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17. Aug 2017
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News August 2 +++
Fischkonserven von Hiddensee: Der erste „Konserven-Laden“ der Insel eröffnet am 18. August 2017 um 15.00 Uhr in Vitte, dem größten Ort auf dem „Söten Länneken“. Ansässige Fischer, die sich im Verein „Hiddenseer Kutterfisch“ zusammengeschlossen haben, verkaufen fortan unter der gleichnamigen Marke hier den vor Ort gefangenen und verarbeiteten Fisch, beispielsweise eingelegten Brathering. Zur Eröffnung sind Gäste herzlich eingeladen. Sie erwartet unter anderem ein Fischgrillen, bei dem der Fang aus dem Netz direkt auf dem Grill und anschließend mit Beilagen auf den Tellern der Gäste landet. Was man aus Fischkonserven kredenzen kann, zeigen die Berliner Köche „Gebrüder Eggert“, und wer mit den Fischern ins Gespräch kommen möchte, kann sich beispielsweise das Netze Reparieren zeigen lassen oder an der Knotenschule teilnehmen. Kleine Gäste treffen Seepferdchen Hiddi und können basteln oder lesen.
Weitere Informationen:
Rostock im Jazz-Fieber: Drei Tage lang begeistern internationale Künstler das Publikum beim See more Jazz-Festival in der Hansestadt an verschiedenen Spielorten. Am Freitag, 18. August, eröffnet das israelische Itamar Borochov Quartet den Veranstaltungsreigen in der gemütlichen Atmosphäre des Klostergartens in der Rostocker Innenstadt. Ihm folgt ab 21.30 Uhr die Band Hattler’s aus Deutschland mit einer Mixtur aus Soul, Funk, Jazz und Electronics. Am Samstag steht die Trompeterin Andrea Motis mit der Joan Chamoro Band aus Spanien ab 19.00 Uhr auf der Bühne im Rostocker Zoo, ihr folgen Phunkguerilla & Cosmo Klein, ebenfalls aus Deutschland. Den Schlussakkord hören Gäste am Sonntag in der Rostocker Kunsthalle: Der Schweizer Marc Perrenoud ist am Sonntag, 20. August, ab 11.00 Uhr am Piano zu erleben. Karten gibt es im Rostocker Pressezentrum, bei www.mvticket.de und an der Abendkasse.
Weitere Informationen:
Am kommenden Sonntag, 20. August 2017, werden in Ahrenshoop 80 Werke von Künstlern, die auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wirkten, zur Versteigerung angeboten. Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Vereins der Berliner Künstlerinnen (VdBK) wurden überwiegend Gemälde aus der Zeit von 1890 bis Mitte der 1920er Jahre ausgewählt. Der Schwerpunkt vieler Werke, die während der Auktion versteigert werden, liegt in der Tradition der Künstlerkolonie Ahrenshoop, da die meisten Künstler lange Zeit auf der Halbinsel ansässig waren. Zu den zahlreichen Werken zählen beispielsweise „Steilküste (Hiddensee)“ von Elisabeth Andrae, „Abend“ von Louis Douzette und „Sommer am Bodden“ von Paul Müller-Kaempff. Die Bilder können bis zum 19. August täglich von 11.00 bis 15.00 Uhr im Hotel Fischerwiege besichtigt sowie online im Katalog unter www.christopherwalther.com angesehen werden. Die Auktion beginnt um 12.00 Uhr in den Konferenzräumen des Hotels.
Weitere Informationen:
Mit der neuen Broschüre „Urlaub für Oma, Opa und Enkel“ offeriert der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern 27 Angebote, speziell auf die Bedürfnisse von Großeltern und Enkelkinder abgestimmt. Das Heft hat ein handliches DIN-lang-Format und kann heruntergeladen oder online auf der Webseite des Tourismusverbandes durchgeblättert werden. Fast alle Angebote des Flyers schmücken sich mit dem Qualitätssiegel des Tourismusverbandes „Geprüfte Qualität – Familienurlaub MV“, welches an familienfreundliche Unternehmen verliehen wird. Die Vielfalt der Arrangements lässt keine Wünsche offen, ob komfortables Familienhotel mit Kinderanimation über Ferienhäuser direkt am See bis hin zum Urlaub auf dem Reiterhof. Auch für Naturliebhaber gibt es Erlebnisangebote auf familiengeführten Campingplätzen wie zum Beispiel einen Waldseilgarten oder eine Tom-Sawyer-Floßfahrt. Zusätzlich enthält die Broschüre Informationen rund um das Urlaubsland sowie zur Anreise.
Weitere Informationen:
Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte wird der neue „Baumkronenpfad Ivenacker Eichen“ am 30. August 2017 feierlich eröffnet. Um 13.00 Uhr werden rund 100 geladene Festgäste, unter anderem Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommerns, und Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages sowie des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, auf der Eröffnungsfeier willkommen geheißen. Mit dem Neubau können Besucher auf einem 620 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad den Wald aktiv erleben. Die 40 Meter hohe Aussichtsplattform, die mit Hilfe eines Aufzugs erreichbar ist, bietet einen Rundumblick in die Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte mit dem Ivenacker See. Gäste haben die Möglichkeit, von drei Haltestationen aus die 1000-jährigen Eichen zu erkunden, die im vergangenen Jahr als erstes nationales Naturmonument ausgezeichnet worden sind. Das Projekt der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern wird von der Jost-Reinhold-Stiftung finanziell unterstützt.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen:
+++ See more Jazz: Festival vom 18. bis 20. August in Rostock +++
Rostock im Jazz-Fieber: Drei Tage lang begeistern internationale Künstler das Publikum beim See more Jazz-Festival in der Hansestadt an verschiedenen Spielorten. Am Freitag, 18. August, eröffnet das israelische Itamar Borochov Quartet den Veranstaltungsreigen in der gemütlichen Atmosphäre des Klostergartens in der Rostocker Innenstadt. Ihm folgt ab 21.30 Uhr die Band Hattler’s aus Deutschland mit einer Mixtur aus Soul, Funk, Jazz und Electronics. Am Samstag steht die Trompeterin Andrea Motis mit der Joan Chamoro Band aus Spanien ab 19.00 Uhr auf der Bühne im Rostocker Zoo, ihr folgen Phunkguerilla & Cosmo Klein, ebenfalls aus Deutschland. Den Schlussakkord hören Gäste am Sonntag in der Rostocker Kunsthalle: Der Schweizer Marc Perrenoud ist am Sonntag, 20. August, ab 11.00 Uhr am Piano zu erleben. Karten gibt es im Rostocker Pressezentrum, bei www.mvticket.de und an der Abendkasse.
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+++ Kunstauktion in Ahrenshoop: 80 Werke suchen einen neuen Besitzer +++
Am kommenden Sonntag, 20. August 2017, werden in Ahrenshoop 80 Werke von Künstlern, die auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst wirkten, zur Versteigerung angeboten. Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Vereins der Berliner Künstlerinnen (VdBK) wurden überwiegend Gemälde aus der Zeit von 1890 bis Mitte der 1920er Jahre ausgewählt. Der Schwerpunkt vieler Werke, die während der Auktion versteigert werden, liegt in der Tradition der Künstlerkolonie Ahrenshoop, da die meisten Künstler lange Zeit auf der Halbinsel ansässig waren. Zu den zahlreichen Werken zählen beispielsweise „Steilküste (Hiddensee)“ von Elisabeth Andrae, „Abend“ von Louis Douzette und „Sommer am Bodden“ von Paul Müller-Kaempff. Die Bilder können bis zum 19. August täglich von 11.00 bis 15.00 Uhr im Hotel Fischerwiege besichtigt sowie online im Katalog unter www.christopherwalther.com angesehen werden. Die Auktion beginnt um 12.00 Uhr in den Konferenzräumen des Hotels.
Weitere Informationen:
+++ Neuer Flyer des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern mit Urlaubsangeboten für Oma, Opa und Enkel +++
Mit der neuen Broschüre „Urlaub für Oma, Opa und Enkel“ offeriert der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern 27 Angebote, speziell auf die Bedürfnisse von Großeltern und Enkelkinder abgestimmt. Das Heft hat ein handliches DIN-lang-Format und kann heruntergeladen oder online auf der Webseite des Tourismusverbandes durchgeblättert werden. Fast alle Angebote des Flyers schmücken sich mit dem Qualitätssiegel des Tourismusverbandes „Geprüfte Qualität – Familienurlaub MV“, welches an familienfreundliche Unternehmen verliehen wird. Die Vielfalt der Arrangements lässt keine Wünsche offen, ob komfortables Familienhotel mit Kinderanimation über Ferienhäuser direkt am See bis hin zum Urlaub auf dem Reiterhof. Auch für Naturliebhaber gibt es Erlebnisangebote auf familiengeführten Campingplätzen wie zum Beispiel einen Waldseilgarten oder eine Tom-Sawyer-Floßfahrt. Zusätzlich enthält die Broschüre Informationen rund um das Urlaubsland sowie zur Anreise.
Weitere Informationen:
+++ Feierliche Eröffnung des Baumkronenpfades bei den „Ivenacker Eichen“ +++
Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte wird der neue „Baumkronenpfad Ivenacker Eichen“ am 30. August 2017 feierlich eröffnet. Um 13.00 Uhr werden rund 100 geladene Festgäste, unter anderem Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommerns, und Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages sowie des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, auf der Eröffnungsfeier willkommen geheißen. Mit dem Neubau können Besucher auf einem 620 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad den Wald aktiv erleben. Die 40 Meter hohe Aussichtsplattform, die mit Hilfe eines Aufzugs erreichbar ist, bietet einen Rundumblick in die Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte mit dem Ivenacker See. Gäste haben die Möglichkeit, von drei Haltestationen aus die 1000-jährigen Eichen zu erkunden, die im vergangenen Jahr als erstes nationales Naturmonument ausgezeichnet worden sind. Das Projekt der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern wird von der Jost-Reinhold-Stiftung finanziell unterstützt.
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10. Aug 2017
| Pressemitteilungen
Feature: Blow, boys, blow …
Sie heißen „Luv und Lee“, „De Klaashahns“, „De Fischlänner Seelüd“, oder „De Prohner Hafengäng“. Und sie gehören als Stimmungsmacher zu jeder maritimen Party wie die Wellen, der Wind und das Meer. Sie – das sind zumeist als Seebären kostümierte ältere Herren, die mit kräftigen Stimmen zum Schifferklavier die Romantik der christlichen Seefahrt und die Sehnsucht nach exotischen Zielen heraufbeschwören. Sie lassen „La Paloma“ fliegen und die „Ostseewellen“ an den Strand trecken. Sie besingen „De Hamborger Veermaster“ und seh-nen sich nach der Liebsten in „My bonnie is over the ocean“. Sie gehen auf Heimatkurs mit „Rolling home“ und fragen sich „What shall we do with a drunken sailor?“ Und natürlich kommt auch kein echter Shantychor rum um „Aloa – he“ – den ewigen und unverwüstlichen Partykracher.
Dabei hatten diese Songs ursprünglich nichts zu tun mit Feiern und Frohsinn. Im Gegenteil: Zu Zeiten der Großsegler kamen Shantys als Arbeitslieder in Mode, um auf Handelsschiffen und Fischfängern all jene körperlich harten und anspruchsvollen Arbeiten koordinativ zu unterstützen, die gemeinsamer Kraftanstrengung bedurften: Anker hieven, Segel setzen, Rahen aufziehen, Netze einholen, Winden und Pumpen betätigen, Schiffe löschen und Schiffe bela-den. Meist wurde dabei vom sogenannten Shantyman ein Solo vorgesungen, welches die Mannschaft mit einem Kehrreim erwiderte. Dadurch entstanden ein gemeinsamer Rhyth-mus und Flow, welche die Arbeit leichter werden ließen.
Shantys entstanden aber auch aus Volksliedern afroamerikanischer und karibischer Hafenar-beiter in den USA-Südstaaten. Shantys gehörten zum Alltag auf schottischen Walfängern und skandinavischen Fischfangflotten. Shantys wurden mitgebracht aus den Heimatländern der Matrosen und mitgenommen aus den Häfen der angelaufenen Länder. Bei der Übernahme fremder Melodien gab es keinerlei Scheu – gesungen wurde, was gefiel, und selbst Kinder-lieder konnten als Shanty wiedergeboren werden. Je nach Arbeit und Schiff entstanden un-terschiedliche Shanty-Stile wie Capstan-Shanty (Ankerlichten) oder Halyard-Shanty (Segelsetzen); das Auswechseln der Mannschaft wurde im Marschrhythmus gesungen. Bei Shantys in geselliger Abendrunde ging es oft um das Tagesgeschehen. Um Wehmut und die Sehnsucht nach der Heimat.
In Mecklenburg-Vorpommern sorgen rund ein Dutzend Chöre dafür, dass die Shanty-Traditionen hochgehalten werden. Zum Beispiel die „Reriker Heulbojen“. Der dienstälteste Shanty-Chor im Land ist bereits seit 1947 aktiv, seinen ungewöhnlichen Namen ver-dankt er einem Rundfunk-Höreraufruf des Senders Rostock. Seither begeistern die Sänger aus dem kleinen Ort am Salzhaff die Zuhörer in Region und Republik mit ihrem mehrstimmigen Gesang – für ein Laienensemble durchaus nicht selbstverständlich. Aktuell sind 40 Sänger im Chor aktiv, der im April 2017 quicklebendig seinen 70. Geburtstag feierte.
Mit ihrem Anspruch an Klangqualität und Mehrstimmigkeit sind die Heulbojen auch ge-schätzte Partner bei Gastspielen renommierter Ensembles aus dem In- und Ausland. Sie treten auf mit Show-Größen wie DJ-Ötzi oder dem Don Kosaken-Chor. Sie ernten Beifallstürme bei Weihnachtskonzerten in norddeutschen Kirchen. Sie sind Dauergast in NDR-Fernsehsendungen wie „Aktuelle Schaubude", "Bi uns to hus“ oder "Das Beste im Norden“. Sie reüssierten unter anderem beim Shantyfestival in Prag, beim Adventssingen im Wiener Rathaussaal oder beim Gottesdienst in der Dresdner Frauenkirche. Nicht zu vergessen – das karitative Engagement der Heulbojen: Die Erlöse aus Benefizkonzerten kommen dem Verein zur Förderung krebskranker Kinder Rostock e. V. und den Seenotrettern der DGzRS zugute.
Doch nicht nur die alten Barden halten dem Shanty stimmgewaltig die Stange. Seit Anfang 2015 mischt ein Ensemble aus zwölf jungen Männern in der Szene mit und diese zugleich kräftig auf: die „Blowboys“ aus Rostock. Auch sie singen von unendlichen Weiten, vom Leben auf dem Meer und von hübschen Mädchen, die ihr Herz einst in fernen Häfen gebrochen haben – aber damit hat es sich auch mit den Gemeinsamkeiten. Bei den Blowboys gibt es keine alten Seebären, keine langen Bärte und auch keine Matrosenkluft. Sie sind zwischen 25 und 35 Jahren alt, arbeiten als Klavierbauer, Sozialpädagoge, Doktorand und Lehrer oder studieren in der Mehrzahl an der Rostocker Hochschule für Musik und Theater.
Dort entstand Anfang 2015 eher zufällig die Idee zur Gründung eines Shanty-Chores. Als einer der zwölf für seine Akkordeon-Abschlussprüfung gesangliche Verstärkung für einen Hamburger Shanty brauchte, bat er Kommilitonen vom Kammerchor um Hilfe. Diese – allesamt klassisch ausgebildet – sagten zu und waren fortan Feuer und Flamme für die alten Seemannslieder. Seither pflegen die Blowboys, die ihren Namen dem Veermaster-Refrain „Blow boys blow, for Carlifornio“ entlehnten, nicht nur die Shanty-Klassiker; sie arrangieren und interpretieren sie zum Teil auch ganz neu. Graben in Vergessenheit geratene Perlen maritimer Musik wieder aus. Und singen die ursprünglich meist zweistimmigen Lieder in anspruchsvoller Vierstimmigkeit – mal a cappella, mal begleitet mit Akkordeon oder Klavier. Der Lohn: Auftritte ohne Ende und diverse Auszeichnungen bei deutschen und internationalen Chorwettbewerben.
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3 min
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10. Aug 2017
Feature: Blow, boys, blow …
Sie heißen „Luv und Lee“, „De Klaashahns“, „De Fischlänner Seelüd“, oder „De Prohner Hafengäng“. Und sie gehören als Stimmungsmacher zu jeder maritimen Party wie die Wellen, der Wind und das Meer. Sie – das sind zumeist als Seebären kostümierte ältere Herren, die mit kräftigen Stimmen zum Schifferklavier die Romantik der christlichen Seefahrt und die Sehnsucht nach exotischen Zielen heraufbeschwören. Sie lassen „La Paloma“ fliegen und die „Ostseewellen“ an den Strand trecken. Sie besingen „De Hamborger Veermaster“ und seh-nen sich nach der Liebsten in „My bonnie is over the ocean“. Sie gehen auf Heimatkurs mit „Rolling home“ und fragen sich „What shall we do with a drunken sailor?“ Und natürlich kommt auch kein echter Shantychor rum um „Aloa – he“ – den ewigen und unverwüstlichen Partykracher.
Dabei hatten diese Songs ursprünglich nichts zu tun mit Feiern und Frohsinn. Im Gegenteil: Zu Zeiten der Großsegler kamen Shantys als Arbeitslieder in Mode, um auf Handelsschiffen und Fischfängern all jene körperlich harten und anspruchsvollen Arbeiten koordinativ zu unterstützen, die gemeinsamer Kraftanstrengung bedurften: Anker hieven, Segel setzen, Rahen aufziehen, Netze einholen, Winden und Pumpen betätigen, Schiffe löschen und Schiffe bela-den. Meist wurde dabei vom sogenannten Shantyman ein Solo vorgesungen, welches die Mannschaft mit einem Kehrreim erwiderte. Dadurch entstanden ein gemeinsamer Rhyth-mus und Flow, welche die Arbeit leichter werden ließen.
Shantys entstanden aber auch aus Volksliedern afroamerikanischer und karibischer Hafenar-beiter in den USA-Südstaaten. Shantys gehörten zum Alltag auf schottischen Walfängern und skandinavischen Fischfangflotten. Shantys wurden mitgebracht aus den Heimatländern der Matrosen und mitgenommen aus den Häfen der angelaufenen Länder. Bei der Übernahme fremder Melodien gab es keinerlei Scheu – gesungen wurde, was gefiel, und selbst Kinder-lieder konnten als Shanty wiedergeboren werden. Je nach Arbeit und Schiff entstanden un-terschiedliche Shanty-Stile wie Capstan-Shanty (Ankerlichten) oder Halyard-Shanty (Segelsetzen); das Auswechseln der Mannschaft wurde im Marschrhythmus gesungen. Bei Shantys in geselliger Abendrunde ging es oft um das Tagesgeschehen. Um Wehmut und die Sehnsucht nach der Heimat.
In Mecklenburg-Vorpommern sorgen rund ein Dutzend Chöre dafür, dass die Shanty-Traditionen hochgehalten werden. Zum Beispiel die „Reriker Heulbojen“. Der dienstälteste Shanty-Chor im Land ist bereits seit 1947 aktiv, seinen ungewöhnlichen Namen ver-dankt er einem Rundfunk-Höreraufruf des Senders Rostock. Seither begeistern die Sänger aus dem kleinen Ort am Salzhaff die Zuhörer in Region und Republik mit ihrem mehrstimmigen Gesang – für ein Laienensemble durchaus nicht selbstverständlich. Aktuell sind 40 Sänger im Chor aktiv, der im April 2017 quicklebendig seinen 70. Geburtstag feierte.
Mit ihrem Anspruch an Klangqualität und Mehrstimmigkeit sind die Heulbojen auch ge-schätzte Partner bei Gastspielen renommierter Ensembles aus dem In- und Ausland. Sie treten auf mit Show-Größen wie DJ-Ötzi oder dem Don Kosaken-Chor. Sie ernten Beifallstürme bei Weihnachtskonzerten in norddeutschen Kirchen. Sie sind Dauergast in NDR-Fernsehsendungen wie „Aktuelle Schaubude", "Bi uns to hus“ oder "Das Beste im Norden“. Sie reüssierten unter anderem beim Shantyfestival in Prag, beim Adventssingen im Wiener Rathaussaal oder beim Gottesdienst in der Dresdner Frauenkirche. Nicht zu vergessen – das karitative Engagement der Heulbojen: Die Erlöse aus Benefizkonzerten kommen dem Verein zur Förderung krebskranker Kinder Rostock e. V. und den Seenotrettern der DGzRS zugute.
Doch nicht nur die alten Barden halten dem Shanty stimmgewaltig die Stange. Seit Anfang 2015 mischt ein Ensemble aus zwölf jungen Männern in der Szene mit und diese zugleich kräftig auf: die „Blowboys“ aus Rostock. Auch sie singen von unendlichen Weiten, vom Leben auf dem Meer und von hübschen Mädchen, die ihr Herz einst in fernen Häfen gebrochen haben – aber damit hat es sich auch mit den Gemeinsamkeiten. Bei den Blowboys gibt es keine alten Seebären, keine langen Bärte und auch keine Matrosenkluft. Sie sind zwischen 25 und 35 Jahren alt, arbeiten als Klavierbauer, Sozialpädagoge, Doktorand und Lehrer oder studieren in der Mehrzahl an der Rostocker Hochschule für Musik und Theater.
Dort entstand Anfang 2015 eher zufällig die Idee zur Gründung eines Shanty-Chores. Als einer der zwölf für seine Akkordeon-Abschlussprüfung gesangliche Verstärkung für einen Hamburger Shanty brauchte, bat er Kommilitonen vom Kammerchor um Hilfe. Diese – allesamt klassisch ausgebildet – sagten zu und waren fortan Feuer und Flamme für die alten Seemannslieder. Seither pflegen die Blowboys, die ihren Namen dem Veermaster-Refrain „Blow boys blow, for Carlifornio“ entlehnten, nicht nur die Shanty-Klassiker; sie arrangieren und interpretieren sie zum Teil auch ganz neu. Graben in Vergessenheit geratene Perlen maritimer Musik wieder aus. Und singen die ursprünglich meist zweistimmigen Lieder in anspruchsvoller Vierstimmigkeit – mal a cappella, mal begleitet mit Akkordeon oder Klavier. Der Lohn: Auftritte ohne Ende und diverse Auszeichnungen bei deutschen und internationalen Chorwettbewerben.
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08. Aug 2017
| Pressemitteilungen
700. Touristinformation Deutschlands erhält „i-Marke“ des Deutschen Tourismusverbandes
Die Qualität der Touristinformationen in Mecklenburg-Vorpommern wächst weiter. Heute verlieh der Deutsche Tourismusverband zum 700. Mal das Qualitätssiegel „i-Marke“, eine bundesweite Auszeichnung für touristische Informationsstellen. Ab sofort und für drei Jahre kann sich der Infopoint der Kurverwaltung des Ostseebades Sellin auf der Insel Rügen mit dem charakteristischen Logo – ein weißes „i“ auf rotem Grund – schmücken. Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes, gratulierte zur Auszeichnung: „Der Infopoint der Kurverwaltung Ostseebad Sellin hat den Qualitäts-Check für die Zertifizierung mit der i-Marke mit Bravour bestanden. Mit 105,5 von 120 möglichen Punkten liegt das Prüfergebnis sowohl über dem Landesdurchschnitt von Mecklenburg-Vorpommern als auch über dem Bundesdurchschnitt. Die Touristeninformation konnte vor allem mit einer sehr guten und freundlichen Beratung überzeugen, die im Rahmen eines Mystery Checks geprüft wurde“.
Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, fügte hinzu: „Das Qualitätssiegel i-Marke hat sich im Urlaubsland etabliert. Mittlerweile ist es Aushängeschild für 36 Touristinformationsstellen im Land“. Nach Fischers Auffassung könnten es allerdings noch etwas mehr sein,
denn längst nicht alle der 65 Gemeinden und Städte des Landes, die dem Kurortgesetz unterliegen, haben ihre Gästeinformationsstellen einem Qualitäts-Check unterziehen lassen. Im Werben um Gäste wäre dies ein wichtiger Schritt hin zu mehr Service-Qualität. Adriana Zawisza, Kurdirektorin in Sellin, ist stolz auf die Auszeichnung und ergänzte: „Qualität ist Programm in Sellin. Mit dem Infopoint der Kurverwaltung haben wir neben der bereits zertifizierten Gästeinformation in der Kurverwaltung jetzt einen zweiten Ort im Ostseebad, an dem Besucher kompetent über touristische Angebote in Sellin beraten werden können“. Der Auszeichnung mit der i-Marke liegen bundeseinheitliche Kriterein zugrunde, deren Einhaltung von einem unabhängigen Prüfer vor Ort kontrolliert wird. Zu den 15 Mindestkriterien, die eine Informationsstelle erfüllen muss, gehören beispielsweise deren gute Ausschilderung auf Zufahrtsstraßen, das Vorhandensein von Parkplätzen in der Nähe, ein barrierefreier Zugang, das Vorhandensein von Straßen- und Wegekarten sowie kostenlos zugängliche Unterkunftsinformationen. Anhand von 40 weiteren Kriterien bewertet ein DTV-Prüfer die Informations- und Beratungsqualität, die Infrastruktur und Ausstattung sowie das Angebotsspektrum der Touristinformation. Die i-Marke wird für drei Jahre verliehen. Danach müssen sich die Einrichtungen wieder um das Siegel bewerben. Das bundesweite Qualitätssiegel für Touristinformationen wird bereits seit 2006 verliehen. Weitere Informationen: (Quelle: KV Sellin)
denn längst nicht alle der 65 Gemeinden und Städte des Landes, die dem Kurortgesetz unterliegen, haben ihre Gästeinformationsstellen einem Qualitäts-Check unterziehen lassen. Im Werben um Gäste wäre dies ein wichtiger Schritt hin zu mehr Service-Qualität. Adriana Zawisza, Kurdirektorin in Sellin, ist stolz auf die Auszeichnung und ergänzte: „Qualität ist Programm in Sellin. Mit dem Infopoint der Kurverwaltung haben wir neben der bereits zertifizierten Gästeinformation in der Kurverwaltung jetzt einen zweiten Ort im Ostseebad, an dem Besucher kompetent über touristische Angebote in Sellin beraten werden können“. Der Auszeichnung mit der i-Marke liegen bundeseinheitliche Kriterein zugrunde, deren Einhaltung von einem unabhängigen Prüfer vor Ort kontrolliert wird. Zu den 15 Mindestkriterien, die eine Informationsstelle erfüllen muss, gehören beispielsweise deren gute Ausschilderung auf Zufahrtsstraßen, das Vorhandensein von Parkplätzen in der Nähe, ein barrierefreier Zugang, das Vorhandensein von Straßen- und Wegekarten sowie kostenlos zugängliche Unterkunftsinformationen. Anhand von 40 weiteren Kriterien bewertet ein DTV-Prüfer die Informations- und Beratungsqualität, die Infrastruktur und Ausstattung sowie das Angebotsspektrum der Touristinformation. Die i-Marke wird für drei Jahre verliehen. Danach müssen sich die Einrichtungen wieder um das Siegel bewerben. Das bundesweite Qualitätssiegel für Touristinformationen wird bereits seit 2006 verliehen. Weitere Informationen: (Quelle: KV Sellin)
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02. Aug 2017
| Pressemitteilungen
Schiffsparaden und Shantys: 27. Hanse Sail in Rostock
Zur 27. Auflage des maritimen Klassikers „Hanse Sail“ haben sich vom 10. bis 13. August 190 Schiffe aus zwölf Nationen angemeldet. Damit verspricht das maritime Volksfest in Rostock auch in diesem Jahr ein Millionenpublikum zu begeistern. Zahlreiche alte und neue Gäste nehmen Kurs auf die Hansestadt. So begrüßen die Veranstalter unter anderem die beiden ältesten und größten noch aktiven Windjammer: die russische 96-jährige Viermast-Bark „Sedov“ (117,5 Meter lang) sowie die ebenfalls aus Russland und fünf Jahre jüngere „Krusenstern“ (114,5 Meter lang). Zum ersten Mal findet sich die bulgarische Barkentine „Royal Helena“ an der Rostocker Kaikante ein. Eröffnet wird die Hanse Sail am 10. August ab 17.00 Uhr auf der NDR-Bühne im Stadthafen durch die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland, Methling. Mit dem Bierfassanstich der Hanseatischen Brauerei Rostock beginnt das Markttreiben auf der 3,5 Kilometer maritime Erlebnismeile in Rostock und Warnemünde. Partnerland auf internationaler Ebene ist Island, auf nationaler das Bundesland Rheinland-Pfalz.
Den maritimen Auftakt der Sail gestalten am 9. August die Haikutter mit der 9. Regatta, die vom dänischen Nysted nach Warnemünde führt. Sowohl beim Auftakt als auch auf rund 130 weiteren angemeldeten Schiffen kann mitgesegelt werden. Buchungen sind über die Tall-Ship-Buchungszentrale unter den Rufnummern 0381 381 2975/-76 oder im Internet unter möglich. Zudem laden viele Schiffe zu einem Besuch an Bord ein.
Auch an Land bietet sich Schaulustigen ein attraktives Programm aus Live-Musik, Märkten und Partys auf sowie vor acht Bühnen. Dabei gibt es Musik unterschiedlichster Genres von Shanty bis Pop zu erleben. Aus insgesamt mehr als 100 Programmpunkten können Gäste wählen. Hinzu kommen ein Dutzend Ausstellungen und Konferenzen.
Ein Höhepunkt ist das im letzten Jahr ins Leben gerufenen neue Regattaformat „Match-Race“. In diesem Jahr wettereifern die 41 Meter lange Schonerbrigg „Greif“ und die 54 Meter lange Barkentine „Royal Helena“ aus Varna um die beste Segel-Performance. Weitere Wettkämpfe und Wassersport zum Zuschauen sowie Mitmachen gibt es an allen vier Veranstaltungstagen im „Segelstadion im Stadthafen“.
Der „Sail Kompass 2017“, das Programmheft der 27. Hanse Sail Rostock, liefert auf 96 Seiten alle wichtigen Informationen rund um das größte maritime Fest des Urlaubslandes. Der Wegweiser ist gedruckt für vier Euro unter anderem im Büro Hanse Sail, im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie in den Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde erhältlich und steht für den Preis von zwei Euro unter www.hansesail.com zum Download zur Verfügung.
Spontanreisende, die für ihren Besuch der Hanse Sail oder Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste noch die passende Unterkunft suchen, werden beim Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e. V. fündig. Auf seiner Internetseite bietet der Verband eine praktische Online-Übersicht mit den wohl letzten freien Quartieren in der Region an. Die Liste mit buchbaren Ferienunterkünften wird kontinuierlich aktualisiert und ermöglicht einen direkten Kontakt zu Hoteliers und Vermietern.
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01. Aug 2017
| Neues aus den Regionen
+++ Meck-Pomm Short News August +++
Ein internationaler Kongress im Seeheilbad Heringsdorf auf der Insel Usedom widmet sich am 13. und 14. September dieses Jahres dem Thema „Gesundheitspotenzial Wald“. Auf Initiative des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern sprechen dabei Vertreter aus Europa, Asien und Australien über Gesundheitswirkungen von Wäldern sowie über die Entwicklung von Kur- und Heilwäldern in Europa. Im Rahmen des Kongresses wird darüber hinaus der erste Kur- und Heilwald Deutschlands in Heringsdorf ausgewiesen, der aus vier Therapiestationen besteht, die in Verbindung mit der Waldatmosphäre zur Linderung von Herz-Kreislauf-Problemen, Atemwegs- und psychosomatischen Erkrankungen beitragen sollen. Initiator für die Ausweisung von Kur- und Heilwäldern ist Prof. Dr. med. Dr. h. c. (mult.) Horst Klinkmann, Berater und Botschafter der Landesregierung zum Thema Gesundheitswirtschaft. Träger des durch die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern unterstützten EU-Projektes ist der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern. Unter können sich Interessierte bis zum 18. August anmelden.
Was ist ein Strandfischer, woher kommen Hühnergötter, was bedeutet der Name „Müritz“? Diese und weitere Fragen beantwortet kleinen Feriengästen das neue Heft „Meck-Pomm Urlaubsspaß“, das der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit Jako-o herausgebracht hat. Ab sofort ist es in den Auslagen vieler Hotels, Erlebnispartner, gastronomischer Einrichtungen und Touristinformationsstellen zu finden und vertreibt Kindern die Zeit in Warteschlangen oder an Regentagen. Kinder zwischen 4 und 10 Jahren finden neben Mitmach-, Ausmal- und Bastelideen viel Wissenswertes zum Familienreiseland Nr. 1 und viele Erlebnistipps, beispielsweise für Rostock und Warnemünde, die Inseln Rügen und Usedom und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Das Heft mit einem Umfang von 20 Seiten ist für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren geeignet.
Weitere Informationen:
In Wieck auf dem Darß gibt es seit Kurzem einen so genannten Postkartenpfad, anhand dessen sich Gäste entlang eines Rundwegs auf eine Zeitreise durch den Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst begeben können. Die sieben historischen Motive aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstammen der Postkartenausstellung im Nationalpark- und Gästezentrum Darßer Arche, die in Zusammenarbeit mit der Agentur Voigt & Kranz UG aus der Sammlung des Prerowers Jörg Pagel entstanden ist. Ausgangspunkt der 90-minütigen Wanderung ist das alte Schulgebäude, in dem heute die Darßer Arche beheimatet ist. Hier gibt es auch einen Flyer, der Informationen zu den einzelnen Stationen, einen Ortsplan sowie weitere Postkartenmotive enthält.
Weitere Informationen:
Pünktlich zum 800-jährigen Stadtjubiläum 2018 will die Hansestadt Rostock den Titel „QualitätsStadt“ tragen. Um dieses Ziel zu erreichen, können sich Dienstleistungsunternehmen nach den Standards der bundesweiten Initiative „ServiceQualität Deutschland“, die 2010 vom Deutschen Tourismusverband ins Leben gerufen wurde, zertifizieren lassen. Bisher wurden 26 Unternehmen in Rostock ausgezeichnet, darunter das AFZ Aus- und Fortbildungszentrum Rostock sowie die BVCD Camping-Akademie. Um den Titel „QualitätsStadt“ tragen zu können, müssen sich insgesamt 50 Firmen dem branchenübergreifenden Qualitätsmanagementsystem anschließen.
Weitere Informationen: , ,
+++ Urlaubsspaß im kleinen Heft – Mitmachbroschüre für Kinder erschienen +++
Was ist ein Strandfischer, woher kommen Hühnergötter, was bedeutet der Name „Müritz“? Diese und weitere Fragen beantwortet kleinen Feriengästen das neue Heft „Meck-Pomm Urlaubsspaß“, das der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit Jako-o herausgebracht hat. Ab sofort ist es in den Auslagen vieler Hotels, Erlebnispartner, gastronomischer Einrichtungen und Touristinformationsstellen zu finden und vertreibt Kindern die Zeit in Warteschlangen oder an Regentagen. Kinder zwischen 4 und 10 Jahren finden neben Mitmach-, Ausmal- und Bastelideen viel Wissenswertes zum Familienreiseland Nr. 1 und viele Erlebnistipps, beispielsweise für Rostock und Warnemünde, die Inseln Rügen und Usedom und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Das Heft mit einem Umfang von 20 Seiten ist für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren geeignet.
Weitere Informationen:
+++ Postkartenpfad in Wieck auf dem Darß eröffnet +++
In Wieck auf dem Darß gibt es seit Kurzem einen so genannten Postkartenpfad, anhand dessen sich Gäste entlang eines Rundwegs auf eine Zeitreise durch den Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst begeben können. Die sieben historischen Motive aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstammen der Postkartenausstellung im Nationalpark- und Gästezentrum Darßer Arche, die in Zusammenarbeit mit der Agentur Voigt & Kranz UG aus der Sammlung des Prerowers Jörg Pagel entstanden ist. Ausgangspunkt der 90-minütigen Wanderung ist das alte Schulgebäude, in dem heute die Darßer Arche beheimatet ist. Hier gibt es auch einen Flyer, der Informationen zu den einzelnen Stationen, einen Ortsplan sowie weitere Postkartenmotive enthält.
Weitere Informationen:
+++ Rostock will 2018 „QualitätsStadt“ werden +++
Pünktlich zum 800-jährigen Stadtjubiläum 2018 will die Hansestadt Rostock den Titel „QualitätsStadt“ tragen. Um dieses Ziel zu erreichen, können sich Dienstleistungsunternehmen nach den Standards der bundesweiten Initiative „ServiceQualität Deutschland“, die 2010 vom Deutschen Tourismusverband ins Leben gerufen wurde, zertifizieren lassen. Bisher wurden 26 Unternehmen in Rostock ausgezeichnet, darunter das AFZ Aus- und Fortbildungszentrum Rostock sowie die BVCD Camping-Akademie. Um den Titel „QualitätsStadt“ tragen zu können, müssen sich insgesamt 50 Firmen dem branchenübergreifenden Qualitätsmanagementsystem anschließen.
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28. Jul 2017
| Neues aus den Regionen
Kunst im Mondlicht auf Fischland-Darß-Zingst erleben
am 19. August zur18. Lange Nacht der Kunst in Ahrenshoop
Kunst im Halbstundentakt: Am 19. August wird in der Künstlerkolonie Ahrenshoop die 18. Lange Nacht der Kunst veranstaltet. Etwa 20 Galerien, Keramikwerkstätten, Kunst- und Veranstaltungshäuser – alle in farbiges Licht getaucht – öffnen dann ihre Türen und gewähren Interessierten Einblicke in ihre Ausstellungskonzepte beziehungsweise Arbeit. Anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Künstlerkolonie beginnt die Lange Nacht der Kunst in diesem Jahr bereits um 15.00 Uhr am Kunstmuseum Ahrenshoop. So können auch Familien mit Kindern einen Ausflug in die Welt der Kunst unternehmen: Stoffbeutel bedrucken, einem Theaterspiel beiwohnen oder einem Familienkonzert lauschen.
Im Halbstundentakt gibt es während der Kulturreihe ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Krimilesungen, Tanzperformances, Konzerten und Führungen. In der Galerie Alte Schule etwa wird die Ausstellung „Saalestrand und Hohes Ufer“ eröffnet, die Werke von Moritz Götze und Rüdiger Giebler präsentiert, in der Strandhalle Ahrenshoop gibt es einen Comedy-Act und in der Schifferkirche eine Konzertlesung mit dem Titel „Es war ein Traum in meiner Seele tief“. Von einem Ausstellungsort zum nächsten gelangen Gäste mit einem Shuttleservice, der für den Preis von einem Euro pro Person zwischen 19.00 und 24.00 Uhr zu nutzen ist. Ihren Abschluss findet das Event mit einem Konzert unterm Sternenhimmel. Tickets für den Preis von zehn Euro sind in der örtlichen Kurverwaltung, an den Veranstaltungsorten sowie unter erhältlich.
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28. Jul 2017
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Tag der offenen Tür in der Jugendherberge Warnemünde
Reinschnuppern und begeistern lassen: Am 30. September öffnet die Fünf-Sterne-Jugendherberge im Seebad Warnemünde, die nur ein paar Meter vom Ostseestrand entfernt liegt, Tür und Tor für Besucher. Zwischen 11.00 Uhr und 14.00 Uhr präsentiert das Team um Herbergsleiter Jörg Sonntag Angebote für Schulen, Vereine und Familien, darunter auch Umweltbildungsofferten. Daneben gibt es Mitmachangebote wie Kistenklettern sowie Köstlichkeiten wie Stockbrot und Grillwürstchen. „Wir wollen mit unseren Nachbarn über die bunte Angebotsvielfalt der Jugendherbergen ins Gespräch kommen. Ein wesentliches Potenzial unserer Nachfrage liegt vor der eigenen Haustür.“ sagte Kai-Michael Stybel, Vorstandsvorsitzender des DJH-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Erst kürzlich wurde die Jugendherberge Warnemünde umfassend renoviert. Die Investitionskosten betrugen rund 290.000 Euro. Für den Herbst sind weitere Veranstaltungen dieser Art in den Hansestädten Stralsund (7.10.) und Greifswald (28.10.) sowie in Waren (Müritz) (3.12.) in der Mecklenburgischen Seenplatte geplant.
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28. Jul 2017
| Neues aus den Regionen
„Klassik am Meer“ auf der Insel Usedom
Kirche trifft Klassik: Noch bis zum 15. September bringt ein prominentes Ensemble aus Berliner Schauspielern um Regisseur Jürgen Kern Theateraufführungen und Lesungen auf die Bühne der Koserower Kirche auf der Insel Usedom. Auf dem Spielplan stehen Shakespeares „Romeo und Julia“, Molières „Der eingebildete Kranke“ mit Peter Bause in der Hauptrolle, die vergnüglichen Enthüllungen von Luthers Ehefrau Katharina von Bora „Hering, Erbsenbrei und Gottes Wort“, Gottfried Kellers „Der Schmied seines Glückes“, gelesen von Franziska Troegner, und der Liederabend „Und der Haifisch, der hat Zähne“.
Seit 19 Jahren bereichert „Klassik am Meer“ in den Sommermonaten das kulturelle Angebot auf der Insel Usedom. Zum Ensemble, das jeden Sommer mit großem Engagement das hohe künstlerische Niveau garantiert, gehören unter anderem TV- Schauspieler wie Andreas Schmidt-Schaller, Wolfgang Winkler, Jürgen Zartmann, Franziska Troegner und Renate Blume, erfolgreiche Theaterschauspieler wie Peter Bause, Thomas Wingrich, Gottfried Richter und Ulrich Müller-Hönow. Bisher haben mehr als 70.000 Zuschauer die mehr als 500 Vorstellungen gesehen.
Karten sind in den Kurverwaltungen der Insel Usedom sowie unter der Telefonnummer 01806 700 733 und an der Abendkasse erhältlich.
Weitere Infos zum Spielplan und Ticketverkauf: unter , Unterkünfte:
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28. Jul 2017
| Neues aus den Regionen
Burmé ist neues Gourmet-Event in der Mecklenburgischen Seenplatte
Haute Cuisine auf der Burg: Mit der Veranstaltung „Burmé“ steht Genießern am 17. September ein besonderer Tag bevor. Auf der Burg Penzlin wird von 10.30 Uhr bis 20.00 Uhr ein kulinarisches Event der Extraklasse ausgerichtet. Sterneköche des Landes kochen für Gäste. Zudem gibt es eine Genussmeile, auf der sich zahlreiche regionale Produzenten präsentieren, sowie Workshops, auf denen Teilnehmer ihre Kochkünste verfeinern können. Diese tragen viel versprechende Namen wie „Nice to meat you“, bei dem es um die richtige Fleischzubereitung geht, „Die Praline als süße Versuchung“, ein Schokoladenworkshop mit Sternekoch Stefan Frank, oder „Elementarteilchen“, ein Brotbackkurs mit Bäckermeister Christoph Hatscher. Einlass zum Gourmet-Event erhalten Gäste durch ein Burgtor. Die Karten für Burmé sind für 150 Euro pro Person erhältlich und beinhalten die Teilnahme am Event, alle alkoholfreien und drei alkoholische Getränke, Kaffee, die Teilnahme an den Workshops, eine Führung durch die Burg Penzlin und die St.-Marien-Kirche sowie einen Parkplatz. Unterkünfte in der Mecklenburgischen Seenplatte vermittelt der gleichamige Tourismusverband unter .
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