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Robert Dahl wurde heute mit dem zehnten Tourismuspreis des Landes geehrt.

28. Nov 2019

| Pressemitteilungen

Erdbeerkönig Robert Dahl mit dem zehnten Tourismuspreis des Landes geehrt

Der Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern geht in diesem Jahr an Robert Dahl, Geschäftsführer der Karls Markt OHG aus Rövershagen. Die zum zehnten Mal vergebene, von der Deutschen Kreditbank (DKB) gestiftete und vom Künstler Thomas Jastram gestaltete Auszeichnung in Form einer Bronzefigur des Heiligen Christophorus wurde im Rahmen des 29. Tourismustages in Warnemünde überreicht. „Robert Dahl ist ein Ausnahmeunternehmer mit Weitblick, dem es gelungen ist, ein ganzes Imperium um die Erdbeere aufzubauen und Besucher immer wieder durch neue Attraktionen in seinen drei Erlebnis-Dörfern im Nordosten zu begeistern“, sagte Laudator Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. 1992 ließ sich Robert Dahl in Rövershagen bei Rostock nieder und pflanzte als gelernter Obstbauer Erdbeeren an. Damit kehrte er zurück zu seinen Wurzeln, denn ganz in der Nähe baute bereits sein Großvater Karl – daher der Name des Unternehmens – Erdbeeren an. Er startete mit einem zehn Hektar großen Erdbeerfeld und 13 Erdbeer-Verkaufshäuschen – eine Idee seiner Schwester Ulrike, die diese Häuschen im Erdbeer-Look bei einem Tennis-Turnier in Wimbledon sah und die Idee adaptierte. Das Startkapital kam von einer Aufbau-Ost-Bürgschaft der Landesregierung. Hinzu kamen ein kleiner Hofladen, in dem seine Frau Stephanie Erdbeerprodukte verkaufte, und ein Spielplatz. Inzwischen ist aus dem kleinen Bauernladen mit angrenzendem Erdbeerfeld ein ganzes Erlebnis-Dorf geworden, zwei weitere dieser Art gibt es innerhalb der Landesgrenzen auf Usedom und Rügen, außerhalb in Elstal (Brandenburg) und Warnsdorf (Schleswig-Holstein). Der Zuspruch ist enorm. Allein in Mecklenburg-Vorpommern zählt Karls rund drei Millionen Besucher in den Erlebnis-Dörfern und gilt als meistbesuchte Freizeitattraktion im Nordosten. Zudem erntet Dahl rund 7.000 Tonnen Erdbeeren im Jahr, die er entweder direkt in seinen mehr als 400 Erdbeer-Häuschen verkauft oder die sich in veredelter Form in den Erlebnis-Dörfern wiederfinden. Dort gibt es nicht nur eine Vielzahl von Erdbeer-Produkten, darunter Erdbeereis, Erdbeer-Tee, Erdbeer-Punsch, Erdbeer-Marmelade oder Erdbeer-Seife, sondern auch Attraktionen wie einen fliegenden Kuhstall, die erste fest installierte Achterbahn Mecklenburg-Vorpommers, Traktor-Bahnen, das wohl kleinste Eis-Hotel der Welt, bizarre Eiswelten, Kartoffelsack-Rutschen und riesige Rutsch-Türme. 2018 ist Dahl zudem in das Beherbergungsgeschäft eingestiegen. Auf zwei Etagen bietet die Upcycling-Herberge „Alles Paletti“ in Rövershagen 50 Zimmer, so genannte Schatzkisten, in denen auf jeweils 26 Quadratmetern bis zu fünf Personen ausreichend Platz finden. Jede Unterkunft hat eine eigene Veranda mit Blick ins Grüne oder Richtung Erlebnis-Dorf. Das Besondere: Alle Unterkünfte des außergewöhnlichen Hotels bestehen fast ausschließlich aus Materialien mit Geschichte, die aufgearbeitet und neu arrangiert vor allem Familien mit Kindern eine abwechslungsreiche Auszeit bieten. So werden alte Paletten zu Betten, Kabeltrommeln zu Couchtischen, historisch anmutende Schlitten zu Badregalen, Transportkisten zu Schubladen und alte Stoffbeutel zu Sitzbezügen. Gleichzeitig muss mit kostenlosem WLAN, einem Smart-TV, USB-Steckdosen und einem modernen Bad mit Regenschauerdusche nicht auf zeitgemäßen Komfort verzichtet werden. Für das Hotel wurde Dahl 2019 mit dem ADAC-Tourismuspreis ausgezeichnet. „Robert Dahl hat die Pforten in seinen Erlebnis-Dörfern 365 Tage geöffnet und trägt letztendlich entscheidend dazu bei, Mecklenburg-Vorpommern als Ganzjahresziel zu etablieren. Er ist gleichzeitig Touristiker, Netzwerker, Großdenker, Markenbotschafter, Kosmopolit und Visionär und am Ende bodenständiger Obstbauer geblieben“, so Waldmüller abschließend. Robert Dahl reiht sich ein in die Liste verdienstvoller Persönlichkeiten, Institutionen und Produktionen, die den Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern seit seiner Einführung vor neun Jahren erhielten:

  • 2010 Professor Gottfried Kiesow (†), Deutsche Stiftung Denkmalschutz; Aktionsgemeinschaft „Freier Himmel“

  • 2011 Professor Michael Succow, Biologe und Träger des Alternativen Nobelpreises

  • 2012 Dr. Mathias von Hülsen, ehem. Intendant Festspiele Mecklenburg-Vorpommern; Wolfgang Bordel, Intendant Vorpommersche Landesbühne

  • 2013 Jost Reinhold, Jost-Reinhold-Stiftung

  • 2014 Horst Rahe, Deutsche Seereederei

  • 2015 Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

  • 2016 Störtebeker Festspiele GmbH und Co. KG

  • 2017 Jürgen Seidel, langjähriger Vorsitzender und Präsident des Landestourismusverbandes sowie Minister für Tourismus Mecklenburg-Vorpommern

  • 2018 SOKO Wismar


Neben dem Tourismuspreis wurden beim Tourismustag auch drei Ehrennadeln des Tourismusverbandes MV vergeben: Diese erhielten Rolf Seelige-Steinhoff, Geschäftsführer der Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs-KG, Tilo Braune, langjähriger Vorsitzender des Tourismusverbandes Vorpommern, sowie Norbert Rethmann, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der Rethmann SE & Co. KG. Rolf Seelige-Steinhoff, Geschäftsführer der Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs-KG, gilt als aktiver Wegbereiter für den Tourismus auf der Insel Usedom und ist größter Arbeitgeber des Eilandes: In den 16 familiengeführten Häusern auf der Urlaubsinsel, die seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1992 entstanden sind und vom Drei-Sterne-Familienresort bis zum Fünf-Sterne-Luxushotel reichen, sind rund 460 Mitarbeiter beschäftigt. Die Unternehmensgruppe ist bekannt für ihre innovativen Nachwuchskonzepte wie „Seetel sucht Deutschlands Super-Azubis“, mit denen sie dem Fachkräftemangel im Land entgegenwirkt. Hinzu kommen Steinhoffs langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten in unterschiedlichen regional und überregional agierenden Gremien. So übernahm er im Herbst 2005 den Vorsitz im Vorstand des Fördervereins Usedomer Musikfreunde, der mit dem Usedomer Musikfestival und den Usedomer Literaturtagen jährlich kulturelle Hochkaräter in Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Mit Tilo Braune trägt ein Mann die Ehrennadel, der 17 Jahre lang die Geschicke des Tourismusverbandes Vorpommern als Vorsitzender gelenkt und in dieser Zeit viel Wertvolles auf den Weg gebracht hat: etwa die Tourismustage in Vorpommern, die sich seit 2008 der Tourismusentwicklung auf dem Vorpommerschen Festland widmen, oder die jährliche Veranstaltungsreihe „KunstOffen“ in Vorpommern, die zu Pfingsten etwa 30.000 Besucher in die geöffneten Ateliers der Region lockt. Tilo Braune hat das Thema Nachhaltigkeit in Vorpommern forciert und mit touristischen Anbietern an der Peene gleich zwei Tourismuspreise gewonnen: den „EDEN-Award“ für die Region Vorpommersche Flusslandschaft im Jahr 2010 sowie den Sonderpreis im Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestination im Bereich „Naturerlebnis und Biologische Vielfalt“ für die Peeneregion im Jahr 2017. Norbert Rethmann, der heutige Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrates der Rethmann SE & Co. KG, hat im Jahr 1994 Land in Wamckow, einem Ortsteil von Kobrow im Landkreis Ludwigslust-Parchim, erworben und wohnt seitdem in Mecklenburg-Vorpommern. Seither investiert er fortwährend in touristische Strukturen und trägt damit maßgeblich zur Entwicklung des ländlichen Raumes bei. So setzte er sich etwa für den Erhalt und Aufbau der Dorfkirche in Kobrow ein sowie für zahlreiche Sanierungs- und Restaurationsprojekte in der Stadt Sternberg. Im Amt des Bürgermeisters von Kobrow, welches er von 1999 bis 2009 bekleidete, engagierte er sich zudem stark für die Reiseregion Sternberger Seenland. Gemeinsam mit seiner Familie unterstützt er eine Vielzahl von sozialen und kulturellen Aktivitäten, die auch über Mecklenburg-Vorpommern hinaus Bedeutung haben. Im Juni 2006 eröffneten Norbert Rethmann und seine Familie in Kobrow das Mecklenburgische Kutschenmuseum, in dem Gäste und Einheimische heute auf mehr als 2.300 Quadratmetern etwa 200 Kutschenwagen, Fuhrwerke und Schlitten aus 13 Nationen bestaunen können. Mit dieser Privatsammlung stellt er die historischen Fahrzeuge einer breiten Öffentlichkeit zur Besichtigung zur Verfügung. Seit 2015 steht der Unternehmer dem Welterbe Schwerin Förderverein vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Residenzensemble der Landeshauptstadt als UNESCO-Welterbe anerkennen zu lassen.

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Im traditionsreichen Hotel Neptun wird der Tourismustag MV veranstaltet.

28. Nov 2019

| Pressemitteilungen

29. Tourismustag in Warnemünde: Branche diskutiert Notwendigkeiten und Chancen der Digitalisierung

„Digitale Daten als Währung – ist alles umsonst oder nur kostenlos?“ – so lautet der Titel des 29. Tourismustages, zu dem heute mehr als 250 Branchenvertreter im Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde erwartet werden. Im Mittelpunkt steht das Thema Digitalisierung, sprich der Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur, der Umgang mit Informationen, Daten und Datenflüssen sowie die daraus resultierenden Aufgaben, Chancen und auch Risiken für touristische Organisationen. Dazu Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Die 30 Jahre Tourismusentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern sind eine Erfolgsgeschichte. Ich danke allen Aktiven von Herzen. Aktuell stehen wir vor wichtigen Weichenstellungen. Hierzu brauchen wir eine zukunftsorientierte Aufbruchstimmung und Mut. Dabei wird es darauf ankommen, bewusst am gleichen Strang und in die gleiche Richtung zu ziehen. Wenn Emotionen, Entsachlichung und Intransparenz ein erforderliches Bündeln von Ideen und Kräften zumindest erschweren, dann wird wertvolle Zeit verloren. Das ist nicht hinnehmbar. Unsere Tourismusbranche wird durch Dritte mit wachen Augen beobachtet. Darüber müssen wir uns im Klaren sein. Unser gemeinsamer Erfolg wird vom Miteinander und konstruktiven Handeln aller Akteure abhängen. Denkverbote verbieten sich.“ Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, fügte mit Blick auf die Gesamtsituation hinzu: „30 Jahre nach dem Mauerfall steht der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern erneut vor einer Zeitenwende. Die Zeiten des scheinbar mühelosen und automatischen Wachstums in MV sind vorüber. Wir brauchen einen neuen Aufbruch. Dabei könnte, wenn wir es gut machen, unsere Zeit gerade jetzt kommen“, so Waldmüller weiter. „Die Orientierung der Menschen auf das Naturnahe, das Nachhaltige, das Nahe können wir besser bedienen als andere. Und wenn es absehbar gelingen sollte, das Flächenland mit schnellem und stabilem Netz zu versorgen sowie stärker in die digitalen Prozesse und in die Gedankenwelten junger Menschen einzusteigen, kann Mecklenburg-Vorpommern eine Verbundstrategie verfolgen – und wie kaum eine andere Region zugleich den natürlichen und den digitalen Freiraum anbieten, der bis in die Metropolen Hamburg und Berlin und darüber hinaus strahlt.“ Um den digitalen Anforderungen gerecht zu werden, haben sich die Kräfte im Deutschland-Tourismus vereint: Alle 16 Bundesländer erarbeiten gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus, die für das Auslandsmarketing zuständig ist, eine so genannte Open-Data-Strategie. Mit dieser soll ein gemeinsames Datenmanagement über alle touristischen Ebenen hinweg möglich werden, sodass beispielsweise die Daten von Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen in ganz Deutschland standardisiert erhoben und weltweit in unterschiedlichsten Kanälen ausgespielt und sichtbar werden können. Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), erläuterte in ihrem Statement: „Wichtige Wettbewerber für Deutschland als internationale Reiseziele, beispielsweise Österreich, Italien oder Frankreich, haben die Chancen von Open Data ebenfalls erkannt und bereits Graph-Lösungen entwickelt. Es geht deshalb um nicht mehr und nicht weniger, als den Tourismusstandort Deutschland auch im internationalen Wettbewerb langfristig zu sichern, die Markenpräsenz des Reiselandes Deutschland zu erhöhen und die Regionen durch eine Stärkung ihrer regionalen Präsenz zu fördern.“ „Zukunftsfähig werden wir auch in der Tourismusbranche unter anderem nur dann sein, wenn wir uns der Risiken und Chancen von mehr Digitalisierung bewusst sind. Meiner Meinung nach überwiegen hierbei die Chancen. Doch ohne die notwendige digitale Infrastruktur werden wir den Wettbewerb mit anderen Destinationen nicht gewinnen können. Entscheidend für die Branche ist, zukünftig die Digitalität stets mitzudenken. Hier geht es um die Verbindung zwischen Technik und Mensch bei gleichzeitiger Wahrung der Balance zwischen analoger und digitaler Welt. Erste Maßnahmen greifen bereits. Es ist geplant, landesweit WLAN-Hot-Spots an 234 touristischen Standorten zu installieren; die Ausschreibungsfrist endet am 29.11.2019. Ein weiterer Fortschritt ist der elektronische Meldeschein. Anders als bislang auf Papier notwendig kann der Gast künftig seine Unterschrift auf einem Pad leisten. Dies spart Ressourcen und Verwaltungsaufwand. Mecklenburg-Vorpommern gilt hier bundesweit als Vorreiter. Insgesamt brauchen wir mehr online buchbare Produkte und Dienstleistungen als bisher“, sagte Rudolph. Umsetzung der Landestourismuskonzeption auf dem Prüfstand
Des Weiteren wird auf dem Tourismustag ein Jahr nach dem Erscheinen der Landestourismuskonzeption, die die Aufgabenfelder Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Internationalisierung benennt und damit die Weichen für die zukünftige Entwicklung im Tourismus stellen soll, eine erste Bilanz gezogen. So ist im Zuge der Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie, die der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern derzeit erarbeitet, um die Qualitätsentwicklung und -verbesserung touristischer Produkte in Mecklenburg-Vorpommern voranzutreiben, ein Strategiepapier erarbeitet worden. Dieses dient als Arbeitsgrundlage, aus der sich in den nächsten Monaten Einzelmaßnahmen für touristische Akteure sowie ein Qualitätsmanagement-Modell für das gesamte Land ableiten lassen sollen. „Um es klar zu sagen, die Zeit der Beschreibungen von Problemen ist vorbei. Die Zeit der Modellregionen für die Lösungen der Probleme ist gekommen. So weit wie heute waren wir noch nie! Die Modellregionen müssen im ersten Halbjahr 2020 mit ihrer Arbeit beginnen können. Hierfür sind vertragliche Vereinbarungen der jeweils freiwillig beteiligten Gemeinden die Grundlage. Im Rahmen des Standarderprobungsgesetzes wird es beispielhaft darum gehen, die Modellregionen als jeweils einheitliches Erhebungsgebiet zu verstehen. Insbesondere sollen Lösungen modelliert werden für die gegenseitige Anerkennung der Kurabgabe, für die Entlastung sowohl von Angehörigen der Einwohner in prädikatisierten Orten als auch für die Entlastung der Einwohner der Kommunen, die für die prädikatisierten Orte Dienstleistungen erbringen (Dienstleistungskommune Tourismus), für neu zu prädikatisierende Orte (anerkannte Tourismusorte). Ebenso sollen Lösungen modelliert werden für eine gemeindeübergreifende Infrastrukturentwicklung und genauso für eine durch die Kurabgabe mitfinanzierte ortsübergreifende Mobilität (Bus und Bahn). Die in den verschiedenen Modellregionen gesammelten Erfahrungen sollen wegweisend für notwendige Gesetzesänderungen in der kommenden Legislatur sein“, hob Rudolph hervor. „Nur mit qualitativ hochwertigen Angeboten können wir in Zukunft punkten. Ich freue mich zum Beispiel über den zweiten Platz, den das ‚100Haus‘ in Wolgast beim Deutschen Tourismuspreis belegen konnte. Es können gern noch mehr solcher Angebote über die Landesgrenzen hinausstrahlen“, sagte Wolfgang Waldmüller. Zudem wird aktuell das Gesamtsystem touristischer Akteure in MV untersucht. An einer damit zusammenhängenden Befragung zur Erhebung der Strukturen auf der regionalen und der örtlichen Ebene haben sich 129 Organisationen und Institutionen, darunter alle touristischen Regional- und Fachverbände sowie alle Landkreise beteiligt. Danach stellt sich die Situation im Land wie erwartet sehr heterogen dar. Es gibt große Unterschiede in der Verfügbarkeit von Budget, Personal, Grundlagen und strategischen Ansätzen sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Bis zum Frühjahr sollen Aussagen über die künftige Strukturierung und Zuordnung von Aufgaben getroffen werden und in einem so genannten Organisationsgutachten niedergeschrieben sein. Neben der Organisation des Tourismus auf den Ebenen Land, Regionen und Orte geht es in den aktuellen Diskussionen auch um Fragen der Tourismusfinanzierung auf diesen. Dazu hat der Landestourismusverband unlängst ein Positionspapier mit 10 Punkten verabschiedet, dem inzwischen auch der Bäderverband MV gefolgt ist. Danach sollen alle vom Tourismus profitierenden Unternehmen und alle Gäste an der Tourismusfinanzierung beteiligt werden können. Zudem sollen alle touristischen Orte die Möglichkeit haben, ihre Aufwände für touristische Infrastruktur über Abgaben refinanzieren zu können. Einheimische sind von Kurabgaben zu befreien; der ÖPNV muss daran gekoppelt werden können. Verstärktes Engagement für internationalen Tourismus
Mecklenburg-Vorpommern auf internationalem Parkett: Nachdem Mecklenburg-Vorpommern in seiner Rolle als Partnerland der Internationalen Tourismusbörse Berlin 2018 internationale Bekanntheit erlangte und ein enormes Medienecho erzeugte, folgt im nächsten Jahr eine weitere Großveranstaltung im Nordosten: Vom 10. bis 12. Mai 2020 wird in Rostock und Schwerin der 46. Germany Travel Mart (GTM) ausgerichtet, der nach 2009 das zweite Mal in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet und vom Landestourismusverband gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus organisiert wird. Dazu Petra Hedorfer: „Der GTM ist die wichtigste Vertriebsveranstaltung für den deutschen Incoming-Tourismus. Ich freue mich schon heute sehr darauf, dass das Team des TMV einen professionellen Rahmen schaffen wird, mit dem sich die deutsche Tourismuswirtschaft bei den mehr als 600 Key Accounts der internationalen Reiseindustrie, darunter mehr als 100 internationale Medienvertreter, in Hochform präsentieren kann.“ Positiver Jahresabschluss / Erweiterte Statistik sorgt für überproportionales Plus
Die Branche in MV kann für das Tourismusjahr 2019 ein deutliches Plus verbuchen: Von Januar bis September 2019 wurden zwischen Ostsee und Seenplatte rund 6,8 Millionen Ankünfte (+5,8 Prozent) und 28,3 Millionen Übernachtungen (+10,1 Prozent) an das Statistische Landesamt gemeldet. Damit sind die ersten neun Monate sowohl in Bezug auf Ankünfte als auch Übernachtungen die stärksten in der Landesgeschichte. Dieses starke Wachstum ist vor allem auf die von August 2018 bis Mai 2019 durchgeführte Berichtskreisprüfung des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern zurückzuführen, in deren Rahmen rund 500 bisher nicht erfasste Betriebe mit insgesamt 45.000 Betten, vor allem Ferienhäuser und -wohnungen sowie Pensionen, in die Statistik mit aufgenommen wurden. Im gesamten Bundesgebiet betrug das Übernachtungswachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 3,4 Prozent. Wolfgang Waldmüller warnt in diesem Zusammenhang vor zu viel Euphorie: „Ohne die Sondereffekte fällt das Wachstum klein aus und liegt im Bereich von einem Prozent. Wir tun ohnehin gut daran, uns von einer steten Wachstumserwartung zu lösen.“ Der Effekt der Berichtskreiserweiterung ist in allen Reiseregionen des Urlaubslandes zu spüren und sorgt vor allem entlang der Küste für ein deutliches Plus. So liegen die relativen Übernachtungszuwächse für die Regionen Fischland-Darß-Zingst (+16 Prozent), Usedom (+15,7 Prozent), Rügen/Hiddensee (+10,8 Prozent) und Mecklenburgische Ostseeküste (+10,4 Prozent) von Januar bis September 2019 zum Teil weit über dem Landesdurchschnitt (+10,1 Prozent). Auch für die Hansestädte Stralsund (+9,8 Prozent), Rostock (+8,8 Prozent) und Wismar (+8,5 Prozent) sowie für die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg (+8,7 Prozent) haben sich die Zahlen äußerst positiv entwickelt. Das Vorpommersche Festland (+4,0 Prozent), die Mecklenburgische Seenplatte/Schweiz (+3,5 Prozent) und Westmecklenburg (+2,1 Prozent) verzeichnen ebenfalls positive Zuwächse. Von Januar bis September 2019 haben etwa 337.000 Gäste aus dem Ausland (-2,4 Prozent) rund 955.000 Übernachtungen (+3,4 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern verbracht. Diese kamen vor allem aus den Nachbarländern Polen (+43,2 Prozent), Dänemark (+3,2 Prozent), Österreich (+2,1 Prozent) und der Schweiz (+2,8 Prozent) sowie aus Schweden (1,9 Prozent). Der enorme Zuwachs polnischer Urlauber ist vermutlich überwiegend auf die Berichtskreiserweiterung zurückzuführen. Zudem traten im Vergleich zum Vorjahr rund 10,9 Prozent weniger Gäste aus den Niederlanden eine Reise ins Urlaubsland an, was insofern zu erwarten war, als dass das Jahr 2018 sehr erfolgreich für die Campingbranche verlief.

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Tobias Woitendorf, neuer Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern

28. Nov 2019

| Pressemitteilungen

Tobias Woitendorf ist neuer Geschäftsführer des Landestourismusverbandes

Im Rahmen des 29. Tourismustages Mecklenburg-Vorpommern am 28. November 2019 in Rostocks Seebad Warnemünde ist Tobias Woitendorf zum Geschäftsführer des Landestourismusverbandes berufen worden. Der 44-Jährige, der seit 2007 im Verband mit stetig gewachsenen Aufgaben tätig ist, folgt auf Bernd Fischer (65), der in den Ruhestand geht. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV): „Tobias Woitendorf arbeitet mit Leidenschaft, Mut und Weitblick für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Er hat den Wandel im Verband eingeleitet und soll die Veränderungsprozesse im Tourismus in den kommenden Jahren mit seinem Team, den Verbandsmitgliedern, der Politik und den vielen Partnern im Land und darüber hinaus koordinieren und organisieren. Der Vorstand hat großes Vertrauen in die Fähigkeiten von Tobias Woitendorf und ist froh, die Nachfolge des 25 Jahre amtierenden Geschäftsführers Bernd Fischer nahtlos geregelt zu haben.“ Woitendorf habe in seiner langjährigen Funktion als stellvertretender Geschäftsführer und Marketing- sowie Kommunikationsleiter über Jahre große Expertise und ein sehr gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut, um zukünftige Herausforderungen meistern zu können. 30 Jahre nach dem Mauerfall stehe der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern erneut vor einer Zeitenwende. Im Vergleich zur Situation nach 1989 baue sich der Veränderungsdruck zwar allmählicher, aber insgesamt ähnlich mächtig auf. Das mache die Situation besonders herausfordernd. „Die Zeiten scheinbar mühelosen und automatischen Wachstums in Mecklenburg-Vorpommern sind definitiv vorüber. Andere Destinationen wandeln sich schneller als der Nordosten, der internationale Durchbruch lässt auf sich warten, die jungen Generationen haben zuerst andere Ziele im Sinn“, erklärte Waldmüller. Digitalisierung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung und die Entwicklung ländlicher Räume seien nur einige der Themen, die die Branche beschäftigen. Tobias Woitendorf sagte: „Die Aufgaben für Landestourismusorganisationen haben sich stark verändert, sind komplexer und breiter geworden. Managementaufgaben treten neben Marketingaufgaben. Vieles muss neu gedacht und anders angefasst werden. Der Tourismus muss sich seine Rolle für die Landesentwicklung und die Lebensqualität in Mecklenburg-Vorpommern noch bewusster machen und vertreten. Tourismus in unserem Land geht von A bis Z, durchzieht jeden Bereich, lässt nichts und niemanden kalt.“ Er wolle Mecklenburg-Vorpommerns Rolle als führendes Urlaubsland neu buchstabieren, erklärte Woitendorf. „Wir wollen vorn sein bei Naturerlebnissen, bei der Wertschöpfung pro Gast, bei der Zufriedenheit von Urlaubern und Einheimischen sowie der Qualität in strategisch definierten Bereichen.“ Er freue sich auf die Aufgaben und gehe sie mit voller Kraft an, sagte Woitendorf, der die Geschäfte des Tourismusverbandes aufgrund der Erkrankung Bernd Fischers bereits ein Jahr kommissarisch geführt hat. Dessen erfolgreiche Arbeit würdigte Verbandspräsident Wolfgang Waldmüller: „Mit Bernd Fischer geht ein Mann in den Ruhestand, der sich unermüdlich, voller Herzblut und mit großem Erfolg für die touristischen Belange des Landes eingesetzt hat. Er zeichnete in den 25 Jahren seiner Arbeit für den TMV für eine Reihe von Strategien, Konzepten und Themen verantwortlich, hat Krisen bewältigt, Initiativen gestartet, die Dinge immer wieder neu gedacht und ist immer beweglich, hungrig und aktiv geblieben. Bernd Fischer hat den Tourismus in diesem Land geprägt wie kaum ein Zweiter.“ Der 65-Jährige wirkte an Meilensteinen der Landesgeschichte wie der Tausendjahrfeier oder der Begleitung des G8-Gipfels mit und fügte der Tourismusgeschichte des Landes mit dem Ausstellungsschiff in den 1990ern, dem Germany Travel Mart 2009, der Partnerland-Rolle Mecklenburg-Vorpommerns bei der Internationalen Tourismusbörse Berlin 2018 oder dem Bau des Internationalen Hauses des Tourismus in Rostock zentrale Kapitel hinzu. „Wir bedanken uns in aller Form für die geleistete Arbeit und bedauern es sehr, dass Bernd Fischer zu seinem Abschied nicht anwesend sein kann. Wir wünschen ihm alles Gute für eine baldige Genesung“, so Waldmüller abschließend. Hintergrund:
Der 44-jährige Tobias Woitendorf ist gebürtiger Mecklenburger und in Rostock aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er zunächst in Rostock und anschließend an der Humboldt-Universität Berlin sowie in Bergen/Norwegen Literatur- und Kulturwissenschaften, Politikwissenschaft und Soziologie. Nach dem Studienabschluss (Magister Artium) absolvierte er ein Redaktionsvolontariat bei der Ostsee-Zeitung in Rostock und arbeitete als Pressereferent im Sozial- und Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern, bevor er 2007 zum Landestourismusverband wechselte. Tobias Woitendorf ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Rostock. Er gehört mehreren Gremien touristischer Institutionen auf Bundes- und Ortsebene an. Im Ehrenamt wirkt er zudem als Präsident des HC Empor Rostock, dem erfolgreichsten Handballverein in Mecklenburg-Vorpommern.

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Die Herberge „100Haus“ in Wolgast belegt beim Deutschen Tourismuspreis 2019 den zweiten Platz.

22. Nov 2019

| Pressemitteilungen

Auf dem Treppchen: „100Haus“ belegt zweiten Platz beim Deutschen Tourismuspreis 2019

Die Postel Usedom GmbH ist mit der Upcycling-Herberge „100Haus“ in Wolgast mit dem zweiten Platz des Deutschen Tourismuspreises 2019 ausgezeichnet worden. Das verkündete der Deutsche Tourismusverband, der den Innovationspreis für kreative Produkte und Projekte im Deutschlandtourismus am 21. November im Rahmen des Deutschen Tourismustages, der in diesem Jahr in der Hansestadt Rostock veranstaltet wurde, bereits zum 15. Mal verlieh. Die aus 16 Tourismusexperten bestehende Jury würdigte das Gesamtkonzept der Herberge. So haben Schüler des örtlichen Runge-Gymnasiums Einrichtungsideen, Zeichnungen und Modelle beigesteuert, um das Projekt an die Bedürfnisse zukünftiger Gäste anzupassen. Zudem liegt ein großer Fokus auf den Themen regionale Identität und Nachhaltigkeit. Dazu Martin Schröter, Geschäftsführer der Postel Usedom GmbH: „Das ‚100Haus‘ und unser Postel sind Schwestern, beide errichtet von einem Wolgaster Baumeister vor über 100 Jahren. Die charismatischen Gebäude im Herzen der Stadt waren von Verfall bedroht. Leerstehende Denkmäler gemeinsam mit den künftigen Nutzern zu upcyceln ist unser Konzept. Die hohe Wertschätzung unserer zumeist jungen Gäste bescherte uns seit Eröffnung des Hauses im Jahr 2018 bereits viele begeisterte Wiederholungsgäste.“ Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Mit dem ‚100Haus‘ konnte das Unternehmen Postel Usedom bereits zum zweiten Mal beim Deutschen Tourismuspreis überzeugen – und das mit Recht. Die Herberge ist in einzigartiger Weise auf die Bedürfnisse junger Gäste abgestimmt und trifft mit ihrem nachhaltigen Konzept den Nerv der Zeit.“ Seit April 2018 ist die Herberge „100Haus“ in Wolgast – ein Backsteinbau aus der Kaiserzeit, in dem junge Mädchen zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Knigge der Zeit lernten – ein neuer Anlaufpunkt für Klassenfahrten und Jugendreisen. Die insgesamt 16 Zimmer, darunter Schlaflandschaften in Hochbetten, Raumschiffen und U-Booten, einige von ihnen barrierefrei, verfügen über ein bis acht Betten. Kreativräume, in denen gekocht, gespielt, gewerkelt oder gemalt werden kann, und attraktive Angebote sollen junge Reisende in die Hansestadt Wolgast locken. Als Gewinner des diesjährigen Deutschen Tourismuspreises konnte sich das Projekt „Coconat“, ein Anziehungspunkt für Start-ups, Medienschaffende und Kreative, aus Brandenburg behaupten. Den dritten Platz belegte die vom Unternehmen „bookingkit“ entwickelte, gleichnamige Software, die die Einbindung von Angeboten auf der Webseite einer Destination vereinfacht und mit Vertriebskanälen verknüpft. Bereits in den vergangenen Jahren gehörten touristische Aktivitäten aus Mecklenburg-Vorpommern wie das Projekt „Seetel sucht Deutschlands Super-Azubis“ der Seetel-Hotelgruppe auf Usedom, die „Waldaktie“ oder „Einsatzort Wanderweg – mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers durch MV“ zu den Nominierten beziehungsweise Platzierten bei der Tourismusauszeichnung. Das Dock Inn Hostel im Seebad Warnemünde gewann vor zwei Jahren den Deutschen Tourismuspreis. Beim Wettbewerb um den Deutschen Tourismuspreis 2015 belegte das Postel Wolgast, unmittelbar neben der Herberge „100Haus“ gelegen, den dritten Platz. Weitere Informationen: Weiteres Foto zum Herunterladen:
(Quelle: Postel GmbH)

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Rostocker Weihnachtsmarkt

18. Nov 2019

| Pressemitteilungen

Glühwein mit Meerblick: Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern

Rund 50 Weihnachtsmärkte werden von Ende November bis Weihnachten und teilweise sogar bis ins Jahr 2020 zwischen Ostseeküste und Seenplatte veranstaltet. Gäste können sich auf neue Formate wie die „Höfische Weihnacht“ im Innenhof des Schweriner Schlosses, maritime Bräuche wie die Ankunft des Weihnachtsmannes auf einem Segelboot sowie auf plattdeutsche Weihnachtsgeschichten freuen. Regionale Kunsthandwerker bieten ihre Waren an, Lichterketten flimmern zwischen alten Backsteingemäuern und in den Gassen riecht es etwa nach Sanddornpunsch und Rostocker Rauchwurst. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern rechnet mit mehr als 2,5 Millionen Besuchern aus Deutschland, Schweden, Dänemark und dem Baltikum, die sich in imposanten Schlössern, kleinen Fischerdörfern und an den Strandpromenaden der Ostseebäder auf das Weihnachtsfest einstimmen. Unter sind zahlreiche Weihnachtsmärkte gelistet, im Folgenden eine Auswahl: Rostocker Weihnachtsmarkt: Größter Markt im Nordosten
Vom 25. November bis zum 22. Dezember lädt der größte Weihnachtsmarkt des Landes nach Rostock ein. Im historischen Stadtzentrum reihen sich auf rund drei Kilometern Schlemmerbuden, Glühweinstände, eine begehbare Weihnachtspyramide, ein 36 Meter hohes Riesenrad sowie eine Weihnachtsbühne, auf der an den Wochenenden das Weihnachtsmärchen „Weihnachtliche Hexerei“ präsentiert wird, aneinander. Beim Weihnachtsrummel an der Fischerbastion stehen Fahrgeschäfte bereit. Skandinavisches Flair herrscht traditionell auf dem Universitätsplatz, wo Finnen Honig aus ihrer Heimat, wärmenden Glögg und Elchburger anbieten. Insgesamt sind rund 210 Schausteller und Markthändler aus Deutschland, Polen, Finnland, Indien und den Niederlanden auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt vertreten. Die Veranstalter rechnen mit rund 1,5 Millionen Besuchern.
Weitere Informationen: Weihnachtliches Ambiente im gotischen Gewölbekeller der Hansestadt Stralsund
Vom 27. November bis zum 22. Dezember laden zwischen dem Alten und Neuen Markt der UNESCO-Welterbestadt Stralsund adventlich geschmückte Stände mit Kunsthandwerk und regionalen Erzeugnissen zum Stöbern ein. Weitere Höhepunkte sind die Präsentationen von insgesamt 40 Künstlern und Händlern im historischen Gewölbekeller im Rathaus und eine 400 Quadratmeter große Schlittschuhbahn auf dem Alten Markt, die bis ins neue Jahr geöffnet ist.
Weitere Informationen: „Der Stern im Norden“ und die „Höfische Weihnacht“ locken in die Landeshauptstadt
Vom 25. November bis zum 30. Dezember, also länger als in vielen anderen Orten, verwandeln sich die Altstadtgässchen der Landeshauptstadt Schwerin in eine weihnachtliche Bummelmeile. Eine Eislaufbahn, ein Riesenrad und eine Glühweinpyramide laden zum Verweilen ein. Zu den Höhepunkten des Schweriner Weihnachtsmarktes zählt die Weihnachtstanne auf dem Marktplatz, die mit ihren etwa 10.000 Lichtern nicht nur das abwechslungsreiche Programm auf der Hauptbühne unmittelbar daneben erhellt.
Weitere Informationen: Neu in diesem Jahr ist die „Höfische Weihnacht“ vom 13. bis zum 22. Dezember – ein romantischer Adventsmarkt im Herzen des Schweriner Schlosses, auf dem Händler in historischen Gewändern flanieren. Umgeben von den prächtigen Schlossmauern können Besucher durch den Schlossinnenhof bummeln und bei Kunsthandwerkern Unikate bewundern.
Weitere Informationen: „wintersonnenWERKE“ im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
Auf dem historischen Mueßer Museumsgelände bei Schwerin werden am vierten Adventswochenende die reetgedeckten Scheunen und alten Bauernhäuser besonders liebevoll geschmückt und in Szene gesetzt. Denn kurz vor Weihnachten findet mit dem Markt „wintersonnenWERKE“ am 22. und 23. Dezember ein Adventsmarkt statt, der an das altertümliche Markttreiben in der Vorweihnachtszeit erinnern soll. Zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker bieten Handgemachtes an, etwa die Textilkünstlerin Christina Ritter aus Ludwigslust, die aus italienischen Stoffen individuelle Mode anfertigt. Am Feuerherd der alten Büdnerei werden Plätzchen und „Mecklenburger Punsch“ zubereitet.
Weitere Informationen: Weberglockenmarkt in Neubrandenburg
Der Weberglockenmarkt in Neubrandenburg macht vom 28. November bis zum 22. Dezember Lust auf die besinnlichen Tage. Neben Märchenvorstellungen auf der Weber-Bühne in der Altstadt wird es in der Glockenstube wechselnde Mitmachaktionen wie Weihnachtsbacken und Kerzengießen geben. Beim Weihnachtskunstmarkt am Treptower Tor präsentieren zahlreiche regionale Kunsthandwerker am 14. und 15. Dezember ihre Unikate aus Wolle, Holz, Keramik und Glasperlen. Der Name des Neubrandenburger Adventsmarktes entstammt einer Sage, in der ein Weber am Weihnachtsabend und bei Schneesturm den Weg in die Vier-Tore-Stadt fand, weil er den Klängen der Kirchglocke in St.-Marien folgte.
Weitere Informationen: Weihnachtliche Märkte in der Welterbestadt Wismar
Der Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz der UNESCO-Welterbestadt Wismar wird vom 25. November bis zum 22. Dezember veranstaltet, stilvoll eingerahmt vom hell erleuchteten Rathaus, der Wasserkunst sowie von altehrwürdigen Giebelhäusern. Eröffnet wird der Markt durch den Weihnachtsmann, der mit einem Schiff am Alten Hafen anlegt und anschließend mit einer Kutsche zum Marktplatz fährt. Bis zum Heiligabend wird Besuchern einiges geboten, unter anderem kulinarische Führungen durch die Altstadt an den Adventssamstagen, klassische Klänge in der St.-Georgen-Kirche am Nikolaustag oder ein maritimer Weihnachtsmarkt am Alten Hafen am dritten Advent. Zum Abschluss der Feierlichkeiten stellt der Wismarer Musiker Öxl beim Julfest in der St.-Georgen-Kirche am 21. Dezember sein Können unter Beweis.
Weitere Informationen: Advents- und Nussknackermarkt in Ludwigslust
In der Barockstadt Ludwigslust stimmen der Adventsmarkt auf dem Alexandrinenplatz und der Nussknackermarkt im Lindencenter vom 28. November bis zum 1. Dezember auf die Weihnachtsfeiertage ein – etwa mit Adventssingen, plattdeutschen Weihnachtsgeschichten und Musicalvorführungen. Ein Märchenwald, ein Bauern- und Kunsthandwerkermarkt und ein lebendiger Adventskalender sowie rund 40 Stände komplettieren das weihnachtliche Treiben in der Ludwigsluster Altstadt.
Weitere Informationen: Weihnachtsmarkt mit hölzerner Adventskirche in Greifswald
Über den Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz der Universitäts- und Hansestadt Greifswald können Besucher vom 28. November bis zum 21. Dezember bummeln. Einzigartig im Nordosten ist die hölzerne Adventskirche, die jährlich vor dem Rathaus aufgebaut und vom Greifswalder Kapellenverein betrieben wird. Dort werden etwa Andachten abgehalten, Plätzchen gebacken oder Quizrunden angeboten. Zudem legt der Weihnachtsmann am 1. Dezember mit einem Segelschiff im Greifswalder Museumshafen an.
Weitere Informationen: Winterliche Märkte auf den Urlaubsinseln Usedom und Rügen
Auf Mecklenburg-Vorpommerns Urlaubsinseln bietet sich Gästen zur Weihnachtszeit ein besonderes Bild: Der Konzertplatz des Kaiserbades Ahlbeck auf der Insel Usedom etwa verwandelt sich am ersten Adventswochenende in ein buntes Weihnachtsdorf. In der Konzertmuschel präsentieren Kinder Anekdoten sowie stimmungsvolle Lieder. Wer es etwas ruhiger mag, kann es sich mit einer Tasse Glühwein auf der Seebrücke gemütlich machen.
Den Weihnachtsmarkt auf dem Wolgaster Rathausplatz können Besucher vom 13. bis zum 15. Dezember bestaunen. Händler bieten in der Peenestadt ihre dekorativen Waren und köstlichen Spezialitäten an.
Vom 28. Dezember bis zum 1. Januar 2020 ist in Heringsdorf zudem die „Zauberhafte Winterwelt am Meer“ geöffnet, die mit Kunsthandwerkern, Live-Musik und Lasershows an die Strandpromenade des Kaiserbades lockt.
Weitere Informationen: Gleich mehrere Märkte locken auf Deutschlands größte Insel Rügen, etwa der Sassnitzer Weihnachtsmarkt vom 29. November bis zum 1. Dezember, der in den gemütlichen Gässchen der Hafenstadt veranstaltet wird.
Am ersten Adventswochenende sind Gäste zudem zum Mönchguter Weihnachtsmarkt ins Ostseebad Göhren eingeladen.
Der traditionelle Weihnachtsmarkt „Engel, Licht und Meer“ sorgt vom 12. bis zum 15. Dezember für weihnachtliches Flair im erleuchteten Kurpark des Ostseebades Binz. Dort werden Gäste vor der Kulisse der Binzer Bäderarchitektur mit mittelalterlicher Dudelsackmusik, verschiedenen Konzerten und einem Marionettentheater auf die Festtage eingestimmt.
Weitere Informationen: Adventsmärkte in der Mecklenburgischen Seenplatte
Der Göhren-Lebbiner Weihnachts- und Wintermarkt in der Ferienanlage „Hotels & Sportresort Fleesensee“ wird an allen vier Adventswochenenden und darüber hinaus am letzten Wochenende im Jahr 2019 veranstaltet. Während Kinder den Weihnachtsmann persönlich kennenlernen können, finden Eltern mit etwas Glück die passenden Weihnachtsgeschenke bei einem der zahlreichen Händler aus dem Umland, die dort unter anderem Handwerkliches anbieten.
Auf der Mirower Schlossinsel wird am 7. Dezember ein Weihnachtsfest mit Bastel- und Mitmachaktionen im Drei-Königinnen-Palais sowie einem Puppentheater im Schloss gefeiert. Dazu werden regionale Köstlichkeiten wie Cider von der „Müller-Deku Cider Manufaktur“ aus Diemitz serviert.
Bei der Neustrelitzer Tiergartenweihnacht am 7. und 8. Dezember können sich Gäste zwischen Waschbären und Wildkatzen auf eine sogenannte Speed-Tubing-Bahn, eine mobile Rodelbahn, freuen. Dabei geht es auf Reifen eine 30 Meter lange und fünf Meter hohe Kunststoffpiste hinunter.
Weitere Informationen: , Weihnachtsmärkte in der Region Fischland-Darß-Zingst
Zahlreiche Adventsmärkte locken bis zum Ende des Jahres in die Region Fischland-Darß-Zingst. In den historischen Räumen des Schlosses Semlow bei Marlow wird etwa am 30. November der 7. Schlossweihnachtsmarkt veranstaltet. Am 7. und 8. Dezember haben Gäste und Einheimische die Qual der Wahl: Im Ostseebad Wustrow, in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, im Ostseebad Zingst sowie in Wieck auf dem Darß werden am zweiten Advent Glühwein ausgeschenkt, Bratwürste gereicht und Lieder gesungen. In Barth weihnachtet es vom 20. bis zum 22. Dezember auf dem historischen Marktplatz. Weitere Termine für winterliche Märkte in der Region finden Interessierte unter .
Weitere Informationen: Kaltblüter und Heißgetränke: Der Weihnachtsmarkt auf dem Landgestüt Redefin
Auf dem Landgestüt Redefin findet am zweiten Adventswochenende traditionell der Gestütsweihnachtsmarkt statt, bei dem sich die Reithalle in ein bunt geschmücktes Weihnachtswunderland verwandelt. Auf dem Programm stehen unter anderem Voltigiervorführungen und Ponykutschfahrten. In der Abenddämmerung wird ein Lichter- und Laternenumzug über das große Gelände angeboten.
Weitere Informationen:

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Foto: Logo Baltic Sea Tourism Forum

13. Nov 2019

| Pressemitteilungen

12. Auflage des Baltic Sea Tourism Forums in Brüssel

Unter dem Titel „Share, Inspire, Create“ wird am 13. November das 12. Baltic Sea Tourism Forum in Brüssel veranstaltet, zu dem etwa 80 Tourismusakteure aus Ostseeanrainern und Vertreter der Europäischen Kommission erwartet werden. Im Mittelpunkt der jährlich stattfindenden Konferenz, die zur Stabilisierung der Zusammenarbeit im Ostseeraum dienen soll, stehen in diesem Jahr die Themen nachhaltige Tourismusentwicklung und Tourismusförderung im Hinblick auf den „Mehrjährigen Finanzrahmen“ (MFR) der Europäischen Union sowie Erfolgsbeispiele grenzübergreifender Projekte. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, welcher auch das Baltic Sea Tourism Center (BSTC) betreut: „Seit 2008 bringt das Baltic Sea Tourism Forum Tourismusakteure zahlreicher europäischer Nationen zusammen, die sich gegenseitig inspirieren und gemeinsame Strategien erarbeiten. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass der Veranstaltungsort erstmals außerhalb des Ostseeraumes liegt. Somit können EU-Perspektiven nahtlos in den Austausch mit Herausforderungen der Ostseeregionen gebracht werden.“ Unter dem Stichwort „Share achievements“ (Erfolge teilen) werden auf dem Forum Erfolgsbeispiele für interregionale Projektinitiativen vorgestellt. Zudem präsentieren Prof. Dr. Björn Jacobsen und Studenten der Fachhochschule Stralsund im Rahmen des Programmpunktes „Inspire partners“ (Partner inspirieren) aktuelle Marktdaten und den ersten Trendreport für die Ostsee, die vom BSTC für die Ostseeregion erhoben wurden und als Grundlage für strategische Entscheidungen auf politischer Ebene dienen sollen. „Create perspectives“ (Perspektiven schaffen) soll letztendlich den „Mehrjährigen Finanzrahmen“ der Europäischen Union in den Fokus setzen, der für die Jahre 2021 bis 2027 festgesetzt wurde und die Weichen für die Zukunft grenzübergreifender Zusammenarbeit im Ostseeraum stellt. Das komplette Programm des 12. Baltic Sea Tourism Forums finden Interessierte unter . Die Ostseeregion verzeichnet jährlich rund 86 Millionen Gästeankünfte, zuletzt mit jährlichen Steigerungen von 14,2 Prozent seit 2014. Der Anteil internationaler Touristen in der Ostseeregion lag im Jahr 2017 bei rund 25 Prozent. Weltweit betrachtet sollen die touristischen Ankünfte nach Angaben der UNWTO bis 2030 von derzeit 1,32 Milliarden (2017) auf 1,8 Milliarden pro Jahr steigen, in Europa von 671 Millionen (2017) auf 744 Millionen. Gastgeber des Forums sind das Baltic Sea Tourism Center und der beim Wirtschaftsministerium des Landes angesiedelte Politikbereich Tourismus der EU-Ostseestrategie mit Beteiligung der Europäischen Kommission. Das nächste Treffen findet im litauischen Palanga statt.
Weitere Informationen: Weiteres Foto zum Herunterladen:
(Quelle: BSTF)

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Einer der 1.000-jährigen Bäume im nationalen Naturmonument Ivenacker Eichen

11. Nov 2019

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News November +++

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) – die Vertretung aller Forstleute in Deutschland – wird die Auszeichnung „Waldgebiet des Jahres“ im Jahr 2020 an das erste deutsche nationale Naturmonument Ivenacker Eichen in der Mecklenburgischen Seenplatte vergeben. Den Mitarbeitern des zuständigen Forstamtes Stavenhagen gelinge es in besonderer Weise, moderne naturnahe Forstwirtschaft mit der mittelalterlichen Bewirtschaftungsform des Hutewaldes, bei der der Wald als Weide für Damwild und Nutztiere fungiert, in Einklang zu bringen, hieß es in der Begründung des Bundesvorstandes des BDF. Die 1.000-jährigen Eichen im 164 Hektar großen Waldgebiet westlich der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zählen zu den ältesten Bäumen Deutschlands. Die feierliche Übergabe des Prädikates, das seit 2012 vergeben wird, findet am 7. Mai 2020 in Ivenack statt. Im Jahr 2016 wurde der Usedomer Küstenwald als erstes „Waldgebiet des Jahres“ in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.
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Wintercamping in Zierow

08. Nov 2019

| Neues aus den Regionen

Zum Wintercamping nach Mecklenburg-Vorpommern

Unter gibt der Landesverband der Campingwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern Tipps zum Wintercamping. Allein 26 der 87 im Landesverband organisierten Plätze an Ostsee und Seen haben auch im Winter geöffnet und bieten Gästen attraktive Angebote, angefangen bei Massagen in hauseigenen Wellness-Oasen über Animationsprogramme und Indoor-Spielplätze bis hin zu beheizten Mietunterkünften. Hier finden Interessierte auch den passenden Campingplatz, um Silvester zu feiern. Der Campingpark Ostseebad Rerik sowie die Plätze Pommernland und Ecktannen locken mit Neujahrscamping-Angeboten. Wer seinen Silvesterabend etwa auf dem Campingplatz in Rerik am Salzhaff verbringt, kann an einer Silvesterparty teilnehmen und um Mitternacht das Feuerwerk an der Seebrücke bestaunen. Der mehrfach ausgezeichnete Campingpark Kühlungsborn an der Mecklenburgischen Ostseeküste lockt Urlauber zum „Wohlfühl-Camping“. Dabei zahlen Gäste für die Nutzung der Sauna und des Fitnessraumes nur den halben Preis.
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Weihnachtsmarkt Wismar

08. Nov 2019

| Neues aus den Regionen

Lebkuchenherz und Labskaus in Wismar

Unter dem Titel „Kulinarische Stadtführungen“ bietet die Wismarer Tourist-Information geführte Touren in der Vorweihnachtszeit an. An den Adventssamstagen im Dezember geht es dabei auf einen winterlichen Spaziergang durch die UNESCO-Welterbestadt. Während des Bummels können Teilnehmer weihnachtliches Teegebäck von der Konditorei Senf, ein Stückchen Weihnachtsstollen aus der Löwenapotheke oder Labskaus im Traditionsrestaurant „To´n Zägenkrog“ probieren. Ein Glühwein oder ein alkoholfreies Heißgetränk im Reuterhaus runden die Adventsführungen ab. Los geht es jeweils um 11.00 Uhr in der Tourist-Information. Die kulinarische Führung, zu der es zu Beginn ein Lebkuchenherz für jeden Teilnehmer gibt, kostet 29 Euro pro Person. Unter der Rufnummer 03841 19433 können sich Interessierte einen Platz reservieren.
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Die Thalasso-Kurwege sind jetzt auch digital erlebbar.

08. Nov 2019

| Neues aus den Regionen

Rostocker Thalasso-Kurwege jetzt per Audio-Guide erlebbar

Die vier im Frühjahr 2019 eingeweihten Thalasso-Kurwege in den Seebädern Warnemünde und Diedrichshagen sind jetzt auch per Audio-Guide erlebbar. Interessierte können sich die kostenfreie izi.Travel-App auf ihr Smartphone laden und erhalten Informationen zu den einzelnen Wegen sowie zur gesundheitsfördernden Wirkung des Meerwassers. Darüber hinaus werden Gäste zu Atmungs-, Achtsamkeits- und Dehnungsübungen eingeladen. Die Audioaufnahmen für die App entstanden in der Hochschule Stralsund in Kooperation mit dem „Mittelstand 4.0 –Kompetenzzentrum“ in Rostock. Die Thalasso-Kurwege haben unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsstufen und führen auf Sand- und Waldböden durch Warnemünde und Diedrichshagen. Die Ausweisung der Wege erfolgte mit Bezug auf ein Gutachten von Prof. Angela Schuh, die an der Ludwig-Maximilians-Universität in München das Fachgebiet Medizinische Klimatologie leitet. Sechs weitere Rundkurse in der Rostocker Heide zwischen dem Ortsteil Hohe Düne und dem Seebad Markgrafenheide sind geplant und sollen ebenfalls digitalisiert werden. Nach Angaben der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde ist das Seebad Warnemünde auf dem Weg, erstes Thalasso-Seebad Deutschlands zu werden.
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