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18. Feb 2021
| Nr. 10
| Neues aus den Regionen
Ferien-Resort „Bades Huk“ eröffnet im Juni 2021
Am 1. Juni 2021 eröffnet das neue Ferien-Resort „Bades Huk“ nordwestlich der UNESCO-Welterbestadt Wismar. Seit Mai 2019 entstehen auf dem Gelände an der Wismarbucht, die als beliebtes Kite- und Surfgebiet gilt, insgesamt 77 Ferienappartements sowie ein Sauna- und Fitnessbereich. Die Lage des neuen Resorts bietet Gästen eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten an: In unmittelbarer Nähe befindet sich ein 18-Loch Golfplatz sowie die Marina Hohen Wieschendorf. Von dort aus können Gäste Segeltörns unternehmen oder sich im Stand-up-Paddeln versuchen. Darüber hinaus gibt es hier einen Strandkorb-Verleih, ein italienisches Restaurant sowie ein Eiscafé. Mit dem Wassertaxi erreichen Urlauber die Hansestadt Wismar oder die pittoreske Insel Poel. Interessierte können die Ferienwohnungen bereits unter einsehen und buchen.
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18. Feb 2021
| Nr. 10
| Neues aus den Regionen
Waldhexen und Waldolympiade
Mit sechs neuen Erlebnisangeboten macht der Verein Lewitz auf das gleichnamige Landschaftsschutzgebiet südöstlich der Landeshauptstadt Schwerin, das als größte zusammenhängende Wiesenlandschaft Deutschlands gilt, aufmerksam. So können Aktive beispielsweise bei einer sogenannten „Waldolympiade“ gegeneinander im Spurenlesen oder Holzstapeln antreten. Familien mit Kindern können an einer Führung mit einer Waldhexe entlang des Walderlebnispfades „Sagenhafte Lewitz“ teilnehmen und sich die Sagen- und Märchengestalten der Region näherbringen lassen. Darüber hinaus haben musikalisch interessierte Gäste die Möglichkeit, sich die Geschichte der Landschaft während einer Bootstour in Form von Liedern und Anekdoten erklären zu lassen. Alle weiteren neuen und bereits bestehenden Angebote sind in einer 28-seitigen Broschüre zusammengefasst, die Interessierte unter einsehen und herunterladen können.
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04. Feb 2021
| Nr. 9
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Februar (1) +++
Vom 2. Juli bis zum 13. August 2021 können Urlauber mit einer neuen Nachtzuglinie des Urlaubs-Expresses jeden Freitag von Basel bis zum Ostseebad Binz auf Rügen fahren. Der Zug fährt jeweils freitags um 20:06 Uhr in Basel los und kommt samstags um 10:39 Uhr in Binz an. Auf dem Weg hält der Zug unter anderem in Hamburg, Hannover und Frankfurt am Main. Die Züge verfügen über bequeme Liege- und Schlafwagen. An Bord sind Getränke sowie warme und kalte Speisen erhältlich. Ein kleines Frühstück am Platz ist bereits im Ticketpreis inklusive. Der Nachtzug besitzt ebenfalls einen Transportwagen, in dem gegen eine Gebühr Fahrräder mitgenommen werden können. Unter können ab sofort Tickets gebucht sowie der Fahrplan eingesehen werden.
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30. Jan 2021
| Nr. 8
| Pressemitteilungen
Doppelte Freude für MV: 10 Jahre UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder
Die Aufnahme von Teilen der Buchenwälder in den Nationalparks Müritz und Jasmund in die UNESCO-Weltnaturerbeliste jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Mal. Sie gehören zu den größten zusammenhängenden Buchenwäldern im baltischen Raum. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Der Welterbestatus adelt unsere geschützte Natur und macht sie gleichsam anziehend sowohl für ein nationales als auch für ein internationales Publikum. Natur erleben ist ein zentrales Reisemotiv unserer Gäste. Gerade im bevorstehenden Frühjahr, wo wir hoffentlich auch wieder Gäste begrüßen können, entfalten die Wälder einen unglaublichen Reiz.“
Die Internetseite Weltnaturerbe-Buchenwaelder.de bietet Naturbegeisterten schon jetzt Einblick in deren Schönheit. Zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen sind im Rahmen des Festjahres auf der Insel Rügen und in der Mecklenburgischen Seenplatte geplant. Wer etwa einen Blick auf die europäischen Geschwister der Jasmunder und Serrahner Buchen werfen möchte, der kann sich – nach der Wiederbelebung des Tourismus – etwa die Ausstellung „Die Buche – eine starke Europäerin“ im Kreidesaal des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL ansehen. Im Nationalpark Jasmund locken zudem eine Welterbeausstellung im UNESCO-Welterbeforum sowie ein Erlebnispfad durch den Wald und entlang der Kreideküste. Auch im Serrahner Teil des Müritz-Nationalparks informieren ein Lehrpfad und eine Ausstellung über die Alten Buchenwälder. Am 6. Juni, dem Tag der Nominierung, sind weitere Veranstaltungen, darunter Fotosafaris und geführte Familienwanderungen, geplant.
Hintergrund:
Zu den beiden UNESCO-Welterbestätten zählt ein 244 Hektar großer Abschnitt der Serrahner Buchenwälder im Müritz-Nationalpark, die zum Teil mehr als 200 Jahre alt sind. Aufgrund der Jagdleidenschaft der Mecklenburg-Strelitzer Großherzöge blieben die Wälder lange Zeit nahezu unangetastet. Die Holznutzung spielte eine untergeordnete Rolle, so dass ein aus heutiger Sicht wertvolles und fast einzigartiges Naturgebiet entstehen konnte. Der Buchenwald im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen, von dem 493 Hektar zum Welterbe gehören, ist mit 2.100 Hektar der größte zusammenhängende Buchenwald an der Ostseeküste. Er wurde wegen seiner unzugänglichen Lage an den Steilhängen nie forstlich genutzt.
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29. Jan 2021
| Nr. 7
| Neues aus den Regionen
Kunst und Kletterpark
Gute Aussichten für Aktive: In Schwaan, südwestlich von Rostock gelegen, soll bis zum Juni 2021 ein neuer Kletter- und Erlebniswald mit jeweils drei Erwachsenen- und Kinderparcours entstehen. Der Höhepunkt: die Seilbahn „Flying Fox“. Der 115 Meter lange Lift bringt Besucher vom Startpunkt über einen kleinen See auf eine Anhöhe zum Kletterpark. Neben den Parcours wird es auch ein 60.000 Quadratmeter großes Areal geben, auf dem Künstler in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Schwaan ihre Werke präsentieren können. Für alle, die sich lieber nicht in luftige Höhen begeben wollen, steht ein Sonneneck zur Verfügung, in dem auch kleine Snacks und Getränke erhältlich sind. Am Ufer des Sees sollen Strandkörbe aufgestellt werden sowie ein Rückzugsort mit Hängematten entstehen.
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29. Jan 2021
| Nr. 7
| Neues aus den Regionen
Neue Dünenvillen entstehen im StrandResort Markgrafenheide
Auf dem Areal des 2014 fertiggestellten StrandResorts Markgrafenheide entstehen derzeit sechs neue Dünenvillen, in denen jeweils bis zu sechs Erwachsene und zwei Kleinkinder Platz finden. Der Name ist Programm, denn die Ostsee ist nur einen Steinwurf entfernt. Die zweigeschossigen, jeweils 140 Quadratmeter großen Ferienhäusern sind mit jeweils drei Schlaf- und zwei Badezimmern, einem großen Wohnraum, einer Küche sowie einer großzügigen Terrasse und einem Balkon ausgestattet. Bereits am 20. Januar fand das Richtfest statt, und ab August 2021 sollen die neuen Objekte für Gäste zur Verfügung stehen. Unter können die Ferienhäuser bereits jetzt vorgebucht werden. Derzeit stehen Gästen im Strandresort insgesamt 63 Dünenhäuser und 72 Appartements, ein Wellness-Bereich, ein Indoor- und Outdoor-Spielplatz sowie verschiedene Restaurants zur Verfügung.
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29. Jan 2021
| Nr. 7
| Neues aus den Regionen
Das ist neu im Stadtgeschichtlichen Museum in Wismar
Mit zahlreichen Neuigkeiten will das Stadtgeschichtliche Museum Wismar Gäste nach dem Lockdown begeistern. So wurde unter dem Titel „Wismar Schwedisch“ ein neuer Ausstellungsbereich fertiggestellt, in dem die schwedische Herrschaft über die Hansestadt (1648 bis 1903) beleuchtet wird. Damit Gäste das Museum noch besser erkunden können, ist zudem ein Audioguide entstanden, der auf Deutsch, Englisch und für Menschen mit Seheinschränkung als Audiodeskription zur Verfügung steht. Für jüngere Gäste steht ebenfalls ein Audioguide zur Verfügung. Derzeit wird am „Gläsernen Museum“ gearbeitet, in dem Besucher Einblicke hinter den Kulissen des Museums bekommen. Unter gib es virtuelle Führungen durch die Ausstellungsräume.
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29. Jan 2021
| Nr. 7
| Neues aus den Regionen
WINSTONgolf Senior Open in Vorbeck
Golf-Elite in Mecklenburg-Vorpommern: Die WINSTONgolf Senior Open, das einzige Turnier der europäischen Senioren-Tour auf deutschem Boden, finden vom 16. bis zum 18. Juli 2021 auf dem WINSTONlinks-Golfplatz in Vorbeck bei Schwerin statt. Die neunte Auflage der Meisterschaft zählt mit einem Gesamtpreisgeld von 350.000 Euro zu den bedeutendsten Golfevents in der Altersklasse Ü50. Der Platz ist preisgekrönt: Bereits 2011 kürte das GOLF MAGAZIN die Anlage zum besten neuen und 2015 zum besten deutschen Golfplatz. 2019 erhielt der Platz beim „Golfplatz-TÜV“ des GOLF JOURNALS 83 von 100 möglichen Punkten und wurde damit zum besten Golfplatz Deutschlands gewählt. Der Golfplatz ist mit seinen bis zu zehn Meter hohen Dünen und seiner urwüchsigen Bepflanzung mit Ginster und Heidekraut den schottischen Dünenlandschaften am Meer nachempfunden.
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28. Jan 2021
| Nr. 6
| Pressemitteilungen
Branchenumfrage: Zweiter Lockdown vergrößert Sorgen der Tourismusbranche
Je länger der Lockdown, desto größer die Sorgen der Tourismusunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern: Wie die aktuelle Umfrage des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV) zeigt, hat sich der negative Trend bei der wirtschaftlichen Lage der Branche in den vergangenen Wochen weiter verstärkt. An der ersten TMV-Befragung dieses Jahres beteiligten sich mehr als 300 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen und Campingplätze. Demnach sind derzeit rund 60 Prozent der Unternehmen auf staatliche Hilfen angewiesen. Im November waren dies noch etwa 50 Prozent der touristischen Betriebe. Nur noch jedes fünfte Unternehmen (23 Prozent) schätzt seine wirtschaftliche Lage als sicher bzw. sehr sicher ein (vgl. November: 32 Prozent), 34 Prozent sind nach eigener Aussage gefährdet bzw. akut gefährdet (vgl. November: 27 Prozent). Mit einem Anteil von 53 Prozent befindet sich derzeit mehr als jeder zweite Mitarbeiter im Tourismus in Kurzarbeit – im November lag dieser Wert noch bei knapp 40 Prozent. Auf die Frage, wie lange die Befragten ihr Unternehmen noch durch die Krise führen können, erwägen fünf Prozent bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Geschäftsaufgabe, sofern nicht weitere Hilfen greifen. 45 Prozent können nach eigenen Angaben bis Ende März durchhalten, nur noch jeder fünfte würde sein Geschäft bis Ende Juni aufrechterhalten können. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Lage der Unternehmen verschlechtert sich trotz staatlicher Hilfen zusehends. Wir brauchen dringend eine Perspektive und haben auch deshalb ein Neustart-Szenario für den gesamten Tourismus erarbeitet und zum Vorschlag gebracht.“
Mehrheit der Branche hofft auf Öffnung zu Ostern / Steigende Nachfrage nach Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern erwartet
Hoffnungsschimmer: Rund 35 Prozent der Unternehmen erwarten für 2021 eine steigende Nachfrage nach Urlaub im Nordosten, sobald das Reisen wieder möglich ist. Für die Sommermonate Juni (38 Prozent) und Juli (45 Prozent) sind die Unternehmen aktuell bereits fast zur Hälfte ausgelastet. Die erwartete Auslastung liegt im Schnitt für Juni bei 72 Prozent sowie bei 85 Prozent für den Juli. Für das Frühjahr verzeichnen die Unternehmen wegen der unklaren Situation geringere Vorbuchungsstände: März 13 Prozent, April 21 Prozent, Mai 31 Prozent.
Die Mehrheit der Unternehmen (54 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern spricht sich für eine Öffnung zu Ostern aus. 28 Prozent für eine frühere Öffnung zum 15. März; elf Prozent wollen erst zum Mai an den Start gehen. Für den Wiedereinstieg in den Tourismus haben TMV und Dehoga MV am 22. Januar ein detailliertes Neustart-Szenario vorgelegt, das auf eine bestmögliche Skalierung zwischen Gesundheitsschutz und Wirtschaftlichkeit zielt und laut Befragung von der Mehrheit der Branche begrüßt wird. Es besteht aus einem Phasenplan für die stufenweise, geregelte Wiedereröffnung, einem Ampelsystem für infektionsbezogenes Handeln im weiteren Jahresverlauf, einem Ansatz für eine Corona-Teststrategie für den Tourismus sowie dem bereits im Dezember eingeführten „Siegel für mehr Sicherheit im Urlaubsland MV".
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22. Jan 2021
| Nr. 5
| Pressemitteilungen
Mit Weitsicht und Verantwortung: Tourismusbranche stellt Neustart-Szenario für 2021 vor
Wie im vergangenen Jahr, hat die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern frühzeitig ein konkretes, umfassendes und verantwortungsvolles Neustart-Szenario für 2021 vorgeschlagen, um dem für das Bundesland zentralen Wirtschaftszweig und den damit verbundenen Bereichen eine Öffnungsperspektive unter Wahrung des Gesundheitsschutzes zu geben. Mit einem Strategiekonzept, bestehend aus einem Phasenplan für die stufenweise, geregelte Wiedereröffnung, einem Ampelsystem für infektionsbezogenes Handeln im weiteren Jahresverlauf, einem Ansatz für eine Corona-Teststrategie für den Tourismus sowie dem bereits im Dezember eingeführten „Siegel für mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“, bereitet sich die Branche auf die Wiederbelebung des Tourismus nach dem Lockdown vor.
Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Gemeinsam mit dem DEHOGA MV haben wir ein lebendes Papier als Vorschlag erarbeitet, das Perspektiven für den gesamten Tourismus bietet und zugleich das Infektionsgeschehen, die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems und den Impfortschritt berücksichtigt. Es geht um die bestmögliche Skalierung zwischen Gesundheitsschutz und Wirtschaftlichkeit und um etwas Zuversicht in der aktuell nach wie vor schwierigen Situation. Es ist für den Tourismus und das Land wichtig, dass wir einen konkreten Weg aus dem Lockdown vorbereiten, so wie es jüngst auch Bund und Länder vereinbart haben.“ Der Ansatz aus Mecklenburg-Vorpommern könne dabei durchaus wieder beispielgebend für andere Branchen und Regionen sein. Mecklenburg-Vorpommern habe hier im vergangenen Jahr Maßstäbe gesetzt. Die Branche baue weiter auch auf die hohen Standards der aufgestellten Schutz- und Hygienemaßnahmen. Sicherheit stehe ganz oben.
Lars Schwarz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes / Landesverband Mecklenburg-Vorpommern (DEHOGA MV) fügte hinzu: „Die aktuelle Lage in der Branche ist absolut dramatisch. Die Unternehmen brauchen nach erneuten Zwangsschließungen von über elf Wochen jetzt dringend Zuversicht und Perspektive. Als Urlaubsland Nummer eins hat die Branche bereits Konzepte für sicheren Tourismus entwickelt, um wieder starten zu können, wenn die Infektionszahlen es zulassen. Mit dem Neustartkonzept legt die Branche ein lebendes Papier vor, und wir laden zur Diskussion und konstruktiven Mitarbeit ein.“
Das Phasenmodell umfasst fünf Phasen und befasst sich mit dem inzidenzwertabhängigen Reisen für verschiedene Personengruppen. Es beginnt mit ersten Öffnungen für Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern in den Bereichen Gastronomie und Einzelhandel (Phase 1a). Es folgen weitere regionale Dienstleistungsbereiche (Phase 1b). Erste Möglichkeiten des Übernachtungstourismus für Einheimische innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns könnten in Phase 2 nach frühestens vier Wochen in Phase 1 (a/b) möglich werden – unter der Voraussetzung weiter sinkender Infektionszahlen und Inzidenzen in MV. Erst ab Stufe 3 könnten im Zusammenhang mit einem dann möglicherweise bundesweit gelockerten Verbot touristischer Reisen auch Menschen aus anderen Bundesländern wieder nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, allerdings nur dann, wenn sie aus einer Region mit niedriger Inzidenz (< 50) stammen. Die Phasen 4 und 5 beschreiben weitere Lockerungen und Öffnungen. So könnte beispielsweise die Gastronomie länger aufmachen, weitere Einrichtungen und Veranstaltungsformate könnten öffnen und Gruppen- sowie in Phase 5 auch Tagesreisen aus anderen Bundesländern wieder möglich werden.
Das Phasenmodell verzichtet aufgrund der unklaren Infektionslage und -entwicklung bewusst auf ein konkretes Einstiegsdatum und eine festgelegte Dauer der Phasen. Dafür werden Richtwerte genannt. Voraussetzung für den Einstieg und den Übergang in eine weitere Phase sind entsprechende Inzidenzen, Intensivbettauslastungen und Impffortschritte. Bei einem idealen Verlauf der Phasen könnte eine weitgehende Normalisierung nach circa 13 Wochen und damit nicht vor Mitte/Ende Mai erreicht sein.
Die zeitlich und systematisch an das Phasenmodell für den Wiedereinstieg anschließende Corona-Ampel für den Tourismus schlägt das Handeln bei nach wie vor möglicher Infektionsdynamik mit schwankenden Inzidenzen in den Stufen Grün (Inzidenzwert 0 bis < 10), Gelb (10 bis < 35), Orange (35 bis < 50), Rot a (50 bis < 100) und Rot b (100 bis < 200) sowie Dunkelrot (ab 200) vor. Die zum Tourismus erarbeiteten Ansätze können sowohl in die MV-Ampel als auch den MV-Plan integriert werden. „Das Thema Reisen muss in die bestehende Corona-Ampel eingebaut werden. Gerade Mecklenburg-Vorpommern mit seinen starken Außenbeziehungen braucht klare Regeln dafür, ab welchem Inzidenzwert welche Einschränkungen für das Reisen gelten. Die überregionale Mobilität ist der entscheidende Faktor für Wirtschaftlichkeit in der Tourismusbranche und bildet ebenso die Grundlage für andere Bereiche wie den Einzelhandel, die Kultur oder die Veranstaltungswirtschaft“, erläuterte Wolfgang Waldmüller.
Ziel des Ansatzes einer branchenspezifischen Corona-Teststrategie für den Tourismus ist es, das Reisen und die Gesundheit von Gästen und Branchenmitarbeitern gerade in den Monaten abzusichern, in denen die überwiegende Impfung und Immunisierung der Bevölkerung noch nicht gegeben ist. Bis die bundesweite Impfstrategie für alle Gästegruppen, die nach Mecklenburg-Vorpommern reisen wollen, Wirkung zeigt, könnte das Reisen durch zusätzliche Corona-Tests in den Reiseregionen im Nordosten möglich gemacht und damit die zeitliche Lücke bis zum Impfschutz aller Reisenden geschlossen werden. Die Teststrategie setzt in erster Linie auf Schnelltests und ist angepasst an das Phasenmodell, in dessen Phase 4 sie einsetzen würde. Sie würde einer Ausweitung der aktuellen Bundes- und Landes-Corona-Teststrategie bedürfen und eine Testpflicht für Gäste aus Risikogebieten und Mitarbeiter in touristischen Betrieben vorsehen – nach Möglichkeit mit öffentlicher Unterstützung. Dabei sollten die Tests mit Hilfe der Branche – zum Beispiel durch Zugang zu medizinischem Fachpersonal oder der Qualifizierung von Mitarbeitenden – in öffentlichen und privaten Testzentren durchgeführt werden. Zu beachten wären neben den Kosten und dem Testpersonal auch die Kapazitäten an Schnelltests. Nach Hochrechnungen würden pro Monat mehrere Hunderttausend Corona-Schnelltests für das Urlaubsland MV nötig sein.
Darüber hinaus besteht das touristische Neustart-Konzept aus dem dreistufigen, kostenlosen „Siegel für mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“, das im Dezember des letzten Jahres eingeführt wurde und an dem sich derzeit rund 150 Unternehmen, darunter Hotels, Campingplätze, Jugendherbergen und Charterunternehmen beteiligen. Ziel ist es zum einen, die Akzeptanz und den verantwortungsbewussten Umgang mit den geltenden Schutzstandards für die Tourismusbranche MV weiter zu erhöhen. Zum anderen soll Gastgebern ein möglicher Weg für den Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten aufgezeigt werden. Unter www.mv-gegen-corona.de können sich Hoteliers und andere Quartiersanbieter sowie Gastronomen und Betreiber von touristischen Freizeiteinrichtungen für das Siegel bewerben. Teilnehmende Unternehmen übernehmen mit der Selbstverpflichtung noch mehr Verantwortung für die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitern gleichermaßen. Drei Varianten des Siegels stehen Anbietern zur Wahl: das so genannte „Basissiegel“, das „Siegel+“ sowie das „Siegel++“.
Das Strategische Konzept „Sicherer Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern“ für einen Neustart 2021 ist auf der Branchenplattform unter zu finden. Es ist ausdrücklich als Vorschlag und als lebendes Dokument zu verstehen.
Das Krisenmanagement des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV) und seiner Mitglieder während der Corona-Pandemie wurde Ende des letzten Jahres mit dem Sonderpreis des Deutschen Tourismusverbandes geehrt. Der Deutsche Tourismuspreis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen in der deutschen Reisebranche.
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