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Das Schweriner Schloss im Abendlicht

14. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Größtmögliche Sicherheit für den Neustart im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Handlungshilfen in herausfordernden Zeiten: Um einen möglichst sicheren Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern – ab dem 18. Mai für Einheimische sowie ab dem 25. Mai für Gäste aus anderen Bundesländern – zu gewährleisten, haben der Landestourismusverband und die touristischen Fachverbände gemeinsam mit der Landesregierung und dem Landesgesundheitsamt Schutzstandards für die Branche erarbeitet. Diese sehen für unterschiedliche touristische Anbietergruppen wie die Gastronomie, einzelne Beherbergungsarten – von der Hotellerie über Ferienwohnungen bis hin zu Campingplätzen – oder Marinas und Häfen verbindliche Maßnahmen und unterstützende Hinweise für einen professionellen Umgang beim Reisen mit der Pandemie vor. Die Schutzstandards sind infolge des von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichten „MV-Plans 2.0 zur schrittweisen Erweiterung des öffentlichen Lebens in der Corona-Pandemie“ erarbeitet worden, basieren auf bundesweit geltenden Arbeitsschutzstandards und Hygieneregeln und erweitern diese um spezielle Aspekte zum Coronavirus. So enthalten die „Schutzstandards Gastronomie“ sowohl acht Regeln zum Umgang mit Gästen, Reservierungen oder Öffnungszeiten als auch Aussagen zur persönlichen Schutzausrüstung der Angestellten, Regeln für den Umgang mit Lieferanten oder die Notwendigkeit des Vorliegens eines Pandemieplanes. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Wir sind froh, dass das für das Land so wichtige Tourismusgeschäft wieder anlaufen kann, und wir wollen es in der Praxis so professionell und verantwortungsvoll umsetzen, wie wir es vorbereitet haben. Schutzmaßnahmen sind notwendig, um das Infektionsrisiko zu minimieren und Gästen sowie Gastgebern das maximale Maß an Sicherheit zu geben. Dazu dienen die neu entwickelten Standards.“ Viele Unternehmen in der Branche hätten ihre Hausaufgaben bereits gemacht und die ohnehin bestehenden Schutz- und Hygienestandards an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Die auf der Branchenplattform des Landestourismusverbandes unter sowie auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums veröffentlichten Schutzstandards werden bei aktuellen Entwicklungen und Erfordernisse aktualisiert. Neben den bereits hinterlegten Dokumenten werden momentan u. a. noch Standards für Kinderbereiche in touristischen Einrichtungen, für Veranstaltungen und für Verleiher von Freizeitequipment entwickelt, abgestimmt und publiziert. Auf der touristischen Branchenplattform finden Interessierte auch weitere Orientierungshilfen und Standards etwa für Tourist-Informationen, Museen oder Schwimmbäder. Weitere Informationen: Schutzstandards für die Tourismusbranche als Übersicht und zum Download:


  • Gastronomie:

  • Hotels, Pensionen und Gasthöfe: 

  • Campingbetriebe: 

  • Ferienunterkünfte (Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Ferienzimmer): 

  • Jugendherbergen und Gruppenunterkünfte: 

  • Bootscharter, Marinas und Sportboothäfen:  

  • weitere Themen folgen


Weitere Orientierungshilfen und Standards:

  • Tourist-Informationen: 

  • Ferienunterkünfte:  

  • Museen, Galerien und Ausstellungen: 

  • Badegewässer: 

  • Schwimmbäder: 

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Das Schloss Vietgest kann voraussichtlich während der „MittsommerRemise“ 2020 besucht werden.

13. Mai 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Mai +++

Der erste Platz des ADAC Tourismuspreises Mecklenburg-Vorpommern ging 2020 an das Kulturerbefestival „MittsommerRemise“, bei dem mehr als 80 herrschaftliche Anwesen im Nordosten, darunter Landsitze, Schloss- und Parkanlagen sowie Herrenhäuser, anlässlich der Sommersonnenwende für ein Wochenende in Szene gesetzt werden. Die Veranstaltung, die am 20. und 21. Juni 2020 stattfinden soll, versetzt jährlich etwa 6.000 Besucher ins Staunen. Den zweiten Platz sicherte sich das Bloggercamp auf der Insel Usedom, an dem vom 27. April bis 25. Mai 2019 etwa 30 Blogger und Influencer teilnahmen und eine Reichweite von mehr als 1,3 Millionen in den sozialen Medien generierten. Die Regionalvermarktungsinitiative „Meck-Schweizer“ ist mit dem dritten Platz ausgezeichnet worden. Der ADAC Tourismuspreis wird seit 2013 jährlich an Projekte und Einrichtungen vergeben, die innovative und qualitativ hochwertige touristische Angebote bieten.
Weitere Informationen:

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Die Aussicht im Müritz-Nationalpark

12. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Mit offenen Armen ab dem 25. Mai 2020

Wärmstens willkommen ab dem 25. Mai: Ab diesem Stichtag empfangen die Hotels, Pensionen, Campingplätze und Privatunterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern voller Vorfreude wieder Besucher aus der gesamten Republik. Bereits eine Woche zuvor öffnen sie ihre Pforten für Gäste mit Erst- und Zweitwohnsitz im Bundesland. Bei aller Vorfreude sollten Reisefreudige aus anderen Teilen des Landes dieses wichtige Detail jetzt nicht übersehen, unterstreicht der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Hintergrund: Die Regelung für das kurze Zeitfenster zwischen den Stichtagen sei bei manchen Reiseportalen nicht klar genug ersichtlich, so dass Kunden sie leicht übersehen könnten. „Mecklenburg-Vorpommern freut sich von ganzem Herzen auf seine Gäste“, kommentiert Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Umso wichtiger ist es uns, jegliche Art von Enttäuschung und Irritation zu vermeiden. Wer verständlicherweise nun voller Reiselust den Aufenthalt in einer Unterkunft bei uns bucht, übersieht unter Umständen, dass Übernachtungen in den ersten Tagen nur für klar definierte Gästegruppen möglich sind.“ Vor dem 25. Mai könne es Reisenden im Ernstfall passieren, dass ein Gastgeber sie trotz nachweisbarer Buchung zum Beispiel über einen Online-Vermittler nicht annehmen dürfe, so Woitendorf weiter. „Wir empfehlen Urlaubern daher dringend, diese Regelungen selbst dann zu beachten, wenn eine Reservierung formell auf der jeweiligen Website des Reise-Anbieters möglich ist. Darüber hinaus sollten Gäste nach Buchung so zeitnah wie möglich den direkten Kontakt zum Vermieter bzw. Hotel suchen – schon alleine, um die Details wie Anfahrtsbeschreibung oder Check-in-Zeit zu besprechen.“ „Mecklenburg-Vorpommern bietet Gästen eine immense Bandbreite von Urlaubserlebnissen“, resümiert Woitendorf. „Viele Besucher werden die Vielfalt unseres Bundeslandes in diesem Sommer sogar erstmalig erleben. Wir freuen uns auf Urlauber aus dem gesamten Bundesgebiet und fiebern wie sie dem 25. Mai 2020 entgegen. Sicher werden wir ihnen zeigen können, welch beeindruckende Facetten und große Gastfreundschaft Ferien bei uns bedeuten. Der verantwortungsvolle Umgang mit den neuen Rahmenbedingungen und eine professionelle Vorbereitung darauf gehören selbstverständlich dazu.“ Derzeit würden für die zentralen touristischen Bereiche wie Hotellerie, Gastronomie, Camping oder Tourist-Infos Handlungshilfen zu Schutzstandards ausgearbeitet und veröffentlicht. Weitere Informationen zu den Stichtagen der Tourismus-Öffnung und den Details dazu hat der Verband für Urlauber und Gastgeber unter zusammengestellt.

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07. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Landtagspräsidentin Birgit Hesse eröffnete Outdoor-Fotoausstellung „Wo Natur zu Hause ist“ im Zoo Rostock

Die Präsidentin des Landtages MV und des Landestourismusverbandes MV, Birgit Hesse, hat heute nach längerer Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie eine Outdoor-Ausstellung mit Motiven aus den Naturerlebniszentren des Landes im Zoo Rostock eröffnet. Die Ausstellung „Mecklenburg-Vorpommern: Wo Natur zu Hause ist“ wurde vom Netzwerk der Naturerlebniszentren in MV in Kooperation mit der Kur- und Tourismus GmbH Zingst und mit Unterstützung des Tourismusverbandes MV initiiert. „Diese Fotoschau ist in vielerlei Hinsicht ein Lichtblick. Sie steht symbolisch für den Neustart des Tourismus nach einer für viele Menschen sehr schwierigen Zeit mit erheblichen Einschränkungen, Sorgen und Ängsten“, betonte die Präsidentin. „Auch wenn die Corona-Krise längst nicht überwunden ist und wir weiter sehr vorsichtig sein müssen, dürfen wir uns doch wieder auf gemeinsame Erlebnisse freuen. Die Motive animieren zu einem Urlaub in der Natur, um diese Schönheiten auch einmal live zu sehen“, so Hesse weiter. Mecklenburg-Vorpommern – wo die Natur zu Hause ist
Zwölf zwei Meter hohe Bildbänke mit 22 großformatigen Fotomotiven geben einen Einblick in die Vielfalt der Naturschönheiten des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern – ein großartiges Erlebnis zu jeder Jahreszeit, wenn nicht gerade das Corona-Virus die Reiseplanung durcheinanderbringt. „Wir sind sehr dankbar, dass sich der Zoo Rostock schnell und unkompliziert als Ausweichort für die Ausstellung angeboten hat“, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf. „Nach der Premiere der Fotoschau auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Januar dieses Jahres sollte diese eigentlich im Rahmen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« 2020 in Zingst gezeigt werden. Das soll jetzt im Oktober nachgeholt werden“, kündigte Woitendorf an. Die wichtigsten Botschaften der Ausstellung: Wer nahezu unberührte Natur entdecken will, ist in Mecklenburg-Vorpommern genau richtig. Drei Nationalparks, drei Biosphärenreservate und sieben Naturparks bewahren eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Ein Drittel des Landes steht unter Naturschutz. Und wer die Natur besser verstehen will, kann in mehr als 30 Erlebniszentren im Nordosten auf Entdeckungstour gehen. Imposante Momente im Naturparadies und in den Erlebniszentren Mecklenburg-Vorpommerns haben die Fotografen Timm Allrich, Ronny Blohm, Ralf Eppinger, Felix Gänsicke, Thomas Grundner, Martin Harms, Sven Lamprecht, Mario Müller, Peter Prast und Klaus-Herbert Schröter eingefangen. Sei es der Seeadler mit seiner Fischbeute, der Blick auf den Baumwipfelpfad auf der Insel Rügen, das warme Abendlicht am Königstuhl, der mystische Nebelmorgen am „Amazonas des Nordens“, wie die Peene auch genannt wird,  oder die Wasservogelraststätte am Stettiner Haff – diese Aufnahmen geben der Naturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns ein Gesicht und eine beachtliche Perspektive.
„Natürlich spielt der Natur- und Artenschutz in den mehr als 30 Erlebniszentren in unserem Land eine zentrale Rolle“, hob Zoodirektor Udo Nagel hervor. „In den Zoos und Naturkundemuseen nehmen wir die Besucher sogar mit auf eine Reise durch die ganze Welt, zeigen aber zugleich auch auf, welche Verantwortung der Mensch für die gefährdete Umwelt trägt.“ Ein Netzwerk für die Fauna und Flora im Norden
Das Netzwerk Naturerlebniszentren verfolgt mit seinen Partnern das Ziel, das Image Mecklenburg-Vorpommerns als das Natururlaubsland mit geschützten Landschaften und attraktiven Erlebniszentren zu stärken. Partner des Netzwerkes sind die Nationalen Naturlandschaften MV –  vertreten durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV – sowie das Ozeaneum Stralsund, das Müritzeum, das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, das Naturerbe Zentrum Rügen, die Zoos in Rostock und Schwerin sowie der Bärenwald Müritz. Koordiniert wird das Netzwerk durch den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, der gleichzeitig Netzwerkpartner ist.
Bis zum 30. August wird die Ausstellung auf dem Veranstaltungsplatz im Zoo Rostock zu sehen sein. Weitere geplante Ausstellungsorte sind die Universitäts- und Hansestadt Greifswald im September und das Ostseeheilbad Zingst im Oktober 2020. Das Begleitheft zum Download: Weitere Infos: ,

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Blick auf den Alten Strom im Ostseebad Warnemünde

23. Apr 2020

| Pressemitteilungen

Schrittweise Öffnung ab Anfang Mai: Tourismusbranche legt Szenario für den Wiedereinstieg im Tourismus in MV vor

Schrittweise Öffnung des Tourismus ab Anfang Mai: Der Landestourismusverband und der Dehoga Mecklenburg-Vorpommern haben auf der Grundlage ihres am Ostermontag veröffentlichten Strategiepapiers „Lösungsskizze für den Neustart des Tourismus in MV“ ein konkretes, nach Angebotskategorien und Personengruppen detailliertes Szenario für den Neubeginn im Tourismus erarbeitet und der Landesregierung am 22. April 2020 an die Hand gegeben (beide Dokumente unter: ). Die Erarbeitung basiert auf knapp 80 schriftlichen Stellungnahmen von Organisationen und Unternehmen aus der Branche, die bei den Verbänden in den letzten Tagen eingegangen sind. Enthalten sind in dem „lebenden Dokument“ auch Überlegungen zu Schutz- und Hygienevorkehrungen für einzelne Bereiche sowie erste Einschätzungen zu Risiken bestimmter Maßnahmen. Neben den Phasen zum Wiedereinstieg mit klar definiertem Startdatum sprechen sich die Verbände zudem für ein Sonderhilfeprogramm für den stark betroffenen und für das Land außergewöhnlich wichtigen Tourismus aus, um im Bestand gefährdete Unternehmen und Arbeitsplätze auch für die Zeit nach der Corona-Krise zu sichern. „Wir brauchen jetzt mehr Klarheit über die ersten Schritte der Lockerung und berechenbare Perspektiven für Tourismuswirtschaft, Bevölkerung und Gäste. Große Teile der Branche befinden sich in ärgsten Nöten. Nach der letzten Entscheidung zwischen Bund und Ländern hat es einen Stimmungsumschwung gegeben, weil kein Fahrplan oder Ansatz für Tourismus und Gastgewerbe in Aussicht gestellt wurde“, erklärte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV. Er zeigte sich zugleich dankbar für das Angebot der Landesregierung, das Thema Tourismus in einer gesonderten Task Force und Gesprächsrunde zu behandeln, die auch im Neustart-Papier der Verbände gefordert wurde. Man setze auf eine gemeinsame und abgestimmte Vorgehensweise von Politik, Verbänden und Wirtschaft. Der Präsident des DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, erklärte: „Es ist kurz vor Zwölf. Wir fordern Sicherheit und einen Wiedereinstieg für unsere Unternehmen und für unsere Mitarbeiter und dringend eine Perspektive für einen Öffnungstermin für unsere Hotels, Gaststätten, Cafés, das Gastgewerbe und den Tourismus. Die Branche hat ihre Arbeit dafür gemacht und setzt nun auf die richtigen politischen Entscheidungen.“ Gesundheitsschutz und Wirtschaftlichkeit in Phasen richtig skalieren / Probephase ab 1. Mai
Alle ausgearbeiteten Punkte zum geregelten Neustart ab 1. Mai stehen unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes. „Die Verantwortung und Herausforderung ist es, hier richtig zu skalieren. Rückfälle und Verschärfungen sollten unbedingt vermieden werden“, ergänzte Woitendorf. Ausgegangen wird von einer schrittweisen und behutsamen Wiederöffnung touristischer Betriebe sowie eines Stück für Stück erweiterten Kreises potenziell reisender Personengruppen, beginnend bei den Einheimischen. Gerechnet wird dabei auch mit einer allmählichen Lockerung des aktuell geltenden bundesweiten Verbots von touristischen Reisen, sodass auch Gäste aus anderen Regionen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern reisen könnten, gegebenenfalls per Sonderregelung zwischen einzelnen Bundesländern. Pauschale Quoten und Abstufungen nach Beherbergungsarten werden von den Verbänden nicht empfohlen. Spätestens zu den Sommerferien soll idealerweise ein Öffnungszustand erreicht sein, der es den allermeisten touristischen Unternehmen im Land ermöglicht, unter den Rahmenbedingungen der Pandemie wirtschaftlich zu arbeiten. „Alles andere führt in die Katastrophe“, ergänzte Lars Schwarz. Der Wiederbeginn ist in Phasen unterteilt: Phase 1a läuft vom 4. Mai bis einschließlich Christi Himmelfahrt, Phase 1b bis einschließlich Pfingsten, Phase 2a bis zum Beginn des Sommerferienkorridors am 20. Juni und Phase 2b schließlich innerhalb der Sommerferien. Dem Vorschlag gemäß sollte in einer so genannten Phase 0 bereits das verlängerte Wochenende nach dem 1. Mai für eine probeweise Öffnung der Gastronomie im Land genutzt werden. Auch beispielsweise Vermieter von Rädern, Booten oder Kanus könnten das verlängerte Wochenende für Tagesleihen nutzen. Berechnung zum Volumen von Reisenden im eigenen Bundesland: Ein Viertel der üblichen Menge
Berechnet worden ist im Zusammenhang mit der bundesweiten Einschränkung des Reisens auch das Volumen möglicher und in dieser Situation anzunehmender Reisen von Mecklenburgern und Vorpommern im eigenen Land in den ersten Phasen. Demnach könnten in einem realistischen Szenario für Mai und Juni etwas mehr als zwei Millionen Übernachtungen von Menschen aus MV zu Stande kommen – etwa ein Viertel der üblichen Menge. „Dies zeigt, dass wir nicht lange und längst nicht vollständig aus der Kraft des eigenen Landes leben können. Die ersten Phasen können daher natürlich nur ein Anfang sein“, sagte Tobias Woitendorf. Sonderhilfeprogramm für den Bestand von Unternehmen nach der Krise gefordert
Der Tourismus war – so DEHOGA und Tourismusverband – als eine der ersten Branchen von den Maßnahmen zum Gesundheitsschutz zur Eindämmung des Corona-Virus betroffen, und er wird auch bei leichten Lockerungen langfristig betroffen sein. Sofern im Sommergeschäft nicht die nötigen Umsätze gemacht werden können, drohen viele Unternehmen im weiteren Verlauf der Krise und des Jahres trotz der aktuellen staatlichen Hilfsmaßnahmen in existenzielle Gefahr zu geraten. Aktuell muss bei der erwartbaren Fortdauer der virusbedingten Einschränkungen damit gerechnet werden, dass jeder dritte Betrieb ohne zusätzliche Unterstützung die Krise wirtschaftlich nicht überleben wird. Daher bedarf es aus Sicht der Tourismusbranche der dringlichen Auflegung eines Sonderhilfeprogramms für die Tourismuswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern über die bisherigen staatlichen Hilfen hinaus. Dieses sollte sich neben den privatwirtschaftlichen Unternehmen im Land gleichermaßen an touristische Organisationen wie auch kommunale Tourismusbetriebe richten. „Die umfangreichen touristischen Leistungsketten mit vielen Betrieben, Tourismusstrukturen sowie deren Handlungsfähigkeit müssen im Sinne der davon lebenden Menschen erhalten bleiben. Gastronomie, Hotellerie und alle anderen touristischen Betriebe sind essenziell für regionale Wirtschaftskreisläufe in Mecklenburg-Vorpommern“, erklärte Lars Schwarz abschließend.

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Pinguine auf dem Dach des Ozeaneums

22. Apr 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News April (2) +++

Auf den Internetseiten und Social-Media-Kanälen der vier Museen der Stiftung Deutsches Meeresmuseum, zu der das Ozeaneum, das Meeresmuseum und das Nautineum in Stralsund sowie das Natureum am Darßer Ort gehören, können Gäste zahlreiche kostenfreie Angebote zu den verschiedenen Erlebniswelten wahrnehmen. So stehen unter etwa meeresbezogene Mal- und Bastelvorlagen, Spieletipps und Wissenswertes über die Unterwasserwelt und deren Bewohner zur Verfügung. Auf haben Interessierte jederzeit die Möglichkeit, an virtuellen Führungen durch die Ausstellungen im Ozeaneum und Meeresmuseum teilzunehmen. Fütterungen der Humboldt-Pinguine auf der Dachterrasse des Ozeaneums werden zudem regelmäßig in einem Livestream auf Facebook übertragen. Das Nautineum und das Natureum lassen sich darüber hinaus mithilfe eines Audioreiseführers, der in der App oder auf der Internetseite von izi.Travel zu finden ist, ebenfalls vom Wohnzimmer aus erkunden.
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60 Prozent der Unternehmen können Betrieb nur noch wenige Monate aufrecht erhalten

10. Apr 2020

| Pressemitteilungen

MV-Tourismus: Lage verschärft sich trotz staatlicher Hilfen und Akzeptanz für Maßnahmen zum Gesundheitsschutz

Die Lage der touristischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern spitzt sich trotz staatlicher Hilfen weiter zu. Die aktuelle Branchenumfrage des Landestourismusverbandes, an der sich erneut rund 900 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen – beteiligt haben, weist die äußerst schwierige Situation für die Branche angesichts der Corona-Krise nach. Rund 60 Prozent der Befragten können ihr Unternehmen im Falle weiterer touristischer Einschränkungen über den 19. April hinaus – der nächsten Frist für das Verbot auch touristischen Reisens – maximal noch zwei Monate weiterführen; vor drei Wochen waren es noch 45 Prozent, die dies so für sich bewerteten. Jeder Fünfte geht bei einer Verlängerung der Einschränkungen mittlerweile davon aus, sein Geschäft überhaupt nicht weiterführen zu können; vor drei Wochen waren dies erst sechs Prozent. Nur knapp zwölf Prozent schaffen es eigenen Angaben noch bis September 2020, ihr Unternehmen durch die Krise zu führen. Ebenfalls zwölf Prozent geben an, noch länger, also bis zum Jahresende oder darüber hinaus, durchhalten zu können. Auch Arbeitsplätze geraten im Zusammenhang mit der Corona-Krise immer stärker in Gefahr: Etwa jedes dritte Unternehmen gibt an, bei weiter ausbleibenden Umsätzen Mitarbeiter entlassen zu müssen; in der am 20. März veröffentlichten Befragung war es noch jedes fünfte Unternehmen. Dennoch herrscht weitestgehend Akzeptanz für die strengen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes der vergangenen Wochen, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus zu verringern. Der Umfrage zufolge halten zwei Drittel der Befragten die Maßnahmen für sinnvoll und gerechtfertigt, 24 Prozent verhalten sich dazu neutral. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Dem Verständnis für die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus steht die Bedrängnis der Unternehmen gegenüber, die durch die Umsatzausfälle infolge des Shutdowns hervorgerufen wurde. Je länger die Krise dauert, desto mehr Existenzen stehen auf dem Spiel – diese Rechnung ist so einfach, wie sie wahr und traurig ist.“ Es zeige sich laut Woitendorf auch, dass die staatlichen Hilfen bei allen Bemühungen in Bund und Land den Unternehmen nur begrenzt helfen und die elementaren Verluste nur bedingt kompensieren können. Fast 90 Prozent haben staatliche Hilfen beantragt / 60 Prozent in Kurzarbeit
Der überwiegende Teil der Befragten – fast 90 Prozent – hat bereits staatliche Hilfen beantragt. Gezielt wird vor allem auf Soforthilfe in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse (90 Prozent), Kurzarbeitergeld (80 Prozent) sowie Kredite bzw. Darlehen (34 Prozent) zurückgegriffen. Nur zwei Prozent der Befragten haben Bürgschaften beantragt. Allerdings haben bisher nur rund sechs Prozent der Antragssteller die Mittel in Gänze und rund 11 Prozent zum Teil erhalten – mehr als die Hälfte (58 Prozent) hat laut eigenen Aussagen noch keine Hilfen bekommen. Derweil befinden sich laut Umfrage aktuell rund 60 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Branche hofft ab Mai auf Wiedereintritt in den innerdeutschen Tourismus
Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Anbieter in Deutschlands Reiseziel Nummer eins ruht die Hoffnung auf einer baldigen Rückkehr des Reisegeschäftes. Die Branche hoffe auf die Möglichkeit der schrittweisen Lockerung der Maßnahmen nach dem 19. April. Rund jeder Zweite befürwortet die Wiederbelebung des Tourismus ab Mai, 26 Prozent ab dem Pfingstfest und 10 Prozent ab dem Sommer. Dabei spricht sich die Mehrheit der Befragten (81 Prozent) für einen geregelten und stufenweisen Wiedereintritt aus. Davon sind 84 Prozent der Meinung, dass vorerst nur Reisen innerhalb Deutschlands zugelassen werden sollten. Rund 11 Prozent konstatierten, dass das Reisen zunächst nur für Einheimische innerhalb des Landes möglich sein sollte. Mehr als die Hälfte der Unternehmer geht für die Zeit nach der Krise von einer verringerten touristischen Nachfrage aus; ein Viertel rechnet mit steigender Nachfrage. Arbeitspapier für den Neustart des Reisens in Vorbereitung
Ein Arbeitspapier für die möglichen Stufen eines Neustarts im Tourismus wird derzeit vom Tourismusverband und seinen Partnern wie dem Dehoga und den Regional- und Fachverbänden erarbeitet. Es soll im Weiteren in Abstimmung mit der Politik in konkrete Handlungsschritte überführt und auch mit dem Deutschen Tourismusverband abgestimmt und in Teilen synchronisiert werden. In dem Papier sollen die speziellen Bedürfnisse der touristischen Anbieter mit den gesundheitlich erforderlichen Aspekten zum Schutz der Bevölkerung und der Reisenden in Einklang gebracht werden.

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07. Apr 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News April +++

Die Hotel- und Ferienanlage Haffhus in Ueckermünde am Stettiner Haff wurde am 6. April mit dem Marketing-Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet, der jährlich vergeben wird und außerordentliche Marketingkonzepte würdigt. Ausschlaggebend für die Entscheidung war das ökonomisch nachhaltige Konzept der Anlage, das Tourismus und klimabewusstes Handeln in Einklang bringt. So ermöglichen unter anderem Solaranlagen und Holz eine autarke Energieversorgung des gesamten Hotelbetriebes. Zudem werden Speisen und Kosmetikartikel ebenso nachhaltig zur Verfügung gestellt wie Sport- und Wellnessangebote. Im Oktober 2019 konnte sich das Haffhus bereits im bundesweiten Wettbewerb „Firmenenergie 2019“ als Gewinner behaupten. Die Verleihung des Marketing-Awards „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ war ursprünglich während der Vorstellung des Tourismusbarometers des Ostdeutschen Sparkassenverbandes im Rahmen der ITB Berlin geplant.
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Das Schweriner Schloss

03. Apr 2020

| Pressemitteilungen

Appell von Landesregierung, Landestourismusverband, Landkreistag und Städte- und Gemeindetag an alle Bürger*innen in Mecklenburg-Vorpommern

die Corona-Krise stellt Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, Europa, die Welt und natürlich jeden Einzelnen vor eine Herausforderung ungekannten und ungeahnten Ausmaßes. Neben vielen anderen Branchen ist auch die Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern erheblich betroffen und momentan nahezu vollständig zum Stillstand gebracht. Dies trifft im Bundesland jede fünfte Arbeitskraft direkt und viel mehr Menschen und Bereiche darüber hinaus. Die Branche hat aus Gründen des Gesundheitsschutzes zuletzt unter verkehrten Vorzeichen arbeiten müssen: Wo es sonst ihre Aufgabe ist, Menschen für Urlaub zu begeistern und ihnen angenehme Aufenthalte zu bereiten, hat sie Mitte März zwischen 150.000 und 200.000 Gäste aus dem Land bitten müssen. Die allermeisten Menschen sind den Aufrufen und den Appellen aus Einsicht gefolgt, und die meisten Gastgeber und Einheimischen haben mit Verständnis und Vernunft agiert. Die Abreise der Urlauber ist im Großen und Ganzen auch dank Ihnen gut geglückt. Vielen Dank dafür! Nicht gut ist es, dass die in dieser Situation notwendigen, harten Regeln von einigen unterlaufen werden. Ebenso nicht akzeptabel ist es, dass es in einigen wenigen Fällen zu respektlosem Verhalten gegenüber Gästen gekommen ist. Freundlichkeit, Offenheit und Mitmenschlichkeit gehören zu Mecklenburg-Vorpommern – auch und gerade in diesen schwierigen Tagen und Wochen. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger im Land darum, ruhig und besonnen zu bleiben. Bleiben wir respektvoll und zeigen weiter, dass wir diese Situation zusammen meistern. Auch wenn es uns manchmal sehr fordert. Aktuell gilt: Bewegen Sie sich alleine, zu zweit bzw. mit der Familie im nahen Wohnumfeld. Wir halten Abstand im Interesse unser aller Gesundheit. Damit halten wir zusammen! Und das alles machen wir, um hoffentlich ganz bald wieder unsere Arme ausbreiten zu können und Gäste willkommen zu heißen.
Die Erfolgsgeschichte des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist einzigartig. Wir wollen ihr zum nächstmöglichen Zeitpunkt die nächsten Kapitel hinzufügen. Gastfreundschaft liegt uns sehr am Herzen! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Auswirkungen der Corona-Krise auf touristische Organisationen, Quelle: TMV

02. Apr 2020

| Pressemitteilungen

Auch touristische Organisationen und Verbände in Mecklenburg-Vorpommern stark von Corona-Krise betroffen

Die touristischen Organisationen und Verbände auf der regionalen und der kommunalen Ebene in Mecklenburg-Vorpommern sind in erheblichem Maße von der Corona-Krise betroffen und stehen teilweise vor einer ungewissen Zukunft. Eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes (TMV) mit mehr als 80 teilnehmenden Regional- und Fachverbänden, Kurverwaltungen, Stadtmarketing-Gesellschaften, Tourist-Informationsstellen und Tourismusvereinen weist die äußerst schwierige Situation nach. 42 Prozent der Befragten melden demnach aktuell Umsatzeinbrüche zwischen 75 und 100 Prozent; etwa die Hälfte gibt an, auf staatliche Hilfen angewiesen zu sein. Durch den aktuellen Stillstand im Tourismus brechen diesen Unternehmen insbesondere Einnahmen aus Marketingaktivitäten, Veranstaltungsorganisation und Vertriebsgeschäft weg. Verluste, die nicht kompensiert werden können: Fast alle (92 Prozent) der Befragten gaben an, keine alternativen Geschäftsfelder erschließen zu können. Acht Prozent setzen auf Alternativen und richten Online-Shops für Souvenirs ein beziehungsweise suchen nach Angeboten, mit denen sie Gastronomen und Einzelhändler unterstützen können. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Die Zahlen machen sehr deutlich, dass mit dem Tourismus ein ganzes Geschäftsfeld betroffen und bedroht ist. Neben den Hotel- und Restaurantbetrieben trifft es auch Regionalverbände, Kurverwaltungen und Touristinformationen, die sich um Gästekommunikation, Marketing und strategische Tourismusplanung kümmern. Gerade mit Blick auf das Wiederbeleben des Tourismus nach der Krise sind diese Strukturen jedoch von immenser Bedeutung.“ Der Landestourismusverband bereite derzeit einen konzeptionellen Ansatz für den Neustart unter veränderten Rahmenbedingungen vor. Er sei dabei auf arbeitsfähige Partner auf Regional- und Ortsebene angewiesen, die mit allen Mitteln unterstützt und stabilisiert werden müssten. Sowohl Orte und Kreise als auch Land und Bund seien angesichts unterschiedlicher Trägerschaft gefragt, so Woitendorf weiter. Der Landestourismusverband und der Dehoga MV haben aktuelle Forderungen der Branche in einem so genannten Living Paper zusammengefasst (zu finden unter www.tourismus.mv). Darin fordern die Verbände unter anderem Soforthilfe in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse für Tourismusverbände/-organisationen, deren Tätigkeit durch die finanziellen Ausfälle im wirtschaftlichen Bereich bedroht ist sowie die Stabilisierung von Kommunen, touristischen Verbänden und Organisationen zur Vorbereitung des Bewältigens der Krisenfolgen. Die von der Krise betroffenen Tourismusorganisationen und -verbände versuchen sich mit unterschiedlichen Maßnahmen an die aktuelle Lage anzupassen: Etwas mehr als die Hälfte plant Kurzarbeit ein, bei den regionalen Organisationen sind dies sogar zwei Drittel. Rund 40 Prozent benötigen nicht rückzahlbare Zuschüsse, 23 Prozent setzen auf Kredite und Darlehen. Alarmierend ist, dass knapp 15 Prozent der Befragten schon jetzt die Entlassung von Mitarbeitern einkalkulieren müssen und etwa jede zehnte touristische Organisation auf regionaler Ebene die Geschäftsaufgabe als eine mögliche Krisenfolge sieht. Insgesamt können knapp 40 Prozent der Befragten derzeit nicht einschätzen, ob sie nach der Krise in einer vergleichbaren Struktur weiterarbeiten können. Erschwerend hinzu kommt bei vielen die unsichere Lage im Umgang mit laufenden EU-Projekten, die in der Regel mit Eigenmitteln gegenfinanziert werden müssen. Viele touristische Bereiche geschlossen / Kommunikation mit Gästen läuft weiter
Laut Umfrage sind derzeit rund 80 Prozent der öffentlichen Bereiche in den Orten und Regionen entweder geschlossen oder gesperrt. So geben 91 Prozent der Befragten an, dass die zentrale Anlaufstelle für Urlauber – das Haus des Gastes – für den Publikumsverkehr geschlossen ist. 54 Prozent vermelden, dass öffentliche Toiletten geschlossen sind, rund 23 Prozent geben dann, dass Marinas und Häfen nicht mehr zugänglich sind. Fast alle Befragten (92 Prozent) kommunizieren auch in der Corona-Krise mit ihren Gästen. Dies geschieht auf unterschiedlichen Wegen: 94 Prozent nutzen E-Mails, 96 Prozent das Telefon und 65 Prozent Soziale Medien. Ein großer Teil der Anfragen dreht sich um die geltenden Reisebeschränkungen und um Besuchsrechte sowie um die noch nicht zu beantwortende Frage, wann und wie wieder gereist werden könne. Neben Veranstaltungen ist auch ein großer Teil der geplanten Marketingaktivitäten abgesagt oder auf Eis gelegt worden. Die Tourismusorganisationen in MV setzen in der Krise vor allem auf Online-Werbung (49 Prozent), Social-Media-Aktivitäten (82 Prozent) sowie den Versand von Prospekten (70 Prozent). Touristisches Krisenmanagement erhält gute Noten
Der Umfrage zufolge bezieht ein Großteil (80 Prozent) der kommunalen und regionalen Tourismusorganisationen sowie der Fachverbände relevante Informationen zur Corona-Krise neben Behörden und Verwaltung (87 Prozent) direkt beim Landestourismusverband, der dafür die neue Branchenplattform tourismus.mv nutzt. Diese zählt bereits rund 16.000 Aufrufe. 60 Prozent beziehen Informationen zur Krise auch von Regionalverbänden, 16 Prozent von Fachverbänden und 9 Prozent von den Industrie- und Handelskammern. Das touristische Krisenmanagement erhält insgesamt gute Noten. Auf einer Skala von eins bis fünf bewerten die Befragten die Arbeit des TMV im Durchschnitt mit der Note 1,83. Die Regionalverbände schneiden mit der Note 1,89 ebenfalls gut ab; das Krisenmanagement von Behörden und Verwaltung wird mit 2,22 benotet.
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