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27. Dez 2017
| Pressemitteilungen
Meck-Pomm in Zahlen: Bilanz des Jahres 2017
Mecklenburg-Vorpommern ist das beliebteste deutsche Urlaubsreiseziel laut FUR-Reiseanalyse, die Auszeichnung „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ ging an den „Olympus FotoKunstPfad Zingst“, der Deutsche Tourismuspreis an das Dock Inn in Warnemünde – in vielerlei Hinsicht war das vergangene Jahr ein erfolgreiches. Und auch wenn sich nicht alle Erwartungen erfüllten: Die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns blickt hinsichtlich der Übernachtungszahlen auf das zweitstärkste Jahr in der Landesgeschichte zurück. Von Januar bis Oktober 2017 wurden 6,81 Millionen Gästeankünfte (-0,6 Prozent) und 27,38 Millionen Übernachtungen (-2,1 Prozent) an das statistische Amt gemeldet. „Die Gästezahlen liegen auf einem hohen Niveau,“ sagte Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Wir können uns aus einer Position der Stärke den vielen großen Anforderungen der kommenden Jahre stellen. An allererster Stelle steht dabei der weitere Ausbau der Qualität“, so Wolfgang Waldmüller weiter.
Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Tourismusverbandes unter mehr als 200 Hoteliers und Pensionsbesitzern zeigen, dass 2017 ein insgesamt noch gutes, aber herausforderndes Jahr war: 56 Prozent der Unternehmen bewerten das Jahr 2017 insgesamt mit sehr gut oder gut. 2016 gaben noch 80 Prozent der befragten Unternehmen diese Bewertung ab. Dafür sind die Vorzeichen für 2018 recht gut: Eine bessere Entwicklung des kommenden Jahres erwarten 27 Prozent, mit einem immerhin gleichbleibenden Niveau rechnen 54 Prozent.
Einige Zahlen und Fakten zum vergangenen Tourismusjahr:
Übernachtungen und Ankünfte
– Von Januar bis Oktober 2017 wurden 6,81 Millionen Gästeankünfte und 27,38 Millionen Übernachtungen gezählt und damit ein Rückgang von -0,6 beziehungsweise -2,1 Prozent registriert. Deutschlandweit liegt der Übernachtungszuwachs bei 2,5 Prozent. – Bei den Regionen verzeichnet 2017 das Gebiet Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte einen Übernachtungszuwachs von 0,1 Prozent. Die anderen Reiseregionen müssen Rückgänge verkraften: Die Insel Rügen mit Hiddensee -2,0, Vorpommern mit Fischland-Darß-Zingst und Usedom -3,8, die Mecklenburgische Ostseeküste -1,2 und Westmecklenburg -2,5 Prozent. – Die Campingplätze vermelden von Januar bis Oktober 4,53 Millionen Übernachtungen (-8 Prozent) und 981.773 (-4,7 Prozent) Ankünfte. – Aus dem Ausland kamen von Januar bis Oktober 2017 rund 349.000 Gäste und damit 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie verbrachten etwa 921.000 Übernachtungen (-2,9 Prozent) in MV. Von den fünf wichtigsten Quellmärkten übernachteten schwedische Gäste häufiger als im Vorjahreszeitraum im Nordosten (+6,6 Prozent). Die Übernachtungen aus den Niederlanden (-15,8 Prozent), Dänemark (-5,7 Prozent), der Schweiz (-4,0 Prozent) und Österreich (-3,1 Prozent) sind zurückgegangen. Splitter 2017
Mecklenburg-Vorpommern ist das laut Reiseanalyse 2017 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (FUR) beliebteste deutsche Urlaubsreiseziel: Demnach verzeichnet das norddeutsche Bundesland einen Marktanteil von 5,6 Prozent an allen 2016 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,1 Prozentpunkte vor Bayern. Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen der Deutschen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Spanien (14,8 Prozent) und Italien (8,2 Prozent) erreichte das Urlaubsland gleichauf mit der Türkei erstmals einen Podestplatz.
Laut 33. Deutscher Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen bleibt Deutschland das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Mit jeweils 6,9 Prozent der Inlandsreisen bleiben Mecklenburg-Vorpommern und Bayern dabei die beliebtesten Ferienregionen. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern der Analyse zufolge im Zehnjahresvergleich ebenfalls zusammen mit Bayern an der Spitze. Im Bereich des wachsenden Radreisetourismus belegte Mecklenburg-Vorpommern 2017 wie im Vorjahr den siebenten Platz der beliebtesten Radreiseregionen. Das ergab die Radreiseanalyse 2017, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) auf der ITB vorgestellt wurde. Der Ostseeküsten-Radweg errang bei der Frage nach den für Radreisen favorisierten Wegen den zweiten Platz. Bei den beliebtesten Wegen liegt der Ostseeküsten-Radweg auf dem vierten Rang und damit einen Platz besser als im vergangenen Jahr. Im Rahmen des Tourismusbarometers des Ostdeutschen Sparkassenverbandes wurde der „MarketingAward – Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ an den „Olympus FotoKunstPfad Zingst“ vergeben. Der zum achten Mal verliehene Tourismuspreis des Landes ging in diesem Jahr an Jürgen Seidel, den langjährigen Vorsitzenden und Präsidenten des Tourismusverbandes sowie früheren Minister für Tourismus mit hohen Verdiensten für die Tourismusentwicklung seit 1990. Neben dem Tourismuspreis wurden beim Tourismustag auch drei Ehrennadeln des Tourismusverbandes MV an Dr. Bernd Kuntze, Gerd Schröter und Marco Dorka verliehen. Familienqualität: 94 Betriebe mit 96 familienfreundlichen Angeboten tragen den Urlaubskönig Gustav als Wegweiser für zertifizierten Familienurlaub, der in den vier Kategorien Tourismusorte, Beherbergungsbetriebe, Freizeiteinrichtungen und Gastronomiebetriebe vergeben wird. Neuer Präsident: Wolfgang Waldmüller ist neuer Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Amt ging auf der Vorstandssitzung des Verbandes am 30. November 2017 in Linstow turnusgemäß auf den Landtagsabgeordneten der CDU über. Sylvia Bretschneider bleibt der Doppelspitze des Verbandes als Vorsitzende erhalten. Erfolgreiche Saison: Mehr als drei Millionen Besucher zählten die Museen in MV. Das Schloss Schwerin zählte beispielsweise mit 168.000 Besuchern 6.000 Gäste mehr als im Vorjahr. Die Galerie Alte Meister in der Landeshauptstadt besuchten 30.000 Interessierte – ebenfalls mehr als 2016. Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock rechnet mit einer Besucherzahl von 42.000 und damit mit 5.000 Gästen mehr als im vergangenen Jahr. Abwechslungsreich: Mit vielschichtigen Programmen haben 2016 die Musik- und Theaterveranstaltungen überzeugt. Von Januar bis Dezember 2017 besuchten mehr als 90.000 Menschen die rund 170 Veranstaltungen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Die Neujahrskonzerte begeisterten rund 600 Festspielbesucher. Der Festspielfrühling Rügen im März lockte 4.500 Kammermusikliebhaber auf Deutschlands größte Insel. Der Festspielsommer vom 17. Juni bis 15. September 2017 zählte über 82.000 Besucher und die Adventskonzerte fast 3.500 Zuhörer. Rund 338.300 Zuschauer und damit etwa 13.000 weniger als im Vorjahr sahen bei den Störtebeker Festspielen auf der Naturbühne Ralswiek das Stück um das tragische Ende des Piratenführers. Rund 121.000 Besucher kamen in diesem Jahr zu den Musikfestivals der Arbeitsgruppe Musikland Mecklenburg-Vorpommern, zu der sieben Veranstaltungsreihen gehören: die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Usedomer Musikfestival, der Schönberger Musiksommer, die Greifswalder Bachwoche, die Eldenaer JazzEvenings, der Neubrandenburger Jazzfrühling und See more Jazz Rostock. Damit feiern die Festivals im dritten Jahr in Folge einen neuen Besucherrekord. 2017 kamen rund 2.000 Besucher mehr als 2016. Die „West Side Story“-Inszenierung der Schlossfestspiele Schwerin lockte mehr als 32.000 Zuschauer auf den Alten Garten in der Landeshauptstadt. Damit kamen gut 5.000 Besucher mehr als im vergangenen Sommer. 2018 stehen erstmals zwei Stücke – Giacomo Puccinis Tosca und Dracula nach Bram Stoker – auf dem Programm. Bei den Klassikertagen in Wismar sahen knapp 6.000 Besucher „Faust“ und „Jedermann“ in der St.-Georgen-Kirche. Segeltradition: Eine Million Besucher erlebten die 27. Hanse Sail vom 10. bis 13. August 2017 in der Hansestadt Rostock mit 190 Traditionsseglern, Museumsschiffen und Gastschiffen im Stadthafen, auf der Warnow, am Passagierkai in Warnemünde und auf der Ostsee. Insgesamt 30.000 Gäste nutzten das Angebot, auf einem der Teilnehmerschiffe mitzusegeln. Erster Heilwald: Im Rahmen eines Kongresses im Seeheilbad Heringsdorf auf der Insel Usedom wurde der erste Kur- und Heilwald Deutschlands in Heringsdorf ausgewiesen, der aus vier Therapiestationen besteht, die in Verbindung mit der Waldatmosphäre zur Linderung von Herz-Kreislauf-Problemen, Atemwegs- und psychosomatischen Erkrankungen beitragen sollen. Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte wurde der neue „Baumkronenpfad Ivenacker Eichen“ eröffnet. Besucher können auf einem 620 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad und auf einer 40 Meter hohen Aussichtsplattform den Wald und die 1.000-jährigen Eichen aktiv erleben. Zur besseren Orientierung der Urlauber, die das UNESCO-Weltnaturerbe im Nationalpark Jasmund auf Rügen entdecken wollen, dient das neue UNESCO-Welterbeforum, das an der Stelle des traditionsreichen Gasthauses Waldhalle entstanden ist. Zu Ehren der Königin: Die Luisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz wurde feierlich wiedereröffnet. Sie erinnert an die Strelitzer Prinzessin und spätere preußische Königin Luise, die am 19. Juli 1810 im Schloss Hohenzieritz starb. Die Ausstellungsräume sind mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2017 umgebaut und neu gestaltet worden. Kooperation: Mecklenburg-Vorpommern ist offizielles Partnerland der ITB Berlin für das Jahr 2018. Die Kooperationsvereinbarung wurde am 12. Oktober 2017 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommerns, dem TMV und der ITB Berlin im Internationalen Haus des Tourismus in Rostock unterzeichnet. Nähe zu Niederösterreich: Mecklenburg-Vorpommern und das größte Bundesland Österreichs vertiefen die vor sechs Jahren begonnene Zusammenarbeit. Auf eine entsprechende Kooperationsvereinbarung einigten sich die Beteiligten während einer Delegationsreise vom 23. bis 25. Juni 2017 im Schloss Grafenegg. Unter dem Titel „The Future of Baltic Sea Tourism” wurde vom 2. bis 3. November das 10. Baltic Sea Tourism Forum in Turku veranstaltet. Die jährlich stattfindende Konferenz soll zur Stabilisierung der Zusammenarbeit im Ostseeraum und zur Etablierung der Reiseregion Ostsee dienen. Internationale Akzente: Zu Jahresbeginn startete beim Landestourismusverband (TMV) ein zentrales Projekt innerhalb des EU-Programms „Südliche Ostsee 2014-2020“: Innerhalb der kommenden drei Jahre soll mit dem Ostseetourismuszentrum (Baltic Sea Tourism Center) eine Schaltzentrale zur Förderung des Tourismus im Ostseeraum entstehen. Mit insgesamt 32 zertifizierten Betrieben ist das Ostseeheilbad Zingst als erste Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Qualitätssiegel „Q“ der Initiative „ServiceQualität Deutschland“ (SQD) ausgezeichnet worden. Die Peeneregion in Vorpommern gehört zu den 15 nachhaltigsten Reisezielen in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des Wettbewerbs „Nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/2017“ des Deutschen Tourismusverbandes in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz. Das Ostsee Golf Resort Wittenbeck hat zum dritten Mal in Folge das höchste Prädikat Gold des Prüfverfahrens „Golf & Natur“ des Deutschen Golfverbands erlangt. Mit dem Siegel werden bundesweit Golfplätze ausgezeichnet, die Umweltschutz und Golfspielen gekonnt vereinen. Der Rügen-Ferienhof auf der Insel Ummanz ist einer der zehn beliebtesten Ferienhöfe in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kam das Bauernhof-Urlaubsportal Landreise.de, das zum 22. Mal bei den Gästen nachgefragt hatte, welche Höfe auf deren Beliebtheitsskala ganz oben stehen. Das Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen erhielt das Qualitätssiegel „i-Marke“ des Deutschen Tourismusverbandes, der das Siegel zum 700. Mal verlieh. Ehrung in der Ostseelounge: Der Restaurantführer „Der Große Restaurant & Hotel Guide“ zeichnete Christian Freier als „Sommelier des Jahres 2018“ aus. Seit März 2016 verwöhnt dieser als Chef de Service in dem Sternerestaurant im Strandhotel Fischland in Dierhagen die Gäste. Die Insel Rügen ist eine der zehn schönsten Inseln Europas. Zu diesem Ergebnis kam das Reise-, Natur- und Wissensfachmagazin Geo in einem mit ausdrucksstarken Bildern untermalten Vergleich. Der „Qualitätsaward Tourismus“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern geht an die Region Fischland-Darß-Zingst. Zum ersten Mal wurde die Auszeichnung beim 27. Tourismustag in Linstow vergeben. Grundlage ist die Auswertung der Gästemeinungen aus der weltweit führenden Bewertungsplattform der „TrustYou“ GmbH, mit welcher der Verband jetzt eine der ersten Kooperationen auf Bundeslandebene eingegangen ist. Innovativ und erfolgreich: Die Dock Inn GmbH ist mit dem im April 2017 eröffneten Dock Inn Hostel im Seebad Warnemünde mit dem Deutschen Tourismuspreis 2017 ausgezeichnet worden. Dabei setzte sich das Dock Inn gegen insgesamt 61 Bewerber durch. Klimawälder wachsen: Mit Hilfe des Umweltbildungsprojektes Waldaktie, das vor neun Jahren vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes sowie vom Landesforst MV initiiert wurde, konnten inzwischen rund 85.000 Waldaktien im Natururlaubsland Mecklenburg-Vorpommern verkauft werden. Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Insel: Görmitz in Usedoms Achterwasser. Grund dafür ist der Rückbau eines Dammes, um die ursprünglichen Strömungsverhältnisse wiederherzustellen. Das Eiland ist zu einem Großteil als Naturschutzgebiet ausgewiesen und nun per Definition wieder eine Insel. Acht Sterne hat der Guide Michelin für das Jahr 2018 in Mecklenburg-Vorpommern verteilt. Die Restaurants „Ich weiß ein Haus am See“ (Krakow am See), „Gutshaus Stolpe“, „Ostseelounge“ (Dierhagen), „Friedrich Franz“ (Heiligendamm), „Alte Schule“ (Feldberger Seenlandschaft), „Butt“ (Rostock) und das „freustil“ (Rügen) konnten ihren Stern verteidigen. „The O’room by Tom Wickboldt“ (Usedom) ist neu als Sternerestaurant ausgezeichnet worden. Mit dem Anlauf des Kreuzfahrtschiffs „Balmoral“ am 12. Oktober an Liegeplatz P7 endete die besucherstärkste Kreuzfahrtsaison in Rostocks Seebad Warnemünde. Insgesamt sind bei den 190 Schiffsanläufen in diesem Jahr 892.000 Seereisende an und von Bord der Urlauberschiffe gegangen. Berichterstattung: Bei der touristischen Berichterstattung betrug die Gesamtauflage aller über den Nordosten berichtenden Medien rund 3,5 Milliarden Exemplare. Rund 10.000 Medienberichte zum Thema Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern erschienen von Januar bis einschließlich Oktober. Reichweitenstark: Die Publikation „Mecklenburg-Vorpommern – Das Magazin für Ihren Urlaub zwischen Ostsee und Seenplatte 2017“ erschien in einer Gesamtauflage von etwa 1,8 Millionen Exemplaren und erreichte bis zu fünf Millionen Leser in entscheidenden Herkunftsregionen. Dies ist die höchste bekannte Reichweite eines deutschen Tourismusdestinationsmagazins.
– Von Januar bis Oktober 2017 wurden 6,81 Millionen Gästeankünfte und 27,38 Millionen Übernachtungen gezählt und damit ein Rückgang von -0,6 beziehungsweise -2,1 Prozent registriert. Deutschlandweit liegt der Übernachtungszuwachs bei 2,5 Prozent. – Bei den Regionen verzeichnet 2017 das Gebiet Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte einen Übernachtungszuwachs von 0,1 Prozent. Die anderen Reiseregionen müssen Rückgänge verkraften: Die Insel Rügen mit Hiddensee -2,0, Vorpommern mit Fischland-Darß-Zingst und Usedom -3,8, die Mecklenburgische Ostseeküste -1,2 und Westmecklenburg -2,5 Prozent. – Die Campingplätze vermelden von Januar bis Oktober 4,53 Millionen Übernachtungen (-8 Prozent) und 981.773 (-4,7 Prozent) Ankünfte. – Aus dem Ausland kamen von Januar bis Oktober 2017 rund 349.000 Gäste und damit 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie verbrachten etwa 921.000 Übernachtungen (-2,9 Prozent) in MV. Von den fünf wichtigsten Quellmärkten übernachteten schwedische Gäste häufiger als im Vorjahreszeitraum im Nordosten (+6,6 Prozent). Die Übernachtungen aus den Niederlanden (-15,8 Prozent), Dänemark (-5,7 Prozent), der Schweiz (-4,0 Prozent) und Österreich (-3,1 Prozent) sind zurückgegangen. Splitter 2017
Mecklenburg-Vorpommern ist das laut Reiseanalyse 2017 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (FUR) beliebteste deutsche Urlaubsreiseziel: Demnach verzeichnet das norddeutsche Bundesland einen Marktanteil von 5,6 Prozent an allen 2016 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,1 Prozentpunkte vor Bayern. Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen der Deutschen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Spanien (14,8 Prozent) und Italien (8,2 Prozent) erreichte das Urlaubsland gleichauf mit der Türkei erstmals einen Podestplatz.
Laut 33. Deutscher Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen bleibt Deutschland das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Mit jeweils 6,9 Prozent der Inlandsreisen bleiben Mecklenburg-Vorpommern und Bayern dabei die beliebtesten Ferienregionen. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern der Analyse zufolge im Zehnjahresvergleich ebenfalls zusammen mit Bayern an der Spitze. Im Bereich des wachsenden Radreisetourismus belegte Mecklenburg-Vorpommern 2017 wie im Vorjahr den siebenten Platz der beliebtesten Radreiseregionen. Das ergab die Radreiseanalyse 2017, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) auf der ITB vorgestellt wurde. Der Ostseeküsten-Radweg errang bei der Frage nach den für Radreisen favorisierten Wegen den zweiten Platz. Bei den beliebtesten Wegen liegt der Ostseeküsten-Radweg auf dem vierten Rang und damit einen Platz besser als im vergangenen Jahr. Im Rahmen des Tourismusbarometers des Ostdeutschen Sparkassenverbandes wurde der „MarketingAward – Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ an den „Olympus FotoKunstPfad Zingst“ vergeben. Der zum achten Mal verliehene Tourismuspreis des Landes ging in diesem Jahr an Jürgen Seidel, den langjährigen Vorsitzenden und Präsidenten des Tourismusverbandes sowie früheren Minister für Tourismus mit hohen Verdiensten für die Tourismusentwicklung seit 1990. Neben dem Tourismuspreis wurden beim Tourismustag auch drei Ehrennadeln des Tourismusverbandes MV an Dr. Bernd Kuntze, Gerd Schröter und Marco Dorka verliehen. Familienqualität: 94 Betriebe mit 96 familienfreundlichen Angeboten tragen den Urlaubskönig Gustav als Wegweiser für zertifizierten Familienurlaub, der in den vier Kategorien Tourismusorte, Beherbergungsbetriebe, Freizeiteinrichtungen und Gastronomiebetriebe vergeben wird. Neuer Präsident: Wolfgang Waldmüller ist neuer Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Amt ging auf der Vorstandssitzung des Verbandes am 30. November 2017 in Linstow turnusgemäß auf den Landtagsabgeordneten der CDU über. Sylvia Bretschneider bleibt der Doppelspitze des Verbandes als Vorsitzende erhalten. Erfolgreiche Saison: Mehr als drei Millionen Besucher zählten die Museen in MV. Das Schloss Schwerin zählte beispielsweise mit 168.000 Besuchern 6.000 Gäste mehr als im Vorjahr. Die Galerie Alte Meister in der Landeshauptstadt besuchten 30.000 Interessierte – ebenfalls mehr als 2016. Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock rechnet mit einer Besucherzahl von 42.000 und damit mit 5.000 Gästen mehr als im vergangenen Jahr. Abwechslungsreich: Mit vielschichtigen Programmen haben 2016 die Musik- und Theaterveranstaltungen überzeugt. Von Januar bis Dezember 2017 besuchten mehr als 90.000 Menschen die rund 170 Veranstaltungen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Die Neujahrskonzerte begeisterten rund 600 Festspielbesucher. Der Festspielfrühling Rügen im März lockte 4.500 Kammermusikliebhaber auf Deutschlands größte Insel. Der Festspielsommer vom 17. Juni bis 15. September 2017 zählte über 82.000 Besucher und die Adventskonzerte fast 3.500 Zuhörer. Rund 338.300 Zuschauer und damit etwa 13.000 weniger als im Vorjahr sahen bei den Störtebeker Festspielen auf der Naturbühne Ralswiek das Stück um das tragische Ende des Piratenführers. Rund 121.000 Besucher kamen in diesem Jahr zu den Musikfestivals der Arbeitsgruppe Musikland Mecklenburg-Vorpommern, zu der sieben Veranstaltungsreihen gehören: die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Usedomer Musikfestival, der Schönberger Musiksommer, die Greifswalder Bachwoche, die Eldenaer JazzEvenings, der Neubrandenburger Jazzfrühling und See more Jazz Rostock. Damit feiern die Festivals im dritten Jahr in Folge einen neuen Besucherrekord. 2017 kamen rund 2.000 Besucher mehr als 2016. Die „West Side Story“-Inszenierung der Schlossfestspiele Schwerin lockte mehr als 32.000 Zuschauer auf den Alten Garten in der Landeshauptstadt. Damit kamen gut 5.000 Besucher mehr als im vergangenen Sommer. 2018 stehen erstmals zwei Stücke – Giacomo Puccinis Tosca und Dracula nach Bram Stoker – auf dem Programm. Bei den Klassikertagen in Wismar sahen knapp 6.000 Besucher „Faust“ und „Jedermann“ in der St.-Georgen-Kirche. Segeltradition: Eine Million Besucher erlebten die 27. Hanse Sail vom 10. bis 13. August 2017 in der Hansestadt Rostock mit 190 Traditionsseglern, Museumsschiffen und Gastschiffen im Stadthafen, auf der Warnow, am Passagierkai in Warnemünde und auf der Ostsee. Insgesamt 30.000 Gäste nutzten das Angebot, auf einem der Teilnehmerschiffe mitzusegeln. Erster Heilwald: Im Rahmen eines Kongresses im Seeheilbad Heringsdorf auf der Insel Usedom wurde der erste Kur- und Heilwald Deutschlands in Heringsdorf ausgewiesen, der aus vier Therapiestationen besteht, die in Verbindung mit der Waldatmosphäre zur Linderung von Herz-Kreislauf-Problemen, Atemwegs- und psychosomatischen Erkrankungen beitragen sollen. Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte wurde der neue „Baumkronenpfad Ivenacker Eichen“ eröffnet. Besucher können auf einem 620 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad und auf einer 40 Meter hohen Aussichtsplattform den Wald und die 1.000-jährigen Eichen aktiv erleben. Zur besseren Orientierung der Urlauber, die das UNESCO-Weltnaturerbe im Nationalpark Jasmund auf Rügen entdecken wollen, dient das neue UNESCO-Welterbeforum, das an der Stelle des traditionsreichen Gasthauses Waldhalle entstanden ist. Zu Ehren der Königin: Die Luisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz wurde feierlich wiedereröffnet. Sie erinnert an die Strelitzer Prinzessin und spätere preußische Königin Luise, die am 19. Juli 1810 im Schloss Hohenzieritz starb. Die Ausstellungsräume sind mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2017 umgebaut und neu gestaltet worden. Kooperation: Mecklenburg-Vorpommern ist offizielles Partnerland der ITB Berlin für das Jahr 2018. Die Kooperationsvereinbarung wurde am 12. Oktober 2017 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommerns, dem TMV und der ITB Berlin im Internationalen Haus des Tourismus in Rostock unterzeichnet. Nähe zu Niederösterreich: Mecklenburg-Vorpommern und das größte Bundesland Österreichs vertiefen die vor sechs Jahren begonnene Zusammenarbeit. Auf eine entsprechende Kooperationsvereinbarung einigten sich die Beteiligten während einer Delegationsreise vom 23. bis 25. Juni 2017 im Schloss Grafenegg. Unter dem Titel „The Future of Baltic Sea Tourism” wurde vom 2. bis 3. November das 10. Baltic Sea Tourism Forum in Turku veranstaltet. Die jährlich stattfindende Konferenz soll zur Stabilisierung der Zusammenarbeit im Ostseeraum und zur Etablierung der Reiseregion Ostsee dienen. Internationale Akzente: Zu Jahresbeginn startete beim Landestourismusverband (TMV) ein zentrales Projekt innerhalb des EU-Programms „Südliche Ostsee 2014-2020“: Innerhalb der kommenden drei Jahre soll mit dem Ostseetourismuszentrum (Baltic Sea Tourism Center) eine Schaltzentrale zur Förderung des Tourismus im Ostseeraum entstehen. Mit insgesamt 32 zertifizierten Betrieben ist das Ostseeheilbad Zingst als erste Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Qualitätssiegel „Q“ der Initiative „ServiceQualität Deutschland“ (SQD) ausgezeichnet worden. Die Peeneregion in Vorpommern gehört zu den 15 nachhaltigsten Reisezielen in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des Wettbewerbs „Nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/2017“ des Deutschen Tourismusverbandes in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz. Das Ostsee Golf Resort Wittenbeck hat zum dritten Mal in Folge das höchste Prädikat Gold des Prüfverfahrens „Golf & Natur“ des Deutschen Golfverbands erlangt. Mit dem Siegel werden bundesweit Golfplätze ausgezeichnet, die Umweltschutz und Golfspielen gekonnt vereinen. Der Rügen-Ferienhof auf der Insel Ummanz ist einer der zehn beliebtesten Ferienhöfe in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kam das Bauernhof-Urlaubsportal Landreise.de, das zum 22. Mal bei den Gästen nachgefragt hatte, welche Höfe auf deren Beliebtheitsskala ganz oben stehen. Das Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen erhielt das Qualitätssiegel „i-Marke“ des Deutschen Tourismusverbandes, der das Siegel zum 700. Mal verlieh. Ehrung in der Ostseelounge: Der Restaurantführer „Der Große Restaurant & Hotel Guide“ zeichnete Christian Freier als „Sommelier des Jahres 2018“ aus. Seit März 2016 verwöhnt dieser als Chef de Service in dem Sternerestaurant im Strandhotel Fischland in Dierhagen die Gäste. Die Insel Rügen ist eine der zehn schönsten Inseln Europas. Zu diesem Ergebnis kam das Reise-, Natur- und Wissensfachmagazin Geo in einem mit ausdrucksstarken Bildern untermalten Vergleich. Der „Qualitätsaward Tourismus“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern geht an die Region Fischland-Darß-Zingst. Zum ersten Mal wurde die Auszeichnung beim 27. Tourismustag in Linstow vergeben. Grundlage ist die Auswertung der Gästemeinungen aus der weltweit führenden Bewertungsplattform der „TrustYou“ GmbH, mit welcher der Verband jetzt eine der ersten Kooperationen auf Bundeslandebene eingegangen ist. Innovativ und erfolgreich: Die Dock Inn GmbH ist mit dem im April 2017 eröffneten Dock Inn Hostel im Seebad Warnemünde mit dem Deutschen Tourismuspreis 2017 ausgezeichnet worden. Dabei setzte sich das Dock Inn gegen insgesamt 61 Bewerber durch. Klimawälder wachsen: Mit Hilfe des Umweltbildungsprojektes Waldaktie, das vor neun Jahren vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes sowie vom Landesforst MV initiiert wurde, konnten inzwischen rund 85.000 Waldaktien im Natururlaubsland Mecklenburg-Vorpommern verkauft werden. Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Insel: Görmitz in Usedoms Achterwasser. Grund dafür ist der Rückbau eines Dammes, um die ursprünglichen Strömungsverhältnisse wiederherzustellen. Das Eiland ist zu einem Großteil als Naturschutzgebiet ausgewiesen und nun per Definition wieder eine Insel. Acht Sterne hat der Guide Michelin für das Jahr 2018 in Mecklenburg-Vorpommern verteilt. Die Restaurants „Ich weiß ein Haus am See“ (Krakow am See), „Gutshaus Stolpe“, „Ostseelounge“ (Dierhagen), „Friedrich Franz“ (Heiligendamm), „Alte Schule“ (Feldberger Seenlandschaft), „Butt“ (Rostock) und das „freustil“ (Rügen) konnten ihren Stern verteidigen. „The O’room by Tom Wickboldt“ (Usedom) ist neu als Sternerestaurant ausgezeichnet worden. Mit dem Anlauf des Kreuzfahrtschiffs „Balmoral“ am 12. Oktober an Liegeplatz P7 endete die besucherstärkste Kreuzfahrtsaison in Rostocks Seebad Warnemünde. Insgesamt sind bei den 190 Schiffsanläufen in diesem Jahr 892.000 Seereisende an und von Bord der Urlauberschiffe gegangen. Berichterstattung: Bei der touristischen Berichterstattung betrug die Gesamtauflage aller über den Nordosten berichtenden Medien rund 3,5 Milliarden Exemplare. Rund 10.000 Medienberichte zum Thema Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern erschienen von Januar bis einschließlich Oktober. Reichweitenstark: Die Publikation „Mecklenburg-Vorpommern – Das Magazin für Ihren Urlaub zwischen Ostsee und Seenplatte 2017“ erschien in einer Gesamtauflage von etwa 1,8 Millionen Exemplaren und erreichte bis zu fünf Millionen Leser in entscheidenden Herkunftsregionen. Dies ist die höchste bekannte Reichweite eines deutschen Tourismusdestinationsmagazins.
8 min
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22. Dez 2017
| Neues aus den Regionen
Après-Beach und Strandsauna: Warnemünder Wintervergnügen
Eisbaden, Wintertauchen, Leuchtturm-Rock: Vom 2. bis zum 4. Februar wird in Warnemünde das neunte Wintervergnügen veranstaltet. Das Erlebniswochenende für die ganze Familie lockt mit zahlreichen Veranstaltungen an den Strand des Seebades sowie auf den Platz vor Leuchtturm und Teepott, den Wahrzeichen des Urlaubsortes. Zu den Höhepunkten des Wintervergnügens gehört das traditionelle Treffen der Eisbader des Vereins Rostocker Seehunde, die sich beim Eisfasching in ihren bunten Kostümen in Ostsee stürzen. Kamelreiten, ein Drachenfest und der Leuchtturm-Rock, bei dem in vielen Bars, Bistros, Cafés und Restaurants vorwiegend einheimische Musiker mit ihren aktuellen Konzertprogrammen auftreten, sind weitere Angebote für Gäste.
Saison haben auch die Strandkörbe: Besucher haben Gelegenheit, aus den Sitzmöbeln, die um ein Lagerfeuer drapiert sind, auf die winterliche Ostsee zu schauen. Warm wird es zudem in der beheizte Ice-Lounge mit Musik.
Weitere Informationen und das ausführliche Programm:
Saison haben auch die Strandkörbe: Besucher haben Gelegenheit, aus den Sitzmöbeln, die um ein Lagerfeuer drapiert sind, auf die winterliche Ostsee zu schauen. Warm wird es zudem in der beheizte Ice-Lounge mit Musik.
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22. Dez 2017
| Neues aus den Regionen
Kobra und Krieger: Familienyoga in Stralsund
Raus aus dem Alltag, rein in die Entspannung und endlich Zeit füreinander finden – das verspricht das Familien-Yoga-Angebot der Jugendherberge Stralsund. Dabei führt die Heilpraktikerin und zertifizierte Kinder-Yoga-Lehrerin Julia Kötter in die indische philosophische Lehre ein. Um Kinder spielerisch an das Thema heranzuführen, stellt sie die Einheiten unter verschiedene Themen wie etwa „Tiere im Zoo“ und „Traumreisen“ und mischt sie mit Klangelementen. Zwischen den Yoga-Stunden können Familien einen Ausflug in die Altstadt unternehmen, um etwa die Tierwelt im Meeresmuseum zu bestaunen. Zwei Übernachtungen inklusive Vollpension, drei Yoga-Einheiten, Lagerfeuer mit Stockbrot, dem Eintritt ins Meeresmuseum sowie einer kleinen Überraschung kosten 115 Euro pro Person im Familienzimmer. Das Angebot für Kinder ab sechs Jahren gilt für den 23. bis 25. Februar sowie für den 9. bis 11. März 2018.
Weitere Informationen Yoga-Termine in der Jugendherberge Stralsund – auch für Erwachsene – sind unter zu finden.
Weitere Informationen Yoga-Termine in der Jugendherberge Stralsund – auch für Erwachsene – sind unter zu finden.
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22. Dez 2017
| Neues aus den Regionen
Urlaub im Hafen
Vorn die Wismarer Bucht, hinten die Altstadt: Der denkmalgeschützte Ohlerich Speicher – namensgebend war eine alte Warnemünder Seefahrerfamilie – im Alten Hafen in der Unesco-Welterbestadt Wismar wird derzeit in ein Luxus-Ferien-Domizil umgewandelt und bietet Gästen ab 2018 einen Urlaub mit Weitblick. In dem 34 Meter hohen Gebäude aus dem Jahr 1938, das als Getreidespeicher diente, stehen Gästen 48 Ferienappartements mit Wohnflächen von 48 bis 94 Quadratmetern zur Verfügung. Im Erdgeschoss wird es einen großzügigen Empfangsbereich mit Restaurant und Sonnenterrasse mit Blick auf den Hafen geben. Investor ist die Penta Real Estate GmbH & Co. KG.
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22. Dez 2017
| Neues aus den Regionen
Eddie Bonesire zeigt Fotoschau in Ribnitz-Damgarten
Unter dem Titel „During the war, you once told me …“ präsentiert der in Belgien geborene Fotograf und Übersetzer Eddie Bonesire eine Fotoschau in der Galerie im Kloster in Ribnitz-Damgarten. Die Ausstellung, die vom 28. Januar bis zum 17. März zu sehen ist, zeigt Menschen während des Zweiten Weltkrieges. Sie thematisiert ihre Not, Ängste und Verzweiflung, aber auch ihre Hoffnung. Die Fotografien, die aus historischen Familienalben stammen, zeigen junge Soldaten, deren Familien und Freunde und historische Alltagszenen. Eddie Bonesire kombiniert diese Bilder Aufnahmen mit aktuellen Landschaftsfotos aus der Eifel und nimmt damit Bezug auf die Herkunft der Familienfotos. Zu den Fotos stellt Bonesire darüber hinaus eigene Texte sowie Worte und namhafter Autoren wie Heinrich Böll.
Weitere Informationen:
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22. Dez 2017
| Neues aus den Regionen
Winterstrandkorbfest auf der Insel Usedom
Vom 26. bis 28. Januar feiern Insulaner und Urlauber das traditionelle Winterstrandkorbfest erstmals am Strand von Ahlbeck. Sportlich-kurioser Höhepunkt ist die Strandkorb-Sprint-Weltmeisterschaft am Strand vor der Kulisse der Seebrücke. Neuer Weltmeister wird das Team, welches den Strandkorb tragend am schnellsten eine Strecke von 20 Metern im Sprint absolviert. Teilnehmen kann jedes Zweier-Team, das sich kräftig genug fühlt, schließlich wiegt ein Strandkorb stattliche 60 Kilogramm. Bereits am 26. Januar findet ab 17.00 Uhr das erste Training unter Flutlicht statt. Am 27. Januar fällt um 10.30 Uhr der Startschuss für die Kinderolympiade, bei der die Kleinen mit Mini-Strandkörben um die Wette sprinten. Nach der anschließenden Siegerehrung stehen um 14.00 und 15.00 Uhr starke Männer und Frauen in den Startlöchern. An allen Veranstaltungstagen wird ein buntes Programm mit Strandkorbversteigerun, Lasershow und Eisbildhauerei geboten.
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21. Dez 2017
| Pressemitteilungen
Eisbären ahoi!
Dass sich am ersten Tag des neuen Jahres Tapfere, Verrückte und Hartgesottene in die Fluten der mit drei bis vier Grad fast eiskalten Ostsee stürzen, ist eine schöne Tradition, der zwischen Boltenhagen und Usedom jede Menge Wasserratten frönen. Zumeist in Vereinen organisiert, die sich namentlich an der arktischen Tierwelt orientieren, haben etwa die Rostocker Seehunde, die Stralsunder Walrosse, die Warener Eisvögel oder die Neubrandenburger Robben durch langes Training einen Grad an Kälteresistenz erworben, der anderen Menschen beim Badeakt-Zuschauen Gänsehautschauer über den Rücken jagt. Und wenn die harten Typen und Ladies zwischen Januar und April wieder überall im Land ihrem eiskalten Hobby nachgehen, tun sie es an Stränden, Seen und Seebrücken im Beisein tausender teils begeisterter, teils kopfschüttelnder Schaulustiger. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Eisbade-Partys zusammengestellt, an denen natürlich auch Eisbade-Einsteiger aktiv teilnehmen können.
Neujahr:
An gleich acht Orten werden nach Silvesternacht und Jahreswechsel der Kater ausgetrieben und der Stimmungspegel hoch gehalten, wenn zu dem allseits und stets vergnüglichen Eisbade-Spektakel die mecklenburgischen Ostseebäder Boltenhagen, Kühlungsborn und Warnemünde einladen, dazu Prerow auf der Ferienhalbinsel Fischland-Darß-Zingst, Heringsdorf und Karlshagen auf der Insel Usedom, die Hansestadt Stralsund sowie das kleine Dorf Banzkow in der Lewitz bei Schwerin. Dort zum Beispiel schwimmen mutige Eisbären – oft in Kostümen und unter einem bestimmten Motto – durch den eisigen Störkanal an der Banzkower Klappbrücke. So wie in Boltenhagen – dort erlebt das Neujahrsschwimmen bereits seine 20. Auflage – haben die Eisbade-Events fast überall eine lange Nachwendetradition. Die Veranstaltungen beginnen meist bereits kurz vor Mittag mit allerlei Rahmenprogramm und haben ihren Höhepunkt um 14.00 Uhr, wenn die Eisbade-Truppen zur Tat schreiten. In der Regel sind es zwischen 50 und 500 Männer, Frauen und Kinder, die Jüngsten im einstelligen, die Ältesten im fast dreistelligen Altersbereich, die zum Beispiel in Kühlungsborn einen traditionellen, rot- oder blau-weiß gestreiften Badeanzug erhalten und dieserart uniformiert fröhlich in die Wellen tauchen. Planschen, Kreischen, Lachen, Jauchzen – auch am Prerower Nordstrand geht an Neujahr die Bibber-Post ab. Dort läutet Meeresherrscher Neptun höchstpersönlich die Zitterparty ein, woraufhin sich die Hartgesottenen in Badehose, schrägen Kostümen oder gar im FKK-Look ins Ostseewasser stürzen. Und normalerweise nicht länger als fünf Minuten drinbleiben. Gesund daran ist übrigens die physische Reaktion auf den Wärmeverlust der Haut. Der Körper reagiert darauf mit verstärkter Produktion von Wärme – das weitet die Gefäße, verbessert die Blutzirkulation und stärkt das Immunsystem. Und zur Belohnung für die mutige Tat gibt es obendrein Glühwein und Feuer am Strand sowie Jubel und Respekt von einigen tausend Zuschauern.
Januar:
Sechs Tage nach Neujahr steigt Neustadt-Glewe mit seinem „Wintervergnügen“ ins kalte Geschehen ein. Das „Große Eisbaden am Neustädter See“ findet am 7. Januar 2018 zum zweiten Mal statt und soll nicht nur Wasserratten Spaß machen, denen frostige Temperaturen nichts anhaben können. Neben „normalen“ Zuschauern sind am Barracuda Beach insbesondere Familien willkommen und Sportler, die bereit und willens sind, auf einem 70 Meter lan-gen Parcours im See gegeneinander anzutreten – die Besten und Schnellsten können Kurzurlaube als Hauptpreis gewinnen.
Februar:
Neben Neujahr ist Februar die Hochzeit der Eisbadevergnügen im Land. Kein Wunder, lässt sich doch der eine Riesenspaß schon mal trefflich verbinden mit einem anderen. So werden am 10. Februar um 11 Uhr 11 beim Faschingsbaden in Warnemünde die einen Narren auf die anderen treffen. Organisiert von den Rostocker Seehunden, die gleich für mehrere Veranstaltungen verantwortlich sind: Sie verabschieden mit dem Silvesterschwimmen das alte Jahr (siehe unten), läuten mit dem Neujahrsschwimmen das neue ein (siehe oben) und sorgen mit Warnemünder Wintervergnügen und Faschingsbaden zugleich dafür, dass Rostocks populäre Badewanne auch bundeslandweit die meisten Besucher anzieht. Zweite Eisbade-Hochburg im Lande ist die Insel Usedom, wo neben dem Saisonauftakt in Heringsdorf und Karlshagen (siehe oben) noch drei weitere Veranstaltungen stattfinden: In Trassenheide am 3., in Ahlbeck am 17. und in Koserow am 24. Februar. Dabei hat es vor allem das um den Valentinstag herum gefeierte „Usedomer Winterbadespektakel“ im Ostseebad Ahlbeck zu erheblicher Popularität und auch internationalem Echo gebracht – speziell aus dem nahen Polen reisen Eisbadevereine und viele Zuschauer an. Schwerpunkt der Ahlbecker Veranstaltung ist der Kostümwettbewerb, der 2018 unter dem Motto „Petticoat & Rock 'n' Roll – Modische und musikalische Zeitreise durch die 60er und 70er“ steht. Und wer hier auch nur den Hauch einer Chance auf einen Pokal haben will, muss ausgesprochen kreativ sein.
Wer das Eiswasser partout nicht bis ins neue Jahr halten kann, darf sich bereits vor und an Silvester auf Eisbade-Gaudi in der Ostsee freuen. Auch diesbezüglich sind Usedom (Zinnowitz, bereits am 30. Dezember) und Warnemünde (31. Dezember) Vorreiter. Dort fällt dann auch am 28. April die letzte Eisbade-Klappe für die Saison 2018. Weitere Informationen:
An gleich acht Orten werden nach Silvesternacht und Jahreswechsel der Kater ausgetrieben und der Stimmungspegel hoch gehalten, wenn zu dem allseits und stets vergnüglichen Eisbade-Spektakel die mecklenburgischen Ostseebäder Boltenhagen, Kühlungsborn und Warnemünde einladen, dazu Prerow auf der Ferienhalbinsel Fischland-Darß-Zingst, Heringsdorf und Karlshagen auf der Insel Usedom, die Hansestadt Stralsund sowie das kleine Dorf Banzkow in der Lewitz bei Schwerin. Dort zum Beispiel schwimmen mutige Eisbären – oft in Kostümen und unter einem bestimmten Motto – durch den eisigen Störkanal an der Banzkower Klappbrücke. So wie in Boltenhagen – dort erlebt das Neujahrsschwimmen bereits seine 20. Auflage – haben die Eisbade-Events fast überall eine lange Nachwendetradition. Die Veranstaltungen beginnen meist bereits kurz vor Mittag mit allerlei Rahmenprogramm und haben ihren Höhepunkt um 14.00 Uhr, wenn die Eisbade-Truppen zur Tat schreiten. In der Regel sind es zwischen 50 und 500 Männer, Frauen und Kinder, die Jüngsten im einstelligen, die Ältesten im fast dreistelligen Altersbereich, die zum Beispiel in Kühlungsborn einen traditionellen, rot- oder blau-weiß gestreiften Badeanzug erhalten und dieserart uniformiert fröhlich in die Wellen tauchen. Planschen, Kreischen, Lachen, Jauchzen – auch am Prerower Nordstrand geht an Neujahr die Bibber-Post ab. Dort läutet Meeresherrscher Neptun höchstpersönlich die Zitterparty ein, woraufhin sich die Hartgesottenen in Badehose, schrägen Kostümen oder gar im FKK-Look ins Ostseewasser stürzen. Und normalerweise nicht länger als fünf Minuten drinbleiben. Gesund daran ist übrigens die physische Reaktion auf den Wärmeverlust der Haut. Der Körper reagiert darauf mit verstärkter Produktion von Wärme – das weitet die Gefäße, verbessert die Blutzirkulation und stärkt das Immunsystem. Und zur Belohnung für die mutige Tat gibt es obendrein Glühwein und Feuer am Strand sowie Jubel und Respekt von einigen tausend Zuschauern.
Januar:
Sechs Tage nach Neujahr steigt Neustadt-Glewe mit seinem „Wintervergnügen“ ins kalte Geschehen ein. Das „Große Eisbaden am Neustädter See“ findet am 7. Januar 2018 zum zweiten Mal statt und soll nicht nur Wasserratten Spaß machen, denen frostige Temperaturen nichts anhaben können. Neben „normalen“ Zuschauern sind am Barracuda Beach insbesondere Familien willkommen und Sportler, die bereit und willens sind, auf einem 70 Meter lan-gen Parcours im See gegeneinander anzutreten – die Besten und Schnellsten können Kurzurlaube als Hauptpreis gewinnen.
Februar:
Neben Neujahr ist Februar die Hochzeit der Eisbadevergnügen im Land. Kein Wunder, lässt sich doch der eine Riesenspaß schon mal trefflich verbinden mit einem anderen. So werden am 10. Februar um 11 Uhr 11 beim Faschingsbaden in Warnemünde die einen Narren auf die anderen treffen. Organisiert von den Rostocker Seehunden, die gleich für mehrere Veranstaltungen verantwortlich sind: Sie verabschieden mit dem Silvesterschwimmen das alte Jahr (siehe unten), läuten mit dem Neujahrsschwimmen das neue ein (siehe oben) und sorgen mit Warnemünder Wintervergnügen und Faschingsbaden zugleich dafür, dass Rostocks populäre Badewanne auch bundeslandweit die meisten Besucher anzieht. Zweite Eisbade-Hochburg im Lande ist die Insel Usedom, wo neben dem Saisonauftakt in Heringsdorf und Karlshagen (siehe oben) noch drei weitere Veranstaltungen stattfinden: In Trassenheide am 3., in Ahlbeck am 17. und in Koserow am 24. Februar. Dabei hat es vor allem das um den Valentinstag herum gefeierte „Usedomer Winterbadespektakel“ im Ostseebad Ahlbeck zu erheblicher Popularität und auch internationalem Echo gebracht – speziell aus dem nahen Polen reisen Eisbadevereine und viele Zuschauer an. Schwerpunkt der Ahlbecker Veranstaltung ist der Kostümwettbewerb, der 2018 unter dem Motto „Petticoat & Rock 'n' Roll – Modische und musikalische Zeitreise durch die 60er und 70er“ steht. Und wer hier auch nur den Hauch einer Chance auf einen Pokal haben will, muss ausgesprochen kreativ sein.
Wer das Eiswasser partout nicht bis ins neue Jahr halten kann, darf sich bereits vor und an Silvester auf Eisbade-Gaudi in der Ostsee freuen. Auch diesbezüglich sind Usedom (Zinnowitz, bereits am 30. Dezember) und Warnemünde (31. Dezember) Vorreiter. Dort fällt dann auch am 28. April die letzte Eisbade-Klappe für die Saison 2018. Weitere Informationen:
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30. Nov 2017
| Pressemitteilungen
Neue Spitze: Wolfgang Waldmüller übernimmt erstmals Präsidentschaft beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
Wolfgang Waldmüller ist neuer Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Amt ging auf der Vorstandssitzung des Verbandes am 30. November 2017 in Linstow turnusgemäß auf den Landtagsabgeordneten der CDU über. Sylvia Bretschneider bleibt der Doppelspitze des Verbandes als Vorsitzende erhalten. „Der Tourismus setzt die am positivsten besetzte und stärkste Botschaft für das Land. Damit und darüber hinaus gilt es, sich den massiven Herausforderungen im Wettbewerb offensiv, aktiv und progressiv zu stellen. Ich freue mich, an dieser großen Aufgabe für Mecklenburg-Vorpommern als Land zum Leben, Arbeiten und zum Urlaubmachen mitwirken zu können“, sagte Waldmüller.
Der seit 1990 in Mecklenburg-Vorpommern lebende Wolfgang Waldmüller ist Betriebswirt und seit 2006 Mitglied des Landtages. Dort wirkt er als Mitglied des Wirtschaftsausschusses, in dem auch touristische Themen behandelt werden, sowie als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU.
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat derzeit 35 Mitglieder, darunter Regional- und Fachverbände, Städte und touristische Unternehmen. Dem Verbandsvorstand gehören 18 Personen an, die teils gewählt und teils benannt werden. Die Vorstandssitzung sowie eine Mitgliedervsammlung des Landestourismusverbandes folgten dem 27. Tourismustag unter dem Titel „Vorn bleiben! Vom Tourismusmarketing bis zum Hotelkonzept – Veränderungsprozesse einer Branche“, zu dem am 29. November rund 220 Teilnehmer im Van der Valk Resort Linstow begrüßt wurden. Überdies war der Tourismustag Anlass, um das aktuelle Tourismusjahr zu bilanzieren und sich gemeinsam über Ziele für das Jahr 2018 auszutauschen. Nicht zuletzt ist in diesem Rahmen der achte Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern überreicht worden. Er ging an den langjährigen Vorsitzenden und Präsidenten des Landestourismusverbandes Jürgen Seidel, der zudem viele Jahre als Minister für den Tourismus im Nordosten verantwortlich zeichnete.
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29. Nov 2017
| Pressemitteilungen
Mr. Tourismus: Jürgen Seidel mit dem 8. Tourismuspreis des Landes geehrt
Der Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern geht in diesem Jahr an den langjährigen Vorsitzenden und Präsidenten des Landestourismusverbandes Jürgen Seidel, der zudem viele Jahre als Minister für den Tourismus im Nordosten verantwortlich zeichnete. Die zum 8. Mal vergebene, von der Deutschen Kreditbank (DKB) gestiftete und vom Künstler Thomas Jastram gestaltete Auszeichnung in Form einer Bronzefigur des Heiligen Christophorus wurde im Rahmen des 27. Tourismustages in Linstow überreicht. „Jürgen Seidel hat das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern entscheidend mitgeformt, sowohl in seiner Verbandsfunktion als auch als Minister. Er hat den Aufbau des Tourismus nach 1990 miterlebt – neue Hotels und Straßen, Wege und Häfen, Ideen und Initiativen –, hat herausfordernde Themen wie die Vogelgrippe 2006 oder den G8-Gipfel 2007 moderiert und von vornherein vor Selbstzufriedenheit und zurückgehendem Engagement gewarnt. Immer hatte er den politischen Blick und den touristischen Blick – und wohl wie kein Zweiter in diesem Land verknüpfte er die Perspektiven. Der Titel ‚Mr. Tourismus‘ ist für einen Mann seiner Verdienste nicht übertrieben“, erklärte Laudator Wolfgang Waldmüller, der aktuelle Vorsitzende des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Jürgen Seidel war Mann der ersten Stunde in der Tourismusgeschichte des Landes. Am 27. März 1991 wurde er in Heiligendamm auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Konstituierung des Landesverbandes zum Vorsitzenden gewählt. Insgesamt 17 Jahre lang wirkte Jürgen Seidel abwechselnd als Vorsitzender und Präsident des Tourismusverbandes MV, dabei längere Zeiträume in konstruktiver und produktiver Zusammenarbeit mit Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider als Doppelspitze des Tourismusverbandes. Kurz vor Ende seiner Amtszeit beim TMV wurde im Frühjahr 2016 das Internationale Haus des Tourismus in Rostock eingeweiht, dessen Planung Seidel bereits im ausgehenden letzten Jahrtausend angestoßen und sie mit Beharrlichkeit bis zur Grundsteinlegung vorangetrieben hatte. Eine Reihe touristischer Institutionen haben in dem Gebäude ihren Platz neben dem Landestourismusverband gefunden. „Das Haus ist die Schaltzentrale für den Tourismus im Land und so etwas wie Jürgen Seidels Meisterstück. Es ist ein Haus der Gemeinsamkeit, des Dialogs, des Interessenausgleichs – und trägt damit wesentliche Charakterzüge auch Jürgen Seidels“, sagte Wolfgang Waldmüller.
Von 1994 bis 1996 war Seidel Minister für Bau, Landesentwicklung und Umwelt und von 1996 bis 1998 Minister für Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Zwischen November 2006 bis 2011 arbeitete er als Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in MV und war damit erster und einziger Tourismusminister in Deutschland – ein besonderer Ausdruck der Wertschätzung gegenüber der Branche. In dieser Funktion initiierte Seidel unter anderem die bis heute erfolgreich fortgeführte Ostseetourismusinitiative, die im November 2008 mit dem 1. Ostseetourismusforum in Rostock ihren Anfang nahm und kürzlich beim 10. Forum im finnischen Turku ein Jubiläum beging. Im Jahr 2009 unterstützte er überdies den erstmals in Mecklenburg-Vorpommern ausgerichteten Germany Travel Mart (GTM), die größte internationale Einkäuferveranstaltung für den Deutschlandtourismus. 2020 wird die Veranstaltung erneut im Nordosten ausgetragen. Auf einer Reihe von Veranstaltungen zeigte sich Jürgen Seidel überdies von seiner musikalischen Seite – allein mit Gitarre oder in Begleitung seiner Band, den Black Tigers aus Waren/Müritz.
Genau wie der Tourismus im Nordosten nicht erst 1990 begann, begann auch Jürgen Seidels touristische Biografie nicht erst mit der deutschen Einheit. So war der studierte Diplom-Ingenieur von 1974 bis 1984 im Rat des Kreises Waren als Ratsmitglied für Umweltschutz, Wasserwirtschaft und Erholungswesen tätig und ab 1984 bis zur politischen Wende Geschäftsführer im Zweckverband Erholungswesen Waren. Nicht zuletzt aufgrund seiner Biografie war Seidel immer auch ein besonderer Fürsprecher der Tourismusentwicklung in der Mecklenburgischen Seenplatte und im Landesinneren.
Ehrennadeln gehen an Dr. Bernd Kuntze, Gerd Schröter und Marco Dorka
Neben dem Tourismuspreis wurden beim Tourismustag auch drei Ehrennadeln des Tourismusverbandes MV vergeben: Diese erhielten Dr. Bernd Kuntze, ehemaliger Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz, Gert Schröter, Vorsitzender der Jury im Qua-litätsmanagement Familienurlaub, und Marco Dorka, Geschäftsführer der „traumHaff“ Ferienhäuser Rieth am See. Dr. Bernd Kuntze war von 1999 bis 2017 als Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz tätig und hat an der touristischen Entwicklung des Ostseeheilbades – beispielsweise an dessen Verdopplung der Übernachtungszahlen auf 1,2 Millionen – großen Anteil. Dabei hatte er vor allem auch die touristische Entwicklung der Destination Mecklenburgische Ostseeküste und des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern im Blick. So war er Vorsitzender des Marketingausschusses und ständiger Vertreter im Vorstand des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder, Mitglied des Präsidiums und des Marketingausschusses des Bäderverbandes sowie aktiv in der Arbeitsgemeinschaft „Qualitätsoffensive in den Kur- und Erholungsorten MV“. Gert Schröter war maßgeblich am Aufbau des Müritz Hotels, vor der Wende eines der damals größten und modernsten FDGB-Ferienhotels, beteiligt und stand diesem als ökonomischer Direktor vor. 1990 wurde er auch auf Wunsch der Belegschaft Hoteldirektor und leitete engagiert und erfolgreich eines der größten Ferien- und Tagungshotels in MV. In den Vorstandsgremien des TMV und der IHK Neubrandenburg war Schröter ein energischer Kämpfer für Gastgewerbe und Tourismus. 2005 in den Ruhestand verabschiedet, arbeitet er seit dem aktiv für familienfreundliche Angebote in MV und wurde 2008 Vorsitzender der Jury im Qualitätsmanagement Familienurlaub (QMF). Darüber hinaus ist er Sprecher beim Dehoga für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und Ehrenmitglied im Arbeitskreis Tourismus der IHK Neubrandenburg. Marco Dorka war zunächst stellvertretender Leiter des Amtes für Fremdenverkehr der Hansestadt Greifswald und initiierte unter anderem die Gründung des Fremdenverkehrsvereins Greifswald Stadt und Land sowie des Regionalen Fremdenverkehrsverbandes Vorpommern, heute Tourismusverband Vorpommern, der am 22. Oktober 1990 mit ihm als Vorstandsvorsitzenden seine Arbeit aufnahm. Er war darüber hinaus an der Gründung des MV-Landesverbandes aktiv beteiligt und wirkte von Anbeginn bis zu seinem Ausscheiden in diesem Jahr im Vorstand mit. Von 1994 bis 2003 hatte Marco Dorka die Geschäftsführung des Tourismusverbandes Vorpommern inne. Er unterstütze neben dem Aufbau seines Unternehmens „traumHaff Ferienhäuser am Stettiner Haff“ die Gründung der Netzwerke „Stettiner Haff” und „Riether Winkel” und damit das Marketing im ländlichen Raum aktiv.
Neben dem Tourismuspreis wurden beim Tourismustag auch drei Ehrennadeln des Tourismusverbandes MV vergeben: Diese erhielten Dr. Bernd Kuntze, ehemaliger Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz, Gert Schröter, Vorsitzender der Jury im Qua-litätsmanagement Familienurlaub, und Marco Dorka, Geschäftsführer der „traumHaff“ Ferienhäuser Rieth am See. Dr. Bernd Kuntze war von 1999 bis 2017 als Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz tätig und hat an der touristischen Entwicklung des Ostseeheilbades – beispielsweise an dessen Verdopplung der Übernachtungszahlen auf 1,2 Millionen – großen Anteil. Dabei hatte er vor allem auch die touristische Entwicklung der Destination Mecklenburgische Ostseeküste und des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern im Blick. So war er Vorsitzender des Marketingausschusses und ständiger Vertreter im Vorstand des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder, Mitglied des Präsidiums und des Marketingausschusses des Bäderverbandes sowie aktiv in der Arbeitsgemeinschaft „Qualitätsoffensive in den Kur- und Erholungsorten MV“. Gert Schröter war maßgeblich am Aufbau des Müritz Hotels, vor der Wende eines der damals größten und modernsten FDGB-Ferienhotels, beteiligt und stand diesem als ökonomischer Direktor vor. 1990 wurde er auch auf Wunsch der Belegschaft Hoteldirektor und leitete engagiert und erfolgreich eines der größten Ferien- und Tagungshotels in MV. In den Vorstandsgremien des TMV und der IHK Neubrandenburg war Schröter ein energischer Kämpfer für Gastgewerbe und Tourismus. 2005 in den Ruhestand verabschiedet, arbeitet er seit dem aktiv für familienfreundliche Angebote in MV und wurde 2008 Vorsitzender der Jury im Qualitätsmanagement Familienurlaub (QMF). Darüber hinaus ist er Sprecher beim Dehoga für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und Ehrenmitglied im Arbeitskreis Tourismus der IHK Neubrandenburg. Marco Dorka war zunächst stellvertretender Leiter des Amtes für Fremdenverkehr der Hansestadt Greifswald und initiierte unter anderem die Gründung des Fremdenverkehrsvereins Greifswald Stadt und Land sowie des Regionalen Fremdenverkehrsverbandes Vorpommern, heute Tourismusverband Vorpommern, der am 22. Oktober 1990 mit ihm als Vorstandsvorsitzenden seine Arbeit aufnahm. Er war darüber hinaus an der Gründung des MV-Landesverbandes aktiv beteiligt und wirkte von Anbeginn bis zu seinem Ausscheiden in diesem Jahr im Vorstand mit. Von 1994 bis 2003 hatte Marco Dorka die Geschäftsführung des Tourismusverbandes Vorpommern inne. Er unterstütze neben dem Aufbau seines Unternehmens „traumHaff Ferienhäuser am Stettiner Haff“ die Gründung der Netzwerke „Stettiner Haff” und „Riether Winkel” und damit das Marketing im ländlichen Raum aktiv.
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29. Nov 2017
| Pressemitteilungen
Erster Qualitätsaward Mecklenburg-Vorpommern geht an Fischland-Darß-Zingst
Der „Qualitätsaward Tourismus“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern geht an die Region Fischland-Darß-Zingst. Zum ersten Mal wird die Auszeichnung beim 27. Tourismustag in Linstow vergeben. Grundlage ist die Auswertung der Gästemeinungen aus der weltweit führenden Bewertungsplattform der „TrustYou“ GmbH, mit welcher der Verband jetzt eine der ersten Kooperationen auf Bundeslandebene eingegangen ist.
„TrustYou“ fasst die wichtigsten Hotel-Bewertungsportale in einem Index zusammen und ermittelt aussagekräftige und vergleichbare Einschätzungen der Gäste zum Beispiel für Hotels, Orte oder Regionen. Im Vergleich der touristischen Destinationen Mecklenburg-Vorpommerns auf dem Portal schnitten die Betriebe auf Fischland-Darß-Zingst und an der südlichen Boddenküste in diesem Jahr mit 86 von 100 Punkten mit der besten Gesamtnote für MV ab. Auch im deutschlandweiten Maßstab behauptet sich die Halbinsel auf einem achtbaren 22. Rang. Zugrunde lagen der Erhebung ca. 28.000 durch den Tourismusverband aufbereitete Bewertungen für die Region in den vergangenen 24 Monaten. Insgesamt wurden für Mecklenburg-Vorpommern 470.000 Einschätzungen ausgewertet.
„Die Statistik dieses Jahres zeigt, dass wir uns gegen Einflüsse wie Wetterkapriolen oder wachsenden Konkurrenzdruck noch stärker wappnen müssen. Die Qualität unserer Angebote ist ein entscheidendes Kriterium bei der Werbung um die Gunst der Gäste“, sagte Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Bewertungsportale bieten die Chance, positive und auch negative Tendenzen zu erkennen und rasch zu reagieren“, so Waldmüller weiter. Qualität müsse insgesamt in Zukunft messbarer und berechenbarer werden, dabei helfe die Zusammenarbeit mit „TrustYou“. Kombiniert mit objektiven Qualitätsmanagementsystemen, den oft so genannten Siegeln und Zertifikaten, entsteht ein gut nachvollziehbares Qualitätsbild, das wertvolle Anhaltspunkte für eventuell notwendige Veränderungen liefert.
Um die Zusammenhänge zwischen Qualitätsmerkmalen von Unternehmen und Gästebewertungen im Internet besser zu erkennen und Handlungen ableiten zu können, entwickelt der Tourismusverband derzeit ein dauerhaftes Mess- und Kontrollsystem der wichtigsten Qualitätsindikatoren. Dies ist zugleich der erste Baustein einer Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie, die im kommenden Jahr erarbeitet wird. Zentraler Datenkern ist dabei die Gästebewertungsdatenbank von „TrustYou“. In die Auswertung fließen überdies die Kennziffern bekannter Klassifizierungen und Zertifizierungen ein, wie zum Beispiel die Hotelklassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und die Ferienwohnungsklassifizierung des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), die Zertifizierung der Touristinformationen des DTV oder das Qualitätsmanagementsystem „ServiceQualität Deutschland“. „Qualitätskontrolle wird so zu einem unmittelbar anwendbaren Marketinginstrument“, erklärte Wolfgang Waldmüller.
In den vergangenen Jahren begründete der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eine Reihe von Qualitätsinitiativen, beispielsweise Projekte wie „Urlaub für Alle“, das den Ausbau barrierefreier Angebote fördert, oder verschiedene Zertifizierungsmaßnahmen wie das Qualitätsmanagement Familienurlaub, das familienfreundliche Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern ausweist. Auf Initiative des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern sind darüber hinaus Workshops und Coachings im Bereich Landurlaub zu Themen wie Kommunikation, Suchmaschinenoptimierung oder Gestaltung einer Homepage mit Anbietern durchgeführt worden. „Der Schlüssel zu mehr Qualität ist das Wissen um die entsprechenden Erfordernisse. Der Weiterbildung kommt dabei gerade in touristischen Regionen, die am Anfang ihrer touristischen Entwicklung stehen, eine erhebliche Rolle zu“, sagte der Verbandsvorsitzende Waldmüller.
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