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Neu: Urlaubsmagazin Mecklenburg-Vorpommern 2017 (Foto: TMV/Bleyer)

07. Mär 2017

| Pressemitteilungen

Crossmedial und reichweitenstark: Neues Urlaubsmagazin für Mecklenburg-Vorpommern erschienen

Starke Inhalte, tolle Bilder, überzeugende Argumente: Mit dem neuen Heft „Mecklenburg-Vorpommern – Das Magazin für Ihren Urlaub zwischen Ostsee und Seenplatte 2017“ und vielen daran geknüpften Auskopplungen und Beilagen informiert der Landestourismusverband gemeinsam mit wichtigen touristischen Partnern Millionen potenzieller Gäste über Urlaubsmöglichkeiten im Nordosten. Die bereits vorliegende gedruckte Variante wird ergänzt durch ein digitales und interaktives Magazin, das als „Marco Polo travel magazine“ () in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Verlag ab dem 8. März 2017 kostenlos zum Download bereitsteht. Reichweite und Vertriebsgebiete wurden im vierten Jahr weiter ausgebaut: So wird das Magazin als Beilage in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, dem Kölner Stadtanzeiger und der „Bild der Frau“ vertrieben. Erstmals werden außerdem drei thematische Auszüge des Magazins zu den Kernthemen Aktiv-, Genuss- und Familienurlaub in zentralen Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz beigelegt. Damit besitzt das Schlüsselkommunikationsmedium des Urlaubslandes eine erneut gesteigerte Gesamtauflage von rund 1,8 Millionen und kann bis zu fünf Millionen Leser in wichtigen Herkunftsregionen erreichen. Es ist damit die auflagen- und reichweitenstärkste Produktion aus Mecklenburg-Vorpommern, die in die so genannte Kernkampagne des Urlaubslandes eingebunden ist, über die insgesamt elf Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum direkt angesprochen werden. „Wir kleckern nicht, wir klotzen. Für das Urlaubsmagazin und die damit verbundene Kampagne bündeln die touristischen Akteure in Mecklenburg-Vorpommern ihre Kräfte zu einem qualitativ und quantitativ beeindruckenden Ergebnis, das unser zentrales Medium zur Gästeansprache ist“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes. Reportagen, Tipps und Neuigkeiten zu den Themen Aktiv- und Familienurlaub sowie Kultur- und Städtereisen stehen im Mittelpunkt des Magazins. Geschichten und Empfehlungen zum Jahresthema Tradition und Brauchtum durchziehen darüber hinaus das Heft. Etwa 30 touristische Anbieter, darunter alle Regionen des Urlaubslandes sowie die größeren Städte und einige Unternehmen, präsentieren sich gemeinsam mit dem Landestourismusverband auf 72 Seiten. So stellt die Insel Rügen etwa ihre ursprüngliche Halbinsel Mönchgut bei einer entspannten Radtour vor und bietet ausgewählte Tipps zum Urlaub für Aktive und Genießer. Bei Reportagen über verträumte Fischerdörfer in Vorpommern und einer Zeesbootfahrt vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst können sich Gäste auf ein Urlaubsland einstimmen, in dem Traditionen mit Leidenschaft gelebt werden. Die Städte Schwerin und Güstrow laden Genießer zu einem perfekten Tag rund um ihre prächtigen Schlösser ein, und die Seebäder der Mecklenburgischen Ostseeküste zeigen, wie abwechslungsreich ein Urlaub zwischen Sandstrand und Backsteingotik sein kann. Tipps für den Urlaub mit Kindern bei familienfreundlichen Anbietern gibt es von der Insel Usedom, den Jugendherbergen und den Campingplätzen im Nordosten. Eine Karte zu 29 herausragenden Naturerlebniszentren im Land, Anreisemöglichkeiten, ein Gewinnspiel um einen Urlaub auf dem Fischerhof in der Mecklenburgischen Seenplatte und eine detaillierte Landkarte runden die Broschüre ab. Das gedruckte Urlaubsmagazin kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 4030500 oder über die Internetseite bestellt und angeschaut werden. Das E-Magazin mit vielen zusätzlichen Elementen wie Videos, Interviews, Fotostrecken und Panoramen steht ab dem 8. März 2017 unter zum Herunterladen bereit.

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Die Bootswerft Freest (Foto: TMV/pocha.de)

06. Mär 2017

| Pressemitteilungen

Feature: Zwischen Bernsteinschleifern, Bootsbauern und Bierbrauern

Glitzernde Splitter, ein helles Surren und ganz viel Fingerspitzengefühl. Mit jedem Stück des goldbraunen Steines, das Henning Schröder an seine Schleifmaschine hält, lebt ein Stück mecklenburgische Tradition weiter. Der deutschlandweit letzte aktive Bernstein-Drechsler-Meister liebt sein Handwerk, das er lange Zeit in einer kleinen Werkstatt am Saaler Bodden in vollendeter Kunst interessierten Urlaubern und Einheimischen präsentierte. Inzwischen hat er seinen Arbeitsplatz in das Deutsche Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten verlegt. Hier zieht er mit einer europaweit einzigartigen Sammlung der Edelsteine Gäste aus nah und fern an. Die Bernsteinstadt ist heute noch einer der Orte in Mecklenburg-Vorpommern, der Kultur bewahrt und Identität vermittelt. Eine Identität, die sich aus dem speist, was über Jahrhunderte die Menschen hier prägte. Und die bis heute ein Teil des Geheimrezepts des Urlaubslandes Nummer Eins in Deutschland ist. Wo Urlaub erfunden wurde
Voll ist es am Strand. Dicht an dicht reihen sich unterhalb der Kühlungsborner Flaniermeile Urlauber, jeder einzelne in einer kleinen privaten Sonnenoase aus Flechtwerk. Was für den gewöhnlichen Deutschen ein gewöhnlicher Anblick, ist eine Erfolgsgeschichte mit ungewöhnlicher Herkunft und Historie. Im Jahr 1882 war es der Hofkorbmachermeister Wilhelm Bartelmann in Rostock, der den ersten Strandkorb anfertigte. Weit entfernt von einer Massenproduktion entwickelte Bartelmann das Stück aus Weiden und Rohr ganz allein für die adelige Rostockerin Elfriede von Maltzahn. Die extravagante Sitzgelegenheit sorgte schnell für Aufsehen und Neider, so dass der fingerfertige Handwerker die Gelegenheit nutzte und kurze Zeit später in Warnemünde die erste Strandkorbvermietung eröffnete. Die Zeit des Strandkorbs ist auch die Zeit der Sommerfrische, die Zeit des Ausbruchs aus dem Alltag, die Zeit des Reisens zum Zwecke der Erholung. Im Jahr 1793 gründete Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin in Heiligendamm das erste deutsche Seebad und weckte damit eine Leidenschaft und ein Gefühl in der Gesellschaft, das sich in den Folgejahren weit über die Landesgrenzen hinaus etablierte. Erste Besuche des kleinen Seebads im Norden Mecklenburgs oblagen dem Adel, Hofstaat und gehobenen Bürgertum. Der zunehmende Andrang von Urlaubsgästen ließ in den folgenden Jahren zunächst in Heiligendamm, später auch entlang der gesamten Ostseeküste prachtvolle Gebäude im Stile der Bäderarchitektur entstehen. Mit klassizistischen Elementen, weiß und strahlend, imposant und zugleich harmonisch liiert mit der Umgebung prägt diese Architektur bis heute die Urlaubsorte Mecklenburg-Vorpommerns. Hoch lebe das Handwerk
Was dem einstigen Adel sein Strandkorb, ist dem gemeinen Urlauber unserer Tage das Erlebnis. Mehr als irgendwo sonst in Deutschland ist das Urlaubserlebnis dabei so eng mit der Tradition der Region verbunden wie in Mecklenburg-Vorpommern. Bootsbauer Jens Lochmann ist so einer, der nicht nur Gäste in seinen hölzernen Fischerjollen über den Bodden vor Fischland-Darß-Zingst schippert, sondern den Bootsbau nach jahrhundertealter Praxis fortführt. In seinem kleinen Schuppen in Althagen hämmert, schleift und werkelt er an alten Zeesbooten, die mit ihren viereckigen Segeln und breiten Rümpfen auch flachste Gewässer meistern. Mehr als 500 Jahre setzten Fischer an den Haff- und Boddenregionen auf die tiefbraun schimmernden Jollen als Fanggefährt der Wahl. Wer Jens Lochmann einen Besuch abstattet, wird schnell merken, dass an allen Ecken und Enden der Halbinsel Tradition und gelebte Kultur verschmelzen. Bereits beim Anblick der mit Schilfrohr bedeckten Fischerkaten und deren Türen fällt auf, dass die darauf abgebildeten Muster sich doch leicht von der Gestaltung heimischer Einlässe abheben. Die Formen und Symbole gehen auf die lange Tradition der Seefahrer zurück, die hunderte Jahre lang von Fischland-Darß-Zingst und Umgebung aus in die Welt fuhren. Unterwegs Erlebtes, (Un)glückliches und Unerwartetes findet sich graviert und geschnitzt hier wieder. Und auch wenn die Fahrzeiten der Seemänner kürzer geworden sind und die Rückkehr wahrscheinlicher, wird die Tradition weitergelebt. Bis heute fertigen Tischlereien auf dem Darß die reich und bunt verzierten Türen. Tüffel auf’m Traktor und Küken in der Scheune
Mecklenburg-Vorpommern hat Platz, viel Platz. Viel Platz zum Erleben und zum Genießen, viel Platz zum Reisen und zum Sonnen. Viel Platz, um zu erfahren, was echte Freiheit ist. Das ist der Jahrtausende alten Landwirtschaft zu verdanken, die noch heute außerhalb der wenigen großen Städte die Landstriche prägt. Wer viel arbeitet, darf auch viel feiern. Da liegt es auf der Hand, dass allerorten mal kleinere, mal größere Dorffeste alte Gewohnheiten hochleben lassen und die harte Arbeit des Alltags würdigen. Und verwunderlich ist auch nicht, dass immer mehr Urlauber das Erlebnis auf dem Lande für sich entdecken.
In der Lewitz, der größten zusammenhängenden Wiesenlandschaft weit und breit, dreht sich jedes Jahr im Oktober einen ganzen Monat alles um des Deutschen liebste Beilage, die Kartoffel. Bei den Tüffelwochen wird gefeiert und geschnackt, erlebt und probiert – alles vor standesgemäßer Kulisse des alten Pingelhofes in Alt Damerow, der mehr als 400 Jahre auf dem Buckel hat. Wer den langen Weg zur Lewitzer Tüffel dann doch scheut, muss sich seinen Braten nicht verderben lassen. Fast jeder Hof in Mecklenburg-Vorpommern verkauft in einem eigenen kleinen Lädchen alles nötige aus der Erde, vom Tier oder vom Baum. Schmalz und Speck, Eier von glücklichen Hühnern, Ziegenkäse oder naturtrüber Apfelsaft von den Streuobstwiesen der Region. Das Schöne: Wer hier seine Milch kauft, kann direkt fragen, welches Futter die dazu passende Kuh gefressen hat. Er sieht bei einer Hofbesichtigung, unter welchen Bedingungen produziert wird. Und er bekommt von der Bäuerin eine Erklärung, warum ihr Brot besonders lange haltbar ist – nämlich nicht, weil es voller Konservierungsstoffe steckt, sondern weil sie den Teig schon einen Tag vor dem Backen angesetzt und viel Zeit zum Ruhen gegeben hat. Goldiges für den Gaumen
Ob auf dem platten Land wie in der Lewitz oder einige Kilometer weiter in der Stadt: Nahezu alles, was hier auf dem Tisch landet, kommt aus dem Meer und aus Seen, von Feldern, Wiesen und Weiden der Umgebung. Die besondere Lage am Wasser, der viele Wind und nahrhafte Boden haben schmackhafte Delikatessen hervorgebracht. Sanddorn zum Beispiel. Als leicht bittere, nicht minder leckere Früchtchen trotzten sie bisher jeglichem Umwelteinfluss und finden sich heute in Saftform, als Marmelade oder entspannende Heilmittel in vielen Restaurants und Wellness-Oasen wieder. Landläufig auch als Gold des Nordens bekannt, hat Sanddorn damit eine große Gemeinsamkeit mit einer weiteren traditionellen Spezialität des Landes: dem Bier. Um Bier für den Seehandel und die damit verbundenen langen Überfahrten haltbar zu machen, kamen die Braumeister in den Hansestädten früh auf die Idee Hopfen zu verwenden. Das wohlschmeckende Gebräu erfreute sich in Dänemark, Norwegen und sogar in England so großer Beliebtheit, dass stetig Nachschub organisiert werden musste. Kein Wunder also, dass im Jahr 1549 allein in Stralsund rund 170 Brauhäuser dem lukrativen Geschäft nachgingen. Zwar sind es heute mit landesweit 24 Brauereien nicht mehr ganz so viele – mit mehr als 100 Sorten Bier ist die Auswahl am flüssigen Brot in Mecklenburg-Vorpommern aber größer als je zuvor. Was passt besser zum Bier als frischer Fisch. Uwe Krüger widmet sich in Ahlbeck als einer der letzten Strandfischer der Insel Usedom dem Gold des Meeres. Dort, wo früher jeden Morgen Hunderte kleine Boote ins Wasser gezogen und nach dem Anlanden die Fänge gepult wurden, bietet Krüger heute in einer rustikalen Fischerhütte Schmackhaftes aus dem salzigen Nass an. Dabei bleibt es ganz dem Gast überlassen, ob der Fisch herzhaft geräuchert, klassisch am Stück oder fein filetiert auf den Teller kommt. Dat sin de Mäkelbörger
„Joo, so ist dat bei uns in Mäkelbörg – wir schnacken Platt. Nur wisst ihr nicht, wat schnacken is, ne?“ So oder so ähnlich könnte er lauten, der Schnack mit Uwe Krüger oder anderen Originalen aus Mecklenburg-Vorpommern. Und von denen gibt es heute noch mehr als man denkt. In fast jedem Urlaubsort am Meer wird von alten Seebären, Fischern und Landwirten die plattdeutsche Sprache gelebt und damit ein Stück heimisches Kulturgut erhalten. Wer jemanden von diesem Schlag treffen will, hat gute Chancen bei einem der traditionellen Feste im Nordosten. Beim Tonnenabschlagen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst etwa. Der Sage nach begann alles mit dem Abzug der Schweden und damit, dass nun keine Fässer voller Heringe mehr als Tribut gezahlt werden mussten. Seitdem werden in Wustrow, Ahrenshoop oder Prerow jedes Jahr im Sommer Tonnen abgeschlagen und Könige gekürt. Nicht weniger sportlich, dafür ebenfalls in langer Tradition toben ab dem Spätsommer überall im Land historische Schleppjagden mit Pferden, Hunden und ganz viel Tara. Während es früher dabei eher blutig zuging und Fährten bis zum bitteren Ende verfolgt wurden, geht es heutzutage allein um das Abenteuer im mecklenburgischen und vorpommerschen Walde. Strecken werden vorgegeben und künstliche Spuren gelegt, die dann von der Mecklenburger Meute aufgespürt werden. Am Ende wartet auf Hund und Herrchen eine Belohnung. Denn man tau. Weitere Informationen zu Traditionen und Bräuchen in Mecklenburg-Vorpommern sowie passenden Urlaubsangeboten gibt es unter .
Traditionsreiche Veranstaltungen 2017 (Auswahl):
18. März bis 2. April: 15. Wismarer Heringstage
24. bis 25. Juni: Mittsommer-Remise, eine Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser
1. Juli: Blow Boys Shanty Chor bei den Wolgaster Hafentagen
15. Juli: 30. Dierhäger Zeesbootregatta im Saaler Bodden
3. bis 6. August: 20. Heringsdorfer Kaisertage auf der Insel Usedom
6. August: Traditionelles Tonnenabschlagen in Born auf dem Darß
8. bis 10. September: Historische Schleppjagd „Usedom Cross Country“
16. und 17. September: Retro-Rad-Veranstaltung „VeloClassico“ in Mecklenburg-Schwerin
11. November: Martensmannfest im Kloster Rehna
Kulturgut erleben – Ausflugstipps:
Strandkorbfabrik Heringsdorf: Die älteste noch bestehende Strandkorbmanufaktur der Welt steht auf der Insel Usedom. Seit 1925 werden hier in traditioneller und reiner Handarbeit die an fast jedem Ostseestrand zu findenden Sonnenplätze gebaut. Landgestüt Redefin: Das herrschaftliche klassizistische Ensemble liegt inmitten unberührter Natur und kann auf eine mehr als zweihundertjährige Tradition in der Pferdezucht und -ausbildung zurückblicken. Darß-Museum: Das kleine Museum im Ostseebad Prerow stellt einige der einzigartigen Darßer Türen aus. Die bunt verzierten Tischlerstücke stehen für die Seefahrertradition der Halbinsel und finden sich bis heute an vielen Häusern auf Fischland-Darß-Zingst.

Schloss Ulrichshusen:
Mehr als 2.000 Schlösser, Guts- und Herrenhäuser gibt es zwischen Ostsee und Seenplatte. Eingebettet in die Natur der Mecklenburgischen Schweiz gilt das Schloss Ulrichshusen dabei als eines der schönsten und historisch-kulturell bedeutendsten der Region. Fischerdorf Freest: Direkt am Peenestrom liegt mit Freest eines der ältesten Fischerdörfer des Landes. Neben ganz viel maritimem Flair – jeder fünfte in Mecklenburg-Vorpommern gefangene Fisch hat Freester Luft geschnuppert – wird hier mit dem Teppichknüpfen einem der traditionellsten Handwerke der Ostseeregion nachgegangen. Das Freester Heimatmuseum stellt die bekanntesten Exponate aus.
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Die Warnemünder Woche zählt zu den Höhepunkten des Jahres.

03. Mär 2017

| Pressemitteilungen

Schlittenhunderennen, Schlossfestspiele und Strandräuber Ironman

Eine Reihe etablierter Veranstaltungsreihen lockt Gäste 2017 nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Hanse Sail lädt zum 27. Mal nach Rostock ein, Wismar erinnert mit dem Schwedenfest an seine Vergangenheit und die diesjährigen Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sowie das 24. Usedomer Musikfestival versprechen musikalische Unterhaltung der Extraklasse. Dazu gesellen sich neue Formate wie beispielsweise der etwas andere Vierkampf „Xtreme Coast Race“ auf der Insel Usedom. Im Folgenden sind die Veranstaltungshöhepunkte zwischen Ostseeküste und Seenplatte gelistet. Weitere Höhepunkte sind im Veranstaltungskalender unter zu finden. März: „Baltic Lights 2017“ – Schlittenhunderennen auf Usedom
Vom 10. bis 12. März wird auf der Insel Usedom ein Schlittenhunderennen unter dem Titel „Baltic Lights“ veranstaltet. Dabei treffen sich internationale Musher (Schlittenhundeführer) zu spannenden Rennen. Die Kulisse für das Event bilden Lagerfeuer an den Stränden in Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck und Glühweinstände. Das Wochenende bietet Besuchern die Möglichkeit, Huskys in Aktion zu erleben und jede Menge Unterhaltung am Strand zu genießen. Einen Höhepunkt findet das „Baltic Lights“ in einem Wohltätigkeitsrennen am Samstag, bei dem sämtliche Erlöse zu Gunsten der Welthungerhilfe gespendet werden. Weitere Informationen und Termine gibt es auf . März: Sechster „Festspielfrühling Rügen“ mit Bratsche, Bach und Beethoven
Das Jahr beginnt musikalisch: Der sechste Festspielfrühling lockt vom 17. bis 26. März auf die Insel Rügen. Die thematischen Schwerpunkte liegen 2017 auf dem Barockkünstler Bach, dem zeitgenössischen, australischen Komponisten Brett Dean und der Bratsche selbst. Unter der künstlerischen Leitung von Festspielträger und Bratschist Nils Mönkemeyer wird es musikalisch vielfältger denn je: In mehr als 23 Veranstaltungen an 16 Inselorten gibt es unter anderem Kammermusik- und Orchesterwerke von Johann Sebastian Bach, ausgewählte Werke von Beethoven bis hin zu Tangos, Chansons und zeitgenössischer Musik. Neben Konzerten stehen auch ein musikalischer Ausflug zu den Kreidefelsen und ein offener Meisterkurs, in dem das Signum Quartett Laienmusiker unterrichtet, auf dem Programm.
Weitere Informationen gibt es unter. Ab März: 15. Wismarer Heringstage
Längst schon Tradition: Zum 15. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 18. März bis zum 2. April rund ein Dutzend Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Los geht es am 18. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: , Ab März: 125 Künstlerkolonie Ahrenshoop
Unter dem Titel „Traditionen bewahren – im Zeitgeist leben“ feiert der Künstlerort Ahrenshoop 2017 sein 125-jähriges Jubiläum mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm. Ihren Auftakt finden die Feierlichkeiten zum Jubiläum mit einer Festwoche vom 25. März bis zum 2. April 2017, die Kulturinteressierte mit einer Fülle an Veranstaltungen in das Ostseebad Ahrenshoop locken soll. Dabei laden Kunsthäuser und Galerien zu diversen Ausstellungeröffnungen, Führungen, Konzerten und Lesungen ein. Auf dem Bakel- und Schifferberg weisen überlebensgroße Skulpturen den Weg zur Künstlerkolonie und ein Kunstpfad führt kunstbegeisterte Spaziergänger zu den beliebtesten Motiven der Maler. Daneben erleben schon fast in Vergessenheit geratene Kulturschätze eine Renaissance: Während der ortsansässige Pianist Lutz Gerlach eine Neuinterpretation des „Ahrenshoop-Liedes“ von Oswald Körte zum Besten gibt, kommt das Theaterstück „Die Ahrenshooper“, 1893 von Axel Delmar geschrieben, in einer Neufassung zur Wiederaufführung. Weiterhin erscheint eine Neuauflage des Taschenbuches „Ahrenshoop – Künstlerkolonie an der Ostsee“. In zahlreichen Ausstellungen werden die verschiedenen Epochen der Ahrenshooper Kunstgeschichte mit Werken von der Gründergeneration über die Klassische Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst aufgearbeitet. Das Herzstück des Festjahres bildet die Jubiläumsausstellung „Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Kunstmuseum, in der vor allem die Positionen der ersten Generation von Künstlern, die den Ort für sich entdeckten, gewürdigt werden. Auch jährliche kulturelle Höhepunkte wie die 18. Lange Nacht der Kunst am 19. August 2017 und die 13. Ahrenshooper Filmnächte vom 6. bis 9. September 2017 stehen im Zeichen des Jubiläums. Mit einem Symposium am 20. und 21. Oktober 2017 im Kunstmuseum Ahrenshoop, bei dem Kunsthistoriker, Künstler und Fachleute aus der Kultur- und Architekturgeschichte ihre aktuellen Erkenntnisse zum Phänomen der Künstlerkolonie austauschen, findet das Jubiläum seinen Ausklang.
Weitere Informationen: Ab Mai: Ansommern in der Mecklenburgischen Seenplatte
Angrillen, anbaden, anpaddeln: Unter dem Titel „Ansommern“ locken Veranstalter vom Fleesensee bis hin zur Feldberger Seenlandschaft von Mai bis Juli in die Mecklenburgische Seenplatte. Gäste können dann unter anderem auf der Wassersportmesse „Müritz Inwater Boatshow“ zum Kapitän werden, auf der Mittsommerremise – der Nacht der Guts- und Herrenhäuser – zum Kulturschwärmer avancieren oder mit dem 48-Stunden-Ticket auf Entdeckungstour zu rund 15 Orten gehen.
Weitere Informationen: Mai: Mecklenburger Seen Runde
Aktivurlauber und Freizeitsportler aufgepasst: Am 26. und 27. Mai geht die “Mecklenburger Seen Runde” in der Mecklenburgischen Seenplatte, ein Radsportereignis, zu dem bis zu 3.000 Teilnehmer erwartet werden, in die dritte Runde. Die Mecklenburgische Seenplatte wird dabei zur eindrucksvollen Kulisse der 300 Kilometer langen „Jedermann-Fahrradtour“. Jedermann ist hier wörtlich zu verstehen, denn es können sich alle, die Freude am Radfahren haben, zu diesem Ereignis anmelden. Im Vordergrund der Radtour steht nicht etwa der Wettbewerb um die schnellstmögliche Zeit. Vielmehr liegt der Fokus auf gemeinschaftlichem Radfahren und dem Spaß am Radsport. Zudem ist eine Frauenrunde ausgewiesen, die als Rundtour über 90 Kilometer durch die Feldberger Seenlandschaft führt.
Anmeldeformulare und weitere Informationen: Ab Juni: 25. Schlossfestspiele Schwerin präsentieren West Side Story
Die Schlossfestspiele Schwerin des Mecklenburgischen Staatstheaters präsentieren mit der West Side Story ein Musical, das Menschen aller Generationen, Musical- und auch Opernfans begeistert. Zum 25. Mal findet das international bekannte Open-Air-Festspiel auf einem der schönsten Plätze Norddeutschlands statt, das sich mit großen Opern einen Namen gemacht hat. Mit Blick auf das Schloss bilden die 23 Vorstellungen des Erfolgsmusicals vom 30. Juni bis 6. August 2017 den kulturellen Höhepunkt in der Landeshauptstadt.
Weitere Informationen: Juni: „KunstOffen“ zu Pfingsten
Zu „KunstOffen“ am Pfingstwochenende empfangen rund 800 Künstler und Kunsthandwerker interessierte Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits zum 23. Mal können Besucher vom 3. bis 5. Juni Malern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen. Gelbe Schirme und blaue Fähnchen weisen dabei Besuchern den Weg zu den jeweiligen Ateliers und Galerien.
Weitere Informationen in Kürze unter . Juni: Offene Gärten zeigen ihre florale Vielfalt
Der Verein „Offenen Gärten in MV“ lädt Interessierte am 10. und 11. Juni landesweit zum gemütlichen Schlendern und Fachsimpeln in rund 130 teilnehmende Privatgärten, Schauanlagen und Gärtnereien ein. Besucher können individuell angelegte Gartenanlagen bewundern und sich direkt mit den Gärtnern austauschen. Die teilnehmenden Gärten werden ab März 2017 unter vorgestellt. Ab Juni: 28. Festspielsommer lädt Musikliebhaber in den Nordosten
Mit dem Festspielsommer vom 17. Juni bis zum 15. September 2017 bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wieder Musik in Scheunen, Kirchen, Schlossparks und Industriehallen von der Seenplatte bis zur Ostseeküste. Zu erleben sind große Namen wie Janine Jansen, Julia Fischer, Mitsuko Uchida, Elisabeth Leonskaja, Herbert Blomstedt, Gustavo Dudamel, Till Brönner, Ute Lemper und Götz Alsmann, internationale Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Colombian Youth Philharmonic Orchestra und die Wiener Sängerknaben sowie Talente aus aller Welt. Preisträger in Residence ist der Schlagzeuger Alexej Gerassimez, der u. a. die Reihe „Unerhörte Orte“ und das Percussionfestival „360° Schlagzeug“ prägt. Spannende Premieren wie die „Inselmusik – Das Streichquartettfest auf Rügen“, ein Festival der Preisträger in Ulrichshusen und das Musik- und Seminarprogramm „Fokus Beethoven“ stehen ebenso auf dem Programm wie bewährte Formate, die sich neuen Aspekten widmen, darunter der „Pavillon Mittelalter“, die Reihe „Landpartie“ und das Fahrradkonzert in Schwerin.
Weitere Informationen: Juni: 10. Mittsommer-Remise
Kulturfestival der besonderen Art: Klassische Klänge vor imposanten Schlosskulissen, Abendsonne beim Spaziergang durch malerische Parkanlagen, Gespräche mit Gutshausbesitzern bei einem Glas Wein am Lagerfeuer – mit diesen Programmhöhepunkten lockt die zehnte Auflage der Mittsommer-Remise, Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser, Kulturinteressierte am 24. und 25. Juni anlässlich der Sommersonnenwende in den Nordosten.
Weitere Informationen zum Programm in Kürze unter . Ab Juli: 80. Warnemünder Woche mit internationalen Spitzenseglern
Die Warnemünder Woche gehört zu den größten internationalen Segelsportveranstaltungen in Deutschland. Etwa 2.000 Segler aus rund 30 Nationen werden bei der 80. Auflage vom 1. bis 9. Juli zu Segel- und Surfwettbewerben auf der Ostsee erwartet. Daneben lockt ein kulturelles Rahmenprogramm jährlich mehr als 650.000 Besucher in Rostocks Seebad Warnemünde: Ein großer Festumzug mit Trachten zur Eröffnung, sportliche Angebote wie ein Beachhandballturnier, eine Sport-Beach-Arena mit weiteren Trendsportarten, Mitsegelmöglichkeiten, Live-Konzerte, das Waschzuberrennen, ein Drachenbootfestival sowie ein Shanty- und Trachtentreffen lassen Gäste und Sportler gleichermaßen aktiv werden. Von den Tribünen des Center-Courts können Schaulustige im Jubiläumsjahr folgende Höhepunkte verfolgen: die Europameisterschaft der 505er, die Internationale Deutsche Meisterschaft im Seeseegeln, den „Laser Europa Cup“, den Deutschland-Cup der Topcats sowie diverse Kurz-und Langstrecken-Seeregatten. Am Vorabend der Warnemünder Woche wird eine Port-Party veranstaltet.
Weitere Informationen: Ab Juli: Klassikertage Wismar
Im beeindruckenden Ambiente der Wismarer St. Georgen-Kirche und unter dem Titel „Klassikertage Wismar“ (ehemals  Festspiele Wismar) werden vom 6. Juli bis zum 12. August 2017 Goethes Meisterwerk „Faust I“ und Hofmannsthals Klassiker „Jedermann“ in der Hanstadt aufgeführt und versprechen Theatererlebnisse der Extraklasse.
Weitere Informationen: Ab Juli: Zinnowitz, Vineta und „Das Vermächtnis der drei Wasserfrauen“
„Vineta, Vineta, du reiche Stadt, Vineta soll untergehen, weil sie viel Böses getan hat.“ Mit diesen Worten soll die mittelalterliche Stadt einst in den Tiefen der Ostsee verschwunden sein. Mit modernem Tanz, neuer Musik sowie Pyro-, Licht- und Laserzauber lässt das Ostseebad Zinnowitz die sagenumwobene Stadt bei den Vineta Festspielen 2017 wieder auferstehen. Unter freiem Himmel wird dabei die Sage von drei so genannte Wasserfrauen nacherzählt, die einst Vineta heimsuchten und das bevorstehende Unheil ankündigten. Vom 8. Juli bis 2. September wird das Stück unter der Regie von Wolfang Bordel inszeniert, das Besucher auf eine Reise zu den Ursprüngen der Sage einlädt.
Weitere Informationen: August: Hanse Sail lockt Millionenpublikum nach Rostock
Als das größte martime Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern lockt die Hanse Sail vom 10. bis 13. August bis zu eine Million Besucher an Rostocks und Warnemündes Kaikanten. Bis zu 250 Groß- und Traditionssegler, Kreuzfahrtschiffe, Fähren und andere große Schiffe werden dann im Nordosten erwartet. Gäste dürfen sich unter anderem auf eine Flotte Großsegler aus Rostocks Partnerstadt Szczecin freuen. Die 27. Hanse Sail begeistert zudem mit Open Ship-Touren, Mitsegeltörns, einem bunten Bühnenprogramm und einem Mittelaltermarkt. Feuerwerk und Fahrgeschäfte, maritime Ausstellungen sowie ein Kinderprogramm komplettieren das Angebot auf der Hanse Sail.
Weitere Informationen: August: Das Schwedenfest in Wismar
Im Dreißigjährigen Krieg eroberte 1632 Schweden Wismar, und erst 155 Jahre später endete die schwedische Herrschaft, als die Stadt 1803 an das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin verpfändet wurde. Formal ist Wismar demnach erst seit 1903 wieder Teil Deutschlands. Schweden verzichtete auf die Rückzahlung des Pfands. Aus diesem kuriosen Teil seiner Geschichte heraus entstand das Schwedenfest in Wismar, welches alljährlich an die Zugehörigkeit zu Schweden erinnert. Auch 2017, vom 17. bis 20. August, werden historische Heerlager, Exerzierübungen auf dem Marktplatz und zum Beispiel auch Bikertreffen die bis zu 15.000 Besucher begeistern. Veranstaltungsorte erstrecken sich vom Zentrum Wismars über die Altstadt bis zum Alten Holzhafen, wobei auch Jahrmärkte mit Fahrgeschäften und Buden für Unterhaltung bei Groß und Klein sorgen. Programmhöhepunkte und weitere Informationen gibt es auf . September: 4. Strandräuber Ironman 70.3 auf Rügen
Die unter Sportlern weltweit bekannte Triathlon-Rennserie wird 2017 zum vierten Mal in und um Binz auf der Insel Rügen ausgetragen. Zwischen imposanter Kulisse aus imposanten Kreidefelsen, weiten Sandstränden und urigen Fischerdörfern werden Teilnehmer zu sportlichen Höchstleistungen angespornt. Der aus Hawaii stammende Wettkampf kombiniert die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mehr als 1.000 Sportler, Freizeit-Athleten sowie nationale und internationale Profis werden erwartet. Sie werden vor dem Ostseebad Binz 1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer mit Rennrädern durch die Rügener Alleen fahren und 21,1 Kilometer durch Binz laufen.
Weitere Informationen gibt es unter . September: Die „VeloClassico“ für Fans des stilvollen Radsports
Mecklenburg-Vorpommern ist am 16. und 17. September 2017 erneut Austragungsort der Retro-Rad-Veranstaltung „Velo Classico“ in und um Ludwigslust. Teilnehmen kann jeder, der Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte und auf Rädern fährt, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Zudem wird das modische Trikot durch Vintage-Kleidung ersetzt. Die Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten. Drei Touren stehen zur Auswahl: Die Helden-Runde über 150 Kilometer, die 90 Kilometer lange Liebhaber-Runde und die Genießer-Runde, bei der 46 Kilometer für eine erfolgreiche Teilnahme absolviert werden müssen. Auf dem Weg zum Ziel können sich die in Woll-Trikots und Tweed-Jacken steckenden Radler an Verpflegungsstationen mit regionaler Küche und Getränken stärken.
Weitere Informationen: September: Herbstliche Hochgenüsse beim 24. Usedomer Musikfestival
Vom 23. September bis zum 14. Oktober 2017 präsentiert das 24. Usedomer Musikfestival die Musik des Königreichs Dänemark an zahlreichen Konzertorten der Insel. Eröffnet werden diese mit Chor- und Instrumentalwerken vom Danish String Quartet und dem NDR Chor. Insgesamt stehen rund 40 Veranstaltungen auf dem Programm.
Weitere Informationen: September: Sportlich in den Herbst mit „Intersport FitGesund“
Für Sportbegeisterte und die, die es noch werden wollen, bietet das Event „Intersport FitGesund“ vom 17. bis 22. September eine besondere Gelegenheit, um in die Szene des Profisports einzutauchen. Der Veranstaltungsort in Warnemünde bietet mit seinem maritimen Ostseeflair eine geeignete Kulisse, um die Angebote an Workshops und Trainingsprogrammen zu absolvieren. Sport mit internationalen Trainern sowie die Vorstellung von neuestem Equipment stehen beim „Intersport FitGesund“ im Mittelpunkt.
Anmeldungen unter: Ab September: „Kunst Heute“
Vom 29. September bis zum 8. Oktober 2017 lädt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern zur Reihe „Kunst Heute“ Gäste in den Nordosten ein. Dabei erwartet Kunstinteressierte ein Programm aus Ausstellungen, Kunstaktionen, Projektvorstellungen und Führungen im Urlaubsland.
Weitere Informationen in Kürze unter .

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Soccerliga

02. Mär 2017

| Neues aus den Regionen

Streetsoccer Tour zu Gast in der Jugendherberge Prora

Sonne, Strand und faire Spiele: Die längste Jugendherberge der Welt in Prora wird im Sommer einmal mehr finaler Austragungsort der Sparkassen Fairplay Soccer Tour. Vom 20. bis 23. Juli 2017 verwandeln mehr als 200 Teams, rund 3.000 Kinder und mehrere tausend Zuschauer das Gelände der direkt am Ostseestrand gelegenen Jugendherberge in ein buntes Labyrinth aus Zelten, Campingtischen und Fußbällen. Parallel zur Deutschen Meisterschaft kämpfen Ballkünstler aus 17 Nationen im Rahmen der European Soccer Championship um den Titel des Europameisters. Damit wird Prora zum größten Streetsoccer Court in ganz Deutschland.
Während die Dribbel-Experten in den letzten Turnieren der Saison um den lang ersehnten Pokal kämpfen, wird ringsherum ein abwechslungsreiches Programm geboten. Schnupperkurse, etwa in Capoeira oder Sambo, multikulturelle Feste und jede Menge sportliche Workshops lassen dabei keine Langeweile aufkommen. Förderer und Partner informieren zudem an mehreren Ständen rund um die Themen Integration, Gemeinschaft und Fairplay im Sport. Wer anschließend vom Bewegen, Feiern und Freundschaften knüpfen noch nicht genug hat, dem ermöglichen die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern den ganzen Sommer über ein abwechslungsreiches Aktivangebot. „Setzt die Segel!“: Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kommen vor allem aktive Naturliebhaber auf ihre Kosten. Sechs Tage lang warten unter anderem aufregende Segelabenteuer mit den für die Region typischen Zeesbooten und Raderlebnisse im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf kleine und große Gäste. Übernachtungen in der Jugendherberge Zingst, Halbpension und ein ausgiebiges Rahmenprogramm sind ab 169 Euro buchbar. Farbenfroh und munter: Auf zwei Rädern und schnellen Schrittes erkunden Gäste der Jugendherberge Ueckermünde das malerische Stettiner Haff. An fünf Tagen stehen Rallyes am Strand und im Wald, geführte Radwanderungen oder kreative Workshops auf dem Programm. Wie beeindruckend die heimische Natur sein kann, erfahren Neugierige ab 179 Euro pro Person. Inklusive sind Übernachtungen, Verpflegung, Leihräder und vieles mehr. Aktiv mit Aussicht: Ein abwechslungsreiches Erlebnisprogramm vor traumhafter Kulisse bietet sich Familien im Ostseebad Warnemünde. Ob Bowling-Nachmittage, erste Schläge auf dem Tennisplatz oder Abenteuer im Kletterwald – zehn Tage lang ist alles außer Langeweile angesagt. Übernachtungen in der Jugendherberge Warnemünde, Vollpension, eine Hafen- und Stadtrundfahrt sowie ein umfangreiches Begleitprogramm kosten ab 469 Euro pro Person. Weitere Informationen zu sportlichen Urlaubsangeboten der Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommern gibt es unter .

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Lars Pohland vor der Kamera im Hafen von Glowe

02. Mär 2017

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„Sportfreunde Rügen“ gehen im März an den Start

Zehn Sportarten, zehn Sportler: Im März startet die Insel Rügen eine medienübergreifende Kampagne mit dem Titel „Sportfreunde Rügen“. Ziel ist es, die Insel als Aktivregion zu präsentieren. Dabei werden zehn Sportarten vorgestellt und zwar mit Hilfe von regionalen Protagonisten, die auf Cinemagrammen – Standbilder, die eine oft kleine, sich wiederholende Bewegung enthalten und wie Videos erscheinen – dargestellt werden. Lesen können interessierte Gäste die Geheimtipps im Onlinemagazin auf sowie in den verschiedenen Social-Media-Kanälen der Tourismuszentrale Rügen. Fokussiert wird auf die Sportarten Angeln, Rad- und Rennradfahren, Wandern, Reiten, Surfen/Kiten, Segeln/Kanu, Golfen, Laufen und Schwimmen. Mit einer Fläche von mehr als 900 Quadratkilometern, mit einzigartiger Kulturlandschaft und einer Küstenlänge von rund 600 Kilometern bietet die Insel Rügen ideale Voraussetzungen für einen erlebnisreichen und nachhaltigen Aktivurlaub. Die klare, salzhaltige Meeresluft, ein Netz von rund 800 Kilometern Rad- und Wanderwegen und die reizvolle Küste zwischen Bodden und Ostsee mit ihren Kreidefelsen und dem UNESCO-Weltnaturerbe im Nationalpark Jasmund laden regelrecht dazu ein, den Urlaub aktiv zu gestalten.
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Die Olsenbande

02. Mär 2017

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27. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin

Ein Stück Dänemark mitten in Schwerin: Vom 2. bis 7. Mai ist das Königreich Gastland des 27. Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern. Dabei werden acht aktuelle Spiel- und acht Kurzfilme aus dänischer Produktion präsentiert, darunter das Drama „Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit“ (2015). Zudem wird die Ausstellung „Die Olsenbande vom 2. Mai bis zum 25. Juni im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin präsentiert. Diese dokumentiert die gleichnamige dänische Kriminalkomödien-Reihe, die zwischen 1968 und 1998 gedreht wurde. Geplant ist die Ausstellungseröffnung durch den Schauspieler, Theaterregisseur und „Benny“-Darsteller Morten Grunwald am 2. Mai vor Beginn des Filmkunstfest. Begleitet wird dieser musikalisch durch einen weiteren Olsenbande-Darsteller: Jes Holtsø. Er spielte in mehreren Filmen den Sohn von Yvonne und Kjeld, Børge, und möchte zusammen mit der Morten Wittrock Band das Publikum auf das Filmkunstfest einstimmen. Neben zahlreichen Fotografien von Rolf Konow von berühmten Szenen aus den Filmen der Olsenbande, erwarten die Besucher im Schleswig-Holstein-Haus Aufnahmen mit Blicken hinter die Kulissen. Gezeigt werden darüber hinaus prägnante Requisiten, darunter der Chevrolet Bel Air, mit dem die Olsenbande so manchen Coup startete, die Melone von Egon (Ove Sprogøe), das rätselhafte Messingstück von Benny (Morten Grunwald) und die Hebammentasche von Kjeld (Poul Bundgaard). Filmsequenzen und Hörbeispiele lassen die Olsenbande lebendig werden. Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zu weiteren Filmen im Rahmen des 27. Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern sind unter zu finden. Unterkünfte vermittelt die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin mbH unter .

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Plein-Air-Festival in Kühlungsborn

02. Mär 2017

| Neues aus den Regionen

Erstes Plein-Air-Festival in Kühlungsborn

Vom 7. bis 14. Mai dreht sich in Mecklenburgs größtem Ostseebad alles um das Thema Freilicht-Malerei. Beim ersten Kühlungsborner Plein-Air-Festival treffen sich Kunstinteressierte, Hobbykünstler und Profis, um unter freiem Himmel gemeinsam für einige Tage zu malen, sich auszutauschen, den Tipps und Erfahrungen anderer zu lauschen und die entstandenen Bilder auszustellen. Die Woche beginnt mit zwei- bis dreitägigen Workshops namhafter Dozenten, darunter zum experimentellen Malen, zur Öl- und Pastellmalerei. Im Anschluss darf frei gemalt werden. Das heißt, die Künstler suchen sich ihre Malorte in und um Kühlungsborn aus und legen los. Motive sind zahlreich vorhanden – die Molli-Bäderbahn, das Münster in Bad Doberan oder einfach der Strand. Dabei wird nicht nur die Sicht der einheimischen Künstler auf ihre Heimat deutlich, auch die auswärtigen Teilnehmer des Festivals halten ihre Eindrücke der Landschaft und der Menschen in Bildern fest. Im Rahmen des Festivals wird zudem ein Publikumspreis vergeben.
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Freester Hafen

02. Mär 2017

| Neues aus den Regionen

Hier schmeckt der Fisch

Von Fischerdorf zu Fischerdorf: Wer Fisch liebt, kommt am besten im Frühjahr zur Heringssaison nach Vorpommern. Für eine kulinarische Stippvisite bietet sich Freest am Greifswalder Bodden als Ausgangspunkt an. Das kleine Fischerdorf beheimatet den größten Fischereihafen in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Die Fischerei ist hier traditionell gewachsen. In den 26 Fischerhütten entlang der Hafenkante arbeiten insgesamt 30 Fischer. 75 Prozent des gesamtes Fangs der Fischereigenossenschaft Freest sind Heringe – er ist der Brotfisch für die Fischer der Region. Daneben werden vor allem Flundern und Dorsche gefangen. Aber auch Zander, Barsch, Hornhecht, Scholle oder Schnäpel zählen zu den heimischen Fischen, die den Fischern in Freest und Umgebung in die Netze gehen. Den Charme eines Fischerdorfes hat sich Freest über die Jahre hinweg erhalten: Frischen Fisch können Besucher hier jeden Morgen direkt am Hafen kaufen. Wer lieber lange schläft, wird in der Verkaufsstelle der Fischereigenossenschaft fündig. Und wer sich über die Geschichte des Dorfes informieren möchte, schaut sich das örtliche Heimatmuseum an, in dem auch über die Freester Fischerteppiche informiert wird, mit denen sich die Fischer in fangarmen Zeiten ein Zubrot verdienten. Weitere Fischerdörfer, in denen Gäste Fischern bei der Arbeit über die Schulter schauen können, sind Greifswald-Wieck, Lassan, Mönkebude, Altwarp und Rieth. Dabei hat jeder Ort seinen besonderen Reiz. Wieck überzeugt mit einer traditionellen Holzklappbrücke, Räucherfischbuden, reetgedeckten Häusern und einer alten Dorfkirche. In Mönkebude gibt es neben dem Fischereihafen auch einen Sandstrand oder das Heimatmuseum Fischerstube. Einem Saxophon spielenden Fischer begegnen Gäste im Riether Winkel. Dort hat Peter Döring seinen Heimathafen. Er ist einer der letzten Fischer am Stettiner Haff und betreibt einen Fischerhof abseits des Dorfes Rieth am Neuwarper See, den er von seinem Vater übernommen hat. Er spielt leidenschaftlich Saxophon, übt sogar auf dem Kutter. In der Saison lädt er jeden Freitag Einheimische wie Touristen auf seinen Fischerhof ein. Es gibt Räucherfisch und Live-Musik – vom Fischer höchstpersönlich. Ein absolutes Muss für Fischliebhaber und Besucher der Fischerdörfer sind die Fischbrötchen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bistros und Restaurants, die sich für Genießer anbieten. Der Tourismusverband Vorpommern hat die Top 5 zusammengestellt: Freister Fischhus in Freest,  Am Hafen 1, 17440 Freest,
Das Fisch-Bistro am Freester Fischereihafen bietet in der Saison eine große Auswahl an regionalem frisch geräuchertem Fisch aus eigener Produktion. „Fisch13“ in Greifswald, Schuhhagen 13, 17489 Greifswald,
Spezialität des Hauses: „Pflaumenaugust“, Matjes in warmen Baguettebrötchen mit würzigen Zwiebeln, Äpfeln und Pflaumenmus. Familien-Fischerei Zach in Altwarp, Sandweg 118, 17375 Altwarp,
Vor der Kulisse der Altwarper Binnendünen sitzen Gäste auf der Terrasse des familienbetriebenen Bistros. Restaurant  und  Hafenräucherei „WIE-05“, Yachtweg 1, 17493 Greifswald,
Direkt am Wiecker Hafen genießen Gäste eine Vielzahl an regionalen Fischgerichten. Im Fischladen nebenan gibt es fangfrischen Fisch für die eigene Zubereitung. Das ganze Jahr über lohnt sich ein Besuch in Vorpommern. Auf den Hering folgt der Hornhecht, der mit seinen grünen Gräten beeindruckt, im Sommer geht die Flunder ins Netz, im Herbst der Dorsch. In den Sommermonaten laden viele Orte zudem zu Fischer- und Hafenfesten ein. Hier eine Auswahl:























Wolgast:Wolgaster Hafentage, 30.6.- 2.7.2017
Ueckermünde:Haff Sail, 9.6.-11.6.2017, HaffTage, 21.7.-23.7.2017, Hafenfest, 11.8.-13.8.2017
Greifswald-Wieck:Fischerfest Gaffelrigg, 14.7.-16.7.2017
Freest:Freester Fischerfest, 4.8.-6.8.2017
Anklam:Hansefest Anklam, 18.8.-20.8.2017

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MV auf dem Weg zum Gesundheitsland Nr. 1 (Foto: TMV/Roth)

28. Feb 2017

| Pressemitteilungen

Gesundes MV: Nordosten bündelt Kompetenz im Gesundheitstourismus mit zentralem Webportal

Mecklenburg-Vorpommern bündelt seine Kompetenzen im Gesundheitstourismus. Dafür ist jetzt das neue landesweite Webportal „Gesundes MV" () freigeschaltet worden. „Wir schaffen einen Ort, an dem sich Gesundheit und Tourismus miteinander verbinden – denn gemeinsam haben diese beiden zentralen Branchen unseres Landes ein erhebliches Ausbaupotenzial, und Mecklenburg-Vorpommern kann in diesem Feld weit vorne mitspielen“, erklärte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des 1. Forums „Gesundes MV“ mit rund 100 Teilnehmern in Rostock. „Gesundheitsurlauber müssen schnell überblicken können, wo es welches Angebot in welcher Qualität zu welchem Preis gibt. Und Anbieter, die ein hervorragendes Leistungsspektrum haben, benötigen eine Plattform, über die sie Zugang zum Kunden haben.“ Gesundheit sei einer der Megatrends der Gesellschaft, immer mehr Menschen seien bereit, für und in ihre Gesundheit zu investieren, so Bretschneider weiter. Auf dem ersten zentralen gesundheitstouristischen Internetportal des Landes sollen Anbieter wie Kliniken, Reha-Zentren, Praxen, Hotels sowie Orte ihre gesundheitstouristischen Leistungen gegenüber potenziellen Interessenten darstellen und eine neue Qualität der Sichtbarkeit und Vermarktung ihrer Produkte erreichen, die vornehmlich Selbstzahler ansprechen sollen. Ein Garant dafür ist der aus TV- und Internet bekannte Arzt Dr. Johannes Wimmer, der als überzeugter Fürsprecher für Gesundheitstourismus zwischen Ostsee und Seenplatte auftritt und im Laufe des Jahres weitere Erklär- und Informationsvideos beisteuern wird. Daneben sind Blogs, Social-Media-Aktivitäten, eine Broschüre und eine breite Werbe- und Kommunikationsstrategie für den deutschsprachigen Raum und später auch für internationale Märkte angelegt. Das Portal „Gesundes MV“ ist ein Ergebnis des vor einem Jahr gestarteten und zunächst drei Jahre laufenden Projektes „Interaktiver Marktplatz für gesundheitstouristische Angebote in Mecklenburg-Vorpommern“. Träger ist der Landestourismusverband, der zwei Projektmitarbeiterinnen beschäftigt. Enge Partner des breit und auf Zusammenarbeit angelegten Projektes sind unter anderem BioCon Valley, der Bäderverband MV, die Krankenhausgesellschaft MV, der Verband der Privatkliniken MV, sowie das Wirtschaftsministerium, über das die Finanzierung abgesichert wird. Ein Beirat aus Vertretern von Kliniken, Krankenkassen, Hotels, Unternehmen und Verbänden begleitet das Projekt. Die von der Rostocker Agentur Qbus technisch umgesetzte Website unterscheidet vier Zielgruppen: Menschen, die gesund bleiben wollen, Menschen, die gesund werden wollen, Chroniker, die sorglos reisen wollen, und Menschen, die etwas für ihr Aussehen tun möchten. Entsprechend wurden vier Schwerpunktbereiche eingerichtet, denen Anbieter und Produkte zielgruppengerecht zugeordnet werden. Nach dem Veröffentlichen der Website soll diese auch mithilfe der Netzwerkpartner kontinuierlich wachsen: Geplant ist, neben den Selbstzahlerangeboten auch die redaktionellen Bestandteile weiter auszubauen, um die Kompetenzen und Möglichkeiten für einen Gesundheitsaufenthalt im „Land zum Leben“ noch deutlicher herauszustellen. Sechs Orte prägen gesundheitstouristisches Profil aus
Ein zweiter wichtiger Inhalt der Projektarbeit ist die gesundheitstouristische Profilbildung von Orten im Land. „Wir müssen gesundheitstouristisch fitter werden und uns stärker vernetzen, um die aus der Landschaft und den natürlichen Heilmitteln gegebenen Möglichkeiten nachhaltig nutzen zu können“, sagte Sylvia Bretschneider. Derzeit werden unter Einbindung des Beratungsunternehmens Project M sechs Orte dabei unterstützt, eine eigene bzw. stärkere gesundheitstouristische Prägung zu entwickeln. Das sind Bad Doberan/Heiligendamm, die Ostseebäder Binz, Göhren, Warnemünde  und Zingst sowie das Heilbad Waren/Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte. In Netzwerken innovativer Partner aus Gesundheits- und Tourismuswirtschaft sollen in den Orten neue Angebote entwickelt, vorhandene Pakete optimiert und schließlich über das Portal „Gesundes MV“ vermarktet werden. Mitte Mai dieses Jahres wird der erste Qualifizierungsdurchgang abgeschlossen sein. Weitere Orte können und sollen folgen. Neben einer intensiven Betreuung mit Coachings und Workshops bekommen die Orte auch einen Umsetzungsleitfaden mit Tipps, Handlungsschritten und Checklisten in die Hand, der soeben fertiggestellt wurde. Mecklenburg-Vorpommern mit guten Voraussetzungen für Gesundheitstourismus
Einer Reihe von Studien zufolge nimmt das Bewusstsein der Menschen für einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil und für die Motivation, im Urlaub und in der Freizeit für die persönliche Gesundheit vorzusorgen, stetig zu. Mecklenburg-Vorpommern hat neben Regionen wie Bayern oder Baden-Württemberg sehr gute Voraussetzungen für eine starke gesundheitstouristische Prägung. Laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) können sich derzeit rund sechs Millionen Deutsche einen Gesundheitsurlaub im Nordosten vorstellen. Insbesondere Luft, Klima und ortsgebundene Heilmittel sorgen für einen Wettbewerbsvorteil. Bei der aktuellen repräsentativen Gästebefragung (Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus) haben fast 60 Prozent der Befragten angegeben, dass sie sich von dem gesunden Klima und der gesunden Luft angezogen fühlen. Konkrete Gesundheitsangebote sind danach für immerhin 6,4 Prozent der Gäste Beweggründe für eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern. 8,3 Prozent bezeichnen ihren Aufenthalt als Gesundheitsurlaub bzw. Kur. Die entscheidende Voraussetzung für größeren und anhaltenden Erfolg im Gesundheitstourismus ist eine engere Verzahnung von Tourismus- und Gesundheitswirtschaft. „Wir haben mit dem Gesundheitstourismus ein starkes Thema insbesondere für die Nebensaison. Mit Hilfe des Projektes und des Portals ‚Gesundes MV‘ gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Gesundheitsland Nr. 1. Image, Glaubwürdigkeit und die Zuschreibung von Kompetenz für Land, Orte und Leistungsträger werden darüber verbessert“, sagte Sylvia Bretschneider. Sie wies überdies darauf hin, dass mit dem Projekt an die Koalitionsvereinbarung der Landesregierung angeknüpft wird, in der beschrieben ist, dass Tourismusverband und Bäderverband im Marketing eine enge Verbindung eingehen sollen.

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Weiterempfehlung der MV-Urlauber, Quelle: Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismu

28. Feb 2017

| Pressemitteilungen

Erste große Gästebefragung seit 2010: MV wird überdurchschnittlich häufig weiterempfohlen

„Mecklenburg-Vorpommern wird von seinen Gästen überdurchschnittlich häufig weiterempfohlen und oft mehrfach besucht. Zudem ist die Zufriedenheit der Gäste insgesamt sowie mit ihrer Unterkunft weiterhin hoch. Das sind gute Nachrichten. Allerdings werden dagegen beispielsweise die Erreichbarkeit des Urlaubslandes, der öffentliche Nahverkehr oder die Ladenöffnungszeiten schlechter eingeschätzt. Wir haben also noch einige Baustellen offen und müssen überlegen, wie wir sie schließen können“, bilanzierte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landestourismusverbandes, zentrale Ergebnisse der ersten großen und repräsentativen Gästebefragung seit 2009/2010. Dafür wurden zwischen Sommer 2015 und Sommer 2016 6.000 Urlaubsgäste in allen Urlaubsregionen im Auftrag des Tourismusverbandes MV ausführlich befragt. Die Befragung ergibt ein genaues Profil der Stärken und Schwächen des Urlaubslandes. Der Verband und seine Partner werden die Resultate intensiv auswerten und Strategien von Werbung und Qualitätssicherung daran ausrichten. Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe dankte den Gästen, die an der Befragung teilgenommen haben. „Das ist die beste Möglichkeit, direkte Anregungen für den Tourismus zu bekommen. Mit den Ergebnissen können wir gut arbeiten. Es wird deutlich, dass es ganz viel Licht und auch etwas Schatten gibt. Den Herausforderungen müssen wir uns weiter stellen. Ein Hauptziel ist es, dass unser Land das ganze Jahr für seine Gäste attraktiver wird. Wir haben noch Nachholbedarf bei den saisonunabhängigen Angeboten für unsere Gäste. Hier setzen wir an und werden weiter in ganzjährige Angebote investieren. Saison ist das ganze Jahr im Land“. In den vergangenen zwei Jahren (2015/2016) wurden vom Wirtschafts- und Tourismusministerium 120 Millionen Euro für den Ausbau der touristischen Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Damit werden beispielsweise Vorhaben wie das neu entstehende Polarium als neue Heimstätte der Eisbären und Pinguine im Rostocker Zoo, eine Ausstellungshalle für das Luftfahrttechnische Museum in Rechlin sowie der Ausbau des Wasserwanderrastplatzes in Glowe auf der Insel Rügen vorangetrieben. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und beispielsweise aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Die persönlichen Einzelgespräche (Face-to-Face-Befragung) wurden mit standardisierten Fragebögen an touristisch relevanten Orten in allen Regionen des Landes geführt. Die wissenschaftliche Begleitung übernahmen die dwif Consulting GmbH sowie das auf Marktforschung spezialisierte Unternehmen Manova. Die Befragung fließt ein in den so genannten Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus, einer deutschlandweit repräsentativen Befragung. Mehr als 90 Prozent sind zufrieden, mehr als 80 Prozent wollen wiederkommen
Ein wichtiges Ergebnis: 92 Prozent der MV-Gäste sind mit ihrem Aufenthalt zufrieden oder sehr zufrieden; der Mittelwert auf einer Notenskala von 1 bis 6 liegt mit 1,78 immer noch sehr hoch, wenngleich etwas niedriger als bei den 2010 veröffentlichten Vergleichsergebnissen (1,72). Noch etwas stärker ausgeprägt als vor sieben Jahren wiederum ist die Absicht, Mecklenburg-Vorpommern wieder zu besuchen – 81 Prozent der Gäste wollen sicher oder sehr sicher wiederkommen (Note 1,71 im Vergleich zu 1,77 bei der letzten Befragung). Auch der Wille, das Urlaubsziel Mecklenburg-Vorpommern sicher oder sehr sicher weiterzuempfehlen, ist noch größer als 2010: 91 Prozent der befragten Urlauber äußern sich entsprechend (Note 1,61 im Vergleich zu 1,74 bei der letzten Befragung). „Die Werbung von Mund zu Mund funktioniert, und das ist gut so. Denn persönliche Empfehlungen wecken Vertrauen. Damit Menschen ein Reiseziel weiterempfehlen, müssen ihnen Angebot, Service und Qualität gefallen haben – dies ist in Mecklenburg-Vorpommern mehrheitlich der Fall“, so Sylvia Bretschneider. Positiv bewertet werden von den Gästen unter anderem auch die Landschaft (Note 1,46 zu 1,37 im Jahr 2010), die Gastfreundschaft (Note 1,72 zu 1,80 im Jahr 2010), die Atmosphäre (1,70 zu 1,69), das Ortsbild (1,83 zu 1,85) und die Architektur (1,84 zu 1,85). Neben Licht auch Schatten: MV muss mit Konkurrenz und Gästeansprüchen Schritt halten
Die Verbandspräsidentin wies aber auch darauf hin, dass die Untersuchung Schwachstellen des Urlaubslandes offenbart und zudem insgesamt mehr Bereiche zeigt, in denen der Nordosten schlechter als vor sieben Jahren abschneidet, als Bereiche mit einer positiven Tendenz. So erhält das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln nur die Durchschnittsnote 2,47 (2010: 2,26). Deutlich kritischer bewertet werden auch die über die Bäderverkaufsordnung eingeschränkten Öffnungszeiten (2,12 zu 1,99). Auch bei der Erreichbarkeit (2,14 zu 2,09 im Jahr 2010), der Barrierefreiheit (2,29, ohne Vergleichswert) oder der Beschilderung von Wegen (2,18 zu 2,01) besteht Verbesserungsbedarf. Zudem schneiden die Einkaufsmöglichkeiten (2,33 zu 2,13) schwächer ab als 2010. Mit dem Veranstaltungsangebot (2,44 zu 2,14), dem Schlechtwetterangebot (2,94 zu 2,27) und dem Kunst- und Kulturangebot (2,36 zu 2,06) werden überdies Bereiche schlechter bewertet, die zu den Handlungsschwerpunkten in touristischen Regionen und Gemeinden gehören. „Wir müssen die Signale ernst nehmen und wach und aktiv bleiben. Mecklenburg-Vorpommern hat in 25 Jahren viel in seine touristische Infrastruktur investiert. Doch die Ansprüche der Gäste steigen inzwischen offensichtlich schneller, auch weil die Konkurrenz aufgewacht ist.“ Inzwischen etwas mehr Gäste aus den westlichen Bundesländern
Gefestigt hat Mecklenburg-Vorpommern seine Position als gesamtdeutsches Reiseziel. 52 Prozent der deutschen Gäste stammen laut Befragung aus den westlichen Bundesländern, 48 Prozent aus den östlichen Ländern. 2010 war dieses Verhältnis noch umgekehrt. Entsprechend hat sich der Anteil der Erstbesucher von 5,9 Prozent auf 10,0 Prozent verbessert. Zugleich bezeichnen sich deutlich mehr Urlauber als Stammgäste des Landes (42,4 % gegenüber 22,9 % 2010) gegenüber den so genannten Intervallgästen (36,4 %), die ab und zu wiederkehren. „Das Erfolgsrezept lautet, in den bevölkerungsreichen west- und süddeutschen Gegenden um neue Gäste zu werben, ohne die Stammgäste und die nachwachsenden Generationen in Ostdeutschland zu vernachlässigen“, sagte Sylvia Bretschneider. Angeführt wird die Liste der Herkunftsbundesländer von Nordrhein-Westfalen (14,7 %) vor Sachsen (12,4 %), Niedersachsen (11,0 %), Berlin (10,3 %) und Brandenburg (8,3 %). Es folgen Thüringen (6,3 %), Schleswig-Holstein (6,1 %), und Sachsen-Anhalt (5,7 %) vor den Gästen aus dem eigenen Bundesland (5,1 Prozent). Nach wie vor schwächer vertreten sind Gäste aus süddeutschen Bundesländern wie Bayern (3,9 %) oder Rheinland-Pfalz (2,1 %), aber auch aus Hamburg (2,4 %). Sogar leicht gestiegen ist die Dauer des Aufenthaltes. Betrug sie im Jahr 2010 durchschnittlich 8,5 Nächte, sind es nun 8,7 Nächte. Bevorzugt zieht es die Gäste der Befragung zufolge in Hotels (36,2 %) und Ferienwohnungen bzw. Privatquartiere (34,0 %). Abgenommen hat der Anteil der Kur- und Rehakliniken, der bei 5,3 Prozent liegt. Anteil der Familien wächst
Erfreulich ist, dass Mecklenburg-Vorpommern trotz einer insgesamt älter werdenden Klientel den Anteil von Familienurlaubern weiter steigern konnte. Familien und Familienverbände machen 28 Prozent der Gäste aus, das sind sechs Prozentpunkte mehr als 2010. Dazu Sylvia Bretschneider: „In diesen Bereich investiert das Land seit vielen Jahren viel Kraft – im Angebot und in der Werbung und arbeitet damit erfolgreich gegen den Trend an. Während die Zahl von Familien mit Kindern in Deutschland insgesamt rückläufig ist, steigt der Anteil dieser Gästegruppe in Mecklenburg-Vorpommern weiter an. Damit bauen wir zugleich auch die Gäste von morgen auf.“ Die größte Gruppe der Reisenden machen mit 50,0 Prozent nach wie vor Paare aus; 12,0 Prozent der Befragten gaben an, allein zu reisen. Bildungsstand, Einkommen und Alter höher als 2010
Fast 60 Prozent der Befragten (58,4 %) verfügen über einen höheren Bildungsstand mit Abitur bzw. Hochschulabschluss, 2010 lag dieser Anteil noch bei 43 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich damit auch oberhalb des Bundesschnitts von 54,7 Prozent Reisenden mit höheren Abschlüssen. Überdurchschnittlich ist auch der Verdienst der Urlaubsgäste Mecklenburg-Vorpommerns. 40 Prozent haben ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen zwischen 3.000 und 5.000 Euro, 12,6 Prozent sogar von mehr als 5.000 Euro (Vgl. in Deutschland Reisende insgesamt: 12,2 %). 41,2 Prozent haben angegeben, über monatlich zwischen 1.200 und 3.000 Euro netto zu verfügen. Für ihren Urlaubsaufenthalt mit Unterkunft, Dienstleistungen und Einkäufen geben die Gäste durchschnittlich rund 71 Euro pro Tag aus. Eine weitere Erkenntnis der Befragung: Die Gäste altern mit. Das Durchschnittsalter der Urlauber im Nordosten beträgt nunmehr 52,8 Jahre (2010: 48,0 Jahre). Es liegt damit recht deutlich über dem Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung, das im Jahr 2013 laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 44,1 Jahre betrug. Zu beachten ist bei diesem Vergleich, dass Kinder unter 14 Jahre bei der Gästebefragung nicht berücksichtigt wurden. 61 Prozent der nach MV Reisenden sind 50 Jahre oder älter; 21 Prozent sind zwischen 14 und 39 Jahre alt. Dementsprechend sind mehr als ein Viertel der Gäste (26,6 %) im Ruhestand, während Angestellte mit 42,6 Prozent die größte Gruppe bilden. Das Verhältnis von weiblichen zu männlichen Reisenden ist mit 51 zu 49 Prozent ausgeglichen. Gäste suchen Ruhe und schätzen die natürlichen Vorzüge des Landes
Die Entscheidung für Mecklenburg-Vorpommern als Urlaubsregion fällt insbesondere aufgrund der natürlichen Vorzüge des Landes. Drei Viertel der Befragten (72,5 %) fühlen sich von Landschaft und Natur angezogen. Geschätzt werden auch Luft und Klima (59,4 %) sowie Strände und Seen (51,0 %). Ruhe ist fast jedem Zweiten (46,6 %) ein wichtiges Bedürfnis. Zudem zählen für 41,5 Prozent gute Erfahrungen aus der Vergangenheit. Nachtleben, Einkaufsmöglichkeiten und gastronomische Angebote hingegen sind weniger relevant für die Urlaubsentscheidung. Den Gästewünschen entsprechen die Urlaubsarten: Zwei Drittel der MV-Reisenden (66,3 %) verbringen einen Erholungsurlaub. Dahinter stehen Natururlaub (31,2 %) und Badeurlaub (29,4 %). Aktive Urlaubsformen folgen leicht abgesetzt, wobei Radreisen mit 22,1 Prozent Anteil an Bedeutung gewonnen haben und auch Aktiv-Urlaub allgemein (12,5 %) und Wanderurlaub (12,2 %) nennenswerte Anteile verbuchen. Kultururlaub spielt für 10,0 Prozent der MV-Gäste eine Rolle, als Städteurlauber sehen sich 9,8 Prozent. Wellness- und Gesundheitsurlaub sind wie erwartet im Winterhalbjahr von höherer Bedeutung als im Sommer. Mehrfachnennungen waren bei den Fragen dieser Kategorien möglich. Bei den Aktivitäten im Urlaub dominieren die Klassiker: Die Gäste wollen Ausspannen, Flanieren und Spazieren, und sie wollen die Natur aktiv nutzen – beim Schwimmen, Radfahren oder Wandern. Zunehmend wichtiger wird der Genuss regionaler Speisen und Getränke. Eine eher untergeordnete Rolle bei den Aktivitäten spielen kulturelle Angebote. Information im Netz, Buchung direkt bei der Unterkunft
Ein differenziertes Bild ergibt sich bei den Informationsquellen der Urlauber: Vorn rangiert das Internet, über das sich zwei Drittel der Gäste (67,9 %) informieren. Weiterhin wichtig sind jedoch auch gedruckte Informationen in Reiseführern, Broschüren oder Berichten (41,4 %). Daneben zählen auch Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Verwandten (37,3 %). Weniger relevant sind Social-Media-Kanäle (1,9 %) und Messen (0,6 %). Gebucht wird wiederum vornehmlich in der Unterkunft selbst – 61,6 Prozent wählen diesen Weg. Internetportale und Buchungsplattformen folgen mit starkem Zuwachs mit 15,3 Prozent (2010: 2,0 %). Auf Reisebüros und -veranstalter entfallen 8,2 Prozent der Buchungen. Die meisten Buchungen werden per Telefon (38,2 %) und Internet (37,0 %) getätigt. Im Vergleich zur letzten Gästebefragung haben mittel- und langfristige Buchungen deutlich zugenommen – weit mehr als die Hälfte der Urlauber (57,0 %) sichert sich die Unterkunft mindestens zwei Monate vor der Reise, darunter vermutlich viele Stammgäste. Daneben gibt es mit 14,2 Prozent aber auch mehr spontane Gäste, die frühestens eine Woche vor Reiseantritt buchen. Anreise per PKW dominiert
Mehr als 80 Prozent der MV-Gäste reisen auf den Straßen an ihr Urlaubsziel, die meisten per PKW (72,5 %). Leicht rückläufig ist der Anteil der Bahn (9,6 %), gestiegen hingegen sind Reisen per Wohnwagen bzw. Wohnmobil (9,6 %) sowie per Bus (4,7%), was auf die Liberalisierung des Fernbusmarktes und das inzwischen gute Fernbusnetz zurückzuführen ist. Eine untergeordnete Rolle spielen Schiffs- und Fähranreisen (1,1 %) sowie der Flugverkehr (0,5 %).

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