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05. Sep 2024
| Nr. 44
| Pressemitteilungen
Landestourismusverband verstärkt Herbstkampagne
Mit dem Ziel, potenziellen Gästen gute Gründe für einen Herbsturlaub im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu geben, verstärkt der Landestourismusverband seine reguläre Herbstkampagne um zusätzlich rund 150.000 Euro. Der Titel der crossmedialen Kampagne lautet „Rauszeit in MV“. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Mit Blick auf die abnehmende Nachfrage nach den Sommerferien wollen wir mit der Verstärkungskampagne kurzfristig Impulse setzen, um Menschen für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern. Dabei setzen wir in erster Linie auf unsere Natur mit Wasser, Weite und Wäldern, die sich im Herbst noch einmal farbenfroher zeigt und einen Gegenentwurf zum Großstadtgrau bildet. Vor Corona (und auch im Herbst 2021; Nachholeffekt), lagen wir zwischen September und Oktober/November bei rund zwei Millionen Übernachtungsgästen laut amtlicher Statistik, was bei vernünftiger Wetterlage, zwei Brückenwochenenden und dem Tag der Deutschen Einheit in Schwerin auch wieder realistisch ist. Kleine Betriebe und private Quartiere mitgezählt, können wir sogar bis zu drei Millionen Übernachtungsgäste in den Herbstmonaten begrüßen, was die Bedeutung der dritten Jahreszeit unterstreicht.“
Auf der Internetseite finden Interessierte schon jetzt viele Tipps für die Nebensaison, darunter für die landesweite Reihe Schlösserherbst oder für gute Plätze zum Beobachten der Kranichrast, die jedes Jahr aufs Neue Naturliebhaber in die Region der Darß-Zingster Boddenkette, nach Rügen sowie in die Mecklenburgische Seenplatte zieht.
Kooperation mit Buchungsportal Expedia.de
Die Kommunikation der Herbstkampagne erfolgt vornehmlich in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern und beinhaltet sowohl Print- als auch Onlinemaßnahmen in entsprechend auflagestarken Medien wie in der Freien Presse Chemnitz und der Leipziger Volkszeitung. Des Weiteren ist erstmalig eine Kooperation mit dem Buchungsportal Expedia.de vom 9. September bis zum 31. Dezember geplant, die unter anderem eine Kampagnen-Microsite zum Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern und die gezielte Bewerbung verfügbarer Kapazitäten in Hotels und Ferienwohnungen zum Gegenstand hat. Darüber hinaus sollen unter anderem in den Metropolen Berlin, Potsdam, Dresden, Leipzig und Erfurt digitale Großflächen mit Slogans wie „Tausche Großstadtgrau gegen Wasserblau. Jetzt Rauszeit in Mecklenburg-Vorpommern buchen.“ oder „Tausche Katzencontent gegen Kranich gucken. Jetzt Rauszeit in Mecklenburg-Vorpommern buchen.“ zu Reisen ins Urlaubsland animieren. Social-Media-Aktivitäten, darunter die Bewerbung von aktuellen Imagefilmen, ergänzen das Kampagnen-Portfolio.
Vorbuchungsstände für die kommenden Monate: Tag der Deutschen Einheit wird laut Befragten erhöhte Auslastung im Oktober nach sich ziehen
Der Blick auf den Herbst ist im Vergleich zum Vorjahr laut aktueller Branchenumfrage des Landestourismusverbandes mit mehr als 300 Teilnehmenden, darunter Beherbergungsbetriebe, Kurverwaltungen, gastronomische Betriebe und Freizeitbetriebe, etwas positiver (vgl.: ): Für September erwarten Beherbergungsunternehmen eine Auslastung von rund 64 Prozent; für den Oktober insgesamt wird eine Auslastung von 52 Prozent (vgl.: 2023: 50 Prozent), für den Tag der Deutschen Einheit im Besonderen eine Auslastung von rund 60 Prozent erwartet.
Weitere Informationen:
Fotoquellen:
Großstadtlärm: TMV/ Gänsicke
Volle Tage: TMV/Petermann
Wasserblau: TMV/Roth
Pendlerstrecke: TMV/Petermann
Alltagsstress: TMV/ Gänsicke
Arbeitsplatz: TMV/Roth
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05. Sep 2024
| Nr. 43
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News September +++
Am 8. September können Kulturinteressierte am Tag des offenen Denkmals in Mecklenburg-Vorpommern kostenfrei einen Blick in rund 200 Schlösser und Denkmäler werfen. Im Rahmen der landesweiten Aktion, die jährlich am zweiten Sonntag im September veranstaltet wird, sind viele der sonst nicht zugänglichen Denkmäler geöffnet und können unter dem diesjährigen Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ besichtigt werden. Im Rahmen des Aktionstages finden rund 250 Events statt, darunter Festungsführungen, Kunstausstellungen und Konzerte, die unter gelistet sind. Darüber hinaus erhalten Gäste unter Informationen zu Veranstaltungen in den Schlössern, Guts- und Herrenhäusern. Neben dem Schlösserherbst und den Kunst- und Kulturnächten sind auch die am Tag des offenen Denkmals teilnehmenden Häuser aufgelistet.
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29. Aug 2024
| Nr. 42
| Pressemitteilungen
Branchenumfrage Sommer 2024: Sommer, Sonne, Sorgenfalten - Zufriedenheit in der Tourismusbranche sinkt
Erstmals sind mehr Gastgebende sowohl mit dem ersten Halbjahr als auch mit dem Verlauf der bisherigen Hauptsaison im Vergleich zum Vorjahr unzufrieden als zufrieden. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes mit mehr als 300 Teilnehmenden, darunter Beherbergungsbetriebe, gastronomische Einrichtungen, Freizeit- und Erlebnisanbieter sowie Tourist-Informationen und Kurverwaltungen. Demnach sind 42 Prozent der Betriebe (sehr) unzufrieden mit dem Verlauf der Hauptsaison (vgl.: 2023: 33 Prozent). 37 Prozent sind (sehr) zufrieden. Ähnlich verhält es sich bei der Einschätzung für das erste Halbjahr: 41 Prozent der Betriebe sind (sehr) unzufrieden; nur 36 Prozent sind (sehr) zufrieden.
Gesunkene Erträge (gaben 66 Prozent der Betriebe an) und gesunkene Gästezahlen (gaben 61 Prozent der Betriebe an) sind die maßgeblichen Nennungen, die die Unzufriedenheit begründen. Als Gründe (Top 3) für den Nachfragerückgang seitens der Gäste sehen die Unternehmen deren gestiegene Preissensibilität (90 Prozent), die Konkurrenz von Reisezielen im Ausland (55 Prozent) sowie die ungenügende Angebotsqualität (18 Prozent). Weitere Nennungen für Gründe des Rückganges bezogen sich unter anderem auf das Wetter, die hohen Preise, die schlechte Infrastruktur und das verschlechterte Image des Urlaubslandes.
Neben Umfrageergebnissen zum Verlauf des Sommers liegen jetzt auch Halbjahreszahlen vom Statistischen Amt vor. Demnach gab es per Juni 3,4 Millionen Ankünfte (+4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und 13,1 Millionen Übernachtungen (+2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) in Mecklenburg-Vorpommern. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommerns Übernachtungsentwicklung leicht über der in ganz Deutschland (Dtl.: 223,2 Mio. Übernachtungen; +2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dazu Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern: „Das vergangene Jahr war das zweitbeste Reisejahr in der Geschichte unseres Bundeslandes. Der Trend setzt sich auch im ersten Halbjahr 2024 fort. Allerdings führt die allgemeine wirtschaftliche Lage dazu, dass Buchungen immer kurzfristiger erfolgen und den Tourismus im Land vor Herausforderungen stellen. Hinzu kommt ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das zunehmend kritisch gesehen wird. Deshalb benötigt der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern neuen Schwung, mit Investitionen in Infrastruktur und neue Angebote mit mehr Qualität in Service und Produkten. Leuchttürme wie der Skywalk am Königsstuhl, die Welterbestätten in Wismar, Stralsund und Schwerin, Erlebnisorte wie das Müritzeum und das Ozeaneum schaffen Emotionen und ein positives Bild unseres Tourismuslandes. Das wollen wir konzeptionell mit einem Tourismusgesetz und der Weiterentwicklung der Tourismuskonzeption für unser Land stärken.“
Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Dieser Sommer war gespickt mit zahlreichen Höhepunkten und auch längeren Gut-Wetter-Perioden, was in den Sommerferien zwischen Ende Juni und Ende August mehr als vier Millionen Übernachtungsgäste nach Mecklenburg-Vorpommern lockte. Der neue UNESCO-Welterbestatus für Schwerin wird langfristig auch international noch mehr Nachfrage hervorbringen. Mit dem Tag der Deutschen Einheit, auf dem sich auch der Tourismusverband eindrücklich präsentiert – mit einer 360-Grad-Urlaubsreise, einer so genannten Himmelsliege, dem Netzwerk Naturerlebniszentren sowie einem Hologramm des Jubilars Caspar David Friedrich – , birgt darüber hinaus auch der Herbst noch Chancen, viele Menschen für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern. Dazu soll auch eine verstärkte Herbstkampagne des Landestourismusverbandes beitragen. Zugleich müssen wir genau hinhören, wenn von Gästen und aus der Branche Signale größerer Unzufriedenheit kommen. Wenn wir die Ursachen erkennen und gemeinsam nach Lösungen suchen, haben wir gute Chancen, auch in schwierigeren Zeiten erfolgreich zu sein.“
Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sagte: „Auch wenn es in der Summe stimmen mag, ist das individuelle Empfinden bei mehr und mehr Unternehmen eingetrübt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unter anderem die wachsende Konkurrenz, auch die Auslandsreiseziele, das beständige Krisenumfeld, der preisbedingte Druck auf der Ertragslage oder die unzureichende Erreichbarkeit bilden ungünstige Rahmenbedingungen. Umso höher ist die Leistung vieler Akteure in der Branche einzuschätzen, die einen guten und erfolgreichen Job machen. Es wird immer wichtiger, konsequent und konzentriert auf Qualität, Nachhaltigkeit und Internationalität zu setzen, denn das werden die Wachstumsbeschleuniger der nächsten Jahre sein. Um unmittelbar Impulse für die Nachfrage zu setzen, verstärkt der Tourismusverband seine Herbstkampagne in diesem Jahr erheblich, um noch mehr Menschen in noch mehr Städten und Regionen zu einem Besuch in Mecklenburg-Vorpommern anzuregen.“
Wirtschaftliche Lage etwa auf Vorjahresniveau
46 Prozent der touristischen Betriebe (vgl.: 2023: 49 Prozent) schätzten die aktuelle wirtschaftliche Lage als (sehr) sicher ein, 41 Prozent (vgl.: 2023: 37 Prozent) verhielten sich neutral; als wirtschaftlich (sehr) gefährdet schätzten sich zwölf Prozent (vgl.: 2023: 13 Prozent) der Befragten ein.
Gästezufriedenheit laut Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen
Ungeachtet der Unzufriedenheit bei den Gastgebenden ist die Gästezufriedenheit nach Einschätzung dieser weiterhin hoch: In der aktuellen Saison schätzen 72 Prozent der Betriebe die Gästezufriedenheit als (sehr) hoch ein. Sie ist damit zum Vorjahr (66 Prozent) gestiegen. 20 Prozent verhielten sich bei der Frage neutral; acht Prozent gaben an, dass nach ihren Einschätzungen die Gästezufriedenheit (sehr) niedrig ist.
UNESCO-Status für Schweriner Residenzensemble: Mehrheit sieht positive Auswirkungen
Auf die Frage, wie sich der neue Welterbestatus von Schwerin auswirken würde, antworteten 60 Prozent, dass er den lokalen Tourismus in Schwerin befördert; 18 Prozent sehen positive Auswirkungen auf die Region Westmecklenburg, 13 Prozent sehen positive Effekte für ganz Mecklenburg-Vorpommern. Zudem sagten 34 Prozent, dass dieser Titel den Tagestourismus, 12 Prozent, dass es den Übernachtungstourismus und 24 Prozent, dass es den internationalen Tourismus positiv beeinflussen wird. Nur knapp jeder fünfte Befragte (18 Prozent) sieht keine Auswirkungen infolge der Auszeichnung; 13 Prozent können es nicht einschätzen. Dazu Joachim Brenncke, Vorsitzender des Fördervereins „Welterbe Schwerin“: „Die regionale Wirtschaft – die Tourismusbranche – durch den Welterbetitel für das ‚Residenzensemble Schwerin‘ zu stärken, ist sicherlich ein positiver Aspekt der jetzt gestiegenen Öffentlichkeitsaufmerksamkeit. Worum es jetzt aber intensiv geht – gehen muss – ist eine Willkommenskultur, was zum Beispiel heißt, Gastronomie- und Hotellerieangebote so zu entwickeln, dass diese internationalen Standards entsprechen. Das muss ein Anliegen aller Beteiligten, der gesamten Stadtgesellschaft, sein.“
Arbeitskräftemangel weiterhin größte Herausforderung / Service kann nicht aufrecht erhalten werden
42 Prozent der touristischen Betriebe sind in dieser Saison vom Arbeitskräftemangel betroffen (vgl. 2023: 40 Prozent). Der Anteil der unbesetzten Stellen bei den betroffenen Unternehmen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: In Bezug auf Vollzeitkräfte beispielsweise können in diesem Jahr nur sieben von zehn Stellen besetzt werden, während es in der vorherigen Hauptsaison noch acht von zehn Stellen waren. Am meisten fehlen den touristischen Betrieben allerdings Aushilfen (43 Prozent der Stellen unbesetzt, vgl.: 2023: 31 Prozent der Stellen unbesetzt). Besonders zu kämpfen haben Kleinstunternehmen (unter zehn Beschäftigte), die durchschnittlich am meisten unbesetzte Stellen zu beklagen haben. Nach Meinung der touristischen Betriebe müssen sich die Rahmenbedingungen zur Fachkräftesicherung wie folgt ändern (TOP 3): 68 Prozent der Befragten sprachen sich für den Abbau der Bürokratie für Unternehmen aus, 64 Prozent für die Schaffung beziehungsweise Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum für Fachkräfte und 54 Prozent konstatierten, dass Mecklenburg-Vorpommern insgesamt für Arbeitskräfte attraktiver gemacht werden muss. Die größten personellen Bedarfe liegen im Housekeeping (50 Prozent), im Service (48 Prozent), in der Küche (39 Prozent) sowie bei der Rezeption (33 Prozent). „Die größte Herausforderung der Branche ist fraglos der große Mangel an Fachkräften, aber auch an ungelernten Beschäftigten. Wir unterstützen das Gastgewerbe dabei, attraktive Arbeitsbedingungen für in- und ausländische Arbeitskräfte zu bieten. Dazu gehört es für mich auch, dass die Tarifbindung steigt und insbesondere im Gastgewerbe mehr Menschen von Tarifverträgen und fairen Löhnen profitieren“, sagte Minister Reinhard Meyer.
Mehrwertsteuererhöhung in der Gastronomie: Zwei Drittel der Unternehmen haben Angebot angepasst
Insgesamt hat die Mehrwertsteuererhöhung in der Gastronomie die erwartbaren negativen Auswirkungen auf den Umsatz der Betriebe (61 Prozent geben das an), auf den Ertrag der Betriebe (76 Prozent) sowie auf die Gästezahlen insgesamt (60 Prozent). Rund zwei Drittel der Unternehmen (64 Prozent) mit gastronomischem Angebot haben dieses aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung angepasst. Davon haben 75 Prozent die Preise erhöht, 30 Prozent haben die Anzahl und die Qualität der Speisen angepasst, sechs Prozent haben die Öffnungszeiten verkürzt und vier Prozent mussten Mitarbeitende entlassen.
Vorbuchungsstände für die kommenden Monate: Tag der Deutschen Einheit wird laut Befragten erhöhte Auslastung im Oktober nach sich ziehen
Der Blick auf den Herbst ist im Vergleich zum Vorjahr etwas positiver (vgl.: ): Für September erwarten Beherbergungsunternehmen eine Auslastung von rund 64 Prozent; für den Oktober insgesamt wird eine Auslastung von 52 Prozent (vgl.: 2023: 50 Prozent), für den Tag der Deutschen Einheit im Besonderen eine Auslastung von rund 60 Prozent erwartet.
Landestourismusverband verstärkt Herbstkampagne / Titel: „Rauszeit in MV“
Mit Blick auf die teilweise abnehmende Nachfrage in den Sommermonaten und die damit verbundene Unzufriedenheit in der Branche verstärkt der Landestourismusverband unter dem Titel „Rauszeit in MV“ seine Herbstkampagne um rund 150.000 Euro. Deren Kommunikation erfolgt vornehmlich in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern und beinhaltet sowohl Print- als auch Onlinemaßnahmen in entsprechend auflagestarken Medien, eine Kooperation mit dem Buchungsportal Expedia.de und Social-Media-Aktivitäten. So sollen unter anderem in den Metropolen Berlin, Potsdam, Dresden, Leipzig und Erfurt digitale Großflächen mit Slogans wie „Tausche Großstadtgrau gegen Wasserblau. Jetzt Rauszeit in Mecklenburg-Vorpommern buchen.“ oder „Tausche Katzencontent gegen Kranich gucken. Jetzt Rauszeit in Mecklenburg-Vorpommern buchen.“ zu Reisen ins Urlaubsland animieren. Ziel ist es, verstärkt auf Reiseanlässe im Herbst zwischen Ostseeküste und Seenplatte hinzuweisen, darunter auf die für Naturliebhaber spektakuläre Kranichrast in der Darß-Zingster Boddenkette, auf Rügen sowie in der Mecklenburgischen Seenplatte oder auf den für Kulturreisende attraktiven Schlösserherbst mit landesweiten Veranstaltungen. Auf der Internetseite finden Interessierte schon jetzt viele Tipps für die Nebensaison.
Landestourismusverband mit vier Beiträgen auf dem Tag der Deutschen Einheit
Der Landestourismusverband engagiert sich darüber hinaus mit einem Cube, in dem Gäste eine virtuelle 360-Grad-Urlaubsreise durch Mecklenburg-Vorpommern unternehmen können, einer so genannten Himmelsliege, auf der Interessierte Urlaubsinspirationen für Ostseeküste und Seenplatte genießen, sowie dem Netzwerk Naturerlebniszentren, das auf die Naturwunder im Nordosten aufmerksam machen will. Mit von der Partie auf der Einheitsparty in Schwerin ist zudem der Jubilar Caspar David Friedrich in Form eines Hologramms.
Veranstaltungen, Qualität und Internationalität
So lief es bei den größeren und kleineren Veranstaltungen
Die Sommersaison verlief positiv für Veranstalterinnen und Veranstalter. Die Organisatoren der Hanse Sail beispielsweise zogen mit 500.000 Gästen ein positives Fazit. Viele Gäste gab es auch im voreröffneten Meeresmuseum in Stralsund: 25.000 in den ersten vier Wochen. Auch die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sind zufrieden: Vom 14. Juni bis zum 13. August 2024 waren 42 Konzerttage mit 78 Konzerten und 47.500 Besucherinnen und Besuchern über die Bühnen gegangen; 33 dieser Veranstaltungen waren ausverkauft. Auch parallel zur Fußball-EM im Juni und Juli konnte das Festival beim Publikum punkten: Die Verkaufszahlen liegen damit leicht höher als im Vorjahreszeitraum und die Festivalmacherinnen und -macher um Intendantin Ursula Haselböck können bereits auf eine Vielzahl von Highlights zurückblicken: Fünf Uraufführungen, das 30-jährige Jubiläum des Festspielortes Ulrichshusen, die Große Filmmusik-Gala in Fleesensee und stimmungsvolle Konzerte der »Jungen Elite« sowie das „Kleine Fest im großen Park“ in Ludwigslust standen auf dem Programm. Auf der German Beach Tour, Europas größte nationale Beachvolleyballserie, die in Kühlungsborn Station machte, wurden allein an den beiden Veranstaltungswochenenden rund 4.800 Zuschauende gezählt. Das entspricht einer Auslastung von durchschnittlich 86 Prozent der verfügbaren Plätze. Etwa 200.000 Gäste feierten im Juli beim Festival Airbeat One unter dem Motto „Vive la France“ in Neustadt-Glewe; im vergangenen Jahr waren es noch fünf Prozent mehr; allerdings legte das Festival seit dem Bestehen einen gewaltigen Sprung hin; 2002 wurden gerade einmal 1.000 Gäste gezählt.
Mehr Internationalität durch Zusammenarbeit
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) arbeitet derweil weiter am Thema Internationalisierung. Im März dieses Jahres wurde die neue Strategie „Internationale Marktbearbeitung“ auf den Weg gebracht, um mittel- und langfristig das Aufkommen internationaler Gäste insbesondere aus den Märkten Österreich, Schweiz, Dänemark, Schweden, Norwegen, Niederlande, Polen sowie den USA zu steigern. Dieses Ziel soll in den europäischen Märkten mit Blick auf das Zusammenführen von Ressourcen über die Marktbearbeitung im Verbund passieren. Der Aufbau der so genannten Marktpools nimmt Fahrt auf. So sind bereits rund 20 Teilnehmende, darunter Inhaberinnen und Inhaber von Beherbergungsbetrieben, Vertreterinnen und Vertreter von touristischen Regionen und Orten sowie Betreiberinnen und Betreiber von touristischen Attraktionen, im Alpenland-Pool (Märkte Österreich und Schweiz) organisiert. Eine Kickoff-Veranstaltung, auf der internationalen Einkäufern Angebote aus Mecklenburg-Vorpommern präsentiert werden, ist am 3. Dezember in Österreich geplant. In einem weiteren Schritt folgt der Aufbau vom Niederlande-Pool im ersten Quartal 2025. Es folgt die Initiierung vom Marktpool Polen sowie vom Marktpool Skandinavien.
Qualität weiter im Fokus: Glowe auf der Insel Rügen engagiert sich für Barrierefreiheit
Nachdem Güstrow im letzten Jahr als erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern die Auszeichnung „Tourismusort Barrierefreiheit geprüft“ erhalten hat, macht sich jetzt Glowe auf der Insel Rügen auf den Weg, diese Zertifizierung ebenfalls zu erhalten, um damit weitere Besuchergruppen anzuziehen. Es wäre damit der zweite Ort im Urlaubsland, der sich eingehend mit dem Thema Barrierefreiheit befasst. Voraussetzung dafür ist die Zertifizierung von mindestens zehn touristischen Angeboten (Mindestanforderung abhängig von Größe des Ortes) nach „Reisen für Alle“, der bundesweit gültigen Kennzeichnung für Barrierefreiheit, sowie die Entwicklung von drei so genannten barrierefreien Urlaubsinspirationen, die Gästen und Einheimischen mögliche barrierefreie Erlebniswelten aufzeigen. Der Prozess soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Insgesamt können Gäste in Mecklenburg-Vorpommern aus 130 Orten, Einrichtungen, Angeboten und so genannten Urlaubsinspirationen wählen, die nach „Reisen für Alle“ zertifiziert sind. Lizenzgeber für das Zertifizierungssystem ist seit 1. Januar 2024 die Bayern Tourist GmbH.
Am 18. November rückt der Landestourismusverband das Thema Qualität im Urlaubsland ins Blickfeld. Der Titel der Veranstaltung in Rostock lautet „Qualitätstag MV: Ausgezeichnete Betriebe im Fokus“.
Hintergrund: So verlief das erste Halbjahr
Betriebsarten:
Die Hotels in Mecklenburg-Vorpommern verzeichneten ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei den Übernachtungen; Ferienwohnungen und -häuser ein Plus von 2,2 Prozent. Gasthöfe (-12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), Pensionen (-3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und Jugendherbergen (-2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) haben entgegen der allgemeinen positiven Entwicklung mit rückläufigen Übernachtungszahlen zu kämpfen. Die Übernachtungen auf Campingplätzen bewegen sich auf Vorjahresniveau.
Regionen:
Das stärkste Plus bei den Übernachtungen verzeichnet Westmecklenburg (+4,7 Prozent in Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), die Mecklenburgische Seenplatte ist die einzige Region, die eine negative Entwicklung in Übernachtungszahlen aufzuweisen hat (-1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). So sieht es bei den anderen Regionen aus: Fischland-Darß-Zingst (+3,3 Prozent), Vorpommern (+3,1 Prozent), Mecklenburgische Ostseeküste (+3,0 Prozent), Usedom (+2,4 Prozent), Rügen (+2,2 Prozent).
Städtetourismus boomt wieder
Vor allem Schwerin hat eine starke Entwicklung mit Blick auf die Übernachtungszahlen genommen: Demnach schlägt hier ein Plus von 21,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu Buche. Aber auch andere Städte haben ein überdurchschnittliches Wachstum zu verzeichnen: Wismar (+9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), Stralsund (+6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und Greifswald (9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Rostock verzeichnet auch ein Übernachtungswachstum von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und liegt damit im Deutschlandtrend. Nur Neubrandenburg hat von den größeren Städten Verluste bei den Übernachtungen hinzunehmen (-7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).
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15. Aug 2024
| Nr. 40
| Neues aus den Regionen
Zeichnen und malen auf den Spuren von Caspar David Friedrich im Ostseebad Binz
Unter dem Titel „Skizzenhaft“ lädt das Ostseebad Binz im September zu geführten Kreativausflügen auf den Spuren von Caspar David Friedrich (1774-1840) ein. Zwischen dem 1. und 24. September 2024 können jeweils maximal 16 Teilnehmende jeden Sonntag, Montag und Dienstag unter Anleitung der Künstlerin Rike Übermuth ihre Empfindungen in Skizzen und Farbstudien auf Papier und kleinen Leinwänden festhalten. Treffpunkt für die etwa dreistündigen Touren ist immer um 16:00 Uhr der Müther-Turm an der Strandpromenade. Eine Vorabbuchung sei notwendig, hieß es.
Hintergrund der Idee zu den kreativen Exkursionen mit einer Länge von etwa drei Kilometern sei das diesjährige Jubiläumsjahr von Caspar David Friedrich, berichtete Übermuth. Die Wanderung führe entlang der Steilküste und der sogenannten Teufelsschlucht, einem Wanderweg, der sich in das Hochufer einschneidet. „Es ist eine romantische Kulisse.“ Auch Caspar David Friedrich habe viele Naturstudien, Zeichnungen und Aquarelle von der Steilküste und vom Meer, angefertigt. „Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich in die Stimmung und die Landschaft hineinzufühlen.“
Deshalb sei auch die Zeit der Kurse so gewählt worden, dass am Ende die blaue Stunde mitgenommen werden kann. Das sei die Zeitspanne, wenn die Sonne sich so weit unterhalb des Horizonts befindet, dass das blaue Lichtspektrum dominiert: „Die ganze Umgebung ist dann in ein magisches, tiefblaues Licht getaucht“, sagte die Künstlerin. Die Reflexion durch das Meer erzeuge eine besonders eindrucksvolle Wirkung. Es gehe darum, die Naturverbundenheit zu fühlen und zuzulassen und diese Erfahrung auszudrücken.
„Die Leute sollen sich ausprobieren, der Natur hingeben und mit Bleistift und Aquarellen ihre Eindrücke festhalten – ganz ohne Handy.“ Es gebe keinen Erfolgsdruck, keinesfalls würden die Ergebnisse als richtig oder falsch bewertet.
Die Materialien würden gestellt, könnten aber auch gerne mitgebracht werden. Es sei allerdings nicht sinnvoll, eine große Staffelei mitzubringen, da der Weg doch über sehr holpriges Gelände führe. Rike Übermuth ist interdisziplinär tätig und arbeitet eigenen Angaben zufolge an der Schnittstelle zwischen Bildender Kunst und Perfomance Art.
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14. Aug 2024
| Nr. 40
| Pressemitteilungen
Zum Höfe-Herbst nach Vorpommern
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald haben sich die Inhaberinnen und Inhaber von insgesamt neun landwirtschaftlichen Betriebe zusammengetan und laden in der Zeit vom 14. September bis 5. Oktober zum zweiten Höfe-Herbst ein. Eines der Ziele sei, neben der Vorstellung des Lebens auf dem Land auch die touristische Ausrichtung zu befördern und bestehende Einzelveranstaltungen zusammenzufassen, sagte Sven Köppert, Projektbeauftragter vom Tourismusverband Vorpommern. „Die Veranstalter bieten Betriebsbesichtigungen an und stehen auch für Gespräche über die Zukunft der Landwirtschaft bereit.“ Seit 2022 gibt es im Landkreis Vorpommern-Greifswald das Netzwerk Agrartourismus, in dem sich Landwirtschaftsbetriebe, regionale Erzeuger, Touristiker sowie verschiedene Verbände und Institutionen regelmäßig austauschen.
Für Köppert bietet der Höfe-Herbst Gästen die Gelegenheit, Vorpommern aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. „Keine der Veranstaltungen findet an einem klassischen Hotspot statt, viele Orte haben touristisch aber durchaus etwas zu bieten.“ Und es gebe einen weiteren wichtigen Aspekt: „Man lernt Orte und Regionen kennen, zu denen man zurückkehren möchte, obwohl man sie nicht gesucht hat.“ Darüber hinaus sei der Höfe-Herbst ein Angebot für Gäste in der Nachsaison, die das Landesinnere per Camper oder Fahrrad erkunden möchten.
Die Auftaktveranstaltung des Höfe-Herbstes finde am 14. September in Blesewitz beim Landwirtschaftsbetrieb Koppe statt, zu dem sich weitere regionale Anbieter angemeldet haben. Dort sei dann beispielsweise ein kleiner Lounge-Bereich mit regionalen Spirituosen eingerichtet, es werde Live-Musik und verschiedene Angebote für Kinder wie Kinderschminken geben, sagte Köppert.
Insgesamt fünf Mal (17.; 19.; 24. und 26. September sowie 1. Oktober) biete die Inselmühle in der Gemeinde Usedom Führungen für Besucher an. Die Mühle verstehe sich als Naturmanufaktur mit eigener Landwirtschaft, Hofladen, Bistro und Café. Besucher könnten dort die Spezialitäten aus eigenem Anbau und frei von Konservierungsstoffen und künstlichen Zusätzen genießen, sagte Köppert. Hauptsächlich um Milchviehhaltung gehe es bei Peeneland Agrar am 21. September, die auch einen Schauraum mit Informationen zum Melken präsentieren. Mehr fleischlich gehe es dann bei der Grüne Gänse Vermarktungsgesellschaft in Grambow am 22. September zu, wo der Hofladen Rindfleisch und Gänseprodukte sowie Geflügel, Käse und Rapsöl aus eigener Erzeugung anbieten wird.
Der Bauernverband und Landfrauenverband Uecker-Randow in Pasewalk hat am 25. September seinen Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche gelegt. Dort werde ein zweisprachiger Lernort für Kinder vorgestellt, wo die jungen Leute spielerisch die Landwirtschaft kennenlernen und selbst Korn mahlen, Probemelken oder Butter herstellen können. Um Fisch und Kunsthandwerk gehe es am 28. September auf dem Vorpommern-Fischmarkt in Freest und der Hofladen Villa Kunterbunt Lütow- Neuendorf lockt am gleichen Tag mit Pony-Reiten und einer Tiersafari.
Stallführungen, eine Käseschule und Andacht zum Erntedank gibt es am 3. Oktober bei der Rinderzucht Augustin in Neuendorf. Den Abschluss des Höfe-Herbstes (5. Oktober) gibt es im Schlosshof von Penkun. Auf dem Regionalmarkt im historischen Schlossgelände werden landwirtschaftliche Produkte aus der Region von deutschen und polnischen Betrieben angeboten. Zudem gebe es eine Ausstellung alter, landwirtschaftlicher Geräte, wie Köppert abschließend berichtete.
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14. Aug 2024
| Nr. 40
| Pressemitteilungen
„KÜSTEN GUIDE“ und „KÜSTEN KARTE“ vereinfachen Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste
Urlauber in neun Orten im Bereich der Mecklenburgischen Ostseeküste können seit dieser Saison die digitalen Begleiter „KÜSTEN KARTE“ als Ersatz für die bisherige Kurkarte sowie den „KÜSTEN GUIDE“ verwenden. „Der ‚KÜSTEN GUIDE‘ versorgt unsere Gäste während des Urlaubs mit individuellen Informationen, die für ihren Aufenthalt und ihre Interessen wichtig sind“, sagte die Geschäftsführerin des Verbands Mecklenburgische Ostseebäder, Anett Bierholz. Von der „KÜSTEN KARTE“ profitieren die Gäste dieser bislang neun Orte: Kühlungsborn, Rerik, Bad Doberan, Heiligendamm, Nienhagen, Bastorf, Wittenbeck, Börgerende-Rethwisch, Kröpelin und Steffenshagen. Damit erhalten Gäste neben der freien Strandnutzung in den Gemeinden auch finanzielle Vorteile bei 25 Leistungspartnern in der Region.
Die „KÜSTEN KARTE“ sei primär ein digitales Instrument, sie werde in einer Übergangsphase aber auch als Papier- oder Chipkarte ausgegeben, sagte Bierholz. Für die „KÜSTEN KARTE“ könnten Vermieter gleich bei der Buchung den entsprechenden Link an den künftigen Gast schicken, der sei dann sofort über alle verfügbaren Leistungen informiert. Sobald der Vermieter die Daten der Gäste bestätigt hat, könnten diese ihre „KÜSTEN KARTE“ im „KÜSTEN GUIDE“ finden.
Von besonderer Bedeutung sei die kostenfreie Nutzung aller Strände der Region. Dies sei eine wesentliche Verbesserung, denn zuvor hätten die Gäste bereits im Nachbarort wieder eine Tageskurkarte kaufen müssen, berichtete Bierholz. Ziel sei es, das Angebot der digitalen Gästekarte mit ihren Leistungen immer weiter auszubauen. „Je mehr Leistungen inklusive sind, umso größer ist die Akzeptanz, die Kurabgabe zu bezahlen“, erläuterte die Geschäftsführerin. Das frühere Angebot, das mit einer Kurkarte verbunden war, nämlich einen sauberen Urlaubsort vorzufinden und an den Strand gehen zu können, reiche nicht mehr aus.
Aktuell stünden 25 Partner hinter der „KÜSTEN KARTE“ und böten rabattierte Leistungen an. Dazu gehöre der Wildpark MV in Güstrow, in dem Wölfe, Bären, Luchse, Eulen und viele andere einheimische Tiere fast wie in freier Wildbahn zu beobachten sind. Auch ein Besuch des Vogelparks in Marlow mit seinen rund 150 Tierarten auf einer Parkfläche von 22 Hektar könne mit Abschlag besucht werden ebenso wie die im 13. Jahrhundert erbaute hochgotische Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters in Bad Doberan. Es birgt den Angaben zufolge die reichste mittelalterliche Ausstattung aller Zisterzienserkirchen europaweit und gilt als die „Perle der Backsteingotik“. Aber auch das größte Kaufhaus der Region, Galeria Kaufhof in Rostock, gewähre allen, die die „KÜSTEN KARTE“ vorlegen, einen Rabatt von zehn Prozent, erklärte Bierholz.
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14. Aug 2024
| Nr. 40
| Pressemitteilungen
Saison für Sternengucker im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide beginnt
Im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, zwischen dem Schweriner See und der Müritz gelegen, werden die Angebote zur Beobachtung des nächtlichen Sternenhimmels immer weiter ausgebaut. Dazu gehöre unter anderem das Paddeln im Mondschein auf dem Loppiner See, dem Goldberger See oder auch dem Woseriner See, wie der Leiter des Naturparks, Ralf Koch, sagte. Die Saison der Sternengucker beginne im Herbst, wenn die Nacht früher hereinbricht. Dann könnten die Führungen auch zu einer für alle erträglichen Zeit beginnen und hätten eine entsprechende Dauer.
Großer Beliebtheit erfreuten sich die geführten Sternenspaziergänge. Dabei gehe es beispielsweise um die Erklärung von Sternenbildern oder die zahlreichen Mythen, die sich um die Himmelskonstellationen ranken. Inzwischen gebe es acht zertifizierte Sternenführer, die den Gästen nicht nur die Sterne zeigen, sondern auch Einblicke in die Natur geben. Dazu gehöre unter anderem die Beobachtung von Fledermäusen. Im Naturpark seien mittlerweile zehn Beobachtungsplätze mit speziellen Liegen eingerichtet worden, wo man entweder alleine oder auch unter Anleitung den nächtlichen Himmel beobachten kann, sagte Koch.
Unterdessen schreiten die Vorbereitungen zur Zertifizierung des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide als Sternenpark der International Dark Sky Association (IDA) voran. „Wir sind dabei, die letzten Bedingungen zu erfüllen, die die IDA uns gestellt hat“, berichtete Koch. Dabei gehe es insbesondere um die Sternenpark-konforme Beleuchtung in den 19 Gemeinden im Naturpark. Die neuen Lampen sollten Licht nur dorthin lenken, wo es gebraucht wird und nicht über die Horizontale in den Nachthimmel abstrahlen. Das eher orange und nicht grellweiße Licht sollte frei von ultravioletter Strahlung sein. „Das ist für den Menschen angenehm und lockt besonders wenig Insekten an.“
Koch rechnete damit, dass die Umstellung spätestens im Herbst kommenden Jahres vollzogen sein wird. Die Gemeinden Nossentiner Hütte hätte bereits in den 1990er Jahren ihre Beleuchtung umgestellt. „Das war schon sehr fortschrittlich“, erklärte Koch. Auch wenn damals noch nicht auf Abstrahlung in die Höhe oder die Farbtemperatur geachtet worden sei.
Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide und damit auch der künftige Sternenpark hat eine Größe von 355 Quadratkilometern und umfasst Teile der Landkreise Ludwigslust-Parchim, Rostock und Mecklenburgische Seenplatte. „Wir haben die besten Voraussetzungen für einen optimalen Sternenpark“, ist Koch überzeugt. So sei die Bevölkerungsdichte mit neun Einwohnern pro Quadratkilometer extrem gering. „So eine dünn besiedelte Landschaft findet man in ganz Mecklenburg-Vorpommern kaum mehr.“
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14. Aug 2024
| Nr. 40
| Pressemitteilungen
16 Konzerte und Veranstaltungen bei den Stralsunder Orgeltagen
16 Konzerte und Veranstaltungen stehen bei den dritten Stralsunder Orgeltagen auf dem Programm, die am 15. September beginnen. Acht Tage lang werde in den drei großen Kirchen der Hansestadt Stralsund, St. Marien, St. Nikolai und St. Jakobi, die alle zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, Musik aus den monumentalen Instrumenten erklingen. Wie die Leiterin der Abteilung „Kultur und Öffentlichkeitsarbeit der Hansestadt Stralsund“, Jeannine Wolle, berichtete, wird der Freitag (20. September) den Höhepunkt darstellen. Besucherinnen und Besucher haben dann die Gelegenheit, in der „Stralsunder Orgelnacht“ von 19:00 Uhr an zunächst in St. Martin, später in St. Jakobi und schließlich in St. Nikolai ein Konzert zu erleben. „Das ist wie ein Zug durch die Stadt mit mehreren Hundert Gästen“, sagte Wolle. Weil sich diese Orgelnacht einer so großen Beliebtheit erfreue, finde sie jährlich statt und nicht im zweijährigen Rhythmus wie die Orgeltage selbst.
Von besonderer Bedeutung seien auch das Eröffnungskonzert am Sonntag (15. September) in St. Marien mit „Danziger Musik des 17. Jahrhunderts“ mit dem polnischen Organisten Krzysztof Urbaniak sowie das Abschlusskonzert (22. September) „Festliche Musik für Trompeten und Orgel“ in St. Jakobi mit dem renommierten spanischen Trio Piccorgan.
Den Kantoren der Kirchen und künstlerischen Leitern der Stralsunder Orgeltage liege besonders das Angebot für Kinder und Jugendliche am Herzen, sagte Wolle. Deshalb gebe es am Donnerstagnachmittag (19. September) in St. Nikolai das Konzert „Bach für Kinder“ und am Samstag (21. September) den Schnuppertag zum Orgel-Kennenlernen für Kinder und Jugendliche ebenfalls in St. Nikolai.
Die großen einmaligen Orgeln repräsentieren unterschiedliche Musikepochen, sagte Dr. Gerd Franz Triebenecker, Leiter der Kulturkirche St. Jakobi des Kreisdiakonischen Werks Stralsund. Diese Dichte von Orgeln und deren Unterschiedlichkeit auf engem Raum sei in kaum einer anderen nordeuropäischen Stadt zu finden, ist der Theater- und Kulturwissenschaftler überzeugt. Um diese Einmaligkeit zu demonstrieren, gebe es alle zwei Jahre die Stralsunder Orgeltage.
Bei der Orgel in St. Marien handele es sich um eine Stellwagen-Orgel aus der Mitte des 17. Jahrhunderts mit 51 Registern auf drei Manualen und Pedal. In St. Nikolai steht die 1841 von Carl August Buchholz erbaute Orgel mit 56 Registern auf drei Manualen und Pedal. Diese beiden Orgeln sind den Angaben zufolge in den 2000er Jahren aufwändig restauriert worden. Schließlich verfüge St. Jakobi über eine Orgel mit 51 Registern auf 3 Manualen und Pedal aus den Jahren 1740/41, die von Christian Gottlieb Richter geschaffen wurde und deren umfangreiche Rekonstruierung und Weihe im Jahr 2020 gefeiert wurde.
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14. Aug 2024
| Nr. 40
| Pressemitteilungen
Rostocker „GästeCard“ bietet Fülle an Vorteilsangeboten
Seit Beginn der Sommersaison bietet die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ihren Gästen neue Angebote mit der „GästeCard“. „Insgesamt sind es aktuell 62 Vorteilsleistungen von unterschiedlichen Partnern, die genutzt werden können“, sagte Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. Übernachtungsgäste könnten darüber hinaus den öffentlichen Nahverkehr im gesamten Verkehrsverbund Warnow (VVW) kostenfrei nutzen. Dazu gehörten die Rostocker Straßenbahn, die S-Bahn nach Warnemünde oder auch die Busse des Verkehrsunternehmens Rebus. Damit werde ein Gebiet erfasst, das im Süden von Teterow begrenzt ist und von Rerik im Westen bis Graal-Müritz im Osten reicht. „Es gibt somit nicht nur Angebote aus der Stadt und der nahen Region, sondern aus dem ganzen Umland, die zudem umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können“, betonte Fromm.
Für Übernachtungsgäste koste die „GästeCard“ 3,70 Euro pro Tag. Für Tagesgäste sind es 2,25 Euro pro Tag, allerdings seien dann die Mobilitätsangebote nicht beinhaltet. Die „GästeCard“ sei für Übernachtungsgäste entweder vom Vermieter in Papierform erhältlich, sie kann aber auch per PDF-Datei verschickt oder online aktiviert werden. Tagesgäste erhalten die „GästeCard“ bequem online im Webshop.
Neben einem kostenlosen Stadtplan sei die Auswahl an rabattierten Angeboten im gesamten Geltungsbereich sehr groß, sagte Matthias Fromm: Dazu gehörten reguläre, aber auch kulinarische Stadtführungen oder der Gratiseintritt in der Galerie Teterow. Einen Rabatt gewähren Museen wie das Ernst-Barlach-Museum in Güstrow, die Kunsthalle in Rostock, das Kunstmuseum in Schwaan oder das Schifffahrtsmuseum im Rostocker IGA-Park. Auch die Elektroboote im Rostocker Stadthafen könnten mit einem Nachlass von zehn Euro gemietet werden.
Alle touristischen Informationen seien in dem digitalen Reiseguide, dem „Rostock Kompass“, zusammengestellt. Dort könnten Besucher die Angebote nach Rubriken ordnen und erhalten dann die dazu verfügbaren Angebote. Diese seien nach der Distanz zu dem Einwahlpunkt sortiert, das nächste Angebot tauche als erstes auf.
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12. Aug 2024
| Nr. 39
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News August +++
Naturerlebnis mit Blick auf Schwerin: Durch die sanierte Hafenanlage mit 42 Liegeplätzen wird der Zugang zu der Insel Kaninchenwerder, die sich im südlichen Teil des Schweriner Innensees befindet, wieder ermöglicht. Auf der bewaldeten Insel, die seit 1935 unter Naturschutz steht, befinden sich neben Wanderwegen und einem Naturerlebnispfad auch ein Badestrand sowie ein Zeltplatz. Vom 22 Meter hohen Aussichtsturm auf Kaninchenwerder können Besucherinnen und Besucher auf Teile des UNESCO-Residenzensembles in Schwerin blicken. Naturliebhaber können den sanierten Inselhafen von Mai bis September entweder mit dem eigenen Sportboot oder mehrmals täglich mit den Schiffen der Weißen Flotte Schwerin erreichen. Diese fahren im Rahmen der Tour „Große Insellinie“ vom Schweriner Schloss über Zippendorf nach Kaninchenwerder.
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