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12. Mär 2021
| Nr. 18
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News März +++
Ende Mai 2021 soll auf der Warnow in Rostock ein neuer Wasserpark eröffnen. Wassersportbegeisterten steht dann eine Anlage zum Wasserski- und Wakeboarden mit insgesamt sechs Masten, eine SUP Station, ein Hochseilgarten im Wasser, ein Aquapark, Rutschen sowie ein Bkubb Kissen zur Verfügung. Wer sich nach dem Wasserspaß stärken oder einfach an Land bleiben möchte, der findet auf dem Steg eine kleine Gastronomie. Die neue Anlage befindet sich auf dem Gelände des IGA-Parks, auf dem 2003 die Internationale Gartenschau stattfand. Initiator des Projektes ist das Freizeitunternehmen Supreme GmbH & Co. KG, betrieben wird die Anlage nach der Fertigstellung von der Never Stop Playing GmbH.
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10. Mär 2021
| Nr. 17
| Pressemitteilungen
Barrieren abbauen, Teilhabe erhöhen
Mit dem Bau des Resorts Stettiner Haff in Vorpommern macht Mecklenburg-Vorpommern in Sachen Barrierefreiheit von sich reden. Unter dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten – nachhaltig und barrierefrei“ entsteht am Hafen in Altwarp am Stettiner Haff auf einem 18.000 Quadratmeter großen Areal ein neues Resort, das nach Angaben der Investoren Jana und Uwe Trinkus in seiner Art einmalig in Deutschland ist. Das Besondere: Es ist komplett barrierefrei konzipiert. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die neue Anlage am Stettiner Haff setzt ein Zeichen. Die Herausforderungen des demografischen Wandels und die Anforderungen, die Menschen mit Behinderungen an ihren Urlaub haben, werden hier mitgedacht und konsequent umgesetzt.“
Schwellenlose Zugänge, akustische und optische Signale, barrierefreie Parkplätze und Küchen mit höhenverstellbaren Arbeitsplatten gehören zur Ausstattung und machen das Resort für Menschen mit und ohne Einschränkungen attraktiv. Außerdem sind Assistenzhunde willkommen und eine mobile Pflege vor Ort möglich. Die Umsetzungsphase ist im Frühjahr 2021 abgeschlossen. Es können dann fünf großzügige Häuser mit barrierefreiem Komfort und vielen Annehmlichkeiten wie Sauna oder Kamin gebucht werden.
Bereits seit sechs Jahren beschäftigt sich der Landestourismusverband im Rahmen des Projektes „Gesundes und barrierefreies Mecklenburg-Vorpommern“ konzertiert mit dem Thema barrierefreies Reisen. Kern der Arbeit ist die Zertifizierung von Angeboten entlang der gesamten Servicekette nach dem bundeseinheitlichen Qualitätssiegel „Reisen für Alle“. Um das Kennzeichnungssystem zu erwerben, erheben ausgebildete Prüfer den Istzustand von Beherbergungsbetrieben, Freizeiteinrichtungen, Regionen und Orten. Die erhobenen und geprüften Daten helfen Menschen mit Behinderung, selbst einzuschätzen, ob sie das Angebot/Objekt nutzen können. 45 Mal wurde das Siegel bisher im Nordosten vergeben: an 23 Beherbergungsbetriebe, 15 Angebote im Bereich Freizeit, Sport, Unterhaltung und Kultur sowie sieben Tourist-Informationen und Kurverwaltungen. „Reisen bedeutet Erholung, Bildung, Abenteuer und Teilhabe. Ziel ist es, bis Ende 2022 insgesamt 100 Angebote zertifiziert zu haben“, so Waldmüller abschließend.
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09. Mär 2021
| Nr. 16
| Pressemitteilungen
ITB Berlin NOW: Aufzeichnung Pressekonferenz Mecklenburg-Vorpommern wird am 10. März um 11.00 Uhr gezeigt
Heute startete die ITB Berlin NOW als Digitalformat der weltgrößten Reisebörse, die noch bis zum 12. März Fachbesucher aus aller Welt zum Austausch lädt. In diesem Rahmen präsentierte sich das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern auf einer Pressekonferenz zum Auftakt der Messe. Zu Beginn waren bereits mehr als 300 Teilnehmer live dabei. Themen wie der Rückblick auf das Reisejahr 2020, die Vorausschau auf die Saison 2021 sowie die Neustart-Strategie für die Wiederbelebung des Tourismus standen auf dem Programm. Technische Probleme der neuen ITB-Plattform führten dazu, dass die Pressekonferenz nicht in voller Länge angesehen werden konnte und deshalb am 10. März um 11.00 Uhr auf der Seite wiederholt wird. Zugang zur PK erhalten Interessierte unter dem Gäste-Code ITBNOW-PPMLDWSTM38UNDGK.
Wer sich schon jetzt die Aufzeichnung ansehen möchte, kann dieses unter diesem machen.
Hintergrund:
Anders als in den Jahren zuvor, als sich Mecklenburg-Vorpommern mit einem großen Messestand in Berlin präsentierte, geht das Urlaubsland mit einer Online-Präsentation, die auf der Seite abrufbar ist, in diesem Jahr mit insgesamt 17 touristischen Partnern den digitalen Weg. Dabei stehen vor allem die Zukunftsthemen sicheres Reisen, Nachhaltigkeit, Gesundheitstourismus und Barrierefreiheit im Vordergrund, die anhand von neun Leuchttürmen so genannten – Vorzeigebeispiele aus dem Nordosten – für Fachbesucher in Szene gesetzt wurden.
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09. Mär 2021
| Nr. 15
| Pressemitteilungen
Landestourismusverband lanciert Webseite mit nachhaltigen Angeboten
Unter finden Gäste ab sofort eine Vielzahl an Angeboten rund um das Thema „Nachhaltiges Reisen“ in Mecklenburg-Vorpommern. Damit reagiert der Landestourismusverband auf das gestiegene Interesse an dieser Urlaubsform. Der Reiseanalyse der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (FUR) zufolge, ist 61 Prozent der Deutschen eine möglichst umweltschonende Urlaubsgestaltung wichtig. „Mecklenburg-Vorpommern in seiner Unverbrauchtheit ist die natürliche Entsprechung des seit Corona nochmal verstärkten Trends zu nachhaltigem Reisen. Um die Bedürfnisse vieler Menschen zufrieden stellen zu können, müssen in den kommenden Jahren konsequent weitere qualifizierte Angebote geschaffen werden. Die neue Webseite kann dafür Anstöße geben und über die bereits bestehende Vielfalt informieren“, sagte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Auf der neuen Seite werden unter anderem neun Urlaubsregionen präsentiert, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben; sechs davon gehören zu den Nationalen Naturlandschaften, die mit ihren zertifizierten Partnerinitiativen unter anderem für lokale und umweltfreundliche Unterkünfte, Gaststätten oder regionale Produzenten nachhaltige und umweltverträgliche Naturerlebnisse bieten. So können Urlauber beispielsweise im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee westlich der Landeshauptstadt Schwerin die gläserne Bio-Molkerei in Dechow besuchen und Einblicke in die Produktion von Bio-Milch erhalten oder im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft an einer Strand-Tour mit einem zertifizierten Natur- und Landschaftsführer teilnehmen und dabei Wissenswertes über Strandgut wie Bernstein erfahren beziehungsweise beim Sammeln von angespültem Meeresmüll aktiv werden. Mit von der Partie im Reigen der Regionen, die sich dem Thema Nachhaltigkeit widmen, ist auch die Insel Usedom mit dem seit Ende Januar 2021 eingeführtem Portal „Usedom nachhaltig erleben" ().
Nicht zuletzt finden Interessierte hier mehr als 60 nachhaltig zertifizierte Unterkünfte sowie Tipps für die umweltfreundliche An- und Abreise und Fortbewegung im Urlaubsland. Hinweise zu Veranstaltungen, angefangen bei einer Adlersafari an der Müritz bis hin zur Wander-Tour durch den UNESCO-Buchenwald im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen, runden das Angebot ab.
Die Bündelung umwelt- und ressourcenschonender Angebote auf der Internetseite ist ein weiterer Schritt des Landestourismusverbandes, das in der Landestourismuskonzeption ausgewiesene Strategiefeld Nachhaltigkeit in die Praxis umzusetzen. Noch in diesem Jahr sind zudem Coachings und Weiterbildungen für Reiseregionen, Städte oder Anbieter geplant. Langfristiges Ziel ist es, eine abgestimmte Nachhaltigkeitsstrategie für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln, die möglichst vielen Interessierten als Leitplanke für touristisches Handeln dienen soll.
Hintergrund
Mecklenburg-Vorpommern bietet durch seinen Naturreichtum beste Voraussetzungen für nachhaltiges Reisen. Rund ein Drittel der Landesfläche steht unter Naturschutz. Allein drei Nationalparke zählt der Nordosten, so viele wie kein anderes Bundesland. Hinzu kommen drei Biosphärenreservate, sieben Naturparke und zwei UNESCO-Weltnaturerbestätten. 85 Anbieter im Urlaubsland besitzen derzeit ein Nachhaltigkeitszertifikat, 282 sind Partner von Nachhaltigkeitsinitiativen wie etwa „ländlichfein“, ein Netzwerk aus Gastronomen und Produzenten aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich auf regionale Produkte spezialisiert haben.
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09. Mär 2021
| Nr. 14
| Pressemitteilungen
Mecklenburg-Vorpommern auf der digitalen ITB Berlin Now
Heute startet die ITB Berlin NOW als Digitalformat der weltgrößten Reisebörse, die noch bis zum 12. März Fachbesucher aus aller Welt zum Austausch lädt. Anders als in den Jahren zuvor, als sich Mecklenburg-Vorpommern mit einem großen Messestand in Berlin präsentierte, geht das Urlaubsland mit einer Online-Präsentation, die auf der Seite abrufbar ist, in diesem Jahr mit insgesamt 17 touristischen Partnern den digitalen Weg. Dabei stehen vor allem die Zukunftsthemen sicheres Reisen, Nachhaltigkeit, Gesundheitstourismus und Barrierefreiheit im Vordergrund, die anhand von neun Leuchttürmen so genannten – Vorzeigebeispiele aus dem Nordosten – für Fachbesucher in Szene gesetzt wurden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Mobilitätsangebote rund ums E-Bike in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte, das Rote-Liste-Zentrum in Schwerin, welches sich dem Schutz gefährdeter Arten verschrieben hat, das Biohotel Gutshaus Stellshagen im Klützer Winkel, den geplanten Königsweg als schwebende Besucherplattform im Nationalpark Jasmund, das Kunstmuseum Ahrenshoop, Thalasso-Angebote im Seebad Warnemünde, Solarboote auf der Peene, den Rollisegler „Wappen von Ueckermünde“ sowie den Kur- und Heilwald in Heringsdorf auf Usedom. Darüber hinaus wird das Siegel „Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“ vorgestellt, mit dem die Tourismusbranche für die Einhaltung von Hygieneregeln und Schutzstandards sensibilisiert wird und das Gästen eine Orientierungshilfe gibt.
„Es ist gerade wegen der Corona-Pandemie wichtig, Flagge zu zeigen und auf der ITB Präsenz zu zeigen. Mecklenburg-Vorpommern geht in diesem Jahr dabei neue Wege – komplett digital und in bewährter Stärke. Die Branche bereitet sich dabei aktiv auf das Hochfahren und einen Neustart vor. Die Akzeptanz-Kampagne ‚Wir sind Urlaubsland‘ sowie Hygienekonzepte der touristischen Einrichtungen und das freiwillige Siegel ‚Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“ machen deutlich, was wir gemeinsam und was der jeweilige Betrieb konkret tun kann, damit sich die Gäste wieder rundum wohlfühlen können. Uns eint dasselbe Ziel: Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern wieder zu ermöglichen. Das ist die Herausforderung“, betonte Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern.
Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Wir nutzen die Messe als digitale Kontaktbörse. Es stehen unter anderem Gespräche mit Veranstaltern und Verlagen auf der Agenda. Wir wollen vor allem Aufmerksamkeit für unsere neuen und zukunftsgerichteten Themen erzielen. Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich nachhaltig – nah am Menschen und an der Natur.“
Bilanz des Jahres 2020: Ein Fünftel weniger Übernachtungen / Camping verzeichnet Zuwächse
Von Januar bis Dezember 2020 wurden rund sechs Millionen Gäste (-28,6 Prozent) an das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern gemeldet, die etwa 27,7 Millionen Übernachtungen
(-18,6 Prozent) im Urlaubsland verbracht haben. Das sind knapp ein Fünftel weniger Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr. „2020 war ein turbulentes, kraftraubendes Jahr – nicht nur für den Tourismus, sondern für die gesamte Wirtschaft. Die Corona-Pandemie hat dabei tiefe Spuren hinterlassen. Dennoch: In den Monaten, wo Urlaub möglich war, wurde von den Gästen intensiv davon Gebrauch gemacht. Im sonst schon voll belegten August legte unser Land bei den Übernachtungen noch einmal um mehr als zehn Prozent zu, der September übertraf alle Erwartungen (+25,3 Prozent) und auch der Oktober war, trotz der beginnenden Reiseeinschränkungen, mit +11 Prozent ein goldener. Im bundesweiten Vergleich haben wir die geringste Verlustrate. Das ist die Statistik. In der Praxis kämpft die Branche aufgrund der Pandemie auch heute ums Überleben“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe.
Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Rein zahlenmäßig sind wir im Vergleich mit einem blauen Auge davongekommen, weil andere Bundesländer viel stärkere Rückgänge verzeichnen. Dennoch können diese Zahlen nicht über die aktuelle Lage hinwegtäuschen. Die Branche liegt am Boden, viele Unternehmer und Angestellte sind verzweifelt. Alle hoffen, dass der Zeitpunkt für schrittweise Öffnungen zu den Osterferien gekommen ist.“
Aus dem Ausland kamen im vergangenen Jahr insgesamt 116.511 Gäste (-57,6 Prozent) mit 520.310 Übernachtungen (-52,8 Prozent). Die Übernachtungszahlen in allen Reiseregionen des Landes waren gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufig. So verzeichnen vor allem die Küstenregionen, darunter die Mecklenburgische Ostseeküste (-22,5 Prozent) sowie die Insel Usedom (-21,5 Prozent) besonders große Rückgänge. Die geringsten Verluste gab es in der Mecklenburgischen Seenplatte (-11,1 Prozent). Im Bereich des Städtetourismus stellt sich die Situation noch drastischer dar: Hier weisen insbesondere die Hansestadt Rostock (-33,5 Prozent), die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg (-37,9 Prozent) und die Welterbestadt Stralsund (-39,4 Prozent) hohe Verluste auf. Bei den Unterkunftsarten haben insbesondere die Jugendherbergen (-57 Prozent) hohe Verluste zu verkraften. Dahingegen konnte der Campingbereich (+9,9 Prozent) als einziger sogar Übernachtungszuwächse verzeichnen, weil besonders hier die Hauptsaison mit der Zeit der Öffnung zusammenfiel.
Neue Hotels, Seebrücken und Resorts
Darüber hinaus werden auf der ITB Berlin NOW neue Projekte und Hotelbauten vorgestellt. So geht unter anderem das Ferienresort „Bades Huk“ in Hohen Wieschendorf bei Wismar in diesem Jahr an den Markt, und in Vorpommern entsteht das komplett barrierefreie Resort Stettiner Haff Altwarp. Darüber hinaus steht Gästen ab Frühjahr 2021 die neue Dünenpromenade im Ostseebad Boltenhagen zur Verfügung, und die Eröffnung der Seebrücke in Koserow mit einer Sitz- und Liegelandschaft ist für Ende Mai vorgesehen. Zudem stehen in Mecklenburgs größtem Ostseebad Kühlungsborn zwei Großprojekte auf dem Plan, zum einen der Ausbau des Hafenviertels hinter dem 2005 erbauten Bootshafen, zum anderen die Sanierung der mehr als 20 Jahre leerstehenden pittoresken Villa Baltic. Diese und weitere Neuerungen sind unter zu finden.
FUR Reiseanalyse 2021: MV ist zweitbeliebtestes Reiseland der Deutschen
Am Tag vor Eröffnung der ITB Berlin NOW ist die Reiseanalyse 2021 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) vorgestellt worden. Demnach ist Mecklenburg-Vorpommern das zweitbeliebteste Reiseland der Deutschen. „Ostsee grüßt Alpen – das bleibt dabei. Wir lassen Bayern in diesem Jahr mal den Vortritt. Platz zwei – wir sind Meister der Herzen und arbeiten weiter daran, dass das Ergebnis eher eine Ausnahme bleibt. Das ist unser Ansporn“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe.
Der Marktanteil Mecklenburg-Vorpommerns an den Haupturlaubsreisen der Deutschen ab fünf Tagen Dauer stieg von 5,1 Prozent (2019) auf 7,6 Prozent. Wolfgang Waldmüller: „Trotz Pandemie war Mecklenburg-Vorpommern das zweitbeliebteste Reiseland der Deutschen. Das freut uns natürlich sehr, und wir hoffen, der durch Veranstalter signalisierten hohe Nachfrage auch in diesem Jahr nachkommen zu können.“ Bayern führt die Liste der beliebtesten Reiseziele der Deutschen in diesem Jahr an. Ins Gewicht fiel dabei besonders, dass Bayern insgesamt mehr und in den Sommermonaten mehr freie Kapazitäten anzubieten hat. Dadurch konnte der Freistaat die überproportionale Nachfrage des vergangenen Sommers auffangen, von der ein erheblicher Anteil aus dem eigenen Bundesland kam. Bayern bot im Jahr 2020 durchschnittlich 602.000 Schlafgelegenheiten an, die Auslastung betrug rund 30 Prozent. MV wies rund 244.000 Schlafgelegenheiten mit einer Auslastung von 35,2 Prozent auf.
Mehr als 65 Millionen Euro für Hotellerie und Gastronomie / Weitere Unterstützung für Branche
Gastronomie und Beherbergung spielen in Mecklenburg-Vorpommern bei den Arbeitsplätzen und der Beschäftigung eine große Rolle. „Ergänzt durch den touristisch geprägten Einzelhandel zeigt sich, dass Einschränkungen bei den Reiseaktivitäten hier stärkere Folgen auslösen, als in anders geprägten Bundesländern. Fast jeder fünfte Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern – das sind 131.300 Erwerbstätige – hängt direkt oder indirekt mit dem Tourismus zusammen. Wir haben die Branche unterstützt, und wir unterstützen sie auch weiter“, so Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe.
Mit der Auszahlung der Soforthilfe wurde durch das Landesförderinstitut am 26. März 2020 begonnen. Im Bereich der Gastronomie und Hotellerie wurden rund 6.000 Anträge bewilligt. Rund 65,3 Millionen Euro sind ausgezahlt worden. „Das ist das bislang höchste Auszahlungsvolumen im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen im Land. Wir ergänzen die Corona-Hilfen des Bundes, um aus Landessicht bestehende wesentliche Lücken zu schließen“, sagte Glawe. (Dienstleistungen mit etwa 7.000 Anträgen / Volumen über 54 Millionen Euro; Handel mit rund 4.500 Anträgen / Volumen: rund 45 Millionen Euro).
Für die Beherbergungsbetriebe wurde beispielsweise von Landesseite ein Investitionsprogramm „Modernisierung für Beherbergungsbetriebe“ aufgelegt. 200 Anträge sind gestellt worden, das Bewilligungsvolumen beträgt 45,56 Millionen Euro.
Für Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe im Land wurde die „Starthilfe“ aufgelegt. Sie ist ein einmaliger Zuschuss zu den Wiederanlaufkosten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben in Höhe von fünf Prozent des Umsatzes aus dem November 2019. Bislang sind 1.401 Anträge im Rahmen der Starthilfe für Beherbergungsbetriebe gestellt worden. Davon sind 314 bewilligt und ausgezahlt worden. Das Auszahlungsvolumen beträgt hier 739.335 Euro. „Noch bis zum 31. März 2021 können beim Landesförderinstitut Anträge gestellt werden“, erläuterte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.
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03. Mär 2021
| Nr. 12
| Pressemitteilungen
Premiere: Mecklenburg-Vorpommern auf der digitalen Internationalen Tourismusbörse ITB Berlin NOW
Mit einer Reihe von neuen Angeboten präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern vom 9. bis zum 12. März auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin, der größten Reisefachmesse der Welt, die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie unter dem Titel ITB Berlin NOW erstmals digital und ausschließlich für Fachbesucher ausgetragen wird. Insgesamt haben sich mehr als 3.500 Aussteller aus 120 Ländern angemeldet und stellen ihr Angebot Reiseprofis aus aller Welt vor. Mit dabei sind neben dem Landestourismusverband auch 17 Austeller aus dem Nordosten, darunter touristische Verbände und Marketinggesellschaften, Städte wie Rostock, Schwerin, Greifswald und Wismar sowie Unternehmen wie das Deutsche Meeresmuseum, die Fleesensee Feriendorf GmbH oder die arcona Management GmbH.
„Die Internationale Tourismusbörse ist ein wichtiger Treffpunkt für die nationale und internationale Tourismusbranche. Es ist gerade wegen der Corona-Pandemie wichtig, Flagge zu zeigen und auf der ITB präsent zu sein. Mecklenburg-Vorpommern geht in diesem Jahr dabei neue Wege – komplett digital und in bewährter Stärke. Es ist unser aller Wunsch, dass das Hochfahren des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern gelingt, wenn die Infektionslage es zulässt. Die Präsentation auf der ITB ist und bleibt ein elementarer Baustein für unser Urlaubsland zu werben. Unsere touristischen Anbieter präsentieren innovative Urlaubsideen, attraktive Freizeitangebote und außergewöhnliche Tipps rund um die schönste Zeit des Jahres", betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe.
Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Die ITB Berlin NOW setzt in ihrer rein digitalen Ausführung ein Signal in Richtung Zukunft. Auf der Messe präsentieren wir unsere Ansätze und Anstrengungen für einen sicheren, nachhaltigen, gesunden und barrierefreien Urlaub im Nordosten.“
MV will mit digitaler Präsentation punkten
Mit den vier Themen Sicherheit, Nachhaltigkeit, Gesundheitstourismus und Barrierefreiheit präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern der touristischen Fachwelt. Dazu wurde eine interaktive Präsentation erarbeitet, die in Kürze unter für Teilnehmer der digitalen Messe abrufbar ist. Mit beispielgebenden Angeboten wie dem neuen Königsweg, eine schwebende Plattform, die im Nationalpark Jasmund errichtet wird, dem barrierefreien Resort Stettiner Haff, das dieses Jahr fertiggesellt wird, oder den Kur- und Heilwäldern im Nordosten, die der Erholung und Genesung in der Natur dienen, macht der Nordosten auf sich aufmerksam und tritt in den Austausch mit den Fachbesuchern.
Großen Nachfrage für die Saison 2021
Die bislang in diesem Jahr veröffentlichten Studien und Prognosen sind ein Indiz dafür, dass die Tourismusbranche auf eine hohe Nachfrage hoffen kann, sollte das Reisen innerhalb Deutschlands und darüber hinaus wieder möglich sein. Über die Hälfte aller Urlaubsreisen 2020 fand in Deutschland statt – so viele wie zuletzt in den 1970er Jahren. Zu dem Ergebnis kommt etwa die 37. Deutschen Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen. Demnach wählten 7,6 Prozent aller Reisenden den Nordosten als Haupturlaubsziel. Damit landete Mecklenburg-Vorpommern kurz hinter Bayern (10,8 Prozent) und Niedersachsen (8,9 Prozent).
Der größte Reiseveranstalter TUI sieht einen klaren Trend zum Urlaub im eigenen Land. „Urlaub in Deutschland ist in diesem Jahr gefragter denn je. In den Sommermonaten werden beliebte Unterkünfte wie beispielsweise die TUI Kids Clubs auf Rügen und Usedom schnell ausgebucht sein. Generell ist Mecklenburg-Vorpommern wieder die beliebteste Urlaubsregion unserer deutschen Gäste,“ sagt Gerald Schmidt, Leiter des TUI-Produktmanagements für Deutschland. 2020 gab es schon im Frühjahr einen Ansturm, wo seinerzeit vielerorts die Kapazitäten knapp wurden. „Rund 25 Prozent aller Deutschlandurlauber verbringen in Mecklenburg-Vorpommern ihre Ferien, Tendenz steigend“, so Schmidt.
Unter dem Titel „Was wird nach Corona? Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern im Recovery-Prozess“ findet die digitale Pressekonferenz des Urlaubslandes am 9. März um 10.00 Uhr als Livestream über die ITB-Plattform statt. Die Akkreditierung dafür erfolgt über die Messe Berlin.
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22. Feb 2021
| Nr. 11
| Pressemitteilungen
Umfrage unter Freizeit- und Erlebnisanbietern macht deren direkte Abhängigkeit vom Tourismusgeschehen sichtbar
Eine Umfrage des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV) unter rund 170 Freizeit- und Erlebnisanbietern, darunter Zoos, Erlebnisbäder, Natur-Informationszentren und Museen, zeigt die Relevanz von Urlaubern für deren Geschäftsgrundlage. Demnach waren in der Zeit vor der Corona-Pandemie rund 80 Prozent der Besucher Urlauber, nur 20 Prozent Einheimische. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Neben Hotels, Pensionen und Jugendherbergen sind alle anderen touristischen Bereiche in Mecklenburg-Vorpommern existentiell von der Krise betroffen. Auch für die Freizeit- und Erlebnisanbieter gilt, dass sie eine Öffnungsperspektive für Gäste aus anderen Regionen brauchen, um sich zu stabilisieren.“
Wirtschaftliche Lage existenzbedrohend
Die Lage, in der sich die Freizeit- und Erlebnisanbieter infolge des zweiten Lockdowns befinden, ist vergleichbar mit jener der Beherbergungsbetriebe: 51 Prozent sind derzeit auf staatliche Hilfe angewiesen; bei den Beherbergungsbetrieben sind es mit rund 60 Prozent noch etwas mehr. Von den Unternehmen, die staatliche Hilfe benötigen, gaben acht Prozent an, ihr Geschäft nicht mehr länger am Markt halten zu können, sollten weitere staatliche Hilfen ausbleiben. 28 Prozent gaben an, ihr Unternehmen nur noch bis Ende März führen zu können; 34 Prozent schaffen es bis Ende September. Ende des Jahres wären laut Umfrage drei Viertel aller Freizeit- und Erlebniseinrichtungen nicht mehr am Markt. Mehr als jeder dritte Mitarbeiter in dem Segment (36 Prozent) befindet sich in Kurzarbeit. Rund 35 Prozent schätzen ihre wirtschaftliche Lage als gefährdet bzw. als akut gefährdet ein. Nur jedes fünfte Unternehmen schätzt seine Lage als sehr sicher bzw. sicher ein.
Neustart-Konzept findet Anklang
Das am 22. Januar vorgelegte Neustart-Szenario für die Wiederbelebung des Tourismus, das von vielen Verbänden und den Handwerkskammern getragen wird, (vgl.:) trifft auf breite Zustimmung bei den Befragten. Demnach halten 81 Prozent eine stufenweise Öffnung für sinnvoll. 66 Prozent halten eine touristische Ampel in Bezug auf den Zielort – das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern – als geeignetes Mittel im Pandemie-Management, rund 71 Prozent erachten dieses in Bezug auf das Herkunftsland der Gäste als sinnvoll. Knapp 60 Prozent stimmen auch einer branchenspezifischen Teststrategie für den Tourismus zu, die als eine Brücke bis hin zur überwiegenden Immunisierung der Bevölkerung dienen kann.
Maßnahmen zur Besucherlenkung und deren Wirksamkeit
Mit einer Reihe von Maßnahmen zur Besucherlenkung haben sich 60 Prozent der Freizeit- und Erlebnisanbieter seit Beginn der Pandemie an die aktuelle Lage angepasst. Zu den Top 5-Maßnahmen gehörten die Begrenzung der Kapazitäten (62 Prozent), die Erfassung von Besucherzahlen (57 Prozent), Wegegebote für bestimmte Zielgruppen (44 Prozent), zentrale Informationsstellen (42 Prozent) sowie Informationen über die aktuelle Auslastung (41 Prozent). Bei der Frage der Wirksamkeit haben sich Maßnahmen zur Preisgestaltung, die Wegegebote für bestimmte Zielgruppen, zentrale Informationsstellen, die Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur und das Warteschlangen-Management als am effektivsten herausgestellt.
Gute Noten für das TMV-Krisenmanagement
Eine gute Note (2) gaben die Freizeit- und Erlebnisanbieter dem TMV-Krisenmanagement, das dafür Ende des vergangenen Jahres mit dem Sonderpreis des Deutschen Tourismusverbandes ausgezeichnet wurde. Jeder zweite Anbieter bezieht relevante Informationen die Corona-Pandemie betreffend beim Landestourismusverband. Damit ist der TMV neben den Behörden und der Verwaltung die zweitwichtigste Informationsquelle in der Krise.
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18. Feb 2021
| Nr. 10
| Neues aus den Regionen
850 Jahre Dom Schwerin
Mit einer Reihe von Gottesdiensten, Ausstellungen, Konzerten und Führungen feiert die Schweriner Domgemeinde noch bis zum 24. Oktober 2021 das 850-jährige Bestehen des Schweriner Doms, der zu den ältesten und größten Bauten der Backsteingotik gehört und mit einer Höhe von 117,5 Metern den höchsten Kirchturm in Ostdeutschland besitzt. Auf dem Programm stehen beispielsweise die Nacht der Chöre am 4. Juni sowie die monatlich stattfindende Themenführung „Juwelen des Domes“, in der Gäste Informatives über die mittelalterlichen Glocken, die Ruhestätte von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg, und viele weitere Sehenswürdigkeiten im Dom erhalten. Zusätzlich eröffnet am 14. Juni die Ausstellung „Herzen-Werkstatt“ im Dom, in der 25 künstlerische Arbeiten zu sehen sind, die sich mit dem weltlichen und geistlichen Sinnbild des menschlichen Herzens beschäftigen. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten markiert der 12. September – der Sonntag nach dem Tag der Domweihe vor 850 Jahren – für den ein Festgottesdienst mit der Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, geplant ist. Darüber hinaus werden unter dem Titel „Kirche heute“ Lesungen etwa mit der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff, dem EKD-Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen oder dem Publizisten Sebastian Kleinschmidt veranstaltet. Unter finden Interessierte das komplette Programm der Jubiläumsfeierlichkeiten.
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18. Feb 2021
| Nr. 10
| Neues aus den Regionen
FHG floating house GmbH baut wassertouristisches Angebot im Nordosten aus
Urlaub auf dem Wasser: Die FHG floating house GmbH investiert in zwei Standorte in Mecklenburg-Vorpommern. Zum einen errichtet das Unternehmen bis zum Mai 2021 eine neue Floating-House-Anlage am Saaler Bodden in Ribnitz-Damgarten mit einer Steganlage für sechs Hausboote und neun schwimmende Häuser, die am Steg festgemacht sind. Zusätzlich wird an dem Standort eine erhöhte Besucherplattform errichtet, die Gästen einen Ausblick über den Saaler Bodden bietet. Die Fertigstellung der gesamten Anlage, deren Bau rund zehn Millionen Euro kostet, ist für das Jahr 2022 geplant. Die Hausboote und schwimmenden Häuser am Saaler Bodden sollen schon in diesem Jahr vermietet werden. Zum anderen liefert die FHG floating house GmbH derzeit neun neue Hausboote an den bereits bestehenden Liegeplatz Peenemünde im Norden der Insel Usedom, die ebenfalls am Steg festgemacht sind, und vermietet diese ab Pfingsten 2021. Interessierte können unter die schwimmenden Häuser einsehen und mieten.
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18. Feb 2021
| Nr. 10
| Neues aus den Regionen
Regenbogen AG übernimmt Campingplatz auf der Insel Rügen
Die Regenbogen AG, die bisher 5 Ferien- und Campinganlagen in Mecklenburg-Vorpommern führt, übernimmt zum 1. März 2021 das Ostseecamp Suhrendorf auf der Insel Rügen. Damit ist Suhrendorf neben Göhren und Nonnevitz der dritte Standort der Regenbogen AG auf der Insel Rügen. Die zwölf Hektar große Anlage mit derzeit 250 Stell- und 160 Dauercampingplätzen sowie 50 Mobilheimen und liegt inmitten des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und ist aufgrund der flachen Gewässer des anliegenden Schaproder Boddens besonders bei Surf- und Kitesportlern beliebt. Zu den weiteren Angeboten des Platzes gehören unter anderem Freiluftküchen, ein Fahrradverleih, ein Restaurant und eine Surfschule. Zudem wird Kinderanimation angeboten.
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Weitere Informationen zu Camping in MV:
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