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Kindermöbel von "timkid"

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

Wandwickeltisch und Hanfhut: Neue Erlebnisroute in Westmecklenburg geplant

Eine neue Erlebnisroute mit dem Titel „ManufakTour“ soll Gäste ab 2018 zu 20 Orten in Westmecklenburg führen, in denen traditionelles Handwerk, Kunst, Design, Mode und regionale Produkte entstehen. Die von der Metropolregion Hamburg konzipierte Route wird zunächst als Auto-Tour geplant und soll für Smartphones sowie für Audio-Guides entwickelt werden. Auf der Route kann beispielsweise die Firma „timkid“ in Dömitz angesteuert werden, die innovative Möbel für Kinder, darunter ausgeklügelte Wandwickeltische herstellt, die mittlerweile in ganz Europa Anhänger haben. „Sie haben den Kopf, wir haben den Hut oder die Mütze“ – das ist das Motto des Hutsalons Rieger in Schwerin – ein weiterer Anlaufpunkt. Noch bevor hier ein Hut über die Ladentheke geht, steht eine genaue Typberatung an. Anschließend wird der Stoff ausgesucht. Hanf, Sisal, Jute, Tweed oder Filz – das Angebot ist sehr vielfältig. Ein Hersteller von Reiserucksäcken aus Schwerin, eine Schmiedin in Rothen oder eine Porzellanherstellerin in Sukow südlich des Schweriner Sees zählen ebenfalls zu den Personen, die Interessierte auf der „ManufakTour“ antreffen. Weitere Informationen finden Interessierte in Kürze unter .

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Leiko Ikemura, Sunflower 2010, Öl auf Leinwand, © 2017 Leiko Ikemura

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

„Ikemura und Nolde“ im Kunstmuseum Ahrenshoop

Neue Schau in Ahrenshoop: Als Teil des Kunstprojektes „Nolde im Norden“, das anlässlich des 150. Geburtstages des Malers von der Nolde-Stiftung Seebüll initiiert wurde, zeigt das Kunstmuseum des Ostseebades vom 15. Juli bis zum 8. Oktober die Schau „Ikemura und Nolde“. Dabei werden Werke der international bekannten, in Japan geborenen und mittlerweile in Deutschland und der Schweiz lebenden Künstlerin Leiko Ikemura präsentiert, die sich intensiv mit künstlerischen Positionen der Klassischen Moderne in Europa auseinandersetzte, darunter mit der Kunst Odilon Redons und Emil Noldes. In ihrem Werk werden zahlreiche Parallelen zu Themen und Motiven Emil Noldes erkennbar, wie der expressive Einsatz von Farbe in der Malerei, der für japanische Künstler eher ungewöhnlich ist, oder die Hinwendung zu ursprünglichen Kräften in der Natur. So sind bei Ikemura wie bei Nolde unter anderem die Landschaft, die Blume und der Mensch in seiner Konfrontation mit dem Existenziellen und Unheimlichen zentrale Motive. Die Ausstellung wird am 14. Juli eröffnet. Unter der gemeinsamen Überschrift „Nolde im Norden“ arbeiten unter anderem das Schleswig-Holsteinische Landesmuseum Schloss Gottorf, die Lübecker Museen, die Kunsthalle zu Kiel und das Kunstmuseum Ahrenshoop zusammen. Unterkünfte auf der Halbinsel vermittelt der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst unter .
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Kanufahrer auf der Peene

16. Jun 2017

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Juni +++

Die Peeneregion in Vorpommern hat beim Bundeswettbewerb "Nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/2017“ den Sonderpreis in der Kategorie "Naturerlebnis & biologische Vielfalt" erhalten. Der Wettbewerb wurde vom Deutschen Tourismusverband in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz durchgeführt. Die Peeneregion überzeugte durch ihr nachhaltig gestaltetes Naturerlebnisangebot und das Leuchtturmprodukt "Peenesafari im Solarboot", bei dem die Verbindung von Umweltbildung und Naturerlebnis im Mittelpunkt steht. Insgesamt wurden im Wettbewerb 15 Reiseziele in Deutschland als besonders nachhaltig ausgezeichnet, vier erhielten zusätzlich einen Sonderpreis.
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+++ Radtour zur Radgeschichte in Rostock +++


Anlässlich des 200. Geburtstag des Rades, durch Karl Freiherr von Drais erfunden, werden in Mecklenburg-Vorpommern bis Mitte September fünf Velo Classico-Radausfahrten veranstaltet. Die nächste kostenlose und vom Schwierigkeitsgrad her als leicht eingestufte Tour führt am 18. Juni über zwölf Kilometer zu Stationen der Rostocker Fahrradgeschichte und beginnt um 10.00 Uhr am Barocksaal neben der Tourist-Information Rostock. Ausrichter ist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club. Willkommen sind sowohl Radler, die sich nach Velo Classico-Manier auf alten Rädern und in Vintage-Kleidung fortbewegen möchten, als auch Menschen, die einfach Spaß am Radeln haben. Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse kontakt@adfc-mv.de anmelden. Weitere Ausfahrten stehen in Schwerin, Parchim, Wismar und Ludwigslust an.
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+++ Karussell und Rollstuhltanz - Tag für Menschen mit Handicap im Seebad Altefähr +++


Das zweite Altefährer Seebadfest beginnt am 25. August mit einem Tag für Menschen mit Handicap. In dem Fischerort auf der Insel Rügen mit Blick auf die Hansestadt Stralsund sind Verbände, Träger und Einrichtungen gemeinsam mit ihren Mitgliedern sowie Gästen eingeladen, um ihnen viele unterschiedliche Aktionen beispielsweise im Behindertensport zu präsentieren. Mit dabei sind Rollstuhltänzer oder die Rock-Gruppe Karussell. Die Band wirkte an der Dokumentation „Ela singt“ mit, die um 15.00 Uhr gezeigt wird. Anschließend sind die Rocker in einem Live-Konzert zu erleben. Das Seebadfest findet vom 25. bis 27. August 2017 statt, am Wochenende erwarten Besucher beispielsweise eine Sund-Floß-Rallye und ein Familiennachmittag.
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+++ Barrierefreie Wolfswanderung in Güstrow +++


Der Güstrower Wildpark-MV bietet seit Ende Mai die abendlichen Wolfswanderungen auch für mobil eingeschränkte Besucher wie zum Beispiel Rollstuhlfahrer an. Gemeinsam mit einem Experten geht es am 24. Juni, 29. Juli, 26. August und 23. September 2017 auf barrierefreien Wegen ohne Treppen oder Kletterpfad auf Spurensuche in ganz besonderer Abendstimmung. Der Höhepunkt der Wanderung ist die Fütterung des zwölfköpfigen Wolfsrudels. Neben Wölfen können auch Eulen, Damhirsche und Wildschweine beobachtet werden. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 03843 24680 erforderlich.

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Shantychor Reriker Heulbojen

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

Gelebte Tradition: Ältester Shantychor in Mecklenburg-Vorpommern feiert Jubiläum

Der Shantychor „Reriker Heulbojen“ wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums haben die 40 Mitglieder eine CD mit dem Titel „Wir sind auf dem richtigen Dampfer“ aufgenommen, die unter anderem bei den Reriker Haff-Festtagen vom 14. bis 18. Juli in bewährter Mehrstimmigkeit zum Besten gegeben wird. Gleichzeitig wird das Jubiläumskonzert ein Rückblick auf die letzten 70 Jahre, in denen rund ein Dutzend Musikproduktionen entstanden sind und unzählige Auftritte absolviert wurden. Zudem wird am 14. Juli eine Sonderausstellung zum Wirken des Chores im Heimatmuseum des Ostseebades Rerik eröffnet. Regelmäßig treffen sich die 40 aktiven Sänger, um als „Reriker Heulbojen“ Zuhörer zu begeistern. Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt das Laienensemble einem Höreraufruf eines Rostocker Rundfunksenders. Unter finden Liebhaber maritimer Lieder Informationen zu den nächsten Auftritten. Übernachtungen in an der Mecklenburgischen Ostseeküste vermittelt der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder unter .
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Jugendherberge Prora mit Zeltplatz

16. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

Zelturlaub mit Programm

Unter finden Gäste die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern, die auch Zeltplätze anbieten. Das Besondere: Gäste haben den Vorteil, alle Gemeinschaftseinrichtungen und Freizeitangebote der Jugendherberge mitnutzen zu können. Auch die Verpflegung, vom Frühstück bis zur Vollpension, kann dazugebucht werden. So gibt es beispielweise auf dem größten DJH-Zeltplatz des Landes in Prora – insgesamt stehen 250 Stellplätze zur Verfügung – das Programm mit dem Titel „Prora Aloha“. Es beinhaltet vier Übernachtungen auf dem Zeltplatz im eigenen Zelt, die Halbpension, einen Windsurfing-Grundkurs mit Ausleihe des Surfmaterials sowie Neoprenanzugs und kostet 175 Euro pro Person. Das zentrale Service-Center berät montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter 0381776670 zu allen Jugendherbergen und Zeltplätzen.
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Wer solchen Käse machen kann, hat gut lachen. Ute Rohrbeck mit einer ihrer Spezialitäten

09. Jun 2017

| Pressemitteilungen

Auf den Geschmack (ge)kommen

Preisfrage: Was ist ein „Rehnaer Klosterknopf“  und wer eine „Dicke Liese“? Welche Rolle spielen der „Blaue Künstler“ und die mit Mustern bemalte „Lilie?" Was hat es mit der „Pyramide in Holzasche“ auf sich, und wer steckt hinter dem mysteriösen „Meck Prom“? Die Antwort ist simpel: Alle diese Schätzchen sind Käse. Mal hart, mal weich, mal mild, mal würzig, mal mit Kräutern veredelt, mal mit Asche bestäubt. Sechs von einem Dutzend toller Sorten, die Ute Rohrbeck im Käsereikeller ihres Gutshauses in Rögnitz herstellt – aus Ziegenmilch. „Kunst und Käse“ nennt sie ihren Laden, dem man ansieht, dass sie im früheren Leben mal Theatermalerin und Filmausstatterin war. Hier am Schaalsee, hart an der Grenze zu Schleswig-Holstein, verarbeitet sie jede Woche fast 2.000 Liter Rohmilch in Bio-Qualität. Diese bezieht sie von 100 Thüringer Wald- und Schweizer Gebirgsziegen, die ein paar verträumte Weiler weiter weiden. Ihre eigenen Schwarzhals- und Girgentana-Ziegen im Gatter dienen eher als niedliche Köder – sie stimmen allerliebst ein auf die Verlockungen im Käseparadies. Gleich um die Ecke in Kneese hat sich der Hamburger Obstbauer Jochen Schwarz seinen Traum vom Landleben erfüllt. Mit großer Streuobstwiese und kleiner Mosterei, in der er sortenreinen und naturtrüben Saft presst. Vorzugsweise aus den eigenen Äpfeln, die an 180 Bäumen prächtig gedeihen. Darunter diverse alte Sorten wie Juwel von Kirchwerder, Biesterfelder Renette oder Seestermüher Zitronenapfel. Auch ihm rennen die Kunden die Bude ein; und ganz nebenbei lernt man von Schwarz einiges über Obstsorten als lebendiges Kulturerbe sowie Rolle und Bedeutung von Streuobstwiesen als Biotop. Sanddorntorte und Räucherfisch, Lammfleisch und Wollwaren, Bio-Milchprodukte und Edel-Liköre, Fruchtaufstriche und Chutneys, Eierlikör und Wildblütenhonig – all das und noch vieles mehr bekommt man rund um Norddeutschlands tiefsten See im Umkreis von wenigen Kilometern. Und nicht nur hier. Ganz Mecklenburg-Vorpommern hat sich längst einen ausgezeichneten Ruf erworben – als Garant für erstklassige regionale Produkte. Was hier auf Tafeln und Tischen landet, kommt fast ausschließlich aus Meer, Seen und Wäldern, von Feldern, Wiesen und Weiden im Land - in bester Qualität. Zu einer ganz und gar eigenständigen Qualitätsmarke haben sich dabei Hofläden und Hofcafés gemausert. Zwischen Ostsee und Seenplatte beglücken über 250 Betriebe begeisterte Besucher mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten von der eigenen Scholle. Und nicht nur das: „Wir singen unsere Schweine quasi in den letzten Schlaf – damit keinerlei Stresshormone das Aroma verhunzen“, sagt Kerstin Tornow, die in Varchentin einen Hofladen mit hauseigener Landschlachterei führt. Sie ist zutiefst davon überzeugt, dass Tiere nicht nur eine artgerechte Haltung und ein glückliches Leben verdient haben, sondern das man dieses Glück auch schmeckt: in Wurst und Fleisch, in Milch und Käse, in Geflügel und Eiern. Da Tornows außerdem jagen, enden auch Reh, Damwild und Wildschwein als Braten und Wurst in Laden und Restauration. Vertilgt auf Landbrot und runtergespült mit Neubrandenburger Schwarzbier unterm mächtigen Walnussbaum im Hof – idyllischer geht es kaum. Überhaupt: Was kann es Schöneres geben, als nach einem Wald- oder Strandspaziergang, einer Radtour oder einer Kutschfahrt dort einzukehren, wo etwa frisch gebackener Erdbeerkuchen aus dem 300 Jahre alten Holzofen auf den Café-Tisch kommt. Wo man anschließend im Hofladen Schmalz und Speck kaufen kann, Eier von glücklichen Hühnern oder Milch von Kuh Berta, die nebenan im Stall obendrein geduldig für die Kinder posiert. Und wo die Bäuerin freundlich erklärt, warum ihr Brot so lange haltbar ist – ganz ohne Konservierungsmittel. Ob Urlauber oder Einheimischer – wer Wert auf regionale Produkte legt, landestypische Spezialitäten nach Hause nehmen oder hinter die Kulissen landwirtschaftlicher Betriebes schauen will, wird im Faltblatt „Hofläden und Hofcafés“ fündig. Die Karte inklusive Broschüre listet über 100 Betriebe auf und weist dabei den Weg nicht nur zu Hofläden und Hofcafés, sondern auch zu Fischereien, Mostereien, Imkereien und vielen anderen regionalen Spezialitäten und Leckereien: Marzipan aus Stralsund,  Obstbrände aus Schwechow, Kachelfleisch und Schokolade aus Rostock, Wildsalz aus Trinwillershagen, Senf aus Schlemmin, Mehl und Öl in der „Ostseemühle“ Langenhanshagen, Frischkorn-Waffeln auf Usedom und, und, und. Als zweite große Gruppe in Karte und Broschüre sind Läden aufgeführt, die Kunst- und Keramikprodukte anbieten, Naturkosmetik, Seifen, Wollen, Pflanzen, Blumen etc. Für ländliches Urlaubsfeeling stehen darüber hinaus Ferien-, Gast-, Guts- und Ökohöfe sowie Farmen und Landhotels. Und nicht zuletzt kann man sich in Agrarbetrieben über die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse informieren. Zum Beispiel bei der Peeneland Agrar GmbH in Zarnitz, wo in vier besonders tierfreundlichen Zeltkuppelställen über 1.000 Milchkühe stehen, die rund um die Uhr live zu sehen sind - per Kuh-TV. Info:
Die vom Fachverband Landurlaub herausgegeben Karte „Hofläden und Hofcafés in Mecklen-burg-Vorpommern“ kann unter kostenlos beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern bestellt, heruntergeladen oder  durchgeblättert werden. Internet:

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"MärchenReich" in Markgrafenheide

01. Jun 2017

| Neues aus den Regionen

+++ Meck-Pomm Short News Mai +++

Neue Indoor-Attraktion im „StrandResort Markgrafenheide: Am 1. Juni ist auf dem Gelände des Resorts das so genannte „ErlebnisReich“ im Rahmen eines Kinderfestes eröffnet worden. Der 300 Quadratmeter große Bereich erweitert dessen Angebot und bietet Gästen eine wetterunabhängige Freizeitalternative an. Das neue „ErlebnisReich“ verfügt über ein Kinderspielzimmer namens „MärchenReich“ mit Hexenhaus, Ritterburg sowie einem Bällebad, einen Animationsraum mit dem Titel „KreativReich“, der zum Basteln und Spielen unter Anleitung genutzt werden kann, einen Kardio- und Fitnessraum sowie einem Raum für diverse Sportkurse. Eine Terrasse im Außenbereich bietet Gästen ein schattiges Plätzchen, Unterhaltung beim Schachspiel und einen Blick über den angrenzenden Abenteuerspielplatz. Weitere Informationen und Öffnungszeiten:

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Zeesboot auf auf dem Bodden vor Althagen

01. Jun 2017

| Pressemitteilungen

Feature: Zeesboot voraus!

Langsam gleitet das Boot über das Wasser, kleine Wellen plätschern am Bug. Der Wind zaust unser Haar, das rotbraune Segel steht stramm gespannt über den Köpfen. Ab und an spritzt Wasser über die Reling, die Sonne scheint warm. Am Steuerruder sitzt Kapitän Andreas Schönthier – er ist Fischer in Ahrenshoop hier auf der schönen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und seit 16 Jahren Besitzer des Zeesboots „Blondine“, mit dem wir nun unterwegs sind. „Wenn mich etwas nervt, fahre ich über den Bodden und alles ist okay“
In gemächlichem Tempo geht es über den Saaler Bodden, den südwestlichsten Teil der Boddenlandschaft zwischen Fischland-Darß-Zingst und dem Festland. Der Himmel ist klar und strahlend blau, so haben wir einen weiten Blick über das Wasser bis nach Ribnitz-Damgarten im Süden, und sogar die Türme von Rostock können wir in der Ferne sehen. „Ich liebe diese ruhigen Momente hier draußen“, sagt Andreas. „Wenn mich etwas nervt, fahre ich einfach eine Stunde über den Bodden und schon ist wieder alles okay.“ Das finden wir auch, ganz nach dem Motto: Was an Land war, bleibt an Land. Die braunen Segel der Zeesboote auf dem Bodden sind typisch für die Region. Gefärbt wurden sie früher mit einem Sud aus Eichenrinde, der vor Schimmel und Fäulnis schützen sollte. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden solche Boote von den Boddenfischern genutzt, da sie nur einen geringen Tiefgang haben. Ein seitlich angebrachtes, großes Schleppnetz wurde auf dem Grund entlang gezogen, das nennen die Fischer „zeesen“. So entstand der Begriff Zeesboote. In den 70er-Jahren war das Zeesboot von Andreas ein Wrack
Die Blondine von Andreas Schönthier gehört tatsächlich zu den ganz alten Zeesbooten. „Gebaut wurde sie 1930 in Freest. Sie ist etwa zwölf Meter lang, zehn Tonnen schwer und wurde sehr liebevoll restauriert“, erzählt der Kapitän stolz. Um das prachtvolle Boot stand es schon mal sehr viel schlechter. 1974 lag es als Wrack vor der Insel Ummanz, zwei Fischer aus Mönkebude retteten die Blondine vor ihrem endgültigen Zerfall. Heute fährt sie Urlauber umher und geht sogar ab und an ihrer alten Bestimmung nach. „Jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende fischen wir richtig traditionell mit unseren Zeesbooten“, sagt der Skipper. „Und wer möchte, der kann uns begleiten.“ Ein Highlight für Gäste. Andreas selbst betreibt die Fischerei schon sein Leben lang, zuerst auf großen Seeschiffen, später dann an der Küste und seit den 70er-Jahren auch mit Zeesbooten. Bei den Zeesboot- Regatten geht es richtig zur Sache
Ganz besonders viel Spaß machen ihm die Zeesboot-Regatten: „Da geht es richtig zur Sache“, sagt er. Urlauber dürfen während der Wettkämpfe nicht mit an Bord, „das ist Sache der Segelprofis.“ Doch auch von Land aus betrachtet ist so eine Regatta ein tolles Erlebnis. In den Häfen gibt es für die Gäste während der Veranstaltung Livemusik und natürlich viel Gutes zu essen. Die Regatten finden in den Sommermonaten statt. Gemütliche Zeesbootfahrten sind u. a. auch ab Dierhagen, Wustrow, Wieck, Zingst und Bodstedt mit liebevoll restaurierten Booten möglich. Unser Ausflug mit der Blondine neigt sich derweil seinem Ende zu, sie hat wieder Kurs auf den Althäger Hafen genommen. Langsam kommen die anderen Boote und die gemütlichen Häuser in Sicht. Und nach der zünftigen Seefahrt bleibt jetzt nur noch ein Wunsch: möglichst bald wieder an Bord gehen zu können. Weitere Informationen: Weitere Fotos zum Herunterladen: (Quelle: TMV/CMR/Anne Schüßler) (Quelle: TMV/CMR/Joachim Negwer) Zeesbootregatten auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst































Netz -und Zeesbootregatta Zingst3. Wochenende im Juni
33. Wustrower Zeesbootregatta1. Wochenende im Juli
30. Zeesboot-Regatta Dierhagen3. Wochenende im Juli
25. Barther Zeesbootregattavorletztes Wochenende im Juli
19. Kleine Fischländer Wettfahrt in Wustrowletztes Wochenende im Juli
53. Große Bodstedter Zeesbootregatta1. Wochenende im September
24. Althäger Fischerregatta3. Wochenende im September

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Beachsoccer am Warnemünder Strand für die ganze Familie

31. Mai 2017

| Neues aus den Regionen

Sport am Strand

Vorbeischauen und Mittmachen: Von Juni bis September lädt der „AOK Active Beach Warnemünde“, eine Initiative der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde in Zusammenarbeit mit der Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing mbH zur aktiven Erholung mit Beachsoccer, Volleyball, Handball, Badminton und Basketball ins Seebad Warnemünde ein. Auf 7.500 Quadratmetern direkt an der Ostsee, am Strandblock 13, können Gäste acht Spielfelder inklusive Ausrüstung und Trainer-Team nutzen. Im Programm sind außerdem Qigong- und Yoga-Kurse. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen ist hier jeder willkommen. Neu in diesem Jahr sind unter anderem das Handball-Camp, das vom 6. bis zum 10. August veranstaltet wird, sowie die Völkerballmeisterschaft am 9. Juli. Mit von der Partie ist auch das Rostocker Top-Team im Beachsoccer, die Rostocker Robben, die vom 24. Juli bis zum 1. September im „AOK Robben Camp“ Beachsoccer-Kurse für Kinder anbieten. Der Eintrittspreis für den Sportstrand beträgt zwei Euro pro Person und Tag. Inhaber einer gültigen Kurkarte von Warnemünde oder der „RostockCard“ zahlen keinen Eintritt. Sportgeräte können gegen Pfand ausgeliehen werden. Weitere Informationen:

49 sek

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Klassikertage Wismar

31. Mai 2017

| Neues aus den Regionen

Klassiker in der Kirche

Bewährte Stücke, neuer Name: Die Klassiker „Faust“ und „Jedermann“ werden in den Sommermonaten Juli und August unter dem Titel „Klassikertage Wismar“ – ehemals Festspiele Wismar – in der örtlichen St.-Georgenkirche zu sehen sein. Die imposante Backsteinkirche bietet eine bestechende Raum- und Klangwirkung, sodass die Aufführungen ein Fest für Besucher versprechen. Zuschauer sitzen unter Gewölbedecken und blicken auf ein Bühnenbild, das sich harmonisch zwischen Backsteinsäulen in den Gottesraum einfügt. In den Hauptrollen beider Stücke wird Sascha Gluth zu sehen sein, Regie führt Holger Mahlich. Premiere für Goethes „Faust“ ist am 6. Juli 2017 um 19.30 Uhr, für Hofmannstahls „Jedermann“ am 3. August um 19.30 Uhr. Bei den Klassikertagen Wismar stehen Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam auf der Bühne. Am 16. Juli 2017 wird es eine barrierefreie Vorstellung des Faust geben, auch für Menschen mit Hör- und Sehbehinderungen. Die Aufführung wird von Gebärdensprach- und Audiodolmetschern begleitet, und es gibt Programme in Brailleschrift.
Weitere Informationen und Tickets:

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