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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Kulinarische Strandwanderung auf Usedom
Genusswandern auf Usedom: Bei der „Grand Schlemm“, einer fünf Kilometer langen kulinarischen Strandwanderung von Ahlbeck über Heringsdorf bis nach Bansin, zugleich eine der wohl ausgefallensten Gourmet-Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, kreieren Inselköche an insgesamt zehn Stationen aromatische Hochgenüsse, die schon beim bloßen Anblick das Feinschmecker-Herz höher schlagen lassen. Los geht es am 27. Mai um 13.00 Uhr. Die Köstlichkeiten, die die Inselköche eigens für den „Grand Schlemm“ arrangiert haben, klingen höchst vielversprechend. So kommen unter anderem „Konfierte Garnelen mit Algen-Sesam-Salat“ oder „Ostsee-Sushi“ auf die am Strand drapierten Tische. Vollendet wird das Genusserlebnis durch edle Weine, die von renommierten Winzern aus ganz Deutschland angeboten werden. Zum Ausklang erklingt Livemusik am Bansiner Strand. Tickets für den Logenplatz am Meer können für 189 Euro unter bestellt werden.
Einen fotografischen Rückblick auf elf Jahre „Grand Schlemm“ gibt es vom 26. bis 28. Mai auf einer Leinwand an der Heringsdorfer Seebrücke. Die Schau zeigt Fotos voller Emotionen und gewährt Einblicke hinter die Kulissen dieses Gourmet-Events.
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Jubiläum: Kurhaus in Heiligendamm feiert 200. Geburtstag
Das Wahrzeichen der „Weißen Stadt am Meer“, das Kurhaus in Heiligendamm, wird in diesem Jahr 200 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird gefeiert und zwar so, wie es sich für das erste deutsche Seebad gehört – mit einem Anbadespektakel. Am 17. Juni lädt die historische Badegesellschaft um Herzog Friedrich Franz I. zum Sprung in die Ostsee bei Musik, Tanz und Theater ein. Besucher sind herzlich eingeladen, in historischer Badebekleidung mitzumachen. Den Gründer des Seebades und sein Gefolge in ihren Originalkostümen können Gäste beim opulenten Jubiläumsball am 1. Oktober im Grand Hotel Heiligendamm wiedertreffen. Bei einem historischen Schauspiel im Ballsaal erfahren sie Wissenswertes zur Geschichte des Kurhauses. Tanzbare musikalische Klassiker und ein eigens für diesen Abend zusammengestelltes Jubiläumsmenü aus der Feder des Küchenchefs Steffen Duckhorn sollen die Ballnacht unvergesslich machen.
Zur jüngeren Geschichte des Seebades zählt ein Bild, das vor zehn Jahren dort entstand und um die Welt ging: Die Staatschefs der großen Nationen nehmen anlässlich des G8-Gipfels in einem überdimensional großen Strandkorb Platz. Zum 10-Jährigen ein Duplikat dessen wieder aufgestellt. Von Ende Mai bis Anfang Juli können Sommergäste des Grand Hotels Heiligendamm sich darin selbst einmal wie Staatsgäste fühlen.
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Kleid, Korsett und Krinoline
Audienzen beim Großherzog, Handküsse für Hofdamen: Vom 16. bis 18. Juni wird in Schwerin das Schlossfest gefeiert. Im Mittelpunkt steht das Märchenschloss im Schweriner See, das an diesem Wochenende in Szene gesetzt wird. Im Schlossinnenhof werden historische Tänze aufgeführt, Gäste können Arm- und Beingüsse á la Kneipp genießen, in der Schlosskirche wird musiziert, und im Museum erfahren Gäste alles Wissenswerte über höfische Kleidung vergangener Zeiten. Unter dem Titel „Darüber und darunter“ geht es dabei um Korsetts und Krinolinen. Für Aufsehen wird auch die Anreise des Großherzogs Friedrich Franz II. sorgen, der in sein Schloss zurückkehrt und Gästen die eine oder andere Audienz gewährt. Begleitet wird der Festumzug ins Schloss durch etwa 200 Gefolgsleute in historischen Kostümen. Daneben locken ein Kunst- und Handwerkermarkt, Weinverkostungen und ein Kleinkunstprogramm im Burggarten sowie in der Altstadt. Ein weiterer Höhepunkt ist eine Lichtinszenierung am 16. und 17. Juni mit dreidimensionalen Effekten.
Für das Schlossfest-Wochenende bietet die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin mbH ein Arrangement mit zwei Übernachtungen inklusive Sightseeing auf dem See und weiteren Extras an. Am Sonntag gewährt der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns als heutiger Schlossherr einen Blick hinter die Kulissen des Gebäudes und der Landespolitik.
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Hansestadt Stralsund feiert das Reformationsjubiläum
Mit Ausstellungen, einem Musical und weiteren Besonderheiten feiert die Hansestadt Stralsund das 500-jährige Rerformationsjubiläum. Stralsund galt als Hochburg der Reformation. Nur acht Jahre nach der Veröffentlichung der 95 Thesen an der Wittenburger Kirche durch Martin Luther traten die Bürger Stralsunds mehrheitlich zum evangelischen Glauben über und verteidigten diesen vehement, beispielsweise als Albrecht von Wallenstein die Stadt 1628 einnehmen wollte. Hier eine Auswahl an Veranstaltungen im Jubiläumsjahr:
Nordkirchenschiff legt in Stralsund an
Als einzige Landeskirche Deutschlands kann die Nordkirche alle 13 Kirchenkreise auf dem Wasserweg erreichen. So sticht im Sommer 2017 ein „Nordkirchenschiff“ in See, mit dem die Nordkirche das Reformationsjubiläum begeht. Die Tour beginnt am 29. Juni in Stralsund und führt anschließend unter anderem nach Wismar, Lübeck, Kiel und Hamburg. Gesegelt wird auf dem Dreimaster „Artemis“, der in Stralsund von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr vor dem Erlebnismuseum Ozeaneum anlegt. Geplant ist ein Gottesdienst. Zudem wird es auf der Bühne ein Programm aus Musik, Interviews und Gesprächen geben.
Weitere Informationen: Stralsund Museum präsentiert Schau „Helden sind nicht Einzelne“
Unter dem Titel „Helden sind nicht Einzelne“ – ein Ausspruch Martin Luthers – zeigt das Stralsund Museum bis zum 31. Dezember 2017 eine Sonderausstellung zur Reformationsgeschichte, die in keiner anderen Stadt Norddeutschlands so von Stärke, Wucht und Dramatik geprägt war.
Weitere Informationen: Musical „Luther – zwischen Liebe, Tod und Teufel“
Im Theater Vorpommern wird die Reformationsgeschichte als Musical aufgeführt. Der Vorhang für das Stück „Luther – zwischen Liebe, Tod und Teufel“, eine Produktion der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, öffnet sich am 13. Oktober im Großen Haus des Theaters. Darüber hinaus haben auch Jugendliche der St. Marien- und Heiliggeistgemeinde ein Musical erarbeitet, das unter dem Titel „Das schwätzt ein ungelehrter Esel!“ am 18. Juni, 9. Juli und 29. Oktober in der St. Marien-Kirche aufgeführt wird und sich auf einen Disput zwischen dem Stralsunder Reformator Christian Ketelhot
und dem Prior Hermann Westfal bezieht. Mit einem Gottesdienst am 31. Oktober in der St. Marien-Kirche schließen die Stralsunder ihren Veranstaltungsreigen rund um die Reformation ab. Weitere Informationen finden Interessenten auf und in der neuen Ausgabe des Welt-Kultur-Erbe-Magazins, das in den Welterbe-Ausstellungen in Stralsund und Wismar sowie in den Tourismuszentralen der beiden Städte erhältlich ist. Weitere Informationen:
Als einzige Landeskirche Deutschlands kann die Nordkirche alle 13 Kirchenkreise auf dem Wasserweg erreichen. So sticht im Sommer 2017 ein „Nordkirchenschiff“ in See, mit dem die Nordkirche das Reformationsjubiläum begeht. Die Tour beginnt am 29. Juni in Stralsund und führt anschließend unter anderem nach Wismar, Lübeck, Kiel und Hamburg. Gesegelt wird auf dem Dreimaster „Artemis“, der in Stralsund von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr vor dem Erlebnismuseum Ozeaneum anlegt. Geplant ist ein Gottesdienst. Zudem wird es auf der Bühne ein Programm aus Musik, Interviews und Gesprächen geben.
Weitere Informationen: Stralsund Museum präsentiert Schau „Helden sind nicht Einzelne“
Unter dem Titel „Helden sind nicht Einzelne“ – ein Ausspruch Martin Luthers – zeigt das Stralsund Museum bis zum 31. Dezember 2017 eine Sonderausstellung zur Reformationsgeschichte, die in keiner anderen Stadt Norddeutschlands so von Stärke, Wucht und Dramatik geprägt war.
Weitere Informationen: Musical „Luther – zwischen Liebe, Tod und Teufel“
Im Theater Vorpommern wird die Reformationsgeschichte als Musical aufgeführt. Der Vorhang für das Stück „Luther – zwischen Liebe, Tod und Teufel“, eine Produktion der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, öffnet sich am 13. Oktober im Großen Haus des Theaters. Darüber hinaus haben auch Jugendliche der St. Marien- und Heiliggeistgemeinde ein Musical erarbeitet, das unter dem Titel „Das schwätzt ein ungelehrter Esel!“ am 18. Juni, 9. Juli und 29. Oktober in der St. Marien-Kirche aufgeführt wird und sich auf einen Disput zwischen dem Stralsunder Reformator Christian Ketelhot
und dem Prior Hermann Westfal bezieht. Mit einem Gottesdienst am 31. Oktober in der St. Marien-Kirche schließen die Stralsunder ihren Veranstaltungsreigen rund um die Reformation ab. Weitere Informationen finden Interessenten auf und in der neuen Ausgabe des Welt-Kultur-Erbe-Magazins, das in den Welterbe-Ausstellungen in Stralsund und Wismar sowie in den Tourismuszentralen der beiden Städte erhältlich ist. Weitere Informationen:
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Premiere: „Binzer KulturSommer“
Ein Fest für die Sinne: Mit dem neuen Veranstaltungsformat „KulturSommer Binz“ setzt das größte Ostseebad auf der Insel Rügen musikalische Akzente. Von Mai bis September wird Binz zur Bühne für nationale Popstars, darunter Max Giesinger, Wincent Weiss und Alexa Feser. Insgesamt 15 Konzerte an unterschiedlichen Spielorten, darunter der Kurplatz, der Strand, eine Lounge am Schmachter See oder die örtliche Evangelische Kirche, stehen auf dem Programm: Los geht es am 19. Mai mit einem Konzert von Jan Plewka, der Lieder von Rio Reiser zum Besten gibt. Darüber hinaus präsentiert sich unter anderem am 7. Juli die Band Erdmöbel auf der „Kleinen Bühne Löwenherz“ mit ausgefeilten Texten und warmherziger Verschrobenheit. Es folgen Auftritte weiterer Liedermacher wie Alexander Knappe, Benne, Cäthe und Enno Bunger. Die Kulisse für den „Binzer KulturSommer“ könnte malerischer kaum sein. Liebevoll restaurierte Bädervillen reihen sich hier wie Perlen einer Kette und der Sandstrand lädt vor und nach den Konzerten zum Entspannen ein. Das gesamte Programm, Tickets sowie Unterkünfte gibt es auf www.ostseebad-binz.de. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.
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17. Mai 2017
| Neues aus den Regionen
Konzertreihe „Naturklänge“ startet in die 15. Saison
Unter dem Titel „Naturklänge“ lädt der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst vom 16. Juni bis zum 2. September zu einer Konzertreihe ein, bei der Musik an besonderen Orten erklingt. Acht Konzerte stehen rund um den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf dem Programm, beispielsweise am Schlösschen Sundische Wiese, am Hohen Ufer in Ahrenshoop – ein malerischer Steilküstenabschnitt in der Künstlerkolonie – oder in der Alten Schmiede in Hessenburg. Den Auftakt gibt die Formation „Due Sopra il Basso“ mit Countertenor Johannes Wieners in der Backsteinkirche im Pfarrgarten in Starkow, wo Werke von Claudio Monteverdi, Barbara Strozzi oder Giulio Romano Caccini erklingen. Zudem zieht ein schwimmendes Piano im Schlossteich, gespielt von Anna Scheps, Besucher an. „Classic meets Movie“ heißt ihr Programm, in dem Kompositionen von Hans Zimmer, John Williams unter anderem aus Blockbustern wie „Mission Impossible“, „Gladiator“, „Harry Potter“, „Schindlers Liste“ oder „James Bond“ interpretiert werden. Tickets ab 15 Euro pro Person sind online unter buchtbar.
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10. Mai 2017
| Pressemitteilungen
Blüten im Blick: Aktion „Offene Gärten“ lockt nach Mecklenburg-Vorpommern
Hereinspaziert! Der Verein „Offene Gärten in MV“ lädt Interessierte am 10. und 11. Juni landesweit zum gemütlichen Schlendern und Fachsimpeln in mehr als 130 teilnehmende Privatgärten, Schauanlagen und Gärtnereien ein. Besucher können individuell angelegte Gartenanlagen bewundern und sich direkt mit den Gärtnern austauschen. Dazu Beate Schöttke-Penke, Vorsitzende des Vereins „Offene Gärten“: „Wir freuen uns auf ein bunt gestaltetes Wochenende, an dem Besucher die ganze Breite der Gartenkultur im Land entdecken können, sowie über zahlreiche Neueinsteiger, die ihre privaten Paradiese präsentieren.“
In allen teilnehmenden Regionen, angefangen von der Insel Rügen über Greifswald, Rostock und Schwerin bis zur Mecklenburgischen Seenplatte sind am Aktionswochenende unter anderem romantische Rosengärten, alte Pfarrgärten oder pittoreske Künstlergärten zu bewundern. Die Internetseite listet alle Gärten mit Kontaktadressen samt kurzem Porträt auf. Zudem finden Gartenliebhaber hier eine digitale Broschüre zur Aktion zum Herunterladen, die in gedruckter Form in zahlreichen Stadtinformationen und Tourismuszentralen des Urlaubslandes ausliegt. Vor Ort weisen bunte Gießkannen auf die bisweilen versteckt liegenden Gärten hin. Darüber hinaus wird in der Broschüre auch auf Gärten verwiesen, die auch über den Aktionszeitraum hinaus Besuchern offen stehen. 19 Teilnehmer beteiligen sich erstmals an der Aktion „Offene Gärten“, darunter Margaretha und Burkhard Dimanski aus Zehna, die einen Selbstversorger-Bauerngarten mit alten Obstsorten, Quittenbäumen und Edelkastanien präsentieren, oder Kristiane und Jörg Schmidtke aus Göldenitz, in deren Garten Medizinalpflanzen nach heilkundlichen Anwendungsgebieten geordnet zu bestaunen sind. Neu dabei ist auch der Verein Kulturgarten Schwerin aus Schwerin, der einen ehemaligen Schulgarten in der Landeshauptstadt mit 20 gartenbegeisterten Menschen bewirtschaftet. Weitere Informationen:
In allen teilnehmenden Regionen, angefangen von der Insel Rügen über Greifswald, Rostock und Schwerin bis zur Mecklenburgischen Seenplatte sind am Aktionswochenende unter anderem romantische Rosengärten, alte Pfarrgärten oder pittoreske Künstlergärten zu bewundern. Die Internetseite listet alle Gärten mit Kontaktadressen samt kurzem Porträt auf. Zudem finden Gartenliebhaber hier eine digitale Broschüre zur Aktion zum Herunterladen, die in gedruckter Form in zahlreichen Stadtinformationen und Tourismuszentralen des Urlaubslandes ausliegt. Vor Ort weisen bunte Gießkannen auf die bisweilen versteckt liegenden Gärten hin. Darüber hinaus wird in der Broschüre auch auf Gärten verwiesen, die auch über den Aktionszeitraum hinaus Besuchern offen stehen. 19 Teilnehmer beteiligen sich erstmals an der Aktion „Offene Gärten“, darunter Margaretha und Burkhard Dimanski aus Zehna, die einen Selbstversorger-Bauerngarten mit alten Obstsorten, Quittenbäumen und Edelkastanien präsentieren, oder Kristiane und Jörg Schmidtke aus Göldenitz, in deren Garten Medizinalpflanzen nach heilkundlichen Anwendungsgebieten geordnet zu bestaunen sind. Neu dabei ist auch der Verein Kulturgarten Schwerin aus Schwerin, der einen ehemaligen Schulgarten in der Landeshauptstadt mit 20 gartenbegeisterten Menschen bewirtschaftet. Weitere Informationen:
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04. Mai 2017
| Pressemitteilungen
Reportage: Die wild verträumte Insel Rügen
Bevor wir sie sehen, ist sie bereits zu hören. Ein lautes Tschuff, Tschuff, Tschuff, ein Stöhnen und Ächzen wie von einem riesigen Tier – und dann ist sie da: In eine große Dampfwolke gehüllt, fährt die pechschwarze Lokomotive mit ihren nostalgischen Anhängern in den Bahnhof von Göhren ein. Auf dem Bahnsteig jubeln Kinder, Erwachsene zücken das Handy, machen Bilder und Videos. Mit einem letzten tiefen Schnaufen kommt der „Rasende Roland“, seit 1895 in Betrieb, in einer großen Qualmwolke zum Stehen. Die historische Schmalspurbahn ist mit ihrer 24 Kilometer langen Trasse ein Highlight im Südosten der Insel Rügen. Mit dem Oldie-Zug werden wir zurück nach Putbus fahren, wo wir heute morgen mit unseren Fahrrädern zu einer gemütlichen Tour entlang von Bodden und Ostseeküste gestartet sind.
Rügen ist Radlerland. Deutschlands größte Insel eignet sich bestens für kurze und lange Radtouren. Auf vielen gut ausgeschilderten Wegen kann man das schöne, wilde Rügen abseits der großen Strandbäder erkunden, dabei einsame Buchten, kleine Dörfer mit Boddenhäfen und das weite Hinterland im Innern erkunden. Ausruhen kann man an feinkörnigen Stränden.
Unsere Tour beginnt also in Putbus, 4.500-Einwohner-Ort, mit seinen vielen Bauten im klassizistischen Stil auch „Weiße Stadt“ genannt. Die Route führt rund 30 Kilometer weit über Lauterbach, Groß Stresow und Moritzdorf bis hin zur stillen Halbinsel Mönchgut. Oft geht es dabei direkt am Bodden entlang, dann durch kleine Waldstücke, in denen es nach Pilzen riecht, und über Hügel, die tolle Ausblicke auf die Landschaft im Südosten bieten. Am Wegesrand träumen weiß gelockte Schafe, wir radeln durch Alleen von Obstbäumen, kommen an Pferdekoppeln und reetgedeckten Häusern vorbei – es ist eine Region des Friedens und der Stille.
Unterwegs gibt es reichlich Verlockungen zur Radlerpause. In Groß Stresow etwa mit seinen gerade mal 38(!) Einwohnern und dem Eiscafé „Haases Eishütte“ – Tische und Bänke stehen unter einer großen Kastanie am Wasser, wir wollen gar nicht mehr weg. In Seedorf folgt dann der große Mittagshunger, da kommt der Duft von frisch geräuchertem Fisch genau richtig. Ein leckeres Matjesbrötchen am Hafen, dann geht die Fahrt weiter. Etappenziel ist Moritzdorf, von dort setzt die Ruderfähre über nach Baabe auf Mönchgut.
Das Meer spielte für die Bewohner von Mönchgut immer eine große Rolle
Diese Halbinsel wird von der Ostsee, dem Greifswalder Bodden und der lagunenartigen Bucht Having umspült. Lange Zeit war sie durch den Mönchgraben ganz vom Hauptteil Rügens getrennt, darum konnte sich Mönchgut lange viele alte Traditionen bewahren. Die Region hieß einst Reddevitz und wurde zum „Mönike Guedt“, als Slawenfürst Jaromar II. sie anno 1252 den Mönchen von Eldena schenkte. Viele Mönchguter waren oder sind bis heute Bauern, und das prägt die Region – noch immer ist der Tourismus hier noch nicht so intensiv spürbar wie in anderen Teilen der Insel. Neben der Landwirtschaft spielte das Meer einst eine große Rolle auf Mönchgut, etliche Bewohner verdienten ihr Geld als Lotsen, Bootsbauer oder Fischer. Das Küstenfischermuseum in Baabe zeigt heute einige ehemalige Produktionsmittel dieser Branche, zum Beispiel Boote, eine Originalreuse und eine Heringssortiermaschine. Vorne schnauft die historische Lok, unten rattern die alten Räder
Wir radeln über sanft gewellte Hügel und auf schmale Landzungen hinaus, die sich weit in die Gewässer erstrecken, darunter Schönheiten wie die Region um den Ort Middelhagen mit seinem Schulmuseum. Die höchste Erhebung hier misst stolze 66 Meter, da kommt niemand so schnell aus der Puste. Vom Ostseebad Baabe führt die Route über den Dünenweg, der Radweg geht nah am Strand entlang, ein kleiner Nadelwald trennt ihn von der Straße. So fahren wir entspannt bis zum Tagesziel Göhren, mit knapp 1.300 Einwohnern einer der wichtigsten Erholungsorte der Halbinsel mit schönen Häusern im Stil der Bäderarchitektur.
Hier steigen wir nun in den Rasenden Roland für die Rückreise in Richtung Putbus, die Fahrräder können mit. Vorne schnauft die historische Lok, unter den Füßen rattern alte Räder über die Gleise, während über Mönchgut romantisch die Sonne versinkt. Und wenn es nach uns ginge, könnte die Fahrt ewig dauern. Weitere Informationen: , Tipp: In 60 Sekunden von Moritzdorf nach Baabe Die kürzeste Fährverbindung Norddeutschlands führt über den idyllisch gelegenen Baaber Beek und wird nicht mit großen Schiffen unterhalten, sondern mit einem Ruderboot, in dem bis zu 15 Personen Platz finden. Fahrräder, E-Bikes und Kinderwagen dürfen ebenfalls mit Fährmann Kay-Uwe und seinem gleichnamigen Boot übersetzen. Die Tradition der Moritzdorfer Fähre geht bereits auf das Jahr 1891 zurück. Während der Sommermonate wird die knapp 50 Meter lange Wasserstrecke zwischen den beiden Anlegestellen täglich bis zu einhundert Mal zurückgelegt. Tipp: Schulmuseum in Middelhagen Aufstehen, wenn die Lehrerin die Klasse betritt! Im Schulmuseum in Middelhagen geht es streng zu, zumindest, wenn Beatrix Dampf eine historische Schulstunde hält. Dann dürfen Besucher erleben, wie es den Middelhäger Kindern ab 1852 erging. Etwa 150 Jahre lang wurden sie im heutigen Schulmuseum von Dorfschullehrern unterrichtet. Außerdem erzählt Beatrix lustige und interessante Anekdoten aus dem Leben der Schüler, wie sich die Schule auf Mönchgut entwickelte, oder wie die Lebensverhältnisse eines Kantors und Dorfschullehrers waren. Über die Sommermonate ist das Schulmuseum von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Schulstunden finden immer mittwochs um 10.00 Uhr statt. Weitere Fotos zum Download:
Foto: TMV/Grundner
Foto: TMV/Würtenberger
Foto: TMV/Grundner Foto: TMV/Würtenberger
Diese Halbinsel wird von der Ostsee, dem Greifswalder Bodden und der lagunenartigen Bucht Having umspült. Lange Zeit war sie durch den Mönchgraben ganz vom Hauptteil Rügens getrennt, darum konnte sich Mönchgut lange viele alte Traditionen bewahren. Die Region hieß einst Reddevitz und wurde zum „Mönike Guedt“, als Slawenfürst Jaromar II. sie anno 1252 den Mönchen von Eldena schenkte. Viele Mönchguter waren oder sind bis heute Bauern, und das prägt die Region – noch immer ist der Tourismus hier noch nicht so intensiv spürbar wie in anderen Teilen der Insel. Neben der Landwirtschaft spielte das Meer einst eine große Rolle auf Mönchgut, etliche Bewohner verdienten ihr Geld als Lotsen, Bootsbauer oder Fischer. Das Küstenfischermuseum in Baabe zeigt heute einige ehemalige Produktionsmittel dieser Branche, zum Beispiel Boote, eine Originalreuse und eine Heringssortiermaschine. Vorne schnauft die historische Lok, unten rattern die alten Räder
Wir radeln über sanft gewellte Hügel und auf schmale Landzungen hinaus, die sich weit in die Gewässer erstrecken, darunter Schönheiten wie die Region um den Ort Middelhagen mit seinem Schulmuseum. Die höchste Erhebung hier misst stolze 66 Meter, da kommt niemand so schnell aus der Puste. Vom Ostseebad Baabe führt die Route über den Dünenweg, der Radweg geht nah am Strand entlang, ein kleiner Nadelwald trennt ihn von der Straße. So fahren wir entspannt bis zum Tagesziel Göhren, mit knapp 1.300 Einwohnern einer der wichtigsten Erholungsorte der Halbinsel mit schönen Häusern im Stil der Bäderarchitektur.
Hier steigen wir nun in den Rasenden Roland für die Rückreise in Richtung Putbus, die Fahrräder können mit. Vorne schnauft die historische Lok, unter den Füßen rattern alte Räder über die Gleise, während über Mönchgut romantisch die Sonne versinkt. Und wenn es nach uns ginge, könnte die Fahrt ewig dauern. Weitere Informationen: , Tipp: In 60 Sekunden von Moritzdorf nach Baabe Die kürzeste Fährverbindung Norddeutschlands führt über den idyllisch gelegenen Baaber Beek und wird nicht mit großen Schiffen unterhalten, sondern mit einem Ruderboot, in dem bis zu 15 Personen Platz finden. Fahrräder, E-Bikes und Kinderwagen dürfen ebenfalls mit Fährmann Kay-Uwe und seinem gleichnamigen Boot übersetzen. Die Tradition der Moritzdorfer Fähre geht bereits auf das Jahr 1891 zurück. Während der Sommermonate wird die knapp 50 Meter lange Wasserstrecke zwischen den beiden Anlegestellen täglich bis zu einhundert Mal zurückgelegt. Tipp: Schulmuseum in Middelhagen Aufstehen, wenn die Lehrerin die Klasse betritt! Im Schulmuseum in Middelhagen geht es streng zu, zumindest, wenn Beatrix Dampf eine historische Schulstunde hält. Dann dürfen Besucher erleben, wie es den Middelhäger Kindern ab 1852 erging. Etwa 150 Jahre lang wurden sie im heutigen Schulmuseum von Dorfschullehrern unterrichtet. Außerdem erzählt Beatrix lustige und interessante Anekdoten aus dem Leben der Schüler, wie sich die Schule auf Mönchgut entwickelte, oder wie die Lebensverhältnisse eines Kantors und Dorfschullehrers waren. Über die Sommermonate ist das Schulmuseum von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Schulstunden finden immer mittwochs um 10.00 Uhr statt. Weitere Fotos zum Download:
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03. Mai 2017
| Pressemitteilungen
Pfingsten zu „KunstOffen“ nach Mecklenburg-Vorpommern
Kunst, Strand, Seele baumeln lassen – zu „KunstOffen“ am Pfingstwochenende empfangen rund 800 Künstler und Kunsthandwerker interessierte Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Bereits zum 23. Mal können Besucher vom 3. bis 5. Juni Malern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen. Unter finden Interessierte das Programm in allen teilnehmenden Regionen von Zarrentin bis Zinnowitz. „Mindestens 50.000 Gäste werden landesweit an diesem Ereignis teilnehmen, staunen, selbst malen und töpfern oder mit den Künstlern fachsimpeln", sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
15 Jahre „KunstOffen“ in der Mecklenburgischen Seenplatte
Gelbe Schirme und Segel mit einem blauen Schriftzug „KunstOffen“ weisen Gästen den Weg zu den rund 100 Veranstaltungsorten in der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Angebot reicht von Malerei über Fotografie bis hin zu Schmuck und Keramik. So sind unter dem Titel „Tris – drei Künstlerinnen stellen aus“ Werke von Dana Jes (Keramik), Marieken Matschenz (Installation) sowie der in Wien geborenen Katharina Neuweg (Malerei) in der Thurower Kirche zu sehen. Zudem können Besucher auf dem im letzten Jahr neu eröffneten Skulpturenpark in Wesenberg wandeln, der durch die „Peter Wilmot Thompson Stiftung“ initiiert wurde. Am Eingang zum Müritz-Nationalpark sind 20 Skulpturen zu sehen. Die Eröffnungsveranstaltung in der Mecklenburgischen Seenplatte findet am 1. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Kunsthaus am Schloss in Mirow statt. Unter dem Titel „Zu Viert“ sind Arbeiten von den Künstlerinnen Dagmar Gerlach, Sabine Mendelski, Ute Manoloudalis und Stella de Kohler zu sehen. Der Musiker und Keramiker Peter Dreier umrahmt den Abend mit Gesang, Gitarrenmusik und Lichtinstallationen. 400 Künstler und jede Menge Kunst und Kunsthandwerk in der Region Mecklenburg
An der Mecklenburgischen Ostseeküste, in der Region Mecklenburg-Schwerin sowie in der Hansestadt Rostock öffnen 400 Künstler und Kreative ihre Werkstätten zu Pfingsten. Im kleinen Dorf Rothen im Sternberger Seenland beispielsweise treffen Interessierte gleich auf mehrere Künstler, darunter Gabriele Lehsten, die schlichten und modernen Unikatschmuck kreiert, Daniela Melzig, die mit Glas arbeitet, oder Ulrike Klimmey, die in der dortigen Werkstatt Emaillekunst herstellt. Darüber hinaus wird die erste Biennale des Landesverbandes „Kunsthandwerk Mecklenburg-Vorpommern“ veranstaltet, die bereits am 1. Juni eröffnet wird. Am Pfingstsonntag gibt es obendrein Jazz im Nachtcafé, dargeboten von der Bigband-Formation „The Jellyfish Jazz Orchestra“. „KunstOffen“ in Vorpommern
Zwischen Fischland-Darß-Zingst und den Inseln Rügen und Usedom locken rund 300 Künstler in ihre Ateliers. Der aktuelle Flyer kann erstmals auch als Atelierführer genutzt werden, denn er kennzeichnet die Galerien und Ateliers, die ganzjährig geöffnet sind. Die Eröffnungsveranstaltung zum Kulturwochenende findet am 2. Juni im Seebadzentrum der Kurverwaltung Lubmin satt. Zum Rahmenprogramm gehören die Eröffnung der Sammelausstellung sowie kostenlose Führungen durch das Seebad Lubmin mit Besichtigung des historischen Eisenbahnwaggons auf dem Gelände des Seebadzentrums. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zeigt der Maler und Grafiker Hans Götze in seinem Atelier aktuelle Werke, in der Polsterei Ohseloff in Neuenkirchen wird die alte Handwerkstechnik erläutert, in der Lassaner Papierwerkstatt steht das Buchbinden auf dem Progamm und im Kunsthaus Neppermin auf der Insel Usedom werden unter dem Titel „Holz – ein erotischer Werkstoff“ Skulpturen gezeigt. Flyer zu den einzelnen teilnehmenden Künstlern und Kunsthandwerkern in den teilnehmenden Regionen sind unter anderem in den Touristinformationstellen und bei den Künstlern selbst erhältlich und können unter heruntergeladen werden. Weitere Informationen:
Gelbe Schirme und Segel mit einem blauen Schriftzug „KunstOffen“ weisen Gästen den Weg zu den rund 100 Veranstaltungsorten in der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Angebot reicht von Malerei über Fotografie bis hin zu Schmuck und Keramik. So sind unter dem Titel „Tris – drei Künstlerinnen stellen aus“ Werke von Dana Jes (Keramik), Marieken Matschenz (Installation) sowie der in Wien geborenen Katharina Neuweg (Malerei) in der Thurower Kirche zu sehen. Zudem können Besucher auf dem im letzten Jahr neu eröffneten Skulpturenpark in Wesenberg wandeln, der durch die „Peter Wilmot Thompson Stiftung“ initiiert wurde. Am Eingang zum Müritz-Nationalpark sind 20 Skulpturen zu sehen. Die Eröffnungsveranstaltung in der Mecklenburgischen Seenplatte findet am 1. Juni 2017 um 19.00 Uhr im Kunsthaus am Schloss in Mirow statt. Unter dem Titel „Zu Viert“ sind Arbeiten von den Künstlerinnen Dagmar Gerlach, Sabine Mendelski, Ute Manoloudalis und Stella de Kohler zu sehen. Der Musiker und Keramiker Peter Dreier umrahmt den Abend mit Gesang, Gitarrenmusik und Lichtinstallationen. 400 Künstler und jede Menge Kunst und Kunsthandwerk in der Region Mecklenburg
An der Mecklenburgischen Ostseeküste, in der Region Mecklenburg-Schwerin sowie in der Hansestadt Rostock öffnen 400 Künstler und Kreative ihre Werkstätten zu Pfingsten. Im kleinen Dorf Rothen im Sternberger Seenland beispielsweise treffen Interessierte gleich auf mehrere Künstler, darunter Gabriele Lehsten, die schlichten und modernen Unikatschmuck kreiert, Daniela Melzig, die mit Glas arbeitet, oder Ulrike Klimmey, die in der dortigen Werkstatt Emaillekunst herstellt. Darüber hinaus wird die erste Biennale des Landesverbandes „Kunsthandwerk Mecklenburg-Vorpommern“ veranstaltet, die bereits am 1. Juni eröffnet wird. Am Pfingstsonntag gibt es obendrein Jazz im Nachtcafé, dargeboten von der Bigband-Formation „The Jellyfish Jazz Orchestra“. „KunstOffen“ in Vorpommern
Zwischen Fischland-Darß-Zingst und den Inseln Rügen und Usedom locken rund 300 Künstler in ihre Ateliers. Der aktuelle Flyer kann erstmals auch als Atelierführer genutzt werden, denn er kennzeichnet die Galerien und Ateliers, die ganzjährig geöffnet sind. Die Eröffnungsveranstaltung zum Kulturwochenende findet am 2. Juni im Seebadzentrum der Kurverwaltung Lubmin satt. Zum Rahmenprogramm gehören die Eröffnung der Sammelausstellung sowie kostenlose Führungen durch das Seebad Lubmin mit Besichtigung des historischen Eisenbahnwaggons auf dem Gelände des Seebadzentrums. Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zeigt der Maler und Grafiker Hans Götze in seinem Atelier aktuelle Werke, in der Polsterei Ohseloff in Neuenkirchen wird die alte Handwerkstechnik erläutert, in der Lassaner Papierwerkstatt steht das Buchbinden auf dem Progamm und im Kunsthaus Neppermin auf der Insel Usedom werden unter dem Titel „Holz – ein erotischer Werkstoff“ Skulpturen gezeigt. Flyer zu den einzelnen teilnehmenden Künstlern und Kunsthandwerkern in den teilnehmenden Regionen sind unter anderem in den Touristinformationstellen und bei den Künstlern selbst erhältlich und können unter heruntergeladen werden. Weitere Informationen:
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25. Apr 2017
| Pressemitteilungen
Usedomer Literaturtage sind kultureller Höhepunkt im Frühling
Unter dem Titel „Identität – dringend gesucht“ werden vom 26. bis 29. April die 9. Usedomer Literaturtage veranstaltet. In Lesungen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden widmen sich namhafte Autoren auf der Zwei-Länder-Insel dem Thema Identität – einem Ort, an dem das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Polen Alltag ist. „Immerhin elf Prozent der Urlaubsgäste entscheiden sich auch aufgrund des vorhandenen Kunst- und Kulturangebotes für Mecklenburg-Vorpommern. Die Usedomer Literaturtage sind der Höhepunkt für Kulturliebhaber im Frühling auf der Insel“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Zu den sechs Lesungen und einem Konzert des Ensembles „Il Pomo D’oro“ mit dem Violinisten Dmitry Sinkovsky werden etwa 1.000 Besucher erwartet. Eröffnet wird die Kulturreihe am 26. April um 19.30 Uhr im Kaiserbädersaal im Seebad Heringsdorf durch Dr. Asfa-Wossen Asserate, Prinz aus äthiopischen Kaiserhaus, der sein 2016 erschienenes Buch „Die neue Völkerwanderung“ vorstellt, in dem die Migration aus Afrika nach Europa thematisiert wird. Donna Leon stellt ihren 25. Krimi „Ewige Jugend“ vor, der zeigen soll, dass Identität ohne Erinnerung nicht denkbar ist. Begleitet wird sie dabei von der Schauspielerin Annett Renneberg, einer der Darstellerinnen aus den deutschen Verfilmungen ihrer Krimis. Außerdem gibt Donna Leon dem Publikum die Gelegenheit, sie in einer moderierten Fragerunde kennenzulernen. Darüber hinaus fragt Alfred Grosser in seinem neuen Buch „Le Mensch“ nach europäischer Identität und beleuchtet Identität in Zeiten von Migration und Globalisierung. Höhepunkt der traditionsreichen Veranstaltungsreihe ist die Verleihung des 7. Usedomer Literaturpreises an die polnische Autorin Joanna Bator für ihr Lebenswerk und eine Lesung der Geehrten am 29. April im Seetelhotel Ahlbecker Hof im Seebad Ahlbeck.
Weitere Informationen und Karten erhalten Interessierte unter . Unterkünfte vermittelt die Usedom Tourismus GmbH unter .
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