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Auch in diesem Jahr rasten wieder Zehntausende Kraniche in Mecklenburg-Vorpommern

02. Sep 2021

| Nr. 60

| Pressemitteilungen

Naturschauspiel: Kranichsaison in Mecklenburg-Vorpommern beginnt

Die ersten Kraniche sind schon in Mecklenburg-Vorpommern eingetroffen. Bis Ende Oktober werden zwischen Ostseeküste und Seenplatte Zehntausende Kraniche aus dem skandinavischen und osteuropäischen Raum rasten, bevor die sogenannten „Tänzer des Nordens“ in ihre Winterquartiere in Frankreich und Spanien weiterziehen. Die Region „Darß-Zingster Boddenkette und Rügen“ mit ihren flachen Gewässern zählt dabei für die majestätischen Großvögel zu den bedeutendsten Rastplätzen in ganz Europa. Dazu Dr. Günter Nowald, Leiter des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf bei Stralsund: „Allein in der Region ‚Darß-Zingster Boddenkette und Rügen‘ halten sich während der Hauptzeit der Kranichsaison rund 50.000 bis 60.000 der Großvögel auf. Im letzten Jahr waren es insgesamt 135.000 in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Der Großteil der Vögel, die hier ihre Kräfte für den Weiterflug sammeln, wird im ersten Oktoberdrittel erwartet. Wie viele Kraniche insgesamt in diesem Jahr Halt in Mecklenburg-Vorpommern machen werden, hängt vor allem von von der Wetterlage ab.“

Kranichbeobachtungen in der Region „Darß-Zingster Boddenkette und Rügen“

Aussichtsplattformen an Land
Die vorpommersche Boddenlandschaft mit ihren zahlreichen Rast- und Nahrungsflächen gilt als Paradies für Zugvögel. Insbesondere die unbewohnte Insel Kirr südlich des Ostseebades Zingst ist unter den „Vögeln des Glücks“ beliebt. Gleich zwei Beobachtungsstationen bieten Besuchern eine direkte Sicht auf die Salzwiesen und Priele der Insel, die jährlich von mehreren Tausend Kranichen als Schlaf- und Rastplätze genutzt werden. Im Kranich-Infomobil am Deich westlich des Ostseebades erhalten Interessierte von Rangern zusätzliche Informationen rund um die Großvögel. Von der barrierefreien Aussichtsplattform am Pramort haben Naturliebhaber einen direkten Blick auf die Inselgruppe Werder und Bock, die ebenfalls eine begehrte Anlaufstelle der Tiere ist. Wer dort den abendlichen Einflug der Kraniche erleben möchte, benötigt eine Nationalpark-Card. Diese kann im Kurhaus Zingst für zehn Euro erworben werden. Auf dem Festland können die Großvögel auch tagsüber beobachtet werden. Beste Bedingungen dafür bietet die barrierefreie Station „Kranorama“ am Günzer See, die ab dem 1. September täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist.
Weitere Informationen:

Kranichrundfahrten auf dem Bodden
Die Reederei Hiddensee bietet Kranichfahrten an, die von einem Experten des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf begleitet werden. Immer dienstags startet die Reise durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft von Schaprode auf Rügen. An Bord der modernen Boddenkreuzer werden Fakten zum Leben der Zugvögel auf Großleinwänden und Flachbildschirmen präsentiert. Nostalgiker haben die Möglichkeit, mit dem Schaufelrad-Dampfer MS Baltic Star oder MS River Star der Reederei Poschke an Kranichrundfahrten auf dem Bodstedter und dem Barther Bodden teilzunehmen. Die Reederei Rasche bietet ebenfalls Beobachtungsfahrten über den Bodstedter Bodden an. Interessierte können jeweils dienstags bis sonntags von Prerow oder jeden Freitag, Samstag und Sonntag von Born aus an der Führung teilnehmen.
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Angebote zur 23. Woche des Kranichs / 25 Jahre NABU-Kranichzentrum
Während der 23. Woche des Kranichs vom 19. bis 26. September steht die Ankunft des majestätischen Großvogels im Mittelpunkt. Am 19. August können Besucher im Kunstmuseum Ahrenshoop die Multimediashow „Kraniche im Land des Polarlichts“ von Hermann Dirks sehen. Im Ozeaneum Stralsund findet am 23. September die musikalisch umrahmte Bildershow „Kranichwelten – Eine Reise mit den Vögeln des Glücks durch Europa“ von Dr. Günter Nowald statt. Engagierte Naturfreunde haben am 25. September die Möglichkeit, an der Erfassung des diesjährigen Kranichbestandes teilzunehmen, die von einem Mitarbeiter des NABU-Kranichzentrums betreut wird. Am 26. September, dem letzten Tag der Themenwoche, findet im NABU-Kranichzentrum eine Feier zum 25-jährigen Bestehen des Zentrums statt. Für Kinder wird es Bastel- und Malstationen sowie eine Tombola mit Preisen geben. Interessierte Naturliebhaber können an Vorträgen und Multimediashows rund um den Kranich teilnehmen. Unter findet sich das gesamte Programm. 

Kraniche in der Mecklenburgischen Seenplatte erleben
Im Müritz-Nationalpark können Gäste bis zum 31. Oktober täglich an geführten Touren zu den Wiesen am Rederangsee bei Waren (Müritz) teilnehmen und beobachten, wie mehrere Hundert Kraniche in den frühen Abendstunden ihren Schlafplatz aufsuchen. Dafür benötigen Interessierte ein sogenanntes Kranich-Ticket, dass online unter für 16 Euro erhältlich ist. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zahlen nur acht Euro. Um die sensiblen Großvögel bei ihrer Vorbereitung auf den Weiterflug in den Süden nicht zu stören, ist die Besucherzahl auf maximal 25 Personen pro Tour begrenzt.
Auf der Halbinsel Großer Schwerin in der Müritz sammelt sich jedes Jahr eine Vielzahl an Kranichen. Aus diesem Grund bietet die Blau-Weiße-Flotte jeweils montags, dienstags, mittwochs, freitags und samstags Fahrten von Waren (Müritz) zur Halbinsel an. Die Touren finden während der Abenddämmerung statt, wenn die Kraniche ihre Schlafplätze aufsuchen. Erwachsene zahlen 24 Euro für eine Fahrt, Kinder nur 12 Euro.
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Rastplätze in der Schaalseeregion
In der Schaalseeregion im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee nächtigen ebenfalls jedes Jahr große Kranichverbände. Vom Beobachtungsstand Zarrentin aus lassen sie sich beim abendlichen Anflug zu ihrem Schlafplatz am östlichen Ufer des Schaalsees gut beobachten. Auf dem sogenannten „Kranichkieker“, einer Plattform in Neuenkirchen, bietet sich Gästen ein umfangreicher Blick auf die Neuenkirchener Niederungen, wo die Kraniche im Herbst auf den feuchten Wiesen und in den nahegelegenen Kleingewässern rasten. Wer sich aktiv am Schutz der Kraniche und an der Wiedervernässung von Feuchtgebieten und Mooren in der Region beteiligen möchte, kann eine sogenannte Kranich-Schutz-Aktie kaufen. Als Dankeschön lädt die Stiftung Biosphäre Schaalsee die Spender zu einer geführten Beobachtungstour des herbstlichen Kranichzugs am Schaalsee ein.
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Entwicklung der Auslastung im Beherbergungsbereich im Vergleich

25. Aug 2021

| Nr. 58

| Pressemitteilungen

Saisonbilanz der Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns: Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie und hohe Nachfrage helfen über schwierigen und späten Start hinweg

Das zweite Corona-Jahr infolge stellte und stellt die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns erneut vor Herausforderungen. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Amtes haben von Januar bis Juni dieses Jahres knapp 900.000 Gäste rund 4,5 Millionen Übernachtungen in den größeren gewerblichen Tourismusbetrieben des Landes verbracht – das sind etwa 1,1 Millionen Gästeankünfte (-55 Prozent) und 3,4 Millionen Übernachtungen (-44 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum. „Die Zahlen sind ein wesentliches Ergebnis des Lockdowns durch die Corona-Pandemie. Deutlich wird einmal mehr, dass der Tourismus insgesamt – das Hotel- und Gastgewerbe - so stark wir kaum eine andere Wirtschaftsbranche von der Pandemie getroffen wurde. Insgesamt lässt sich dennoch sagen: Mecklenburg-Vorpommern hat die Türen für Gäste im Juni geöffnet. Der Neustart der Branche ist bis heute ordentlich auf Touren kommen. Es ist Hauptsaison, und das merken wir. Vielerorts ist es rappelvoll. Ich gehe davon aus, dass in Mecklenburg-Vorpommern auch die Nebensaison besonders gefragt bleibt. Die Menschen sehnen sich nach einem Ortswechsel, wollen einfach mal abschalten und viel Entspannung. Davon hat unser Urlaubsland eine Menge zu bieten“, betonte Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV), Wolfgang Waldmüller, ergänzte: „Trotz des späten Starts in diesem Jahr ist die Sommersaison intensiv verlaufen. Wir konnten auf eine pandemiebedingt enorme Nachfrage bauen. Mecklenburg-Vorpommern ist durch seinen Schwerpunkt beim Erholungs- und Individualtourismus im Vergleich zu anderen Reisezielen, die ihr Geschäft im Städte-, Konferenz-, Kultur- und Tagungstourismus machen, in einer vergleichsweise günstigen Situation. Der Nordosten profitiert von seinem guten Image als Reiseland, vom starken deutschen Binnenmarkt, vom Aspekt Sicherheit, vom Naturbezug und von der Erreichbarkeit. Darüber hinaus ist die geringe Abhängigkeit vom internationalen Reisegeschäft im Corona-Kontext eher ein Standortvorteil.“ Im Zeitraum der Sommerferien in Deutschland zwischen Mitte Juni und Mitte September werden zwischen Ostsee und Seenplatte rund fünf Millionen Menschen Urlaub gemacht haben.

Quartiere in den Sommermonaten gut gebucht
Laut aktueller Saisonumfrage des Landestourismusverbandes, an der sich mehr als 300 Beherbergungsunternehmen, darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen und Campingplätze, sowie knapp 100 Freizeitunternehmen, darunter Zoos, Tierparks und Museen, beteiligten, war die Nachfrage nach Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern wie in anderen Sommern sehr hoch. Viele Quartiere waren in den Sommermonaten sehr gut gebucht oder sogar ausgebucht; in einigen Betrieben im Landesinneren ging die Auslastung im Laufe des Augusts und mit Ferienende in immer mehr Bundesländern etwas zurück. Dabei konstatierten die Unternehmen, dass die Auslastung im Juni rund 27 Prozent unter der des Vorjahres lag, im Juli um sechs Prozent höher als im Vorjahresmonat und im August um zehn Prozent höher als im Vorjahresmonat. „Im Juni haben wir im Vergleich zu anderen Reisezielen Zeit liegen gelassen. So steht für das Urlaubsland ein Minus von rund 15 Prozent bei den Übernachtungen im Juni dem bundesweiten Anstieg derer von rund sechs Prozent gegenüber. Urlaub in der Pandemie ist schwieriger planbar, Gäste müssen sich vorab unter anderem darüber informieren, welche Einreisebedingungen gelten und welche Einschränkungen es gibt“, so Waldmüller weiter.

In diesem Zusammenhang verwies der TMV-Präsident darauf, dass Freizeitbetriebe und
-anbieter sowohl bei der Nachfrage als auch bei der Auslastung schlechter abschnitten als die Unterkünfte. „Hier wirkt Corona länger und stärker limitierend“, ergänzte Waldmüller. Für viele kulturelle und öffentliche Veranstaltungen sowie Einrichtungen ist die Situation noch immer äußerst problematisch. So mussten die Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf Rügen zum zweiten Mal infolge abgesagt werden. Auch die Müritz Sail konnte nicht stattfinden. Die landesweite Kulturreihe „Kunst:Offen“ musste ebenfalls abgesagt werden; allerdings sind Nachholtermine im Spätsommer geplant.

Die Erwartungen für den Herbst fallen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal positiver aus: Für den September erwarten Beherberger im Nordosten eine Bettenauslastung von rund drei Vierteln (Freizeitanbieter: 61 Prozent), für Oktober von knapp 60 Prozent (Freizeitanbieter: 49 Prozent) und für November einen deutlichen Rückgang auf durchschnittlich rund ein Viertel Belegung (Freizeitanbieter: 30 Prozent).

Unterstützung für die Branche – 370 Millionen Euro bewilligt
Wirtschaftsminister Glawe machte in Warnemünde auch auf die Unterstützung der touristischen Branche von Bund und Land insbesondere im Rahmen der Corona-Pandemie aufmerksam. „Gastronomie und Beherbergungsgewerbe haben in der Pandemie durch Land und Bund umfangreiche Unterstützung erhalten“, so Glawe. Hierzu zählen unter anderem Liquiditätshilfen (Darlehen), das Kurzarbeitergeld, die Unterstützung des Landes für Ausbildungsbetriebe, die Überbrückungshilfen, die Neustart-Prämie für Beschäftigte nach Kurzarbeit sowie beispielsweise Modernisierungsmaßnahmen im Beherbergungsgewerbe und der Gastronomie.

In den verschiedenen Überbrückungshilfen und der November- und Dezemberhilfe sind in Mecklenburg-Vorpommern an Bundes- und Landesmitteln im Gastgewerbe aktuell ca. 370 Millionen Euro bewilligt worden. „Das sind rund 54 Prozent aller in Mecklenburg-Vorpommern in diesen Programmen bewilligten Mittel. In allen Programmen ist das Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern der Wirtschaftszweig mit dem größten Anteil an den Hilfen“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Die Wiederanlaufkosten im Gastgewerbe hat das Land im Rahmen seiner „Starthilfe“ mit ca. vier Millionen Euro bezuschusst. Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe in Mecklenburg-Vorpommern haben bis Ende September die Möglichkeit, zusätzliche Fördermittel für Modernisierungsinvestitionen zu beantragen. Gefördert werden Investitionen zur Qualitätsverbesserung der Ausstattung und des Angebots, zur Steigerung der Energieeffizienz oder Verbesserung der Klimafreundlichkeit. Bisher wurden ca. 25 Millionen Euro bewilligt und weitere 35 Millionen Euro an Zuschüssen sind in Bearbeitung. Im Rahmen der Neustart-Prämie hat sich das Land im Gastgewerbe bis zum 20. Juli 2021 mit ca. 830.000 Euro an Sonderzahlungen für ca. 3.700 Mitarbeiter beteiligt.

Akzeptanz für Corona-Schutzmaßnahmen hoch
Erfreulicherweise bestätigen Gastgeber und Freizeitanbieter die hohe Akzeptanz für die Corona-Schutzmaßnahmen, darunter das Tragen von Masken, die Testpflicht, das Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln sowie Besucherlenkungsmaßnahmen. Allein das Thema Kontaktnachverfolgung stößt laut 18 Prozent der Befragten eher auf Ablehnung bei den Gästen. In diesem Zusammenhang verwies Wolfgang Waldmüller auf die Anstrengungen, die die Branche zum Schutz vor der Pandemie unternommen hatte: „Wir sind zum einen froh, dass die Akzeptanz der Schutzmaßnahmen nach wie vor hoch ist. Zum anderen freuen wir uns auch, dass das im Dezember 2020 eingeführte Siegel ‚Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV‘ immer mehr Resonanz findet. Es bietet Unternehmen und damit potenziell auch den Gästen Orientierung für einen sicheren Urlaub. Rund 1.000 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern führen es bereits“, so Waldmüller (vgl. ).

Wirtschaftsminister Glawe dankte sowohl dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, den touristischen Anbietern und den Urlaubern: „Gemeinsam sind Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepte erarbeitet worden, die sich in der Praxis weiter bewähren. Es ist hervorragend, dass die Urlauber im Land mitziehen. Das ist ein wichtiger Beitrag, damit das Infektionsgeschehen weiter beherrschbar bleibt“, betonte Glawe weiter.

Wirtschaftliche Lage entspannt sich / Nahezu keine Mitarbeiter in Kurzarbeit / 60 Prozent der Beherbergungsbetriebe sprechen sich für touristische Mengenbegrenzungen aus
Die wirtschaftliche Lage bei den Beherbergungsunternehmen hat sich über die Sommerferien analog zum letzten Jahr zwar weiter verbessert, bleibt aber für viele Unternehmen mit Blick auf den Herbst und Winter herausfordernd. Insgesamt schätzt knapp die Hälfte der Befragten Beherberger ihre Situation aktuell als sicher beziehungsweise sehr sicher ein (vgl. August 2020: 52 Prozent und Freizeitanbieter: 40 Prozent); 40 Prozent (Freizeitanbieter: 38 Prozent) bewegen sich zwischen Sicherheit und Unsicherheit. Noch immer sehen sich 14 Prozent der Unterkunftsbetriebe als gefährdet oder gar akut gefährdet an; unter den Freizeitanbietern sind dies sogar 22 Prozent. Unter den Quartieren schätzen Gruppenunterkünfte wie Jugendherbergen und Pensionen ihr wirtschaftliche Lage am schlechtesten ein. Aktuell sind 13 Prozent der Betriebe (Freizeitanbieter: 28 Prozent) auf staatliche Hilfe angewiesen; im Mai/Juni benötigte noch mehr als jedes zweite Beherbergungsunternehmen Unterstützung.

Der Anteil des Personals, das sich im August in Kurzarbeit befindet, liegt mit drei Prozent im Beherbergungsgewerbe (Freizeitwirtschaft im August: acht Prozent) erwartungsgemäß auf dem Tiefststand seit Beginn der Pandemie. Im Mai/Juni betraf dies noch 42 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Personalmangel allerdings verschärft sich weiter: So gaben 30 Prozent der Befragten im Beherbergungsbereich an (Freizeitanbieter: 42 Prozent), ihren Personalbedarf in der Hauptsaison nicht oder gar nicht decken zu können; für den Rest des Jahres liegt dieser Anteil bei 27 Prozent (Freizeitanbieter: 41 Prozent). Die Agentur für Arbeit beziffert den Anteil derer, die die Branche gewechselt haben, bei zehn Prozent; die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten / Landesbezirk Nord (NGG) spricht von 20 Prozent. „Die Lücken können absehbar nicht geschlossen werden, die Personalfrage ist die wohl größte Herausforderung der Zukunft für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern“, so Waldmüller.

Die Tatsache, dass absehbar nicht genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, zieht die Frage einer Mengenbegrenzung und einer Abkehr vom quantitativen Wachstumszielen im Tourismus nach sich. 60 Prozent der Befragten halten eine Mengenbegrenzung für sinnvoll. Zwei Drittel der touristischen Betriebe, die eine Mengenbegrenzung als nicht sinnvoll erachten, fordern gleichwohl eine noch striktere Strategie für Qualität statt Quantität.

„Entscheidend ist es, dass touristische Vorhaben in die Region und die vorhandene Infrastruktur passen. Ein weiteres Ziel wäre die Verknüpfung mit anderen Wirtschaftsbereichen der regionalen Wertschöpfung. Für neue Vorhaben ist zu prüfen, ob sie die touristische Angebotspalette des Landes ergänzen und qualitativ aufwerten. Hier ist auch Augenmaß wichtig, beispielsweise, wenn es darum geht, die Bürger vor Ort mitzunehmen. Wichtig ist auch, dass der Ganzjahres-Tourismus weiter gestärkt wird“, machte Wirtschaftsminister Glawe deutlich.

Des Weiteren fordert die Branche im Vorfeld der Landtagswahl, den Tourismus als Leitökonomie des Landes zu verstehen, den Fachkräftemangel zu bekämpfen sowie für mehr Akzeptanz des Tourismus in der Bevölkerung zu sorgen. Die genannten Punkte sind deckungsgleich mit den Forderungen des Landestourismusverbandes zur Landtagswahl, die unter nachzulesen sind.

Angebote im Wassertourismus stark nachgefragt
Aus einer weiteren, stichprobenartigen Umfrage des TMV unter wassertouristischen Unternehmen zwischen Ostseeküste und Seenplatte wird deutlich, dass die Auslastung bei Freizeitanbietern wie Kanuverleihern, Fahrgastschiffen sowie Charterunternehmen an den Stand von 2019 anknüpft, das heißt, die Hauptsaison nicht so gut wie 2020 verlief. Auf Problemfelder angesprochen, sehen die Anbieter den Fachkräftemangel, die Schleusenöffnungszeiten sowie generell die Auswirkungen der Pandemie.

Kultur- und Freizeitformate haben es nach wie vor schwer / Hohe Nachfrage trotz geringerer Kapazitäten / Neue Veranstaltungen bekommen Zuspruch
Zu den benannten Problemen in der Kultur- und Veranstaltungsszene gesellten sich in diesem Jahr viele Wiederaufnahmen und Modellprojekte unter besonderen Bedingungen. Nach einjähriger Pause wurden die Schlossfestspiele Schwerin wieder aufgeführt. 17.400 Zuschauer sahen die Aufführungen des Musicals „Titanic“ sowie der Kästner-Interpretation „Die Schildbürger“ (vgl. 2019: 30.200). Ebenfalls wieder stattfinden konnte die 30. Hanse Sail. Unter dem Titel „Optimistisch anders“ konnten vom 5. bis 8. August 2021 mehrere hunderttausend Besucher in Rostock und Warnemünde begrüßt werden. Für die vor der Pandemie stark frequentierten Bereiche im Rostocker Stadthafen galten Besucherobergrenzen. Mit dem IGA-Park kamen zudem neue Veranstaltungsorte hinzu. Das Festival „Fusion“ wurde in seiner ursprünglichen Form für dieses Jahr abgesagt; aber unter dem Titel „Plan:et C“ an drei Wochenenden im August und September veranstaltet, an denen die Besucherzahl auf 10.000 pro Wochenende limitiert ist. Ebenso konnte vom 19. bis 22. August das im letzten Jahr ausgefallene „About You Pangea Festival“ veranstaltet werden, zu dem rund 15.000 Besucher anreisten.

Das Ozeaneum in Stralsund ist seit Juni wieder für Besucher geöffnet. Während im ersten Monat nur rund 18.000 Gäste die Reise durch die Kaltwassermeere antraten, stiegen die Besucherzahlen mit dem Wegfall der Testpflicht in Innenräumen sprunghaft an (Juli: 60.500 Gäste). Der Rostocker Zoo meldete im Zeitraum Januar bis Ende Juli 82.000 weniger Besucher als im Vorjahreszeitraum; im Vergleich zu 2019 waren es 124.000 weniger Gäste. Während Außengehege schon frühzeitig öffneten, stand die Attraktion Tropenhalle mit dem Darwineum Besuchern erst im Juli offen. Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zogen trotz Pandemie und ausgefallenem Format Festspielfrühling eine positive Halbzeitbilanz für den Festspielsommer 2021. Zu den Veranstaltungen im Juni und Juli kamen rund 20.000 Besucher. Insgesamt wurden statt einiger größerer, viele kleinere Sommerkonzerte, die nicht so viele Besucher fassten, veranstaltet (Halbzeitbilanz 2019: 40.000 Besucher). Die Vineta-Festspiele 2021, seit 25 Jahren ein Klassiker im Nordosten, gehen bis zum 3. September von etwa 9.000 Gästen für die 26 Vorstellungen aus. Das ist weniger als die Hälfte des Besucheraufkommens in den Jahren vor der Pandemie.

Darüber hinaus gab es auch einige Premieren im Urlaubsland: Insgesamt 3.700 Zuschauer besuchten die Aufführungen des Stückes „Nosferatu – Ein Drehtag des Grauens“ in der Welterbestadt Wismar. Nahezu alle Tickets wurden verkauft. Premiere in Rumpshagen in der Mecklenburgischen Seenplatte feierte auch die Radretroveranstaltung Velo Classico. 150 Radenthusiasten nahmen daran teil. Neu war auch die 1. Sail Sassnitz im gleichnamigen Ort auf der Insel Rügen. Mehrere tausend Besucher haben das Treffen der Groß- und Traditionssegler besucht.

Zu den Umfrageergebnissen:
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Der Urlaubs-Express am Bahnhof des Ostseebades Binz

24. Aug 2021

| Nr. 57

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News August (2) +++

Mit der Fahrt vom 13. auf den 14. August endete die erste Saison der neuen Sommer-Nachtzuglinie „Urlaubs-Express“ von Basel nach Binz auf der Insel Rügen. Der Betreiber Train4you zieht eine positive Bilanz. Die Züge erreichten im Schnitt eine Auslastung von mehr als 80 Prozent. Besonders bei den Gästen aus der Schweiz nahm die Nachfrage nach Fahrten an die Ostsee im Lauf der Saison stark zu. Ebenfalls stark nachgefragt war die Option zur Fahrradmitnahme. Im Sommer 2022 soll die Nachtzuglinie wieder angeboten werden. Der neue Fahrplan mit allen Buchungsoptionen wird Mitte September freigeschaltet. Auf dem Weg von Basel nach Binz hält der Zug unter anderem in der Landeshauptstadt Schwerin, der Hansestadt Rostock, der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, der UNESCO-Welterbestadt Stralsund sowie in Bergen (Rügen).
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Visualisierung der neuen Eisenbahn-Erlebnislandschaft auf Rügen.

12. Aug 2021

| Nr. 55

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News August (1) +++

Auf dem Bahnhofsgelände der Stadt Putbus auf der Insel Rügen entsteht bis 2023 eine neue Eisenbahn-Erlebnislandschaft. Das neue Museumsareal wird aus drei historisch nachempfundenen Gebäuden bestehen, in denen sich alles rund um die Welt der Schmalspurbahn dreht: Zum einen entsteht eine 190 Meter lange gläserne Wagenhalle für historische Züge der Rügenschen BäderBahn. Zum anderen sind der Nachbau des alten Lokschuppens aus dem Jahr 1899 geplant sowie der Bau eines Triebwagenschuppens, in dem ein Dokumentationszentrum eingerichtet werden soll. Darüber hinaus erfolgt der Neubau eines Wasserturms mit einer barrierefrei erreichbaren, überdachten Aussichtsplattform mit Sitzmöglichkeiten sowie eine Restaurierung des alten Viadukts, das als Abstellgleis für historische Züge dienen soll. Die Rügensche BäderBahn betreibt den Rasenden Roland, eine dampflokbetriebene Schmalspurbahn, die seit 1895 über die Insel fährt. Dabei fahren Gäste mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Kilometern pro Stunde von Putbus über Binz, Sellin und Baabe nach Göhren.
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Maritime Vielfalt in Warnemünde.

04. Aug 2021

| Nr. 54

| Neues aus den Regionen

Zwischen Koggen und Kuttern: 30. Hanse Sail in Rostock

Unter dem Titel „Optimistisch anders“ findet vom 5. bis 8. August die 30. Auflage der Hanse Sail in der Hansestadt Rostock statt. Insgesamt 120 Schiffe haben sich in diesem Jahr für das maritime Volksfest angemeldet. Die Bandbreite der Schiffe reicht von kleinen Kuttern und Koggen bis hin zum rund 109 Meter langen polnischen Vollschiff „Dar Młodziezy“. Neben traditionellen Bestandteilen der Hanse Sail wie der Haikutter-Regatta am Mittwoch vor der Veranstaltung oder dem Empfang der deutschen Marine werden neue Programmpunkte das Großseglertreffen aufwerten: So wird erstmals das Bürgerfest Folkemøde am Hanse Sail-Samstag und -Sonntag im IGA-Park ausgerichtet. Zudem haben sportlich interessierte Sail-Fans am Sonntag die Möglichkeit, die Standorte des Volksfestes gemeinsam im Rahmen der ersten Hanse Sail-Radtourenfahrt über 50 oder 105 Kilometer radelnd zu verbinden. Insgesamt 15 Erlebnisbereiche stehen Besuchern vom Stadthafen über den IGA-Park bis nach Warnemünde zur Verfügung. Unter finden Interessierte Informationen zu Schiffsbesichtigungen oder Mitsegelmöglichkeiten. 
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Die Schwedenköpfe sind Wahrzeichen der Hansestadt Wismar.

04. Aug 2021

| Nr. 54

| Neues aus den Regionen

Schwedische Tage in Wismar

Vom 6. bis 29. August finden in der Hansestadt Wismar die Svenska Dagar, zu Deutsch Schwedische Tage, statt. Die Svenska Dagar ersetzen das in diesem Jahr ausgefallene Schwedenfest, das seit 20 Jahren in Gedenken an die schwedische Herrschaft über die Hansestadt (1648 bis 1903) gefeiert wird. Während der Schwedischen Tage finden an verschiedenen Orten der Stadt unter anderem Konzerte, Führungen sowie Sportveranstaltungen statt. Geschichtsinteressierte können beispielsweise im Stadtgeschichtlichen Museum Wismar den neu fertiggestellten Ausstellungsbereich „Wismar Schwedisch“ begutachten. Sportbegeisterte haben die Möglichkeit, am traditionellen Schwedenlauf oder an der elften Auflage des Kubb-Turniers, auch als Wikingerschach bekannt, teilzunehmen.
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Einer der neuen E-Roller, die Bluegreen Usedom anbietet.

04. Aug 2021

| Nr. 54

| Neues aus den Regionen

Neue E-Roller auf Usedom

Nachhaltig unterwegs: Das Appartementhaus Bluegreen Usedom im Seeheilbad Ahlbeck bietet Besuchern zwei neue Elektroroller in ihrem Sortiment an, die es ermöglichen Deutschlands zweitgrößtes Eiland umweltschonend zu erkunden. Die neuen E-Roller sind im Stil einer Vespa gebaut, erreichen eine Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde und haben eine Reichweite von 100 Kilometern. Die Ausleihe eines Rollers kostet 45 Euro pro Tag. Darüber hinaus bietet Bluegreen Usedom auch die Ausleihe von E-Scootern und E-Fahrzeugen sowie geführte Segway-Touren nach Swinemünde an. Zudem gibt es auf dem Parkplatz des Haues eine öffentliche E-Ladestation, die in Zusammenarbeit mit den Inselwerken eG entstanden ist, einer Energiegenossenschaft, die insgesamt 25 Ladestationen auf der Insel unterhält. Die neuen Elektroroller sind nur ein nachhaltiges Angebot von vielen auf der Insel Usedom, die alle unter dem seit Ende Januar 2021 eingeführtem Portal „Usedom nachhaltig erleben" gebündelt sind.
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Nachhaltige Angebote auf Usedom:    

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In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele Radwege. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Ostseeküsten-Radweg.

03. Aug 2021

| Nr. 53

| Pressemitteilungen

Neun Wahlprüfsteine für den Radverkehr im Nordosten

Anlässlich der am 26. September dieses Jahres anstehenden Landtagswahl haben der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club MV, der Landestourismusverband und die Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern neun Wahlprüfsteine für den Radverkehr veröffentlicht. Ziel ist es, die notwendigen Handlungsschwerpunkte mit zeitlichem Umsetzungsrahmen für die Entwicklung eines trag- und zukunftsfähigen Radverkehrskonzeptes im Nordosten, das auch touristischen Anforderungen standhält, zu definieren. Gleichzeitig sollen sie im Hinblick auf die Klimaschutzziele der Bundesregierung als Beitrag zur Verkehrswende dienen. Die Wahlprüfsteine beziehen sich im Wesentlichen auf den Infrastrukturausbau, die Benennung von Verantwortlichen sowie die Ausgestaltung der finanziellen Mittel für diesen Bereich. Ferner geht es um den Aufbau einer Fahrradkultur sowie dessen öffentliche Bewerbung.

Dazu Horst Krumpen, ADFC-Landesvorsitzender: „Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und der damit notwendigen Verkehrswende darf es kein ‚Weiter so!‘ nach der Landtagswahl geben. Die Investitionen in eine sichere Fahrradinfrastruktur müssen der Lebenswirklichkeit sowohl im Bereich des Alltagsradverkehrs als auch des touristischen Radverkehrs angepasst werden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern muss endlich ein landesweites Radnetz schaffen, das sicheren Radverkehr in Stadt und Land ermöglicht, denn andernfalls wird die Verkehrswende nicht zu schaffen sein. Wir müssen endlich weg von autozentrierter Verkehrsplanung.“

Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Beim Radverkehr kommt es jetzt drauf an. Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren und müssen zugleich Wege, Infrastruktur und Produkte nach vorn entwickeln. Das ist eine Mammutaufgabe mit einer Menge Zuständigen, die die nächste Landesregierung mit voller Kraft angehen muss. Jeglicher Aufwand wird sich lohnen, denn dem nachhaltigen und vernetzten Verkehr für Gäste und Einheimische gehört die Zukunft.“

Zu den Wahlprüfsteinen:

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Große Brocken in Mecklenburg-Vorpommern

29. Jul 2021

| Nr. 52

| Neues aus den Regionen

Tag des Geotops am 19. September

Anlässlich der deutschlandweiten Reihe „Tag des Geotops“, die am 19. September zum 20. Mal von der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung (DGGV) veranstaltet wird, stehen im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Wanderungen und Exkursionen auf dem Programm. Ziel ist es, Besuchern erdgeschichtlich herausragende Aufschlüsse, Landschaftsformen, Geoparks, geologische Wander- und Lehrpfade oder Findlings- und Gesteinsgärten vorzustellen. So wird es an diesem Tag beispielsweise eine Führung in eine Lias-Tongrube im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide geben. Auch rund um den „Großen Stein“ in Altentreptow, der größte vollständig sichtbare Findling Norddeutschlands, sind Aktionen geplant. Das Programm ist in Kürze unter zu finden.
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Julie Wolfthorn, Porträt einer rothaarigen Dame

29. Jul 2021

| Nr. 52

| Neues aus den Regionen

Kunstankauf in Ahrenshoop

100 Werke namhafter Künstler, die in den Künstlerkolonien Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan arbeiteten, kommen am 15. August bei einer Auktion im Hotel Fischerwiege in Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst unter den Hammer. So wechseln Bilder von Elisabeth von Eicken, Julie Wolfthorn oder Paul Müller-Kaempff die Besitzer. Ein Katalog, der alle Objekte präsentiert, ist ab dem 30. Juli unter einsehbar. Im Ostseebad Ahrenshoop begegnet Gästen Kunst auf Schritt und Tritt. Das örtliche Kunstmuseum oder der Kunstkaten etwa erwarten Gäste zu neuen Ausstellungen.
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