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Auch am Hafen von Sellin hinterließ die "Fernbeziehung mit Rügen" ihre Spuren

01. Sep 2020

| Neues aus den Regionen

Insel Rügen lädt zum Sonntags-Date ein

Die visuelle und auditive Kampagne „Fernbeziehung mit Rügen“, die im Zuge der Corona-Pandemie Anfang April 2020 als spontane Idee auf der Insel Rügen entstand, wird nun fortgesetzt. Ziel ist es, potenziellen Gästen die Insel auch nach dem Sommerurlaub am Wohnort erlebbar zu machen und Stammgästen die Liebe auf Distanz zu versüßen – etwa mit musikalischen Sessions an außergewöhnlichen Orten oder kurzlebigen Interviews mit Insulanern, die aus dem Nähkästchen plaudern. Wer sich also jeden Sonntag zur besten Kaffeezeit um 15.00 Uhr auf der Seite umschaut, soll sich bestens unterhalten fühlen. Die nächste „Fernbeziehung mit Rügen“ startet am 6. September. Was Interessierte genau zu sehen bekommen, bleibt eine Überraschung. Bisherige Einblicke ins Beziehungsleben zeigten DJs auf einem schwimmenden Pfahlhaus in der Morgendämmerung, auf der Seebrücke im Ostseebad Binz oder auf dem Ausflugsschiff „Vitte“ auf dem Schaproder Bodden.

Die Idee zur „Fernbeziehung mit Rügen“ stammt von einem Kreativteam, bestehend aus Malte Sodmann und Paul Reiß, den Machern von Inselklang, eine Manufaktur für individuelle Lautsprecher, dem Kommunikationsdesigner Björn Hinze und den Filmemachern Christiane Burwitz und Stefan Pocha. Unter können Interessierte ihre Sehnsucht nach Deutschlands größtem Eiland stillen und gleich den nächsten Urlaub buchen.

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Wasserschloss Quilow

01. Sep 2020

| Neues aus den Regionen

Alte Mauern, neue Ideen: Wasserschloss Quilow eröffnet im September

Ab 6. September 2020 können Gäste im vorpommerschen Quilow, einem Ortsteil der Gemeinde Groß Polzin im Landkreis Vorpommern-Greifswald, ein neues Ausflugsziel ansteuern: das Wasserschloss Quilow. Das 1575 erbaute Renaissance-Gebäude am Naturpark Flusslandschaft Peenetal soll vor allem kulturinteressierte Gäste in die Region locken. Eigentümer ist die Stiftung Kulturerbe im ländlichen Raum, die das Wasserschloss mit Eigenmitteln, finanziellen Hilfen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm IV innerhalb von drei Jahren sanierte. Schon jetzt geöffnet: Das Café in der unteren Etage des Wasserschlosses, in dem donnerstags bis samstags zwischen 14.00 Uhr und 22.00 Uhr sowie sonntags zwischen 12.00 Uhr und 18.00 Uhr Gäste willkommen sind. Im September wird zudem eine Ausstellung über die 450-jährige Geschichte des Schlosses und des Gutsdorfes Quilow im Wasserschloss eröffnet. Ab Oktober sollen im ehemaligen Festsaal Konzerte, Lesungen oder Seminar veranstaltet werden. Im Verwalterhaus gegenüber dem Schloss befinden sich Gästezimmer.
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Thüringer Bach Collegium

01. Sep 2020

| Neues aus den Regionen

Premiere: „Bachtage Rostock“

Mit den „Bachtagen Rostock“ vom 16. bis 18. Oktober startet der Bachverein Rostock ein neues Kulturformat in der Hansestadt. Vier Konzerte, ein Gottesdienst mit Bachkantate sowie eine musikalische Lesung für Kinder stehen im Jahr des 335. Geburtstages von Johann Sebastian Bach auf dem Programm und sollen Musikliebhaber in die herbstliche Hansestadt locken. „Die Musik Bachs, seiner Zeitgenossen und seiner Familie wird während der ‚Bachtage Rostock‘ im Mittelpunkt stehen. Und dafür haben wir ausnahmslos großartige Interpreten nach Rostock eingeladen“, sagt Birger Birkholz, Vorstandsvorsitzender des Bachvereins Rostock. So können Besucher unter anderem das Thüringer Bach Collegium erleben. Die Kammermusiker um Gernot Süßmuth, dem Konzertmeister der Staatskapelle Weimar, spielen Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Bernhard Bach und Prinz Johann Ernst von Sachsen Weimar im Barocksaal.
Karten gibt es online über  oder beziehungsweise in den bekannten Vorverkaufsstellen und im Rostocker Pressezentrum. Unterkünfte vermittelt die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde unter .

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Der Ausblick am Kummerower See in der Mecklenburgischen Schweiz

26. Aug 2020

| Neues aus den Regionen

Erste Station des Astrolehrpfades „De Sternkieker“ im „Mecklenburger ParkLand“ eröffnet

Kürzlich wurde im Sternenpark „Mecklenburger ParkLand“, einer Region zwischen den Städten Tessin, Laage, Teterow und Gnoien im Herzen Mecklenburgs, die erste von insgesamt sechs thematischen Stationen des Astrolehrpfades „De Sternkieker“ eröffnet. Dabei handelt es sich um eine Beobachtungsstation im Wesselstorfer Gutspark, bei der das Thema „Sternenleben“ in den Mittelpunkt gerückt wird. So erfahren Interessierte dort, wie Sterne entstehen, woraus sie sich zusammensetzen und was mit der Sonne – der Stern, der uns am nächsten ist – in etwa fünf Milliarden Jahren passieren könnte. Darüber hinaus können Gäste auf einer Liege für zwei Personen mit Fernglas oder Teleskop den nächtlichen Sternenhimmel beobachten. Tagsüber lädt die historische Parkanlage Wesselstorf samt alter Baumriesen, einer blühenden Wiese mit Teich und einem aufgeforsteten Streuobsthain zum Entspannen und Flanieren ein. In den nächsten Wochen sollen noch fünf weitere Beobachtungsstationen mit verschiedenen Schwerpunkten eröffnen, unter anderem zu den Themen „Einfluss unseres Mondes auf die Natur und den Menschen“ (Schlosspark Lühburg), „Kommen und Gehen der Sternenbilder am nördlichen Sternenhimmel“ (Gutspark Dalwitz) oder „Beobachtungsmarken in der Vorzeit“ (Walkendorf). Für die inhaltliche Ausgestaltung zeichnet Dr. Michael Danielides, Leiter der Astronomiestation Demmin, verantwortlich. Design und technische Ausführung werden von Andreas Dietzel, Künstler und Vorsitzender des Vereins „DesignZentrum Mecklenburg-Vorpommern“, übernommen. Weitere Informationen:

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Der geräumige Schlafstrandkorb bietet Platz für zwei Personen.

26. Aug 2020

| Neues aus den Regionen

Schlafen im Strandkorb

Am Strand des Ostseebades Ückeritz auf der Insel Usedom können Gäste ab sofort und noch bis Ende September eine Nacht in einem Schlafstrandkorb verbringen. Dieser bietet Platz für zwei Personen und lässt sich mithilfe einer Faltplane schließen, sodass es auch bei nicht optimaler Wetterlage gemütlich bleibt. Schlafsäcke oder Bettdecken müssen Besucher selbst mitbringen, ein so genanntes Langschläferfrühstück in einem der benachbarten gastronomischen Betriebe kann direkt unter dazu gebucht werden.

Auch im Ostseebad Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst steht Gästen noch bis Ende September ein Schlafstrandkorb zur Verfügung. Eine Übernachtung für zwei Personen inklusive Frühstück und Parkplatz ist bereits für 99 Euro erhältlich. Über ein Dachfenster lässt sich vor dem Einschlafen zudem der Sternenhimmel beobachten. Sollte das Wetter zum gebuchten Termin nicht mitspielen, bekommen Besucher einen Gutschein für einen späteren Zeitpunkt.

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Der Marktplatz der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald

26. Aug 2020

| Neues aus den Regionen

Zurück in die Romantik: Ein Tag mit Caspar David Friedrich

Am 29. August wird in der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald ein Stadtfest zu Ehren des dort geborenen und über die Landesgrenzen hinaus bekannten Malers, Zeichners und Grafikers Caspar David Friedrich veranstaltet. Unter dem Titel „Ein Tag mit Caspar David Friedrich“ werden ab 10.00 Uhr Ausstellungen, Führungen und Konzerte in zahlreichen Greifswalder Kultureinrichtungen angeboten. Im Pommerschen Landesmuseum etwa sprechen Kunsthistorikerin Dr. Birte Frenssen und Museologe Mario Scarabis über ausgewählte Werke des Künstlers – darunter das Ölgemälde „Klosterruine Eldena im Riesengebirge“, das zwischen 1830 und 1835 entstanden ist und die ehemalige Zisterzienserabtei im Greifswalder Ortsteil Eldena ins weit von der Ostseeküste entfernte Riesengebirge verortet. Im Caspar-David-Friedrich-Zentrum können Interessierte unter anderem die Schauwerkstatt in der Friedrichschen Seifenmanufaktur bestaunen oder an Führungen durch die aktuelle Ausstellung teilnehmen. Musikalisch wird es im Dom St. Nikolai, in der Kirche St. Marien und im sozio-kulturellen Zentrum St. Spiritus: Hier ertönt mehrmals täglich Orgelmusik, beispielsweise von der Musikschule Greifswald oder vom Organisten Jens Goldhardt, der dabei von Ralf Benchu am Saxophon begleitet wird. Das komplette Programm ist unter nachzulesen. Der Eintritt zu allen angebotenen Veranstaltungen ist kostenfrei. Wer sich darüber hinaus noch intensiver mit Caspar David Friedrich und weiteren Künstlern aus der Zeit der Romantik beschäftigen möchte, kann die Route der Norddeutschen Romantik erkunden. Die Themenradroute ist etwa 54 Kilometer lang und verläuft entlang des Ostseeküstenradweges zwischen Greifswald und Wolgast. Sie führt zu zehn ausgewiesenen Stationen, an denen sich Kulturinteressierte über den künstlerischen und privaten Werdegang der vier Romantiker Caspar David Friedrich, Friedrich August von Klinkowström, Karl Gottlieb Lappe und Philipp Otto Runge informieren können. Im September 2019 wurde die Route zudem um multimediale Angebote ergänzt, darunter ein Audioguide in den Sprachen Deutsch und Englisch, der unter sowie in der Smartphone-App „izi.TRAVEL“ kostenfrei abgerufen werden kann. Weitere Informationen: ,

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Der „(T)aschenbecher“ für die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

26. Aug 2020

| Neues aus den Regionen

 „(T)aschenbecher“ für Fischland-Darß-Zingst

Zigarettenstummel im Sand ade: Der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst hat mit dem „(T)aschenbecher“ kürzlich einen mobilen Aschenbecher ins Leben gerufen, um ein Zeichen gegen die Umweltverschmutzung durch Zigarettenabfälle zu setzen. Diese enthalten für Vögel und Meerestiere tödliche Schadstoffe und sind biologisch nicht abbaubar, sondern werden zu Mikroplastik, was gar nicht beziehungsweise nur sehr langsam verrottet. Der „(T)aschenbecher“ – eine handliche Blechdose mit so genanntem Klick-Klack-Deckel, auf dem unter anderem eine Möwe, der Leuchtturm am Darßer Ort sowie der Küstenwald am Darßer Weststrand abgebildet sind – ist mehrfach wiederverwendbar, passt mit einem Durchmesser von etwa fünf Zentimetern in jede Hosen- oder Handtasche und ist ab sofort für einen Euro pro Stück beim Regionalverband, in vielen Tourist-Informationen der Region sowie online unter erhältlich. Weitere Informationen:

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Laut TMV-Umfrage schätzt mehr als die Hälfte der Befragten ihre Situation als sicher beziehungsweise sehr sicher ein.

24. Aug 2020

| Pressemitteilungen

Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern besteht Praxistest: Sommersaison hilft vielen Betrieben über schwierigen Start hinweg

Das so genannte Corona-Jahr 2020 stellte und stellt die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns vor Herausforderungen, wie es sie seit 1990 nicht mehr gegeben hat. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Amtes haben von Januar bis Juni dieses Jahres knapp zwei Millionen Gäste rund 7,9 Millionen Übernachtungen in den größeren gewerblichen Tourismusbetrieben des Landes verbracht – das sind etwa 1,6 Millionen Gästeankünfte (-46 Prozent) und 5,6 Millionen Übernachtungen (-42 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum. Dazu Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Die aktuellen Zahlen sind in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Corona-Pandemie mit keinem Bilanzhalbjahr der vergangenen 30 Jahre und in keinem Segment des Tourismus vergleichbar. Corona hat den Tourismus so hart wie kaum eine andere Wirtschaftsbranche getroffen. Mit der Soforthilfe, Liquiditätshilfen, dem Kurzarbeitergeld, der Unterstützung des Landes für Ausbildungsbetriebe sowie der Überbrückungshilfe und mit dem Programm für Modernisierungsmaßnahmen im Beherbergungsgewerbe sind wichtige Maßnahmen zum Erhalt und zur Sicherung der Branche auf den Weg gebracht worden. Unser Ziel ist es, Tourismus in Pandemie-Zeiten weiter bestmöglich in Gang zu bringen. Hier sind wichtige Schritte, wie die Öffnungen in der Gastronomie und der Hotellerie, erfolgt. Aktuell geht es darum, den Tagestourismus im Land wieder vollständig zu ermöglichen. Das allmähliche Hochfahren der Branche hat bislang funktioniert. Wir sind aber noch längst nicht über den Berg.“ Der Wirtschaftsminister dankte dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und der Tourismusbranche. „Gemeinsam haben sie für alle bisher gelockerten Bereiche frühzeitig wirksame Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepte erarbeitet. Zum Beispiel mit den allgemein geltenden Abstandsregeln, der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Auch darum ist das Infektionsgeschehen bislang beherrschbar“, so Glawe weiter. Die Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Birgit Hesse, ergänzte: „Die Tourismusbranche hat den Praxistest bestanden. Nach intensiver Vorbereitung und Anpassung an die neuen Bedingungen ist die Saison im Großen und Ganzen gut verlaufen. Die Unternehmen konnten sich teilweise konsolidieren, und bis heute rührt kein Ausbruchsgeschehen aus dem MV-Tourismus. Das ist ein Erfolg in einer weiter herausfordernden Zeit.“ Für einen großen Teil der Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern, vor allem für Beherbergungsbetriebe, sei es ein guter oder sogar ein sehr guter Sommer gewesen. Dies helfe Unternehmen und Beschäftigten vorläufig, verbessere die betriebliche Perspektive und schone die öffentlichen Kassen. Die nicht erzielten Einnahmen aus dem Frühjahr trübten die Bilanzen jedoch merklich. Im touristischen Gesamtbild mache sich zudem deutlich bemerkbar, dass verschiedene Bereiche wie das Gruppengeschäft, Tagesreisen, die Kreuzfahrt, Kultur- oder Sportangebote bis hin zu Clubs und Diskotheken oder Tagungen und Messen bislang nicht oder nur eingeschränkt funktionieren. „Selbst jetzt im Sommer ist noch jedes fünfte touristische Unternehmen im Land auf Hilfe angewiesen. 60 Prozent der Betriebe würden ohne Unterstützung höchstens bis Ende des Jahres durchhalten. Jeder Achte bezeichnet seinen Betrieb aktuell als gefährdet oder gar akut gefährdet. Die Branche ist mit Blick auf Herbst und Winter noch lange nicht aus dem Gröbsten heraus“, betonte Hesse. Deswegen sei jede Bilanz nur vorläufig und im Verlauf der Krise weitere staatliche Unterstützung nötig. Bund und Land unterstützen Branche
Wirtschaftsminister Glawe machte auf die Unterstützung der Branche von Bund und Land aufmerksam, die kurz nach dem Ausbrechen der Pandemie erfolgt ist. „Die Soforthilfe ist direkte und schnelle Unterstützung für viele Unternehmen gewesen. Insgesamt wurden im Gastgewerbe 5.392 Anträge gestellt und über 45 Millionen Euro ausgezahlt. Das allmähliche Hochfahren ist eine enorme Kraftanstrengung für die heimische Wirtschaft, da ist weitere Hilfe notwendig“, forderte Glawe. Die Liquiditätshilfe (Darlehen) ist zu rund einem Drittel aller Wirtschaftszweige an das Gastgewerbe ausgereicht worden. Hier gab es 723 Bewilligungen  mit rund 36 Millionen Euro. „Darüber hinaus haben Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern ab Mitte Juli bis Ende Dezember die Möglichkeit, zusätzliche Fördermittel für Modernisierungsinvestitionen zu beantragen. Bisher liegen dem Landesförderinstitut 16 Anträge vor“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Gefördert werden Investitionen zur Qualitätsverbesserung der Ausstattung und des Angebots, zur Steigerung der Energieeffizienz oder Verbesserung der Klimafreundlichkeit. Etwa vier Millionen Sommergäste / Kapazität durch Schutzstandards leicht eingeschränkt
Laut aktueller Saisonumfrage des Landestourismusverbandes, an der sich rund 500 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen und Campingplätze – beteiligten, war die Nachfrage nach Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern wie in anderen Sommern sehr groß. Demnach lag die angebotene Kapazität aufgrund von personellen, finanziellen oder räumlichen Grenzen bei der Umsetzung der Schutzstandards in diesem Jahr im Landesschnitt bei rund 86 Prozent. Viele Quartiere waren in den Sommermonaten sehr gut gebucht oder sogar ausgebucht; in einigen Betrieben in den Binnenregionen lag die Auslastung teilweise etwas niedriger. Im Zeitraum der Sommerferien in Deutschland von Ende Juni bis Mitte September werden zwischen Ostsee und Seenplatte rund vier Millionen Menschen Urlaub gemacht haben. „Das sind viele, aber doch ein paar weniger als beispielsweise im Vorjahr. Dies hängt insbesondere mit den umzusetzenden Maßnahmen und dem damit zum Teil begrenzten Angebot zusammen“, erklärte Birgit Hesse. Die Erwartungen für den Herbst entsprechen ungefähr dem Vorjahr: Für den September rechnen Beherberger im Nordosten mit einer Bettenauslastung von rund zwei Dritteln, für Oktober von etwas mehr als der Hälfte. Die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen und der neuen Bedingungen sei auf Seiten der Gäste und der Gastgeber weitgehend gegeben – „eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Saison“, so Birgit Hesse. Sie verwies darauf, dass Landesregierung und Tourismusbranche mit der im Frühjahr begonnenen und langfristig angelegten Initiative für Tourismusakzeptanz wichtige Impulse gesetzt haben. „Krisenzeiten bringen Verunsicherung mit sich, und es hat durchaus kontroverse Positionen von Skepsis bis Ablehnung des touristischen Neustarts gegeben. Hier haben wir gemeinsam gegengesteuert und werden das im Dialog mit den Menschen im Land auch in den kommenden Jahren tun“, sagte Hesse. Wirtschaftsminister Harry Glawe erklärte: „Mecklenburg-Vorpommern ist mit seinen Vorzügen und Angeboten sehr weit vorn, attraktiv und beliebt. Diesen Vorsprung dürfen wir nicht verspielen. Deshalb ist es wichtig, das Vertrauen in den Tourismus gegebenenfalls wiederherzustellen oder weiter zu stärken. Das Werben um Gäste und um Akzeptanz war vielleicht noch nie so wichtig wie heute. Denn: Wer einmal bei uns im Land Urlaub gemacht hat, soll auch gern wiederkommen. Hierfür müssen wir alles auch in der Corona-Krise Machbare gemeinsam ermöglichen.“ Wirtschaftliche Lage verbessert sich weiter, bleibt aber herausfordernd
Die wirtschaftliche Lage in der Branche hat sich über die Sommerferien zwar weiter verbessert, bleibt aber für viele Unternehmen herausfordernd. So schätzt zwischenzeitlich mehr als die Hälfte der Befragten ihre Situation als sicher beziehungsweise sehr sicher ein; 36 Prozent bewegen sich zwischen Sicherheit und Unsicherheit; 13 Prozent dagegen sehen sich noch immer gefährdet oder gar akut gefährdet. Zudem sind derzeit 19 Prozent der touristischen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern auf staatliche Hilfen angewiesen – im Juni galt dies noch für 40 Prozent, im Juli für 26 Prozent. Würden diese staatlichen Hilfen wegfallen, müssten sechs Prozent der Unternehmen im Nordosten ihre Geschäftstätigkeit umgehend einstellen. Elf Prozent der Unternehmen könnten den Betrieb ohne Unterstützungen lediglich bis Ende September aufrechterhalten, 44 Prozent bis zum Ende des Jahres und immerhin 39 Prozent auch darüber hinaus. Mit einem Anteil von acht Prozent befindet sich noch immer etwa jeder zwölfte Mitarbeiter im Tourismus in Kurzarbeit. Im Monat Juni traf dies noch auf jeden fünften Mitarbeiter (22 Prozent) zu, im Juli auf mehr als jeden zehnten (11 Prozent). Zugleich ist es weiter nicht einfach, den Bedarf an Fachkräften größtenteils zu decken, nur etwa drei Viertel der Betriebe schaffen dies laut Umfrage ganzjährig. Anteil von Neukunden steigt ebenso wie der Anspruch der Gäste
Der Anteil neuer Gäste, die zum ersten Mal ins Land kamen, war in diesem Jahr höher als in Vorjahren, aber angesichts der guten Buchungslage schon vor Corona nicht so exorbitant hoch wie von manchen vermutet. Der Tourismusverband schätzt ihn bei 15 bis 20 Prozent gegenüber etwas mehr als 10 Prozent in früheren Jahren. Vorn liegen dabei Sachsen, Berliner und Nordrhein-Westfalen, alles drei angestammte Herkunftsregionen für MV-Touristen. Dabei haben viele Gäste laut Umfrage höhere Ansprüche gezeigt als früher: 62 Prozent seien eher anspruchsvoller, 27 Prozent wettersensibler und 30 Prozent preissensibler gewesen, sagt die Umfrage. Angebote im Wassertourismus stark nachgefragt, Lage für Fahrgastschifffahrt schwierig
Aus einer weiteren, stichprobenartigen Umfrage des TMV unter wassertouristischen Unternehmen zwischen Ostseeküste und Seenplatte wird deutlich, dass Freizeitanbieter wie Kanu- und Bootsverleiher sowie Charterunternehmen eher weniger von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Demnach verzeichnet der Großteil der Teilnehmer aus diesem Bereich in den Sommermonaten sogar eine höhere Nachfrage als im vergangenen Jahr. Ein anderes Bild zeichnet sich bei der Fahrgastschifffahrt ab: Hier wird insgesamt eine geringere Auslastung als im Vorjahr verzeichnet, was vereinzelt in einer akut bis sehr akut gefährdeten wirtschaftlichen Lage und Kurzarbeit resultiert. Zudem lässt sich auch im Bereich Wassertourismus ein Trend zu mehr Neukunden erkennen. Deren Anteil am gesamten Aufkommen liegt laut Umfrage spürbar höher als in früheren Jahren. Neben Einschränkungen und Einbußen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind niedrige Wasserstände und Fachkräftemangel weiterhin Probleme, mit denen sich wassertouristische Anbieter konfrontiert sehen. Öffentliche und kulturelle Veranstaltungen haben es nach wie vor schwer
Für Kulturschaffende, Aussteller sowie Veranstalter von Sport- und Freizeitformaten ist die Situation noch immer äußerst problematisch. Viele der renommierten Großveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, darunter das Umweltfotofestival »horizonte zingst« auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die Schlossfestspiele in der Landeshauptstadt Schwerin sowie die Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf der Urlaubsinsel Rügen konnten in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden. Sportliche Höhepunkte wie die „Mecklenburger Seen Runde“ oder die „Velo Classico“ mussten für 2020 abgesagt beziehungsweise ins nächste Jahr verschoben werden. Einige Ausnahmen gab es dennoch: So bildete die Reihe „KunstOffen“ zu Pfingsten, an der sich rund 600 Künstler und Kunsthandwerker beteiligten und Interessierten Einblicke in ihre Ateliers, Galerien und Werkstätten gewährten, die erste landesweite Aktion dieser Saison. Auch die Festivalreihe „MittsommerRemise“, die Schweriner Schloss-Konzerte unter der Schirmherrschaft von Birgit Hesse sowie der Musik- und Kultursommer im Ostseebad Kühlungsborn konnten unter Einhaltung der Schutzstandards und Hygienebestimmungen veranstaltet werden. Darüber hinaus verlagerten viele Einrichtungen ihre Angebote ins Internet. Beispielsweise wurden die Erlebniswelten der Stiftung Deutsches Meeresmuseum – das Ozeaneum, das Meeresmuseum, das Nautineum und das Natureum – sowie die Ausstellung „Dänische Gäste. Malerei aus drei Jahrhunderten“ im Staatlichen Museum Schwerin digital erlebbar gemacht.

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Europäische Spitzenklasse: das Seehotel am Neuklostersee

14. Aug 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News August +++

Das „Seehotel am Neuklostersee“ im Nordwesten Mecklenburgs gehört zu den 100 besten Ferienhotels in Europa. Das geht aus einem Ranking des Schweizer Wirtschaftsmagazins „BILANZ“ hervor, das unter anderem auf 450 Expertentests, aktuellen Bewertungen relevanter Reisepublikationen und Testportale sowie auf Erfahrungen von 108 Hotelkennern und Reiseprofis basiert. Demnach konnte sich das östlich von Wismar gelegene Hotel mit 85,6 von 100 Punkten das Prädikat überdurchschnittlich bis sehr gut sichern. Das „Schloss Elmau“ in Bayern, die „Villa Feltrinelli“ am Gardasee sowie das englische Hotel „Heckfield Place“ führen die Liste der beliebtesten Ferienhotels in Europa an.
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Der Ostseeküsten-Wanderweg führt unter anderem über die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

12. Aug 2020

| Pressemitteilungen

Deutsche Zentrale für Tourismus und Landestourismusverband starten Kampagne #WanderlustGermany in 13 Ländern

Natururlaub trotz Corona: Mecklenburg-Vorpommern ist der Premiumpartner der digitalen Marketingkampagne „#WanderlustGermany“ der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Ab sofort wird in insgesamt 13 europäischen Märkten, darunter die Schweiz, die Niederlande, Österreich und Dänemark, für Aktivurlaub in Mecklenburg-Vorpommern und im gesamten Bundesgebiet geworben. Dabei sollen sportlich erfahrene Wanderer und Radfahrer ebenso angesprochen werden wie Familien und Feinschmecker, die in der Natur entspannen und regionale Köstlichkeiten genießen möchten. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Aktivurlaub und Mecklenburg-Vorpommern, das passt einfach zusammen. Ursprünglich wollten wir unter dem Titel ,Urlaub ist unsere Natur‘ bereits auf der diesjährigen ITB Berlin den Naturreichtum des Landes – drei Nationalparks, zwei Biosphärenreservate, knapp 400 Kilometer Ostseeküste und mehr als 2.000 Seen – ins internationale Blickfeld rücken. Wir freuen uns, dass wir dies nun im Rahmen der Kampagne ,#WanderlustGermany‘ zumindest ein Stück weit nachholen können.“ Unter den Hashtags „#WanderlustGermany“ und „#NowIsYourTimeForGermany“ werden in sozialen Medien und in einem Themen-Newsletter der DZT unter anderem der Ostseeküsten-Wanderweg zwischen Lübeck und Ahlbeck, der Mecklenburgische Seen-Radweg, der beispielsweise durch den Müritz-Nationalpark führt, sowie der Radfernweg Berlin-Kopenhagen präsentiert. Entlang des Ostseeküsten-Radweges, der zusätzlich unter mit einem Kurzfilm beworben wird, können Gäste sogar gleich zwei Naturwunder entdecken: den Darßer Weststrand im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft sowie die Kreideküste im Nationalpark Jasmund auf der Urlaubsinsel Rügen. Neben einer Vielzahl von Social-Media-Aktivitäten sind im Rahmen der Kampagne vier so genannte Pop-up-Events in der Schweiz, den Niederlanden, Österreich und Dänemark geplant, bei denen sich Interessierte an einem mobilen Präsentationsstand mit interaktiven Elementen wie einer Kletterwand über naturnahen und nachhaltigen Aktivurlaub in Mecklenburg-Vorpommern informieren können. Die Events werden voraussichtlich noch in den Monaten August und September umgesetzt. Unter erhalten Interessierte einen Überblick über die Kampagne und deren Inhalte. Zudem ist dort eine Übersichtskarte zu finden, in der alle Wander- und Radrouten eingezeichnet sind.
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