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28. Aug 2014
| Pressemitteilungen
Innovativ und erfolgreich: Mecklenburg-Vorpommern mehrfach für Deutschen Tourismuspreis nominiert
Das vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) und dem Verein Landurlaub umgesetzte Projekt Landart sowie das Projekt „Seetel sucht Deutschlands Super-Azubis“ der Seetel-Hotelgruppe auf Usedom sind für den Deutschen Tourismuspreis 2014 nominiert worden. Damit kommen zwei der sieben Finalisten im Rennen um eine der wichtigsten Auszeichnungen im deutschen Tourismus, die jährlich vom Deutschen Tourismusverband ausgelobt wird, aus Mecklenburg-Vorpommern. Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV, zeigte sich erfreut: „Nur wer sich weiterentwickelt, bleibt wettbewerbsfähig. Mit der Nominierung unterstreicht der Deutsche Tourismusverband den Innovationscharakter unserer Branche und der gesamten Tourismusregion." Ingesamt gab es 57 Bewerbungen um den bundesweiten Innovationspreis, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Die Sieger werden am 23. Oktober 2014 auf dem Deutschen Tourismustag in Freiburg gekürt.
Das Projekt Landart fördert seit März 2012 den Tourismus im ländlichen Raum. In einem ersten Wettbewerb konnten neun Netzwerkinitiativen ausgezeichnet werden, die den Kern der Projektarbeit bilden. So haben sich zum Beispiel auf der Rügeninsel Ummanz 13 Partner zusammengeschlossen, um Familien mit Kindern bei Kranichtouren und Kremserfahrten zu begeistern, im größten Stehrevier für Wind- und Kite-Surfer den richtigen Umgang mit Brett und Segel zu lehren oder einen Erlebnisurlaub auf dem Bauernhof zu ermöglichen. Abenteuer abseits der Ostseeküste finden Gäste unter anderem im Mecklenburger Parkland, das die kulinarische Hauspartie „Zu Tisch bei Freunden“ ins Leben gerufen hat, oder in der Vogelparkregion Recknitztal. Derzeit 47 Netzwerkpartner locken dort zum Beispiel mit Kanutouren auf der Recknitz, Naturwanderungen in einer romantischen Sumpf- und Schilfwildnis und dem 22 Hektar großen Vogelpark Marlow, in dem Tiere von allen Kontinenten in aufwendig gestalteten Außenanlagen beobachtet werden können. Die Regionen im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns tragen mit jährlich mehr als sieben Millionen Übernachtungen etwa ein Viertel zum gesamten touristischen Aufkommen des Landes bei. Beim ländlichen Tourismus innerhalb Ostdeutschlands erreicht Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von mehr als 40 Prozent.
Mit der Aktion „Seetel sucht Deutschlands Super-Azubis“ geht die Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs-KG auf kreative Weise gegen den Fachkräftemangel in der Gastronomie- und Hotelleriebranche vor. Anstelle eines Bewerbungsgesprächs veranstalten die Usedomer Seetel Hotels ein Casting, bei dem angehende Lehrlinge ihr Können beim Lösen verschiedener Aufgaben unter Beweis stellen. Eine Jury aus Abteilungsleitern, Hoteldirektoren und Mitgliedern der Geschäftsführung gibt Tipps und Einblicke in den täglichen Hotelablauf. Den Besten winkt einer von sieben Ausbildungsplätzen, der Sieger-Azubi gewinnt eine Reise nach Mallorca.
Bereits in den vergangenen Jahren gehörten Projekte des Landestourismusverbandes sowie touristische Aktivitäten aus Mecklenburg-Vorpommern, wie etwa die „Waldaktie“, „Einsatzort Wanderweg – mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers durch MV“ oder die Gute-Nacht-Geschichten für Kinder, zu den Nominierten beziehungsweise Platzierten bei der Tourismusauszeichnung. Im Jahr 2011 gewann das vom TMV und der TV-MV GmbH & Co. KG umgesetzte Bewegtbild-Projekt „mv-tourist.tv“ den Deutschen Tourismuspreis.
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28. Aug 2014
| Pressemitteilungen
21. Usedomer Musikfestival entdeckt Polens Musikerbe
Einblicke in die vielfältige Musiktradition Polens gewährt vom 20. September bis 11. Oktober das 21. Usedomer Musikfestival auf der zweitgrößten Insel Deutschlands. Unter dem Motto „Polens Musikerbe vor, nach und mit Chopin“ erkunden mehr als 40 Veranstaltungen mit Konzerten, Ausstellungen und Rundfahrten an 27 Orten auf der gesamten Insel Usedom das musikalische Vermächtnis des östlichen Nachbarn. International erfolgreiche Künstler spielen dafür in atmosphärischen und teilweise historischen Spielstätten wie Kirchen, Schlössern und Konzerthäusern, in denen bis zu 14.000 Besucher erwartet werden.
Bereits am 7. September stimmt ein Sommerkonzert der Berliner Philharmoniker im Kaiserbädersaal des Hotels „Maritim“ im Seebad Heringsdorf auf die dreiwöchige Veranstaltungsreihe ein. Am 20. September eröffnen dann Musikdirektor Kristjan Järvi, das Festivalorchester Baltic Sea Youth Philharmonic und das 19-jährige Spitzentalent Jan Lisiecki am Konzertflügel im Kraftwerk des Museums Peenemünde offiziell die 21. Saison des Musikfestivals. Bei weiteren Konzerten in Peenemünde sind unter anderem der international bekannte Komponist und Dirigent Krzysztof Penderecki mit der Sinfonia Varsovia als Orchestra in Residence zu erleben (11.10.). Die Sinfonia Varsovia ist mit Konzerten auch in Wolgast und dem polnischen Świnoujście zu hören. Das NDR Sinfonieorchester tritt unter der Leitung von Michał Nesterowicz mit Ingolf Wunder, Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs, auf (25.9.). Der polnische Violinvirtuose Piotr Pławner gibt am Tag der deutschen Einheit mit der Kammersymphonie Berlin unter der Leitung des in Greifswald geborenen Dirigenten Jürgen Bruns ein Festkonzert (3.10.). Besucher dürfen sich auch auf den Schauspieler Ulrich Noethen, die Pianistin Hideyo Harada oder das international erfolgreiche Musikkabarett der „MozART Group" freuen. Angefangen beim „polnischen Händel“ Grzegorz Gorczycki, über romantische Musik von Chopins Lehrer Josef Elsner bis hin zu zeitgenössischer polnischer Musik umfasst das Programm ein breites Spektrum von Klassik über Jazz bis zum Musikkabarett.
Der Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung wird in diesem Jahr an den Hornisten Felix Klieser verliehen. Der 23-jährige Blechbläser, der ohne Arme auf die Welt kam, wird im Dom Kultury in Świnoujście gemeinsam mit den Dirigenten Krzysztof Penderecki und Rolf Beck Werke von Mozart und Glasunow spielen, gerahmt von Musikstücken Pendereckis (10.10.). Erstmals veranstaltet das Junge Usedomer Musikfestival initiiert von der Achterkerke-Stiftung für Kinder und der Sparkassen-Stiftung Vorpommern den Wettbewerb „Die jungen Besten im Norden“. Er richtet sich an Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ aus Norddeutschland.
Weitere Informationen zum Programm und Kartenbuchungen sind unter der Telefonnummer 038378 34647 oder auf den Internetseiten und zu finden.
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21. Aug 2014
Feature: Geschützter Schatz: Natur in Mecklenburg-Vorpommern
Friedemann Bartz ist ein glücklicher Mensch. Denn fast immer darf er das tun, was er am liebsten hat: draußen sein. In Wald und Flur. Bei Wind und Wetter. In derber Kluft und ausgestattet einzig mit Rucksack und Fernglas zieht er wie ein Uhrwerk seine Runden – Tag für Tag, Woche für Woche, sommers wie winters.
Bartz ist Ranger im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. 1990 als eines von drei besonders schützenswerten Gebieten in Mecklenburg-Vorpommern aus der Taufe gehoben; heute nach Besucherzahlen der beliebteste Nationalpark in Deutschland. 805 Quadratkilometer Ostsee und Boddengewässer, die den Darß, den Zingst sowie die Insel Hiddensee umschließen. Inbegriffen 371 Kilometer Küste mit Stränden und Dünen, mit Windwatten und Sandhaken, mit Nehrungen und Salzwiesen.
Bartz´ Revier ist Prerow auf dem Nord-Darß, einer der dynamischsten Küstenabschnitte der gesamten Ostsee. Denn am Darßer Ort spült das Meer jedes Jahr bis zu zehn Meter Sand an, den gewaltige Sturmwellen zuvor vom weltberühmten Darßer Weststrand weggerissen haben. Ein rasanter Prozess: Vor 300 Jahren noch stand das Wasser am Leuchtturm, inzwischen sind nördlich davon fast 2.000 Meter Neuland „gewachsen“.
Die ihm anvertraute Natur zu schützen, Pflanzen und Tiere so ungestört wie möglich existieren zu lassen und Übergriffe des Menschen zu verhindern – das ist die zentrale Aufgabe des Nationalpark-Rangers. Dazu gehört aber auch, Besucher von „seinem“ Revier zu begeistern, was Bartz mit Leichtigkeit gelingt. Ob er beschreibt, wie sich einsame Sandkörner zu einer Primärdüne aufbauen; ob er den Strandhafer preist, der mit wäscheleinelangen Wurzeln im nährstoffarmen Quarzsand überlebt; ob er von der Schwarzen Krähenbeere schwärmt, in deren Schatten Kiefernsamen ein ideales Wachstums-Mikroklima vorfinden; ob er zeigt, wie Sand und Salz die Windflüchter so abschmirgeln, dass sie vor dem Westwind tatsächlich zu fliehen scheinen; was es auch ist - die Leute hängen an seinen Lippen.
Stundenlang hält der Fachmann so seine Gäste auf Trab. Mit Geschichten und Sprüchen, mit Wurzeln und Federn, mit Donnerkeilen und Hühnergöttern malt er ein buntes Bild vom ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens in diesem einmaligen Lebensraum. Und obwohl er dabei nur einen Bruchteil seines Repertoires ausschöpft, sind die Köpfe seiner Gäste bald voll. Was er erreichen wollte, hat er jedenfalls mühelos geschafft: Mit geschärften Sinnen sehen alle seine Welt jetzt ein bisschen wie er selbst und ganz anders als zuvor.
Nationalparks und Welterbe-Buchenwälder
Erlebnisse vergleichbarer Art gibt es auch im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen und im Müritz-Nationalpark im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte. Während sich in dem einen so gut wie alles um die bereits von Caspar David Friedrich zu Weltruhm porträtierten Kreideküstenfelsen rund um den majestätischen Königsstuhl dreht, spielen im zweiten sagenumwobene Moore und glitzernde Seen eine herausragende Rolle, etwa als Brutplätze und Jagdgebiete von See- und Fischadlern. Beiden Nationalparks gemeinsam ist darüber hinaus ein so bedeutsamer Bestand von Buchenwäldern, dass diese imposanten Reste des einstigen europäischen Urwaldes 2011 von der Unesco ins Welterbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“ aufgenommen wurden. Naturparks: Schutz durch schonende Nutzung
Als Modelle für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und damit eine zweite wichtige Landschaftsbewahrungs-Komponente stehen sieben sogenannte Naturparks mit ihren jeweiligen Spezifika im Naturschutz-Fokus des Landes – alle bei Führungen oder auf eigene Faust erlebbar. Im Naturpark Am Stettiner Haff betrifft das Wälder- und Heidekomplexe, Haffküsten und Haffwiesen. Im Naturpark Feldberger Seenlandschaft dominieren von Eiszeitgletschern ausgefräste Seen sowie die „Heiligen Hallen“ märchenhafter Buchenwälder. Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See gilt als besonders harmonische Kulturlandschaft mit vielen Gutshäusern, Schlössern, Gärten und Alleen. Im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide spielen Kiefernwälder, Moore, Feuchtwiesen und 60 Seen die Hauptrolle, vor allem als Paradiese für Wasservögel. Typisch für den Naturpark Sternberger Seenland sind die größte Dichte an Fischern in Deutschland und die hohe Wahrscheinlichkeit, auf Adler, Biber oder Kraniche zu treffen. Herzstück des Naturparks Flusslandschaft Peenetal ist der „Amazonas des Nordens“, wie der Peenestrom wegen seiner Ursprünglichkeit und Artenvielfalt auch genannt wird – eine für Europas Mitte einzigartige Landschaft mit Mooren, Buchenwäldern, Schilfgürteln und Feuchtwiesen, in der Biber, Fischotter, Lachse, Flussneunaugen und Schreiadler zu Hause sind. Und nicht zuletzt ist auch die Insel Usedom ein solcher Naturpark, mit beschaulichem Binnenland als scharfem Kontrast zum turbulenten Strandleben, mit ruhigem Achterwasser, sanften Hügelketten und verträumten Dörfern. Biosphärenreservate: Mensch und Natur als Einheit
Mit dem Biosphärenreservat Schaalsee, dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe MV und dem Biosphärenreservat Südost-Rügen gibt es im Land schließlich noch drei repräsentative Gebiete von internationaler Bedeutung, die in das Unesco-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" eingebunden sind. Im Mittelpunkt steht dabei die beispielhaft nachhaltige Nutzung des Landes und der historisch gewachsenen Kulturlandschaften. Rund um den Schaalsee etwa spielt traditionelle Feld- und Viehwirtschaft eine große Rolle, der See ist zudem Rückzugsraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. In der für Mitteleuropa einmaligen Auenlandschaft der Elbe bestimmen wie eh und je die Hochwasser des mächtigen Stroms den Lebensrhythmus der Menschen und vieler seltener Tiere. Und der Südosten von Rügen ist eine ebenso anmutige wie herbe Landschaft mit allerlei Besonderheiten an Flora und Fauna, die es nirgendwo sonst im Norden gibt. Weitere Informationen: Weitere Bilder zum Download:
Erlebnisse vergleichbarer Art gibt es auch im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen und im Müritz-Nationalpark im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte. Während sich in dem einen so gut wie alles um die bereits von Caspar David Friedrich zu Weltruhm porträtierten Kreideküstenfelsen rund um den majestätischen Königsstuhl dreht, spielen im zweiten sagenumwobene Moore und glitzernde Seen eine herausragende Rolle, etwa als Brutplätze und Jagdgebiete von See- und Fischadlern. Beiden Nationalparks gemeinsam ist darüber hinaus ein so bedeutsamer Bestand von Buchenwäldern, dass diese imposanten Reste des einstigen europäischen Urwaldes 2011 von der Unesco ins Welterbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“ aufgenommen wurden. Naturparks: Schutz durch schonende Nutzung
Als Modelle für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und damit eine zweite wichtige Landschaftsbewahrungs-Komponente stehen sieben sogenannte Naturparks mit ihren jeweiligen Spezifika im Naturschutz-Fokus des Landes – alle bei Führungen oder auf eigene Faust erlebbar. Im Naturpark Am Stettiner Haff betrifft das Wälder- und Heidekomplexe, Haffküsten und Haffwiesen. Im Naturpark Feldberger Seenlandschaft dominieren von Eiszeitgletschern ausgefräste Seen sowie die „Heiligen Hallen“ märchenhafter Buchenwälder. Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See gilt als besonders harmonische Kulturlandschaft mit vielen Gutshäusern, Schlössern, Gärten und Alleen. Im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide spielen Kiefernwälder, Moore, Feuchtwiesen und 60 Seen die Hauptrolle, vor allem als Paradiese für Wasservögel. Typisch für den Naturpark Sternberger Seenland sind die größte Dichte an Fischern in Deutschland und die hohe Wahrscheinlichkeit, auf Adler, Biber oder Kraniche zu treffen. Herzstück des Naturparks Flusslandschaft Peenetal ist der „Amazonas des Nordens“, wie der Peenestrom wegen seiner Ursprünglichkeit und Artenvielfalt auch genannt wird – eine für Europas Mitte einzigartige Landschaft mit Mooren, Buchenwäldern, Schilfgürteln und Feuchtwiesen, in der Biber, Fischotter, Lachse, Flussneunaugen und Schreiadler zu Hause sind. Und nicht zuletzt ist auch die Insel Usedom ein solcher Naturpark, mit beschaulichem Binnenland als scharfem Kontrast zum turbulenten Strandleben, mit ruhigem Achterwasser, sanften Hügelketten und verträumten Dörfern. Biosphärenreservate: Mensch und Natur als Einheit
Mit dem Biosphärenreservat Schaalsee, dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe MV und dem Biosphärenreservat Südost-Rügen gibt es im Land schließlich noch drei repräsentative Gebiete von internationaler Bedeutung, die in das Unesco-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" eingebunden sind. Im Mittelpunkt steht dabei die beispielhaft nachhaltige Nutzung des Landes und der historisch gewachsenen Kulturlandschaften. Rund um den Schaalsee etwa spielt traditionelle Feld- und Viehwirtschaft eine große Rolle, der See ist zudem Rückzugsraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. In der für Mitteleuropa einmaligen Auenlandschaft der Elbe bestimmen wie eh und je die Hochwasser des mächtigen Stroms den Lebensrhythmus der Menschen und vieler seltener Tiere. Und der Südosten von Rügen ist eine ebenso anmutige wie herbe Landschaft mit allerlei Besonderheiten an Flora und Fauna, die es nirgendwo sonst im Norden gibt. Weitere Informationen: Weitere Bilder zum Download:
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20. Aug 2014
| Neues aus den Regionen
Sportliches Dreierlei auf der Insel Rügen
Wenn sich am 14. September mehr als tausend Triathleten beim ersten „Strandräuber Ironman 70.3 Ruegen“ in die Ostsee stürzen, können Zuschauer im Ostseebad Binz alles hautnah miterleben: das Schwimmen rund um die Seebrücke, die aufregenden Szenen in den Wechselzonen, den Lauf auf der Strandpromenade und schließlich das umjubelte Eintreffen in der so genannten Finish-Line-Arena auf dem Kurplatz. Romantische Bäderarchitektur mit weißen Villen, die Binzer Seebrücke und die Alleen bilden auf Deutschlands größtem Eiland eine einzigartige Kulisse für sportliche Höchstleistungen. Bereits am Vortag gehen die „Ironkids“ am Strand unterhalb der Arena an den Start.
Einen außergewöhnlichen Weltrekordversuch wagen bereits am 6. und 7. September Wassersportler mit ihren modernen Auslegerkanus, den so genannten Outriggern. Die Athleten werden die rund 100 Kilometer von Rønne auf Bornholm zum Ostseebad Sellin auf Rügen paddeln. Mit dabei: Top-Sportler der deutschen Kanu-Szene, Weltmeister und Olympiasieger. Auch Birgit Fischer, die erfolgreichste deutsche Olympionikin, stellt sich diesem Abenteuer.
Ebenfalls am 6. und 7. September lädt der Schauspieler und Reitsportfan Till Demtrøder zu einem Wochenende der besonderen Art ein: zum Rügen-Cross-Country – eine traditionelle und unblutige Schleppjagd inklusive Hundemeute und außergewöhnlichem Rahmenprogramm. Bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, TV, Kultur und Medien sowie Pferde- und Hundebegeisterte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich dazu auf der Insel Rügen.
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20. Aug 2014
| Neues aus den Regionen
Redefiner Hengstparaden locken nach Mecklenburg-Schwerin
[caption id="attachment_13947" align="alignleft" width="300" caption="Die Hengstparaden locken nach Redefin, Foto: TV Mecklenburg-Schwerin"][/caption]
Ein bisschen Wildwest in Westmecklenburg: Am 14., 21. und 28. September werden auf dem traditionsreichen Landgestüt Redefin die Hengstparaden veranstaltet. Gäste erwartet dabei ein umfangreiches Programm mit Gastgestüten aus Nordrhein-Westfalen, Polen und Tschechien. Jede Parade startet mit Pauken und Trompeten: Der Redefiner Fanfarenzug gibt das Signal zum Beginn. Dann folgen Vorführungen, in denen die Hengste Können und Schönheit unter Beweis stellen. Kräftige Haflinger galoppieren frei durch die Arena. Geschmückte Dressurpferde zeigen, dass sie ihre Lektionen über den Sommer gelernt haben. Ein Höhepunkt der Dressurvorführungen sind die Quadrillen. Das ist eine spezielle Form des Formationsreitens mit vier, acht oder zwölf Pferden. Die Auftritte von Römischen Kampfwagen und anderen Gespannen runden das Programm ab. Um den größten der Mehrspänner zu lenken, braucht es viel Geschick und Erfahrung: Der Kutscher muss 16 Hengste auf Kurs halten können. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, ein Kinderkarussell und Ponyreiten. Karten und weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 038854 62013 oder im Internet unter .
Gestüte aus Deutschland, Polen und Tschechien bei Paradeprogramm
Ein bisschen Wildwest in Westmecklenburg: Am 14., 21. und 28. September werden auf dem traditionsreichen Landgestüt Redefin die Hengstparaden veranstaltet. Gäste erwartet dabei ein umfangreiches Programm mit Gastgestüten aus Nordrhein-Westfalen, Polen und Tschechien. Jede Parade startet mit Pauken und Trompeten: Der Redefiner Fanfarenzug gibt das Signal zum Beginn. Dann folgen Vorführungen, in denen die Hengste Können und Schönheit unter Beweis stellen. Kräftige Haflinger galoppieren frei durch die Arena. Geschmückte Dressurpferde zeigen, dass sie ihre Lektionen über den Sommer gelernt haben. Ein Höhepunkt der Dressurvorführungen sind die Quadrillen. Das ist eine spezielle Form des Formationsreitens mit vier, acht oder zwölf Pferden. Die Auftritte von Römischen Kampfwagen und anderen Gespannen runden das Programm ab. Um den größten der Mehrspänner zu lenken, braucht es viel Geschick und Erfahrung: Der Kutscher muss 16 Hengste auf Kurs halten können. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, ein Kinderkarussell und Ponyreiten. Karten und weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 038854 62013 oder im Internet unter .
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20. Aug 2014
| Neues aus den Regionen
Münster, Molli und Musik in Bad Doberan
Dampfzugnostalgie, Klosteroffenbarungen, Musikerlebnisse und Backsteingotik – das sind die Zutaten für das Erlebnispaket, das das Bad Doberaner Münster zusammen mit der Mecklenburgischen Bäderbahn bis Ende September interessierten Besuchern anbietet.
Jeden Freitag geht es mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn „Molli“, der ältesten deutschen Bäderbahn, in das Heilbad Bad Doberan. Der traditionelle Kurort kann auf eigene Faust entdeckt werden, bevor um 18.30 Uhr die einstündige Führung durch das Doberaner Münster beginnt. Die Zisterzienserklosterkirche aus dem 13. Jahrhundert gilt mit ihrer originalen, fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Ausstattung als „Perle der norddeutschen Backsteingotik“. In diesem Ambiente erleben Besucher im Anschluss eines der einzigartigen Münster-Konzerte. Die Heimfahrt erfolgt bequem mit dem Linienbus in mehrere Urlaubsorte der Region. Das Kombi-Ticket kostet 16,00 Euro pro Person. Kinder bis 6 Jahre sind frei. Weitere Informationen: .
Jeden Freitag geht es mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn „Molli“, der ältesten deutschen Bäderbahn, in das Heilbad Bad Doberan. Der traditionelle Kurort kann auf eigene Faust entdeckt werden, bevor um 18.30 Uhr die einstündige Führung durch das Doberaner Münster beginnt. Die Zisterzienserklosterkirche aus dem 13. Jahrhundert gilt mit ihrer originalen, fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Ausstattung als „Perle der norddeutschen Backsteingotik“. In diesem Ambiente erleben Besucher im Anschluss eines der einzigartigen Münster-Konzerte. Die Heimfahrt erfolgt bequem mit dem Linienbus in mehrere Urlaubsorte der Region. Das Kombi-Ticket kostet 16,00 Euro pro Person. Kinder bis 6 Jahre sind frei. Weitere Informationen: .
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20. Aug 2014
| Neues aus den Regionen
Unter freiem Himmel: „Die Zauberflöte“ auf Usedom
[caption id="attachment_13953" align="alignleft" width="300" caption="Die Zauberflöte unter freiem Himmel auf Usedom, Foto: UTG"][/caption]
Mozarts Opernklassiker mit der berühmten Koloratur-Arie der Königin der Nacht unter freiem Himmel begeisterte schon Hunderttausende von Zuschauern. Nun kommt das Open-Air-Spektakel am Freitag, 29. August, um 20.00 Uhr nach Usedom. Nach der Oper „Nabucco“ im vergangenen Jahr wird die Festspielwiese zwischen dem Hotel „Forsthaus Damerow“ und der Ostsee, in unmittelbarer Nähe zum Autokino und direkt am Strand-Parkplatz, zum zweiten Mal zur Opern-Kulisse. Besucher werden von Beginn an durch die farbenprächtige Kostüme, die fantasievolle Inszenierung und die wunderschönen Stimmen der hochkarätigen deutschen Gastsolisten in den Bann gezogen. Es erwartet Klassik-Besucher eine der beliebtesten Opern und zugleich ein mystisches Open Air-Spektakel. Es spielt die Prager Kammeroper, ein Ensemble, dem es gelungen ist, Sänger und Musiker, sowie den Dirigenten Klaus Linkel unter Regie von Carola Reichenbach zu einer Produktion von höchstem künstlerischen Niveau zu vereinen. Karten und weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0531 346372 oder auf der Internetseite . Weitere Informationen:
Mozarts Klassiker wird am 29. August auf der Festspielwiese gespielt
Mozarts Opernklassiker mit der berühmten Koloratur-Arie der Königin der Nacht unter freiem Himmel begeisterte schon Hunderttausende von Zuschauern. Nun kommt das Open-Air-Spektakel am Freitag, 29. August, um 20.00 Uhr nach Usedom. Nach der Oper „Nabucco“ im vergangenen Jahr wird die Festspielwiese zwischen dem Hotel „Forsthaus Damerow“ und der Ostsee, in unmittelbarer Nähe zum Autokino und direkt am Strand-Parkplatz, zum zweiten Mal zur Opern-Kulisse. Besucher werden von Beginn an durch die farbenprächtige Kostüme, die fantasievolle Inszenierung und die wunderschönen Stimmen der hochkarätigen deutschen Gastsolisten in den Bann gezogen. Es erwartet Klassik-Besucher eine der beliebtesten Opern und zugleich ein mystisches Open Air-Spektakel. Es spielt die Prager Kammeroper, ein Ensemble, dem es gelungen ist, Sänger und Musiker, sowie den Dirigenten Klaus Linkel unter Regie von Carola Reichenbach zu einer Produktion von höchstem künstlerischen Niveau zu vereinen. Karten und weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0531 346372 oder auf der Internetseite . Weitere Informationen:
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20. Aug 2014
| Neues aus den Regionen
Jugendherbergen laden zum „Wander-Weekend“ ein
Drei Nationalparke, zwei Biosphärenreservate und eine Vielzahl von Naturparken liegen im Nordosten. Hinter jedem Hügel wartet eine neue Überraschung auf Naturliebhaber und Outdoor-Fans. Die Jugendherbergen im Land sind ideale Ausgangspunkte für Entdeckungstouren mit der ganzen Familie. An den Wochenenden vom 12. September bis zum 26. Oktober bieten die Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern ein spezielles Reisepaket an: Das „Wander-Weekend“ beinhaltet zwei Übernachtungen mit Halbpension sowie ein Wander-Paket bestehend aus Picknickdecke, Lunch-Paket und Wanderkarte. Damit sind die Gäste bestens gerüstet für ihren Naturtrip im Wanderland Mecklenburg-Vorpommern. Wer statt zu Fuss lieber per Pedale
die Umgebung unsicher machen möchte, kann sich in vielen Herbergen auch ein Fahrrad ausleihen. Je nach Standort ist das „Wander-Weekend“ inklusive aller Leistungen und nach Verfügbarkeit ab 59 Euro pro Person buchbar. Kinder von drei bis fünf Jahren reisen ab 25 Euro mit. Verlängerungsnächte können zum regulären Übernachtungspreis dazu gebucht werden. Für die Buchung des „Wander-Weekends“ ist eine Mitgliedschaft beim Deutschen Jugendherbergswerk erforderlich, diese kann auch vor Ort in einer der 26 Jugendherbergen erworben werden. Alle Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es online unter .
die Umgebung unsicher machen möchte, kann sich in vielen Herbergen auch ein Fahrrad ausleihen. Je nach Standort ist das „Wander-Weekend“ inklusive aller Leistungen und nach Verfügbarkeit ab 59 Euro pro Person buchbar. Kinder von drei bis fünf Jahren reisen ab 25 Euro mit. Verlängerungsnächte können zum regulären Übernachtungspreis dazu gebucht werden. Für die Buchung des „Wander-Weekends“ ist eine Mitgliedschaft beim Deutschen Jugendherbergswerk erforderlich, diese kann auch vor Ort in einer der 26 Jugendherbergen erworben werden. Alle Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es online unter .
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20. Aug 2014
| Neues aus den Regionen
Plastikenten auf Weltreise im Meeresmuseum Stralsund
Das Deutsche Meeresmuseum macht in diesem Jahr gezielt auf das globale Problem des Plastikmülls im Meer aufmerksam und informiert mit vielfältigen Aktionen in Sonder- und Dauerausstellungen sowie mit zahlreichen museumspädagogischen Angeboten über den Meeresmüll und seine Folgen. Auf dem Globus im Foyer des Stralsunder Meeresmuseums tummeln sich derzeit etwa 200 gelbe Plastikenten. Die Spielzeugtiere, die eigentlich in Badezimmern zu Hause sind, vermitteln im Meeresmuseum eine besondere Thematik: Am 10. Januar 1992 verlor ein Frachtschiff im Nordpazifik auf seiner Fahrt von Hongkong nach Amerika einige Container mit Plastikspielzeug. Seitdem treiben rund 30.000 gelbe Plastikenten über die Weltmeere, zersetzen sich langsam oder werden hin und wieder an Land gespült. Rund 27.000 Kilometer entfernt vom Unfallort strandeten 2007 die ersten Plastikenten an den Küsten von England und Wales. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass eines Tages auch in Stralsund eine Ente aus dem Pazifik angespült wird.
In der Wissenschaft glaubte man bisher, die Meeresströmungen zu kennen. Die Fundorte und jeweiligen Zeitpunkte des Auftauchens der gelben Enten lieferten jedoch neue Erkenntnisse für die Ozeanforschung. So weiß man heute, dass es großräumige Strömungswirbel gibt, die sich mit einer Geschwindigkeit von elf Zentimeter pro Sekunde bewegen.
Während ein Abbild der Plastikente überdimensional groß an der Fassade des Ozeaneums für das Jahresmotto „Kein Plastik Meer“ wirbt, taucht die Meeresente Melanitta im Meeresmuseum in den Vitrinen auf, die inhaltlich Bezug auf die Plastikmüllproblematik nehmen. Außerdem führt die Ente wegweisend durch die neue Familienrallye, die Kinder im Meeresmuseum mit Eltern oder Großeltern unternehmen können.
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20. Aug 2014
| Neues aus den Regionen
Darßer Naturfilmfestival feiert Jubiläum
Vom 24. bis 28. September wird die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst im Rahmen des Darßer Naturfilmfestivals zum zehnten Mal zum Treffpunkt der deutschen Natur- und Tierfilmelite, was neben zahlreichen Festivalbesuchern auch Fachgrößen aus den Bereichen Umweltschutz, Politik und Gesellschaft anzieht. Neben zahlreichen Filmvorführungen wird ein vielseitiges Programm für Naturfilmemacher und -liebhaber angeboten. Im Mittelpunkt des Jubiläum-Festivals steht die Verleihung des Deutschen Naturfilmpreises am 27. September. Zu dieser werden unter anderem der ehemalige Bundesumweltminister und UN-Botschafter Prof. Dr. Klaus Töpfer und Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus erwartet.
In den Kategorien „Wildnis Natur“ und „Mensch und Natur“ stehen 14 nominierte Filmproduktionen im Blickpunkt, die während des Festivals an Vorführstätten in Wieck, Born, Prerow und Zingst gezeigt werden. Zudem findet ein Meeres-Spezial im Ozeaneum in Stralsund statt. Im Anschluss an die Filmvorführungen erhält das Festivalpublikum die Möglichkeit, in moderierten Gesprächen mehr über die Arbeit der Filmemacher zu erfahren sowie kritische Anregungen und Wünsche mit ihnen auszutauschen.
Welche Produktionen den Deutschen Naturfilmpreis in diesem Jahr erhalten, entscheidet eine fünfköpfige Jury, die aus Fachleuten für Film- und Umweltangelegenheiten bestehen. Zusätzlich entscheiden die Zuschauer und eine Kinderjury, die aus Junior-Rangern des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft besteht, über ihre Favoriten.
Passend zum Jubiläum findet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Filmvorführung der besonderen Art statt: Vom Wasser aus lernen die Zuschauer auf dem Kinoschiff die Boddenlandschaft kennen und schauen gemeinsam mit Klaus Scherer hinter die Kulissen seiner Reisereportage „Im Bann der Arktis“.
Am 27.9.2014 werden in der Darßer Arche in Wieck die besten Deutschen Natur- und Umweltfilmproduktionen ausgezeichnet.
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