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19. Apr 2017
| Pressemitteilungen
Feature: Schönheitskur für den Platzhirsch
„Wir sind das meistfotografierte Haus in Mecklenburg-Vorpommern.“ Rolf Haug ist sich da absolut sicher. Täglich sieht er Heerscharen von Urlaubern vorbeiflanieren und die Kameras zücken, „selbst nachts stehen manche mit Stativen und Riesenrohren auf der Seebrücke für den ultimativen Schuss.“ Abertausende Fotos landen anschließend in Internet und sozialen Medien, „und auch unsere Gäste versorgen uns ausgesprochen reichhaltig mit Bildmaterial“, schmunzelt der Direktor des Travel Charme Kurhauses Binz.
Ein Schmuckstück aber ist es auch in der Tat – diese Ikone der Bäderarchitektur, die wie kein anderes Haus in Binz mit der Geschichte des Ostseebades verwoben ist. In den Mauern des Prachtbaus mit seinen zwei Fronttürmen, die sowohl vom Strand als auch von der Seeseite als markante Landmarken weithin sichtbar sind, geht man auf Zeitreise zurück ins Kaiserreich, spürt Glanz und Rausch der goldenen 20er Jahre, atmet Tradition und Flair in jedem Winkel des weitläufigen Ensembles.
Ende des 19. Jahrhunderts erlebt das winzige Fischerdorf Binz einen rasanten Aufschwung. Berliner Bankiers investieren in den Ausbau eines Seebades und lassen ein Kurhaus bauen, das im Juli 1890 eröffnet – Kaiserin Auguste Viktoria gehört zu den ersten Gästen. 1906 brennt der Fachwerkbau ab; ein neues Flaggschiff – diesmal aus Stein – muss her und öffnet bereits 1908 mit allem Pomp. Zugleich werden im „Sorrent des Nordens“ immer mehr Sommervillen mit reich verzierten Balkonen, Veranden, Erkern und Türmchen an der Strandpromenade hochgezogen – die Bäderarchitektur hält Einzug in großem Stil und macht Binz berühmt. In den 20er Jahren strömt Prominenz aus Adel und Wirtschaft, Kunst und Kultur in den boomenden Badeort und genießt in vollen Zügen das Leben am Meer. Man trifft sich zu rauschenden Ballnächten im Kurhaussaal, in Varieté und Casino, auf der Terrasse, „dem Balkon von Binz“ und in der sagenhaften Kakadu-Bar.
Den Zweiten Weltkrieg – die Insel Rügen wird kampflos an die Sowjetarmee übergeben und kommt mit einem blauen Auge davon – übersteht das Kurhaus unbeschädigt und dient fortan als Erholungsheim. Die Chance, die Traditionen des alten Seebades neu zu beleben, wird nach der Wende konsequent genutzt: Die Travel Charme Gruppe lässt das Haus 2001 in neuer, alter Schönheit aufleben. Nun ist die Grande Dame der Binzer Bäderarchitektur wieder der Blickfang auf der Promenade und feiert 2008 stolz und schön ihren 100. Geburtstag.
Doch wie das so ist mit den Jahren – das Alter hinterlässt Spuren. Da tut Auffrischung not, doch mit simpler Renovierung sollte es hier nicht getan sein. Eine harmonische Brücke zu schlagen zwischen den großen Traditionen des Hauses und einem neuen Designerlebnis, einen Spagat zu wagen zwischen nostalgisch und topmodern – nicht mehr und nicht weniger war das ehrgeizige Ziel für den aktuellen und größten Facelift des Kurhauses in seiner Geschichte. Und was soll man sagen: Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen.
Wer das mondäne Haus heute betritt, wird überrascht: Durch lichtdurchflutete Empfangs-, Gesellschafts- und Restauranträume, in denen die Farbe Weiß dominiert. Durch eine kunstvoll reduzierte Eleganz wie etwa bei den Kronleuchtern aus Murano-Glas, denen nichts Schweres oder Schwülstiges anhaftet. Oder durch ein einheitliches Licht- und Vorhangkonzept, womit das Kurhaus überall offen und transparent wirkt.
Veränderungen, die nicht nur die Gäste begeistern. Veranstaltungsleiterin Christine Ascher schwärmt so sehr von „ihrem“ Trauzimmer, dass sie selbst gern dort heiraten würde. Sie liebt die dezente Eleganz in Weiß und Creme, die jedes Brautpaar mit Blick auf die Ostsee auch optisch in den siebten Himmel hebt. Marketing Managerin Claudia Haase ist hin und weg von der neuen Kakadu-Lounge – der Publikumsmagnet punktet mit viel Leder und Holz, mit irren Leuchten, die an Vogelkäfige erinnern und schillernden Vorhängen aus spiegelndem Metall. Wagenmeister René Minuth, der vor 45 Jahren seine Lehre im Kurhaus begann, kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen als das neu gestylte Atrium mit den Palmen und Ohrensesseln. Und Direktor Rolf Haug etwa findet die Podeste im Restaurant ganz großartig, mit denen auch Gäste in zweiter Reihe bei Frühstück und Dinner stets den Blick auf Ostsee und Seebrücke haben.
Ein Knüller im gesamten Haus sind die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien aus alten Zeiten. Ob in Atrium oder Zimmerfluren – Stunden könnte man hier verbringen mit Impressionen von einstigem Sommerspaß und in Gesellschaft hübscher Frauen, die kokett mit der Kamera flirten, in züchtigen Kostümen dem sittsamen Bade frönen oder kecke Choreographien am Strand hinlegen. Und wem das eine oder andere Motiv besonders gut gefällt, kann es über den Hotelservice sogar kaufen.
Im Zuge der millionenschweren Schönheitskur wurden schließlich nicht nur sämtliche Zimmer und Suiten auf- und umgemöbelt, selbst die besonders sensible Außenfassade blieb nicht verschont von behutsamer kosmetischer Pflege. Auf das auch in den nächsten 100 Jahren das Kurhaus bleibt, was es ist: Wahrzeichen und Hotel Nummer eins im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen.
Bäderarchitektur:
Bäderarchitektur ist keine Kunstgattung, sondern ein Mix aus Stilen und Epochen. Gemäß den architektonischen Wünschen und Vorlieben flossen Elemente aus Renaissance, Barock, Klassizismus, Gründerzeit und Jugendstil in die Villen der Bauherren ein. Im Ergebnis entstanden prächtige Bauten, die wie Perlenketten entlang vieler Strandpromenaden leuchten. Mit dem typischen Sammelsurium aus diversen Schmuckelementen, von denen Türmchen und Holzloggien mit filigranen Schnitz- oder Metallarbeiten am auffälligsten sind. Woche der Bäderarchitektur:
Vom 1. bis 7. Mai findet in Binz die Woche der Bäderarchitektur statt. Mit Anbaden, Konzerten, Vorträgen, Vernissagen, Foto-Spaziergängen, Führungen, Ausstellungen, Licht- und Akustikinstallationen. Besonderes Highlight: Unter dem Motto „Hereinspaziert in die Villen“ gibt es mehrmals täglich geführte Touren hinter die Fassaden verschiedener Villen, u. a. auch im Kurhaus. Information und Anmeldung:
Haus des Gastes (Kurverwaltung und Touristinfo): 038393 148148 Internet:
Fotos zum Download: (Quelle: E. Eichler)
Bäderarchitektur ist keine Kunstgattung, sondern ein Mix aus Stilen und Epochen. Gemäß den architektonischen Wünschen und Vorlieben flossen Elemente aus Renaissance, Barock, Klassizismus, Gründerzeit und Jugendstil in die Villen der Bauherren ein. Im Ergebnis entstanden prächtige Bauten, die wie Perlenketten entlang vieler Strandpromenaden leuchten. Mit dem typischen Sammelsurium aus diversen Schmuckelementen, von denen Türmchen und Holzloggien mit filigranen Schnitz- oder Metallarbeiten am auffälligsten sind. Woche der Bäderarchitektur:
Vom 1. bis 7. Mai findet in Binz die Woche der Bäderarchitektur statt. Mit Anbaden, Konzerten, Vorträgen, Vernissagen, Foto-Spaziergängen, Führungen, Ausstellungen, Licht- und Akustikinstallationen. Besonderes Highlight: Unter dem Motto „Hereinspaziert in die Villen“ gibt es mehrmals täglich geführte Touren hinter die Fassaden verschiedener Villen, u. a. auch im Kurhaus. Information und Anmeldung:
Haus des Gastes (Kurverwaltung und Touristinfo): 038393 148148 Internet:
Fotos zum Download: (Quelle: E. Eichler)
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19. Apr 2017
Feature: Schönheitskur für den Platzhirsch
„Wir sind das meistfotografierte Haus in Mecklenburg-Vorpommern.“ Rolf Haug ist sich da absolut sicher. Täglich sieht er Heerscharen von Urlaubern vorbeiflanieren und die Kameras zücken, „selbst nachts stehen manche mit Stativen und Riesenrohren auf der Seebrücke für den ultimativen Schuss.“ Abertausende Fotos landen anschließend in Internet und sozialen Medien, „und auch unsere Gäste versorgen uns ausgesprochen reichhaltig mit Bildmaterial“, schmunzelt der Direktor des Travel Charme Kurhauses Binz.
Ein Schmuckstück aber ist es auch in der Tat – diese Ikone der Bäderarchitektur, die wie kein anderes Haus in Binz mit der Geschichte des Ostseebades verwoben ist. In den Mauern des Prachtbaus mit seinen zwei Fronttürmen, die sowohl vom Strand als auch von der Seeseite als markante Landmarken weithin sichtbar sind, geht man auf Zeitreise zurück ins Kaiserreich, spürt Glanz und Rausch der goldenen 20er Jahre, atmet Tradition und Flair in jedem Winkel des weitläufigen Ensembles.
Ende des 19. Jahrhunderts erlebt das winzige Fischerdorf Binz einen rasanten Aufschwung. Berliner Bankiers investieren in den Ausbau eines Seebades und lassen ein Kurhaus bauen, das im Juli 1890 eröffnet – Kaiserin Auguste Viktoria gehört zu den ersten Gästen. 1906 brennt der Fachwerkbau ab; ein neues Flaggschiff – diesmal aus Stein – muss her und öffnet bereits 1908 mit allem Pomp. Zugleich werden im „Sorrent des Nordens“ immer mehr Sommervillen mit reich verzierten Balkonen, Veranden, Erkern und Türmchen an der Strandpromenade hochgezogen – die Bäderarchitektur hält Einzug in großem Stil und macht Binz berühmt. In den 20er Jahren strömt Prominenz aus Adel und Wirtschaft, Kunst und Kultur in den boomenden Badeort und genießt in vollen Zügen das Leben am Meer. Man trifft sich zu rauschenden Ballnächten im Kurhaussaal, in Varieté und Casino, auf der Terrasse, „dem Balkon von Binz“ und in der sagenhaften Kakadu-Bar.
Den Zweiten Weltkrieg – die Insel Rügen wird kampflos an die Sowjetarmee übergeben und kommt mit einem blauen Auge davon – übersteht das Kurhaus unbeschädigt und dient fortan als Erholungsheim. Die Chance, die Traditionen des alten Seebades neu zu beleben, wird nach der Wende konsequent genutzt: Die Travel Charme Gruppe lässt das Haus 2001 in neuer, alter Schönheit aufleben. Nun ist die Grande Dame der Binzer Bäderarchitektur wieder der Blickfang auf der Promenade und feiert 2008 stolz und schön ihren 100. Geburtstag.
Doch wie das so ist mit den Jahren – das Alter hinterlässt Spuren. Da tut Auffrischung not, doch mit simpler Renovierung sollte es hier nicht getan sein. Eine harmonische Brücke zu schlagen zwischen den großen Traditionen des Hauses und einem neuen Designerlebnis, einen Spagat zu wagen zwischen nostalgisch und topmodern – nicht mehr und nicht weniger war das ehrgeizige Ziel für den aktuellen und größten Facelift des Kurhauses in seiner Geschichte. Und was soll man sagen: Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen.
Wer das mondäne Haus heute betritt, wird überrascht: Durch lichtdurchflutete Empfangs-, Gesellschafts- und Restauranträume, in denen die Farbe Weiß dominiert. Durch eine kunstvoll reduzierte Eleganz wie etwa bei den Kronleuchtern aus Murano-Glas, denen nichts Schweres oder Schwülstiges anhaftet. Oder durch ein einheitliches Licht- und Vorhangkonzept, womit das Kurhaus überall offen und transparent wirkt.
Veränderungen, die nicht nur die Gäste begeistern. Veranstaltungsleiterin Christine Ascher schwärmt so sehr von „ihrem“ Trauzimmer, dass sie selbst gern dort heiraten würde. Sie liebt die dezente Eleganz in Weiß und Creme, die jedes Brautpaar mit Blick auf die Ostsee auch optisch in den siebten Himmel hebt. Marketing Managerin Claudia Haase ist hin und weg von der neuen Kakadu-Lounge – der Publikumsmagnet punktet mit viel Leder und Holz, mit irren Leuchten, die an Vogelkäfige erinnern und schillernden Vorhängen aus spiegelndem Metall. Wagenmeister René Minuth, der vor 45 Jahren seine Lehre im Kurhaus begann, kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen als das neu gestylte Atrium mit den Palmen und Ohrensesseln. Und Direktor Rolf Haug etwa findet die Podeste im Restaurant ganz großartig, mit denen auch Gäste in zweiter Reihe bei Frühstück und Dinner stets den Blick auf Ostsee und Seebrücke haben.
Ein Knüller im gesamten Haus sind die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien aus alten Zeiten. Ob in Atrium oder Zimmerfluren – Stunden könnte man hier verbringen mit Impressionen von einstigem Sommerspaß und in Gesellschaft hübscher Frauen, die kokett mit der Kamera flirten, in züchtigen Kostümen dem sittsamen Bade frönen oder kecke Choreographien am Strand hinlegen. Und wem das eine oder andere Motiv besonders gut gefällt, kann es über den Hotelservice sogar kaufen.
Im Zuge der millionenschweren Schönheitskur wurden schließlich nicht nur sämtliche Zimmer und Suiten auf- und umgemöbelt, selbst die besonders sensible Außenfassade blieb nicht verschont von behutsamer kosmetischer Pflege. Auf das auch in den nächsten 100 Jahren das Kurhaus bleibt, was es ist: Wahrzeichen und Hotel Nummer eins im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen.
Bäderarchitektur:
Bäderarchitektur ist keine Kunstgattung, sondern ein Mix aus Stilen und Epochen. Gemäß den architektonischen Wünschen und Vorlieben flossen Elemente aus Renaissance, Barock, Klassizismus, Gründerzeit und Jugendstil in die Villen der Bauherren ein. Im Ergebnis entstanden prächtige Bauten, die wie Perlenketten entlang vieler Strandpromenaden leuchten. Mit dem typischen Sammelsurium aus diversen Schmuckelementen, von denen Türmchen und Holzloggien mit filigranen Schnitz- oder Metallarbeiten am auffälligsten sind. Woche der Bäderarchitektur:
Vom 1. bis 7. Mai findet in Binz die Woche der Bäderarchitektur statt. Mit Anbaden, Konzerten, Vorträgen, Vernissagen, Foto-Spaziergängen, Führungen, Ausstellungen, Licht- und Akustikinstallationen. Besonderes Highlight: Unter dem Motto „Hereinspaziert in die Villen“ gibt es mehrmals täglich geführte Touren hinter die Fassaden verschiedener Villen, u. a. auch im Kurhaus. Information und Anmeldung:
Haus des Gastes (Kurverwaltung und Touristinfo): 038393 148148 Internet:
Fotos zum Download: (Quelle: E. Eichler)
Bäderarchitektur ist keine Kunstgattung, sondern ein Mix aus Stilen und Epochen. Gemäß den architektonischen Wünschen und Vorlieben flossen Elemente aus Renaissance, Barock, Klassizismus, Gründerzeit und Jugendstil in die Villen der Bauherren ein. Im Ergebnis entstanden prächtige Bauten, die wie Perlenketten entlang vieler Strandpromenaden leuchten. Mit dem typischen Sammelsurium aus diversen Schmuckelementen, von denen Türmchen und Holzloggien mit filigranen Schnitz- oder Metallarbeiten am auffälligsten sind. Woche der Bäderarchitektur:
Vom 1. bis 7. Mai findet in Binz die Woche der Bäderarchitektur statt. Mit Anbaden, Konzerten, Vorträgen, Vernissagen, Foto-Spaziergängen, Führungen, Ausstellungen, Licht- und Akustikinstallationen. Besonderes Highlight: Unter dem Motto „Hereinspaziert in die Villen“ gibt es mehrmals täglich geführte Touren hinter die Fassaden verschiedener Villen, u. a. auch im Kurhaus. Information und Anmeldung:
Haus des Gastes (Kurverwaltung und Touristinfo): 038393 148148 Internet:
Fotos zum Download: (Quelle: E. Eichler)
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12. Apr 2017
| Pressemitteilungen
Feature: Wo Fischers Fritze frische Fische fischt
5 Uhr 45. Wenn die Sonne aufgeht über Rügen, beginnt die Arbeit für Roberto Brandt. Per Holzkutter und mit Zwei-Mann-Crew geht es auf See, zum Fischzug vor den Stränden von Binz, Sellin, Baabe und Göhren. Knapp 20 Minuten fahren sie vom Ufer bis zu den Aalreusen. Die Fische werden gleich an Bord sortiert – unter den Augen der hungrigen Möwen. Die zweite Tour führt weiter hinaus auf die See. Mit dem großen Aluminiumboot holen sie die 500 Meter langen Netze ein und setzen sie neu – das allein dauert eine geschlagene Stunde. Und lohnt sich heute kaum: Im Netz zappelt nur wenig Silber.
Kaum ein Beruf an der Küste ist typischer ist als der des Fischers. Am Strand, im Hafen, weit draußen auf dem Meer oder dem Bodden – überall entdeckt man Boote, Netze, Reusen und anderes Fischereigerät. Doch was da eigentlich beim Fang unter Wasser geschieht, wie der Fisch in die Netze gelangt, welchen Zweck Schwimmkörper, Pfähle, Fähnchen, Anker und Leinen haben, wissen nur wenige. Jeder Fischer hingegen kennt seine Fanggründe sehr genau. Er weiß exakt wo, mit welchem Gerät und zu welcher Jahreszeit er Hecht, Zander, Barsch, Hering oder Hornfisch fangen kann. Ergo sorgt er täglich für frischen Nachschub – im doppelten Sinn.
Doch während die Nachfrage nach hochwertigem lokalen Fisch immer mehr brummt, geht es mit dem altehrbaren Handwerk des traditionellen Küstenfischers seit geraumer Zeit abwärts. Waren allein in Baabe 1990 noch 15 Berufsfischer aktiv, sind heute nur noch Roberto Brandt, sein Sohn und ein Kollege übrig, Und selbst für sie wird es immer enger – durch Fang-quoten, Schutzzonen, Schonzeiten. „Vor wenigen Jahren hatte ich noch eine Heringsquote von 30 Tonnen“, erzählt Roberto, „das hat für mich gereicht. Jetzt sind wir runter auf 17 Tonnen ….“
Brandt jammert nicht, er kompensiert den Verlust. Mit Strandkorbverleih und Strandverkauf meerwasserfrisch aus dem Boot. Mit Räucherfisch aus eigenem Ofen und eigenem Lokal in Baabe, in dem Fischers Fru ausschließlich serviert, was ihr Mann jeden Morgen mitbringt aus dem Meer. Die Küche ist einfach, ehrlich und gut: Flunder mit Zitrone und Bratkartoffeln. Hornfischrogen, in Mehl und Salz gewendet und gebraten. Je nach Jahreszeit Hering, Dorsch und Steinbutt. Dazu ein Stralsunder „Störtebeker“, das „Bier der Gerechten“ – das passt perfekt. In der Ladentheke liegt Geräuchertes und Mariniertes sowie Frischfisch – der wird auf Wunsch für die Heimfahrt „reisefertig“ verpackt.
Generell gilt: Wer frischen Fisch zu Tisch essen möchte, wird in den einfachen Dorfgaststätten schon mal bestens bedient. Strandcafé in Thiessow, Fähreck in Trent, Kliesows Reuse in Middelhagen, Gasthaus Schilling in Schaprode oder das Bistro von Fischer Peters in Polchow – sie alle arbeiten direkt mit den Fischern im Ort zusammen und sind flexibel: Was es frisch gibt, steht auf einer Tafel am Straßenrand. Den unermüdlichen Arbeitern des Meeres wiederum setzte die Fotografin Iwona Knorr ein Denkmal. Über Jahre begleitete sie die Strand- und Küstenfischer auf Rügen mit ihrer Kamera, im Ergebnis entstand ein großartiger Bildband über stolze, wettergegerbte Menschen, „die eine anstrengende Arbeit ausüben ohne sichere Aussicht auf Belohnung. Und das aus tiefer Überzeugung, mit großer Ruhe und Verlässlichkeit .“
Sie alle – der Fisch und die Fischer, der Fischgenuss und die Menschen, die ihn jeden Tag vor Ort erst möglich machen – stehen im Fokus, wenn Rügen vom 28. April bis 7. Mai seine Fisch(er)tage feiert. Mit Heringsfesten in Altefähr am Strelasund, wo der Fisch quasi direkt am Fangort genossen wird sowie in Göhren auf dem Mönchgut, wo rund um das Museumsschiff „Luise“ etwa um den Titel des Fischsuppenkönigs wettgekocht wird. Mit Grillfesten in Sassnitz bei der Kutter- und Küstenfisch Manufaktur und am Hafen Schaprode, wo die Hiddenseer Kutterfischer täglich ihren Fang entladen.
In Middelhagen geht es dann zum Fischbüfett in den „Storchenhof“ und in Thiessow zur Fischereigenossenschaft Leuchtfeuer, in der sieben Haupterwerbsfischer täglich ihren Fang direkt vom Kutter verkaufen. Auf dem Mönchgut widmet sich eine Wanderung dem Thema Küstenfischerei, und direkten Draht zu Fischern findet man im Kult-Imbiss von Jürgen Kuse in Binz und beim Klönsnack mit Roberto Brandt in Baabe. Auf der dortigen Promenade werden die Fisch(er)tage übrigens auch eröffnet – mit der Open Air Ausstellung „Am Meer bei den Baaber Fischern“. Eine Hommage von Iwona Knorr mit 32 eindrucksvollen Fischerporträts; über QR Codes können zudem Videos zu deren Arbeit aufgerufen werden.
Nicht zuletzt führt der Themenradweg „Das Silber des Meeres“ zu Häfen, Fischern, Fischräuchereien und natürlich einer breiten Palette an Fischgerichten– vom klassischen Brötchen bis zur exklusiven Feinschmeckerplatte. Der Rundweg informiert über Fanggemeinschaften, Fangmethoden und die bis heute lebendige Tradition, Fisch durch Salzen, Einlegen und Räuchern besonders haltbar und schmackhaft zu machen. Und schließlich komplettieren das Hafen- und Fischereimuseum in Sassnitz, das Seefahrerhaus in Sellin, die Mönchguter Museen in Göhren und die „Lütt Partie“ in Neuendorf auf Hiddensee den intensiven Ausflug in die ganz und gar eigene Welt der Fischer auf Rügen.
Fisch(er)tage:
28.04. bis 07.05. auf ganz Rügen, alle Infos zum Event unter ; Themenradweg „Silber des Meeres“ ; Roberto Brandt auf zumfischer.de; Bilder von Iwona Knorr auf Weitere Informationen: ,
28.04. bis 07.05. auf ganz Rügen, alle Infos zum Event unter ; Themenradweg „Silber des Meeres“ ; Roberto Brandt auf zumfischer.de; Bilder von Iwona Knorr auf Weitere Informationen: ,
4 min
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12. Apr 2017
Feature: Wo Fischers Fritze frische Fische fischt
5 Uhr 45. Wenn die Sonne aufgeht über Rügen, beginnt die Arbeit für Roberto Brandt. Per Holzkutter und mit Zwei-Mann-Crew geht es auf See, zum Fischzug vor den Stränden von Binz, Sellin, Baabe und Göhren. Knapp 20 Minuten fahren sie vom Ufer bis zu den Aalreusen. Die Fische werden gleich an Bord sortiert – unter den Augen der hungrigen Möwen. Die zweite Tour führt weiter hinaus auf die See. Mit dem großen Aluminiumboot holen sie die 500 Meter langen Netze ein und setzen sie neu – das allein dauert eine geschlagene Stunde. Und lohnt sich heute kaum: Im Netz zappelt nur wenig Silber.
Kaum ein Beruf an der Küste ist typischer ist als der des Fischers. Am Strand, im Hafen, weit draußen auf dem Meer oder dem Bodden – überall entdeckt man Boote, Netze, Reusen und anderes Fischereigerät. Doch was da eigentlich beim Fang unter Wasser geschieht, wie der Fisch in die Netze gelangt, welchen Zweck Schwimmkörper, Pfähle, Fähnchen, Anker und Leinen haben, wissen nur wenige. Jeder Fischer hingegen kennt seine Fanggründe sehr genau. Er weiß exakt wo, mit welchem Gerät und zu welcher Jahreszeit er Hecht, Zander, Barsch, Hering oder Hornfisch fangen kann. Ergo sorgt er täglich für frischen Nachschub – im doppelten Sinn.
Doch während die Nachfrage nach hochwertigem lokalen Fisch immer mehr brummt, geht es mit dem altehrbaren Handwerk des traditionellen Küstenfischers seit geraumer Zeit abwärts. Waren allein in Baabe 1990 noch 15 Berufsfischer aktiv, sind heute nur noch Roberto Brandt, sein Sohn und ein Kollege übrig, Und selbst für sie wird es immer enger – durch Fang-quoten, Schutzzonen, Schonzeiten. „Vor wenigen Jahren hatte ich noch eine Heringsquote von 30 Tonnen“, erzählt Roberto, „das hat für mich gereicht. Jetzt sind wir runter auf 17 Tonnen ….“
Brandt jammert nicht, er kompensiert den Verlust. Mit Strandkorbverleih und Strandverkauf meerwasserfrisch aus dem Boot. Mit Räucherfisch aus eigenem Ofen und eigenem Lokal in Baabe, in dem Fischers Fru ausschließlich serviert, was ihr Mann jeden Morgen mitbringt aus dem Meer. Die Küche ist einfach, ehrlich und gut: Flunder mit Zitrone und Bratkartoffeln. Hornfischrogen, in Mehl und Salz gewendet und gebraten. Je nach Jahreszeit Hering, Dorsch und Steinbutt. Dazu ein Stralsunder „Störtebeker“, das „Bier der Gerechten“ – das passt perfekt. In der Ladentheke liegt Geräuchertes und Mariniertes sowie Frischfisch – der wird auf Wunsch für die Heimfahrt „reisefertig“ verpackt.
Generell gilt: Wer frischen Fisch zu Tisch essen möchte, wird in den einfachen Dorfgaststätten schon mal bestens bedient. Strandcafé in Thiessow, Fähreck in Trent, Kliesows Reuse in Middelhagen, Gasthaus Schilling in Schaprode oder das Bistro von Fischer Peters in Polchow – sie alle arbeiten direkt mit den Fischern im Ort zusammen und sind flexibel: Was es frisch gibt, steht auf einer Tafel am Straßenrand. Den unermüdlichen Arbeitern des Meeres wiederum setzte die Fotografin Iwona Knorr ein Denkmal. Über Jahre begleitete sie die Strand- und Küstenfischer auf Rügen mit ihrer Kamera, im Ergebnis entstand ein großartiger Bildband über stolze, wettergegerbte Menschen, „die eine anstrengende Arbeit ausüben ohne sichere Aussicht auf Belohnung. Und das aus tiefer Überzeugung, mit großer Ruhe und Verlässlichkeit .“
Sie alle – der Fisch und die Fischer, der Fischgenuss und die Menschen, die ihn jeden Tag vor Ort erst möglich machen – stehen im Fokus, wenn Rügen vom 28. April bis 7. Mai seine Fisch(er)tage feiert. Mit Heringsfesten in Altefähr am Strelasund, wo der Fisch quasi direkt am Fangort genossen wird sowie in Göhren auf dem Mönchgut, wo rund um das Museumsschiff „Luise“ etwa um den Titel des Fischsuppenkönigs wettgekocht wird. Mit Grillfesten in Sassnitz bei der Kutter- und Küstenfisch Manufaktur und am Hafen Schaprode, wo die Hiddenseer Kutterfischer täglich ihren Fang entladen.
In Middelhagen geht es dann zum Fischbüfett in den „Storchenhof“ und in Thiessow zur Fischereigenossenschaft Leuchtfeuer, in der sieben Haupterwerbsfischer täglich ihren Fang direkt vom Kutter verkaufen. Auf dem Mönchgut widmet sich eine Wanderung dem Thema Küstenfischerei, und direkten Draht zu Fischern findet man im Kult-Imbiss von Jürgen Kuse in Binz und beim Klönsnack mit Roberto Brandt in Baabe. Auf der dortigen Promenade werden die Fisch(er)tage übrigens auch eröffnet – mit der Open Air Ausstellung „Am Meer bei den Baaber Fischern“. Eine Hommage von Iwona Knorr mit 32 eindrucksvollen Fischerporträts; über QR Codes können zudem Videos zu deren Arbeit aufgerufen werden.
Nicht zuletzt führt der Themenradweg „Das Silber des Meeres“ zu Häfen, Fischern, Fischräuchereien und natürlich einer breiten Palette an Fischgerichten– vom klassischen Brötchen bis zur exklusiven Feinschmeckerplatte. Der Rundweg informiert über Fanggemeinschaften, Fangmethoden und die bis heute lebendige Tradition, Fisch durch Salzen, Einlegen und Räuchern besonders haltbar und schmackhaft zu machen. Und schließlich komplettieren das Hafen- und Fischereimuseum in Sassnitz, das Seefahrerhaus in Sellin, die Mönchguter Museen in Göhren und die „Lütt Partie“ in Neuendorf auf Hiddensee den intensiven Ausflug in die ganz und gar eigene Welt der Fischer auf Rügen.
Fisch(er)tage:
28.04. bis 07.05. auf ganz Rügen, alle Infos zum Event unter ; Themenradweg „Silber des Meeres“ ; Roberto Brandt auf zumfischer.de; Bilder von Iwona Knorr auf Weitere Informationen: ,
28.04. bis 07.05. auf ganz Rügen, alle Infos zum Event unter ; Themenradweg „Silber des Meeres“ ; Roberto Brandt auf zumfischer.de; Bilder von Iwona Knorr auf Weitere Informationen: ,
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07. Apr 2017
| Neues aus den Regionen
Binz lädt zur Woche der Bäderarchitektur ein
Einen Blick in die Bädervillen von Binz gibt es für Gäste des Ostseebades vom 1. bis zum 7. Mai. Dann nämlich lädt die Kurverwaltung zur Woche der Bäderarchitektur in den mondänen Ort ein. In Binz finden sich unzählige Beispiele dieses Architekturstils, der streng genommen ein Mix aus Klassizismus, Neobarock und Jugendstil ist. Erker, Balkone und Veranden schmücken die Villen, die wie Perlen an einer Kette aufgereiht an der Strandpromenade alle Blicke auf sich ziehen. Führungen zur Geschichte der Bäderarchitektur, Foto-Spaziergänge mit dem Titel „Binzer Villen im Abendlicht“ und Vorträge stehen auf während der Woche der Bäderarchitektur auf dem Programm. Darüber hinaus können sich Gäste im Besucherzentrum des Kleinbahnhofes beispielsweise die Ausstellung „Binzer Villen gestern und heute“ ansehen. Zudem gibt es am 5. und 6. Mai eine Klang- und Lichtinstallation am Kurplatz. Zum Auftakt treffen sich Einheimische und Gäste am 1. Mai zum traditionellen Anbaden am Strand unterhalb des Kurplatzes. Das Programm ist unter zu finden. Unterkünfte vermittelt die Tourismuszentrale Rügen unter .
51 sek
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07. Apr 2017
| Neues aus den Regionen
Vom Schlossgarten bis zum Fliegerhorst
Für jeden Geschmack das passende Festival: Unter hat der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin besondere Festivals in um Schwerin gelistet. Besonders deshalb, weil die Kulisse einzigartig ist und von der schattigen Waldlichtung über einen ehemaligen Fliegerhorst bis hin zum herrschaftlichen Schlossgarten reicht. Im Folgenden eine Auswahl:
Wo sonst Segelflieger ihre Runden, wummern einmal im Jahr tiefe Bässe über das Feld. Mehr als 40.000 Freunde der elektronischen Tanzmusik treffen sich jährlich zum Airbeat-One-Festival in Neustadt-Glewe, einem der größten Dance-Festivals in Norddeutschland. Drei Tage (und Nächte) lang wird vom 13. bis 16. Juli 2017 auf dem ehemaligen Fliegerhorst ausgelassen gefeiert und getanzt. Das Open Air kann in seiner 16. Ausgabe mit geballter DJ-Prominenz aufwarten. Zu den Headlinern gehören unter anderem Armin van Buuren, Hardwell, Paul Kalkbrenner, Tiësto, Gestört aber Geil, Felix Jaehn oder Dimitri Vegas und Like Mike. Insgesamt können Freunde elektronischer Beats zu etwa 120 Acts auf fünf Bühnen feiern. Besucher, die auch in Festivallaune nicht auf Komfort verzichten möchten, übernachten in einem der Luxuszelte oder in einer mobilen Lodge mit Bett, Strom, Ventilator und Kühlschrank.
Ein Musical von Weltrang in einer spektakulären Umgebung erwartet Besucher der diesjährigen Schlossfestspiele Schwerin 30. Juni bis 6. August 2017. Gegenüber vom Schloss und mit Blick auf den Schweriner See präsentiert das Mecklenburgische Staatstheater zum 25. Jubiläum der Schlossfestspiele das Leonard Bernsteins Musical West Side Story.
Von Juni bis September 2017 erklingen die Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern an außergewöhnlichsten Spielstätten, darunter Gutshäuser, Scheunen, Schlösser und Kirchen. Auf dem Landgestüt in Redefin sind am 25. Juni beispielsweise die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Gustavo Dudamel zu Gast. Auch sommerlich-leichte Veranstaltungen und Ausflüge in Bereiche jenseits der Klassik gehören ins Festspielprogramm. Beim zweiten Fahrradkonzert in Schwerin fahren die Besucher mit dem Rad von Bühne zu Bühne (9.7.). Das größte Open Air der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ist das Kleine Fest im großen Park (11./12.08.). Zahlreiche Künstler bevölkern an beiden Festtagen die mehr als 20 Bühnen im weitläufigen Park des Ludwigsluster Barockschlosses. Alle Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in Westmecklenburg und darüber hinaus gibt es unter www.festspiele-mv.de.
Vom 27. bis 30. Juli 2017 findet zum dritten Mal das „Because We Are Friends Festival“ in Jesendorf bei Wismar statt. Liebhaber elektronischer Musik tanzen vier Tage zu angesagten Live-Acts aus der Techno- und House-Szene, darunter Fjaak, Matthias Meyer, Umami, Mollono.Bass und Ava Asante oder Be Svendsen. Des Weiteren gibt es eine Bühne mit einem umfangreichen musikalischen Kontrastprogramm von Hip-Hop bis Trashmusik. Das Besondere am Festival sind die Liebe zum Detail und der Nachhaltigkeitsgedanke. Hier kommen vegetarische und vegane Gerichte zu fairen Preisen auf den Tisch. Die Bühnen, Deko sowie Chillout-Bereiche werden in Handarbeit aus Holz gefertigt.
Nach dem Vorbild englischer Promenadenkonzerte werden einige der schönsten Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommerns jeden Sommer zur imposanten Kulisse für die „MeckProms-Konzerte“ der Mecklenburgischen Staatskapelle. Ob mit Weißwein, belegten Brötchen oder Kuchen – in ungezwungener Picknickatmosphäre erwartet Besucher erfrischender Klassikgenuss. Die Konzertreihe sorgt mit einer leichten und unterhaltsamen Mischung aus Oper, Operette, Musical, Filmmusik und Sinfoniekonzert für stimmungsvolle Abende. Der Auftakt für die „MeckProms“ am 18. Juli 2017 findet traditionell auf der Freilichtbühne im Schweriner Schlossgarten statt. Weitere Stationen sind die Schlossparks von Bothmer (23.7.), Ludwigslust (30.07.) und Güstrow (1.8.).
Im historischen Freilichtmuseum Schwerin-Mueß – umgeben von alten Bauernhäusern und Streuobstwiesen – findet der Festivalsommer in Mecklenburg-Schwerin mit dem Windros-Festival vom 8. bis 10. September 2017 seinen stimmgewaltigen Abschluss. Hier trifft sich die internationale Folk-Szene. Zudem gibt es Workshops, Tanzveranstaltungen und Vorträge rund um diese Musikrichtung.
Weitere Informationen:
3 min
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07. Apr 2017
| Neues aus den Regionen
Oster-Kunstauktion auf dem Darß
Osterspaziergang mit Kunsterwerb: Im Ostseebad Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst werden am 15. April 70 Kunstwerke versteigert. Zwei Jubiläen – die Gründung der Künstlerkolonie Ahrenshoop vor 125 Jahren und das 150-jährige Bestehen des Vereins Berliner Künstlerinnen (VdBK) – bestimmten die Auswahl der Bilder, die im Hotel Fischerwiege zur Versteigerung kommen. Mit dabei sind Werke von Dora Hitz, Julie Wolfthorn, Paul Müller-Kaempff oder Karl Lorenz Rettich. Am 8. und 9. April sowie am 14. und 15. April zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr können die Bilder vorbesichtigt werden. Die Auktion beginnt am 15. April um 17.00 Uhr. Darüber hinaus sind alle Werke unter anzusehen. Unterkünfte sowie weitere Information zu Veranstaltungen in der Künstlerkolonie Ahrenshoop vermittelt der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst unter .
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07. Apr 2017
| Neues aus den Regionen
20 Prozent Rabatt für Schnellentscheider
Mit einer Preisvorteilsaktion starten die Jugendherbergen im Nordosten in die neue Saison. Auf alle Buchungen mit Reisetermin im April erhalten Gäste 20 Prozent Rabatt auf Unterkunfts- und Verpflegungsleistungen. Perfekt, um noch während der Osterferien oder am verlängerten Mai-Wochenende (28. April bis 1. Mai 2017) einen Kurztrip ans Meer zu unternehmen. Wer von dem Angebot Gebrauch macht, hat dieses Frühjahr gleich doppelt Glück: Umfangreiche Modernisierungen und jede Menge neue Erlebnisangebote erhöhen die Qualität der Bettenhäuser und sind Garant für noch mehr Erholung.
Familien, die mit Kind und Kegel eine Reise Richtung Ostsee planen, sollten eine der vielen „Familien|Jugendherbergen“ als Ziel ihrer Wahl erklären. Ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel für geprüften Familienurlaub können sich Groß und Klein zum Beispiel in der Jugendherberge Zingst auf separate Aufenthaltsräume, Accessoires wie Hochstühle, Wickelauflagen oder Kleinkindbetten sowie auf Spielemöglichkeiten freuen. Für genügend Abwechslung sorgen dabei speziell auf Familien ausgerichtete Abenteuer wie Zeesbootfahrten und Fahrradtouren. Fünf Übernachtungen inklusive Halbpension sind in der Jugendherberge Zingst ab 169 Euro pro Person buchbar.
Aktivurlauber sind unter anderem in der Jugendherberge Mirow willkommen. Während eines dreitägigen Outdoor-Wochenendes lernen Kinder und Erwachsene die facettenreiche Mecklenburgische Seenplatte kennen und schnuppern Wikingerluft am Mirower See. Kanu-Ausfahrten, Grillabenteuer und Erlebnisse open air können ab 85 Euro pro Person mit Vollpension gebucht werden.
Für den kurzen Tapetenwechsel zwischendurch bieten sich die Schnupper-Wochenenden der Jugendherbergen an. Neben zwei Übernachtungen von Freitag bis Sonntag inklusive Halbpension erwartet Gäste dabei ein abwechslungsreiches Freizeitangebot. Die Jugendherberge in Barth bietet auch Reitstunden an, in Mirow geht es auf Entdeckungsreise mit GPS-Gerät und Wasserratten werden in der Jugendherberge Sellin auf Rügen mit einem Besuch im Erlebnisbad belohnt. Der Kurztrip an die Küste ist ab 59 Euro pro Person buchbar.
Alles Infos zum Aktionsangebot sowie Inspirationen zum Saisonstart in den Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern sind unter zu finden.
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07. Apr 2017
| Neues aus den Regionen
Angrillen, Anbaden, Anpaddeln
Unter dem Titel „Ansommern“ locken Veranstalter vom Fleesensee bis hin zur Feldberger Seenlandschaft von Mai bis Juli in die Mecklenburgische Seenplatte. Gäste können dann unter anderem auf der Wassersportmesse „Müritz Inwater Boatshow“ zum Kapitän werden, auf der Mittsommerremise – der Nacht der Guts- und Herrenhäuser – zum Kulturschwärmer avancieren oder mit dem 48-Stunden-Ticket auf Entdeckungstour zu rund 15 Orten gehen. Alle Angebote zum Ansommern hat der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte jetzt in einer Broschüre mit dem Titel „Ansommern 2017“ verpackt. Die Broschüre informiert unter anderem über beliebte Radrouten beispeilsweise im Müritz-Nationalpark, „Angelreviere im Land der 1000 Seen“, Badestellen an Natursee, Veranstaltungen im Frühsommer oder Übernachtungsmöglichkeiten. Darüber hinaus gibt es Informationen zur autofreien Anreise mit dem Berlin-Brandenburg-Ticket (BBT). Ausschließlich im Ansommern-Zeitraum vom 7. bis 30. Juni 2017 gestatten Verkehrsgesellschaften in Mecklenburg-Vorpommern den mit dem BBT an- oder abreisenden Gästen am Gültigkeitstag des Tickets eine kostenfreie regionale Mobilität auf ausgewählten Verbindungen. Gäste können so auch die Urlaubsorte Feldberg, Wesenberg, Mirow und Rechlin ohne Aufpreis erreichen. Alle Tipps zur autofreien Anreise sind unter zu finden. Die Broschüre kann kostenlos beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter www.mecklenburgische-seenplatte bestellt werden.
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31. Mär 2017
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News März +++
Mit dem kostenlosen „Marco Polo travel magazine“ Mecklenburg-Vorpommern für iPad und Android-Tablets können Reiselustige den Nordosten ab sofort mit allen Sinnen erleben: Reportagen und Urlaubstipps zum Aktiv- und Familienurlaub sowie Kultur- und Städtereisen werden von Videos, Bildershows und 360-Grad-Panoramen begleitet und bieten so eine virtuelle Einstimmung auf den Urlaub. Die Städte Schwerin und Güstrow etwa laden Genießer zu einem perfekten Tag rund um ihre prächtigen Schlösser ein, durch die im Video unter anderem der Großherzog persönlich führt. Die Insel Rügen stellt ihre ursprüngliche Halbinsel Mönchgut bei einer entspannten Radtour vor, per 360-Grad-Panoramafoto kann der User in das auf der Strecke liegende Schulmuseum eintreten. Darüber hinaus präsentieren sich mehr als 30 touristische Anbieter, darunter alle Regionen und größeren Städte mit Neuigkeiten, Tipps und Geschichten. Das E-Magazin steht unter zum Herunterladen bereit. Das gedruckte Urlaubsmagazin kann kostenlos unter bestellt werden.
Die erste landesweite Imagebroschüre „Urlaub für Alle“ in Mecklenburg-Vorpommern informiert Reiseinteressierte ab sofort über barrierefreie Angebote im Nordosten. Nutzer finden in dem 66-seitigen Heft beispielsweise Informationen zu den Städten Rostock oder Wismar sowie zu den Regionen Mecklenburgische Seenplatte oder Rügen. Die Palette der Angebote reicht von einem Segelkurs in Plau am See bis hin zu den Ferienwohnungen Ostseespeicher bei Wismar, die Komfort für alle Personengruppen bieten. Damit auch Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen die Broschüre nutzen können, sind die Inhalte in Schriftgröße 14 abgebildet. Per QR-Code kann auf eine Audiodatei zurückgegriffen werden, die beispielsweise auch Audiodeskriptionen der abgebildeten Fotos enthält. Die Texte sind darüber hinaus in leichter Sprache verfasst, um Gästen mit kognitiver Behinderung die Nutzung zu vereinfachen. Das Heft wurde vom Landestourismusverband im Rahmen des Projektes „Reisen für Alle“ herausgegeben, in dem der Verband gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband MV bis zum März 2019 verstärkt barrierefreies Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern bewirbt. Die Broschüre kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 4030500 oder unter bestellt und angesehen werden. Weitere Informationen:
Mit insgesamt 32 zertifizierten Betrieben ist das Ostseeheilbad Zingst als erste Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Qualitätssiegel „Q“ der Initiative „ServiceQualität Deutschland“ (SQD) ausgezeichnet worden. Diese zeichnet Betriebe aus, die ein durch die Initiative vorgegebenes Qualitätsmanagement-System durchlaufen und die Servicequalität in ihrem Betrieb durch dieses verbessert haben. Um als Service-Q Gemeinde zertifiziert zu werden, benötigt es 15 zertifizierte Betriebe, Zingst erfüllt die Bedingungen mit mehr als doppelt so vielen Betrieben demnach in hohem Maße. Allein 68 Mitarbeiter sind als Service-Coach ausgebildet. Das Ostseeheilbad hat in seinem Tourismuskonzept neben den Hauptthemen Natur, Fotografie und Gesundheit die stete Verbesserung der Servicequalität festgeschrieben. Prüfstelle für die Zertifizierung in Mecklenburg-Vorpommern ist der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen:
Die Peeneregion in Vorpommern gehört zu den 15 nachhaltigsten Reisezielen in Deutschland. Dies ist Ergebnis des Wettbewerbs „Nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/2017“ des Deutschen Tourismusverbandes in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz. Die Destinationen wurden anhand von 40 Kriterien des Praxisleitfadens „Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“ des Deutschen Tourismusverbandes bewertet. So muss die Destination unter anderem über Möglichkeiten der umweltfreundlichen Mobilität informieren und dabei unterstützen, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bei den Gästen zu steigern. Es müssen Kooperationen zwischen Verantwortlichen des Tourismus und Naturschutzes bestehen und regionale Akteure und deren Produkte müssen von der touristischen Dienstleistungskette unterstützt werden. Weitere Informationen: ,
Bereits zum 23. Mal lockt die landesweite Veranstaltung „KunstOffen“ mehrere Tausend Besucher nach Mecklenburg-Vorpommern. Allein in Mecklenburg öffnen am Pfingstwochenende 374 Künstler an 229 Standorten ihre Galerien, Werkstätten und Ateliers. Im Zeichen der Kunst laden die Tourismusverbände Mecklenburgischer Ostseebäder und Mecklenburg-Schwerin zu einer Pressereise vom 2. bis 5. Juni 2017 ein. Die Reise führt zu noch unbekannten Künstlern in Mecklenburg, denen die Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen dürfen. Darüber hinaus werden Einblicke in die lebendige Kunstszene Mecklenburgs gegeben: So geht es in renommierte Kunstmuseen wie die Galerie Alte & Neue Meister Schwerin und das nahegelegene Schloss Wiligrad. Außerdem wandeln die Teilnehmer auf den Spuren Ernst Barlachs durch Güstrow und besuchen die mecklenburgische Künstlerkolonie Schwaan. Anmeldungen sind bis zum 21. April unter der Telefonnummer 0381 80892673 und per E-Mail an presse@ostseeferien.de möglich. Weitere Informationen zur Veranstaltung:
+++ Erste Imagebroschüre für barrierefreies Reisen in Mecklenburg-Vorpommern erschienen +++
Die erste landesweite Imagebroschüre „Urlaub für Alle“ in Mecklenburg-Vorpommern informiert Reiseinteressierte ab sofort über barrierefreie Angebote im Nordosten. Nutzer finden in dem 66-seitigen Heft beispielsweise Informationen zu den Städten Rostock oder Wismar sowie zu den Regionen Mecklenburgische Seenplatte oder Rügen. Die Palette der Angebote reicht von einem Segelkurs in Plau am See bis hin zu den Ferienwohnungen Ostseespeicher bei Wismar, die Komfort für alle Personengruppen bieten. Damit auch Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen die Broschüre nutzen können, sind die Inhalte in Schriftgröße 14 abgebildet. Per QR-Code kann auf eine Audiodatei zurückgegriffen werden, die beispielsweise auch Audiodeskriptionen der abgebildeten Fotos enthält. Die Texte sind darüber hinaus in leichter Sprache verfasst, um Gästen mit kognitiver Behinderung die Nutzung zu vereinfachen. Das Heft wurde vom Landestourismusverband im Rahmen des Projektes „Reisen für Alle“ herausgegeben, in dem der Verband gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband MV bis zum März 2019 verstärkt barrierefreies Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern bewirbt. Die Broschüre kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 4030500 oder unter bestellt und angesehen werden. Weitere Informationen:
+++ Zingst erste Service Q-Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern +++
Mit insgesamt 32 zertifizierten Betrieben ist das Ostseeheilbad Zingst als erste Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Qualitätssiegel „Q“ der Initiative „ServiceQualität Deutschland“ (SQD) ausgezeichnet worden. Diese zeichnet Betriebe aus, die ein durch die Initiative vorgegebenes Qualitätsmanagement-System durchlaufen und die Servicequalität in ihrem Betrieb durch dieses verbessert haben. Um als Service-Q Gemeinde zertifiziert zu werden, benötigt es 15 zertifizierte Betriebe, Zingst erfüllt die Bedingungen mit mehr als doppelt so vielen Betrieben demnach in hohem Maße. Allein 68 Mitarbeiter sind als Service-Coach ausgebildet. Das Ostseeheilbad hat in seinem Tourismuskonzept neben den Hauptthemen Natur, Fotografie und Gesundheit die stete Verbesserung der Servicequalität festgeschrieben. Prüfstelle für die Zertifizierung in Mecklenburg-Vorpommern ist der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen:
+++ Peeneregion gehört zu den 15 nachhaltigsten Reisezielen Deutschlands +++
Die Peeneregion in Vorpommern gehört zu den 15 nachhaltigsten Reisezielen in Deutschland. Dies ist Ergebnis des Wettbewerbs „Nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/2017“ des Deutschen Tourismusverbandes in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz. Die Destinationen wurden anhand von 40 Kriterien des Praxisleitfadens „Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“ des Deutschen Tourismusverbandes bewertet. So muss die Destination unter anderem über Möglichkeiten der umweltfreundlichen Mobilität informieren und dabei unterstützen, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bei den Gästen zu steigern. Es müssen Kooperationen zwischen Verantwortlichen des Tourismus und Naturschutzes bestehen und regionale Akteure und deren Produkte müssen von der touristischen Dienstleistungskette unterstützt werden. Weitere Informationen: ,
+++ Einladung zur Pressereise „KunstOffen in Mecklenburg“ zu Pfingsten 2017 +++
Bereits zum 23. Mal lockt die landesweite Veranstaltung „KunstOffen“ mehrere Tausend Besucher nach Mecklenburg-Vorpommern. Allein in Mecklenburg öffnen am Pfingstwochenende 374 Künstler an 229 Standorten ihre Galerien, Werkstätten und Ateliers. Im Zeichen der Kunst laden die Tourismusverbände Mecklenburgischer Ostseebäder und Mecklenburg-Schwerin zu einer Pressereise vom 2. bis 5. Juni 2017 ein. Die Reise führt zu noch unbekannten Künstlern in Mecklenburg, denen die Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen dürfen. Darüber hinaus werden Einblicke in die lebendige Kunstszene Mecklenburgs gegeben: So geht es in renommierte Kunstmuseen wie die Galerie Alte & Neue Meister Schwerin und das nahegelegene Schloss Wiligrad. Außerdem wandeln die Teilnehmer auf den Spuren Ernst Barlachs durch Güstrow und besuchen die mecklenburgische Künstlerkolonie Schwaan. Anmeldungen sind bis zum 21. April unter der Telefonnummer 0381 80892673 und per E-Mail an presse@ostseeferien.de möglich. Weitere Informationen zur Veranstaltung:
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