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22. Dez 2017
| Neues aus den Regionen
Eddie Bonesire zeigt Fotoschau in Ribnitz-Damgarten
Unter dem Titel „During the war, you once told me …“ präsentiert der in Belgien geborene Fotograf und Übersetzer Eddie Bonesire eine Fotoschau in der Galerie im Kloster in Ribnitz-Damgarten. Die Ausstellung, die vom 28. Januar bis zum 17. März zu sehen ist, zeigt Menschen während des Zweiten Weltkrieges. Sie thematisiert ihre Not, Ängste und Verzweiflung, aber auch ihre Hoffnung. Die Fotografien, die aus historischen Familienalben stammen, zeigen junge Soldaten, deren Familien und Freunde und historische Alltagszenen. Eddie Bonesire kombiniert diese Bilder Aufnahmen mit aktuellen Landschaftsfotos aus der Eifel und nimmt damit Bezug auf die Herkunft der Familienfotos. Zu den Fotos stellt Bonesire darüber hinaus eigene Texte sowie Worte und namhafter Autoren wie Heinrich Böll.
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22. Dez 2017
| Neues aus den Regionen
Winterstrandkorbfest auf der Insel Usedom
Vom 26. bis 28. Januar feiern Insulaner und Urlauber das traditionelle Winterstrandkorbfest erstmals am Strand von Ahlbeck. Sportlich-kurioser Höhepunkt ist die Strandkorb-Sprint-Weltmeisterschaft am Strand vor der Kulisse der Seebrücke. Neuer Weltmeister wird das Team, welches den Strandkorb tragend am schnellsten eine Strecke von 20 Metern im Sprint absolviert. Teilnehmen kann jedes Zweier-Team, das sich kräftig genug fühlt, schließlich wiegt ein Strandkorb stattliche 60 Kilogramm. Bereits am 26. Januar findet ab 17.00 Uhr das erste Training unter Flutlicht statt. Am 27. Januar fällt um 10.30 Uhr der Startschuss für die Kinderolympiade, bei der die Kleinen mit Mini-Strandkörben um die Wette sprinten. Nach der anschließenden Siegerehrung stehen um 14.00 und 15.00 Uhr starke Männer und Frauen in den Startlöchern. An allen Veranstaltungstagen wird ein buntes Programm mit Strandkorbversteigerun, Lasershow und Eisbildhauerei geboten.
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21. Dez 2017
| Pressemitteilungen
Eisbären ahoi!
Dass sich am ersten Tag des neuen Jahres Tapfere, Verrückte und Hartgesottene in die Fluten der mit drei bis vier Grad fast eiskalten Ostsee stürzen, ist eine schöne Tradition, der zwischen Boltenhagen und Usedom jede Menge Wasserratten frönen. Zumeist in Vereinen organisiert, die sich namentlich an der arktischen Tierwelt orientieren, haben etwa die Rostocker Seehunde, die Stralsunder Walrosse, die Warener Eisvögel oder die Neubrandenburger Robben durch langes Training einen Grad an Kälteresistenz erworben, der anderen Menschen beim Badeakt-Zuschauen Gänsehautschauer über den Rücken jagt. Und wenn die harten Typen und Ladies zwischen Januar und April wieder überall im Land ihrem eiskalten Hobby nachgehen, tun sie es an Stränden, Seen und Seebrücken im Beisein tausender teils begeisterter, teils kopfschüttelnder Schaulustiger. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Eisbade-Partys zusammengestellt, an denen natürlich auch Eisbade-Einsteiger aktiv teilnehmen können.
Neujahr:
An gleich acht Orten werden nach Silvesternacht und Jahreswechsel der Kater ausgetrieben und der Stimmungspegel hoch gehalten, wenn zu dem allseits und stets vergnüglichen Eisbade-Spektakel die mecklenburgischen Ostseebäder Boltenhagen, Kühlungsborn und Warnemünde einladen, dazu Prerow auf der Ferienhalbinsel Fischland-Darß-Zingst, Heringsdorf und Karlshagen auf der Insel Usedom, die Hansestadt Stralsund sowie das kleine Dorf Banzkow in der Lewitz bei Schwerin. Dort zum Beispiel schwimmen mutige Eisbären – oft in Kostümen und unter einem bestimmten Motto – durch den eisigen Störkanal an der Banzkower Klappbrücke. So wie in Boltenhagen – dort erlebt das Neujahrsschwimmen bereits seine 20. Auflage – haben die Eisbade-Events fast überall eine lange Nachwendetradition. Die Veranstaltungen beginnen meist bereits kurz vor Mittag mit allerlei Rahmenprogramm und haben ihren Höhepunkt um 14.00 Uhr, wenn die Eisbade-Truppen zur Tat schreiten. In der Regel sind es zwischen 50 und 500 Männer, Frauen und Kinder, die Jüngsten im einstelligen, die Ältesten im fast dreistelligen Altersbereich, die zum Beispiel in Kühlungsborn einen traditionellen, rot- oder blau-weiß gestreiften Badeanzug erhalten und dieserart uniformiert fröhlich in die Wellen tauchen. Planschen, Kreischen, Lachen, Jauchzen – auch am Prerower Nordstrand geht an Neujahr die Bibber-Post ab. Dort läutet Meeresherrscher Neptun höchstpersönlich die Zitterparty ein, woraufhin sich die Hartgesottenen in Badehose, schrägen Kostümen oder gar im FKK-Look ins Ostseewasser stürzen. Und normalerweise nicht länger als fünf Minuten drinbleiben. Gesund daran ist übrigens die physische Reaktion auf den Wärmeverlust der Haut. Der Körper reagiert darauf mit verstärkter Produktion von Wärme – das weitet die Gefäße, verbessert die Blutzirkulation und stärkt das Immunsystem. Und zur Belohnung für die mutige Tat gibt es obendrein Glühwein und Feuer am Strand sowie Jubel und Respekt von einigen tausend Zuschauern.
Januar:
Sechs Tage nach Neujahr steigt Neustadt-Glewe mit seinem „Wintervergnügen“ ins kalte Geschehen ein. Das „Große Eisbaden am Neustädter See“ findet am 7. Januar 2018 zum zweiten Mal statt und soll nicht nur Wasserratten Spaß machen, denen frostige Temperaturen nichts anhaben können. Neben „normalen“ Zuschauern sind am Barracuda Beach insbesondere Familien willkommen und Sportler, die bereit und willens sind, auf einem 70 Meter lan-gen Parcours im See gegeneinander anzutreten – die Besten und Schnellsten können Kurzurlaube als Hauptpreis gewinnen.
Februar:
Neben Neujahr ist Februar die Hochzeit der Eisbadevergnügen im Land. Kein Wunder, lässt sich doch der eine Riesenspaß schon mal trefflich verbinden mit einem anderen. So werden am 10. Februar um 11 Uhr 11 beim Faschingsbaden in Warnemünde die einen Narren auf die anderen treffen. Organisiert von den Rostocker Seehunden, die gleich für mehrere Veranstaltungen verantwortlich sind: Sie verabschieden mit dem Silvesterschwimmen das alte Jahr (siehe unten), läuten mit dem Neujahrsschwimmen das neue ein (siehe oben) und sorgen mit Warnemünder Wintervergnügen und Faschingsbaden zugleich dafür, dass Rostocks populäre Badewanne auch bundeslandweit die meisten Besucher anzieht. Zweite Eisbade-Hochburg im Lande ist die Insel Usedom, wo neben dem Saisonauftakt in Heringsdorf und Karlshagen (siehe oben) noch drei weitere Veranstaltungen stattfinden: In Trassenheide am 3., in Ahlbeck am 17. und in Koserow am 24. Februar. Dabei hat es vor allem das um den Valentinstag herum gefeierte „Usedomer Winterbadespektakel“ im Ostseebad Ahlbeck zu erheblicher Popularität und auch internationalem Echo gebracht – speziell aus dem nahen Polen reisen Eisbadevereine und viele Zuschauer an. Schwerpunkt der Ahlbecker Veranstaltung ist der Kostümwettbewerb, der 2018 unter dem Motto „Petticoat & Rock 'n' Roll – Modische und musikalische Zeitreise durch die 60er und 70er“ steht. Und wer hier auch nur den Hauch einer Chance auf einen Pokal haben will, muss ausgesprochen kreativ sein.
Wer das Eiswasser partout nicht bis ins neue Jahr halten kann, darf sich bereits vor und an Silvester auf Eisbade-Gaudi in der Ostsee freuen. Auch diesbezüglich sind Usedom (Zinnowitz, bereits am 30. Dezember) und Warnemünde (31. Dezember) Vorreiter. Dort fällt dann auch am 28. April die letzte Eisbade-Klappe für die Saison 2018. Weitere Informationen:
An gleich acht Orten werden nach Silvesternacht und Jahreswechsel der Kater ausgetrieben und der Stimmungspegel hoch gehalten, wenn zu dem allseits und stets vergnüglichen Eisbade-Spektakel die mecklenburgischen Ostseebäder Boltenhagen, Kühlungsborn und Warnemünde einladen, dazu Prerow auf der Ferienhalbinsel Fischland-Darß-Zingst, Heringsdorf und Karlshagen auf der Insel Usedom, die Hansestadt Stralsund sowie das kleine Dorf Banzkow in der Lewitz bei Schwerin. Dort zum Beispiel schwimmen mutige Eisbären – oft in Kostümen und unter einem bestimmten Motto – durch den eisigen Störkanal an der Banzkower Klappbrücke. So wie in Boltenhagen – dort erlebt das Neujahrsschwimmen bereits seine 20. Auflage – haben die Eisbade-Events fast überall eine lange Nachwendetradition. Die Veranstaltungen beginnen meist bereits kurz vor Mittag mit allerlei Rahmenprogramm und haben ihren Höhepunkt um 14.00 Uhr, wenn die Eisbade-Truppen zur Tat schreiten. In der Regel sind es zwischen 50 und 500 Männer, Frauen und Kinder, die Jüngsten im einstelligen, die Ältesten im fast dreistelligen Altersbereich, die zum Beispiel in Kühlungsborn einen traditionellen, rot- oder blau-weiß gestreiften Badeanzug erhalten und dieserart uniformiert fröhlich in die Wellen tauchen. Planschen, Kreischen, Lachen, Jauchzen – auch am Prerower Nordstrand geht an Neujahr die Bibber-Post ab. Dort läutet Meeresherrscher Neptun höchstpersönlich die Zitterparty ein, woraufhin sich die Hartgesottenen in Badehose, schrägen Kostümen oder gar im FKK-Look ins Ostseewasser stürzen. Und normalerweise nicht länger als fünf Minuten drinbleiben. Gesund daran ist übrigens die physische Reaktion auf den Wärmeverlust der Haut. Der Körper reagiert darauf mit verstärkter Produktion von Wärme – das weitet die Gefäße, verbessert die Blutzirkulation und stärkt das Immunsystem. Und zur Belohnung für die mutige Tat gibt es obendrein Glühwein und Feuer am Strand sowie Jubel und Respekt von einigen tausend Zuschauern.
Januar:
Sechs Tage nach Neujahr steigt Neustadt-Glewe mit seinem „Wintervergnügen“ ins kalte Geschehen ein. Das „Große Eisbaden am Neustädter See“ findet am 7. Januar 2018 zum zweiten Mal statt und soll nicht nur Wasserratten Spaß machen, denen frostige Temperaturen nichts anhaben können. Neben „normalen“ Zuschauern sind am Barracuda Beach insbesondere Familien willkommen und Sportler, die bereit und willens sind, auf einem 70 Meter lan-gen Parcours im See gegeneinander anzutreten – die Besten und Schnellsten können Kurzurlaube als Hauptpreis gewinnen.
Februar:
Neben Neujahr ist Februar die Hochzeit der Eisbadevergnügen im Land. Kein Wunder, lässt sich doch der eine Riesenspaß schon mal trefflich verbinden mit einem anderen. So werden am 10. Februar um 11 Uhr 11 beim Faschingsbaden in Warnemünde die einen Narren auf die anderen treffen. Organisiert von den Rostocker Seehunden, die gleich für mehrere Veranstaltungen verantwortlich sind: Sie verabschieden mit dem Silvesterschwimmen das alte Jahr (siehe unten), läuten mit dem Neujahrsschwimmen das neue ein (siehe oben) und sorgen mit Warnemünder Wintervergnügen und Faschingsbaden zugleich dafür, dass Rostocks populäre Badewanne auch bundeslandweit die meisten Besucher anzieht. Zweite Eisbade-Hochburg im Lande ist die Insel Usedom, wo neben dem Saisonauftakt in Heringsdorf und Karlshagen (siehe oben) noch drei weitere Veranstaltungen stattfinden: In Trassenheide am 3., in Ahlbeck am 17. und in Koserow am 24. Februar. Dabei hat es vor allem das um den Valentinstag herum gefeierte „Usedomer Winterbadespektakel“ im Ostseebad Ahlbeck zu erheblicher Popularität und auch internationalem Echo gebracht – speziell aus dem nahen Polen reisen Eisbadevereine und viele Zuschauer an. Schwerpunkt der Ahlbecker Veranstaltung ist der Kostümwettbewerb, der 2018 unter dem Motto „Petticoat & Rock 'n' Roll – Modische und musikalische Zeitreise durch die 60er und 70er“ steht. Und wer hier auch nur den Hauch einer Chance auf einen Pokal haben will, muss ausgesprochen kreativ sein.
Wer das Eiswasser partout nicht bis ins neue Jahr halten kann, darf sich bereits vor und an Silvester auf Eisbade-Gaudi in der Ostsee freuen. Auch diesbezüglich sind Usedom (Zinnowitz, bereits am 30. Dezember) und Warnemünde (31. Dezember) Vorreiter. Dort fällt dann auch am 28. April die letzte Eisbade-Klappe für die Saison 2018. Weitere Informationen:
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30. Nov 2017
| Pressemitteilungen
Neue Spitze: Wolfgang Waldmüller übernimmt erstmals Präsidentschaft beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
Wolfgang Waldmüller ist neuer Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Amt ging auf der Vorstandssitzung des Verbandes am 30. November 2017 in Linstow turnusgemäß auf den Landtagsabgeordneten der CDU über. Sylvia Bretschneider bleibt der Doppelspitze des Verbandes als Vorsitzende erhalten. „Der Tourismus setzt die am positivsten besetzte und stärkste Botschaft für das Land. Damit und darüber hinaus gilt es, sich den massiven Herausforderungen im Wettbewerb offensiv, aktiv und progressiv zu stellen. Ich freue mich, an dieser großen Aufgabe für Mecklenburg-Vorpommern als Land zum Leben, Arbeiten und zum Urlaubmachen mitwirken zu können“, sagte Waldmüller.
Der seit 1990 in Mecklenburg-Vorpommern lebende Wolfgang Waldmüller ist Betriebswirt und seit 2006 Mitglied des Landtages. Dort wirkt er als Mitglied des Wirtschaftsausschusses, in dem auch touristische Themen behandelt werden, sowie als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU.
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat derzeit 35 Mitglieder, darunter Regional- und Fachverbände, Städte und touristische Unternehmen. Dem Verbandsvorstand gehören 18 Personen an, die teils gewählt und teils benannt werden. Die Vorstandssitzung sowie eine Mitgliedervsammlung des Landestourismusverbandes folgten dem 27. Tourismustag unter dem Titel „Vorn bleiben! Vom Tourismusmarketing bis zum Hotelkonzept – Veränderungsprozesse einer Branche“, zu dem am 29. November rund 220 Teilnehmer im Van der Valk Resort Linstow begrüßt wurden. Überdies war der Tourismustag Anlass, um das aktuelle Tourismusjahr zu bilanzieren und sich gemeinsam über Ziele für das Jahr 2018 auszutauschen. Nicht zuletzt ist in diesem Rahmen der achte Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern überreicht worden. Er ging an den langjährigen Vorsitzenden und Präsidenten des Landestourismusverbandes Jürgen Seidel, der zudem viele Jahre als Minister für den Tourismus im Nordosten verantwortlich zeichnete.
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29. Nov 2017
| Pressemitteilungen
Mr. Tourismus: Jürgen Seidel mit dem 8. Tourismuspreis des Landes geehrt
Der Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern geht in diesem Jahr an den langjährigen Vorsitzenden und Präsidenten des Landestourismusverbandes Jürgen Seidel, der zudem viele Jahre als Minister für den Tourismus im Nordosten verantwortlich zeichnete. Die zum 8. Mal vergebene, von der Deutschen Kreditbank (DKB) gestiftete und vom Künstler Thomas Jastram gestaltete Auszeichnung in Form einer Bronzefigur des Heiligen Christophorus wurde im Rahmen des 27. Tourismustages in Linstow überreicht. „Jürgen Seidel hat das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern entscheidend mitgeformt, sowohl in seiner Verbandsfunktion als auch als Minister. Er hat den Aufbau des Tourismus nach 1990 miterlebt – neue Hotels und Straßen, Wege und Häfen, Ideen und Initiativen –, hat herausfordernde Themen wie die Vogelgrippe 2006 oder den G8-Gipfel 2007 moderiert und von vornherein vor Selbstzufriedenheit und zurückgehendem Engagement gewarnt. Immer hatte er den politischen Blick und den touristischen Blick – und wohl wie kein Zweiter in diesem Land verknüpfte er die Perspektiven. Der Titel ‚Mr. Tourismus‘ ist für einen Mann seiner Verdienste nicht übertrieben“, erklärte Laudator Wolfgang Waldmüller, der aktuelle Vorsitzende des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Jürgen Seidel war Mann der ersten Stunde in der Tourismusgeschichte des Landes. Am 27. März 1991 wurde er in Heiligendamm auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Konstituierung des Landesverbandes zum Vorsitzenden gewählt. Insgesamt 17 Jahre lang wirkte Jürgen Seidel abwechselnd als Vorsitzender und Präsident des Tourismusverbandes MV, dabei längere Zeiträume in konstruktiver und produktiver Zusammenarbeit mit Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider als Doppelspitze des Tourismusverbandes. Kurz vor Ende seiner Amtszeit beim TMV wurde im Frühjahr 2016 das Internationale Haus des Tourismus in Rostock eingeweiht, dessen Planung Seidel bereits im ausgehenden letzten Jahrtausend angestoßen und sie mit Beharrlichkeit bis zur Grundsteinlegung vorangetrieben hatte. Eine Reihe touristischer Institutionen haben in dem Gebäude ihren Platz neben dem Landestourismusverband gefunden. „Das Haus ist die Schaltzentrale für den Tourismus im Land und so etwas wie Jürgen Seidels Meisterstück. Es ist ein Haus der Gemeinsamkeit, des Dialogs, des Interessenausgleichs – und trägt damit wesentliche Charakterzüge auch Jürgen Seidels“, sagte Wolfgang Waldmüller.
Von 1994 bis 1996 war Seidel Minister für Bau, Landesentwicklung und Umwelt und von 1996 bis 1998 Minister für Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Zwischen November 2006 bis 2011 arbeitete er als Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in MV und war damit erster und einziger Tourismusminister in Deutschland – ein besonderer Ausdruck der Wertschätzung gegenüber der Branche. In dieser Funktion initiierte Seidel unter anderem die bis heute erfolgreich fortgeführte Ostseetourismusinitiative, die im November 2008 mit dem 1. Ostseetourismusforum in Rostock ihren Anfang nahm und kürzlich beim 10. Forum im finnischen Turku ein Jubiläum beging. Im Jahr 2009 unterstützte er überdies den erstmals in Mecklenburg-Vorpommern ausgerichteten Germany Travel Mart (GTM), die größte internationale Einkäuferveranstaltung für den Deutschlandtourismus. 2020 wird die Veranstaltung erneut im Nordosten ausgetragen. Auf einer Reihe von Veranstaltungen zeigte sich Jürgen Seidel überdies von seiner musikalischen Seite – allein mit Gitarre oder in Begleitung seiner Band, den Black Tigers aus Waren/Müritz.
Genau wie der Tourismus im Nordosten nicht erst 1990 begann, begann auch Jürgen Seidels touristische Biografie nicht erst mit der deutschen Einheit. So war der studierte Diplom-Ingenieur von 1974 bis 1984 im Rat des Kreises Waren als Ratsmitglied für Umweltschutz, Wasserwirtschaft und Erholungswesen tätig und ab 1984 bis zur politischen Wende Geschäftsführer im Zweckverband Erholungswesen Waren. Nicht zuletzt aufgrund seiner Biografie war Seidel immer auch ein besonderer Fürsprecher der Tourismusentwicklung in der Mecklenburgischen Seenplatte und im Landesinneren.
Ehrennadeln gehen an Dr. Bernd Kuntze, Gerd Schröter und Marco Dorka
Neben dem Tourismuspreis wurden beim Tourismustag auch drei Ehrennadeln des Tourismusverbandes MV vergeben: Diese erhielten Dr. Bernd Kuntze, ehemaliger Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz, Gert Schröter, Vorsitzender der Jury im Qua-litätsmanagement Familienurlaub, und Marco Dorka, Geschäftsführer der „traumHaff“ Ferienhäuser Rieth am See. Dr. Bernd Kuntze war von 1999 bis 2017 als Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz tätig und hat an der touristischen Entwicklung des Ostseeheilbades – beispielsweise an dessen Verdopplung der Übernachtungszahlen auf 1,2 Millionen – großen Anteil. Dabei hatte er vor allem auch die touristische Entwicklung der Destination Mecklenburgische Ostseeküste und des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern im Blick. So war er Vorsitzender des Marketingausschusses und ständiger Vertreter im Vorstand des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder, Mitglied des Präsidiums und des Marketingausschusses des Bäderverbandes sowie aktiv in der Arbeitsgemeinschaft „Qualitätsoffensive in den Kur- und Erholungsorten MV“. Gert Schröter war maßgeblich am Aufbau des Müritz Hotels, vor der Wende eines der damals größten und modernsten FDGB-Ferienhotels, beteiligt und stand diesem als ökonomischer Direktor vor. 1990 wurde er auch auf Wunsch der Belegschaft Hoteldirektor und leitete engagiert und erfolgreich eines der größten Ferien- und Tagungshotels in MV. In den Vorstandsgremien des TMV und der IHK Neubrandenburg war Schröter ein energischer Kämpfer für Gastgewerbe und Tourismus. 2005 in den Ruhestand verabschiedet, arbeitet er seit dem aktiv für familienfreundliche Angebote in MV und wurde 2008 Vorsitzender der Jury im Qualitätsmanagement Familienurlaub (QMF). Darüber hinaus ist er Sprecher beim Dehoga für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und Ehrenmitglied im Arbeitskreis Tourismus der IHK Neubrandenburg. Marco Dorka war zunächst stellvertretender Leiter des Amtes für Fremdenverkehr der Hansestadt Greifswald und initiierte unter anderem die Gründung des Fremdenverkehrsvereins Greifswald Stadt und Land sowie des Regionalen Fremdenverkehrsverbandes Vorpommern, heute Tourismusverband Vorpommern, der am 22. Oktober 1990 mit ihm als Vorstandsvorsitzenden seine Arbeit aufnahm. Er war darüber hinaus an der Gründung des MV-Landesverbandes aktiv beteiligt und wirkte von Anbeginn bis zu seinem Ausscheiden in diesem Jahr im Vorstand mit. Von 1994 bis 2003 hatte Marco Dorka die Geschäftsführung des Tourismusverbandes Vorpommern inne. Er unterstütze neben dem Aufbau seines Unternehmens „traumHaff Ferienhäuser am Stettiner Haff“ die Gründung der Netzwerke „Stettiner Haff” und „Riether Winkel” und damit das Marketing im ländlichen Raum aktiv.
Neben dem Tourismuspreis wurden beim Tourismustag auch drei Ehrennadeln des Tourismusverbandes MV vergeben: Diese erhielten Dr. Bernd Kuntze, ehemaliger Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz, Gert Schröter, Vorsitzender der Jury im Qua-litätsmanagement Familienurlaub, und Marco Dorka, Geschäftsführer der „traumHaff“ Ferienhäuser Rieth am See. Dr. Bernd Kuntze war von 1999 bis 2017 als Geschäftsführer der Tourismus- und Kur GmbH Graal-Müritz tätig und hat an der touristischen Entwicklung des Ostseeheilbades – beispielsweise an dessen Verdopplung der Übernachtungszahlen auf 1,2 Millionen – großen Anteil. Dabei hatte er vor allem auch die touristische Entwicklung der Destination Mecklenburgische Ostseeküste und des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern im Blick. So war er Vorsitzender des Marketingausschusses und ständiger Vertreter im Vorstand des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder, Mitglied des Präsidiums und des Marketingausschusses des Bäderverbandes sowie aktiv in der Arbeitsgemeinschaft „Qualitätsoffensive in den Kur- und Erholungsorten MV“. Gert Schröter war maßgeblich am Aufbau des Müritz Hotels, vor der Wende eines der damals größten und modernsten FDGB-Ferienhotels, beteiligt und stand diesem als ökonomischer Direktor vor. 1990 wurde er auch auf Wunsch der Belegschaft Hoteldirektor und leitete engagiert und erfolgreich eines der größten Ferien- und Tagungshotels in MV. In den Vorstandsgremien des TMV und der IHK Neubrandenburg war Schröter ein energischer Kämpfer für Gastgewerbe und Tourismus. 2005 in den Ruhestand verabschiedet, arbeitet er seit dem aktiv für familienfreundliche Angebote in MV und wurde 2008 Vorsitzender der Jury im Qualitätsmanagement Familienurlaub (QMF). Darüber hinaus ist er Sprecher beim Dehoga für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und Ehrenmitglied im Arbeitskreis Tourismus der IHK Neubrandenburg. Marco Dorka war zunächst stellvertretender Leiter des Amtes für Fremdenverkehr der Hansestadt Greifswald und initiierte unter anderem die Gründung des Fremdenverkehrsvereins Greifswald Stadt und Land sowie des Regionalen Fremdenverkehrsverbandes Vorpommern, heute Tourismusverband Vorpommern, der am 22. Oktober 1990 mit ihm als Vorstandsvorsitzenden seine Arbeit aufnahm. Er war darüber hinaus an der Gründung des MV-Landesverbandes aktiv beteiligt und wirkte von Anbeginn bis zu seinem Ausscheiden in diesem Jahr im Vorstand mit. Von 1994 bis 2003 hatte Marco Dorka die Geschäftsführung des Tourismusverbandes Vorpommern inne. Er unterstütze neben dem Aufbau seines Unternehmens „traumHaff Ferienhäuser am Stettiner Haff“ die Gründung der Netzwerke „Stettiner Haff” und „Riether Winkel” und damit das Marketing im ländlichen Raum aktiv.
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29. Nov 2017
| Pressemitteilungen
Erster Qualitätsaward Mecklenburg-Vorpommern geht an Fischland-Darß-Zingst
Der „Qualitätsaward Tourismus“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern geht an die Region Fischland-Darß-Zingst. Zum ersten Mal wird die Auszeichnung beim 27. Tourismustag in Linstow vergeben. Grundlage ist die Auswertung der Gästemeinungen aus der weltweit führenden Bewertungsplattform der „TrustYou“ GmbH, mit welcher der Verband jetzt eine der ersten Kooperationen auf Bundeslandebene eingegangen ist.
„TrustYou“ fasst die wichtigsten Hotel-Bewertungsportale in einem Index zusammen und ermittelt aussagekräftige und vergleichbare Einschätzungen der Gäste zum Beispiel für Hotels, Orte oder Regionen. Im Vergleich der touristischen Destinationen Mecklenburg-Vorpommerns auf dem Portal schnitten die Betriebe auf Fischland-Darß-Zingst und an der südlichen Boddenküste in diesem Jahr mit 86 von 100 Punkten mit der besten Gesamtnote für MV ab. Auch im deutschlandweiten Maßstab behauptet sich die Halbinsel auf einem achtbaren 22. Rang. Zugrunde lagen der Erhebung ca. 28.000 durch den Tourismusverband aufbereitete Bewertungen für die Region in den vergangenen 24 Monaten. Insgesamt wurden für Mecklenburg-Vorpommern 470.000 Einschätzungen ausgewertet.
„Die Statistik dieses Jahres zeigt, dass wir uns gegen Einflüsse wie Wetterkapriolen oder wachsenden Konkurrenzdruck noch stärker wappnen müssen. Die Qualität unserer Angebote ist ein entscheidendes Kriterium bei der Werbung um die Gunst der Gäste“, sagte Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Bewertungsportale bieten die Chance, positive und auch negative Tendenzen zu erkennen und rasch zu reagieren“, so Waldmüller weiter. Qualität müsse insgesamt in Zukunft messbarer und berechenbarer werden, dabei helfe die Zusammenarbeit mit „TrustYou“. Kombiniert mit objektiven Qualitätsmanagementsystemen, den oft so genannten Siegeln und Zertifikaten, entsteht ein gut nachvollziehbares Qualitätsbild, das wertvolle Anhaltspunkte für eventuell notwendige Veränderungen liefert.
Um die Zusammenhänge zwischen Qualitätsmerkmalen von Unternehmen und Gästebewertungen im Internet besser zu erkennen und Handlungen ableiten zu können, entwickelt der Tourismusverband derzeit ein dauerhaftes Mess- und Kontrollsystem der wichtigsten Qualitätsindikatoren. Dies ist zugleich der erste Baustein einer Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie, die im kommenden Jahr erarbeitet wird. Zentraler Datenkern ist dabei die Gästebewertungsdatenbank von „TrustYou“. In die Auswertung fließen überdies die Kennziffern bekannter Klassifizierungen und Zertifizierungen ein, wie zum Beispiel die Hotelklassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und die Ferienwohnungsklassifizierung des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), die Zertifizierung der Touristinformationen des DTV oder das Qualitätsmanagementsystem „ServiceQualität Deutschland“. „Qualitätskontrolle wird so zu einem unmittelbar anwendbaren Marketinginstrument“, erklärte Wolfgang Waldmüller.
In den vergangenen Jahren begründete der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eine Reihe von Qualitätsinitiativen, beispielsweise Projekte wie „Urlaub für Alle“, das den Ausbau barrierefreier Angebote fördert, oder verschiedene Zertifizierungsmaßnahmen wie das Qualitätsmanagement Familienurlaub, das familienfreundliche Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern ausweist. Auf Initiative des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern sind darüber hinaus Workshops und Coachings im Bereich Landurlaub zu Themen wie Kommunikation, Suchmaschinenoptimierung oder Gestaltung einer Homepage mit Anbietern durchgeführt worden. „Der Schlüssel zu mehr Qualität ist das Wissen um die entsprechenden Erfordernisse. Der Weiterbildung kommt dabei gerade in touristischen Regionen, die am Anfang ihrer touristischen Entwicklung stehen, eine erhebliche Rolle zu“, sagte der Verbandsvorsitzende Waldmüller.
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29. Nov 2017
| Pressemitteilungen
27. Tourismustag in Linstow: Branche sucht nach Lösungen
„Vorn bleiben!“ – so lautet das Motto des 27. Tourismustages, zu dem sich heute 220 Spitzenvertreter der Branche in Linstow in der Mecklenburgischen Seenplatte treffen. Ziel ist es, den Weg in eine neue touristische Zeitrechnung zu markieren, in der Qualität die Hauptrolle spielt. Zudem sollen das Jahr bilanziert und ein Ausblick auf die neue Saison gegeben werden. Dabei muss die Branche in diesem Jahr einen Dämpfer verkraften und Ursachenforschung betreiben, denn die touristischen Zahlen liegen unter den Erwartungen: Zwischen Januar und September wurden vom Statistischen Amt in Mecklenburg-Vorpommern 6,18 Millionen Gästeankünfte (-0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 24,91 Millionen Übernachtungen (-1,9 Prozent) registriert. Dies ist das zweitbeste Ergebnis seit 1990, allerdings bleibt der Nordosten damit in diesem Jahr hinter dem Bundestrend zurück. Auf Bundesebene ist im gleichen Zeitraum ein Wachstum der Übernachtungszahlen von 2,7 Prozent verzeichnet.
„Wir sind auf einem sehr hohen Niveau, was Übernachtungen und Gästezahlen betrifft. Da sind Rekorde jedes Jahr aufs Neue kein Automatismus. Starkes und dynamisches Wachstum, wie wir es in den vergangenen Jahren erlebt haben, verlangsamt sich und geht in eine Reifephase über. Die Gäste kommen zwar, bleiben aber nicht mehr so lange bei uns. Deshalb ist wichtig, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen, um auf hohem Niveau zu bleiben. Wir unterstützen die Förderung nachhaltiger touristischer Angebote und Strukturen weiter. Das Thema Saisonverlängerung bleibt dabei von elementarer Bedeutung. Egal, ob die Sonne scheint, es regnet oder schneit, wir müssen Angebote für 365 Tage im Jahr vorhalten. Potential besteht vor allem auch in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns. Das können wir nach außen noch stärker betonen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe.
Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sagte: „Wir bekommen in diesem Jahr bestätigt, dass die Querschnittsbranche Tourismus in jeglicher Hinsicht gute Rahmenbedingungen braucht. Wenn sich Qualitätslücken auftun, die Verkehrsinfrastruktur schwächelt, die Digitalisierung stockt, Engpässe bei Fachkräften bestehen, andere Regionen stärker in das Produkt, die Erreichbarkeit sowie das Marketing investieren und uns auch das Wetter noch häufig im Stich lässt, kann aus einem erhofften Plus wie in diesem Jahr auch ein leichtes Minus werden. Das System Tourismus benötigt ein smartes Update. Die Branche hat die Kraft und den Willen, in die Erfolgsspur zurückzukehren.“
Wirtschaftsministerium verstärkt Anstrengungen für den Tourismus
Waldmüller zeigte sich in diesem Zusammenhang erfreut und dankbar dafür, dass das Wirtschaftsministerium zunächst für die Jahre 2018 bis 2020 zusätzliche Mittel für das Marketing, das Regionalmanagement speziell im ländlichen Raum sowie für die Entwicklung und Umsetzung einer Qualitätstrategie mit klaren und messbaren Kennziffern zur Verfügung stellt. Der Landestourismusverband kann danach über jährlich rund 800.000 Euro mehr und so über insgesamt knapp drei Millionen Euro verfügen und das bisherige Tourismusmarketing in ein komplexeres Tourismusmanagement überführen. Darin sollen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsinitiativen, Weiterbildung und Kooperationen sowie die Internationalität eine größere Rolle spielen. „Das ist ein Bekenntnis zu dem für Mecklenburg-Vorpommern zentralen und stabilen Wirtschaftsfaktor Tourismus, der viele andere Zweige und Bereiche stützt und stärkt.“ Der von der Branche initiierte Umsatz von jährlich knapp acht Milliarden Euro ähnele in seiner Wirkung den Effekten einer klassischen Exportwirtschaft, da er zu großen Teilen von außen in das Land geführt würde. Hinzu käme die Rolle des Tourismus als einer der wichtigsten Arbeitgeber im Land, erklärte Waldmüller. „Wir müssen auch stärker für das Tourismusbewusstsein beziehungsweise die Akzeptanz von Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor im Land werben. Diesen gilt es durch konsequente Zusammenarbeit in Wirtschaft und Politik, durch die Steigerung der Gastfreundschaft, durch das Aufzeigen von Perspektiven für Einwohner und Gastgeber herauszustellen und dann weiter aufzubauen“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe. Qualitatives vor quantitativem Wachstum
Den Handlungsrahmen für die zukünftige Entwicklung des Tourismus soll die neue Landestourismuskonzeption setzen. Diese soll nach der aktuell laufenden Ressortbefassung im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden. „Die touristische Entwicklung bedarf einer strategischen Neuausrichtung, die der Prämisse folgt: qualitatives vor quantitativem Wachstum. Wir müssen hierzu alle an einem Strang ziehen: Unternehmen, Organisationen, Verbände, Verwaltung und Politik. Qualität und Professionalität sind dabei die Antriebskräfte, mit denen das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern vorn bleiben kann“, forderte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe die Branche auf. Drei Großveranstaltungen in den kommenden drei Jahren
Eine gute Chance für neuen Schwung im Tourismus bietet Wolfgang Waldmüller zufolge die weltgrößte Reisemesse, die ITB in Berlin vom 6. bis 11. März 2018, deren offizielle Partnerland Mecklenburg-Vorpommern kurzfristig werden konnte. Darüber hinaus wird in Rostock 2019 der Deutsche Tourismustag ausgerichtet sowie im Jahr darauf der Germany Travel Mart, der nach 2009 zum zweiten Mal in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. „Diese Großveranstaltungen können im besten Fall das Dreigestirn des Aufbruchs sein, hin zu einer neuen Qualität des Tourismus, die sich ausdrückt in mehr Internationalität, mehr Qualität, mehr Vernetzung, mehr Digitalität und mehr Innovationsgeist.“ Ein aktuelles Zeichen für die Innovationskraft der Branche sei die Verleihung des Deutschen Tourismuspreises am 23. November 2017 an das Dock-Inn Hostel in Rostock-Warnemünde gewesen, sagte Waldmüller. „Mit allen Veranstaltungen setzen wir ein starkes Signal für mehr Überregionalität. Wir wollen und müssen vor allem im internationalen Maßstab noch bekannter werden. Unsere Unternehmen und Anbieter stehen in einem sich rasant verändernden Marktumfeld. Intensives Marketing ist dabei ein wichtiges Element, um im nationalen und vor allem auch im internationalen Wettbewerb noch besser mithalten zu können“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. In Zahlen I: Wirtschaftsfaktor Tourismus
Die gesamten Umsätze im Tourismus belaufen sich laut Berechnungen des Institutes DIW Econ auf 7,75 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei werden mehr als zwei Drittel der Ausgaben (68 Prozent) von Menschen aus anderen Bundesländern und Ländern getätigt. Die touristische Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern beträgt 4,1 Milliarden Euro und macht damit 12 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern aus. Damit liegt die Bruttowertschöpfung der Querschnittsbranche Tourismus mit 9,6 Prozent noch vor dem Baugewerbe mit einem Anteil von 6,5 Prozent. Deutschlandweit liegt sie bei einem Anteil von 4,4 Prozent (Jahr 2010). 17,8 Prozent der Erwerbstätigen in MV, also 131.254 Menschen, arbeiten in Tourismusunternehmen und tourismusnahen Betrieben. In Zahlen II: Aktuelle Statistik
Von der leicht negativen Entwicklung in den ersten neun Monaten dieses Jahres sind fast alle Reiseregionen betroffen. Die größten Verluste verbuchte die Region Fischland-Darß-Zingst. Dort sind die Übernachtungen von Januar bis September 2017 um 9,8 Prozent gesunken. Einzig in der Mecklenburgischen Schweiz/Seenplatte (+0,3 Prozent) übersteigt die Zahl der Übernachtungen das Vorjahresergebnis. Dagegen liegen fast alle Städte im Plus. Die Hansestadt Wismar (+15,1 Prozent) behauptet ihre Führungsposition vor Greifswald (+8,5 Prozent) und Schwerin (+2,4 Prozent). Die Hansestadt Stralsund hält das Vorjahresniveau mit einer schwarzen Null. Bei den Unterkunftsarten können von Januar bis September vier der zehn ausgewiesenen Unterkunftsarten steigende Übernachtungszahlen vermelden, darunter die Hotels Garnis (+3,2 Prozent), Pensionen (+2,8 Prozent) sowie Vorsorge-/Rehakliniken (+2,0 Prozent). Die Betreiber von Campingplätzen (-7,8 Prozent) und Gasthöfen (-7,7 Prozent) müssen Rückgänge verkraften. Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren in den ersten neun Monaten des Jahres zu 37,8 Prozent ausgelastet und damit etwas schlechter als im Vorjahreszeitraum (38,5 Prozent). Aus dem Ausland wurden nach drei Vierteln des Jahres rund 860.000 Übernachtungen (-2,7 Prozent) gezählt. Allein schwedische Gäste übernachteten häufiger als im Vorjahresszeitraum im Nordosten (+5,9 Prozent). Unterdessen sind die Übernachtungen aus den Niederlanden (-16,4 Prozent), Dänemark (-5,1 Prozent), Schweiz (-3,8 Prozent) und Österreich (-2,1 Prozent) zurückgegangen.
Waldmüller zeigte sich in diesem Zusammenhang erfreut und dankbar dafür, dass das Wirtschaftsministerium zunächst für die Jahre 2018 bis 2020 zusätzliche Mittel für das Marketing, das Regionalmanagement speziell im ländlichen Raum sowie für die Entwicklung und Umsetzung einer Qualitätstrategie mit klaren und messbaren Kennziffern zur Verfügung stellt. Der Landestourismusverband kann danach über jährlich rund 800.000 Euro mehr und so über insgesamt knapp drei Millionen Euro verfügen und das bisherige Tourismusmarketing in ein komplexeres Tourismusmanagement überführen. Darin sollen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsinitiativen, Weiterbildung und Kooperationen sowie die Internationalität eine größere Rolle spielen. „Das ist ein Bekenntnis zu dem für Mecklenburg-Vorpommern zentralen und stabilen Wirtschaftsfaktor Tourismus, der viele andere Zweige und Bereiche stützt und stärkt.“ Der von der Branche initiierte Umsatz von jährlich knapp acht Milliarden Euro ähnele in seiner Wirkung den Effekten einer klassischen Exportwirtschaft, da er zu großen Teilen von außen in das Land geführt würde. Hinzu käme die Rolle des Tourismus als einer der wichtigsten Arbeitgeber im Land, erklärte Waldmüller. „Wir müssen auch stärker für das Tourismusbewusstsein beziehungsweise die Akzeptanz von Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor im Land werben. Diesen gilt es durch konsequente Zusammenarbeit in Wirtschaft und Politik, durch die Steigerung der Gastfreundschaft, durch das Aufzeigen von Perspektiven für Einwohner und Gastgeber herauszustellen und dann weiter aufzubauen“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe. Qualitatives vor quantitativem Wachstum
Den Handlungsrahmen für die zukünftige Entwicklung des Tourismus soll die neue Landestourismuskonzeption setzen. Diese soll nach der aktuell laufenden Ressortbefassung im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden. „Die touristische Entwicklung bedarf einer strategischen Neuausrichtung, die der Prämisse folgt: qualitatives vor quantitativem Wachstum. Wir müssen hierzu alle an einem Strang ziehen: Unternehmen, Organisationen, Verbände, Verwaltung und Politik. Qualität und Professionalität sind dabei die Antriebskräfte, mit denen das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern vorn bleiben kann“, forderte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe die Branche auf. Drei Großveranstaltungen in den kommenden drei Jahren
Eine gute Chance für neuen Schwung im Tourismus bietet Wolfgang Waldmüller zufolge die weltgrößte Reisemesse, die ITB in Berlin vom 6. bis 11. März 2018, deren offizielle Partnerland Mecklenburg-Vorpommern kurzfristig werden konnte. Darüber hinaus wird in Rostock 2019 der Deutsche Tourismustag ausgerichtet sowie im Jahr darauf der Germany Travel Mart, der nach 2009 zum zweiten Mal in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. „Diese Großveranstaltungen können im besten Fall das Dreigestirn des Aufbruchs sein, hin zu einer neuen Qualität des Tourismus, die sich ausdrückt in mehr Internationalität, mehr Qualität, mehr Vernetzung, mehr Digitalität und mehr Innovationsgeist.“ Ein aktuelles Zeichen für die Innovationskraft der Branche sei die Verleihung des Deutschen Tourismuspreises am 23. November 2017 an das Dock-Inn Hostel in Rostock-Warnemünde gewesen, sagte Waldmüller. „Mit allen Veranstaltungen setzen wir ein starkes Signal für mehr Überregionalität. Wir wollen und müssen vor allem im internationalen Maßstab noch bekannter werden. Unsere Unternehmen und Anbieter stehen in einem sich rasant verändernden Marktumfeld. Intensives Marketing ist dabei ein wichtiges Element, um im nationalen und vor allem auch im internationalen Wettbewerb noch besser mithalten zu können“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. In Zahlen I: Wirtschaftsfaktor Tourismus
Die gesamten Umsätze im Tourismus belaufen sich laut Berechnungen des Institutes DIW Econ auf 7,75 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei werden mehr als zwei Drittel der Ausgaben (68 Prozent) von Menschen aus anderen Bundesländern und Ländern getätigt. Die touristische Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern beträgt 4,1 Milliarden Euro und macht damit 12 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern aus. Damit liegt die Bruttowertschöpfung der Querschnittsbranche Tourismus mit 9,6 Prozent noch vor dem Baugewerbe mit einem Anteil von 6,5 Prozent. Deutschlandweit liegt sie bei einem Anteil von 4,4 Prozent (Jahr 2010). 17,8 Prozent der Erwerbstätigen in MV, also 131.254 Menschen, arbeiten in Tourismusunternehmen und tourismusnahen Betrieben. In Zahlen II: Aktuelle Statistik
Von der leicht negativen Entwicklung in den ersten neun Monaten dieses Jahres sind fast alle Reiseregionen betroffen. Die größten Verluste verbuchte die Region Fischland-Darß-Zingst. Dort sind die Übernachtungen von Januar bis September 2017 um 9,8 Prozent gesunken. Einzig in der Mecklenburgischen Schweiz/Seenplatte (+0,3 Prozent) übersteigt die Zahl der Übernachtungen das Vorjahresergebnis. Dagegen liegen fast alle Städte im Plus. Die Hansestadt Wismar (+15,1 Prozent) behauptet ihre Führungsposition vor Greifswald (+8,5 Prozent) und Schwerin (+2,4 Prozent). Die Hansestadt Stralsund hält das Vorjahresniveau mit einer schwarzen Null. Bei den Unterkunftsarten können von Januar bis September vier der zehn ausgewiesenen Unterkunftsarten steigende Übernachtungszahlen vermelden, darunter die Hotels Garnis (+3,2 Prozent), Pensionen (+2,8 Prozent) sowie Vorsorge-/Rehakliniken (+2,0 Prozent). Die Betreiber von Campingplätzen (-7,8 Prozent) und Gasthöfen (-7,7 Prozent) müssen Rückgänge verkraften. Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren in den ersten neun Monaten des Jahres zu 37,8 Prozent ausgelastet und damit etwas schlechter als im Vorjahreszeitraum (38,5 Prozent). Aus dem Ausland wurden nach drei Vierteln des Jahres rund 860.000 Übernachtungen (-2,7 Prozent) gezählt. Allein schwedische Gäste übernachteten häufiger als im Vorjahresszeitraum im Nordosten (+5,9 Prozent). Unterdessen sind die Übernachtungen aus den Niederlanden (-16,4 Prozent), Dänemark (-5,1 Prozent), Schweiz (-3,8 Prozent) und Österreich (-2,1 Prozent) zurückgegangen.
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24. Nov 2017
| Pressemitteilungen
Deutscher Tourismuspreis 2017 geht nach Mecklenburg-Vorpommern
Innovativ und erfolgreich: Die Dock Inn GmbH ist mit dem im April 2017 eröffneten Dock Dock Inn Hostel im Seebad Warnemünde mit dem Deutschen Tourismuspreis 2017 ausgezeichnet worden. Das verkündete der Deutsche Tourismusverband, der die Auszeichnung für kreative Produkte und Projekte im Deutschlandtourismus am Abend des 23. November im Rahmen des Deutschen Tourismustages in Mannheim zum 13. Mal verlieh. Dabei setzte sich das Dock Inn gegen insgesamt 61 Bewerber durch. Die Jury aus 19 Tourismusexperten überzeugte das Gesamtkonzept der ungewöhnlichen Unterkunft, bestehend aus lässigem Design, abwechslungsreichem Unterhaltungsangebot, professioneller Vermarktung und einer zum Standort passenden Architektur. Dazu Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Mit der Auszeichnung setzt Mecklenburg-Vorpommern zum wiederholten Mal ein Zeichen seiner innovativen Leistungsfähigkeit. Das Konzept, das neue Zielgruppen anspricht, geht auf und trifft genau den Geschmack der Gäste. Das Dock Inn ist damit ein Vorreiter für den Wandel in der dynamischen Tourismusbranche.“
Das Dock Inn ist das erste Hostel in Deutschland, das aus Überseecontainern gebaut wurde und bietet Gästen damit einen Schlafplatz der besonderen Art. 42 Doppelzimmer, zwei Suiten sowie 20 Vier- beziehungsweise Achtbettzimmer – alle mit Hafenblick – gehören neben einem Kino, einer Sauna, einer Boulderhalle, einer Kombüse oder einem Zocker-Raum zur Ausstattung.
Bereits in den vergangenen Jahren gehörten Projekte des Landestourismusverbandes sowie touristische Aktivitäten aus Mecklenburg-Vorpommern, wie das vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Verein Landurlaub umgesetzte Projekt Landart sowie das Projekt „Seetel sucht Deutschlands Super-Azubis“ der Seetel-Hotelgruppe auf Usedom, die „Waldaktie“, „Einsatzort Wanderweg – mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers durch MV“ oder die Gute-Nacht-Geschichten für Kinder, zu den Nominierten beziehungsweise Platzierten bei der Tourismusauszeichnung. Im Jahr 2011 gewann das vom TMV und der TV-MV GmbH & Co. KG umgesetzte Bewegtbild-Projekt „mv-tourist.tv“ den Deutschen Tourismuspreis.
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16. Nov 2017
| Pressemitteilungen
Wo Mecklenburg-Vorpommern es krachen lässt
Rauschende Silvesterbälle, romantische Kutschfahrten, exquisite Gala-Dinner und funkelnde Feuerwerke über den Seebrücken der Ostseebäder zwischen Boltenhagen im Westen und Ahlbeck auf Usedom im Osten: Auch 2017 werden der Abschied vom abgelaufenen und die Vorfreude auf das kommende Jahr in Mecklenburg-Vorpommern gebührend gefeiert: mal krachend, mal besinnlich, mal zauberhaft, mal pompös. Wo und wie aber auch immer: Silvester als finale Zugabe ist quasi die Jahresend-Herzkirsche auf einem ohnehin schon sehr gehaltvollen Urlaubscocktail. Mehr als 200.000 Gäste werden erwartet. Für einen Kurzbesuch oder Kurzurlaub zwischen Ostseestränden und Seenplatte rund um den Jahreswechsel gibt es jedenfalls sehr viele sehr gute Gründe. Einige der attraktivsten und originellsten sind im Folgenden zusammengestellt.
Rügen:
Ostseebad Göhren: Strandkorbsilvester mit Piraten
Am 30. und 31. Dezember wird die Bernsteinpromenade von Göhren zum Magnet für Gäste und Einheimische, wenn das Ostseebad zum Strandkorbsilvester bittet. Ein zweitägiges Open-Air-Spektakel, bei dem Besucher frei nach dem Motto „Piraten erobern Göhren“ auf Zeitreise in eine bunte Seeräuberwelt mit ballernden Kanonen und fechtenden Flibustiern gehen. Für historische Atmosphäre sorgen darüber hinaus Handwerker, Spielleute, Feuerspucker, Fakire und Artisten. Krämer bieten an Ständen und Buden feil, was bei Beutezügen auf der Ostsee hängenblieb: Kunst und Krimskrams, Flitter und Firlefanz. Wer lieber auf Distanz bleibt, kann das Treiben glühweinbefeuert und entspannt aus Strandkörben vom Kurplatz aus verfolgen. Am Silvesterabend heizt dann allen zusammen die Partyband „Atomic Playboys“ aus Hamburg ein, bis um Mitternacht das traditionelle Höhenfeuerwerk von der Seebrücke in den Nachthimmel aufsteigt. Ostseebad Binz: Winterzauber und Stundenlauf
Gleich sieben volle Tage (vom 26. Dezember bis 1. Januar) feiert das Ostseebad Binz ins neue Jahr. Unter dem Motto „Binzer Winterzauber“ sorgt zunächst ein zweitägiges „Feuer-Fest“ für Musik und Unterhaltung an der Seebrücke. Ab 28. Dezember übernimmt der „Feier-Abend“ die Regie auf dem Kurplatz mit Tanzprofis, Partybands und anderen Stimmungsmachern. Bevor dann am Silvestertag die Korken knallen, steht um 10.30 Uhr ein sportlicher Newcomer in den Startlöchern: der 1. Binzer Silvesterlauf. Ein Rennen mit Musik und Spaßfaktor, bei dem Läufer und Läuferinnen jeden Alters als Einzelstarter oder im Zweier-Team mitmachen können; Sieger werden diejenigen, die in 60 Minuten die meisten Kilometer schaffen. Vorreiter ist Binz übrigens auch beim großen Silvesterfeuerwerk. Zeitlich zu-mindest, denn bereits um 18.00 Uhr knallt, böllert, kracht und donnert es offiziell zum großen Glitzerspektakel am Abendhimmel über der Seebrücke. Fischland-Darß-Zingst: Partymeilen und Konzerte
Auch auf der Urlaubshalbinsel Fischland-Darß-Zingst ist Silvester ein echter Jahresend-Kracher, der mit ausgedehnten Partys ausgiebig gefeiert wird. Sei es rund um die Seebrücke in Graal-Müritz (29.12.2017 – 01.01.2018) und am Hauptstrand von Dierhagen (27.12. – 31.12.). Seien es die eher gemütlichen Varianten beim „Wintervergnügen“ in Ahrenshoop (28.12. – 30.12.) und beim „Zingster WinterZauber“, einem Kuppelzeltmarkt mit regionalen Spezialitäten und Live-Entertainment (27.12.2017 – 01.01.2018). Oder sei es die vielleicht heißeste Jahreswechselfete an der Ostsee, wenn sich am Silvesterabend die Straße vor dem Zingster Kurhaus in eine Freilufttanzfläche verwandelt. Auch hier mit Höhenfeuerwerk als Höhepunkt um Mitternacht. Besonders umfangreich in der Region ist das Angebot an Konzerten. Mal mit Harfenistin und Streichquartett wie zur Silvestermatinee im Haus des in Gastes Graal-Müritz (31.12., 11.00 Uhr), mal als Feuerwerk der Orgeltöne, wenn es in der Marienkirche Ribnitz heißt: „Im Norden: Brahms tanzt Rumba“ (31.12., 21 Uhr). Beim Silvesterkonzert in der Fischerkirche Born (31.12., 17 Uhr) gibt sich die auch international gefeierte Konzertpianistin Gerlint Böttcher die Ehre mit Stücken von Bach, Beethoven, Liszt, Chopin und Komponisten der Moderne. Und wer an Neujahr offene Ohren für Flöten- und Klarinettentöne hat, ist im Kunstmuseum Ahrenshoop goldrichtig, wenn Prof. Susanne Ehrhardt zu Barockmusik einlädt (01.01.2018, 19 Uhr). Weitere Informationen: Usedom: NDR-Radioshow und Kinderpartys
Auch auf Usedom wird der Jahreswechsel wieder zum Ereignis, bei dem zehntausende Gäste und Insulaner gemeinsam am Meer das neue Jahr begrüßen und überall ausgelassen Silvesterpartys feiern, oft in beheizten Zelten direkt am Strand, bei Live-Musik, Glühwein und Lagerfeuer. Im Ostseebad Zinnowitz legen die Moderatoren Nils Söhrens und Ralf Markert einen Feierhit-Mix zum Mitsingen und Tanzen auf zur großen Silvesterparty von NDR 1 Radio MV für ganz Mecklenburg-Vorpommern. Höhepunkt der Silvesternacht sind auch hier die grandiosen Feuerwerke, die in vielen Seebädern vor kilometerlanger Ostseestrandkulisse um Mitternacht gezündet werden. Familien können den Jahreswechsel bereits am Nachmittag begehen. Dann laden die Seebäder Karlshagen, Koserow, Trassenheide, Ückeritz und Zempin zu speziellen Kinder-Silvesterpartys mit Feuerwerk und buntem Programm ein. Auch in Heringsdorf wird um 17 Uhr neben der Seebrücke ein Höhenfeuerwerk zu Erleuchtung und Erbauung für die ganze Familie in den Himmel geschickt. Weitere Informationen: Kühlungsborn und Boltenhagen: Festzelt und Familienparty
Was gibt es Schöneres, als das Jahr 2017 mit einem Blick auf das Meer ausklingen zu lassen? Das gilt auch für die beiden mecklenburgischen Ostseeurlaubshochburgen. In Kühlungsborn-West wird der Baltic Platz vom 28. Dezember bis Neujahr zur Party-Location für Familien mit besonders viel buntem Programm für die kleinen Gäste wie unterhaltsame Schatzsuchen oder Biathlon-Laser-Schießen. Die Silvesterparty an der Seebrücke in Kühlungsborn-Ost wiederum dürfte eine der größten im Land sein, ganz und gar passend zum gigantischen Höhenfeuerwerk. Ähnlich abwechslungsreich und mit Angeboten für Feierbiester jeden Alters geht es in Boltenhagen zu: mit Party- und Kinder-Zelt am Strand. , Auf die elegante Tour: Silvester in Schlössern, Guts- und Herrenhäusern
Wie Jay Gatsby, der junge Millionär aus Francis Scott Fitzgeralds weltberühmten Roman, Silvester gefeiert hat, ist nicht überliefert. Seine Abende für die New Yorker High Society sollen allerdings ziemlich ausschweifend gewesen sein. Angelehnt an dieses luxuriös-pompöse Flair verwandelt sich der Festsaal von Schloss Basthorst in Crivitz bei Schwerin zu Silvester in den glamourösen Palast für einen prunkvollen Tanz-Abend. Am gleichen Abend und in die „Goldenen Zwanziger“ geht die Fest-Zeitreise im Herrenhaus Vogelsang in der Nähe von Güstrow, während auf Schloss Semlow, im Hinterland von Fischland-Darß-Zingst, die Sektkorken im klassizistischen Herrenhaus knallen. , , Bernstein-Gala und Candle-Night-Schwimmen: Arrangements zu Silvester (Auswahl)
Boltenhagen: Bernstein-Gala-Silvesternacht
Auf eine Mischung aus Unterhaltung, Erholung und Genuss dürfen sich die Gäste des Iberotels im Ostseebad Boltenhagen freuen. Die Bernstein-Gala-Silvesternacht wird eingeleitet von einem Galabüfett mit mehreren Stationen und pünktlich um Mitternacht erhellt vom großen Höhenfeuerwerk über dem Strand. Am Neujahrsmorgen serviert das Haus ein ausgiebiges Langschläferfrühstück, die Nutzung von Bio- und Finnischer Sauna sowie des Wellness-Bereichs ist bei diesem Angebot inklusive (Zwei Übernachtungen im DZ mit Meerblick und Silvesterprogramm: 339 Euro pro Person). Weitere Informationen: Groß Schwansee: Küchenparty und Silvestergala
Nur 300 Meter von der Ostsee entfernt, bietet das Herrenhaus und Schlosshotel Groß Schwansee zwischen Boltenhagen und Travemünde im Klützer Winkel seinen Gästen zum Jahreswechsel eine Hausführung mit Blick hinter die Kulissen, eine Küchenparty mit Vorge-schmack auf den Silvesterabend, eine Silvester-Gala mit Champagnerempfang, Fünf-Gang-Menü und Jazz-Untermalung sowie eine Fackelwanderung mit Glühwein und Schmalzstullen (ab 339 Euro pro Person). Weitere Informationen: Bad Doberan: Herzogliches Flair
Gäste des Friedrich-Franz-Palais in Bad Doberan dürfen sich freuen auf eine Zeitreise mit Oldtimertour, Kutsch- oder Schlittenfahrt sowie einen Rundgang durch Bad Doberan mit Besichtigung des berühmten Münsters. In dem Drei-Tage-Arrangement mit Vollpension vom 29. Dezember bis 1. Januar ist darüber hinaus ein „Herzoglicher Strandimbiss“ auf der Seebrücke Heiligendamm mit Leckereien, Glühwein und Punsch enthalten. Bei einer Klosterandacht im Münster kann man das alte Jahr Revue passieren lassen und das neue bei einer Silvester-Gala und einem Höhenfeuerwerk begrüßen (350 Euro pro Person im Doppelzimmer). Weitere Informationen: Neukloster: „Silvesterzauber“
Zum „Silvesterzauber“ lädt das Seehotel in Nakenstorf am Neuklostersee. Ein Arrangement mit vier Übernachtungen und Halbpension als Basis und jeder Menge Extras: ein Drei-Gang-Abendmenü und zwei Wellness-Anwendungen nach Wahl, eine Silvestergala mit Sechs-Gang-Menü und Konzert, ein Feuerwerk am See plus Champagner und mitternächtlicher Glücksschweinsuppe. Außerdem können Urlaubsgäste aus Früchten der Saison, Kräutern, Gewürzen, Nüssen oder Schokolade Marmelade und Gelee kochen – für sich selbst oder als Geschenk (ab 546 Euro pro Person). Weitere Informationen: Rostock-Hohe Düne: Candle-Night-Schwimmen und Kinderschiff
Die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock verwöhnt ihre Gäste zum Jahreswechsel mit entspannten Stunden bei Kerzenschein, knisterndem Kaminfeuer und einem romantischen Schwimmerlebnis. Bevor um Mitternacht bei einem Feuerwerk über der Ostsee angestoßen wird, verführt Sternekoch André Münch seine Gäste mit einem Sechs-Gang-Menü der Extraklasse. Im festlichen Ballsaal kann anschließend und bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen werden. Kinder feiern ihre eigene Silvesterparty mit Käpt’n Blaubär, Hein Blöd und der Crew des Kinderschiffs „Elvira“ (Familienarrangement inklusive Spa- und Fitnessbereich ab 759 Euro pro erwachsene Person). Weitere Informationen: Turmleuchten und Eisbärfeeling: Tipps für Neujahr
Dass sich am ersten Tag des neuen Jahres Tapfere, Verrückte und Hartgesottene in die Fluten der mit vier Grad fast eiskalten Ostsee stürzen, ist eine schöne Tradition, der nicht nur abgehärtete Wasserratten frönen, sondern auch tausende Schaulustige teils begeistert, teils kopfschüttelnd beiwohnen. Zu diesem allseits und stets vergnüglichen Spektakel laden in Mecklenburg die Ostseebäder Boltenhagen und Kühlungsborn sowie auf Fischland-Darß-Zingst Dierhagen und Prerow ein. Und auch in Banzkow in der Lewitz bei Schwerin erlebt der Gänsehaut-Spaß jedes Jahr seine Neuauflage. Dabei schwimmen mutige Eisbären – oft in Kostümen und unter einem bestimmten Motto – durch den Störkanal an der Banzkower Klappbrücke. Spektakulär auf ganz andere Art geht es am Neujahrsabend in Rostock-Warnemünde zu. Dort begeistert mit dem "Warnemünder Turmleuchten" Europas größtes Neujahrsevent jedes Jahr zigtausend Besucher, die eigens deshalb ihren Silvesterurlaub verlängern. Das Turmleuchten ging einst hervor aus den Milleniumsfeierlichkeiten und ist ein Gesamtkunstwerk aus Licht, Lasershow und Feuerwerken am und vom Leuchtturm. Zuzüglich Höhenfeu-erwerk von der Mole und emotionaler Live Performance. Einem musikalischen Thema folgend wird dabei jedes Jahr eine völlig neue Show kreiert. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/silvester
Ostseebad Göhren: Strandkorbsilvester mit Piraten
Am 30. und 31. Dezember wird die Bernsteinpromenade von Göhren zum Magnet für Gäste und Einheimische, wenn das Ostseebad zum Strandkorbsilvester bittet. Ein zweitägiges Open-Air-Spektakel, bei dem Besucher frei nach dem Motto „Piraten erobern Göhren“ auf Zeitreise in eine bunte Seeräuberwelt mit ballernden Kanonen und fechtenden Flibustiern gehen. Für historische Atmosphäre sorgen darüber hinaus Handwerker, Spielleute, Feuerspucker, Fakire und Artisten. Krämer bieten an Ständen und Buden feil, was bei Beutezügen auf der Ostsee hängenblieb: Kunst und Krimskrams, Flitter und Firlefanz. Wer lieber auf Distanz bleibt, kann das Treiben glühweinbefeuert und entspannt aus Strandkörben vom Kurplatz aus verfolgen. Am Silvesterabend heizt dann allen zusammen die Partyband „Atomic Playboys“ aus Hamburg ein, bis um Mitternacht das traditionelle Höhenfeuerwerk von der Seebrücke in den Nachthimmel aufsteigt. Ostseebad Binz: Winterzauber und Stundenlauf
Gleich sieben volle Tage (vom 26. Dezember bis 1. Januar) feiert das Ostseebad Binz ins neue Jahr. Unter dem Motto „Binzer Winterzauber“ sorgt zunächst ein zweitägiges „Feuer-Fest“ für Musik und Unterhaltung an der Seebrücke. Ab 28. Dezember übernimmt der „Feier-Abend“ die Regie auf dem Kurplatz mit Tanzprofis, Partybands und anderen Stimmungsmachern. Bevor dann am Silvestertag die Korken knallen, steht um 10.30 Uhr ein sportlicher Newcomer in den Startlöchern: der 1. Binzer Silvesterlauf. Ein Rennen mit Musik und Spaßfaktor, bei dem Läufer und Läuferinnen jeden Alters als Einzelstarter oder im Zweier-Team mitmachen können; Sieger werden diejenigen, die in 60 Minuten die meisten Kilometer schaffen. Vorreiter ist Binz übrigens auch beim großen Silvesterfeuerwerk. Zeitlich zu-mindest, denn bereits um 18.00 Uhr knallt, böllert, kracht und donnert es offiziell zum großen Glitzerspektakel am Abendhimmel über der Seebrücke. Fischland-Darß-Zingst: Partymeilen und Konzerte
Auch auf der Urlaubshalbinsel Fischland-Darß-Zingst ist Silvester ein echter Jahresend-Kracher, der mit ausgedehnten Partys ausgiebig gefeiert wird. Sei es rund um die Seebrücke in Graal-Müritz (29.12.2017 – 01.01.2018) und am Hauptstrand von Dierhagen (27.12. – 31.12.). Seien es die eher gemütlichen Varianten beim „Wintervergnügen“ in Ahrenshoop (28.12. – 30.12.) und beim „Zingster WinterZauber“, einem Kuppelzeltmarkt mit regionalen Spezialitäten und Live-Entertainment (27.12.2017 – 01.01.2018). Oder sei es die vielleicht heißeste Jahreswechselfete an der Ostsee, wenn sich am Silvesterabend die Straße vor dem Zingster Kurhaus in eine Freilufttanzfläche verwandelt. Auch hier mit Höhenfeuerwerk als Höhepunkt um Mitternacht. Besonders umfangreich in der Region ist das Angebot an Konzerten. Mal mit Harfenistin und Streichquartett wie zur Silvestermatinee im Haus des in Gastes Graal-Müritz (31.12., 11.00 Uhr), mal als Feuerwerk der Orgeltöne, wenn es in der Marienkirche Ribnitz heißt: „Im Norden: Brahms tanzt Rumba“ (31.12., 21 Uhr). Beim Silvesterkonzert in der Fischerkirche Born (31.12., 17 Uhr) gibt sich die auch international gefeierte Konzertpianistin Gerlint Böttcher die Ehre mit Stücken von Bach, Beethoven, Liszt, Chopin und Komponisten der Moderne. Und wer an Neujahr offene Ohren für Flöten- und Klarinettentöne hat, ist im Kunstmuseum Ahrenshoop goldrichtig, wenn Prof. Susanne Ehrhardt zu Barockmusik einlädt (01.01.2018, 19 Uhr). Weitere Informationen: Usedom: NDR-Radioshow und Kinderpartys
Auch auf Usedom wird der Jahreswechsel wieder zum Ereignis, bei dem zehntausende Gäste und Insulaner gemeinsam am Meer das neue Jahr begrüßen und überall ausgelassen Silvesterpartys feiern, oft in beheizten Zelten direkt am Strand, bei Live-Musik, Glühwein und Lagerfeuer. Im Ostseebad Zinnowitz legen die Moderatoren Nils Söhrens und Ralf Markert einen Feierhit-Mix zum Mitsingen und Tanzen auf zur großen Silvesterparty von NDR 1 Radio MV für ganz Mecklenburg-Vorpommern. Höhepunkt der Silvesternacht sind auch hier die grandiosen Feuerwerke, die in vielen Seebädern vor kilometerlanger Ostseestrandkulisse um Mitternacht gezündet werden. Familien können den Jahreswechsel bereits am Nachmittag begehen. Dann laden die Seebäder Karlshagen, Koserow, Trassenheide, Ückeritz und Zempin zu speziellen Kinder-Silvesterpartys mit Feuerwerk und buntem Programm ein. Auch in Heringsdorf wird um 17 Uhr neben der Seebrücke ein Höhenfeuerwerk zu Erleuchtung und Erbauung für die ganze Familie in den Himmel geschickt. Weitere Informationen: Kühlungsborn und Boltenhagen: Festzelt und Familienparty
Was gibt es Schöneres, als das Jahr 2017 mit einem Blick auf das Meer ausklingen zu lassen? Das gilt auch für die beiden mecklenburgischen Ostseeurlaubshochburgen. In Kühlungsborn-West wird der Baltic Platz vom 28. Dezember bis Neujahr zur Party-Location für Familien mit besonders viel buntem Programm für die kleinen Gäste wie unterhaltsame Schatzsuchen oder Biathlon-Laser-Schießen. Die Silvesterparty an der Seebrücke in Kühlungsborn-Ost wiederum dürfte eine der größten im Land sein, ganz und gar passend zum gigantischen Höhenfeuerwerk. Ähnlich abwechslungsreich und mit Angeboten für Feierbiester jeden Alters geht es in Boltenhagen zu: mit Party- und Kinder-Zelt am Strand. , Auf die elegante Tour: Silvester in Schlössern, Guts- und Herrenhäusern
Wie Jay Gatsby, der junge Millionär aus Francis Scott Fitzgeralds weltberühmten Roman, Silvester gefeiert hat, ist nicht überliefert. Seine Abende für die New Yorker High Society sollen allerdings ziemlich ausschweifend gewesen sein. Angelehnt an dieses luxuriös-pompöse Flair verwandelt sich der Festsaal von Schloss Basthorst in Crivitz bei Schwerin zu Silvester in den glamourösen Palast für einen prunkvollen Tanz-Abend. Am gleichen Abend und in die „Goldenen Zwanziger“ geht die Fest-Zeitreise im Herrenhaus Vogelsang in der Nähe von Güstrow, während auf Schloss Semlow, im Hinterland von Fischland-Darß-Zingst, die Sektkorken im klassizistischen Herrenhaus knallen. , , Bernstein-Gala und Candle-Night-Schwimmen: Arrangements zu Silvester (Auswahl)
Boltenhagen: Bernstein-Gala-Silvesternacht
Auf eine Mischung aus Unterhaltung, Erholung und Genuss dürfen sich die Gäste des Iberotels im Ostseebad Boltenhagen freuen. Die Bernstein-Gala-Silvesternacht wird eingeleitet von einem Galabüfett mit mehreren Stationen und pünktlich um Mitternacht erhellt vom großen Höhenfeuerwerk über dem Strand. Am Neujahrsmorgen serviert das Haus ein ausgiebiges Langschläferfrühstück, die Nutzung von Bio- und Finnischer Sauna sowie des Wellness-Bereichs ist bei diesem Angebot inklusive (Zwei Übernachtungen im DZ mit Meerblick und Silvesterprogramm: 339 Euro pro Person). Weitere Informationen: Groß Schwansee: Küchenparty und Silvestergala
Nur 300 Meter von der Ostsee entfernt, bietet das Herrenhaus und Schlosshotel Groß Schwansee zwischen Boltenhagen und Travemünde im Klützer Winkel seinen Gästen zum Jahreswechsel eine Hausführung mit Blick hinter die Kulissen, eine Küchenparty mit Vorge-schmack auf den Silvesterabend, eine Silvester-Gala mit Champagnerempfang, Fünf-Gang-Menü und Jazz-Untermalung sowie eine Fackelwanderung mit Glühwein und Schmalzstullen (ab 339 Euro pro Person). Weitere Informationen: Bad Doberan: Herzogliches Flair
Gäste des Friedrich-Franz-Palais in Bad Doberan dürfen sich freuen auf eine Zeitreise mit Oldtimertour, Kutsch- oder Schlittenfahrt sowie einen Rundgang durch Bad Doberan mit Besichtigung des berühmten Münsters. In dem Drei-Tage-Arrangement mit Vollpension vom 29. Dezember bis 1. Januar ist darüber hinaus ein „Herzoglicher Strandimbiss“ auf der Seebrücke Heiligendamm mit Leckereien, Glühwein und Punsch enthalten. Bei einer Klosterandacht im Münster kann man das alte Jahr Revue passieren lassen und das neue bei einer Silvester-Gala und einem Höhenfeuerwerk begrüßen (350 Euro pro Person im Doppelzimmer). Weitere Informationen: Neukloster: „Silvesterzauber“
Zum „Silvesterzauber“ lädt das Seehotel in Nakenstorf am Neuklostersee. Ein Arrangement mit vier Übernachtungen und Halbpension als Basis und jeder Menge Extras: ein Drei-Gang-Abendmenü und zwei Wellness-Anwendungen nach Wahl, eine Silvestergala mit Sechs-Gang-Menü und Konzert, ein Feuerwerk am See plus Champagner und mitternächtlicher Glücksschweinsuppe. Außerdem können Urlaubsgäste aus Früchten der Saison, Kräutern, Gewürzen, Nüssen oder Schokolade Marmelade und Gelee kochen – für sich selbst oder als Geschenk (ab 546 Euro pro Person). Weitere Informationen: Rostock-Hohe Düne: Candle-Night-Schwimmen und Kinderschiff
Die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock verwöhnt ihre Gäste zum Jahreswechsel mit entspannten Stunden bei Kerzenschein, knisterndem Kaminfeuer und einem romantischen Schwimmerlebnis. Bevor um Mitternacht bei einem Feuerwerk über der Ostsee angestoßen wird, verführt Sternekoch André Münch seine Gäste mit einem Sechs-Gang-Menü der Extraklasse. Im festlichen Ballsaal kann anschließend und bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen werden. Kinder feiern ihre eigene Silvesterparty mit Käpt’n Blaubär, Hein Blöd und der Crew des Kinderschiffs „Elvira“ (Familienarrangement inklusive Spa- und Fitnessbereich ab 759 Euro pro erwachsene Person). Weitere Informationen: Turmleuchten und Eisbärfeeling: Tipps für Neujahr
Dass sich am ersten Tag des neuen Jahres Tapfere, Verrückte und Hartgesottene in die Fluten der mit vier Grad fast eiskalten Ostsee stürzen, ist eine schöne Tradition, der nicht nur abgehärtete Wasserratten frönen, sondern auch tausende Schaulustige teils begeistert, teils kopfschüttelnd beiwohnen. Zu diesem allseits und stets vergnüglichen Spektakel laden in Mecklenburg die Ostseebäder Boltenhagen und Kühlungsborn sowie auf Fischland-Darß-Zingst Dierhagen und Prerow ein. Und auch in Banzkow in der Lewitz bei Schwerin erlebt der Gänsehaut-Spaß jedes Jahr seine Neuauflage. Dabei schwimmen mutige Eisbären – oft in Kostümen und unter einem bestimmten Motto – durch den Störkanal an der Banzkower Klappbrücke. Spektakulär auf ganz andere Art geht es am Neujahrsabend in Rostock-Warnemünde zu. Dort begeistert mit dem "Warnemünder Turmleuchten" Europas größtes Neujahrsevent jedes Jahr zigtausend Besucher, die eigens deshalb ihren Silvesterurlaub verlängern. Das Turmleuchten ging einst hervor aus den Milleniumsfeierlichkeiten und ist ein Gesamtkunstwerk aus Licht, Lasershow und Feuerwerken am und vom Leuchtturm. Zuzüglich Höhenfeu-erwerk von der Mole und emotionaler Live Performance. Einem musikalischen Thema folgend wird dabei jedes Jahr eine völlig neue Show kreiert. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/silvester
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13. Nov 2017
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News November +++
+++ Dracula drinnen, Tosca draußen – Schlossfestspiele Schwerin 2018 +++
Die Schlossfestspiele Schwerin erweitern ihr Repertoire: Nicht nur vor den Toren des Schlosses, sondern auch in dessen Innenhof wird in der kommenden Saison open air ein Theaterklassiker aufgeführt. Mecklenburg-Vorpommerns Parlamentssitz verwandelt sich vom 30. Juni bis 21. Juli 2018 in ein Schloss in Transsilvanien, in dem Graf Dracula seinen Durst nach menschlichem Blut zu stillen sucht. Wen es innerhalb der Schlossmauern zu sehr gruselt, der kann stattdessen eine große italienische Oper davor genießen: Vom 22. Juni bis 28. Juli 2018 wird Giacomo Puccinis Tosca auf dem Alten Garten vor bezaubernder Schlosskulisse aufgeführt. Der Vorverkauf für das Schauspiel Dracula und für die Oper startet am 14. November 2017. Sie sind erhältlich unter: 0385 53 00-123 oder kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de Weitere Informationen: ; [caption id="attachment_21048" align="alignleft" width="310"]
Die Fangarme der Kompassqualle können bis zu drei Meter lang werden und sind mit Nesselkapseln besetzt. Foto: Johannes-Maria Schlorke / OZEANEUM Stralsund[/caption]+++ Happy Hour im Ozeaneum und Meeresmuseum Stralsund +++
Den Feierabend im Ozeaneum ausklingen lassen? Im Herbst die tropischen Aquarien im Meeresmuseum bestaunen? Bis zum 20. Novemder bieten beide Stralsunder Museen die Happy Hour-Aktion an. Jeweils zwei Stunden vor Museumsschließung gilt für Gäste reduzierter Eintritt. Der Besuch des Meeresmuseums mit Korallenfischen, Seepferdchen und Meeresschildkröten ist von Dienstag bis Sonntag ab 15.00 Uhr dann für acht statt zehn Euro pro Person möglich. Im Ozeaneum, in dem Besucher eine Reise durch die Kaltwassermeere antreten können, zahlen Erwachsene ab 16.00 Uhr 13 anstatt 17 Euro. In beiden Erlebnismuseen kann darüber hinaus über das Jahresthema „Meereskinder“, welches anhand von Geschichten über Fortpflanzung und Aufzucht des Nachwuchses im Meer an jeweils mehr als 20 Stationen anhand von erlebbar gemacht wird, angesehen werden.
Weitere Informationen: ,
+++ Neu: Katalog für Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern erschienen +++
Der neue Katalog für Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern informiert über acht Reitregionen von der Seenplatte bis zur Ostseeküste, in denen Sich Anbieter auf Pferdetourismus spezialisiert haben. Vom Reiturlaub im historischen Gutshaus bis hin zu Ferien mit dem eigenen Pferd stellen 50 Reiterhöfe ihre Angebote vor. Thematische Rubriken wie etwa "Wanderreiten", "Reiten lernen für Jedermann", "Reiten für Menschen mit Behinderungen" oder "Kinderreitferien" ergänzen die Publikation. Des Weiteren gibt die Broschüre Hinweise zu Klassifizierungen, rollstuhlgerechten Kremsern und Veranstaltungen rund ums Pferd wie die Picknick-Pferde-Sinfonie-Konzerte oder Hengstparaden in Redefin. Eine Übersicht über alle Reitregionen und -anbieter im Urlaubsland erleichtert darüber hinaus die Orientierung. Der Katalog kann kostenlos unter www.auf-nach-mv.de/prospekte bestellt oder durchblättert werden. Weitere Informationen: [caption id="attachment_21052" align="alignleft" width="210"]
Frau in Blautönen von Hans Kinder, Foto: Ahrenshooper Kunstauktionen_GmbH[/caption]+++ Erste Ahrenshooper Winterauktion +++
Für Kunstinteressierte bietet sich mit der ersten Ahrenshooper Winterauktion auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst am 30. Dezember 2017 eine gute Gelegenheit, Kunst zu erwerben. Dabei stehen 125 Arbeiten auf Papier im Foyer Kunstmuseums Ahrenshoop zum Verkauf. Aufgerufen wird ein handverlesenes Angebot, darunter Zeichnungen, Unikate, Druckgrafiken, Pastelle, Collagen, Aquarelle und Fotografien namhafter Künstler vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute. Mit dabei sind unter anderem Arbeiten von Edmund Kesting, Max Pechstein, Lyonel Feininger oder Gerhard Marcks. Die Idee zu der neuen Veranstaltung entstand im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zum 125-jährigen Jubiläum der Ahrenshooper Künstlerkolonie in diesem Jahr und wurde gemeinsam mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop entwickelt. Veranstalter ist die Ahrenshooper Kunstauktionen GmbH. Alle Werke sind ab dem 5. Dezember in der Galerie Alte Schule vorab zu besichtigen. Weitere Informationen:
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