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20. Sep 2017
| Pressemitteilungen
Dänische Hochkaräter beim 24. Usedomer Musikfestival
Beim Usedomer Musikfestival steht vom 23. September bis zum 14. Oktober der skandinavische Nachbar Dänemark im Mittelpunkt. International erfolgreiche Künstler aus Dänemark sowie aus Polen und Deutschland spielen, lesen und diskutieren dabei in atmosphärischen und teilweise historischen Stätten wie Kirchen, Schlössern und Konzerthäusern. Ingesamt 40 Progammpunkte umfasst das Angebot im Rahmen der Reihe, die zu den kulturellen Höhepunkten der Insel zählt. „Zum Usedomer Musikfestival vermählt sich Folklore mit Klassik, Populäres mit Hochklassischem und das einzigartige Flair Usedoms mit dem Musikland Dänemark. Wir freuen uns auf unvergessliche Musikmomente an den schönsten Orten der Sonneninsel: den Drei Kaiserbädern, der Achterwasseridylle, im gewaltigen Kraftwerk in Peenemünde und auch im polnischen Świnoujście.“
Eröffnet wird das Usedomer Musikfestival am 23. September mit dem Konzert des Danish String Quartets im Seeheilbad Heringsdorf. Es spielt Lieder und Tänze des Nordens in eigenen Arrangements, umrahmt von Chorwerken Mendelssohn Bartholdys, Carl Nielsens und Niels Wilhelm Gades, gesungen vom NDR Chor. Als Artists in Residence wird die Formation in einem weiteren Konzert in der Evangelischen Kirche Sankt Michaelis in Krummin zu erleben sein. Darüber hinaus können sich Musikliebhaber auf das dänische Streichquartett „MidtVest“ freuen, das in der Evangelischen Kirche in Morgenitz zu Gast ist. Erwartet werden zudem der dänische Cellist Andreas Brantelid, die Sängerin Gitte Hænning, der Schauspieler Ulrich Noethen, der begleitet von Hideyo Harada am Klavier aus „Die kleine Meerjungfrau“ liest, das Danish Piano Trio sowie das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Andris Poga.
„Musikland Dänemark“ ist der Titel eines Gespräches zwischen Per Erik Veng, langjähriger Intendant der Klangkörper des Dänischen Rundfunks und derzeit Leiter des Dänischen Kulturinstituts in Brüssel, und Oliver Quast, Leiter des Ensembles MidtVest, bei dem die Leistungsfähigkeit und Besonderheiten des Musiklandes Dänemark im Mittelpunkt stehen. Im Rahmen des Festivals wird zudem der Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung an die ukrainische Cellistin Emilia Lomakova (25) verliehen. Zusammen mit der Violinistin Noga-Sarai Bruckstein spielt sie am 26. September auf einer musikalischen Rundfahrt unter anderem Werke jüdischer Meister in den Synagogen von Stavenhagen und Röbel. Karten und weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Rufnummer 038378 34647 sowie auf
Unterkünfte vermittelt die Usedom Tourimus GmbH unter .
„Musikland Dänemark“ ist der Titel eines Gespräches zwischen Per Erik Veng, langjähriger Intendant der Klangkörper des Dänischen Rundfunks und derzeit Leiter des Dänischen Kulturinstituts in Brüssel, und Oliver Quast, Leiter des Ensembles MidtVest, bei dem die Leistungsfähigkeit und Besonderheiten des Musiklandes Dänemark im Mittelpunkt stehen. Im Rahmen des Festivals wird zudem der Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung an die ukrainische Cellistin Emilia Lomakova (25) verliehen. Zusammen mit der Violinistin Noga-Sarai Bruckstein spielt sie am 26. September auf einer musikalischen Rundfahrt unter anderem Werke jüdischer Meister in den Synagogen von Stavenhagen und Röbel. Karten und weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Rufnummer 038378 34647 sowie auf
Unterkünfte vermittelt die Usedom Tourimus GmbH unter .
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11. Sep 2017
| Pressemitteilungen
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern präsentiert neuen Klassen- und Jugendreisenkatalog
Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres präsentiert der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern die neue Broschüre „Auf nach Meck-Pomm“ für Klassen- und Jugendreisen in den Schuljahren 2018 und 2019. Der Katalog richtet sich an Lehrer und diejenigen, die Kinder- und Jugendreisen organisieren und einen Aufenthalt zwischen Ostseeküste und Seenplatte planen möchten. In den Rubriken „Natur und Umwelt“, „Kultur und Geschichte“, „Bewegung und Spaß“ oder „Teambildung und Prävention“ werden die Vorzüge des Landes dargestellt, das mit 2.000 Kilometern Küstenlänge und 2.000 Seen als Badeparadies schlechthin gilt, mit allein drei Nationalparken Abenteuer in der Natur verspricht und in den altehrwürdigen Hansestädten mit dem einen oder anderen Schatz aufwartet. Insgesamt präsentieren sich im Katalog 51 Beherbergungsbetriebe sowie 18 Erlebnispartner mit mehr als 60 Angeboten. Die 18 Jugendherbergen etwa laden zu Programmen ein, die viel versprechende Namen wie „ Auspowern im Team“, „Teamtraining auf dem Wasser“ oder „Gefangen im Netz – Cybermobbing“ tragen. Darüber hinaus wird über Veranstaltungen informiert, die sich mit einem Aufenthalt im Urlaubsland kombinieren lassen, darunter geführte Wolfswanderungen im „Wildpark MV“ bei Güstrow, Fotokurse im Rahmen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« oder Aufführungen des Piraten-Open-Air in Grevesmühlen. Ein großes Thema im Katalog: die Natur. Die 13 Nationalen Naturlandschaften des Landes werden vorgestellt und Tipps gegeben, wo Gäste Biber schwimmen, Seeadler kreisen und Kraniche rasten sehen können.
Nach Angaben der Reiseanalyse der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen, die das Reiseverhalten der Deutschen untersucht, verbrachten 2016 4,2 Prozent der 14 bis 29-Jährigen ihren Urlaub ab fünf Tagen Dauer in Mecklenburg-Vorpommern. Das entspricht rund 610.000 Urlaubsreisen. Mecklenburg-Vorpommern ist damit das beliebteste innerdeutsche Ziel von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in dieser Altersgruppe und rangiert vor Niedersachsen (3,2 Prozent) und Schleswig-Holstein (3,1 Prozent).
Der Katalog kann kostenfrei beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern bestellt werden und steht unter zum Herunterladen zur Verfügung.
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01. Sep 2017
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News September +++
Seit Ende Juli dieses Jahres steht das Runge-Haus in Wolgast wieder für Besucher offen. Die Geburtsstätte Philipp Otto Runges (1777-1810), eines Vertreters der Romantik, würde umfänglich restauriert und lädt erneut als Museum Gäste in die Stadt vor den Toren der Insel Usedom. Besucher können das Leben und Wirken Runges in zwölf Räumen erkunden und dafür auch einen Audio-Guide – in deutscher, englischer und polnischer Sprache – nutzen. Im Erdgeschoss wird die Biografie des Künstlers anhand vieler Zitate vermittelt, die durch seinen Bruder in Briefen und Schriften erhalten sind. Die ehemaligen Wohnräume im ersten Stock sind unterschiedlichen Themen, unter anderem der Farbenlehre oder der Romantik gewidmet. Zudem gibt es unter anderem Kopien seiner bekanntesten Werke, beispielsweise „Elternbildnis“ oder „Ruhe auf der Flucht“, und einen kleinen Film zu sehen. Im Runge-Wohnzimmer befindet sich eine Galerie, die wechselnde Ausstellungen präsentiert. Die Investitionskosten betrugen 77.000 Euro und wurden getragen vom Land Mecklenburg-Vorpommern, der Stadt Wolgast, der Ostdeutschen Sparkassen- und der Hermann Reemtsma Stiftung.
Weitere Informationen:
Am 9. März 2018 eröffnet der Festspielfrühling Mecklenburg-Vorpommern im Marstall in Putbus auf der Insel Rügen mit einer „Schubertiade“ von und mit Matthias Schorn. Der Klarinettist ist im kommenden Jahr Künstlerischer Leiter der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt erwarten Gäste beim Festspielfrühling bis zum 18. März 24 Veranstaltungen mit 30 Künstlern auf der Insel Rügen, darunter neben Konzerten auch Lesungen, Gespräche und kulinarische Leckerbissen. Diese gibt es beispielsweise beim Konzert mit Brunch oder Kaffeetrinken auf der Seebrücke in Sellin, die zu den 15 verschiedenen Festspielstätten gehört. Wer noch ungewöhnlichere Konzertorte vorzieht, der kann sich für eine Schiffsreise zu den Kreidefelsen anmelden, die unter anderem von dem Violinisten und Sänger Klemens Lendl und dem Gitarristen und Sänger David Müller begleitet wird. Das Programm mit weiteren Veranstaltungen, Spielstätten und Informationen sowie Konzertkarten sind erhältlich unter www.festspiele-mv.de oder unter der Rufnummer 0385 5918585. Weitere Informationen:
Eine neue Angelkarte mit dem Titel „Angeln im Land der 1000 Seen“ präsentiert 15 angeltouristische Anbieter in der Mecklenburgischen Seenplatte, darunter zehn, die das Qualitätssiegel „Angelurlaub MV – Geprüfte Qualität“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern tragen. Die Karte ist als Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte, der Mecklenburgischen Kleinseenplatte Touristik GmbH und der Waren (Müritz) Kur- und Tourismus GmbH in Kooperation mit dem Angelmagazin „Rute & Rolle“ entstanden und liefert auch Informationen zum Erwerb von Angelkarten und Touristenfischereischeinen. Die Angelkarte kann beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter bestellt werden.
Weitere Informationen:
„Fühlen Sie sich manchmal auch so ausgebrannt und leer?“ – Das ist der Titel des Auftaktfilmes, der neben fünf weiteren während der 13. Ahrenshooper Filmnächte vom 6. bis 9. im gleichnamigen Ostseebad im Hotel „The Grand“ gezeigt wird. Eine Jury, bestehend aus den Schauspielern Henry Hübchen und Matthias Koeberlin sowie dem Filmjournalisten Knut Elstermann, kürt den „Besten Film“ und erstmals auch das „Beste Drehbuch“. Zudem laufen anlässlich des Ortsjubiläums „125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Rahmen eines Sonderprogrammes drei Filmbeiträge von StipendiatInnen des Künstlerhauses Lukas Ahrenshoop. Konzerte und Filmgespräche flankieren das Filmfestival, dessen Programm unter www.ostseebad-ahrenshoop.de herunterzuladen ist.
Weitere Informationen:
+++ 24 Veranstaltungen an 15 Spielstätten – Programm zum Festspielfrühling erschienen +++
Am 9. März 2018 eröffnet der Festspielfrühling Mecklenburg-Vorpommern im Marstall in Putbus auf der Insel Rügen mit einer „Schubertiade“ von und mit Matthias Schorn. Der Klarinettist ist im kommenden Jahr Künstlerischer Leiter der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt erwarten Gäste beim Festspielfrühling bis zum 18. März 24 Veranstaltungen mit 30 Künstlern auf der Insel Rügen, darunter neben Konzerten auch Lesungen, Gespräche und kulinarische Leckerbissen. Diese gibt es beispielsweise beim Konzert mit Brunch oder Kaffeetrinken auf der Seebrücke in Sellin, die zu den 15 verschiedenen Festspielstätten gehört. Wer noch ungewöhnlichere Konzertorte vorzieht, der kann sich für eine Schiffsreise zu den Kreidefelsen anmelden, die unter anderem von dem Violinisten und Sänger Klemens Lendl und dem Gitarristen und Sänger David Müller begleitet wird. Das Programm mit weiteren Veranstaltungen, Spielstätten und Informationen sowie Konzertkarten sind erhältlich unter www.festspiele-mv.de oder unter der Rufnummer 0385 5918585. Weitere Informationen:
+++ Karpfen, Hecht und Zander: Neue Angelkarte für die Mecklenburgische Seenplatte erschienen +++
Eine neue Angelkarte mit dem Titel „Angeln im Land der 1000 Seen“ präsentiert 15 angeltouristische Anbieter in der Mecklenburgischen Seenplatte, darunter zehn, die das Qualitätssiegel „Angelurlaub MV – Geprüfte Qualität“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern tragen. Die Karte ist als Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte, der Mecklenburgischen Kleinseenplatte Touristik GmbH und der Waren (Müritz) Kur- und Tourismus GmbH in Kooperation mit dem Angelmagazin „Rute & Rolle“ entstanden und liefert auch Informationen zum Erwerb von Angelkarten und Touristenfischereischeinen. Die Angelkarte kann beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter bestellt werden.
Weitere Informationen:
+++ 13. Ahrenshooper Filmnächte +++
„Fühlen Sie sich manchmal auch so ausgebrannt und leer?“ – Das ist der Titel des Auftaktfilmes, der neben fünf weiteren während der 13. Ahrenshooper Filmnächte vom 6. bis 9. im gleichnamigen Ostseebad im Hotel „The Grand“ gezeigt wird. Eine Jury, bestehend aus den Schauspielern Henry Hübchen und Matthias Koeberlin sowie dem Filmjournalisten Knut Elstermann, kürt den „Besten Film“ und erstmals auch das „Beste Drehbuch“. Zudem laufen anlässlich des Ortsjubiläums „125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Rahmen eines Sonderprogrammes drei Filmbeiträge von StipendiatInnen des Künstlerhauses Lukas Ahrenshoop. Konzerte und Filmgespräche flankieren das Filmfestival, dessen Programm unter www.ostseebad-ahrenshoop.de herunterzuladen ist.
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31. Aug 2017
| Pressemitteilungen
Velo Classico Germany swingt in Ludwigslust
Mecklenburg-Vorpommern ist am 16. und 17. September 2017 erneut Austragungsort der Retro-Rad-Veranstaltung Velo Classico in und um Ludwigslust. Zur dritten Auflage werden rund 300 Teilnehmer erwartet. Mitmachen kann jeder, der Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte und auf Rädern fährt, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Neu: Am Vorabend des Radspektakels können Gäste an einem Dinner im Jagdsaal des Barockschlosses Ludwigslust teilnehmen.
Die Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten, darunter Crivitz, Parchim, Grabow, Jasnitz, Göhlen und Kummer. Drei Touren stehen zur Auswahl: Die Helden-Runde über 150 Kilometer, die 90 Kilometer lange Liebhaber-Runde und die Genießer-Runde, bei der 46 Kilometer für eine erfolgreiche Teilnahme absolviert werden müssen. Entlang der Strecken werden Radler mit regionalen Produkten versorgt – mit Brot aus der Mühlenbäckerei aus Medewege, Wildspezialitäten aus dem Forstamt Schildfeld oder Käsepralinen aus Kummer. Wer kein altes Rad zur Hand hat und auch nicht über entsprechende Vintage-Kleidung verfügt, nimmt an der Genießer-Runde teil, die offen ist für alle Interessierten.
Die Velo Classico Germany ist eine Hommage an die klassische Mode und die alten Zeiten des Radsports. Mit ihr sollen Bilder aus frühen Tagen der Tour de France und des Giro d’Italia wachgerufen werden. Neben dem sportlichen Aspekt gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm. So werden im Rahmen der Velo Classico Germany erstmals auch Swing-Tanzkurse angeboten. Zudem gibt es einen Teilemarkt für diejenigen, die ihr altes Rad wieder herausputzen möchten, eine Schau mit Zeichnungen des in Berlin lebenden und durch seine Skizzenbücher berühmt gewordenen Allen Shaw und eine Fahrradausstellung mit dem Titel „200 Jahre Fahrrad“ im Ludwigsluster Rathaus. Am 16. September werden darüber hinaus um 14.00 Uhr sowie um 16.00 Uhr geführte Touren im Ludwigsluster Schlosspark angeboten. Tags darauf werden bei den „Best-in-Show-Wettbewerben“ einige Teilnehmer für ihre originellen Outfits und Fahrräder prämiert.
Das Programm sowie Karten gibt es unter .
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29. Aug 2017
| Pressemitteilungen
Tourismus legt im ersten Halbjahr leicht zu
Unter schwierigen Bedingungen legt die Tourismusbranche im 1. Halbjahr 2017 noch einmal leicht zu und erreicht auch in den Sommermonaten Juli und August ein insgesamt gutes Ergebnis.
Laut aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Amtes wurden zwischen Januar und Juni dieses Jahres in den größeren gewerblichen Tourismusbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern 11,8 Millionen Übernachtungen gezählt. Das sind 0,9 Prozent mehr als im bislang stärksten Jahr 2016. Allerdings bleibt das Wachstum im Nordosten hinter dem für Deutschland ausgewiesenen Zugewinn von 3,2 Prozent bei Gästeübernachtungen zurück. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, sagte: „Wir haben weiter Zuwächse bei Übernachtungen und Gästen. Die Entwicklung ist so, dass wir für das diesjährige erste Halbjahr sogar einen Übernachtungs- und Gästerekord vermelden können. Das ist – vor allem wegen der Sturmflut im Januar und auch dem ansonsten bislang eher durchwachsenen Wetter – ein insgesamt gutes Ergebnis. Touristische Rekorde sind keine Selbstverständlichkeiten. Ich halte es dennoch für realistisch, dass wir das bisherige Top-Ergebnis aus 2016 trotz der Wetterkapriolen in diesem Jahr halten beziehungsweise leicht verbessern. Jeder Zuwachs ist hart erarbeitet. Deshalb gilt mein Dank vor allem den Unternehmen, Touristikern, Gastronomen und Kommunen. Sie alle tragen zu einem tollen Aufenthalt im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern bei.“
Der Vorsitzende des Landestourismusverbandes, Wolfgang Waldmüller, ergänzte: „Die Branche hat die Herausforderungen im ersten Halbjahr und insbesondere im teils verregneten Sommer angenommen, sich robust, leistungsstark und flexibel gezeigt und damit ein insgesamt gutes Ergebnis erreicht. Vielerorts habe es einen höheren Aufwand bei der Organisation von Veranstaltungen, bei der Gästebetreuung und auch beim Management von Beschwerden gegeben, die bei schlechterem Wetter erfahrungsgemäß zunehmen würden“, erklärte Waldmüller. Von der mäßigen Witterung profitiert hätten hingegen Museen und Erlebniseinrichtungen, die teilweise starke Zuwächse vermelden.
Erstes Halbjahr: Städte, Hotels und Campingplätze legen zu / Rückgänge bei ausländischen Gästen und in einigen Regionen
Die Mecklenburgische Seenplatte und die Mecklenburgische Schweiz (+7,0 Prozent), Usedom (+2,2 Prozent) sowie das Vorpommersche Festland (+1,3 Prozent) stützen das Wachstum von Januar bis Juni. Leichte Rückgänge gab es an der Mecklenburgischen Ostseeküste (-0,2 Prozent), auf der Insel Rügen und in Westmecklenburg (jeweils -0,8 Prozent). Die signifikantesten Rückgänge muss die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst verkraften (-4,6 Prozent). Alle größeren Städte des Urlaubslandes konnten wiederum Zuwächse bei den Übernachtungszahlen verzeichnen. Wismar liegt dabei mit einem Zuwachs von 15,2 Prozent an der Spitze. Auch die Hansestädte Greifswald (+9,2 Prozent), Stralsund (+2,7 Prozent) und Rostock (+2,2 Prozent) legten merklich zu. Die Landeshauptstadt (+2,4 Prozent) sowie die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg (+3,7 Prozent) verzeichneten ebenfalls positive Übernachtungszahlen. Abgesehen von den Ferienunterkünften (-2,1 Prozent) bewegten sich im ersten Halbjahr alle statistisch erfassten Unterkunftsarten im positiven Bereich. Zulegen konnten insbesondere die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (+2,9 Prozent), die Hotels (+1,8 Prozent) sowie die Campingplätze (+1,4 Prozent). Der Camping-Bereich wurde vor allem vom starken Juni-Ergebnis angetrieben, mit dem der Juni des Vorjahres um 17 Prozent übertroffen wurde. „Camping ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie der Ausbau einer modernen Infrastruktur mit der Erhaltung der natürlichen Gegebenheiten vor Ort im Einklang steht. An vielen Plätzen im Land sind in den vergangenen Jahren hochmoderne Campingplätze in der Natur entstanden. Durch moderne Ausstattung und Infrastruktur können inzwischen auch Schlechtwetterphasen teilweise überbrückt werden. Die Branche hat sich erfolgreich wettbewerbsfähig aufgestellt“, betonte Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe weiter. Teils empfindliche Rückgänge muss Mecklenburg-Vorpommern bei Gästeübernachtungen aus dem Ausland verkraften. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden rund 348.000 Übernachtungen von rund 140.000 Gästen verzeichnet – das sind 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Verluste sind unter anderem aus wichtigen Herkunftsländern wie den Niederlanden (-23,1 Prozent), der Schweiz (-5,1 Prozent) und Österreich (-2,7 Prozent) zu verzeichnen. „Das Potenzial aus dem Ausland ist nach wie vor groß. Wir müssen mit langem Atem in die Bekanntheit und in gute Anreiseverbindungen investieren, dann wird sich der internationale Tourismus langfristig positiv entwickeln. Mit dem Engagement beim 50. Suisse Caravan Salon in Bern, bei dem Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr als Partnerland auftritt, wollen wir noch im Herbst ein Zeichen setzen“, erklärte Wolfgang Waldmüller. Sommersaison: MV gut gebucht / Spontanreisende bleiben zum Teil aus
Statistische Zahlen für die Sommermonate Juli und August liegen noch nicht vor, jedoch weist eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes unter rund 200 Quartiersanbietern auf einen insgesamt zufriedenstellenden Verlauf der Sommersaison hin: Rund 38 Prozent der Befragten gaben an, während der Sommerferien eine Auslastung der Zimmer beziehungsweise Stellplätze von 90 oder mehr Prozent erreicht zu haben. Rund 40 Prozent schafften eine Auslastung zwischen 75 und 90 Prozent; weitere knapp zwölf Prozent lagen zwischen 50 und 75 Prozent. An der Ostseeküste, auf den Inseln und Halbinseln war die Auslastung dabei etwas höher als im Landesinneren. Eine Reihe von Unternehmen beklagte jedoch den im Vergleich zu den Vorjahren spürbaren Rückgang spontan anreisender Gäste, wodurch einige Betten frei blieben. Auch in Quartieren in Lagen abseits der Küste wurden zum Teil weniger Gäste und Übernachtungen gezählt. Insgesamt lag die Auslastung im Sommer der Umfrage zufolge etwas unter der des Vorjahres (2016: 84,1, 2017: 82,7 Prozent). 8,0 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, besser als im gleichen Zeitraum 2016 gebucht gewesen zu sein; jedoch konstatierten 44 Prozent im Vergleich zu 2016 eine geringere Nachfrage. Ab Mitte des Monats August sank in vielen Betrieben die Auslastung etwas, da in einer Reihe von Bundesländern die Sommerferien endeten. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Umfrage rechnet der Tourismusverband für die Monate Juli und August mit mehr als zwei Millionen Übernachtungsgästen und mehr als zehn Millionen Übernachtungen in den größeren, für die Statistik relevanten Übernachtungsbetrieben. Im Jahr 2016 wurden in den beiden Sommermonaten 10,5 Millionen Übernachtungen von mehr als zwei Millionen Gästen verbucht. Die Werte des Vorjahres werden durch das Ausbleiben von Spontanbuchern jedoch voraussichtlich nicht ganz erreicht. Wetter beeinflusste Reiseverhalten stärker als unsichere Lage in anderen Regionen
Die aktuell unsichere Lage in anderen Reiseregionen hat die Nachfrage nur teilweise verstärkt. Knapp 14 Prozent der Befragten verspürten einen entsprechenden Effekt. Hingegen sehen 56 Prozent und damit die meisten der Umfrageteilnehmer aufgrund des Unsicherheitsfaktors keine Auswirkungen. „In einem schweren Wettbewerbsumfeld mit vielen Optionen für sehr bewegliche Reisende ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern weiter gut positioniert. Urlaub im eigenen Land und sichere Reiseziele stehen gut im Kurs. Wir wollen und müssen von unseren Stärken profitieren und nicht von den Schwächen anderer“, sagte Wolfgang Waldmüller. Stärker als die weltweiten Krisen wirkte sich offenbar das zwischenzeitlich durchwachsene Wetter auf das Sommergeschäft aus. Rund 77 Prozent der Betriebe gaben an, dass Gäste kurzfristig abreisten, rund 75 Prozent bemerkten weniger kurzfristige Buchungen, und rund 37 Prozent verspürten eine Nachfrage nach wetterunabhängigen Freizeitangeboten. Nur auf knapp 17 Prozent der befragten Unternehmen wirkte sich das Wetter nicht nennenswert aus. Dazu erläuterte Minister Glawe: „Es zeigt sich einmal mehr, dass das Angebotspaket vor Ort stimmen muss. Neben Unterkünften wird das ‚Drum-Herum‘ in einer Region gerade bei unstetigem Wetter immer wichtiger. Hierzu zählen vor allem saisonunabhängige Angebote: Wellness-Angebote in Hotels, abwechslungsreiche Freizeiteinrichtungen, moderne Sportanlagen oder auch Zoos mit ideenreichen Innovationen und Attraktionen. Wir müssen noch stärker ganzjährig attraktiv sein, damit mehr Kurzentschlossene und Spontanurlauber unser Land besuchen – egal ob es regnet oder die Sonne scheint. Deshalb werden wir weiter saisonunabhängige Angebote unterstützen. Das Wetter können wir nicht planen, aber den Aufenthalt durch abwechslungsreiche Angebote so unvergesslich wie möglich in Mecklenburg-Vorpommern machen.“ Museen, Open Airs und Volksfeste punkten mit guten Programmideen
Besonders die Museen und Erlebniseinrichtungen profitierten in der Saison vom wechselhaften Wetter. So strömten allein am 25. Juli 14.000 Besucher in Ozeaneum und Meeresmuseum in Stralsund – der meist besuchte Tag seit der Eröffnung des Ozeaneums. Ähnliche Auswirkungen der Wettersituation waren im Warener Müritzeum zu verspüren. An Regentagen kamen dreimal so viele Besucher wie sonst üblich. Im Wismarer Badeparadies Wonnemar gab es im Juli 45.600 Besucher, was unter anderem einen erhöhten Personaleinsatz nach sich zog. Mit abwechslungsreichen Programmideen lockten unabhängig vom Wetter auch in der Saison 2017 viele Open-Air-Veranstaltungen Besucher an. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vermeldeten zur Halbzeit des Festivals 41.000 verkaufte Tickets, wesentlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2016. 45 Veranstaltungen waren komplett ausverkauft. Zufrieden mit der noch laufenden Spielsaison ist auch die Vorpommersche Landesbühne. Intendant Wolfgang Bordel: „Wenn man die Augen schließt, klingt Regen wie Applaus – und von beidem hatten wir in diesem Jahr reichlich.“ Die drei Neuproduktionen mit insgesamt an die 90 Vorstellungen von „In Sachen Adam und Eva“ auf der Schlossinsel Wolgast, über „Die Spelunke am Donnerberg“ im Barther Theater Garten bis hin „Vineta – Das Vermächtnis der Wasserfrauen“ in Zinnowitz wurden von den Premieren an vom Publikum angenommen. Aufgrund des wechselhaften Wetters mit viel Starkregen mussten bislang neun Aufführungen abgesagt werden. Insgesamt rechnet die Vorpommersche Landesbühne in dieser Open-Air-Saison mit mehr als 41.000 Zuschauern. Die Schlossfestspiele Schwerin 2017 des Mecklenburgischen Staatstheaters verzeichneten nach der letzten Aufführung von „West Side Story“ mehr als 32.000 Besucher der insgesamt 24 Vorstellungen. „Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir den Kartenverkauf um mehr als 20 Prozent steigern“, erklärte Lars Tietje, der Generalintendant und Geschäftsführer des Mecklenburgischen Staatstheaters. Die Klassikertage Wismar zählten zu den Aufführungen von „Jedermann“ und „Faust“ in St. Georgen rund 6.200 Besucher und blieben damit nur knapp unter den Zahlen von 2016. Herausforderungen bleiben groß
Wirtschaftsminister Glawe machte abschließend auf die Herausforderungen im Tourismus aufmerksam. „Der Tourismus ist ein enormer Wirtschaftsfaktor in unserem Land. Mit der neuen Tourismuskonzeption wollen wir weiter die strategischen Weichen hierfür stellen. Wir wollen gemeinsam aufzeigen, wie der Tourismus durch qualitatives Wachstum seine Wirkung als Wirtschaftsfaktor und Treiber der Regionalentwicklung weiter ausbauen kann. Themenbereiche sind darüber hinaus das Tourismusbewusstsein, die Infrastruktur und Mobilität, der touristische Arbeitsmarkt sowie Qualitätsmanagement und Innovation. Ebenso werden Fragen der Ausstattung und Finanzierung berücksichtigt“, erläuterte Glawe. Die Landestourismuskonzeption soll im Herbst vorgestellt werden. Rund 131.000 Beschäftigte sind in den Tourismusunternehmen und tourismusnahen Betrieben tätig. Die touristische Wertschöpfung liegt bei 4,1 Milliarden Euro und bildet damit zwölf Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern ab. Die positiven Ankünfte und Übernachtungen täuschen auch laut Wolfgang Waldmüller nicht darüber hinweg, dass es noch eine Menge im Tourismus zu tun gibt. „Wir sind insgesamt noch in einer guten Situation, und wir haben auch ganz aktuell viele gute Beispiele für Qualitätstourismus – zum Beispiel das Dock-inn-Hostel in Rostock, die Planungen für die Erweiterung des Deutschen Meeresmuseums, die Verknüpfung von Kurtaxe und ÖPNV in der Mecklenburgischen Seenplatte, die vom Land geförderten Netzwerke im ländlichen Raum oder das Projekt zum Gesundheitstourismus.“ Zugleich müssten die Signale der Sättigung und zum Teil des Rückgangs in Branche und Politik insgesamt noch ernster genommen werden. „Wir dürfen uns nicht an die Situation gewöhnen, dass andere Regionen innovativer sind, uns in wichtigen Bereichen den Rang ablaufen. Über das, was wir von der Schlüsselwirtschaft Tourismus in Zukunft erwarten und was wir leisten müssen, um die Erwartung erfüllt zu bekommen, müssen wir im Land noch offener und offensiver diskutieren. Im Umfeld der neuen Landestourismuskonzeption bieten sich dazu viele gute Gelegenheiten“, sagte Wolfgang Waldmüller.
Die Mecklenburgische Seenplatte und die Mecklenburgische Schweiz (+7,0 Prozent), Usedom (+2,2 Prozent) sowie das Vorpommersche Festland (+1,3 Prozent) stützen das Wachstum von Januar bis Juni. Leichte Rückgänge gab es an der Mecklenburgischen Ostseeküste (-0,2 Prozent), auf der Insel Rügen und in Westmecklenburg (jeweils -0,8 Prozent). Die signifikantesten Rückgänge muss die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst verkraften (-4,6 Prozent). Alle größeren Städte des Urlaubslandes konnten wiederum Zuwächse bei den Übernachtungszahlen verzeichnen. Wismar liegt dabei mit einem Zuwachs von 15,2 Prozent an der Spitze. Auch die Hansestädte Greifswald (+9,2 Prozent), Stralsund (+2,7 Prozent) und Rostock (+2,2 Prozent) legten merklich zu. Die Landeshauptstadt (+2,4 Prozent) sowie die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg (+3,7 Prozent) verzeichneten ebenfalls positive Übernachtungszahlen. Abgesehen von den Ferienunterkünften (-2,1 Prozent) bewegten sich im ersten Halbjahr alle statistisch erfassten Unterkunftsarten im positiven Bereich. Zulegen konnten insbesondere die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (+2,9 Prozent), die Hotels (+1,8 Prozent) sowie die Campingplätze (+1,4 Prozent). Der Camping-Bereich wurde vor allem vom starken Juni-Ergebnis angetrieben, mit dem der Juni des Vorjahres um 17 Prozent übertroffen wurde. „Camping ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie der Ausbau einer modernen Infrastruktur mit der Erhaltung der natürlichen Gegebenheiten vor Ort im Einklang steht. An vielen Plätzen im Land sind in den vergangenen Jahren hochmoderne Campingplätze in der Natur entstanden. Durch moderne Ausstattung und Infrastruktur können inzwischen auch Schlechtwetterphasen teilweise überbrückt werden. Die Branche hat sich erfolgreich wettbewerbsfähig aufgestellt“, betonte Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe weiter. Teils empfindliche Rückgänge muss Mecklenburg-Vorpommern bei Gästeübernachtungen aus dem Ausland verkraften. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden rund 348.000 Übernachtungen von rund 140.000 Gästen verzeichnet – das sind 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Verluste sind unter anderem aus wichtigen Herkunftsländern wie den Niederlanden (-23,1 Prozent), der Schweiz (-5,1 Prozent) und Österreich (-2,7 Prozent) zu verzeichnen. „Das Potenzial aus dem Ausland ist nach wie vor groß. Wir müssen mit langem Atem in die Bekanntheit und in gute Anreiseverbindungen investieren, dann wird sich der internationale Tourismus langfristig positiv entwickeln. Mit dem Engagement beim 50. Suisse Caravan Salon in Bern, bei dem Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr als Partnerland auftritt, wollen wir noch im Herbst ein Zeichen setzen“, erklärte Wolfgang Waldmüller. Sommersaison: MV gut gebucht / Spontanreisende bleiben zum Teil aus
Statistische Zahlen für die Sommermonate Juli und August liegen noch nicht vor, jedoch weist eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes unter rund 200 Quartiersanbietern auf einen insgesamt zufriedenstellenden Verlauf der Sommersaison hin: Rund 38 Prozent der Befragten gaben an, während der Sommerferien eine Auslastung der Zimmer beziehungsweise Stellplätze von 90 oder mehr Prozent erreicht zu haben. Rund 40 Prozent schafften eine Auslastung zwischen 75 und 90 Prozent; weitere knapp zwölf Prozent lagen zwischen 50 und 75 Prozent. An der Ostseeküste, auf den Inseln und Halbinseln war die Auslastung dabei etwas höher als im Landesinneren. Eine Reihe von Unternehmen beklagte jedoch den im Vergleich zu den Vorjahren spürbaren Rückgang spontan anreisender Gäste, wodurch einige Betten frei blieben. Auch in Quartieren in Lagen abseits der Küste wurden zum Teil weniger Gäste und Übernachtungen gezählt. Insgesamt lag die Auslastung im Sommer der Umfrage zufolge etwas unter der des Vorjahres (2016: 84,1, 2017: 82,7 Prozent). 8,0 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, besser als im gleichen Zeitraum 2016 gebucht gewesen zu sein; jedoch konstatierten 44 Prozent im Vergleich zu 2016 eine geringere Nachfrage. Ab Mitte des Monats August sank in vielen Betrieben die Auslastung etwas, da in einer Reihe von Bundesländern die Sommerferien endeten. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Umfrage rechnet der Tourismusverband für die Monate Juli und August mit mehr als zwei Millionen Übernachtungsgästen und mehr als zehn Millionen Übernachtungen in den größeren, für die Statistik relevanten Übernachtungsbetrieben. Im Jahr 2016 wurden in den beiden Sommermonaten 10,5 Millionen Übernachtungen von mehr als zwei Millionen Gästen verbucht. Die Werte des Vorjahres werden durch das Ausbleiben von Spontanbuchern jedoch voraussichtlich nicht ganz erreicht. Wetter beeinflusste Reiseverhalten stärker als unsichere Lage in anderen Regionen
Die aktuell unsichere Lage in anderen Reiseregionen hat die Nachfrage nur teilweise verstärkt. Knapp 14 Prozent der Befragten verspürten einen entsprechenden Effekt. Hingegen sehen 56 Prozent und damit die meisten der Umfrageteilnehmer aufgrund des Unsicherheitsfaktors keine Auswirkungen. „In einem schweren Wettbewerbsumfeld mit vielen Optionen für sehr bewegliche Reisende ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern weiter gut positioniert. Urlaub im eigenen Land und sichere Reiseziele stehen gut im Kurs. Wir wollen und müssen von unseren Stärken profitieren und nicht von den Schwächen anderer“, sagte Wolfgang Waldmüller. Stärker als die weltweiten Krisen wirkte sich offenbar das zwischenzeitlich durchwachsene Wetter auf das Sommergeschäft aus. Rund 77 Prozent der Betriebe gaben an, dass Gäste kurzfristig abreisten, rund 75 Prozent bemerkten weniger kurzfristige Buchungen, und rund 37 Prozent verspürten eine Nachfrage nach wetterunabhängigen Freizeitangeboten. Nur auf knapp 17 Prozent der befragten Unternehmen wirkte sich das Wetter nicht nennenswert aus. Dazu erläuterte Minister Glawe: „Es zeigt sich einmal mehr, dass das Angebotspaket vor Ort stimmen muss. Neben Unterkünften wird das ‚Drum-Herum‘ in einer Region gerade bei unstetigem Wetter immer wichtiger. Hierzu zählen vor allem saisonunabhängige Angebote: Wellness-Angebote in Hotels, abwechslungsreiche Freizeiteinrichtungen, moderne Sportanlagen oder auch Zoos mit ideenreichen Innovationen und Attraktionen. Wir müssen noch stärker ganzjährig attraktiv sein, damit mehr Kurzentschlossene und Spontanurlauber unser Land besuchen – egal ob es regnet oder die Sonne scheint. Deshalb werden wir weiter saisonunabhängige Angebote unterstützen. Das Wetter können wir nicht planen, aber den Aufenthalt durch abwechslungsreiche Angebote so unvergesslich wie möglich in Mecklenburg-Vorpommern machen.“ Museen, Open Airs und Volksfeste punkten mit guten Programmideen
Besonders die Museen und Erlebniseinrichtungen profitierten in der Saison vom wechselhaften Wetter. So strömten allein am 25. Juli 14.000 Besucher in Ozeaneum und Meeresmuseum in Stralsund – der meist besuchte Tag seit der Eröffnung des Ozeaneums. Ähnliche Auswirkungen der Wettersituation waren im Warener Müritzeum zu verspüren. An Regentagen kamen dreimal so viele Besucher wie sonst üblich. Im Wismarer Badeparadies Wonnemar gab es im Juli 45.600 Besucher, was unter anderem einen erhöhten Personaleinsatz nach sich zog. Mit abwechslungsreichen Programmideen lockten unabhängig vom Wetter auch in der Saison 2017 viele Open-Air-Veranstaltungen Besucher an. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vermeldeten zur Halbzeit des Festivals 41.000 verkaufte Tickets, wesentlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2016. 45 Veranstaltungen waren komplett ausverkauft. Zufrieden mit der noch laufenden Spielsaison ist auch die Vorpommersche Landesbühne. Intendant Wolfgang Bordel: „Wenn man die Augen schließt, klingt Regen wie Applaus – und von beidem hatten wir in diesem Jahr reichlich.“ Die drei Neuproduktionen mit insgesamt an die 90 Vorstellungen von „In Sachen Adam und Eva“ auf der Schlossinsel Wolgast, über „Die Spelunke am Donnerberg“ im Barther Theater Garten bis hin „Vineta – Das Vermächtnis der Wasserfrauen“ in Zinnowitz wurden von den Premieren an vom Publikum angenommen. Aufgrund des wechselhaften Wetters mit viel Starkregen mussten bislang neun Aufführungen abgesagt werden. Insgesamt rechnet die Vorpommersche Landesbühne in dieser Open-Air-Saison mit mehr als 41.000 Zuschauern. Die Schlossfestspiele Schwerin 2017 des Mecklenburgischen Staatstheaters verzeichneten nach der letzten Aufführung von „West Side Story“ mehr als 32.000 Besucher der insgesamt 24 Vorstellungen. „Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir den Kartenverkauf um mehr als 20 Prozent steigern“, erklärte Lars Tietje, der Generalintendant und Geschäftsführer des Mecklenburgischen Staatstheaters. Die Klassikertage Wismar zählten zu den Aufführungen von „Jedermann“ und „Faust“ in St. Georgen rund 6.200 Besucher und blieben damit nur knapp unter den Zahlen von 2016. Herausforderungen bleiben groß
Wirtschaftsminister Glawe machte abschließend auf die Herausforderungen im Tourismus aufmerksam. „Der Tourismus ist ein enormer Wirtschaftsfaktor in unserem Land. Mit der neuen Tourismuskonzeption wollen wir weiter die strategischen Weichen hierfür stellen. Wir wollen gemeinsam aufzeigen, wie der Tourismus durch qualitatives Wachstum seine Wirkung als Wirtschaftsfaktor und Treiber der Regionalentwicklung weiter ausbauen kann. Themenbereiche sind darüber hinaus das Tourismusbewusstsein, die Infrastruktur und Mobilität, der touristische Arbeitsmarkt sowie Qualitätsmanagement und Innovation. Ebenso werden Fragen der Ausstattung und Finanzierung berücksichtigt“, erläuterte Glawe. Die Landestourismuskonzeption soll im Herbst vorgestellt werden. Rund 131.000 Beschäftigte sind in den Tourismusunternehmen und tourismusnahen Betrieben tätig. Die touristische Wertschöpfung liegt bei 4,1 Milliarden Euro und bildet damit zwölf Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern ab. Die positiven Ankünfte und Übernachtungen täuschen auch laut Wolfgang Waldmüller nicht darüber hinweg, dass es noch eine Menge im Tourismus zu tun gibt. „Wir sind insgesamt noch in einer guten Situation, und wir haben auch ganz aktuell viele gute Beispiele für Qualitätstourismus – zum Beispiel das Dock-inn-Hostel in Rostock, die Planungen für die Erweiterung des Deutschen Meeresmuseums, die Verknüpfung von Kurtaxe und ÖPNV in der Mecklenburgischen Seenplatte, die vom Land geförderten Netzwerke im ländlichen Raum oder das Projekt zum Gesundheitstourismus.“ Zugleich müssten die Signale der Sättigung und zum Teil des Rückgangs in Branche und Politik insgesamt noch ernster genommen werden. „Wir dürfen uns nicht an die Situation gewöhnen, dass andere Regionen innovativer sind, uns in wichtigen Bereichen den Rang ablaufen. Über das, was wir von der Schlüsselwirtschaft Tourismus in Zukunft erwarten und was wir leisten müssen, um die Erwartung erfüllt zu bekommen, müssen wir im Land noch offener und offensiver diskutieren. Im Umfeld der neuen Landestourismuskonzeption bieten sich dazu viele gute Gelegenheiten“, sagte Wolfgang Waldmüller.
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25. Aug 2017
| Neues aus den Regionen
Triathlon im Doppelpack
Der Countdown läuft: Am 10. September fällt der Startschuss zum 4. „Strandräuber Ironman 70.3“ auf Rügen. Mehr als 1.500 Profi- und Freizeitsportler aus 36 Nationen haben sich angemeldet, darunter die deutschen Top-Athleten Patrick Lange, Patrick Nilson und Nils Frommhold. Sie werden vor dem Ostseebad Binz 1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer mit Rennrädern durch die Rügener Alleen fahren und 21,1 Kilometer durch Binz laufen. Das Schwimmen beginnt neben der Binzer Seebrücke. Die sich anschließende Radstrecke führt nach Prora und Putbus, durch inseltypische Alleen und zurück ins Ostseebad Binz, wo auch der Halbmarathon startet. Ein buntes Programm mit Live-Musik erwartet Zuschauer in der so genannten „Iron-Bay“ auf dem Kurplatz. Am Vortag des Hauptwettkampfs werden beispielsweise die Ironkids am Strand von Binz an den Start gehen und spielerisch Kontakt mit diesem kräftezehrenden Dreikampf aufnehmen. Unter und wird das sportliche Spektakel erstmals live übertragen.
Weitere Informationen: , Im Vorfeld des Ironman 70.3., am 9. September, wird in Binz der „1. Bitburger 0,0 Prozent Triathlon Bundesliga“ veranstaltet. Dabei treten 14 Damen- und 16 Herrenmannschaften um die Deutsche Meisterschaft in der Sprintdistanz an. Zu absolvieren sind 750 Meter Schwimmen in der Ostsee, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilomter Laufen durch das Ostseebad Binz. Zuschauer, die Sportler entlang der Strecke anzufeuern, sind willkommen. Weitere Informationen:
Weitere Informationen: , Im Vorfeld des Ironman 70.3., am 9. September, wird in Binz der „1. Bitburger 0,0 Prozent Triathlon Bundesliga“ veranstaltet. Dabei treten 14 Damen- und 16 Herrenmannschaften um die Deutsche Meisterschaft in der Sprintdistanz an. Zu absolvieren sind 750 Meter Schwimmen in der Ostsee, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilomter Laufen durch das Ostseebad Binz. Zuschauer, die Sportler entlang der Strecke anzufeuern, sind willkommen. Weitere Informationen:
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25. Aug 2017
| Neues aus den Regionen
Aktiver Fotoherbst 2017 Zingst
Hirschbrunft und Kranichzug: Im Herbst ergeben sich zwischen Ostsee und Boddengewässern auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst außergewöhnliche Naturschauspiele. Die Erlebniswelt „Fotografie Zingst“ ist darauf eingestellt und bietet Naturfotografen bis Ende Oktober mit dem „Aktiven Fotoherbst“ zahlreiche Motive und Veranstaltungen. Tipps und Tricks im Umgang mit der Kamera gibt es in der Fotoschule Zingst. Die angebotenen Workshops tragen viel versprechende Namen wie „Magischer Wald“ oder „Bewegte Bilder“. Ein weiterer Höhepunkt während des Fotoherbstes sind die Multivisionsshows, bei denen Profifotografen auf unterhaltsame Weise zeigen, was Naturfotografie ausmacht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Ausstellungen in Zingst anzusehen, darunter die Schau „Frei“, bei der Willi Rolfes Bilder vom Vogelzug präsentiert, oder „Gemeinnis Ostseebernstein“, mit Fotografien aus dem Inneren des Schmucksteins aus fossilem Harz, in Szene gesetzt von Dieter Jung. Unter finden Interessierte das Programm. Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst unter .
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25. Aug 2017
| Neues aus den Regionen
Zum Dünenläufer werden in Graal-Müritz
Unter dem Titel „Dünenläufer“ startet am 7. Oktober eine Sportveranstaltung der besonderen Art in Graal-Müritz. Bei dem Naturlauf, der bereits zum zweiten Mal im Ostseeheilbad ausgetragen wird, stehen Teilnehmern vier Routen und Wettbewerbe durch die Wälder der Rostocker Heide und entlang der Sandstrände westlich und östlich des Urlaubsortes zur Wahl. Wer am Wald-, Wind- und Ostseelauf teilnehmen möchte, kann je nach Kondition und Ambition einen 41 Kilometer langen Kurs, eine 24-Kilometer-Strecke oder einen Erlebnislauf mit 9,1 Kilometern wählen. Zusätzlich wird eine fünf mal fünf Kilometer lange Staffel (gemischte Teams) angeboten. Für die Verpflegung entlang der Strecken ist ebenso gesorgt wie für Naturerlebnisse, etwa in Küstenwäldern, zwischen Stranddünen, auf der Promenade dahinter sowie im Hochmoor. Start und Ziel aller Läufe ist der Graal-Müritzer Rhododendronpark.
Bereits einen Tag zuvor wie auch einen Tag nach dem sportlichen Ereignis wird ein buntes Programm geboten, das mit Profitipps und Streckenbesprechungen auf die Läufe vorbereitet beziehungsweise regenerative Momente in der Wasser- und Wellness-Welt des Aquadroms verspricht.
Weitere Informationen zur Anmeldung und zu Routen des Wald-, Wind- und Ostseelaufes gibt es unter .
Passende Übernachtungen an der Mecklenburgischen Ostseeküste vermittelt der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder unter .
Passende Übernachtungen an der Mecklenburgischen Ostseeküste vermittelt der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder unter .
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25. Aug 2017
| Neues aus den Regionen
„Eat the world“ jetzt auch in Rostock
Ein veganes Restaurant, eine Traditionsfleischerei, eine besondere Eiswerkstatt – diese und weitere Appetithäppchen sollen Lust machen, Rostocks Altstadt auf eine neue Art, zu erkunden – kulinarisch. Unter dem Titel „Eat the world“ werden seit Kurzem Touren angeboten, auf denen sieben inhabergeführte Läden angesteuert werden, in denen Gäste jeweils die Spezialität des Hauses verkosten dürfen. Die dreistündigenTouren, die am Neuen Markt starten und in deutscher und englischer Sprache angeboten werden, kosten 33 Euro pro Person, Kinder bis zwölf Jahre zahlen 16,50 Euro. Unter oder unter der Rufnummer 030 206 22 999 können sich Interessierte anmelden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Touren starten ganzjährig donnerstags um 14.00 Uhr sowie samstags um 11.00 Uhr.
Passende Unterkünfte in Rostock vermittelt die Tourismuszentrale unter .
Passende Unterkünfte in Rostock vermittelt die Tourismuszentrale unter .
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25. Aug 2017
| Neues aus den Regionen
Opernale lockt nach Vorpommern
Zwölf Kirchen, eine Burg – das sind die Schauplätze für die Aufführungen der Opernale in Vorpommen, ein Verein zur Förderung der Darstellenden Künste in Mecklenburg-Vorpommern. Das Musiktheaterstück „Käthe, Alwine, Gudrun“, geschrieben von der Künstlerischen Leiterin Henriette Sehmsdorf nach einer Texvorlage von Ulrich Frohriep, inszeniert die Begegnung dreier Frauen aus drei Jahrhunderten: Katharina von Bora, Ehefrau Martin Luthers, Alwine Wuthenow, eine plattdeutsche Dichterin, sowie Gudrun Ensslin, eine RAF-Terroristin. Während sie auf das Jüngste Gericht warten, entbrennt eine Debatte über Glauben, die Rolle der Frau im jeweiligen zeitlichen Kontext sowie über Selbstverwirklichung und Gehorsam. Premiere feiert das Stück am 9. September in der Pfarrkirche Neuenkirchen bei Greifswald. Besondere Orte wie die Dorfkirche Blankenhagen bei Marlow (10.9.), die Burg Klempenow in Breest (24.9.) oder der Dom St. Nikolai in Greifswald (7.10.) versprechen ein außergewöhnliches Kulturerlebnis. Erwartet werden rund 1.500 Besucher. Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Vorpommern unter
Weitere Informationen:
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