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01. Aug 2024
| Nr. 38
| Pressemitteilungen
Polen ist Gastland des Usedomer Musikfestivals
Mit dem direkten Nachbarn Polen als Gastland startet am 22. September das diesjährige Usedomer Musikfestival. „Wir haben in diesem Jahr zwei wirkliche Weltstars im Programm“, berichtete der Dramaturg Jan Brachmann. Im Eröffnungskonzert könne das Festival gleich zu Beginn mit dem Star-Countertenor Jakub Józef Orliński aufwarten. „Er hat eine der schönsten Stimmen unserer Zeit und ist von New York bis Tokio unglaublich gefragt.“ Zudem sei er auch noch Breakdancer, was seine künstlerische Vielfalt herausstelle. Im Konzert werde er zusammen mit dem Barockensemble Il Pomo d’Oro Musik des 17. Jahrhunderts spielen.
Die Verantwortlichen des Festivals seien zudem sehr froh, den renommierten Pianisten Rafał Blechacz im Programm zu haben, sagte Brachmann. Er habe den Chopin-Wettbewerb in Warschau gewonnen. Blechacz trete gleich zwei Mal auf: Zum einen werde es einen Solo-Klavierabend mit ihm geben und in Peenemünde stehe er zusammen mit dem NDR-Elbphilharmonie-Orchester auf dem Programm. Gespielt werde das E-Moll-Klavierkonzert von Frederic Chopin.
Ein weiteres Augenmerk liege auf dem reichen musikalischen Erbe der Region Schlesien. So spiele die Schlesische Philharmonie Kattowitz gemeinsam mit dem Jazz-Ensemble „Paweł Tomaszewski Trio“ Musik des berühmten Geigers Henryk Wieniawski. „Er war einer der großen Geigenvirtuosen des 19. Jahrhunderts in der Nachfolge Niccolò Paganinis“, sagte Brachmann. Wieniawski sei für die Kunst des Geigenspiels ein wichtiger Mann gewesen.
Im Rahmen des Festivals werde der Usedomer Musikpreis an die junge polnische Pianistin Joanna Aleksandra Sielicka vergeben. Mit dem Preis werden Musikerinnen und Musiker mit besonderer Kreativität und Engagement sowie herausragenden musikalischen Leistungen ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
„Das Festival beschränkt sich auf die Musik des Ostseeraums“, sagte Brachmann. Mit dem Schwerpunkt Polen werde einer Tradition gefolgt, die bereits seit der Premiere im Jahr 1999 besteht. In jedem Jahr sei das dreiwöchige Festival einem Ostseeanrainer exklusiv gewidmet. „Wichtig ist: Die großen Länder bekommen die gleiche Aufmerksamkeit wie die kleinen.“ Mit Polen, das in der Geschichte des Festivals bereits zum dritten Mal als Gastland fungiert, würden die reichen kulturellen Verbindungen zwischen den beiden Nachbarländern gefeiert.
Die insgesamt 20 Konzerte gehen vom 22. September bis 12. Oktober an verschiedenen Orten auf der Insel Usedom über die Bühne. Gespielt werde in uralten Kirchen, Schlössern und Villen, in Galerien sowie kaiserzeitlichen Hotels. Von besonderem Interesse seien Mecklenburg-Vorpommerns größtes Industriedenkmal, das Historische Kraftwerk in Peenemünde und die prachtvollen Bauten der Kaiserbäder.
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01. Aug 2024
| Nr. 38
| Pressemitteilungen
Sea Ranger werden als „Meeresförster“ auch für Touristen da sein
Seit August dieses Jahres sind an den Küsten Mecklenburg-Vorpommerns die ersten zehn Sea Ranger tätig. „Wir wollen sie als ‚Meeresförster‘ etablieren“, sagte der Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft Wismarbucht, Oliver Greve. Die Fischer werden zwar noch ihrem eigentlichen Beruf der Fischerei nachgehen, doch daneben sollen sie auch für die Forschung arbeiten. Noch immer sei das Wissen um die Ostsee und die Meeresqualität erschreckend gering. Darüber hinaus werden die Sea Ranger Einwohnern und den Gästen des Landes mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die zehn Sea-Ranger hatten im Juli ihre Prüfung abgelegt, das ganze Sea-Ranger-System sei gerade im Aufbau.
Hintergrund für die Entstehung der zukunftsweisenden Idee seien die stetig zurückgehenden Fischbestände gewesen. Die sorgten dafür, dass die Fangquoten immer weiter gekürzt werden und sich dementsprechend kaum mehr Nachwuchs für den Beruf des Fischers findet, bedauerte Greve. So sei das Berufsbild des Fachwirts für Fischerei und Meeresumwelt entworfen worden. In der halbjährigen Sea-Ranger-Ausbildung gehe es dann um Themen wie Umwelt, Technologie, aber auch um Kommunikation.
„Hier kommt der Tourismus ins Spiel“, betonte Greve. Denn es gebe Bestrebungen, die kleinteilige Ostseefischerei als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe erklären zu lassen. Dafür sei ein großes öffentliches Bewusstsein wichtig, dass es der Ostsee wieder gutgehen muss. „Die Menschen möchten ja an einem gesunden Meer Urlaub machen und das Fischbrötchen sollte auch mit Ostseefisch belegt sein.“ Die Sea Ranger würden künftig mit den Gästen des Landes aufs Meer hinausfahren. „Die werden ihnen Dinge über die Ostsee erzählen, die sie noch nicht kennen“, ist Greve überzeugt. Die Boote werden gerade entsprechend ausgerüstet. Die Sea Ranger werden dann auch an Land Präsenz zeigen und dort etwa bei Veranstaltungen mit den Gästen reden.
Die gesamte Küstenlänge beträgt bei Einbeziehung der Inseln und Boddengewässer rund 2.000 Kilometer. „Wenn man dann die Drei-Seemeilen-Zone dazu nimmt, dann ist das mehr als doppelt so viel wie die Waldfläche von Mecklenburg-Vorpommern“, erklärte Greve. Um den Wald kümmerten sich Hunderte Förster, um das Meer so gut wie niemand.
Historisch gesehen sei die Geschichte der Ostseefischerei eine Geschichte der kleinen Familienbetriebe mit passiven Fangmethoden wie Stellnetz, Reuse oder Angelleine. „Die DDR wollte dies zwar ändern und hat mit Rostock und Sassnitz auf Rügen große Standorte für die Fischerei und Fischverarbeitung entwickelt“, berichtete Greve. Doch die Entwicklung nach der Wende sei wieder rückläufig. Da passe die Einrichtung der Sea Ranger gut in das Zukunftsbild der Branche. Er betonte, dass es gut wäre, wenn die Idee im ganzen Ostseeraum Verbreitung finden würde.
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01. Aug 2024
| Nr. 38
| Pressemitteilungen
Discgolf: Neue Attraktion bei GOLF Fleesensee
Auf der Anlage von GOLF Fleesensee können Interessierte seit Kurzem Discgolf als Alternativsportart betreiben. „Mit dem neuen Neun-Loch-Discgolf-Parcours haben wir unsere Produktpalette um ein weiteres Highlight erweitert“, sagte Philipp Pietz, Marketing Manager von GOLF Fleesensee. Das Spielprinzip ähnele dem klassischen Golf. Allerdings wird mit einer Frisbeescheibe gespielt, die in einen Korb geworfen werden muss. Der gesamte Parcours habe eine Länge von knapp zwei Kilometern und die Teilnehmenden könnten sich auf etwa 1,5 Stunden Spielspaß freuen. „Der große Vorteil beim Discgolf ist, dass wenn mal ein Wurf danebengeht, die Scheibe viel leichter zu finden ist als der fehlgeschlagene Golfball.“
Discgolf sei auch gar nicht so einfach, wie sich viele Menschen das vorstellen. Es gehöre viel Können und Gefühl für die aktuellen Gegebenheiten dazu, die Scheibe so zu werfen, wie man sich das vorher ausgerechnet hat. Und für Discgolf gelte die gleiche Regel wie fürs Golfen selbst: „Wer sagt ‚Ich kann es‘ wird am nächsten Tag von der Realität eingeholt“, sagte Pietz.
GOLF Fleesensee verfolge mit dem Angebot verschiedene Ziele. So könnten Familienmitglieder discgolfen, so lange beispielsweise ein Familienmitglied auf dem Golfplatz spielt. „Wir denken auch, dass wir so Besucher auf die Anlage holen können, die dann auf diesem Weg den Kontakt zum Golfsport erhalten“, sagte Pietz. Denn die Bahnen vom Golf und Discgolf stehen miteinander in Kontakt. Die Discgolfer würden die Golfspieler um sich herum sehen. Allerdings brauche niemand Angst davor zu haben, mit dem jeweils anderen ins Gehege zu kommen. „Es gibt unterschiedliche Startzeiten, wir starten im Zehn-Minuten-Rhythmus.“
„Unsere Golfanlage ist für jedermann zugänglich, wir haben keine Dresscodes“, betonte der Marketing Manager. „Die Discgolf-Spieler kommen dann vielleicht zum Schnuppergolf, das jeden Samstag um 12:00 Uhr kostenfrei angeboten wird, um die Sportart Golf auch mal auszuprobieren.“
Mit fünf Golfplätzen und insgesamt 73 Löchern ist GOLF Fleesensee im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte eine der größten Golfanlagen Nordeuropas. Neben Golf und nunmehr Discgolf können Gäste hier auch Tennis, Fußballgolf, Squash oder Teqball spielen. Ein Indoor-Simulator und die moderne Golfschule garantierten optimale Trainingsbedingungen.
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01. Aug 2024
| Nr. 38
| Pressemitteilungen
Zwei große Zeesboot-Regatten im September
Zur Sicherung der Existenz und zum Weiterbestehen der Tradition der Zeesboote, die das Bild der Boddenlandschaften in Mecklenburg-Vorpommern prägen, tragen mehrere Regatten bei. Im September gibt es gleich zwei Gelegenheiten, die hölzernen Segler zu bestaunen: Am 7. September geht die 60. Bodstedter Zeesbootregatta über die Bühne, am 21. September folgt dann die 31. Althäger Fischerregatta, wie der Hafenmeister von Althagen, Andreas Schönthier, berichtete. In den vergangenen Jahren hätten stets 40 bis 45 Boote teilgenommen. „Gerade in diesem Jahr wäre es schön, wenn wir zur 60. Regatta in Bodstedt auch 60 Boote zusammenbekommen.“
Die prägnanten Boote verdanken ihren Namen der Zeese, einem seitlich gezogenen Schleppnetz. Sie waren laut Schönthier früher Arbeitsfahrzeuge, die nicht auf dem Reisbrett konstruiert wurden. „Sie wurden immer nach den Erfahrungen der Fischer und für die Reviere, auf denen sie fahren sollten, gebaut.“ Er geht davon aus, dass es entlang der Boddengewässer von Dierhagen bis nach Usedom noch rund 85 der auffälligen Boote gibt. Vier von ihnen würden sogar noch eine Fischereinummer tragen und könnten theoretisch jederzeit auf Fischfang gehen.
Das Interesse an den Booten sei ungebrochen, wie die Buchungszahlen über das Jahr hinweg zeigten. Alle Boote sind laut Schönthier in einem Topzustand. Die Zeesboote waren 2018 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. „Der Erhalt der ehemaligen Fischerei-Boote ist eng mit dem handwerklichen Geschick des Holzbootsbaus, der Segelmacherei und des seemännischen Umgangs mit Segelfahrzeugen verbunden“, hieß es damals zur Begründung. „Die Boote werden gehegt und gepflegt und meist als Familienschiffe benutzt“, berichtete der Hafenmeister. Zur Sicherung der Existenz der Boote und zum Weiterbestehen der Tradition würden die Regatten und das Segeln mit Familien, Freunden und Gästen beitragen.
Wie Schönthier berichtete, waren die Zeesboote als Fischereifahrzeuge für die Bodden- und Hafffischerei entwickelt worden. Im Gegensatz zu den heute gebauten Booten seien sie mit einem Gewicht von rund zehn Tonnen sehr schwer. Mit ihrem geringen Tiefgang nutzten Fischer die wendigen Holzboote in Küstennähe. „Erste Boote gab es schon vor rund 700 Jahren.“ In der Zeit zwischen 1880 und 1930 habe es die meisten gegeben. Die charakteristisch rötlich-braune Segelfarbe entstehe durch das Imprägnieren des Stoffes, der aus Leinen oder Baumwolle besteht. „Jeder Fischer hat sein eigenes Rezept“, sagte Schönthier. Konserviert wurde mit Fett und verschiedenen Farbstoffen wie Ochsenblut, Alaun (Kalium-Aluminium-Salz) oder auch Gerbsäure. „Das wird in die Segel eingewalkt. Das Fett schützt vor Regen und Spritzwasser, die Farbe macht sie gegen die UV-Strahlung resistent.“
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01. Aug 2024
| Nr. 38
| Pressemitteilungen
Den Vierwald bei Boizenburg/Elbe mit den Sinnen erleben
Mit der Eröffnung des Vierwald-Erlebnispfades im Juli dieses Jahres bei Boizenburg in der Region Mecklenburg-Schwerin kann das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen Besuchern eine besondere Attraktion anbieten. „Der Naturraum Wald lässt sich auf dem rund vier Kilometer langen Rundweg mit allen Sinnen erleben“, sagte der Leiter des Dezernats für das Gebietsmanagement im Biosphärenreservat, Martin Kubiak. Wegen seiner Lage im Bereich der Pflege- und Kernzone des Biosphärenreservats sei der Weg weitgehend ohne spürbare Eingriffe umgesetzt worden. Der Weg passt laut Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin in das neue Konzept „Draußenglück“, das jenen Orten gewidmet ist, in denen die Zeit für einen Moment stillstehen kann.
Wie Kubiak weiter sagte, bilden drei sogenannte Erlebnisverstecke den Kern des Erlebnispfades. „Dies sind Bereiche, in denen der Wanderweg auf kleinen Pfaden verlassen werden kann, die ein kurzes Stück in den Wald hineinführen.“ Am Ende dieser kleinen Pfade seien Verweilplätze eingerichtet. Dort würden die Sinne Sehen, Hören und Riechen direkt angesprochen, berichtete Kubiak. „Ziel ist es, dass sich die Besucher Zeit nehmen und auf den Wald einlassen.“
Es sei ganz bewusst darauf verzichtet worden, Informationstafeln mit vielerlei Fakten zum Wald aufzustellen. Auch digitale Hilfsmittel oder andere spektakuläre Attraktionen gebe es nicht. „Es geht um Achtsamkeit und darum, sensibel auf die direkten Umwelteinflüsse des Waldes zu reagieren.“ Denn es sollte ein Erlebnis- und kein Lehrpfad sein. Weitere Verweilplätze beispielsweise mit Kletterangeboten für Kinder seien im Bereich des Köpelbergs eingerichtet worden. Alle künstlerisch gestalteten Wegweiser und Rastgelegenheiten seien besonders robuste Unikate, die aus langlebigen Eichen- oder Robinienhölzern gestaltet sind.
Ein Teil des Rundweges liegt direkt am Hochufer der Elbe. Darüber hinaus verläuft der Weg mitunter auf dem alten Militärweg mit Betonlochplatten entlang der früheren Grenzsicherungsanlagen. „Aufgrund der teilweise schnurgeraden Wegeführung auf dem ehemaligen Militärweg bekam man die Natur und den Wald um sich herum gar nicht so richtig mit. Durch die Verstecke am Ende der Pfade ist es nun gelungen, dass der Spaziergang eine ganz andere Qualität bekommt“, erläuterte Kubiak. Dies zeigten auch die durchweg positiven Reaktionen der Menschen, die sich bereits auf das Erlebnis eingelassen haben.
Allerdings setzten die natürlichen Gegebenheiten der Landschaft mit den vielen Höhen und Tiefen auch Grenzen. So sei der Weg wegen der eiszeitlich bedingten tiefen Kerbtäler im südlichen Abschnitt des Erlebnispfades beispielsweise für Menschen mit Bewegungseinschränkungen nicht geeignet, sagte Kubiak.
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01. Aug 2024
| Nr. 37
| Pressemitteilungen
Engere Zusammenarbeit im Tourismus: Kooperationsvereinbarung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen
Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, und der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Michael Kretschmer, planen eine intensivere Zusammenarbeit im Tourismus. Dazu wurde heute eine Kooperationsvereinbarung in der Strandbar Wal am Strand des Seebades Warnemünde unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, die touristische Entwicklung beider Bundesländer voranzubringen. Dazu Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns: „Die Sachsen machen seit jeher gerne Urlaub bei uns an der Ostsee. Umgekehrt fahren viele Mecklenburger und Vorpommern nach Dresden, Leipzig oder ins Erzgebirge. Mit der Aufnahme ins Welterbe gibt es noch mehr Gründe, sich gegenseitig zu besuchen. Der Tourismus ist in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Unsere Tourismusverbände wollen auch ganz konkret zusammenarbeiten. Zum Beispiel bei der Gewinnung von Fachkräften oder im Kur- und Gesundheitstourismus, wo sich unsere Angebote gut ergänzen.“
Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, fügte hinzu: „Vor nicht allzu langer Zeit hat eine Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern ergeben: Der typische Besucher ist ein Sachse. Das stimmt, wir sind hier gern zu Gast. Tourismus bringt Menschen zusammen – ob an der Ostsee, beim Klettern in der Sächsischen Schweiz oder beim Wandern im Erzgebirge. Das stiftet Gemeinschaft. Mit unserer Kooperation wollen wir darüber hinaus in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern mehr Menschen für eine Ausbildung und Jobs in diesem Bereich begeistern sowie in den Gesundheitstourismus investieren. Es ist ein spannendes Vorhaben, welches ganz sicher Früchte tragen wird.“
Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, ergänzte: „Rund 1,5 Millionen Sachsen sind 2023 nach Mecklenburg-Vorpommern gereist. Mehr Gäste kommen bundesweit aus keinem anderen Bundesland nach MV. Die Sachsen lieben unser Urlaubsland und unsere Strände. Gemeinsam wollen wir unter anderem noch mehr dafür tun, unsere Länder als weltoffene und attraktive Urlaubsziele im Tourismus zu positionieren. Gerade im internationalen Bereich haben wir noch Nachholbedarf. Wir freuen uns über jeden Gast, der unsere UNESCO-Welterbestätten besucht und so Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen entdeckt.“
Vier Schwerpunkte in der Zusammenarbeit
Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung soll es insbesondere um den gemeinsamen Austausch in vier Themenbereichen gehen: Zum einen geht es darum, die Wertschätzung und die Akzeptanz dem Tourismus gegenüber zu erhöhen und den für beide Länder wichtigen Wirtschaftsfaktor (Sachsen: 9,3 Milliarden Euro Umsatz 2023; Mecklenburg-Vorpommern: 7,1 Milliarden Euro Bruttoumsatz 2022) herauszustellen. Um die Akzeptanz zu erhöhen und ein Tourismusbewusstsein zu etablieren, laufen in beiden Bundesländern bereits Bewusstseins- und Wertschätzungskampagnen (vgl.: ; ). Ziel der Vereinbarung ist es, sich anhand derer über den weiteren Weg hin zu einer einwohnerorientierten Tourismuspolitik auszutauschen. Ein weiterer Punkt, zu dem sich die Verantwortlichen ins Benehmen setzen wollen, sind die Engpässe bei Fach- und Arbeitskräften in der Tourismuswirtschaft. Dabei geht es vornehmlich darum, wie es gelingen kann, touristische Berufe vor allem für junge Menschen attraktiver zu machen, Personal langfristig zu binden, die in der Pandemie abgewanderten Mitarbeiter*innen zurückzugewinnen und sich Fragen der Unternehmensnachfolge anzunehmen.
Des Weiteren soll ein intensiver Austausch über den Kur- und Gesundheitstourismus erfolgen. Im Mittelpunkt steht dabei, die anerkannten Kurorte und deren Angebote besser zu vermarkten. Nicht zuletzt wollen die Bundesländer im kulturellen Bereich stärker zusammenarbeiten. Erst am vergangenen Wochenende sind mit den Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine und dem Schweriner Residenzensemble in Mecklenburg-Vorpommern zwei UNESCO-Welterbestätten in Deutschland hinzugekommen, über deren Vermarktung in den Austausch getreten werden soll. Insbesondere sollen anhand des neuen Welterbes Potenziale für einen stärkeren internationalen Tourismus in beiden Ländern ausgelotet werden. Nicht zuletzt soll es einen themenbezogenen Austausch unter anderem zur Marktforschung, zum Camping- und Caravantourismus, zur Infrastukturentwicklung sowie zum Rad- und Wandertourismus geben.
Hintergrund:
2023 war das zweitbeste Tourismusjahr in Mecklenburg-Vorpommern seit der Wende. Von Januar bis Dezember 2023 wurden rund 7,6 Millionen Gäste (+4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjaheszeitraum) an das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern gemeldet, die etwa 32,2 Millionen Übernachtungen (+1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjaheszeitraum) im Urlaubsland verbracht haben. Sachsen ist der wichtigste Quellmarkt für Mecklenburg-Vorpommern. 13,4 Prozent der insgesamt rund elf Millionen Gäste kamen 2023 aus Sachsen nach MV. Das entspricht rund 1,5 Millionen Gästen aus Sachsen (Quelle: Benchmark Services/TMV, Gästebefragung MV 22/23). In den kommenden drei Jahren (2024-2026) interessieren sich laut Reiseanalyse der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen 43,7 Prozent der Sachsen für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Das entspricht rund 1,5 Millionen Sachsen ab 14 Jahren. Rund 900.000 Sachsen planen einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern bis 2026 bereits ziemlich sicher ein.
2023 war das bisher dritterfolgreichste für den Freistaat Sachsen nach 2018 und 2019. Wie die Zahlen des Statistischen Landesamtes Sachsen zeigen, lagen die Gästeankünfte und Übernachtungen deutlich über dem Niveau von 2022. 7,9 Millionen Gäste haben im Jahr 2023 eine Übernachtung in einer sächsischen Beherbergungseinrichtung gebucht. Das waren 13 Prozent mehr als 2022. Auch die Zahl der Übernachtungen ist gestiegen und lag bei 19,9 Millionen und damit 10,9 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Besonders bemerkenswert ist die Steigerung bei den Gästen aus dem Ausland um 21,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut Statistik verzeichneten insbesondere die europäischen Märkte ein deutliches Wachstum, allen voran Polen.
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28. Jul 2024
| Nr. 36
| Pressemitteilungen
UNESCO-Welterbestatus für Schweriner Residenzensemble verliehen
Chapeau für die Stadt von Welt! Das Schweriner Residenzensemble ist ab sofort UNESCO-Welterbe. Das teilte die UNESCO-Kommission mit Sitz in Bonn mit. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Wir freuen uns, dass das Residenzensemble in Schwerin nun zum UNESCO-Welterbe zählt. Der Weg bis zur Anerkennung war ein intensiver Langstreckenlauf, der durch das Engagement und Zusammenwirken vieler Unterstützer*innen schlussendlich mit einem Welterbetitel belohnt wurde. In der Landeshauptstadt wurden die Chancen des attraktiven und bis heute lebendigen Areals frühzeitig erkannt und zielgerichtet genutzt. Das ist eine sehr gute Nachricht auch für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Der Status wird vor allem dem internationalen Tourismus einen Schub verleihen.“
Steigerungen der Gästezahlen erwartet
Insbesondere das Beispiel aus Thüringen zeige, dass sich der Welterbetourismus positiv auf das Gästeaufkommen auswirkt. Das „Jüdisch-Mittelalterliche Erbe in Erfurt“ wurde im letzten Jahr zum Welterbe gekürt. Woitendorf zufolge haben sich die Gästezahlen in der Alten Synagoge sowie in der Mikwe in Erfurt um knapp 45 Prozent erhöht (Referenz: Jan-Mai 2023 im Vgl. zu Jan-Mai 2024). Zudem wurden in beiden neuen Welterbestätten im Vergleichszeitraum fast ein Drittel mehr Gästeführungen gebucht (30 Prozent).
Schweriner Residenzensemble bereichert UNESCO-Reigen im Urlaubsland
Das Schweriner Residenzensemble bereichert den UNESCO-Reigen im Urlaubsland: Seit 2002 gehören die Altstädte von Wismar und Stralsund zum Welterbe; zudem gibt es mit einem 44 Hektar großen Abschnitt der Serrahner Buchenwälder im Müritz-Nationalpark sowie einem 493 Hektar großen Buchenwald im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen zwei Wälder in Mecklenburg-Vorpommern, die zum UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder“ zählen.
Darüber hinaus gibt es Traditionen und Bräuche in Mecklenburg-Vorpommern, die in das „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland“ Eingang fanden: die Herstellung der Darßer Türen, das Barther Kinderfest, das Bewahren der Tradition der Zeesboote, der Brauch des Martensmannes, das Tonnenabschlagen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die Vielfalt des Sagenerzählens, das Malchower Volksfest sowie die Revitalisierung des Spiels auf der diatonischen Handharmonika. Die UNESCO-Biosphärenreservate Schaalsee, Südost-Rügen und Flusslandschaft Elbe komplettieren den UNESCO-Reigen.
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09. Jul 2024
| Nr. 34
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Juli +++
Auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst können Kulturinteressierte bis zum 25. August jeweils an den Wochenenden von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr in der Darßer Arche in Wieck auf dem Darß Bilder kaufen. Es werden Grafiken, Skizzen, Aquarelle und Öle aus Sammlungen und Nachlässen angeboten, darunter eine Malerei des mecklenburgischen Künstlers Friedrich Wachenhusen, auf der eine Darßlandschaft abgebildet ist. Die Bilder können vor Ort besichtigt und gekauft werden.
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02. Jul 2024
| Nr. 33
| Pressemitteilungen
Höchststand bei zertifizierten Familienangeboten in Mecklenburg-Vorpommern
Wer noch einen Tipp für den Familienurlaub sucht, dem sei das Qualitätssiegel des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern mit dem Titel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“ empfohlen. Dieses erhalten nur diejenigen Anbieter, die sich komplett auf die Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Eltern eingestellt haben. Derzeit tragen es 113 Betriebe und Orte zwischen Ostseeküste und Seenplatte; so viele wie noch nie. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Qualität ist der Schlüssel zum Erfolg im Familienurlaubsland. Das haben viele Gastgeber und Orte erkannt und setzen mit Überzeugung auf das Qualitätssiegel ‚Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität‘ (QMF). Das kommt am Ende dem Gast zugute und stärkt zugleich das Vertrauen in Familienurlaub zwischen Ostsee und Seenplatte.“ Im November dieses Jahres wird eine feierliche Auszeichnungsveranstaltung für alle zertifizierten Betriebe veranstaltet.
Siegel für drei Jahre gültig
In diesem Jahr endete ein Drei-Jahres-Zyklus von verhältnismäßig vielen Siegelträgern, sodass 84 der insgesamt 113 Anbieter im aktuellen Zyklus geprüft wurden. Die 84 Anbieter teilen sich auf in 68 Rezertifizierungen, das sind Siegelträger, die ihre Qualität lückenlos erneut bewiesen haben, sowie 16 Neuzertifizierte, die entweder mindestens einen Zyklus ausgesetzt haben oder erstmalig dabei sind. Die Zertifizierung für drei Jahre erfolgt in vier Kategorien: für Beherbergungsbetriebe, Erlebnispartner, Tourismusgemeinden und Gastronomiebetriebe. So gehören 53 Beherbergungsbetriebe, 48 Erlebnispartner, zehn Tourismusgemeinden und zwei Gastronomieunternehmen aus allen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns zu den Zertifizierten.
Zwischen Krabbelfrühstück und Escape-Rooms: Diese zehn Beherbergungsunternehmen und Erlebnispartner sind neu dabei
Zehn der 16 Neuzertifizierten haben erstmalig ein QMF-Siegel erhalten. Dazu zählt das in Wismar. Der Indoor-Spielpark an der Mecklenburgischen Ostseeküste hält ein Angebot insbesondere für Heranwachsende vor: Neben den klassischen Hallenspielplatz-Elementen gibt es unter anderem eine VR-Arena mit Escape-Rooms. Begleitende Eltern können sich währenddessen in Massagesesseln entspannen. Auf der Insel Hiddensee wurde zum ersten Mal das in Vitte ausgezeichnet. Dort können Eltern und Kinder beim „Familienkinonachmittag“ in den Ferien einen Film genießen. Kinder unter 16 Jahren erhalten außerdem kostenfrei eine Portion Popcorn dazu. Zudem gibt es Bastelnachmittage, gemeinsames Musizieren beim „Inselsingen“ sowie ein Angebot für das Public Viewing aller Spiele im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft. In der Mecklenburgischen Seenplatte wurde unter anderem das erstmals zertifiziert. Das Museum, das sich dem Leben des Archäologen Heinrich Schliemann widmet, ist unter anderem mit einem begehbaren Trojanischen Pferd und einem archäologischen Spielplatz besonders familienfreundlich gestaltet. Auch der im Jahr 2024 neu eröffnete Standort des Erlebnisreiterhofes Bernsteinreiter im in der Region Mecklenburg-Schwerin konnte die Jury mit Angeboten für Reitunterricht, Kutschfahrten und Schlossparkausritten überzeugen. Auch eine besondere Kinderbetreuung ist durch das Angebot „Ein Tag im Pferdestall“ möglich. Gäste können im Schloss, in Ferienwohnungen- oder häusern sowie in den neuen Chalets übernachten. In der Region Vorpommern gibt es ebenfalls einen neuen Erlebnispartner: Der Indoorspielplatz besticht unter anderem mit einem separaten Kleinkindbereich. Zudem findet einmal im Monat ein Krabbelfrühstück statt, bei dem das „kunti-bunt“ exklusiv für Kinder bis zum Alter von fünf Jahren öffnet. So können kleine Gäste ungestört den gesamten Indoorspielplatz erkunden, während Eltern sich am Frühstücksbuffet bedienen können. Kinder unter drei Jahren dürfen daran kostenlos teilnehmen.
Bewertungskriterien für den Erhalt des Qualitätssiegels
Die Familienfreundlichkeit wird anhand eines umfangreichen Kriterienkataloges bewertet. Dieser sieht beispielsweise für Beherbergungsbetriebe speziell ausgewiesene Familienangebote, familiengerechte Zimmer mit Verbindungstür, besondere Speisen- und Getränkeangebote, einen hauseigenen Spielplatz, Sicherheitsmaßnahmen sowie die Angebote für Kinderbetreuung vor Ort vor. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt bei den Kriterien eine Rolle.
Ab 2025: Vorab-Selbst-Check für Familienfreundlichkeit über Qualitätslotsen möglich
Im kommenden Jahr können Interessierte über den neuen Qualitätslotsen (vgl.: ) testen, ob ihr Angebot auch familienfreundlich ist und sich dann, ebenfalls über den Qualitätslotsen auf den Weg machen, sprich Bewerbungsunterlagen einreichen, um das Siegel zu erhalten.
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01. Jul 2024
| Pressemitteilungen
Stettiner Haff: een verborgen juweeltje voor natuurliefhebbers
Het natuurpark Stettiner Haff ligt op veilige afstand van de massale toeristenstromen in de dunbevolkte deelstaat Mecklenburg-Vorpommern en is momenteel alleen nog bekend bij de echte natuurfanaten. De regio heeft de afgelopen jaren een enorme inhaalslag gemaakt dankzij forse investeringen in projecten zoals de nieuwe 300 kilometer lange fietsroute ‘Stettiner Haff Rundweg’. Dit valt terug te zien aan de prijzen en onderscheidingen die verschillende projecten recentelijk in de wacht hebben gesleept, zegt Sven Köppert, projectmanager bij VVV Vorpommern. “Desondanks blijven rust en verbondenheid met de natuur typerend voor de regio.”
Zo geniet het ‘Resort Stettiner Haff’ bij de haven van Altwarp steeds grotere populariteit als drempelloos en generatieoverstijgend vakantieoord voor het hele gezin. Elk van de vijf vakantiehuisjes daar is op unieke wijze ingericht en biedt plaats voor zes personen, aldus Köppert. De huisjes in Scandinavische stijl zijn voorzien van een open haard, sauna of zelfs een vrijstaand bad. Het resort biedt zijn gasten tal van voorzieningen en inclusiegerichte service op het 18.000 vierkante meter grote terrein. Pal voor de poort bevindt zich een restaurant. Aan de Poolse kant kun je het stadje Neuwarp bezoeken. Dat is mogelijk op de fiets of met de kotter ‘Lütt Matten’.
Als je in het vijf kilometer ten oosten van Ueckermünde gelegen Hotel Haffhus verblijft, kun je er zeker van zijn dat je voor een milieuvriendelijke accommodatie hebt gekozen. Het hotel blijft dankzij diverse ingrepen zoals een zonnepaneleninstallatie, een houtsnipperkachel en slimme energiebesparende maatregelen het hele jaar door onafhankelijk van het stroomnet, aldus Köppert. “De energievoorziening, verwarming en koeling zijn klimaatneutraal dankzij het gebruik van hernieuwbare energiebronnen”. Gasten met een belangstelling voor techniek kunnen deze groene processen live volgen op het dashboard van de website van het hotel.
“Bij gezinsvakanties horen uitstapjes”, benadrukt Köppert. En alle bestemmingen in de regio zijn prima met de fiets bereikbaar. Dat geldt bijvoorbeeld voor het Freilichtmuseum Ukranenland in Torgelow. Dit openluchtmuseum biedt een inkijkje in het leven in de Slavische handels- en ambachtsliedennederzetting uit de 9e en 10e eeuw. “De blokhutten en huisjes van hout en leem zijn in hun oorspronkelijke grootte gereconstrueerd aan de hand van archeologische vondsten.”
Het volgens de exploitant grootste inloopparkietenverblijf van Europa is nu te bewonderen in de dierentuin van Ueckermünde, vervolgt Köppert. De volière maakt deel uit van een Duits-Pools cultureel en natuurproject en heeft rond de 560.000 euro gekost. Gasten komen via een sluis aan in het circa 800 vierkante meter grote verblijf en kunnen daar duizenden van deze bonte vogels van nabij bewonderen.
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