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Im Gewölbekeller des Romantik Hotel Scheelehofs in der Hansestadt Stralsund

17. Nov 2023

| Nr. 66

| Pressemitteilungen

Wirtschaftsminister Meyer und Tourismusbeauftragter Woitendorf zum Anstieg der Mehrwertsteuer in der Gastronomie: „Branche ist doppelt benachteiligt und besonders betroffen“

„Die Entscheidung der Bundesregierung zeigt, dass Gastronomie und Hotellerie doch keine Lobby in Berlin haben. Die Anhebung auf 19 Prozent ab dem kommenden Jahr schwächt den Tourismus und die Wirtschaft. Die Branche ist jetzt doppelt benachteiligt. Zum einen steigt der Mehrwertsteuersatz und gleichzeitig profitiert ausgerechnet die Gastronomie nicht von der abgesenkten Stromsteuer. Als Landesregierung werden wir das Thema daher beim Wachstumschancengesetz erneut thematisieren“, sagte Reinhard Meyer, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit.

Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV, erklärte: „Wir sind enttäuscht über diese Entscheidung, weil wir davon ausgehen müssen, dass Mecklenburg-Vorpommern in besonderem Maße betroffen sein wird. Es mag hier keine größere Dichte an gastronomischen Einrichtungen als anderswo geben, aber deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung ist im Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern überdurchschnittlich. Insbesondere Betriebe im ländlichen Raum mit ohnehin weniger Gästen als in Städten oder an der Küste werden noch mehr unter Druck geraten. Deren Existenz ist für die Einheimischen wichtig, aber eben auch für Natur- und Aktivurlauber wie Wanderer und Radreisende. Der Anteil der sich selbst versorgenden Gäste in MV liegt heute schon bei 72 Prozent – er könnte im Zuge von Betriebsaufgaben weiter steigen.“ Woitendorf kritisierte, dass es in der Gesamtdebatte vor allem um die Frage gegangen sei, ob man eine einzelne Branche weiter steuerlich begünstigen könne. Ein alternativer Vorschlag, der Anbieter und Konsumenten gleichermaßen entlastet und eine ähnlich stabilisierende Wirkung hat wie die reduzierte Mehrwertsteuer für die Gastronomie, sei seitens der Politik nicht vorgelegt worden. „Vielleicht hätte eine solche Alternative auch unter den jetzigen Vorzeichen eine höhere Wahrscheinlichkeit gehabt, zu bestehen“, sagte Woitendorf.

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1. Reihe (v. l. n. r.) Tobias Woitendorf (Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer TMV), Reinhard Meyer (Wirtschaftsminister MV), Lukas Ditzel (Verein Kulturmühle Wismar), Ralf Trimborn (Vorstand für Reise und Tourismus des ADAC Hansa e...

16. Nov 2023

| Nr. 65

| Pressemitteilungen

Lebenswerk und Innovation: Landestourismusverband und ADAC Hansa verleihen Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern in zwei Kategorien

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und der ADAC Hansa als Exklusiv-Partner verleihen dieses Jahr zum zweiten Mal gemeinsam den Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern in zwei Kategorien: Lebenswerk und Innovation. Schirmherrin ist Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Mit dem Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern für das Lebenswerk wurde in diesem Jahr Klaus Tuscher geehrt, der den Preis in Form einer Bronzefigur des Heiligen Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, gestaltet vom Künstler Thomas Jastram, am 16. November im Rahmen der MV-Tourismustage im Radisson Blu Hotel in Rostock entgegennahm. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, das satzungsgemäß durch den Preisträger einem gesamtgesellschaftlich anerkannten, gemeinnützigen Zweck zugeführt werden soll. Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Klaus Tuscher gilt als Wegbereiter eines touristischen Leuchtturmes in Mecklenburg-Vorpommern, dem Wildpark MV, der im Kern das Konzept ‚Naturerleben und Erholung‘ in den Mittelpunkt stellt und vor allem mit seinen umweltpädagogischen Angeboten brilliert. Es ist die besucherstärkste Einrichtung in der Region Güstrow, wo touristische Erfolge weitaus mehr Engagement erfordern, als es an der Küste der Fall ist.“

Klaus Tuscher wurde 1982 Leiter der damals noch unter dem Namen Tierpark Güstrow firmierenden Einrichtung. Nachdem er sich einen Überblick über das Angebot des 8,5 Hektar großen Tierparks verschafft hatte, in dem bis dato auch exotische Tierarten beheimatet waren, überarbeitete er das Konzept grundlegend und setzte den Schwerpunkt auf die Haltung heimischer Tiere. Zudem intensivierte er die umweltpädagogische Arbeit, wandelte den Park bei gleichzeitiger Flächenerweiterung auf mehr als 200 Hektar in den Natur- und Umweltpark Güstrow (NUP) um und entwickelte ihn zu einem Kompetenzzentrum für einheimische Flora und Fauna, Umweltbildung, Tourismus und Naturschutz. Heute ist der barrierefrei konzipierte Wildpark MV mit einem Umweltbildungszentrum mit Naturaquarium, Agendazentrum, Erlebnis-Bündnerei, Umweltbibliothek oder dem Bodenlehrpfad ein beliebtes Reiseziel für Familien. Die Raubtier-WG, der Bärenberg oder das Haus Spinne in den Wiesenwelten ziehen immer wieder aufs Neue Besucherinnen und Besucher in den Bann.

Coworking Festival Mecklenburg-Vorpommern gewinnt ersten Platz in der Kategorie Innovation
Den ersten Platz in der Kategorie Innovation in Form einer Statue, gestaltet von der in Stralsund geborenen und mit dem Rostocker Kunstpreis 2021 ausgezeichneten Künstlerin Stine Albrecht, sowie ein attraktives Mediapaket samt PR-Maßnahmen konnte das Coworking Festvial Mecklenburg-Vorpommern für sich ausmachen. Damit würdigt die Jury die innovative Befassung mit der Tatsache, dass immer mehr Menschen mobil arbeiten möchten und die daraufhin abgestimmte Nutzung der Angebote, die Mecklenburg-Vorpommern in diesem Bereich bietet. Beim Coworking Festival, das 2023 zum zweiten Mal in MV veranstaltet wurde, wurden Unternehmensentscheiderinnen und -entscheider zu einer dreitägigen, geführten Bustour eingeladen, bei der die Coworking-Landschaft von Westmecklenburg über die Mecklenburgische Seenplatte bis nach Rügen präsentiert wurde. 26 Orte, angefangen beim Gut Pohnsdorf über das St. Oberholz Woldzegarten Retreat bis hin zum Warnow Valley Lab Rostock standen auf dem Programm – alles Orte, die sich für das Remote-Arbeiten anbieten. Begleitend dazu wurden mehr als 50 Events im Festivalzeitraum veranstaltet.

Das Angebot „slube & bike“ der Slube GmbH wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Hinter den „slubes“ verbergen sich runde Raumwunder, die es Gästen an drei Standorten in MV, Krakow am See, Neustrelitz und Greifswald, ermöglichen, auf ganz besondere Weise zu nächtigen. Die flexiblen Mini-Hotels an Radwegen gelegen, bieten insbesondere Radreisenden Unabhängigkeit und Flexibilität in Zeiten steigender Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Umweltverträglichkeit der slube Homes. So sind die kompakten Mini-Hotels für eine lange Lebensdauer konzipiert und benötigen wenig Platz, wodurch der Eingriff in die Natur minimiert wird. Neben komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten bietet die slube GmbH Reparatur-Servicetürme und sichere Fahrradboxen für Radreisende an. Den dritten Platz in der Kategorie Innovationen belegt die „Boje 06“, ein Haus der Strandhotel Ostseeblick GmbH & Co. KG in Heringsdorf auf der Insel Usedom, für das Angebot mit dem Titel „Komm, steig ein!“. Es soll Gäste zu einer umweltfreundlichen An- und Abreise inspirieren, indem sie einen monetären Vorteil in Höhe von 20,- Euro pro Nacht bekommen. „Weil der Tourismus ein elementarer Wirtschaftszweig für Mecklenburg-Vorpommern ist, wird der Bereich Innovation immer bedeutender, um sich den Mitbewerbern stellen zu können. Deswegen ist es wichtig, dass er durch den Tourismuspreis ‚Innovation‘ nachhaltig gestärkt wird,“ sagte Ralf Trimborn, Vorstand für Reise und Tourismus des ADAC Hansa e. V.

Ehrennadeln gehen an Johanna Kanka-Maué, Dr. Birte Frenssen und Ronny Dick
Eine Ehrennadel für besondere Verdienste im Tourismus geht an Johanna Kanka-Maué, Gründerin des Vereins Kulturmühle Wismar, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kunst und Kultur in der Welterberstadt zu unterstützen. Ohne ihr Engagement wären Angebote wie die so genannte „NosferaTour“, die Gäste mittels viereinhalb Meter großer Nosferatu-Figuren an die Originaldrehorte für den Stummfilmklassiker „Nosfertu – Eine Symphonie des Grauens“ führt, nicht möglich gewesen. Das Angebot des Vereins trägt damit unter anderem dazu bei, die Botschaft über Wismars Erbe als bedeutende Filmkulisse weiterzutragen.

Eine weitere Ehrennadel geht an Dr. Birte Frenssen, die seit 1999 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Pommerschen Landesmuseum tätig ist. Sie gilt als ausgewiesene Expertin für den in Greifswald geborenen Grafiker, Maler und Zeichner Caspar David Friedrich und trägt damit als Botschafterin seines Werkes maßgeblich zur weltweiten Bekanntheit der Hansestadt bei. Ehrenamtlich unterstützt sie seit vielen Jahren die Domgemeinde: nicht nur als Chorsängerin, sondern auch in Ausstattungsfragen. Auch ihr ist es zu verdanken, dass international renommierte Künstler wie Ólafur Elíasson auf Greifswald aufmerksam wurden. Mit unermüdlichem persönlichem Engagement setzte sie sich dafür ein, Ólafur Elíasson für die Neugestaltung des Kirchenfensters im Dom St. Nikolai anlässlich des CDF-Jubiläums 2024 zu gewinnen.

Die dritte Ehrennadel geht an Geschäftsführer der myUsedom24 GmbH Ronny Dick, der für sein nebenberufliches Engagement im Sportbereich geehrt wird. Mit seinem Radteam, dem BikeTeamZinnowitz, fährt er jedes Jahr unter anderem 500 Kilometer in 24 Stunden, um Spenden für verschiedene Institutionen und Vereine, darunter Schulen, Kinderdörfer oder -gärten zu sammeln. Auch längere Spendensammelfahrten über 1.500 Kilometer hat er im Repertoire.

Klaus Tuscher (Lebenswerk) und das Coworking Festival (Innovation) reihen sich ein in die Liste von Persönlichkeiten, Institutionen und Produktionen, die den Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern seit seiner Einführung 2010 erhielten:

2010    Professor Gottfried Kiesow (†), Deutsche Stiftung
             Denkmalschutz; Aktionsgemeinschaft „Freier Himmel“

2011    Professor Michael Succow, Biologe und Träger des Alternativen Nobelpreises

2012    Dr. Mathias von Hülsen, ehem. Intendant Festspiele Mecklenburg-Vorpommern;
             Wolfgang Bordel, Intendant Vorpommersche Landesbühne

2013    Jost Reinhold, Jost-Reinhold-Stiftung

2014    Horst Rahe, Deutsche Seereederei

2015    Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

2016    Störtebeker Festspiele GmbH und Co. KG

2017    Jürgen Seidel, langjähriger Vorsitzender und Präsident des Landestourismusverbandes
             sowie Minister für Tourismus MV

2018    SOKO Wismar

2019    Robert Dahl, Gründer Karls Erlebnisdörfer

2020    Peter und Sabine Rothe, Dorfentwicklung in Basedow

2021    Pandemiebedingter Ausfall MV-Tourismustage samt Verleihung Tourismuspreis

2022    Prof. Dr. Horst Klinkmann (Lebenswerk) und die Haffhus GmbH (Innovation)

Über die Vergabe des Tourismuspreises und der Ehrennadeln entscheidet eine vom Landestourismusverband einberufene 13-köpfige Jury, die sich aus Vertretern der Branche, der Medien sowie der Wirtschaft zusammensetzt.
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Logo für Medienoffensive zur Tourismusakzeptanz in Mecklenburg-Vorpommern

16. Nov 2023

| Nr. 64

| Pressemitteilungen

„Trendwende in der Tourismusentwicklung“: Zehn Forderungen der Einwohnerinnen und Einwohner aus MV an die Politik

Nach einem breit angelegten und extern begleiteten Beteiligungsprozess mit insgesamt mehr als 450 mitwirkenden Bewohnerinnen und Bewohnern Mecklenburg-Vorpommerns wurden die zentralen Ergebnisse in einem Papier mit dem Titel „Handlungsempfehlungen für eine einwohnerorientierte Tourismusentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern“ zusammengefasst. Darin enthalten sind zehn Forderungen der Einwohnerinnen und Einwohner an die Tourismuspolitik, die sich aus neun im Land verteilt abgehaltenen Bürgerdialogen und acht Ideenwerkstätten ergeben haben. Zudem werden im Papier Handlungsempfehlungen für die Politik, die Landkreise, die Reiseregionen, die Städte und Gemeinden sowie für die Branche in zehn Gestaltungsfeldern im Sinne von Lösungsansätzen für eine zukunftsfähige Tourismusentwicklung aufgezeigt. Das Papier wurde heute im Rahmen der MV-Tourismustage an Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit übergeben. Es liefert ein neues Narrativ für die nachhaltige Tourismusentwicklung, wonach die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern stärker in die touristische Entwicklung einbezogen werden sollten, und das in einer Kernbotschaft zusammengefasst werden kann: Wenn es der Bevölkerung gut geht, dann kann es auch den Gästen gut gehen, denn eine hohe Lebensqualität für die Bevölkerung schafft auch eine hohe Besuchs- und Erlebnisqualität für Gäste. Der Tourismus kann und soll seinen Betrag zur Lebensqualität im Land leisten. 

Noch nie zuvor wurde die Bevölkerung zum Thema Tourismus so umfangreich angehört und ihre Wünsche so kompakt auf den Punkt gebracht. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die fachliche Beschäftigung mit dem Thema Tourismusakzeptanz hat eines gezeigt: Wir müssen um- oder besser weiterdenken. Tourismus funktioniert nur mit der Akzeptanz und dem Verständnis der Einwohnerinnen und Einwohner. Am Ende wollen wir alle von und mit dem Tourismus gut leben. Es ist unsere Aufgabe, Wünsche anzuhören, zu verdichten und sie mit den richtigen Empfehlungen an die richtigen Empfänger zu adressieren. Letztlich müssen wir aber gemeinsam und übergreifend daran arbeiten, den Tourismus im Land zu stärken, insbesondere auch, weil er ein Treiber für mehr Lebensqualität ist.“

Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhard Meyer, der das Papier von drei Teilnehmenden am Beteiligungsprozess entgegennahm, sagte: „Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in unserem Bundesland. Dieser Erfolg ist aber nicht selbstverständlich und setzt voraus, dass Einwohnerinnen und Einwohner auch mitgenommen und beteiligt werden. Letztlich sind sie es, die als Gastgeber für eine Atmosphäre sorgen, in der die Touristen sich wohl fühlen und immer wieder gerne zu Besuch kommen. Auch deshalb war es mir wichtig, dass wir gemeinsam nach Wegen suchen, wie die Interessen der Tourismusbranche und der Einheimischen gleichermaßen berücksichtigt werden. Die Handlungsempfehlungen sind eine gute Grundlage für diesen Prozess.“

Die zehn (Heraus-)Forderungen aus Sicht der Einwohnerinnen und Einwohner in MV: 

1. Der Tourismus soll gleichermaßen zur Zufriedenheit von Einwohnerinnen und Einwohnern, Natur und Gästen weiterentwickelt werden.

2. Im Tourismus sollen sich Akteure und Orte besser vernetzen und besser zusammenarbeiten, um Probleme schneller zu lösen.

3. Die Tourismusentwicklung soll für alle transparent sein und die Mitgestaltung durch Einwohnerinnen und Einwohner ermöglichen.

4. Der Tourismus soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Arbeit mit fairen Bedingungen und Perspektiven bieten. 

5. Der Tourismus soll die Mobilität für Einwohnerinnen und Einwohnern und Gäste verbessern und ausbauen.

6. Der Tourismus soll Rücksicht auf die Natur und Umwelt nehmen, sie besser schützen und pflegen.

7. Der Tourismus soll die Lebensgrundlagen schützen, Infrastruktur ausbauen und die Orte attraktiver machen.

8. Der Tourismus soll Menschen miteinander verbinden und das Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner stärken.

9. Der Tourismus soll verstärkt auf regionale Produkte setzen und damit die regionalen Unternehmen und Anbieter stärken.  

10. Der Tourismus soll besser über Freizeit, Kultur und Gastronomie informieren und die Angebote ganzjährig bereichern.

Das Papier „Handlungsempfehlungen für eine einwohnerorientierte Tourismusentwicklung“ in Mecklenburg-Vorpommern“ mit den zehn (Heraus-)Forderungen inklusive der daraus resultierenden und mit Unterstützung des Beratungsnetzwerkes Realizing Progress entwickelten Handlungsempfehlungen steht zum Herunterladen zur Verfügung. 

Hintergrund: Arbeit zum Thema Tourismusakzeptanz (Veröffentlichungen antichronologisch gelistet):  
PM 57/23
PM 55/23:
PM 34/23:  
PM 08/23:
PM 66/22:
PM 62/21:

3 min

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Gäste im Hotel nixe

16. Nov 2023

| Nr. 63

| Pressemitteilungen

Landestourismusverband, Bundesagentur für Arbeit und IHK starten digitale Info-Reihe zum Thema Arbeitskräfte im Tourismus

Ab Januar 2024 veranstaltet der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Nord mit Sitz in Kiel und der Industrie- und Handelskammer zu Rostock eine neue Online-Informationsreihe zum Thema Arbeitskräftegewinnung im Tourismus. Dies ist ein Ergebnis der diesjährigen Tourismustage Mecklenburg-Vorpommern, die am 16. und 17. November mit rund 280 Teilnehmenden in Rostock ausgetragen werden. „Mit diesem neuen Format wollen wir gemeinsam die Chance nutzen, Informationen zu arbeitsmarktspezifischen Themen in die Branche zu tragen. Bedarf und Interesse dafür sind da, wie aktuelle Umfragen und natürlich der Mangel an Arbeitskräften in der Branche zeigen“, sagte Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Vorerst vier digitale Veranstaltungen von Januar bis April geplant
Insgesamt sind vorerst vier digitale Veranstaltungen konkret geplant, weitere sollen im Jahresverlauf folgen. Jeweils sollen einem inhaltlichen Impuls Diskussionen und die Möglichkeit folgen, im Nachhinein in Kontakt zu bleiben, um weitere Fragen zu klären. Am 17. Januar 2024 widmen sich die Teilnehmenden der Frage: „Wie können zusätzliche Azubis für Tourismusbetriebe gewonnen werden?“ Die Bundesagentur für Arbeit Nord stellt außerdem Angebote vor, die den Berufseinstieg für Schulabgänger erleichtern. Am 21. Februar geht es um das Thema Teilqualifikationen und die Frage, wie der Quereinstieg in Tourismusbetriebe gelingen kann. Am 20. März wird die Anwerbung von Arbeits- und Fachkräften aus dem Ausland thematisiert, und am 10. April gibt es Tipps zur Beschäftigung Geflüchteter in touristischen Unternehmen.

Die Veranstaltungen finden jeweils online in Form von Videokonferenzen statt. Sven Hinrichsen, Leiter des Geschäftsfeldes Arbeitsmarkt bei der Bundesagentur für Arbeit in Kiel, referiert dabei zunächst eine halbe Stunde zu den wechselnden Themen. Anschließend werden Best Practices vorgestellt, die von den Teilnehmenden diskutiert werden können. Die Veranstaltungen sollen je nach Diskussionsbedarf bis maximal anderthalb Stunden dauern. Die Bundesagentur für Arbeit Nord bietet jeweils Hilfestellungen zur Unterstützung der touristischen Unternehmen an. Geplant ist es, die Veranstaltungsreihe über die vier Termine hinaus fortzuführen. Ein Plan mit weiteren Terminen und Details erscheint voraussichtlich zum Jahresende.

Arbeitskräftemangel ist eine der größten Herausforderungen im Tourismus
Der Arbeitskräftemangel ist eine der bestimmenden Herausforderungen dieser Zeit und auch deshalb Kernthema der diesjährigen MV-Tourismustage. Die des TMV aus dem August 2023 zeigte einmal mehr die Bedarfe auf: Vier von zehn befragten touristischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern (41 Prozent) sind demnach aktuell vom Arbeitskräftemangel betroffen. Zudem wünschen sich die Befragten zur nachhaltigen Sicherung des Arbeitskräftebedarfs der Branche vor allem folgende Maßnahmen vom Land: Unterstützung bei der Gewinnung internationaler Arbeitskräfte (39 Prozent), Wegweisung und Informationen zu touristischen Berufen, Ausbildungsberufen und Studiengängen (34 Prozent) sowie eine Rekrutierungskampagne des Landes in definierten Zielgruppen und Märkten (32 Prozent). „Wir nehmen den Informationsbedarf der Branche auf und wollen auch auf diesem Weg Orientierung in teils komplexen Fragestellungen geben und mögliche Lösungswege für Unternehmen aufzeigen“, erklärte Sven Hinrichsen von der Bundesagentur für Arbeit.

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GenZ, New Work, Diversität, KI – Themen der MV-Tourismustage 2023 (Das Bild ist durch eine KI generiert.)

16. Nov 2023

| Nr. 61

| Pressemitteilungen

GenZ, New Work, Diversität und KI: MV-Tourimustage 2023 nehmen die neue Arbeitswelt in den Blick

Unter dem Titel „Bereit zum Sprung in die neue Arbeitswelt?“ veranstaltet der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern am 16. und 17. November die MV-Tourismustage im Radisson BLU Hotel Rostock und setzt damit den Fokus auf ein Thema, das zu den größten Herausforderungen der Branche zählt. Insgesamt werden rund 280 Gäste aus Tourismusbranche, Politik, Wirtschaft und Medien erwartet. Neben der Tagung am ersten und den Workshop-Sessions am zweiten Tag zählt auch die Verleihung des Tourismuspreises Mecklenburg-Vorpommern in zwei Kategorien zu den Höhepunkten der diesjährigen MV-Tourismustage.

Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sagte: „Auf den MV-Tourismustagen wollen wir nicht nur die Herausforderungen durch den Arbeitskräftemangel beschreiben, sondern Optionen diskutieren, die sich in der modernen Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts ergeben und Chancen für Unternehmen bieten können. Wir setzen dabei auf aktive Mitgestaltung der Teilnehmenden, nicht zuletzt durch Vorreiter und gute Praxisbeispiele aus dem Land.“ Laut aktueller Branchenumfragen des Landestourismusverbandes sind mehr als 40 Prozent der touristischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern vom Mangel an Arbeitskräften betroffen.

Reinhard Meyer, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, ergänzte: „Fachkräftesicherung- und vor allem auch Fachkräftegewinnung gehören zu den drängendsten Aufgaben der touristischen Branche insgesamt. Fachkräfte sind das Fundament eines jeden Unternehmens, um Qualität und Service zu sichern. Was nützen am Ende Aufträge, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlen, diese umzusetzen. Entscheidend ist, den Beschäftigten eine langfristige Perspektive im Unternehmen aufzuzeigen, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen sowie Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen.“ Das Thema Fachkräftesicherung sei ein Schwerpunkt der Landesregierung in der aktuellen Legislaturperiode. Das Wirtschaftsministerium erarbeite unter Beteiligung aus den Reihen der Sozialpartner, der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaftskammern, der Verbände und von Vertreterinnen und Vertretern ausgewählter Netzwerke und Unternehmen von Wirtschaft, Verbänden, Hochschulen und Gewerkschaft eine Fachkräftestrategie Mecklenburg-Vorpommern.

Zu den Impulsen auf den MV-Tourismustagen gehört eine Keynote zum Thema „Vom Arbeitgeber zum Gastgeber – wie sich mit dem New-Work-Mindset Mitarbeiter gewinnen und halten lassen“ von Trendanalystin . „Meine Destination ist die Zukunft, – nicht die dystopische und auch nicht die erwünschte, sondern schlicht die plausibelste, weil sie die spannendste sein wird“, sagte sie im Vorfeld der MV-Tourismustage. Während der MV-Tourismustage stehen zudem Fragen wie „Worin bestehen die Herausforderungen für das neue Arbeitsformen-Konzept namens New Work?“, „Welche Möglichkeiten bietet die Einbindung von Künstlicher Intelligenz zur Überwindung des Fachkräftemangels?“ oder „Kann gelebte Diversität der Schlüssel zu einem gerechter gestalteten Berufsalltag sein?“ im Fokus.

Um das Thema anschaulich und greifbar zu machen, werden Best Practices aus MV vorgestellt, beispielsweise Alexander Ehrlich, Geschäftsführer des Campingplatzes Ostseequelle, der nahezu alle Prozesse, darunter das Einchecken und die Bezahlung, digitalisiert und das Unternehmen papierlos führt, sodass Gäste während ihres gesamten Aufenthaltes ohne Rezeption auskommen können. Bei Bedarf steht jedoch eine Gästebetreuung mit Mitarbeitenden aus der Umgebung und damit Vor-Ort-Expertise zur Verfügung. Weitere Praxisbeispiele liefern Marcus Scharon, General Manager im Travel Charme Strandidyll Heringsdorf, der seine Arbeitskräfte beispielsweise mit attraktiven Benefitprogrammen motiviert, und Hannes Trettin, Co-Founder von Project Bay in Lietzow, dem Coworking-Living-Space am Meer, der mit seiner neuen Arbeits- und Lebenswelt auf der Insel Rügen positiv auf das Verhältnis zwischen Einwohnern und Gästen wirkt.

Einen weiteren Impulsvortrag hält Zeitgeist-Forscherin Kirstine Fratz, die die verborgene Macht von Zeitgeist entschlüsselt und für Unternehmen sicht- und anwendbar macht. „Zeitgeist, eine lebendige Intelligenz in unserer Kultur, verleiht Denken, Handeln und Fühlen ständig neue Formen. Von der kollektiven Sehnsucht angetrieben, hinterlässt er seine Spuren in Kultur, Arbeitswelt, Märkten und unserem persönlichen Lebensweg. Diejenigen, die diese faszinierende Dynamik erkennen, setzen auf evolutionäre Intelligenz und werden zu Gestaltern einer Zukunft, die von Innovation und Wandel getragen wird“, sagte sie.

Programm mit Tourismuspreis MV, neuer interaktiver Erlebnisplattform, digitalem Qualitäts-Lotsen und Caspar-David-Friedrich-Hologramm
Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die neue smarte Erlebnisplattform des Tourismusverbandes MV, die auf Messen und Präsentationen zum Einsatz kommen soll, kennenzulernen. Hinter der physischen Erlebnisplattform steckt ein Datensystem, das es ermöglicht, die Kommunikation mit Besucherinnen und Besuchern aus der analogen Welt in der digitalen weiterzuführen. So wird auf der Plattform ein im Auftrag des Tourismusverbandes produzierter Imagefilm gezeigt, den sich Gäste, in einer Hängematte liegend, anschauen können.

Zudem wird eine aufwändig gestaltete Pop-up-Ausstellung als Ergebnis der landesweit mit Einwohnerinnen und Einwohnern durchgeführten im Rahmen des Projektes zur Steigerung der Tourismusakzeptanz präsentiert. Deren Ergebnisse wurden in ein Papier mit dem Titel „Handlungsempfehlungen für eine einwohnerorientierte Tourismusentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern“ überführt, das Minister Reinhard Meyer im Rahmen der MV-Tourismustage übergeben werden soll.

Nicht zuletzt wird erstmals der digitale „Qualitäts-Lotse für das Urlaubsland MV“ zu sehen sein. Ziel dabei ist es, Unternehmen zum einen praxisnahe Hilfestellungen für ein nachhaltigeres Wirtschaften zu bieten und zum anderen Tipps für den Einsatz der oder die zeitgemäße Zielgruppenansprache zu geben. Der digitale Qualitäts-Lotse soll Ende des Jahres offiziell vorgestellt werden.

Neben der Verleihung des Tourismuspreises Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Exklusiv-Partner ADAC Hansa in den Kategorien Lebenswerk und Innovation und der Vergabe der Ehrennadeln für besondere Verdienste im Tourismus, treffen Teilnehmende am Abend des 16. November auf einen fast lebensecht wirkenden Caspar David Friedrich, der 2024 durch seinen 250. Geburtstag in den Fokus rückt, und zwar in Form eines Hologramms.

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Subjektiv wahrgenommene Lebensqualität

06. Nov 2023

| Nr. 57

| Pressemitteilungen

Erstmals nachgewiesen: Zufriedenheit mit dem Tourismus befördert Lebensqualität

Erstmals wurden der Bevölkerung neben Fragen zur Tourismusakzeptanz (vgl.: ) auch ausgewählte Fragen zur wahrgenommenen Lebensqualität gestellt. Hintergrund ist, dass sowohl in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch in allen anderen Bundesländern, deutlich wird, dass der Tourismus zwar als starker Wirtschaftsfaktor erkannt wird, aber weniger als Treiber der eigenen Lebensqualität.

In der aktuellen, repräsentativen Studie der FH Westküste mit insgesamt rund 1.400 Befragten stuften 49 Prozent der Befragten ihre Lebensqualität als (sehr) „hoch“ ein. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern bei der wahrgenommenen Lebensqualität sogar leicht über dem Bundesdurchschnitt. Weitere 44 Prozent stuften ihre Lebensqualität als „mittel“ ein, sieben Prozent als „gering“ ein. Die wahrgenommene hohe Lebensqualität lässt sich vor allem durch eine hohe Identifikation mit dem Wohnort begründen: Insgesamt stimmten 64 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns zu, dass sie (sehr) gerne im eigenen Wohnort leben; die höchste Wohnortzufriedenheit verzeichnen mit der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und der Mecklenburgischen Ostseeküste (jeweils 71 Prozent) zwei touristisch sehr stark geprägte Regionen. Zudem sind zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner in MV stolz, im eigenen Wohnort zu leben. Das liegt deutlich über dem Bundesschnitt (48 Prozent). „Im Vergleich der Bundesländer zeigt sich eine deutlich überdurchschnittliche Identifikation und Verbundenheit der Einwohner*innen Mecklenburg-Vorpommerns mit dem eigenen Wohnort. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass auch der Tourismus zu dieser Identifikation beitragen kann: Mehr als die Hälfte der Einwohner*innen stimmte zu, dass sie durch den Besuch von Gästen an die Besonderheiten des eigenen Wohnortes erinnert werden – in der Region Fischland-Darß-Zingst, stimmten sogar 70 Prozent der Einwohner*innen dieser Aussage zu“, sagte Dr. Sabrina Seeler.

Nahezu jeder zweite Befragte möchte darüber hinaus anderen davon erzählen, was der eigene Wohnort zu bieten hat. „Damit ist zum ersten Mal nachgewiesen, dass sich die Zufriedenheit mit dem Tourismus positiv auf die eigene Lebensqualität auswirkt – ein Grund mehr, weiter an der Akzeptanz und Balance des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern zu arbeiten“, erklärte Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Lebenssituationsaspekte: Natur, Gesellschaft, Wirtschaft 
Neben der wahrgenommenen subjektive Einschätzung der eigenen Lebensqualität spiegelt die Studie in ihrer dritten Auflage erstmals auch die Gesamtzufriedenheit in drei Bereichen „Naturräumliche Bedingungen“, „Gesellschaftliches Leben“ und „Wirtschaftliche Situation“ wider. Dabei zeigt sich, dass die Einwohnerinnen und Einwohner insbesondere mit den naturräumlichen Bedingungen insgesamt sehr zufrieden sind; 82 Prozent stimmten diesem zu. Mit dem gesellschaftlichen Leben sind insgesamt zwei Drittel der Bevölkerung (67 Prozent) zufrieden. Hingegen liegt die Zufriedenheit mit der wirtschaftlichen Gesamtsituation bei 52 Prozent.

Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte – Zufriedenheit und Wichtigkeit
Für die weitere, nähere und inhaltliche Beschreibung der Lebensqualität wurde die Zufriedenheit und die Wichtigkeit mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten in Mecklenburg-Vorpommern untersucht. Die Qualität der Umweltbedingungen und die Qualität und Sauberkeit der Naturräume ist Einwohnern mit jeweils 88 Prozent besonders wichtig; damit sind auch jeweils 78 Prozent bzw. 70 Prozent zufrieden.

Neun von zehn Einwohnern ist die Sicherheit des Einkommens wichtig; die Höhe der Wohnkosten, die Höhe des Einkommens und die Höhe der Kosten für den täglichen Bedarf sind jeweils acht von zehn Einwohnern (sehr) wichtig; deutlich weniger Einwohnerinnen und Einwohner sind mit ihren ökonomischen Lebenssituationsaspekten auch zufrieden. Am geringsten fällt die Zufriedenheit mit 32 Prozent für die Höhe der Kosten für den täglichen Bedarf aus. Bei der Höhe der Wohnkosten fällt mit 45 Prozent die Zufriedenheit ebenfalls gering aus. Besonders wichtig sind der Bevölkerung die Nahversorgung (Zustimmung 86 Prozent), soziale Beziehungen (Zustimmung 88 Prozent) und das Sicherheitsgefühl (Zustimmung 90 Prozent). Besonders gering fällt deren Zufriedenheit mit dem Freizeit- und Kulturangebot (Zustimmung 43 Prozent), dem öffentlichen Nahverkehr (Zustimmung 43 Prozent) und dem Angebot an Restaurants und Cafés (Zustimmung 45 Prozent) aus.

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Wichtigkeit des Tourismus

05. Nov 2023

| Nr. 55

| Pressemitteilungen

Dritte Akzeptanzstudie: Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nehmen den Tourismus in MV als wichtig wahr

Geprüfte Fakten versus Gefühl: Dem Landestourismusverband liegen die Ergebnisse der repräsentativen und inzwischen dritten Messung zur Tourismusakzeptanz der Wohnbevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern vor. Kern der durch das Deutsche Institut für Tourismusforschung (Fachhochschule Westküste) und der dwif-Consulting GmbH durchgeführten Studie ist die Frage „Für wie wichtig schätzen die Einwohner*innen des Bundeslandes den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ein?“. Demnach stimmten mehr als zwei Drittel (66 Prozent; 2022: 74 Prozent) der Befragten (voll) zu, dass sie den Tourismus für ihren eigenen Wohnort als wichtig wahrnehmen. Demgegenüber stehen 8 Prozent, die angaben, dass sie den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern als überhaupt nicht wichtig für ihren Wohnort wahrnehmen. Den positiven Einschätzungen zur allgemeinen Bedeutung steht laut Studie allerdings eine geringere Würdigung persönlicher Vorteile durch den Tourismus gegenüber. Der Aussage „Der Tourismus in meinem Wohnort ist insgesamt wichtig für mich.“ stimmten 26 Prozent der Befragten zu. Das sind 4 Prozent weniger als bei der letzten Messung 2022.

Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Mecklenburg-Vorpommern ist in erster Linie Urlaubsland, in dem der Tourismus ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig ist. Deshalb ist eine funktionierende Tourismuskultur, die durch ein ausgewogenes Miteinander zwischen Einwohnern und Gästen geprägt ist, unabdingbar. Nur wenn Tourismus gut ausbalanciert, verstanden und akzeptiert ist, kann er für das Land auch in Zukunft stabil laufen.“ Dr. Sabina Seeler, Lehrkraft an der FH Westküste und Vorstandsmitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung (DI Tourismusforschung), ergänzte: „Die Wichtigkeit des Tourismus als Wirtschaftsfaktor wird durch Einwohner*innen Mecklenburg-Vorpommerns auch im Bundesvergleich deutlich höher eingestuft – während auf Bundesebene 48 Prozent der Einwohner*innen zustimmten, sind es in Mecklenburg-Vorpommern 61 Prozent – nur in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg sind die Zustimmungen noch höher. Hingegen wird der Tourismus in MV deutlich seltener als Treiber der eigenen Lebensqualität und einer lebenswerten Umwelt verstanden.“

Jeder vierte Einwohner erkennt Wichtigkeit des Tourismus für sich persönlich
„Wenn mit 26 Prozent nur rund jeder vierte Einwohner die Wichtigkeit des Tourismus auch für sich persönlich erkennt, haben wir offenbar ein Übersetzungsproblem“, so Woitendorf weiter. In diesem Zusammenhang verwies er auf die aktuellen Berechnungen zum Wirtschaftsfaktor Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, nach denen die Branche einen Bruttoumsatz von rund 7,1 Milliarden Euro pro Jahr generiert. „Das ist Geld, das im Wesentlichen von außen in das Land eingebracht wird und das Leben in Mecklenburg-Vorpommern an vielen Stellen befördert“, sagte Tobias Woitendorf. Das mangelnde Bewusstsein, dass der Tourismus auch persönlichen Nutzen stiften, spiegelt sich auch im so genannten Tourismusakzeptanzsaldo persönlich (TAS-P) wider. Bezogen auf die persönlichen Belange werden die Auswirkungen des Tourismus durch die Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner als neutral eingestuft – dies ist auch auf Bundeebene der Fall. Insgesamt unterliegt das „Tourismusakzeptanzsaldo persönlich“ geringeren Schwankungen. Allerdings zeige sich laut Dr. Sabrina Seeler erstmalig auf Bundesebene auch hier eine sinkende Akzeptanz – maßgeblich durch den Anstieg neutraler Nennungen. Im Bundeslandvergleich seien Schwankungen des TAS-P-Wertes zwischen +17 und +30 ermittelbar.

Indifferenz oder das Phänomen der neutralen Mitte
44 Prozent der Befragten gaben an, weder direkt von den positiven, als auch nicht direkt von den negativen Auswirkungen des Tourismus betroffen zu sein. Die Gründe für die neutrale Haltung gegenüber dem Tourismus sind vielfältig: 20 Prozent sagten, dass sie die Auswirkungen auf sich persönlich nicht einstufen können und sich dementsprechend neutral äußern möchten, 18 Prozent sehen eine Balance zwischen positiven und negativen Auswirkungen; für 16 Prozent ist der fehlende Tourismus an ihrem Wohnort ausschlaggebend für die neutrale Haltung, 2 Prozent wählten die Antwort „Sonstiges“. Dr. Sabrina Seeler erklärte dazu: „Auch auf Bundesebene ist der Anteil der Neutral-Nennungen seit Erstmessung im Jahr 2019 deutlich gestiegen – der Anteil wahrgenommener negativer Auswirkungen geht zwar zurück, allerdings werden positive Auswirkungen auch zum Teil deutlich seltener erkannt.“

Einstellung zum Tourismusaufkommen insgesamt
Die Hälfte der Befragten bewertet Anzahl der Touristen insgesamt als „die richtige Menge“.  21 Prozent finden, es sind „zu wenige“, 15 Prozent finden, es sind „zu viele“ Gäste im eigenen Wohnort. Hier gibt es im Vergleich zur letzten Messung nur marginale Schwankungen. Dabei werden Tagestouristen im Vergleich zu Übernachtungsgästen etwas häufiger als „zu viele“ wahrgenommen. Ausländische Touristen werden am stärksten als „zu wenige“ in Mecklenburg-Vorpommern wahrgenommen.

Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung des Tourismus
Die Tourismusakzeptanz fällt bei jüngeren Einwohnern geringer aus als bei älteren: Für sich persönlich erkennen 17 Prozent der unter 35-Jährigen überwiegend negative Auswirkungen durch den Tourismus. Demgegenüber weisen Einwohner mit einem wirtschaftlichen Bezug zum Tourismus auch eine höhere Tourismusakzeptanz auf.

Wahrnehmung positiver Auswirkungen des Tourismus
Insgesamt herrscht eine hohe Zustimmung zur wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus im Nordosten. Die Top 5 (kaum Veränderung zum Vorjahr) der wahrgenommenen positiven Aspekte des Tourismus sind folgende: 75 Prozent sehen, dass der Tourismus die lokale Wirtschaft fördert, für 70 Prozent zeichnet er für ein positives Image verantwortlich, 62 sagen, dass er attraktive Arbeitsplätze schafft, für 57 Prozent trägt er zum Erhalt der Kultur, für 54 Prozent zum Erhalt der Infrastruktur bei. „Die wahrgenommenen positiven Effekte des Tourismus sind im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken, was teils auch mit den aktuellen Veränderungen in der Welt zusammenhängen kann“, sagte Woitendorf.

Wahrnehmung negativer Auswirkungen des Tourismus
Die wahrgenommenen negativen Effekte des Tourismus sind folgende: Für 58 Prozent der Befragten vergrößert der Tourismus die Verkehrsprobleme, für 54 Prozent trägt er zur Belastung der Natur bei, für 45 Prozent werden durch den Tourismus Dinge teurer, für ebenso viele sind es oft zu viele Gäste zur selben Zeit am selben Ort, und für 44 Prozent ist es durch die Gäste zu voll. Dabei ist festzustellen, dass im Vergleich zum Vorjahr auch die negativen Effekte weniger stark wahrgenommen werden. Handlungsbedarf sehen Einwohner bei der Verkehrsproblematik (50 Prozent), bei der Mitbestimmung bei touristischen Plänen (34 Prozent) sowie bei der Verbesserung des Umweltschutzes (34 Prozent).

Die Insel Usedom zeigt vergleichsweise stark erhöhte Zustimmungswerte zu den empfundenen negativen Auswirkungen des Tourismus. Neben Verkehrs- und Umweltbelastungen und Preissteigerungen fällt insbesondere der Aspekt des touristischen Wohnens ins Auge: 73 Prozent stimmen der Aussage zu, dass zu viel Wohnraum auf Usedom für Touristen genutzt wird. Für Mecklenburg-Vorpommern insgesamt ergeben sich hier nur 25 Prozent. Auch auf Rügen und in Rostock werden die negativen Effekte überdurchschnittlich stark wahrgenommen – die positiven Effekte jedoch genauso. In der Region Mecklenburg-Schwerin sind nicht nur die wahrgenommenen positiven Effekte des Tourismus weniger stark ausgeprägt, auch die negativen Effekte werden weniger gesehen als in anderen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns.

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Impression vom Rostocker Weihnachtsmarkt auf dem Neuen Markt

01. Nov 2023

| Nr. 55

| Neues aus den Regionen

Weihnachtliches Spektakel in Rostock

Vom 27. November bis 22. Dezember wird auf dem Rostocker Neuen Markt und entlang der Kröpeliner Straße bis zum gleichnamigen, um 1270 im gotischen Stil erbauten, Tor der Weihnachtsmarkt der Hansestadt veranstaltet. Nach Angaben des Veranstalters, der Großmarkt Rostock GmbH, ist der Weihnachtsmarkt der größte in Norddeutschland, zu dem 2023 abertausende Besucherinnen und Besucher aus Mecklenburg-Vorpommern, anderen Bundesländern sowie aus Skandinavien und Polen erwartet werden.

Er verfügt über eine lange Tradition, an deren Beginn im späten Mittelalter Verkaufsmessen zur Vorweihnachtszeit im Innenstadtbereich standen. Sie dienten den Menschen seinerzeit dazu, sich mit allem Nötigen für die kalte Jahreszeit und das bevorstehende Fest einzudecken. Im Jahre 1949 wurde das vorweihnachtliche Treiben als „Rostocker Weihnachtsmarkt“ benannt und auch so beworben.

Das Programm setzt auch 2023 auf traditionell Bewährtes. Dazu gehören eine Vielfalt von Fahrgeschäften und die Schlemmermeile entlang der Kröpeliner Straße. Für die Kleinsten wird am Kröpeliner Tor eine Märchenwelt und am Brink in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt ein Weihnachtsdorf aufgebaut. Letzteres ist sogar, mit Ausnahmen am Heiligabend und am Neujahrstag, bis zum 7. Januar 2024 täglich ab 11:00 Uhr geöffnet und bietet für größere Gruppen auf Vorbestellung auch ein Drei-Gänge-Weihnachtsmenü an.

Darüber hinaus gibt es am 28. November, dem „Tag der Begegnung für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung“, die Möglichkeit der kostenfreien Benutzung vieler Fahrgeschäfte sowie jeden Mittwoch einen so genannten Familientag mit Vergünstigungen für die ganze Familie. Zu den Attraktionen des Weihnachtsmarktes gehören außerdem weiterhin der weihnachtliche Rummel auf der Fischerbastion und der turmhohe Weihnachtsbaum am Kröpeliner Tor.

„Der Rostocker Weihnachtsmarkt ist ein Aushängeschild für die Region und genießt international ein hohes Ansehen. Es ist die Verbindung von besinnlicher Tradition, kulinarischer Vielfalt und aufregendem Rummel-Erleben, die ihn zu einem der außergewöhnlichsten seiner Art macht“, sagte Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm.

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Skywalk Königsstuhl

01. Nov 2023

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Route der Norddeutschen Romantik wird auf der Insel Rügen weitergeführt

2024 feiert Mecklenburg-Vorpommern den 250. Geburtstages des in Greifswald geborenen Malers, Grafikers und Zeichners Caspar David Friedrich. Dazu finden an den Stätten seines Wirkens statt.  Darüber hinaus wird die in Wolgast beginnende und bisher bis zum Kloster Eldena bei Greifswald führende Route der Norddeutschen Romantik erweitert und künftig bis in den äußersten Norden der Insel Rügen ans Kap Arkona geführt. Im Fokus der Themenroute stehen neben Friedrich auch der Maler Friedrich August von Klinkowström, der Dichter Karl Gottlieb Lappe und der Maler und Literat Philipp Otto Runge.

Die bisher 54 Kilometer lange Route führt über Greifswald hinaus entlang des Ostseeküsten-Radwegs in unmittelbarer Nähe des Greifswalder Boddens und des Strelasunds zur Hansestadt Stralsund. Dort findet der Brückenschlag zur Insel Rügen statt und führt entlang der rügenschen Südküste unter anderem nach Putbus, zum Jagdschloss Granitz und auf die Halbinsel Mönchgut. Über Binz führt die Route in nördliche Richtung immer an der Ostsee entlang nach Sassnitz. Weiter geht es durch den Nationalpark Jasmund zu den Kreidefelsen am Königstuhl, die Caspar David Friedrich neben anderen Landschaften am Meer in Szene setzte, und entlang der Nehrung Schaabe über Juliusruh, Altenkirchen und Putgarten bis zum Kap Arkona. Die gesamte Route hat schließlich eine Gesamtlänge von etwa 285 Kilometer.

Auf den Spuren der Romantiker können Wander- und Radwanderfreunde auch an historischen Orten wie den Schlössern Spyker, Ralswiek und Neetzow wandeln und klassizistische Ensemble wie rund um den Markt in Putbus und den dortigen Schlosspark im englischen Stil erkunden. Wie auch auf der bereits bestehenden Route von Wolgast nach Greifswald wird es auch an ausgewählten Standorten Informationstafeln zu den vorpommerschen Romantikern geben. Darauf werden auch Tipps zu weiterführenden Natur- und Kultursehenswürdigkeiten entlang der Route gegeben.

Es ist geplant, die Inseltour auch in die Audiotour aufzunehmen, die das Romantik-Erlebnis über die audiovisuell in Deutsch und Englisch beschreibt und erläutert. Eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten, gastronomischen Einrichtungen und kulturellen Angeboten entlang der Route laden zu entspannten Zwischenstopps oder längeren Aufenthalten ein.
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Während der Ahrenshooper Filmnächte im örtlichen Kunstmuseum verschmelzen Malerei, Film, Musik und Literatur.

01. Nov 2023

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Kino im Kunstmuseum

Vom 15. bis 18. November 2023 finden in Kooperation zwischen der Kurverwaltung des Ostseebades Ahrenshoop und der Filmland MV gGmbH im Kunstmuseum Ahrenshoop die 17. Ahrenshooper Filmnächte mit Lesungen, Film- und Kurzfilmvorführungen statt. Dabei verwandelt sich das Kunstmuseum Ahrenshoop zum zweiten Mal in einen multikulturellen Ort für Malerei, Film, Musik und Literatur. Dazu Kai Lüdeke, Kurdirektor Ostseebad Ahrenshoop: „Gerade in schwierigen Zeiten haben Kunst und Kultur eine große Bedeutung für unser Zusammenleben. Durch Kunst nehmen wir andere Perspektiven ein, bleiben im Dialog und erweitern unseren Horizont. Hier in Ahrenshoop übrigens nicht nur im übertragenen Sinn. Wo gibt es das sonst?“. Neben dem Wettbewerb um einen Jury- und einen Publikumspreis im Mittelpunkt der Filmnächte wird Besucherinnen und Besuchern in Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Lukas auch ein filmisches Rahmenprogramm der Drehbuch-Stipendiaten geboten. Sie arbeiten im Künstlerhaus innerhalb eines auf Nordeuropa konzipierten Stipendienprogrammes.

Im Rahmen der sechs Wettbewerbsbeiträge, darunter die Filme „Monster im Kopf“ oder „Leere Netze“, wird es auch Gespräche mit Darstellenden und Regisseurinnen und Regisseuren geben. Ausgelobt sind der vom Ostseebad Ahrenshoop gestiftete Preis für den besten Film, der vom Künstlerhaus Lukas und der Kurverwaltung getragene Preis für herausragendes Drehbuch/Regie sowie ein vom Hotel The Grand Ahrenshoop gestifteter Publikumspreis.

Zur Jury gehören der in der Schweiz geborene Fernsehmoderator, Autor und Sänger Max Moor, die Schauspielerin Anne Schäfer sowie die Regisseurin und Drehbuchautorin Mariko Minoguchi. Die Moderation zur Eröffnung und im Rahmen der Preisverleihung übernimmt der Filmjournalist Knut Elstermann. Die Wettbewerbsbeiträge moderiert der Kurator und Filmeditor Dietmar Kraus. Die Sonderprogramme begleitet der Autor, Regisseur und Grimme-Preisträger Lutz Pehnert. Elstermann, Pehnert und Moor werden auch aus eigenen Werken lesen, und musikalisch begleitet der Musiker und Sänger Wenzel die Eröffnung der Filmnächte mit einem Soloprogramm.

Neben dem Genuss für Augen und Ohren wird im Rahmen der Ahrenshooper Filmnächte auch für kulinarischen Genuss gesorgt. So bietet „Tines Nudelküche“ direkt im Kunstmuseum kreative Nudelgerichte an. Kulinarische Unterstützung kommt zudem von der Alten Pommernkate, dem größten Markt mit regionalen Produkten in Vorpommern mit hauseigener Backstube und Fischräucherei.

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