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31. Mai 2019
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai (3) +++
Ausgezeichnete Wasserqualität von Ahlbeck bis zum Zippendorfer Strand in Schwerin: Das Qualitätssiegel und Umweltsymbol „Blaue Flagge“ wurde in diesem Jahr an 36 Badestellen an Küsten und Binnengewässern sowie an fünf Sportboothäfen in Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Das gaben Vertreter der Landesregierung am 24. Mai im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom bekannt. Demnach entsprechen die prämierten Badeorte und Häfen den hohen Qualitätsansprüchen der EU-Badegewässerrichtlinie in Bezug auf Wasserqualität, Umweltmanagement und Sicherheit. In Deutschland wird das internationale Gütezeichen „Blaue Flagge“ seit 1987 von der Stiftung für Umwelterziehung vergeben. Weltweit wehten im vergangenen Jahr mehr als 4.500 blaue Flaggen an Stränden und Sportboothäfen.
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27. Mai 2019
| Pressemitteilungen
Ein viertel Jahrhundert „KunstOffen“ zu Pfingsten
In mittlerweile 25. Auflage von „KunstOffen“ wehen zu Pfingsten blau-weiße Fahnen oder hängen gelbe Sonnenschirme überall dort, wo Künstler in Mecklenburg und Vorpommern ihre Werkstätten öffnen und sich von Besuchern über die Schulter schauen lassen. Unterstützt von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen laden rund 800 Künstler und Kunsthandwerker zwischen Zarrentin und Zinnowitz zu diesem Einblick in ihre Kreativräume und Schaffenswelten ein. Nach Ostern rollt zu Pfingsten auch die zweite große Reisewelle ins Urlaubsland. Eine Umfrage des Landestourismusverbandes unter rund 250 Gastgebern und Tourist-Informationsstellen weist für den Nordosten eine durchschnittliche Auslastung von rund 78 Prozent aus. Damit fallen die Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr aus (80 Prozent) leicht gedämpfter aus. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Zu Pfingsten hoffen wir wieder auf viele spontane Gäste, die sich nach einem Blick auf eine der Wetter-Apps auf den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern machen, um Kunst im Nordosten zu entdecken oder in einem der Gasthäuser an der Ostsee oder Seenplatte zu entspannen.“ Im Folgenden eine Auswahl an Offerten zur landesweiten Aktion „KunstOffen“:
Vorpommern
In Vorpommern gewähren rund 300 Künstler an 163 Standorten Einblick in ihre Schaffensorte. Zum 25-jährigen Jubiläum der Reihe wird am 7. Mai um 17.00 Uhr in die St.-Marien-Kirche in Jarmen geladen, in der es eine Sammelausstellung der an der Pfingstaktion beteiligten Künstler zu sehen gibt. Tags darauf haben Interessierte die Qual der Wahl: Auf der Framika-Ranch in Wackerow etwa wird Kunst am Pferd zelebriert. Gäste können Vierbeiner beim so genannten Horse Painting bemalen. Im Schloss Ludwigsburg zeigt der Pommersche Künstlerbund Malerei und Grafik von Künstlern, die der 1916 in Stettin gegründeten Künstlervereinigung angehören. Mecklenburgische Seenplatte
Gelbe Schirme mit einem blauen Schriftzug „KunstOffen“ weisen Gästen den Weg zu den 115 Veranstaltungsorten in der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Angebot der 150 Kunstschaffenden reicht von Malerei über Fotografie bis hin zu Schmuck und Keramik. So lädt etwa Katharina Wenzel-Schüßler auf den Hof Auenland in Glasow bei Dargun ein. Hier können Gäste jeweils um 11.00 Uhr sowie um 14.00 Uhr zusehen, wie die in Japan entwickelte Raku-Keramik nach einer speziellen Brenntechnik entsteht. Die Eröffnungsveranstaltung in der Mecklenburgischen Seenplatte findet am 6. Juni 2019 um 19.00 Uhr im Kunstraum Halle 14 auf dem Gelände des ehemaligen Panzerreparaturwerkes in Neubrandenburg statt. Unter dem Titel „Akt“ sind Arbeiten von den sechs Künstlerinnen und Künstlern Anne Katrin Altwein, Ines Diederich, Friedemann Henschel, Cornelia Kestner, Bianka Marschall und Bernhard Schrock zu sehen. Dazu gibt es Gitarrenmusik von Helmut Ladwig und Burghardt Schott. Mecklenburg
In Mecklenburg laden 500 Kunstschaffende an 230 Orte ein, darunter blühende Gärten, alte Bauernkaten und herrschaftliche Schlösser. In der Buchmanufaktur Glitzersterne in Dömitz können handgebundene Bücher bestaunt werden. In der historischen Ziegelei in Benzin lässt sich der Maler Valeriy Bigday über die Schulter schauen und bei der „Pampinale 3“ in Pampin zeigen acht Künstlerinnen und Künstler ihre Werke zum Thema Landschaft in der Kunst.
In Vorpommern gewähren rund 300 Künstler an 163 Standorten Einblick in ihre Schaffensorte. Zum 25-jährigen Jubiläum der Reihe wird am 7. Mai um 17.00 Uhr in die St.-Marien-Kirche in Jarmen geladen, in der es eine Sammelausstellung der an der Pfingstaktion beteiligten Künstler zu sehen gibt. Tags darauf haben Interessierte die Qual der Wahl: Auf der Framika-Ranch in Wackerow etwa wird Kunst am Pferd zelebriert. Gäste können Vierbeiner beim so genannten Horse Painting bemalen. Im Schloss Ludwigsburg zeigt der Pommersche Künstlerbund Malerei und Grafik von Künstlern, die der 1916 in Stettin gegründeten Künstlervereinigung angehören. Mecklenburgische Seenplatte
Gelbe Schirme mit einem blauen Schriftzug „KunstOffen“ weisen Gästen den Weg zu den 115 Veranstaltungsorten in der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Angebot der 150 Kunstschaffenden reicht von Malerei über Fotografie bis hin zu Schmuck und Keramik. So lädt etwa Katharina Wenzel-Schüßler auf den Hof Auenland in Glasow bei Dargun ein. Hier können Gäste jeweils um 11.00 Uhr sowie um 14.00 Uhr zusehen, wie die in Japan entwickelte Raku-Keramik nach einer speziellen Brenntechnik entsteht. Die Eröffnungsveranstaltung in der Mecklenburgischen Seenplatte findet am 6. Juni 2019 um 19.00 Uhr im Kunstraum Halle 14 auf dem Gelände des ehemaligen Panzerreparaturwerkes in Neubrandenburg statt. Unter dem Titel „Akt“ sind Arbeiten von den sechs Künstlerinnen und Künstlern Anne Katrin Altwein, Ines Diederich, Friedemann Henschel, Cornelia Kestner, Bianka Marschall und Bernhard Schrock zu sehen. Dazu gibt es Gitarrenmusik von Helmut Ladwig und Burghardt Schott. Mecklenburg
In Mecklenburg laden 500 Kunstschaffende an 230 Orte ein, darunter blühende Gärten, alte Bauernkaten und herrschaftliche Schlösser. In der Buchmanufaktur Glitzersterne in Dömitz können handgebundene Bücher bestaunt werden. In der historischen Ziegelei in Benzin lässt sich der Maler Valeriy Bigday über die Schulter schauen und bei der „Pampinale 3“ in Pampin zeigen acht Künstlerinnen und Künstler ihre Werke zum Thema Landschaft in der Kunst.
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17. Mai 2019
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai (2) +++
Das reinste Vergnügen: Die Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern sind sowohl an der Ostsee als auch in der Seenlandschaft von hervorragender Qualität. Dies bestätigte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern bei der Vorstellung der Badegewässerkarte 2019. 98 Prozent der 484 geprüften Badestellen im Nordosten kann demnach eine sehr gute oder gute Wasserqualität bescheinigt werden. Die Karte, die beim Wirtschaftsministerium erhältlich und darüber hinaus unter einsehbar ist, weist Gästen und Einheimischen den Weg zu 158 Badestellen an der Ostsee sowie zu 334 an Seen und Flüssen. Zusätzlich findet sich ein Kurzprofil zu jedem untersuchten Gewässer, das beispielsweise Hinweise zu barrierefreien Badestellen enthält. Darüber hinaus führt ein Link zur Badewasser-App, die in den gängigen Stores zum Herunterladen bereitsteht.
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16. Mai 2019
| Pressemitteilungen
Germany Travel MartTM 2020: Wanderpokal für die Ausrichtung an Mecklenburg-Vorpommern übergeben
Am Sitz der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in Frankfurt/Main hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern den Wanderpokal für die Ausrichtung des Germany Travel MartTM (GTM) 2020 übernommen. Damit wird die größte Veranstaltung für nationale und internationale Reiseveranstalter zum zweiten Mal nach 2009 im beliebtesten Urlaubsland der Deutschen ausgerichtet. Dazu Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, die den GTM veranstaltet: „Seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik 1993 hat Mecklenburg-Vorpommern die Zahl der Ausländerübernachtungen bereits mehr als vervierfacht und damit seinen Beitrag zum deutschen Incoming-Tourismus kontinuierlich erhöht. Die Veranstaltung des GTM in Mecklenburg-Vorpommern ist eine hervorragende Plattform, um das vielseitige touristische Profil des Bundeslandes auch international noch bekannter zu machen und dem Incoming weitere Impulse zu geben.“
Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern, machte deutlich: „Mecklenburg-Vorpommern muss weiter auf die touristischen Vorzüge vor allem auch international aufmerksam machen. Intensives Marketing ist dabei ein wichtiges Element, um im nationalen und vor allem auch im internationalen Wettbewerb noch besser mithalten zu können. Der Germany Travel MartTM ist eine große Chance, um unser Land noch stärker von außen in den Blickpunkt zu rücken. Hier kommen deutsche touristische Anbieter mit den entscheidenden Einkäufern der internationalen Reisebranche zusammen. Wir wollen und müssen vor allem im internationalen Maßstab noch bekannter werden. Unternehmen und Anbieter stehen in einem sich rasant verändernden Marktumfeld.“
Zum Germany Travel MartTM vom 10. bis 12. Mai 2020 in Rostock/Warnemünde sowie in der Landeshauptstadt Schwerin werden insgesamt 1.000 Vertreter der nationalen und internationalen Reisebranche, darunter bis zu 150 internationale Medienvertreter, aus bis zu 50 Ländern erwartet. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, der mit der Organisation 2020 beauftragt wurde: „Der Germany Travel MartTM ist nach der Internationalen Tourismusbörse 2018, bei der der Nordosten als erstes Bundesland den Partnerlandstatus innehatte, und dem Deutschen Tourismustag im November dieses Jahres die dritte Großveranstaltung, die den Nordosten ins nationale und internationale Blickfeld rückt. Sie wird einen Beitrag für die Internationalisierung des Bundeslandes leisten.“ 2018 zählte Mecklenburg-Vorpommern eine Million Übernachtungen von ausländischen Gästen – ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, das sich vom 12. bis 14. Mai im Rahmen des diesjährigen 45. Germany Travel MartTM in Wiesbaden präsentierte, hat bereits mit der Organisation des Events begonnen. Schwerpunkte setzt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in den Bereichen „Kultur erleben“, Nachhaltig reisen“ sowie „Barrierefrei ankommen“. Zudem können sich die Teilnehmer zu so genannten Pre-Convention-Touren sowie Journalistenreisen anmelden, auf denen das Reiseland Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt werden.
Über die DZT
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von diesem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die DZT entwickelt und kommuniziert Strategien und Produkte, um das positive Image der deutschen Reisedestinationen im Ausland weiter auszubauen und den Tourismus nach Deutschland zu fördern. Dazu unterhält sie weltweit 31 Ländervertretungen. Nähere Informationen finden Sie in unserem Online-Pressecenter unter .
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von diesem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die DZT entwickelt und kommuniziert Strategien und Produkte, um das positive Image der deutschen Reisedestinationen im Ausland weiter auszubauen und den Tourismus nach Deutschland zu fördern. Dazu unterhält sie weltweit 31 Ländervertretungen. Nähere Informationen finden Sie in unserem Online-Pressecenter unter .
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08. Mai 2019
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai +++
Im Ostseebad Warnemünde steht Gästen ab sofort der erste barrierefreie Strandkorb an der Mecklenburgischen Ostseeküste zur Verfügung. Das Besondere an dem Dreisitzer der Usedomer Firma Korbwerk sind eine kleine Rampe und eine verstellbare Sitzbank. Damit haben auch Rollstuhlfahrer, Gäste mit Rollator oder Kinderwagen die Möglichkeit, die Sitzmöbel zu nutzen. Interessierte können den Strandkorb am Aufgang zehn für zwei Tage kostenfrei unter reservieren. Der moderne Strandkorb wurde vom Landestourismusverband im Rahmen des Projektes „Tourismus für Alle“ für die Saison 2019 ausgeschrieben, um das Angebot barrierefreier touristischer Produkte in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu steigern. In diesem Wettbewerb konnte sich die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde als Sieger behaupten.
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25. Apr 2019
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News April (2) +++
Mit der kürzlich fertiggestellten Herberge „WIROtel“ auf der Mittelmole des Seebades Warnemünde haben Urlauber, Sportler, Studenten und Azubis einen neuen Anlaufpunkt an der Ostseeküste. Die insgesamt 56 Einzel-, Doppel- und Vierbettzimmer verteilen sich auf sechs Etagen und sind zweckmäßig eingerichtet – mit eigenem Bad, Fernseher, WLAN, Bettwäsche und Handtüchern. Für 59 Euro können Gäste eine Nacht im Einzelzimmer verbringen. Eine Nacht im Vierbettzimmer kostet insgesamt 159 Euro. Der Umbau des ehemaligen Scandlines-Bürohauses zu einer Herberge hat im Dezember 2017 begonnen und die Rostocker Wohnungsgesellschaft WIRO rund 4,5 Millionen Euro gekostet. Ab Mitte Mai sind die ersten Zimmer bezugsbereit, Buchungen unter sind ab sofort möglich.
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24. Apr 2019
| Pressemitteilungen
Tourismusbranche blickt positiv in die Saison 2019
Kurz nach Ostern, dem ersten Saisonhöhepunkt, laden heute der Landestourismusverband, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Mecklenburg-Vorpommern und der Golfverband Mecklenburg-Vorpommern zum Saisonauftakt der Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ins Schloss Hotel Fleesensee in der Mecklenburgischen Seenplatte ein, zu dem rund 220 Touristiker erwartet werden. Thematische Schwerpunkte werden dabei die Umsetzung der Landestourismuskonzeption und sich daraus ergebende Anforderungen in den Bereichen Fachkräftegewinnung und -sicherung, Qualitätssteigerung sowie Internationalisierung sein.
Die Branche startet gemeinsam, vorbereitet und zuversichtlich in das Reisejahr 2019. Einer Umfrage des Landestourismusverbandes unter rund 220 Touristikern zufolge erwarten drei von vier Befragten ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Nur bei 13 Prozent fiel der Ausblick verhaltener aus. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Gastgeber im Land wollen an die Ergebnisse aus dem letzten Jahr anknüpfen. Die Signale in der Branche, beispielsweise von namhaften Reiseveranstaltern wie der TUI, oder auch die maßgeblichen Analysen zum Reiseverhalten der Deutschen sprechen dafür, dass wir auf ein Tourismusjahr auf hohem Niveau blicken, wenngleich die Herausforderungen nicht kleiner werden.“
Zahlreiche Neuerungen, darunter neue Erlebnisrouten, Hotels und Kulturveranstaltungen locken Gäste 2019 nach Mecklenburg-Vorpommern. So lädt etwa die Route „ManufakTour“ in 20 Orte in Westmecklenburg ein, in denen traditionelles Handwerk und Design entsteht. Die Schweriner Schau „Das Unmögliche sehen“, die Visionäres des international anerkannten Konzeptkünstlers Marcel Duchamp (1887-1968) zeigt, wird nationales und internationales Klientel in den Nordosten locken, und die Insel Rügen stellt im Rahmen der Kampagne Inselbaukunst architektonische Besonderheit auf Deutschlands größtem Eiland in den Fokus.
Drei Großveranstaltungen werden Mecklenburg-Vorpommern in diesem und den kommenden Jahren ins nationale und internationale Blickfeld rücken: Zum einen wird der Deutsche Tourismustag vom 20. bis 21. November dieses Jahres in Rostock veranstaltet. Er gilt als größte Fachtagung für Akteure im Deutschlandtourismus. Zum anderen setzt Mecklenburg-Vorpommern mit der Ausrichtung des Germany Travel Mart (Mai 2020) und der Präsentation bei der MV-Länderwoche auf dem Campus Germany zum Thema Nachhaltigkeit während der Expo in Dubai (20.10.2020 bis 10.4.2021) die stetigen Bemühungen um mehr internationale Gäste fort.
Rüdiger Born, Präsident des Golfverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, sieht vor allem das Golfangebot im Land als ein gutes Angebot für internationale Gäste: „Schon jetzt ist der Anteil ausländischer Besucher auf den 17 Golfanlagen im Land höher als in anderen touristischen Bereichen. 25 Prozent aller gespielten Runden erfolgen durch internationale Gäste.“
Neben dem Ziel, mehr internationale Gäste ins Land zu holen, warten zahlreiche Herausforderungen auf die Branche: Die Neufassung der Bäderregelung etwa, die am 15. April in Kraft trat und den Verkaufszeitraum zeitlich und örtlich beschränkt, stellt viele Akteure nicht zufrieden. Eine Umfrage des Landestourismusverbandes ergab, dass knapp 40 Prozent der befragten Branchenvertreter negative Auswirkungen für die Vor- und Nachsaison erwarten.
Darüber hinaus wird die Umsetzung der Ende 2018 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit veröffentlichten Landestourismuskonzeption, die für die strategische Ausrichtung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern und die Orientierung der Branche maßgeblich ist, durch das so genannte Umsetzungsmanagement erwartet. „Die Umsetzung muss schnell ins Rollen kommen. Nur mit den richtigen Weichenstellungen können wir uns in der Spitzengruppe des Deutschlandtourismus behaupten“, sagte Waldmüller.
Problematisch blieben zudem Verkehrsfragen. „Das A20-Loch wird die Branche noch eine Weile beschäftigen, wenngleich der Verkehr – die Feiertage ausgenommen – flüssiger läuft, seitdem die Behelfsbrücke offen ist“, so Wolfgang Waldmüller. Mit einiger Sorge werden auch die Entwicklungen im Flugreisemarkt betrachtet, die auch vor Regionalflughäfen wie dem in Rostock-Laage keinen Halt machen. Dieses erschwere ein strategisches Marketing gerade im Hinblick auf das Werben um internationale Gäste.
Nicht zuletzt hat die voraussichtlich bis August 2019 anhaltende Sperrung der Schleuse Zaaren an der Oberen Havel-Wasserstraße Auswirkungen auf die Anreise von Wassersportlern aus Berlin-Brandenburg nach Mecklenburg-Vorpommern, genauer gesagt in die Mecklenburgische Seenplatte. „Zwar ist der Bootsverkehr ab und in der Mecklenburgischen Seenplatte uneingeschränkt möglich, aber der deutschlandweite Investitionsstau an den Schleusen bereitet uns Kopfzerbrechen und ist eine drohende Gefahr nicht nur für den Wassertourismus“, schätzte TMV-Präsident Waldmüller ein.
Auch der Zustand des Radwegenetzes – Mecklenburg-Vorpommern rangiert nach Angaben der ADFC-Radreiseanalyse erstmals seit Jahren nicht mehr unter dem Top 10 der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands – ist weiterhin nicht zufriedenstellend. Ein wichtiger Schritt zur besseren Einschätzung der Situation ist kürzlich mit einer durch den Landestourismusverband beauftragten Radverkehrsuntersuchung gemacht worden. Die Arbeit soll in den kommenden Jahren unter anderem Aussagen zu Radlern auf Rund- und Fernwegen, deren Herkunft sowie Informations- und Konsumverhalten liefern. Ziel ist es, daraus Handlungsempfehlungen für notwendige Infrastrukturmaßnahmen sowie für das touristische Marketing abzuleiten.
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23. Apr 2019
| Pressemitteilungen
Reportage: Dem Meer ganz nah – Vater und Sohn auf dem Ostseeküsten-Radweg von Lübeck bis Graal-Müritz
„Hey, da bist du ja!“ Malte nimmt seinen Vater Robert in den Arm. Der ist gerade mit dem Zug aus Münster in der Hansestadt Lübeck angekommen. Die beiden Männer freuen sich auf ihre bevorstehende Radtour auf dem Ostseeküsten-Radweg: Drei Tage lang werden sie die Küste entlangradeln. Von Lübeck über das Ostseebad Boltenhagen weiter zur Insel Poel in der Wismarer Bucht bis nach Graal-Müritz. 200 Kilometer liegen vor ihnen.
Malte schaut auf die Uhr. „Jetzt ist es kurz vor 13 Uhr. Meinst du, wir schaffen die 50 Kilometer nach Boltenhagen bis zum Abend?“ Robert grinst. „Spätestens um 16 Uhr will ich aufs Meer schauen.“ Ein entschlossenes Nicken und los geht‘s. Die beiden sind ein eingespieltes Team. Einmal im Jahr treffen sich Vater und Sohn für eine gemeinsame Auszeit. Sie sind schon durch die Eifel geradelt und durch die Sächsische Schweiz gewandert. Nun freuen sie sich auf Mecklenburg-Vorpommerns Küstenwälder und Seebäder.
Am späten Nachmittag stehen sie auf der 290 Meter langen Seebrücke, dem Wahrzeichen von Boltenhagen. Ein ganz besonderes Erlebnis, denn wo kann man schon so weit übers Wasser gehen? Erschöpft und glücklich genießen die Männer den Ausblick, atmen tief die frische Ostseeluft ein. Der Alltag ist in weite Ferne gerückt.
Am nächsten Morgen geht es früh um sechs mit Küstenfischer Uwe Dunkelmann auf Kutterfahrt. Vom Wasser aus kann man die beeindruckende, bis zu 35 Meter hohe Steilküste am besten auf sich wirken lassen und mit etwas Glück von hier sogar Seehunde auf der Sandbank beobachten.
Nach drei Stunden Seefahrt haben die beiden wieder festen Boden unter den Füßen. Ihr nächstes Ziel: die UNESCO-Welterbe-Stadt Wismar. Auf dem Weg machen sie einen kurzen Zwischenstopp im Schloss Bothmer, der größten erhaltenen Barockanlage Mecklenburg-Vorpommerns. Es ist zwar verlockend, den warmen Spätsommertag in dem wunderschönen Park zu verbringen, doch bis zur Insel Poel ist es noch ein Stück. Also weiter.
Am Nachmittag erreichen sie die Hansestadt Wismar. Von der Aussichtsplattform der St.-Georgen-Kirche haben Malte und Robert einen fantastischen Blick über die pittoreske Altstadt und die Umgebung. Die historischen Gebäude sind als „norddeutsche Backsteingotik“ in die Architekturgeschichte eingegangen. Aus Backsteinen schuf die wohlhabende Bürgerschaft während der Hansezeit trutzige Stadtmauern, fantasievoll gestaltete Giebelhäuser und eindrucksvolle sakrale Meisterwerke: die Hauptkirchen von Wismar. Auf dem Weg zum Alten Hafen mit seinen Yachten und Segelschiffen fällt Robert und Malte ein uriges Gebäude auf: das Brauhaus am Lohberg. „Kennst du den Roten Erik?“, fragt Malte unvermittelt. Robert schüttelt den Kopf. „Wer soll das sein?“ Schmunzelnd schiebt Malte seinen Vater an einen freien Tisch. „Ein Bier, das sie nur hier brauen. Sagt jedenfalls Google. Hast du Durst?“ Kurz darauf sitzen Vater und Sohn vor einem frisch gezapften „Roten Erik“ und einer „Wismarer Mumme“.
Auch wenn es schwerfällt, nach einem Bier ist Schluss. Die Männer wollen noch rechtzeitig vor der Dunkelheit auf Mecklenburgs größter Insel ankommen. Am Abend rollen sie über den Poeler Damm Richtung Timmendorf. Auf den geschützten Salzgraswiesen, die Tausende Seevögel als Brut- und Rastplatz nutzen, ist bereits Ruhe eingekehrt. „Schade, dass morgen unser letzter Tag ist“, sagt Malte, während er am Leuchtturm von Timmendorf in sein zweites Fischbrötchen direkt vom Kutter beißt. „Ich habe das Gefühl, hier gibt es noch so viel mehr zu entdecken.“ Am letzten Tag gilt es, Strecke zu machen. Knapp 100 Kilometer sind es von der Insel Poel bis nach Graal-Müritz. Das Besondere: Das Ostseebad liegt in einem ausufernden Küstenwald, der bis an die Ostsee reicht und durch die vom Wind geformten Bäume, die sogenannten Windflüchter, charakterisiert ist. Berühmte Schriftsteller wie Franz Kafka und Erich Kästner haben in dem Heilbad mit seiner ganz besonderen Mischung aus Wald- und Meeresluft einige Sommer verbracht.
Zufrieden sitzen Vater und Sohn abends am Strand und lassen die Eindrücke der letzten drei Tage noch einmal Revue passieren. „Wir haben doch alles gehabt, was das Herz begehrt“, sinniert Robert. „Das Meer, wunderschöne Strecken durch Salzwiesen und Wälder, Kultur, frischen Fisch, gutes Bier ... was wollen wir eigentlich noch mehr?“ „Wiederkommen“, lächelt Malte und prostet seinem Vater zu.
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17. Apr 2019
| Neues aus den Regionen
Putbus Festspiele auf Rügen
Klassische Musik erleben Kulturliebhaber vom 30. Mai bis zum 10. Juni bei den Putbus Festspielen auf der Insel Rügen. In diesem Jahr bildet das Wasser das verbindende Element aller Darbietungen. Das Eröffnungskonzert mit der Philharmonie Neubrandenburg nimmt Musikbegeisterte im Theater Putbus mit auf eine Reise zu den sturmumtosten Hebriden, wie Felix Mendelssohn Bartholdy sie im Jahre 1892 erlebte. In die Wasserstädte Venedig und Neapel entführt der Pianist Alexander Krichel mit Werken von Liszt. Das Jazzduo „deep strings“ besingt den „Novemberregen im August“, während die Wassermusik von Georg Friedrich Händel durch das Xenon Saxophon-Quartett zu neuem Leben erwacht.
Neben beliebten Programmpunkten wie der Gala der Staatlichen Ballettschule Berlin, bieten die diesjährigen Putbus Festspiele auch neue Formate: So können Gäste das Theater Putbus bei einem musikalischen Dinner aus einer ganz neuen Perspektive erleben, bei „Musik auf dem Schiff“ Saxophonklängen auf einem Traditionssegler lauschen oder mit der Schmalspurbahn Rasender Roland – inklusive musikalischer Einstimmung – zum Konzert fahren. Den Abschluss der Festspiele bildet ein Ausblick auf das Programm im nächsten Jahr, bei dem das Element Feuer im Mittelpunkt steht.
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17. Apr 2019
| Neues aus den Regionen
Neu: Thalasso-Kurwege in Warnemünde
Auf dem Weg Warnemünde als erstes Thalasso-Seebad Deutschlands auszuweisen, ist die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde einen Schritt weiter: Seit heute stehen Gästen vier Thalasso-Kurwege unterschiedlicher Längen und Schwierigkeitsstufen auf Sand- und Waldböden in Warnemünde und Diedrichshagen offen, sechs weitere im Gebiet zwischen dem Ortsteil Hohe Düne und dem Ostseebad Markgrafenheide sind bis zum Herbst geplant. Die Ausweisung der Wege erfolgte mit Bezug auf ein Gutachten von Prof. Angela Schuh, die an der Ludwig-Maximilians-Universität in München das Fachgebiet Medizinische Klimatologie leitet. „Entsprechend der größer werdenden Nachfrage und unserer Ausrichtung hin zum Gesundheitstourismus wächst seit Jahren auch das Angebot medizinisch-therapeutischer Kompetenzen. Daher ergänzen wir die jetzigen Angebote ab sofort mit vier ausgewiesenen Thalasso-Kurwegen in Warnemünde und Diedrichshagen, womit wir uns weiter als attraktive Gesundheits- und Wellnessdestination am Markt positionieren“, sagte Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. Die Wege sollen sich durch den Aufenthalt am Meer in Verbindung mit der reizvollen Küstenlandschaft positiv auf das Wohlbefinden der Gäste auswirken und den Stoffwechsel optimal beeinflussen.
Flankierend zu der Ausweisung der Thalasso-Kurwege werden gesundheitstouristische Angebote und Vorzüge des Seebades in einer Broschüre mit dem Titel „Thalasso im Seebad Warnemünde“ sowie auf der Internetseite der Hanse- und Universitätsstadt Rostock unter präsentiert. Zudem können sich Gäste im Flyer „Thalasso-Kurwege“ oder auf den Übersichtstafeln an den jeweiligen Startpunkten einen Überblick über die neuen Wege verschaffen.
Schon jetzt nutzen zahlreiche Gastgeber das Meerwasser und das gesundheitsfördernde Klima in und um das Seebad für ihre Angebote. So werden etwa im Hotel Neptun Thalasso-Therapien angeboten, im aja-Resort baden Gäste im Meerwasser und am AOK Active Beach können Gäste aus einer Palette an Sportangeboten wählen.
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