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AIDA in Warnemünde

05. Sep 2023

| Nr. 43

| Pressemitteilungen

MV Cruise Net setzt Akzente für vernetzte Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommerns Kreuzschifffahrt-Branche

Die Kreuzschifffahrt spielt für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige Rolle. Welche Infrastruktur dafür vorhanden sein beziehungsweise geschaffen werden muss, welche Chancen es insbesondere für die Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns gibt und welche Chancen das Branchennetzwerk MV Cruise Net bietet, sind Themen eines Parlamentarischen Abends am 5. September in Schwerin. Dazu Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit: „Die Kreuzschifffahrt ist ein wesentlicher Faktor der touristischen Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns, wenn es um mehr Wertschöpfung, Tagesgäste oder um Übernachtungen geht. Passagiere und Besatzungsmitglieder haben bei einem Stopp im Hafen die Möglichkeit, vor Ort einzukaufen und Tagesausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen. Zugleich können maritime Unternehmen, touristische Anbieter oder auch verschiedene Dienstleistungsbetriebe von den Anlandungen der Kreuzfahrtschiffe profitieren. Deshalb unterstützt das Land die Infrastruktur rund um die Kreuzschifffahrt, beispielsweise mit neu gebauten Liegeplätzen, Terminalgebäuden sowie Investitionen in die Landstromversorgung.“

Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, sagte: „Die Kreuzfahrtbranche mit erfolgreichen Reedereien, Häfen und Dienstleistern ist Teil der touristischen Leistungskette Mecklenburg-Vorpommerns. Sie bietet Jobs, Perspektiven und Herausforderungen. Mitentscheidend für die Zukunft wird sein, dass sich die Akteure dieses Bereiches im Sinne bestmöglicher Wertschöpfung miteinander vernetzen und sich gemeinsam auf den Weg machen, um zentrale Anforderungen wie eine klimaneutrale Kreuzschifffahrt anzugehen. Das MV Cruise Net, in dem sich inzwischen 20 Partner aus der Kreuzschifffahrt-Branche Mecklenburg-Vorpommerns zusammengeschlossen haben, soll dabei wichtige Akzente setzen“. In diesem Zusammenhang verwies Woitendorf insbesondere auf die geplante Studie zur Wertschöpfung in der Kreuzschifffahrt-Branche in Mecklenburg-Vorpommern, die im Auftrag des seit anderthalb Jahren aufgebauten Netzwerkes noch 2023 auf den Weg gebracht werden und den wirtschaftlichen Wert dieses Sektors für das gesamte Land dokumentieren soll.

Die Themen der Podiumsdiskussion: Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven
„Infrastruktur als Basis für wirtschaftliche Prosperität“ ist eines der drei Themen auf der abendlichen Podiumsdiskussion. Dabei geht es vor allem um die Versorgung der Kreuzfahrtschiffe mit Landstrom, eine zukunftsfähige Hafeninfrastruktur mit schiffbaren See- und vorhandenen Landwegen sowie um die zukunftsfähige Struktur der maritimen und touristischen Unternehmen und Menschen, angefangen beim Lotsen bis hin zum Reiseführer, die an und in den Häfen mit ihren Diensten wirken. „Mit den vorhandenen Anlagen für eine Landstromversorgung und Schiffsabwasserentsorgung sowie zwei Passagierterminals betreibt ROSTOCK PORT in Warnemünde einen der modernsten und umweltfreundlichsten Kreuzfahrthäfen in Europa. Bereits seit Jahrzehnten ist der Kreuzfahrthafen an der Warnowmündung einer der wichtigsten Passagierhäfen der Ostsee“, sagte Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der ROSTOCK PORT GmbH.

Ein weiterer Baustein im gemeinschaftlichen Diskurs ist die „Klimaneutrale Kreuzfahrt“. Alternative, emissionsfreie Antriebstechnologien, die Reduktion von Abfall unter anderem bei der Verpflegung an Bord oder die Abwärmenutzung werden dabei unter anderem beleuchtet. So wird A-ROSA Flusskreuzfahrten beispielsweise das Engagement zu diesem Thema und auch das neue Schiff A-ROSA SENA vorstellen, das laut Unternehmen als das europaweit innovativste gilt, weil es über zukunftsfähige Technologien wie einen leistungsstarken Batteriespeicher verfügt, um beispielsweise temporär auch rein elektrisch fahren zu können. Dazu Jörg Eichler, Geschäftsführer der A-ROSA Flussschiff GmbH: „Mit der A-ROSA SENA und ihrem innovativen Antriebskonzept haben wir in der Flusskreuzfahrt-Branche einen großen Schritt für das Thema Nachhaltigkeit gemacht. In Mecklenburg-Vorpommern und speziell im MV Cruise Net bündeln wir führende Unternehmen und Einrichtungen mit maritimen Kompetenzen und würden mit diesen und der Unterstützung des Landes gerne ein Leuchtturm-Projekt starten: das erste klimaneutrale Flusskreuzfahrtschiff ‚made in MV‘. Als Kraftstoff setzen wir hierbei auf ein Wasserstoffderivat, grünes Methanol, für dessen Anwendung im maritimen Bereich bei uns in MV die Spezialisten ansässig sind.“

Letztlich geht es beim Parlamentarischen Abend um die „Zukunftsperspektiven für die Kreuzfahrt in MV“. Dabei werden Themen wie die Akzeptanz der Branche in der Bevölkerung, das Sichtbarmachen der Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten sowie der Stellenwert der Zulieferbetriebe in den Fokus gerückt.

Hintergrund: MV Cruise Net und Reisevolumen Kreuzschifffahrt
Ende 2021 ging das Gemeinschaftsnetzwerk MV Cruise Net an den Start. Ziel ist es, die Kreuzschifffahrtszene in Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig zu vernetzen. Den regelmäßigen Austausch pflegen die 20 Partner im MV Cruise Net in Arbeitsgruppen, die mit „Marketing & Destination Experience“, „Public-Private-Partnership“, „Infrastruktur“ sowie „Nachhaltigkeit“ überschrieben sind und damit eine breite Palette an aktuellen und relevanten Themen abhandeln.

Zu den wichtigsten Arbeitsinhalten in diesem Jahr gehören die Weiterentwicklung und Verabschiedung eines Eckpunktepapieres, das die Position des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Kreuzschifffahrt, zu Häfen und zur maritimen Industrie samt Wertschöpfungsketten sichtbar macht. Kern dessen soll eine nachhaltige Entwicklung der Kreuzfahrtindustrie in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales sein. Dabei soll regionalen Wirtschaftskreisläufen, nachhaltigen und modernen Antrieben sowie der Versorgung der Schiffe mit Landstrom und der Einbeziehung der Bevölkerung vor Ort ein hoher Stellenwert beigemessen werden. Zudem ist vom 6. bis 8. September die Teilnahme an der Kongressmesse für die Kreuzfahrtindustrie „Seatrade Europe“ in Hamburg geplant.

Ein Blick in die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (2023) zeigt, dass das Interesse an Kreuzfahrten bei den Deutschen weiterhin ungebrochen hoch ist: Rund jeder fünfte Deutsche* (20,5 Prozent) zählt laut Studie zum Gesamtpotenzial für Kreuzfahrten; genauso viele wie vor der Pandemie (20,1 Prozent, vgl. Reiseanalyse 2020). Dabei haben zu Beginn des Jahres 2023 rund 2,3 Millionen Deutsche (3,2 Prozent) angegeben, bis 2025 ziemlich sicher eine Kreuzfahrt machen zu wollen. Weitere 12,2 Millionen Deutsche (17,3 Prozent) sind generell an Kreuzfahrten als Urlaubsform interessiert.

*Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren; Quelle: FUR, RA 2020 und 2023

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Ernst-Barlach-Museen

21. Aug 2023

| Nr. 40

| Pressemitteilungen

Güstrow als erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern nach „Reisen für Alle“ ausgezeichnet

Güstrow hat als erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern die Auszeichnung „Tourismusort Barrierefreiheit geprüft“ erhalten. Die Barlachstadt ist damit die einzige im Urlaubsland, die diese Auszeichnung trägt. Voraussetzung dafür ist die Zertifizierung von mindestens zwölf touristischen Angeboten nach „Reisen für Alle“, der bundesweit gültigen Kennzeichnung für Barrierefreiheit, sowie die Entwicklung von drei so genannten barrierefreien Urlaubsinspirationen, die Gästen und Einheimischen mögliche Erlebniswelten aufzeigen. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Barrierefreiheit ermöglicht Teilhabe und ist für alle Menschen ein Gewinn. Die Stadt Güstrow trägt mit ihrem Engagement dazu bei, Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen sichtbar zu machen.“

Die Auszeichnung, die für drei Jahre gilt, sei wegweisend für das Urlaubsland, vornehmlich, weil es sich um geprüfte Angebote handele, die deutschlandweit gültig und in den zugrundeliegenden Kriterien transparent seien. In Mecklenburg-Vorpommern sind 115 Einrichtungen nach „Reisen für Alle“ zertifiziert; bundesweit sind es inzwischen rund 3.000.

Woitendorf verwies darauf, dass die zertifizierten Anbieter nicht für alle Formen von Einschränkungen Offerten vorhalten können. Woitendorf empfahl in diesem Zusammenhang das Portal , bei dem alle Teilnehmenden mit detaillierten Informationen angezeigt werden. „Kein Ort und keine Stadt kann komplett barrierefrei sein. Wichtig sind aber das Wissen um Barrierefreiheit und natürlich das Handeln, allein schon vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.“ In diesem Zusammenhang verwies Tobias Woitendorf auch auf die Verantwortung des Bundes bei der Neugestaltung der Zertifizierung „Reisen für Alle“: „Schnellstmöglich brauchen Regionen, Orte und Unternehmen Klarheit darüber, wie es ab 2024 weitergeht. Klarheit heißt, dass es eine praktikable, tragbare und zukunftsfähige Regelung gibt, die vom Bund mitfinanziert wird.“ Für dieses Jahr hatte das Bundeswirtschaftsministerium eine Verlängerung des bisherigen Systems erwirkt und eine Reformierung für die Zeit ab 2024 angekündigt.

Der Entwickler und derzeitige Betreiber des Systems „Reisen für Alle“, der Verein Deutsches Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin, ist zuversichtlich, dass in den nächsten Monaten ein zukunftsfähiges Modell gefunden wird. Geschäftsführer Rolf Schrader teilte mit, dass das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) die Beratungsunternehmen Cassini Consulting AG und Prognos AG mit einem Organisationsprojekt zur strategisch-operativen Neuausrichtung von „Reisen für Alle“ beauftragt habe. Seit Anfang Juni 2023 arbeite das Ministerium in enger Abstimmung mit dem Konsortium an dieser Aufgabe. Ziel des Organisationsprojektes sei es, „Reisen für Alle“ durch die Optimierung der Organisations- und Kostenstruktur, des technischen Systems und des Zertifizierungsprozesses zukunftsfähig aufzustellen. „Wir sind aufgrund der großen Bedeutung des barrierefreien Tourismus und der politischen Unterstützung für das System ‚Reisen für Alle‘ der festen Überzeugung, dass dieses ab 2024 mit einer neuen, optimierten Struktur erfolgreich und zukunftsfähig fortgeführt wird“, sagte Schrader.

Zwölf barrierefreie Angebote und drei Urlaubsinspirationen in Güstrow
Mandy Mater, zweite Stadträtin der Barlachstadt Güstrow, sagte: „Wir freuen uns, als erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern nach ‚Reisen für Alle‘ zertifiziert zu werden. Dabei haben wir bewusst darauf geachtet, unsere Urlaubsinspirationen breit anzulegen, um möglichst alle Zielgruppen zu erreichen. Denn Barrierefreiheit nutzt allen Menschen und geht uns alle etwas an. Daher setzen wir uns auch im Tourismus für ein Leben ohne Barrieren ein.“

Zu den Zertifizierten der Residenzstadt, die sich auf besondere Weise für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, Seh- und Hörbehinderung oder kognitiver Beeinträchtigung engagieren, zählen die drei Beherbergungsbetriebe „Strandhaus am Inselsee Hotel & Restaurant“, „Kurhaus am Inselsee Hotel & Restaurant“ sowie „Hotel am Schlosspark“. Die Restaurants im „Strandhaus & Kurhaus am Inselsee“ und im „Hotel am Schlosspark“ (Wallenstein) laden zu kulinarischen Entdeckungsreisen ein, und die Ernst-Barlach-Museen – Atelierhaus und Gertrudenkapelle, die Städtische Galerie Wollhalle und das Stadtmuseum – haben ihr Angebot teilweise barrierefrei zugänglich gemacht. Des Weiteren gehören das Rathaus, der Wildpark MV, die Pfarrkirche St. Marien und nicht zuletzt die örtliche Touristinformation zu den Ausgezeichneten.

Drei so genannte Urlaubsinspirationen, die das Angebot zertifizierter Anbieter in sich vereinen, sollen Gästen je nach Reisemotiv das Stadterlebnis erleichtern. Diese sind überschrieben mit „Güstrow.historisch“, „Güstrow.kunstvoll“ und „Güstrow.tierisch.gut“ und können auf eingesehen werden. Die offizielle Übergabe der Urkunde „Tourismusort Barrierefreiheit geprüft“ an Güstrow erfolgt am 22. August.

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Die Naturoase Gustow gehört zu den nachhaltigen Urlaubswelten der im-jaich oHG.

18. Aug 2023

| Nr. 41

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News August (2) +++

Die im-jaich oHG zählt für ihre nachhaltigen Urlaubswelten zu den zehn Nominierten für den Deutschen Tourismuspreis 2023. Der Online-Pitch der Nominierten kann am 5. September um 10:15 live verfolgt werden und das Publikum hat dabei die Möglichkeit, den Favoriten ins Finale zu wählen. Mit dem Deutschen Tourismuspreis zeichnet der Deutsche Tourismusverband (DTV) zukunftsweisende Angebote und Projekte für den Deutschlandtourismus aus. Bewertet werden der Innovationsgrad sowie „Soziale Nachhaltigkeit & Qualität“, „Ökonomische Nachhaltigkeit & wirtschaftliche Effekte“ und „Ökologische Nachhaltigkeit“. Erst kürzlich hatte das Unternehmen den Deutschen Demografie Preis 2023 in der Kategorie „Nachhaltigkeit, ernst genommen“ erhalten.
Hier geht es am 5. September zum Online-Pitch:

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Höfe-Herbst in Vorpommern

16. Aug 2023

| Nr. 39

| Neues aus den Regionen

Erster Höfe-Herbst in der Region Vorpommern

Vom 29. September bis 15. Oktober 2023 findet in Vorpommern-Greifswald erstmalig ein Höfe-Herbst statt. In den zwei Wochen öffnen zwölf Landwirtschaftsbetriebe für Gäste und es finden Regionalmärkte mit Anbietern aus der Region statt. Ziel der Aktion ist es, Interessierten Einblicke in die Arbeit der Betriebe zu geben und das Verständnis für landwirtschaftliche Produktion zu erhöhen. Das Angebot auf den teilnehmenden Höfen reicht von Führungen über Vorträge im „Grünen Klassenzimmer“ bis hin zu Kaffee und Kuchen im Hof-Café und größeren Festen und Veranstaltungen. Dazu Sven Köppert, Projektverantwortlicher beim Tourismusverband Vorpommern: „Das Interesse an nachhaltigen und regionalen Angeboten und Produkten steigt; das diesbezügliche Bewusstsein hat sich verändert und die Landwirtschaft ist ein großer Wirtschaftsfaktor in unserer Region. Mit dem Höfe-Herbst widmen wir uns einem Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt und gleichzeitig trefflich zu Vorpommern passt. So kommt alles zusammen und Angebote, die es zum Teil seit Jahren gibt, erscheinen kompakt gebündelt auf der Landkarte. Nicht zuletzt ist das Projekt ein tolles Format, das die Veranstaltungslandschaft in der Region bereichert.“

Zu den teilnehmenden Betrieben zählen unter anderem die Inselmühle in Usedom, der Grüne Gänsehof in Ladenthin, der Erlebnisbauernhof in Schwennenz oder die Rinderzucht Augustin KG in Kemnitz bei Greifswald, die Peeneland Agrag GmbH, der Hofladen Villa Kunterbunt in Lütow auf Usedom sowie Betriebe in Freest und Rossow bei Löcknitz.

Seinen Abschluss findet der Höfe-Herbst 2023 am 14. Oktober mit einem Regionalmarkt im Naturerlebnispark Gristow. Hier werden von 10:00 bis 17:00 Uhr landwirtschaftliche Erzeugnisse und Kunsthandwerk angeboten. Des Weiteren gehören Bühnenaufführungen, Musik, eine Hüpfburg, Kinderschminken und Ponyreiten zum Programm.

Gäste, die noch nach einem Urlaub auf dem Bauernhof suchen, werden fündig.
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Das Doberaner Münster an der Mecklenburgischen Ostseeküste

16. Aug 2023

| Nr. 39

| Neues aus den Regionen

Fünf Gründe für einen Herbsturlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste

Der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder hat Tipps für die Herbstsaison zusammengetragen. Im Folgenden eine Auswahl von fünf Gründen, weitere finden Interessierte auf :

1. Vögel auf der Vogelschutzinsel Langenwerder beobachten
Rein in die Gummistiefel, durch die Brandung laufen und wieder Kind sein. Ruhe genießen am nahezu menschenleeren Strand, nach einem Herbststurm Hühnergötter und Bernstein suchen und finden. Viele Ostseebäder bieten im Herbst geologische Strandwanderungen und Strandexkursionen an, bei denen Expertinnen und Experten Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt am Ostseestrand geben. Bis zum 15. Oktober findet mit Treffpunkt am Gollwitzer Ufer auf der Insel Poel jeweils sonntags um 10:00 Uhr eine Führung mit einem Vogelwart über die Vogelschutzinsel Langenwerder statt.
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2. Zeit für Kultur finden
An der Mecklenburgischen Ostseeküste befindet sich die so genannte „Perle der Backsteingotik": das Doberaner Münster. Für einen Besuch der im 13. Jahrhundert erbauten hochgotische Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters mit einer der reichsten mittelalterlichen Ausstattungen bieten sich beispielsweise der Tag des offenen Denkmals am 10. September, die Doberaner Klostertage vom 15. bis 19. September oder die 15. Doberaner Kulturnacht am 7. Oktober an.
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3. Durch Herbstwälder wandern
Wenn sich das Laub bunt verfärbt, lockt es Ausflügler vor allem in die Wälder und an Seen, um den Panoramablick zu genießen. Zu diesen Erlebnissen zählt unter anderem eine Wanderung um den Neuklostersee. Die etwa zehn Kilometer lange Tour führt direkt am See entlang. Start- und Endpunkt ist Badeanstalt in Neukloster. Hier bietet der „Ankerplatz“ bei schönem Wetter Kaffee, Kuchen, Tretboote und Stand-up-Paddles zum Verleih.
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4. Begegnungen mit Künstlern machen
Viele Kunstschaffende an der Mecklenburgischen Ostseeküste heißen Gäste das ganze Jahr über willkommen und öffnen ihre Galerien und Ateliers auf Anfrage oder zu festen Terminen. Der Atelierführer „KunstOffen in Mecklenburg“ enthält die entsprechenden Adressen und kann auch online unter www.ostseeferien.de/kataloge bestellt werden. Im September und Oktober finden außerdem verschiedene Kunsthandwerkermärkte auf der Insel Poel in der Wismarbucht statt (2. und 3. September., 16. und 17. September, 19. September, 3. Oktober). Zudem lohnt sich ein Besuch im Galeriecafé der Fotokünstlerin Claudia Drossert im Hafenort Kirchdorf.
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5. Regionale Spezialitäten wie Sanddorn und Fisch genießen
Im Herbst wird an der Ostseeküste der Sanddorn, die „Zitrone des Nordens“, geerntet. Im Klützer Winkel, zwischen der Hansestadt Wismar und dem Ostseebad Boltenhagen gelegen, bewirtschaftet die Familie Pagels in Wohlenberg seit 1998 eigene Sanddornplantagen und verarbeitet die heimischen Früchte zu Säften, Aufstrichen, Chutneys und anderen Leckereien. Wer lieber selbstgefangenen Fisch genießen möchte, fährt mit Kutter zu Angelfahrten auf das offene Meer hinaus. An der Küste liegen vor allem Hochsee- und Brandungsangeln auf Flundern, Schollen und Dorsche hoch im Kurs. Sollte mal nichts beißen: Frischer Fisch kommt in nahezu allen Restaurants der Region auf die Teller.
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Käseschaum mit Trüffeln und Grießnocken

15. Aug 2023

| Nr. 39

| Neues aus den Regionen

Genießen im Welterbe: Tafelhuus in Wismar erobert Spitzenplatz in der Region

In der aktuellen Fassung des Gourmet-Portals Restaurant-Ranglisten ist das „Tafelhuus“ in der Hansestadt Wismar erstmals das gastgeberische-kulinarische Flaggschiff in Stadt und Landkreis. Das zum Wonnemar Resort-Hotel Wismar gehörende Restaurant erreicht mit 49,20 Punkten im Landesmaßstab den 29. Platz.

Die Ergebnisse des Portals basieren auf einem von Gustav Volkenborn (1941-2006) entwickeltem und jetzt von Hannes Buchner weitergeführten Punktesystem, dem die Veröffentlichungen von Restaurantführern wie Guide Michelin, Gault Millau und Der Feinschmecker Guide einfließen und in Relation zueinander gesetzt werden.

Das „Tafelhuus“ hat sich im Laufe der Jahre in der Rangliste behauptet und seine Küche kontinuierlich entwickelt. Den Anspruch „Stil trifft auf Geschmack“ haben sich die Eigner auf die Fahnen geschrieben. Gäste können in ungezwungener Atmosphäre die offene Küche live erleben, in der Mario Peters als Küchenchef das Zepter führt. Der 40-Jährige geborene Kühlungsborner hat bereits in renommierten Häusern des Landes wie im „Grand Hotel Heiligendamm“, im „Trihotel am Schweizer Wald“ in Rostock oder im „nixe Boutiquehotel & Spa“ in Binz gearbeitet und setzt diese Erfahrungen in seiner täglichen Arbeit um. „Wir stehen für übersichtliche, moderne Küche. Bei uns steht das Produkt im Vordergrund, das wir auf dem Teller geschmacklich-kombinatorisch ansprechend in Szene setzen. Wir konzentrieren uns sowohl auf die Angebote der Saison als auch auf neu interpretierte Klassiker“, beschreibt Peters das Konzept. Die überschaubar gestaltete Karte wechsele immer dann, wenn im Team neue kulinarische Ideen entstünden. Der Fokus der Küche sei nicht auf kulinarische Meriten wie Michelin-Sterne und Gault Millau-Kochmützen gerichtet. Entscheidend sei der zufriedene Gast. Über Anerkennung, in welcher Form auch immer, freue man sich natürlich.

Neben dem „Tafelhuus“ gehören zu den nach Volkenborn gelisteten Restaurant in Wismar und im Landkreis auch das Restaurant „Allesisstgut“ in Nakenstorf bei Neukloster, das Schlossrestaurant 1745 in Kalkhorst, das „Rialto“ sowie das „Joseph – Wiener Wirtshaus“ in Wismar.
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50 Künstlerinnen und Künstler aus MV und Stralsunds Partnerstädten stellen unter anderem in der Volkswerft aus.

15. Aug 2023

| Nr. 39

| Neues aus den Regionen

Volkswerft Stralsund wird erstmals zum Ort der Kunst

Bis zum 8. Oktober 2023 findet in Stralsund die 33. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e. V. statt. Unter dem Titel „BETWIXT AND BETWEEN“ bringt die Schau 50 Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern sowie aus den Partnerstädten Kiel, Pori (Finnland) und Malmö (Schweden) zusammen, die sich in ihren Werken mit dem Zustand des Um- und Aufbruchs als auch Grenzmomenten und Übergängen in der Kunst auf unterschiedliche Art auseinandersetzen. Zu kontroversen Themen der Zeit gehören in diesem Kontext Krieg, Inflation und globale Erwärmung ebenso wie Flucht, Identität und Individualität.

Ausstellungsorte sind die Volkswerft Stralsund und die Kulturkirche St. Jakobi. Die Gegensätzlichkeit der Orte und damit die Spannung für die Ausstellung seien laut Veranstalter schon in deren Lage begründet: Während sich die Kirche in der Innenstadt in zentraler Lage befinde, liege die Werft in einem Gewerbegebiet in der Nähe der Rügendammbrücke und erstmals Ausstellungsort für Kunst. Auch der Weg zwischen den beiden Orten trage laut Veranstalter Potenzial für einen Dialog. So dienen ehemalige, jetzt künstlerisch gestaltete Spinde der Werftmitarbeitenden als Verbindung beider Orte. In diesem Sinn verkörpere die Ausstellung einen Zustand des Dazwischen-Seins.

Die erste Vorsitzende des Künstlerbundes MV, Anne Hille, erklärt: „Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler setzen sich ihren Werken mit dem Zustand des Um- und Aufbruchs auf unterschiedliche Art auseinander. Die gezeigten Positionen reichen von Videoarbeiten über Fotografie und Klangkunst bis hin zu Grafiken, Skulpturen, Kunst im öffentlichen Raum und Gemälden. Die Kunstschaffenden waren eingeladen, über jene Grenzräume und -zeiten nachzudenken.“

Besucht werden kann die von der Hamburger Kunsthistorikerin Zahra Hasson-Taheri kuratierte Ausstellung dienstags bis sonntags jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Am 16. September ist eine Midissage und am 8. Oktober eine Finissage geplant. Im Rahmenprogramm werden weitere Veranstaltungen angeboten. Zudem gibt es einen Ausstellungskatalog. Die Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes MV gilt als die wichtigste Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Mecklenburg-Vorpommern und wechselt jährlich ihren Standort.
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Wandern in der Mecklenburgischen Schweiz

15. Aug 2023

| Nr. 39

| Neues aus den Regionen

Zu Schlössern und Seen: Neues Sportwander-Event in der Mecklenburgische Schweiz

Am 16. September 2023 findet in der Müritz-Region und der Mecklenburgischen Schweiz erstmals organisiertes Sportwandern statt. Die von dem in Waren (Müritz) ansässigen Unternehmen „UP UN DAL – Sportwandern“ gesetzte Premierenveranstaltung richtet sich unter dem Titel „regional. sportiv. nachhaltig“ an wanderfreudige Enthusiasten, die mit sportivem Anspruch die Natur in der Region Mecklenburgische Schweiz entdecken möchten. Auf dem Weg sollen der Mix aus hügeliger Wald- und Wiesenlandschaft, Seen und Schlössern begeistern. Dazu Organisator Steffen Kerfers, der sich unter anderem als Ausrichter der Müritz Sail bereits einen Namen gemacht hat: „Wir geben mit unseren Touren dem Sportwandern ein besonderes Profil und wollen damit die Liebe zur Natur und aktive sportliche Betätigung gleichermaßen wecken und fördern. Wir möchten vor allem, dass unsere Wandertouren so ökologisch und nachhaltig wie möglich sind. Das ist oberstes Credo unserer Planung, Organisation und Durchführung.“

Es stehen zwei kostenpflichtige Touren mit unterschiedlichen Startzeiten zur Auswahl: Die „36 K-Tour“, sprich die Wanderung über 36 Kilometer, führt zum Schloss Ulrichshusen. Mit Start in Waren (Müritz) geht es dabei entlang des Tiefwarensees fast ausschließlich auf Wald- und Forstwegen zu dem im Besitz der Familie von Maltzahn befindlichen Anwesen. Das Schloss gehört zu den Austragungsorten der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und dient im Rahmen der Tour als Rast- und Verpflegungspunkt. Weiter geht es „up un dal“ (niederdeutsch für: auf und nieder) über einen gut profilierten Wald- und Feldweg entlang einer alten Bahnstrecke, die heute als Draisinenstrecke genutzt wird, nach Alt Falkenhagen. Endpunkt der Wanderung ist der Neue Markt in Waren (Müritz). Dort findet ein Get-together statt.

Auch die „60 K-Tour“ startet in Waren (Müritz) und hat bis Ulrichshusen denselben Streckenverlauf. Danach geht es zum Teil auf Wanderwegen wie dem Mecklenburgischen Kapellenweg weiter, einem Pilgerpfad, der acht Andachtsorte aus dem 13. Jahrhundert miteinander verbindet. Weiter geht es mit Blick über die Mecklenburgische Schweiz entlang des Malchiner Sees zum Gut und Schloss Basedow, das mit seinem weitläufigen Landschaftspark zu den bedeutendsten Schlossanlagen in Mecklenburg-Vorpommern gehört. Im Basedower Farmer Hotel ist eine Rast geplant, bevor es zurück nach Waren (Müritz) geht.
Weitere Informationen: www.sportwandern-mv.de

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Titel der neuen Schlösserkarte

03. Aug 2023

| Nr. 38

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News August +++

+++ Landestourismusverband gibt Schlösserkarte heraus +++
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Schlösserkarte auf den Weg gebracht. Darin sind rund 60 Schlösser zwischen Ostseeküste und Seenplatte verzeichnet samt Hinweisen auf die in ihnen ausgetragenen Veranstaltungen. Ob Urlaub und Hochzeit im Schloss oder Workation, sprich die Nutzung der ehrwürdigen Gemäuer als Arbeitsplatz, in der Karte werden diese Themen umfangreich abgebildet. Die gedruckte Schlösserkarte erscheint im September und kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 40 30 500 bestellt werden.
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Familie am Strand von Dierhagen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

02. Aug 2023

| Nr. 37

| Pressemitteilungen

Region Fischland-Darß-Zingst will sich weiter als Familienreiseziel etablieren

In Mecklenburg-Vorpommern bieten 98 als besonders familienfreundlich ausgezeichnete Urlaubsorte und Gastgeber hochwertige Angebote, abwechslungsreiche Kinderprogramme und familienfreundliche Preise für einen Urlaub mit der ganzen Familie an. Das Qualitätssiegel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“ erhalten nur diejenigen Anbieter, die sich komplett auf die Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Eltern eingestellt haben. Verliehen wird das Siegel für drei Jahre. Danach muss in einer weiteren Prüfung der neuerliche Beweis für die Familienfreundlichkeit erbracht werden, um die goldene Krone von Urlaubskönig Gustav, dem Signet für zertifizierte Familienfreundlichkeit, zu erhalten.

Zu diesen Orten gehört in der Region Fischland-Darß-Zingst unter anderem das „Experimentarium“ in Zingst, in dem ausgewählte Gesetzmäßigkeiten aus Physik und Mathematik auf spielerische Art erlebbar gemacht werden. Familien mit zwei und mehr Kindern erhalten dort auch an Veranstaltungstagen vergünstigte Eintrittskarten. Familienkarten gibt es auch im Freilichtmuseum in Klockenhagen, das als historisches Dorf mit mecklenburgischen Bauernhäusern, Scheunen, Bockwindmühle und Dorfkirche bezaubern möchte. Im 22 Hektor großen Vogelpark Marlow, in dem Tiere aus allen Kontinenten zu bewundern sind und in dem auch in Baumhäusern genächtigt werden kann, werden ebenfalls Familienkarten angeboten.

Darüber hinaus bietet das Nationalparkamt Born noch bis zum 30. August jeweils mittwochs unter dem Titel „Natur auf der Spur“ kostenfreie Familienführungen durch den Darßwald an. Startpunkt ist jeweils um 11:00 Uhr die Waldschranke Buchenstraße in Prerow, in der Nähe des Hotels Bernstein. Die Führung durch den Wald ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet.

Ebenfalls bis Ende August lockt die „Zingster StrandLust“ jeden Freitag von 11:00 bis 18:00 Uhr an den Sportstrand/Übergang 14 und bietet unentgeltlich ein vielseitiges Programm aus Sportkursen, Kreativangeboten und Beachfußball-Turnieren für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen an. Dazu gehören auch Schnupperkurse im Surfen und Hula-Hoop-Kurse. Bis Ende August finden zudem auf der Zingster Freilichtbühne an der Seestraße die Rumpelstil-Festwochen, der Dierhäger Kindersommer sowie bis in den Oktober der Kultur-Familiensommer statt, für die ebenfalls kein Eintritt erhoben wird.

Außerdem präsentiert die Deutsche NaturfilmStiftung gGmbH bis 30. August zum dritten Mal die „NaturfilmNächte“ an den Spielorten Zingst, Wieck, Born, Ahrenshoop und Rövershagen. Bei den Open-Air-Vorführungen können Besucherinnen und Besucher fünf Filmhighlights rund um die Schönheit der Natur und zu prägenden Umweltthemen auf großer Leinwand unter freiem Himmel erleben. Das stimmt bereits auf das „Darßer NaturfilmFestival“ ein, das vom 3. bis 8. Oktober auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst veranstaltet wird.

Zu den zertifizierten, familienfreundlichen Unterkünften in der Region Fischland-Darß-Zingst zählen des Weiteren das „Hostel Haus 54“ in der Hanshäger Straße in Zingst sowie das Strandhotel Fischland in Dierhagen samt angeschlossenen Ferienwohnungen und -häusern mit einem breiten Angebot für sportliche Aktivitäten.

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