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Kloster Tempzin

06. Sep 2018

| Neues aus den Regionen

Zur Obsternte ins Kloster Tempzin

Klosterleben auf Zeit: In den mehr als 500 Jahre alten Gemäuern des Pilgerklosters Tempzin östlich der Landeshauptstadt Schwerin, auf dem Jakobus-Weg der heiligen Birgitta von Schweden gelegen, wird vom 8. bis 14. Oktober zu Ora et labora-Wochen (bete und arbeite) eingeladen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die freie Zeit sinnvoll nutzen, sich mit anderen Menschen austauschen und neue Kraft schöpfen möchten. Während dieser Tage werden unter anderem die Gebäude im Klosterbereich gepflegt sowie Obst geerntet und verarbeitet. Die Aufgaben werden je nach Alter, Kraft und Belastbarkeit zugeteilt. Tageszeitengebete mit der Seelsorgerin Doris Mertke geben geistliche Ausrichtung und Struktur. Die Unterbringung erfolgt kostenlos in Doppelzimmern; für die Verpflegung sind täglich zwischen acht und zehn Euro einzuplanen. Diese und weitere Einkehrangebote sind unter zu finden.

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Cover des Magazins Gesundheitsreisen

04. Sep 2018

| Pressemitteilungen

Neue Akzente im Gesundheitstourismus: Zweites Forum „Gesundes MV“ in Rostock und neues Magazin

Rück- und Ausblick: Zum Ende des bisher auf drei Jahre angelegten Projektes „Interaktiver Marktplatz für gesundheitstouristische Angebote“ – besser bekannt unter der Marke „Gesundes MV“ – lädt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern am 5. September zum zweiten Forum „Gesundes MV“ ins Hotel Sportforum in Rostock ein. Dabei sollen das Projekt bilanziert und Ausblicke auf die zukünftige Ausrichtung des Gesundheitstourismus gegeben werden. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des mit der Umsetzung beauftragten Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Das Feld des Gesundheitstourismus ist für die strategischen Ziele des Landes im Tourismus prädestiniert. Es war daher vollkommen richtig, dass wir vor drei Jahren auf dieses Thema gesetzt und das Projekt auf den Weg gebracht haben. Es handelt sich dabei um den bislang einzigen ernsthaften und nachhaltig angelegten Ansatz, die gesundheitstouristischen Kompetenzen des Landes zu bündeln und an der Schnittstelle der beiden Schwerpunktbranchen Gesundheits- und Tourismuswirtschaft mittelfristig zu einer Marktentwicklung und damit Verbesserung der Wettbewerbsposition beizutragen.“ Wichtigste Ergebnisse des Projektes „Gesundes MV“ waren die Etablierung eines interaktiven Portals – – an dem sich Gesundheit und Tourismus miteinander verbinden und auf dem vornehmlich Selbstzahler angesprochen werden. Auf der ersten zentralen gesundheitstouristischen Internetseite des Landes sind rund 40 Anbieter wie Kliniken, Reha-Zentren, Praxen, Hotels sowie Orte gelistet, die ihre Leistungen gegenüber potenziellen Interessenten darstellen. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat das Projekt der aus TV und Internet bekannte Arzt Dr. Johannes Wimmer, der in Videos sowie in Broschüren auf gesundheitstouristische Angebote in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam machte. Darüber hinaus wurden unter Einbindung des Unternehmens Project M neun Orte und Regionen – Bad Doberan, Binz, Göhren, die Kaiserbäder auf Usedom, die Region Kummerower See, Stralsund, Waren (Müritz), Warnemünde und Zingst – beraten, ihr gesundheitstouristisches Profil zu schärfen. In Netzwerken innovativer Partner aus Gesundheits- und Tourismuswirtschaft sind in der Folge in den Orten neue Angebote entwickelt, vorhandene Pakete optimiert und schließlich über das Portal „Gesundes MV“ vermarktet worden. Forum „Gesundes MV“: Branchenvertreter im Diskurs
Keynote-Speaker ist der Spiegel-Bestseller-Autor Prof. Dr. habil. Robin Haring von der Europäischen Fachhochschule Rhein/Erft, der zur Frage „Gesundheitsurlaub – freiwillig oder nur auf Rezept“ referiert. Zudem spricht der Geschäftsführer des Staatsbades Norderney GmbH, Wilhelm Loth, über die Entwicklung des Sektors auf der ostfriesischen Insel. Im Anschluss wird es eine Diskussionsrunde mit Branchenvertretern, darunter die Leiterin der Strategiegruppe IV des Kuratoriums für Gesundheitswirtschaft und Leiterin der Techniker Krankenkasse-Landesvertretung, Manon Austenat-Wied, sowie Cornelius Obier, Geschäftsführender Gesellschafter der Agentur „Project M GmbH“, geben. Zweites Magazin „Gesundheitsreisen zwischen Ostsee und Seenplatte“ erschienen
Pünktlich zum Forum „Gesundes MV“ ist die neue Broschüre „Gesundheitsreisen zwischen Ostsee und Seenplatte“ als Weiterführung des Internetportals erschienen, die die Themen Erholung und Gesundheit in den Mittelpunkt stellt. In der 64-seitigen Publikation erhalten Interessierte in den Rubriken „Gesund bleiben“, „Gesund werden“ und „Problemlos reisen“ einen aktuellen Überblick über gesundheitsfördernden Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Daneben beschreibt das Heft regionale Heilmittel aus dem Nordosten, darunter Meerwasser, Rügener Heilkreide und Warener Thermalsole, sowie vorhandene Heilwälder und stellt unter anderem Orte vor, die sich dem Thema Gesundheitstourismus durch vernetzte Indoor- und Outdoor-Angebote verschrieben haben. Die Broschüre kann kostenlos beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern bestellt werden und steht darüber hinaus unter zum Herunterladen zur Verfügung. Mecklenburg-Vorpommern mit guten Voraussetzungen für Gesundheitstourismus
Einer Reihe von Studien zufolge nimmt das Bewusstsein der Menschen für einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil und für die Motivation, im Urlaub und in der Freizeit für die persönliche Gesundheit vorzusorgen, stetig zu. Mecklenburg-Vorpommern hat neben Regionen wie Bayern oder Baden-Württemberg sehr gute Voraussetzungen für eine starke gesundheitstouristische Prägung. Laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) können sich derzeit rund sechs Millionen Deutsche einen Gesundheitsurlaub im Nordosten vorstellen. Insbesondere Luft, Klima und ortsgebundene Heilmittel sorgen für einen Wettbewerbsvorteil. Bei der aktuellen repräsentativen Gästebefragung (Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus) haben fast 60 Prozent der Befragten angegeben, dass sie sich von dem gesunden Klima und der gesunden Luft angezogen fühlen. Konkrete Gesundheitsangebote sind danach für immerhin 6,0 Prozent der Gäste Beweggründe für eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern. 8 Prozent bezeichnen ihren Aufenthalt als Gesundheitsurlaub beziehungsweise Kur. Pressevertreter sind herzlich zu einer Teilnahme am Forum Gesundes MV eingeladen und können sich unter der E-Mail-Adresse gesundheit@auf-nach-mv.de anmelden.
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Blick auf die Seebrücke

31. Aug 2018

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News August (3) +++

Im Logierhaus „Villa Greif“, einem der insgesamt sieben Strandvillen der sogenannten Perlenkette des Seeheilbades Heiligendamm, steht ab sofort ein 70 Quadratmeter großes Ferienappartement für Urlauber bereit. Die Drei-Zimmer-Wohnung an der Strandpromenade bietet Platz für vier Personen. Auf gleich zwei Balkonen können Gäste die Sonne und die Nähe zur Ostsee genießen. Darüber hinaus verfügt das im Stil des benachbarten Grand Hotels eingerichtete Appartement über einen Kamin und einen Whirlpool, sodass auch kalte Tage erholsam gestaltet werden können. Bislang wurden zwei Villen des denkmalgeschützten Ensembles der „Weißen Stadt am Meer“ wiederhergerichtet. Ende 2022 sollen die Sanierungsarbeiten der Perlenkette abgeschlossen werden, in der Villa Möwe wird in diesem Jahr noch Richtfest gefeiert.
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Holzbohlenweg im Müritz-Nationalpark

28. Aug 2018

| Pressemitteilungen

„Das Schönste am Herbst“: Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern startet Herbstkampagne

Unter dem Titel „Das Schönste am Herbst“ macht der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit einer groß angelegten Herbstkampagne im Berliner Raum auf aktuelle Kurzreiseangebote und Veranstaltungen in der Nebensaison aufmerksam. Mit Großflächen-Plakaten und Infoscreens auf hochfrequentierten S-Bahnhöfen der Bundeshauptstadt, einem Booklet mit Reiseofferten, beigelegt in „Der Tagesspiegel“, den bewährten Broschüren „Kurzurlaub zum kleinen Preis“ sowie zahlreichen Online-Maßnahmen sollen Berlinern – nach Gästen aus Nordrhein-Westfalen die stärkste Besuchergruppe – die Vorzüge eines herbstlichen Kurzurlaubes im Nordosten nähergebracht werden. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Immer mehr Gäste nutzen den Herbst für einen Kurzurlaub. Knapp ein Viertel aller Übernachtungen fallen inzwischen auf den Zeitraum von September bis November – mehr als zehn Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.“ Auch im Winter – von November bis April – reisen immer mehr Menschen nach Mecklenburg-Vorpommern. Betrug der Anteil der Übernachtungen 1998 mit 19,3 Prozent noch ein knappes Fünftel des Gesamtaufkommens, war es 2017 mit 26,8 Prozent bereits mehr als ein Viertel. Herbstliche Höhepunkte zwischen Ostseeküste und Seenplatte
Wer das Schönste am Herbst entdecken möchte, für den lohnt eine Auszeit in Mecklenburg-Vorpommern: Hotels schnüren Wellnesspakete für Herbstgäste, Schlösser laden zu Rendezvous ein, auf Herbstmärkten werden Schätze der Erntesaison feilgeboten. Und ebenso bunt wie die Jahreszeit ist das Veranstaltungsrepertoire zwischen Ostsee und Seenplatte. Besucher, die den Herbst aktiv nutzen möchten, können etwa bei der vierten Diamant Velo Classico Germany am 15. und 16. September Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden. Je nach Fitness wählen Familien, Hobbyradfahrer und ambitionierte Sportler Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden aus und stärken sich am Wegesrand mit regionalen Spezialitäten. Sportlich geht es auch beim Aktivherbst auf der Insel Rügen zu. Vom 15. September bis zum 28. Oktober werden dabei mehr als 100 teilweise kostenlose Aktivformate, darunter Themenwanderungen, Fahrradtouren und Fotosafaris, auf Deutschlands größter Insel angeboten. Verwöhnmomente für den Gaumen bescheren zwischen Ostsee und Seenplatte darüber hinaus zum Beispiel Fisch, der im Wasserland Nummer eins vielerorts auf der Speisekarte steht, oder Sanddorn, der in Marmelade oder Torten genossen wie eine wahre Vitaminbombe wirkt. Spezialitäten aus den orangefarbenen Beeren sind neben vielen anderen Köstlichkeiten auch auf zahlreichen Herbstmärkten und in Hofläden zu erwerben, und noch mehr Regionales kommt in Genussreihen wie den Usedomer Wildwochen oder den Tüffelwochen in der Lewitzregion auf die Teller. Vor oder nach dem Schlemmen lohnt der Weg in die Natur, die im Herbst ganz besondere Schauspiele bietet: Mit etwas Glück erspähen Gäste kreisende Adler, trompetende Kraniche oder durch flaches Ostseewasser watende Hirsche auf ihrer Pirsch – zum Beispiel durch Nationalparks und Nationale Naturlandschaften. Ausgebildete Ranger führen Abenteurer zu sicheren Beobachtungsplätzen und lotsen sie in verschwiegene Winkel. Kulturinteressierte machen in einem der 2.000 Schlösser, Guts- und Herrenhäuser Station, die ihre Türen im Herbst zu magischen Rendezvous öffnen: Führungen und Ausstellungen erwarten die Besucher ebenso wie Konzerte oder Workshops.
Weitere Informationen:   Kurzurlaub zum kleinen Preis
Das passende Übernachtungsangebot finden Interessierte in der Broschüre „Kurzurlaub zum kleinen Preis“, in der rund 120 Offerten für die Nebensaison gemacht werden. Doppelzimmer inklusive Frühstück sind für den Zeitraum vom 5. November bis 21. Dezember sowie vom 2. Januar bis 14. April 2019 wahlweise für 60, 80 oder 100 Euro buchbar. Die Broschüre ist auf der Seite des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern unter zu finden.

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Kraniche im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

24. Aug 2018

| Pressemitteilungen

Kranichzug macht Halt in Mecklenburg-Vorpommern

Auf der Durchreise: Im September und Oktober nehmen mehr als hunderttausend Kraniche aus dem skandinavischen und osteuropäischen Raum Kurs auf ihre Winterquartiere in Frankreich und Spanien. Ihre bewährte und über Generationen erprobte Route dorthin führt über Mecklenburg-Vorpommern, wo sie eine Rast einlegen, um Kraft zu tanken. Die Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen etwa zählt zu den bedeutendsten Kranichrastplätzen Europas. Auch im Landesinneren, zum Beispiel im Müritz-Nationalpark, stärken sich die majestätischen Großvögel. Der Großteil der in Schweden, Norwegen und Finnland brütenden Zugvögel wird im ersten Oktoberdrittel erwartet. „Im Normalfall rechnen wir mit 50.000 bis 60.000 Kranichen. Bei extremen Zugbedingungen, also bei Gegenwind, können es aber auch 70.000 werden“, sagte Dr. Günter Nowald, Leiter des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf bei Stralsund. Das Schauspiel lockt jährlich zahlreiche Naturliebhaber und Fotografen an. Selbst für Kunstinteressierte hält das Urlaubsland zur Kranichsaison Angebote bereit. Im Folgenden eine Auswahl: Kraniche beobachten … im Müritz-Nationalpark
Beste Beobachtungsmöglichkeiten im Müritz-Nationalpark gibt es unter anderem am Rederangsee bei Waren (Müritz). Hier stehen gleich drei Plattformen, davon zwei mit Seeblick, für Besucher bereit. Ein Wetterschutzsegel soll verhindern, dass Besucher von den Zugvögeln wahrgenommen werden. Vom 1. September bis zum 31. Oktober finden täglich ab 16.00 Uhr geführte Wanderungen statt. Weitere Informationen: … in der Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen
Vom Darß bis nach Rügen: Die vorpommersche Boddenregion ist mit zahlreichen Rast- und Futtergebieten übersäht. Auf dem Boddendeich südlich von Zingst bieten zwei Stationen direkte Sicht auf die kleine, unbewohnte Insel Kirr – das Paradies für Zugvögel.
Auch von der barrierefreien Aussichtsplattform Pramort aus eröffnet sich Gästen ein imposanter Blick auf die Inselgruppe Werder und Bock. Zum Schutz des hochsensiblen Lebensraumes der Tiere ist das gesamte Gebiet östlich der Sundischen Wiese gesperrt und nur mit einer Nationalpark-Card begehbar. Die Karten sind auf 80 Stück pro Tag limitiert und vor Ort für jeweils fünf Euro erhältlich. Weitere Möglichkeiten, die rastenden Kraniche zu bestaunen, haben Gäste in Bisdorf an der südlichen Boddenküste, in Hohendorf und in Tankow auf der Rügen vorgelagerten Insel Ummanz. Weitere Informationen: Das NABU-Kranichzentrum in Groß Mohrdorf lockt Gäste mit einer Dauerausstellung rund um das Thema Kraniche und mit geführten Wanderungen zum morgendlichen Abflug von und zur abendlichen Rückkehr zu den Schlafplätzen der Vögel. Im Ostseeheilbad Zingst begrüßen Ranger im Kranich-Infomobil – ein umgebauter, mit Ferngläsern ausgestatteter Bauwagen – Schaulustige, die das rege Treiben auf der Insel Kirr bestaunen wollen. Wer lieber auf eigene Faust etwas über Kraniche erfahren möchte, besucht das so genannte Kranorama – eine barrierefreie Beobachtungsstation am Günzer See. Dort gibt es audiovisuelle Medien, Informationstafeln und eine Live-Übertragung der auf den Feldern rastenden Vögel. Im Rahmen der 20. Woche des Kranichs wird es vom 23. bis 30. September zahlreiche Zusatzangebote rund um die Kranichbeobachtung geben. Am 25. September lädt beispielsweise Landschaftsökologin Anne Kettner zur musikalisch umrahmten Bildershow „Das Leben der Kraniche“ in die Zingster Multimediahalle ein. Der erfahrene Naturfotograf Dieter Damschen begrüßt seine Gäste am 27. September um 19.00 Uhr zur Multimediashow „Unterwegs mit Kranichen – eine fotografische Reise durch Europa“ im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. Interessierte können außerdem bei einer Exkursion nach Bisdorf am 29. September um 17.00 Uhr im Rahmen des „22. European BirdWatch Day“ bei der Erfassung des diesjährigen Kranichrastbestandes behilflich sein. Weitere Informationen zum Programm sowie Hinweise zum angemessenen Verhalten bei Kranichbeobachtungen sind auf zu finden. … vom Wasser aus
Die Reederei Hiddensee bietet ab Mitte September Kranichfahrten mit Menü auf dem Bodden an, die von einem Experten des Kranichzentrums in Groß Mohrdorf begleitet werden. Dienstags und donnerstags startet die Reise durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft von Schaprode auf Rügen, mittwochs und freitags von Zingst und samstags von Stralsund aus. An Bord der modernen Boddenkreuzer werden bei Bedarf Ferngläser ausgeliehen und interessante Fakten zum Leben der Zugvögel auf Großleinwänden und Flachbildschirmen präsentiert. Der Höhepunkt jeder Reise ist der Kranichrastplatz bei Pramort. Karten sind ab 22 Euro erhältlich. Weitere Informationen: Auf den zwei Schaufelrad-Dampfern der Reederei Poschke aus Born werden die Touren zu den Kranichrastplätzen der vorpommerschen Boddenregion zur Zeitreise ins 19. Jahrhundert, als viele dieser Gefährte auf dem Mississippi schipperten. Ab September geht es mit der MS Baltic Star entlang des Prerower Stromes auf den Bodstedter Bodden und schließlich zurück zum Hafen des Ostseebades Prerow. In nostalgischer Atmosphäre können sich Gäste an Bord bei einem Film über die Vögel des Glücks und Plaudereien des Kapitäns vergnügen. Die MS River Star nimmt vom Zingster Hafen aus Kurs auf die Sundischen Wiesen am Barther Bodden, vorbei an den Vogelschutzinseln Kirr und Oie. Unter sind die Abfahrtszeiten beider Dampfer und weitere Informationen nachzulesen. … in der Region Mecklenburg-Schwerin
Mehrere hundert Kraniche nächtigen von Mitte September bis Mitte Oktober am östlichen Ufer des Schaalsees im Westen Mecklenburgs. Wenn die Tiere in der Abenddämmerung einfliegen, bietet der Beobachtungsstand in Zarrentin einen direkten Blick auf das Geschehen. Weitere Informationen: Kraniche fotografieren … im Müritz-Nationalpark
Am 14. Oktober können Hobbyfotografen an einem sechstägigen Foto-Workshop im Müritz-Nationalpark teilnehmen, der vom erfahrenen Tier-, Natur- und Reisefotografen Holger Tange geleitet wird. Nach dem Kennenlernen und einer Einführung in das Thema am Sonntag geht es von Montag bis Donnerstag auf Exkursion zu ausgewählten Beobachtungsplätzen sowohl im Müritz-Nationalpark als auch in der Bock-Rügen-Kirr-Region. Am 19. Oktober endet der Workshop mit einer Besprechung der Bildergebnisse. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal sieben Personen begrenzt. Weitere Informationen über Programm, Preis und empfohlene Ausrüstung sind unter nachzulesen. … in der Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen
Die Fotoschule Zingst lädt vom 1. September bis zum 30. Oktober zu zahlreichen Ausstellungen und Foto-Workshops ein, die unter dem Format „Aktiver Fotoherbst“ zusammengefasst werden. Interessierte können an ein- und mehrtägigen Exkursionen zu den Kranichrastplätzen teilnehmen. Vom 28. bis zum 30. September führen Martin Harms und Mathias Barth, zwei leidenschaftliche Natur- und Landschaftsfotografen, auf die Insel Kirr. Die Gruppe, bestehend aus maximal zehn Personen, erwartet zwei Übernachtungen in Ferienhäusern inmitten der malerischen Landschaft der Vogelschutzinsel. Am 7. Oktober veranstalten Carsten Linde und Marco Hoffmann einen dreitägigen Kranich-Workshop. Die professionellen Naturfotografen versprechen faszinierende Bilder der Vögel des Glücks in ihrem natürlichen Lebensraum. Das richtige Equipment für diese und alle anderen Foto-Workshops im Rahmen des „Aktiven Fotoherbstes“ kann von Interessierten vor Ort gemietet werden. Weitere Informationen sind unter zu finden. Darüber hinaus können vom 1. bis zum 31. Oktober Fotohütten im Bereich der Günzer Wiesen, vier Kilometer westlich des NABU-Kranichzentrums auf beziehungsweise an einer Ablenkfütterungsfläche, gemietet werden. Interessierte müssen sich morgens vor Sonnenaufgang in den Hütten einfinden und dürfen diese erst nach Sonnenuntergang wieder verlassen, um die Großvögel nicht zu verschrecken. Die Buchung erfolgt im NABU-Kranichzentrum. Weitere Informationen über Preise und die Verhaltensregeln in den Hütten sind unter zu finden. Kraniche malen
… im Müritz-Nationalpark
Für kunstinteressierte Gäste wird vom 11. bis zum 14. Oktober eine Malreise entlang des Rederangsees angeboten, angeführt vom erfahrenen Aquarellmaler Frank Koebsch. Nach ersten Beobachtungen und Skizzen beginnt am Freitag um 13.00 Uhr das Malen vor Ort. Entsprechendes Schuhwerk sowie wetterfeste Kleidung, vornehmlich in Grün- oder Brauntönen, damit die Tiere nicht verschreckt werden, werden vorausgesetzt. Weitere Informationen: Kraniche schützen … in der Region Farß-Zingster Boddenkette und Rügen
Naturliebhaber können das NABU-Kranichzentrum in Groß Mohrdorf entweder mit einem jährlichen Förderbeitrag oder einer einmaligen Spende in Form einer Kranichpatenschaft unterstützen. Bei der „Live-Projekt-Patenschaft“ wird ein Kranich mit einem GPS-Sender markiert. Auf diese Weise können Interessierte über eine Internetplattform am Leben ihres Patenvogels teilhaben und beobachten, wo dieser den Winter verbringt. Alternativ kann eine Brutplatz-Patenschaft übernommen werden. Dabei wird eine Kamera an einem Kranichbrutplatz angebracht. Im Gegenzug für die Informationen, die das NABU-Kranichzentrum über das Brutverhalten der Großvögel erhält, bekommt der Pate die einzigartigen Bilder zugeschickt. Die Spendengelder fließen unter anderem in die Umsetzung von Ablenkfütterungen und den Schutz der Brutgebiete. Weitere Informationen: … in der Region Mecklenburg-Schwerin
Die gesamte Region um den Schaalsee bei Zarrentin ist im Jahr 2000 von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesen worden. Die Stiftung Biosphäre Schaalsee, das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe und der Förderverein Biosphäre Schaalsee e. V. setzen sich seit Jahren aktiv für die Erhaltung und die Wiedervernässung von Feuchtgebieten und Mooren ein, damit Kraniche dort brüten können. Als Erfolg des Engagements aller Beteiligten sind die Neuenkirchener Niederungen zu bezeichnen. In den renaturierten Feuchtwiesen östlich des Schaalsees werden seit Jahren rastende und brütende Kraniche gesichtet. Im Jahr 2015 wurde außerdem der „Kranichkieker“, eine Beobachtungsplattform in unmittelbarer Nähe, eröffnet. Ein Großteil der dafür nötigen Gelder wird über Spenden generiert, vor allem über die sogenannte Kranich-Schutz-Aktie. Wer im Besitz einer solchen Aktie ist, kann an Exkursionen zum Schaalsee sowie zum Kranichkieker teilnehmen. Weitere Informationen sind unter zu finden.

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Bernsteinschleiferin bei der Arbeit

22. Aug 2018

| Pressemitteilungen

Feature: Asse im Hinterland

Fischland. Darß. Zingst. Bei diesen Namen schnalzen Ostsee-Kenner mit der Zunge. Wegen der Puderzuckerstrände, die an der Westflanke von Dierhagen über Ahrenshoop bis zum Darßer Leuchtturm und im Norden zwischen Prerow und Zingst nahtlos ineinander übergehen. Wegen des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, der alle Welt fasziniert mit seinen Landschaften, Gewächsen und Getieren. Wegen abertausender Kraniche, die jedes Jahr ausgiebige Zwischenstopps einlegen zum Tanken und Tanzen. Wegen der rostbraun getakelten Zeesboote, die zu Törns um die Halbinsel einladen und auf Regatten um den Sieg segeln. Wegen der Kunst- und Fotoszene, die ihren Ursprung in der Künstlerkolonie Ahrenshoop hatte. Und nicht zuletzt wegen diverser Hotels und Lokale, die auch verwöhnten Schlummerern und Schlemmern ein seliges Lächeln ins Gesicht zaubern.

Kurzum: Auf dem schmalen, von Stürmen und Wellen modellierten Streifen Land, der die anbrandende Ostsee vom glitzernden Bodden trennt, findet so ziemlich jeder sein persönliches Urlaubsglück. Ob Baden oder Segeln. Surfen oder Kiten. Radeln oder Wandern. Futtern oder Fasten. Vögel angucken oder Fische fangen. Landschaft knipsen oder Landschaft malen. Seele baumeln oder Körper schwitzen lassen. Mit Familie urlauben oder solo. Mit Hund oder sogar Pferd – auf Fischland-Darß-Zingst kann sich jedermann nach Herzenslust austoben.

Bei aller Ostsee-Euphorie wird dabei oft vergessen, dass Fischland-Darß-Zingst auch ein Hinterland hat. Das ist jammerschade. Denn jenseits vom Bodden, nur wenige Minuten weg von Strandtrubel und Badespaß belohnt eine Welt voller kleiner Wunder denjenigen, der sich auf die Suche macht. Ganz und gar malerisch zum Beispiel mäandert die Recknitz durch die romantische Wildnis uralter Torfmoore. Ein vorpommersches Flüsschen, das urwüchsige Natur in frappierender Einsamkeit und Stille offenbart. Ein Paddelrevier, wie man es sich schöner kaum vorstellen kann: mit Weiden und Schilfinseln. Mit Trollblumen und Orchideen. Mit Libellen und Moorfröschen. Mit Fischottern und Molchen.

Seit dem Mittelalter wurde auf dem Grenzfluss zwischen Mecklenburg und Vorpommern Salz transportiert – vor allem aus der Saline in Bad Sülze, die bereits 1243 urkundlich erwähnt wird. Im Salzmuseum der Stadt erfahren Besucher so gut wie alles über unser wichtigstes Gewürz, in den Wellness-Salztürmen von Trinwillershagen die wohltuende Wirkung von salzhaltigem Mikroklima am eigenen Leib. Und auf dem Wirtshausschild vom „Schmugglerkrug“ in Eixen schleppt nicht von ungefähr ein Mann einen schweren Sack über die Grenze – das „weiße Gold“ war die klammheimliche Schufterei seinerzeit offenbar mehr als wert.

Auch das „Gold des Nordens“ kann man hier in erstaunlicher Masse und Klasse erleben: Das „Deutsche Bernsteinmuseum“ in Ribnitz-Damgarten präsentiert Europas schönste Bernsteinausstellung mit 1.600 ausgesuchten Exponaten im atmosphärischen Backsteinkloster. Aber auch bei der modernen, künstlerischen Verarbeitung ist Ribnitz-Damgarten Spitze. In der Schaumanufaktur von Ostdeutschlands größtem Schmuckproduzenten wird auf drei Etagen Bernstein bearbeitet und präsentiert – allein die Ringkollektion umfasst 4.500 Exemplare. Und auch hier wurden einzigartige Kunstwerke erschaffen: ein Originalmodell der Bounty etwa, ein Baum mit 29.000 Blättern und drei Meter Kronenumfang oder eine Riesenlampe, deren Elemente mit 50 Kilogramm Bernstein gefüllt sind.

Zum regionalen Superstar allerdings hat sich in den letzten 20 Jahren eine Einrichtung gemausert, in der man Papageien begegnet und Steppenadlern, Marabus und Kakadus, Uhus und Pinguinen oder ganz seltenen und unter Artenschutz stehenden Exoten wie der Socorrotaube, dem Geierperlhuhn oder dem Balistar, von dem es weltweit nur noch ganz wenige freilebende Exemplare gibt. Sie alle leben mit hunderten anderen Vögeln und Säugetieren aus allen Kontinenten etwa eine halbe Stunde von der Ostsee entfernt – im fabelhaften Vogelpark Marlow.

Und nicht nur das: Hier sind sie häufig auch ganz nah und ohne Gitter zu bewundern – fast wie in freier Wildbahn. Ein Konzept, dem herausragende Vogelpark-Markenzeichen zu verdanken sind wie der einmalige Nachbau des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, in dessen verschiedenen Biotopen sich Rotschenkel, Säbelschnäbler, Krickenten oder Brandgänse wohl fühlen. Oder die ebenfalls begehbare riesige Küstenvogelvoliere: In ihr wurde der Lebensraum Ostseeküste mit Dünen, Strandseen und Spülsaum nachgestaltet – Heimat für Austernfischer, Eiderenten, Kormorane oder Lachmöwen, denen man zur Brutzeit direkt ins Nest schauen kann.

Doch auch unter freiem Himmel sind den Vogelpark-Machern außergewöhnliche Anlagen gelungen. Zum Beispiel das Storchenrevier gleich am Eingang. Nicht einer, nicht zwei, nein mehr als 20 Weißstörche und ein paar seltene schwarze Exemplare bilden hier eine stolze Kolonie, klappern majestätisch über die Wiese und bauen ihre voluminösen Nester. Fluchtgefahr besteht keine; die Störche sind samt und sonders Unfallopfer mit so starken Verletzungen, dass Fliegen und damit Leben in freier Natur nicht mehr möglich ist. Von einem Ausguck, der wie ein Nest gestaltet ist, überblickt man aus Sicht eines Adebars die gesamte Anlage. Und nicht zuletzt kann man hier sogar die Nacht verbringen – in Baumpfahlhäusern mit Blick auf Südamerika- und Madagaskaranlage oder sogar mittendrin im Storchenrevier.

Weitere Informationen:



Weitere Fotos zum Herunterladen:

(Quelle: TMV/Thomas Grundner)
(Quelle: TV FDZ/Thomas Paulus)
(Quelle: Franziska Haase)

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Fischland-Darß-Zingst

20. Aug 2018

| Pressemitteilungen

Sommer führt Tourismusbranche ins Plus

Nach einem sehr leichten Wachstum im ersten Halbjahr dieses Jahres, hat die stark nachgefragte Sommersaison die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern deutlich ins Plus geführt. Laut aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Amtes wurden zwischen Januar und Juni dieses Jahres in den größeren gewerblichen Tourismusbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern rund 11,8 Millionen Übernachtungen gezählt. Das sind 0,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allerdings bleibt das Wachstum im Nordosten hinter dem für Deutschland ausgewiesenen Zugewinn von vier Prozent bei den Gästeübernachtungen zurück. Die Zahl der ausländischen Gäste stieg im ersten Halbjahr wiederum um rund acht Prozent auf rund 150.000. Dazu Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Wir haben eine sehr gute Halbjahresbilanz. Die Ankünfte und Übernachtungen liegen nicht nur über den Vorjahreswerten, sie liegen auch einen Wimpernschlag über den Werten des bisherigen Rekordjahres 2016. Die sehr warmen und trockenen Wochen in den Hauptreisemonaten Juli und August lassen zudem weitere Steigerungen erwarten. Der heiße Sommer hat für gut gebuchte touristische Einrichtungen, volle Strände an der Ostsee und im Binnenland und hoffentlich für viele zufriedene Gäste gesorgt. Mecklenburg-Vorpommern kann auch mit einem wachsenden Gästeansturm gut umgehen.“ Der Präsident des Landestourismusverbandes, Wolfgang Waldmüller, ergänzte: „Der Supersommer hat geholfen, die teilweise nicht zufrieden stellenden Vorbuchungszahlen auszugleichen. Das Wetter zog viele Spontanurlauber an Küste und Seen, was die Mitarbeiter der Branche aber auch vor zusätzliche Herausforderungen stellte und einen erhöhten Einsatz erforderte. Zudem zeigen sich in derart intensiven Saisonzeiten auch die Probleme der Branche deutlich – angefangen von der Infrastruktur bis hin zur Personalsituation in einigen Betrieben. Was für den Moment von der Sonne überblendet wurde, verlangt nach schnellen Lösungen und einer verstärkten Hinwendung zum für unser Land so wichtigen Tourismus. Wir bauen auf die neue Landestourismuskonzeption und ihre Umsetzung.“ Erstes Halbjahr: Städte, Jugendherbergen, Campingplätze und der internationale Bereich legen zu
Die Mecklenburgische Ostseeküste (+3,3 Prozent), Westmecklenburg (+6,0 Prozent) und das Vorpommersche Festland (+2,9 Prozent) stützen das Wachstum von Januar bis Juni. Rückgänge gab es auf Rügen (-3,7 Prozent), auf der Insel Usedom (-1,9 Prozent) und in geringem Maße auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (-0,4 Prozent) sowie in der Mecklenburgischen Seenplatte und der Mecklenburgischen Schweiz (-0,1 Prozent).
Fast alle größeren Städte des Urlaubslandes konnten in den ersten sechs Monaten des Jahres erneut Zuwächse bei den Übernachtungszahlen verzeichnen. Greifswald liegt dabei mit einem Zuwachs von 18,3 Prozent an der Spitze. Auch die Hansestädte Wismar (+10,1 Prozent), Stralsund (+1,7 Prozent) und Rostock (+4,1 Prozent) legten merklich zu. Die Landeshauptstadt (+3,5 Prozent) verzeichnete ebenfalls positive Übernachtungszahlen. Für Neubrandenburg meldete das Statistische Amt ein Minus von 4,8 Prozent. Bei den Unterkunftsarten bewegten sich die Jugendherbergen (+11,6 Prozent), die Campingplätze (+7,6 Prozent) sowie die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (+1,5 Prozent) im ersten Halbjahr bei den Übernachtungen im positiven Bereich. Hingegen gab es leichte Rückgänge bei den Hotels (-2,2 Prozent) sowie bei Ferienhäusern und -wohnungen (-2,3 Prozent). Erfreulich entwickelten sich die Gästeübernachtungen aus dem Ausland: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden rund 375.000 Übernachtungen von rund 150.000 Gästen verzeichnet – das sind 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die höchsten Zuwächse aus den für Mecklenburg-Vorpommern wichtigsten Herkunftsländern erzielten die Niederlande (+26,9 Prozent). Auch Österreich (+2,8 Prozent) und die Schweiz (+3,7 Prozent) konnten Zuwächse erzielen. Der dänische Markt hält das Vorjahresniveau (-0,1 Prozent), wohingegen die Übernachtungen aus Schweden um 8,5 Prozent zurückgingen. „Im Hinblick auf unsere Aktivitäten als Partnerland der Internationalen Tourismusbörse Berlin im März dieses Jahres freuen wir uns, dass in diesen Bereich wieder spürbar Schwung kommt. Daran können wir mit Maßnahmen in den Auslandsmärkten anschließen und in Mecklenburg-Vorpommern selbst mit dem Germany Travel Mart im Jahr 2020 erneut ein deutliches Zeichen für mehr Internationalität setzen“, sagte Wolfgang Waldmüller. „Als erstes deutsches Bundesland bei der Internationalen Tourismus Börse Berlin als Partnerland aufzutreten, war in diesem Jahr dafür ein guter Anfang. Unser Land muss vor allem im internationalen Vergleich noch bekannter werden. Wir brauchen mehr Gäste aus dem Ausland“, so Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter. Wetter stellt Branche vor Herausforderungen / Blick stärker auf das Gesamtjahr richten / Qualitatives Wachstum immer wichtiger
„Aber das ‚prima Klima‘ in Mecklenburg-Vorpommern stellt die Branche vor Herausforderungen. Denn: Wetter-Extreme erschweren künftig auch die Planbarkeit der Touristiker im gesamten Land. Ein heißer Sommer allein macht noch keine Rekorde. Vielmehr wird auch der Blick noch stärker auf das Gesamtjahr gerichtet werden. Wir müssen vor allem auch die Vor- und Nachsaison weiter stärken“, forderte Glawe weiter,
Seit 1990 wurden vom Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich des gewerblichen Tourismus und im Bereich der touristischen Infrastruktur Fördergelder in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bewilligt. Damit konnte ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 6,88 Milliarden Euro (Stand März) erreicht werden. Die Mittel sind nach der Wende beispielsweise in den Bau von Hotels, Promenaden, Campingplätzen, Radwegen, barrierefreien Strandzugängen, Wasserwanderrastplätzen sowie Sportboothäfen geflossen.
„Qualitatives Wachstum und die Steigerung der Wertschöpfung bilden die Grundlage für die zukünftige touristische Entwicklung des Landes. Die Entwicklung und Etablierung saisonverlängernder Angebote bleibt ein Schwerpunkt, denn Zuwächse und ganzjährige Beschäftigung können nur auf diesem Weg generiert werden. Die Förderung familienfreundlicher Angebote bleibt ebenfalls von großer Bedeutung, genau wie die Schaffung nachhaltiger touristischer Angebote und Strukturen in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns.“ Sommersaison: MV sehr gut gebucht / Mehr Spontanreisende / Verhaltener Ärger über A 20-Sperrung
Eine Umfrage des Landestourismusverbandes unter rund 300 Quartiersanbietern zeichnet ein positives Bild des Verlaufs der Sommersaison: Rund die Hälfte der Befragten gab an, im Zeitraum von Ende Juni bis Mitte August eine Auslastung der Zimmer beziehungsweise Stellplätze von 90 Prozent und mehr erreicht zu haben. Rund 30 Prozent schafften eine Auslastung zwischen 75 und 90 Prozent. An der Ostseeküste, auf den Inseln und Halbinseln war die Auslastung dabei am höchsten. Auch die Betriebe aus der Mecklenburgischen Seenplatte und der Mecklenburgischen Schweiz melden hohe Werte. Leicht abgesetzt stehen das Vorpommersche Festland und die Region Mecklenburg-Schwerin, wo sich die Effekte des Überführens des Interesses von der Ostsee in die Binnenregionen nur teilweise bemerkbar machten. Insgesamt lag die Auslastung im Sommer der Umfrage zufolge über der des Vorjahres: Rund 35 Prozent gaben an, besser als im gleichen Zeitraum 2017 gebucht gewesen zu sein; 44 Prozent meldeten eine gleich hohe Auslastung. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Umfrage rechnet der Tourismusverband für die Monate Juli und August mit einem signifikanten Zuwachs bei den Übernachtungen. Im Jahr 2017 wurden in den beiden Sommermonaten 10,1 Millionen Übernachtungen von mehr als zwei Millionen Gästen verbucht. Das gute Wetter wirkte sich auf das Buchungsverhalten aus. So gaben rund 70 Prozent der Befragten an, dass Gäste in diesem Sommer kurzfristiger buchten und gleichzeitig bereits mehr Vorbuchungen für 2019 tätigten. Zudem seien die Gäste teilweise länger geblieben, und 44 Prozent stellten auch eine höhere Gästezufriedenheit fest. Im Umkehrschluss gaben knapp 30 Prozent der Befragten an, dass die Nachfrage nach Indoor-Angeboten, beispielsweise Museen und Spaßbäder, rückläufig war. Darüber hinaus gab die Befragung auch Aufschluss über die Probleme der Branche: Der größte Kritikpunkt der Gäste ist die Verkehrssituation im Allgemeinen. Häufig im Fokus steht dabei der Zustand der Radwege, z. B. des Weges um den Plauer See oder auch des Ostseeküstenradweges. Und wenngleich sich die Befürchtungen starker negativer Auswirkungen der voll gesperrten A 20 aufgrund des recht hohen Nachfragedrucks nur in Teilen bestätigt haben: 15 Prozent der Quartiersanbieter sahen sich dennoch davon beeinträchtigt. Bei den Betrieben in den Ostteilen des Landes spürte sogar fast jeder Dritte negative Folgen im Sinne höherer Unzufriedenheit, eines Imageverlustes oder geringerer Auslastung. „Die Tourismusbranche bemüht sich durch besonnenes Handeln um eine erfolgreiche Ankunft und Abfahrt ihrer Gäste. Teilweise wurden Abreisezeiten verlängert oder Willkommens-Getränke gereicht, und es wurde über alternative Anfahrtswege informiert. Die Branche hat sich kreativ und ideenreich gezeigt. Deshalb: ein herzliches Dankeschön an alle für das ganz besondere Engagement, das bis heute anhält“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Neben der Verkehrs- und Wegesituation wurden laut Umfrage gästeseitig häufiger auch die Gastronomie oder das unzureichend ausgebaute Mobilfunknetz kritisiert. Positives Fazit von Charterunternehmern, Fahrgastschiffern und Bootsverleihern
Wassertouristische Anbieter profitierten von den Temperaturen der letzten Wochen. Hausboote und Yachten waren laut einer Stichprobe des Landestourismusverbandes unter Charterunternehmern, Fahrgastschiffern und Bootsverleihern im Hochsommer nahezu vollständig ausgebucht und verzeichnen bereits jetzt Vorbuchungen für 2019. Neben Stammgästen aus der Mecklenburg-Vorpommern heißen die Unternehmen zunehmend Urlauber aus den westlichen Bundesländern, Österreich und der Schweiz willkommen. Zudem ist der Anteil an Kurzurlaubern im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen. Die Betreiber von Fahrgastschiffen berichten von einer ähnlichen Entwicklung; ihre Angebote werden im Rahmen von geplanten Bus- und spontanen Individualreisen gleichermaßen gebucht. Auch für Kanuverleiher war die Saison zufriedenstellend. Trotz Sperrungen von Flussabschnitten, unter anderem entlang der Warnow, infolge der niedrigen Wasserstände haben die Anbieter keine Einbußen zu beklagen – ganz im Gegenteil: Alternativstrecken wurden von den zahlreichen Paddlern verständnisvoll angenommen. Open Airs und Volksfeste stark nachgefragt / Museen und Spaßbäder hoffen auf Auslastungsausgleich im Herbst
Die lange Schönwetterperiode bescherte vor allem den Open Airs und Volksfesten regen Zulauf. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zogen zur Halbzeit des Festivals mit 42.000 Besuchern eine positive Bilanz. 51 Vorstellungen waren komplett ausverkauft – wesentlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Bereits kurz bevor das letzte der vier Open Air-Stücke der Vorpommerschen Landesbühne – „Die Peene brennt“ – am 8. September Premiere feiert, ziehen die Veranstalter ebenfalls ein positives Fazit und rechnen insgesamt mit einer Steigerung der Besucherzahlen zum Spielzeitende. „Das Sommerwetter trägt zur insgesamt guten Stimmung bei den Zuschauern und Mitwirkenden bei, so macht es Vergnügen bis in die Abendstunden ein Open Air zu genießen“, sagte Sprecherin Martina Krüger. Die Klassikertage Wismar zählten zu den Aufführungen von „Jedermann“ und „Der Drache“ in St. Georgen rund 5.500 Besucher und blieben damit etwas unter den Zahlen von 2017. Dennoch herrscht Zufriedenheit: „Die guten Besuchszahlen entsprechen denen des Vorjahres. Wir hatten eine Auslastung von 62 Prozent trotz Fußball-WM und Strandwetter“, berichtet Ralf Lorber, Vorsitzender der Wismarer Festspiele e. V. und Träger der Klassikertage Wismar. Die Schlossfestspiele Schwerin verzeichneten in diesem Jahr einen Rückgang bei den Besucherzahlen, allerdings ist dieser laut Veranstalter vornehmlich auf den Rückgang am Interesse an italienischen Opern zurückzuführen. Die Oper „Tosca“ und das Schauspiel „Dracula“ besuchten rund 24.000 Gäste. Im vergangenen Sommer zog allein das Musical „West Side Story“ mehr als 32.000 Zuschauer an. Spaßbäder und Erlebnismuseen ziehen gemischte Bilanzen: Der Juli schlug im Wismarer Spaßbad Wonnemar mit 31.000 Besuchern zu Buche, die sich zwischen Wasserrutschen und Whirlpool Abkühlung verschafften. Das waren fast 15.000 weniger als im Vorjahresmonat. „Wir freuen uns für Mecklenburg-Vorpommern über den sonnigen Sommer und auf die Gäste in 2019“, sagte Bereichsleiter Sebastian Ehrhardt. In den Stralsunder Erlebnismuseen Ozeaneum und Meeresmuseum kamen im Mai, Juni und Juli mehrere tausend Gäste weniger als im Vergleichszeitraum 2017. Im Juni fehlten allein im Ozeaneum, das in diesem Jahr das zehnjährige Jubiläum feierte, 19.000 Besucher. „Für den Tourismus ist das sommerliche Wetter ein Segen, der viele Urlauber an die Ostsee und den Strand lockt. Die meisten davon besuchen unsere Museen nur bei Regenwetter und wenn sie länger in der Region bleiben“, sagt Museumsdirektor Dr. Harald Benke. Unsere Hochrechnungen bis zum Jahresende zeigen uns eine durchwachsene aber keine katastrophale Bilanz dieses außergewöhnlichen klimatischen Jahres. Doch das Sommerwetter in Verbindung mit der äußerst schwierigen Verkehrslage in unserer Region machen es uns unmöglich, die Besucherzahlen 2018 erneut zu erreichen.“ Verhalten fällt das Fazit auch im Warener Müritzeum aus: „Wir mussten einen beachtlichen Besucherrückgang feststellen. Die Gäste zog es an die Seen. Kurzfristige Werbemaßnahmen, unter anderem den Hinweis auf mögliche Abkühlung im Museum, brachten nicht die gewünschten Effekte“, sagte Geschäftsführerin Andrea Nagel. Der Rostocker Zoo hofft weiterhin auf ein gutes Jahr: „Durch das Osterchaos und die Hitzewelle haben wir einen leichten Besucherrückgang zum Vorjahr bei den Tagesbesuchern um zwei Prozent zu verzeichnen. Wir sind dennoch hoffnungsvoll, dass wir mit der Eröffnung des Polariums am 22. September ein gutes Jahresergebnis erzielen werden“, sagte Sprecher René Gottschalk.

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Blick auf Prora

17. Aug 2018

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News August (2) +++

Prora darf sich ab sofort mit dem Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ schmücken. Der Binzer Ortsteil erfüllt die dafür notwendigen Voraussetzungen in Bezug auf Klima, Luftqualität, Umgebungslärm und Übernachtungszahlen, die vom Land an die Vergabe des Qualitätssiegels geknüpft werden. Harry Glawe, Minister für Wirschaft, Arbeit und Gesundheit, überreichte die Anerkennungsurkunde heute an den Binzer Bürgermeister Karsten Schneider. Damit ist die Kommune berechtigt, Kur- und Fremdenverkehrsabgaben zu erheben.
Prora lockt unter anderem mit dem Naturerbe-Zentrum Rügen und neuen Urlaubsmöglichkeiten im weltbekannten 4,5 Kilometer langen geschichtsträchtigen Gebäudekomplex des ehemaligen KdF-Bades. Weitere Informationen:

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Velo Classico Germany

09. Aug 2018

| Neues aus den Regionen

Held oder Genießer? Velo Classico in Ludwigslust

Die Diamant Velo Classico Germany, das Event für Vintage- und Fahrradliebhaber, geht am 15. und 16. September 2018 in die vierte Runde. Dabei kommen Familien, Hobbyradfahrer und ambitionierte Sportler zusammen, um Kultur- und Naturerlebnisse miteinander zu verbinden. Der Austragungsort der Retro-Rad-Veranstaltung ist Ludwigslust und Umgebung. Initiator Detlef Koepke rechnet mit 450 Teilnehmern. Neu und nahmensgebend in diesem Jahr ist die Traditionsmarke Diamant. Als offizieller Partner stellt der Fahrradhersteller am Samstag- und Sonntagvormittag seltene und historische Fahrräder aus, die im Lichthof des Ludwigsluster Rathauses bestaunt werden können. Die Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten. Auf der 45 Kilometer langen Genießer-Runde geht es über Lüblow und Jasnitz vorbei an der Picherer Kirche. Für die Liebhaber-Runde, die durch Grabow und Parchim entlang des Neustädter Sees führt, müssen die Teilnehmer 90 Kilometer strampeln. Wer über sich hinauswachsen will und im Besitz eines Rennrades ist, entscheidet sich für die Helden-Runde, die auf dem Elberadweg bis ins Nachbarland Niedersachsen führt und insgesamt 150 Kilometer misst. Ebenfalls neu in diesem Jahr ist die Diamant-Runde. Mit nur 30 Kilometern bietet sie Familien eine Alternative zu den längeren Strecken. Auf allen Routen warten kulinarische Köstlichkeiten auf die Radler. Das Forstamt Schildfeld serviert Wildspezialitäten und im Medeweger Hofladen gibt es Brot aus der Mühlenbäckerei. „Die Goldschmidt Frischkäse GmbH in Kummer feiert ihr 85. Jubiläum und hat extra für die Velo Classico Frischkäsepralinen mit weißer Schokolade und Sanddorn kreiert“, so Detlef Koepke. Die Velo Classico ist eine Hommage an die klassische Mode und die alten Zeiten des Radsports. Mit ihr sollen Bilder aus frühen Tagen der Tour de France und des Giro d’Italia wachgerufen werden. Neben dem sportlichen Aspekt gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm. Die Veranstaltung lockt mit Ständen für Vintage-Mode, Live-Musik, Swing-Tanzkursen und einem Teilemarkt für Bastler und Sammler. Darüber hinaus werden am 15. September um 15.30 Uhr und am 16. September um 14.30 Uhr geführte Touren im Ludwigsluster Schlosspark angeboten. Am Sonntagnachmittag werden bei den „Best-in-Show-Wettbewerben“ einige Teilnehmer für ihre originellen Outfits und Fahrräder prämiert.
Das Programm sowie Karten gibt es unter .

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Shantychor "De Klaashahns" beim Kuttersingen

09. Aug 2018

| Neues aus den Regionen

Schunkeln am Strom: 25. Warnemünder Stromfest

Schlendern, schlemmen und schunkeln: Vom 6. bis 9. September wird rund um den Alten Strom, der wohl beliebtesten maritimen Bummelmeile an der Mecklenburgischen Ostseeküste  gesäumt ist mit Fischkuttern, Fahrgastschiffen und Kapitänshäusern  das 25. Warnemünder Stromfest veranstaltet. Dabei bieten rund 40 Händler Kulinarisches und Kunsthandwerk an, und Santy-Chöre, darunter die Formationen „Breitling“, „Klaashahns“ sowie „Luv un Lee“ sorgen mit Seemannsliedern direkt vom Kutter für Stimmung. Am Strand des Seebades findet zudem ein Drachenfest statt, und am Warnemünder Leuchtturm geben internationale Tanz-Ensembles ihr Können zum Besten. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen:

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