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Der Binzer Rettungsturm von Ulrich Müther, auch „Ufo“ genannt

18. Feb 2019

| Pressemitteilungen

Reportage: Mondäne Vergangenheit – Elegante Moderne

Villa Haiderose, Haus Klünder, Villa Meeresgruss – die Liste dieser Bäderstil-Häuser mit ihren reich verzierten, schneeweißen Fassaden ließe sich (fast) endlos fortsetzen. 1318 erstmals als „Byntze“ urkundlich erwähnt, war das berühmte Ostseebad zunächst eine Ansammlung von Gehöften mit Landwirtschaft und Fischfang. Bis Wilhelm Malte I., Fürst zu Putbus, 1780 das kleine Örtchen für 18.000 Taler kaufte. Um 1900 kamen vermehrt Interessenten nach Binz, kauften Grundstücke und beauftragten ihre heimischen Architekten mit dem Bau von Villen, Hotels und Pensionen. „So entstand die Bäderarchitektur – eine Mischung aus ganz vielen Baustilen mit Einflüssen aus allen Teilen Deutschlands und über die Grenzen hinaus“, erzählt Heike Nessler auf einem Spaziergang entlang der Binzer Strandpromenade. Die gebürtige Rüganerin ist familiär eng mit der Entstehungsgeschichte des Seebades verbunden. Ihr Großvater Fritz Nessler war der letzte Architekt des Fürsten Malte zu Putbus, Wilhelm Malte II. Wen wundert es, dass die 52-Jährige ebenfalls diese Laufbahn einschlug. 2015 wurde ihr Büro in Lauterbach mit der Instandsetzung des ehemaligen Rettungsturms beauftragt, eines der populärsten Werke des Binzer Baumeisters Ulrich Müther. Die am südlichen Ende des Strandes gelegene weiße Betonkapsel ähnelt einem übergroßen Stielauge, das im Schutz der Dünen den Strand in alle vier Richtungen immer im Blick hat. Die großen Fensterfronten und zentimeterdünnen Wände des futuristischen Bauwerks lassen beim Betrachter ein Gefühl der Leichtigkeit entstehen, das perfekt mit der unendlichen Weite des Himmels und des Meeres harmoniert. Den Grundstein für die extravaganten und filigranen Hyparschalenkonstruktionen legte der „Landbaumeister von Rügen“, wie Müther sich selbst nannte, in den 1960er-Jahren. Schnell wurden sie zu einem begehrten Exportgut: Bauwerke in Polen, Libyen, Kuba und Finnland tragen seine unverwechselbare Handschrift. Doch in keiner anderen Region gibt es so viele Hyparschalenbauten von ihm wie auf Rügen – 12 außergewöhnliche Bauwerke zeugen von seiner Schaffenskraft. „Normalerweise baue ich ja neu, aber Ulrich Müther hat mich sehr interessiert“, erzählt Heike Nessler beim „Aufstieg“ in das Stielauge, heute eine der Außenstellen des Binzer Standesamtes. „Es gibt keine Normen für das, was Müther gemacht hat. Seine Formen und seine ganze Herangehensweise sind unkonventionell und genauso sind wir auch bei der Sanierung vorgegangen, damit diese wunderbare Luftigkeit erhalten bleibt.“ Luftigkeit – das ist das, was Inselbewohner lieben. Und die Freiheit am und auf dem Meer. Heike Nessler zieht es deshalb regelmäßig aufs Wasser, mit Surfbrett oder Stand-up-Paddel-Board. Frischen Wind um die Nase gibt es auch an einem ihrer Lieblingsorte, dem „Adlerhorst“ im Naturerbe Zentrum Rügen in Prora. Auf der 40 Meter hohen Aussichtsplattform angekommen, erkennt man bei guten Sichtverhältnissen sogar die Kirchturmspitzen von Stralsund. „Von hier oben sieht man, wie sich die Natur verändert – jeden Tag. Wir Architekten können die Zeit gewissermaßen anhalten und in Beton gießen. Das ist ein Privileg.“ Für die Sanierung des „Alten Forsthauses Prora“ und den Neubau des Umweltinformationszentrums zu Füßen des Baumwipfelpfades hatte sie die Bauausführung vor Ort übernommen. „Und dort“, Heike Nessler zeigt Richtung Ostsee, „liegt das ehemals geplante KdF-Bad Prora. Das 4,5 Kilometer lange Gebäude-Ensemble erlebt nach wechselvoller Geschichte eine Auferstehung als moderner Wohn- und Urlaubsort.“ „So, und jetzt zeige ich euch, wo es den besten Fisch gibt“, sagt Nessler, während sie auf ihr Fahrrad springt. Ihr Ziel ist die Fischräucherei Kuse an der Strandpromenade 3 in Binz. Ein Familienbetrieb in vierter Generation und die letzte Strandfischerei im Ort. Die duftenden, goldbraunen Spezialitäten aus dem Buchenholz-Räucherofen sind weit über Binz hinaus bekannt. Mit einer Tüte Sprotten und einer Flasche Sanddorn-Limonade in der Hand setzt sich Heike Nessler in den Strandkorb, schließt die Augen und atmet durch. „Mein Ruhepol.“ Vor ihr schimmern die weißen Villen von Binz, hinter ihr erstreckt sich die Weite der Ostsee, in den Ohren das sanfte Plätschern der Wellen – da ist man doch gern auf einer Insel. Ein Leben lang. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Kirchgessner) (Quelle: TMV/Kirchgessner) (Quelle: TMV/Kirchgessner) (Quelle: TMV/Kirchgessner) (Quelle: TMV/Kirchgessner)

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Aus dem Wassersport machen Hugo und Niclas natürlich allzu gerne einen Wettkampf.

15. Feb 2019

| Pressemitteilungen

Reportage: Binz auf Rügen – Fantastische Ferien für die ganze Familie

„Wetten, ich bin schneller wieder am Strand als du?“, fragt Hugo und lässt das Paddel übermütig von der einen Seite seines Surfbretts auf die andere gleiten. Dabei verliert er kurz das Gleichgewicht – und fällt mit einem lauten Platsch ins Wasser. „Ich krieg dich trotzdem noch!“, sagt er trotzig, als er wieder auftaucht. Doch Niclas hat das Ufer schon fast erreicht. „Nie im Leben!“, ruft er und kann diesen Punkt des Brüder-Turniers für sich verbuchen. Mama Elke und Papa Michael haben es sich unterdessen im Strandkorb gemütlich gemacht und Buch und Zeitung ausgepackt. „Das wird eine erlesene Urlaubszeit“, sagt Elke und lacht. „Die beiden haben so viel Energie, deshalb kommen wir sehr selten zum Schmökern.“ Ihren Blick hebt sie nur hin und wieder, um das Szenario zu genießen: Ihre Kinder haben die Stand-up-Boards gegen Kajakboote getauscht und fahren auf der ruhigen Ostsee der Sonne entgegen, links und rechts erstreckt sich der lange Binzer Strand und über ihr kreist neugierig eine Möwe. „So könnte es doch eigentlich immer sein“, sagt Michael lächelnd und gräbt seine nackten Füße in den Sand. Überraschung des Tages: Kindersegeln in Marina Lauterbach
Ungläubig betrachten Niclas und Hugo die kleinen Boote, auf denen stolz ein richtiges Segel thront. „Damit dürfen wir fahren? Jetzt?“, fragt Niclas schließlich begeistert. „Du musst nur die hier anziehen und schon geht’s los“, sagt Segellehrer Robert aus der Wasserferienwelt in Marina Lauterbach, die etwa 14 Kilometer südwestlich von Binz zu finden ist, und reicht ihm eine leuchtend rote Schwimmweste. Nach einem motivierenden High-Five und einer kurzen theoretischen Einweisung sitzen Niclas und Hugo in ihren Nussschalen und konzentrieren sich auf die Anweisungen, die Robert von seinem Boot aus gibt: „Jetzt das Segel nach links ziehen – Nein, das andere links! – Kopf runter! – Genau so!“ Es dauert nicht lange, bis die Brüder die wichtigsten Kniffe raushaben und ihre Boote selbstbewusst lenken. Als sie nach einer Stunde wieder am Steg anlegen, leuchten ihre Wangen genauso rot wie die Westen. „Das war der Hammer!“, ruft Niclas seinem Papa zu. „Dürfen wir morgen noch mal?“ Mit dem Rasenden Roland durch Raum und Zeit
Mit einem lauten Rattern und einer großen Dampfwolke kündigt sich der Rasende Roland an. Der Anblick der dampflokbetriebenen Schmalspureisenbahn begeistert Elke und Michael genauso wie ihre Kinder: Die schwarze Lok mit den grünen Waggons scheint direkt aus der Vergangenheit hier am Bahnhof Lauterbach Mole einzufahren. Und tatsächlich: Schon seit 1895 verbindet sie die Seebäder auf Rügen. Als die Familie mit gemütlichen 30 km/h nach Binz fährt, bleibt genügend Zeit, um vom Segelabenteuer auf der Ostsee zu erzählen und sich jedes Mal über das laute Pfeifen der Lok zu freuen. „Wer hat noch Energie?“, fragt Michael, als sie am Kleinbahnhof Binz aus dem Rasenden Roland aussteigen. „Ich!“, ruft Niclas und hebt die Hand. „Ich auch!“, sagt Hugo. „Dachte ich mir schon“, lacht Michael und schlägt zielstrebig den Weg zum Schmachter See ein. Während Mama und Papa die Seepromenade entlangspazieren, erkunden die Brüder die Geräte des fitalParcs, messen am Doppelbarren ihre Kräfte und balancieren über zwei knapp über dem Boden gespannte Seile. Als die Sonne schon tief am Himmel steht, geschieht das Unfassbare: „Mama, ich bin müde!“, sagt Niclas. „Ich auch“, gibt Hugo zu. Elke und Michael zwinkern sich zu und haken sich lachend bei ihren Kindern ein. Schließlich fragt Niclas: „Können wir schlafen, damit dann ganz schnell wieder morgen ist?“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss) (Quelle: TMV/Krauss) (Quelle: TMV/Krauss)

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Der Titel des neuen Urlaubsmagazins

11. Feb 2019

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Neues Urlaubsmagazin für Mecklenburg-Vorpommern

Beeindruckende Bilder und spannende Geschichten: Das neue Jahresheft des Landestourismusverbandes „Mecklenburg-Vorpommern – Das Magazin für ihren Urlaub zwischen Ostsee und Seenplatte 2019“ informiert auf 98 Seiten über Urlaubsmöglichkeiten im Nordosten. Mit einer Printauflage von 1,63 Millionen Exemplaren ist das Magazin samt thematischer Zeitschriftenbeileger für Aktiv-, Genuss- und Familienurlauber als Schlüsselkommunikationsinstrument in die touristische Jahreskampagne eingebunden. Die gedruckte Variante wird durch digitale und interaktive Magazine inklusive Videos und Fotostrecken ergänzt. Im Urlaubsmagazin präsentieren sich rund 35 touristische Anbieter und Partner, darunter alle Regionen des Landes sowie die größeren Städte. So schreibt darin Amelie Pazer, die einzige Kinderkurdirektorin an der deutschen Ostseeküste, in ihrem Leserbrief über Familienaktivitäten und Ferientipps im und um das Ostseebad Karlshagen auf der Insel Usedom. Martin Neuhaus, Schauspieler am Mecklenburgischen Staatstheater, zeigt einem jungen Urlauberpaar die Landeshauptstadt mit dem Schweriner See. Eine Familie erlebt auf „Tante Frieda“ ein Hausboot-Abenteuer in der Mecklenburgischen Seenplatte und idyllische Momente zwischen Fischreihern und Haubentauchern. Darüber hinaus erfahren Interessierte Wissenswertes über Golfplätze in Mecklenburg-Vorpommern, architektonische Besonderheiten auf der Insel Rügen sowie Urlaubsmöglichkeiten auf Bauernhöfen. Das Urlaubsmagazin wird in all seinen Varianten zielgruppengenau beworben und vertrieben: Online erscheint das um Videoinhalte angereicherte Jahresheft auf vier starken Online-Plattformen im Reisesegment: dem Reiseportal „urlaubsguru.de“, den Webseiten „dumontreise.de“ und „marcopolo.de“ der Reiseverlagsgruppe „MairDumont“ sowie dem Online-Magazin der Madsack Mediengruppe „reisereporter.de“. Zahlreiche Videos und Fotostrecken werden auch auf den Social-Media-Kanälen des Landestourismusverbandes abrufbar sein.
Im Printbereich wird das Urlaubsmagazin in den deutschen Tageszeitungen Rheinische Post, Kölner Stadtanzeiger und Südwest Presse, im österreichischen Kurier, im schweizerischen Tages-Anzeiger sowie in Land- und Lifestyle-Zeitschriften von Burda Media und dem Magazin „Fit for Fun“ beigelegt. Die drei thematischen Auskopplungen zu den Themen Aktiv-, Genuss- und Familienurlaub (Auflage: 700.000) werden darüber hinaus zielgruppenspezifisch in den Magazinen „Focus“, „Jako-o Wirbelwind“ und „Globetrotter“ vertrieben. Das gedruckte Urlaubsmagazin kann kostenlos beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 4030550 oder über die Internetseite bestellt und angeschaut werden. Die Medieninhalte sind auf den Social-Media-Kanälen des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern abrufbar: , ,

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Die Kreideküste von Rügen

07. Feb 2019

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+++ Meck-Pomm Short News Februar +++

Mecklenburg-Vorpommern ist das beliebteste Inlandsreiseziel der Deutschen. Das geht aus der kürzlich veröffentlichten 35. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor. Von allen Reisenden wählten 8,0 Prozent das Urlaubsland als Hauptreiseziel. Damit liegt der Nordosten 0,7 Prozentpunkte vor Bayern. Insgesamt erreichte die Reiseintensität im Jahr 2018 einen neuen Höchstwert, vor allem in der Altersgruppe ab 55 Jahren. Zur Datenerhebung wurden rund 3.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihrem Reiseverhalten 2018 sowie zu ihren Urlaubswünschen 2019 befragt. Unter finden Interessierte Auszüge zum Nachlesen.
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Sie ist eines der architektonischen Wahrzeichen der Insel Rügen: die Selliner Seebrücke. Fertiggestellt im Jahr 1998 nach dem historischen Vorbild von 1927.

05. Feb 2019

| Pressemitteilungen

Reportage: Insel der weißen Perlen und tanzenden Hyparschalen

Flaniert man durch die Selliner Wilhelmstraße, wird einem ganz leicht ums Herz. Strahlend weiß und wie Perlen an einer Kette reihen sich prachtvolle Villen aneinander. Sofort durchströmt den Spaziergänger ein Gefühl der Sommerfrische, ausgelöst durch die gesunde Ostseeluft und den Anblick der schmucken Häuser mit ihren Erkern, Türmchen und verzierten Veranden. Kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts fasste der Fürst zu Putbus den Entschluss, das Fischer- und Bauerndörfchen Sellin in einen mondänen Badeort zu verwandeln. 1896 eröffnete als erstes Hotel das „Fürst Wilhelm“ in der neuen Wilhelmstraße. Zehn Jahre später kam ein weiteres Prunkstück der Bäderarchitektur hinzu: die Seebrücke, das heutige stolze Wahrzeichen Sellins. Gerhard Parchow, ein gebürtiger Selliner, kennt zahlreiche Anekdoten aus der bewegten Geschichte des Ostseebades. So berichtet er von der sittenstrengen Moral, die Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte. „Es gab eine Bannmeile rund um das Damenbad. Und wenn doch einmal ein Herr beim Spähen durch ein Astloch im Bretterzaun erwischt wurde, konnte er seinen Namen am nächsten Tag im ‚Badekurier‘ lesen. Sehr, sehr peinlich.“ Man erfährt, dass die heutige Kurverwaltung früher ein Gemeindewarmbad war, in das Meerwasser gepumpt und für medizinische Wannenbäder erhitzt wurde. In den Pensionen stand den Gästen nur die damals übliche Waschkommode zur Verfügung. Oder er weiß von Albert Einstein zu berichten, der im Juli 1915 im Haus „Johanneshorst“ mit seiner zukünftigen zweiten Ehefrau Quartier genommen hatte und dem erst nach seinem Aufenthalt in Sellin der Beweis für seine Relativitätstheorie gelang. Gerhard Parchow ist sich sicher: „Das hatte Einstein garantiert der Heilwirkung unserer drei speziellen Zutaten zu verdanken: Selliner Licht, Luft und Wasser.“ Und fügt augenzwinkernd hinzu: „Wer hier Urlaub macht, kommt in eine ganz besondere Stimmung.“ Binz: Zukunft trifft Vergangenheit
Im größten Seebad der Insel begegnet dem Besucher ein ungewöhnlicher Mix aus futuristischen Bauten und mondäner Bäderarchitektur. Herrschaftliche Villen stehen in friedlicher Koexistenz zu den skulpturalen Schalenbeton-Bauten des visionären Binzer Landbaumeisters Ulrich Müther, dessen Entwürfe weltweit Beachtung fanden. Seiner Insel blieb der 2007 verstorbene Baumeister stets treu. So finden sich auf ganz Rügen Zeugnisse seiner Baukunst. Sein 1981 erbauter Rettungsturm am Strandzugang 6 erinnert an ein Ufo und ist heute Kult. Brautpaare lassen sich hier mit Blick auf die imposante Kreideküste von Jasmund trauen. Kann es eine passendere Kulisse für ein Jawort geben? Ebenfalls sehenswert: das wohl schönste der drei denkmalgeschützten Wolgaster Holzhäuser auf Rügen, die Villa „Undine“ an der Binzer Strandpromenade, und das im klassizistischen Stil erbaute Jagdschloss Granitz im angrenzenden Waldgebiet. Sassnitz: Seebad von Welt
Sassnitz war immer schon etwas Besonderes. Einerseits Hafenstadt und Tor zur Welt, andererseits Erholungsort für berühmte Persönlichkeiten. Johannes Brahms, Theodor Fontane – von ihm stammt der Satz: „Nach Rügen reisen heißt nach Sassnitz reisen“ – und die deutsche Kaiserin verbrachten hier ihre Sommer. Auguste Viktoria residierte in der Villa „Martha“ in der heutigen Rosa-Luxemburg-Straße. Das Rathaus in Alt-Sassnitz, 1910 als Gemeindehaus errichtet, und die Villen „Hertha“, „Anna“ und „Fernsicht“ sind weitere Schmuckstücke auf der Tour von Frank Biederstaedt. Der Leiter des Stadtarchivs bringt kulturinteressierten Besuchern Kultur und Geschichte seiner Heimatstadt näher. „Sassnitz hat sich in seiner Entstehungsgeschichte schon oft verändert. Erst waren wir ein kleines Fischerdorf, dann erwählte die gehobene Gesellschaft Sassnitz zu ihrem bevorzugten Badeort, woraufhin die Eisenbahnlinie nach Sassnitz gebaut wurde und der Hafen entstanden ist.“ Das erkläre auch den Mix aus alten Fischer- und Bauernkaten, klassizistischen Prachtbauten, herrschaftlichen Villen aus der Bäderarchitektur Ende des 19. Jahrhunderts und modernen Betonbauten wie der „Kurmuschel“ von Ulrich Müther an der Sassnitzer Promenade. Fragt man Frank Biederstaedt nach seinen liebsten Bauwerken, muss der 38-jährige Sassnitzer nicht lange überlegen: „Mein Herz hängt an den alten Fischer- und Bauernkaten.“ Baabe: Klein und fein
Im Ostseebad Baabe findet man noch etliche Reetdachhäuser, eine Reminiszenz an die Ursprünge als Fischerdorf mit seiner kleinteiligen Bebauung. Doch ein Gebäude ragt heraus: die ehemalige Gaststätte und Disco „Inselparadies“ – eine weitere Kreation von Ulrich Müther. Heute steht der Glaspalast unter Denkmalschutz. Das lichtdurchflutete, luftige Bauwerk direkt am Strand zählt zu den schönsten des berühmten Baumeisters. Putbus: Circus und Theater
Als Fürst Wilhelm Malte die Stadt Putbus gründete, schuf er ein einmaliges Ensemble aus Architektur, Kunst und Landschaft. So wird der Circus, ein vom Fürsten angelegtes Rondell, in dessen Mitte ein neunzehn Meter hoher Obelisk steht, von einer Vielzahl klassizistischer Häuser umsäumt. Von dort führt eine Kastanienallee zu dem im englischen Stil angelegten Schlosspark mit seinen Mammut- und Tulpenbäumen; nur wenige Meter entfernt erstrahlt das ehemalige Residenztheater von 1821 in neuem Glanz. Bis heute ist es das schönste und am längsten durchgängig bespielte historische Theater in Mecklenburg-Vorpommern. Inselbaukunst – Rügens Architektur 2019 im Fokus
Ein Ufo am Strand, ein UNESCO-Welterbezentrum mitten im Wald, Seebrücken zum Heiraten sowie einige der ältesten Bauwerke Mecklenburg-Vorpommerns – dass die Insel Rügen mehr als Sandburgen zu bieten hat, beweist die Tourismuszentrale Rügen mit ihrem Themenjahr zur Inselbaukunst. Auf einer sprichwörtlichen Reise durch Zeit und Raum widmet sie sich jeden Monat einem architektonischen Highlight der Ostseeinsel. Dieser Querschnitt porträtiert herausragende Bauten ebenso wie historische und zeitgenössische Baumeister, die auf der Insel ihre Handschrift hinterließen.
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Marcel Duchamps Readymade „L.H.O.O.Q.“

01. Feb 2019

| Pressemitteilungen

Ausstellungshöhepunkte in Mecklenburg-Vorpommern

Kunstauffassungen des Konzeptkünstlers Marcel Duchamp, Porträtarbeiten von Ernst Barlach, Landschaftsmalerei von Carl Malchin, die Freundschaft zwischen Gerhard Marcks und Alfred Partikel – diese und weitere Themen setzen die Museen, Kunsthäuser und Galerien des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr. Im Folgenden eine Auswahl an Ausstellungshöhepunkten zwischen Ostseeküste und Seenplatte: Duchamp und Malchin im Staatlichen Museum Schwerin
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Duchamp-Forschungszentrums 2019 im Staatlichen Museum Schwerin wird dem französisch-amerikanischen Konzeptkünstler Marcel Duchamp eine Ausstellung und ein Symposium gewidmet. Unter dem Titel „Das Unmögliche sehen“ sind vom 29. März bis zum 26. Mai rund 100 Werke von Duchamp, darunter Karikaturen und so genannte Readymades, bei denen Alltagsgegenstände zu Kunstwerken erhoben werden, zu sehen. Hinzu kommen Werke von Künstlerkollegen wie John Cage, Marcel Broodthaers und Nam June Paik, deren Werke in einen Dialog mit denen von Duchamp treten.
Im Symposium „Marcel Duchamp: Die Erfindung der Gegenwart“ vom 26. bis zum 28. April stehen zudem wissenschaftliche Projekte des hauseigenen Duchamp-Forschungszentrums auf dem Programm. Vom 5. Juli bis zum 6. Oktober wird der in Schwerin geborene Künstler Carl Malchin, der als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei gilt, mit einer Ausstellung gewürdigt. Unter dem Titel „Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“ stehen dabei insgesamt 220 Werke des Mecklenburgers sowie zahlreicher französischer Künstler der Schule Barbizon, unter anderem von Jules Dupré, Charles Daubigny oder Théodore Rousseau, zur Schau.
Weitere Informationen: Kunstmuseum Ahrenshoop würdigt Jo Jastram, Gerhard Marcks und Alfred Partikel
In der Ausstellung „Respekt und Widerhall“ vom 23. März bis zum 1. September im Kunstmuseum Ahrenshoop steht das plastische und zeichnerische Werk Jo Jastrams im Mittelpunkt. Mit Ahrenshoop verband Jastram Freundschaften zu den Künstlerfamilien Löber und Klünder sowie zur Bildhauerin Hertha von Guttenberg. In der Ausstellung werden darüber hinaus auch Werke von Jastrams Künstlerfreunden Kate Diehn-Bitt und Johannes Müller präsentiert. Vom 13. April bis zum 8. September stehen darüber hinaus Arbeiten der befreundeten Künstler Gerhard Marcks und Alfred Partikel zur Schau. Marcks gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Partikel hat sich als Kunstprofessor und Landschaftsmaler einen Namen gemacht. Die Ausstellung, zu der begleitend ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen erscheint, stellt wichtige Stationen der Künstlerfreundschaft zwischen Marcks und Partikel dar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem gemeinsamen Ahrenshooper Refugium und dessen Auswirkungen auf die Künstler.
Weitere Informationen: Goldene und literarische Schätze im Kulturhistorischen Museum Rostock
Jahrtausende altes Gold zum Greifen nahe: Noch bis zum 28. April wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Das älteste Gold der Welt“ präsentiert. Dabei stehen mehr als 3.000 Goldobjekte und Grabbeigaben, die während einer archäologischen Grabung im prähistorischen Varna in den 1970er-Jahren gefunden wurden, zur Schau. Die Grabfunde aus Gold, Kupfer und Ton stammen aus der Mitte des fünften Jahrtausends vor Christus und gehören somit zu den ältesten bekannten Schmuckstücken der Welt. Anlässlich des 600. Jubiläums der Universität Rostock präsentieren die älteste Hochschule im Ostseeraum und das Kulturhistorische Museum Rostock vom 20. Juni bis zum 30. November eine gemeinsame Ausstellung mit dem Titel „Menschen.Wissen.Lebenswege. 600 Jahre Universität Rostock“. Im Mittelpunkt stehen rund 110 der mehr als 200.000 Menschen, die dort in den vergangenen Jahrhunderten gelernt, gelehrt und geforscht haben, darunter der Gründungsrektor der Universität Rostock, Petrus Stenbeke, der Mathematiker, Physiker und Philosoph Joachim Jungius sowie der wohl bekannteste mecklenburgische Volkskundler Richard Wossidlo. Die Lebenswerke der einzelnen Persönlichkeiten werden dabei miteinander verknüpft. Am 14. Dezember 2019 wird im Kulturhistorischen Museum Rostock die Ausstellung „Alles frei erfunden. Walter Kempowski, Rostock und die Romane der Deutschen Chronik“ eröffnet, die den Schriftsteller Walter Kempowski porträtiert. Der Rostocker setzte seiner Heimat in vielen Romanen ein literarisches Denkmal: So spielt seine neunbändige Buchreihe „Deutsche Chronik“, die ihn über die Landesgrenze hinaus bekannt gemacht hat, überwiegend in der Hansestadt. In seinen Geschichten kreiert Kempowski aus Erinnerungen und Ereignissen ein Abbild des deutschen Bürgertums im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung umfasst mehr als 100 Exponate – darunter Audioaufnahmen, Textauszüge und Inszenierungen – und wird in Kooperation mit dem Kempowski-Archiv Rostock präsentiert.
Weitere Informationen: Pommersches Landesmuseum in Greifswald präsentiert Wanderausstellung über jüdisches Leben an der Oder
Die Ausstellung „Im Fluss der Zeit“ vom 3. März bis zum 28. April im Pommerschen Landesmuseum der Hansestadt Greifswald widmet sich der kulturellen Vielfalt entlang des Flusses Oder. Dabei liegt der Fokus auf der deutsch-jüdischen und der polnisch-jüdischen Kultur, vor allem im Kontext des Nationalsozialismus und der Wiederansiedlung von Holocaustüberlebenden. Die Wanderausstellung des „Deutschen Kulturforums östliches Europa“ soll zum Nachdenken anregen und auf das grenzübergreifende Kulturerbe der Landschaft aufmerksam machen.
Die Galerie des Pommerschen Landesmuseums wird in den nächsten Jahren mit dem Schwerpunkt Romantik umgestaltet. Erweitert wird diese um eine Kapelle, die den Besucher auf das Werk von Caspar David Friedrich einstimmen soll.
Weitere Informationen: Barlach im Porträt in der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow
„Ernst Barlach als Porträtist“: In der Ernst-Barlach-Stiftung in Güstrow stehen ab Ende Juni zahlreiche Porträtarbeiten des Bildhauers, Schriftstellers und Zeichners Ernst Barlach zur Schau. Zum einen können Gäste Porträtzeichnungen Barlachs von Familienmitgliedern und berühmten Persönlichkeiten, unter anderem von der österreichischen Schauspielerin Tilla Durieux oder dem deutschen Filmregisseur Paul Wegener, bestaunen. Zum anderen liegt ein Fokus auf den Selbstporträts des Künstlers. In einem dritten Teil werden unter dem Titel „Barlach sieht Unbekannte“ Auszüge aus Skizzenbüchern und graphischen Arbeiten präsentiert, die im Alltag des Güstrower Ehrenbürgers entstanden sind.
Weitere Informationen: Über Umweltschutz und Ungleichheit: Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2019
Am 25. Mai startet die zwölfte Auflage des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« im gleichnamigen Ostseeheilbad auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, zu dem mehr als 40.000 Besucher und über 100 Fotografen erwartet werden. In 20 Ausstellungen, mehr als 90 Workshops sowie zahlreichen Seminaren und Multivisionsshows können Interessierte Wissenswertes über Fotografie erfahren. In der Fotoausstellung „Last Paradise“ etwa macht Ekaterina Sevrouk auf das Artensterben aufmerksam. Johnny Miller konfrontiert Gäste in seiner Ausstellung „Unequal Scenes“ mit dem Thema soziale Ungleichheit aus der Vogelperspektive. Gastland ist die Schweiz. Das komplette Programm ist unter zu finden.
Weitere Informationen: Auf Zeitreise in der Rostocker Kunsthalle
Vom 1. Juni bis zum 30. Oktober zeigt die Kunsthalle Rostock die Ausstellung „Palast der Republik. Utopie, Inspiration, Politikum“. Unzähligen Künstlern diente der ehemalige Regierungssitz der DDR als Inspirationsquelle. Insgesamt können Gäste mehr als 100 Kunstwerke und Ausstattungsstücke bestaunen. Die Facetten des Baus als zentrales Kulturhaus mit Theatersaal, Restaurant oder Bowlingbahn werden ebenso erlebbar wie seine eng mit der Politik verknüpfte Geschichte. Auch das im September 2018 eröffnete Schaudepot der Kunsthalle Rostock lockt vom 31. März bis zum 31. August mit einer Ausstellung. Unter dem Titel „Ein halbes Jahrhundert für die Kunst“ wird in den Räumen des verglasten Gebäudes die Geschichte der Kunsthalle rekapituliert. Besucher können sich auf rund 100 Exponate, darunter von Otto Niemeyer-Holstein, Hermann Glöckner und Jo Jastram, sowie Kommentare von Direktoren und Leitern freuen. Interessierte erhalten außerdem einen Überblick über die Ausstellungen der vergangenen Jahre.
Weitere Informationen: Usedomer Gedenkatelier präsentiert Kunstwerke der Freunde Otto Niemeyer-Holsteins
Das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein auf der Insel Usedom präsentiert noch bis zum 7. April eine Ausstellung mit Kunstwerken aus dem Bestand der Freundesgaben, die sich im Besitz Otto Niemeyer-Holsteins befanden. Otto Niemeyer-Holstein war mit mehr als 200 Künstlern befreundet und hat zahlreiche Werke geschenkt bekommen, getauscht und auch gekauft, um junge Schaffende zu unterstützen. Neben seinen eigenen sind vor allem die Gemälde und Grafiken seiner Usedomer Freunde in der Sammlung ausgestellt, die nicht nur viel über Niemeyer-Holstein selbst, sondern auch über die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts aussagen.
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Paddeln in der Lewitz

29. Jan 2019

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Lieblingsort Lewitz

Unter www.die-lewitz.de finden Interessierte Tipps und Termine in der Region Lewitz, ein rund 16.000 Hektar großes EU-Vogelschutzgebiet südlich der Landeshauptstadt Schwerin, das vor allem Naturliebhaber und Aktive anzieht. Die neu gestaltete Internetseite des Vereins Lewitz präsentiert Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungshöhepunkte, angefangen bei den Tüffelwochen – eine kulinarische Hommage an die Kartoffel – über den Dammer Eldelauf und das Abfischen der Karpfenteiche bis hin zum Neujahrsbaden in Banzkow. Die durch die Eiszeit geformte Lewitz ist ein Mecklenburger Naturidyll, das geprägt ist durch von Wald, Wiesen- und Wasserlandschaften. Wer möchte, kann mit dem Lewitz-Ranger Ralf Ottmann auf Vogelstimmenwanderung gehen – allein 250 Vogelarten geben sich hier ein Stelldichein. Zudem locken regionale Köstlichkeiten wie der Lewitzer Kartoffelschnaps oder Wildprodukte in die vielen Hofläden.
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Kegelrobbe

29. Jan 2019

| Neues aus den Regionen

Mit der App „OstSeeTiere“ Meeressäuger melden

Mit der kostenlosen  App „OstSeeTiere“ des Deutschen Meeresmuseums Stralsund können Einheimische und Urlauber Sichtungen und Totfunde von Meeressäugetieren wie Schweinswalen und Robben melden und damit einen Beitrag für die Wissenschaft leisten. Die eingetragenen Daten werden in einer interaktiven Karte angezeigt und von Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums ausgewertet und interpretiert. Sie ergänzen weitere wissenschaftliche Methoden zur Erforschung der Tiere. So können damit unter anderem Gebiete lokalisiert werden, die von besonderer Bedeutung etwa für die Aufzucht von Jungtieren sind. Des Weiteren dienen die Daten zur Bestätigung beziehungsweise Ausweisung von Schutzgebieten.
Allein um Rügen und Usedom werden immer mehr Kegelrobben gesichtet. Inzwischen halten sich hier dauerhaft wieder rund 30 Robben auf. 2018 wurde die erste Geburt einer Kegelrobbe seit mehr als 100 Jahren im Norden Rügens nachgewiesen.
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Cartoon-Kunst in Kühlungsborn

29. Jan 2019

| Neues aus den Regionen

Zwischen Kunst und Kufen

Unter listet der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder Ausflugstipps für den Winter. Hier eine Auswahl: Cartoon-Kunst in Kühlungsborn
Noch bis zum 10. März 2019 können Besucher der Schau „Fiese Bilder – Neue Meisterwerke des schwarzen Humors“ mehr als 200 Bilder der 60 besten Cartoonisten aus Deutschland und Österreich bewundern. Wie der Titel verrät, kennen die Künstler keine Tabus. So sind in der Ausstellung sowohl selbstmordende Autos, Event-Sterbehelfer oder Rinderschänder zu sehen.
Weitere Informationen: Winterliches Wanderspektakel: „Dein Ostseewinterweg“
Nach einer erfolgreichen Premiere im Jahr 2018 wird am 9. Februar das Aktivformat „Dein Ostseewinterweg“ veranstaltet. Start und Ziel der 50 Kilometer langen Wanderung ist die Mehrzweckhalle in Bad Doberan. Unterwegs werden Ostseebäder und Ortschaften wie Heiligendamm, Börgerende oder Warnemünde passiert. Nach dem Zieleinlauf warten auf die etwa 500 Teilnehmer eine Urkunde sowie eine „AfterWalkParty“. Anmeldeschluss ist der 31. Januar. Schlittschuhlaufen bei Meerblick
Gleich an vier Orten an der Mecklenburgischen Ostseeküste haben Kufenakrobaten die Möglichkeit, ihre Schlittschuhe auszupacken: Direkt am Alten Hafen in Wismar können sich Hobbyeisläufer auf rund 400 Quadratmetern in schwungvollen Drehungen üben und übers Eis flitzen. Das sportliche Erlebnis auf dem Eis ist zudem in der neuen Eishalle im Ostseebad Kühlungsborn und in der ebenfalls überdachten Halle in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen bei Rostock möglich. Vor der Kulisse des Grand Hotels Heilgendamm steht Gästen noch bis Februar eine mobile Eislaufbahn mit Meerblick offen. Weitere Informationen:

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Köcheklub mit frischem Hering am Alten Hafen in Wismar

29. Jan 2019

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Wismar wrappt den Hering

Kulinarischer Klassiker: Zum 17. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 16. bis 31. März 13 Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Neu in diesem Jahr: der Herings-Wrap nach Matjes-Art. Der in einer Teigtasche eingewickelte Fisch wird mit Rösti und Knoblauch-Dip serviert. Los geht es am 16. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester und einen Schützenverein, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. Dazu gibt es Shantys vom Chor „Blänke“. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem 16 Tage lang ganz oben auf der Speisekarte.
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