Zum Hauptinhalt springen
Presse

Urlaubsnachrichten aus MV

MV-T-Logo

2320 Artikel

Ausgewählte Kategorien:

Alle

Moorfrosch

18. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Blaue Frösche im Ribnitzer Moor

Ein Naturphänomen der besonderen Art ist noch bis etwa Mitte April im Ribnitzer Großen Moor – ein 274 Hektar großes Naturschutzgebiet zwischen Graal-Müritz und Neuhaus – zu bestaunen. Während der Paarungszeit der Moorfrösche nimmt die Haut der Männchen eine blau-violette Färbung an. Diese Färbung, die die Attraktivität des Männchens für die Weibchen erhöht und zugleich die Konkurrenten abschrecken soll, hält nur wenige Tage an. Das Infozentrum „Wald und Moor“ bietet bis zum 10. April jeweils mittwochs geführte Wandrungen an, auf denen die blauen Gesellen mit etwas Glück beobachtet werden können. Die Tour umfasst 7,5 Kilometer, dauert etwa drei Stunden und startet um 10.00 Uhr am Infozentrum „Wald und Moor“ in Neuheide. Erwachsene zahlen 9,50 Euro ohne Kurkarte, Kinder über sieben Jahre vier Euro.
Weitere Informationen: ,

39 sek

Mehr lesen

Auf geht es zum großen Buddeln

18. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Sandburgen zum Saisonauftakt

Zum sechsten Mal wird die Saison an der Mecklenburgischen Ostseeküste am 4. Mai mit einem Sandburgen-Wettbewerb eingeläutet. Von Boltenhagen bis Graal-Müritz können Gäste und Einheimische an insgesamt zehn Orten Kunstwerke aus Sand erschaffen. Dafür stehen jeweils Eimer und Schaufeln bereit, Dekorationsmaterial kann mitgebracht werden. Erstmals dabei sind der Erholungsort Zierow und das Seebad Warnemünde. Unter können sich Interessierte anmelden. Eine Jury kürt in jedem Ort die schönsten Sandskulpturen und die Gewinner erhalten attraktive Preise. Im Anschluss werden die Erstplatzierten aus jedem Ort auf Facebook präsentiert. Die Facebook-Community kürt dann einen Gesamtsieger für die Region. Wer es zum Sandburgen-Wettbewerb am 4. Mai nicht schafft, holt sich Inspiration bei der zehnten Warnemünder Sandwelt, die am 19. April eröffnet wird. Unter dem Titel „Komm ins Land der Phantasie“ modellieren dabei internationale Künstler aus mehr als 300 Tonnen Sand außergewöhnliche Skulpturen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen:

45 sek

Mehr lesen

Radler im Gespensterwald im Ostseebad Nienhagen

15. Mär 2019

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News März +++

Um die Entwicklung des radtouristischen Angebots im Land voranzutreiben, beauftragt der Landestourismusverband im Frühjahr 2019 eine Untersuchung des touristischen Radverkehrs. Die Arbeit soll unter anderem Aussagen zu Radlern auf Rund- und Fernwegen, deren Herkunft sowie Informations- und Konsumverhalten liefern. Ziel ist es, daraus Handlungsempfehlungen für notwendige Infrastrukturmaßnahmen sowie für das touristische Marketing abzuleiten. Derzeit gibt es besonders bei der Radinfrastruktur Verbesserungspotenzial im Nordosten. Das wurde auch bei der kürzlich auf der ITB Berlin veröffentlichten „ADFC-Travelbike-Radanalyse 2019“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs deutlich. Demnach kann sich Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr unter den Top 10 der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands behaupten. Auch der Ostseeküsten-Radweg verlor an Terrain und rangiert nun auf Platz neun im Ranking der beliebtesten Fernradwege Deutschlands.
Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

Barfuß im Sand: Am Warnemünder Strand können Kinder sich austoben.

11. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Reportage: Das Dream-Team – Warum Rostock und Warnemünde zusammen unschlagbar sind

„Endlich sind wir da!“ Lara, Mia und Max sind ganz aufgeregt – vor ihnen liegt eine Woche Sonne, Meer und Spaß am Strand von Warnemünde. Die Familie hat sich in das Best Western Hanse Hotel eingebucht und das bietet alles, was Kinder mögen … und Eltern auch: geräumige Appartements, Kinderanimation, Bällebad, Kletterwand und den Strand – direkt vor der Tür. Die drei Geschwister können es kaum erwarten, alles zu entdecken. Und sie ahnen noch nicht, dass der erste Urlaubstag gleich mit einer Schiffsbesichtigung auf der AIDA beginnt. „So, wir machen jetzt erst einmal einen Strandspaziergang bis zum Hafen“, ordnet der Papa an. Und schon ist die unternehmungslustige Truppe auf dem Weg zum Warnemünde Cruise Center. „Ohhh, guck mal. Der rote Kussmund.“ Auch Mias Mund ist offen vor Staunen. „Das große Schiff ist die AIDAdiva“, erklärt der Papa. „Und – Überraschung! Die schauen wir uns jetzt mal von innen an.“ Schon die ersten Schritte auf dem Kreuzfahrtschiff machen den kleinen Entdeckern Spaß. „Was es hier alles gibt!“, ruft Lara begeistert. Vor ihr erstreckt sich das Theatrium: ein riesiger, lichtdurchfluteter Raum mit einem großen Glasdom und frei hängenden Decks. Max und Mia können sich von den vielen Spielebereichen und der riesigen Poollandschaft kaum losreißen. Und die Mama schwärmt von der Wellness Oase. „Hier könnte ich einen ganzen Tag lang bleiben.“ Doch jetzt geht es erst einmal zum Mittagessen, das an Bord auf sie wartet. Gut gestärkt nach dem reichhaltigen Buffet besuchen sie das Wahrzeichen von Warnemünde: den Leuchtturm. 1898 in Betrieb genommen, weist er bis heute den Schiffen den Weg in den Rostocker Hafen. 135 Stufen später steht die ganze Familie auf der Aussichtsplattform und genießt einen fantastischen Blick über ganz Warnemünde. „Jetzt wollen wir aber an den Strand“, rufen Lara, Mia und Max wie aus einem Munde. Gesagt, getan! Max und Mia fangen sofort an, Muscheln zu sammeln. Lara hält ihre Füße in die Ostsee und lässt den Blick schweifen. „Hey, da hinten spielt ja jemand Fußball!“ Jetzt sind die drei nicht mehr zu bremsen. Am AOK Active Beach trainieren heute die Deutschen Meister im Beachsoccer, die Rostocker Robben. Die Kinder dürfen auch einmal mit dem legendären Stürmer, den alle nur den „Ostseehammer“ nennen, kicken. Fallrückzieher, Schuss und Tor! Max will unbedingt richtig Beachsoccer lernen. Das kann er ab übermorgen im Robben Camp, das für junge Fußballfans vom Rekordmeister angeboten wird. Auf dem Weg zurück ins Hotel kommen sie am Piratennest vorbei – dem Treffpunkt für Veranstaltungen, die das Seebad für Kinder anbietet. Uups? Wo kommt jetzt plötzlich der Eisbär her? Groß und stark ziert er eine Seite des Piratennestes. „Sind Piraten auch zum Nordpol gefahren?“, fragt Mia. „Vielleicht“, antwortet die Mama. „Morgen machen wir uns auf in den Rostocker Zoo und werden im Polarium den Eisbären beim Tauchen zusehen.“ Alle Gesichter strahlen. „Und die Orang-Utans?“, fragt Lara neugierig. Als Lara am nächsten Morgen die heiß geliebten Orang-Utans in der Tropenhalle des Darwineums im Rostocker Zoo endlich mit eigenen Augen sieht, kann sie ihr Glück kaum fassen. Da ist Orang-Utan-Baby Niah, das waghalsig Bäume erobert und frech an Papa Sabas Fell zieht. Und – „schau mal dort, die Gorillas, die spielen ja ‚Fang mich‘!“. Im Polarium erleben die drei mit eigenen Augen, wie der Eisbär vom Strand zum Greifen nah an der großen Scheibe vorbeischwimmt. „Der hat ja ganz schwarze Füße“, staunt Mia. Die Stunden vergehen im Nu. Als die Kinder abends erschöpft und glücklich im Bett liegen, halten sie ihr Kuscheltier aus dem Zoo ganz fest im Arm: Mia einen Eisbären, Max einen Pinguin und Lara ihren heiß geliebten Orang-Utan. Morgen geht das Abenteuer weiter. Im Hanse Hotel wollen die drei sich beim Kinderprogramm zu echten Piraten ausbilden lassen und üben schon fleißig für die Prüfung. Und während Max sich auf das Robben Camp freut, wollen Lara und Mia am liebsten den Rest des Urlaubs in den Wellen toben und Sandburgen bauen. Mama und Papa soll es recht sein – glückliche Kinder machen Eltern glücklich. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Süß) (Quelle: TMV/Süß)
(Quelle: TMV/Süß) (Quelle: Zoo Rostock/Kloock)
Top 10 Urlaubsreiseziele im Inland und Ausland

10. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Erfolgreiche Messebilanz: Rückblick auf die ITB Berlin 2019

Bestärkt durch die Ergebnisse maßgeblicher Studien zum Reiseverhalten der Deutschen sowie Auszeichnungen haben die 19 Aussteller aus dem Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern am letzten Tag der 53. Internationalen Tourismusbörse in Berlin eine positive Bilanz gezogen. Auf rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche begrüßten die Vertreter aus dem Urlaubsland zwischen dem 6. und 10. März mehrere Tausend Fachbesucher, darunter Reiseveranstalter, Tourismusorganisationen, Verkehrsträger, Anbieter digitaler Lösungen sowie Politiker, Medienvertreter und potenzielle Urlauber am Messestand sowie beim MV-Partnerabend im Restaurant Dae Mon in Berlin-Mitte. Dazu Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Unsere ITB-Bilanz ist positiv und Ergebnis harter Arbeit von tausenden Beschäftigten in der Tourismusbranche im Land. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die ITB eine der wichtigsten Plattformen bleibt, um international auf unser Land aufmerksam zu machen. Wir blicken optimistisch in die anstehende Saison. Vor allem Entschleunigung in intakter Natur ist für viele Gäste der Schlüssel zu Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Doch im Wettbewerb mit Anderen genügen Meer, Strände, Wald und Seen längst nicht mehr. Wir brauchen noch mehr solche Alleinstellungsmerkmale. Mehr Wertschöpfung durch den Gast, die Erhöhung der Angebotsvielfalt für mehr Saisonunabhängigkeit, eine zukunftssichere Infrastruktur, Geschlossenheit und Dienstleistungswille sind die Herausforderungen, die wir mit der touristischen Familie im Land angehen müssen und angehen werden.“ Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Nachdem wir im letzten Jahr den Schwerpunkt auf Internationalität gelegt hatten, stand in diesem Jahr die Regionalität wie besondere Architektur, neue Erlebnisrouten und Produkte im Fokus. Das stieß auf großes Interesse. Unverwechselbares zu bieten, das ist eine Herausforderung im Wettbewerb mit anderen Reisezielen.“ Auch die Aussteller zeigten sich zufrieden. Dazu Michael Steuer, Geschäftsführer der Usedom Tourismus GmbH: „Die Fachbesuchertage auf der ITB konnten wir sehr produktiv für den Austausch mit unseren Partnern nutzen. Wir haben gemeinsame Projekte und Kooperationen auf den Weg gebracht und neue Kontakte geknüpft. Auch bei den Besuchern stieß die Insel Usedom am Wochenende auf reges Interesse.“ Mana Peter, Geschäftsführerin der Tourismuszentrale Rügen, ergänzte: „Die ITB war für die Insel Rügen erfolgversprechend. Insbesondere für unsere Jahreskampagne zur Inselbaukunst können wir uns über viele positive Rückmeldungen freuen. Natürlich ist die ITB für uns auch wichtiger Saisonauftakt und Branchentreff, vor allem im Hinblick auf den Austausch mit Netzwerkpartnern zu langfristigen Projekten, die auf Rügen geplant sind.“ Hattrick: Mecklenburg-Vorpommern ist zum dritten Mal beliebtestes Reiseziel der Deutschen
Zum dritten Mal in Folge konnte Mecklenburg-Vorpommern seinen Platz als beliebtestes Inlandsziel der Deutschen behaupten. Nirgendwo anders in Deutschland verbrachten im Jahr 2018 mehr Deutsche ihren Urlaub als zwischen Ostsee und Seenplatte. Das geht aus der Reiseanalyse 2019 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen hervor, die am ersten Tag der Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Nach Angaben der Reiseanalyse ist Deutschland mit 27 Prozent aller Urlaubsreisen weiterhin das wichtigste Reiseziel der Deutschen. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet einen Marktanteil von 5,3 Prozent an allen 2018 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,6 Prozentpunkte vor Bayern an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Zudem hält Mecklenburg-Vorpommern den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Schleswig-Holstein (4,3 Prozent) und Niedersachsen (3,6 Prozent). Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Erstmals schob sich das Urlaubsland vor die Türkei (5,1 Prozent). Spitzenreiter bleiben Spanien (13,7 Prozent) und Italien (8,1 Prozent). Gästezufriedenheit in Mecklenburg-Vorpommern überdurchschnittlich hoch
Die Gästezufriedenheit in Mecklenburg-Vorpommern ist überdurchschnittlich hoch. Dies ergab das auf der ITB Berlin vorgestellte Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, das die Tourismusentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern widerspiegelt. Der so genannte Trust-Score, der die Zufriedenheit auf Basis von rund 30 Online-Bewertungsportalen misst, weist für den Nordosten 83,3 Punkte (von maximal 100) aus (2018: 82,7 Prozent). Allerdings: Der bundesweite Wert liegt leicht höher bei 83,5 Punkten. Zudem wurde im Rahmen der Studienreihe, deren aktueller Schwerpunkt auf das Thema nachhaltige Mobilität gesetzt wurde, das Mobilitätskonzept „Müritz rundum“ aus der Mecklenburgischen Seenplatte mit dem Marketing-Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden die UNESCO-Welterbestädte Wismar und Stralsund, die im Rahmen der bundesweiten Städtestudie „Vitale Innenstädte“ untersucht wurden, neben Erfurt und Leipzig für ihre Gesamtattraktivität sowie das Flair und Ambiente gewürdigt. Mecklenburg-Vorpommern verliert weiter Boden im Radtourismus
Nachdenklich stimmten die Ergebnisse der ebenfalls vorgestellten Studie „ADFC-Travelbike-Radanalyse 2019“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. Demnach rangiert Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr unter den Top 10 der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands. Der Untersuchung zufolge ist Bayern die beliebteste Radreiseregion, gefolgt vom Münsterland, dem Weserbergland und dem Bodensee. Lediglich die Ostsee/Ostseeküste – und dieses schließt das Nachbarland Schleswig-Holstein mit ein – findet sich unter den Top 10 der beliebtesten Radregionen Deutschlands. Auch der Ostseeküsten-Radweg verlor an Terrain und rangiert nun auf Platz neun im Ranking der beliebtesten Fernradwege Deutschlands. Rund 70 Gäste beim MV-Partnerabend im Restaurant Dae Mon begrüßt
Unter dem Titel „Klare Aussichten“ begrüßte Mecklenburg-Vorpommern rund 70 Gäste aus Tourismus, Politik, Wirtschaft sowie nationalen und internationalen Medien zu einem Partnerabend im Restaurant Dae Mon in Berlin-Mitte. Dabei wurden unter anderem regionale Produkte wie das artesische Wasser Minus 181 aus Parchim, Bier von der Störtebeker Braumanufaktur in Stralsund sowie „Foerster´s Heide Gin“ aus der Rostocker Heide vorgestellt. Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, erhielt an diesem Abend die Ehrennadel für sein 30-jähriges Engagement auf der ITB Berlin von David Ruetz, Chef der ITB Berlin. Während das Urlaubsland in Berlin für Gäste warb, setzte der Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern am 9. März ein Zeichen für die Integration ausländischer Arbeitskräfte in Mecklenburg-Vorpommern. 20 vietnamesische Auszubildende der Universitätsmedizin Rostock und 9 indonesische Auszubildende der Yachthafenresidenz Hohe Düne erhielten eine Heimatkundestunde der besonderen Art im Internationalen Haus des Tourismus, die gespickt war mit vielen Informationen zum Urlaubs- und Gesundheitsland. Mecklenburg-Vorpommern und die Region Kreta wollen enger kooperieren
Internationalität im Fokus: Im Rahmen der ITB Berlin wurde des Weiteren eine Kooperationsvereinbarung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der griechischen Insel Kreta vom Präsidenten des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Waldmüller, sowie dem Vize-Gouverneur und Beauftragten für Tourismus der Region Kreta, Michalis Vamiedakis, unterzeichnet. Im Rahmen der Kooperation mit dem Schwerpunkt Tourismus sind unter anderem Jugend- und Schüleraustausche, der Informationsaustausch zum Thema Digitalisierung sowie die Umsetzung der Erhaltung und Pflege eines Wanderwegenetzes geplant.

4 min

Mehr lesen

Am 25. Mai geht es unter anderem nach Bad Doberan, wo die Teilnehmer das Doberaner Münster bestaunen können.

08. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern begrüßt asiatische Auszubildende im Internationalen Haus des Tourismus

Willkommenskultur im Internationalen Haus des Tourismus: Am 9. März 2019 lädt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern 20 vietnamesische Auszubildende der Universitätsmedizin Rostock und 9 indonesische Auszubildende der Yachthafenresidenz Hohe Düne zu einer Präsentation über das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern ins Internationale Haus des Tourismus nach Rostock ein. Damit möchte der Landestourismusverband ein Zeichen für die Integration ausländischer Arbeitskräfte setzen und diesen ihre neue Wahlheimat näherbringen. Für den 25. Mai ist darüber hinaus eine Exkursion nach Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn geplant. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Fachkräftemangel ist ein deutschlandweites und branchenübergreifendes Problem. Wir können dankbar für motiviertes Personal aus dem Ausland sein und müssen das auch ganz eindeutig so kommunizieren. Man darf nicht vergessen, dass diese Menschen ihre Heimat aufgeben, um in Mecklenburg-Vorpommern Bedürftige zu pflegen oder Urlauber zu bewirten.“ In der Heimatkundestunde der besonderen Art werden die Auszubildenden über die Landesgeschichte und touristische Vorzüge ins Bild gesetzt und erfahren Wissenswertes zu gesundheitstouristischen sowie barrierefreien Angeboten und Projekten zwischen Ostseeküste und Seenplatte. „Es ist toll, dass unsere vietnamesischen Azubis die Möglichkeit bekommen, ihre neue Umgebung kennenzulernen. Schließlich gibt es auch außerhalb von Klinikstationen, Berufsschule und Sprachkursen vieles in der Region zu entdecken“, so Annett Laban, Pflegevorstand der Unimedizin Rostock. Silke Glomm, Mitglied der Geschäftsleitung der Yachthafenresidenz Hohe Düne, ergänzte: „Wir freuen uns, dass der Landestourismusverband uns dabei unterstützt, unseren indonesischen Auszubildenden mehr über ihre neue Heimat zu vermitteln. So gelingt es, ihnen die Eingewöhnung in ein neues Land und eine fremde Kultur zu erleichtern.“ Hintergrund:
Am 20. September 2018 haben 20 Vietnamesen, die in ihrer Heimat bereits eine Pflegeausbildung absolvierten, ihre duale Ausbildung im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojektes in der Gesundheits- und Krankenpflege an der Universität Rostock begonnen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragte Projekt wird aktuell in Klinikstandorten in Berlin, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz umgesetzt. Für dieses Jahr ist ein weiterer Ausbildungsgang an der Universitätsmedizin Rostock geplant. In der Yachthafenresidenz Hohe Düne werden seit August 2018 neun Indonesier und drei Indonesierinnen zu Köchen, Hotelfach- und Restaurantfachangestellten ausgebildet. Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

Die zehn beliebtesten Radrouten in Deutschland gemäß ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2019, Quelle: ADFC

07. Mär 2019

| Pressemitteilungen

ITB Berlin 2019: Gästezufriedenheit in Mecklenburg-Vorpommern überdurchschnittlich hoch

Erfreuliche Nachrichten auch am zweiten Messetag der ITB Berlin, der weltweit größten Reisefachmesse: Die Gästezufriedenheit in Mecklenburg-Vorpommern ist überdurchschnittlich hoch. Dies ergab das heute auf der ITB Berlin vorgestellte Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, das die Tourismusentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern widerspiegelt. Der so genannte Trust-Score, der die Zufriedenheit auf Basis von rund 30 Online-Bewertungsportalen misst, weist für den Nordosten 83,3 Punkte (von maximal 100) aus (2018: 82,7 Prozent). Allerdings: Der bundesweite Wert liegt leicht höher bei 83,5 Punkten. Zudem wurde im Rahmen der Studienreihe, deren aktueller Schwerpunkt auf das Thema nachhaltige Mobilität gesetzt wurde, das Mobilitätskonzept „Müritz rundum“ aus der Mecklenburgischen Seenplatte mit dem Marketing-Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet. Mit „Müritz rundum“ können Übernachtungsgäste den größten deutschen Binnensee, die Müritz, und den Müritz-Nationalpark kostenlos erkunden und zahlen reduzierte Preise für die Schifffahrtsgesellschaften auf dem See. Dazu Norbert Möller, Bürgermeister der Stadt Waren (Müritz), der den Preis stellvertretend für die am Projekt beteiligten Gemeinden – Waren (Müritz), Rechlin, Klink und Röbel – und im Beisein von Wolf-Dieter Ringguth, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte, sowie Sigrid Leder, Projektbeauftragte der Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft, entgegennahm: „Nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln, ist eine Kernherausforderung von Urlaubsregionen. Mit dem Ticket ‚Müritz rundum‘ sind wir auf dem richtigen Weg. Demnächst soll es auf umliegende Orte in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg erweitert werden.“ Darüber hinaus wurden die UNESCO-Welterbestädte Wismar und Stralsund, die im Rahmen der bundesweiten Städtestudie „Vitale Innenstädte“ untersucht wurden, neben Erfurt und Leipzig für ihre Gesamtattraktivität sowie das Flair und Ambiente hervorgehoben. Mecklenburg-Vorpommern verliert weiter Boden im Radtourismus
Nachdenklich stimmten die Ergebnisse der ebenfalls heute vorgestellten Studie „ADFC-Travelbike-Radanalyse 2019“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. Demnach rangiert Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr unter den Top 10 der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands. Der Untersuchung zufolge ist Bayern die beliebteste Radreiseregion, gefolgt vom Münsterland, dem Weserbergland und dem Bodensee. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Dieses Ergebnis sollte uns zu denken geben. Jetzt profitieren die Regionen, die frühzeitig auf die Qualifizierung und den Ausbau der Radwege gesetzt haben“. Lediglich die Ostsee/Ostseeküste – und dieses schließt das Nachbarland Schleswig-Holstein mit ein – findet sich unter den Top 10 der beliebtesten Radregionen Deutschlands. Auch der Ostseeküsten-Radweg verlor an Terrain und rangiert nun auf Platz neun im Ranking der beliebtesten Fernradwege Deutschlands.

2 min

Mehr lesen

06. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Hattrick: Mecklenburg-Vorpommern ist zum dritten Mal beliebtestes Reiseziel der Deutschen

Gute Nachrichten am ersten Messetag: Zum dritten Mal in Folge konnte Mecklenburg-Vorpommern seinen Platz als beliebtestes Inlandsziel der Deutschen behaupten. Nirgendwo anders in Deutschland verbrachten im Jahr 2018 mehr Deutsche ihren Urlaub als zwischen Ostsee und Seenplatte. Das geht aus der Reiseanalyse 2019 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen hervor, die am ersten Tag der Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Dazu Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Wir sind erneut Klassenprimus in Deutschland und konnten unser Ergebnis sogar deutlich ausbauen. Das hat sich unsere Tourismusbranche hart erarbeitet. Dennoch: Nach dem Erfolg ist bereits vor der nächsten Herausforderung. Die nächste Saison ist die schwerste. Wir arbeiten immer intensiv weiter, um erfolgreich zu bleiben. Unsere Aufgabe ist es, die touristische Infrastruktur an die Veränderungen, die sich aus dem demografischen Wandel und neuen Urlausformen ergeben, anzupassen. Saisonverlängerung, Barrierefreiheit und die Fachkräftesicherung sind hier wichtige Herausforderungen. Potenzial besteht in der Stärkung der Region und der Betonung von ihren Alleinstellungsmerkmalen. Vor allem im ländlichen Binnenland liegt noch viel Potenzial, um neue Zielgruppen durch attraktive Angebote zu begeistern.“ Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern ergänzte: „Die Reiseanalyse ist erfreulicherweise schon die zweite maßgebliche Studie, die Mecklenburg-Vorpommern als beliebtestes Reiseziel der Deutschen herausstellt. Das ist noch einmal eindrucksvoller und zeigt, dass der Nordosten weiterhin sehr gefragt ist.“ Damit nahm Waldmüller Bezug auf die erst kürzlich veröffentlichte 35. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. Zudem verwies Waldmüller darauf, dass es in Zukunft einmal mehr darauf ankomme, das Angebot weiter zu qualifizieren. Vor allem Investitionen in die touristische Infrastruktur wären wichtig – hier vor allem in die Radwege – um den hohen Standard zu halten und weiter an der Spitze zu bleiben. Nach Angaben der Reiseanalyse ist Deutschland mit 27 Prozent aller Urlaubsreisen weiterhin das wichtigste Reiseziel der Deutschen. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet einen Marktanteil von 5,3 Prozent an allen 2018 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,6 Prozentpunkte vor Bayern an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Zudem hält Mecklenburg-Vorpommern den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Schleswig-Holstein (4,3 Prozent) und Niedersachsen (3,6 Prozent). Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Erstmals schob sich das Urlaubsland vor die Türkei (5,1 Prozent). Spitzenreiter bleiben Spanien (13,7 Prozent) und Italien (8,1 Prozent). Die Reiseanalyse wird seit 49 Jahren durchgeführt und gilt als eine der detailliertesten und renommiertesten Untersuchungen des deutschen Reisemarktes. Vom 6. bis zum 10. März stellt das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern seine Angebote auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin ins Schaufenster der Welt. Der Schwerpunkt liegt auf regionalen Angeboten wie charakteristische Architektur oder Orten, an denen regionales Handwerk erlebt werden kann. Darüber hinaus startete der Landestourismusverband zur ITB Berlin eine neue Kooperation mit dem Reiseportal Urlaubsguru, auf dem fortan unter der Rubrik „deutschlandLiebe“ handverlesene Reisetipps für Urlaub zwischen Ostseeküste und Seeplatte gegeben werden. Die Plattform mit monatlich mehr als fünf Millionen Seitenaufrufen gehört zu den größten ihrer Art. Nachdem sich die Tore der Messe heute schließen, lädt Mecklenburg-Vorpommern 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie nationalen und internationalen Medien zu einem Partnerabend ins Restaurant Dae Mon in Berlin Mitte ein, der mit dem Titel „Klare Aussichten“ überschrieben ist und regionale Produkte in den Mittelpunkt stellt.

2 min

Mehr lesen

Das Logo der Marke „deutschlandLiebe“

05. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern startet Kooperation mit Reiseplattform Urlaubsguru zur ITB Berlin

Unter dem Titel „Partner des Monats“ starten der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und Urlaubsguru, eine der größten Reiseplattformen mit monatlich mehr als fünf Millionen Seitenaufrufen, zur Internationalen Tourismusbörse Berlin eine Zusammenarbeit, die es in dem Umfang noch mit keinem anderen Reiseziel gab. Auf der neuen Urlaubsguru-Seite „deutschlandLiebe“, auf der über Urlaub in Deutschland informiert wird, werden an exponierter Stelle handverlesene Reisetipps und -angebote für den Nordosten gegeben. Durch die Zusammenarbeit erzielt das Urlaubsland eine Reichweite von bis zu sechs Millionen so genannten Sichtkontakten – das entspricht der Anzahl der aufgerufenen Seiten eines Online-Angebotes – im Urlaubsguru-Netzwerk. Dazu Daniel Krahn und Daniel Marx, Gründer von Urlaubsguru: „Mecklenburg-Vorpommern ist das beliebteste Reiseziel Deutschlands – und wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam daran arbeiten, diese Position weiter auszubauen. Als starker Partner dürfen wir dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern innerhalb der Umsetzung seiner fortschrittlichen Digitalisierungsstrategie zur Seite stehen und können das Urlaubsland somit einer breiten, reisebegeisterten Community in seiner Vielfalt und Besonderheit näherbringen.“ Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Immer mehr Gäste informieren sich online über ihr nächstes Reiseziel. Laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen haben im letzten Jahr 63 Prozent der Deutschen das Internet als Informationsquelle für Urlaubsreisen genutzt. Im Jahr 2000 lag dieser Wert noch bei 10 Prozent. Wir freuen uns, dass wir Millionen Menschen über die starke Marke Urlaubsguru auf das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam machen können.“ Im Einzelnen umfasst die am 6. März startende Kooperation ein abgestimmtes Maßnahmenpaket bestehend aus Storytelling-Artikeln, einem YouTube-Video „Guru on Tour“, einem Newsletter sowie Posts auf Instagram und Facebook, wobei alleine der Urlaubsguru-Facebook-Kanal bereits über 1,9 Millionen Fans in Deutschland vorweisen kann. Die 2018 gegründete Marke „deutschlandLiebe“ wurde bei der Verleihung des Deutschen Tourismuspreises am 15. November 2018 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Die Jury lobte unter anderem die strukturierte und ansprechende Bündelung des Angebots im Deutschlandtourismus für eine junge Zielgruppe sowie die professionelle Aufbereitung des Inhalts. Weitere Informationen:

1 min

Mehr lesen

Die bemalten Darßer Haustüren

01. Mär 2019

| Pressemitteilungen

100 Prozent Mecklenburg-Vorpommern

Deutschlands beliebtestes Urlaubsreiseziel macht das authentische Erleben der Region zum Reiseanlass. Immer mehr Angebote wie Hofläden, Manufakturen, offene Werkstätten, traditionelle Feste oder Hotels in historischen Anwesen lassen die regionale Kultur, Natur und Kulinarik des Nordostens eindrucksvoll erleben. Neue Entdeckerwege wie die „ManufakTour“, welche Gäste mit Audio-Guides zu 20 Manufakturen, Künstlerstuben und Mitmachmuseen in Westmecklenburg lotst, frisch prämierte Produkte wie „Foersters Heide Gin“ aus der Rostocker Heide oder Blicke in Bernsteinschleifereien auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst beeindrucken die Sinne und halten den Nordosten unverwechselbar in Erinnerung. „Die Rückbesinnung auf Regionalität, Qualität und Unverfälschtheit ist ein immer wieder beschriebener Trend unserer Zeit. Beste Aussichten für den Nordosten, dem inzwischen fünf Unesco-Welterbestätten und sieben Formen des Immateriellen Kulturerbes eine ausgeprägte regionale Identität und Individualität bestätigen“, sagte Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Doch nicht nur die Anzahl von regional bedeutsamen Urlaubsangeboten steigt, auch die Zahl ihrer Interessenten wird zunehmend größer: So genießen nach Angaben der Reiseanalyse 2018 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen etwa inzwischen rund 57 Prozent aller MV-Urlauber während ihrer Reise häufig oder sehr häufig regionaltypische Speisen. Wer noch Inspirationen für einen Urlaub „made in MV“ sucht, erhält Tipps, Informationen und Reiseofferten zwischen dem 6. und 10. März 2019 auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin. Der Auftritt des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Partner am Stand 106 in Halle 6.2a steht in diesem Jahr unter dem Motto „Regionalität in MV“ und ist gespickt mit zahlreichen ortsgebundenen kulinarischen und kulturellen Verlockungen. Idylle trifft auf Kultur: Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommerns Herz liegt abseits der Ostseeküste: Rund 2.000 Seen durchziehen den Nordosten, in dem mehr Fläche als in jedem anderen Bundesland unter Schutz steht. Immer mehr Erlebnisbauernhöfe, ländliche Hotels und Erlebnisangebote prägen das Landesinnere. Mit Projekten wie „Erlebnis Landwirtschaft“ oder „Baltic Sea Food“ fördert der Landestourismusverband gemeinsam mit dem Verein Landurlaub Mecklenburg-Vorpommern intensiv die ländlichen Räume, um mit regionaltypischen Angeboten für Urlauber und Einheimische noch attraktiver zu werden. Mit Erfolg: Seit 1997 hat sich die Zahl der Landurlauber zwischen Schaalsee und Stettiner Haff verdoppelt und eine touristische Landschaft entwickelt, die nicht nur Urlaub in der Idylle verspricht. Wer in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub auf dem Land macht, taucht in eine Kulturlandschaft ein und lernt, etwa bei traditionellen Festen, was sie ausmacht: In der Lewitz entdecken Gäste jedes Jahr im Oktober die so genannten Tüffelwochen, auf der Insel Poel locken die Kohltage regelmäßig tausende Besucher an und auf der Insel Ummanz gibt Bauer Lange auf dem gleichnamigen Erlebnisbauernhof Einblicke in die Erzeugung von original Rügener Produkten. Geschützte Traditionen neu erleben: Zwischen Bootsbauern und Trachtenträgern
Mit der traditionellen handwerklichen Herstellung der Darßer Haustüren und dem Bewahren und Segeln der Zeesboote in der vorpommerschen Boddenlandschaft hat die Unesco erst im Dezember 2018 zwei Kulturtechniken aus Mecklenburg-Vorpommern in die Liste des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland eingetragen. Mit weiteren fünf Kulturformen, darunter das Reetdachdeckerhandwerk und das Barther Kinderfest, präsentiert sich das nordöstliche Urlaubsland damit als eine der kulturreichsten Regionen der Republik. Vielerorts erhalten Gäste Einblicke in geschützte Traditionen und lassen sie Teil des Urlaubserlebnisses werden. Ob beim Tonnenabschlagen, das bis zum heutigen Tag mehrmals jährlich auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zum Spektakel für Pferd und Reiter wird, beim ältesten Heimatfest des Landes, dem Malchower Volksfest, oder beim Segeln alter Zeesboote – Regionalität wird in Mecklenburg-Vorpommern Erlebnis für Jedermann. Eine noch stärkere Zugehörigkeit zur Region weisen Trachten aus. Dass nicht nur Bayern oder Schwaben ihre kulturelle Identität durch einen tradierten Kleidungsstil leben, beweisen Trachten- und Volkstanzgruppen aus dem Nordosten regelmäßig während öffentlicher Auftritte, etwa im Rahmen des „Tages der Trachten“ oder beim „Warnemünder Trachtentreffen“. Landesweit ausgerufene Konteste wie der 2018 vom Landestourismusverband initiierte Ideenwettbewerb „Trachten neu erleben“ fördern die Heimatverbundenheit der Norddeutschen und schaffen neue Möglichkeiten, Brauchtum zu leben und zu erleben. Historische Trachten der Mönchguter Fischer oder von der Insel Poel dienten Designern dabei als Inspirationsquelle für moderne Outfits mit maritimem Charakter, die heutigen Modeansprüchen gerecht werden und zugleich weiterhin eine Identifikation mit der Region ermöglichen. Echt Fisch und Fleisch: Kulinarisch geerdet
Urlaub geht in Mecklenburg-Vorpommern durch den Magen. Das Angebot an erstklassigen Sternerestaurants, urigen Fischbuden oder ländlichen Hofcafés ist so groß wie die Fülle regionaler Produkte, die den Gastronomen zur Verfügung steht. Frische Flundern von Freester Fischern, Wild aus Usedomer Wäldern oder Sanddorn, der Vitamin-C-Exportschlager aus Mecklenburg-Vorpommern, werden genauso wie Blüten und Wildkräuter aus der Gärtnerei „Essbare Landschaften“ verwendet. Sie geben Gerichten eine unverwechselbare Note und einem Urlaub im Nordosten den richtigen Geschmack. Bekannt ist Mecklenburg-Vorpommern auch für seine Brauereien, die seit mehreren Jahrhunderten in alten Hansestädten wie Wismar oder Rostock wohlschmeckende Biere herstellen. Noch heute sorgen in der Region 24 Brauereien mit mehr als 100 Sorten des Hopfengebräus für eine große Auswahl, darunter das 2018 beim World Beer Award als weltbestes Strong-Porter-Bier ausgezeichnete Nordik-Porter der Störtebeker Braumanufaktur. Ob Brauerei, Café oder Fischbude – um für seinen Genuss den richtigen Produzenten oder Gastgeber zu finden, hat der Fachverband Landurlaub eine Hofladenkarte mit 98 Hofläden, Hofcafés, Milchtankstellen, Imkereien und Brennereien veröffentlicht. Nebenbei werden Tipps gegeben, wo es leckere Sanddorn-Joghurt-Shakes gibt, Schaukäsereien auf Usedom vorgestellt oder Läden gelistet, die regionales Kunsthandwerk, Seifen oder Wolle anbieten. Wellness mit Ortsbonus
In keiner anderen Region in Deutschland lässt sich Erholung für Körper, Geist und Seele so unverfälscht erleben wie in Mecklenburg-Vorpommern. Ortsgebundene Heilmittel wie Sanddorn oder das Salz des Meeres entspannen seit Jahrhunderten Gäste von nah und fern. Bereits die alten Griechen schätzten die natürliche Kraft des Meeres, die an der rund 2.000 Kilometer langen Ostseeküste des Landes in Kombination mit ihrem besonderen Reizklima zu einem wahren Wunderhelfer für gestresste Körper wird. Ein besonders großes Angebot an Thalasso-Anwendungen bietet sich Gästen im Ostseebad Warnemünde, welches gar anstrebt, Deutschlands erstes Thalasso-Seebad zu werden. Südlich der Münsterstadt Bad Doberan wird zudem eine andere Heilkraft immer bekannter: das Moor. Mehr als 5.000 Jahre lang entwickelte sich das durch eine Vertorfung von Pflanzen unterhalb der Wasserlinie entstandende Gut, welches bis heute in der Region besonders bei schmerzhaften Leiden des Bewegungssystems Anwendung findet.
Weitere Informationen:

4 min

Mehr lesen