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04. Mai 2016
| Neues aus den Regionen
Peilturm und Pfarrwitwenhaus
Wo lassen sich die Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps von Deutschlands größter Insel am besten im Bild festhalten? Die Anwort liefert die neue Faltkarte mit dem Titel „Top 15 Foto-Spots auf Rügen“. Kaum größer als eine Kreditkarte liefert sie jede Menge Informationen für Freizeitfotografen. Verzeichnet sind über die Landesgrenzen hinaus bekannte Orte wie der Königsstuhl und das Kap Arkona, aber auch pittoreske mitunter unbekannte wie das Pfarrwitwenhaus im kleinen Fischerdorf Groß Zicker oder Altefähr, von dem Gäste einen faszinierenden Blick auf Stralsund genießen können. Die Karte bietet GPS-Daten, eine Kurzbeschreibung und nützlichen Informationen über Motive, Parkmöglichkeiten und die besten Tages- und Jahreszeiten zum Fotografieren. Das Faltblatt steht unter zum Herunterladen bereit und kann unter bestellt werden. Tipp: Die Tourismuszentrale Rügen lädt in Kooperation mit den Kurverwaltungen der Insel erstmals zu so genannten Instawalks ein. Die Touren zu Themen wie Bäderarchitektur oder Kreideküste bieten Nutzern des Social-Media-Kanals Instagram zahlreiche Motive zum Befüllen. Mehr dazu unter
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04. Mai 2016
| Neues aus den Regionen
Schwerin Schätze auf einen Blick
Schloss und Zoo, Geocaching und Kletterwald: Der neue Flyer „Schwerin – Schätze erleben“ präsentiert auf elf Seiten Freizeittipps für die Landeshauptstadt. Im Faltblatt finden Interessierte Sehenswürdigkeiten und Gastronomietipps. Eine Übersichtskarte zeigt 17 Spielplätze in der Stadt und im Veranstaltungskalender sind Höhepunkte gelistet, angefangen beim kulinarischen Event „GourmetGarten“ vom 15. bis 17. Juli rund um den Schlossgartenpavillon bis hin zum Drachenbootfestival am dem städtischen Pfaffenteich. Mit Spannung wird die Eröffnung des „Museums der Moderne“ am 1. und 2. Juli erwartet, in dem Kunst nach 1945 – und damit im Besonderen auch die Werke des international bekannten Malers und Objektkünstlers Günther Uecker gezeigt werden sollen. Daneben gibt es im Flyer Tipps für einen Bummel, Wellness-Oasen am Rande der Stadt sowie Hinweise zum Schwerin-Ticket, mit dem Gäste die Stadt bequem entdecken können. Der Flyer ist kostenlos bei der Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin mbH unter der Rufnummer 0385 555094 zu bestellen.
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04. Mai 2016
| Neues aus den Regionen
Neu: Couponheft „wismarPLUS“
Zum Saisonbeginn startet Wismar mit einem neuen Angebot für Gäste. Das Couponheft „wismarPLUS“ bietet zahlreiche Ermäßigungen in der Unesco-Welterbe- und Hansestadt. Es richtet sich an Gäste, die einen mehrtägigen Aufenthalt in der Region planen. So gibt es Rabatte für das Erlebnisbad Wonnemar, den Tierpark, das Erlebnismuseum „phanTECHNIKUM“, das Theater oder für die Ausflugsschiffe, die zu Törns in der Wismarer Bucht einladen. Bei Inanspruchnahme aller Angebote von „wismarPLUS“ kann der Nutzer bis zu 30 Euro sparen. Das Couponheft „wismarPLUS“, das in der Wismarer Tourist-Information, in den beteiligten Partnerfirmen sowie in ausgewählten Hotels erhältlich ist, kostet zwölf Euro und ist bis Jahresende 2016 gültig. Im Preis enthalten ist zudem ein Tagesticket für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Wismarer Stadtgebiet.
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03. Mai 2016
| Pressemitteilungen
300 Kilometer für Jedermann: „Mecklenburger Seen Runde“ geht in die dritte Runde
Aktivurlauber und Freizeitsportler aufgepasst: Am 27. und 28. Mai geht die "Mecklenburger Seen Runde" in der Mecklenburgischen Seenplatte, ein Radsportereignis, zu dem bis zu 3.000 Teilnehmer erwartet werden, in die dritte Runde. Die Mecklenburgische Seenplatte wird dabei zur eindrucksvollen Kulisse der 300 Kilometer langen „Jedermann-Fahrradtour“. Jedermann ist hier wörtlich zu verstehen, denn es können sich alle, die Freude am Radfahren haben, zu diesem Ereignis anmelden. Im Vordergrund der Radtour steht nicht etwa der Wettbewerb um die schnellstmögliche Zeit. Vielmehr liegt der Fokus auf gemeinschaftlichem Radfahren und dem Spaß am Radsport. Dazu Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die ‚Mecklenburger Seen Runde‘ ist mehr als ein Radrennen. Sie sorgt für eine spürbare Belebung der Mecklenburgischen Seenplatte und verbindet Orte und Menschen in der Region. Der Veranstalter versteht es, touristische Partner, regionale Akteure und Ehrenamtliche erfolgreich zu vernetzen. Die Einführung der Veranstaltung in den letzten beiden Jahren ist beeindruckend gelungen. Jetzt geht es darum, das Konzept kontinuierlich weiterzuentwickeln.” Die „Mecklenburger Seen Runde“ zähle laut Fischer neben dem Ansommern () inzwischen zu den Veranstaltungshöhepunkten in der Mecklenburgischen Seenplatte.
Immer mehr Gäste interessieren sich für das Veranstaltungsformat: „Ein Drittel der Teilnehmer kommt aus Mecklenburg-Vorpommern, der Rest aus dem gesamten Bundesgebiet. Ganz allmählich steigt auch die Zahl der Starter aus dem Ausland“, sagte Detlef Koepke, Veranstalter der "Mecklenburger Seen Runde". "Immer mehr Firmen, darunter der Windenergieanlagenbauer Nordex oder die AOK Nordost, sehen in dem Event eine gute Gelegenheit, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Oftmals trainieren die Teams vorab gemeinsam für das Event und investieren damit in ihre Gesundheit", so Koepke weiter.
Die "Mecklenburger Seen Runde", die als Rundtour konzipiert ist, startet in Neubrandenburg und führt über Neustrelitz, Mirow, Röbel/Müritz und Penzlin. Zudem ist eine Frauenrunde ausgewiesen, die als Rundtour über 90 Kilometer durch die Feldberger Seenlandschaft führt. Teilnehmer erwartet ein Rundum-sorglos-Paket. Es beinhaltet einen Massageservice an vielen Stationen entlang der Strecke, einen Busfahrplan für Fahrer, die die Rundtour abbrechen wollen, es gibt Pannenfahrzeuge und Reparaturdienste sowie ein eigens für das Event entwickeltes Müsli namens "Kette rechts", das die notwendige Energie für das Rennen liefern soll. Zudem erhalten die Teilnehmer ein handgefertigtes Starterkit. Daneben gibt es eine kleine Fahrradmesse, ein Bühnenprogramm sowie eine Hüpfburg und einen Hindernisparcours für die kleinen Gäste. Die Anmeldung für den 300-Kilometer-Radmarathon und die 90-Kilometer Frauenrunde ist bis zum 15. Mai unter möglich.
Radler können sich zudem ein zweites Event vormerken: Mecklenburg-Vorpommern ist am 17. und 18. September 2016 erneut Austragungsort der Retro-Rad-Veranstaltung „Velo Classico“. Teilnehmen kann jeder, der Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte und auf Rädern fährt, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Zudem wird das modische Trikot durch Vintage-Kleidung ersetzt. Die Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch wunderschöne Natur, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten. Neben dem sportlichen Aspekt lässt ein umfangreiches Kulturprogramm rund um Räder, Mode und Genuss den Charme der guten alten Fahrradzeit wieder aufleben.
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29. Apr 2016
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News April 2 +++
Im Bärenwald Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte wurde der Grundstein für die Erweiterung des Erlebniszentrums gelegt, das derzeit 17 Braunbären beherbergt. In Zukunft können Besucher auf einem Naturentdeckerpfad in die Lebenswelt der Tiere eintauchen, Wissenswertes über die Entwicklung der Bärenpopulation in Europa lernen und mehr über Mythen und Fabeln rund um die Wildtiere erfahren. Zudem entstehen ein neuer Empfangsbereich mit Bibliothek und einem Umweltbildungsraum sowie eine Aussichtsplattform und neue Spielplätze. Der Bärenwald Müritz ist Westeuropas größtes Bärenschutzzentrum, das Tieren aus nicht artgerechter Haltung einen bedürfnisgerechten Lebensraum gibt und Besuchern ermöglicht, die Braunbären in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können. Die Erweiterung wird vom Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ gefördert.
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Ab dieser Saison verfügt die Inselregion Usedom über ein umfangreiches Ladenetzwerk für Elektroautos, gelegen an zehn Ausflugszielen auf der Sonneninsel und auf dem angrenzenden Festland. Zudem können umweltbewusste Gäste ab Juni an den Stationen der Autovermieter „app2drive“ und „BlueGreen Ahlbeck“ ihr E-Auto zur Inselrundfahrt mieten. Am ersten Mai wird die erste Ladestation am Postel in Wolgast eröffnet, ab Juni folgen Stationen unter anderem in den Dreikaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, in Neppermin im Landesinneren der Insel sowie in Anklam und Libnow auf dem Vorpommerschen Festland. Alle Ladestationen werden mit Ökostrom gespeist. Das neue Angebot wurde von der Energiegenossenschaft „Inselwerke“ initiiert, weitere Ladestationen an ausgewählten, touristisch interessanten Standorten sind geplant. Weitere Informationen: , ,
Erstmals können Wassersportbegeisterte im Rahmen der Warnemünder Woche an einem Stand-Up-Paddling-Rennen teilnehmen. Ob Einsteiger oder erfahrener Paddler, am 4. Juli kann jeder Interessierte, der mindestens 16 Jahre alt ist, beim Wettkampf auf dem „Alten Strom“ in Warnemünde mitpaddeln. Der Spaß für Teilnehmer und Zuschauer steht im Vordergrund des Rennens, das sowohl einzeln als auch im Team bestritten werden kann und Teil des bundesweiten „Nisco SUP Race“ ist. Der „HW-Shapes Surfshop“, Partner der Veranstaltung, stellt für die Teilnehmer Wettkampfboards zur Verfügung. Der Sieger qualifiziert sich für einen Startplatz beim Finale des „Nisco Race“. Die Warnemünder Woche gehört mit etwa 2.000 Seglern aus rund 30 Ländern sowie zahlreichen begleitenden Veranstaltungen im, am und auf dem Wasser zu den größten Regattaveranstaltungen in Deutschland. Zur Anmeldung und für Informationen zum Rennen melden sich Interessierte unter sup@hw-shapes.de. Weitere Informationen:
Start in die Saison: Von Mai bis Oktober ist das Naturkundemuseum „Natureum“ am Leuchtturm Darßer Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr und im Juni und August bis 18.00 Uhr geöffnet. Besucher können das Naturkundemuseum am Leuchtturm zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Pferdekutsche erreichen und Ausstellungen zu den Themen „Naturraum Darßer Ort“, „Tiere der Darßlandschaft“, „Ostseeküste“, „Küstendynamik“ und „Leuchtturmgeschichte“ besuchen. Ergänzend finden regelmäßig Sonderausstellungen statt. Zudem können für 19 Stationen im Natureum und einen Rundgang im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft anhand von sechs Stationen E-Guides ausgeliehen werden, welche über Fakten und Geschichten zu den jeweiligen Punkten informieren. Weitere Informationen:
Tradition neu aufgelegt: Am 8. Mai um 18.00 Uhr gastiert das schwedische Vokalquartett Kongero in der Petrikirche in der Östlichen Altstadt der Hansestadt Rostock. Vier Folkmusikerinnen präsentieren hier traditionelle Folksongs aus ihrer Heimat sowie selbstverfasste Lieder einmal ganz anders, nämlich in A-capella-Versionen. Dabei kreieren die vier Sängerinnen einen eigenen Sound aus verflochtenen Harmonien und treibenden Rhythmen, der die traditionelle Musik Schwedens frisch und modern auf die Bühne bringt. Das Ensemble hat bisher drei Alben veröffentlicht und konnte bereits auf Touren in Europa, Asien und Amerika sein Können unter Beweis stellen. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Weitere Informationen: ,
+++ Ladenetzwerk für Elektroautos in der Inselregion Usedom +++
Ab dieser Saison verfügt die Inselregion Usedom über ein umfangreiches Ladenetzwerk für Elektroautos, gelegen an zehn Ausflugszielen auf der Sonneninsel und auf dem angrenzenden Festland. Zudem können umweltbewusste Gäste ab Juni an den Stationen der Autovermieter „app2drive“ und „BlueGreen Ahlbeck“ ihr E-Auto zur Inselrundfahrt mieten. Am ersten Mai wird die erste Ladestation am Postel in Wolgast eröffnet, ab Juni folgen Stationen unter anderem in den Dreikaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, in Neppermin im Landesinneren der Insel sowie in Anklam und Libnow auf dem Vorpommerschen Festland. Alle Ladestationen werden mit Ökostrom gespeist. Das neue Angebot wurde von der Energiegenossenschaft „Inselwerke“ initiiert, weitere Ladestationen an ausgewählten, touristisch interessanten Standorten sind geplant. Weitere Informationen: , ,
++ Neu: Stand-Up-Paddling-Rennen bei der Warnemünder Woche +++
Erstmals können Wassersportbegeisterte im Rahmen der Warnemünder Woche an einem Stand-Up-Paddling-Rennen teilnehmen. Ob Einsteiger oder erfahrener Paddler, am 4. Juli kann jeder Interessierte, der mindestens 16 Jahre alt ist, beim Wettkampf auf dem „Alten Strom“ in Warnemünde mitpaddeln. Der Spaß für Teilnehmer und Zuschauer steht im Vordergrund des Rennens, das sowohl einzeln als auch im Team bestritten werden kann und Teil des bundesweiten „Nisco SUP Race“ ist. Der „HW-Shapes Surfshop“, Partner der Veranstaltung, stellt für die Teilnehmer Wettkampfboards zur Verfügung. Der Sieger qualifiziert sich für einen Startplatz beim Finale des „Nisco Race“. Die Warnemünder Woche gehört mit etwa 2.000 Seglern aus rund 30 Ländern sowie zahlreichen begleitenden Veranstaltungen im, am und auf dem Wasser zu den größten Regattaveranstaltungen in Deutschland. Zur Anmeldung und für Informationen zum Rennen melden sich Interessierte unter sup@hw-shapes.de. Weitere Informationen:
+++ Naturkundemuseum „Natureum“ im Darßer Ort ab Mai geöffnet +++
Start in die Saison: Von Mai bis Oktober ist das Naturkundemuseum „Natureum“ am Leuchtturm Darßer Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr und im Juni und August bis 18.00 Uhr geöffnet. Besucher können das Naturkundemuseum am Leuchtturm zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Pferdekutsche erreichen und Ausstellungen zu den Themen „Naturraum Darßer Ort“, „Tiere der Darßlandschaft“, „Ostseeküste“, „Küstendynamik“ und „Leuchtturmgeschichte“ besuchen. Ergänzend finden regelmäßig Sonderausstellungen statt. Zudem können für 19 Stationen im Natureum und einen Rundgang im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft anhand von sechs Stationen E-Guides ausgeliehen werden, welche über Fakten und Geschichten zu den jeweiligen Punkten informieren. Weitere Informationen:
+++ Schwedischer A-capella-Folk zu Gast in der Petrikirche in Rostock +++
Tradition neu aufgelegt: Am 8. Mai um 18.00 Uhr gastiert das schwedische Vokalquartett Kongero in der Petrikirche in der Östlichen Altstadt der Hansestadt Rostock. Vier Folkmusikerinnen präsentieren hier traditionelle Folksongs aus ihrer Heimat sowie selbstverfasste Lieder einmal ganz anders, nämlich in A-capella-Versionen. Dabei kreieren die vier Sängerinnen einen eigenen Sound aus verflochtenen Harmonien und treibenden Rhythmen, der die traditionelle Musik Schwedens frisch und modern auf die Bühne bringt. Das Ensemble hat bisher drei Alben veröffentlicht und konnte bereits auf Touren in Europa, Asien und Amerika sein Können unter Beweis stellen. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Weitere Informationen: ,
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26. Apr 2016
| Pressemitteilungen
ADFC und Tourismusverband mahnen mehr Zusammenarbeit für Radtourismus an
Schulterschluss für den Radtourismus: Auf der ersten gemeinsam veranstalteten Radkonferenz haben der Allgemeine Deutsche Fahrradclub MV (ADFC) und der Landestourismusverband mit einem Aktionsprogramm aus acht Punkten mehr Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit für den Radtourismus im Land gefordert.
Unter dem Titel „Aufbruch oder Stillstand?“ diskutierten rund 80 Teilnehmer in Rostock Perspektiven für den Radtourismus, die Entwicklung der Radinfrastruktur sowie Handlungsoptionen für Politik und Verbände. „Radverkehr funktioniert dann am besten, wenn die Anforderungen Einheimischer und Urlauber in Einklang gebracht und nicht voneinander losgelöst behandelt werden. Um alle Möglichkeiten des Ausbaus und Erhalts auch touristischer Wege zu nutzen, brauchen wir ein stärkeres Denken und Handeln über einzelne Zuständigkeiten auf den Ebenen des Landes, der Landkreise und der Kommunen hinaus“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes MV. Das Land bleibe in der Entwicklung des Radverkehrs unter seinen Möglichkeiten, was weniger am finanziellen Spielraum als an der optimierbaren Abstimmung läge. „Wir müssen auf Basis festgelegter Schwerpunkte noch integrierter und effizienter planen, um den Bedürfnissen von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gerecht zu werden“, so Seidel. Radfahren ist aktuellen Erhebungen zufolge die wichtigste Urlaubsaktivität im Nordosten; 41 Prozent aller Gäste des Landes nutzen das Rad während ihres Aufenthaltes. MV rutscht in Bewertung ab
Jürgen Seidel verwies darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern im auch aufgrund des E-Bike-Trends ansteigenden Radtourismus die lang besetzte Spitzenposition eingebüßt hat: Das Urlaubsland rutschte laut der ADFC-Radreiseanalyse 2016 von Platz drei auf Platz sieben der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands ab. „Dies ist ein Dämpfer für das Radreiseland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Verbandspräsident. Auch die Zufriedenheit der Gäste mit den Radwegen sank empfindlich: Im Sommer 2009 wurden die Wege von den Urlaubern im Nordosten auf einer Notenskala von 1 bis 6 noch mit durchschnittlich 1,78 bewertet. Dieser Wert ist laut der aktuellen, repräsentativen Gästebefragung, dem Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus 2015/16, auf 2,04 abgesunken.
„Wir müssen jetzt gegensteuern“, sagte Martin Elshoff, stellvertretender Vorsitzender des ADFC-Landesverbandes. Er bezeichnete in diesem Zusammenhang die inzwischen sehr gute Kooperation zwischen ADFC und Tourismusverband als beispielgebend. „Der ADFC erhofft sich davon eine stärkere Förderung des Radtourismus durch Landesregierung und eine konstruktive Zusammenarbeit mit den regionalen Tourismusverbänden.“ Die Anforderungen an Wege, Beschilderungen, Rastplätze sowie an die Vermarktung hätten in Zeiten vernetzter Beförderungsmittel, Digitalisierung, E-Mobilität und nachhaltigem Verkehr weiter zugenommen. Übergreifende Radverkehrskonzeption erforderlich
Das auf der Konferenz vorgestellte Aktionsprogramm umfasst acht Punkte: Unter anderem wird darin die bessere Verbindung von Freizeit- und Alltagsverkehr ausgehend von einer reibungslosen Zusammenarbeit der zuständigen Ministerien über die Landkreise bis zu den Kommunen gefordert. Dazu sei eine ressortübergreifende Radverkehrskonzeption mit klaren Verantwortungen und Aufgabenstellungen erforderlich. Weiterhin solle der Ausbau touristischer Strecken insbesondere auf den Fern- und Rundwegen mittels der in Strategiegesprächen zwischen Tourismusverbänden, Landkreisen und Kommunen abgestimmten Prioritätenliste erfolgen. Danach gelten von den Fernwegen unter anderem der Ostseeküsten-Radweg, der Radweg Berlin-Kopenhagen, der Mecklenburger Seen-Radweg, der Oder-Neiße Radweg und der Radweg Hamburg-Rügen als besonders wichtig. Stärker müsse das Land zudem die veränderten Anforderungen an die Infrastruktur unter anderem durch die Zunahme von Elektrofahrrädern berücksichtigen. Eine einheitliche Wegweisung, moderne Ladestationen, höhere Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die intelligente Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln seien erforderlich. Tourismusforscher: Radtourismus braucht starken politischen Rückhalt
Überdies müsste das Qualitätsmanagement im Radtourismus zum Beispiel durch die Zertifizierung von Wegen, Quartieren und Infostellen wieder eine größere Rolle spielen, um die Gästezufriedenheit zu erhöhen. Im Jahr 2017 soll bei einer Konferenz speziell die Herausforderung, touristische Infrastruktur an Radwegen in dünn besiedelten Regionen aufrecht zu erhalten, thematisiert werden. Außerdem ist geplant, das Marketing mit dem touristischen Themenjahr „Radwanderland Mecklenburg-Vorpommern 2018“ zu stärken. „In der Vor- und in der Nachsaison sowie in den Auslandsmärkten liegen bei einer Trendumkehr noch erhebliche Potenziale für den Radtourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Der Nordosten muss bei Innovationen, Investitionen und integrierter Zusammenarbeit wieder eine führende Rolle einnehmen. Radwege sind Lebensadern gerade im ländlichen Raum“, erklärte Tourismusverbandspräsident Jürgen Seidel.
Der auf der Radkonferenz referierende Tourismusforscher Dr. Mathias Feige (dwif-Consulting) bezeichnete den Radtourismus in MV als einen etablierten, ökonomisch hoch interessanten Markt mit weiteren guten Entwicklungsperspektiven für mehr Wertschöpfung: „Hauptaufgaben sind der Erhalt der Qualität der Infrastruktur, eine Konzentration auf wirklich nachfragestarke Bereiche und Strecken sowie eine noch konsequentere Zielgruppenorientierung in der Angebotsgestaltung und der Kommunikation.“ Der Radtourismus in MV brauche daher starken politischen Rückhalt. Nach Angaben Dr. Feiges beträgt der Netto-Umsatz im Radtourismus in Deutschland rund 13 Milliarden Euro, die Netto-Wertschöpfung beläuft sich auf etwa 7,3 Milliarden Euro. HINTERGRUND Aktionsprogramm Radtourismus von ADFC und Tourismusverband MV: 1. Radverkehr als wichtigen Mobilitäts- und Wirtschaftsfaktor stärker wahrnehmen und berücksichtigen
a. wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Radtourismus anerkennen
b. Vernetzung von Freizeit- und Alltagsverkehr nutzt Bevölkerung und Touristen
c. dem Wert entsprechende Einbindung in Landestourismuskonzeption, politische Programme und den integrierten Verkehrsplan des Landes
d. Sicherung, Kontinuität und Nutzung von Marktforschung
2. Erstellung einer ressortübergreifenden Radverkehrskonzeption für Mecklenburg-Vorpommern
a. Grundlage für ergebnisorientierte und effiziente interministerielle bzw.
Ebenen übergreifende Zusammenarbeit
b. Berücksichtigung (unter anderem):
- verschiedene Interessensgruppen
- einheitliches Wegekataster
- Qualitätsmanagement
- Sicherung der Datengrundlage
3. Klare Regelung der Zuständigkeiten
a. Belebung und Neustrukturierung einer interministeriellen Arbeitsgruppe Radverkehr
b. Festlegung klarer Verantwortlichkeiten für den Radverkehr/Radtourismus in allen zuständigen Ministerien, Landkreisen und Kommunen i. S. v. Aufgabenteilung
c. Schaffung und abgestimmte Zusammenarbeit mit den koordinierenden Stellen auf Landesebene (Landesradwegemeister-/in) und auf kommunaler Ebene (geplante AG fahrradfreundlicher Kommunen in MV, Landesamt für Straßenbau und Verkehr, ADFC und TMV)
4. Touristischer Radwegebau
a. Schwerpunktsetzung auf Fern- und Rundwegen mittels einer Prioritätenliste, die zwischen Fachverbänden, Landkreisen und Kommunen in Strategiegesprächen abgestimmt wurde
b. Beispiel Fernwege: Ostseeküsten Radweg, Radweg Berlin-Kopenhagen, Mecklenburger Seen Radweg, Oder-Neiße-Radweg, Radweg Hamburg-Rügen prioritär
c. Lückenschlüsse mit den stärksten Effekten (i. S. v. Doppelnutzung)
d. Berücksichtigung der Schwerpunkte in der Förderpolitik
5. Sicherung und Ausbau einer zeitgemäßen Infrastruktur
a. Ausbau Intermodalität und Optimierung der Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln für vernetzte Mobilität
b. einheitliche, lückenlose Wegweisung nach Empfehlungen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
c. Erhöhung der Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in Bahn und Bussen
d. Schaffung von sicheren Fahrradabstellanlagen an touristischen Sehenswürdigkeiten
e. Bestandsaufnahme und Sanierung von Schutzhütten und Rastplätzen Ausrichtung und Anpassung der Radwege und Infrastruktur an neue technische Anforderungen (Befahrbarkeit mit höherer Geschwindigkeit, Transporträder, Fahrradanhänger, Ladeinfrastruktur)
6. Stärkung des Qualitätsmanagements im Radtourismus
a. Analyse und Umsetzung von Zertifizierungen (z. B. ADFC-Qualitätsradrouten, BettundBike, ServiceQ, i-Marke)
b. Bewertung der Kundenzufriedenheit
7. Konferenz zum Thema „Förderung und Sicherung der touristischen Infrastruktur im Radtourismus“ im Jahr 2017
Schwerpunkte unter anderem:
a. Beherbergungs- und Gastronomieangebote
b. Freizeitinfrastruktur
c. Wegeinfrastruktur und Kommunikationssicherheit
d. Wettbewerb „Fahrradfreundliche Kommune“
8. Stärkung des touristischen Marketings mit dem Themenjahr „Radwanderland Mecklenburg-Vorpommern 2018“
Ziele (unter anderem):
a. Belebung der Vor- und Nachsaison
b. Stärkung des Auslandsmarktes
c. Produktinnovationen
d. Radtourismus als Kernaktivität bei Gästen und Einheimischen verankern Zahlen und Fakten zum Radtourismus in MV
Laut Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus gaben im Sommer 2015 (Mai-Oktober) 41 Prozent der Gäste in Mecklenburg-Vorpommern an, während ihres Urlaubs mindestens einmal Fahrrad zu fahren. Immerhin 23 Prozent der Gäste bezeichneten ihren Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern konkret als Radurlaub (Mehrfachnennungen möglich). Damit gehört der Radurlaub zu den wichtigsten Urlaubsarten in Mecklenburg-Vorpommern (Rang 4). Rund fünf Prozent der Gäste fahren in ihrem Urlaub hauptsächlich Rad. Für 18 Prozent der MV-Gäste war das Angebot an Radwegen ein konkreter Entscheidungsgrund, sich für ihr Reiseziel zu entscheiden. Zwar wird das Rad im Urlaub vor allem zwischen Mai und Oktober genutzt: Fast die Hälfte aller Befragten fährt im Urlaub auf zwei Rädern. Aber auch zwischen November und April nutzt gut ein Drittel der Gäste im Nordosten das Fahrrad. Fahrradfahren spielt demzufolge auch in der Nebensaison eine Rolle.
Mehr als 6.000 Kilometer Radwege laden in MV zu abwechslungsreichen Touren ein. Es bestehen beispielsweise neun Radfernwege mit jeweils 500 bis 600 Kilometern Länge () und 21 Radrundwege (jeweils zwischen 100 und 300 Kilometern Länge,). In allen Regionen sind zudem Kurztouren ausgewiesen. Die touristischen Radwege führen über straßenbegleitende Radwege, wenig befahrene Orts-, Gemeinde- und Kreisstraßen, gut befahrbare Wald- und Feldwege. Der Landestourismusverband bewirbt vorrangig die Radfern- und Radrundwege im Land. Gute Chancen in der weiteren Entwicklung hat unter anderem der Ostseeküstenradweg: 7,1 Prozent, und damit die meisten der vom ADFC zur aktuellen Radreiseanalyse Befragten, gaben an, in der Saison 2016 diesen Radweg befahren zu wollen. Schon jetzt belegt der Ostseeküstenradweg den fünften Rang bei der Frage nach den beliebtesten Radfernwegen in Deutschland.
Unter dem Titel „Aufbruch oder Stillstand?“ diskutierten rund 80 Teilnehmer in Rostock Perspektiven für den Radtourismus, die Entwicklung der Radinfrastruktur sowie Handlungsoptionen für Politik und Verbände. „Radverkehr funktioniert dann am besten, wenn die Anforderungen Einheimischer und Urlauber in Einklang gebracht und nicht voneinander losgelöst behandelt werden. Um alle Möglichkeiten des Ausbaus und Erhalts auch touristischer Wege zu nutzen, brauchen wir ein stärkeres Denken und Handeln über einzelne Zuständigkeiten auf den Ebenen des Landes, der Landkreise und der Kommunen hinaus“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes MV. Das Land bleibe in der Entwicklung des Radverkehrs unter seinen Möglichkeiten, was weniger am finanziellen Spielraum als an der optimierbaren Abstimmung läge. „Wir müssen auf Basis festgelegter Schwerpunkte noch integrierter und effizienter planen, um den Bedürfnissen von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gerecht zu werden“, so Seidel. Radfahren ist aktuellen Erhebungen zufolge die wichtigste Urlaubsaktivität im Nordosten; 41 Prozent aller Gäste des Landes nutzen das Rad während ihres Aufenthaltes. MV rutscht in Bewertung ab
Jürgen Seidel verwies darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern im auch aufgrund des E-Bike-Trends ansteigenden Radtourismus die lang besetzte Spitzenposition eingebüßt hat: Das Urlaubsland rutschte laut der ADFC-Radreiseanalyse 2016 von Platz drei auf Platz sieben der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands ab. „Dies ist ein Dämpfer für das Radreiseland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Verbandspräsident. Auch die Zufriedenheit der Gäste mit den Radwegen sank empfindlich: Im Sommer 2009 wurden die Wege von den Urlaubern im Nordosten auf einer Notenskala von 1 bis 6 noch mit durchschnittlich 1,78 bewertet. Dieser Wert ist laut der aktuellen, repräsentativen Gästebefragung, dem Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus 2015/16, auf 2,04 abgesunken.
„Wir müssen jetzt gegensteuern“, sagte Martin Elshoff, stellvertretender Vorsitzender des ADFC-Landesverbandes. Er bezeichnete in diesem Zusammenhang die inzwischen sehr gute Kooperation zwischen ADFC und Tourismusverband als beispielgebend. „Der ADFC erhofft sich davon eine stärkere Förderung des Radtourismus durch Landesregierung und eine konstruktive Zusammenarbeit mit den regionalen Tourismusverbänden.“ Die Anforderungen an Wege, Beschilderungen, Rastplätze sowie an die Vermarktung hätten in Zeiten vernetzter Beförderungsmittel, Digitalisierung, E-Mobilität und nachhaltigem Verkehr weiter zugenommen. Übergreifende Radverkehrskonzeption erforderlich
Das auf der Konferenz vorgestellte Aktionsprogramm umfasst acht Punkte: Unter anderem wird darin die bessere Verbindung von Freizeit- und Alltagsverkehr ausgehend von einer reibungslosen Zusammenarbeit der zuständigen Ministerien über die Landkreise bis zu den Kommunen gefordert. Dazu sei eine ressortübergreifende Radverkehrskonzeption mit klaren Verantwortungen und Aufgabenstellungen erforderlich. Weiterhin solle der Ausbau touristischer Strecken insbesondere auf den Fern- und Rundwegen mittels der in Strategiegesprächen zwischen Tourismusverbänden, Landkreisen und Kommunen abgestimmten Prioritätenliste erfolgen. Danach gelten von den Fernwegen unter anderem der Ostseeküsten-Radweg, der Radweg Berlin-Kopenhagen, der Mecklenburger Seen-Radweg, der Oder-Neiße Radweg und der Radweg Hamburg-Rügen als besonders wichtig. Stärker müsse das Land zudem die veränderten Anforderungen an die Infrastruktur unter anderem durch die Zunahme von Elektrofahrrädern berücksichtigen. Eine einheitliche Wegweisung, moderne Ladestationen, höhere Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die intelligente Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln seien erforderlich. Tourismusforscher: Radtourismus braucht starken politischen Rückhalt
Überdies müsste das Qualitätsmanagement im Radtourismus zum Beispiel durch die Zertifizierung von Wegen, Quartieren und Infostellen wieder eine größere Rolle spielen, um die Gästezufriedenheit zu erhöhen. Im Jahr 2017 soll bei einer Konferenz speziell die Herausforderung, touristische Infrastruktur an Radwegen in dünn besiedelten Regionen aufrecht zu erhalten, thematisiert werden. Außerdem ist geplant, das Marketing mit dem touristischen Themenjahr „Radwanderland Mecklenburg-Vorpommern 2018“ zu stärken. „In der Vor- und in der Nachsaison sowie in den Auslandsmärkten liegen bei einer Trendumkehr noch erhebliche Potenziale für den Radtourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Der Nordosten muss bei Innovationen, Investitionen und integrierter Zusammenarbeit wieder eine führende Rolle einnehmen. Radwege sind Lebensadern gerade im ländlichen Raum“, erklärte Tourismusverbandspräsident Jürgen Seidel.
Der auf der Radkonferenz referierende Tourismusforscher Dr. Mathias Feige (dwif-Consulting) bezeichnete den Radtourismus in MV als einen etablierten, ökonomisch hoch interessanten Markt mit weiteren guten Entwicklungsperspektiven für mehr Wertschöpfung: „Hauptaufgaben sind der Erhalt der Qualität der Infrastruktur, eine Konzentration auf wirklich nachfragestarke Bereiche und Strecken sowie eine noch konsequentere Zielgruppenorientierung in der Angebotsgestaltung und der Kommunikation.“ Der Radtourismus in MV brauche daher starken politischen Rückhalt. Nach Angaben Dr. Feiges beträgt der Netto-Umsatz im Radtourismus in Deutschland rund 13 Milliarden Euro, die Netto-Wertschöpfung beläuft sich auf etwa 7,3 Milliarden Euro. HINTERGRUND Aktionsprogramm Radtourismus von ADFC und Tourismusverband MV: 1. Radverkehr als wichtigen Mobilitäts- und Wirtschaftsfaktor stärker wahrnehmen und berücksichtigen
a. wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Radtourismus anerkennen
b. Vernetzung von Freizeit- und Alltagsverkehr nutzt Bevölkerung und Touristen
c. dem Wert entsprechende Einbindung in Landestourismuskonzeption, politische Programme und den integrierten Verkehrsplan des Landes
d. Sicherung, Kontinuität und Nutzung von Marktforschung
2. Erstellung einer ressortübergreifenden Radverkehrskonzeption für Mecklenburg-Vorpommern
a. Grundlage für ergebnisorientierte und effiziente interministerielle bzw.
Ebenen übergreifende Zusammenarbeit
b. Berücksichtigung (unter anderem):
- verschiedene Interessensgruppen
- einheitliches Wegekataster
- Qualitätsmanagement
- Sicherung der Datengrundlage
3. Klare Regelung der Zuständigkeiten
a. Belebung und Neustrukturierung einer interministeriellen Arbeitsgruppe Radverkehr
b. Festlegung klarer Verantwortlichkeiten für den Radverkehr/Radtourismus in allen zuständigen Ministerien, Landkreisen und Kommunen i. S. v. Aufgabenteilung
c. Schaffung und abgestimmte Zusammenarbeit mit den koordinierenden Stellen auf Landesebene (Landesradwegemeister-/in) und auf kommunaler Ebene (geplante AG fahrradfreundlicher Kommunen in MV, Landesamt für Straßenbau und Verkehr, ADFC und TMV)
4. Touristischer Radwegebau
a. Schwerpunktsetzung auf Fern- und Rundwegen mittels einer Prioritätenliste, die zwischen Fachverbänden, Landkreisen und Kommunen in Strategiegesprächen abgestimmt wurde
b. Beispiel Fernwege: Ostseeküsten Radweg, Radweg Berlin-Kopenhagen, Mecklenburger Seen Radweg, Oder-Neiße-Radweg, Radweg Hamburg-Rügen prioritär
c. Lückenschlüsse mit den stärksten Effekten (i. S. v. Doppelnutzung)
d. Berücksichtigung der Schwerpunkte in der Förderpolitik
5. Sicherung und Ausbau einer zeitgemäßen Infrastruktur
a. Ausbau Intermodalität und Optimierung der Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln für vernetzte Mobilität
b. einheitliche, lückenlose Wegweisung nach Empfehlungen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
c. Erhöhung der Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in Bahn und Bussen
d. Schaffung von sicheren Fahrradabstellanlagen an touristischen Sehenswürdigkeiten
e. Bestandsaufnahme und Sanierung von Schutzhütten und Rastplätzen Ausrichtung und Anpassung der Radwege und Infrastruktur an neue technische Anforderungen (Befahrbarkeit mit höherer Geschwindigkeit, Transporträder, Fahrradanhänger, Ladeinfrastruktur)
6. Stärkung des Qualitätsmanagements im Radtourismus
a. Analyse und Umsetzung von Zertifizierungen (z. B. ADFC-Qualitätsradrouten, BettundBike, ServiceQ, i-Marke)
b. Bewertung der Kundenzufriedenheit
7. Konferenz zum Thema „Förderung und Sicherung der touristischen Infrastruktur im Radtourismus“ im Jahr 2017
Schwerpunkte unter anderem:
a. Beherbergungs- und Gastronomieangebote
b. Freizeitinfrastruktur
c. Wegeinfrastruktur und Kommunikationssicherheit
d. Wettbewerb „Fahrradfreundliche Kommune“
8. Stärkung des touristischen Marketings mit dem Themenjahr „Radwanderland Mecklenburg-Vorpommern 2018“
Ziele (unter anderem):
a. Belebung der Vor- und Nachsaison
b. Stärkung des Auslandsmarktes
c. Produktinnovationen
d. Radtourismus als Kernaktivität bei Gästen und Einheimischen verankern Zahlen und Fakten zum Radtourismus in MV
Laut Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus gaben im Sommer 2015 (Mai-Oktober) 41 Prozent der Gäste in Mecklenburg-Vorpommern an, während ihres Urlaubs mindestens einmal Fahrrad zu fahren. Immerhin 23 Prozent der Gäste bezeichneten ihren Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern konkret als Radurlaub (Mehrfachnennungen möglich). Damit gehört der Radurlaub zu den wichtigsten Urlaubsarten in Mecklenburg-Vorpommern (Rang 4). Rund fünf Prozent der Gäste fahren in ihrem Urlaub hauptsächlich Rad. Für 18 Prozent der MV-Gäste war das Angebot an Radwegen ein konkreter Entscheidungsgrund, sich für ihr Reiseziel zu entscheiden. Zwar wird das Rad im Urlaub vor allem zwischen Mai und Oktober genutzt: Fast die Hälfte aller Befragten fährt im Urlaub auf zwei Rädern. Aber auch zwischen November und April nutzt gut ein Drittel der Gäste im Nordosten das Fahrrad. Fahrradfahren spielt demzufolge auch in der Nebensaison eine Rolle.
Mehr als 6.000 Kilometer Radwege laden in MV zu abwechslungsreichen Touren ein. Es bestehen beispielsweise neun Radfernwege mit jeweils 500 bis 600 Kilometern Länge () und 21 Radrundwege (jeweils zwischen 100 und 300 Kilometern Länge,). In allen Regionen sind zudem Kurztouren ausgewiesen. Die touristischen Radwege führen über straßenbegleitende Radwege, wenig befahrene Orts-, Gemeinde- und Kreisstraßen, gut befahrbare Wald- und Feldwege. Der Landestourismusverband bewirbt vorrangig die Radfern- und Radrundwege im Land. Gute Chancen in der weiteren Entwicklung hat unter anderem der Ostseeküstenradweg: 7,1 Prozent, und damit die meisten der vom ADFC zur aktuellen Radreiseanalyse Befragten, gaben an, in der Saison 2016 diesen Radweg befahren zu wollen. Schon jetzt belegt der Ostseeküstenradweg den fünften Rang bei der Frage nach den beliebtesten Radfernwegen in Deutschland.
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15. Apr 2016
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News April +++
Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte hat der Bau des neuen „Baumkronenpfades Ivenacker Eichen“ begonnen. Ab Herbst 2016 können Besucher auf einem 400 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad den Wald aktiv erleben. Ein 40 Meter hoher Aussichtsturm, der auch durch einen Aufzug zu erreichen ist, wird zudem einen Blick auf die umgebende Landschaft bieten. Die „Ivenacker Eichen“ gehören mit Stammumfängen von mehr als 14 Metern zu den größten in Europa, auf 1.000 Jahre wird das Alter einer der Baumriesen geschätzt. Gemeinsam mit dem umgebenden Wildpark haben die „Ivenacker Eichen“ jährlich etwa 50.000 Besucher. Neben einer privaten Spende wird der Bau des Baumkronenpfades aus dem Europäischen Landswirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums finanziert.
Weitere Informationen:
Die neue Broschüre „Wege protestantischer Kirchraumgestaltung“ gibt Kulturinteressierten ab sofort die Möglichkeit, reformatorische Geschichte und Architektur in Mecklenburg-Vorpommern direkt zu erleben. Das Heft stellt 18 charakteristische Kirchen im Nordosten vor, die während und nach der Reformation errichtet oder umgestaltet wurden. Eine Karte, Kontaktadressen und Links zu aktuellen Veranstaltungen in den Kirchen sowie eine Einführung in die Geschichte der Reformation und deren Baustile ergänzen das Heft. Die Broschüre ist Teil eines Projekts der Evangelischen Kirche Mecklenburg-Vorpommern zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017, bei dem unter anderem jede der 18 Kirchen bei einer Veranstaltung ihre Schätze zeigt. Die Broschüre steht unter zum Herunterladen bereit und kann unter pressestelle@elkm.de bestellt werden. Weitere Informationen:
Im Darßwald im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist ein modernisierter Reit-, Kutsch- und Radweg entstanden. Der Weg verbindet ab sofort den Norden und Süden des knapp 6.000 Hektar großen Waldgebiets auf einer wassergebundenen Decke aus Naturstein. Damit passt er sich ins Landschaftsbild des Waldes ein und macht ein komfortables Fahren und Reiten möglich. Zuvor war der 2,5 Kilometer lange Weg vom Großen Stern bis zum Langseer Weg mit Platten bedeckt gewesen. Den Anstoß für die Modernisierung gab das Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft, die Baumaßnahme wurde ausschließlich aus Landesmitteln bestritten. Künftig sollen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums weitere Streckenabschnitte im Darßwald erneuert und damit die Infrastruktur vor Ort verbessert werden. Weitere Informationen:
Vom 29. April bis zum 31. Oktober können Besucher mit dem Müritz-Nationalparkticket umweltfreundlich per Bus in Deutschlands größten an Land befindlichen Nationalpark reisen. Die einzige Bus-Direktverbindung ins Herz des Nationalparks verkehrt unter anderem von Waren (Müritz), Röbel/Müritz und Rechlin zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Rad- und Wanderwegen sowie Ausgangspunkten geführter Wanderungen im Schutzgebiet. Darüber hinaus gilt das Ticket auch für Schifftouren der Weißen Flotte Müritz, so dass Urlauber Bus- und Schifffahrt beliebig kombinieren können. Erhältlich ist das Ticket direkt im Bus oder auf dem Schiff, den Verkaufsstellen der Weißen Flotte sowie in den Bussen des Regionalverkehrs in der so genannten „dat Buslinie“ zwischen Waren (Müritz) und Rechlin/Hafendorf. Weitere Informationen:
Bei Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom entsteht Deutschlands erster „Kur- und Heilwald“. Geplant sind vier Therapiestationen im Heringsdorfer Wald, die in Verbindung mit der Waldatmosphäre zur Linderung von Herz-Kreislauf-Problemen, Atemwegs- und neurologischen Erkrankungen beitragen sollen. Mit dem Vorhaben sichere sich sowohl die Gemeinde Heringsdorf als auch das Land ein Alleinstellungsmerkmal im Gesundheitstourismus, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern. Das Konzept wurde von „BioConValley“, der Initiative für Life Science und Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, dem Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern und der Landesforstanstalt entwickelt. Weitere Informationen:
+++ Neue Broschüre weist den Weg zu charakteristischen Kirchen der Reformation +++
Die neue Broschüre „Wege protestantischer Kirchraumgestaltung“ gibt Kulturinteressierten ab sofort die Möglichkeit, reformatorische Geschichte und Architektur in Mecklenburg-Vorpommern direkt zu erleben. Das Heft stellt 18 charakteristische Kirchen im Nordosten vor, die während und nach der Reformation errichtet oder umgestaltet wurden. Eine Karte, Kontaktadressen und Links zu aktuellen Veranstaltungen in den Kirchen sowie eine Einführung in die Geschichte der Reformation und deren Baustile ergänzen das Heft. Die Broschüre ist Teil eines Projekts der Evangelischen Kirche Mecklenburg-Vorpommern zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017, bei dem unter anderem jede der 18 Kirchen bei einer Veranstaltung ihre Schätze zeigt. Die Broschüre steht unter zum Herunterladen bereit und kann unter pressestelle@elkm.de bestellt werden. Weitere Informationen:
+++ Modernisierter Reit-, Kutsch- und Radweg im Darßwald eröffnet +++
Im Darßwald im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist ein modernisierter Reit-, Kutsch- und Radweg entstanden. Der Weg verbindet ab sofort den Norden und Süden des knapp 6.000 Hektar großen Waldgebiets auf einer wassergebundenen Decke aus Naturstein. Damit passt er sich ins Landschaftsbild des Waldes ein und macht ein komfortables Fahren und Reiten möglich. Zuvor war der 2,5 Kilometer lange Weg vom Großen Stern bis zum Langseer Weg mit Platten bedeckt gewesen. Den Anstoß für die Modernisierung gab das Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft, die Baumaßnahme wurde ausschließlich aus Landesmitteln bestritten. Künftig sollen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums weitere Streckenabschnitte im Darßwald erneuert und damit die Infrastruktur vor Ort verbessert werden. Weitere Informationen:
+++ Umweltfreundlich in die Natur: Saisonstart des Müritz-Nationalparktickets +++
Vom 29. April bis zum 31. Oktober können Besucher mit dem Müritz-Nationalparkticket umweltfreundlich per Bus in Deutschlands größten an Land befindlichen Nationalpark reisen. Die einzige Bus-Direktverbindung ins Herz des Nationalparks verkehrt unter anderem von Waren (Müritz), Röbel/Müritz und Rechlin zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Rad- und Wanderwegen sowie Ausgangspunkten geführter Wanderungen im Schutzgebiet. Darüber hinaus gilt das Ticket auch für Schifftouren der Weißen Flotte Müritz, so dass Urlauber Bus- und Schifffahrt beliebig kombinieren können. Erhältlich ist das Ticket direkt im Bus oder auf dem Schiff, den Verkaufsstellen der Weißen Flotte sowie in den Bussen des Regionalverkehrs in der so genannten „dat Buslinie“ zwischen Waren (Müritz) und Rechlin/Hafendorf. Weitere Informationen:
+++ Erster Kur- und Heilwald Deutschlands entsteht auf Usedom +++
Bei Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom entsteht Deutschlands erster „Kur- und Heilwald“. Geplant sind vier Therapiestationen im Heringsdorfer Wald, die in Verbindung mit der Waldatmosphäre zur Linderung von Herz-Kreislauf-Problemen, Atemwegs- und neurologischen Erkrankungen beitragen sollen. Mit dem Vorhaben sichere sich sowohl die Gemeinde Heringsdorf als auch das Land ein Alleinstellungsmerkmal im Gesundheitstourismus, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern. Das Konzept wurde von „BioConValley“, der Initiative für Life Science und Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, dem Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern und der Landesforstanstalt entwickelt. Weitere Informationen:
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14. Apr 2016
| Neues aus den Regionen
Eine ganze Insel auf dem Handy mit der Usedom-App
Die neue, offizielle Insel Usedom-App für iPhones und Android-Geräte ist ab sofort verfügbar. Sie erleichtert die Urlaubsplanung und ist auch vor Ort hilfreich. Das nächstgelegene Restaurant, Spiel und Sportstätten oder Rad- und Bootverleihstationen – die App erleichtert die Suche danach. Sie bietet Reiseangebote und Neuigkeiten, gibt Informationen und Ausflugstipps. Insgesamt sind mehr als 700 Einträge gelistet. In der Rubrik Mobilität etwa findet der Nutzer den Fahrplan der Usedomer Bäderbahn ebenso wie die vom Carsharing Anbieter App2Drive. Zudem sind dort die Stationen von „Usedomrad“ sowie Boots- und Yachtcharterer aufgeführt. Unter der Rubrik Gesundheit finden Interessierte Thermen, Bioläden, Kurkliniken, Notfalldienste oder Anbieter von Massagen. Tipps für Veranstaltungshöhepunkte ergänzen das Leistungsspektrum der Anwendungssoftware. Darüber hinaus bietet die App 16 Tourentipps an, angefangen bei Ballonfahrten bis hin zu Taucherlebnissen. Unter steht sie zum Herunterladen bereit.
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14. Apr 2016
| Neues aus den Regionen
Pfingsten zu „Kunst:Offen“ nach Vorpommern
Zum 22. Mal öffnen Kunstschaffende in ganz Vorpommern zu Pfingsten vom 14. bis zum 16. Mai 2016 ihre Türen und geben Einblicke in ihre Arbeit. Ab sofort ist der neue Flyer „Kunst:Offen“ für die Reiseregion Vorpommern erhältlich, der 258 Künstler listet. Die Eröffnungsveranstaltung findet am 13. Mai ab 18.00 Uhr auf dem Gut Stolpe an der Peene statt. Dabei wird die Sammelausstellung eröffnet, die Werke von 40 ausgewählten Künstlern, darunter Elke Klonikowski mit der Arbeit „Bunte Welt“, hergestellt in einer Mischtechnik, oder Gerald Dunzik mit der Holzskulptur „Fischer im Netz“, zeigt. Zudem werden kostenlose Führungen über das Gutshausgelände angeboten und es gibt Musik aus den 60-iger Jahren von der Rostockerin Angela Klee mit Band. Neu: Im aktuellen Flyer sind überregionale Rad- und Wandwerge mit abgebildet. Damit kann er zur individuellen Tourenplanung für den Besuch der Galerien, Ateliers und Werkstätten genutzt werden. Das Faltblatt liegt ab sofort in allen Tourist-Informationen in Vorpommern – auf Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Rügen aus. Ebenso kann der Flyer unter www.kunst-offen.net oder beim Tourismusverband Vorpommern unter der Rufnummer 03834 891189 bestellt werden.
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14. Apr 2016
| Neues aus den Regionen
4. Wanderfrühling auf Rügen
Deutschlands größte Insel lädt vom 15. bis 24. April zum 4. Rügener Wanderfrühling ein. Knapp 70 kostenfreie Wander- und Aktivangebote – zu Fuß oder per Rad – stehen Gästen dabei zur Auswahl. Die Auftaktveranstaltung führt am 15. April von Putbus nach Lauterbach und von dort mit dem Schiff zur Insel Vilm, einem einzigartigen Naturparadies vor Rügens Küste. Interessierte können sich unter der Rufnummer 038393 148260 anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Unter dem Titel „Faszination Natur“ präsentieren die Insulaner während des Wanderfrühlings die Vielfalt ihrer Kulturlandschaft, geheime Orte, romantische Pfade, mystische Märchenwälder, malerische Sonnenuntergänge und vielfältige Naturerlebnisse. So können Gäste unter anderem zu den „Giganten der Steinzeit“, acht Großsteingräbern im Forst bei Prora, wandern. Eine andere Tour mit dem Titel „Von Turm zu Turm“ liefert faszinierende Ausblicke über die Insel etwa vom Jagdschloss Granitz oder vom Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen. Im Ostseebad Göhren lädt Silke Wilcke als Elizabeth von Arnim zu einem Rundgang ein, der die Bäderzeit thematisiert, und René Geyer lockt zu einer sagen- und mythenreichen Abendwanderung ins Biosphärenreservat Südost-Rügen. Ein Höhepunkt ist zudem eine Wanderung mit dem Künstler Jens Hübner unter dem Titel „Wandern und Skizzieren“, bei dem die Teilnehmer die Landschaft und Architektur auf Papier festhalten. Jens Hübner, der seine Erlebnisse auf Weltreisen unter anderem in Skizzen, so genannten Sketches verewigt hat, gibt dabei Hilfestellung. Angeboten werden zudem auch Fotosafaris, eine Fledermausnacht oder eine Führung rund ums Thema Wetterkunde. Weitere Informationen, das Programm sowie eine Broschüre sind unter zu finden.
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