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28. Feb 2012
| Pressemitteilungen
ITB Berlin: Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich als Urlaubsland und Fußballbühne
Mit positiven Erwartungen für das Jahr, einer Reihe von Neuigkeiten und sogar von seiner sportlichen Seite präsentiert sich das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern auf der am 7. März 2012 startenden größten Reisemesse der Welt, der ITB in Berlin. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus, kündigte einen selbstbewussten Auftritt des Landes an. „Wir hatten 2011 im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern trotz des ausgefallenen Sommers das drittbeste Jahresergebnis seit 1990. Die Branche ist agil, innovativ und optimistisch. Die Saison ist mit vielen Höhepunkten gespickt, wir hoffen für 2012 auf 28 Millionen Übernachtungen.“ Nach Angaben des Ministers stellen auf der fünftägigen Messe insgesamt 53 Aussteller aus dem Nordosten, darunter Tourismusregionen, Städte, Hotelgruppen, Erlebniszentren, Kulturveranstalter, Hochschulen, die Arbeitsgemeinschaft „Junges Land für junge Leute“ sowie der Tagungspool MeetMV ihre Angebote vor. Rückenwind gibt dabei auch das trotz teilweise schwieriger Wetterbedingungen gute Ergebnis des Vorjahres mit 27,6 Millionen Übernachtungen.
Der Präsident des Landestourismusverbandes, Jürgen Seidel, hob die Bedeutung der ITB als touristische Fachmesse hervor: „Hier geht es nicht nur um das Sehen und Gesehenwerden, sondern auch um Verhandlungen, Verträge und Kooperationen und damit um einen Teil der touristischen Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns.“ Es werde Termine mit großen Reiseveranstaltern, Agenturen, Transportunternehmen, Medienvertretern und anderen Tourismusregionen geben, erläuterte Seidel. Schwerpunkt in diesem Jahr sei neben den Inlandsmärkten die verstärkte Ausrichtung auf Länder wie die Niederlande, Österreich oder auch Luxemburg. Da die ITB neben der fachlichen Bedeutung auch die größte Leistungsschau der Branche sei, warte Mecklenburg-Vorpommern in der Norddeutschlandhalle mit einem freundlichen und farbenfrohen Auftritt auf. Den separaten Messeauftritt des Kinder- und Jugendreiselandes eingerechnet, beträgt die Ausstellungsfläche Mecklenburg-Vorpommerns in diesem Jahr rund 500 Quadratmeter.
Neben allgemeinen Themen wie Familienferien, Aktivurlaub, Wassertourismus, Camping oder Wellness werden auf der ITB die für 2012 geplanten Neueröffnungen und Großveranstaltungen vorgestellt. Dazu zählen unter anderem die Naturlerlebniswelt Darwineum in Rostock, das in Wismar entstehende Phantechnikum, ein in Waren (Müritz) eröffnendes Sole-Kurzentrum sowie der erste durchgängig mit Ladestationen für Elektroräder versehene Radfernweg von Berlin nach Kopenhagen. Auch Jubiläen wie der 150. Geburtstag Gerhart Hauptmanns, der auf der Insel Hiddensee mit einem neuen Ausstellungspavillon gefeiert wird, die 75. Warnemünder Woche oder die 20. Auflage der Störtebeker-Festspiele auf Rügen werden auf der ITB in den Vordergrund gestellt. Zentrales Thema einer Abendveranstaltung mit Ministerpräsident Erwin Sellering ist die an der Seebrücke Heringsdorf vom ZDF geplante Live-Berichterstattung zur UEFA-Fußball-Europameisterschaft im Juni. „Dies ist ein Geschenk für die Insel Usedom und das ganze Urlaubsland. Wir nehmen es an und wollen uns vor traumhafter Kulisse als hervorragende Gastgeber zeigen“, sagte Jürgen Seidel. Zum ITB-Abend „Fußball-Fieber in Mecklenburg-Vorpommern“ werden auch hochrangige politische Vertreter der beiden EM-Gastgeber Polen und Ukraine sowie Manager Stefan Beinlich von Mecklenburg-Vorpommerns bekanntestem Fußballclub Hansa Rostock erwartet. Unter anderem wird es ein Torwandschießen mit Prominenten aus Politik, Sport und Kultur geben. Die Messe Berlin erwartet zur 46. ITB vom 7. bis 11. März etwa 170.000 Gäste, davon rund 110.000 Fachbesucher. Der 7. bis 9. März sind dem Fachpublikum vorbehalten, am 10. und 11. März steht die Messe allen Besuchern offen. Rund 11.000 ausstellende Unternehmen und Organisationen aus fast 190 Ländern präsentieren sich in den 26 Hallen unter dem Berliner Funkturm. Im vergangenen Jahr nahmen knapp 7.200 Journalisten an der ITB teil, darunter über 1.800 aus dem Ausland. Mecklenburg-Vorpommern stellt in Halle 6.2a aus; die Anbieter aus dem Bereich Kinder- und Jugendreisen sind in Halle 4.1 zu finden. Partnerland der Messe ist in diesem Jahr Ägypten.
Neben allgemeinen Themen wie Familienferien, Aktivurlaub, Wassertourismus, Camping oder Wellness werden auf der ITB die für 2012 geplanten Neueröffnungen und Großveranstaltungen vorgestellt. Dazu zählen unter anderem die Naturlerlebniswelt Darwineum in Rostock, das in Wismar entstehende Phantechnikum, ein in Waren (Müritz) eröffnendes Sole-Kurzentrum sowie der erste durchgängig mit Ladestationen für Elektroräder versehene Radfernweg von Berlin nach Kopenhagen. Auch Jubiläen wie der 150. Geburtstag Gerhart Hauptmanns, der auf der Insel Hiddensee mit einem neuen Ausstellungspavillon gefeiert wird, die 75. Warnemünder Woche oder die 20. Auflage der Störtebeker-Festspiele auf Rügen werden auf der ITB in den Vordergrund gestellt. Zentrales Thema einer Abendveranstaltung mit Ministerpräsident Erwin Sellering ist die an der Seebrücke Heringsdorf vom ZDF geplante Live-Berichterstattung zur UEFA-Fußball-Europameisterschaft im Juni. „Dies ist ein Geschenk für die Insel Usedom und das ganze Urlaubsland. Wir nehmen es an und wollen uns vor traumhafter Kulisse als hervorragende Gastgeber zeigen“, sagte Jürgen Seidel. Zum ITB-Abend „Fußball-Fieber in Mecklenburg-Vorpommern“ werden auch hochrangige politische Vertreter der beiden EM-Gastgeber Polen und Ukraine sowie Manager Stefan Beinlich von Mecklenburg-Vorpommerns bekanntestem Fußballclub Hansa Rostock erwartet. Unter anderem wird es ein Torwandschießen mit Prominenten aus Politik, Sport und Kultur geben. Die Messe Berlin erwartet zur 46. ITB vom 7. bis 11. März etwa 170.000 Gäste, davon rund 110.000 Fachbesucher. Der 7. bis 9. März sind dem Fachpublikum vorbehalten, am 10. und 11. März steht die Messe allen Besuchern offen. Rund 11.000 ausstellende Unternehmen und Organisationen aus fast 190 Ländern präsentieren sich in den 26 Hallen unter dem Berliner Funkturm. Im vergangenen Jahr nahmen knapp 7.200 Journalisten an der ITB teil, darunter über 1.800 aus dem Ausland. Mecklenburg-Vorpommern stellt in Halle 6.2a aus; die Anbieter aus dem Bereich Kinder- und Jugendreisen sind in Halle 4.1 zu finden. Partnerland der Messe ist in diesem Jahr Ägypten.
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28. Feb 2012
| Pressemitteilungen
Urlaubsland MV verbucht 2011 drittbestes Jahresergebnis seit 1990
Die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern hat im Jahr 2011 das drittbeste touristische Ergebnis seit 1990 erreicht. Nach Auskunft des Statistischen Amtes wurden in den gewerblichen Betrieben mit neun oder mehr Betten zwischen Januar und Dezember insgesamt 27,6 Millionen Übernachtungen und damit lediglich 47.000 weniger als im Jahr zuvor gezählt. „Aufgrund der Wettbewerbs- und Witterungsbedingungen war 2011 kein einfaches Jahr für die Tourismusbetriebe Mecklenburg-Vorpommerns. Die Branche hat aber Standfestigkeit bewiesen, mit Qualität und guten Angeboten gepunktet und ein respektables Ergebnis erreicht“, sagte Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes. Der größte Teil der rund 350.000 im verregneten Sommer verloren gegangenen Übernachtungen habe durch gute Ergebnisse im Frühjahr und Herbst ausgeglichen werden können.
Bei der Zahl der Gäste konnte das Urlaubsland gegenüber 2010 sogar leicht zulegen: 6,8 Millionen Ankünfte bedeuten einen Zuwachs von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und die zweithöchste Gästezahl nach dem Rekordjahr 2009. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank unterdessen von 4,2 auf 4,1 Nächte. Die Bettenauslastung verringerte sich leicht um 0,6 Prozentpunkte auf 30,4 Prozent.
Rückgänge gab es beim Auslandstourismus: Die Zahl der Gästeankünfte sank um 1,5 Prozent, die Übernachtungszahl lag mit knapp 800.000 um 5,8 Prozent unter der des Vorjahrs. Vor allem niederländische und skandinavische Campingurlauber verzichteten ganz auf die Anreise. Bei den Gästen aus der Schweiz und aus Großbritannien gab es Zuwächse. „Das wirksamste Argument beim Erschließen ausländischer Märkte sind gute Anreisemöglichkeiten. Besonders bei der Anbindung an internationale Flugnetze besteht in Mecklenburg-Vorpommern weiter Nachholbedarf“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes. Weniger als andere Regionen könne der Nordosten von der Nähe zu Metropolen und Großflughäfen profitieren. Mit der bevorstehenden Eröffnung des südlich von Berlin liegenden Großflughafens vergrößerten sich die Entfernungen für einen Teil der Flugreisenden nach Mecklenburg-Vorpommern. „Damit steigt die Notwendigkeit, eigene Lösungen anzubieten – wir brauchen weitere Fluglinien“, erklärte er weiter.
Vorzeichen für Saison 2012 überwiegend positiv
Die Vorzeichen für die bevorstehende Saison in Mecklenburg-Vorpommern sind aktuellen Studien und Umfragen zufolge überwiegend positiv. Nach einer Befragung des Landestourismusverbandes von rund 250 Vermietern im Land gehen rund 30 Prozent von besseren Geschäften als im vergangenen Jahr aus. 49 Prozent rechnen mit einem ähnlichen Nachfrageniveau wie 2011, und lediglich zwölf Prozent erwarten ein schlechteres Ergebnis. Ähnlich positive Tendenzen gibt es auf Bundesebene: Der Deutsche Tourismusverband rechnet mit zwei Prozent Übernachtungswachstum für Deutschland. Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen erwartet nach ihrer Analyse zum Jahr, dass die Deutschen etwas mehr reisen und im Urlaub auch etwas mehr ausgeben wollen als 2011. Ein Drittel der Deutschen plant danach, Urlaub im eigenen Land zu machen. Mecklenburg-Vorpommern kann laut dieser Studie insbesondere in den Bereichen Natur-, Aktiv- sowie Strandurlaub punkten. Dazu Jürgen Seidel: „Die Menschen sehnen sich zurück nach einem eher ursprünglichen Leben, nach Regionalität und Rückzugsorten. Mecklenburg-Vorpommern kann sich mit seinem Naturreichtum und seinem touristischen Angebot als sichere, intakte und kalkulierbare Alternative zur Hektik im Alltag präsentieren.“ „Das für 2012 angestrebte touristische Wachstum soll nicht mit steigenden Kapazitäten sondern aus dem Bestand der rund 185.000 Betten in den gewerblichen Betrieben und den rund 100.000 Schlafgelegenheiten auf Campingplätzen erreicht werden“, sagte Glawe. „Wir streben eine Übernachtungszahl von 28 Millionen für das Jahr an.“ Beim touristischen Marketing setze Mecklenburg-Vorpommern seine Strategie im Werben von Gästen aus dem südlichen deutschsprachigen Raum sowie aus bevölkerungsreichen Regionen wie Nordrhein-Westfalen fort.
Die Vorzeichen für die bevorstehende Saison in Mecklenburg-Vorpommern sind aktuellen Studien und Umfragen zufolge überwiegend positiv. Nach einer Befragung des Landestourismusverbandes von rund 250 Vermietern im Land gehen rund 30 Prozent von besseren Geschäften als im vergangenen Jahr aus. 49 Prozent rechnen mit einem ähnlichen Nachfrageniveau wie 2011, und lediglich zwölf Prozent erwarten ein schlechteres Ergebnis. Ähnlich positive Tendenzen gibt es auf Bundesebene: Der Deutsche Tourismusverband rechnet mit zwei Prozent Übernachtungswachstum für Deutschland. Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen erwartet nach ihrer Analyse zum Jahr, dass die Deutschen etwas mehr reisen und im Urlaub auch etwas mehr ausgeben wollen als 2011. Ein Drittel der Deutschen plant danach, Urlaub im eigenen Land zu machen. Mecklenburg-Vorpommern kann laut dieser Studie insbesondere in den Bereichen Natur-, Aktiv- sowie Strandurlaub punkten. Dazu Jürgen Seidel: „Die Menschen sehnen sich zurück nach einem eher ursprünglichen Leben, nach Regionalität und Rückzugsorten. Mecklenburg-Vorpommern kann sich mit seinem Naturreichtum und seinem touristischen Angebot als sichere, intakte und kalkulierbare Alternative zur Hektik im Alltag präsentieren.“ „Das für 2012 angestrebte touristische Wachstum soll nicht mit steigenden Kapazitäten sondern aus dem Bestand der rund 185.000 Betten in den gewerblichen Betrieben und den rund 100.000 Schlafgelegenheiten auf Campingplätzen erreicht werden“, sagte Glawe. „Wir streben eine Übernachtungszahl von 28 Millionen für das Jahr an.“ Beim touristischen Marketing setze Mecklenburg-Vorpommern seine Strategie im Werben von Gästen aus dem südlichen deutschsprachigen Raum sowie aus bevölkerungsreichen Regionen wie Nordrhein-Westfalen fort.
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17. Feb 2012
| Neues aus den Regionen
Fangfrisch: Heringszeit an der Ostseeküste
Heringszeit in der Hansestadt: In Wismar veranstaltet der Hanseatische Köcheclub Wismarbucht vom 17. März bis zum 1. April 2012 bereits zum zehnten Mal die Wismarer Heringstage. Auf seinen Einsatz an der Pfanne freut sich schon jetzt Aribert Rüdel. Er ist Küchenchef des City Partner Historik Hotels Alter Speicher in Wismar und weiß: „Den traditionellen Auftakt der Heringstage bestimmt der Heringskarren, in dem der frische Fang vom Alten Hafen abgeholt und mit einem Umzug zum Marktplatz gebracht wird. Dort findet dann das große Heringsbraten statt“. Den Abschluss der Heringstage bildet ein großer Fischmarkt am Wismarer Alten Hafen. Während der Wismarer Heringstage werden den Gästen in den beteiligten Restaurants Spezialitäten rund um den Hering serviert. Zum Nachkochen empfiehlt Küchenchef Aribert Rüdel den gebratenen Hering „Mecklenburger Art“. Das Besondere an diesem Heringsgericht ist die Zubereitung mit Roggenmehl, welches den Hering kräftiger im Geschmack macht.
Wer den Besuch der Wismarer Heringstage mit einem Kurzaufenthalt in der Hansestadt verbinden möchte, kann das Arrangement des City Partner Historik Hotels Alter Speicher buchen. Zwei Übernachtungen inklusive Frühstück und Heringsgericht sind für 99 Euro pro Person im Doppelzimmer erhältlich.
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17. Feb 2012
| Neues aus den Regionen
„Durch Tür und Tor“ in der UNESCO-Welterbestadt Wismar unterwegs
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17. Feb 2012
| Neues aus den Regionen
Die richtige Würze: Essig-und Öl-Manufaktur eröffnet in Kloster- und Schlossanlage Dargun
Ab März gibt es in der Mecklenburgischen Schweiz eine neue Adresse für Feinschmecker: Bio-Koch Ralf Schröder und die Geschäftsführerin des Klosterkontors in Rühn, Ute Seidler, eröffnen im Speicher der Kloster- und Schlossanlage Dargun eine Klosterfaktorei. Die Manufaktur mit dazugehörigem Klosterladen bietet Essige, Öle und Gewürze an und ist neben dem Kontor an der Klosterkirche Rühn die zweite dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Allein die Auswahl an Essigen ist groß, angefangen beim Holunder-, über den Lavendel- bis hin zum Bärlauchessig. Daneben werden Öle angeboten, darunter Würz-, Dill- und Wildkräuteröl. Beide Produkte geben Speisen eine feine und besondere Note. Schröder und Seidler wollen mit dem neuen Standort die klösterliche Tradition des Veredelns von Essigen und Ölen wiederbeleben. Geöffnet ist die Klosterfaktorei Dargun ab März jeweils donnerstags bis samstags von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Zudem gibt es unter www.klosterfaktoreien.de einen Online-Shop, in dem alle Produkte auch bequem bestellt werden können.
Der Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz hat auf der Internetseite www.mecklenburgische-schweiz.com neben Unterkünften in der Region auch verschiedene Tipps zu kulinarischen Höhepunkten zusammengestellt, darunter Touren zu den Klosterfaktoreien in Rühn und Dargun, Adressen von Hofläden und Informationen zur zweiten Gutsküchenwoche, die vom 17. bis 31. Oktober in Gutshäusern und Schlössern stattfindet. Bei der Gutsküchenwoche kommen Gäste in sieben Schlössern und Herrenhäusern in der Mecklenburgischen Schweiz in den Genuss der Kombination aus regionalen Menüs und einem Vorzugsübernachtungspreis.
Weitere Informationen: ,
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17. Feb 2012
| Neues aus den Regionen
Hinters Haus geschaut – neue Themenführungen in Schwerin
Eine neue Art, Schwerin zu entdecken, bietet sich Gästen mit der neuen Führung „Hinters Haus geschaut“. Dahinter verbirgt sich eine Entdeckungsreise zu den Hinterhöfen des Stadtteils Schelfstadt sowie Erzählungen zu bekannten Persönlichkeiten, die hier geboren sind, wie etwa der Kunsthistoriker Adolf Friedrich Graf von Schack, Begründer der Schack-Galerie in München. Die Touren führen unter anderem zum Innenhof des Pfarrhauses der Nikolaikirche, des Konservatoriums oder des Schleswig-Holstein-Hauses. Auf dem Weg dahin erfahren Besucher viele Anekdoten rund um das historische Stadtviertel, angereichtert durch Zitate vodem dem Dichter Heinrich Seidel aus dem 19. Jahrhundert, der in seinen Werken wie etwa „Von Perlin nach Berlin“ oft Bezug auf die Schelfstadt und deren Hinterhofgärten nahm. Die Schelfstadt ist heute ein gut erhaltenes Ensemble historischer Bauten. Der Schelfmarkt und der sich anschließende Platz um die Schelfkirche St. Nikolai suchen als barocke Doppelanlage ihresgleichen in Norddeutschland. Der Name Schelf lässt sich wohl am plausibelsten aus dem niederdeutschen Wort Schelp herleiten, was Schilf bedeutet, und auf ein sumpfiges Gebiet hinweist. Die eineinhalbstündigen Führungen starten jeden zweiten und letzten Samstag im Monat jeweils um 15.30 Uhr am Markt vor der Touristinformation. Sie kosten sechs Euro pro Person und werden bis September durchgeführt.
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17. Feb 2012
| Neues aus den Regionen
Pommersches Landesmuseum präsentiert Sonderausstellung „Mac Zimmermann – surreal“
Mac Zimmermann schuf Bilder aus Träumen und Visionen. Seine Kunst übersteigt die Wirklichkeit, ist surreal. Der Geburtstag des in Stettin geborenen Malers jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal, aus diesem Grund ehrt das Pommersche Landesmuseum ihn mit einer Ausstellung. Eröffnet wird diese am 15. April um 11.00 Uhr mit einem Vortrag mit dem Titel „Mac Zimmermann – ein deutscher Surrealist unter dem weiten Himmel des romantischen Idealismus" von Prof. Dr. Christa Lichtenstern aus Berlin. Der Eintritt ist frei. In den 1940er Jahren entwickelte Zimmermann die für ihn typische surreale Bildwelt, die das Werk bis zu seinem Tod im Jahr 1995 bestimmte. Dabei ließ er sich von Werken Giorgio de Chiricos, Max Ernsts oder Salvador Dalís inspirieren. Zugleich besann sich der Wahlmünchner auf die eigenen Wurzeln und schöpfte Ideen aus den subjektiv beseelten Werken der pommerschen Romantiker und der Landschaft seiner Heimat. Renate Zimmermann hat dem Pommerschen Landesmuseum im Jahr 2010 einen großen Teil des Nachlasses ihres Mannes als Schenkung überlassen. Dank dieses Bestandes konnte das Ausstellungsprojekt realisiert werden.
Der Künstler Valentin Rothmaler, ein Schüler Mac Zimmermanns, gestaltet mit Studierenden der Fachhochschule Wismar während der Ausstellungsdauer eine begehbare Biografie des Malers: In der gläsernen Museumsstraße veranschaulichen Objekte und Installationen die wichtigsten Lebensstationen Zimmermanns. Zur Ausstellung, die am 5. August endet, erscheint ein Katalog. Zudem finden im Rahmen des Begleitprogramms Führungen und Filmaufführungen statt.
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09. Feb 2012
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Februar +++
Der kulinarische Klassiker „Plau kocht“ – ein Zusammenschluss von sieben Hotels und Restaurants rund um den Luftkurort Plau am See - geht ins Finale: Im Rahmen der fünften Staffel finden im März noch zwei Veranstaltungen statt. Zum einen eine „Kulinarische Rundreise um Mecklenburg“ am 3. März im Lenzer Krug in Plau am See, zum anderen ein Abend unter dem Titel „Dine around the World- feine internationale Küche“ im Strandhotel Goldberg. Bei den Veranstaltungen wird Gästen ein Menü serviert, das von den sieben unterschiedlichen Köchen zusammengestellt wird. Im Oktober startet die sechste Staffel von „Plau kocht“, bei der bis April 2013 sieben Gourmet-Veranstaltungen auf dem Programm stehen. Die Köche-Initiative ist Anfang des Jahres 2012 als Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ auszeichnet worden. Sie hilft, die Nebensaison von Oktober bis April zu beleben.
Weitere Informationen:
In Binz ist es am schönsten: Der Online-Ferienhausmarkt „atraveo“ hat das Ostseebad auf der Insel Rügen mit dem Prädikat „bester Ferienort Deutschlands“ ausgezeichnet. Der Preis ist Ergebnis einer Umfrage unter allein 6.000 Nutzern des Anbieters und wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Erneut geht der erste Platz an einen Ort in Mecklenburg-Vorpommern, zwei Mal hatte zuvor Zingst vorn gelegen. Binz wird von Urlaubern vor allem wegen seiner Bäderarchitektur geschätzt, aber auch die gute Infrastruktur mit den zahlreichen Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und den vielen Sehenswürdigkeiten wird immer wieder gelobt. Die Preisverleihung findet auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin statt. Atraveo ist einer der größten Ferienhausanbieter im Internet, über den mehr als 200.000 Ferienhäuser und -wohnungen in Europa und aller Welt vermittelt werden. Weitere Informationen:
Unter dem Titel „Der Bloemaert-Effekt! Farbe im Goldenen Zeitalter“ stellt das Staatliche Museum Schwerin vom 24. Februar bis 28. Mai 2012 Werke des niederländischen Malers Abraham Bloemaert aus und zeigt damit gemeinsam mit dem Centraal Museum Utrecht die weltweit erste umfassende Schau des Oeuvres des Künstlers. Aus seinem Werk sind etwa 50 Gemälde, 31 Zeichnungen und 33 Drucke aus Museen und Privatsammlungen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Österreich und den USA ausgewählt worden. Im Rahmen der Schau finden wöchentlich Veranstaltungen beispielsweise unter dem Titel „Rendezvous“ statt, in denen Interessierte unter anderem über Maltechniken des Künstlers oder über religiöse Themen in seinem Werk erfahren. Gäste, die in Schwerin bleiben möchten, können ein passendes Museumsarrangement in einem Vier-Sterne-Hotel buchen. Weitere Informationen: ,
Das Reisemagazin Geo Saison wählte das Dorfhotel Boltenhagen unter die zehn besten Familienhotels in Europa. „Es ist wie in vergangenen Zeiten. In jedem Haus wohnen Kinder und auf den Straßen fahren keine Autos, sondern Dreirad-Gangs“, so die Experten. Das autofreie und bio-zertifizierte Dorf ist rundum auf die kleinen Gäste ausgerichtet: In Resis Kinderwelt werden Kinder bereits ab acht Monaten betreut, und zahlreiche Sport- und Freizeitangebote sowie eine Schwimm- und Saunalandschaft stehen zur Verfügung. Insgesamt 30 internationale Mitglieder aus der Medien-, Reise- und Designbranche bildeten die Jury, die 100 Hotels in zehn Kategorien kürte – vom Design- bis zum Discounthotel. Darüber hinaus kompensieren die Dorfhotels in Boltenhagen und am Fleesensee seit Januar 2012 als erste deutsche Hotelkette 100 Prozent ihres CO2-Ausstoßes. Weitere Informationen:
Frühjahrsspaziergänge rund um Burg Schlitz in der Mecklenburgischen Schweiz können Gäste mit dem neuen Parkführer „Spaziergänge in der Landschaft von Burg Schlitz" unternehmen. Das Autorenduo Renate Hippauf und Jürgen Luttmann erzählt die Geschichte von 62 Denkmalen auf mehr als 200 Seiten. Der bekannte Nymphenbrunnen mit seinen tanzenden Mädchen beispielsweise wird beschrieben, aber auch Steinsetzungen und dendrologischen Besonderheiten widmen die Autoren ihre Aufmerksamkeit: 500 Jahre alte Eichen, 180-jährige Blutbuchen, gelb blühende Gurkenmagnolien sowie ein Ginkgo-Baum. Den Parkführer, der Karten der Steinmale und der seltenen Bäume enthält, ergänzen 15 Beiträge über den Erbauer der Burg und Gestalter des Parkes, Hans Graf von Schlitz (1763 bis 1831). Biografische Details werden ebenso erläutert wie geistige Strömungen der Epoche, die Beziehungen des Grafen zu Zeitgenossen, aber auch die Geschichte des Hauses nach seiner Zeit. Weitere Informationen:
+++ Ostseebad Binz als bester Ferienort Deutschlands ausgezeichnet +++
In Binz ist es am schönsten: Der Online-Ferienhausmarkt „atraveo“ hat das Ostseebad auf der Insel Rügen mit dem Prädikat „bester Ferienort Deutschlands“ ausgezeichnet. Der Preis ist Ergebnis einer Umfrage unter allein 6.000 Nutzern des Anbieters und wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Erneut geht der erste Platz an einen Ort in Mecklenburg-Vorpommern, zwei Mal hatte zuvor Zingst vorn gelegen. Binz wird von Urlaubern vor allem wegen seiner Bäderarchitektur geschätzt, aber auch die gute Infrastruktur mit den zahlreichen Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und den vielen Sehenswürdigkeiten wird immer wieder gelobt. Die Preisverleihung findet auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin statt. Atraveo ist einer der größten Ferienhausanbieter im Internet, über den mehr als 200.000 Ferienhäuser und -wohnungen in Europa und aller Welt vermittelt werden. Weitere Informationen:
+++ „Der Bloemaert-Effekt“ im Staatlichen Museum Schwerin +++
Unter dem Titel „Der Bloemaert-Effekt! Farbe im Goldenen Zeitalter“ stellt das Staatliche Museum Schwerin vom 24. Februar bis 28. Mai 2012 Werke des niederländischen Malers Abraham Bloemaert aus und zeigt damit gemeinsam mit dem Centraal Museum Utrecht die weltweit erste umfassende Schau des Oeuvres des Künstlers. Aus seinem Werk sind etwa 50 Gemälde, 31 Zeichnungen und 33 Drucke aus Museen und Privatsammlungen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Österreich und den USA ausgewählt worden. Im Rahmen der Schau finden wöchentlich Veranstaltungen beispielsweise unter dem Titel „Rendezvous“ statt, in denen Interessierte unter anderem über Maltechniken des Künstlers oder über religiöse Themen in seinem Werk erfahren. Gäste, die in Schwerin bleiben möchten, können ein passendes Museumsarrangement in einem Vier-Sterne-Hotel buchen. Weitere Informationen: ,
+++ Geo Saison: Dorfhotel Boltenhagen unter den besten zehn Familienhotels in Europa +++
Das Reisemagazin Geo Saison wählte das Dorfhotel Boltenhagen unter die zehn besten Familienhotels in Europa. „Es ist wie in vergangenen Zeiten. In jedem Haus wohnen Kinder und auf den Straßen fahren keine Autos, sondern Dreirad-Gangs“, so die Experten. Das autofreie und bio-zertifizierte Dorf ist rundum auf die kleinen Gäste ausgerichtet: In Resis Kinderwelt werden Kinder bereits ab acht Monaten betreut, und zahlreiche Sport- und Freizeitangebote sowie eine Schwimm- und Saunalandschaft stehen zur Verfügung. Insgesamt 30 internationale Mitglieder aus der Medien-, Reise- und Designbranche bildeten die Jury, die 100 Hotels in zehn Kategorien kürte – vom Design- bis zum Discounthotel. Darüber hinaus kompensieren die Dorfhotels in Boltenhagen und am Fleesensee seit Januar 2012 als erste deutsche Hotelkette 100 Prozent ihres CO2-Ausstoßes. Weitere Informationen:
+++ Burg Schlitz: Neuer Führer zeigt den Weg durch den Schlosspark +++
Frühjahrsspaziergänge rund um Burg Schlitz in der Mecklenburgischen Schweiz können Gäste mit dem neuen Parkführer „Spaziergänge in der Landschaft von Burg Schlitz" unternehmen. Das Autorenduo Renate Hippauf und Jürgen Luttmann erzählt die Geschichte von 62 Denkmalen auf mehr als 200 Seiten. Der bekannte Nymphenbrunnen mit seinen tanzenden Mädchen beispielsweise wird beschrieben, aber auch Steinsetzungen und dendrologischen Besonderheiten widmen die Autoren ihre Aufmerksamkeit: 500 Jahre alte Eichen, 180-jährige Blutbuchen, gelb blühende Gurkenmagnolien sowie ein Ginkgo-Baum. Den Parkführer, der Karten der Steinmale und der seltenen Bäume enthält, ergänzen 15 Beiträge über den Erbauer der Burg und Gestalter des Parkes, Hans Graf von Schlitz (1763 bis 1831). Biografische Details werden ebenso erläutert wie geistige Strömungen der Epoche, die Beziehungen des Grafen zu Zeitgenossen, aber auch die Geschichte des Hauses nach seiner Zeit. Weitere Informationen:
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07. Feb 2012
| Pressemitteilungen
Jeder fünfte Hamburger und Schleswig-Holsteiner macht Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern
Hamburger und Schleswig-Holsteiner entscheiden sich immer häufiger für einen Urlaub an der Ostseeküste. Laut Reiseanalyse 2011 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R.) haben zwischen 2008 und 2010 insgesamt 271.000 Hamburger und 587.000 Schleswig-Holsteiner Urlaubsreisen mit mindestens fünf Tagen Dauer nach Mecklenburg-Vorpommern unternommen. Das entspricht jeweils rund jedem fünften Bewohner der beiden Bundesländer, wobei Tagesbesucher und Kurzurlauber noch nicht mit eingerechnet sind. „Die Zahlen sprechen für sich. Der Nordosten hat sich bei seinen Nachbarn vom Geheimtipp zum beliebten Urlaubsziel vor der Haustür entwickelt“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes.
Allein im Jahr 2010 schlugen in Mecklenburg-Vorpommern rund 1,4 Millionen Gästeübernachtungen von Schleswig-Holsteinern und 1,1 Millionen Übernachtungen von Hamburgern zu Buche. Damit gehen inzwischen knapp zehn Prozent aller Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern auf das Konto von Reisenden aus den zwei nördlichen Bundesländern. Erfreulicherweise hält deren Interesse an: Nach Ergebnissen der Reiseanalyse 2011 interessieren sich rund 730.000 Hamburger und 940.000 Schleswig-Holsteiner für einen Urlaubsaufenthalt bis 2013 in Mecklenburg-Vorpommern.
Die positive Entwicklung lässt sich Präsident Seidel zufolge auf verschiedene Faktoren zurückführen. Dank der Ostseeautobahn (BAB 20) ist Mecklenburg-Vorpommern seit 2005 deutlich besser zu erreichen. Auch die Bahnanbindung ist verhältnismäßig gut. Inzwischen erscheinen auch Kurzbesuche in der Nebensaison an der Ostsee oder in der Mecklenburgischen Seenplatte vielen Gästen immer lohnender. Ganzjährig lockt ein vielfältiges Angebot sportlicher und kultureller Möglichkeiten. Aktive Hamburger schätzen besonders den Reit- und Wassersport in Mecklenburg-Vorpommern. Besucher aus Schleswig-Holstein reisen bevorzugt in ihr Nachbarland, um den Naturreichtum zu erleben und Erholung zu finden. Besonders beliebt sind dabei auch die umfangreichen Wellness-, Beauty- und Gesundheitsangebote.
Auch die Bemühungen des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern um Gäste aus der Metropolregion Hamburg haben zum Anstieg der Besucherzahlen beigetragen. Vierteljährlich wird in Hamburger S-Bahnen das Reisemagazin „unterwegs“ in einer Auflage von 120.000 Stück verteilt, und seit November 2007 betreibt der Verband gemeinsam mit der DB Regio AG im Hauptbahnhof der Hansestadt einen RegioPunkt. „Diese Informationsstelle ist so etwas wie die Generalvertretung des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern in Hamburg. Hier holen wir die Hansestädter ab“, erklärte Seidel.
Um noch mehr Gäste aus Hamburg und Schleswig-Holstein für den Nordosten zu begeistern, präsentieren sich 12 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern vom 8. bis 12. Februar 2012 auf der Messe „Reisen Hamburg“, darunter Städte, Hotels und Reiseveranstalter.
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07. Feb 2012
| Pressemitteilungen
Neu: Vier Jahreszeiten lang Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Erstmals gibt es bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem drittgrößten Klassikfestival Deutschlands, eine das ganze Jahr umfassende Spielsaison. 2012 sind laut dem jetzt präsentierten Gesamtprogramm 125 Konzerte an 83 Spielstätten geplant, die in diesem Jahr bereits am 16. März mit dem ersten Festspielfrühling Rügen beginnen. Dabei werden auf Deutschlands größter Urlaubsinsel 13 Konzerte veranstaltet, die Musikliebhabern das Warten auf klassische Hochgenüsse im Sommer, Herbst und Winter verkürzen. Dazu Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Festspiele nutzen die Landschaft als Bühne, indem sie immer wieder auf versteckte Orte aufmerksam machen. Diese und andere Kulturveranstaltungen besuchen laut Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus 78 Prozent der Gäste Mecklenburg-Vorpommerns“.
Zudem musizieren in der Hauptsaison vom 9. Juni bis 9. September wieder Künstler von Weltrang wie Bruno Leonardo Gelber, Anne Sofie von Otter, Hélène Grimaud, Lars Vogt und The King’s Singers in ungewöhnlichen Spielstätten, darunter Kirchen, Gutshäuser, Klöster, Schlösser, Scheunen oder Industriegebäude. Hinzu kommen bedeutende Klangkörper wie das City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons, die Philharmonie der Nationen mit Justus Frantz, das Konzerthausorchester Berlin unter Iván Fischer, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski und die Rundfunkorchester von NDR, hr, WDR und MDR. Festspielpreisträger wie Daniel Hope, Julia Fischer, Alice Sara Ott, Viviane Hagner, Jonathan Gilad und Daniel Müller-Schott sowie die Stars von morgen in der Reihe „Junge Elite“ gehören ebenfalls zum großen Festspielaufgebot des Jahres 2012.
Gleich elf Neuentdeckungen sind unter den insgesamt 83 Spielstätten zu finden, bei denen der diesjährige Schwerpunkt „Komponierte Landschaften“ den Blick auf die zahlreichen gartenarchitektonische Meisterwerke in MV lenkt – von Parkanlagen Peter Joseph Lennés über duftende Rosen-, Pfarr- und Apothekergärten bis zu tropischen Gewächshäusern. Mit dem „Fokus Dänemark“ widmen die Festspiele MV überdies dem benachbarten Königreich im Norden eine eigene Konzertreihe unter anderem mit dem Barockorchester Concerto Copenhagen, den Preisträgern Danish String Quartet und Trio con Brio Copenhagen, Corinna Harfouch, die aus H. C. Andersens Märchen „Die Kleine Meerjungfrau“ liest, und einem „Midsommerfest“ im Hotel Tucholski in Loitz.
Eine weitere Besonderheit der Festspiele MV sind die internationalen Kammermusik-Projekte: Bereits zum dritten Mal kommen die New Yorker Spitzenmusiker von der Carnegie Hall und vom Lincoln Center, um bei einwöchigen Residenzen mit Festspielpreisträgern zu proben und anschließend auf Konzerttour zu gehen, während die Musiker von Daniel Hopes Savannah Music Festival aus Georgia ihre Premiere in MV feiern. Das Gesicht der Saison wird die Geigerin Veronika Eberle. Als „Preisträgerin in Residence“ leitet sie mit dem Preisträger- und dem Friends-Projekt zwei weitere Kammermusik-Projekte mit internationalen Preisträgern und anderen Musikern. Außerdem gibt sie einen Duo-Abend mit dem Pianisten Lars Vogt und spielt mit großen Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra in Redefin.
Ihre musikalische Umgebung würdigen die Festspiele mit der Reihe „Aus MV“ – in diesem Jahr unter anderem mit dem Schwerpunkt „Emilie Mayer zum 200.“. In sieben Konzerten bringen renommierte Künstler wie das Fauré Quartett das Werk der zu ihren Lebzeiten international geschätzten und bisweilen als „weiblicher Beethoven“ gefeierten Mecklenburgischen Komponistin aus Anlass ihres 200. Geburtstags wieder auf die Bühne. Die „Ludwigsluster Klassik“ widmet sich als Festspielschwerpunkt 2012 dem Komponisten Matthias Sperger, der lange Zeit in Ludwigslust gewirkt hat und dort vor 200 Jahren verstarb.
Herausragende Open-Air-Veranstaltungen sind in diesem Jahr unter anderem die Filmmusiknacht „Tribute to John Williams“ mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Frank Strobel im Schlosspark Hasenwinkel, die „Musical Night“ mit dem WDR Rundfunkorchester Köln unter Niklas Willén im Land Fleesensee und die Romantische Sommernacht im Park von Schloss Bothmer in Klütz mit Festspielpreisträgerin Viviane Hagner und dem MDR Sinfonieorchester.
Für Liebhaber der Kleinkunst veranstalten die Festspiele MV das populäre Kleine Fest im großen Park. Im Park des Barockschlosses Ludwigslust präsentieren sich zahlreiche Künstler auf über 20 Bühnen mit artistischen, komödiantischen, theatralischen und magischen Darbietungen auf höchstem Niveau.
Eine grundlegende Programmsäule der Festspiele MV ist schließlich die Nachwuchsförderung: In der internationalen Reihe „Junge Elite“ haben 26 Solisten und neun Ensembles die Möglichkeit, einen der begehrten Festspielpreise zu gewinnen. Stars wie Daniel Hope und Julia Fischer wurden hier ausgezeichnet und kommen seitdem als Preisträger immer wieder zu den Festspielen MV zurück. Die Festspielsaison endet mit Adventskonzerten unter anderem im Schloss Ulrichshusen in der Mecklenburgischen Schweiz.
Weitere Informationen: , Kartentelefon: 0385 591 85 85
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