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31. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Pfingsten: Eröffnung des UNESCO-Welterbeforums auf Rügen
Zur besseren Orientierung der Urlauber, die das UNESCO-Weltnaturerbe im Nationalpark Jasmund auf Rügen entdecken wollen, dient ab 6. Juni das neue UNESCO-Welterbeforum, das an der Stelle des traditionsreichen Gasthauses Waldhalle entstanden ist. Es ist eine Art „Basislager“ am Rande des UNESCO-Welterbes als Ergänzung der Dauerausstellung im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl. Das Welterbe-Forum soll Wanderern und Naturliebhabern dazu dienen, den Herzschlag der „Alten Buchenwälder“ zu spüren und sie über das Welterbe zu informieren. Herzstück des teils neu gebauten, teils restaurierten zweistöckigen Fachwerkgebäudes aus dem Jahre 1888 ist eine großzügige Ausstellung zum Weltnaturerbe, die zum Erforschen, Ausprobieren und Vertiefen einlädt. Das UNESCO-Welterbeforum ist nach seiner Eröffnung täglich von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet und nur zu Fuß oder per Rad erreichbar.
Die Eröffnung ist eingebettet in die UNESCO-Welterbetage, die dieses Jahr – in Anlehnung an den Deutschen UNESCO-Welterbetag am 4. Juni – vom 4. bis 6. Juni zum ersten Mal auch auf Rügen veranstaltet werden. So lädt das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl am 4. Juni gemeinsam mit regionalen und bundesweiten Partnern zu einem Programm mit Ausstellungen, Wanderungen und Filmvorführungen ein. Am 5. Juni beispielsweise gibt es eine Sternwanderung, die um 11.00 Uhr am Nationalpark-Zentrum Königsstuhl startet. Dabei geben Ranger Einblicke in die Geschichte und Wildnis des Nationalparks.
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Quelle: Nationalpark-Zentrum Königsstuhl
Quelle: Stadtarchiv Sassnitz
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31. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern wollen sich landesweit bio-zertifizieren lassen
Die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern wollen sich bio-zertifizieren lassen – landesweit. Bis Ende 2018 soll das Zertifikat der Göttinger Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH – ein Prüfer für Ökoprodukte – an den Türen der 18 Häuser zwischen Ostseeküste und Seenplatte prangen. Ziel ist es, die Qualität der Verpflegung für Gäste spürbar zu steigern. Drei Jugendherbergen tragen das Siegel bereits.
Um die Bio-Zertifizierung zu erhalten, müssen bereits zum Jahresstart 2018 fest definierte Produktgruppen – Tee, Kaffee, Honig, Nudeln und Reis – ausschließlich in Bio-Qualität angeboten und deren Einkauf und Einsatz protokolliert werden. Schon jetzt führt jeder Getränkeautomat zwei Bio-Limonaden. Zudem wird Wert auf die Zubereitung frischer Speisen gelegt, Convenience-Produkte kommen nur im Ausnahmefall zum Einsatz, und der hauseigene Kräutergarten peppt die Frischeküche auf. Beim Einkauf wird auf Regionalität geachtet: Für Backwaren, Obst und Gemüse sowie Eier und Getränke werden in der Regel Lieferanten aus der näheren Umgebung beauftragt, die einen Herkunftsnachweis ihrer Produkte vorlegen können. Für das Küchenpersonal gibt es regelmäßige Schulungen, unter anderem zu vegetarischer und allergenfreier Ernährung.
Die angestrebte Bio-Zertifizierung für alle Herbergen ist ein weiterer Schritt für noch mehr Qualität bei der Verpflegung der Gäste. Inzwischen bedienen sich die Herbergsköche eines breit gefächerten Rezepte-Pools, kreieren Brotaufstriche und andere Köstlichkeiten. Seit Mai 2017 wurde daüber hinaus der so genannte „Veggie Day“ in allen 18 Jugendherbergen des Landes eingeführt. Er ist Teil einer Nachhaltigkeitsstrategie, bei der unter anderem darum geht, Kleinstverpackungen und Einweggeschirr zu vermeiden und CO₂-Emissionen zu verringern.
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31. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Bundesweiter Tag der offenen Tür auf Campingplätzen in Mecklenburg-Vorpommern
Am 24. und 25. Juni 2017 lädt der Bundesverband der Campingwirtschaft zum dritten bundesweiten „Tag der offenen Tür auf Campingplätzen“ in ganz Deutschland ein. Mit von der Partie sind vier Plätze aus Mecklenburg-Vorpommern: die Regenbogen-Camps in den Ostseebädern Göhren und Boltenhagen, der Ostseecamping Ferienpark Zierow sowie der Camping- und Ferienpark Havelberge. Ziel ist es, campingaffine Gäste über neue Angebote auf den Plätzen zu informieren und Inspiration für den nächsten Urlaub zu bieten.
Auf den Plätzen der Regenbogen-Gruppe in Göhren auf Rügen und Boltenhagen im Klützer Winkel stehen am 24. Juni alternative Formen des Campings im Mittelpunkt. Dort können sich Besucher Mobilheim-Anlagen anschauen. Dazu gibt es im Ostseebad Göhren Erfrischungen und Snacks im Restaurant „Das Landhus“ sowie Live-Musik in der „Wandelbar“. Kinder können sich schminken lassen oder in der Kinderdisco tanzen.
Der Ostseecamping Ferienpark Zierow in der Nähe der Welterbestadt Wismar verbindet den Tag der offenen Tür mit seinem 25-jährigen Betriebsjubiläum. Am 25. Juni zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr werden Führungen über das Gelände angeboten. Neben einem Kinderanimations-Team, das kleinen Gästen ein Lachen ins Gesicht zaubern möchte, gibt es unter anderem auch einen Kunsthandwerkermarkt, auf dem ausschließlich Produkte aus der Region angeboten werden.
Im Camping- und Ferienpark Havelberge in Groß Quassow in der Mecklenburgischen Seenplatte werden an beiden Tagen der Eintritt in den hauseigenen Hochseilgarten und die Leihgebühr für von Kanus um 20 Prozent reduziert, es gibt eine Campingausstellung sowie Floßtouren und ein Fußballturnier. Zudem wird in einem Wettbewerb der „Grillmeister 2017“ gesucht. Am 25. Juni wird darüber hinaus ein Familienfest im Waldseilgarten mit Hüpfburg, Kinderschminken, Kistenklettern, Bogenschießen, Keramikmalerei und Tombola veranstaltet.
Quelle: Regenbogen AG Weitere Informationen:
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23. Mai 2017
| Pressemitteilungen
Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser geht in die zehnte Runde
„Den Sommer herrschaftlich begrüßen“ – so lautet der Titel der zehnten Auflage der „Mittsommer-Remise 2017“, der Nacht der nordischen Guts- und Herrenhäuser anlässlich der Sommersonnenwende. Dabei öffnen am 24. Juni zwischen 15.00 Uhr und 22.00 Uhr 70 mecklenburgische und am 25. Juni zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr 30 vorpommersche Anwesen Türen und Tore und gewähren Besuchern Einblicke hinter die Kulissen und in die Kulturgeschichte. Diese können die Anwesen auf eigene Faust oder mit einem Shuttlebus von Rostock aus ansteuern, um vor Ort durch malerische Parkanlagen zu spazieren, Gespräche mit Gutshausbesitzern bei einem Glas Wein am Lagerfeuer zu führen oder einfach historische Bausubstanz zu bewundern.
Bei der Jubiläumsausgabe des Kulturfestivals, bei der mit insgesamt 100 Teilnehmern mehr als je zuvor dabei sind, geben 39 Häuser ihr Mittsommer-Remisen-Debüt, darunter das Schloss Schlemmin vor den Toren der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, das Schloss Bothmer im Klützer Winkel oder das Hotel Hullerbusch in der Feldberger Seenlandschaft.
Das Angebotsspektrum ist so vielfältig wie die Häuser selbst. Im Gutshaus Klein Strömkendorf, das sich keine 1.000 Meter vom Salzhaff entfernt befindet, werden Zigarren in der Lounge geschmökert und Whisky genossen, im Schloss Plüschow bei Wismar betreten Besucher eine Zwischenwelt, in der Shakespeares Geister und Randgestalten in dem Projekt „Geister“ miteinander kommunizieren, und im Gutshaus Sommerfeld werden im Ballsaal barocke Tänze aufgeführt.
Tickets, die den Zutritt zu allen Häusern ermöglichen, sind im Vorverkauf für zwölf Euro inklusive Vorverkaufsgebühr erhältlich. Der Eintritt für Kinder bis zehn Jahre ist frei. Die Agentur Sphinx ET aus Rostock bietet in Kooperation mit Rux-Reisen Shuttletouren zu ausgewählten Häusern am Sonnabend und Sonntag an. Die Touren für 30 Euro pro Person sind unter der Telefonnummer 0381 1289392 buchbar. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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Informationen zu Schlössern und Gutshäusern in MV:
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19. Mai 2017
| Pressemitteilungen
Germania verbindet Wien und Zürich nonstop mit Rostock
Die Fluggesellschaft Germania hat am Freitag, den 19. Mai 2017, erstmals eine Städteverbindung zwischen Zürich und Rostock aufgenommen. Damit wird ein für die Region wichtiger ausländischer Quellmarkt neu an Mecklenburg-Vorpommern angebunden. Zweimal wöchentlich fliegt die grün-weiße Airline aus der Schweiz komfortabel in nur 90 Flugminuten an die Ostseeküste. Die Flugtage Freitag und Sonntag bieten dabei ideale Voraussetzungen für einen Wochenend-, aber auch einen ausgedehnten Ferienaufenthalt an der Ostsee oder in der Seenplatte.
Eine weitere Neuheit am Flughafen Rostock-Laage: Ab dem kommenden Freitag, den 26. Mai 2017, wird die Hansestadt auch direkt mit Wien verbunden. Zum ersten Mal können Reisende dann mit Germania nonstop aus Österreich an die Ostsee fliegen. Die Verbindung besteht ebenfalls zweimal wöchentlich (freitags und sonntags), sodass sich zahlreiche neue Reisemöglichkeiten in beide Richtungen ergeben.
Zur Eröffnung der Städteverbindung am Freitag war die Stimmung entsprechend fröhlich: Passagiere wurden mit einem Stück „Erstflugtorte“ und Livemusik begrüßt. Die Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, Director Sales bei Germania, Claus Altenburg, und Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens, machten den Weg beim traditionellen „Ribbon Cutting“ für die Passagiere frei. Der erste Flug nach Zürich startete dann pünktlich um 11:30 Uhr.
Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: "Erreichbarkeit ist ein wesentliches Kriterium, um sich neue Märkte und Gästegruppen zu erschließen. Flugverbindungen machen Urlaubsregionen sichtbar und attraktiv. Wir sind daher sehr froh, dass es nach einigen Jahren Pause wieder gelungen ist, eine Linienverbindung von Zürich nach Rostock einzurichten. Dahinter steckt eine Gemeinschaftsleistung vieler Akteure, die zeigt, dass im Miteinander unsere Stärke liegt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die in den letzten Jahren erheblich gesteigerten Zahlen von Schweizer Gästen weiter wachsen. Schon bald könnten die Eidgenossen die Spitzenposition internationaler Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen."
Roland Methling, Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock: „Kreuzfahrten ab Warnemünde beginnen künftig auch schon in Zürich. Denn Stärken miteinander zu verknüpfen hat sich auch in diesem Fall ausgezahlt. Der Flughafen Rostock-Laage und Rostock Port als zwei Unternehmen im Konzern „Hansestadt Rostock“ kooperieren seit vergangenem Jahr sehr erfolgreich, wenn Kreuzfahrtgäste aus ganz Europa an der Warnow ihren Ostsee-Trip starten. Die Koffer gehen in der Wiener oder Züricher Abflughalle aufs Kofferband und stehen in Warnemünde in der gebuchten Kabine der Kreuzfahrtschiffe. Das ist nicht nur ein toller Service, das sind auch Stärken im Wettbewerb um Touristen und Verkehrsströme!“
Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage dazu: „In den letzten Jahren wurden erfolgreich Verbindungen aus Süddeutschland etabliert. Mit den neuen Linienflügen aus den Hauptstädten der Schweiz und Österreichs, Zürich und Wien, werden zukünftig noch mehr Touristen in unsere Region fliegen.“
Claus Altenburg, Director Sales bei der Germania Fluggesellschaft: „Wir freuen uns, Partner der Regionen zu sein und den gegenseitigen Austausch zu verstärken. Die beiden Städteverbindungen erweitern darüber hinaus unser touristisches Angebot ab Rostock-Laage für Reisende aus Mecklenburg-Vorpommern. Wien und Zürich sind zwei großartige Metropolen - wir sind stolz, sie im Angebot zu haben.“
Hintergrund
Germania ist eine unabhängige deutsche Fluggesellschaft mit über 30 Jahren Unternehmensgeschichte. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit dem grün-weißen Logo jährlich mehr als 2,8 Millionen Passagiere. Von 20 Abflughäfen in Europa bietet Germania Verbindungen zu mehr als 55 Zielen innerhalb des Kontinents, nach Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Schwestergesellschaft Germania Flug AG betreibt das Unternehmen derzeit 26 Flugzeuge.
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18. Mai 2017
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai +++
Zu Ehren der Königin: Die Luisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz wird feierlich wiedereröffnet. Am Pfingstsonnabend, 3. Juni 2017, beginnt um 12.00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischen Einlagen, interessanten Geschichten, Fachgesprächen und künstlerischen Darbietungen. Auf dem Schlossvorplatz erwarten die Gäste verschiedene kulinarische Angebote sowie ein unterhaltsames Kinderprogramm. Die Gedenkstätte erinnert an die Strelitzer Prinzessin und spätere preußische Königin Luise, die am 19. Juli 1810 im Schloss Hohenzieritz starb. Die Ausstellungsräume sind mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2017 umgebaut und neu gestaltet worden. Ab dem Pfingstwochenende können sich Besucher neben bekannten Ausstellungsstücken auch auf Umgestaltetes und neue Exponate freuen. Die Ausstellungsräume sind am Festtag von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Kulinarische Strandwanderung auf Usedom
Genusswandern auf Usedom: Bei der „Grand Schlemm“, einer fünf Kilometer langen kulinarischen Strandwanderung von Ahlbeck über Heringsdorf bis nach Bansin, zugleich eine der wohl ausgefallensten Gourmet-Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, kreieren Inselköche an insgesamt zehn Stationen aromatische Hochgenüsse, die schon beim bloßen Anblick das Feinschmecker-Herz höher schlagen lassen. Los geht es am 27. Mai um 13.00 Uhr. Die Köstlichkeiten, die die Inselköche eigens für den „Grand Schlemm“ arrangiert haben, klingen höchst vielversprechend. So kommen unter anderem „Konfierte Garnelen mit Algen-Sesam-Salat“ oder „Ostsee-Sushi“ auf die am Strand drapierten Tische. Vollendet wird das Genusserlebnis durch edle Weine, die von renommierten Winzern aus ganz Deutschland angeboten werden. Zum Ausklang erklingt Livemusik am Bansiner Strand. Tickets für den Logenplatz am Meer können für 189 Euro unter bestellt werden.
Einen fotografischen Rückblick auf elf Jahre „Grand Schlemm“ gibt es vom 26. bis 28. Mai auf einer Leinwand an der Heringsdorfer Seebrücke. Die Schau zeigt Fotos voller Emotionen und gewährt Einblicke hinter die Kulissen dieses Gourmet-Events.
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Jubiläum: Kurhaus in Heiligendamm feiert 200. Geburtstag
Das Wahrzeichen der „Weißen Stadt am Meer“, das Kurhaus in Heiligendamm, wird in diesem Jahr 200 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird gefeiert und zwar so, wie es sich für das erste deutsche Seebad gehört – mit einem Anbadespektakel. Am 17. Juni lädt die historische Badegesellschaft um Herzog Friedrich Franz I. zum Sprung in die Ostsee bei Musik, Tanz und Theater ein. Besucher sind herzlich eingeladen, in historischer Badebekleidung mitzumachen. Den Gründer des Seebades und sein Gefolge in ihren Originalkostümen können Gäste beim opulenten Jubiläumsball am 1. Oktober im Grand Hotel Heiligendamm wiedertreffen. Bei einem historischen Schauspiel im Ballsaal erfahren sie Wissenswertes zur Geschichte des Kurhauses. Tanzbare musikalische Klassiker und ein eigens für diesen Abend zusammengestelltes Jubiläumsmenü aus der Feder des Küchenchefs Steffen Duckhorn sollen die Ballnacht unvergesslich machen.
Zur jüngeren Geschichte des Seebades zählt ein Bild, das vor zehn Jahren dort entstand und um die Welt ging: Die Staatschefs der großen Nationen nehmen anlässlich des G8-Gipfels in einem überdimensional großen Strandkorb Platz. Zum 10-Jährigen ein Duplikat dessen wieder aufgestellt. Von Ende Mai bis Anfang Juli können Sommergäste des Grand Hotels Heiligendamm sich darin selbst einmal wie Staatsgäste fühlen.
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Kleid, Korsett und Krinoline
Audienzen beim Großherzog, Handküsse für Hofdamen: Vom 16. bis 18. Juni wird in Schwerin das Schlossfest gefeiert. Im Mittelpunkt steht das Märchenschloss im Schweriner See, das an diesem Wochenende in Szene gesetzt wird. Im Schlossinnenhof werden historische Tänze aufgeführt, Gäste können Arm- und Beingüsse á la Kneipp genießen, in der Schlosskirche wird musiziert, und im Museum erfahren Gäste alles Wissenswerte über höfische Kleidung vergangener Zeiten. Unter dem Titel „Darüber und darunter“ geht es dabei um Korsetts und Krinolinen. Für Aufsehen wird auch die Anreise des Großherzogs Friedrich Franz II. sorgen, der in sein Schloss zurückkehrt und Gästen die eine oder andere Audienz gewährt. Begleitet wird der Festumzug ins Schloss durch etwa 200 Gefolgsleute in historischen Kostümen. Daneben locken ein Kunst- und Handwerkermarkt, Weinverkostungen und ein Kleinkunstprogramm im Burggarten sowie in der Altstadt. Ein weiterer Höhepunkt ist eine Lichtinszenierung am 16. und 17. Juni mit dreidimensionalen Effekten.
Für das Schlossfest-Wochenende bietet die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin mbH ein Arrangement mit zwei Übernachtungen inklusive Sightseeing auf dem See und weiteren Extras an. Am Sonntag gewährt der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns als heutiger Schlossherr einen Blick hinter die Kulissen des Gebäudes und der Landespolitik.
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Hansestadt Stralsund feiert das Reformationsjubiläum
Mit Ausstellungen, einem Musical und weiteren Besonderheiten feiert die Hansestadt Stralsund das 500-jährige Rerformationsjubiläum. Stralsund galt als Hochburg der Reformation. Nur acht Jahre nach der Veröffentlichung der 95 Thesen an der Wittenburger Kirche durch Martin Luther traten die Bürger Stralsunds mehrheitlich zum evangelischen Glauben über und verteidigten diesen vehement, beispielsweise als Albrecht von Wallenstein die Stadt 1628 einnehmen wollte. Hier eine Auswahl an Veranstaltungen im Jubiläumsjahr:
Nordkirchenschiff legt in Stralsund an
Als einzige Landeskirche Deutschlands kann die Nordkirche alle 13 Kirchenkreise auf dem Wasserweg erreichen. So sticht im Sommer 2017 ein „Nordkirchenschiff“ in See, mit dem die Nordkirche das Reformationsjubiläum begeht. Die Tour beginnt am 29. Juni in Stralsund und führt anschließend unter anderem nach Wismar, Lübeck, Kiel und Hamburg. Gesegelt wird auf dem Dreimaster „Artemis“, der in Stralsund von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr vor dem Erlebnismuseum Ozeaneum anlegt. Geplant ist ein Gottesdienst. Zudem wird es auf der Bühne ein Programm aus Musik, Interviews und Gesprächen geben.
Weitere Informationen: Stralsund Museum präsentiert Schau „Helden sind nicht Einzelne“
Unter dem Titel „Helden sind nicht Einzelne“ – ein Ausspruch Martin Luthers – zeigt das Stralsund Museum bis zum 31. Dezember 2017 eine Sonderausstellung zur Reformationsgeschichte, die in keiner anderen Stadt Norddeutschlands so von Stärke, Wucht und Dramatik geprägt war.
Weitere Informationen: Musical „Luther – zwischen Liebe, Tod und Teufel“
Im Theater Vorpommern wird die Reformationsgeschichte als Musical aufgeführt. Der Vorhang für das Stück „Luther – zwischen Liebe, Tod und Teufel“, eine Produktion der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, öffnet sich am 13. Oktober im Großen Haus des Theaters. Darüber hinaus haben auch Jugendliche der St. Marien- und Heiliggeistgemeinde ein Musical erarbeitet, das unter dem Titel „Das schwätzt ein ungelehrter Esel!“ am 18. Juni, 9. Juli und 29. Oktober in der St. Marien-Kirche aufgeführt wird und sich auf einen Disput zwischen dem Stralsunder Reformator Christian Ketelhot
und dem Prior Hermann Westfal bezieht. Mit einem Gottesdienst am 31. Oktober in der St. Marien-Kirche schließen die Stralsunder ihren Veranstaltungsreigen rund um die Reformation ab. Weitere Informationen finden Interessenten auf und in der neuen Ausgabe des Welt-Kultur-Erbe-Magazins, das in den Welterbe-Ausstellungen in Stralsund und Wismar sowie in den Tourismuszentralen der beiden Städte erhältlich ist. Weitere Informationen:
Als einzige Landeskirche Deutschlands kann die Nordkirche alle 13 Kirchenkreise auf dem Wasserweg erreichen. So sticht im Sommer 2017 ein „Nordkirchenschiff“ in See, mit dem die Nordkirche das Reformationsjubiläum begeht. Die Tour beginnt am 29. Juni in Stralsund und führt anschließend unter anderem nach Wismar, Lübeck, Kiel und Hamburg. Gesegelt wird auf dem Dreimaster „Artemis“, der in Stralsund von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr vor dem Erlebnismuseum Ozeaneum anlegt. Geplant ist ein Gottesdienst. Zudem wird es auf der Bühne ein Programm aus Musik, Interviews und Gesprächen geben.
Weitere Informationen: Stralsund Museum präsentiert Schau „Helden sind nicht Einzelne“
Unter dem Titel „Helden sind nicht Einzelne“ – ein Ausspruch Martin Luthers – zeigt das Stralsund Museum bis zum 31. Dezember 2017 eine Sonderausstellung zur Reformationsgeschichte, die in keiner anderen Stadt Norddeutschlands so von Stärke, Wucht und Dramatik geprägt war.
Weitere Informationen: Musical „Luther – zwischen Liebe, Tod und Teufel“
Im Theater Vorpommern wird die Reformationsgeschichte als Musical aufgeführt. Der Vorhang für das Stück „Luther – zwischen Liebe, Tod und Teufel“, eine Produktion der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, öffnet sich am 13. Oktober im Großen Haus des Theaters. Darüber hinaus haben auch Jugendliche der St. Marien- und Heiliggeistgemeinde ein Musical erarbeitet, das unter dem Titel „Das schwätzt ein ungelehrter Esel!“ am 18. Juni, 9. Juli und 29. Oktober in der St. Marien-Kirche aufgeführt wird und sich auf einen Disput zwischen dem Stralsunder Reformator Christian Ketelhot
und dem Prior Hermann Westfal bezieht. Mit einem Gottesdienst am 31. Oktober in der St. Marien-Kirche schließen die Stralsunder ihren Veranstaltungsreigen rund um die Reformation ab. Weitere Informationen finden Interessenten auf und in der neuen Ausgabe des Welt-Kultur-Erbe-Magazins, das in den Welterbe-Ausstellungen in Stralsund und Wismar sowie in den Tourismuszentralen der beiden Städte erhältlich ist. Weitere Informationen:
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