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05. Dez 2024
| Nr. 66
| Neues aus den Regionen
Dritte Auflage der Aktion Usedomer Inselglitzern
Bis Mitte Januar wird es nachts auf der Insel Usedom ein bisschen heller. Beim dritten Usedomer Inselglitzern erstrahlen zehn Seebäder durch hunderttausende LED-Lämpchen und locken Gäste auf die Urlaubsinsel. Auf Kurplätzen, Promenaden und Seebrücken sorgen beleuchtete Deko-Elemente und Buchstaben für weihnachtlichen Lichterglanz, berichtete die Marketingchefin von der Usedom Tourismus GmbH, Henriette Weitz.
Ein Element, das den teilnehmenden Seebädern Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Zempin, Koserow, Loddin/Kölpinsee, Ückeritz sowie Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck beim Inselglitzern gemein ist, ist der Schriftzug „I ❤️ Usedom“. Dabei ist in jedem Seebad an einem prominenten Platz ein überlebensgroßer beleuchteter Buchstabe beziehungsweise leuchtendes Zeichen aufgebaut. Im Ostseebad Heringsdorf werde eine Silhouette der Insel erstrahlen, wie Weitz sagte.
Rund um das Inselglitzern gibt es auch ein Gewinnspiel. „Die Gäste und auch die Bewohner der Insel sind in den sieben Wochen aufgefordert, die einzelnen Buchstaben des Schriftzugs ‚Usedom‘ zu finden, zu fotografieren und eine Kollage zu basteln“, sagte Weitz. Wer auch noch eine Schätzfrage beantwortet, nehme an einer Verlosung von Reisegutscheinen oder Sachpreisen teil.
Zum Einsatz kommen verschiedene Lichtelemente, wie Torbogen, Kugeln mit bis zu 3,50 Meter Durchmesser, Glocken und Tiere. Der Geschäftsführer der Firma FXdeco in Benz, Ingbert Völker, schätzt, dass seine Mitarbeiter und er inselweit mehr als 200.000 LED-Lämpchen installieren werden. So werde in Bansin ein 40 Meter langer Lichttunnel aufgebaut. In Koserow entstehe vor der neuen Seebrücke ein kleiner beleuchteter Tannenwald und am Seebrückenkopf leuchte einer der Buchstaben.
Wie die Sprecherin der Usedom Tourismus GmbH, Karina Schulz, hinzufügte, ist die Insel auch im Winter eine Reise wert. „Gerade jetzt im Winter ist das Klima besonders wohltuend.“ Sie empfahl beispielsweise Spaziergänge an den menschenleeren Stränden, wo die Aerosole ihre gesundheitsfördernde Wirkung entfalten können. Solche Wanderungen auch in den Küstenwäldern oder der Usedomer Schweiz in Kombination mit Aufenthalten in den Wellnessbereichen der Hotels seien gut für Körper und Seele.
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05. Dez 2024
| Nr. 66
| Wismar
Zu den Heringstagen nach Wismar
In der Hansestadt Wismar werden vom 15. bis 30. März 2025 die Wismarer Heringstage veranstaltet. Dabei werden Restaurants der Stadt spezielle Heringsspeisen und -menus anbieten und diese auf gesonderten Speisekarten ausweisen, sagte Anne Werth vom Hanseatischen Köcheclub Wismarbucht, der die Heringstage organisiert. Die Köche wollen damit auf die große wirtschaftliche Bedeutung des Herings für Wismar aufmerksam machen.
Schon im elften Jahrhundert segelten die Wismarer Fischer zur schwedischen Südwestküste (Schonen), um dort Heringe zu fangen. Zur Konservierung wurden die Fische gesalzen, um sie dann von Wismar aus nach ganz Europa zu exportieren. „Noch bis heute ist der Hering der bekannteste und am meisten verzehrte Speisefisch und in allen Meeren zu Hause“, sagte Werth. Er sei trotz der zurückgegangenen Fangquoten weiter der „Brot- und Butterfisch“.
Die Wismarer Heringstage beginnen am 15. März traditionell im Alten Hafen mit der Abholung des frisch angelandeten Herings. Die Fische werden von den zünftig gekleideten Mitgliedern des Köcheclubs auf hölzerne Karren geladen und durch die Altstadt bis zum Marktplatz gefahren, berichtete Werth. Sie werden dabei von einem Blasorchester und dem Schützenverein der Hansestadt begleitet. Auf dem Marktplatz angekommen, werden die Heringstage vom Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) eröffnet. Direkt im Anschluss starte das große Heringsbraten an den verschiedenen Ständen, zusätzlich werde ein Bühnenprogramm organisiert.
Jedes Restaurant in der Stadt sei aufgerufen mitzumachen, sagte Werth. Klassiker bei der Zubereitung seien gebratene Heringe mit Bratkartoffeln und Salat. „So wie es schon unsere Vorfahren gegessen haben.“ Genauso traditionell seien die eingelegten Heringe wie Matjes- oder Bismarckheringe.
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05. Dez 2024
| Nr. 66
| Neues aus den Regionen
WINSTONgolf bei Schwerin hat Deutschlands beste Golfanlage
WINSTONgolf östlich der Landeshauptstadt Schwerin verfügt über Deutschlands beste Golfanlage. Die Auszeichnung „Germany's Best Golf Course 2024“ erhielt der nach schottischem Vorbild angelegte WINSTONlinks Course jüngst auf der Atlantikinsel Madeira. Die Anlage hatte diesen Preis bereits drei Mal in Folge von 2020 bis 2022 bekommen. „Die diesjährige Auszeichnung bestätigt den unvergleichlichen Charakter des Platzes und das Engagement des gesamten Teams“, sagte die Direktorin von WINSTONgolf, Stefanie Merchel. Der Preis habe eine besondere Bedeutung, weil das Voting von Fachleuten der Golfbranche und von Golfern selbst erfolgte.
Wie Merchel weiter sagte, vereint der von den klassischen schottischen oder irischen „Linksplätzen“ inspirierte 18-Loch-Course sportliche Herausforderungen mit beeindruckender Natur und hat eine Handicapbeschränkung von 36. Dabei leite sich der Begriff „Linksplatz“ aus den Frühzeiten des Golfsports ab, als dieser auf dem Gelände zwischen Äckern und dem Küstenstreifen, dem sogenannten Linksland, betrieben wurde. Beim Anlegen von WINSTONgolf haben sich die Inhaber viele Details von diesen Landschaften abgeschaut und in die mecklenburgische Umgebung integriert. Ein wichtiges Detail der Anlage sei auch, dass mit einem 15-minütigen Startrhythmus viel Zeit für das genüssliche Spiel bleibt, sagte Merchel.
Neben WINSTONlinks können die Sportlerinnen und Sportler
Mit der Auszeichnung unter die Top-Golfplätze Europas habe WINSTONlinks seine ganz besondere Stellung auch auf internationalem Niveau bestätigt, sagte der Präsident des Golfverbands Mecklenburg-Vorpommern, Rüdiger Born. Der Platz sei damit ein Tourismusfaktor und positiver Imageträger für das ganze Bundesland. Mecklenburg-Vorpommern verfügt derzeit über 17 Golfanlagen, wobei die meisten Golfanlagen auch über angeschlossene Hotels verfügen und gut für Familien geeignet sind. „Das ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.“ Die meisten Plätze im Nordosten seien zudem vergleichsweise jung: „20 Jahre sind kein Alter für einen Golfplatz.“ Auch sei der Anteil ausländischer Gäste deutlich höher als in anderen touristischen Bereichen.
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04. Dez 2024
| Nr. 65
| Nebensaison
Branchenumfrage Weihnachten 2024: Kurz nochmal Hochsaison zum Jahresende
Der aktuellen Branchenumfrage des Landestourismusverbandes mit rund 250 teilnehmenden Unternehmen zufolge, erwarten die Beherbergungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern eine Auslastung von rund 82 Prozent. Dabei wird es in den touristischen Zentren eine Reihe von Betrieben geben, die vollständig gebucht sein werden. Zum Befragungszeitpunkt haben 29 Prozent der befragten Beherbergungsunternehmen bereits 100 Prozent Auslastung zu Silvester vermeldet. Zum Weihnachtsfest erwarten die Betriebe eine Auslastung von 42 Prozent. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Erfahrungsgemäß erreicht die Auslastung zu Silvester sehr hohe Werte, vielerorts legen sich die Gastgebenden ins Zeug und stricken Rundum-sorglos-Pakete. Auch die Weihnachtsmärkte ziehen Besucher an. MV wirkt vor allem zwischen Frühjahr und Herbst anziehend auf Gäste, spielt aber auch an den Feiertagen zum Jahresende eine große Rolle in den Köpfen vieler Menschen. Es wird kurz noch einmal Hochsaison in Mecklenburg-Vorpommern.“
Buchungsverhalten zum Jahresende / Preise zum Jahreswechsel gestiegen
In Bezug auf die Weihnachts- und Silvestertage ist der Großteil der Buchungen zum Befragungszeitpunkt (etwa einen Monat vor Weihnachten) bereits erfolgt. Während im Schnitt 19 Prozent der Buchungen bereits mindestens zwölf Monate im Voraus und 27 Prozent mindestens sechs Monate im Voraus erfolgen, werden im Schnitt 16 Prozent der Buchungen für die Feiertage 2024 maximal einen Monat vorab getätigt.
Zudem konstatieren die Unternehmen ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Gäste: So berichten zwei von drei Unternehmen, dass ihre Gäste (wesentlich) weniger Geld ausgeben. Nur zehn Prozent berichten von ausgabefreudigeren Gästen im Vergleich zum Vorjahr.
Die Preise zu Weihnachten/Silvester wurden den befragten Unternehmen zufolge um durchschnittlich knapp elf Prozent erhöht. Dabei vermeldete jedes zweite Unternehmen leichte Preissteigerungen (bis +15 Prozent), 24 Prozent meldeten deutliche Preissteigerungen von mehr als 15 Prozent. Fast jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) hat die Preise im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten. Vier Prozent haben die Preise im Vergleich zum Vorjahr gesenkt.
Jedes zweite Unternehmen ist zufrieden mit dem aktuellen Tourismusjahr / Weniger Familien mit Kindern unter den Gästen
Ein Blick auf die Zufriedenheit mit dem Tourismusjahr 2024 zeigt, dass die befragten Unternehmen zum größeren Teil zufrieden sind. So sind 50 Prozent mit dem Jahr 2024 (sehr) zufrieden, 21 Prozent bewerten das Jahr als mittelmäßig und 30 Prozent sind (sehr) unzufrieden mit dem Jahresverlauf. Im Vorjahr zeigten sich 51 Prozent (sehr) zufrieden und 29 Prozent (sehr) unzufrieden.
Schaut man auf die Bewertung verschiedener Kennzahlen im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr, so vermelden die befragten Unternehmen insbesondere gesunkene Erträge. Nur 19 Prozent können gestiegene Erträge vermelden, 27 Prozent vermelden gleichbleibende Erträge und mehr als jedes zweite Unternehmen (54 Prozent) gesunkene oder sogar stark gesunkene Erträge im Vergleich zum Jahr 2023. Bei den Umsätzen sieht die Einschätzung weniger negativ aus, was mit den insgesamt gestiegenen Kosten zusammenhängt.
Im Jahr 2024 waren nach Angaben der befragten Unternehmen weniger Familien mit Kindern unter den Gästen: So berichten 32 Prozent von weniger Familien. Über mehr Wiederholungs- und Stammgäste konnten sich hingegen in diesem Jahr mehr Unternehmen freuen, als über geringere Gästezahlen aus diesen Segmenten. So vermeldeten 24 Prozent der Befragten mehr Wiederholungsgäste und 21 Prozent vermeldeten mehr Stammgäste.
Einschätzung der Marktlage / Hohe Zufriedenheit der Gäste
Die Einschätzungen der aktuellen Marktlage für die Tourismusunternehmen ist dreigeteilt: So bewerten 35 Prozent der Unternehmen diese als (sehr) vorteilhaft, 36 Prozent als neutral und 29 Prozent als (sehr) herausfordernd. Die eigene wirtschaftliche Lage schätzt rund die Hälfte der Befragten (47 Prozent) als sicher oder sehr sicher ein, 34 Prozent bewerten sie als neutral und 19 Prozent sehen sich als gefährdet oder akut gefährdet an. Vier Prozent der befragten Unternehmen sind akut gefährdet. 2023 betrug der Anteil derer, die sich als akut gefährdet einstuften, ebenfalls bei vier Prozent.
Die Zufriedenheit der Gäste/Besucher wird von den Befragten insgesamt als hoch eingeschätzt. So empfinden 81 Prozent der befragten Unternehmen die Zufriedenheit ihrer Gäste/Besucher als hoch oder sehr hoch. Nur acht Prozent schätzen diese als niedrig oder sehr niedrig ein. Damit liegt die Einschätzung der Gästezufriedenheit auf dem gleichen Niveau der Vorjahre. Für am zufriedensten schätzen die Unternehmen in der Mecklenburgischen Seenplatte (90 Prozent sehr hohe oder hohe Zufriedenheit) und an der Mecklenburgischen Ostseeküste (84 Prozent) ihre Gäste ein; am niedrigsten fällt die Einschätzung auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (76 Prozent) aus.
Ausblick 2025 verhalten / Herausforderungen warten
Die Erwartungen für das Jahr 2025 sind bei den touristischen Unternehmen tendenziell eher verhalten. So erwartet etwa jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) steigende Umsätze, aber nur etwa jedes siebte Unternehmen steigende Erträge; 41 Prozent gehen von sinkenden Erträgen aus.
Auch bei den Gästezahlen insgesamt, der Anzahl der Familien mit Kindern sowie der Anzahl internationaler Gäste erwarten jeweils mehr Unternehmen Rückgänge als Zuwächse. Bei den Erstbesucheranteilen den Wiederholungs- und Stammgästen liegen die Erwartungen etwa auf Vorjahresniveau beziehungsweise etwas darüber.
Die Branche sieht für das kommende Jahr wiederholt eine Reihe von Herausforderungen: Insbesondere die Inflation und die allgemeinen Preissteigerungen (60 Prozent; vgl. 2023: 76 Prozent), die Energie- und Rohstoffpreise (53 Prozent; 2023: 60 Prozent), die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (35 Prozent, 2023: 30 Prozent), der Fach- beziehungsweise Arbeitskräftemangel (32 Prozent, 2023: 35 Prozent) sowie die Arbeits- und Personalkosten (32 Prozent, 2023: 29 Prozent) werden als die größten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Jahr benannt.
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29. Nov 2024
| Nr. 64
| Pressemitteilungen
Saison 2025: Neues aus dem Nordosten
„Von allen Fenstern aus sehen wir Wasser, lebendiges Wasser, das Schönste auf Erden", schrieb Hans Fallada in seinem Buch „Heute bei uns zu Haus“ über seine Zeit in Carwitz in der Feldberger Seenlandschaft. In der Tat strotzt das Urlaubsland nur so vor Wasserreichtum; 2.000 Küstenkilometer sind es und 2.000 Seen befinden sich im Land. Die Mecklenburgische Seenplatte beispielsweise ist gar Teil von . Da war es nur eine Frage der Zeit, bis ausgewiesene Wasserexperten Mecklenburg-Vorpommern als Reiseziel wählen. Nach Angaben des Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat erst kürzlich der Wassergott Neptun seine Ferien hier verbracht, festgehalten in Wort und Bild () im neuen Imagefilm. Der Film wurde mit der Agentur Molle&Korn umgesetzt. Neptun wird vom Schauspieler Christoph Franken verkörpert. Das Musikstück „Acquamarina“ ist von Erobique.
In der kommenden Saison finden Gäste im Urlaubsland viel Neues – meistens ist das Wasser nicht weit. So können Besucherinnen und Besucher auf der neuen und längsten Seebrücke Deutschlands im Ostseebad Prerow einen Spaziergang auf dem Meer genießen, die als UNESCO-Welterbestadt geadelte Landeshauptstadt Schwerin entdecken oder aus den neuen Bubble Tents am Schloss Krugsdorf am Stettiner Haff die Sterne beobachten. Hier und da erstrahlen auch historische Gebäude in neuem Glanz, zu dem mitunter Künstler von Weltrang beitragen. Die von Günter Uecker gestalteten Domfester in Schwerin etwa werden am 1. Dezember eingeweiht. Im Folgenden eine Auswahl an Neuem:
Erlebnis zwischen Land und Meer: Längste Seebrücke in Prerow eröffnet
Nach mehr als zweijähriger Bauzeit wurden am 16. Oktober im Ostseebad Prerow die neue Seebrücke und der dazugehörige Inselhafen eröffnet. Sie ist mit 720 Metern die längste Seebrücke im Ostseeraum. Im Inselhafen finden 40 Sportboote, drei Fischerboote und auch der Seenotrettungskreuzer Platz. Der Neubau war nötig geworden, weil der frühere Hafen für den Seenotrettungskreuzer, der Nothafen Darßer Ort, im Kerngebiet des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft liegt. Von der Dachterrasse auf dem Betriebsgebäude am Seebrückenkopf haben Gäste einen 360-Grad-Blick auf die Küste bis hin zur Insel Hiddensee. Eine zukünftige Fährverbindung von hier aus nach Klintholm auf der Insel Møn in Dänemark ist im Gespräch.
Greifswald: Galerie der Romantik soll 2025 eröffnen
Vorpommern macht einmal mehr als Ort der Romantik von sich reden. Ziel ist es, Greifswald dauerhaft als Caspar-David-Friedrich-Stadt und das Pommersche Landesmuseum als kulturellen Leuchtturm der Romantik im Norden zu etablieren. 2025 soll in diesem Kontext die Galerie der Romantik im Pommerschen Landesmuseum in der Hansestadt eröffnet werden. Hier sollen Werke des Malers, Grafikers und Zeichners Caspar David Friedrich gezeigt werden. Freuen können sich Besucherinnen und Besucher etwa auf eine Installation, bei der Friedrichs Gemälde, Lichtstimmungen und Aufnahmen der Inspirationsorte miteinander verschmelzen. In einem Grafikkabinett wird eine wechselnde Auswahl aus dem reichen Schatz von Friedrichs Zeichnungen, Aquarellen und Druckgrafiken sowie dem Konvolut der Geschwisterbriefe gezeigt. Nicht zuletzt geht es um den Menschen Caspar David Friedrich sowie um seine Zeitgenossen Philipp Otto Runge, Friedrich August von Klinkowström, Johan Christian Dahl und Carl Gustav Carus.
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Staatliches Museum Schwerin soll nach umfassender Sanierung im Oktober 2025 wiedereröffnen
2025 steht auch die Eröffnung des Staatlichen Museum Schwerin, zwischen Staatstheater und Schloss gelegen, an. In der neuinszenierten Sammlung wird Kunst aus mehreren Epochen von Cranach bis Duchamp präsentiert. Das Ausstellungskonzept wird kinder- und familienfreundlicher, digitaler, interaktiver und zudem barrierefreier. Die Sammlung Marcel Duchamp beispielsweise ist mit insgesamt 91 Werken eine der größten und bedeutendsten der Welt. Neu ist auch das Format „Gäste aus aller Welt“. Unter diesem Titel sollen in regelmäßigen Abständen herausragende Kunstwerke internationaler Museen gezeigt werden, unter anderem drei Gemälde von Rembrandt. Ein Bonbon für alle Gäste: Vier Jahre lang gibt es freien Eintritt ins Staatliche Museum, ermöglicht durch die Dorit & Alexander Otto Stiftung und das Land Mecklenburg-Vorpommern.
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Liturgische Indienststellung der von Günter Uecker gestalteten Kirchenfenstern im Schweriner Dom am 1. Dezember
Am 1. Dezember um 10:00 Uhr feiert die Schweriner Domkirchengemeinde die liturgische Indienststellung der vier von Günther Uecker gestalteten Kirchenfenster. Unter dem Titel „Lichtbogen“ entstanden jeweils zwei Fenster in der südlichen und nördlichen Kapelle des Querhauses des Schweriner Domes. Auf etwa 62 Quadratmetern werden künftig die insgesamt 130 Glasfelder in blauem Licht leuchten. Die Entwürfe auf Tuch hat das Team des Glasstudios Derix in Taunusstein in einem aufwendigen Verfahren auf Glas umgesetzt. Günther Uecker hat die Arbeiten begleitet und hat sein Kommen zur Einweihung zugesagt. Die Einweihung ist bereits die zweite ihrer Art: Erst im April dieses Jahres wurden die von Olafur Eliasson gestalteten „Fenster für bewegtes Licht“ im Greifswalder Dom im Rahmen eines Festgottesdienstes eingeweiht.
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Eröffnung des Aquarienrundgangs im Stralsunder MEERESMUSEUM
Für Einheimische und Gäste Stralsunds wird 2025 auch die Welt der tropischen Meere erlebbar: Im Frühjahr öffnet das traditionsreiche MEERESMUSEUM in der Stralsunder Altstadt seinen neuen Aquarienrundgang mit 31 Becken über die Lebensräume der Karibik, des Pazifiks und des Indischen Ozeans. Schon jetzt können die im Juli 2024 eröffneten neuen Ausstellungen im rundum modernisierten Museumsstandort des Deutschen Meeresmuseums besucht werden – dafür gilt aktuell der halbe Eintrittspreis.
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Kühlungsborn: Villa Astoria ist jetzt Boutique-Hotel
Die Villa Astoria in der Kühlungsborner Ostseeallee ist als Boutique-Hotel wiedereröffnet worden. Prämisse bei der Sanierung war, den Charme des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes authentisch in die heutige Zeit zu transportieren. Dabei sollten klassische Elemente beibehalten werden und der Luxus einer Villa wieder überall präsent sein. In 19 Suiten, die minimalistisch im skandinavischen Stil designt wurden, können Gäste zum Teil mit Ostseeblick ihre Ferien genießen. Im Dezember eröffnet das hauseigene Café, ein Restaurant soll im Frühjahr folgen.
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Binz: Eröffnung der Villa Esperance
Rund 100 Meter vom Binzer Strand entfernt eröffnet demnächst die Villa Esperance, das frühere Hotel Merkur. In der denkmalgeschützten Villa sind zehn Ferienappartements mit moderner und hochwertige Ausstattung entstanden. Ab Mitte Dezember sollen Gäste darin ihren Urlaub an der Binzer Bucht buchen können.
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A-ROSA betreibt Kurhaus Binz und Hotel Cerês am Meer
Die Häuser Cerês am Meer und das Kurhaus Binz haben neue Betreiber: Die DSR Hotel Holding hatte im November 2023 mit dem Hotel Cerês am Meer an der Binzer Strandpromenade das erste Haus ihrer neuen Submarke A-ROSA Collection präsentiert. Das Fünf-Sterne-Haus wurde zuvor privat geführt. Im Februar 2024 hat die DSR Hotel Holding zudem auch das Travel Charme Hotel Kurhaus Binz in die bestehende Marke A-ROSA integriert. Das Portfolio der DSR Holding umfasst derzeit 22 Hotels im deutschsprachigen Raum, davon sieben in Mecklenburg-Vorpommern.
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Schwerin: Aus Staatsbank wird Boutique-Hotel Tresor
Aus der ehemaligen Staatsbank der DDR im Zentrum der Landeshauptstadt Schwerin soll ein Vier-Sterne-Superior-Luxushotel mit dem Namen „Hotel Tresor“ werden. Aus den Büroräumen werden so Zimmer. Auch ein Restaurant, ein Bistro mit französischer Küche, und ein Café sind geplant. Insgesamt sollen 104 Zimmer entstehen, davon werden acht barrierefrei sein. Zudem sind drei Konferenzräume in den ehemaligen Direktorenzimmern mit dazugehöriger Suite vorgesehen. Das Haus entstand in den Jahren 1905 bis 1911; Mitte des nächsten Jahres soll es als Hotel fertiggestellt sein. Eigentümer und Betreiber ist die Cavallo Hotel GmbH unter Federführung der AHC International Consulting AG.
Rügen: Onda ist neuer Raum für Regionales, Handwerk und Esskultur in Putbus
In Putbus auf der Insel Rügen gibt es einen neuen Raum für Regionales, Handwerk und Esskultur: das Onda. Hier gibt es eine saisonale Speisekarte mit Gerichten, die den Geschmack der Insel Rügen auf den Teller bringen. So finden sich auf der Karte
Ostsee- Hering, Poseritzer Salami oder Mönchguter Lamm. Die gastronomische Leitung haben Maria Decker sowie der aus Neuseeland stammende Damon Budd aus Christchurch inne. Zudem wird im Onda mehr als nur ein Platz für kulinarische Genüsse geboten; es ist auch ein multifunktionaler Raum, der eine Backstube für das handgemachte Sauerteigbrot der Firma sowie einen Showroom für die individuell handgefertigten Lautsprecher vom Unternehmen vereint.
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THE RESET: Medizinisches Heilfasten im sanierten Schloss Groß Plasten
Nach einer Sanierung wurde das im Jahr 1751 erbaute Schloss Groß Plasten unter dem Namen „THE RESET“ als Fastenhotel wiedereröffnet. In dem Schloss, das sich nahe Waren (Müritz) in der Mecklenburgischen Seenplatte befindet, bieten der Arzt und Geschäftsführer Miguel Schleiss und die Innenarchitektin und Geschäftsführerin Doris Schleiss nicht nur klassische Heilfastenkuren, sondern auch Detoxkuren an. Auch ein kurzer Aufenthalt mit reduzierter Bio-Kost, die im nur für Gäste des Hotels zugänglichen Restaurant „THE RESET CULINARY ART“ serviert wird, ist möglich. Insgesamt gibt es 52 Zimmer, die sich sowohl im Hauptgebäude als auch im anliegenden Kutscherhaus befinden. Die Fastenkuren erfolgen unter ärztlicher Begleitung. Neben dem täglichen Bewegungsprogramm, den Kneippanwendungen und Entspannungsübungen gibt es besondere Anwendungen wie Ganzkörper-, Ayurveda- und Klangschalenmassagen. In Kürze wird zudem ein Spa-Bereich mit Pool, Sauna und einer Infrarotkabine fertiggestellt. Das Konzept wird durch Yoga-Retreats sowie einem Retreat zum Thema Frauengesundheit vervollständigt.
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Neue Übernachtungsmöglichkeit: Bubble Tents im Schloss Krugsdorf
Im Schloss Krugsdorf, am Rande des Naturparks Stettiner Haff gelegen, können Gäste eine besondere neue Übernachtungsmöglichkeit nutzen. Es werden Aufenthalte in zwei sogenannten Bubble Tents angeboten, bei denen es sich um kuppelförmige, transparente Zelte handelt, die durch einen konstanten Luftstrom stabil gehalten werden. Durch die transparente Folie ist ein freier Blick in den Sternenhimmel möglich. Die Tents stehen jeweils in abgeschirmten Wellness-Gärten mit Hängematte, Badefass, Solardusche und Sauna. Gäste können ihre Mahlzeiten entweder selbst in der Outdoor-Küche zubereiten, das Büfett im Schlosshotel buchen oder ein vom Gourmet-Koch Rainer Wolter zubereitetes Candle-Light Dinner genießen. Übernachtende erhalten zudem 50 Prozent Rabatt auf die Nutzung des anliegenden 18-Loch-Golfplatzes.
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Nachthimmel über Binz: Neuer „Sonne-Mond-und-Sterne-Pfad“ am Schmachter See
In Zusammenarbeit mit Diplom-Physiker Dr. Michael Danielides entsteht derzeit entlang des Spazierweges am Schmachter See in Binz der „Sonne-Mond-und-Sterne-Pfad“ mit zwölf Stationen. An allen Stationen befindet sich ein Polarsternpfeiler mit einer jahreszeitlich anpassbaren Sternenkarte zur Orientierung am Nachthimmel über Binz. Eine Informationstafel über das Sonnensystem, eine Übersichtskarte zum Verlauf des Pfades sowie eine Fotowand in der Nähe des Aussichtsturmes am Schmachter See führen zunächst in das Thema ein. Die Standortwahl für die Errichtung des „Sonne-Mond-und-Sterne-Pfades“ fiel nicht zuletzt durch die vergleichsweise geringe Lichtverschmutzung in diesem Bereich, was für das Beobachten von Himmelskörpern von Vorteil ist.
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Führungen und Veranstaltungen zum 100. Todesjahr von Gottlob Frege
Die Hansestadt Wismar ehrt den in Wismar geborenen Wissenschaftler und Begründer der modernen mathematischen Logik, Gottlob Frege, zu seinem 100. Todestag. Unter anderem wird eine Replik der Frege-Büste, die sich auf dem Areal der St.-Marien-Kirche befindet, im Stadtgeschichtlichen Museum SCHABBELL aufgestellt. Weiter wird es Führungen und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem phanTECHNIKUM und dem Gottlob-Frege-Zentrum an der Hochschule Wismar geben.
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Radisson mit Sauna und Sonnenterrasse entsteht in Rostock
Am Rostocker Stadthafen entsteht derzeit ein neues Haus der Marke Radisson. Die Eröffnung ist für 2025 geplant. Das neue Hotel in der Hansestadt soll über 195 Zimmer inklusive acht Serviced Apartments, sprich Zimmer mit vollausgestatteter Küche, jeweils in Vier-Sterne-Ausstattung verfügen. Gäste können sich zudem auf Meetingräume und zwei Restaurants freuen. Hier soll es unter anderem regionale Spezialitäten und lokales Bier aus der Marlower Brauerei geben.
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Neues Camping-Resort bei Stralsund
Im April 2025 eröffnet ein neues Resort in Groß Kordshagen: das Prima Camping Resort Boddenblick. Die Anlage bietet Stellplätze für fast 200 Wohnmobile oder Autos mit Dachzelt. Zudem gibt es dort 35 Tiny Houses, die zwischen 18 und 38 Quadratmeter groß sind. Darüber hinaus sollen insgesamt zehn Schlaffässer aus Holz mit Ladestationen für E-Autos und E-Bikes auf der Campinganlage entstehen. Die Neuruppiner Prima Gruppe ist Entwickler und Betreiber des Komplexes. Das gesamte Campingresort ist weitestgehend kontakt- und bargeldlos konzipiert. So gelangen Besucher beispielsweise bei der Ankunft dank einer bei der Buchung erhaltenen PIN digital in das Resort.
Weitere Informationen: oder in der Prima Resorts-App
Weitere Bilder zum Herunterladen:
, Foto: Schloss Krugsdorf HB GmbH
, Foto: Udo Tanske/Domförderkreis e.V.
, Foto: Maria Decker
, Foto: ART+COM
, Foto: Guido Werner
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25. Nov 2024
| Nr. 63
| Pressemitteilungen
Caspar-Kekse und Gespensterwald-Geister: Weihnachtsgeschenke aus Mecklenburg-Vorpommern
Wer sich etwas Urlaubsstimmung in die weihnachtliche Wohnung holen möchte, kann aus einer Fülle von regionalen Produkten wählen, die in Mecklenburg-Vorpommern hergestellt werden. So erinnert der Gespensterwald-Geist etwa an die letzte Radtour durch den besonderen Wald in Nienhagen an der Mecklenburgischen Ostseeküste und das Keksebacken wird mit einem Caspar-David-Friedrich-Motiv noch ein bisschen romantischer. Hier eine Auswahl von Produkten aus dem Urlausland, bei deren Anblick oder deren Genuss gleich wieder Urlaubsstimmung aufkommt.
Holundersaft: Vitamin-Cocktail aus Kühlungsborn
Der alten Heilpflanze Holunder wird gemeinhin eine wohltuende Wirkung zugesprochen. Reich an Vitamin C und Antioxidantien soll sie zudem auch eine entzündungshemmende Wirkung haben. Familie Panckow aus Kühlungsborn am Rande des größten mecklenburgischen Ostseebades besitzt eine Holunderplantage und verkauft den Saft der Pflanze unter der Eigenmarke „Beerenwerk“ in Bio-Qualität. Demnächst soll auch ein Hofladen auf ihrem Gut entstehen.
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Kunsthandwerk: Nussknacker im nordischen Stil
Auf dem Wismarer Weihnachtsmarkt, der vom 25. November bis zum 22. Dezember geöffnet ist, können Einheimische und Gäste ein besonderes Weihnachtsgeschenk erwerben. Der Kunsthandwerker Heinz-Michael Krätzel fertigt Nussknacker im nordischen Stil an. Statt des klassischen Holzsoldaten entstehen so selbst gedrechselte und bemalte Figuren in Form von Piraten, Fischern und Wikingern.
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Caspar-Kekse zum Weihnachtskränzchen
Wer im Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auch die Weihnachtstage mit einer Anmutung des Romantikers versüßen, nämlich mit Keksen in Form des Wanderers, angelehnt an das Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“. Zu haben sind die passenden Ausstechformen beispielsweise in der Greifswald-Information am Markt. Weitere Geschenke mit Bezug zu Friedrich, zum Beispiel Seifen aus der Siederei im Geburtshaus des Malers, gibt es im dortigen Caspar-David-Friedrich-Zentrum.
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Gedrechselte Holzkunst aus der Mecklenburgischen Seenplatte
In Wesenberg an der Mecklenburgischen Seenplatte stellen Max Strack und Luzi Graf in einer in diesem Jahr neu eröffneten Gläsernen Manufaktur Holzkunst her. In der „Maxluzi GmbH“ entstehen dabei unter anderem von Hand gedrechselte, hauchdünne Holzlampenschirme, Kleinmöbel sowie Accessoires. Interessierte können die als Geschenk geeigneten Kunstwerke vor Ort oder im Online-Shop erwerben. Wer den Herstellungsprozess selbst beobachten möchte, kann direkt in der Gläsernen Manufaktur zusehen.
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Bühnenstücke unterm Baum – Theater- und Konzert-Events verschenken
Kulturliebhabern kann man mit einem Konzertabend in Geschenkpapier gewiss zum Fest eine Freude machen. Tickets können sich Schenkende zum Beispiel schon jetzt für die beiden Sommerkonzerte im Rahmen der Schlossfestspiele in der Landeshauptstadt Schwerin sichern. Für ausgewählte Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern startet der Vorverkauf am 29. November 2024; und ein Geschenk für Jazz-Fans gibt es ab dem 1. Dezember 2024. Dann beginnt ebenfalls der so genannte Early-Bird-Verkauf für das Festival „See more Jazz“ in der Hansestadt Rostock, bei dem unter anderem der Pianist Sebastian Gahler und das Iiro Rantala Trio auf der Bühne im Rostocker Zoo zu erleben sind.
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Weihnachtskaffee aus Wismar
Die Wismarer Kaffeerösterei „fika.“ produziert jedes Jahr einen neuen weihnachtlichen Kaffee. Die Benennung der Rösterei, in der ausschließlich handgerösteter Spezialitätenkaffee hergestellt wird, stammt von dem schwedischen Brauch „Fika“, bei dem in einer Pause vom Alltag eine Tasse Kaffee getrunken wird. Der diesjährige „Julkaffe“ (deutsch: Weihnachtskaffee) stammt aus Uganda und enthält Aromen von Schokolade, Dattel und Nelke. Der Kaffee kann vor Ort in der „kaffeebar“ in der Wismarer Altstadt gekauft sowie im bestellt werden.
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Gespensterwald-Geister aus Nienhagen
Im Ostseebad Nienhagen befindet sich einer der wohl eindrücklichsten Wälder Mecklenburg-Vorpommerns: der Gespensterwald. Die ungewöhnlichen und bisweilen bizarr anmutenden Formen der Bäume ziehen viele Besucherinnen und Besucher an. Die aus Thüringen stammende und ins Ostseebad gezogene Familie Mehlhorn fertigt unter anderem Gespensterwald-Geister aus Buchenholz an. „Der kleine Geist lebt in unserem schönen Gespensterwald und wacht über die Pflanzen und Tiere. Er passt auf uns Menschen auf, dass wir achtsam mit der Natur umgehen“, heißt es auf der Verpackung. Auch Weihnachtspyramiden mit dem Warnemünder Leuchtturm oder dem auf der Insel Hiddensee sind im Online-Shop erhältlich.
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Ökowertpapier Waldaktie verschenken
Ein besonderes Geschenk für Naturliebhaber finden Interessierte unter . Dort ist der Kauf von Ökowertpapieren, insbesondere Waldaktien möglich. Der Online-Shop wurde im Auftrag des „Kompetenzzentrums Ökowertpapiere – Zukunft durch naturbasierte Lösungen“ im Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, Ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommerns initiiert. Mit dem Erwerb von Waldaktien im Wert von je zehn Euro können Gäste die Neuaufforstung einer Flächeneinheit von mindestens einem Quadratmeter in Mecklenburg-Vorpommern und damit den Aufbau von Klimawäldern unterstützen. Die Waldaktie war ursprünglich eine gemeinsame Idee des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, des damaligen Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes sowie der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen: , Klimawälder im Überblick:
Marzipankreationen aus der Hansestadt Stralsund
In der Hansestadt Stralsund befindet sich das Stralsunder Marzipanhaus im Hotel am Jungfernstieg. Dort werden unter anderem weihnachtliche Marzipankreationen in Form von Weihnachtsbäumen und -glocken, mit dem Stralsunder Stadtwappen versehene Marzipantaler sowie Marzipantafeln mit Apfel-Zimt-Geschmack zum Verkauf angeboten. Die Mandelspezialitäten können auch online bestellt werden. Zudem kann auch ein Erlebnis verschenkt werden: Im Marzipanhaus ist die Teilnahme an einem möglich, bei dem Gäste eigene Marzipantaler herstellen und ein so genanntes Marzipan-Diplom ablegen können.
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Erholung verschenken
Auszeit im Tiny-House, beim Yoga-Retreat oder in der Stadt – die Lieben werden sich freuen über einen schön verpackten Urlaub unter dem Weihnachtsbaum. Ideen gibt es unter , etwa für Aufenthalte mit Yogakursen im „Naturresort Park Am See“ am Tollensesee oder im „Quartier Carpe Diem“ im Ostseebad Prerow. Minimalisten unter den Beschenkten können beispielsweise im Tiny House mit Panoramafenster im neuen Ahoi-Camp in Canow in der Mecklenburgischen Seenplatte abtauchen. Für Städte-Fans eignet sich zum Beispiel ein Aufenthalt im UNESCO-Weltkulturerbe; diesen Status führen seit diesem Jahr drei Städte im Land: Wismar, Stralsund und die Landeshauptstadt Schwerin.
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Das Wismarer Glücksschwein
Ein Vierbeiner, der Glück bringen soll und sowohl zu Weihnachten als auch zu Silvester ein schönes Mitbringsel ist: In der UNESCO-Welterbestadt Wismar verkaufen Patrick und Petra Folkersma das Wismarer Glücksschwein. In ihrem Landen an der Schweinsbrücke gibt es das besondere Souvenir, das durch klare, einfache Linien im skandinavischem Stil besticht, in mittlerweile vielen Varianten, darunter in Gold, Silber und Kupfer, erhältlich. Die Idee zur Herstellung des Glücksschweines kam den Inhabern beim Beobachten der Gäste, die über die Schweinsbrücke direkt vor ihrem Laden spazieren. Diese streicheln die Bronzeskulpturen in Form von Schweinen, die sich auf den Brückenköpfen befinden, und erhoffen sich dadurch Positives.
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Weitere Informationen zu den Weihnachtsmärkten zwischen Ostseeküste und Seenplatte gibt es in der Veranstaltungsdatenbank des Landestourismusverbandes unter .
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21. Nov 2024
| Nr. 62
| Pressemitteilungen
Tourismusakzeptanz in Mecklenburg-Vorpommern gestiegen
Dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern liegen die Ergebnisse der repräsentativen Einwohnerbefragung zur Tourismusakzeptanz und Lebensqualität mit neuen Schwerpunkten und differenzierteren Fragen vor. Gemessen wurde dabei der sogenannte Tourismusakzeptanz-Saldo. Dieser gibt auf einer Skala von -100 bis +100 an, wie die Bevölkerung die Auswirkungen des Tourismus auf den Wohnort (TAS-W) und sich persönlich (TAS-P) wahrnimmt. Im Jahr 2024 liegt er mit +44 Punkten für den Wohnort (2023: +38 Punkte) und +35 Punkten für die persönliche Bewertung (2023: +23 Punkte) höher als im Vorjahr. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern zunehmend als wertvoller Beitrag zur Lebensqualität und Identifikation wahrgenommen wird.
Demnach liegt MV bundesweiten Vergleich auf Rang 22 von 79 untersuchen Destinationen und über dem Bundesdurchschnitt (TAS-W +42). Bei der Betrachtung des persönlichen Akzeptanzwertes schneidet Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls gut ab und liegt auf Rang 8 von 79 untersuchten Destinationen (Bundesdurchschnitt: TAS-P von +20). Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Der Tourismus wird inzwischen von mehr Menschen in Mecklenburg-Vorpommern auch persönlich als Bereicherung wahrgenommen. Die Studie zeigt, dass Einwohnerinnen und Einwohner die Vorteile des Tourismus erkennen und die damit verbundenen Angebote sowie das Gemeinschaftsgefühl in ihrem Wohnort schätzen. Das bestärkt uns, unsere Bemühungen für einen Ausgleich der Interessen von Tourismus, Einheimischen und Natur konsequent fortzusetzen.“ Die Befragung wurde im Auftrag des Tourismusverbands Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Tourismusforschung an der Fachhochschule Westküste durchgeführt und spiegelt die Ansichten von 851 repräsentativ ausgewählten Einwohnerinnen und Einwohnern wider.
Wahrnehmung der Lebensqualität auf Vorjahresniveau
Ein zentraler Aspekt der aktuellen Studie ist die Wahrnehmung der Lebensqualität in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt stufen 49 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner ihre eigene Lebensqualität als (sehr) hoch ein. Der Wert liegt damit auf dem Vorjahresniveau. Während sich die Wahrnehmung einer hohen Lebensqualität kaum verändert hat, ist die Wahrnehmung einer niedrigen Lebensqualität um fünf Prozentpunkte gesunken.
44 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner sind mit den Wohnkosten und dem Einkommen zufrieden, während die Zufriedenheit mit den Kosten für den täglichen Bedarf auf 37 Prozent gestiegen ist, aber immer noch auf einem niedrigen Niveau liegt. Besonders hoch ist die Zufriedenheit mit den Naherholungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten in der Natur, die 78 Prozent der Befragten als positiv bewerten. Gleichzeitig zeigen 48 Prozent Zufriedenheit mit dem Angebot an Restaurants und Cafés, was den Wert gastronomischer Angebote für die Lebensqualität unterstreicht.
Allerdings gibt es auch Bereiche, in denen die Zufriedenheit gesunken ist, wie bei der Verkehrsinfrastruktur, die nur 44 Prozent als positiv einschätzen (vgl.: 2023: 54 Prozent). Neuere Aspekte wie die Zufriedenheit mit Märkten und Großveranstaltungen/Events haben hingegen 44 Prozent beziehungsweise 43 Prozent erreicht, während nur 35 Prozent mit klimaanpassenden Maßnahmen und 23 Prozent mit Initiativen zur Zwischennutzung leerstehender Gebäude zufrieden sind.
Die Studienergebnisse wurden erstmals nach SINUS-Milieus eingeteilt, wobei große Unterschiede in der Lebensqualität deutlich wurden: Besonders hoch schätzten demnach Menschen aus den postmateriellen, neo-ökologischen und konservativ-gehobenen Milieus ihre Lebensqualität ein. In diesen Gruppen ist die Lebensqualität der Studie zufolge signifikant höher als im Durchschnitt, wohingegen nur 18 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner aus dem so genannten prekären Milieu und 39 Prozent aus dem nostalgisch-bürgerlichen und traditionellen Milieu eine sehr hohe Lebensqualität angaben.
Drei Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner wollen in Entscheidungen über touristische Entwicklungen einbezogen werden
Ein Schwerpunkt der Studie bestand darin, die Wahrnehmung der Einwohnerinnen und Einwohner bezüglich ihres Mitspracherechts und der Informationsweitergabe zu touristischen Entscheidungen tiefer zu untersuchen. So erachten 59 Prozent der Befragten Informationen über touristische Entscheidungen als wichtig, während 45 Prozent angeben, mit den bereitgestellten Informationen zufrieden zu sein. Das Mitspracherecht bei Entscheidungen über den Tourismus ist für 47 Prozent von Bedeutung, 31 Prozent sind mit dem Status quo zufrieden. Politische Bemühungen zur Förderung des Tourismus finden 61 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner wichtig, wobei die Zufriedenheit hier nur bei 33 Prozent liegt.
Mehr als 75 Prozent der Befragten geben an, dass sie regelmäßig in Entscheidungen über touristische Entwicklungen einbezogen werden möchten – etwa durch Einwohnerbefragungen zu Projekten wie Hotelansiedlungen oder der Weiterentwicklung von Tourismuskonzepten. Auch Informationsveranstaltungen sind für 62 Prozent der Befragten ein wichtiges Mittel, um mehr Einblicke in die Tourismusentwicklung zu erhalten. Besonders Lokalzeitungen würden von 63 Prozent der Bevölkerung als bevorzugtes Informationsmedium genannt. „Der Wunsch nach mehr Mitsprache und Informationen unterstreicht, dass die Zusammenarbeit zwischen Tourismus, Politik und Bevölkerung eine hohe Relevanz für die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner hat. Es ist entscheidend, die Bedürfnisse der Bevölkerung ebenso ernst zu nehmen und zu respektieren wie die Wünsche der Gäste. Nur wenn wir die Belange aller berücksichtigen, können wir eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung im Tourismus gewährleisten, die sowohl Einheimischen als auch Gästen zugutekommt“, sagte Woitendorf.
84 Prozent der Befragten leben sehr gern in ihrem Wohnort / Einheimische sind gern MV-Botschafter
Untersucht wurde auch die Wohnortattraktivität und -verbundenheit. 84 Prozent der Befragten gaben an, sehr gern im eigenen Wohnort zu leben. Diese positive Einstellung spiegelt sich auch in der Wahrnehmung wider, dass 75 Prozent der Teilnehmenden das Gefühl haben, „sie selbst sein zu können“. Zudem fühlen sich 71 Prozent als Teil ihrer Gemeinschaft, was die soziale Verbundenheit unterstreicht. Zusätzlich zeigt sich, dass 57 Prozent der Befragten, wenn Gäste ihren Wohnort besuchen, daran erinnert werden, dass sie in einem besonderen Ort leben, was die Wertschätzung der eigenen Umgebung verstärkt. Über die Hälfte (54 Prozent) möchte anderen von den Vorzügen ihres Wohnorts erzählen und sieht hier auch Möglichkeiten zur eigenen engagierten Mitgestaltung. Dazu Dr. Sabrina Seeler, Lehrkraft an der FH Westküste und Vorstandsmitglied im Deutschen Institut für Tourismusforschung (DI Tourismusforschung): „Einheimische in Mecklenburg-Vorpommern fühlen eine hohe Verbundenheit und Identifikation mit dem eigenen Wohnort, die durch den Besuch von Gästen weiter gestärkt werden können. Insbesondere in Orten mit einer hohen Tourismusintensität fühlen sich Einheimisch an die Besonderheiten des eigenen Wohnorts durch den Besuch von Gästen erinnert und wollen anderen davon berichten, was der eigene Wohnort zu bieten hat – Tourismus kann somit als identitätsstiftender Faktor verstanden werden.“
Ein leichter Anstieg zeigt sich auch im Stolz der Einwohnerinnen und Einwohner: 69 Prozent sind stolz darauf, in ihrem Wohnort zu leben, ein Anstieg von zwei Prozentpunkten im Vergleich zu 2023. Dies trägt dazu bei, dass sich 67 Prozent der Befragten am glücklichsten fühlen, wenn sie in ihrem Wohnort sind. Der Wohnort wird für 65 Prozent der Teilnehmerinnen als Lieblingsort empfunden, und 63 Prozent berichten von einer starken Verbundenheit zur Gemeinschaft – ein Anstieg von neun Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. „Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Identifikation mit dem Wohnort und stärkt die positive Wahrnehmung des Tourismus als Teil des Gemeinschaftslebens. Unternehmen wie Bio 24 aus Poppendorf etwa, die mit Projekten wie ‚Kochen und Backen gegen Einsamkeit‘ und dem Verkauf von regionalen Produkten in einem Dorfladen punkten, tragen zu bei, dass Menschen die Qualität ihres Lebens und ihren Wohnort schätzen. Das Engagement für einen achtsamen und gemeinschaftsstärkenden Tourismus soll auch zukünftig Priorität in der Tourismusentwicklung haben“, sagte Woitendorf.
Mehr Wertschätzung für Mitarbeitende im Tourismus gewünscht / Aktionen für Einwohnerinnen und Einwohner stark nachgefragt
Die Einwohnerinnen und Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns haben sich in der Studie ebenfalls für konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur Wertschätzung des Tourismus ausgesprochen. Für 80 Prozent sei die Anerkennung der Arbeit von Mitarbeitenden im Tourismus eine wichtige Maßnahme, um die Tourismusakzeptanz zu fördern. Weitere Prioritäten lägen in der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs (78 Prozent) sowie in exklusiven Angeboten und Veranstaltungen, die speziell für Einheimische gestaltet werden (73 Prozent). 42 Prozent sprechen sich in diesem Zusammenhang für eine Begrenzung der Bettenzahl aus, was laut Woitendorf zeige, dass auch die Bevölkerung eher auf qualitative Maßnahmen setzt, um die touristische Entwicklung zu unterstützen.
In MV gibt es erste Initiativen, bei denen Einheimische direkt von touristischen Angeboten profitieren: „Die Aktionen oder , bei denen Einheimischen oder Mitarbeitenden Vorteile gewährt werden, zeigen, wie gezielte Initiativen zur Verbesserung der Tourismusakzeptanz und zum Miteinander beitragen können“, sagte Woitendorf.
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18. Nov 2024
| Nr. 61
| Pressemitteilungen
Landestourismusverband veranstaltet ersten Qualitätstag MV
Am 18. November veranstaltet der Landestourismusverband mit seinen Partnern in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen den ersten Qualitätstag Mecklenburg-Vorpommern mit dem Titel „Ausgezeichnete Betriebe im Fokus“. Ziel ist es, Teilnehmende an touristischen Qualitätsinitiativen zu würdigen. Insgesamt gibt es mehr als 2.000 Inhaber von touristischen Qualitätssiegeln und Teilnehmende an Klassifizierungssystemen. 617 davon wurden in diesem Jahr neu oder re-zertifiziert. Zur Auszeichnungsveranstaltung in Rövershagen werden rund 200 Teilnehmende erwartet, die die Ehrungen entgegennehmen.
Dazu Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit: „Der Qualitätstag zeigt, dass wir jede Menge ausgezeichnete Betriebe in unserem Tourismusland MV haben – vom Hotel bis zum Hausboot und zur Touristeninformation. Das Ziel ist eine weitere Qualitätssteigerung im touristischen Angebot unseres Bundeslandes und das Motto für die kommenden Jahre ‚Klasse statt Masse‘. Mit dem Fokus auf Qualität verschafft sich Mecklenburg-Vorpommern langfristig einen Wettbewerbsvorteil. Die ausgezeichneten Anbieter gehen mit gutem Beispiel voran – die Siegel schaffen Transparenz und sind Ausdruck der hohen Qualität des Angebots.“
„Die Qualitätssiegel und Zertifikate stehen in erster Linie für Verlässlichkeit. Sie sind ein verbrieftes Qualitätsversprechen an den Gast und aus dem touristischen System nicht wegzudenken. Das große Teilnehmerfeld über alle Regionen und Branchenbereiche hinweg dokumentiert eindrücklich: Viele Unternehmen im Land denken und arbeiten nach vorn“, sagte Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Diese Siegel und Zertifikate erhalten die Ausgezeichneten
Im Rahmen des Qualitätstages wird unter anderem das Siegel „Qualitätsmanagement Familienurlaub (QMF)“ an 84 Anbieter beziehungsweise Orte übergeben, die 2024 erfolgreich zertifiziert wurden und sich durch Familienfreundlichkeit auszeichnen. Insgesamt sind somit 105 Betriebe im Urlaubsland QMF-zertifiziert.
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Weiterhin werden 56 Zertifikate des ebenfalls bundeseinheitlichen Siegels „Reisen für Alle“ (RfA) verliehen, das für geprüfte Barrierefreiheit steht. Insgesamt tragen 140 Unternehmen/Anbieter/Orte im Nordosten das Siegel.
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Neun Tourist-Informationen erhalten in diesem Jahr die i-Marke, das vom Deutschen Tourismusverband entwickelte und geführte Qualitätssiegel für diese Service-Einrichtungen. Landesweit tragen es inzwischen 38.
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Vier Anbieter erhalten das Siegel „Bett+Bike“ mit dem insbesondere Radurlauberinnen und Radurlauber angesprochen werden sollen. Insgesamt tragen 158 Häuser im Nordosten dieses vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club initiierte Siegel.
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Zehn Anbieter erhalten das Siegel „ServiceQualität Deutschland“, das vom Deutschen Tourismusverband entwickelt wurde. Im Rahmen dieses Qualitätsmanagementsystems werden insbesondere die internen Prozesse und Serviceketten beleuchtet, etwa Kontaktpunkte mit Gästen. Insgesamt gibt es 14 Anbieter im Nordosten, die dieses Siegel tragen.
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452 Anbieter erhalten eine DTV-Klassifizierung für ihre Ferienwohnung, ihr Ferienhaus, Tiny House oder Hausboot, das in fünf Kategorien (Sterne) verliehen wird. 1.559 Ferienobjekte (Stand 11/24) gibt es derzeit mit dieser Klassifizierung in Mecklenburg-Vorpommern.
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Darüber hinaus werden drei Unternehmen gewürdigt, die sich als Qualitätsgastgeber der Initiative Wanderbares Deutschland angeschlossen haben und damit die Bedürfnisse von Wanderern stärker in den Blick nehmen. Insgesamt gibt es fünf Unternehmen, die sich an dieser Qualitätsinitiative beteiligen.
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Ein Anbieter erhält schließlich das bundeseinheitliche Siegel „Angelurlaub MV – Geprüfte Qualität“, das für anglerfreundliche Unterkünfte steht. Insgesamt gibt es zehn anglerfreundliche Unterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern.
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Größte Dichte an touristischen Qualitätssiegeln auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst
Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gibt es im Vergleich der Reiseregionen im Urlaubsland die größte Dichte an Teilnehmenden an touristischen Qualitätsinitiativen. So gibt es dort acht QMF-Zertifizierte (mit Zingst und Dierhagen allein zwei familienfreundlich zertifizierte Tourismusorte), drei Tourist-Informationen, die die i-Marke tragen dürfen, sowie einen hohen Anteil an DTV-Klassifizierten (141).
In der Region Mecklenburg-Schwerin beispielsweise wurde das Bernsteinschloss Wendorf (ab 2025 Familotel Bernsteinreiter Schlossresort) erstmals zertifiziert. In der Mecklenburgischen Seenplatte bekommt Kuhnle Tours für seine ersten „teilweise barrierefreien“ Hausboote eine Auszeichnung. Die Mecklenburgische Ostseeküste besticht durch die meisten QMF-zertifizierten Betriebe (2024: 20), die Insel Rügen macht mit Glowe, dem zweiten Ort in MV, der nach „Reisen für Alle“ zertifiziert wurde, von sich reden, und auf der Insel Usedom gibt es ebenfalls viele familienfreundliche Beherbergungsbetriebe. In Vorpommern gilt die Devise „Doppelt hält besser“. Demnach sind dort gleich drei Betriebe mit zwei Qualitätssiegeln (QMF und RfA) ausgestattet: das Ozeaneum, das Resort Stettiner Haff und das Haus Wildtierland Gehren.
Rahmenprogramm mit Piano-Referent Martin Klapheck und DTV-Produktmanagerin Annik Bedey
Auch das Rahmenprogramm hat es in sich: Freuen können sich Teilnehmende auf Martin Klapheck, der ein ungewöhnliches Format für seine Keynote wählt, nämlich ein Piano-Referat. Klapheck zählt zu den angesagtesten Sprechern in Deutschland und verknüpft darin, wie der Name vermuten lässt, Sprache mit Musik. Inhaltlich geht es um Chancen, Motivation und die Hinwendung zu Positivem. Zudem gibt es ein Grußwort des Stellvertretenden Vorsitzenden des Landestourismusverbandes und Mitglied des Landtages, Wolfgang Waldmüller, und einen Impuls unter dem Titel „Qualitätstourismus in Deutschland: Der Schlüssel zu hochwertigen Reiseerlebnissen“ von Annik Bedey, der Produktmanagerin für die Initiative „ServiceQualität Deutschland“ des Deutschen Tourismusverbandes.
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13. Nov 2024
| Nr. 60
| Insel Rügen
+++ Meck-Pomm Short News November +++
Internationale Ehrung: Die Route der Norddeutschen Romantik, die von Wolgast über Greifswald bis zum Kap Arkona auf der Insel Rügen führt, ist der einzige deutsche Radweg unter den drei Nominierten der „Cycle Route of the Year 2025“ in den Niederlanden. Die Auszeichnung ist eine Initiative der Fahrrad- und Wanderurlaubsmesse „Fiets en Wandelbeurs“, die von „Hicle Events“ veranstaltet wird. Die nominierten Routen wurden auf Kriterien wie Beschilderung, Straßenbelag und eventuelle Verkehrsbehinderungen überprüft. Die Route der Norddeutschen Romantik wurde in diesem Jahr durch den Tourismusverband Vorpommern im Rahmen des geförderten Projektes „250 Jahre Caspar-David-Friedrich“ von 54 Kilometern auf 286 Kilometer erweitert. Die Themenroute folgt den Inspirationsorten des in Greifswald geborenen Malers der Romantik, Caspar David Friedrich. Radelnde können auf dem Weg den Königsstuhl und die Klosterruine Eldena bei Greifswald besichtigen. Der Gewinner wird am 14. Februar während der Messe „Fiets en Wandelbeurs“ in Utrecht bekannt geben.
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05. Nov 2024
| Nr. 59
| Pressemitteilungen
Vorstoß in Sachen Barrierefreiheit: Glowe als zweiter Ort in Mecklenburg-Vorpommern nach „Reisen für Alle“ ausgezeichnet
Glowe auf der Insel Rügen hat als zweiter Ort in Mecklenburg-Vorpommern die Auszeichnung „Tourismusort Barrierefreiheit geprüft“ erhalten. Das Ostseebad wirbt damit explizit um Gäste mit Einschränkungen, ältere Besuchende sowie Familien mit kleinen Kindern. Voraussetzung dafür ist die Zertifizierung von mindestens zehn touristischen Angeboten (Mindestanforderung abhängig von Größe des Ortes) nach „Reisen für Alle“, der bundesweit gültigen Kennzeichnung für Barrierefreiheit, sowie die Entwicklung von drei so genannten Urlaubsinspirationen, die Gästen und Einheimischen barrierefreie Erlebniswelten vor Ort aufzeigen. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Es freut mich, dass sich die Verantwortlichen im Ostseebad Glowe auf den Weg gemacht haben, ihr Angebot in Richtung Barrierefreiheit zu qualifizieren und auch überprüfen zu lassen. Das passt hervorragend zur landesweiten Strategie, das Urlaubsprodukt Mecklenburg-Vorpommern ständig weiterzuentwickeln, um neue Verkaufsargumente liefern zu können und damit wettbewerbsfähig zu bleiben.“
Insgesamt können Gäste in Mecklenburg-Vorpommern aus 140 Orten, Einrichtungen, Angeboten und so genannten Urlaubsinspirationen wählen, die nach „Reisen für Alle“ zertifiziert sind. Lizenzgeber für das Zertifizierungssystem ist seit dem 1. Januar 2024 die Bayern Tourist GmbH. Woitendorf verwies zudem eindrücklich darauf, dass die zertifizierten Anbieter nicht für alle Formen von Einschränkungen Offerten vorhalten können. Woitendorf empfahl deshalb das Portal , bei dem alle Teilnehmenden am Zertifizierungssystem mit detaillierten Informationen zu ihrem Angebot angezeigt werden, sodass sich Interessierte vorab über die Gegebenheiten eingehend informieren können.
„Barrierefreiheit und der zentrale Zugang zu Informationen darüber ist in unseren Augen ein wichtiges Thema. Es geht hierbei nicht nur um Menschen mit Behinderungen, sondern auch um ältere Menschen oder Familien mit kleinen Kindern. Der Marktanteil dieser Zielgruppe wird durch die demografische Entwicklung immer mehr zunehmen. Wir möchten sowohl unsere Gemeinde als auch die wunderschöne Natur rund um Glowe für alle erlebbar machen. ‚Reisen für Alle‘ gibt diesen Menschen Planungssicherheit für den bevorstehenden Urlaub. Wir freuen uns sehr über die Zertifizierung und wollen weiterhin an diesem Thema arbeiten“, sagte Roland Drossel, Leiter des Betriebes gewerblicher Art in der Gemeinde Ostseebad Glowe.
Das sind die zehn barrierefreien Angebote und die drei Urlaubsinspirationen in Glowe
Zu den Zertifizierten im Ostseebad, die sich auf besondere Weise für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, Seh- und Hörbehinderung oder kognitiver Beeinträchtigung engagieren, zählen der Kurpark Glowe, der Kurplatz Glowe, der Yachthafen Glowe, das Strandcafé „De Dünn“, die Ferienwohnung Albert-Inn, die Ferienwohnung „MeerOstseeZeit“, das Haus „Zur Schaabe Gasthaus & Pension“, die Tourist-Information Glowe, die Ostseehalle sowie das Café 80.
Drei so genannte Urlaubsinspirationen, die das Angebot zertifizierter Anbieter in sich vereinen, sollen Gästen je nach Reisemotiv das Stadterlebnis erleichtern. Diese sind überschrieben mit „Kurpark & Meer“, „Sport & Kultur“ sowie „Mit dem Handbike unterwegs“. Die offizielle Übergabe der Urkunde „Tourismusort Barrierefreiheit geprüft“ an Glowe erfolgt am 18. November im Rahmen einer Veranstaltung in Rostock unter dem Titel „Qualitätstag MV: Ausgezeichnete Betriebe im Fokus“. Am Qualitätstag rückt der Landestourismusverband das Thema Qualität im Urlaubsland ins Blickfeld.
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