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28. Jan 2021
| Nr. 6
| Pressemitteilungen
Branchenumfrage: Zweiter Lockdown vergrößert Sorgen der Tourismusbranche
Je länger der Lockdown, desto größer die Sorgen der Tourismusunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern: Wie die aktuelle Umfrage des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV) zeigt, hat sich der negative Trend bei der wirtschaftlichen Lage der Branche in den vergangenen Wochen weiter verstärkt. An der ersten TMV-Befragung dieses Jahres beteiligten sich mehr als 300 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen und Campingplätze. Demnach sind derzeit rund 60 Prozent der Unternehmen auf staatliche Hilfen angewiesen. Im November waren dies noch etwa 50 Prozent der touristischen Betriebe. Nur noch jedes fünfte Unternehmen (23 Prozent) schätzt seine wirtschaftliche Lage als sicher bzw. sehr sicher ein (vgl. November: 32 Prozent), 34 Prozent sind nach eigener Aussage gefährdet bzw. akut gefährdet (vgl. November: 27 Prozent). Mit einem Anteil von 53 Prozent befindet sich derzeit mehr als jeder zweite Mitarbeiter im Tourismus in Kurzarbeit – im November lag dieser Wert noch bei knapp 40 Prozent. Auf die Frage, wie lange die Befragten ihr Unternehmen noch durch die Krise führen können, erwägen fünf Prozent bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Geschäftsaufgabe, sofern nicht weitere Hilfen greifen. 45 Prozent können nach eigenen Angaben bis Ende März durchhalten, nur noch jeder fünfte würde sein Geschäft bis Ende Juni aufrechterhalten können. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Lage der Unternehmen verschlechtert sich trotz staatlicher Hilfen zusehends. Wir brauchen dringend eine Perspektive und haben auch deshalb ein Neustart-Szenario für den gesamten Tourismus erarbeitet und zum Vorschlag gebracht.“
Mehrheit der Branche hofft auf Öffnung zu Ostern / Steigende Nachfrage nach Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern erwartet
Hoffnungsschimmer: Rund 35 Prozent der Unternehmen erwarten für 2021 eine steigende Nachfrage nach Urlaub im Nordosten, sobald das Reisen wieder möglich ist. Für die Sommermonate Juni (38 Prozent) und Juli (45 Prozent) sind die Unternehmen aktuell bereits fast zur Hälfte ausgelastet. Die erwartete Auslastung liegt im Schnitt für Juni bei 72 Prozent sowie bei 85 Prozent für den Juli. Für das Frühjahr verzeichnen die Unternehmen wegen der unklaren Situation geringere Vorbuchungsstände: März 13 Prozent, April 21 Prozent, Mai 31 Prozent.
Die Mehrheit der Unternehmen (54 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern spricht sich für eine Öffnung zu Ostern aus. 28 Prozent für eine frühere Öffnung zum 15. März; elf Prozent wollen erst zum Mai an den Start gehen. Für den Wiedereinstieg in den Tourismus haben TMV und Dehoga MV am 22. Januar ein detailliertes Neustart-Szenario vorgelegt, das auf eine bestmögliche Skalierung zwischen Gesundheitsschutz und Wirtschaftlichkeit zielt und laut Befragung von der Mehrheit der Branche begrüßt wird. Es besteht aus einem Phasenplan für die stufenweise, geregelte Wiedereröffnung, einem Ampelsystem für infektionsbezogenes Handeln im weiteren Jahresverlauf, einem Ansatz für eine Corona-Teststrategie für den Tourismus sowie dem bereits im Dezember eingeführten „Siegel für mehr Sicherheit im Urlaubsland MV".
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22. Jan 2021
| Nr. 5
| Pressemitteilungen
Mit Weitsicht und Verantwortung: Tourismusbranche stellt Neustart-Szenario für 2021 vor
Wie im vergangenen Jahr, hat die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern frühzeitig ein konkretes, umfassendes und verantwortungsvolles Neustart-Szenario für 2021 vorgeschlagen, um dem für das Bundesland zentralen Wirtschaftszweig und den damit verbundenen Bereichen eine Öffnungsperspektive unter Wahrung des Gesundheitsschutzes zu geben. Mit einem Strategiekonzept, bestehend aus einem Phasenplan für die stufenweise, geregelte Wiedereröffnung, einem Ampelsystem für infektionsbezogenes Handeln im weiteren Jahresverlauf, einem Ansatz für eine Corona-Teststrategie für den Tourismus sowie dem bereits im Dezember eingeführten „Siegel für mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“, bereitet sich die Branche auf die Wiederbelebung des Tourismus nach dem Lockdown vor.
Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Gemeinsam mit dem DEHOGA MV haben wir ein lebendes Papier als Vorschlag erarbeitet, das Perspektiven für den gesamten Tourismus bietet und zugleich das Infektionsgeschehen, die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems und den Impfortschritt berücksichtigt. Es geht um die bestmögliche Skalierung zwischen Gesundheitsschutz und Wirtschaftlichkeit und um etwas Zuversicht in der aktuell nach wie vor schwierigen Situation. Es ist für den Tourismus und das Land wichtig, dass wir einen konkreten Weg aus dem Lockdown vorbereiten, so wie es jüngst auch Bund und Länder vereinbart haben.“ Der Ansatz aus Mecklenburg-Vorpommern könne dabei durchaus wieder beispielgebend für andere Branchen und Regionen sein. Mecklenburg-Vorpommern habe hier im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt. Die Branche baue weiter auch auf die hohen Standards der aufgestellten Schutz- und Hygienemaßnahmen. Sicherheit stehe ganz oben.
Lars Schwarz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes / Landesverband Mecklenburg-Vorpommern (DEHOGA MV) fügte hinzu: „Die aktuelle Lage in der Branche ist absolut dramatisch. Die Unternehmen brauchen nach erneuten Zwangsschließungen von über elf Wochen jetzt dringend Zuversicht und Perspektive. Als Urlaubsland Nummer eins hat die Branche bereits Konzepte für sicheren Tourismus entwickelt, um wieder starten zu können, wenn die Infektionszahlen es zulassen. Mit dem Neustartkonzept legt die Branche ein lebendes Papier vor, und wir laden zur Diskussion und konstruktiven Mitarbeit ein.“
Das Phasenmodell umfasst fünf Phasen und befasst sich mit dem inzidenzwertabhängigen Reisen für verschiedene Personengruppen. Es beginnt mit ersten Öffnungen für Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern in den Bereichen Gastronomie und Einzelhandel (Phase 1a). Es folgen weitere regionale Dienstleistungsbereiche (Phase 1b). Erste Möglichkeiten des Übernachtungstourismus für Einheimische innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns könnten in Phase 2 nach frühestens vier Wochen in Phase 1 (a/b) möglich werden – unter der Voraussetzung weiter sinkender Infektionszahlen und Inzidenzen in MV. Erst ab Stufe 3 könnten im Zusammenhang mit einem dann möglicherweise bundesweit gelockerten Verbot touristischer Reisen auch Menschen aus anderen Bundesländern wieder nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, allerdings nur dann, wenn sie aus einer Region mit niedriger Inzidenz (< 50) stammen. Die Phasen 4 und 5 beschreiben weitere Lockerungen und Öffnungen. So könnte beispielsweise die Gastronomie länger aufmachen, weitere Einrichtungen und Veranstaltungsformate könnten öffnen und Gruppen- sowie in Phase 5 auch Tagesreisen aus anderen Bundesländern wieder möglich werden.
Das Phasenmodell verzichtet aufgrund der unklaren Infektionslage und -entwicklung bewusst auf ein konkretes Einstiegsdatum und eine festgelegte Dauer der Phasen. Dafür werden Richtwerte genannt. Voraussetzung für den Einstieg und den Übergang in eine weitere Phase sind entsprechende Inzidenzen, Intensivbettauslastungen und Impffortschritte. Bei einem idealen Verlauf der Phasen könnte eine weitgehende Normalisierung nach circa 13 Wochen und damit nicht vor Mitte/Ende Mai erreicht sein.
Die zeitlich und systematisch an das Phasenmodell für den Wiedereinstieg anschließende Corona-Ampel für den Tourismus schlägt das Handeln bei nach wie vor möglicher Infektionsdynamik mit schwankenden Inzidenzen in den Stufen Grün (Inzidenzwert 0 bis < 10), Gelb (10 bis < 35), Orange (35 bis < 50), Rot a (50 bis < 100) und Rot b (100 bis < 200) sowie Dunkelrot (ab 200) vor. Die zum Tourismus erarbeiteten Ansätze können sowohl in die MV-Ampel als auch den MV-Plan integriert werden. „Das Thema Reisen muss in die bestehende Corona-Ampel eingebaut werden. Gerade Mecklenburg-Vorpommern mit seinen starken Außenbeziehungen braucht klare Regeln dafür, ab welchem Inzidenzwert welche Einschränkungen für das Reisen gelten. Die überregionale Mobilität ist der entscheidende Faktor für Wirtschaftlichkeit in der Tourismusbranche und bildet ebenso die Grundlage für andere Bereiche wie den Einzelhandel, die Kultur oder die Veranstaltungswirtschaft“, erläuterte Wolfgang Waldmüller.
Ziel des Ansatzes einer branchenspezifischen Corona-Teststrategie für den Tourismus ist es, das Reisen und die Gesundheit von Gästen und Branchenmitarbeitern gerade in den Monaten abzusichern, in denen die überwiegende Impfung und Immunisierung der Bevölkerung noch nicht gegeben ist. Bis die bundesweite Impfstrategie für alle Gästegruppen, die nach Mecklenburg-Vorpommern reisen wollen, Wirkung zeigt, könnte das Reisen durch zusätzliche Corona-Tests in den Reiseregionen im Nordosten möglich gemacht und damit die zeitliche Lücke bis zum Impfschutz aller Reisenden geschlossen werden. Die Teststrategie setzt in erster Linie auf Schnelltests und ist angepasst an das Phasenmodell, in dessen Phase 4 sie einsetzen würde. Sie würde einer Ausweitung der aktuellen Bundes- und Landes-Corona-Teststrategie bedürfen und eine Testpflicht für Gäste aus Risikogebieten und Mitarbeiter in touristischen Betrieben vorsehen – nach Möglichkeit mit öffentlicher Unterstützung. Dabei sollten die Tests mit Hilfe der Branche – zum Beispiel durch Zugang zu medizinischem Fachpersonal oder der Qualifizierung von Mitarbeitenden – in öffentlichen und privaten Testzentren durchgeführt werden. Zu beachten wären neben den Kosten und dem Testpersonal auch die Kapazitäten an Schnelltests. Nach Hochrechnungen würden pro Monat mehrere Hunderttausend Corona-Schnelltests für das Urlaubsland MV nötig sein.
Darüber hinaus besteht das touristische Neustart-Konzept aus dem dreistufigen, kostenlosen „Siegel für mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“, das im Dezember des letzten Jahres eingeführt wurde und an dem sich derzeit rund 150 Unternehmen, darunter Hotels, Campingplätze, Jugendherbergen und Charterunternehmen beteiligen. Ziel ist es zum einen, die Akzeptanz und den verantwortungsbewussten Umgang mit den geltenden Schutzstandards für die Tourismusbranche MV weiter zu erhöhen. Zum anderen soll Gastgebern ein möglicher Weg für den Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten aufgezeigt werden. Unter www.mv-gegen-corona.de können sich Hoteliers und andere Quartiersanbieter sowie Gastronomen und Betreiber von touristischen Freizeiteinrichtungen für das Siegel bewerben. Teilnehmende Unternehmen übernehmen mit der Selbstverpflichtung noch mehr Verantwortung für die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitern gleichermaßen. Drei Varianten des Siegels stehen Anbietern zur Wahl: das so genannte „Basissiegel“, das „Siegel+“ sowie das „Siegel++“.
Das Strategische Konzept „Sicherer Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern“ für einen Neustart 2021 ist auf der Branchenplattform unter zu finden. Es ist ausdrücklich als Vorschlag und als lebendes Dokument zu verstehen.
Das Krisenmanagement des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV) und seiner Mitglieder während der Corona-Pandemie wurde Ende des letzten Jahres mit dem Sonderpreis des Deutschen Tourismusverbandes geehrt. Der Deutsche Tourismuspreis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen in der deutschen Reisebranche.
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22. Jan 2021
| Nr. 4
| Pressemitteilungen
Neues Urlaubsmagazin für Mecklenburg-Vorpommern erschienen
Unter dem Titel „Urlaubstipps, Geschichten und Lieblingsorte zwischen Ostsee und Seenplatte“ informiert der Landestourismusverband in seinem Jahresheft 2021 mit spannenden Reportagen und bewegenden Bildern über die Urlaubsmöglichkeiten zwischen Ostseeküste und Seenplatte. Dabei erscheinen das 80-seitige Urlaubsmagazin sowie drei Auskopplungen zu den Themen für Aktiv-, Kultur- und Familienurlaub in einer gedruckten Auflage in Höhe von 920.000 Exemplaren.
Im Magazin präsentieren sich rund 60 Anbieter und Partner, darunter alle Reiseregionen des Landes sowie die größeren Städte. So haben Leser beispielsweise die Möglichkeit, Vorpommern durch die Augen des Malers, Grafikers und Zeichners Caspar David Friedrich zu entdecken oder zu erfahren, was die mecklenburgische Prinzessin und spätere Königin von Großbritannien und Irland, Sophie Charlotte, mit dem Schloss Mirow verbindet. Darüber hinaus gibt es anlässlich des 200. Geburtstages des Naturheilkundlers Sebastian Kneipp Informatives über Kneipp-Kuren im Ostseebad Göhren auf der Insel Rügen. Zudem werden landschaftlich reizvolle Laufstrecken auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst vorgestellt, und Anita Heß, ehemalige Miss Universe im Figur-Bodybuilding und aktuelle Deutsche Meisterin im Powerlifting, zeigt Work-out-Übungen am Ostseestrand zum Nachmachen für jedermann. Neu in diesem Jahr ist die Rubrik „Hinter Schloss und Hügeln“, die weniger bekannte Orte und Sehenswürdigkeiten des Landes vorstellt, darunter das Schloss Wiligrad am Schweriner Außensee, den Hochuferweg Lützow auf der Insel Rügen oder das Uwe-Johnson-Haus im Klützer Winkel. Hinweise zu den 17 Golfanlagen des Landes, Hausbootabenteuern in der Mecklenburgischen Seenplatte sowie zum Familienurlaub auf Usedom ergänzen das Magazin; Tipps zur Anreise und ein Gewinnspiel für einen fünftägigen Urlaub im Travel Charme Hotel Kurhaus Binz runden es ab.
Die Reportagen des Magazins werden in Kooperation mit namhaften und reichweitenstarken Online-Reiseportalen, auf der Internetseite des Landestourismusverbandes unter auf-nach-mv.de sowie über dessen Social-Media-Kanäle unter , , auch digital ausgespielt. Die drei thematischen Auskopplungen werden darüber hinaus in den Magazinen „Focus“, „Stern“, „Mein schönes Land“, „Kids & Co.“, „Familie & Co.“, „ELTERN FAMILY Magazin“ und „Globetrotter“ beigelegt.
Das gedruckte Urlaubsmagazin kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 4030550 oder über die Internetseite bestellt und angeschaut werden.
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15. Jan 2021
| Nr. 3
| Neues aus den Regionen
Museen auf Fischland-Darß-Zingst virtuell erleben
#FDZfürsWohnzimmer: Der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst lädt mit einer neuen Videokampagne zu virtuellen Urlaubsreisen an die Ostseeküste ein. Dazu wurden acht Kurzfilme in Kultureinrichtungen der Region gedreht, die derzeit aufgrund der Corona-Pandemie die Türen geschlossen halten. Zu sehen sind die vom Rostocker Filmemacher Felix Gänsicke produzierten Videos ab dem 18. Januar 2021 sowohl auf der Webseite als auch auf den YouTube-, Facebook- und Instagram-Kanälen des Verbandes. „Wir wollen Vorfreude wecken und neugierig machen auf das, was Fischland-Darß-Zingst in Kürze wieder zu bieten hat“, sagte Jens Oulwiger, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst e. V.
Die 30 bis 60 Sekunden langen Kurzfilmen präsentieren beispielsweise das Deutsche Bernsteinmuseum oder das Freilichtmuseum Klockenhagen, wo Eindrücke der Inbetriebnahme einer frisch sanierten Bockwindmühle gegeben werden – der letzten ihrer Art in der Region. In einem weiteren Film gewährt das Kunstmuseum Ahrenshoop Einblicke in seine noch nicht eröffnete Ausstellung mit Werken der Künstlerin Margret Middell, während ein Beitrag zum Natureum Darßer Ort die Flora und Fauna der Küstenlandschaft hervorhebt. Weitere Partner der Kampagne sind der Kunstkaten in Ahrenshoop, das Museum Zingst, das Vineta-Museum in Barth sowie das ebenfalls in der Vinetastadt beheimatete Bibelzentrum.
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15. Jan 2021
| Nr. 3
| Neues aus den Regionen
Schreibtische statt Sanddornsäfte: Scheune Bollewick bietet Möglichkeiten fürs Homeoffice an
Dort, wo sonst Sanddornsäfte und andere regionale Produkte erworben werden können, stehen jetzt Schreibtische und Bürostühle. Die Scheune Bollewick in der Mecklenburgischen Seenplatte – Deutschlands größte Feldsteinscheune – bietet Homeoffice-Möglichkeiten an. Damit reagiert das Haus auf die aktuellen Beschränkungen im Kontext der Corona-Pandemie und sucht nach neuen Geschäftswegen. Für 20 Euro am Tag können hier Büros in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr inklusive Equipment wie Drucker oder Papier gebucht werden. Die Kaffeemaschine kommt auf Wunsch ebenfalls dazu. Jugendliche bis 18 Jahre arbeiten und lernen hier kostenlos; Spenden der Eltern sind gern gesehen. Interessierte können sich unter diescheunebollewick@t-online.de oder unter der Rufnummer 039931 52009 anmelden.
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15. Jan 2021
| Nr. 3
| Neues aus den Regionen
Europas beliebtester Campingplatz liegt in Kühlungsborn
Europas führendes Informations- und Buchungsportal für Campingurlaube kürte im Rahmen des „camping.info Awards 2021“ den Campingpark Kühlungsborn zum beliebtesten Campingplatz Europas. In das Ranking gingen rund 208.000 Bewertungen von rund 173.000 Urlaubern ein. Schon im Dezember 2020 wurde der Campingpark von dem deutschen Campingführer „PiNCAMP“ des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs auf Platz 3 der beliebtesten Deutschen Campingplätze gewählt. „Unsere Gäste schätzen die Lage am Strand, die Rundumbetreuung und besonders die drei hochmodernen Sanitäranlagen“, so der Geschäftsführer Gunnar Lange. „Der Campingplatz konnte auch schon Besucher aus Süddeutschland überzeugen, die sonst eher am Gardasee ihren Urlaub verbringen“, fügt Lange hinzu. Aufgrund der Corona-Pandemie sind derzeit keine Urlauber auf dem Platz. Die Pause wird für den Bau von insgesamt 100 neuen Wintercampingplätzen mit befestigten Stellflächen und eigenen Terrassen genutzt.
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15. Jan 2021
| Nr. 3
| Neues aus den Regionen
Kinder bauen ein Museum
Jungforscher aufgepasst: Das Deutsche Meeresmuseum Stralsund bietet jungen Museumsfans ab dem 1. Februar die Möglichkeit, eine eigene Forschungssammlung anzulegen. Auf findet sich die passende Anleitung für ein so genanntes Taschenmuseum. So gibt es auf der Seite die Anleitung für den Bau einer Aufbewahrungsbox in verschiedenen Designvarianten, Tipps für das Anlegen eines Sammlungsverzeichnisses sowie Druckvorlagen für die Etikettierung der Fundstücke aus der Natur. Damit werden Kinder in die Lage versetzt, ihr eigenes kleines Museum zu errichten und lernen ganz nebenbei etwas über den Museumsalltag. Das Taschenmuseum passt in die Handtasche, den Rucksack oder in eine größere Jackentasche und kann beliebig erweitert werden.
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15. Jan 2021
| Nr. 3
| Neues aus den Regionen
Urlaubsfeeling im Wohnzimmer: Virtueller Rundgang durch Teterow
Unter bietet der in der Mecklenburgischen Schweiz gelegene Ort Teterow seit Kurzem einen virtuellen Stadtrundgang an. Interessierte können dabei insgesamt 13 Stationen und darüber hinaus noch weitere Ausflugsziele in der näheren Umgebung erkunden. Den Nutzer erwarten alte und neue Stadtansichten, Wissenswertes zu den Sehenswürdigkeiten sowie Anekdoten und Geschichten zur Stadthistorie. Darüber hinaus bekommen Gäste Informationen zu gastronomischen Einrichtungen, Freizeiteinrichtungen sowie Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Zukünftig werden die einzelnen Stationen des Rundgangs ergänzend zur innerstädtischen Ausschilderung an markanten Gebäuden via QR-Code abrufbar sein. Der digitale Rundgang ist Bestandteil des Projektes „Besucherleitsystem Bergringstadt Teterow“ und wird vom „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert.
Teterow hat sich als Austragungsort des Bergringrennens, das jährlich viele Rennsportbegeisterte anzieht, einen Namen gemacht. Bekannte Rennfahrer wie der Australier Roy East oder die Engländer Donald Godden und Simon Wigg waren hier zu Gast und auf der Piste. In diesem Jahr soll es am 23. Mai die 100. Auflage des Rennsportfestivals geben, die im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde.
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08. Jan 2021
| Nr. 2
| Pressemitteilungen
Deutschlands Seenland in neuem Design
Unter www.deutschlands-seenland.de präsentieren sich die beiden seenreichsten Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ab sofort in neuem Design und machen Lust auf das größte vernetzte Wassersportrevier Deutschlands. Urlauber mit Hang zum Wasser finden auf dem Portal, das einem umfangreichen Facelift unterzogen wurde, umfängliche Tourenempfehlungen und Testberichte, die unter anderem von wassersportaffinen Bloggern erstellt wurden. In beiden Bundesländern stehen Urlaubern rund 900 Kilometer führerscheinfrei zu befahrene Wasserstraßen, 5.000 Seen und knapp 60.000 Kilometer Fließgewässer zur Verfügung. Neu: Gäste können ihren Urlaub am oder auf dem Wasser beziehungsweise Charterboote direkt online buchen. Die Plattform ist Teil einer gemeinsamen Kampagne, die maßgeblich Online-Aktivitäten umfasst. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Mit der 2018 gemeinsam eingeführten Marke 'Deutsches Seenland' wollen wir Gäste ansprechen, die sich in ihrem Urlaub ganz dem Element Wasser verschreiben möchten. Wir freuen uns schon jetzt auf die Zeit nach dem Lockdown, wenn es wieder heißen kann: 'Leinen los!'."
Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, fügt hinzu: „Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bieten viel Weite und Abstand – besonders auf dem Wasser. Das ist in diesen Zeiten sehr wertvoll. So lässt sich Urlaub ganz verantwortungsbewusst mit Blick auf die Gesundheit planen und durchführen. Die Größe und Beschaffenheit des gemeinsamen Revieres ist international und in ganz Europa sicherlich etwas ganz Besonderes.“
Auf der Internetseite www.deutschlands-seenland.de wird unter anderem die beide Bundesländer verbindende „Große Rundtour“ vorgestellt, eine Routenempfehlung für Motor- und Hausbootfahrer, die 586 Kilometer misst und je nach Planung in zwei bis drei Wochen gefahren werden kann. Sie führt von Berlin aus durch die Reviere Potsdamer Havel, Untere Havel, Elbe, Müritz-Elde-Wasserstraße, Müritz-Havel-Wasserstraße, Havel, Oder-Havel-Kanal und die Havel zurück nach Berlin. Am Ufer liegen Orte wie Potsdam, Brandenburg Havel, Havelberg, das Europäische Storchendorf Rühstädt, Schwerin und Ludwigslust, Waren, Mirow, Fürstenberg und Oranienburg. Darüber hinaus finden Interessierte Tipps für Hausboot-, Kanu, und Floßurlaub, zu beliebten Badeseen und Unterkunftsmöglichkeiten am Wasser.
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08. Jan 2021
| Nr. 1
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Januar +++
Heute erscheint die siebte Auflage der Faltkarte „Hofläden und Hofcafés“, die den Weg zu mehr als 100 Hofläden, Hofcafés, Milchtankstellen, Imkereien, Brennereien, Handwerksstätten und landwirtschaftlichen Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern weist. Darin präsentieren sich unter anderem fünf Regionen und drei Erlebnisrouten, darunter das Mecklenburger ParkLand, die Lewitz oder die Alte Salzstraße, mit ihren kulinarischen Höhepunkten. Zudem enthält die 64-seitige Broschüre weiterführende Informationen zu den in einer Übersichtskarte eingezeichneten Anbietern, darunter „Harry's Hofladen“ in Groß Stove, in dem nicht nur eigene Produkte vertrieben, sondern für gewöhnlich auch jeden ersten Samstag im Monat Stallführungen angeboten werden, oder die Ostseemühle in Langenhanshagen, die bis zu 20 kaltgepresste Ölsorten wie Kokosöl, Schwarzkümmelöl oder Leinöl anbietet, sowie die Bio-Rösterei „LandDelikat“ in Barth, die gluten- und koffeinfreien Lupinenkaffee anbietet. Unter kann die Hofladenkarte bestellt und heruntergeladen werden.
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