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Lewitzer Fischteiche

23. Okt 2019

| Neues aus den Regionen

Im Netz: Zum Abfischen in die Lewitz

In der größten Karpfenzuchtanlage Norddeutschlands in Neuhof bei Neustadt-Glewe wird am 2. und 3. November ein großes Abfischfest veranstaltet, bei dem bis zu 7.000 Besucher erwartet werden. Diese können verfolgen, wie die Fischer der Lewitz Fisch GmbH das Wasser in den Teichen ablassen und die Karpfen mit Hilfe eines Kranes an Land heben. Die Karpfen werden im Anschluss unter anderem an Gastronomen geliefert, bis zum Verkauf in so genannte Hälterbecken gesetzt beziehungsweise direkt verkauft. Rund 300 Tonnen Fisch werden jährlich in der 750 Hektar großen Anlage in Neuhof im südlichen Mecklenburg gezüchtet. Das Abfischfest, das immer am ersten Novemberwochenende veranstaltet wird, hat inzwischen Volksfestcharakter. Unterkünfte in der Lewitz, eine unter Schutz gestellte wasserreiche Region mit Wiesen und Wäldern, vermittelt der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin unter . Weitere Informationen:

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Von Gischt umtoste Mole in Warnemünde

23. Okt 2019

| Neues aus den Regionen

Kultur trifft Genuss

Das Theater kommt zum Gast: Am 9. November können Gäste Kultur und Kulinarik in einem erleben und zwar bei einer neuen Auflage von „Kultur trifft Genuss“. Dabei handelt es sich um ein Rostocker Theatererlebnis, bei dem der Gast aus neun teilnehmenden Restaurants das wählt, in dem er seinen Abend verbringen möchte. Während das extra für die Veranstaltung kreierte Menü zusammen mit ausgewählten Getränken serviert wird, zeigen Künstler und Schauspieler der Hochschule für Musik und Theater Rostock Darbietungen verschiedener Genres. Dabei sind Schlager und bekannte Operettenmelodien genauso zu hören wie klassische Werke von Johann Strauss oder Claude Debussy. Zudem werden unter anderem Auszüge aus William Shakespeares Stück „Romeo und Julia“ dargeboten. „Kultur trifft Genuss“ ist eine Kooperation von Rostock Marketing und der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
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15. Okt 2019

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Oktober +++

Die Hotel- und Ferienanlage Haffhus in Ueckermünde am Stettiner Haff ging im bundesweiten Wettbewerb „Firmenenergie 2019“, bei dem sich Unternehmen mit nachhaltigen Energiekonzepten bewerben konnten, als einer von drei Siegern hervor. Ausschlaggebend für die Entscheidung der zehnköpfigen aus Experten und Fachjournalisten der Energiebranche bestehenden Jury war das ökologisch und ökonomisch nachhaltige Konzept der gesamten Anlage: So ermöglichen etwa Solarenergie, Wärmepumpen und Holz sowie zahlreiche Wärme- und Stromspeicher eine hundertprozentige Eigenversorgung des Hotel- und des Wellnessbetriebes. Der Wettbewerb „Firmenenergie 2019“ wurde vom ökologischen Unternehmensverband „UnternehmensGrün“ ausgeschrieben und von der Deutschen Bundestiftung Umwelt gefördert. Die drei Gewinner – das Hotel Haffhus sowie die Unternehmen „ESM Energie- und Schwingungstechnik Mitsch aus Hessen und „solarcomplex AG“ aus Baden-Württemberg – erhielten ein Preisgeld von je 15.000 Euro.
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Foto: Andreas Mühe „Gespensterwald“, 2015, mit freundlicher Genehmigung von Andreas Mühe

08. Okt 2019

| Pressemitteilungen

Zum Schlösserherbst nach Mecklenburg-Vorpommern

Mit dem Schlösserherbst feiert das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern seine herrschaftlichen Gemäuer in der Nebensaison. Vom 12. Oktober bis zum 3. November können Kulturinteressierte an insgesamt 41 Veranstaltungen in Vorpommern und in der Mecklenburgischen Seenplatte teilnehmen und in ausgewählten Häusern auch nächtigen. Schwerpunkt des herbstlichen Höhepunktes im Nordosten ist die Epoche der Romantik. Dabei steht unter anderem die Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Schaffen von Caspar David Friedrich im Fokus. Unter finden Interessierte alle teilnehmenden Häuser. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Beim Schlösserherbst heben wir die herrschaftlichen Häuser des Landes auf eine Bühne und locken Gäste zu einem besonderen Schauspiel in der goldenen Jahreszeit. Dargeboten werden dabei Vorträge, Verkostungen oder Tanz-Workshops. So können sich Urlauber und Einheimische den architektonischen Highlights auf besondere Weise nähern.“ Die Auftaktveranstaltung findet am 12. Oktober im Schloss Kummerow in der Mecklenburgischen Schweiz statt. Dabei spricht Susanne Papenfuß, Vorstandsmitglied der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft, mit dem Fotografen Andreas Mühe über den Einsatz romantischer Mittel in seinen Arbeiten. Aus diesem Anlass zeigt Schloss Kummerow acht Leihgaben des Künstlers im Gartensaal. Die Arbeiten hat Mühe aus den Werkzyklen „Neue Romantik“, „Obersalzberg“, „Angela Merkel“ und „Deutscher Wald“ ausgewählt. Blickfang ist sein großformatiges Werk „Gespensterwald“, eine Hommage an einen besonders geformten Küstenwaldabschnitt im Ostseebad Nienhagen an der Mecklenburgischen Ostseeküste. Führungen durch die fotografische Sammlung des Schlosses mit dem Schwerpunkt auf den Fotografien von Andreas Mühe finden am 19. und 26. Oktober sowie am 2. November 2019 jeweils um 11.00 Uhr statt. Ein Vortrag über den Wald in den Werken von Caspar David Friedrich und seinen Zeitgenossen, ebenfalls von Susanne Papenfuß, leitet die Eröffnungsveranstaltung ein. Weitere Höhepunkte im Rahmen des Schlösserherbstes sind ein barockes Tafelmahl mit opulenter Szenerie und einer Pferdeshow im Herrenhaus Vogelsang, eine Verkostung des Bitterlikörs „Alte Pomeranze“ bei Kerzenschein in der Wasserburg Liepen, eine Führung durch den Lenné-Park von Schloss Broock oder ein Nachmittag im Schloss Ludwigsburg, bei dem aus den Briefwechseln zwischen Friedrich August von Klinkowström und Philipp Otto Runge gelesen wird. Der Schlösserherbst ist eine Kooperation der Tourismusverbände Mecklenburg-Vorpommern und Vorpommern und dem Verein „Regionales Unternehmensnetzwerk Mecklenburgische Schweiz“. Er ist Bestandteil der vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) groß angelegten Kampagne mit dem Titel „Das Schönste am Herbst“, mit der der TMV im Berliner und Hamburger Raum auf Kurzreiseangebote und Veranstaltungen in der goldenen Jahreszeit aufmerksam machen will. So informieren Großflächen-Plakate und Infoscreens auf hochfrequentierten S-Bahnhöfen in beiden Städten, ein Booklet mit Reiseofferten, beigelegt in den Tageszeitungen „Hamburger Abendblatt“ und „Berliner Morgenpost“, die bewährte Broschüre „Kurzurlaub zum kleinen Preis“ sowie zahlreiche Online-Maßnahmen über die Vorzüge eines herbstlichen Kurzurlaubes im Nordosten. Weitere Informationen sowie der Flyer „Schlösserherbst“, in dem auch Übernachtungsarrangements präsentiert werden, sind unter zu finden.

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Radeln auf Rügen

23. Sep 2019

| Pressemitteilungen

Neues Geld für alte Wege: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Mecklenburg-Vorpommern begrüßen geplante Finanzspritze für Erhalt der Radfernwege

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Radverkehrsanalyse am 23. September 2019 in Rostock, mit der im Auftrag des Landestourismusverbandes der touristische Radverkehr im Nordosten untersucht werden soll, haben der Landestourismusverband (TMV) sowie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Mecklenburg-Vorpommern (ADFC) einen zielgerichteten Einsatz der im Haushaltsentwurf geplanten Landesmittel in Höhe von vier Millionen Euro für den Erhalt und die Reparatur der Radfernwege gefordert. Im Zusammenhang mit den Verhandlungen für den Doppelhaushalt 2020/2021 war bekannt geworden, dass die Landesregierung erstmals Mittel für die Instandhaltung beziehungsweise den Ausbau der neun Fernwege in Mecklenburg-Vorpommern vorsieht. Beide Verbände sprechen sich aufgrund der begrenzten Höhe der Mittel für einen schwerpunktmäßigen Einsatz dieser für zunächst zwei Radfernwege aus: für den Ostseeküsten-Radweg sowie den Radfernweg Berlin-Kopenhagen. Zugleich sollte nach Auffassung beider Verbände und nach Abstimmung mit den Landkreisen ein Teil des Geldes für die einheitliche Beschilderung und die Erstellung eines Katasters für alle neun Radfernwege genutzt werden. Weiterhin sprachen sich ADFC und TMV für eine jährliche Fördersumme von vier Millionen Euro aus. Bislang ist geplant, diese Summe auf die beiden Haushaltsjahre zu beziehen. Horst Krumpen, ADFC-Landesvorsitzender, sagte: „Wir begrüßen es, dass Mittel für die Instandhaltung der Wege eingeplant sind. Der Entwurf des Landes lässt einen Silberstreif am Horizont erkennen. Das ist ein erster und wichtiger Schritt. Allerdings empfehlen wir eine Priorisierung der Wege und ein daraus abgeleitetes Ausgabensystem, das eher sinnhaft ist als dass es sich an Fragen der Verteilungsgerechtigkeit orientiert.“ Tobias Woitendorf, stellvertretender Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, betonte: „Natürlich reichen vier Millionen Euro bei Weitem nicht aus, um alle neun Radfernwege zu unterhalten und an die steigenden Anforderungen der Gäste anzupassen. Es ist deshalb wichtig, dass die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden, um beim Thema Radreisen wieder Anschluss zu finden, denn andere Regionen radeln uns bereits davon.“ Woitendorf verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass jeder zweite Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Fahrrad unterwegs sei und einen erheblichen Beitrag zur Wertschöpfung leiste. „Die Investition in den Erhalt der Radwege ist deshalb auch eine in die Zukunft des Tourismusstandortes Mecklenburg-Vorpommern.“ Der Mittelbedarf sei um ein Vielfaches höher als das im Haushalt angesetzte Budget. Vor zweieinhalb Jahren hatten Tourismusverband und ADFC den Zustand auf vier wichtigen Radfernwegen in Mecklenburg-Vorpommern untersucht. Ergebnis: Ein Fünftel der Strecken ist in einem schlechten, für Nutzer nicht akzeptablen Zustand. Durch Befahrungen und Zustandserfassungen detailliert geprüft worden waren der Ostseeküsten-Radweg, der Radweg Berlin-Kopenhagen, der Mecklenburger Seen-Radweg sowie der Oder-Neiße-Radweg. Hintergrund Radverkehrsanalyse:
Um die Entwicklung des radtouristischen Angebots im Land voranzutreiben, beauftragte der Landestourismusverband im Frühjahr 2019 eine Untersuchung des touristischen Radverkehrs. Die Arbeit soll unter anderem Aussagen zu Radlern auf Rund- und Fernwegen, deren Herkunft sowie Informations- und Konsumverhalten liefern. Ziel ist es, daraus Handlungsempfehlungen für notwendige Infrastrukturmaßnahmen sowie für das touristische Marketing abzuleiten. Derzeit gibt es besonders bei der Radinfrastruktur Verbesserungspotenzial im Nordosten. Das wurde auch bei der auf der ITB Berlin veröffentlichten „ADFC-Travelbike-Radanalyse 2019“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs deutlich. Demnach kann sich Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr unter den Top 10 der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands behaupten. Auch der Ostseeküsten-Radweg verlor an Terrain und rangiert nun auf Platz neun im Ranking der beliebtesten Fernradwege Deutschlands.
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Das Cover der Broschüre „KUNST HEUTE“

20. Sep 2019

| Pressemitteilungen

„KUNST HEUTE“: Tage der zeitgenössischen Kunst in Mecklenburg-Vorpommern

Der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern, der Verband der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine sowie der Verein der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern laden vom 3. bis zum 6. Oktober zur elften Auflage der Veranstaltungsreihe „KUNST HEUTE“ ein. Dabei können Gäste an 74 Orten, darunter Ateliers, Museen und Schlösser, Zeitgenössisches bestaunen. Rund 330 Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich an der landesweiten Aktion, zu der mehr als 5.000 Besucher erwartet werden. Am 3. Oktober wird die Reihe mit der Kunstaktion „Drittvariable“ im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus in der Landeshauptstadt Schwerin eröffnet. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Für Kunst- und Kulturinteressierte ist die Reihe ‚KUNST HEUTE‘ zu einem festen Termin im Herbst geworden. Durch die Kooperation mit dem Verein der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern sind in diesem Jahr zehn einzigartige Künstlerorte hinzugekommen.“ Fünf Projekte werden im Rahmen von „KUNST HEUTE“ 2019 finanziell unterstützt, weil sie die Vernetzung von Kulturorten in besonderem Maße fördern. Dazu gehört etwa das Projekt „Kunstradius 40 km“ von Daniela Melzig, das Kunstorte im Umkreis des Ateliers „Transparente Welten“ analog und digital erlebbar macht. Im Rahmen der Aktion „Art-Guide“, die unter dem Titel „Die Kunst nach der Fotografie“ angeboten wird, können Besucher durch die Ausstellung in der Stadtkirche Sternberg wandeln und verschiedene Akteure der Region kennenlernen. Darüber hinaus verbindet das Projekt „Kunstroute Rostock“ sechs Galerien und Ateliers im Rostocker Stadtzentrum und in der Kröpeliner Torvorstadt. Weitere Informationen:

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Im September und Oktober rasten mehrere tausend Kraniche im Urlaubsland.

18. Sep 2019

| Pressemitteilungen

Kurs aufs Urlaubsland: Kranichsaison in Mecklenburg-Vorpommern

Rasten im Nordosten: Mehrere zehntausend Kraniche aus dem skandinavischen und osteuropäischen Raum zieht es im September und Oktober nach Mecklenburg-Vorpommern. Hier rasten sie, um sich für den Weiterflug in ihre Winterquartiere in Frankreich und Spanien zu stärken. „Die Region ‚Darß-Zingster Boddenkette und Rügen‘ zählt zu den bedeutendsten Kranichrastplätzen Europas. Dort haben wir am vergangenen Wochenende mehr als 11.000 Kraniche gezählt. Im gesamten Bundesland rechnen wir bis Mitte Oktober mit knapp 180.000 Kranichen in diesem Jahr“, so Dr. Günter Nowald, Leiter des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf bei Stralsund. Der Großteil der majestätischen Zugvögel wird im ersten Oktoberdrittel erwartet. Auch im Landesinneren, etwa im Müritz-Nationalpark oder am Schaalsee, können Naturliebhaber und Hobbyfotografen die Tiere beobachten und ablichten. Im Folgenden eine Auswahl der Angebote, die das Urlaubsland zur Kranichsaison bereithält: Tipps für die Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen Aussichtsplattformen an Land
Die vorpommersche Boddenregion ist mit zahlreichen Rast- und Nahrungsflächen übersäht. Gleich zwei Stationen auf dem Boddendeich südlich von Zingst sowie das Kranich-Infomobil westlich des Ostseebades bieten direkte Sicht auf die unbewohnte Insel Kirr – das Paradies für Zugvögel. Auch von der barrierefreien Aussichtsplattform Pramort aus können Gäste einen imposanten Blick auf die Inselgruppe Werder und Bock genießen. Um den hochsensiblen Lebensraum der Tiere zu schützen, ist das gesamte Gebiet östlich der Sundischen Wiese gesperrt und nur mit einer Nationalpark-Card zugänglich. Diese ist auf 80 Stück pro Tag limitiert und vor Ort für jeweils fünf Euro erhältlich. Die barrierefreie Beobachtungsstation „Kranorama“ am Günzer See hat zudem täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Da auf den ihr vorgelagerten Wiesen mit Mais gefüttert wird, tummeln sich in dem Gebiet neben den großen Zugvögeln tausende Enten und Gänse. Mit etwas Glück lassen sich dort auch Seeadler auf der Suche nach Beute erspähen. Ebenfalls empfehlenswert sind die Aussichtspunkte in Bisdorf an der südlichen Boddenküste, in Hohendorf und in Tankow auf der Rügen vorgelagerten Insel Ummanz. Kranichausfahrten auf dem Bodden
Zu Land und zu Wasser: Vielerorts haben Gäste die Möglichkeit, sich von einem Schiff zu den Rastplätzen der „Vögel des Glücks“ fahren zu lassen. So bietet etwa die Reederei Hiddensee Kranichfahrten auf dem Bodden an, die von einem Experten des Kranichzentrums in Groß Mohrdorf begleitet werden. Dienstags startet die Reise durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft von Schaprode auf Rügen, mittwochs und freitags von Zingst und samstags von Stralsund aus. An Bord der modernen Boddenkreuzer werden bei Bedarf Ferngläser ausgeliehen und interessante Fakten zum Leben der Zugvögel auf Großleinwänden und Flachbildschirmen präsentiert. Auch die Reederei Poschke bietet Kranichfahrten in Barth, Zingst und Prerow an. Das Besondere: Nostalgiker können sich für die Schaufelrad-Dampfer MS Baltic Star oder MS River Star entscheiden und so die Beobachtungstour auf dem Bodstedter und dem Barther Bodden zu einer Zeitreise ins 19. Jahrhundert werden lassen. Weitere Informationen zu den Kranichtouren vom Wasser aus sind unter und nachzulesen. Angebote im Rahmen der „21. Woche des Kranichs“
Die „21. Woche des Kranichs“ vom 22. bis zum 29. September, die vom NABU-Kranichzentrum in Groß Mohrdorf veranstaltet wird, stellt die Ankunft der so genannten Tänzer des Nordens in zahlreichen Veranstaltungen in den Mittelpunkt. So können Gäste am 24. September in der Multimediahalle im Ostseebad Zingst die musikalisch umrahmte Bildershow „Das Leben der Kraniche“ von Anne Kettner, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums, bestaunen. Im Meeresmuseum Stralsund präsentiert der Naturfotograf Hermann Dirks am 26. September unter dem Titel „Kraniche im Land des Polarlichts“ seine besten Schnappschüsse aus mehr als 50 Reisen nach Skandinavien. Am 28. September können Interessierte zudem bei der Erfassung des diesjährigen Kranichrastbestandes behilflich sein. Darüber hinaus werden bis zum 18. Oktober geführte Exkursionen zu den Schlafplätzen der Großvögel an den Werder-Inseln angeboten. Weitere Informationen zum Programm sowie Hinweise zum angemessenen Verhalten bei Kranichbeobachtungen sind auf zu finden. Wanderungen und Workshops im Müritz-Nationalpark Im Müritz-Nationalpark bietet der Rederangsee bei Waren (Müritz) beste Beobachtungsmöglichkeiten für Kraniche. Bis zum 11. Oktober werden montags, mittwochs und freitags geführte Wanderungen in den frühen Morgenstunden angeboten. Getreu dem Titel „Aufgewacht mit den Vögeln des Glücks“ können Gäste dabei sein, wenn sich mehrere hundert Großvögel von ihren Schlafplätzen erheben und in den Himmel steigen. Touren anlässlich der abendlichen Rückkehr der Tiere zu den Wiesen am Rederangsee stehen bis zum 31. Oktober ebenfalls auf dem Programm. Um eine Voranmeldung unter der Rufnummer 03991 668849 wird gebeten. Darüber hinaus können kunstinteressierte Gäste vom 10. bis zum 13. Oktober an einer Malreise entlang des Rederangsees teilnehmen, die vom Aquarellmaler Frank Koebsch geführt wird. Nach ersten Beobachtungen und Skizzen beginnt am Freitag um 13.00 Uhr das Malen vor Ort. Für die drei bis sechs Kilometer langen Wanderungen zu den geeigneten Plätzen werden festes Schuhwerk sowie Kleidung in Grün- und Brauntönen empfohlen, um die sensiblen Tiere durch grelle Farben nicht zu verschrecken. Weiterführende Informationen zu den geführten Wanderungen und zur Malreise sind unter gelistet. Kranichbeobachtungen und Schutzmaßnahmen in der Schaalseeregion Im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee im Westen Mecklenburg-Vorpommerns nächtigen von Mitte September bis Mitte Oktober mehrere hundert Kraniche. Der Beobachtungsstand in Zarrentin bietet einen direkten Blick auf die Rastplätze am östlichen Ufer des Schaalsees. Von der Beobachtungsplattform „Kranichkieker“ aus können Gäste zudem rastende „Vögel des Glücks“ auf den Feuchtwiesen beobachten, die auf Initiative der Stiftung Biosphäre Schaalsee, des Biosphärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe und des Fördervereins Biosphäre Schaalsee in den vergangenen Jahren renaturiert wurden. Wer sich aktiv am Schutz der Kraniche und an der Wiedervernässung von Feuchtgebieten und Mooren in der Region beteiligen möchte, kann zur sogenannten Kranich-Schutz-Aktie greifen. Im Rahmen der aktuellen Spendenkampagne wird dabei Geld für die Rettung des Schönwolder Moores gesammelt. Weitere Informationen zur Aktion finden Interessierte unter .

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Der Strandflügel des Usedomer Musikfestivals in der Nähe des Ostseebades Ahlbeck

13. Sep 2019

| Pressemitteilungen

Herbstliche Hochgenüsse beim 26. Usedomer Musikfestival

Zur 26. Auflage des Usedomer Musikfestivals steht anlässlich des 30. Mauerfall-Jubiläums erstmals Deutschland im Mittelpunkt. So gastieren vom 21. September bis zum 12. Oktober deutsche Ausnahmetalente und internationale Hochkaräter wie Broadway-Star Ute Lemper, Opernsänger Matthias Goerne, der RIAS Kammerchor und die Stettiner Formation „Baltic Neopolis Virtuosi“ auf der Ostseeinsel, um mehr als 14.000 erwartete Kunst- und Musikbegeisterte in rund 40 Konzerten, Lesungen und Ausstellungen zu begeistern. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Für tausende Gäste und Einheimische ist das Usedomer Musikfestival fester Bestandteil der Herbstsaison. Das zeigen nicht nur die hochkarätigen Programmpunkte, sondern auch konstant hohe Besucherzahlen.“ Höhepunkte der Veranstaltungsreihe: Am 25. September beweisen die Jazzmusiker des „Maria Baptist Trio“ – bestehend aus Maria Baptist am Klavier, Fabian Timm am Bass und Heinz Lichius am Schlagzeug – im Strandhotel Seerose in Kölpinsee ihr Können. Die gebürtige Berlinerin spielte Solokonzerte für Michael Jackson und wird als „Schlüsselfigur des modernen Jazz“ gehandelt. Sie arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern wie der Reykjavik Bigband, dem Budapest Jazz Orchestra und der NDR Bigband. Am 27. September verwandeln der legendäre RIAS Kammerchor und die „Capella de la Torre“ mit dem 119. Psalm, dem „Schwanengesang“ von Heinrich Schütz, Wolgasts St. Petrikirche in einen Musentempel. Beide Ensembles zählen zu Deutschlands bedeutendsten Formationen in den Bereichen Chormusik und Alter Musik. Der RIAS Kammerchor erhielt zahlreiche internationale Ehrungen und Auszeichnungen. Zum Abschluss des Usedomer Musikfestivals lädt die Formation „Berlin Comedian Harmonists“ – eine Anspielung auf das weltbekannte Vokalensemble „Comedian Harmonists“ aus der Weimarer Republik – in die Lokhalle des Ostseebades Ahlbeck ein. Mit Liedern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Ein Freund, ein guter Freund“ lassen die sechs Musiker das sogenannte Podium der Ostsee stimmungsvoll ausklingen. Im Rahmen des Festivals wird zudem der Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung verliehen. In dem Wettbewerb um die Auszeichnung und eine 5.000-Euro-Prämie konnte sich in diesem Jahr der Hamburger Hornist Tillmann Höfs durchsetzen. Am 8. Oktober können sich Interessierte im Haus des Gastes im Ostseebad Karlshagen von seinem Talent überzeugen. Karten und weitere Informationen erhalten Interessierte unter , an der Abendkasse, in allen Touristinformationen der Insel Usedom und unter der Rufnummer 038378 34647. Unterkünfte vermittelt die Usedom Tourismus GmbH unter .

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Das Doberaner Münster steht Gästen am 8. September offen.

06. Sep 2019

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News September +++

Unter dem Titel „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ stehen zum 26. Tag des offenen Denkmals am 8. September rund 280 Bauwerke, darunter Schlösser, Kirchen, Guts- und Herrenhäuser, in Mecklenburg-Vorpommern für Besucher offen. In den alten Gemäuern werden etwa Führungen angeboten, Filme gezeigt und Ausstellungen präsentiert, die über deren Geschichte informieren. So führt Peer Wittig, Vorsitzender des Förderkreises Nikolaikirche Anklam e. V., durch die Nikolaikirche der Hansestadt Anklam und berichtet über den Wiederaufbau des gotischen Gebäudes, den der im Jahr 1994 gegründete Verein seit 25 Jahren vorantreibt. Im Mönchguter Heimatmuseum in Göhren auf der Insel Rügen steht die Sonderausstellung „Mit Pinsel und Farbe – Bilder von der Insel Rügen“ zur Schau. Vielerorts wird es zudem Orgelmusik und Gottesdienste geben. Unter sind alle teilnehmenden Denkmäler des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern zu finden. Mit bundesweit etwa 8.000 geöffneten Objekten zählt der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz initiierte Tag zu den größten Kulturveranstaltungen Deutschlands.
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Zwei Teilnehmer der Velo Classico in klassischer Mode

06. Sep 2019

| Pressemitteilungen

Rauf aufs Rad und ab aufs Land: Velo Classico in Ludwigslust

Mit dem Retro-Rad durch die Lewitz und vorbei an Sanddorn-Plantagen: Die Diamant Velo Classico Germany in Ludwigslust und Umgebung geht am 14. und 15. September 2019 in die fünfte Runde. Dabei kommen Familien, Hobbyradfahrer und ambitionierte Sportler zusammen, um Kultur- und Naturerlebnisse miteinander zu verbinden. Etwa 500 Teilnehmer werden von Detlef Koepke, Initiator der Veranstaltungsreihe, erwartet. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Velo Classico ist das Event für Vintage- und Fahrradliebhaber in Mecklenburg-Vorpommern. Gäste und Einheimische schätzen die Kombination aus klassischer Mode, historischen Fahrrädern und malerischen Landschaften. Entschleunigung steht für viele Teilnehmer im Mittelpunkt.“ Die vier Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch Mecklenburg-Schwerin zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten, darunter Göhlen, Loosen, Malliß, Neustadt-Glewe und Parchim. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, entscheidet sich für die 30 Kilometer lange Diamant- oder die etwa 45 Kilometer lange Genießer-Runde. Auf diesen Routen sind auch Teilnehmer ohne Vintage-Kleidung und altes Rad gern gesehen. Interessierte, die sich einer sportlichen Herausforderung stellen wollen und im Besitz eines Rennrades sind, können zwischen dem Liebhaber- und dem Helden-Rundkurs wählen. Die Liebhaber-Runde führt auf 90 Kilometern durch die Region Lewitz und vorbei an Sanddorn-Plantagen. Für „Helden“ geht es auf 150 Kilometern durch die Lübtheener Heide und das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern. Entlang aller Strecken werden Radler mit regionalen Produkten versorgt – etwa mit Sanddorn-Marmelade der Ludwigsluster Sanddorn Storchennest GmbH, frischem Kuchen der Bäckerei Armster aus Picher und Frischkäsepralinen der Goldschmidt Frischkäse GmbH aus Kummer. Die Velo Classico ist eine Hommage an die alten Zeiten des Radsports. Mit ihr sollen Bilder aus frühen Tagen der Tour de France und des Giro d’Italia wachgerufen werden. Neben dem sportlichen Aspekt gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm. Die Veranstaltung lockt mit Ständen für Vintage-Mode, Live-Musik und einem Teilemarkt für Bastler und Sammler. Unter dem Titel „Geschwindigkeit“ stellt der Altonaer Bicycle-Club, der als ältester Radfahrverein der Welt gilt, im Ludwigsluster Rathaus historische Räder aus. Zudem wird am 14. September in Parchim erstmals ein großer Ernteumzug veranstaltet, um Teilnehmern die Region näherzubringen. So treffen parallel zu den Radlern zahlreiche Landmaschinen an der Raststation vor dem Rathaus ein. Bei den „Best-in-Show-Wettbewerben“ am 15. September werden darüber hinaus die originellsten Outfits und Fahrräder prämiert.
Das Programm sowie Karten gibt es unter .

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