2321 Artikel
Ausgewählte Kategorien:
Alle

17. Okt 2023
| Nr. 51
| Neues aus den Regionen
In 8.000 Schritten die Binzer Bäderarchitektur entdecken
Der bisher 30 Villen umfassende Binzer Villen-Rundgang ist kürzlich auf 64 Standorte erweitert worden. Damit haben Gäste einmal mehr die Möglichkeit, die so genannte Bäderarchitektur im größten vorpommerschen Ostseebad Binz zu erkunden. Dahinter verbirgt sich ein Stil-Mix, der von Klassizismus über Neobarock bis hin zum Jugendstil reicht und durch Loggien, Erker, offene Balkone aus Holz oder Metall, Türmchen und filigrane Veranden gekennzeichnet ist und ins Auge sticht. Unter findet sich eine Fülle historischer Daten zu den einzelnen Gebäuden und deren Nutzung im Zeitablauf. Zahlreiche Abbildungen erhöhen den Informationsgehalt für alle, die Binz auf dem virtuellen Weg erkunden wollen.
Zugang zu diesen Informationen gibt es auch über das Scannen der QR-Codes, die vor Ort an den Häusern zu finden sind. Metergenau werden Gäste von einem Objekt zum nächsten geleitet. Wer den gesamten Rundgang zu Fuß erleben will, hat am Ende etwa 8.000 Schritte vollbracht und ist um Wissenswertes rund um die Geschichte des Seebades reicher. Zu den üblichen, von Zeitgeschehen, Mode und Eigentümerfantasien beeinflussten Namenswechseln, gibt es zu vielen Häusern auch die eine oder andere unerwartete Anekdote zu entdecken. So ist zum Beispiel von Soldaten zu lesen, die für ein Porträtbild zu Pferd direkt in das Fotoatelier des Hauses Zobler ritten. Die Villa Salve an der Strandpromenade blickt hingegen auf eine Geschichte als Tagungsort einer Freimaurer-Loge zurück und wurde später als Sanatorium für Kinder sowie Kindergarten genutzt. Als Hotel beherbergte es bereits bekannte Politiker und Staatsoberhäupter aus dem In- und Ausland.
Wer den realen Rundgang wählt, hat auch den Vorteil der aktiven Bewegung an der frischen Ostseeluft. Zudem können Teilnehmende anschließend in Cafés oder Restaurants einkehren. Ausführlichere Informationen zu den Bäderarchitektur-Bauten bieten ebenfalls die jeweils mittwochs ab 10:00 Uhr stattfindenden Ortsführungen mit dem Haus des Gastes in der Heinrich-Heine-Straße 7 als Startpunkt.
Weitere Informationen:
1 min
Mehr lesen

17. Okt 2023
| Nr. 51
| Neues aus den Regionen
Seemannsweihnacht und Kunsthandwerkermarkt
In der seit über 20 Jahren in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommenen Altstadt von Wismar geht es im Dezember abwechslungsreich weihnachtlich zu. Die Palette der Veranstaltungen reicht von Konzerten über museale Weihnachtsführungen bis zu einem Kunstmarkt, auf dem Geschenke für den Gabentisch angeboten werden.
Der Weihnachtsmarkt auf dem Wismarer Marktplatz findet vom 27. November bis zum 21. Dezember statt. Einen fulminanten musikalischen Einstieg in die Weihnachtszeit bietet am 2. Dezember 2023 ab 18:00 Uhr ein Konzert der NDR Radiophilharmonie unter dem designierten Chefdirigenten Stanislav Kochanovsky. Im Kirchhof der St. Georgen-Kirche kommen unter anderem selten gespielte Werke von Robert Schumann zur Aufführung, die vom ukrainischen Pianisten Alexander Gavrylyuk begleitet werden. Eine Woche später gastiert am 9. Dezember zur gleichen Zeit am gleichen Ort der aus Wismar stammende Musiker und Songwriter ÖXL mit einem Konzert, zu dem er auch neue Songs aus seinem Repertoire spielen wird. Darüber hinaus findet am 10. Dezember um 18:00 Uhr ebenfalls in St. Georgen ein Konzert der Philharmonie der Solisten statt, die Werke von Vivaldi, Mozart, Bach und Brahms zur Aufführung bringen.
Eine Führung zu den Sitten und Festbräuchen zur Zeit der Renaissance findet am ersten Weihnachtsfeiertag um 11:00 Uhr im Schabbell, dem Stadtgeschichtlichen Museum von Wismar statt. Tags darauf führt zur gleichen Zeit Schabbell, der Hausherr im 16. Jahrhundert, durch das Museum. Und am 30. Dezember findet um 11:00 Uhr in dem Haus die Silvesterführung „Zwischen den Jahren, zwischen den Zeiten – Glück und Leid im Haus Schabbel“ statt.
Am dritten Adventswochenende bieten von Freitag (ab 15:00 Uhr) über Samstag und Sonntag (jeweils ab 10:00 Uhr) Künstlerinnen und Künstler aus der Region ihre Arbeiten, darunter Holzkunstwerke, Schmuckkreationen, Keramiken, Filzarbeiten und verschiedenste Produkte aus Metall, Leder, Glas oder Papier, auf dem Kunstmarkt in St. Georgen an.
Eine besondere maritim-weihnachtliche Atmosphäre wird Gästen mit der traditionellen Seemannsweihnacht geboten, die am 17. Dezember ab 14:00 Uhr am Alten Hafen stattfindet. Dazu sind die Schiffe weihnachtlich geschmückt und laden zur letzten Ausfahrt der Saison ein. Zunächst gibt es eine Andacht auf der Kogge „Wissemara“. Anschließend beginnt die Lichterfahrt auf der Wismarbucht. Fischer und Seeleute feiern so ihr, in Norddeutschland einmaliges, Erntedankfest.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen in der Hansestadt gibt es unter .
2 min
Mehr lesen

17. Okt 2023
| Nr. 51
| Neues aus den Regionen
Neue Broschüre zum Naturerlebnis Golf erschienen
Unter dem Titel „Golf.Natur.Erlebnis“ hat der Golfverband Mecklenburg-Vorpommern eine neue Broschüre herausgebracht, die insbesondere die Verantwortung der Golfplatzbetreiberinnen und -betreiber in Sachen Klimawandel, Artenvielfalt und Umgang mit Ressourcen auf den 17 Golfplätzen zwischen Ostseeküste und Seenplatte in den Fokus rückt. Ziel ist es, mit detaillierten Informationen eventuelle Vorurteile gegenüber dem Golfsport abzubauen und für die sportliche Betätigung in freier Natur zu werben.
Nur drei Prozent eines Golfplatzes, sprich die Grüns und Abschläge, werden nach Angaben des DGV einer intensiven Behandlung unterzogen. Weitere 40 Prozent werden als Spielfläche genutzt. Der Rest ist Natur. Die in die natürliche Topografie der norddeutschen Landschaft eingebetteten 17 Golfanlagen des Landes schaffen mit den integrierten Biotopen, Schutzhecken, Blühwiesen, Teichen sowie Brut- und Niststätten nicht nur ein sportliches Naturerlebnis der besonderen Art, sondern gleichzeitig Lebensräume für Pflanzen etwa auf Streuobstwiesen sowie Tiere, angefangen bei der Amsel über die Haselmaus bis zum Zaunfink.
„Darüber hinaus“, so Rüdiger Born, der Präsident des Golfverbandes MV, „unterstützt das Ökosystem Golfplatz die Wasserfiltration, Staub- und Co2-Bindung.“ Damit sei Golf ein Sport in der Natur und mit der Natur. Zudem wird in der Broschüre das 2005 vom Deutschen Golfverband lancierte Qualitäts- und Umweltzertifikat „GOLF&NATUR“ beleuchtet, mit dem das Ostsee Golf Resort Wittenbeck an der Mecklenburgischen Ostseeküste ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der Zertifizierung erfolgt für jede Golfanlage eine Bestandsaufnahme samt Erstellung eines Entwicklungsplanes, der aufzeigt, wie die jeweilige Anlage ordnungsgemäß, umweltbewusst und nachhaltig geführt werden kann. Die Zertifizierung erfolgt schrittweise in den Stufen Bronze, Silber und Gold. „Der Golfsport schafft Lebensräume für die Natur, die Tiere und für die Menschen, die die Natur ebenso lieben wie den Golfsport“, sagte Werner Gallas, Geschäftsführer des Ostsee Golf Resorts Wittenbeck.
Die zur Hälfte aus ressourcensparendem Graspapier gedruckte Broschüre kann beim Golf-Verband Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0385 5577788 oder per E-Mail an info@golfverband-mv.de bestellt werden.
Weitere Informationen:
1 min
Mehr lesen

17. Okt 2023
| Nr. 51
| Neues aus den Regionen
Tradition und Brauchtum: Schwerin erwartet den Martensmann aus Lübeck
Vom 10. bis zum 12. November 2023 findet in der Landeshauptstadt Schwerin der traditionelle Martensmarkt statt. Der Brauch ist uralt: Vor mehr als 700 Jahren begab sich der Lübecker Martensmann zum ersten Mal auf den Weg zum Herzog zu Mecklenburg nach Schwerin. Das dreitägige Fest verbindet einen Brauch aus dem Mittelalter mit der nach der Wiedervereinigung erneuerten Freundschaft zwischen den Städten Lübeck und Schwerin.
Schon damals führte der Lübecker Bote, der Martensmann, Wein als Freundschaftsbeweis an den Adligen und seine Untertanen mit. Der mitgebrachte Tropfen erhielt von den Lübecker Kaufleuten den Namen „Spon“, das niederdeutsche Wort für Holzspan. „Rotspon“ meint demnach Rotwein aus Holzfässern. Das edle Getränk ließen die Lübecker aus Frankreich importieren und in den eigenen Kellern reifen. Der Brauch erlosch im Jahr 1817 und wurde 1991 auf Initiative des damaligen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Björn Engholm, neu belebt. Im Jahr 2020 wurde der Martensmann-Brauch in das Bundesweite Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe der UNESCO aufgenommen.
Das Wochenende auf dem Schweriner Marktplatz beginnt am 10. November mit einer feierlichen Eröffnung und einem traditionellen Laternenumzug für Kinder, die sich anschließend mit ihren Eltern am Lagerfeuer Knüppelkuchen munden lassen können. Am Samstag erwartet die Besucherinnen und Besucher eine bunte Mischung aus mittelalterlichem Markttreiben, Gaukelei und Musik. So bieten Händlerinnen und Händler unter anderem Holz-, Filz- und Keramikarbeiten an historischen Ständen feil. Dazu mischen sich Kostümierte, darunter Knappen und Edelleute, Mägde und Ritter, Gaukler und Tänzer, unter das Volk. Auf der Bühne erklingt mittelalterliche Musik und in großen Schalen flackert Feuer.
Höhepunkt des Festes ist die Ankunft des Martensmannes am 12. November um 15:00 Uhr und der Festumzug mit Spielleuten vom Schweriner Schloss zum Marktplatz. Dort wird das mit Rotspon gefüllte Fass angestochen und der Wein an die Schwerinerinnen und Schweriner sowie an die Gäste der Stadt ausgeschenkt. Das Ritual, zu dem auch eine Diskussion zwischen dem Martensmann und dem Schweriner Stadtpräsidenten gehört, ist inzwischen fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt.
2 min
Mehr lesen

29. Sep 2023
| Nr. 50
| Pressemitteilungen
MV Travel Summit war größtes Event für Internationalisierung im Tourismus
Rückblickend auf das diesjährige größte internationale touristische Format im Urlaubsland, den MV Travel Summit, der vom 24. bis 28. September in Stralsund und Greifswald, auf den Inseln Rügen und Usedom sowie auf dem Vorpommerschen Festland von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) veranstaltet wurde, ziehen die 180 Teilnehmenden eine positive Bilanz. Dazu Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Der Travel Summit der DZT hat sich als ausgezeichnete Plattform etabliert, um die aktuellen Entwicklungen unseres Landes als nachhaltige Destination mit einem reichen kulturtouristischen Angebot und einzigartigen Naturlandschaften zu präsentieren – ein essenzieller Bestandteil für die weitere dynamische Erholung des Incoming-Tourismus. Die Resonanz unserer internationalen Tradepartner aus elf wichtigen Quellmärkten bestätigte die hohe Wertschätzung der Marke Reiseland Deutschland im Wettbewerb der Destinationen.“
„Der MV Travel Summit sollte dazu dienen, international aufzuholen, Schwung zu holen und die dafür vorhandenen Potenziale im Urlaubsland zu nutzen. Wir wollen es aber nicht dabei belassen, sondern mit einer internationalen Strategie in den wichtigen Märkten daran anknüpfen“, ergänzte Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Auch die internationalen Einkäufer zeigten sich zufrieden. „Was für eine schöne Reiseregion. Bei uns in der Schweiz zwar bekannt und doch wieder nicht. Ich war schon in Schwerin, doch Stralsund, Greifswald und Rügen waren für mich neu. Die Region mit eigenen Augen zu sehen und erleben, das sind die schönen Momente einer Touristikerin. Wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt und es wurde uns sehr viel geboten. Mein persönliches Highlight war der Nationalpark auf Rügen mit dem Skywalk, aber auch die Abendführung im OZEANEUM in Stralsund. Eine super Destination für Baumeler. Ich verspreche, schon bald einige Gäste in die schöne Region zu schicken“, sagte Claudia Kristensen von der Baumeler Reisen AG, nach eigenen Angaben der führende Spezialist von Aktivreisen mit Sitz in der Schweiz.
Eyecatcher war die Präsentation eines Caspar David Friedrich-Hologramms im Pommerschen Landesmuseum
Ein Höhepunkt auf dem MV Travel Summit war die Präsentation eines Caspar David Friedrich-Hologramms am 26. September im Pommerschen Landesmuseum Greifswald – eine Hommage an den bekannten Grafiker, Maler und Zeichner, dessen 250. Geburtstag 2024 mit einem umfangreichem Jubiläumsprogramm in Vorpommern gefeiert wird. Ein im feinsten British English fabulierender Friedrich, der zur Überraschung der Gäste seinem Werk „Wanderer über dem Nebelmeer“ entstieg, zeigte sich positiv überrascht über den Stand der Geburtstagsvorbereitungen und gab zu wissen, dass mit seiner Teilnahme am Geburtstagsfest am 5. September zu rechnen ist.
500 Termine beim Workshop / 126 Plätze bei Ausflügen ins Land belegt
Allein 500 Termine gab es beim ganztägigen Workshop am 26. September, bei dem 45 Anbieter aus dem Nordosten mit den rund 80 internationalen Einkäufern bei einem Speed-Dating in den direkten Austausch traten. Dazu Marian Such, Geschäftsführerin Landurlaub MV: „Mein Eindruck war, dass die Teilnehmenden aus den anderen Ländern sehr aufgeschlossen waren und auch etwas überrascht, was MV alles zu bieten hat: Mit einer Kollegin aus Schweden konnte ich mich prima darüber austauschen, dass unser Freiraum in MV für die Freiraum-verwöhnten Schweden auch sehr interessant ist, weil wir sehr schöne Mini-Cities haben.“ 126 Plätze waren auch bei den drei angebotenen Ausflügen ins Land besetzt, an deren Konzeption 18 Unternehmen aus dem Land sowie die jeweiligen Verkehrsunternehmen für die Transfers beteiligt waren und bei denen den Gästen ein umfassender Einblick in das touristische Produkt der Region Vorpommern ermöglicht wurde.
3 min
Mehr lesen

29. Sep 2023
| Nr. 49
| Pressemitteilungen
Herbsturlaub in Mecklenburg-Vorpommern
Pünktlich zum Herbstferienbeginn in Deutschland will der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit einem neuen mit dem Titel „Auf nach MV“ Lust auf einen Urlaub in der Nachsaison zwischen Ostseeküste und Seenplatte machen. Darin sind zahlreiche Tipps für die kühleren Tage aufgeführt, darunter Informationen zu Kranichbeobachtungen, kulinarischen Touren durch die Hansestadt Rostock oder Naturerlebnissen auf der Insel Usedom. Neu ist auch, dass darin alle 44 teilnehmenden Häuser der traditionsreichen Aktion „Kurzurlaub zum kleinen Preis“ mit Reiseangeboten für den Zeitraum vom 1. November bis zum 18. Dezember und vom 2. Januar bis zum 2. April enthalten sind.
Herbsturlaub im Nordosten immer beliebter
Herbsturlaub im Nordosten wird immer beliebter: „In den letzten zehn Jahres ist die Anzahl der Übernachtungen in den Monaten September, Oktober und November um 17 Prozent gestiegen“, sagte Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. 2022 verbrachten laut dem Statistischen Landesamt Mecklenburg-Vorpommern etwa zwei Millionen Gäste (1,8 Millionen) von September bis November rund 7,4 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern (2013: 6,3 Millionen). Hinzu kamen laut GfK Destination Monitor 2023 im selben Zeitraum fast eine Million Urlaubs-Tagesreisen der deutschen Wohnbevölkerung ab 50 Kilometer Entfernung zum Wohnort.
Kraniche bestaunen oder Vogelfutter herstellen: Tipps für die Herbstferien im Urlaubsland
Die Gastgeber des Landes haben für die Herbstferien besondere Angebote aufgelegt. Im Folgenden eine Auswahl an Offerten, die Begegnungen mit Tieren schaffen oder über deren Lebensgewohnheiten informieren. Weitere Ideen sind unter abgebildet.
Kraniche auf Aussichtsplattform „KRANORAMA“ beobachten
Auf der Kranich-Beobachtungsstation namens „KRANORAMA“ wird Kindern von sechs bis zwölf Jahren in der Zeit vom 1. bis zum 17. Oktober immer dienstags (14:00 Uhr) und sonntags (11:00 Uhr) alles über die Zugvögel vermittelt, die im Herbst in Mecklenburg-Vorpommern vor allem in der Region der Darß-Zingster Boddenkette und auf Rügen rasten. Rangerin Helga und Ranger Dimitri beantworten auf der barrierefreien Station am Günzer See alle Fragen zu den „Vögeln des Glücks“. Die Beobachtungsstation KRANORAMA bei Günz ist täglich von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Rangerinnen und Ranger stehen hier mit Fachwissen und Leica-Beobachtungstechnik ausgestattet zur Seite. Während der Herbstrast ist die Ausstellung mit dem auf einem internationalen Filmfestival in Indien preisgekrönten Film „Kraniche – Juwelen der Küste“ des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. In Mecklenburg-Vorpommern werden nach Angaben des NABU-Kranichzentrums dieses Jahr zum Rasthöhepunkt zwischen 130.000 und 160.000 der Großvögel erwartet.
Weitere Informationen:
Ferienaktion „Tierische Vorurteile“ im Müritzeum
Im Müritzeum in Waren (Müritz) in der Mecklenburgischen Seenplatte wird am 11. Oktober von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr die Ferienaktion „Tierische Vorurteile“ angeboten. Ziel ist es, Vorbehalte einigen Tieren gegenüber, darunter Spinnen, Eulen und Fledermäuse, abzubauen. Parallel läuft die Sonderausstellung „Geheimnisvolle Unterwasserwelt“, die Fotografien des Tauchers, Fotografen und Autoren Mario Merkel zeigt, auf denen unter anderem Fische, Muscheln, Krebse oder Schnecken abgebildet sind.
Weitere Informationen:
Seehunde wissenschaftlich im Robbenforschungszentrum beobachten
Unter dem Titel „Wissenschaft hautnah erleben“ heißen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Rostocker Robbenforschungszentrum im Marine Science Center im Oktober täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Gäste willkommen. Bei Kurzvorträgen erhalten Interessierte Einblicke in die Arbeit der Crew, die sich mit Experimenten zu kognitiven Fähigkeiten der Robben und ihrem Orientierungsvermögen beschäftigt. Der Besuch des Forschungszentrums im Yachthafen des Seebads Hohe Düne kostet 19 Euro pro Familie (zwei Erwachsene mit maximal drei Kindern). Darüber hinaus sind auch Begegnungen mit Seehunden buchbar, bei dem diese von einer Trainingsplattform aus beobachtet werden können.
Weitere Informationen:
Bundesweite Aktion „Woche des Sehens“ im OZEANEUM
Das OZEANEUM in Stralsund lockt mit der Teilnahme an der „Woche des Sehens“ unter dem Titel „Augen als Fenster zur Welt“ vom 8. bis 15. Oktober in das Erlebnismuseum. Dabei testen Gäste Hilfsmittel für Menschen mit Sehbehinderung: Durch Audioelemente und Tastobjekte können die Ausstellungen zu den tierischen Bewohnern der Meere so auch in anderer Form erlebt werden. Auch Museumsbücher mit Relieffolien und Brailleschrift sind für den Besuch erhältlich. Am 8. Oktober findet zusätzlich das „Darßer NaturfilmFestival“ im OZEANEUM statt, auf dem Dokumentationen über Meere gezeigt werden.
Weitere Informationen:
Vogelfutter im Rostocker Zoo zusammenstellen
Der Rostocker Zoo lädt zu mehreren Veranstaltungen in den Herbstferien ein: Abenteurer können am 7. und 8. Oktober mit einem Darwineum- und Polarium-Entdeckerpass die Tropen und das Polarium des Zoos erkunden oder am 12. Oktober zu Nachtdetektiven werden. Kreative bereiten gemeinsam mit Zoo-Guides Vogelfutter für den Winter vor oder basteln Tierfiguren aus Naturmaterialien.
Weitere Informationen:
3 min
Mehr lesen

25. Sep 2023
| Nr. 48
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News September +++
Vom 30. September bis 1. Oktober haben Pflanzenliebhaber bei der landesweiten Reihe „Offene Gärten“ die Gelegenheit, 65 Gärten und Parkanlagen zu bestaunen. Es ist nach dem „Offene Gärten“-Wochenende im Juni dieses Jahres die zweite Aktion des gleichnamigen Vereins, bei der sowohl Einheimischen als auch Gästen die herbstliche Gartenvielfalt im Nordosten nähergebracht werden soll. Alle teilnehmenden Anlagen sind online unter gelistet. Bunte Gießkannen an den Eingangspforten weisen jeweils auf die Teilnehmenden hin. Im Rahmen der „Offenen Gärten“ veranstaltet der Verein „Lokale Aktionsgruppe Nordvorpommern“ außerdem die so genannte „Treckeltied“. Dabei können Gäste zu 26 Parks und Gärten in Nordvorpommern „treckeln“ (niederdeutsch ziehen), in denen sie neben Führungen durch die Anlagen unter anderem kleine Märkte mit regionalen Produkten besuchen können und zudem in vielen Gärten eine kostenlose Tüte mit Saatgut für verschiedene Blumen erhalten.
Weitere Informationen: , ,
2 min
Mehr lesen

22. Sep 2023
| Nr. 47
| Pressemitteilungen
Welturaufführung, Welterbestätten, Workshops: Mecklenburg-Vorpommern will mit MV Travel Summit international Schwung holen und Kontakte knüpfen
Internationales Flair im Urlaubsland: Rund 180 Teilnehmende, darunter mehr als 80 Reiseeinkäufer aus elf Ländern, 45 Anbieter touristischer Leistungen aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft sind vom 24. bis 28. September anlässlich des MV Travel Summit im Nordosten zu Gast. Ziel des von der Deutschen Zentrale für Tourismus zum zweiten Mal veranstalteten Formates ist es, Mecklenburg-Vorpommern einmal mehr als Reiseziel für internationale Gäste zu empfehlen. Dazu Petra Hedorfer, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus: „Der deutsche Incoming-Tourismus erholt sich weiter dynamisch und erreicht in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 88,7 Prozent des Niveaus aus dem bisherigen Rekordjahr 2019. Das spiegelt sich auch in der Geschäftslage unserer Partner in der internationalen Reiseindustrie wider: Die Bewertung der aktuellen Geschäftssituation im DZT Travel Industry Expert Panel erreicht im dritten Quartal 2023 mit + 34 Punkten den bisherigen Bestwert seit Beginn der Erhebung Anfang 2022. Diesen Schwung wollen wir nutzen und mit dem Travel Summit gemeinsam mit unseren Partnern in Mecklenburg-Vorpommern dem Incomingtourismus zusätzliche Impulse geben.“
Wirtschafts- und Tourismusstaatssekretär Jochen Schulte begrüßte die ausländischen Teilnehmenden des Travel Summit und wies auf die Vorzüge des Tourismuslandes Mecklenburg-Vorpommern hin: „Ich freue mich gemeinsam mit Ihnen den Travel Summit 2023 eröffnen zu dürfen. MV bietet unzählige touristische Attraktionen, eine einzigartige Natur sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur, um all diese Möglichkeiten nutzen zu können. Die Zahl von fast 285.000 internationalen Gästen im Jahr 2022 zeigt das internationale Interesse an unserem Bundesland, dennoch ist diese Zahl ausbaufähig. MV würde sich definitiv über noch mehr ausländische Touristen freuen. Ich lade Sie deswegen herzlich ein, Mecklenburg-Vorpommern näher kennenzulernen, um einen noch besseren Einblick vom Tourismusland MV zu erhalten.“
„Der Travel Summit ist eine große Chance für Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt kein vergleichbares Format im Land, bei dem sich Anbieter vor der geballten internationalen Reiseszene präsentieren und inszenieren können. Mecklenburg-Vorpommern wird diese nutzen und seine Trümpfe unter anderem bei einer Welturaufführung, in den UNESCO-Weltkultur- und naturerbestätten und während der Workshops mit Weltoffenheit ausspielen“, sagte Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Der Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV und Landesbeauftragte für Tourismus, Tobias Woitendorf, wies darauf hin, dass die Erholung bei den internationalen Reisen langsamer vonstatten ginge als bei den Inlandsgästen. Mecklenburg-Vorpommern liegt hier bezogen auf die Übernachtungen aktuell bei rund 78 Prozent des Vor-Corona-Niveaus des Jahres 2019. „Wir haben also besonderen Bedarf uns international zu engagieren und hoffen, dass wir unsere Netzwerke, die Bekanntheit der touristischen Produkte und das Angebotsportfolio mit dem MV Travel Summit ausbauen können. Die Partner sind bereit und motiviert, und das Programm ist gut vorbereitet.“
Welturaufführung: Präsentation eines Caspar David Friedrich-Hologramms im Pommerschen Landesmuseum am 26. September
Ein Höhepunkt auf dem MV Travel Summit wird die Präsentation eines Caspar David Friedrich-Hologramms am 26. September im Pommerschen Landesmuseum Greifswald sein – eine Hommage an den bekannten Grafiker, Maler und Zeichner, dessen 250. Geburtstag 2024 mit einem umfangreichem Jubiläumsprogramm (vgl.: https://urlaubsnachrichten.de/artikel/urlaubsland-mecklenburg-vorpommern-feiert-250-geburtstag-von-caspar-david-friedrich) in Vorpommern gefeiert wird. Das Hologramm wurde von der MUSION Holotec. Vertriebs GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln erstellt, die unter anderem schon den US-amerikanischen Rapper 2Pac für ein Konzert mit Snoop Dogg auf dem Coachella Festival mittels Hologramm zum Leben erweckte.
Veranstaltungsprogramm mit Tagesausflügen und Workshops geplant
Thematisch stehen unter den Titeln „Kultur hautnah erleben“, „Nachhaltig reisen“ und „Natur aktiv erleben“ bei Workshops und Tagesausflügen unter anderem der 250. Geburtstag Caspar David Friedrichs, die Entwicklungen im Seebad Prora an der Binzer Bucht sowie die UNESCO-Welterbestätten und -städte, sprich die Hansestadt Stralsund und die Buchenwälder im Nationalpark Jasmund, im Fokus. Zwei Abendveranstaltungen am 24. September im Stralsunder Ozeaneum sowie am 26. September im Pommerschen Landesmuseum Greifswald runden das zuvor nur in Sachsen ausgerichtete Format ab.
Hintergrund:
2022 wurden rund 285.000 Ankünfte (+86,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und rund 770.000 Übernachtungen (+72,8 Prozent) von ausländischen Gästen in Mecklenburg-Vorpommern an das Statistische Amt gemeldet. Alle internationalen Hauptquellmärkte verzeichneten im letzten Jahr Zuwächse: Schweden (+145,1 Prozent), Niederlande (+89,5 Prozent), Österreich (+74,1 Prozent), Dänemark (+73,8 Prozent) und die Schweiz (+66,6 Prozent). Besonders positiv ist dabei die Entwicklung aus dem niederländischen Quellmarkt. Hier liegen die Übernachtungszahlen 2022 nur noch 9,8 Prozent unter denen aus dem Referenzjahr 2019.
3 min
Mehr lesen

22. Sep 2023
| Nr. 46
| Pressemitteilungen
Sommer zwischen Sonne und Regen: Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern mit der Saison nur teilweise zufrieden
Kurz nach dem Ende der Sommerferien in Deutschland und rückblickend auf das Bilderbuchwetter im Juni dieses Jahres und den Regen, den es ab Mitte Juli und fast im gesamten August reichlich gab, zeigt der Landestourismusverband (TMV) ein Bild des Sommertourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Es entstammt der Branchenumfrage mit knapp 500 Teilnehmenden, darunter Beherbergungsbetriebe, Touristinformationen, Kurverwaltungen, gastronomische Betriebe und Freizeitanbieter.
„Der Sommer war wettertechnisch insgesamt eher durchwachsen. Dennoch lassen die bisher vorliegenden Zahlen auf eine gute Hauptsaison mit einer stabilen Auslastung für die Branche insgesamt schließen. Mecklenburg-Vorpommern ist weiter ein gefragtes Urlaubsland. Die Umfrage zeigt einmal mehr, dass es viele Herausforderungen in der Branche insgesamt gibt. Die Reiselust der Menschen ist vielerorts spürbar. Darüber hinaus stehen wir im intensiven touristischen Wettbewerb mit den anderen Bundesländern. Überall haben die Unternehmen die Herausforderung genügend Fach- und Arbeitskräfte zu finden. Sorgen bereitet der Branche darüber hinaus auch, dass Gäste kurzfristiger buchen. Das erschwert die Planbarkeit insgesamt. Potenzial besteht darin, mehr ausländische Gäste auf das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam zu machen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhard Meyer. Von Januar bis Juni 2023 hat Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Statistischen Amtes 12,8 Millionen Übernachtungen vorzuweisen. Das entspricht einer Zunahme zum Vorjahreszeitraum um 4,6 Prozent.
„Die Meinungen zur Sommersaison gehen stärker auseinander als in früheren Jahren“, erklärte Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Lediglich 43 Prozent der Unternehmen zeigen sich mit dem Verlauf der Hauptsaison, sprich Juni bis September, sehr zufrieden oder zufrieden; ein Drittel ist hingegen unzufrieden oder gar sehr unzufrieden; 24 Prozent verhalten sich neutral. „Die Zahlen zeigen: Neben viel Gutem in der Branche wie der trotz Krisenumfeld ordentlichen Nachfrage vor allem aus Deutschland, gibt es auch Wolken über dem Tourismushimmel im Mecklenburg-Vorpommern, die vor allem durch den akuten Arbeitskräftemangel und die Preissteigerungen in fast allen Bereichen begründet sind“, so Woitendorf weiter.
Aktuelle wirtschaftliche Lage auf dem Niveau der drei Vorjahre
Ihre wirtschaftliche Lage schätzt die Hälfte der Betriebe (49 Prozent) als sicher oder sehr sicher ein; 13 Prozent sehen diese als gefährdet oder akut gefährdet an; 37 Prozent bewerten sie als neutral. Im Vergleich zu den Sommerumfragen der Vorjahre wird die aktuelle wirtschaftliche Lage in der diesjährigen Hauptsaison damit ähnlich bewertet. Am wirtschaftlich gefährdetsten sehen sich die Gastronomiebetriebe (Mittelwert 3,00) und die Freizeitanbieter (2,67) an (Skala: 1 = „sehr sicher“ bis 5 = „akut gefährdet“). Zudem zeigt die Umfrage, dass die touristischen Leistungsträger auf Usedom am positivsten gestimmt (2,36) und die Unternehmen in der Mecklenburgischen Seenplatte im Durchschnitt am negativsten gestimmt (2,68) sind, die Werte aber insgesamt recht dicht beisammen liegen.
Gästezufriedenheit im Urlaubsland weiterhin hoch, aber im Vergleich zum Vorjahr gesunken / Zufriedenste Gäste in der Region Mecklenburg-Schwerin
Die Zufriedenheit der Gäste während der Hauptsaison wird von zwei Drittel der befragten Unternehmen als hoch oder sogar sehr hoch eingeschätzt. Elf Prozent beobachteten hingegen eine niedrige oder sehr niedrige Zufriedenheit bei ihren Gästen; 23 Prozent bewerteten sie als „neutral“. Dabei berichten die wassertouristischen Unternehmen und die Beherbergungsunternehmen von den zufriedensten Gästen (Mittelwert 2,11 beziehungsweise 2,20). Allerdings: Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Gästezufriedenheit gesunken, denn im August 2022 schätzten die befragten Unternehmen die Gästezufriedenheit (2,05) höher ein. In den Regionen berichten die Unternehmen aus Mecklenburg-Schwerin von den zufriedensten Gästen (2,09) Gästen, während auf der Insel Rügen die Gästezufriedenheit als am geringsten eingeschätzt wird (2,55).
Auch die Gästezahlen sind für über die Hälfte der Unternehmen im Vergleich zu 2019 gesunken, was nach Einschätzung von Tobias Woitendorf vor allem an dem sich nur langsam erholenden internationalem Tourismus und einem gesunkenen Interesse von Familien mit Kindern an Mecklenburg-Vorpommern liegt. Die Entwicklung der aktuellen Gästezahlen in Mecklenburg-Vorpommern wird in starkem Maße von Wiederholungs- und Stammgästen getrieben.
Herausfordernde Marktlage
Auch in der Bewertung der aktuellen Marktlage teilt sich das Bild: 37 Prozent aller Unternehmen schätzen sie als vorteilhaft oder sogar sehr vorteilhaft ein, wohingegen 26 Prozent derzeit eine herausfordernde oder sehr herausfordernde Marktlage beobachten. Unterschiede treten zwischen verschiedenen touristischen Bereichen hervor: Während 40 Prozent der Beherbergungsbetriebe die Marktlage aktuell als (sehr) vorteilhaft einschätzen, sehen 43 Prozent der befragten Gastronomiebetriebe die Marktlage für sich als (sehr) herausfordernd.
Mehrwertsteuersatz auf Speisen soll beibehalten werden
Große Übereinstimmung in der Branche erzielte ein Thema: die Beibehaltung des seit der Pandemie verminderten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent auf Speisen in der Gastronomie. 83 Prozent der Unternehmen hielten dies für den richtigen Weg; 14 Prozent enthielten sich der Stimme, nur drei Prozent sind für die Abschaffung des verminderten Steuersatzes. Bei den befragten Beherbergungsbetrieben stimmten 88 Prozent für eine Beibehaltung, bei den Gastronomiebetrieben waren es 100 Prozent.
Umsätze leicht unter Vor-Corona-Niveau, Erträge teils stark geschmälert / Preise in Hauptsaison um durchschnittlich elf Prozent gestiegen
Auf Umsatzebene verzeichnen die Unternehmen durchschnittlich einen leichten Rückgang im Vergleich zu 2019, allerdings einen deutlichen Einbruch auf Ertragsebene im Vergleich zum gleichen Jahr. „Kein Wunder im Angesicht galoppierender Kosten für Waren, Logistik, Energie und Personal, dass Umsätze sich kaum verändern, aber die Erträge teils einbrechen. Viele Unternehmen der Tourismusbranche kämpfen um Wirtschaftlichkeit und damit Marktfähigkeit und passen die Preise gezwungenermaßen an“, erklärte Tobias Woitendorf. Die meisten Anbieter im Land würden sich dabei im erwartbaren Korridor bewegen, einige wenige Ausreißer nach oben würden ihre Preispolitik überdenken müssen. „Preis und Leistung müssen zueinander passen, und das tun sie in der Regel auch.“
Die Preise in den touristischen Unternehmen für die Hauptsaison stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich elf Prozent an. Hierbei gibt es kaum nennenswerte Unterschiede zwischen den Regionen. Ein Blick auf die verschiedenen Anbieter zeigt, dass die Beherbergungsunternehmen mit durchschnittlich neun Prozent die niedrigsten und die Gastronomiebetriebe mit +20 Prozent die höchsten Preissteigerungen verzeichneten.
Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise sind laut Statistischem Bundesamt im ersten Halbjahr in Deutschland um 7,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 gestiegen, die Preise für Auslandsflüge im Vergleichszeitraum sogar um 24,9 Prozent.
Weiter sinkende Gästeausgaben
Bezogen auf das Ausgabeverhalten, beobachten mehr als zwei Drittel der Unternehmen (68 Prozent) sinkende oder stark sinkende Ausgaben ihrer Gäste. Nur acht Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass ihre Gäste etwas mehr im Vergleich zum Vorjahr ausgaben.
82 Prozent halten Deutschlandticket für bislang nicht relevant
Die Auswirkungen des Deutschlandtickets sind für den Großteil der touristischen Unternehmen (82 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern bislang nicht spürbar; 14 Prozent beobachteten positive Auswirkungen und vier Prozent negative Auswirkungen. Hierbei zeigt sich, dass diejenigen, für die das Deutschlandticket Auswirkungen hat, tendenziell eher steigende Gästezahlen daraus resultieren. Auf den Umsatz wirkt es sich hingegen tendenziell eher weniger aus.
Vorbuchungsstände für die kommenden Monate
Für September erwarten Beherbergungsunternehmen eine Auslastung von rund 64 Prozent und für den restlichen Herbst, sprich Oktober und November, eine Auslastung von rund 50 Prozent, was jeweils leicht über den Erwartungen des Vorjahres liegt.
Arbeitskräftemangel weiter gravierend / Housekeeping, Service, Küche und Gastronomie besonders betroffen
Vier von zehn befragten touristischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern (40 Prozent) sind aktuell vom Arbeitskräftemangel betroffen. Die Betroffenheit ist nicht in allen Bereichen gleich groß: So sind Marketingorganisationen, Kurverwaltungen und Touristinformationen mit 27 Prozent, sowie Freizeitanbieter mit 35 Prozent vergleichsweise deutlich weniger vom Arbeitskräftemangel betroffen als Gastronomiebetriebe mit 71 Prozent. Insbesondere in der Gastronomie hat sich die Situation im Vergleich zum August 2022 sogar noch weiter verschärft. Damals gaben noch 58 Prozent der gastronomischen Betriebe an, vom Arbeitskräftemangel betroffen zu sein. Auf der anderen Seite hat sich die Situation für Beherbergungsbetriebe im Nordosten offenbar etwas entspannt. Letztes Jahr hatten noch 55 Prozent der Unterkünfte angegeben, vom Arbeitskräftemangel betroffen zu sein. In diesem Jahr liegt der Anteil bei 41 Prozent. Bei den Reiseregionen sind laut Umfrage die Unternehmen in Mecklenburg-Schwerin (25 Prozent) und auf Fischland-Darß-Zingst (34 Prozent) insgesamt am wenigsten betroffen; auf dem Vorpommerschen Festland (44 Prozent) und in der Mecklenburgischen Seenplatte (45 Prozent) am stärksten.
Die von den betroffenen Unternehmen genannten Unternehmensbereiche mit den größten Bedarfen sind: Housekeeping (53 Prozent), Service (50 Prozent), Küche (45 Prozent) und Rezeption/Empfang (31 Prozent). Befragt man die vom Arbeitskräftemangel betroffenen Unternehmen danach, wie viel Prozent der Arbeitskräfte fehlen, ergibt sich folgendes Bild: Den betroffenen Unternehmen fehlen im Schnitt 31 Prozent an Aushilfskräften, 29 Prozent an Teilzeitkräften, 23 Prozent an Auszubildenden und 22 Prozent an Vollzeitkräften.
Folgende Maßnahmen setzen die betroffenen Unternehmen um, um dem Fachkräftemangel zu begegnen: Anpassungen der Angebots-/Produktpalette (77 Prozent umgesetzt oder in Planung), das Anwerben von älteren Arbeitskräften (73 Prozent umgesetzt oder in Planung) und Strategisches Personalmarketing (70 Prozent umgesetzt oder in Planung). Außerdem haben 68 Prozent Öffnungs- oder Erreichbarkeitszeiten reduziert beziehungsweise planen dies. Die folgenden Maßnahmen kommen nur für einen kleinen Teil der betroffenen Unternehmen in Betracht: Jobsharing von Arbeitskräften/Auszubildenden (18 Prozent umgesetzt oder in Planung), gemeinsame Unterbringung von Arbeitskräften mit anderen Betrieben (25 Prozent) oder aktives Ab-/Anwerben potenzieller Arbeitskräfte (40 Prozent).
Aktuell verwenden 43 Prozent der touristischen Unternehmen Budget für Weiterbildung/Rekrutierung, 19 Prozent für beide Themen, 17 Prozent nur für Weiterbildung und sieben Prozent nur für Rekrutierung. 30 Prozent planen derzeit kein Budget für diese Bereiche ein und 28 Prozent haben sich bei der Frage enthalten.
Angebot für Qualifizierung und Rekrutierung nicht ausreichend / Landesweiter Service gewünscht
Die betroffenen Unternehmen wünschen vor allem die folgenden Veränderungen der Rahmenbedingungen zur Sicherung von Fachkräften in der Tourismusbranche: den Abbau der Bürokratie für Unternehmen (70 Prozent), die Steigerung der Attraktivität Mecklenburg-Vorpommerns als Land zum Arbeiten und (60 Prozent) und die Erleichterung der Einstellung ausländischer Fachkräfte (55 Prozent).
Um den Arbeitskräftebedarf der Branche nachhaltig zu sichern, wünschen sich die Unternehmen vor allem folgende Maßnahmen vom Land: Unterstützung bei der Gewinnung internationaler Arbeitskräfte (39 Prozent), Zugang, Wegweisung und Informationen zu touristischen Berufen, Ausbildungsberufen und Studiengängen (34 Prozent) sowie eine Rekrutierungskampagne des Landes in definierten Zielgruppen und Märkten (32 Prozent).
Das derzeitige Angebot für Qualifizierung und Rekrutierung von Personal halten 43 Prozent für nicht ausreichend. Nur vier Prozent sagen, dass es für Weiterbildung von Personal ausreichend Angebot in Mecklenburg-Vorpommern gibt, ein Prozent für Rekrutierung und zwei Prozent für beide Themenbereiche. 50 Prozent der Unternehmen können dies nicht einschätzen.
Einen landesweiten Service zur Bündelung von Qualifizierungs- und Rekrutierungsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern halten 44 Prozent der Befragten für sinnvoll und 14 Prozent für nicht sinnvoll. Diejenigen, die ein solches Angebot befürworten würden, präferieren hier eine Kombination von digitalen und Präsenzangeboten und würden zum größten Teil (71 Prozent) auch Budget für einen oder sogar beide Bereiche (Weiterbildung und/oder Rekrutierung) einsetzen.
7 min
Mehr lesen

06. Sep 2023
| Nr. 44
| Pressemitteilungen
2024 wird Jahr der Romantik in MV: 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich
Am 5. September 2024 wäre der Maler, Grafiker und Zeichner Caspar David Friedrich 250 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass fällt das Geburtstagsprogramm in den Regionen des Landes, in denen er wirkte, und seiner Geburtsstadt Greifswald im nächsten Jahr weitaus üppiger aus als gewohnt. Allein in der Hansestadt Greifswald sind mehr als 160 Veranstaltungen geplant. Daneben finden auch in den Regionen, in denen Caspar David Friedrich Inspiration fand, darunter die Insel Rügen oder das Vorpommersche Festland, Veranstaltungen statt. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Caspar David Friedrichs Werk begeistert auch heute noch und inspiriert zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler. Da sein Werk weit über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit genießt, wird das Jubiläumsjahr dem Kulturtourismus Auftrieb geben.“
Woitendorf verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass laut der Studie „GfK DestinationMonitor“ im letzten Jahr 45 Prozent aller Urlaubsreisen nach Mecklenburg-Vorpommern kulturelle Anlässe oder Aktivitäten gehabt hätten. Das entspräche rund 2,2 Millionen Urlaubsreisen im Jahr 2022; ein Anstieg um acht Prozentpunkte gegenüber 2021. Zudem wolle man das internationales Format „Travel Summit“, das vom 24. bis 28. September dieses Jahres mit rund 80 internationalen Reiseveranstaltern in den Hansestädten Stralsund und Greifswald, auf den Inseln Rügen und Usedom sowie in der Region Vorpommern von der Deutschen Zentrale für Tourismus veranstaltet wird, auch dazu nutzen, das Jubiläumsjahr zu bewerben und insbesondere die Wirkungsstätten Friedrichs in Szene zu setzen.
Unter werden bis zum Start des Jubiläumsjahres alle Veranstaltungen zum Thema Capar David Friedrich im Nordosten eingepflegt. Schon jetzt sind unter die Jubiläumsveranstaltungen in Greifswald zu finden.
Weitere Informationen:
Zu den Höhepunkten im Jahr der Romantik in Mecklenburg-Vorpommern zählen:
Eröffnungskonzert am 20. Januar im Dom St. Nikolai
Mit einer feierlicher Eröffnung samt Konzert unter Teilnahme von Claudia Roth, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, wird am 20. Januar 2024 das Jubiläumsjahr eingeläutet. Zudem hält der Journalist und Kunsthistoriker Florian Illies eine Festrede. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom international bekannten Electro-Musiker Christian Löffler, der ein Konzert mit einer extra für den Dom konzipierten Lichtshow spielen wird.
Dom romantisch!
Im Rahmen der Initiative „Dom romantisch!“ ist es der Gemeinde St. Nikolai gelungen, einen Weltstar nach Greifswald zu holen. Ólafur Elíasson gilt als einer der bekanntesten zeitgenössischen Künstler. Die Neugestaltung der Ostfenstergruppe ist Friedrichs Werk „Huttens Grab“ nachempfunden und wird den Dom in die Farb- und Lichtspektren des Jubilars tauchen. Die Baumaßnahmen starten noch in diesem Jahr – feierlich eingeweiht wird die Fenstergruppe am 7. April 2024 in einem Gottesdienst.
Pommersches Landesmuseum mit umfangreichem Jubiläumsangebot
Aller guten Dinge sind drei: Im Pommerschen Landesmuseum wird es drei Sonderausstellungen geben: Die erste mit dem Titel „Caspar David Friedrich. Lebenslinien. Eine Wanderung in Zeichnungen & Bildern“ wird vom 28. April bis zum 4. August 2024 präsentiert. Sie zeigt die umfangreiche Friedrich-Sammlung, bestehend aus sechs Gemälden, mehr als 60 Zeichnungen und Druckgrafiken sowie zahlreichen Briefen, erstmals nahezu komplett, ergänzt mit Leihgaben. So werden Friedrichs „Lebenslinien“ von den ersten zeichnerischen Gehversuchen bis zum malerischen Spätwerk nachgezeichnet.
Daran anschließend wird vom 18. August bis zum 6. Oktober 2024 die Schau „Caspar David Friedrich. Sehnsuchtsorte“ gezeigt, die mit einem Stargast aufwartet: dem Hauptwerk „Kreidefelsen auf Rügen“. Die Ikone, die ansonsten im schweizerischen Winterthur ausgestellt ist, wird sieben Wochen lang und zum ersten Mal überhaupt in Friedrichs Heimatregion zu bestaunen sein. Daneben werden weitere Meisterwerke, darunter „Greifswalder Hafen“ und „Ruine Eldena im Riesengebirge“ gezeigt, erweitert durch eine Friedrich-Hommage des Fotografen Volkmar Herre.
„Caspar David Friedrich. Heimatstadt“ ist die dritte Ausstellung im Reigen der Sonderschauen, die vom 16. Oktober 2024 bis zum 5. Januar 2025 zu sehen ist. Juwel dabei: das Werk „Wiesen bei Greifswald“, eine Leihgabe der Hamburger Kunsthalle.
Mit „250 Schritte zu Caspar David Friedrich. Romantikpfad & Wanderwerkstatt“ ist überdies ein weiteres Angebot im Pommerschen Landesmuseum überschrieben, das von März bis Dezember 2024 zur Verfügung steht. Inspiriert von Friedrichs Wanderungen, führt eine Wanderroute vom Vorplatz durch das Museum bis zur Kunst. Auf dem Weg gibt es unter anderem eine Installation der sagenhaften blauen Blume, ein Laufband für eigene Wanderungen oder auch eine Zeitbox, die ins Jahr 1818 zurückführt, zu entdecken. Nicht zuletzt wird ab Juli 2024 eine Kabinettausstellung mit Digitalcollagen des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyama einen Bogen in die Gegenwart schlagen und Friedrichs Wanderschaft in zeitgenössische Zusammenhänge bringen.
Weitere Informationen:
Caspar David Friedrich bittet zum Rundgang: Greifswald-Information bietet Touren mit kostümierten Stadtführern an
Die Greifswald-Information bietet im Jubiläumsjahr geführte Stadtrundgänge für Gruppen ab zehn Personen und Individualreisende mit kostümierten Führern in Friedrich-Gestalt an. Die Gruppenführungen können ganzjährig jeweils dienstags bis sonntags starten und dauern ca. 1,5 Stunden. Sie führen entlang des Caspar-David-Friedrich-Bildweges über das Caspar-David-Friedrich-Zentrum sowie ins Pommersche Landesmuseum. Zudem gibt es von April bis Oktober auch Führungen für Individualreisende, die jeweils donnerstags um 11:00 Uhr beginnen. In der Vor- und Nachsaison, von Januar bis März und Oktober bis Dezember, gibt es diese jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat. Bei allen Führungen sind die Eintrittspreise für das Pommersche Landesmuseum und das Caspar-David-Friedrich-Zentrum bereits enthalten, sodass im Anschluss genug Zeit für eigene Entdeckungen bleibt. Vor Beginn der Touren lohnt ein Abstecher in die mit Friedrich-Motiven umgestaltete Tourist-Information, in der es eine Reihe von Merchandise-Produkten, angefangen bei Seifen über Puzzles bis hin zu Tüchern, gibt. Zudem soll in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle eine Playmobil-Figur in Form des Malers erhältlich sein. Unter dem Titel „Zwei Tage mit Caspar David Friedrich“ wird darüber hinaus vom 31. August bis zum 2. September ein großes Stadtfest veranstaltet.
Weitere Informationen und Touren: ; Greifswald-Broschüre:
„Romantiktage am Königsstuhl“
Unter dem Titel „Wild & Romantisch“ plant das Nationalpark‐Zentrum KÖNIGSSTUHL anlässlich des Jubiläums diverse Aktionstage rund um das Thema Malerei. Mit dem Eintreffen des Originalgemäldes „Kreidefelsen auf Rügen“ am 18. August in Greifswald richtet das Besucherzentrum vom 19. bis 25. August am Originalschauplatz die „Romantiktage am Königsstuhl“ als eine Art Willkommensgruß für das Gemälde aus. In der Festwoche können Gäste im Rahmen einer kunstvollen Zeitreise den Originalschauplatz der Romantiker erleben und an Inspirationswanderungen sowie neo‐romantischen Kunstaktionen teilnehmen.
Weitere Informationen:
Friedrich geschnitzt: Puppenspieler Karl Huck mit handgefertigter Künstler-Nachbildung im Pommerschen Landesmuseum zu Gast
„Caspar David Friedrich – Briefe aus dem Wolkenmeer“ – mit diesem Figurenstück startet die Seebühne Hiddensee ins Jubiläumsjahr. Dabei handelt es sich um eine Geschichte um den Dresdener Museumsdiener und Kunsttischler Emil Geisselbrecht und seinen Traum von einem eigenen Theater. Im Mittelpunkt steht dessen Leidenschaft zu Friedrichs Landschaftsmalereien, insbesondere zu seinem Werk „Ziehende Wolken“, das er als Kulisse für seine Theaterträume nutzt. Die Premiere der Aufführungen mit einem Ensemble von Theaterpuppen, gefertigt von Christian Werdin, darunter ein Porträt von Caspar David Friedrich als Figur, findet am 21. Januar um 15:00 Uhr im Pommerschen Landesmuseum statt. Weitere Darbietungen sind am 11. und 25. Februar, am 10. und 24. März, am 7. und 21. April, am 3. November sowie am 8. und 15. Dezember geplant. Des Weiteren ist Karl Huck mit seinem Stück im Theater Putbus sowie in der Seebühne auf der Insel Hiddensee zu erleben.
Weitere Informationen (in Kürze):
Route der Norddeutschen Romantik wird bis Rügen verlängert
Seit 2018 gibt es die 54 Kilometer lange, auch digital erlebbare (Rad-)route der Norddeutschen Romantik. Auf ihr können aktive Kulturliebhaber auf den Spuren von Caspar David Friedrich, Karl Lappe, Philipp Otto Runge und Friedrich August von Klinkowström unterwegs sein. Anlässlich des Jubiläumsjahres soll sie bis zum Kap Arkona auf der Insel Rügen verlängert werden und misst dann in der Gesamtlänge rund 285 Kilometer. Eines der wohl eindrücklichsten Stationen ist das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL, ein Ort, in dessen Nähe einst Friedrich Inspiration für sein Werk „Kreidefelsen auf Rügen“ fand. Die neue Tour, die überwiegend entlang des Ostseeküstenradweges verläuft, soll ab 2024 durch eine Kooperation mit dem Unternehmen Mecklenburger Radtour als online buchbare Radreise angeboten werden. Koordiniert wird das Projekt vom Netzwerk „natürlich-romantisch“, das seit 2013 vom Tourismusverband Vorpommern koordiniert wird und in dem rund 20 Partner zum Thema Romantik in Mecklenburg-Vorpommern zusammenarbeiten.
Weitere Informationen:
Augmented Reality-App lässt Klosterruine Eldena auferstehen
Mit der neuen, kostenfreien Kloster-Eldena-App ist die gleichnamige Klosterruine in Greifwald am Ort der Wahl jetzt auch als 3-D-Modell anzusehen. Die App, die vor Ort ausprobiert, wohl am eindrücklichsten ist, erlaubt Nutzerinnen und Nutzern auch ins Gebäude zu blicken. Zudem werden ausführliche Informationen über die Geschichte des Klosters und des Ordens präsentiert. Konzipiert wurde die Service-App vom Greifswalder Programmierer Thomas Michael; fertiggestellt von der Greifswalder Firma Müller & Wulff GmbH.
Weitere Informationen:
6 min
Mehr lesen