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16. Aug 2012
| Pressemitteilungen
Hochsommer in MV: Tourismusbranche verzeichnet viele Anfragen von Spontanreisenden
Angesichts der Wettervorhersagen für die kommenden Tage verzeichnet die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche kurzfristige Buchungsanfragen. Trotz guter Auslastung im August haben spontane Gäste noch die Chance Unterkünfte zu finden. „Das gute Wetter spiegelt sich in der Belegung wider, die im Landesdurchschnitt derzeit bei rund 90 Prozent liegt. Erfreulicherweise bestehen aber in allen Regionen und Orten noch Möglichkeiten für Kurzentschlossene“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Fischer empfiehlt, auf den jeweiligen Internetseiten der Reiseregionen und Urlaubsorte oder per Telefon freie Zimmer in Hotels, Ferienwohnungen oder Pensionen zu finden. Besonders hoch ist die Nachfrage nach freien Quartieren traditionell an der Ostsee. Wie eine Blitzumfrage des Tourismusverbandes ergeben hat, gibt es aber auch in Ostseebädern wie Zingst, Binz, Kühlungsborn oder Boltenhagen noch Restkapazitäten. Noch bessere Aussichten haben Interessenten im Landesinneren. Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte meldet noch ausreichend freie Betten rund um die Müritz.
Auch für Urlauber, die abseits von Stränden und Seeufern zu Veranstaltungen unterwegs sind, zahlt sich das Sommerwetter aus. So locken etwa das Schwedenfest in Wismar (16. bis 19. August) oder das Jazzfestival in Rostock (17. bis 19. August) zu Vergnügungen unter freiem Himmel. Im Ostseeheilbad Zingst startet am 17. August die 19. Kunstmagistrale, bei der mehr als 100 Künstler und Kunsthandwerker drei Tage lang ihre bunten und kreativen Werke präsentieren. Wer klassische Musik im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern genießen möchte, sollte sich das „Quintette Aquilon“ am 17. August in Volkenshagen bei Rostock nicht entgehen lassen: Fünf Damen aus Frankreich begeistern ihre Zuhörer mit bester Kammermusik.
Weitere Informationen zu Unterkünften und Veranstaltungen:
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16. Aug 2012
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News August +++
Vom 10. August bis zum 30. September suchen das Deutsche Meeresmuseum Stralsund und Partnermuseen aus Litauen, Polen und Russland das schönste Foto der Ostsee. Den Gewinnern winkt neben fünf Eintrittskarten für das Partnermuseum ihrer Wahl die Ausstellung ihres Bildes in Europas Museum des Jahres 2010, dem Ozeaneum in Stralsund. Hobby- und Profifotografen sind aufgerufen, ihre schönsten Ablichtungen der Ostsee online unter www.balticmuseums.net einzureichen. Die Wahl der Gewinner ist öffentlich, jeder Interessierte kann auf der Internetseite für seinen Favoriten stimmen. Der Fotowettbewerb ist Teil des Projektes BalticMuseums 2.0 Plus, einer Kooperation der Fachhochschule Stralsund und der Universität Stettin mit dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund, dem Gdynia Aquarium, dem Litauischen Meeresmuseum und dem Museum der Weltmeere in Kaliningrad. Schwerpunkt ist die Entwicklung von elektronischen Besucherführern, so genannten eGuides, in mehreren Sprachen. www.ozeaneum.de, www.balticmuseums.net
See more Jazz ist Titel und Motto des dreitägigen Rostocker Jazzfestivals, bei dem Musiker an drei Standorten in der Hansestadt ihr Publikum begeistern. Das Trio Three Fall mit der außergewöhnlichen Besetzung Posaune, Schlagzeug, Tenor-Saxofon bzw. Bassklarinette spielt zum Auftakt am 17. August 2012 um 19.30 Uhr im Klostergarten. Der Finne Iiro Rantala und der Schwede Lars Danilsson sind im Anschluss ab 21.30 Uhr an Klavier und Bass zu hören. Am 18. August zaubert die Berliner Band Mo’ Blow ab 19.30 Uhr ein Funk-Feuerwerk auf die Bühne im Rostocker Zoo, und Jazzfreunde erleben dort auch das Bundesjazzorchester „BuJazzO“ unter der Leitung von Maria Baptist. Den Schlussakkord hören Gäste am Sonntag ab 11.00 Uhr in der Rostocker Kunsthalle: Das Trio Ekkehard Wölk spielt Jazz-Klassik-Adaptionen. Karten gibt es im Rostocker Pressezentrum, bei www.mvticket.de und an der Abendkasse.
Im Gerhart-Hauptmann-Haus auf der Künstlerinsel Hiddensee werden bis zum 15. September Schriften, Zeichnungen und Installationen französischer, amerikanischer sowie deutscher Künstler gezeigt. Unter dem Thema „Neo Romanticisms“, der Geburt der jüngeren Moderne, zeugen Landschaftsbilder, Gesteine der Ostseeküste oder auch angeschwemmtes Strandgut vom Universalismus von Mensch und Kosmos und der Übertragung der Naturstoffe in die Kunst und Musik. Begleitend zur Ausstellung finden am 14. und 15. September jeweils zwischen 15.00 und 18.00 Uhr Vorträge und Diskussionen mit wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektiven statt. Das Gerhart-Hauptmann-Haus ist das im Originalzustand erhaltene Sommerhaus des Dichters und Nobelpreisträgers, der als bedeutendster Vertreter des deutschsprachigen Naturalismus 1912 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums bietet das Haus in diesem Jahr eine Reihe von Sonderveranstaltungen.
Weitere Informationen: www.hauptmannhaus.de
+++ See more Jazz: Festival in Rostock +++
See more Jazz ist Titel und Motto des dreitägigen Rostocker Jazzfestivals, bei dem Musiker an drei Standorten in der Hansestadt ihr Publikum begeistern. Das Trio Three Fall mit der außergewöhnlichen Besetzung Posaune, Schlagzeug, Tenor-Saxofon bzw. Bassklarinette spielt zum Auftakt am 17. August 2012 um 19.30 Uhr im Klostergarten. Der Finne Iiro Rantala und der Schwede Lars Danilsson sind im Anschluss ab 21.30 Uhr an Klavier und Bass zu hören. Am 18. August zaubert die Berliner Band Mo’ Blow ab 19.30 Uhr ein Funk-Feuerwerk auf die Bühne im Rostocker Zoo, und Jazzfreunde erleben dort auch das Bundesjazzorchester „BuJazzO“ unter der Leitung von Maria Baptist. Den Schlussakkord hören Gäste am Sonntag ab 11.00 Uhr in der Rostocker Kunsthalle: Das Trio Ekkehard Wölk spielt Jazz-Klassik-Adaptionen. Karten gibt es im Rostocker Pressezentrum, bei www.mvticket.de und an der Abendkasse.
+++ „Neo Romanticisms“: Moderne zieht ins Hauptmann-Haus +++
Im Gerhart-Hauptmann-Haus auf der Künstlerinsel Hiddensee werden bis zum 15. September Schriften, Zeichnungen und Installationen französischer, amerikanischer sowie deutscher Künstler gezeigt. Unter dem Thema „Neo Romanticisms“, der Geburt der jüngeren Moderne, zeugen Landschaftsbilder, Gesteine der Ostseeküste oder auch angeschwemmtes Strandgut vom Universalismus von Mensch und Kosmos und der Übertragung der Naturstoffe in die Kunst und Musik. Begleitend zur Ausstellung finden am 14. und 15. September jeweils zwischen 15.00 und 18.00 Uhr Vorträge und Diskussionen mit wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektiven statt. Das Gerhart-Hauptmann-Haus ist das im Originalzustand erhaltene Sommerhaus des Dichters und Nobelpreisträgers, der als bedeutendster Vertreter des deutschsprachigen Naturalismus 1912 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums bietet das Haus in diesem Jahr eine Reihe von Sonderveranstaltungen.
Weitere Informationen: www.hauptmannhaus.de
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16. Aug 2012
| Pressemitteilungen
Hochsaison für Strandbars in Mecklenburg-Vorpommern
Der Sommer zeigt sich in den kommenden Tagen noch einmal deutlich, und es gibt gute Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern für alle Badelustigen. Mecklenburg-Vorpommern bietet im lang erwarteten Hochsommer beste Voraussetzungen zum Baden. Mehr als 90 Prozent aller Strände und Badestellen haben eine sehr gute bis gute Wasserqualität mit dem Prädikat „zum Baden geeignet“. „Die Wassertemperaturen der Ostsee und der Seen liegen um die 20 Grad, das wirkt sehr erfrischend bei den hochsommerlichen Lufttemperaturen“, sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Bernd Fischer. In vielen Seen liegt die Wassertemperatur um 22 Grad. Der zurückgekehrte Hochsommer freut auch die Betreiber der Strandbars in Mecklenburg-Vorpommern. Bernd Fischer ist erfreut darüber, dass die Bars vielen Badestellen ein besonderes Flair verleihen: „Allein das Ostseebad Binz bietet mehr als ein Dutzend Strandbars und Strandkioske, die bei strahlendem Sonnenschein rappelvoll sind, aber mittlerweile durch ihren guten Mix an Angeboten aus Cocktails und Unterhaltung auch an bewölkten Tagen Anlaufpunkt für die vielen Touristen in Mecklenburg-Vorpommern geworden sind.“
Modenschauen, Discomusik und Sonnenuntergänge an der Ostsee
In Warnemünde verwandelt sich Schusters Strandbar mehrmals im Sommer in eine Chill-Lounge bis zum Sonnenuntergang. Topmodel Franziska Knuppe hat sich im Sommer 2012 in der Zeitschrift „InStyle“ als Fan der Location am Warnemünder Leuchtturm geoutet, in der auch Modenschauen geboten wurden. In den Bars am Binzer Strand ist den ganzen Tag jede Musikrichtung zu hören: Pop, Jazz, Disco. Etwas lateinamerikanische Stimmung verbreitet die „Bar Brasileiro“. Ruhiger und nur vom Meeresrauschen gefangen, geht man es in der „Strandbar 28“ am Aufgang 28 an.
Ebenfalls ein Hauch von Südamerika versprüht das Eiscafé „Zuckerhut“ in Zingst. Hausgemachte Eisspezialitäten aus der Warnemünder Manufaktur und exotische Cocktails werden bei Lounge-Musik gereicht. Hier ist der Sonnenuntergang ähnlich spektakulär anzusehen wie der über dem Greifswalder Bodden von der Lubminer Strandbar „Pakaukau“ aus. Auch hier stellt man sich auf das wechselhafte Wetter ein. Auf der Facebook-Seite hieß es selbst an bewölkten Tagen: „An alle, die nicht aus Zucker sind, es wird wieder gegrillt. Wir haben ein Zelt und Fleisch.“
Viele der Ostsee-Strandbars sind an den 19 Seebrücken zu finden, wo Strandbesucher zum Beispiel an Volleyballnetzen aktiv werden können. In Prora können Eltern genüsslich ihren Cocktail trinken, während sich die Kinder auf einer 14 Meter hohen und 60 Meter langen Wasserrutsche vergnügen. Die Betreiber sehen sich auch als Dienstleister. Die Strandbar "Taterhörn" in Markgrafenheide etwa bietet nach eigenen Angaben alles, was zu einem schönen Strandtag oder zu einer Strandparty an der Ostsee gehört.
Party zu jeder Zeit auch an den Binnenseen
Doch auch das Landesinnere lockt mit immer mehr Bars direkt am Wasser. Egal wie das Wetter wird, auch an den Süßwasserseen Mecklenburg-Vorpommerns lassen die Betreiber nur gute Laune zu und machen Party. Nach einer anstrengenden Tour an der 800 Meter langen Wasserski- und Wakeboardanlage in Zachun können die Besucher in der Strandbar ihren Durst stillen und bis zur Beachparty am Abend ausruhen. Feste gehören auch am selbst ernannten südlichsten Strand von Mecklenburg-Vorpommern zum Programm: in der Strandbar am Dömitzer Hafen. Für den kleinen Besucher es einen Pool, für Hungrige gibt es Nackensteaks oder Dömitzburger Wurst. BBQ bis zum Sonnenuntergang ist freitags das Angebot der Strandbar im Yachthafenresort Fleesensee. Mit einem echten italienischen Pizzabäcker wartet die familiengeführte Strandbar an der Müritz in Rechlin auf. Auch ein Rezept für die bewölkte Zeit zwischen den hochsommerlichen Tagen. Im Ferienpark Mirow steht am Badestrand das Bistro „Entenhausen“, eine Strandbar gibt es zudem am Granzower Möschen.
Unweit der Strandbars im Binnenland können wie an den 1.900 Kilometern Ostseeküste Surfbretter, Segelboote, Kanus oder Fahrräder ausgeliehen werden. Den Weg zu den besten Surf-Revieren im Land weist die „surfmap mv“, die die besten Anlaufstellen für Surfer zwischen der Wohlenberger Wiek bei Wismar bis nach Usedom präsentiert (). Wasserwander- oder Radtouren können von einer Strandbar in der Mecklenburgischen Seenplatte zur nächsten organisiert werden. Doch sollten Ausflügler von Bar zu Bar beachten, dass in Mecklenburg-Vorpommern auch für Bootsführer die Promillegrenze von 0,5 gilt. Auch Fahrradfahrer sollten zu ihrer eigenen und anderer Sicherheit auf Alkohol verzichten. Die Strandbars von Binz bis Dömitz bieten auch köstliche und kreative Cocktails ohne Alkohol.
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14. Aug 2012
| Pressemitteilungen
Gute Halbjahresbilanz, durchschnittliche Hauptsaison: Ziel im Tourismus bleiben 28 Millionen Übernachtungen
Trotz empfindlicher Rückgänge im Juni verzeichnet Mecklenburg-Vorpommerns Tourismusbranche das gemeinsam mit 2009 beste erste Halbjahr seit 1990. „Fast drei Millionen Gäste und annähernd elf Millionen Übernachtungen (10,85) von Januar bis Juni sind ein sehr gutes Halbjahresergebnis“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. „Im Juni hatte die Branche mit Schwierigkeiten zu kämpfen: keine Feiertage, kaum für Kurzurlaube geeignete Wetterphasen und eine Fußballnationalmannschaft, die bei der Europameisterschaft weit kommen wollte.“ So blieb der Juni mit einem deutlichen Minus unter den Erwartungen. Im weiteren Verlauf konnten einige Verluste ausgeglichen werden, so dass insgesamt ein respektables Ergebnis für die Hauptsaison zu erwarten ist. „Dementsprechend halten wir am Jahresziel von insgesamt 28 Millionen Übernachtungen fest.“ Glawe bedankte sich bei allen Branchenmitarbeitern für ihren großen Einsatz und kündigte Kontinuität bei den Ausgaben für das touristische Marketing an. „Bei der touristischen Werbung zu sparen, hieße, der Branche das Wachstum zu erschweren. Wir werben um neue Gäste und wollen in süd- und westdeutschen Quellgebieten noch stärker werden“, erklärte der Minister.
„Die Ausgangssituation für die Tourismussaison 2012 mit der Erinnerung an den Regensommer des Vorjahres war nicht ideal“, konstatierte der Präsident des Landestourismusverbandes, Jürgen Seidel. „Die Bilanz für die Hauptsaison fällt jedoch nicht so negativ aus, wie zu Saisonbeginn von manchem Experten eingeschätzt“, erklärte er. Zwar sei die Zurückhaltung bei Gästen aus dem Nahbereich und den Metropolen Berlin und Hamburg spürbar gewesen, was im Juni und Juli zu Lücken in der Belegung und einem vergleichsweise schwachen Ergebnis geführt habe. Jedoch hätten Gäste aus den vergleichsweise spät in die Sommerferien startenden ostdeutschen Bundesländern und aus bevölkerungsreichen Ländern wie Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im August für eine landesweit gute Auslastung gesorgt. „Ich rechne daher für die Monate Juli und August dennoch mit rund zehn Millionen Übernachtungen“, so Seidel. Im Vorjahr wurden in diesen beiden Monaten 9,9 Millionen Übernachtungen erreicht. Erfreulich sei überdies die Entwicklung von Gästen aus dem Ausland, ergänzte Seidel. Im ersten Halbjahr 2012 konnte das Urlaubsland bei den Übernachtungen ausländischer Gäste um 16,8 Prozent auf 323.000 zulegen. Insbesondere Gäste aus den für Mecklenburg-Vorpommern wichtigen Herkunftsländern wie Niederländer, Schweizer, Österreicher oder die in den vergangenen Jahren zurückhaltenden Skandinavier reisten deutlich häufiger in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte.
Umfrage unter 320 Vermietern bestätigt Bild einer durchwachsenen Saison
Eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes unter 320 Vermietern im Land bestätigt den Eindruck einer durchwachsenen Hauptsaison. Die Auslastung der Zimmer war demnach mit landesweit circa 75 Prozent etwas geringer als erhofft, wobei sie im Landesinneren und auf Rügen (jeweils rund 70 Prozent) niedriger ausfiel als an der Ostseeküste, der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und auf Usedom (jeweils rund 80 Prozent). Etwa 50 Prozent der Befragten gaben für Juli und August eine schlechtere Auslastung als im Vorjahressommer an. Die andere Hälfte der Befragten verzeichnete im Sommer 2012 ähnlich viele Buchungen wie im Vorjahr (29%) oder sogar mehr (16%). Nur zwölf Prozent der Vermieter gaben an, dass die mäßige Wettersituation im Juni und Juli sie nicht beeinflusst hat. 52 Prozent hatten dadurch weniger Gäste; 13 Prozent mussten Stornierungen verkraften. Zudem blieben Spontanbesucher teilweise aus, was unter anderem auch in einigen Städten und Freizeiteinrichtungen im Land zu spüren war. Jeweils rund die Hälfte der Befragten bestätigte darüber hinaus die anhaltenden Trends zu kurzfristigen Buchungen und sinkender Aufenthaltsdauer. Jürgen Seidel wies in diesem Zusammenhang auf die insgesamt abwartende Haltung der Gäste hin: „Positive und negative Wettervorhersagen wirken sich bei der Nachfrage sofort aus.“
2012 im Plus: Camping, Wassertourismus und viele Kulturanbieter
Gegenüber dem Vorjahr erholt zeigt sich der Campingbereich. Bis zum Halbjahr liegen die Campingplätze bei den Übernachtungen mit 3,6 Prozent im Plus, und auch für die Hauptsaison ist gegenüber dem regenbeeinflussten Vorjahreszeitraum mit einer Besserung zu rechnen. Eine mehrheitlich gute Bilanz der Saison ziehen zudem die wassertouristischen Anbieter im Land. So berichten Hausboot- und Motoryachtanbieter von einer sehr guten Buchungslage in den Sommermonaten. Auch Kanutourismus war erneut sehr gefragt. Die Betreiber von Fahrgastschiffen bewegen sich nach eigenen Aussagen in der Spanne zwischen mäßigen und sehr guten Geschäften. Überdies gibt es im kulturellen Bereich eine Reihe zufriedener Gesichter: Veranstaltungen wie die Schlossfestspiele in Schwerin, die Hanse Sail in Rostock, die Störtebeker Festspiele auf Rügen oder das Kleine Fest im großen Park in Ludwigslust verzeichneten einen starken Publikumszuspruch. Auch die vier Standorte des Deutschen Meeresmuseums agieren bei der Nachfrage weiter auf hohem Niveau, während beispielsweise im Nationalparkzentrum Königsstuhl auf der Insel Rügen leichte Besucherrückgänge vermerkt wurden. Jürgen Seidel verdeutlichte, dass die Anbieter von Kultur und Erlebnissen immer wichtiger werden: „Jedes attraktive Programm macht uns wetterunabhängiger und stärkt unseren Ruf als Urlaubsland mit vielen Facetten und Möglichkeiten. Wir können und wollen nicht allein auf Sommer- und auf Strandurlaub setzen.“ Insofern sehe er mit Freude den im Herbst anstehenden Eröffnungen des Darwineums in Rostock und des Phantechnikums in Wismar entgegen. „Diese Einrichtungen werden die in den vergangenen Jahren oft erfreuliche Herbstnachfrage weiter stimulieren“, so Seidel.
Internationalen Wettbewerb gemeinsam bestehen / Interesse an Reiseziel MV hoch
„Wir werden solche Maßnahmen und Investitionen, die die Saison verlängern und die touristische Infrastruktur verbessern, konsequent weiter unterstützen und fördern“, sagte Glawe. „Wir stehen im Wettbewerb mit einer Reihe anderer deutscher, europäischer und außereuropäischer Regionen. Wahrgenommen wird nur, wer einen gebündelten, klaren Auftritt schafft“, ergänzte er. Das neue Kommunikations- und Markenkonzept 2022 für Mecklenburg-Vorpommern finde in der Branche breite Akzeptanz und werde Stück für Stück umgesetzt. Der Umfrage des Landestourismusverbandes zufolge wünschen sich mehr als zwei Drittel der Befragten ein einheitliches, klares Marketing für das Urlaubsland.
Die Chancen auf weiteren touristischen Erfolg für Mecklenburg-Vorpommern stehen indes gut: Laut Reiseanalyse 2012 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen interessieren sich insgesamt rund 20 Millionen Deutsche für wenigstens eine längere Urlaubsreise nach MV zwischen 2012 und 2014, davon planen 6,5 Millionen die Reise ziemlich sicher ein. Rund zwei Drittel der Interessenten kommen aus westlichen Bundesländern, allen voran Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern.
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
In der Jugendherberge Barth werden Gäste zu Pferdeflüsterern
Eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination aus Yoga und Pferden bietet die Jugendherberge Barth mit Reiterhof vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an. Ein so genanntes „Yoga-Pferdeflüster-Wochenende“ soll gleichermaßen für Spannung und Entspannung sorgen. Auf den zweiten Blick wird schnell klar, dass Gäste sowohl beim Yoga als auch beim Umgang mit Pferden Ruhe und Gelassenheit benötigen und dass beides zur Stärkung der Persönlichkeit beitragen kann.
Das Angebot der Jugendherberge Barth richtet sich an Urlauber, die einen Zugang zu Pferden bekommen, Ängste überwinden, ihre Körpersprache verbessern oder innere Ruhe finden möchten. Eine ausgebildete Yoga-Trainerin erklärt unter anderem Atemtechniken, die die Reitlehrerin im Anschluss bei der Arbeit mit den Haflingern nutzt. Am Ende fließt das Erlernte bei einem Wanderausflug mit Pferden in Verbindung mit Yoga-Übungen in die Naturlandschaft rund um den Barther Bodden zusammen. „Bei unserem Angebot geht es nicht darum, den Sonnengruß auf dem Pferd zu präsentieren, sondern vielmehr darum, zu einem bewussten Umgang mit sich selbst zu finden“, so Herbergsleiterin Christiane Heinichen. Dabei sollen Yoga-Übungen und die Sensibilität von Pferden helfen. „Oft gelingt es Gästen schon nach zehn Minuten eine Vertrauensbasis zum Pferd aufzubauen und ohne Einsatz von Gerte oder Stange, sondern ausschließlich mit der eigenen Körpersprache, zu kommunizieren“, fügt Heinichen hinzu.
Zwei Übernachtungen in Einzelzimmern inklusive Halbtageswanderung und Vollpension, zwei „Pferdeflüster-Workshops“, ein Spaziergang mit Pferd und drei Yogaeinheiten für Einsteiger oder Fortgeschrittene kosten 149 Euro. Zwei Termine stehen zur Auswahl: vom 28. bis 30. September sowie vom 23. bis 25. November.
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
Nordic Cross-Skating und Katamaransegeln – Trendsportarten an der Ostseeküste Mecklenburg
Wer seinen Urlaub an der Ostseeküste Mecklenburg zu einem unvergesslichen Erlebnis machen möchte, kann die Trendsportarten zu Wasser und an Land testen. Ob Schnupperkurs oder Arrangements für Fortgeschrittene – alles ist möglich.
Das Revier der Mecklenburger Bucht gehört zu den spannendsten und schönsten deutschen Segel- und Wassersportrevieren. Aktivurlauber, die sich davon selbst überzeugen möchten, können im Ostseebad Kühlungsborn auf einem Katamaran mitsegeln. Ein Schnupperkurs ist schon für 40 Euro möglich. Das Kühlungsborner Wassersport-Center und Wassersporthotel „Sailer’s Inn“ bietet zudem aktive Pauschalreisen aus einer Hand, wie etwa das Arrangement „Aktivurlaub Katamaran“ mit Unterkunft und Verpflegung.
Wer sich lieber trockenen Fußes den Wind um die Nase wehen lassen möchte, kann die Trendsportart Nordic Cross-Skating testen. Das effiziente Ganzkörpertraining erinnert an Skilanglauf auf Rädern, ist lebhafter als Nordic Walking und gelenkschonender als Jogging. Die TÜV-geprüften Bremsen und die luftgepolsterten Räder ermöglichen eine sichere Fahrt auf unterschiedlichstem Terrain und bei jedem Wetter. Ob dynamisch oder gemütlich – Nordic Cross-Skating garantiert Bewegung an frischer Luft in maritimer Umgebung. Die im letzten Jahr gegründete Ostsee-Skating GbR bietet regelmäßig Schnupper- und Einsteigerkurse im Raum Boltenhagen und Wismar an. Information erhalten Interessierte unter .
Mehr Informationen zum Aktivurlaub an der Ostseeküste Mecklenburg unter .
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
Kneippen & Kuren: Usedomer Gesundheitstag lockt auf Deutschlands zweitgrößte Insel
Beim 6. Usedomer Gesundheitstag am 25. August dreht sich auf dem Strandvorplatz an der Konzertmuschel Heringsdorf alles um die Gesundheit und Präventionsförderung. Von 10.00 bis 17.00 Uhr zeigen der Reha-Verbund, eine Kooperation aus acht Usedomer Reha-Kliniken und dem Kreiskrankenhaus Wolgast, der Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom und die Usedom Tourismus GmbH, was die Insel in diesem Bereich zu bieten hat.
Unter dem Titel „Gesundheit und Vitalität – Usedom zeigt, wie’s geht“ stehen neben der gesunden Ernährung und Bewegung auch unterschiedliche Aktivangebote und spannende Diskussionsrunden unter anderem zum Thema „Vorbeugen durch Kneipp – von klein auf. Kneipp im Kindergarten“ mit den Mitarbeitern aus dem Gesundheitssektor im Mittelpunkt. Daneben erhalten Interessierte Informationen zu allen Bereichen, die Gesundheit förderen, angefangen bei der komfortablen Matratze bis hin zu neuesten Orthopädie-Techniken.
Die Insel Usedom birgt mit acht Kliniken und einem Kreiskrankenhaus ein außergewöhnliches Potenzial als Reha-Standort in sich. Mit ihren besonderen natürlichen und klimatischen Bedingungen, einem 42 Kilometer langen Sandstrand, so viel Sonne wie nirgendwo sonst in Deutschland und ausgedehnten Wald- und Seenlandschaften verfügt die Ostseeinsel über beste Voraussetzungen für einen Gesundheitsaufenthalt. Um dieses Potenzial noch effektiver zu nutzen, die Bedeutung der Rehabilitation auf Usedom weiter zu steigern sowie die hier vorhandenen speziellen Angebote bekannter zu machen, haben sich die Rehakliniken der Insel und das Kreiskrankenhaus Wolgast im Sommer 2006 zum Usedomer Reha-Verbund zusammengeschlossen. Der Verbund stellt mit seinem Angebot einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor dar – sorgen doch die Kliniken mit ihrer Kapazität von knapp 2.000 Betten für über eine halbe Millionen Übernachtungen auf der Insel. Zudem bleibt der Gast einer Vorsorge- oder Reha-Klinik etwa vier Mal so lange wie der durchschnittliche Usedom-Besucher.
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
"Die Krone tanzt" – 2. Schweriner „SchlossgartenNacht“
Im Rahmen des Schweriner Kultur- und Gartensommers wird unter dem Titel „Die Krone tanzt“ am 1. September zum zweiten Mal die Schweriner „SchlossgartenNacht“ veranstaltet. Dabei steht die Musik aus sieben Königreichen Europas im illuminierten Schlosspark im Mittelpunkt. Wer sich für Musik aus dem Königreich Großbritannien interessiert, lauscht den Klängen der Beatles-Coverband „The Magical Mystery Band“ oder denen aus den Dudelsäcken der „Berlin Pipe Company“ am Hippodrom. Jose Ramirez, geboren in Sevilla, wird mit seiner Kompanie La Factori durch Gitarrenklänge Flamenco-Feeling in den Schlossgarten zaubern. Gitte Henning wird stellvertretend für das Königreich Dänemark auf der Freilichtbühne etwa den Klassiker „Ich will ´nen Cowboy zum Mann“ zum Besten geben. Kulinarische Angebote aus den Königreichen ergänzen die musikalische Reise durch Europa. Der Abend endet mit einer Laser-Show und einem barocken Feuerwerk, der das Schloss in allen Farben erstrahlen lässt. An der ersten „SchlossgartenNacht“ nahmen im letzen Jahr knapp 5.000 Besucher teil. Einlass ist ab 17.00 Uhr.
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
„Hirsch und Meer“: Tierbeobachtungskarte für Fischland-Darß-Zingst erschienen
Wo röhren die Hirsche? Wo quaken die Moorfrösche? Wo trompeten die Kraniche? Der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst hat in Zusammenarbeit mit dem Nationalparkamt Vorpommern und dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft eine Karte mit dem Titel „Hirsch und Meer“ herausgegeben, die Urlaubern den Weg zu den besten Plätzen für Tierbeobachtungen zeigt. „Wir wollen unseren Gästen die Möglichkeit geben, die Natur hautnah zu erleben“, sagt Raimund Jennert, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst. So finden Naturliebhaber in der Faltkarte Informationen zu besonders schützenswerten Bewohnern auf der Halbinsel, darunter Rothirsche, Moorfrösche, Schreiadler und Kraniche. Zudem zeigt die Karte Beobachtungsplätze und Aussichtsplattformen und liefert neben einem Steckbrief zu den Tieren Tipps rund um das Thema Naturschutz. Die Tierbeobachtungskarte „Hirsch und Meer“ ist kostenfrei in allen Kurverwaltungen und Stadtinformationen der Region, in den Informationszentren des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und beim Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst erhältlich.
Weitere Informationen: , Tel.: 0383246400
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27. Jul 2012
| Pressemitteilungen
Premierengäste, Partys, Polarforscher: 22. Hanse Sail Rostock 2012 erwartet Millionenpublikum
Neues macht neugierig: Zahlreiche Premierengäste haben sich zur 22. Hanse Sail Rostock vom 9. bis 12. August angekündigt und steigern damit die Vorfreude auf das maritime Volksfest, das zu den weltweit größten Treffen von Traditionsseglern und Museumsschiffen gehört. So nehmen unter den mehr als 200 teilnehmenden Schiffen erstmals die unter maltesischer Flagge stehende „Star Flyer“, die neben der russischen Viermast-Bark „Kruzenshtern“ zu den größten Segelschiffen gehört, die polnische Gaffelketsch „Olander“, der niederländische Gaffelschoner „Eldorado“ und der 108 Jahre alte Dampfschlepper „Woltman“ aus Hamburg Kurs auf die Hansestadt. Zudem steuert auch der rekonstruierte Schwimmkran „Langer Heinrich“ zum ersten Mal die Hanse Sail Rostock an. Er gehörte vor 100 Jahren mit einer Hubhöhe von 50 Metern und einer Hakenlast von 100 Tonnen zu den größten der Welt. Erstmals ist der Polarforscher Arved Fuchs mit seinem Haikutter „Dagmar Aaen“ zu Gast in Rostock. Eröffnet wird die Hanse Sail Rostock, zu der eine Million Besucher erwartet werden, durch das Läuten einer Schiffsglocke durch den Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Nachdem 2011 die Windjammer das Bild der Sail dominierten, sind es in diesem Jahr die so genannten „Gemischtgetakelten“, die im Mittelpunkt stehen: Barkentinen, Brigantinen sowie Toppsegelschoner mit Rah- und Schratsegeln. So sind etwa die niederländische Barkentine „Atlantis“, die deutsche Brigantine „Greif“ oder der niederländische Toppsegelschoner „Gulden Leeuw“ zu bestaunen. Daneben sind Stammgäste wie die russische „Kruzenshtern“ oder die Hansekoggen wieder mit von der Partie.
Bereits am 8. August findet der musikalische Auftakt der Hanse Sail 2012 mit einem Konzert des Ensembles „junge norddeutsche philharmonie“ im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auf dem ehemaligen Gelände der Neptunwerft statt. Den Startschuss zum maritimen Spektakel bildet die 4. Haikutter-Regatta am 8. August. Dabei steuern mehr als ein Dutzend dieser in Dänemark gebauten Traditionssegler vom dänischen Nysted kommend Warnemünde an.
Viele Schiffe bieten Mitsegelmöglichkeiten an. Im letzten Jahr haben 30.000 Besucher diese Möglichkeit genutzt. Mit der Hanse-Sail-App finden Gäste freie Plätze. Darüber hinaus sind Buchungen über die Tall-Ship-Buchungszentrale unter den Rufnummern 0381 208 52-26/-64 oder im Internet unter www.hansesail.com möglich.
Ein attraktives Landprogramm aus Live-Musik und Partys auf und vor zehn Bühnen und verschiedene Ausstellungen ergänzen das Schaulaufen der Schiffe. Als Partnerland der Sail ist die Republik Frankreich mit der Band „Sur le docks“ aus Dünkirchen dabei. Im Rostocker Rathaus stellt der russische Marinemaler Andrej Tron seine Arbeiten vor, in der Hochschule für Musik und Theater ist die maritime Kunstausstellung „Hanse Sail und Me(e)hr“ zu sehen.
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