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Urlaubsnachrichten aus MV

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Die Feldberger Seenlandschaft

20. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Urlaub im eigenen Land

16 Bundesländer, ein gemeinsames Ziel: das Reiseland Deutschland entdecken. Die Corona-Pandemie hat der Tourismusbranche in den vergangenen Wochen viel abverlangt. Doch langsam öffnen sich die Türen von Hotels und Restaurants wieder. Und damit kommt die Möglichkeit für Reisende, ihr Heimatland ganz neu kennenzulernen. Die Marketing-Organisationen aller deutschen Bundesländer kooperieren erstmals, um Lust auf Urlaub im eigenen Land zu machen. „Wir haben uns zusammengetan, um das Reiseland Deutschland gemeinsam vorzustellen“, sagt Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg und Sprecher der Landesmarketingorganisationen. Dies sei eine Zeit der Solidarität und des Zusammenhalts. „Jetzt kann es nicht darum gehen, dass ein Bundesland mit dem anderen um Gäste konkurriert.“ „Ich kenne kaum ein Land, das auf dieser Fläche so viel Verschiedenes zu bieten hat“, sagt Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. und Mit-Initiator von Entdecke Deutschland. Riesig sei Deutschland im Vergleich mit vielen anderen Ländern nicht, rund 800 Kilometer seien es von der Nordsee bis zur Zugspitze; etwa 600 Kilometer vom Rheinland bis in die Lausitz. „Aber wir haben die Alpen und wir haben das Meer. Wir haben Vulkane und ein ‚Grünes Band‘, das die Geschichte des Landes auf einzigartige Weise widerspiegelt.“ ist eine eigens eingerichtete Webseite, auf der die Bundesrepublik mit all ihren spannenden Reiseregionen präsentiert wird. Von den Königsschlössern in Bayern über die stillgelegten Zechen und Kulturdenkmäler im Ruhrgebiet bis hin zu den Inseln im hohen Norden des Landes und den Biosphärenreservaten in der Mitte. Informative Texte gibt es dort und kurzweilige Auflistungen mit den 16 besten Tipps, vor allem aber Fotogalerien, Videos, 360-Grad-Bilder. „Mit der Seite können sich die Nutzer zu ganz besonderen Trips in Deutschland inspirieren lassen und sie planen“, sagt Barbara Radomski, Geschäftsführerin Bayern Tourismus Marketing GmbH und Mit-Initiatorin von Entdecke Deutschland. „Die zahlreichen Artikel auf der Website machen so richtig Lust auf Urlaub in Deutschland. Die Solidarität der Kampagne wird sich auch in der gemeinsamen Bewerbung zeigen, so wird Entdecke Deutschland auch Teil der Social Media-Arbeit der Länder werden.“ Besucher der neuen Internetseite können sich in nur einem Bundesland virtuell umschauen oder die Republik mit Hilfe verschiedener Kategorien entdecken. Unter „Mein Lieblingsort“ etwa werden besondere Städte oder Plätze vorgestellt, die eine ganz eigene Geschichte erzählen. Einheimische und Influencer berichten von ihrer persönlichen Bindung zu dem jeweiligen Ort. Hinter der Rubrik „Kleine Abenteuer“ verstecken sich Ideen für Kurztrips vor der eigenen Haustür, die mit kleinem Budget in die Wirklichkeit umgesetzt werden können. Diese Abenteuer können so lang oder kurz sein, wie die eigene Kondition mitmacht – zum Beispiel auf den Hunderten Kilometern Radwege, die Niedersachsen durchziehen. Von den Bergen an die See kann man dort fahren oder Moorlandschaften erleben. Das ist selbst für ungeübte Radfahrer kein Problem, denn es gibt Routen, die tatsächlich nicht mehr als drei Meter Höhendifferenz auf Dutzenden Kilometern Strecke überwinden. Bei den „Perfekten Wochenenden“ ist der Name Programm: Dies ist ein detaillierter Vorschlag für eine Reise in eine Destination, mit zahlreichen Möglichkeiten vor Ort. Die Neiße in Sachsen zum Beispiel ist so ein Ziel – ein Fluss, viele alte Gemäuer, Görlitz, Zittau, Bad Muskau. Der Fluss ist ein Grenzfluss, die Stadt wurde nach ihrer Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1998 mit der polnischen Schwesterstadt zur Europastadt Görlitz/Zgorzelec erklärt. Sie ist das größte Flächendenkmal Deutschlands – und sie blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Auto lässt sich die Region innerhalb von ein paar Tagen ausführlich und nicht nur auf ausgetretenen Pfaden erkunden. Und wer lieber eine „Ruhige Ecke“ als einen Hotspot bereist, findet in dieser Kategorie ebenfalls jede Menge unentdeckter Orte, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Wie gesund zum Beispiel das Waldbaden ist, erfahren die Gäste in Nordrhein-Westfalen oder im bayerischen Heilbad Bad Alexandersbad. Noch eine ganz besondere Premiere gibt es im Rahmen der Kampagne: Zum ersten Mal kooperieren die 16 Bundesländer und die Deutsche Bahn. Sie wird exklusiver Mobilitätspartner von . Aktuell werden Gespräche zu einer Vertiefung der Kooperation geführt. Hinweis, bitte beachten Sie, dass es aufgrund des Versands der Pressemeldung durch alle Landesmarketingorganisationen zu Doppelungen kommen kann. Wir bitten, dies zu entschuldigen.

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Mehr als 600 Künstler und Kunsthandwerker beteiligen sich 2020 an der Reihe „KunstOffen“

18. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Pfingsten zu „KunstOffen“ nach Mecklenburg-Vorpommern

Mit der Reihe „KunstOffen“ wird zu Pfingsten die erste landesweite Aktion in Mecklenburg-Vorpommern in dieser Saison veranstaltet. Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Veranstaltungsreihe ‚KunstOffen‘ wird in diesem Jahr in 26. Auflage veranstaltet und existiert damit beinahe so lange, wie das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern selbst. Wir freuen uns, dass sich so viele Kunstschaffende im Land trotz aller Umstände dazu bereiterklärt haben, diese Geschichte weiterzuschreiben. Dafür gebührt ihnen ein spezieller Dank. Es wird sicher etwas anders in diesem Jahr, aber es wird wieder schön.“ So laden vom 30. Mai bis 1. Juni in diesem Jahr rund 600 Künstler und Kunsthandwerker anstelle der gewohnten 800 in ihre Ateliers, Galerien und Werkstätten ein und gewähren Einblicke in die Künstlerszene des Nordostens. Viele Gäste der Reihe verknüpfen „KunstOffen“ mit einer Kurzreise nach Mecklenburg-Vorpommern über Pfingsten. Aus einer aktuellen Umfrage des Landestourismusverbandes unter knapp 800 Unternehmen, darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen, geht hervor, dass die Branche über die Pfingstfeiertage zu rund 60 Prozent und damit nahezu komplett ausgelastet sein wird. Traditionell wehen blau-weiße Fahnen und hängen gelbe Sonnenschirme überall dort, wo sich Fotografen, Maler und Kunsthandwerker von Besuchern über die Schulter schauen lassen – wenn auch nur im übertragenen Sinn. Für Gastgeber und Gäste gelten die Verordnungen der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern sowie die beschlossenen Schutzstandards, die unter anderem unter nachzulesen sind. Im Folgenden eine Auswahl der diesjährigen Höhepunkte. Detaillierte Informationen zu den Programmen in den einzelnen Regionen sind unter zu finden. Vorpommern
In Vorpommern nehmen 216 Künstler an 112 Standorten an der Veranstaltung teil. Der Kulturverein Schloss Broock etwa, in dem unter anderem Rainer Graßmuck, Monika Klinkenberg und Blanka Münzberg tätig sind, lädt zu einer Ausstellung mit musikalischem Begleitprogramm nach Alt Tellin ein. In den historischen Räumen der Wassermühle Hanshagen östlich von Greifswald präsentieren Künstler aus der kleinen Gemeinde bei der 5. Hanshagener Kunstausstellung ihre Werke. Maler Hans-Otto Schmidt und Bildhauer Hans Scheib geben in der Kirche St. Johannis Einblicke in ihre Arbeiten. Mecklenburgische Seenplatte
In der Mecklenburgische Seenplatte präsentieren sich rund 115 Kunst- und Kulturschaffende an 90 Orten. So können Gäste unter anderem bei Michael Fröhlich in Groß Plasten einkehren, der in den historischen Räumlichkeiten eines ehemaligen Pferdestalls eine Ausstellung seiner großformatigen Fotografien arrangiert hat. Im Kunsthaus Koldenhof in der Feldberger Seenlandschaft stehen Skulpturen des Bildhauers Güner Kaden sowie Zeichnungen der Grafikerin Sabine Naumann zur Schau. Gemälde des Malers Reinhard Graefe gibt es darüber hinaus in der Künstlergemeinschaft Neubrandenburg zu bestaunen. Mecklenburg
In Mecklenburg öffnen voraussichtlich mehr als 280 Künstler ihre Ateliers für interessierte Gäste. Unter dem Titel „Weizen und Spreu“ stellt Sabine Ulrike Kamke in ihrem Atelier in Primank östlich von Ludwigslust abstrakte Acrylbilder aus. Malerei, Fotografie, Materialcollagen sowie Arbeiten aus Glas, Holz, Papier und Keramik können in Zittow rund um das Feuerwehrhaus, unter anderem im Atelier des Malers Horst Holinski oder in der Kapelle der Zittower Kirche, angeschaut werden. In Klütz an der Mecklenburgischen Ostseeküste zeigt die Malerin Ana Sojor in ihrer Galerie „La Cantinita“ originelles Kunsthandwerk und Ölgemälde.

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Knapp die Hälfte der Betriebe (49 Prozent) öffnet bereits am 18. Mai für Gäste, dem frühestmöglichen Termin, der Reisen für Einheimische erlaubt.

15. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Tourismusbranche bereitet sich auf Neustart vor

Die aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes, an der sich rund 800 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen – beteiligt haben, beleuchtet den stufenweisen Wiedereinstieg in den Tourismus und liefert Aussagen über die erwartete Auslastung für den Sommer, die wirtschaftliche Lage der Unternehmen sowie die preislichen Veränderungen in der Branche. Nach den von der Landesregierung MV beschlossenen stufenweise einsetzenden beziehungsweise zeitlich differenzierten Lockerungsmaßnahmen für den Tourismus kommt dieser nach wochenlangem Lockdown wieder ins Rollen: Laut Umfrage öffnet knapp die Hälfte der Betriebe (49 Prozent) bereits am 18. Mai für Gäste, dem frühestmöglichen Termin, der Reisen für Einheimische erlaubt. Weitere rund 45 Prozent öffnen am 25. Mai. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Am 25. Mai, dem Stichtag, an dem Mecklenburg-Vorpommern wieder Gäste aus allen Bundesländern empfangen darf, sind etwas mehr als 90 Prozent der Betriebe geöffnet. Die Branche ist vorbereitet und vor allem sensibilisiert für alle erforderlichen Schutzmaßnahmen, um ein möglichst sicheres Reisen zu gewährleisten. Damit verbunden ist die Freude darüber, wieder Gäste begrüßen zu dürfen.“ Mehr als die Hälfte der Befragten bewertet Lockerungen positiv / Knapp drei Viertel der Unternehmen weiterhin von staatlichen Hilfen abhängig
Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) schätzt die Lockerungen für touristische Einrichtungen als rechtzeitig ein, rund 17 Prozent halten sie für zu früh; etwa ein Drittel hält sie für zu spät. Rund jeder zweite Befragte (48 Prozent) schätzt ein, unter den gegebenen Voraussetzungen auch wirtschaftlich arbeiten zu können. Dementsprechend hellt sich die Lage im Zusammenhang mit den vorgenommenen Lockerungen etwas auf: Bezugnehmend auf die letzte Umfrage (veröffentlicht am 10. April) fürchten noch rund 38 Prozent statt 60 Prozent eine krisenbedingte Geschäftsaufgabe bis Ende Juni. Knapp 30 Prozent können ihr Unternehmen unter den derzeitigen Umständen bis Ende September am Markt halten, rund 28 Prozent können die krisenbedingte Geschäftsaufgabe auf einen Zeitraum darüber hinaus verzögern. Die Umfrage macht auch deutlich, dass weitere Hilfen und eine Sonderunterstützung notwendig sind, denn knapp drei Viertel der Befragten (73 Prozent) sind weiterhin von staatlichen Hilfen abhängig. Rund 93 Prozent haben bislang Hilfen beantragt; 81 Prozent haben sie ganz oder zum Teil erhalten. Der prozentuale Anteil der Mitarbeiter, die sich in Kurzarbeit befinden, liegt im Mai bei 61 Prozent und damit auf ähnlichem Niveau wie im Vormonat. „Der Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit wird mit der Öffnung des Tourismus abnehmen“, sagte Woitendorf. Er hoffe, dass die Branche bald wieder vollständig arbeiten kann, denn die Bedeutung des Sommergeschäftes sei hoch. Der Umfrage zufolge ist ein Anstieg der Nachfrage zu erwarten. Für den Sommer konstatieren die Befragten – unabhängig von einer Kapazitätsgrenze – einen Vorbuchungsstand von rund 60 Prozent. Sie rechnen mit einer Auslastung von 76 Prozent für den Juli beziehungsweise 77 Prozent für den August. Moderate Auswirkungen auf das Preisgefüge erwartet
Die Corona-Krise wirkt sich laut Umfrage moderat auf die Preise für Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern aus. Für die Sommermonate Juli und August erwarten die Befragten einen Preisanstieg um rund elf Prozent. „Die Verknappung des Angebotes durch die geltende 60-Prozent-Regelung, die gestiegene Nachfrage nach Urlaub in Deutschland bedingt durch die weltweite Reisewarnung sowie die Aufwendungen der Gastgeber für alle Hygienemaßnahmen, die dem Infektionsschutz dienen, werden zu einer Veränderung der Preise führen. Allerdings sollten Gastgeber auch im Blick behalten, dass auch Gäste mit Einschränkungen umgehen müssen und sensibel mit Preiserhöhungen umgehen“, so Woitendorf abschließend.

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Das Schweriner Schloss im Abendlicht

14. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Größtmögliche Sicherheit für den Neustart im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Handlungshilfen in herausfordernden Zeiten: Um einen möglichst sicheren Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern – ab dem 18. Mai für Einheimische sowie ab dem 25. Mai für Gäste aus anderen Bundesländern – zu gewährleisten, haben der Landestourismusverband und die touristischen Fachverbände gemeinsam mit der Landesregierung und dem Landesgesundheitsamt Schutzstandards für die Branche erarbeitet. Diese sehen für unterschiedliche touristische Anbietergruppen wie die Gastronomie, einzelne Beherbergungsarten – von der Hotellerie über Ferienwohnungen bis hin zu Campingplätzen – oder Marinas und Häfen verbindliche Maßnahmen und unterstützende Hinweise für einen professionellen Umgang beim Reisen mit der Pandemie vor. Die Schutzstandards sind infolge des von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichten „MV-Plans 2.0 zur schrittweisen Erweiterung des öffentlichen Lebens in der Corona-Pandemie“ erarbeitet worden, basieren auf bundesweit geltenden Arbeitsschutzstandards und Hygieneregeln und erweitern diese um spezielle Aspekte zum Coronavirus. So enthalten die „Schutzstandards Gastronomie“ sowohl acht Regeln zum Umgang mit Gästen, Reservierungen oder Öffnungszeiten als auch Aussagen zur persönlichen Schutzausrüstung der Angestellten, Regeln für den Umgang mit Lieferanten oder die Notwendigkeit des Vorliegens eines Pandemieplanes. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Wir sind froh, dass das für das Land so wichtige Tourismusgeschäft wieder anlaufen kann, und wir wollen es in der Praxis so professionell und verantwortungsvoll umsetzen, wie wir es vorbereitet haben. Schutzmaßnahmen sind notwendig, um das Infektionsrisiko zu minimieren und Gästen sowie Gastgebern das maximale Maß an Sicherheit zu geben. Dazu dienen die neu entwickelten Standards.“ Viele Unternehmen in der Branche hätten ihre Hausaufgaben bereits gemacht und die ohnehin bestehenden Schutz- und Hygienestandards an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Die auf der Branchenplattform des Landestourismusverbandes unter sowie auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums veröffentlichten Schutzstandards werden bei aktuellen Entwicklungen und Erfordernisse aktualisiert. Neben den bereits hinterlegten Dokumenten werden momentan u. a. noch Standards für Kinderbereiche in touristischen Einrichtungen, für Veranstaltungen und für Verleiher von Freizeitequipment entwickelt, abgestimmt und publiziert. Auf der touristischen Branchenplattform finden Interessierte auch weitere Orientierungshilfen und Standards etwa für Tourist-Informationen, Museen oder Schwimmbäder. Weitere Informationen: Schutzstandards für die Tourismusbranche als Übersicht und zum Download:


  • Gastronomie:

  • Hotels, Pensionen und Gasthöfe: 

  • Campingbetriebe: 

  • Ferienunterkünfte (Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Ferienzimmer): 

  • Jugendherbergen und Gruppenunterkünfte: 

  • Bootscharter, Marinas und Sportboothäfen:  

  • weitere Themen folgen


Weitere Orientierungshilfen und Standards:

  • Tourist-Informationen: 

  • Ferienunterkünfte:  

  • Museen, Galerien und Ausstellungen: 

  • Badegewässer: 

  • Schwimmbäder: 

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Das Schloss Vietgest kann voraussichtlich während der „MittsommerRemise“ 2020 besucht werden.

13. Mai 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Mai +++

Der erste Platz des ADAC Tourismuspreises Mecklenburg-Vorpommern ging 2020 an das Kulturerbefestival „MittsommerRemise“, bei dem mehr als 80 herrschaftliche Anwesen im Nordosten, darunter Landsitze, Schloss- und Parkanlagen sowie Herrenhäuser, anlässlich der Sommersonnenwende für ein Wochenende in Szene gesetzt werden. Die Veranstaltung, die am 20. und 21. Juni 2020 stattfinden soll, versetzt jährlich etwa 6.000 Besucher ins Staunen. Den zweiten Platz sicherte sich das Bloggercamp auf der Insel Usedom, an dem vom 27. April bis 25. Mai 2019 etwa 30 Blogger und Influencer teilnahmen und eine Reichweite von mehr als 1,3 Millionen in den sozialen Medien generierten. Die Regionalvermarktungsinitiative „Meck-Schweizer“ ist mit dem dritten Platz ausgezeichnet worden. Der ADAC Tourismuspreis wird seit 2013 jährlich an Projekte und Einrichtungen vergeben, die innovative und qualitativ hochwertige touristische Angebote bieten.
Weitere Informationen:

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Die Aussicht im Müritz-Nationalpark

12. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Mit offenen Armen ab dem 25. Mai 2020

Wärmstens willkommen ab dem 25. Mai: Ab diesem Stichtag empfangen die Hotels, Pensionen, Campingplätze und Privatunterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern voller Vorfreude wieder Besucher aus der gesamten Republik. Bereits eine Woche zuvor öffnen sie ihre Pforten für Gäste mit Erst- und Zweitwohnsitz im Bundesland. Bei aller Vorfreude sollten Reisefreudige aus anderen Teilen des Landes dieses wichtige Detail jetzt nicht übersehen, unterstreicht der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Hintergrund: Die Regelung für das kurze Zeitfenster zwischen den Stichtagen sei bei manchen Reiseportalen nicht klar genug ersichtlich, so dass Kunden sie leicht übersehen könnten. „Mecklenburg-Vorpommern freut sich von ganzem Herzen auf seine Gäste“, kommentiert Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Umso wichtiger ist es uns, jegliche Art von Enttäuschung und Irritation zu vermeiden. Wer verständlicherweise nun voller Reiselust den Aufenthalt in einer Unterkunft bei uns bucht, übersieht unter Umständen, dass Übernachtungen in den ersten Tagen nur für klar definierte Gästegruppen möglich sind.“ Vor dem 25. Mai könne es Reisenden im Ernstfall passieren, dass ein Gastgeber sie trotz nachweisbarer Buchung zum Beispiel über einen Online-Vermittler nicht annehmen dürfe, so Woitendorf weiter. „Wir empfehlen Urlaubern daher dringend, diese Regelungen selbst dann zu beachten, wenn eine Reservierung formell auf der jeweiligen Website des Reise-Anbieters möglich ist. Darüber hinaus sollten Gäste nach Buchung so zeitnah wie möglich den direkten Kontakt zum Vermieter bzw. Hotel suchen – schon alleine, um die Details wie Anfahrtsbeschreibung oder Check-in-Zeit zu besprechen.“ „Mecklenburg-Vorpommern bietet Gästen eine immense Bandbreite von Urlaubserlebnissen“, resümiert Woitendorf. „Viele Besucher werden die Vielfalt unseres Bundeslandes in diesem Sommer sogar erstmalig erleben. Wir freuen uns auf Urlauber aus dem gesamten Bundesgebiet und fiebern wie sie dem 25. Mai 2020 entgegen. Sicher werden wir ihnen zeigen können, welch beeindruckende Facetten und große Gastfreundschaft Ferien bei uns bedeuten. Der verantwortungsvolle Umgang mit den neuen Rahmenbedingungen und eine professionelle Vorbereitung darauf gehören selbstverständlich dazu.“ Derzeit würden für die zentralen touristischen Bereiche wie Hotellerie, Gastronomie, Camping oder Tourist-Infos Handlungshilfen zu Schutzstandards ausgearbeitet und veröffentlicht. Weitere Informationen zu den Stichtagen der Tourismus-Öffnung und den Details dazu hat der Verband für Urlauber und Gastgeber unter zusammengestellt.

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07. Mai 2020

| Pressemitteilungen

Landtagspräsidentin Birgit Hesse eröffnete Outdoor-Fotoausstellung „Wo Natur zu Hause ist“ im Zoo Rostock

Die Präsidentin des Landtages MV und des Landestourismusverbandes MV, Birgit Hesse, hat heute nach längerer Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie eine Outdoor-Ausstellung mit Motiven aus den Naturerlebniszentren des Landes im Zoo Rostock eröffnet. Die Ausstellung „Mecklenburg-Vorpommern: Wo Natur zu Hause ist“ wurde vom Netzwerk der Naturerlebniszentren in MV in Kooperation mit der Kur- und Tourismus GmbH Zingst und mit Unterstützung des Tourismusverbandes MV initiiert. „Diese Fotoschau ist in vielerlei Hinsicht ein Lichtblick. Sie steht symbolisch für den Neustart des Tourismus nach einer für viele Menschen sehr schwierigen Zeit mit erheblichen Einschränkungen, Sorgen und Ängsten“, betonte die Präsidentin. „Auch wenn die Corona-Krise längst nicht überwunden ist und wir weiter sehr vorsichtig sein müssen, dürfen wir uns doch wieder auf gemeinsame Erlebnisse freuen. Die Motive animieren zu einem Urlaub in der Natur, um diese Schönheiten auch einmal live zu sehen“, so Hesse weiter. Mecklenburg-Vorpommern – wo die Natur zu Hause ist
Zwölf zwei Meter hohe Bildbänke mit 22 großformatigen Fotomotiven geben einen Einblick in die Vielfalt der Naturschönheiten des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern – ein großartiges Erlebnis zu jeder Jahreszeit, wenn nicht gerade das Corona-Virus die Reiseplanung durcheinanderbringt. „Wir sind sehr dankbar, dass sich der Zoo Rostock schnell und unkompliziert als Ausweichort für die Ausstellung angeboten hat“, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf. „Nach der Premiere der Fotoschau auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Januar dieses Jahres sollte diese eigentlich im Rahmen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« 2020 in Zingst gezeigt werden. Das soll jetzt im Oktober nachgeholt werden“, kündigte Woitendorf an. Die wichtigsten Botschaften der Ausstellung: Wer nahezu unberührte Natur entdecken will, ist in Mecklenburg-Vorpommern genau richtig. Drei Nationalparks, drei Biosphärenreservate und sieben Naturparks bewahren eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Ein Drittel des Landes steht unter Naturschutz. Und wer die Natur besser verstehen will, kann in mehr als 30 Erlebniszentren im Nordosten auf Entdeckungstour gehen. Imposante Momente im Naturparadies und in den Erlebniszentren Mecklenburg-Vorpommerns haben die Fotografen Timm Allrich, Ronny Blohm, Ralf Eppinger, Felix Gänsicke, Thomas Grundner, Martin Harms, Sven Lamprecht, Mario Müller, Peter Prast und Klaus-Herbert Schröter eingefangen. Sei es der Seeadler mit seiner Fischbeute, der Blick auf den Baumwipfelpfad auf der Insel Rügen, das warme Abendlicht am Königstuhl, der mystische Nebelmorgen am „Amazonas des Nordens“, wie die Peene auch genannt wird,  oder die Wasservogelraststätte am Stettiner Haff – diese Aufnahmen geben der Naturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns ein Gesicht und eine beachtliche Perspektive.
„Natürlich spielt der Natur- und Artenschutz in den mehr als 30 Erlebniszentren in unserem Land eine zentrale Rolle“, hob Zoodirektor Udo Nagel hervor. „In den Zoos und Naturkundemuseen nehmen wir die Besucher sogar mit auf eine Reise durch die ganze Welt, zeigen aber zugleich auch auf, welche Verantwortung der Mensch für die gefährdete Umwelt trägt.“ Ein Netzwerk für die Fauna und Flora im Norden
Das Netzwerk Naturerlebniszentren verfolgt mit seinen Partnern das Ziel, das Image Mecklenburg-Vorpommerns als das Natururlaubsland mit geschützten Landschaften und attraktiven Erlebniszentren zu stärken. Partner des Netzwerkes sind die Nationalen Naturlandschaften MV –  vertreten durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV – sowie das Ozeaneum Stralsund, das Müritzeum, das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, das Naturerbe Zentrum Rügen, die Zoos in Rostock und Schwerin sowie der Bärenwald Müritz. Koordiniert wird das Netzwerk durch den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, der gleichzeitig Netzwerkpartner ist.
Bis zum 30. August wird die Ausstellung auf dem Veranstaltungsplatz im Zoo Rostock zu sehen sein. Weitere geplante Ausstellungsorte sind die Universitäts- und Hansestadt Greifswald im September und das Ostseeheilbad Zingst im Oktober 2020. Das Begleitheft zum Download: Weitere Infos: ,

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Blick auf den Alten Strom im Ostseebad Warnemünde

23. Apr 2020

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Schrittweise Öffnung ab Anfang Mai: Tourismusbranche legt Szenario für den Wiedereinstieg im Tourismus in MV vor

Schrittweise Öffnung des Tourismus ab Anfang Mai: Der Landestourismusverband und der Dehoga Mecklenburg-Vorpommern haben auf der Grundlage ihres am Ostermontag veröffentlichten Strategiepapiers „Lösungsskizze für den Neustart des Tourismus in MV“ ein konkretes, nach Angebotskategorien und Personengruppen detailliertes Szenario für den Neubeginn im Tourismus erarbeitet und der Landesregierung am 22. April 2020 an die Hand gegeben (beide Dokumente unter: ). Die Erarbeitung basiert auf knapp 80 schriftlichen Stellungnahmen von Organisationen und Unternehmen aus der Branche, die bei den Verbänden in den letzten Tagen eingegangen sind. Enthalten sind in dem „lebenden Dokument“ auch Überlegungen zu Schutz- und Hygienevorkehrungen für einzelne Bereiche sowie erste Einschätzungen zu Risiken bestimmter Maßnahmen. Neben den Phasen zum Wiedereinstieg mit klar definiertem Startdatum sprechen sich die Verbände zudem für ein Sonderhilfeprogramm für den stark betroffenen und für das Land außergewöhnlich wichtigen Tourismus aus, um im Bestand gefährdete Unternehmen und Arbeitsplätze auch für die Zeit nach der Corona-Krise zu sichern. „Wir brauchen jetzt mehr Klarheit über die ersten Schritte der Lockerung und berechenbare Perspektiven für Tourismuswirtschaft, Bevölkerung und Gäste. Große Teile der Branche befinden sich in ärgsten Nöten. Nach der letzten Entscheidung zwischen Bund und Ländern hat es einen Stimmungsumschwung gegeben, weil kein Fahrplan oder Ansatz für Tourismus und Gastgewerbe in Aussicht gestellt wurde“, erklärte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes MV. Er zeigte sich zugleich dankbar für das Angebot der Landesregierung, das Thema Tourismus in einer gesonderten Task Force und Gesprächsrunde zu behandeln, die auch im Neustart-Papier der Verbände gefordert wurde. Man setze auf eine gemeinsame und abgestimmte Vorgehensweise von Politik, Verbänden und Wirtschaft. Der Präsident des DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, erklärte: „Es ist kurz vor Zwölf. Wir fordern Sicherheit und einen Wiedereinstieg für unsere Unternehmen und für unsere Mitarbeiter und dringend eine Perspektive für einen Öffnungstermin für unsere Hotels, Gaststätten, Cafés, das Gastgewerbe und den Tourismus. Die Branche hat ihre Arbeit dafür gemacht und setzt nun auf die richtigen politischen Entscheidungen.“ Gesundheitsschutz und Wirtschaftlichkeit in Phasen richtig skalieren / Probephase ab 1. Mai
Alle ausgearbeiteten Punkte zum geregelten Neustart ab 1. Mai stehen unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes. „Die Verantwortung und Herausforderung ist es, hier richtig zu skalieren. Rückfälle und Verschärfungen sollten unbedingt vermieden werden“, ergänzte Woitendorf. Ausgegangen wird von einer schrittweisen und behutsamen Wiederöffnung touristischer Betriebe sowie eines Stück für Stück erweiterten Kreises potenziell reisender Personengruppen, beginnend bei den Einheimischen. Gerechnet wird dabei auch mit einer allmählichen Lockerung des aktuell geltenden bundesweiten Verbots von touristischen Reisen, sodass auch Gäste aus anderen Regionen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern reisen könnten, gegebenenfalls per Sonderregelung zwischen einzelnen Bundesländern. Pauschale Quoten und Abstufungen nach Beherbergungsarten werden von den Verbänden nicht empfohlen. Spätestens zu den Sommerferien soll idealerweise ein Öffnungszustand erreicht sein, der es den allermeisten touristischen Unternehmen im Land ermöglicht, unter den Rahmenbedingungen der Pandemie wirtschaftlich zu arbeiten. „Alles andere führt in die Katastrophe“, ergänzte Lars Schwarz. Der Wiederbeginn ist in Phasen unterteilt: Phase 1a läuft vom 4. Mai bis einschließlich Christi Himmelfahrt, Phase 1b bis einschließlich Pfingsten, Phase 2a bis zum Beginn des Sommerferienkorridors am 20. Juni und Phase 2b schließlich innerhalb der Sommerferien. Dem Vorschlag gemäß sollte in einer so genannten Phase 0 bereits das verlängerte Wochenende nach dem 1. Mai für eine probeweise Öffnung der Gastronomie im Land genutzt werden. Auch beispielsweise Vermieter von Rädern, Booten oder Kanus könnten das verlängerte Wochenende für Tagesleihen nutzen. Berechnung zum Volumen von Reisenden im eigenen Bundesland: Ein Viertel der üblichen Menge
Berechnet worden ist im Zusammenhang mit der bundesweiten Einschränkung des Reisens auch das Volumen möglicher und in dieser Situation anzunehmender Reisen von Mecklenburgern und Vorpommern im eigenen Land in den ersten Phasen. Demnach könnten in einem realistischen Szenario für Mai und Juni etwas mehr als zwei Millionen Übernachtungen von Menschen aus MV zu Stande kommen – etwa ein Viertel der üblichen Menge. „Dies zeigt, dass wir nicht lange und längst nicht vollständig aus der Kraft des eigenen Landes leben können. Die ersten Phasen können daher natürlich nur ein Anfang sein“, sagte Tobias Woitendorf. Sonderhilfeprogramm für den Bestand von Unternehmen nach der Krise gefordert
Der Tourismus war – so DEHOGA und Tourismusverband – als eine der ersten Branchen von den Maßnahmen zum Gesundheitsschutz zur Eindämmung des Corona-Virus betroffen, und er wird auch bei leichten Lockerungen langfristig betroffen sein. Sofern im Sommergeschäft nicht die nötigen Umsätze gemacht werden können, drohen viele Unternehmen im weiteren Verlauf der Krise und des Jahres trotz der aktuellen staatlichen Hilfsmaßnahmen in existenzielle Gefahr zu geraten. Aktuell muss bei der erwartbaren Fortdauer der virusbedingten Einschränkungen damit gerechnet werden, dass jeder dritte Betrieb ohne zusätzliche Unterstützung die Krise wirtschaftlich nicht überleben wird. Daher bedarf es aus Sicht der Tourismusbranche der dringlichen Auflegung eines Sonderhilfeprogramms für die Tourismuswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern über die bisherigen staatlichen Hilfen hinaus. Dieses sollte sich neben den privatwirtschaftlichen Unternehmen im Land gleichermaßen an touristische Organisationen wie auch kommunale Tourismusbetriebe richten. „Die umfangreichen touristischen Leistungsketten mit vielen Betrieben, Tourismusstrukturen sowie deren Handlungsfähigkeit müssen im Sinne der davon lebenden Menschen erhalten bleiben. Gastronomie, Hotellerie und alle anderen touristischen Betriebe sind essenziell für regionale Wirtschaftskreisläufe in Mecklenburg-Vorpommern“, erklärte Lars Schwarz abschließend.

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Pinguine auf dem Dach des Ozeaneums

22. Apr 2020

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+++ Meck-Pomm Short News April (2) +++

Auf den Internetseiten und Social-Media-Kanälen der vier Museen der Stiftung Deutsches Meeresmuseum, zu der das Ozeaneum, das Meeresmuseum und das Nautineum in Stralsund sowie das Natureum am Darßer Ort gehören, können Gäste zahlreiche kostenfreie Angebote zu den verschiedenen Erlebniswelten wahrnehmen. So stehen unter etwa meeresbezogene Mal- und Bastelvorlagen, Spieletipps und Wissenswertes über die Unterwasserwelt und deren Bewohner zur Verfügung. Auf haben Interessierte jederzeit die Möglichkeit, an virtuellen Führungen durch die Ausstellungen im Ozeaneum und Meeresmuseum teilzunehmen. Fütterungen der Humboldt-Pinguine auf der Dachterrasse des Ozeaneums werden zudem regelmäßig in einem Livestream auf Facebook übertragen. Das Nautineum und das Natureum lassen sich darüber hinaus mithilfe eines Audioreiseführers, der in der App oder auf der Internetseite von izi.Travel zu finden ist, ebenfalls vom Wohnzimmer aus erkunden.
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60 Prozent der Unternehmen können Betrieb nur noch wenige Monate aufrecht erhalten

10. Apr 2020

| Pressemitteilungen

MV-Tourismus: Lage verschärft sich trotz staatlicher Hilfen und Akzeptanz für Maßnahmen zum Gesundheitsschutz

Die Lage der touristischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern spitzt sich trotz staatlicher Hilfen weiter zu. Die aktuelle Branchenumfrage des Landestourismusverbandes, an der sich erneut rund 900 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen – beteiligt haben, weist die äußerst schwierige Situation für die Branche angesichts der Corona-Krise nach. Rund 60 Prozent der Befragten können ihr Unternehmen im Falle weiterer touristischer Einschränkungen über den 19. April hinaus – der nächsten Frist für das Verbot auch touristischen Reisens – maximal noch zwei Monate weiterführen; vor drei Wochen waren es noch 45 Prozent, die dies so für sich bewerteten. Jeder Fünfte geht bei einer Verlängerung der Einschränkungen mittlerweile davon aus, sein Geschäft überhaupt nicht weiterführen zu können; vor drei Wochen waren dies erst sechs Prozent. Nur knapp zwölf Prozent schaffen es eigenen Angaben noch bis September 2020, ihr Unternehmen durch die Krise zu führen. Ebenfalls zwölf Prozent geben an, noch länger, also bis zum Jahresende oder darüber hinaus, durchhalten zu können. Auch Arbeitsplätze geraten im Zusammenhang mit der Corona-Krise immer stärker in Gefahr: Etwa jedes dritte Unternehmen gibt an, bei weiter ausbleibenden Umsätzen Mitarbeiter entlassen zu müssen; in der am 20. März veröffentlichten Befragung war es noch jedes fünfte Unternehmen. Dennoch herrscht weitestgehend Akzeptanz für die strengen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes der vergangenen Wochen, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus zu verringern. Der Umfrage zufolge halten zwei Drittel der Befragten die Maßnahmen für sinnvoll und gerechtfertigt, 24 Prozent verhalten sich dazu neutral. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Dem Verständnis für die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus steht die Bedrängnis der Unternehmen gegenüber, die durch die Umsatzausfälle infolge des Shutdowns hervorgerufen wurde. Je länger die Krise dauert, desto mehr Existenzen stehen auf dem Spiel – diese Rechnung ist so einfach, wie sie wahr und traurig ist.“ Es zeige sich laut Woitendorf auch, dass die staatlichen Hilfen bei allen Bemühungen in Bund und Land den Unternehmen nur begrenzt helfen und die elementaren Verluste nur bedingt kompensieren können. Fast 90 Prozent haben staatliche Hilfen beantragt / 60 Prozent in Kurzarbeit
Der überwiegende Teil der Befragten – fast 90 Prozent – hat bereits staatliche Hilfen beantragt. Gezielt wird vor allem auf Soforthilfe in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse (90 Prozent), Kurzarbeitergeld (80 Prozent) sowie Kredite bzw. Darlehen (34 Prozent) zurückgegriffen. Nur zwei Prozent der Befragten haben Bürgschaften beantragt. Allerdings haben bisher nur rund sechs Prozent der Antragssteller die Mittel in Gänze und rund 11 Prozent zum Teil erhalten – mehr als die Hälfte (58 Prozent) hat laut eigenen Aussagen noch keine Hilfen bekommen. Derweil befinden sich laut Umfrage aktuell rund 60 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Branche hofft ab Mai auf Wiedereintritt in den innerdeutschen Tourismus
Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Anbieter in Deutschlands Reiseziel Nummer eins ruht die Hoffnung auf einer baldigen Rückkehr des Reisegeschäftes. Die Branche hoffe auf die Möglichkeit der schrittweisen Lockerung der Maßnahmen nach dem 19. April. Rund jeder Zweite befürwortet die Wiederbelebung des Tourismus ab Mai, 26 Prozent ab dem Pfingstfest und 10 Prozent ab dem Sommer. Dabei spricht sich die Mehrheit der Befragten (81 Prozent) für einen geregelten und stufenweisen Wiedereintritt aus. Davon sind 84 Prozent der Meinung, dass vorerst nur Reisen innerhalb Deutschlands zugelassen werden sollten. Rund 11 Prozent konstatierten, dass das Reisen zunächst nur für Einheimische innerhalb des Landes möglich sein sollte. Mehr als die Hälfte der Unternehmer geht für die Zeit nach der Krise von einer verringerten touristischen Nachfrage aus; ein Viertel rechnet mit steigender Nachfrage. Arbeitspapier für den Neustart des Reisens in Vorbereitung
Ein Arbeitspapier für die möglichen Stufen eines Neustarts im Tourismus wird derzeit vom Tourismusverband und seinen Partnern wie dem Dehoga und den Regional- und Fachverbänden erarbeitet. Es soll im Weiteren in Abstimmung mit der Politik in konkrete Handlungsschritte überführt und auch mit dem Deutschen Tourismusverband abgestimmt und in Teilen synchronisiert werden. In dem Papier sollen die speziellen Bedürfnisse der touristischen Anbieter mit den gesundheitlich erforderlichen Aspekten zum Schutz der Bevölkerung und der Reisenden in Einklang gebracht werden.

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