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28. Mär 2017
| Neues aus den Regionen
Jugendherberge Warnemünde erstrahlt in neuem Look
Pünktlich zum Saisonstart empfängt die Jugendherberge Warnemünde Gäste in rundum erneuerten Räumlichkeiten. Vier Monate lang wurde geschliffen und gehämmert, gemalert und gebohrt, um das erstmals vor rund 15 Jahren eröffnete Bettenhaus freundlicher erscheinen zu lassen und mit maritimen Elementen den Wiedererkennungswert zu steigern. Die Investitionskosten betrugen rund 290.000 Euro. Im Fokus der Sanierungsmaßnahmen standen die Neugestaltung des Foyers und der Rezeption, der Bau eines Freizeitraumes sowie die Aufarbeitung aller 122 Zimmer. Ein Bistro sowie ein angeschlossenes Freizeitzimmer, das die Themen Gesundheit und Sport aufgreift und im Surferstyle Warnemünde-Flair vermittelt, verspricht sowohl bei der Ankunft wie auch während des gesamten Aufenthalts in der Jugendherberge kurzweilige Momente vor allem für die Jüngeren.
Der Umbau der Jugendherberge Warnemünde ist Teil eines umfangreichen Renovierungsprogramms des DJH-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Über einen Zeitraum von rund zwei Jahren werden bis Ende 2017 mehr als drei Millionen Euro in Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen investiert. Damit sollen die Qualität der Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern verbessert, nachhaltige Strukturen geschaffen und die Position als größter und wichtigster Anbieter von Kinder- und Jugendübernachtungsstätten im Land ausgebaut werden. Bereits im Jahr 2016 sind unter anderem in den Jugendherbergen Wismar, Zingst und Heringsdorf auf der Insel Usedom Speisesäle oder Rezeptionen erneuert sowie Optimierungen in puncto Gebäudesicherheit, Technik und Ver- und Entsorgung vorgenommen worden.
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20. Mär 2017
| Pressemitteilungen
MV noch schneller und bequemer erreichbar
Zwei neue Flugverbindungen aus Österreich sowie eine neue Linie aus der Schweiz erleichtern in der Saison 2017 die Anreise aus zwei der wichtigsten Herkunftsmärkte des Urlaubslandes: Vom 19. Mai bis zum 27. Oktober 2017 fliegt Germania zweimal wöchentlich freitags und sonntags von Zürich und vom 26. Mai bis zum 10. September ebenfalls freitags und sonntags von Wien nach Rostock-Laage sowie an den gleichen Tagen retour. Die Verbindungen in die beiden größten Städte Österreichs und der Schweiz wurden in Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern, Tourismusorganisationen und Kreuzfahrtreedereien etabliert. Die Verbindung von Wien ist die erste Linienverbindung von Österreich nach Rostock-Laage. Neu ist zudem der Bus-Transfer für die Flüge von und nach Wien und Zürich zwischen Rostock-Laage und der Insel Rügen sowie der Mecklenburgischen Seenplatte, der auf die Flugzeiten abgestimmt ist. Diesen können Gäste direkt unter buchen. Der Flughafen Heringsdorf auf der Insel Usedom wird von Linz vom 12. Mai bis zum 15. September 2017 mit einer Maschine der Linie Austria Airlines immer freitags angeflogen, am gleichen Tag verkehrt die Maschine in die Gegenrichtung.
Folgende etablierte Verbindungen werden in der Saison 2017 fortgesetzt: Aus Stuttgart haben Gäste bis zum 28. Oktober 2017 die Möglichkeit, mit Eurowings zweimal wöchentlich Rostock-Laage im Flug zu erreichen. Die Linie bmi regional bringt Gäste aus München ganzjährig täglich und sonntags zweimal pro Tag nach Rostock-Laage. Beide Verbindungen verkehren an jeweils den gleichen Tagen auch in die Gegenrichtung. Zudem bringt Eurowings bis zum 28. Oktober 2017 jeweils samstags Urlauber aus Stuttgart nach Heringsdorf auf Deutschlands zweitgrößte Insel Usedom sowie ebenfalls samstags zurück nach Stuttgart. Vom 8. April bis zum 28. Oktober verkehrt Eurowings zudem samstags von Düsseldorf nach Heringsdorf sowie am gleichen Tag retour. Vom 15. April bis zum 28. Oktober können Gäste mit Lufthansa von Frankfurt nach Heringsdorf sowie in die Gegenrichtung reisen. Vom 4. Juni bis zum 10. September fliegt eine Maschine der Linie SkyWork immer sonntags von Bern nach Heringsdorf via Basel sowie am gleichen Tag zurück. Ab 2. September gelangen Gäste mit einer Maschine der Linie Germania immer samstags von Dortmund nach Heringsdorf und zurück.
Zügig an die Küste von Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern ist aus den deutschsprachigen Ländern mit der Bahn gut zu erreichen.
Es bestehen umsteigefreie ICE-/IC-Direktverbindungen zum Beispiel aus den Regionen Rhein/Ruhr, Rhein/Main, Baden-Württemberg, Hamburg, Hannover, Leipzig/Halle, Erfurt und Berlin. Es werden ganzjährig Direktverbindungen auch bis auf die Insel Rügen angeboten. Ab München fährt beispielsweise ein ICE täglich umsteigefrei bis ins Ostseebad Binz beziehungsweise ein IC mit Halt in Neustrelitz und Waren (Müritz) ebenfalls täglich nach Rostock. Zudem gelangen Gäste täglich von Koblenz über Duisburg und Bremen mit einer direkten IC-Verbindung bis nach Binz. Von Karlsruhe über Frankfurt und Hannover besteht mehrmals täglich eine direkte IC-Verbindung nach Rostock und Stralsund. Attraktiv für Nachtschwärmer dürfte zudem die neue Verbindung mit dem Nacht-Intercity von Köln über Dortmund, Berlin, Neustrelitz und Rostock ins Ostseebad Binz sein. Bei gedimmtem Licht starten Reisende vom 23. Juni bis zum 1. September 2017 freitags um 23.00 Uhr in Köln und erreichen Binz um 11.15 Uhr. Außerdem ist Mecklenburg-Vorpommern entspannt im Schlaf erreichbar: Die neue Nachtreiseverbindung mit dem ÖBB Nightjet, die bequem über die Internetseite der Deutschen Bahn buchbar ist, startet beispielsweise täglich um 20.00 Uhr von Zürich und fährt über Karlsruhe, Frankfurt (Main) und Erfurt nach Berlin, wo samstags im Sommer um 6.30 Uhr ein direkter Anschlusszug nach Rostock, in die Mecklenburgische Seenplatte und weiter nach Rügen verkehrt. Aus Österreich können Urlauber die Euronight-Verbindung von Wien nach Berlin nutzen: Gäste starten um 22.50 Uhr in Wien, erreichen Berlin um 9.00 Uhr und können samstags bequem mit einem direkten Anschluss um 9.24 Uhr an die Ostseeküste oder in die Mecklenburgischen Seenplatte weiterreisen. Auch aus der Schweiz beziehungsweise aus Österreich bestehen sowohl Tagesverbindungen mit ICE-Zügen als auch weitere Nachtzugverbindungen nach Berlin und Hamburg mit Anschlüssen weiter zur Ostseeküste oder in die Mecklenburgische Seenplatte. Fernbusse erweitern Flexibilität
Eine Reihe von Fernbusstrecken erweitern die Anreisemöglichkeiten nach Mecklenburg-Vorpommern zu günstigen Preisen. So erhöht „FlixBus“ seine Stopps im Nordosten 2017 auf mehr als 30 Ziele unter anderem auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sowie den Inseln Rügen und Usedom. Die Usedomer Bäderbahn bringt Gäste mit dem Bus unter anderem nach Berlin und Hamburg. Ein IC-Bus der Deutschen Bahn verkehrt täglich von Kopenhagen über Rostock nach Berlin und zurück. Von Schweden, Norwegen und Dänemark gelangen Gäste zudem mit Eurolines nach Rostock. Weitere Informationen:
Mecklenburg-Vorpommern ist aus den deutschsprachigen Ländern mit der Bahn gut zu erreichen.
Es bestehen umsteigefreie ICE-/IC-Direktverbindungen zum Beispiel aus den Regionen Rhein/Ruhr, Rhein/Main, Baden-Württemberg, Hamburg, Hannover, Leipzig/Halle, Erfurt und Berlin. Es werden ganzjährig Direktverbindungen auch bis auf die Insel Rügen angeboten. Ab München fährt beispielsweise ein ICE täglich umsteigefrei bis ins Ostseebad Binz beziehungsweise ein IC mit Halt in Neustrelitz und Waren (Müritz) ebenfalls täglich nach Rostock. Zudem gelangen Gäste täglich von Koblenz über Duisburg und Bremen mit einer direkten IC-Verbindung bis nach Binz. Von Karlsruhe über Frankfurt und Hannover besteht mehrmals täglich eine direkte IC-Verbindung nach Rostock und Stralsund. Attraktiv für Nachtschwärmer dürfte zudem die neue Verbindung mit dem Nacht-Intercity von Köln über Dortmund, Berlin, Neustrelitz und Rostock ins Ostseebad Binz sein. Bei gedimmtem Licht starten Reisende vom 23. Juni bis zum 1. September 2017 freitags um 23.00 Uhr in Köln und erreichen Binz um 11.15 Uhr. Außerdem ist Mecklenburg-Vorpommern entspannt im Schlaf erreichbar: Die neue Nachtreiseverbindung mit dem ÖBB Nightjet, die bequem über die Internetseite der Deutschen Bahn buchbar ist, startet beispielsweise täglich um 20.00 Uhr von Zürich und fährt über Karlsruhe, Frankfurt (Main) und Erfurt nach Berlin, wo samstags im Sommer um 6.30 Uhr ein direkter Anschlusszug nach Rostock, in die Mecklenburgische Seenplatte und weiter nach Rügen verkehrt. Aus Österreich können Urlauber die Euronight-Verbindung von Wien nach Berlin nutzen: Gäste starten um 22.50 Uhr in Wien, erreichen Berlin um 9.00 Uhr und können samstags bequem mit einem direkten Anschluss um 9.24 Uhr an die Ostseeküste oder in die Mecklenburgischen Seenplatte weiterreisen. Auch aus der Schweiz beziehungsweise aus Österreich bestehen sowohl Tagesverbindungen mit ICE-Zügen als auch weitere Nachtzugverbindungen nach Berlin und Hamburg mit Anschlüssen weiter zur Ostseeküste oder in die Mecklenburgische Seenplatte. Fernbusse erweitern Flexibilität
Eine Reihe von Fernbusstrecken erweitern die Anreisemöglichkeiten nach Mecklenburg-Vorpommern zu günstigen Preisen. So erhöht „FlixBus“ seine Stopps im Nordosten 2017 auf mehr als 30 Ziele unter anderem auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sowie den Inseln Rügen und Usedom. Die Usedomer Bäderbahn bringt Gäste mit dem Bus unter anderem nach Berlin und Hamburg. Ein IC-Bus der Deutschen Bahn verkehrt täglich von Kopenhagen über Rostock nach Berlin und zurück. Von Schweden, Norwegen und Dänemark gelangen Gäste zudem mit Eurolines nach Rostock. Weitere Informationen:
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15. Mär 2017
| Pressemitteilungen
Feature: Im Himmelslicht zum Schöpfungstag
Dieses Bild nimmt gefangen. Nicht nur, weil es so groß ist und fast allein die ganze Stirnwand einnimmt. „Der alte Schifferfriedhof“ entstand 1893 und zeigt eine Frau in Trauergewand und schwarzer Haube inmitten einer Wiese voller gelber Blumen. Die Frau trägt einen Blütenkranz in der Hand. Sie geht über die Düne zum Friedhof, den ein schlichter Holzzaun von der Wiese trennt. Hinter dem Zaun stehen krumm und schief verwitterte Kreuze. Hinter der Frau schimmert das Meer in der Ferne. Und über ihr flirrt der Himmel in eigenartigem Licht.
Das Bild stammt von Paul Müller-Kaempff und hängt im Kunstmuseum Ahrenshoop. Wie viele Gemälde von Dutzenden Männern und Frauen, die sich über Generationen so unsterblich in Natur und Licht auf dem schmalen Streifen Land zwischen Bodden und Meer verliebten, dass sie beschlossen, für immer hier zu bleiben. Und all das zu malen, zu malen und nochmals zu malen, was sie so sehr begeisterte. Hunderte von Werken entstanden so über die Jahre, und eine repräsentative Kollektion wird dieses Jahr alle Kunstfreunde überglücklich machen. Unter anderem. Denn Ahrenshoop feiert – den 125. Jahrestag seiner berühmten Künstlerkolonie.
Spätsommer 1889. Der Oldenburger Maler Paul Müller-Kaempff und sein Kollege Oskar Frenzel weilen auf dem Fischland. Bei einer Wanderung entlang der Steilküste des Hohen Ufers erblicken sie von der letzten Anhöhe plötzlich ein winziges Dorf. Im Grunde nicht mehr als ein paar reetgedeckte Fischer- und Bauernhäuser, doch der Anblick haut die Männer schlichtweg um. „Wir hatten von dessen Existenz keine Ahnung und blickten überrascht und entzückt auf dieses Bild des Friedens und der Einsamkeit. Kein Mensch war zu sehen, die altersgrauen Rohrdächer, die grauen Weiden und grauen Dünen gaben dem ganzen Bilde einen Zug tiefsten Ernstes und willkommener Unberührtheit. Es war Liebe auf den ersten Blick.“
Müller-Kaempffs tiefer Eindruck vom verträumten „Powerdörp“, von der Schönheit des Fischlandes und vom einzigartigen Licht spricht sich schnell herum. Bald beginnen Seelenverwandte die Gegend zum Thema ihres Schaffens zu machen und so zunächst gewissermaßen visuell zu „kolonisieren“. Sie lieben die Weite der Landschaft, die zum Symbol wird für mentale und künstlerische Freiräume. Sie verewigen das mal blaue, mal graue, mal sanfte, mal wütende Meer. Sie malen die Dünen und die Steilküste. Die mit Schilf gedeckten alten Fischerkaten und Scheunen. Die Fischer in ihren Segelbooten. Die Wiesen am Bodden und die Wälder am Darß. All das und vieles mehr ist fortan Sujet, über alle Jahreszeiten hinweg.
Von der bildlichen Aneignung bis zur tatsächlichen Ansiedlung ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. 1892 baut Müller-Kaempff in der Dorfstraße ein Atelier- und Wohnhaus und begründet mit neun Kollegen die Künstlerkolonie Ahrenshoop. Bald schließen sich weitere Mitstreiter an – zur Schar der tatendurstigen Talente gehören Oskar Frenzel, Carl Malchin, Hugo Müller-Lefensdorf, Louis Douzette, Anna Gerresheim, Doris am Ende und Elisabeth von Eicken.
Und es geht weiter, Schlag auf Schlag. 1894 eröffnet Müller-Kaempff das heutige Künstlerhaus Lukas als Pension und Malschule speziell für Frauen. Mehr als eine Alternative zum teuren Privatunterricht, denn Frauen – mögen sie noch so begabt sein – bleibt im wilhelminischen Deutschland der Zugang zu staatlichen Kunstakademien verwehrt. Und so pilgern die „Malweiber“ – wie man sie damals nennt – um die Jahrhundertwende in Scharen nach Ahrenshoop und genießen hier ungeahnte individuelle und künstlerische Freiheit.
Um 1900 arbeiten und unterrichten 16 Maler in und um Ahrenshoop. 1909 entsteht der Kunstkaten als erste Galerie für die dem Ort verbundenen Künstler – ein Ausstellungsort, der bald schon überregionale Strahlkraft erlangt. Mit dem ersten Weltkrieg dann zerbricht die Künstlerkolonie. Viele Maler müssen kriegsbedingt ihre Häuser aufgeben, aber auch ohne den Kolonie-Status besitzt das inzwischen beliebte Seebad große Anziehungskraft. Die nächste Avantgardisten-Generation lässt nicht lange auf sich warten: der Zeichner Fritz Koch-Gotha etwa und seine Frau Dora Koch-Stetter, die den Expressionismus nach Ahrenshoop bringt. Oder der frühere Bauhaus-Meister Gerhard Marcks und sein Freund Alfred Partikel, der im Oktober 1945 im Ahrenshooper Holz spurlos verschwindet.
An der Faszination für Land und Landschaft ändert sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg nichts: 1949 schwärmt die Heimatschriftstellerin Käthe Miethe: „Blau liegt an einem Früh-sommertag der Bodden mit seinen Buchten. Blau breitet sich der unendliche Himmel aus und blau schaut die See zu uns herüber. Das Land ist umwoben von einem hauchfeinen Schleier; so haben die Farben keine Härte, keine Sättigung. Sie sind durchscheinend wie die ferne, stille Welt. Um uns ist ein Schöpfungstag.“
Ihnen allen setzt Ahrenshoop in diesem Jahr ein Extra-Denkmal. Den „Pionieren“ Paul Müller-Kaempff und Elisabeth von Eicken ebenso wie den Heerscharen kreativer Geister, die fast alle Strömungen moderner deutscher Kunst repräsentierten. Die während Weimarer Republik, Nazi-Diktatur und zu DDR-Zeiten in Ahrenshoop einen Sehnsuchts-, Wallfahrts- und Zu-fluchtsort fanden und in der Idylle von Dorf und Landschaft Inspiration und künstlerische Er-füllung.
Mit einer Festwoche beginnen die Feierlichkeiten: Vom 25. März bis zum 2. April laden Kunsthäuser und Galerien zu Ausstellungseröffnungen, Führungen, Konzerten und Lesungen ein. Auf Bakel- und Schifferberg weisen dann überlebensgroße Skulpturen den Weg zur Künstlerkolonie, und ein Kunstpfad führt zu den beliebtesten Motiven der Maler. Herzstück des Festjahres ist die Ausstellung „Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Kunstmuseum; aber auch alle jährlich wiederkehrenden Höhepunkte stehen im Zeichen des Jubiläums – wie die 18. Lange Nacht der Kunst im August und die Filmnächte im September. Das letzte Wort schließlich haben die Fachleute, die im Oktober auf einem Symposium aktuelle Erkenntnisse zum Thema vorstellen. Auch das wieder im Kunstmuseum, das als architektonisches Ensemble übrigens selbst ganz und gar dem Erbe der Künstlerkolonie verhaftet ist.
Weitere Informationen:
Auszug aus dem Jubiläums-Programm 2017
24.03.
Auftakt des Jubiläumsjahres und Eröffnung der Ausstellung "Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop", Kunstmuseum 25.03.
Festwoche mit vielfältigen Aktivitäten an verschiedenen Orten in Ahrenshoop: Ortsführungen und Einweihung eines Kunstpfades durch den Künstlerort;
Lesung "Das rätselhafte Verschwinden des Malers Alfred Partikel", Neues Kunsthaus; Ausstellungseröffnung "Lockere Wolken" – Sichtbar in Ahrenshoop", Künstlerhaus Lukas; 26.03.
Ausstellungseröffnung "Elbhang & Weststrand – Dresdner Künstler in Ahrenshoop", Kooperationsausstellung im Kunstkaten, in der Strandhalle und in der Galerie Alte Schule 01.04.
Ausstellungseröffnung "Manntje manntje timpe te" mit Konzert im Hotel THE GRAND 27.05.
Ausstellungseröffnung "125 Bilder suchen eine Kolonie", Galerie im Hotel THE GRAND 19.08.
Lange Nacht der Kunst im Zeichen des Jubiläums, ganzer Ort 06.-09.09.
Filmnächte, Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas zeigen Filme im Sonderprogramm 21.-22.10. Symposium mit Fachvorträgen, Kunstmuseum
24.03.
Auftakt des Jubiläumsjahres und Eröffnung der Ausstellung "Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop", Kunstmuseum 25.03.
Festwoche mit vielfältigen Aktivitäten an verschiedenen Orten in Ahrenshoop: Ortsführungen und Einweihung eines Kunstpfades durch den Künstlerort;
Lesung "Das rätselhafte Verschwinden des Malers Alfred Partikel", Neues Kunsthaus; Ausstellungseröffnung "Lockere Wolken" – Sichtbar in Ahrenshoop", Künstlerhaus Lukas; 26.03.
Ausstellungseröffnung "Elbhang & Weststrand – Dresdner Künstler in Ahrenshoop", Kooperationsausstellung im Kunstkaten, in der Strandhalle und in der Galerie Alte Schule 01.04.
Ausstellungseröffnung "Manntje manntje timpe te" mit Konzert im Hotel THE GRAND 27.05.
Ausstellungseröffnung "125 Bilder suchen eine Kolonie", Galerie im Hotel THE GRAND 19.08.
Lange Nacht der Kunst im Zeichen des Jubiläums, ganzer Ort 06.-09.09.
Filmnächte, Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas zeigen Filme im Sonderprogramm 21.-22.10. Symposium mit Fachvorträgen, Kunstmuseum
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15. Mär 2017
Feature: Im Himmelslicht zum Schöpfungstag
Dieses Bild nimmt gefangen. Nicht nur, weil es so groß ist und fast allein die ganze Stirnwand einnimmt. „Der alte Schifferfriedhof“ entstand 1893 und zeigt eine Frau in Trauergewand und schwarzer Haube inmitten einer Wiese voller gelber Blumen. Die Frau trägt einen Blütenkranz in der Hand. Sie geht über die Düne zum Friedhof, den ein schlichter Holzzaun von der Wiese trennt. Hinter dem Zaun stehen krumm und schief verwitterte Kreuze. Hinter der Frau schimmert das Meer in der Ferne. Und über ihr flirrt der Himmel in eigenartigem Licht.
Das Bild stammt von Paul Müller-Kaempff und hängt im Kunstmuseum Ahrenshoop. Wie viele Gemälde von Dutzenden Männern und Frauen, die sich über Generationen so unsterblich in Natur und Licht auf dem schmalen Streifen Land zwischen Bodden und Meer verliebten, dass sie beschlossen, für immer hier zu bleiben. Und all das zu malen, zu malen und nochmals zu malen, was sie so sehr begeisterte. Hunderte von Werken entstanden so über die Jahre, und eine repräsentative Kollektion wird dieses Jahr alle Kunstfreunde überglücklich machen. Unter anderem. Denn Ahrenshoop feiert – den 125. Jahrestag seiner berühmten Künstlerkolonie.
Spätsommer 1889. Der Oldenburger Maler Paul Müller-Kaempff und sein Kollege Oskar Frenzel weilen auf dem Fischland. Bei einer Wanderung entlang der Steilküste des Hohen Ufers erblicken sie von der letzten Anhöhe plötzlich ein winziges Dorf. Im Grunde nicht mehr als ein paar reetgedeckte Fischer- und Bauernhäuser, doch der Anblick haut die Männer schlichtweg um. „Wir hatten von dessen Existenz keine Ahnung und blickten überrascht und entzückt auf dieses Bild des Friedens und der Einsamkeit. Kein Mensch war zu sehen, die altersgrauen Rohrdächer, die grauen Weiden und grauen Dünen gaben dem ganzen Bilde einen Zug tiefsten Ernstes und willkommener Unberührtheit. Es war Liebe auf den ersten Blick.“
Müller-Kaempffs tiefer Eindruck vom verträumten „Powerdörp“, von der Schönheit des Fischlandes und vom einzigartigen Licht spricht sich schnell herum. Bald beginnen Seelenverwandte die Gegend zum Thema ihres Schaffens zu machen und so zunächst gewissermaßen visuell zu „kolonisieren“. Sie lieben die Weite der Landschaft, die zum Symbol wird für mentale und künstlerische Freiräume. Sie verewigen das mal blaue, mal graue, mal sanfte, mal wütende Meer. Sie malen die Dünen und die Steilküste. Die mit Schilf gedeckten alten Fischerkaten und Scheunen. Die Fischer in ihren Segelbooten. Die Wiesen am Bodden und die Wälder am Darß. All das und vieles mehr ist fortan Sujet, über alle Jahreszeiten hinweg.
Von der bildlichen Aneignung bis zur tatsächlichen Ansiedlung ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. 1892 baut Müller-Kaempff in der Dorfstraße ein Atelier- und Wohnhaus und begründet mit neun Kollegen die Künstlerkolonie Ahrenshoop. Bald schließen sich weitere Mitstreiter an – zur Schar der tatendurstigen Talente gehören Oskar Frenzel, Carl Malchin, Hugo Müller-Lefensdorf, Louis Douzette, Anna Gerresheim, Doris am Ende und Elisabeth von Eicken.
Und es geht weiter, Schlag auf Schlag. 1894 eröffnet Müller-Kaempff das heutige Künstlerhaus Lukas als Pension und Malschule speziell für Frauen. Mehr als eine Alternative zum teuren Privatunterricht, denn Frauen – mögen sie noch so begabt sein – bleibt im wilhelminischen Deutschland der Zugang zu staatlichen Kunstakademien verwehrt. Und so pilgern die „Malweiber“ – wie man sie damals nennt – um die Jahrhundertwende in Scharen nach Ahrenshoop und genießen hier ungeahnte individuelle und künstlerische Freiheit.
Um 1900 arbeiten und unterrichten 16 Maler in und um Ahrenshoop. 1909 entsteht der Kunstkaten als erste Galerie für die dem Ort verbundenen Künstler – ein Ausstellungsort, der bald schon überregionale Strahlkraft erlangt. Mit dem ersten Weltkrieg dann zerbricht die Künstlerkolonie. Viele Maler müssen kriegsbedingt ihre Häuser aufgeben, aber auch ohne den Kolonie-Status besitzt das inzwischen beliebte Seebad große Anziehungskraft. Die nächste Avantgardisten-Generation lässt nicht lange auf sich warten: der Zeichner Fritz Koch-Gotha etwa und seine Frau Dora Koch-Stetter, die den Expressionismus nach Ahrenshoop bringt. Oder der frühere Bauhaus-Meister Gerhard Marcks und sein Freund Alfred Partikel, der im Oktober 1945 im Ahrenshooper Holz spurlos verschwindet.
An der Faszination für Land und Landschaft ändert sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg nichts: 1949 schwärmt die Heimatschriftstellerin Käthe Miethe: „Blau liegt an einem Früh-sommertag der Bodden mit seinen Buchten. Blau breitet sich der unendliche Himmel aus und blau schaut die See zu uns herüber. Das Land ist umwoben von einem hauchfeinen Schleier; so haben die Farben keine Härte, keine Sättigung. Sie sind durchscheinend wie die ferne, stille Welt. Um uns ist ein Schöpfungstag.“
Ihnen allen setzt Ahrenshoop in diesem Jahr ein Extra-Denkmal. Den „Pionieren“ Paul Müller-Kaempff und Elisabeth von Eicken ebenso wie den Heerscharen kreativer Geister, die fast alle Strömungen moderner deutscher Kunst repräsentierten. Die während Weimarer Republik, Nazi-Diktatur und zu DDR-Zeiten in Ahrenshoop einen Sehnsuchts-, Wallfahrts- und Zu-fluchtsort fanden und in der Idylle von Dorf und Landschaft Inspiration und künstlerische Er-füllung.
Mit einer Festwoche beginnen die Feierlichkeiten: Vom 25. März bis zum 2. April laden Kunsthäuser und Galerien zu Ausstellungseröffnungen, Führungen, Konzerten und Lesungen ein. Auf Bakel- und Schifferberg weisen dann überlebensgroße Skulpturen den Weg zur Künstlerkolonie, und ein Kunstpfad führt zu den beliebtesten Motiven der Maler. Herzstück des Festjahres ist die Ausstellung „Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Kunstmuseum; aber auch alle jährlich wiederkehrenden Höhepunkte stehen im Zeichen des Jubiläums – wie die 18. Lange Nacht der Kunst im August und die Filmnächte im September. Das letzte Wort schließlich haben die Fachleute, die im Oktober auf einem Symposium aktuelle Erkenntnisse zum Thema vorstellen. Auch das wieder im Kunstmuseum, das als architektonisches Ensemble übrigens selbst ganz und gar dem Erbe der Künstlerkolonie verhaftet ist.
Weitere Informationen:
Auszug aus dem Jubiläums-Programm 2017
24.03.
Auftakt des Jubiläumsjahres und Eröffnung der Ausstellung "Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop", Kunstmuseum 25.03.
Festwoche mit vielfältigen Aktivitäten an verschiedenen Orten in Ahrenshoop: Ortsführungen und Einweihung eines Kunstpfades durch den Künstlerort;
Lesung "Das rätselhafte Verschwinden des Malers Alfred Partikel", Neues Kunsthaus; Ausstellungseröffnung "Lockere Wolken" – Sichtbar in Ahrenshoop", Künstlerhaus Lukas; 26.03.
Ausstellungseröffnung "Elbhang & Weststrand – Dresdner Künstler in Ahrenshoop", Kooperationsausstellung im Kunstkaten, in der Strandhalle und in der Galerie Alte Schule 01.04.
Ausstellungseröffnung "Manntje manntje timpe te" mit Konzert im Hotel THE GRAND 27.05.
Ausstellungseröffnung "125 Bilder suchen eine Kolonie", Galerie im Hotel THE GRAND 19.08.
Lange Nacht der Kunst im Zeichen des Jubiläums, ganzer Ort 06.-09.09.
Filmnächte, Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas zeigen Filme im Sonderprogramm 21.-22.10. Symposium mit Fachvorträgen, Kunstmuseum
24.03.
Auftakt des Jubiläumsjahres und Eröffnung der Ausstellung "Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop", Kunstmuseum 25.03.
Festwoche mit vielfältigen Aktivitäten an verschiedenen Orten in Ahrenshoop: Ortsführungen und Einweihung eines Kunstpfades durch den Künstlerort;
Lesung "Das rätselhafte Verschwinden des Malers Alfred Partikel", Neues Kunsthaus; Ausstellungseröffnung "Lockere Wolken" – Sichtbar in Ahrenshoop", Künstlerhaus Lukas; 26.03.
Ausstellungseröffnung "Elbhang & Weststrand – Dresdner Künstler in Ahrenshoop", Kooperationsausstellung im Kunstkaten, in der Strandhalle und in der Galerie Alte Schule 01.04.
Ausstellungseröffnung "Manntje manntje timpe te" mit Konzert im Hotel THE GRAND 27.05.
Ausstellungseröffnung "125 Bilder suchen eine Kolonie", Galerie im Hotel THE GRAND 19.08.
Lange Nacht der Kunst im Zeichen des Jubiläums, ganzer Ort 06.-09.09.
Filmnächte, Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas zeigen Filme im Sonderprogramm 21.-22.10. Symposium mit Fachvorträgen, Kunstmuseum
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12. Mär 2017
| Pressemitteilungen
ITB 2017: Rückblick auf erste große Wegmarke in dieser Saison
Bestärkt durch viele gute Ergebnisse und ein sehr hohes Interesse am Urlaub im Nordosten haben die 21 Aussteller aus dem Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern am letzten Tag der 51. Internationalen Tourismusbörse in Berlin eine positive Bilanz gezogen. Auf mehr als 400 Quadratmetern, einer Ausstellungsfläche so groß wie ein Basketballfeld, begrüßte der Nordosten zwischen dem 8. und 12. März mehrere Tausend Fachbesucher, darunter Reiseveranstalter, Tourismusorganisationen, Verkehrsträger, Anbieter digitaler Lösungen sowie Politiker und Medienvertreter. An den anschließenden zwei Publikumstagen ließen sich zudem viele potenzielle Urlaubsgäste vor allem aus Berlin und Brandenburg von den Stärken des Urlaubslandes überzeugen. Schwerpunkt dabei war die auf der ITB gestartete Jahreskampagne zum Thema „Tradition und Brauchtum“ des Landes.
„Die ITB ist der erste große Prüfstein für 2017. Mecklenburg-Vorpommerns Tourismusbranche hat sich gemeinschaftlich und gut vorbereitet präsentiert und so noch einmal kräftig Schwung für die Saison geholt. Das Interesse von Veranstaltern, Medienvertretern, Geschäftskunden und potenziellen Urlaubern war hoch, sodass wir auf ein erfolgreiches Jahr mit guten Geschäften und glücklichen Gästen hoffen dürfen“, sagte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig verwies sie auf Herausforderungen, die bei der Messe neuerlich deutlich wurden, etwa bei der Verkehrsanbindung oder beim Ausbau touristischer Wege vor allem im Radtourismus. Hinzu komme die Verunsicherung in Teilen der Reisewelt mit schwer ausrechenbaren Folgen. „Reisende haben mehrere Optionen und verändern je nach Sicherheitsgefühl flexibel ihre Ziele. Was auch am alternativen Urlaubsort bleibt, ist der Anspruch der Gäste an das Service-Level und die Infrastruktur. Die Menschen wollen nicht weniger als das, was sie aus ihren bisherigen Urlaubsregionen gewohnt sind“, so Bretschneider weiter. In einem internationalen Umfeld von Konkurrenz sei dies der Maßstab auch für Mecklenburg-Vorpommern.
Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe fügte hinzu: „Die Messe hat gezeigt: Unser Land ist auf die bevorstehende Saison sehr gut eingestellt. Wir konnten auf das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern ordentlich aufmerksam machen. Ein Ergebnis der Messe ist, dass Urlaub in Deutschland auch in diesem Jahr stark nach gefragt wird. Entscheidend ist, dass aus der Nachfrage der Gäste auch ein Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern wird. Viele Gäste entscheiden sich oft kurzfristig für einen Urlaub. Hier haben wir gute Argumente zu überzeugen. Wir müssen für unsere Gäste alles ermöglichen, damit sie viele Nächte bleiben und auch gern wiederkommen. Wir punkten mit attraktiven und abwechselnden Angeboten. Urlaub mit der Familie, Barrierefreiheit und auch der Ausbau von gesundheitstouristischen Angeboten sind wichtige Schwerpunktthemen, um Gäste für unser Land zu gewinnen. Die Branche muss weiter investieren. Und auch wir werden touristische Maßnahmen, vor allem die, die der Saisonverlängerung und der Qualitätssicherung touristischer Angebote dienen, weiter unterstützen. Die Fachkräftegewinnung und auch -sicherung ist eine wesentliche Herausforderung für Unternehmen. Wir brauchen mehr ganzjährige Beschäftigungsverhältnisse.“
Gute Gespräche zu zukünftigen Aufgaben
Gespräche zum Ausbau der nationalen und internationalen Beziehungen und Angebote standen auf der ITB an den drei Fachbesuchertagen auf dem Programm: So wurde unter anderem die erste Beiratssitzung zum Bundesprogramm „Blaues Band“ vorbereitet, bei der es vornehmlich darum gehen soll, die durchgängige Befahrung von Nebenwasserstraßen durch Motorboote abzusichern. Daneben hat es vielversprechende Verhandlungen über eine Beteiligung Mecklenburg-Vorpommerns als Partnerland des 50. Suisse Caravan Salons im Oktober im schweizerischen Bern gegeben. Auch eine Vereinbarung mit Tourismusvertretern aus Dänemark und Niederösterreich wurde vorbereitet, die im Juni mit dem Ziel des Aufbaus eines Fernradweges Wien-Prag-Berlin-Kopenhagen unterzeichnet werden soll. Schon jetzt zählt ein Teilstück, der Radfernweg Berlin-Kopenhagen, zu den beliebtesten Fernradwegen der Deutschen. In der Gunst der deutschen Gäste ist dieser laut aktueller Befragung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) um drei Plätze auf Platz sieben gestiegen. Breite Unterstützung gab es auf der ITB für die verstärkten Bemühungen des Landestourismusverbandes und seiner Partner, barrierefreies Reisen, Gesundheitstourismus sowie den Urlaub im ländlichen Raum als Themen stärker auszubauen und mit Produkten zu untersetzen. Auch in Sachen Digitalisierung und den damit einhergehenden Veränderungen hat die ITB mit einer Reihe von Foren und Seminaren für einen weiteren Erkenntnisgewinn bei vielen Messeteilnehmern gesorgt. Unter anderem wurden in diesem Zusammenhang erste Gespräche zu einer Beteiligung Mecklenburg-Vorpommerns an dem im nächsten Jahr erstmals zeitgleich mit der ITB ausgerichteten „Berlin Travel Festival“ für jüngere Reisezielgruppen geführt. Weiterhin wurde auf der Messe mit Reiseveranstaltern im Zusammenhang mit Flugreisen über die Anbindung von Reiseregionen mittels Shuttle-Verkehren diskutiert. Nach Angaben des größten deutschen Reiseveranstalters TUI sei dies eine wichtige Voraussetzung, um weiter in den Markt Mecklenburg-Vorpommern investieren zu können. Für den Flughafen Heringsdorf auf Usedom existieren entsprechende Lösungen, für Rostock-Laage seien diese ausbaufähig. Beachtlich: Bei der TUI Deutschland liegt die deutsche Ostseeküste weiterhin auf Platz eins im Ranking der beliebtesten Reiseziele; die Mecklenburgische Seenplatte ist auf Rang sechs ebenfalls gut positioniert. Nicht zuletzt wurden im Rahmen der ITB zwei touristische Workshops noch für März geplant: Einer davon betrifft die touristische Kooperation mit der zweiten großen deutschen Tourismusregion, Bayern. Der zweite Workshop für die touristischen Regional- und Fachverbände sowie die Städte in MV betrifft einen in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband erstellten Leitfaden für die touristische Kommunikation im Krisenfall. Ausstellerbefragung: Stimmen zur ITB
Die Aussteller am Stand des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern blicken auf anregende Gespräche und eine hohe Nachfrage von Fachbesuchern und Publikum zurück. Den diesjährigen touristischen Themenschwerpunkt „Tradition und Brauchtum“ begrüßt laut Teilnehmerbefragung die Mehrzahl der Aussteller, da er dem Interesse der Gäste nach unverwechselbaren Erlebnissen Rechnung trägt. Eine Trachtengruppe stellte in Berlin traditionelle Kleidung vor, und die Bierseminare der Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund am Mecklenburg-Vorpommern-Stand waren ebenfalls stark nachgefragt. Zudem gab es am ersten Messeabend einen mit rund 250 geladenen Gästen gut besuchten Empfang am Messestand mit regionalen Produkten und Beteiligung des Landesheimatverbandes. Auch die Pressekonferenz des Urlaubslandes MV stellte den Bezug zu gepflegten Traditionen und gelebten Bräuchen zwischen Ostsee und Seenplatte her. Thomas Sievert, Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst, stellte auf der Messe Traditionen und Brauchtümer der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst vor, angefangen beim Tonnenabschlagen über die Zeesbootregatten bis hin zum 125-jährigen Jubiläum der Künstlerkolonie Ahrenshoop. Besonders freute er sich gemeinsam mit seinen Kollegen aus Zingst über die Auszeichnung des Projektes „Olympus FotoKunstPfad“ als „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ im Rahmen des Sparkassen-Tourismusbarometers. Auch die Vertreter der Insel Usedom zeigten sich sehr zufrieden: „Mir neuen Veranstaltungen wie dem Vierkampf Xtreme Coast Race wollen wir mehr junge Gäste auf die Insel locken“, sagte Mathias Koch, Marketingreferent der Usedomer Tourismus GmbH. Das neue Event stellte der Kanute Gordon Harbrecht unter anderem Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph vor. Die Seetelhotels kündigten auf der Messe an, dass neben den für kommendes Jahr geplanten Eröffnungen des Waldhotels in Trassenheide und des Aparthotels Mare Balticum mit der „Villa Aurora“ in Heringsdorf ein weiteres Hotel auf Usedom von der Gruppe übernommen wird. Als Insel für Aktive präsentierte Caren Bakker, Marketingleiterin der Tourismuszentrale Rügen, Deutschlands größtes Eiland: „Es gab viele gute Gespräche, und wir haben Rügen als Aktivregion gut platziert. Dabei war es uns wichtig, die Insel als Ganzjahresziel zu vermarkten.“ Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage, zog für die ITB eine ebenfalls positive Bilanz: „Wir haben mit Reiseveranstaltern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Produkte entwickelt und mit Fluggesellschaften über mögliche Verbindungen verhandelt. Im Nachgang der Messe werden beiderseits Aufgaben abgearbeitet, um den Flughafen Rostock-Laage für die Katalogproduktion 2018 rechtzeitig und optimal zu positionieren.“ Etwas verhaltener war das Resümee von Norbert Vormelker, Marketingverantwortlicher für die Reiseregion Mecklenburg-Schwerin: „Die Fachbesuchertage waren etwas schwächer als im letzten Jahr, was auch mit dem Flughafen-Streik in Berlin zusammenhängt.“ Insbesondere am Freitag als drittem Messetag sei es ruhiger als in den Vorjahren gewesen, da viele Besucher alternative Möglichkeiten zur Abreise gesucht und genutzt hätten. Bewertungen, Auszeichnungen und Präsentationen
Mecklenburg-Vorpommern ist das laut der Reiseanalyse der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (FUR) beliebteste deutsche Urlaubsreiseziel: Demnach verzeichnet das norddeutsche Bundesland einen Marktanteil von 5,6 Prozent an allen 2016 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,1 Prozentpunkte vor Bayern. Zudem hält Mecklenburg-Vorpommern den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die mit jeweils 4,2 Prozent folgen. Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen der Deutschen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Spanien (14,8 Prozent) und Italien (8,2 Prozent) erreicht das Urlaubsland gleichauf mit der Türkei erstmals einen Podestplatz. Die 33. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen als zweite, langjährig profilierte Studie zum Urlaubsverhalten kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Danach bleibt Deutschland das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Jeder dritte Reisende hat 2016 seinen Urlaub im eigenen Land verbracht. Mit jeweils 6,9 Prozent der Inlandsreisen bleiben Mecklenburg-Vorpommern und Bayern dabei die beliebtesten Ferienregionen. Mit etwas Abstand folgen Schleswig-Holstein mit 6,1 Prozent und Niedersachsen mit 3,8 Prozent. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern der Analyse zufolge im Zehnjahresvergleich ebenfalls zusammen mit Bayern an der Spitze. Laut ADAC-Reisemonitor steht Deutschland in der Reisegunst vor Spanien und Italien: Demnach liegt Urlaub im eigenen Land weiterhin unangefochten vorn in der Gunst der Befragten. Mit 31 Prozent liegt Deutschland bei den geplanten Haupturlaubsreisen 2017 weit vor Spanien (12,4 Prozent) und Italien (10,4 Prozent). Zudem halte die Reiselust der Deutschen trotz der unsicheren Lage in einigen Urlaubsregionen weiter an. In der Gästezufriedenheit legt Mecklenburg-Vorpommern noch einmal leicht zu. Dies ergab das auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) vorgestellte Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, das die Tourismusentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern widerspiegelt. Der so genannte Trust-You-Score, der die Zufriedenheit auf Basis von rund 30 Online-Bewertungsportalen misst, weist für den Nordosten 82,2 Punkte (von maximal 100) aus, ein Plus von 1,6 Prozent seit 2012. Allerdings: Der bundesweite Durchschnittswert liegt mittlerweile bei 82,5 Punkten (+ 3,2 % seit 2012). Mit dem neuen Heft „Mecklenburg-Vorpommern – Das Magazin für Ihren Urlaub zwischen Ostsee und Seenplatte 2017“ und vielen daran geknüpften Auskopplungen und Beilagen informiert der Landestourismusverband gemeinsam mit wichtigen touristischen Partnern Millionen potenzieller Gäste über Urlaubsmöglichkeiten im Nordosten. Die bereits vorliegende gedruckte Variante wurde zur ITB ergänzt durch ein digitales und interaktives Magazin, das als „Marco Polo travel magazine“ () zum Download vorliegt und voraussichtlich von mehr als einer halben Million Menschen gelesen wird. Im Bereich des wachsenden Radreisetourismus belegt Mecklenburg-Vorpommern wie im Vorjahr den siebenten Platz der beliebtesten Radreiseregionen. Das ergab die Radreiseanalyse 2017, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) auf der ITB vorgestellt wurde. Demnach ist Bayern die beliebteste Radreiseregion, gefolgt vom Münsterland und dem Bodensee auf den Rängen zwei und drei und vor der Ostsee auf Platz vier. Baden-Württemberg, das Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Norddeutschland, Brandenburg und der Schwarzwald behaupten sich ebenfalls vor Mecklenburg-Vorpommern als Bundesland. Bei der Frage nach den für Radreisen favorisierten Wegen belegt der Ostseeküsten-Radweg nunmehr den zweiten Platz, nachdem er im Vorjahr noch die Spitzenposition innehatte. Sechs Prozent der Befragten gaben an, den Radweg in diesem Jahr befahren zu wollen. Bei der Frage nach den beliebtesten Wegen liegt der Ostseeküsten-Radweg auf dem vierten Platz und damit einen Platz besser als im vergangenen Jahr. Das Landesmarketing MV hat auf der ITB den internationalen Multimedia-Tourismus-Award „Das Goldene Stadttor“ erhalten. Ausgezeichnet wurde das Referat im Finanzministerium des Landes für den neuen Imagefilm, der Mecklenburg-Vorpommern als Land zum Arbeiten, Studieren, Forschen, Investieren und Genießen – kurz: als Land zum Leben präsentiert. Für den Film gab es „Gold“ in der Kategorie „Region“ Im Rahmen des OSV-Barometers wurde der „MarketingAward – Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ an den „Olympus FotoKunstPfad in Zingst“ vergeben, der im letzten Jahr im Ostseeheilbad eröffnet wurde. Der Preis würdigt außerordentliche Marketingkonzepte. An acht markanten Ortspunkten entlang des „Olympus FotoKunstPfades“, in jeweils fußläufiger Entfernung, können Besucher Installationen internationaler Künstler bewundern und fotografieren.
Gespräche zum Ausbau der nationalen und internationalen Beziehungen und Angebote standen auf der ITB an den drei Fachbesuchertagen auf dem Programm: So wurde unter anderem die erste Beiratssitzung zum Bundesprogramm „Blaues Band“ vorbereitet, bei der es vornehmlich darum gehen soll, die durchgängige Befahrung von Nebenwasserstraßen durch Motorboote abzusichern. Daneben hat es vielversprechende Verhandlungen über eine Beteiligung Mecklenburg-Vorpommerns als Partnerland des 50. Suisse Caravan Salons im Oktober im schweizerischen Bern gegeben. Auch eine Vereinbarung mit Tourismusvertretern aus Dänemark und Niederösterreich wurde vorbereitet, die im Juni mit dem Ziel des Aufbaus eines Fernradweges Wien-Prag-Berlin-Kopenhagen unterzeichnet werden soll. Schon jetzt zählt ein Teilstück, der Radfernweg Berlin-Kopenhagen, zu den beliebtesten Fernradwegen der Deutschen. In der Gunst der deutschen Gäste ist dieser laut aktueller Befragung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) um drei Plätze auf Platz sieben gestiegen. Breite Unterstützung gab es auf der ITB für die verstärkten Bemühungen des Landestourismusverbandes und seiner Partner, barrierefreies Reisen, Gesundheitstourismus sowie den Urlaub im ländlichen Raum als Themen stärker auszubauen und mit Produkten zu untersetzen. Auch in Sachen Digitalisierung und den damit einhergehenden Veränderungen hat die ITB mit einer Reihe von Foren und Seminaren für einen weiteren Erkenntnisgewinn bei vielen Messeteilnehmern gesorgt. Unter anderem wurden in diesem Zusammenhang erste Gespräche zu einer Beteiligung Mecklenburg-Vorpommerns an dem im nächsten Jahr erstmals zeitgleich mit der ITB ausgerichteten „Berlin Travel Festival“ für jüngere Reisezielgruppen geführt. Weiterhin wurde auf der Messe mit Reiseveranstaltern im Zusammenhang mit Flugreisen über die Anbindung von Reiseregionen mittels Shuttle-Verkehren diskutiert. Nach Angaben des größten deutschen Reiseveranstalters TUI sei dies eine wichtige Voraussetzung, um weiter in den Markt Mecklenburg-Vorpommern investieren zu können. Für den Flughafen Heringsdorf auf Usedom existieren entsprechende Lösungen, für Rostock-Laage seien diese ausbaufähig. Beachtlich: Bei der TUI Deutschland liegt die deutsche Ostseeküste weiterhin auf Platz eins im Ranking der beliebtesten Reiseziele; die Mecklenburgische Seenplatte ist auf Rang sechs ebenfalls gut positioniert. Nicht zuletzt wurden im Rahmen der ITB zwei touristische Workshops noch für März geplant: Einer davon betrifft die touristische Kooperation mit der zweiten großen deutschen Tourismusregion, Bayern. Der zweite Workshop für die touristischen Regional- und Fachverbände sowie die Städte in MV betrifft einen in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband erstellten Leitfaden für die touristische Kommunikation im Krisenfall. Ausstellerbefragung: Stimmen zur ITB
Die Aussteller am Stand des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern blicken auf anregende Gespräche und eine hohe Nachfrage von Fachbesuchern und Publikum zurück. Den diesjährigen touristischen Themenschwerpunkt „Tradition und Brauchtum“ begrüßt laut Teilnehmerbefragung die Mehrzahl der Aussteller, da er dem Interesse der Gäste nach unverwechselbaren Erlebnissen Rechnung trägt. Eine Trachtengruppe stellte in Berlin traditionelle Kleidung vor, und die Bierseminare der Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund am Mecklenburg-Vorpommern-Stand waren ebenfalls stark nachgefragt. Zudem gab es am ersten Messeabend einen mit rund 250 geladenen Gästen gut besuchten Empfang am Messestand mit regionalen Produkten und Beteiligung des Landesheimatverbandes. Auch die Pressekonferenz des Urlaubslandes MV stellte den Bezug zu gepflegten Traditionen und gelebten Bräuchen zwischen Ostsee und Seenplatte her. Thomas Sievert, Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst, stellte auf der Messe Traditionen und Brauchtümer der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst vor, angefangen beim Tonnenabschlagen über die Zeesbootregatten bis hin zum 125-jährigen Jubiläum der Künstlerkolonie Ahrenshoop. Besonders freute er sich gemeinsam mit seinen Kollegen aus Zingst über die Auszeichnung des Projektes „Olympus FotoKunstPfad“ als „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ im Rahmen des Sparkassen-Tourismusbarometers. Auch die Vertreter der Insel Usedom zeigten sich sehr zufrieden: „Mir neuen Veranstaltungen wie dem Vierkampf Xtreme Coast Race wollen wir mehr junge Gäste auf die Insel locken“, sagte Mathias Koch, Marketingreferent der Usedomer Tourismus GmbH. Das neue Event stellte der Kanute Gordon Harbrecht unter anderem Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph vor. Die Seetelhotels kündigten auf der Messe an, dass neben den für kommendes Jahr geplanten Eröffnungen des Waldhotels in Trassenheide und des Aparthotels Mare Balticum mit der „Villa Aurora“ in Heringsdorf ein weiteres Hotel auf Usedom von der Gruppe übernommen wird. Als Insel für Aktive präsentierte Caren Bakker, Marketingleiterin der Tourismuszentrale Rügen, Deutschlands größtes Eiland: „Es gab viele gute Gespräche, und wir haben Rügen als Aktivregion gut platziert. Dabei war es uns wichtig, die Insel als Ganzjahresziel zu vermarkten.“ Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage, zog für die ITB eine ebenfalls positive Bilanz: „Wir haben mit Reiseveranstaltern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Produkte entwickelt und mit Fluggesellschaften über mögliche Verbindungen verhandelt. Im Nachgang der Messe werden beiderseits Aufgaben abgearbeitet, um den Flughafen Rostock-Laage für die Katalogproduktion 2018 rechtzeitig und optimal zu positionieren.“ Etwas verhaltener war das Resümee von Norbert Vormelker, Marketingverantwortlicher für die Reiseregion Mecklenburg-Schwerin: „Die Fachbesuchertage waren etwas schwächer als im letzten Jahr, was auch mit dem Flughafen-Streik in Berlin zusammenhängt.“ Insbesondere am Freitag als drittem Messetag sei es ruhiger als in den Vorjahren gewesen, da viele Besucher alternative Möglichkeiten zur Abreise gesucht und genutzt hätten. Bewertungen, Auszeichnungen und Präsentationen
Mecklenburg-Vorpommern ist das laut der Reiseanalyse der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (FUR) beliebteste deutsche Urlaubsreiseziel: Demnach verzeichnet das norddeutsche Bundesland einen Marktanteil von 5,6 Prozent an allen 2016 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,1 Prozentpunkte vor Bayern. Zudem hält Mecklenburg-Vorpommern den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die mit jeweils 4,2 Prozent folgen. Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen der Deutschen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Spanien (14,8 Prozent) und Italien (8,2 Prozent) erreicht das Urlaubsland gleichauf mit der Türkei erstmals einen Podestplatz. Die 33. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen als zweite, langjährig profilierte Studie zum Urlaubsverhalten kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Danach bleibt Deutschland das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Jeder dritte Reisende hat 2016 seinen Urlaub im eigenen Land verbracht. Mit jeweils 6,9 Prozent der Inlandsreisen bleiben Mecklenburg-Vorpommern und Bayern dabei die beliebtesten Ferienregionen. Mit etwas Abstand folgen Schleswig-Holstein mit 6,1 Prozent und Niedersachsen mit 3,8 Prozent. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern der Analyse zufolge im Zehnjahresvergleich ebenfalls zusammen mit Bayern an der Spitze. Laut ADAC-Reisemonitor steht Deutschland in der Reisegunst vor Spanien und Italien: Demnach liegt Urlaub im eigenen Land weiterhin unangefochten vorn in der Gunst der Befragten. Mit 31 Prozent liegt Deutschland bei den geplanten Haupturlaubsreisen 2017 weit vor Spanien (12,4 Prozent) und Italien (10,4 Prozent). Zudem halte die Reiselust der Deutschen trotz der unsicheren Lage in einigen Urlaubsregionen weiter an. In der Gästezufriedenheit legt Mecklenburg-Vorpommern noch einmal leicht zu. Dies ergab das auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) vorgestellte Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, das die Tourismusentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern widerspiegelt. Der so genannte Trust-You-Score, der die Zufriedenheit auf Basis von rund 30 Online-Bewertungsportalen misst, weist für den Nordosten 82,2 Punkte (von maximal 100) aus, ein Plus von 1,6 Prozent seit 2012. Allerdings: Der bundesweite Durchschnittswert liegt mittlerweile bei 82,5 Punkten (+ 3,2 % seit 2012). Mit dem neuen Heft „Mecklenburg-Vorpommern – Das Magazin für Ihren Urlaub zwischen Ostsee und Seenplatte 2017“ und vielen daran geknüpften Auskopplungen und Beilagen informiert der Landestourismusverband gemeinsam mit wichtigen touristischen Partnern Millionen potenzieller Gäste über Urlaubsmöglichkeiten im Nordosten. Die bereits vorliegende gedruckte Variante wurde zur ITB ergänzt durch ein digitales und interaktives Magazin, das als „Marco Polo travel magazine“ () zum Download vorliegt und voraussichtlich von mehr als einer halben Million Menschen gelesen wird. Im Bereich des wachsenden Radreisetourismus belegt Mecklenburg-Vorpommern wie im Vorjahr den siebenten Platz der beliebtesten Radreiseregionen. Das ergab die Radreiseanalyse 2017, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) auf der ITB vorgestellt wurde. Demnach ist Bayern die beliebteste Radreiseregion, gefolgt vom Münsterland und dem Bodensee auf den Rängen zwei und drei und vor der Ostsee auf Platz vier. Baden-Württemberg, das Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Norddeutschland, Brandenburg und der Schwarzwald behaupten sich ebenfalls vor Mecklenburg-Vorpommern als Bundesland. Bei der Frage nach den für Radreisen favorisierten Wegen belegt der Ostseeküsten-Radweg nunmehr den zweiten Platz, nachdem er im Vorjahr noch die Spitzenposition innehatte. Sechs Prozent der Befragten gaben an, den Radweg in diesem Jahr befahren zu wollen. Bei der Frage nach den beliebtesten Wegen liegt der Ostseeküsten-Radweg auf dem vierten Platz und damit einen Platz besser als im vergangenen Jahr. Das Landesmarketing MV hat auf der ITB den internationalen Multimedia-Tourismus-Award „Das Goldene Stadttor“ erhalten. Ausgezeichnet wurde das Referat im Finanzministerium des Landes für den neuen Imagefilm, der Mecklenburg-Vorpommern als Land zum Arbeiten, Studieren, Forschen, Investieren und Genießen – kurz: als Land zum Leben präsentiert. Für den Film gab es „Gold“ in der Kategorie „Region“ Im Rahmen des OSV-Barometers wurde der „MarketingAward – Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ an den „Olympus FotoKunstPfad in Zingst“ vergeben, der im letzten Jahr im Ostseeheilbad eröffnet wurde. Der Preis würdigt außerordentliche Marketingkonzepte. An acht markanten Ortspunkten entlang des „Olympus FotoKunstPfades“, in jeweils fußläufiger Entfernung, können Besucher Installationen internationaler Künstler bewundern und fotografieren.
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08. Mär 2017
| Pressemitteilungen
Reiseanalyse 2017: Mecklenburg-Vorpommern ist das beliebteste Urlaubsziel in Deutschland
Ostsee grüßt Alpen: Mecklenburg-Vorpommern hat sich in seinem bislang erfolgreichsten touristischen Jahr zurück an die Spitze der beliebtesten Urlaubsreiseziele in Deutschland gekämpft. Nirgendwo anders verbrachten im Jahr 2016 mehr Deutsche ihren Urlaub als zwischen Ostsee und Seenplatte. Zugleich hat der Nordosten es auch im internationalen Maßstab erstmals auf das Treppchen geschafft. Das geht aus der Reiseanalyse 2017 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) hervor, die am ersten Tag der 51. Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Diese wird seit 47 Jahren durchgeführt und gilt als eine der detailliertesten und renommiertesten Untersuchungen des deutschen Urlaubsreisemarktes.
Demnach verzeichnet das norddeutsche Bundesland einen Marktanteil von 5,6 Prozent an allen 2016 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,1 Prozentpunkte vor Bayern. Zudem hält Mecklenburg-Vorpommern den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die mit jeweils 4,2 Prozent folgen. Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen der Deutschen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Spanien (14,8 Prozent) und Italien (8,2 Prozent) erreicht das Urlaubsland gleichauf mit der Türkei erstmals einen Podestplatz.
Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Landestourismusverbandes, sagte: „Wie kein anderes Bundesland ist Mecklenburg-Vorpommern ein gesamtdeutsches Urlaubsziel und bei Menschen aus allen Teilen des Landes beliebt. Die Reiseanalyse zeigt, wie wettbewerbsfähig unser norddeutsches Bundesland auch in Zeiten wachsender Konkurrenz ist. Die Ergebnisse sind jedoch nur eine Momentaufnahme. Die gute Ausgangsposition muss immerzu behauptet und verteidigt werden. Die Branche wird weiter hart arbeiten und sich auf gute Rahmenbedingungen stützen müssen. Wir legen unser Augenmerk klar auf die Qualität und die Ehrlichkeit der Angebote. Nur so können wir die Gäste von morgen begeistern.“
Das Ergebnis der Reiseanalyse 2017 folgt auf die statistische Meldung der bisher höchsten Übernachtungszahlen der Tourismusbranche des Landes. Mit einem Ergebnis von 30,3 Millionen Übernachtungen hatte diese das vergangene Jahr abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr (29,5 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs von 2,8 Prozent und damit das beste Ergebnis seit 1990. Die Anzahl der Gästeankünfte lag mit 7,6 Millionen um 2,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Dazu Harry Glawe, Wirtschafts- und Tourismusminister Mecklenburg-Vorpommerns: „Die Ergebnisse der Reiseanalyse markieren einen erfolgreichen Etappensieg für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Aber: Es geht immer noch besser. Deshalb bleibt für uns die Entwicklung und Etablierung saisonverlängernder Angebote ein entscheidender Schwerpunkt. Mehr ausländische Gäste für unser Land zu begeistern, die Mobilität weiter zu verbessern und die touristische Vielfalt des Vor-Ort-Angebotes auszubauen, sind wichtige Aufgaben der Branche insgesamt. All dies trägt auch dazu bei, mehr ganzjährige Beschäftigung im Tourismus zu erreichen. Darüber hinaus ist es wichtig, noch stärker die Möglichkeiten, die das Binnenland bietet, zu nutzen. Im ländlichen Raum steht vor allem die Stärkung der Region und die Identifikation mit ihr im Vordergrund.“
Der FUR zufolge lag die Urlaubsreiseintensität der Deutschen im vergangenen Jahr bei nach wie vor hohen 77 Prozent. Insgesamt unternahmen den Angaben zufolge damit 53,4 Millionen Urlaubsreisende etwa 69 Millionen Urlaubsreisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen.
Auch Stiftung für Zukunftsfragen sieht Mecklenburg-Vorpommern und Bayern vorn
Die 33. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen als zweite, langjährig profilierte Studie zum Urlaubsverhalten kommt zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Reisanalyse der FUR: Danach bleibt Deutschland das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Jeder dritte Reisende hat 2016 seinen Urlaub im eigenen Land verbracht. Mit jeweils 6,9 Prozent der Inlandsreisen bleiben Mecklenburg-Vorpommern und Bayern dabei die beliebtesten Ferienregionen. Mit etwas Abstand folgen Schleswig-Holstein mit 6,1 Prozent und Niedersachsen mit 3,8 Prozent. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern der Analyse zufolge im Zehnjahresvergleich ebenfalls zusammen mit Bayern an der Spitze. „Bayern und Mecklenburg-Vorpommern haben sich eine starke Position im touristischen Wettbewerb erarbeitet. Stetig an der Spitze zu sein, verlangt danach, dass touristische Niveau stetig weiter zu verbessern. Unsere Aufgabe ist es, die touristische Infrastruktur an die Veränderungen, die sich aus dem demografischen Wandel und neuen Urlaubsformen ergeben, anzupassen. Der Ausbau von Service und Qualität und barrierefreie Angebote schaffen, sind wichtige Herausforderungen hierbei“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Beide Urlaubsländer haben zwischen 2006 und 2016 einen Anteil an Urlaubsreisen von 6,9 Prozent erreicht, wobei Mecklenburg-Vorpommern die höchsten Zuwachsraten verzeichnen und seinen Anteil innerhalb von zehn Jahren um 2,7 Prozentpunkte steigern konnte. Die Gründe für die Beliebtheit des Nordostens liegen laut Studie an der touristischen Infrastruktur, den natürlichen Gegebenheiten, am guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie am hohen Stammkundenanteil. Sylvia Bretschneider erklärte: „Die Mischung aus Natur und Infrastruktur stimmt. Auch 2017 locken wir unsere Gäste mit unseren geschützten Naturlandschaften einerseits und mit neuen Hotels, Freizeiteinrichtungen, Sportformaten und hochkarätigen Kulturveranstaltungen andererseits.“ ADAC-Reisemonitor sieht Deutschland in der Reisegunst vor Spanien und Italien
Zudem wurde am ersten Tag der weltgrößten Reisemesse der ADAC-Reisemonitor vorgestellt, der einmal im Jahr erhoben wird und über Trends zum geplanten Reiseverhalten der ADAC-Mitglieder informiert. Demnach bleibt Deutschland weiterhin unangefochten vorn in der Gunst der Befragten. Mit 31 Prozent liegt es bei den geplanten Haupturlaubsreisen 2017 weit vor Spanien (12,4 Prozent) und Italien (10,4 Prozent). Zudem halte die Reiselust der Deutschen trotz der unsicheren Lage in einigen Urlaubsregionen weiter an. Mecklenburg-Vorpommern punktet auf der ITB mit Traditionen und Bräuchen
Am Nachmittag des ersten Messetages lud Mecklenburg-Vorpommern überdies zu einem
Empfang am Messestand unter dem Motto „In Tradition verbunden“ ein. „Bei uns im Land kann man traditionelle Feste feiern, landestypische Spezialitäten genießen, historische Bausubstanz bewundern und traditionelle Handwerkstechniken erleben. Tradition und Brauchtum sind in Mecklenburg-Vorpommern touristische Standortfaktoren, um auf regionale Höhepunkte und Besonderheiten aufmerksam zu machen. Hier haben wir viel Potenzial, um neue Impulse für den Tourismus zu setzen, unseren Städten und Gemeinden besondere Ausstrahlung zu geben und damit auch die regionale Identität zu stärken. So können wir neue Zielgruppen durch attraktive Angebote für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern begeistern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe abschließend. Die Veranstaltung nahm rund 200 Gäste mit auf eine Reise zu gelebten Traditionen und alten Bräuchen in Mecklenburg-Vorpommern. Regionale Fisch- und Brauspezialitäten rundeten den Empfang kulinarisch ab.
Die 33. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen als zweite, langjährig profilierte Studie zum Urlaubsverhalten kommt zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Reisanalyse der FUR: Danach bleibt Deutschland das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Jeder dritte Reisende hat 2016 seinen Urlaub im eigenen Land verbracht. Mit jeweils 6,9 Prozent der Inlandsreisen bleiben Mecklenburg-Vorpommern und Bayern dabei die beliebtesten Ferienregionen. Mit etwas Abstand folgen Schleswig-Holstein mit 6,1 Prozent und Niedersachsen mit 3,8 Prozent. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern der Analyse zufolge im Zehnjahresvergleich ebenfalls zusammen mit Bayern an der Spitze. „Bayern und Mecklenburg-Vorpommern haben sich eine starke Position im touristischen Wettbewerb erarbeitet. Stetig an der Spitze zu sein, verlangt danach, dass touristische Niveau stetig weiter zu verbessern. Unsere Aufgabe ist es, die touristische Infrastruktur an die Veränderungen, die sich aus dem demografischen Wandel und neuen Urlaubsformen ergeben, anzupassen. Der Ausbau von Service und Qualität und barrierefreie Angebote schaffen, sind wichtige Herausforderungen hierbei“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Beide Urlaubsländer haben zwischen 2006 und 2016 einen Anteil an Urlaubsreisen von 6,9 Prozent erreicht, wobei Mecklenburg-Vorpommern die höchsten Zuwachsraten verzeichnen und seinen Anteil innerhalb von zehn Jahren um 2,7 Prozentpunkte steigern konnte. Die Gründe für die Beliebtheit des Nordostens liegen laut Studie an der touristischen Infrastruktur, den natürlichen Gegebenheiten, am guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie am hohen Stammkundenanteil. Sylvia Bretschneider erklärte: „Die Mischung aus Natur und Infrastruktur stimmt. Auch 2017 locken wir unsere Gäste mit unseren geschützten Naturlandschaften einerseits und mit neuen Hotels, Freizeiteinrichtungen, Sportformaten und hochkarätigen Kulturveranstaltungen andererseits.“ ADAC-Reisemonitor sieht Deutschland in der Reisegunst vor Spanien und Italien
Zudem wurde am ersten Tag der weltgrößten Reisemesse der ADAC-Reisemonitor vorgestellt, der einmal im Jahr erhoben wird und über Trends zum geplanten Reiseverhalten der ADAC-Mitglieder informiert. Demnach bleibt Deutschland weiterhin unangefochten vorn in der Gunst der Befragten. Mit 31 Prozent liegt es bei den geplanten Haupturlaubsreisen 2017 weit vor Spanien (12,4 Prozent) und Italien (10,4 Prozent). Zudem halte die Reiselust der Deutschen trotz der unsicheren Lage in einigen Urlaubsregionen weiter an. Mecklenburg-Vorpommern punktet auf der ITB mit Traditionen und Bräuchen
Am Nachmittag des ersten Messetages lud Mecklenburg-Vorpommern überdies zu einem
Empfang am Messestand unter dem Motto „In Tradition verbunden“ ein. „Bei uns im Land kann man traditionelle Feste feiern, landestypische Spezialitäten genießen, historische Bausubstanz bewundern und traditionelle Handwerkstechniken erleben. Tradition und Brauchtum sind in Mecklenburg-Vorpommern touristische Standortfaktoren, um auf regionale Höhepunkte und Besonderheiten aufmerksam zu machen. Hier haben wir viel Potenzial, um neue Impulse für den Tourismus zu setzen, unseren Städten und Gemeinden besondere Ausstrahlung zu geben und damit auch die regionale Identität zu stärken. So können wir neue Zielgruppen durch attraktive Angebote für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern begeistern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe abschließend. Die Veranstaltung nahm rund 200 Gäste mit auf eine Reise zu gelebten Traditionen und alten Bräuchen in Mecklenburg-Vorpommern. Regionale Fisch- und Brauspezialitäten rundeten den Empfang kulinarisch ab.
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07. Mär 2017
| Pressemitteilungen
Crossmedial und reichweitenstark: Neues Urlaubsmagazin für Mecklenburg-Vorpommern erschienen
Starke Inhalte, tolle Bilder, überzeugende Argumente: Mit dem neuen Heft „Mecklenburg-Vorpommern – Das Magazin für Ihren Urlaub zwischen Ostsee und Seenplatte 2017“ und vielen daran geknüpften Auskopplungen und Beilagen informiert der Landestourismusverband gemeinsam mit wichtigen touristischen Partnern Millionen potenzieller Gäste über Urlaubsmöglichkeiten im Nordosten. Die bereits vorliegende gedruckte Variante wird ergänzt durch ein digitales und interaktives Magazin, das als „Marco Polo travel magazine“ () in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Verlag ab dem 8. März 2017 kostenlos zum Download bereitsteht.
Reichweite und Vertriebsgebiete wurden im vierten Jahr weiter ausgebaut: So wird das Magazin als Beilage in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, dem Kölner Stadtanzeiger und der „Bild der Frau“ vertrieben. Erstmals werden außerdem drei thematische Auszüge des Magazins zu den Kernthemen Aktiv-, Genuss- und Familienurlaub in zentralen Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz beigelegt. Damit besitzt das Schlüsselkommunikationsmedium des Urlaubslandes eine erneut gesteigerte Gesamtauflage von rund 1,8 Millionen und kann bis zu fünf Millionen Leser in wichtigen Herkunftsregionen erreichen. Es ist damit die auflagen- und reichweitenstärkste Produktion aus Mecklenburg-Vorpommern, die in die so genannte Kernkampagne des Urlaubslandes eingebunden ist, über die insgesamt elf Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum direkt angesprochen werden. „Wir kleckern nicht, wir klotzen. Für das Urlaubsmagazin und die damit verbundene Kampagne bündeln die touristischen Akteure in Mecklenburg-Vorpommern ihre Kräfte zu einem qualitativ und quantitativ beeindruckenden Ergebnis, das unser zentrales Medium zur Gästeansprache ist“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes.
Reportagen, Tipps und Neuigkeiten zu den Themen Aktiv- und Familienurlaub sowie Kultur- und Städtereisen stehen im Mittelpunkt des Magazins. Geschichten und Empfehlungen zum Jahresthema Tradition und Brauchtum durchziehen darüber hinaus das Heft.
Etwa 30 touristische Anbieter, darunter alle Regionen des Urlaubslandes sowie die größeren Städte und einige Unternehmen, präsentieren sich gemeinsam mit dem Landestourismusverband auf 72 Seiten. So stellt die Insel Rügen etwa ihre ursprüngliche Halbinsel Mönchgut bei einer entspannten Radtour vor und bietet ausgewählte Tipps zum Urlaub für Aktive und Genießer. Bei Reportagen über verträumte Fischerdörfer in Vorpommern und einer Zeesbootfahrt vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst können sich Gäste auf ein Urlaubsland einstimmen, in dem Traditionen mit Leidenschaft gelebt werden. Die Städte Schwerin und Güstrow laden Genießer zu einem perfekten Tag rund um ihre prächtigen Schlösser ein, und die Seebäder der Mecklenburgischen Ostseeküste zeigen, wie abwechslungsreich ein Urlaub zwischen Sandstrand und Backsteingotik sein kann. Tipps für den Urlaub mit Kindern bei familienfreundlichen Anbietern gibt es von der Insel Usedom, den Jugendherbergen und den Campingplätzen im Nordosten.
Eine Karte zu 29 herausragenden Naturerlebniszentren im Land, Anreisemöglichkeiten, ein Gewinnspiel um einen Urlaub auf dem Fischerhof in der Mecklenburgischen Seenplatte und eine detaillierte Landkarte runden die Broschüre ab.
Das gedruckte Urlaubsmagazin kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 4030500 oder über die Internetseite bestellt und angeschaut werden.
Das E-Magazin mit vielen zusätzlichen Elementen wie Videos, Interviews, Fotostrecken und Panoramen steht ab dem 8. März 2017 unter zum Herunterladen bereit.
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06. Mär 2017
| Pressemitteilungen
Feature: Zwischen Bernsteinschleifern, Bootsbauern und Bierbrauern
Glitzernde Splitter, ein helles Surren und ganz viel Fingerspitzengefühl. Mit jedem Stück des goldbraunen Steines, das Henning Schröder an seine Schleifmaschine hält, lebt ein Stück mecklenburgische Tradition weiter. Der deutschlandweit letzte aktive Bernstein-Drechsler-Meister liebt sein Handwerk, das er lange Zeit in einer kleinen Werkstatt am Saaler Bodden in vollendeter Kunst interessierten Urlaubern und Einheimischen präsentierte. Inzwischen hat er seinen Arbeitsplatz in das Deutsche Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten verlegt. Hier zieht er mit einer europaweit einzigartigen Sammlung der Edelsteine Gäste aus nah und fern an. Die Bernsteinstadt ist heute noch einer der Orte in Mecklenburg-Vorpommern, der Kultur bewahrt und Identität vermittelt. Eine Identität, die sich aus dem speist, was über Jahrhunderte die Menschen hier prägte. Und die bis heute ein Teil des Geheimrezepts des Urlaubslandes Nummer Eins in Deutschland ist.
Wo Urlaub erfunden wurde
Voll ist es am Strand. Dicht an dicht reihen sich unterhalb der Kühlungsborner Flaniermeile Urlauber, jeder einzelne in einer kleinen privaten Sonnenoase aus Flechtwerk. Was für den gewöhnlichen Deutschen ein gewöhnlicher Anblick, ist eine Erfolgsgeschichte mit ungewöhnlicher Herkunft und Historie. Im Jahr 1882 war es der Hofkorbmachermeister Wilhelm Bartelmann in Rostock, der den ersten Strandkorb anfertigte. Weit entfernt von einer Massenproduktion entwickelte Bartelmann das Stück aus Weiden und Rohr ganz allein für die adelige Rostockerin Elfriede von Maltzahn. Die extravagante Sitzgelegenheit sorgte schnell für Aufsehen und Neider, so dass der fingerfertige Handwerker die Gelegenheit nutzte und kurze Zeit später in Warnemünde die erste Strandkorbvermietung eröffnete. Die Zeit des Strandkorbs ist auch die Zeit der Sommerfrische, die Zeit des Ausbruchs aus dem Alltag, die Zeit des Reisens zum Zwecke der Erholung. Im Jahr 1793 gründete Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin in Heiligendamm das erste deutsche Seebad und weckte damit eine Leidenschaft und ein Gefühl in der Gesellschaft, das sich in den Folgejahren weit über die Landesgrenzen hinaus etablierte. Erste Besuche des kleinen Seebads im Norden Mecklenburgs oblagen dem Adel, Hofstaat und gehobenen Bürgertum. Der zunehmende Andrang von Urlaubsgästen ließ in den folgenden Jahren zunächst in Heiligendamm, später auch entlang der gesamten Ostseeküste prachtvolle Gebäude im Stile der Bäderarchitektur entstehen. Mit klassizistischen Elementen, weiß und strahlend, imposant und zugleich harmonisch liiert mit der Umgebung prägt diese Architektur bis heute die Urlaubsorte Mecklenburg-Vorpommerns. Hoch lebe das Handwerk
Was dem einstigen Adel sein Strandkorb, ist dem gemeinen Urlauber unserer Tage das Erlebnis. Mehr als irgendwo sonst in Deutschland ist das Urlaubserlebnis dabei so eng mit der Tradition der Region verbunden wie in Mecklenburg-Vorpommern. Bootsbauer Jens Lochmann ist so einer, der nicht nur Gäste in seinen hölzernen Fischerjollen über den Bodden vor Fischland-Darß-Zingst schippert, sondern den Bootsbau nach jahrhundertealter Praxis fortführt. In seinem kleinen Schuppen in Althagen hämmert, schleift und werkelt er an alten Zeesbooten, die mit ihren viereckigen Segeln und breiten Rümpfen auch flachste Gewässer meistern. Mehr als 500 Jahre setzten Fischer an den Haff- und Boddenregionen auf die tiefbraun schimmernden Jollen als Fanggefährt der Wahl. Wer Jens Lochmann einen Besuch abstattet, wird schnell merken, dass an allen Ecken und Enden der Halbinsel Tradition und gelebte Kultur verschmelzen. Bereits beim Anblick der mit Schilfrohr bedeckten Fischerkaten und deren Türen fällt auf, dass die darauf abgebildeten Muster sich doch leicht von der Gestaltung heimischer Einlässe abheben. Die Formen und Symbole gehen auf die lange Tradition der Seefahrer zurück, die hunderte Jahre lang von Fischland-Darß-Zingst und Umgebung aus in die Welt fuhren. Unterwegs Erlebtes, (Un)glückliches und Unerwartetes findet sich graviert und geschnitzt hier wieder. Und auch wenn die Fahrzeiten der Seemänner kürzer geworden sind und die Rückkehr wahrscheinlicher, wird die Tradition weitergelebt. Bis heute fertigen Tischlereien auf dem Darß die reich und bunt verzierten Türen. Tüffel auf’m Traktor und Küken in der Scheune
Mecklenburg-Vorpommern hat Platz, viel Platz. Viel Platz zum Erleben und zum Genießen, viel Platz zum Reisen und zum Sonnen. Viel Platz, um zu erfahren, was echte Freiheit ist. Das ist der Jahrtausende alten Landwirtschaft zu verdanken, die noch heute außerhalb der wenigen großen Städte die Landstriche prägt. Wer viel arbeitet, darf auch viel feiern. Da liegt es auf der Hand, dass allerorten mal kleinere, mal größere Dorffeste alte Gewohnheiten hochleben lassen und die harte Arbeit des Alltags würdigen. Und verwunderlich ist auch nicht, dass immer mehr Urlauber das Erlebnis auf dem Lande für sich entdecken.
In der Lewitz, der größten zusammenhängenden Wiesenlandschaft weit und breit, dreht sich jedes Jahr im Oktober einen ganzen Monat alles um des Deutschen liebste Beilage, die Kartoffel. Bei den Tüffelwochen wird gefeiert und geschnackt, erlebt und probiert – alles vor standesgemäßer Kulisse des alten Pingelhofes in Alt Damerow, der mehr als 400 Jahre auf dem Buckel hat. Wer den langen Weg zur Lewitzer Tüffel dann doch scheut, muss sich seinen Braten nicht verderben lassen. Fast jeder Hof in Mecklenburg-Vorpommern verkauft in einem eigenen kleinen Lädchen alles nötige aus der Erde, vom Tier oder vom Baum. Schmalz und Speck, Eier von glücklichen Hühnern, Ziegenkäse oder naturtrüber Apfelsaft von den Streuobstwiesen der Region. Das Schöne: Wer hier seine Milch kauft, kann direkt fragen, welches Futter die dazu passende Kuh gefressen hat. Er sieht bei einer Hofbesichtigung, unter welchen Bedingungen produziert wird. Und er bekommt von der Bäuerin eine Erklärung, warum ihr Brot besonders lange haltbar ist – nämlich nicht, weil es voller Konservierungsstoffe steckt, sondern weil sie den Teig schon einen Tag vor dem Backen angesetzt und viel Zeit zum Ruhen gegeben hat. Goldiges für den Gaumen
Ob auf dem platten Land wie in der Lewitz oder einige Kilometer weiter in der Stadt: Nahezu alles, was hier auf dem Tisch landet, kommt aus dem Meer und aus Seen, von Feldern, Wiesen und Weiden der Umgebung. Die besondere Lage am Wasser, der viele Wind und nahrhafte Boden haben schmackhafte Delikatessen hervorgebracht. Sanddorn zum Beispiel. Als leicht bittere, nicht minder leckere Früchtchen trotzten sie bisher jeglichem Umwelteinfluss und finden sich heute in Saftform, als Marmelade oder entspannende Heilmittel in vielen Restaurants und Wellness-Oasen wieder. Landläufig auch als Gold des Nordens bekannt, hat Sanddorn damit eine große Gemeinsamkeit mit einer weiteren traditionellen Spezialität des Landes: dem Bier. Um Bier für den Seehandel und die damit verbundenen langen Überfahrten haltbar zu machen, kamen die Braumeister in den Hansestädten früh auf die Idee Hopfen zu verwenden. Das wohlschmeckende Gebräu erfreute sich in Dänemark, Norwegen und sogar in England so großer Beliebtheit, dass stetig Nachschub organisiert werden musste. Kein Wunder also, dass im Jahr 1549 allein in Stralsund rund 170 Brauhäuser dem lukrativen Geschäft nachgingen. Zwar sind es heute mit landesweit 24 Brauereien nicht mehr ganz so viele – mit mehr als 100 Sorten Bier ist die Auswahl am flüssigen Brot in Mecklenburg-Vorpommern aber größer als je zuvor. Was passt besser zum Bier als frischer Fisch. Uwe Krüger widmet sich in Ahlbeck als einer der letzten Strandfischer der Insel Usedom dem Gold des Meeres. Dort, wo früher jeden Morgen Hunderte kleine Boote ins Wasser gezogen und nach dem Anlanden die Fänge gepult wurden, bietet Krüger heute in einer rustikalen Fischerhütte Schmackhaftes aus dem salzigen Nass an. Dabei bleibt es ganz dem Gast überlassen, ob der Fisch herzhaft geräuchert, klassisch am Stück oder fein filetiert auf den Teller kommt. Dat sin de Mäkelbörger
„Joo, so ist dat bei uns in Mäkelbörg – wir schnacken Platt. Nur wisst ihr nicht, wat schnacken is, ne?“ So oder so ähnlich könnte er lauten, der Schnack mit Uwe Krüger oder anderen Originalen aus Mecklenburg-Vorpommern. Und von denen gibt es heute noch mehr als man denkt. In fast jedem Urlaubsort am Meer wird von alten Seebären, Fischern und Landwirten die plattdeutsche Sprache gelebt und damit ein Stück heimisches Kulturgut erhalten. Wer jemanden von diesem Schlag treffen will, hat gute Chancen bei einem der traditionellen Feste im Nordosten. Beim Tonnenabschlagen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst etwa. Der Sage nach begann alles mit dem Abzug der Schweden und damit, dass nun keine Fässer voller Heringe mehr als Tribut gezahlt werden mussten. Seitdem werden in Wustrow, Ahrenshoop oder Prerow jedes Jahr im Sommer Tonnen abgeschlagen und Könige gekürt. Nicht weniger sportlich, dafür ebenfalls in langer Tradition toben ab dem Spätsommer überall im Land historische Schleppjagden mit Pferden, Hunden und ganz viel Tara. Während es früher dabei eher blutig zuging und Fährten bis zum bitteren Ende verfolgt wurden, geht es heutzutage allein um das Abenteuer im mecklenburgischen und vorpommerschen Walde. Strecken werden vorgegeben und künstliche Spuren gelegt, die dann von der Mecklenburger Meute aufgespürt werden. Am Ende wartet auf Hund und Herrchen eine Belohnung. Denn man tau. Weitere Informationen zu Traditionen und Bräuchen in Mecklenburg-Vorpommern sowie passenden Urlaubsangeboten gibt es unter .
Traditionsreiche Veranstaltungen 2017 (Auswahl): 18. März bis 2. April: 15. Wismarer Heringstage
24. bis 25. Juni: Mittsommer-Remise, eine Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser
1. Juli: Blow Boys Shanty Chor bei den Wolgaster Hafentagen
15. Juli: 30. Dierhäger Zeesbootregatta im Saaler Bodden
3. bis 6. August: 20. Heringsdorfer Kaisertage auf der Insel Usedom
6. August: Traditionelles Tonnenabschlagen in Born auf dem Darß
8. bis 10. September: Historische Schleppjagd „Usedom Cross Country“
16. und 17. September: Retro-Rad-Veranstaltung „VeloClassico“ in Mecklenburg-Schwerin
11. November: Martensmannfest im Kloster Rehna
Kulturgut erleben – Ausflugstipps: Strandkorbfabrik Heringsdorf: Die älteste noch bestehende Strandkorbmanufaktur der Welt steht auf der Insel Usedom. Seit 1925 werden hier in traditioneller und reiner Handarbeit die an fast jedem Ostseestrand zu findenden Sonnenplätze gebaut. Landgestüt Redefin: Das herrschaftliche klassizistische Ensemble liegt inmitten unberührter Natur und kann auf eine mehr als zweihundertjährige Tradition in der Pferdezucht und -ausbildung zurückblicken. Darß-Museum: Das kleine Museum im Ostseebad Prerow stellt einige der einzigartigen Darßer Türen aus. Die bunt verzierten Tischlerstücke stehen für die Seefahrertradition der Halbinsel und finden sich bis heute an vielen Häusern auf Fischland-Darß-Zingst.
Schloss Ulrichshusen: Mehr als 2.000 Schlösser, Guts- und Herrenhäuser gibt es zwischen Ostsee und Seenplatte. Eingebettet in die Natur der Mecklenburgischen Schweiz gilt das Schloss Ulrichshusen dabei als eines der schönsten und historisch-kulturell bedeutendsten der Region. Fischerdorf Freest: Direkt am Peenestrom liegt mit Freest eines der ältesten Fischerdörfer des Landes. Neben ganz viel maritimem Flair – jeder fünfte in Mecklenburg-Vorpommern gefangene Fisch hat Freester Luft geschnuppert – wird hier mit dem Teppichknüpfen einem der traditionellsten Handwerke der Ostseeregion nachgegangen. Das Freester Heimatmuseum stellt die bekanntesten Exponate aus.
Weitere Fotos zum Download:
Voll ist es am Strand. Dicht an dicht reihen sich unterhalb der Kühlungsborner Flaniermeile Urlauber, jeder einzelne in einer kleinen privaten Sonnenoase aus Flechtwerk. Was für den gewöhnlichen Deutschen ein gewöhnlicher Anblick, ist eine Erfolgsgeschichte mit ungewöhnlicher Herkunft und Historie. Im Jahr 1882 war es der Hofkorbmachermeister Wilhelm Bartelmann in Rostock, der den ersten Strandkorb anfertigte. Weit entfernt von einer Massenproduktion entwickelte Bartelmann das Stück aus Weiden und Rohr ganz allein für die adelige Rostockerin Elfriede von Maltzahn. Die extravagante Sitzgelegenheit sorgte schnell für Aufsehen und Neider, so dass der fingerfertige Handwerker die Gelegenheit nutzte und kurze Zeit später in Warnemünde die erste Strandkorbvermietung eröffnete. Die Zeit des Strandkorbs ist auch die Zeit der Sommerfrische, die Zeit des Ausbruchs aus dem Alltag, die Zeit des Reisens zum Zwecke der Erholung. Im Jahr 1793 gründete Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin in Heiligendamm das erste deutsche Seebad und weckte damit eine Leidenschaft und ein Gefühl in der Gesellschaft, das sich in den Folgejahren weit über die Landesgrenzen hinaus etablierte. Erste Besuche des kleinen Seebads im Norden Mecklenburgs oblagen dem Adel, Hofstaat und gehobenen Bürgertum. Der zunehmende Andrang von Urlaubsgästen ließ in den folgenden Jahren zunächst in Heiligendamm, später auch entlang der gesamten Ostseeküste prachtvolle Gebäude im Stile der Bäderarchitektur entstehen. Mit klassizistischen Elementen, weiß und strahlend, imposant und zugleich harmonisch liiert mit der Umgebung prägt diese Architektur bis heute die Urlaubsorte Mecklenburg-Vorpommerns. Hoch lebe das Handwerk
Was dem einstigen Adel sein Strandkorb, ist dem gemeinen Urlauber unserer Tage das Erlebnis. Mehr als irgendwo sonst in Deutschland ist das Urlaubserlebnis dabei so eng mit der Tradition der Region verbunden wie in Mecklenburg-Vorpommern. Bootsbauer Jens Lochmann ist so einer, der nicht nur Gäste in seinen hölzernen Fischerjollen über den Bodden vor Fischland-Darß-Zingst schippert, sondern den Bootsbau nach jahrhundertealter Praxis fortführt. In seinem kleinen Schuppen in Althagen hämmert, schleift und werkelt er an alten Zeesbooten, die mit ihren viereckigen Segeln und breiten Rümpfen auch flachste Gewässer meistern. Mehr als 500 Jahre setzten Fischer an den Haff- und Boddenregionen auf die tiefbraun schimmernden Jollen als Fanggefährt der Wahl. Wer Jens Lochmann einen Besuch abstattet, wird schnell merken, dass an allen Ecken und Enden der Halbinsel Tradition und gelebte Kultur verschmelzen. Bereits beim Anblick der mit Schilfrohr bedeckten Fischerkaten und deren Türen fällt auf, dass die darauf abgebildeten Muster sich doch leicht von der Gestaltung heimischer Einlässe abheben. Die Formen und Symbole gehen auf die lange Tradition der Seefahrer zurück, die hunderte Jahre lang von Fischland-Darß-Zingst und Umgebung aus in die Welt fuhren. Unterwegs Erlebtes, (Un)glückliches und Unerwartetes findet sich graviert und geschnitzt hier wieder. Und auch wenn die Fahrzeiten der Seemänner kürzer geworden sind und die Rückkehr wahrscheinlicher, wird die Tradition weitergelebt. Bis heute fertigen Tischlereien auf dem Darß die reich und bunt verzierten Türen. Tüffel auf’m Traktor und Küken in der Scheune
Mecklenburg-Vorpommern hat Platz, viel Platz. Viel Platz zum Erleben und zum Genießen, viel Platz zum Reisen und zum Sonnen. Viel Platz, um zu erfahren, was echte Freiheit ist. Das ist der Jahrtausende alten Landwirtschaft zu verdanken, die noch heute außerhalb der wenigen großen Städte die Landstriche prägt. Wer viel arbeitet, darf auch viel feiern. Da liegt es auf der Hand, dass allerorten mal kleinere, mal größere Dorffeste alte Gewohnheiten hochleben lassen und die harte Arbeit des Alltags würdigen. Und verwunderlich ist auch nicht, dass immer mehr Urlauber das Erlebnis auf dem Lande für sich entdecken.
In der Lewitz, der größten zusammenhängenden Wiesenlandschaft weit und breit, dreht sich jedes Jahr im Oktober einen ganzen Monat alles um des Deutschen liebste Beilage, die Kartoffel. Bei den Tüffelwochen wird gefeiert und geschnackt, erlebt und probiert – alles vor standesgemäßer Kulisse des alten Pingelhofes in Alt Damerow, der mehr als 400 Jahre auf dem Buckel hat. Wer den langen Weg zur Lewitzer Tüffel dann doch scheut, muss sich seinen Braten nicht verderben lassen. Fast jeder Hof in Mecklenburg-Vorpommern verkauft in einem eigenen kleinen Lädchen alles nötige aus der Erde, vom Tier oder vom Baum. Schmalz und Speck, Eier von glücklichen Hühnern, Ziegenkäse oder naturtrüber Apfelsaft von den Streuobstwiesen der Region. Das Schöne: Wer hier seine Milch kauft, kann direkt fragen, welches Futter die dazu passende Kuh gefressen hat. Er sieht bei einer Hofbesichtigung, unter welchen Bedingungen produziert wird. Und er bekommt von der Bäuerin eine Erklärung, warum ihr Brot besonders lange haltbar ist – nämlich nicht, weil es voller Konservierungsstoffe steckt, sondern weil sie den Teig schon einen Tag vor dem Backen angesetzt und viel Zeit zum Ruhen gegeben hat. Goldiges für den Gaumen
Ob auf dem platten Land wie in der Lewitz oder einige Kilometer weiter in der Stadt: Nahezu alles, was hier auf dem Tisch landet, kommt aus dem Meer und aus Seen, von Feldern, Wiesen und Weiden der Umgebung. Die besondere Lage am Wasser, der viele Wind und nahrhafte Boden haben schmackhafte Delikatessen hervorgebracht. Sanddorn zum Beispiel. Als leicht bittere, nicht minder leckere Früchtchen trotzten sie bisher jeglichem Umwelteinfluss und finden sich heute in Saftform, als Marmelade oder entspannende Heilmittel in vielen Restaurants und Wellness-Oasen wieder. Landläufig auch als Gold des Nordens bekannt, hat Sanddorn damit eine große Gemeinsamkeit mit einer weiteren traditionellen Spezialität des Landes: dem Bier. Um Bier für den Seehandel und die damit verbundenen langen Überfahrten haltbar zu machen, kamen die Braumeister in den Hansestädten früh auf die Idee Hopfen zu verwenden. Das wohlschmeckende Gebräu erfreute sich in Dänemark, Norwegen und sogar in England so großer Beliebtheit, dass stetig Nachschub organisiert werden musste. Kein Wunder also, dass im Jahr 1549 allein in Stralsund rund 170 Brauhäuser dem lukrativen Geschäft nachgingen. Zwar sind es heute mit landesweit 24 Brauereien nicht mehr ganz so viele – mit mehr als 100 Sorten Bier ist die Auswahl am flüssigen Brot in Mecklenburg-Vorpommern aber größer als je zuvor. Was passt besser zum Bier als frischer Fisch. Uwe Krüger widmet sich in Ahlbeck als einer der letzten Strandfischer der Insel Usedom dem Gold des Meeres. Dort, wo früher jeden Morgen Hunderte kleine Boote ins Wasser gezogen und nach dem Anlanden die Fänge gepult wurden, bietet Krüger heute in einer rustikalen Fischerhütte Schmackhaftes aus dem salzigen Nass an. Dabei bleibt es ganz dem Gast überlassen, ob der Fisch herzhaft geräuchert, klassisch am Stück oder fein filetiert auf den Teller kommt. Dat sin de Mäkelbörger
„Joo, so ist dat bei uns in Mäkelbörg – wir schnacken Platt. Nur wisst ihr nicht, wat schnacken is, ne?“ So oder so ähnlich könnte er lauten, der Schnack mit Uwe Krüger oder anderen Originalen aus Mecklenburg-Vorpommern. Und von denen gibt es heute noch mehr als man denkt. In fast jedem Urlaubsort am Meer wird von alten Seebären, Fischern und Landwirten die plattdeutsche Sprache gelebt und damit ein Stück heimisches Kulturgut erhalten. Wer jemanden von diesem Schlag treffen will, hat gute Chancen bei einem der traditionellen Feste im Nordosten. Beim Tonnenabschlagen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst etwa. Der Sage nach begann alles mit dem Abzug der Schweden und damit, dass nun keine Fässer voller Heringe mehr als Tribut gezahlt werden mussten. Seitdem werden in Wustrow, Ahrenshoop oder Prerow jedes Jahr im Sommer Tonnen abgeschlagen und Könige gekürt. Nicht weniger sportlich, dafür ebenfalls in langer Tradition toben ab dem Spätsommer überall im Land historische Schleppjagden mit Pferden, Hunden und ganz viel Tara. Während es früher dabei eher blutig zuging und Fährten bis zum bitteren Ende verfolgt wurden, geht es heutzutage allein um das Abenteuer im mecklenburgischen und vorpommerschen Walde. Strecken werden vorgegeben und künstliche Spuren gelegt, die dann von der Mecklenburger Meute aufgespürt werden. Am Ende wartet auf Hund und Herrchen eine Belohnung. Denn man tau. Weitere Informationen zu Traditionen und Bräuchen in Mecklenburg-Vorpommern sowie passenden Urlaubsangeboten gibt es unter .
Traditionsreiche Veranstaltungen 2017 (Auswahl): 18. März bis 2. April: 15. Wismarer Heringstage
24. bis 25. Juni: Mittsommer-Remise, eine Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser
1. Juli: Blow Boys Shanty Chor bei den Wolgaster Hafentagen
15. Juli: 30. Dierhäger Zeesbootregatta im Saaler Bodden
3. bis 6. August: 20. Heringsdorfer Kaisertage auf der Insel Usedom
6. August: Traditionelles Tonnenabschlagen in Born auf dem Darß
8. bis 10. September: Historische Schleppjagd „Usedom Cross Country“
16. und 17. September: Retro-Rad-Veranstaltung „VeloClassico“ in Mecklenburg-Schwerin
11. November: Martensmannfest im Kloster Rehna
Kulturgut erleben – Ausflugstipps: Strandkorbfabrik Heringsdorf: Die älteste noch bestehende Strandkorbmanufaktur der Welt steht auf der Insel Usedom. Seit 1925 werden hier in traditioneller und reiner Handarbeit die an fast jedem Ostseestrand zu findenden Sonnenplätze gebaut. Landgestüt Redefin: Das herrschaftliche klassizistische Ensemble liegt inmitten unberührter Natur und kann auf eine mehr als zweihundertjährige Tradition in der Pferdezucht und -ausbildung zurückblicken. Darß-Museum: Das kleine Museum im Ostseebad Prerow stellt einige der einzigartigen Darßer Türen aus. Die bunt verzierten Tischlerstücke stehen für die Seefahrertradition der Halbinsel und finden sich bis heute an vielen Häusern auf Fischland-Darß-Zingst.
Schloss Ulrichshusen: Mehr als 2.000 Schlösser, Guts- und Herrenhäuser gibt es zwischen Ostsee und Seenplatte. Eingebettet in die Natur der Mecklenburgischen Schweiz gilt das Schloss Ulrichshusen dabei als eines der schönsten und historisch-kulturell bedeutendsten der Region. Fischerdorf Freest: Direkt am Peenestrom liegt mit Freest eines der ältesten Fischerdörfer des Landes. Neben ganz viel maritimem Flair – jeder fünfte in Mecklenburg-Vorpommern gefangene Fisch hat Freester Luft geschnuppert – wird hier mit dem Teppichknüpfen einem der traditionellsten Handwerke der Ostseeregion nachgegangen. Das Freester Heimatmuseum stellt die bekanntesten Exponate aus.
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03. Mär 2017
| Pressemitteilungen
Schlittenhunderennen, Schlossfestspiele und Strandräuber Ironman
Eine Reihe etablierter Veranstaltungsreihen lockt Gäste 2017 nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Hanse Sail lädt zum 27. Mal nach Rostock ein, Wismar erinnert mit dem Schwedenfest an seine Vergangenheit und die diesjährigen Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sowie das 24. Usedomer Musikfestival versprechen musikalische Unterhaltung der Extraklasse. Dazu gesellen sich neue Formate wie beispielsweise der etwas andere Vierkampf „Xtreme Coast Race“ auf der Insel Usedom. Im Folgenden sind die Veranstaltungshöhepunkte zwischen Ostseeküste und Seenplatte gelistet. Weitere Höhepunkte sind im Veranstaltungskalender unter zu finden.
März: „Baltic Lights 2017“ – Schlittenhunderennen auf Usedom
Vom 10. bis 12. März wird auf der Insel Usedom ein Schlittenhunderennen unter dem Titel „Baltic Lights“ veranstaltet. Dabei treffen sich internationale Musher (Schlittenhundeführer) zu spannenden Rennen. Die Kulisse für das Event bilden Lagerfeuer an den Stränden in Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck und Glühweinstände. Das Wochenende bietet Besuchern die Möglichkeit, Huskys in Aktion zu erleben und jede Menge Unterhaltung am Strand zu genießen. Einen Höhepunkt findet das „Baltic Lights“ in einem Wohltätigkeitsrennen am Samstag, bei dem sämtliche Erlöse zu Gunsten der Welthungerhilfe gespendet werden. Weitere Informationen und Termine gibt es auf . März: Sechster „Festspielfrühling Rügen“ mit Bratsche, Bach und Beethoven
Das Jahr beginnt musikalisch: Der sechste Festspielfrühling lockt vom 17. bis 26. März auf die Insel Rügen. Die thematischen Schwerpunkte liegen 2017 auf dem Barockkünstler Bach, dem zeitgenössischen, australischen Komponisten Brett Dean und der Bratsche selbst. Unter der künstlerischen Leitung von Festspielträger und Bratschist Nils Mönkemeyer wird es musikalisch vielfältger denn je: In mehr als 23 Veranstaltungen an 16 Inselorten gibt es unter anderem Kammermusik- und Orchesterwerke von Johann Sebastian Bach, ausgewählte Werke von Beethoven bis hin zu Tangos, Chansons und zeitgenössischer Musik. Neben Konzerten stehen auch ein musikalischer Ausflug zu den Kreidefelsen und ein offener Meisterkurs, in dem das Signum Quartett Laienmusiker unterrichtet, auf dem Programm.
Weitere Informationen gibt es unter. Ab März: 15. Wismarer Heringstage
Längst schon Tradition: Zum 15. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 18. März bis zum 2. April rund ein Dutzend Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Los geht es am 18. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: , Ab März: 125 Künstlerkolonie Ahrenshoop
Unter dem Titel „Traditionen bewahren – im Zeitgeist leben“ feiert der Künstlerort Ahrenshoop 2017 sein 125-jähriges Jubiläum mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm. Ihren Auftakt finden die Feierlichkeiten zum Jubiläum mit einer Festwoche vom 25. März bis zum 2. April 2017, die Kulturinteressierte mit einer Fülle an Veranstaltungen in das Ostseebad Ahrenshoop locken soll. Dabei laden Kunsthäuser und Galerien zu diversen Ausstellungeröffnungen, Führungen, Konzerten und Lesungen ein. Auf dem Bakel- und Schifferberg weisen überlebensgroße Skulpturen den Weg zur Künstlerkolonie und ein Kunstpfad führt kunstbegeisterte Spaziergänger zu den beliebtesten Motiven der Maler. Daneben erleben schon fast in Vergessenheit geratene Kulturschätze eine Renaissance: Während der ortsansässige Pianist Lutz Gerlach eine Neuinterpretation des „Ahrenshoop-Liedes“ von Oswald Körte zum Besten gibt, kommt das Theaterstück „Die Ahrenshooper“, 1893 von Axel Delmar geschrieben, in einer Neufassung zur Wiederaufführung. Weiterhin erscheint eine Neuauflage des Taschenbuches „Ahrenshoop – Künstlerkolonie an der Ostsee“. In zahlreichen Ausstellungen werden die verschiedenen Epochen der Ahrenshooper Kunstgeschichte mit Werken von der Gründergeneration über die Klassische Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst aufgearbeitet. Das Herzstück des Festjahres bildet die Jubiläumsausstellung „Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Kunstmuseum, in der vor allem die Positionen der ersten Generation von Künstlern, die den Ort für sich entdeckten, gewürdigt werden. Auch jährliche kulturelle Höhepunkte wie die 18. Lange Nacht der Kunst am 19. August 2017 und die 13. Ahrenshooper Filmnächte vom 6. bis 9. September 2017 stehen im Zeichen des Jubiläums. Mit einem Symposium am 20. und 21. Oktober 2017 im Kunstmuseum Ahrenshoop, bei dem Kunsthistoriker, Künstler und Fachleute aus der Kultur- und Architekturgeschichte ihre aktuellen Erkenntnisse zum Phänomen der Künstlerkolonie austauschen, findet das Jubiläum seinen Ausklang.
Weitere Informationen: Ab Mai: Ansommern in der Mecklenburgischen Seenplatte
Angrillen, anbaden, anpaddeln: Unter dem Titel „Ansommern“ locken Veranstalter vom Fleesensee bis hin zur Feldberger Seenlandschaft von Mai bis Juli in die Mecklenburgische Seenplatte. Gäste können dann unter anderem auf der Wassersportmesse „Müritz Inwater Boatshow“ zum Kapitän werden, auf der Mittsommerremise – der Nacht der Guts- und Herrenhäuser – zum Kulturschwärmer avancieren oder mit dem 48-Stunden-Ticket auf Entdeckungstour zu rund 15 Orten gehen.
Weitere Informationen: Mai: Mecklenburger Seen Runde
Aktivurlauber und Freizeitsportler aufgepasst: Am 26. und 27. Mai geht die “Mecklenburger Seen Runde” in der Mecklenburgischen Seenplatte, ein Radsportereignis, zu dem bis zu 3.000 Teilnehmer erwartet werden, in die dritte Runde. Die Mecklenburgische Seenplatte wird dabei zur eindrucksvollen Kulisse der 300 Kilometer langen „Jedermann-Fahrradtour“. Jedermann ist hier wörtlich zu verstehen, denn es können sich alle, die Freude am Radfahren haben, zu diesem Ereignis anmelden. Im Vordergrund der Radtour steht nicht etwa der Wettbewerb um die schnellstmögliche Zeit. Vielmehr liegt der Fokus auf gemeinschaftlichem Radfahren und dem Spaß am Radsport. Zudem ist eine Frauenrunde ausgewiesen, die als Rundtour über 90 Kilometer durch die Feldberger Seenlandschaft führt.
Anmeldeformulare und weitere Informationen: Ab Juni: 25. Schlossfestspiele Schwerin präsentieren West Side Story
Die Schlossfestspiele Schwerin des Mecklenburgischen Staatstheaters präsentieren mit der West Side Story ein Musical, das Menschen aller Generationen, Musical- und auch Opernfans begeistert. Zum 25. Mal findet das international bekannte Open-Air-Festspiel auf einem der schönsten Plätze Norddeutschlands statt, das sich mit großen Opern einen Namen gemacht hat. Mit Blick auf das Schloss bilden die 23 Vorstellungen des Erfolgsmusicals vom 30. Juni bis 6. August 2017 den kulturellen Höhepunkt in der Landeshauptstadt.
Weitere Informationen: Juni: „KunstOffen“ zu Pfingsten
Zu „KunstOffen“ am Pfingstwochenende empfangen rund 800 Künstler und Kunsthandwerker interessierte Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits zum 23. Mal können Besucher vom 3. bis 5. Juni Malern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen. Gelbe Schirme und blaue Fähnchen weisen dabei Besuchern den Weg zu den jeweiligen Ateliers und Galerien.
Weitere Informationen in Kürze unter . Juni: Offene Gärten zeigen ihre florale Vielfalt
Der Verein „Offenen Gärten in MV“ lädt Interessierte am 10. und 11. Juni landesweit zum gemütlichen Schlendern und Fachsimpeln in rund 130 teilnehmende Privatgärten, Schauanlagen und Gärtnereien ein. Besucher können individuell angelegte Gartenanlagen bewundern und sich direkt mit den Gärtnern austauschen. Die teilnehmenden Gärten werden ab März 2017 unter vorgestellt. Ab Juni: 28. Festspielsommer lädt Musikliebhaber in den Nordosten
Mit dem Festspielsommer vom 17. Juni bis zum 15. September 2017 bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wieder Musik in Scheunen, Kirchen, Schlossparks und Industriehallen von der Seenplatte bis zur Ostseeküste. Zu erleben sind große Namen wie Janine Jansen, Julia Fischer, Mitsuko Uchida, Elisabeth Leonskaja, Herbert Blomstedt, Gustavo Dudamel, Till Brönner, Ute Lemper und Götz Alsmann, internationale Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Colombian Youth Philharmonic Orchestra und die Wiener Sängerknaben sowie Talente aus aller Welt. Preisträger in Residence ist der Schlagzeuger Alexej Gerassimez, der u. a. die Reihe „Unerhörte Orte“ und das Percussionfestival „360° Schlagzeug“ prägt. Spannende Premieren wie die „Inselmusik – Das Streichquartettfest auf Rügen“, ein Festival der Preisträger in Ulrichshusen und das Musik- und Seminarprogramm „Fokus Beethoven“ stehen ebenso auf dem Programm wie bewährte Formate, die sich neuen Aspekten widmen, darunter der „Pavillon Mittelalter“, die Reihe „Landpartie“ und das Fahrradkonzert in Schwerin.
Weitere Informationen: Juni: 10. Mittsommer-Remise
Kulturfestival der besonderen Art: Klassische Klänge vor imposanten Schlosskulissen, Abendsonne beim Spaziergang durch malerische Parkanlagen, Gespräche mit Gutshausbesitzern bei einem Glas Wein am Lagerfeuer – mit diesen Programmhöhepunkten lockt die zehnte Auflage der Mittsommer-Remise, Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser, Kulturinteressierte am 24. und 25. Juni anlässlich der Sommersonnenwende in den Nordosten.
Weitere Informationen zum Programm in Kürze unter . Ab Juli: 80. Warnemünder Woche mit internationalen Spitzenseglern
Die Warnemünder Woche gehört zu den größten internationalen Segelsportveranstaltungen in Deutschland. Etwa 2.000 Segler aus rund 30 Nationen werden bei der 80. Auflage vom 1. bis 9. Juli zu Segel- und Surfwettbewerben auf der Ostsee erwartet. Daneben lockt ein kulturelles Rahmenprogramm jährlich mehr als 650.000 Besucher in Rostocks Seebad Warnemünde: Ein großer Festumzug mit Trachten zur Eröffnung, sportliche Angebote wie ein Beachhandballturnier, eine Sport-Beach-Arena mit weiteren Trendsportarten, Mitsegelmöglichkeiten, Live-Konzerte, das Waschzuberrennen, ein Drachenbootfestival sowie ein Shanty- und Trachtentreffen lassen Gäste und Sportler gleichermaßen aktiv werden. Von den Tribünen des Center-Courts können Schaulustige im Jubiläumsjahr folgende Höhepunkte verfolgen: die Europameisterschaft der 505er, die Internationale Deutsche Meisterschaft im Seeseegeln, den „Laser Europa Cup“, den Deutschland-Cup der Topcats sowie diverse Kurz-und Langstrecken-Seeregatten. Am Vorabend der Warnemünder Woche wird eine Port-Party veranstaltet.
Weitere Informationen: Ab Juli: Klassikertage Wismar
Im beeindruckenden Ambiente der Wismarer St. Georgen-Kirche und unter dem Titel „Klassikertage Wismar“ (ehemals Festspiele Wismar) werden vom 6. Juli bis zum 12. August 2017 Goethes Meisterwerk „Faust I“ und Hofmannsthals Klassiker „Jedermann“ in der Hanstadt aufgeführt und versprechen Theatererlebnisse der Extraklasse.
Weitere Informationen: Ab Juli: Zinnowitz, Vineta und „Das Vermächtnis der drei Wasserfrauen“
„Vineta, Vineta, du reiche Stadt, Vineta soll untergehen, weil sie viel Böses getan hat.“ Mit diesen Worten soll die mittelalterliche Stadt einst in den Tiefen der Ostsee verschwunden sein. Mit modernem Tanz, neuer Musik sowie Pyro-, Licht- und Laserzauber lässt das Ostseebad Zinnowitz die sagenumwobene Stadt bei den Vineta Festspielen 2017 wieder auferstehen. Unter freiem Himmel wird dabei die Sage von drei so genannte Wasserfrauen nacherzählt, die einst Vineta heimsuchten und das bevorstehende Unheil ankündigten. Vom 8. Juli bis 2. September wird das Stück unter der Regie von Wolfang Bordel inszeniert, das Besucher auf eine Reise zu den Ursprüngen der Sage einlädt.
Weitere Informationen: August: Hanse Sail lockt Millionenpublikum nach Rostock
Als das größte martime Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern lockt die Hanse Sail vom 10. bis 13. August bis zu eine Million Besucher an Rostocks und Warnemündes Kaikanten. Bis zu 250 Groß- und Traditionssegler, Kreuzfahrtschiffe, Fähren und andere große Schiffe werden dann im Nordosten erwartet. Gäste dürfen sich unter anderem auf eine Flotte Großsegler aus Rostocks Partnerstadt Szczecin freuen. Die 27. Hanse Sail begeistert zudem mit Open Ship-Touren, Mitsegeltörns, einem bunten Bühnenprogramm und einem Mittelaltermarkt. Feuerwerk und Fahrgeschäfte, maritime Ausstellungen sowie ein Kinderprogramm komplettieren das Angebot auf der Hanse Sail.
Weitere Informationen: August: Das Schwedenfest in Wismar
Im Dreißigjährigen Krieg eroberte 1632 Schweden Wismar, und erst 155 Jahre später endete die schwedische Herrschaft, als die Stadt 1803 an das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin verpfändet wurde. Formal ist Wismar demnach erst seit 1903 wieder Teil Deutschlands. Schweden verzichtete auf die Rückzahlung des Pfands. Aus diesem kuriosen Teil seiner Geschichte heraus entstand das Schwedenfest in Wismar, welches alljährlich an die Zugehörigkeit zu Schweden erinnert. Auch 2017, vom 17. bis 20. August, werden historische Heerlager, Exerzierübungen auf dem Marktplatz und zum Beispiel auch Bikertreffen die bis zu 15.000 Besucher begeistern. Veranstaltungsorte erstrecken sich vom Zentrum Wismars über die Altstadt bis zum Alten Holzhafen, wobei auch Jahrmärkte mit Fahrgeschäften und Buden für Unterhaltung bei Groß und Klein sorgen. Programmhöhepunkte und weitere Informationen gibt es auf . September: 4. Strandräuber Ironman 70.3 auf Rügen
Die unter Sportlern weltweit bekannte Triathlon-Rennserie wird 2017 zum vierten Mal in und um Binz auf der Insel Rügen ausgetragen. Zwischen imposanter Kulisse aus imposanten Kreidefelsen, weiten Sandstränden und urigen Fischerdörfern werden Teilnehmer zu sportlichen Höchstleistungen angespornt. Der aus Hawaii stammende Wettkampf kombiniert die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mehr als 1.000 Sportler, Freizeit-Athleten sowie nationale und internationale Profis werden erwartet. Sie werden vor dem Ostseebad Binz 1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer mit Rennrädern durch die Rügener Alleen fahren und 21,1 Kilometer durch Binz laufen.
Weitere Informationen gibt es unter . September: Die „VeloClassico“ für Fans des stilvollen Radsports
Mecklenburg-Vorpommern ist am 16. und 17. September 2017 erneut Austragungsort der Retro-Rad-Veranstaltung „Velo Classico“ in und um Ludwigslust. Teilnehmen kann jeder, der Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte und auf Rädern fährt, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Zudem wird das modische Trikot durch Vintage-Kleidung ersetzt. Die Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten. Drei Touren stehen zur Auswahl: Die Helden-Runde über 150 Kilometer, die 90 Kilometer lange Liebhaber-Runde und die Genießer-Runde, bei der 46 Kilometer für eine erfolgreiche Teilnahme absolviert werden müssen. Auf dem Weg zum Ziel können sich die in Woll-Trikots und Tweed-Jacken steckenden Radler an Verpflegungsstationen mit regionaler Küche und Getränken stärken.
Weitere Informationen: September: Herbstliche Hochgenüsse beim 24. Usedomer Musikfestival
Vom 23. September bis zum 14. Oktober 2017 präsentiert das 24. Usedomer Musikfestival die Musik des Königreichs Dänemark an zahlreichen Konzertorten der Insel. Eröffnet werden diese mit Chor- und Instrumentalwerken vom Danish String Quartet und dem NDR Chor. Insgesamt stehen rund 40 Veranstaltungen auf dem Programm.
Weitere Informationen: September: Sportlich in den Herbst mit „Intersport FitGesund“
Für Sportbegeisterte und die, die es noch werden wollen, bietet das Event „Intersport FitGesund“ vom 17. bis 22. September eine besondere Gelegenheit, um in die Szene des Profisports einzutauchen. Der Veranstaltungsort in Warnemünde bietet mit seinem maritimen Ostseeflair eine geeignete Kulisse, um die Angebote an Workshops und Trainingsprogrammen zu absolvieren. Sport mit internationalen Trainern sowie die Vorstellung von neuestem Equipment stehen beim „Intersport FitGesund“ im Mittelpunkt.
Anmeldungen unter: Ab September: „Kunst Heute“
Vom 29. September bis zum 8. Oktober 2017 lädt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern zur Reihe „Kunst Heute“ Gäste in den Nordosten ein. Dabei erwartet Kunstinteressierte ein Programm aus Ausstellungen, Kunstaktionen, Projektvorstellungen und Führungen im Urlaubsland.
Weitere Informationen in Kürze unter .
Vom 10. bis 12. März wird auf der Insel Usedom ein Schlittenhunderennen unter dem Titel „Baltic Lights“ veranstaltet. Dabei treffen sich internationale Musher (Schlittenhundeführer) zu spannenden Rennen. Die Kulisse für das Event bilden Lagerfeuer an den Stränden in Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck und Glühweinstände. Das Wochenende bietet Besuchern die Möglichkeit, Huskys in Aktion zu erleben und jede Menge Unterhaltung am Strand zu genießen. Einen Höhepunkt findet das „Baltic Lights“ in einem Wohltätigkeitsrennen am Samstag, bei dem sämtliche Erlöse zu Gunsten der Welthungerhilfe gespendet werden. Weitere Informationen und Termine gibt es auf . März: Sechster „Festspielfrühling Rügen“ mit Bratsche, Bach und Beethoven
Das Jahr beginnt musikalisch: Der sechste Festspielfrühling lockt vom 17. bis 26. März auf die Insel Rügen. Die thematischen Schwerpunkte liegen 2017 auf dem Barockkünstler Bach, dem zeitgenössischen, australischen Komponisten Brett Dean und der Bratsche selbst. Unter der künstlerischen Leitung von Festspielträger und Bratschist Nils Mönkemeyer wird es musikalisch vielfältger denn je: In mehr als 23 Veranstaltungen an 16 Inselorten gibt es unter anderem Kammermusik- und Orchesterwerke von Johann Sebastian Bach, ausgewählte Werke von Beethoven bis hin zu Tangos, Chansons und zeitgenössischer Musik. Neben Konzerten stehen auch ein musikalischer Ausflug zu den Kreidefelsen und ein offener Meisterkurs, in dem das Signum Quartett Laienmusiker unterrichtet, auf dem Programm.
Weitere Informationen gibt es unter. Ab März: 15. Wismarer Heringstage
Längst schon Tradition: Zum 15. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 18. März bis zum 2. April rund ein Dutzend Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Los geht es am 18. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: , Ab März: 125 Künstlerkolonie Ahrenshoop
Unter dem Titel „Traditionen bewahren – im Zeitgeist leben“ feiert der Künstlerort Ahrenshoop 2017 sein 125-jähriges Jubiläum mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm. Ihren Auftakt finden die Feierlichkeiten zum Jubiläum mit einer Festwoche vom 25. März bis zum 2. April 2017, die Kulturinteressierte mit einer Fülle an Veranstaltungen in das Ostseebad Ahrenshoop locken soll. Dabei laden Kunsthäuser und Galerien zu diversen Ausstellungeröffnungen, Führungen, Konzerten und Lesungen ein. Auf dem Bakel- und Schifferberg weisen überlebensgroße Skulpturen den Weg zur Künstlerkolonie und ein Kunstpfad führt kunstbegeisterte Spaziergänger zu den beliebtesten Motiven der Maler. Daneben erleben schon fast in Vergessenheit geratene Kulturschätze eine Renaissance: Während der ortsansässige Pianist Lutz Gerlach eine Neuinterpretation des „Ahrenshoop-Liedes“ von Oswald Körte zum Besten gibt, kommt das Theaterstück „Die Ahrenshooper“, 1893 von Axel Delmar geschrieben, in einer Neufassung zur Wiederaufführung. Weiterhin erscheint eine Neuauflage des Taschenbuches „Ahrenshoop – Künstlerkolonie an der Ostsee“. In zahlreichen Ausstellungen werden die verschiedenen Epochen der Ahrenshooper Kunstgeschichte mit Werken von der Gründergeneration über die Klassische Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst aufgearbeitet. Das Herzstück des Festjahres bildet die Jubiläumsausstellung „Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Kunstmuseum, in der vor allem die Positionen der ersten Generation von Künstlern, die den Ort für sich entdeckten, gewürdigt werden. Auch jährliche kulturelle Höhepunkte wie die 18. Lange Nacht der Kunst am 19. August 2017 und die 13. Ahrenshooper Filmnächte vom 6. bis 9. September 2017 stehen im Zeichen des Jubiläums. Mit einem Symposium am 20. und 21. Oktober 2017 im Kunstmuseum Ahrenshoop, bei dem Kunsthistoriker, Künstler und Fachleute aus der Kultur- und Architekturgeschichte ihre aktuellen Erkenntnisse zum Phänomen der Künstlerkolonie austauschen, findet das Jubiläum seinen Ausklang.
Weitere Informationen: Ab Mai: Ansommern in der Mecklenburgischen Seenplatte
Angrillen, anbaden, anpaddeln: Unter dem Titel „Ansommern“ locken Veranstalter vom Fleesensee bis hin zur Feldberger Seenlandschaft von Mai bis Juli in die Mecklenburgische Seenplatte. Gäste können dann unter anderem auf der Wassersportmesse „Müritz Inwater Boatshow“ zum Kapitän werden, auf der Mittsommerremise – der Nacht der Guts- und Herrenhäuser – zum Kulturschwärmer avancieren oder mit dem 48-Stunden-Ticket auf Entdeckungstour zu rund 15 Orten gehen.
Weitere Informationen: Mai: Mecklenburger Seen Runde
Aktivurlauber und Freizeitsportler aufgepasst: Am 26. und 27. Mai geht die “Mecklenburger Seen Runde” in der Mecklenburgischen Seenplatte, ein Radsportereignis, zu dem bis zu 3.000 Teilnehmer erwartet werden, in die dritte Runde. Die Mecklenburgische Seenplatte wird dabei zur eindrucksvollen Kulisse der 300 Kilometer langen „Jedermann-Fahrradtour“. Jedermann ist hier wörtlich zu verstehen, denn es können sich alle, die Freude am Radfahren haben, zu diesem Ereignis anmelden. Im Vordergrund der Radtour steht nicht etwa der Wettbewerb um die schnellstmögliche Zeit. Vielmehr liegt der Fokus auf gemeinschaftlichem Radfahren und dem Spaß am Radsport. Zudem ist eine Frauenrunde ausgewiesen, die als Rundtour über 90 Kilometer durch die Feldberger Seenlandschaft führt.
Anmeldeformulare und weitere Informationen: Ab Juni: 25. Schlossfestspiele Schwerin präsentieren West Side Story
Die Schlossfestspiele Schwerin des Mecklenburgischen Staatstheaters präsentieren mit der West Side Story ein Musical, das Menschen aller Generationen, Musical- und auch Opernfans begeistert. Zum 25. Mal findet das international bekannte Open-Air-Festspiel auf einem der schönsten Plätze Norddeutschlands statt, das sich mit großen Opern einen Namen gemacht hat. Mit Blick auf das Schloss bilden die 23 Vorstellungen des Erfolgsmusicals vom 30. Juni bis 6. August 2017 den kulturellen Höhepunkt in der Landeshauptstadt.
Weitere Informationen: Juni: „KunstOffen“ zu Pfingsten
Zu „KunstOffen“ am Pfingstwochenende empfangen rund 800 Künstler und Kunsthandwerker interessierte Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits zum 23. Mal können Besucher vom 3. bis 5. Juni Malern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen. Gelbe Schirme und blaue Fähnchen weisen dabei Besuchern den Weg zu den jeweiligen Ateliers und Galerien.
Weitere Informationen in Kürze unter . Juni: Offene Gärten zeigen ihre florale Vielfalt
Der Verein „Offenen Gärten in MV“ lädt Interessierte am 10. und 11. Juni landesweit zum gemütlichen Schlendern und Fachsimpeln in rund 130 teilnehmende Privatgärten, Schauanlagen und Gärtnereien ein. Besucher können individuell angelegte Gartenanlagen bewundern und sich direkt mit den Gärtnern austauschen. Die teilnehmenden Gärten werden ab März 2017 unter vorgestellt. Ab Juni: 28. Festspielsommer lädt Musikliebhaber in den Nordosten
Mit dem Festspielsommer vom 17. Juni bis zum 15. September 2017 bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wieder Musik in Scheunen, Kirchen, Schlossparks und Industriehallen von der Seenplatte bis zur Ostseeküste. Zu erleben sind große Namen wie Janine Jansen, Julia Fischer, Mitsuko Uchida, Elisabeth Leonskaja, Herbert Blomstedt, Gustavo Dudamel, Till Brönner, Ute Lemper und Götz Alsmann, internationale Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Colombian Youth Philharmonic Orchestra und die Wiener Sängerknaben sowie Talente aus aller Welt. Preisträger in Residence ist der Schlagzeuger Alexej Gerassimez, der u. a. die Reihe „Unerhörte Orte“ und das Percussionfestival „360° Schlagzeug“ prägt. Spannende Premieren wie die „Inselmusik – Das Streichquartettfest auf Rügen“, ein Festival der Preisträger in Ulrichshusen und das Musik- und Seminarprogramm „Fokus Beethoven“ stehen ebenso auf dem Programm wie bewährte Formate, die sich neuen Aspekten widmen, darunter der „Pavillon Mittelalter“, die Reihe „Landpartie“ und das Fahrradkonzert in Schwerin.
Weitere Informationen: Juni: 10. Mittsommer-Remise
Kulturfestival der besonderen Art: Klassische Klänge vor imposanten Schlosskulissen, Abendsonne beim Spaziergang durch malerische Parkanlagen, Gespräche mit Gutshausbesitzern bei einem Glas Wein am Lagerfeuer – mit diesen Programmhöhepunkten lockt die zehnte Auflage der Mittsommer-Remise, Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser, Kulturinteressierte am 24. und 25. Juni anlässlich der Sommersonnenwende in den Nordosten.
Weitere Informationen zum Programm in Kürze unter . Ab Juli: 80. Warnemünder Woche mit internationalen Spitzenseglern
Die Warnemünder Woche gehört zu den größten internationalen Segelsportveranstaltungen in Deutschland. Etwa 2.000 Segler aus rund 30 Nationen werden bei der 80. Auflage vom 1. bis 9. Juli zu Segel- und Surfwettbewerben auf der Ostsee erwartet. Daneben lockt ein kulturelles Rahmenprogramm jährlich mehr als 650.000 Besucher in Rostocks Seebad Warnemünde: Ein großer Festumzug mit Trachten zur Eröffnung, sportliche Angebote wie ein Beachhandballturnier, eine Sport-Beach-Arena mit weiteren Trendsportarten, Mitsegelmöglichkeiten, Live-Konzerte, das Waschzuberrennen, ein Drachenbootfestival sowie ein Shanty- und Trachtentreffen lassen Gäste und Sportler gleichermaßen aktiv werden. Von den Tribünen des Center-Courts können Schaulustige im Jubiläumsjahr folgende Höhepunkte verfolgen: die Europameisterschaft der 505er, die Internationale Deutsche Meisterschaft im Seeseegeln, den „Laser Europa Cup“, den Deutschland-Cup der Topcats sowie diverse Kurz-und Langstrecken-Seeregatten. Am Vorabend der Warnemünder Woche wird eine Port-Party veranstaltet.
Weitere Informationen: Ab Juli: Klassikertage Wismar
Im beeindruckenden Ambiente der Wismarer St. Georgen-Kirche und unter dem Titel „Klassikertage Wismar“ (ehemals Festspiele Wismar) werden vom 6. Juli bis zum 12. August 2017 Goethes Meisterwerk „Faust I“ und Hofmannsthals Klassiker „Jedermann“ in der Hanstadt aufgeführt und versprechen Theatererlebnisse der Extraklasse.
Weitere Informationen: Ab Juli: Zinnowitz, Vineta und „Das Vermächtnis der drei Wasserfrauen“
„Vineta, Vineta, du reiche Stadt, Vineta soll untergehen, weil sie viel Böses getan hat.“ Mit diesen Worten soll die mittelalterliche Stadt einst in den Tiefen der Ostsee verschwunden sein. Mit modernem Tanz, neuer Musik sowie Pyro-, Licht- und Laserzauber lässt das Ostseebad Zinnowitz die sagenumwobene Stadt bei den Vineta Festspielen 2017 wieder auferstehen. Unter freiem Himmel wird dabei die Sage von drei so genannte Wasserfrauen nacherzählt, die einst Vineta heimsuchten und das bevorstehende Unheil ankündigten. Vom 8. Juli bis 2. September wird das Stück unter der Regie von Wolfang Bordel inszeniert, das Besucher auf eine Reise zu den Ursprüngen der Sage einlädt.
Weitere Informationen: August: Hanse Sail lockt Millionenpublikum nach Rostock
Als das größte martime Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern lockt die Hanse Sail vom 10. bis 13. August bis zu eine Million Besucher an Rostocks und Warnemündes Kaikanten. Bis zu 250 Groß- und Traditionssegler, Kreuzfahrtschiffe, Fähren und andere große Schiffe werden dann im Nordosten erwartet. Gäste dürfen sich unter anderem auf eine Flotte Großsegler aus Rostocks Partnerstadt Szczecin freuen. Die 27. Hanse Sail begeistert zudem mit Open Ship-Touren, Mitsegeltörns, einem bunten Bühnenprogramm und einem Mittelaltermarkt. Feuerwerk und Fahrgeschäfte, maritime Ausstellungen sowie ein Kinderprogramm komplettieren das Angebot auf der Hanse Sail.
Weitere Informationen: August: Das Schwedenfest in Wismar
Im Dreißigjährigen Krieg eroberte 1632 Schweden Wismar, und erst 155 Jahre später endete die schwedische Herrschaft, als die Stadt 1803 an das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin verpfändet wurde. Formal ist Wismar demnach erst seit 1903 wieder Teil Deutschlands. Schweden verzichtete auf die Rückzahlung des Pfands. Aus diesem kuriosen Teil seiner Geschichte heraus entstand das Schwedenfest in Wismar, welches alljährlich an die Zugehörigkeit zu Schweden erinnert. Auch 2017, vom 17. bis 20. August, werden historische Heerlager, Exerzierübungen auf dem Marktplatz und zum Beispiel auch Bikertreffen die bis zu 15.000 Besucher begeistern. Veranstaltungsorte erstrecken sich vom Zentrum Wismars über die Altstadt bis zum Alten Holzhafen, wobei auch Jahrmärkte mit Fahrgeschäften und Buden für Unterhaltung bei Groß und Klein sorgen. Programmhöhepunkte und weitere Informationen gibt es auf . September: 4. Strandräuber Ironman 70.3 auf Rügen
Die unter Sportlern weltweit bekannte Triathlon-Rennserie wird 2017 zum vierten Mal in und um Binz auf der Insel Rügen ausgetragen. Zwischen imposanter Kulisse aus imposanten Kreidefelsen, weiten Sandstränden und urigen Fischerdörfern werden Teilnehmer zu sportlichen Höchstleistungen angespornt. Der aus Hawaii stammende Wettkampf kombiniert die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mehr als 1.000 Sportler, Freizeit-Athleten sowie nationale und internationale Profis werden erwartet. Sie werden vor dem Ostseebad Binz 1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer mit Rennrädern durch die Rügener Alleen fahren und 21,1 Kilometer durch Binz laufen.
Weitere Informationen gibt es unter . September: Die „VeloClassico“ für Fans des stilvollen Radsports
Mecklenburg-Vorpommern ist am 16. und 17. September 2017 erneut Austragungsort der Retro-Rad-Veranstaltung „Velo Classico“ in und um Ludwigslust. Teilnehmen kann jeder, der Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte und auf Rädern fährt, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Zudem wird das modische Trikot durch Vintage-Kleidung ersetzt. Die Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten. Drei Touren stehen zur Auswahl: Die Helden-Runde über 150 Kilometer, die 90 Kilometer lange Liebhaber-Runde und die Genießer-Runde, bei der 46 Kilometer für eine erfolgreiche Teilnahme absolviert werden müssen. Auf dem Weg zum Ziel können sich die in Woll-Trikots und Tweed-Jacken steckenden Radler an Verpflegungsstationen mit regionaler Küche und Getränken stärken.
Weitere Informationen: September: Herbstliche Hochgenüsse beim 24. Usedomer Musikfestival
Vom 23. September bis zum 14. Oktober 2017 präsentiert das 24. Usedomer Musikfestival die Musik des Königreichs Dänemark an zahlreichen Konzertorten der Insel. Eröffnet werden diese mit Chor- und Instrumentalwerken vom Danish String Quartet und dem NDR Chor. Insgesamt stehen rund 40 Veranstaltungen auf dem Programm.
Weitere Informationen: September: Sportlich in den Herbst mit „Intersport FitGesund“
Für Sportbegeisterte und die, die es noch werden wollen, bietet das Event „Intersport FitGesund“ vom 17. bis 22. September eine besondere Gelegenheit, um in die Szene des Profisports einzutauchen. Der Veranstaltungsort in Warnemünde bietet mit seinem maritimen Ostseeflair eine geeignete Kulisse, um die Angebote an Workshops und Trainingsprogrammen zu absolvieren. Sport mit internationalen Trainern sowie die Vorstellung von neuestem Equipment stehen beim „Intersport FitGesund“ im Mittelpunkt.
Anmeldungen unter: Ab September: „Kunst Heute“
Vom 29. September bis zum 8. Oktober 2017 lädt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern zur Reihe „Kunst Heute“ Gäste in den Nordosten ein. Dabei erwartet Kunstinteressierte ein Programm aus Ausstellungen, Kunstaktionen, Projektvorstellungen und Führungen im Urlaubsland.
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02. Mär 2017
| Neues aus den Regionen
Streetsoccer Tour zu Gast in der Jugendherberge Prora
Sonne, Strand und faire Spiele: Die längste Jugendherberge der Welt in Prora wird im Sommer einmal mehr finaler Austragungsort der Sparkassen Fairplay Soccer Tour. Vom 20. bis 23. Juli 2017 verwandeln mehr als 200 Teams, rund 3.000 Kinder und mehrere tausend Zuschauer das Gelände der direkt am Ostseestrand gelegenen Jugendherberge in ein buntes Labyrinth aus Zelten, Campingtischen und Fußbällen. Parallel zur Deutschen Meisterschaft kämpfen Ballkünstler aus 17 Nationen im Rahmen der European Soccer Championship um den Titel des Europameisters. Damit wird Prora zum größten Streetsoccer Court in ganz Deutschland.
Während die Dribbel-Experten in den letzten Turnieren der Saison um den lang ersehnten Pokal kämpfen, wird ringsherum ein abwechslungsreiches Programm geboten. Schnupperkurse, etwa in Capoeira oder Sambo, multikulturelle Feste und jede Menge sportliche Workshops lassen dabei keine Langeweile aufkommen. Förderer und Partner informieren zudem an mehreren Ständen rund um die Themen Integration, Gemeinschaft und Fairplay im Sport. Wer anschließend vom Bewegen, Feiern und Freundschaften knüpfen noch nicht genug hat, dem ermöglichen die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern den ganzen Sommer über ein abwechslungsreiches Aktivangebot. „Setzt die Segel!“: Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kommen vor allem aktive Naturliebhaber auf ihre Kosten. Sechs Tage lang warten unter anderem aufregende Segelabenteuer mit den für die Region typischen Zeesbooten und Raderlebnisse im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf kleine und große Gäste. Übernachtungen in der Jugendherberge Zingst, Halbpension und ein ausgiebiges Rahmenprogramm sind ab 169 Euro buchbar. Farbenfroh und munter: Auf zwei Rädern und schnellen Schrittes erkunden Gäste der Jugendherberge Ueckermünde das malerische Stettiner Haff. An fünf Tagen stehen Rallyes am Strand und im Wald, geführte Radwanderungen oder kreative Workshops auf dem Programm. Wie beeindruckend die heimische Natur sein kann, erfahren Neugierige ab 179 Euro pro Person. Inklusive sind Übernachtungen, Verpflegung, Leihräder und vieles mehr. Aktiv mit Aussicht: Ein abwechslungsreiches Erlebnisprogramm vor traumhafter Kulisse bietet sich Familien im Ostseebad Warnemünde. Ob Bowling-Nachmittage, erste Schläge auf dem Tennisplatz oder Abenteuer im Kletterwald – zehn Tage lang ist alles außer Langeweile angesagt. Übernachtungen in der Jugendherberge Warnemünde, Vollpension, eine Hafen- und Stadtrundfahrt sowie ein umfangreiches Begleitprogramm kosten ab 469 Euro pro Person. Weitere Informationen zu sportlichen Urlaubsangeboten der Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommern gibt es unter .
Während die Dribbel-Experten in den letzten Turnieren der Saison um den lang ersehnten Pokal kämpfen, wird ringsherum ein abwechslungsreiches Programm geboten. Schnupperkurse, etwa in Capoeira oder Sambo, multikulturelle Feste und jede Menge sportliche Workshops lassen dabei keine Langeweile aufkommen. Förderer und Partner informieren zudem an mehreren Ständen rund um die Themen Integration, Gemeinschaft und Fairplay im Sport. Wer anschließend vom Bewegen, Feiern und Freundschaften knüpfen noch nicht genug hat, dem ermöglichen die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern den ganzen Sommer über ein abwechslungsreiches Aktivangebot. „Setzt die Segel!“: Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kommen vor allem aktive Naturliebhaber auf ihre Kosten. Sechs Tage lang warten unter anderem aufregende Segelabenteuer mit den für die Region typischen Zeesbooten und Raderlebnisse im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf kleine und große Gäste. Übernachtungen in der Jugendherberge Zingst, Halbpension und ein ausgiebiges Rahmenprogramm sind ab 169 Euro buchbar. Farbenfroh und munter: Auf zwei Rädern und schnellen Schrittes erkunden Gäste der Jugendherberge Ueckermünde das malerische Stettiner Haff. An fünf Tagen stehen Rallyes am Strand und im Wald, geführte Radwanderungen oder kreative Workshops auf dem Programm. Wie beeindruckend die heimische Natur sein kann, erfahren Neugierige ab 179 Euro pro Person. Inklusive sind Übernachtungen, Verpflegung, Leihräder und vieles mehr. Aktiv mit Aussicht: Ein abwechslungsreiches Erlebnisprogramm vor traumhafter Kulisse bietet sich Familien im Ostseebad Warnemünde. Ob Bowling-Nachmittage, erste Schläge auf dem Tennisplatz oder Abenteuer im Kletterwald – zehn Tage lang ist alles außer Langeweile angesagt. Übernachtungen in der Jugendherberge Warnemünde, Vollpension, eine Hafen- und Stadtrundfahrt sowie ein umfangreiches Begleitprogramm kosten ab 469 Euro pro Person. Weitere Informationen zu sportlichen Urlaubsangeboten der Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommern gibt es unter .
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