg, den wir in Zeiten harten Wettbewerbs weitergehen werden“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Dies gelte auch für die Entwicklung des internationalen Tourismus: Aus dem Ausland wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 372.000 Übernachtungen (+5,3 Prozent) von rund 140.000 Gästen (+3,8 Prozent) verzeichnet. Das nährt die Hoffnung auf eine erneute Steigerung des Jahresergebnisses – 2015 wurden knapp über eine Million Übernachtungen gezählt. Zuwächse bei den Übernachtungszahlen verzeichnen von den wichtigsten Herkunftsländern insbesondere die Niederlande (+19,2 Prozent), die Schweiz (+9,3 Prozent) und Österreich (+8,0 Prozent). „Die kontinuierliche Arbeit mit Partnern in diesen Ländern zahlt sich aus. Wir werden sie im kommenden Jahr mit einer Norddeutschland-Kampagne in Skandinavien und mit gebündelter Werbung in Österreich und der Schweiz fortsetzen. Der internationale Tourismus bleibt ein Schwerpunkt des Landestourismusverbandes“, sagte Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes. MV in den Sommermonaten sehr gut gebucht Statistische Zahlen für die Monate Juli und August oder den Zeitraum der Sommerferien liegen noch nicht vor, jedoch weist eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes unter rund 200 Quartiersanbietern auf einen guten Saisonverlauf hin: Die Hälfte der Befragten gab an, während der Sommerferien eine Auslastung der Zimmer bzw. Stellplätze von 90 oder mehr Prozent erreicht zu haben. Rund 30 Prozent schafften eine Auslastung zwischen 75 und 90 Prozent; weitere knapp zehn Prozent lagen zwischen 50 und 75 Prozent. An der Ostseeküste, auf den Inseln und Halbinseln war die Auslastung dabei etwas höher als im Landesinneren. Von den Quartieren waren die Hotels am stärksten gefragt. Insgesamt lag die Auslastung der Umfrage zufolge etwas über der des Vorjahres. Etwa 30 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, besser als im gleichen Zeitraum 2015 gebucht gewesen zu sein. Im Vergleich zu 2015 konstatierten knapp 50 Prozent eine gleich hohe Auslastung. Eine geringere Nachfrage verspürten zwölf Prozent der an der Umfrage Teilnehmenden. Zum Ende des Monats August sinkt in vielen Betrieben die Auslastung etwas, da in einer Reihe von Bundesländern die Sommerferien enden. Deren Gesamtverteilung und -länge (82 Tage) wird in diesem Jahr als vergleichsweise positiv eingeschätzt. Für die Monate Juli und August rechnet der Tourismusverband allein in den größeren, für die Statistik relevanten Übernachtungsbetrieben erneut mit mehr als zwei Millionen Übernachtungsgästen und deutlich mehr als zehn Millionen Übernachtungen. Im Jahr 2015 wurden in den beiden Sommermonaten 10,6 Millionen Übernachtungen von 2,3 Millionen Gästen verbucht. Wetter beeinflusste Reiseverhalten stärker als unsichere Lage in anderen Regionen Die aktuell unsichere Lage in anderen Reiseregionen hat die Nachfrage teilweise verstärkt. Ein knappes Drittel der Befragten verspürte einen entsprechenden Effekt. So haben laut Aussagen einiger Unternehmen speziell Anfragen und Buchungen über Reiseveranstalter angezogen. 40 Prozent und damit noch mehr der Umfrageteilnehmer sehen aufgrund des Unsicherheitsfaktors keine Auswirkungen. „Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern ist mit seinem Angebot aus eigener Kraft gut positioniert und gehört zu den gefragtesten Reisezielen der Deutschen. Es ist kein neuer Trend, dass Urlaub im eigenen Land und sichere Reiseziele gut im Kurs stehen“, erklärte dazu Jürgen Seidel. Etwas stärker als die weltweiten Krisen wirkte sich offenbar das zwischenzeitlich durchwachsene Wetter auf das Sommergeschäft aus. Mehr als die Hälfte der Betriebe gab an, dadurch weniger kurzfristige Buchungen, kürzere Reisen, weniger Buchungen für die kommende Saison oder auch weniger Urlauber mit dem Rad zu bemerken. Deutlich gefragter seien wiederum Alternativangebote wie Ausflugsmöglichkeiten oder Kulturveranstaltungen gewesen. Dahingegen wirkte sich das Wetter auf 40 Prozent der befragten Unternehmen nicht nennenswert aus. „Auf stetig schönes Wetter zu hoffen, hat keinen Sinn – das hat dieser Sommer gezeigt. Entscheidend ist die Auswahl an Möglichkeiten, die wir für unsere Gäste bereithalten: Stimmt das Angebot vor Ort, kommen Gäste auch gern wieder. Saisonverlängernde Maßnahmen sind wichtig, um den Aufenthalt für unsere Urlauber bestmöglich zu gestalten. Promenaden, Strandaufgänge und touristische Radwege zählen beispielsweise hierzu“, betonte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe weiter. Preissteigerungen aufgrund verstärkter Nachfrage wurden laut Umfrage nur von einer Minderheit der Unternehmer vorgenommen. Mehr als die Hälfte der Betriebe hat die Preise in diesem Jahr nicht angepasst. Dort, wo es Preissteigerungen gegeben hat, werden diese vor allem auf höhere Personal-, Energie- und Warenkosten sowie auf Erweiterungen im Angebot zurückgeführt. Open Airs, Museen und Volksfeste punkten mit guten Programmideen Mit abwechslungsreichen Programmideen lockten auch in der Saison 2016 viele Open-Air-Veranstaltungen Besucher an. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vermeldeten zur Halbzeit des dreimonatigen Festivals den Verkauf von etwa 60.000 Tickets und damit von etwa 80 Prozent des verfügbaren Angebots. Gerechnet wird insgesamt mit ähnlich vielen Gästen wie im Rekordjahr 2015, als 75.000 Musikliebhaber zu den mehr als 100 Veranstaltungen kamen. Zum „Ahoi – Mein Hafenfestival“ des Theaters Vorpommern kamen 14.000 Zuschauer, damit liegen die Besucherzahlen über denen des Vorjahres, in dem rund 13.000 Gäste die drei Freilicht-Inszenierungen besuchten. Die Schlossfestspiele Schwerin 2016 des Mecklenburgischen Staatstheaters verzeichneten nach der letzten Vorstellung von „Aida“ eine Besucherzahl von knapp 27.000. Damit kamen rund 1.000 Gäste weniger als 2015 zu den 23 Vorstellungen der Verdi-Oper in der Landeshauptstadt. In der Wismarer St.-Georgen-Kirche sahen 4.200 Menschen die „Faust“-Inszenierung, und 2.500 kamen zu den „Jedermann“-Vorstellungen, die auch im kommenden Jahr wieder auf dem Programm stehen. Die Vineta-Festspiele 2016 registrieren auch in diesem Jahr trotz unbeständigen Wetters einen großen Publikumszuspruch von mehreren Zehntausend Besuchern, ein ebenfalls positives Ergebnis wird bei den Störtebeker-Festspielen auf Rügen erwartet. Die Museen und Erlebniseinrichtungen profitierten in der Saison vom wechselhaften Wetter. Das Ozeaneum und das Meeresmuseum Stralsund verbuchten deutliche Besucherzuwächse im Vergleich zu den Durchschnittswerten. Im Ozeaneum wurden in den ersten zehn Tagen des Augustes mehr als 38.000 Gäste begrüßt. Das Nationalparkzentrum Königstuhl auf der Insel Rügen vermerkte in dieser Saison den Tagesrekord von knapp 3.000 Besuchern. Das Pommersche Landesmuseum freute sich an regnerischen Tagen über verdoppelte Gästezahlen. Einen Tagesbesucherrekord vermeldete Anfang August beispielsweise auch das Familien- und Erholungsbad „Oase“ in Güstrow: 1.100 Badegäste zählte das Spaßbad, während der Tagesschnitt bei 500 liegt. Das Naturerbezentrum Rügen mit seinem Baumwipfelpfad verzeichnete  seit seiner Eröffnung 2013 inzwischen mehr als eine Million Besucher. „Einrichtungen wie das Ozeaneum und das Meeresmuseum in Stralsund, das Darwineum in Rostock, das Müritzeum in Waren (Müritz) oder das Phantechnikum in Wismar zeigen, dass erlebnis- und wissensorientierte Angebote immer mehr im Kommen sind“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. Das Wirtschaftsministerium unterstützt aktuell verschiedene Vorhaben. Die Planung und der Bau des Polariums in Rostock als neue Heimstätte der Eisbären und Pinguine kommen voran. In Schwerin wurde unlängst die neue Nashornanlage eröffnet, aktuell laufen die Planungen für eine neue Löwenanlage. Im Bärenwald Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte wurde in diesem Monat ein Naturentdeckerpfad eröffnet, zusätzliche Erweiterungen werden 2017 abgeschlossen.
Auch der Familientierpark Wolgast investiert in die vorhandene Infrastruktur. Ein neues aktionsgeprägtes Haupteingangsgebäude soll unter anderem entstehen. Ein Streichelzoo wird gebaut und der Spielplatz um viele Erlebniselemente erweitert. „Es tut sich eine Menge im Land“, so Glawe weiter. Positives Saisonfazit von Charterunternehmen, Bootsverleihern und Fahrgastschiffern Erneut stark nachgefragt waren während der Sommerferien auch die wassertouristischen Angebote in Mecklenburg-Vorpommern, wie eine separate Umfrage des Tourismusverbandes unter Charterunternehmen, Bootsverleihern und Fahrgastschiffern zeigt. So berichten Hausboot- und Motoryachtanbieter zwar von einem vergleichsweise schwachen Start im kühlen Frühjahr, dafür aber im Sommer von nahezu vollständig gebuchten Kapazitäten. Unter den Gästen fänden sich zunehmend Süddeutsche, Holländer, Schweizer und Österreicher. Zufriedenstellend ist nach Angaben der Anbieter auch der Stand der Vorbuchungen für den Herbst. Die Charterzeiten bleiben verhältnismäßig lang; viele Gäste planen im Sommer zwei Wochen für ihren Bootsurlaub ein. Verstärkt gefragt sind Angel-Charterfahrten. Eine positive Bilanz ziehen auch viele Kanutourismusanbieter im Nordosten. Das Interesse an Urlaub in der Natur steige weiter an. Höher als in anderen Bereichen liegt im Kanutourismus der Anteil von Urlaubern aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Betreiber von Fahrgastschiffen sprechen ebenfalls von einer erfolgreichen Saison; ihre Angebote sind bei Busreiseveranstaltern und Individualreisenden gleichermaßen gefragt. Sorgen bereiten vielen Unternehmen die ungeklärten Fragen der Zuständigkeit und des Betriebs von Wasserstraßen und Schleusen im Land sowie die zunehmenden rechtlichen Einschränkungen von wassertouristischen Aktivitäten und Freizeitfischerei. „Die Natur mit einem naturbezogenen und nachhaltigen Tourismus zu bewahren, zu zeigen und zu nutzen – dies sollte weiter unser Ansporn und Anspruch sein“, so Jürgen Seidel. 1. Halbjahr: Fast alle Regionen, Städte und Unterkunftsarten legen zu Fast alle Reiseregionen stützen das Wachstum von Januar bis Juni, prozentual am stärksten das Vorpommersche Festland (+11,7 Prozent), Fischland-Darß-Zingst (+7,1 Prozent) sowie die Inseln Usedom (+6,3 Prozent) und Rügen (+4,1 Prozent). Leichte Rückgänge vermelden die Mecklenburgische Seenplatte/Schweiz (-1,2 Prozent) und Westmecklenburg (-3,7 Prozent). Die größeren Städte liegen im ersten Halbjahr 2016 mit Ausnahme Neubrandenburgs (-16,4 Prozent), wo sich der Wegfall eines großen Hotels auswirkt, auf Wachstumskurs. Greifswald liegt mit einem Zuwachs von 18 Prozent an der Spitze. Auch die Hansestädte Stralsund (+8,8 Prozent) und Rostock (+5,9 Prozent) sowie die Landeshauptstadt Schwerin (+4,8 Prozent) legten merklich zu. Abgesehen von den Vorsorge- und Rehakliniken (-3,4 Prozent) sowie den Ferienzentren (-4,4 Prozent) bewegten sich im ersten Halbjahr alle statistisch erfassten Unterkunftsarten im positiven Bereich. Zulegen konnten insbesondere Campingplätze (+13,5 Prozent), Ferienhäuser und Wohnungen (+8,3 Prozent) sowie Hotels (+5,0 Prozent). Der Camping-Bereich wurde nach mäßiger Vorsaison vor allem vom starken Juni-Ergebnis angetrieben, mit dem der Juni des Vorjahres um fast 40 Prozent übertroffen wurde. Allein im Monat Juni 2016 wurden in MV rund 822.000 Gästeankünfte (+5,1 Prozent) und 3,35 Millionen Übernachtungen (+9,3 Prozent) registriert. Mit diesem Übernachtungswachstum liegt MV deutlich besser als der Bundesdurchschnitt mit minus 1,0 Prozent. Für sich betrachtet ist der Juni 2016 hinsichtlich der Übernachtungszahlen der zweitbeste Juni seit 1990; 2009 gab es 3,57 Millionen Übernachtungen. Herausforderungen bleiben groß Die positiven Ankünfte und Übernachtungen täuschen nicht darüber hinweg, dass es noch eine Menge im Tourismus zu tun gibt. „Mecklenburg-Vorpommern hat sich touristisch insgesamt sehr gut entwickelt. Der Erfolg wird von der gesamten Branche hart erarbeitet. Dennoch: Übernachtungsrekorde sind kein Selbstläufer für unser Land – die Wettbewerber im Norden und Süden schlafen nicht. Klar ist auch, wir haben noch Luft nach oben. Teilweise sind Einrichtungen, die nach der Wende aufgebaut worden sind, in die Jahre gekommen, auch in die Infrastruktur muss weiter investiert werden. Im Binnenland können wir insgesamt besser werden, ebenso bei der Zahl von ausländischen Gästen in unserem Land. Die Förderung familienfreundlicher Angebote bleibt dabei ebenfalls von großer Bedeutung, genau wie die Schaffung nachhaltiger touristischer Angebote und Strukturen in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns“, erläuterte Glawe abschließend. Verbandspräsident Jürgen Seidel mahnte angesichts verschärften Wettbewerbs weitere Investitionen vor allem in Infrastruktur, Personal und Marketing sowie eine sichere Finanzierungsrundlage in allen Tourismusorten und -regionen an. „Die Qualität von Ansprache, Angebot und Arbeit muss stimmen.“ Gerade im Landesinneren und in den ländlichen Regionen könne Tourismus nur durch strategisches und vernetztes Agieren privater und öffentlicher Investoren auf- und ausgebaut werden. Rad- und Wasserwege müssten instandgehalten und teils modernisiert werden. Urlaubsangebote mit nachhaltigem, natürlichem und regionalem Charakter seien gerade in den Großstadtregionen immer gefragter. „Mecklenburg-Vorpommern kann in diesem Teich noch viel erfolgreicher fischen.“ Gerade in potenzialreichen Regionen wie der Mecklenburgischen Seenplatte schließe das neue Konzepte und mancherorts auch neue Quartiere nicht aus. Zudem sei der Breitbandausbau gerade im infrastrukturell benachteiligten ländlichen Raum mit aller Kraft zu betreiben. Zum Download:

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Cover: TMV/Roth/Werk3

18. Aug 2016

| Pressemitteilungen

Neu: Wegweiser zu Nashorn, Blauwal und Goldenem Hecht

Die einzige Nashorn-WG Norddeutschlands, schwebende Wale  in Originalgröße oder ein Hecht mit golden schimmernden Schuppen – das neue Faltblatt „So tickt Natur - Entdecken und verstehen“  weist den Weg zu diesen und anderen Attraktionen in 29 außergewöhnlichen Erlebniszentren in Mecklenburg-Vorpommern. Der Zoo Schwerin beispielsweise mit seinem Dickhäutergehege, das Ozeaneum in Stralsund, das Besucher unter anderem mit der Ausstellung „Riesen der Meere“ empfängt, und das Warener Müritzeum im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte – Zuhause des außergewöhnlichen, goldfarbenen Hechtes – sind in der Übersichtskarte verzeichnet. Darüber hinaus finden Gäste 26 weitere Standorte, die beispielsweise zu Tierbeobachtungen oder zum Wandern einladen und in denen Interessierte erfahren: So tickt die Natur. Auf einen Blick erfassen Nutzer der Karte des Weiteren die Lage der Nationalparks, Biosphärenreservate oder Naturparks, die in der Übersichtskarte des Faltblattes farblich abgesetzt sind. In ihnen lotsen Ranger zu wandernden Dünen, blauen Fröschen, und röhrenden Hirschen. In entlegenen Winkeln und an sicheren Beobachtungsplätzen enthüllen sie, wo der Bernstein liegt und der Otter jagt. Nicht nur über die Verortung der Naturlandschaften und Erlebniszentren können sich Besucher mittels der neuen Karte informieren. Letztere sind umseitig darüber hinaus mit ihren Angeboten, Besonderheiten sowie Öffnungszeiten und Kontaktdaten dargestellt. In welchen der verzeichneten Einrichtungen Familien besonders gern gesehene Gäste sind, erkennen Leser an dem Qualitätssiegel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“ des Landestourismusverbandes. Der Fisch mit der goldenen Krone kennzeichnet auf der neuen Erlebniskarte sechs Einrichtungen mit besonders familienfreundlichen Angeboten. Wer bei der Lektüre des Faltblattes Lust auf Natururlaub in Mecklenburg-Vorpommern bekommen hat, der kann sich am Gewinnspiel beteiligen, zu dem es die Leser führt. Ein QR-Code leitet zu einem Quiz, bei dem wechselnde Gewinne auf Naturinteressierte warten. Im August winkt beispielsweise ein dreitägiger Natur-Erlebnis-Urlaub im Haus 54 im Ostseeheilbad Zingst mit einer Fotoexkursion zur Kranichrast oder zur Hirschbrunft. Die Karte „So tickt Natur - Entdecken und verstehen“ im Format von elf mal elf Zentimetern kann beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0381 4030500, per E-Mail unter info@auf-nach-mv.de oder im Internet unter kostenlos bestellt werden. Hintergrund: 70 Prozent der Urlauber kommen laut Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus 2015 wegen der Natur nach Mecklenburg-Vorpommern. Besonders beliebte Naturaktivitäten sind Spazieren gehen, Freizeitspaß im, am und auf dem Wasser wie Baden und Segeln, aber auch Wandern und Radfahren. Etwa 10,2 Millionen Deutsche interessieren sich laut Reiseanalyse 2016 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. (F.U.R.) in den nächsten drei Jahren für einen Natur-Urlaub und Mecklenburg-Vorpommern als Reiseziel. Ein Drittel der Landesfläche steht unter Naturschutz. Damit hat Mecklenburg-Vorpommern mehr geschützte Gebiete gemeldet als jedes andere Bundesland. Drei Nationalparke gibt es im Nordosten: Mit dem Müritz-Nationalpark, dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und dem Nationalpark Jasmund hat Mecklenburg-Vorpommern damit die meisten Nationalparks in Deutschland. Hinzu kommen sieben Naturparke sowie drei Bioshärenreservate. Im Nationalpark Jasmund und in Serrahn im Müritz-Nationalpark befinden sich zwei der fünf „Alten Buchenwälder Deutschlands“. Sie gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Karte ist ein Gemeinschaftsprodukt des so genannten Netzwerkes Naturerlebniszentren, das durch den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern koordiniert wird. Mehr Informationen unter:

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Kranichfamilie im Nebel (Foto: TMV/grauerkranich.de)

16. Aug 2016

| Pressemitteilungen

Herbstliches Spektakel: Zehntausende Kraniche sammeln sich in Mecklenburg-Vorpommern

Mehrere zehntausend Kraniche zieht es ab September aus ihren Sommerquartieren in Skandinavien und Osteuropa nach Mecklenburg-Vorpommern. Hier sammeln sie sich, um zu rasten und sich auf den abgeernteten Feldern für den Weiterflug in ihre Überwinterungsquartiere in Frankreich, Spanien und Nordwestafrika zu stärken. „Abhängig von Bruterfolgen und Rastbedingungen schwankt die Anzahl, doch in diesem Jahr kann mit 50.000 bis 60.000 Kranichen gerechnet werden. In der Spitze kamen aber auch schon bis zu 70.000 Tiere“, sagte Dr. Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf bei Stralsund. „Die Masse der Kraniche wird in den Tagen um den 15. Oktober erwartet“, so Nowald weiter. Vor allem die Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen, einer der bedeutendsten und größten Kranichrastplätze Mitteleuropas, bietet den sogenannten „Vögeln des Glücks“ ideale Bedingungen für die Rast und Futtersuche. Doch auch im Landesinneren, wie etwa im Müritz Nationalpark oder am Schaalsee, sind die majestätischen Zugvögel zu finden. Die Kranichrast ist ein besonderes Ereignis, welches Jahr für Jahr tausende Naturinteressierte und Hobbyfotografen anzieht. Bei einer Vielzahl von Aktivitäten können die Tiere beobachtet und abgelichtet werden. Im Folgenden eine Auswahl: Bildershows und Exkursionen in der „18. Woche des Kranichs“ Das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf veranstaltet zur Ankunft der majestätischen Vögel vom 18. bis 25. September die „18. Woche des Kranichs“. Hier können Gäste an verschiedenen Orten Abendveranstaltungen beiwohnen, wie beispielsweise der Multimediashow „Kranichwelten – Eine Reise mit den Vögeln des Glücks durch Europa“ am 18. September um 20.00 Uhr in der Seemannskirche Prerow oder der Bildershow mit Orgelklängen „Kranichkonzert im Herbst“ am 21. September um 19.00 Uhr in der Backsteinkirche Groß Mohrdorf. Anlässlich des „20. Birdwatch Day“ am 24. September haben Interessierte die Gelegenheit, auf einer Exkursion den Mitarbeitern bei der Erfassung des diesjährigen Kranichrastbestandes behilflich zu sein. Zudem können die Vögel im Rahmen von Wanderungen – entweder zum morgendlichen Abflug oder zum abendlichen Einflug – in Begleitung eines Rangers beobachtet werden. Die Teilnahmegebühr für die geführten Wanderungen beträgt fünf Euro. Darüber hinaus steht Besuchern das im Oktober 2015 eröffnete „Kranorama“, eine moderne Kranichbeobachtungsstation am Günzer See im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, offen. Die barrierefreie Beobachtungsplattform ermöglicht es Gästen, Kraniche und andere Zugvögel in ihrer natürlichen Umgebung wie aus einem Versteck heraus zu beobachten, ohne dass sich die Tiere gestört fühlen. Im September und Oktober wird es dort zudem „Ablenkfütterungen“ geben, um die Vögel auf die Flächen am Günzer See zu locken und sie auf diese Weise von den Wintersaaten fernzuhalten. Somit werden rund um das „Kranorama“ die beeindruckenden Tiere in großer Anzahl zu beobachten sein. Neben Informationstafeln und audiovisuellen Medien, die Wissenswertes zu Zug und Rast der Kraniche präsentieren, werden auch Livebilder der auf den Feldern rastenden Vögel gezeigt. Zusätzlich stehen Fotohütten, die vom 1. bis 31. Oktober nah an den Rastplätzen aufgestellt werden, Tier- und Naturfotografen zur Verfügung. Weitere Informationen sowie Tipps zum richtigen Verhalten bei der Kranichbeobachtung sind auf zu finden. So weit das Auge reicht: Ausblick an Beobachtungspunkten An vielen weiteren Beobachtungsstationen im Nordosten können Gäste einen ungestörten Blick auf die Großvögel werfen. Unter finden Interessierte Informationen über die verschiedenen Aussichtspunkte. So bietet in der Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen unter anderem der hölzerne Kranichbeobachtungspunkt Tankow auf Rügens kleiner Schwesterinsel Ummanz einen schönen Ausblick auf die Kranichrast sowie die Weiten der Vorpommerschen Boddenlandschaft. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst befinden sich die barrierefreie Beobachtungplattform Pramort und die Vogelbeobachtungspunkte Pramort Hohe Düne sowie Kirrblick. Diese sind ideal, um die einfliegenden und rastenden Kraniche mit dem Fernglas zu beobachten. Auch im Müritz-Nationalpark – in der Beobachtungskanzel am Rederangsee – können Besucher einen Blick auf die Zugvögel erhaschen, die sich in der Dämmerung zu Hunderten am Ostufer des Sees sammeln. Kranichbeobachtungen vom Wasser aus Besonders gut können Gäste Kraniche vom Bodden, den Flachwasserbereichen der Ostseeküste, aus beobachten, ohne diese zu stören. Die Tiere schlafen dort stehend im Wasser, um die Nacht geschützt vor Feinden zu verbringen. Die Reederei Hiddensee bietet vom 14. September bis 21. Oktober, immer mittwochs und freitags um 16.30 Uhr im September und um 16.00 Uhr im Oktober, Kranichfahrten zu den Schlafplätzen der Kraniche an. Die etwa vierstündige Tour beginnt im Hafen von Zingst und führt durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zum Schlafplatz der Kraniche nahe Pramort im östlichen Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Begleitet wird die Kranichfahrt von Experten des Kranich-Informationszentrums Groß Mohrdorf. Weitere Informationen: Der Kranich als Star der Fotografen Zum „Aktiven Fotoherbst“ lädt das Ostseeheilbad Zingst vom 1. September bis 31. Oktober Hobby- und Profifotografen ein. Verschiedene Workshops und Fotoexkursionen führen Teilnehmer zu den Rastplätzen der Kraniche auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und der Vogelschutzinsel Kirr, die nur mit einer Ausnahmegenehmigung besucht werden darf. So findet beispielsweise vom 7. bis 9. Oktober die Fotoexkursion „Faszination Kranich“ unter Leitung von Carsten Linde statt. Während der zweitägigen Exkursion werden Tipps und Tricks, sowie richtige Verhaltensregeln bei der Fotografie des Kranichzuges vermittelt. Vor Ort können sich Fotografen zudem das richtige Equipment zur Tier- und Naturfotografie mieten. Alle Termine und weitere Informationen unter: . Abendliche Wanderungen im Müritz-Nationalpark Den Müritz-Nationalpark in der Mecklenburgischen Seenplatte nutzen Kraniche ebenfalls als Rastplatz auf ihrem Zug in die Winterquartiere. Mit dem sogenannten „Kranich-Ticket“ fahren Gäste umweltfreundlich mit einem Shuttlebus in den Nationalpark und beobachten dort den abendlichen Einflug während geführter Wanderungen. Diese etwa dreistündigen Abendtouren finden täglich vom 15. August bis 10. September jeweils um 18.00 Uhr, ab dem 11. September um 17.30 Uhr und vom 23. bis 30. September um 17.00 Uhr statt. Die Wanderungen ab dem 1. Oktober beginnen um 16.30 Uhr und vom 9. bis 23. Oktober starten sie um 16.00 Uhr. Treffpunkt ist die Nationalpark-Information in Federow. Der Shuttlebus verkehrt jeweils 30 Minuten vor Beginn der Führungen ab Waren (Müritz) Steinmole. Das „Kranichticket“ inklusive Busfahrt und dreistündiger Wanderung kostet 8,50 Euro und kann unter bestellt werden. Weitere Informationen gibt es in der Nationalpark-Information in Federow unter der Rufnummer 03991 668849 oder unter . Mit der „Kranich-Aktie“ die „Vögel des Glücks“ am Schaalsee unterstützen Den Kranichzug können Gäste zudem im Biosphärenreservat Schaalsee, einem Schutzgebiet im Westen Mecklenburg-Vorpommerns, bestaunen. Um diesen angestammten Brut- und Rastplatz von mehr als 1.000 Kranichen zu erhalten und zu vergrößern, können Interessierte die sogenannte „Kranich-Schutz-Aktie“ der Stiftung „Biosphäre Schaalsee“ erwerben. Mit dem Geld unterstützen Spender sowohl die Kraniche als auch die heimische Tier- und Pflanzenwelt am Schaalsee. Darüber hinaus können Besucher an der Exkursion „Kranichzug am Schaalsee“ am 15. Oktober um 17.00 Uhr teilnehmen, um die einfliegenden Kraniche wie auch zahlreiche andere Vogelarten zu betrachten.
Weitere Informationen sind unter zu finden. Angebote zur Kranichrast: Kranichritte und Raddampferfahrt auf dem Bodden Hoch zu Ross können Besucher des Reit- und Bauernerlebnishofes Thomsen in Groß Kordshagen die Kranichrast erleben. Auf den zwei- bis dreistündigen Kranichritten entdecken Teilnehmer vom 19. September bis 29. Oktober aus dieser besonderen Perspektive die Zugvögel in ihrer natürlichen Umgebung auf Wiesen und Feldern entlang des Barther Boddens. Der Preis für einen zweistündigen geführten Ausritt auf einem hofeigenen Pferd beträgt 40 Euro pro Person. Weitere Informationen: , Die Reederei Poschke in Born auf dem Darß bietet ihren Passagieren Kranichfahrten auf den Mississippi-Schaufelraddampfern MS „River Star“ und MS „Baltic Star“ an. In dieser besonderen Atmosphäre haben Fahrgäste die Möglichkeit, die „Vögel des Glücks“ in den flachen Boddengewässern um die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zu entdecken. Die MS „River Star“ legt täglich ab dem 1. September um 18.00 Uhr, ab dem 12. September um 17.30 Uhr, zwischen dem 26. September und 9. Oktober jeweils um 17.00 Uhr und vom 10. Oktober bis zum 29. Oktober um 16.30 Uhr im Hafen von Zingst ab. Die dreistündigen Kranichfahrten der MS „Baltic Star“, die durch eine Filmvorführung ergänzt werden, beginnen im September und Oktober täglich um 16.30 Uhr im Hafen von Prerow. Erwachsene zahlen auf beiden Raddampfern 14 Euro, Kinder bis zwölf Jahre zahlen sieben Euro. Weitere Informationen: Im Rahmen der fünftägigen Reise „Tage des Kranichzuges“ können Gäste des „Hotel und Restaurant Seebrücke“ in Zingst an einem Abend den Einflug der „Vögel des Glücks“ von Bord des Mississippi-Schaufelraddampfers MS „River Star“ erleben. Der Raddampfer legt im Hafen von Zingst ab und fährt durch die Boddengewässer zu den Rastplätzen der Kraniche. Zwei Tage können Besucher nutzen, um die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit den verschiedenen Beobachtungspunkten zu erkunden. Der Preis für das Arrangement inklusive Leihfahrrad für zwei Tage beginnt bei 362,50 Euro pro Person. Weitere Informationen:

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Der neue Naturentdeckerpfad im Bärenwald Müritz (Foto: Bärenwald Müritz)

12. Aug 2016

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News August 2 +++

Ab sofort können Besucher auf dem neuen 180 Meter langen Naturentdeckerpfad im Bärenwald Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte in die Welt der Braunbären eintauchen. Der interaktive Pfad vermittelt Gästen Wissenswertes über die Entwicklung der Bärenpopulation in Europa, präsentiert Mythen und Legenden über das weltweit größte Landraubtier und führt in eine nachgebaute Bärenhöhle, die große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt. Im Frühjahr 2017 soll weiterhin der Bau eines neuen Empfangsgebäudes mit Bibliothek und Foyer sowie einer Aussichtsplattform fertiggestellt werden. Der Bärenwald Müritz ist Europas größtes Bärenschutzzentrum, in dem derzeit 16 Braunbären aus nicht artgerechter Haltung in natürlicher Umgebung leben. Die Kosten für die Erweiterung des Erlebniszentrums werden aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ gefördert. Weitere Informationen:

+++ Neu: Digitale Gästemappe für Kühlungsborner Hotels +++


Mit einer digitalen Gästemappe, dem sogenannten „SuitPad“, haben das Hotel „Max am Meer“, das „Aparthotel am Weststrand“ sowie die „Upstalsboom Hotelresidenz & Spa“ in Kühlungsborn ihre Hotelzimmer ausgestattet. Das „SuitPad“, ein mobiler Tablet-PC, wurde eigens für jedes Hotel zusammengestellt und enthält umfangreiche Informations- und Unterhaltungsangebote für den Aufenthalt in Deutschlands größtem Seebad. Hotelbewohner finden darauf unter anderem Gästemappe, Zimmerservice-Menü und Reiseführer sowie Spiele und Zeitungen und erhalten darüber hinaus Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Angeboten in Kühlungsborn. Die Einführung des „digitalen Concierge“ wurde von der Touristik-Service Kühlungsborn GmbH (TSK) initiiert und teilfinanziert. Die Ausstattung weiterer Hotels mit dem „SuitPad“ ist geplant und wird von der TSK unterstützt. Weitere Informationen:

+++ Rostock und Warnemünde starten Audioguide-Angebot +++


Mit den neuen Audioguides der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde haben Gäste nun die Möglichkeit, auf unterhaltsame und informative Weise die Hansestadt und das Seebad individuell zu entdecken. Sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache vermitteln die 60-minütigen Audioguides Wissenswertes aus der fast 800-jährigen Stadtgeschichte. 17 Stationen in Rostocks Innenstadt und 13 Stationen in Warnemünde können somit im eigenen Tempo erkundet werden, Originalaufnahmen runden das auditive Erlebnis ab. Zudem weist eine eingezeichnete Route im kostenlos zur Verfügung stehenden Stadtplan den Weg zu den Sehenswürdigkeiten. Die Audioguides, handliche MP3-Player, sind gegen eine Leihgebühr von sieben Euro sowohl in der Tourist-Information Rostock, Universitätsplatz 6, als auch in der Tourist-Information Warnemünde, Am Strom 59, auszuleihen.
Weitere Informationen:

+++ 24-Stunden-Wanderung rund um Rostock +++


100 Kilometer in 24 Stunden wandern, das ist die Aufgabe bei der Ausdauer-Sportveranstaltung „Dein Ostseeweg 2016“, bei der 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland und Österreich erwartet werden. Der Startschuss fällt am 17. September um 12.00 Uhr im Stadthafen Rostock. Die Wanderroute führt die Teilnehmer entlang der Ostseeküste in die Seebäder Warnemünde und Kühlungsborn und über Bad Doberan zurück in den Stadthafen Rostock. Die gesamte Strecke, die vorwiegend auf asphaltierten Wegen, Wald- und Wanderpfaden verläuft, wird mit Streckenposten, Hinweisschildern und Verpflegungsstationen ausgestattet sein. Interessierte, die volljährig sind und sich gesundheitlich imstande fühlen, die Wanderung zu meistern, können sich bis zum 31. August auf anmelden. Weitere Informationen:

+++ „Lange Nacht des offenen Denkmals“ in Stralsund +++


Zum mittlerweile 14. Mal öffnen sich in Stralsund die Türen von Kirchen und Klöstern, Gewölben und Giebelhäusern, Speichern und Höfen. In der „Langen Nacht des offenen Denkmals“ am 3. September haben Besucher von 19.00 bis 24.00 Uhr die Möglichkeit, auf dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ die Welt der Travestiekunst zu erleben, im Hof des Meeresmuseums Artisten und Feuerkünstler zu bewundern oder im Speicher am Katharinenberg die Ausstellung „DADAist100“ zum Jubiläum der unkonventionellen Kunstbewegung des Dadaismus zu besichtigen. Im Ozeaneum laden darüber hinaus beleuchtete Ostsee-Aquarien mit Ohrenquallen, Steinbutten und weiteren Meeresbewohnern zum Entdecken ein. Überall in der historischen Altstadt und auf der Hafeninsel können Gäste ein vielseitiges Programm mit Live-Musik, Vorträgen und Führungen genießen. Die offizielle Eröffnung findet um 18.30 Uhr auf dem Alten Markt statt. Weitere Informationen: ,

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Blick auf Greifswald

10. Aug 2016

| Neues aus den Regionen

Historisches Stadtfest in Greifswald

Hufgetrappel und Hammerschläge, Stelzenläufer und Hochradfahrer: Am 27. August können Gäste Greifswalds eine Zeitreise in die Epoche der Romantik unternehmen. Mit einem historischen Fest feiert die Stadt dann einen der bedeutendsten Künstler der deutschen Frühromantik, der in der Hansestadt das Licht der Welt erblickte: Caspar David Friedrich. Auf dem Programm stehen Führungen, Konzerte und Mitmachaktionen. Im Begegnungszentrum St. Spiritus können Gäste lernen, wie man Instrumente baut, sich im Federschreiben probieren oder ihren eigenen Trickfilm erstellen. Im Dom St. Nikolai wird das Scriptorium geöffnet und zu einer Schreibwerkstatt geladen. Im Caspar-David-Friedrich-Zentrum wird Seife hergestellt, so wie es einst der Vater des Künstlers machte. Wer Lust hat, bucht eine Kutschfahrt auf den Spuren des Künstlers. Zu Lebzeiten Friedrichs gehörte Greifswald noch zu Schweden, und so gibt es auf dem Vorplatz des Pommerschen Landesmuseums, das in der Gemäldegalerie auch Werke des Malers zeigt, eine nordische Festtafel mit skandinavischen Delikatessen. Im Pommerschen Landesmuseum wird um 15.00 Uhr die Ausstellung „Kopenhagener Malerschule“ eröffnet, die Bilder und Studien aus der Alten Nationalgalerie in Berlin und Werke aus dem Repertoire des Kunstsammlers Christoph Müllers  zeigt. Ein Orgelkonzert ergänzt das Programm, das unter www.greifswald-marketing.de/stadtfest nachzulesen ist. Tags darauf findet ab 11.00 Uhr ein historischer Jahrmarkt auf dem Marktplatz statt. Wer noch tiefer in das Thema Romantik eintauchen möchte, bucht das Arrangement „Romantischer Reisetipp“. Die fünftägige Tour führt zu Wirkungsstätten und Inspirationsquellen Caspar David Friedrichs: zur Klosterruine Eldena, nach Stralsund oder auf den Königsstuhl auf der Insel Rügen. Fünf Tage Romantik mit vier Nächten Aufenthalt in den Schlosshotels Spyker und Neetzow, dem Besuch des Nationalparkzentrums Königsstuhl und einem Tag auf den Spuren Caspar David Friedrichs in Greifswald mit Besuch des Caspar David Friedrich Zentrums und des Pommersche Landesmuseums gibt es im August ab 249,00 Euro pro Person.
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Das Kinderbad in "Poseidons Reich"

10. Aug 2016

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„Poseidons Reich“ in Kühlungsborn eröffnet

Fußbodenheizung und Privatbad, Wickeltisch und Waschküche: Im Fünf-Sterne-Campingpark Kühlungsborn ist im Juli ein neues Sanitärgebäude eröffnet worden, das keine Wünsche offen lässt. Auf 450 Quadratmetern bietet es hotelähnlichen Komfort auf dem mehrfach ausgezeichneten Campingplatz an der Ostsee. Dazu zählen unter anderem Bäder, die Camper exklusiv mieten können. Beim öffentlichen Waschbereich ist jeder Platz großzügig geplant und schafft entsprechende Privatssphäre. Des Weiteren verfügt das neue Gebäude über ein Kinderbad mit Wickeltisch, eine Kleinkinddusche oder Waschbecken in unterschiedlichen Höhen. Auch technisch ist das Sanitärgebäude auf dem neusten Stand: Mittels Sonnenkollektoren wird die Fußbodenheizung und die Aufbereitung des Heißwassers über Wärmeaustauscher gespeist. Auch an kühlen Tagen können sich Gäste in „Poseidons Reich“ wohlfühlen: Dafür sorgen neben den kostenlosen Warmwasserduschen Massagen und Packungen, die zusätzlich in einem benachbarten Gebäude gebucht werden können, angefangen bei der so genannten Meerschaumwaschung über eine Packung mit Rügener Heilkreide bis hin zur Fußzonenreflexmassage. Die Investitionskosten für das neue Sanitärgebäude beliefen sich auf eine Million Euro. Ab Oktober 2016 wird ein weiteres Sanitärgebäude mit Sauna, Fitnessraum, Wellness-Möglichkeiten und Mietbädern auf 650 Quadratmetern Grundfläche mit zwei Stockwerken gebaut, dessen Fertigstellung für Juli 2017 geplant ist. Darüber hinaus werden das Rezeptionsgebäude aufgestockt und renoviert sowie weitere Komfortstellplätze angelegt.
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Broschüre "Indian Summer" in der Mecklenburgischen Seenplatte

10. Aug 2016

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Mecklenburgische Seenplatte präsentiert Herbstbroschüre „Indian Summer“

Hausboot fahren, angeln, wandern:  Die besten Herbstgeschichten und Reisetipps zum „Indian Summer“ wurden in einer 16-seitigen Sonderbroschüre zusammengestellt, die beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte bestellt werden kann. Erzählt werden sie von Gastgebern und Einheimischen, die das „Land der 1000 Seen“, wie die Region nördlich von Berlin auch genannt wird, wie ihre Westentasche kennen. Sie laden ein zum Schlemmen auf Schlössern und in Guthäusern, zur Angelpartie auf der Müritz, dem größten deutschen Binnensee, oder zur Kranichbeobachtung im Müritz-Nationalpark. Wer sich den Rangern des Nationalparks anschließt, kann aktiv die nahezu unberührte Natur bestaunen. Kranichtickets zu den Schlafplätzen der Glücksvögel stehen rund um die Müritz hoch im Kurs. Neu: Die Broschüre listet erstmals die schönsten Aussichtstürme der Region. Sie kann kostenlos beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter der Rufnummer 039931 5380 oder unter bestellt werden.
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Die letzten freien Zimmer an der mecklenburgischen Ostseeküste

10. Aug 2016

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Freie Sommerquartiere an der Ostseeküste Mecklenburg

Wer seinen Sommerurlaub noch nicht gebucht hat oder ganz spontan für ein paar Tage an die mecklenburgische Ostseeküste reisen möchte, für den wird es zunehmend schwierig, noch passende Angebote zu finden. Die meisten Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und -häuser sind bereits weit im Voraus ausgebucht. Spontanurlaubern bietet der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder ab sofort eine praktische Online-Übersicht an: Auf seiner Internetseite listet dieser Gastgeber auf, die bis Ende September noch freie Unterkünfte anbieten. Die Übersicht wird ständig aktualisiert und der Gast kann sich direkt mit dem Gastgeber in Verbindung setzen. Darüber hinaus findet der Nutzer auf der Internetseite umfangreiche Informationen zur Urlaubsgestaltung in der Region sowie Tipps für Ausflüge und Veranstaltungen.
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Seebrücke Ahlbeck auf Usedom

10. Aug 2016

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Marathon mit Meerblick

Laufen auf Europas längster Promenade: Am 3. September wird auf der Insel Usedom ein internationaler Marathon veranstaltet, der bereits seit 1979 ausgetragen wird und von Swinemünde nach Wolgast führt. Das Besondere: Die Kulisse könnte nicht imposanter sein, verläuft die Strecke doch teilweise entlang Europas längster Promenade, die auf mehr als zwölf Kilometern vom polnischen Swinemünde bis nach Bansin führt, und Meerblick bietet. Insgesamt werden rund 650 Teilnehmer erwartet, von denen etwa die Hälfte am Halbmarathon teilnimmt. Zudem wird es erstmalig einen Usedom-Staffelmarathon geben. Transferbusse bringen Teilnehmer um 8.30 Uhr von mehreren Orten der Insel zum Startpunkt nach Swinemünde. Ausrichter der Veranstaltung ist der Verein „Internationaler Usedom-Marathon“ aus Wolgast.
Unter www.usedom-marathon.de können sich Interessierte anmelden.
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Cover Klassenfahrten-Katalog der Jugendherbergen in MV

10. Aug 2016

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Neuer Klassenfahrten-Katalog für Mecklenburg-Vorpommern

Natur erleben, Zusammenhalt stärken, Neues probieren: Der neue Klassenfahrten-Katalog der Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern stellt Programmangebote für die Klassenstufen 1 bis 13  für den Nordosten vor. Interessierte können aus den Themen  „Umwelt & Natur“, „Kultur & Gesellschaft“ sowie „Gesundheit & Sport“ wählen. Die Angebote tragen viel versprechende Namen wie „Ab auf die Bühne!“, bei dem Kinder und Jugendliche in die Welt des Improvisationstheaters eintauchen können, „Abenteuer Wildnis“ , bei dem der Teterower See per Kanu erkundet wird, oder „Cool und selbstbewusst“, bei dem der richtige Umgang mit schwierigen Situationen gelehrt wird. Die Erlebnisprogramme sind praxiserprobt und dank der ausgewiesenen Komplettpreise sind Kosten und Leistungen transparent. Der Katalog kann kostenfrei auf bestellt oder heruntergeladen werden. Das Service-Center berät unter der Rufnummer 0381 776670 montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr über die Angebote und zu freien Terminen.
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