2321 Artikel
Ausgewählte Kategorien:
Alle

09. Jun 2020
| Pressemitteilungen
Reportage: Ein Meer aus Bäumen
Die erste Reihe ist hier nicht der beste Platz, wenn man ein Baum ist: Nur wenige haben es geschafft, gerade zu wachsen. Die meisten sind vom Ostseewind gebeugt und zerzaust. Nur wenige Schritte liegen zwischen dem schattigen Waldweg und dem sandigen Ostseestrand. Die Brandung rauscht, salzige Seeluft weht herüber. Trotz der oft kräftigen Brise wächst hier in der Rostocker Heide der größte zusammenhängende Küstenwald Deutschlands. Auf 6.000 Hektar erstreckt er sich entlang der Ostseeküste zwischen dem Breitling, einer lagunenartigen Erweiterung der Unterwarnow bei Warnemünde, und Wiederort bei Graal-Müritz. Mehr als 60 Kilometer markierte Wege führen durch die touristisch bislang wenig entdeckte Rostocker Heide, und so wandert oder radelt man hier oft fast allein durch den stillen Wald. Ab und zu blitzt die Ostsee durch und lädt zu kleinen Badestopps ein.
Drei Klimazonen auf engem Raum
Schon die Stille in der weitläufigen Landschaft tut der Seele gut, für positive Effekte auf Körper und Geist sorgt aber auch die besondere Beschaffenheit der Küstenregion bei Rostock: „Auf engem Raum hat man hier ganz verschiedene klimatische Bedingungen – die kühlere Seeseite, den windgeschützten Küstenwald und den Bereich landeinwärts dahinter, wo es oft deutlich wärmer ist. Und die Temperaturunterschiede zwischen Wasser und Land sorgen für einen intensiven Austausch der Luft”, erklärt Wetterexperte Stefan Kreibohm. Der Fernseh-Meteorologe ist in der Region zu Hause und fügt hinzu: „Wald an sich ist ja schon gesund – hier kommt hinzu, dass an vielen Tagen frische Seeluft hereinweht”. Drei Klimazonen in direkter Nachbarschaft – das findet sich kaum anderswo. Die Natur als Spa-Center
Nicht nur für Allergiker ist ein Spaziergang in der Rostocker Heide daher eine wunderbare Erholung. Die Luft ist durch die Filterfunktion der Bäume nämlich nicht nur rein und pollenarm, sie ist noch dazu mit Spurenelementen und Mineralstoffen aus dem Meer angereichert. „Ein natürliches Inhalationsgerät” nennt Dr. Christine Teichert, Kur- und Badeärztin in Warnemünde, die Brandungsluft. Auch deshalb bietet sich die Ostseeküste hier für Klimakuren an: Thalasso-Anwendungen etwa stehen hoch im Kurs – sie nutzen die gesundheitsfördernde Kraft des Meeres und seiner Elemente. „Wasser, Sonne und Luft, Sand, Schlick und Algen – sie alle wirken schon für sich, zusammen entfalten sie besondere Heilkräfte”, meint die Badeärztin. Auch zehn Thalasso-Kurwege sind in der Rostocker Heide ausgewiesen. Jeder der Wege hat einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, der sich nach dem Kalorienverbrauch auf der Strecke bemisst. Entdeckerpfad Biologische Vielfalt
Die Rostocker Heide besteht zudem aus ganz verschiedenen Natur- und Lebensräumen: Meer und Küste, Wald und Wiesen, Heideflächen, Mooren und Teichen. Auf dem Entdeckerpfad Biologische Vielfalt, der knapp drei Kilometer durch die Rostocker Heide führt, lernen Kinder und Erwachsene an zehn Stationen mit Aktivitäten und Infotafeln Fauna und Flora der Region spielerisch kennen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, findet auf weiteren acht Kilometern noch einmal fünf Stationen. Zwischen nachgebildeten Riesengrashalmen fühlen sich Besucher beispielsweise fast so klein wie ein Käfer in einer Sommerwiese. In der Waldapotheke erfahren sie, wie man aus Kiefernnadeln Hustensaft machen kann. Und im Fledermaushaus gibt es eine Rutsche ganz im Dunkeln. Voller Erlebnisse steckt aber auch der Wald selbst. Mannshohe Farne und dichte Birkenhaine säumen den Weg, im Wechsel mit hoch aufgeschossenen Kiefern, üppig grünen Fichten und knorrigen, manchmal riesigen Buchen und Eichen. Schon vor Jahrzehnten hat man hier bei Rostock mit einer planmäßigen Renaturierung begonnen, um einem Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen beim Wachsen zu helfen. Den können Gäste heute wieder erleben. Besonders beeindruckend sieht er übrigens vom Wasser betrachtet aus – ein schieres Meer aus Bäumen. Und auf den Wegen in seinem schattigen Innern läuft es sich oft wie am Strand. Auch das ist ein Erlebnis für sich: durch einen Wald zu spazieren und dabei unter den Füßen weichen Sand zu spüren. Und das nicht nur vorn, in der ersten Reihe. Weitere Fotos zum Herunterladen (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Tiemann)
Schon die Stille in der weitläufigen Landschaft tut der Seele gut, für positive Effekte auf Körper und Geist sorgt aber auch die besondere Beschaffenheit der Küstenregion bei Rostock: „Auf engem Raum hat man hier ganz verschiedene klimatische Bedingungen – die kühlere Seeseite, den windgeschützten Küstenwald und den Bereich landeinwärts dahinter, wo es oft deutlich wärmer ist. Und die Temperaturunterschiede zwischen Wasser und Land sorgen für einen intensiven Austausch der Luft”, erklärt Wetterexperte Stefan Kreibohm. Der Fernseh-Meteorologe ist in der Region zu Hause und fügt hinzu: „Wald an sich ist ja schon gesund – hier kommt hinzu, dass an vielen Tagen frische Seeluft hereinweht”. Drei Klimazonen in direkter Nachbarschaft – das findet sich kaum anderswo. Die Natur als Spa-Center
Nicht nur für Allergiker ist ein Spaziergang in der Rostocker Heide daher eine wunderbare Erholung. Die Luft ist durch die Filterfunktion der Bäume nämlich nicht nur rein und pollenarm, sie ist noch dazu mit Spurenelementen und Mineralstoffen aus dem Meer angereichert. „Ein natürliches Inhalationsgerät” nennt Dr. Christine Teichert, Kur- und Badeärztin in Warnemünde, die Brandungsluft. Auch deshalb bietet sich die Ostseeküste hier für Klimakuren an: Thalasso-Anwendungen etwa stehen hoch im Kurs – sie nutzen die gesundheitsfördernde Kraft des Meeres und seiner Elemente. „Wasser, Sonne und Luft, Sand, Schlick und Algen – sie alle wirken schon für sich, zusammen entfalten sie besondere Heilkräfte”, meint die Badeärztin. Auch zehn Thalasso-Kurwege sind in der Rostocker Heide ausgewiesen. Jeder der Wege hat einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, der sich nach dem Kalorienverbrauch auf der Strecke bemisst. Entdeckerpfad Biologische Vielfalt
Die Rostocker Heide besteht zudem aus ganz verschiedenen Natur- und Lebensräumen: Meer und Küste, Wald und Wiesen, Heideflächen, Mooren und Teichen. Auf dem Entdeckerpfad Biologische Vielfalt, der knapp drei Kilometer durch die Rostocker Heide führt, lernen Kinder und Erwachsene an zehn Stationen mit Aktivitäten und Infotafeln Fauna und Flora der Region spielerisch kennen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, findet auf weiteren acht Kilometern noch einmal fünf Stationen. Zwischen nachgebildeten Riesengrashalmen fühlen sich Besucher beispielsweise fast so klein wie ein Käfer in einer Sommerwiese. In der Waldapotheke erfahren sie, wie man aus Kiefernnadeln Hustensaft machen kann. Und im Fledermaushaus gibt es eine Rutsche ganz im Dunkeln. Voller Erlebnisse steckt aber auch der Wald selbst. Mannshohe Farne und dichte Birkenhaine säumen den Weg, im Wechsel mit hoch aufgeschossenen Kiefern, üppig grünen Fichten und knorrigen, manchmal riesigen Buchen und Eichen. Schon vor Jahrzehnten hat man hier bei Rostock mit einer planmäßigen Renaturierung begonnen, um einem Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen beim Wachsen zu helfen. Den können Gäste heute wieder erleben. Besonders beeindruckend sieht er übrigens vom Wasser betrachtet aus – ein schieres Meer aus Bäumen. Und auf den Wegen in seinem schattigen Innern läuft es sich oft wie am Strand. Auch das ist ein Erlebnis für sich: durch einen Wald zu spazieren und dabei unter den Füßen weichen Sand zu spüren. Und das nicht nur vorn, in der ersten Reihe. Weitere Fotos zum Herunterladen (Quelle: TMV/Tiemann) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Tiemann)
3 min
Mehr lesen

30. Mai 2020
| Pressemitteilungen
„Wir sind Urlaubsland“: Mecklenburg-Vorpommern startet Initiative für ein besseres Tourismusklima
Mit der Botschaft „Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind Urlaubsland.“ und der Ergänzung „Sei dabei. Zeig Herz. Auch deine Stimme bestimmt die Stimmung.“ startet Mecklenburg-Vorpommern zum Pfingstwochenende eine groß angelegte Binnenkampagne, die den Startschuss für ein nachhaltig gutes Tourismusklima im Land geben soll. Sie richtet sich an die Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern – vom Apotheker in Ahlbeck bis zum Zimmerer in Zarrentin, von der Kindergärtnerin am Kap Arkona bis zum Deutschlehrer in Dömitz. Ziel ist es, das Vertrauen in den Tourismus zu stärken oder wiederherzustellen und auf dessen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen aufmerksam zu machen. Zudem soll sie Impulse für Akzeptanz und Sicherheit im schrittweise wiederbeginnenden Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern geben und das Bewusstsein für den Tourismus schärfen.
Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, der mit seinen Partnern und in Abstimmung mit der Landesregierung für die Umsetzung der Kampagne verantwortlich zeichnet: „Wir in Mecklenburg-Vorpommern sind durch und durch Urlaubsland. Unsere touristischen Betriebe an der Küste wie im Binnenland leben das. In Mecklenburg-Vorpommern gilt: Unsere Urlaubsgäste gehören zu uns. In den vergangenen Wochen jedoch konnten wir niemanden willkommen heißen. Es galt Gäste und Einheimische zu schützen. Der Tourismus ist wichtiger Pfeiler unserer Wirtschaft und prägt die Region. Freundlichkeit und Offenheit waren und sind dabei die entscheidenden Schlüssel zum Erfolg. Dies wollen wir mit unserer Initiative befördern und deshalb zum Neustart des Tourismus nach der Krise deutlich machen, dass uns Gastfreundschaft eine Herzensangelegenheit ist.“ Laut Birgit Hesse bildet die Kampagne den Anfang eines mehrjährigen Prozesses: „Sie soll in eine breit getragene Initiative zu ‚Bewusstsein und Akzeptanz für nachhaltigen Tourismus‘ überführt werden, die die Tourismusbranche gemeinsam mit den Menschen im Land, den Medien, der Politik, dem Landesmarketing und vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen umsetzen möchte. Wir wollen in den Dialog treten zu der Frage, wie wir den Tourismus für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern am besten gestalten und entwickeln können“, so Hesse.
Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, ergänzte: „Endlich können wir wieder Gäste aus allen Teilen Deutschlands begrüßen. Uns geht es mit der Kampagne um das Herstellen der größtmöglichen Akzeptanz für alle im Urlaubsland – Einheimische, Gäste und Beschäftigte. Denn: Die aktuelle Situation mit gesundheitlichen Risiken, mit permanent neuen Lagen und Regelungen braucht Vertrauen und Akzeptanz auf allen Seiten. Der Tourismus prägt unser Land und ist ein elementarer Teil unserer Wirtschaft. Aber er ist viel mehr: Gastfreundschaft ist Teil unserer Kultur, unserer Identität und unseres Images. Wenn die Corona-Krise eines gezeigt hat, dann, wie die Dinge ineinandergreifen, verzahnt und vernetzt sind. Mecklenburg-Vorpommern ist vom Tourismus direkt abhängig. Jeder fünfte Arbeitnehmer ist hier beschäftigt. Durch die Verzweigungen der Tourismuswirtschaft mit anderen Bereichen wie der Bau-, Verkehrs- und Ernährungswirtschaft, dem Einzelhandel oder der Kultur, entstehen Wechselwirkungen, die weit über die Einzelbedeutung des Tourismus hinausgehen. In unserem Land sind wir gern Gastgeber; es sollte uns eine Herzensangelegenheit sein.“
Dr. Heiko Geue, Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, sagte: „Mecklenburg-Vorpommern ist das Urlaubsland Nr. 1 in Deutschland. Ich danke der Branche für die gemeinsame Erarbeitung von Schutzstandards für einen sicheren Tourismus. Damit hat MV bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen, an der sich andere Bundesländer orientieren. Corona stellt unsere Tourismuswirtschaft vor enorme Herausforderungen. Ich freue mich deswegen auf die gemeinsame Kampagne mit Herz für den Tourismus in MV. Die Landesregierung setzt sich intensiv dafür ein, dass der Tourismus im Konjunkturprogramm des Bundes besondere Unterstützung erhält. Für mich ist auch klar, dass wir möglichst schnell zu einem Tourismus ohne Kapazitätsbeschränkungen zurückkehren.“
Kick-off mit Einweihung eines Megabanners in Warnemünde
Bildgewaltig kommt die Kampagne daher: Zum heutigen Auftakt wird ein Banner mit einer Größe von 1.600 Quadratmetern (40 x 40 Meter) als Blickfang von der Warnemünder Landmarke – dem traditionsreichen Hotel Neptun – eingeweiht. Darauf zu lesen der Leitspruch: „Sei dabei. Zeig Herz. #wirsinduraubsland“. Darauf zu sehen: Die aus der Ukraine stammende und der Liebe wegen nach Rostock gezogene Pädagogin Margaryta Geppert sowie der in Berlin geborene Student Aaron Jack, der nebenbei als Surflehrer arbeitet. Beide formen mit ihren Händen das Symbol, das die zentrale Botschaft in ein Bild fasst – ein Herz. Solche „Paare“, sprich ein Vertreter aus dem Tourismus und ein Vertreter aus einem damit direkt oder indirekt verknüpften Bereich, bilden die Grundlage für die Visualisierung der Kampagnen-Botschaft in den folgenden Wochen. „Ich lebe seit sieben Jahren in Mecklenburg-Vorpommern. Und inzwischen bin ich aus vollem Herzen Teil des Urlaubslandes. Als Erzieherin arbeite ich zwar nicht direkt für den Tourismus. Aber auch ich trage Verantwortung für ein offenes und gastfreundliches Land“, erzählte Margaryta Geppert.“ Aaron Jack, sagte: „Ich studiere in Rostock und jobbe als Surflehrer. So verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit dem, was ich am liebsten tue. Von mir aus kann das auch nach dem Studium weitergehen. Mecklenburg-Vorpommern ist der perfekte Ort, um unsere Träume zu leben. Auch und gerade im Tourismus.“ Von Anzeigen bis Buttons – die Kampagnenbestandteile
Neben dem großen und weithin sichtbaren Banner am Hotel Neptun umfasst die Kampagne viele weitere Bestandteile: In allen großen Wochen- und Tageszeitungen in Mecklenburg-Vorpommern werden Anzeigen geschaltet, eine Webseite mit Interaktionsmöglichkeit () wird erstellt und soziale Medien wie Facebook und Instagram werden intensiv bedient. Zudem werden dem Fußballclub Hansa Rostock zwei 40 Quadratmeter große Banner unentgeltlich für das Ostseestadion zur Verfügung gestellt, die während der Geisterspiele zum Einsatz kommen. In Planung sind darüber hinaus ein Erklär-Video, Aktionen mit Einzelhändlern, Schulen und Kindergärten. Hinzu kommen Werbematerialien wie Aufkleber, Buttons und Poster. Hintergrund und Einordnung
Mit Bezug auf die Landestourismuskonzeption ist die Initiative „Wir sind Urlaubsland“ ein wesentlicher Baustein für die zukünftige wettbewerbsfähige Aufstellung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie gewinnt sie bei der Herstellung von Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung eine besondere Bedeutung und unmittelbare Aktualität, denn Bilder von ausgeladenen Gäste und Artikel über zerkratzte Autos zogen sich seit Beginn der Corona-Krise durch die öffentliche Debatte. Auch wenn unfreundliche Gastgeber Ausnahmeerscheinungen waren, so haben sie doch die Wahrnehmung deutlich mitgeprägt und Vertrauen zerstört Weitere Informationen: Weitere Fotos zum Herunterladen: (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke)
Bildgewaltig kommt die Kampagne daher: Zum heutigen Auftakt wird ein Banner mit einer Größe von 1.600 Quadratmetern (40 x 40 Meter) als Blickfang von der Warnemünder Landmarke – dem traditionsreichen Hotel Neptun – eingeweiht. Darauf zu lesen der Leitspruch: „Sei dabei. Zeig Herz. #wirsinduraubsland“. Darauf zu sehen: Die aus der Ukraine stammende und der Liebe wegen nach Rostock gezogene Pädagogin Margaryta Geppert sowie der in Berlin geborene Student Aaron Jack, der nebenbei als Surflehrer arbeitet. Beide formen mit ihren Händen das Symbol, das die zentrale Botschaft in ein Bild fasst – ein Herz. Solche „Paare“, sprich ein Vertreter aus dem Tourismus und ein Vertreter aus einem damit direkt oder indirekt verknüpften Bereich, bilden die Grundlage für die Visualisierung der Kampagnen-Botschaft in den folgenden Wochen. „Ich lebe seit sieben Jahren in Mecklenburg-Vorpommern. Und inzwischen bin ich aus vollem Herzen Teil des Urlaubslandes. Als Erzieherin arbeite ich zwar nicht direkt für den Tourismus. Aber auch ich trage Verantwortung für ein offenes und gastfreundliches Land“, erzählte Margaryta Geppert.“ Aaron Jack, sagte: „Ich studiere in Rostock und jobbe als Surflehrer. So verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit dem, was ich am liebsten tue. Von mir aus kann das auch nach dem Studium weitergehen. Mecklenburg-Vorpommern ist der perfekte Ort, um unsere Träume zu leben. Auch und gerade im Tourismus.“ Von Anzeigen bis Buttons – die Kampagnenbestandteile
Neben dem großen und weithin sichtbaren Banner am Hotel Neptun umfasst die Kampagne viele weitere Bestandteile: In allen großen Wochen- und Tageszeitungen in Mecklenburg-Vorpommern werden Anzeigen geschaltet, eine Webseite mit Interaktionsmöglichkeit () wird erstellt und soziale Medien wie Facebook und Instagram werden intensiv bedient. Zudem werden dem Fußballclub Hansa Rostock zwei 40 Quadratmeter große Banner unentgeltlich für das Ostseestadion zur Verfügung gestellt, die während der Geisterspiele zum Einsatz kommen. In Planung sind darüber hinaus ein Erklär-Video, Aktionen mit Einzelhändlern, Schulen und Kindergärten. Hinzu kommen Werbematerialien wie Aufkleber, Buttons und Poster. Hintergrund und Einordnung
Mit Bezug auf die Landestourismuskonzeption ist die Initiative „Wir sind Urlaubsland“ ein wesentlicher Baustein für die zukünftige wettbewerbsfähige Aufstellung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie gewinnt sie bei der Herstellung von Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung eine besondere Bedeutung und unmittelbare Aktualität, denn Bilder von ausgeladenen Gäste und Artikel über zerkratzte Autos zogen sich seit Beginn der Corona-Krise durch die öffentliche Debatte. Auch wenn unfreundliche Gastgeber Ausnahmeerscheinungen waren, so haben sie doch die Wahrnehmung deutlich mitgeprägt und Vertrauen zerstört Weitere Informationen: Weitere Fotos zum Herunterladen: (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke) (Quelle: TMV/Gänsicke)
5 min
Mehr lesen

29. Mai 2020
| Neues aus den Regionen
Campingplätze im Nordosten auf Urlauber vorbereitet
Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern haben sich intensiv auf die Saison 2020 vorbereitet und die Hygienemaßnahmen und Schutzstandards für Campingbetriebe, die vom Landestourismusverband in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Campingwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern erstellt wurden und unter einsehbar sind, umgesetzt. Dabei wurden zum Teil kreative Lösungen gefunden: So können Gäste beispielsweise anhand von Magnettafeln oder Tischtennisbällen vor Sanitärgebäuden auf deren Kapazität schließen. Im Ostseecamp Rostocker Heide beispielsweise erfolgen die Kontrollen digital, Check-ins und Check-outs sogar kontaktlos. Um Warteschlangen beim morgendlichen Brötchenkauf zu vermeiden, haben einige Plätze, darunter der Ostseecamping Ferienpark Zierow, zudem einen Lieferservice eingerichtet.
Campingurlaub im Nordosten lag 2019 mit rund 5 Millionen Übernachtungen (+1,2 Prozent) bereits vor der Corona-Krise im Trend und ist auch weiterhin stark nachgefragt. Auf mehr als 200 Camping- und Wohnmobilstellplätzen in der Natur können Abstandsregeln problemlos eingehalten werden. Darüber hinaus sind sie Startpunkt für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Fahrradfahren, Wandern und Wassersport.
Weitere Informationen:
45 sek
Mehr lesen

29. Mai 2020
| Neues aus den Regionen
Per Audio-Reise die Elbe erkunden
Familien und kleine Entdecker haben ab sofort eine neue Möglichkeit, sich über die Flusslandschaft Elbe zu informieren. Unter stehen ihnen fortan 20 kostenfreie Hörgeschichten mit den drei Protagonisten Jenni, Benni und dem lebendigen Wassertropfen Enni zur Verfügung. Auf ihrer rund 180 Kilometer langen Reise entlang des Elberadweges von Wittenberge nach Hamburg machen sie dabei Halt an Sehenswürdigkeiten, etwa an der Festung Dömitz oder in der Gemeinde Rüterberg, die von 1991 bis 2002 besser bekannt war als Dorfrepublik Rüterberg. Die Geschichten zu den Stationen vermitteln Wissenswertes und richten sich an Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren. Wer schon einmal selbst auf Erkundungstour entlang der Elbe unterwegs war, kann seine Erlebnisse bis zum 31. September 2020 an senden und mit etwas Glück eine Schifffahrt auf Norddeutschlands größtem Fluss gewinnen.
Die Audio-Reise ist ein Ergebnis des Kooperationsprojektes „Kurs Elbe. Hamburg bis Wittenberge“, welches von der Metropolregion Hamburg initiiert wurde und sich aus Vertretern aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zusammensetzt. Gemeinsam treiben die Akteure der fünf Bundesländer die Entwicklung des Tourismus in der Elbregion voran.
Weitere Informationen:
54 sek
Mehr lesen

29. Mai 2020
| Neues aus den Regionen
Ehemalige Seefahrtschule wird als Apartmentanlage „Zwei Wasser“ im Ostseebad Wustrow eröffnet
Die Sanierung der im Oktober 1992 geschlossenen Seefahrtschule im Ostseebad Wustrow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist abgeschlossen. Als Apartmentanlage „Zwei Wasser“– eine Anspielung auf die Lage zwischen Bodden und Ostsee – wird sie heute offiziell eröffnet. Dort, wo einst Kapitäne, nautische Offiziere und Seefunker ausgebildet wurden, sind 124 moderne Ferienapartments mit Namen wie „Seerose“, „Strandflieder“ und „Boddenperle“ entstanden. In einer Ausstellung im Foyer soll es eine Ausstellung geben, bei der anhand von Originalexponaten Bezug auf die Geschichte des Hauses genommen wird. Buchungen sind über die K&K Ferienimmobilien GmbH & Co. KG möglich.
Weitere Informationen:
29 sek
Mehr lesen

29. Mai 2020
| Neues aus den Regionen
Neue Instawalks führen zu Fotospots in Schwerin
Die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin hat unter dem Titel „100% Instagrammable - Entdecke Schwerins schönste Fotospots“ zwei Routen, sogenannte Instawalks, aufgelegt, die Gäste zu den schönsten Bildmotiven der Landeshauptstadt führen sollen. So geht es auf der 6,2 Kilometer langen „Top Instaspots Walking Tour“ unter anderem zum Pfaffenteich, zum Burggarten sowie zum Schlossbucht Café, das Hobbyfotografen einen imposanten Ausblick auf das Schweriner Schloss bietet. Die Radroute „Hidden Instaspots Cycling Tour“ verbindet auf 26,5 Kilometern unter anderem das Freilichtmuseum Mueß, die Halbinsel Dwang im Ostorfer See und die Hafenpromenade am Ziegelsee miteinander. Zu allen Stationen werden über einen Link zudem umfangreiche Informationen bereitgestellt. Per „Google Maps“ oder Navigations-Apps wie „Maps.Me“, die auch offline funktionieren, können einzelne Stationen angesteuert oder die kompletten Routen erkundet werden. Interessierte sind dazu aufgerufen, ihre schönsten Aufnahmen unter den Hashtags #visitschwerin und #instawalkschwerin auf Instagram zu teilen.
Weitere Informationen:
42 sek
Mehr lesen

29. Mai 2020
| Neues aus den Regionen
#greifswaldvermissteuch – Digitale Kampagne zum Neustart des Tourismus
Unter dem Hashtag #greifswaldvermissteuch hat die Greifswald Marketing GmbH auf der Webseite und in den sozialen Medien eine digitale Kampagne zum Neustart des Tourismus initiiert. Kernstück sind Videoclips, in denen Botschafter der Hanse- und Universitätsstadt Lust auf einen Urlaub in der Region machen. Zu sehen sind unter anderem der Marktplatz in der historischen Altstadt und das Fischerdorf Wieck. In einem der Clips erfahren Gäste etwa, wo Caspar David Friedrich geboren wurde oder wie hoch der Kirchturm des Doms St. Nikolai in den Himmel ragt. Und es wird deutlich: Greifswald freut sich auf seine Gäste! Hoteliers, Gastronomen und touristische Akteure Greifswald sowie passionierte Hobbyfotografen sind dazu aufgerufen, sich unter dem Hashtag mit Fotos und Videos aus Greifswald ebenfalls an der Aktion beteiligen.
Weitere Informationen:
39 sek
Mehr lesen

26. Mai 2020
| Pressemitteilungen
Reportage: Lichtspiele zwischen Ostsee und Bodden
Die mattgold glitzernden Wellen der Ostsee. Windflüchter, die abends ganz kurz tieforange leuchten. Ein Sommermittag am Boddenhafen, wenn die Sonne dem Schilf und dem Wasser die Farben entzieht. Die Welt wird für eine Weile zum Pastell – bis am Spätnachmittag die kraftvollen Töne mit Wucht zurückkehren. Die Menschen, die auf Fischland-Darß-Zingst leben oder Urlaub machen, lieben und genießen das besondere Licht der Halbinsel. Denn die intensiven Stimmungen, die durch das viele Wasser und seine Spiegelungen, die schnellen Wetterwechsel und die saubere Luft entstehen, tun der Seele einfach gut. Sie entspannen, können zu neuen Gedanken inspirieren, der Kreativität Raum geben – und das in einer ohnehin einzigartigen Landschaft mit Dünen, Sandstränden, Küstenwäldern und Schilfgürteln.
Ende des 19. Jahrhunderts entstand auf der Halbinsel die berühmte Künstlerkolonie Ahrenshoop. Interessant sind hier unter anderem der Kunstkaten, das Kunstmuseum und der Kunstpfad, aber natürlich lohnt auch ein Blick in die Galerien der anderen Orte. In Zingst etwa hat sich durch die Erlebniswelt Fotografie mit ihrem Kurs- und Ausstellungsangebot eine kreative Fotografieszene etabliert. Spannend sind auch das Umweltfotofestival »horizonte« im Frühjahr und der „Aktive Fotoherbst”. Martin Harms aus Zingst gehört zu den Landschaftsfotografen, die auf dem ganzen Darß ihre Motive suchen und finden. Am liebsten ist er bei dramatischen Wetterlagen und Lichtstimmungen am Darßer Weststrand im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft unterwegs. Vor gut zehn Jahren hat der Autodidakt sich die erste Spiegelreflexkamera gekauft und Fotokurse in Zingst besucht – mittlerweile gibt er selbst welche. Harms liebt die Natur, als Angler kennt er den Zauber der Stunde vor Sonnenaufgang. Er sagt: „Hier bei jeder Jahreszeit draußen zu sein und zu fotografieren, das entschleunigt mich.” Martin Harms fasziniert, dass jeder Sturm die Landschaft ummodeliert, dass nichts bleibt, wie es ist. Die kahlen Gerippe umgefallener Windflüchter – von Bäumen also, deren Krone der Wind in Landrichtung gekämmt hat – sind eines seiner Lieblingsmotive.
Ein zurückhaltender Umgang mit der Schönheit ihrer Heimat liegt auch Carola Pieper am Herzen. Die Malerin lebt mit ihrer Familie in Ahrenshoop, in einem reetgedeckten Häuschen, das von einem Garten mit Obstbäumen und altem Bootszeug umgeben ist. Ihr Mann Jens restauriert nämlich Fischerjollen vom Bodden, verleiht diese Boote und organisiert auch Törns. Carola Pieper segelt oft mit auf den nostalgischen Holzbooten und malt. „Ich habe schon auch andere Motive”, sagt sie. „Aber das hier ist eben mein Alltag.” Da sitzt sie dann mit ihrer Leinenschürze im Schatten des Segels, schaut konzentriert auf den Bodden hinaus, beobachtet die Lichtreflexionen auf der Wasseroberfläche, das schnell wechselnde Spiel von Licht und Schatten – und aus der Schellack-Tuschpipette scheinen die Motive nur so aufs Papier zu fließen. Dunkle Linien, Tropfen, auf den ersten Blick sehr flüchtig. Und doch erkennt man genau, was Piepers Augen gesehen haben: Zeesboote, Wind, einen weiten Horizont.
Die Bilder, die die Künstlerin zu Hause manchmal weiterbearbeitet, sind minimalistisch, erinnern in ihrer Einfachheit ein bisschen an japanische Haiku-Gedichte. Sie lacht, wenn man ihr das sagt. „Stimmt schon”, meint sie dann, „ich schreibe ja auch irgendwie mit, überlasse manches dem Zufall, aber am Ende erzählen meine Linien auch etwas.” Kunst, das ist für Carola Pieper wie eine Meditation, ein Dialog zwischen ihr und der Welt. „Durch die Augen rein und durch die Fingerspitzen raus”, sagt sie – so, als ob das eigentlich ganz einfach wäre.
Und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst – mit ihren wilden Dünen und endlosen Stränden, den ausgedehnten Wäldern und dem vielen, vielen Wasser – ist ein besonders schöner, liebenswerter Flecken Erde, zu jeder Jahreszeit mit ganz eigenen Naturstimmungen. Jetzt im Sommer geht Carola Pieper gern durch die blühenden Wiesen und das Schilf am Wasser. Durch die in der Sonne leuchtende Weite dieses vom Licht so geliebten Landstrichs.
Diese Orte in der Region Fischland-Darß-Zingst lohnen sich für Fotografen, Künstler und Genießer.
Ribnitz-Damgarten - Kloster Ribnitz
Das 1323 erbaute Klarissenkloster ist das historische Zentrum der Stadt und Heimat des Deutschen Bernsteinmuseums. Einen besonders tollen Blick auf die Stadt mit ihren Backsteinbauten und dem Kloster hat man vom Turm der Stadtkirche St. Marien aus.
Weitere Informationen: Dierhagen - Strandaufgang 16
Umsäumt vom Küstenwald mit wild gewachsenen Kiefern ist dieser Aufgang zum weißen Sandstrand von Dierhagen die reinste Idylle. Geht man weiter Richtung Strand, eröffnet sich ein toller Blick über die bewachsenen Dünen.
Weitere Informationen: Born - Leuchtturm Darßer Ort
An der Nordwestspitze der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, zur Gemeinde Born gehörend, steht der knapp 36 Meter hohe Ziegelsteinturm. 1849 errichtet, ist er eines der ältesten Seefeuer an der deutschen Ostseeküste.
Weitere Informationen: Zingst - Kunstwerk »Beyond The Forest«
Die Figurengruppe »Beyond The Forest« von Künstler Rob Mulholland im märchenhaften Wald Freesenbruch spiegelt umgebende Natur und natürlich auch die des betrachtenden Menschen wider. Ein traumhaftes Fotomotiv, in das sich jeder selbst, verfremdet oder ganz realistisch, einbringen kann. Die Installation ist Teil des Olympus Fotokunstpfades Zingst.
Weitere Informationen: Ahrenshoop - Grimmelei
Das reetgedeckte Haus liegt mitten in bewachsenen Dünen direkt am Strand. Einen tollen Blick auf das Gebäude hat man von der Aussichtsplattform Grenzweg aus. Die Ursprünglichkeit und die vielen Rohrdachhäuser verleihen dem malerischen Künstlerort ein besonderes Flair.
Weitere Informationen: Graal-Müritz - Strand
Am fünf Kilometer langen und 40 Meter breiten Strand reiht sich ein Fotospot an den nächsten: Ein besonders schönes Motiv sind die alten Buhnenreihen, die weit ins Wasser reichen. Hier trifft Wald auf Meer und bei Sonnenuntergang ist es hier ganz besonders stimmungsvoll.
Weitere Informationen: Wieck - Boddenhafen
Der kleine Sportboothafen fügt sich wunderbar natürlich in die Landschaft ein. Er ist Heimathafen zahlreicher liebevoll restaurierter und gepflegter Traditionsboote. Von hier aus starten auch Touren mit den traditionellen Zeesbooten über den Bodden.
Weitere Informationen: Barth - Fuchsberg
Direkt am Bodden liegt ein wahrer Geheimtipp: Von der Barthestraße aus dem Fahrradweg durchs Gewerbegebiet folgend, geht es auf einem Plattenweg zur großen Wiese am Fuchsberg. Dort befinden sich die Reste eines alten Bunkers. Dahinter führt ein Waldweg zu einem Hochsitz, von dem aus man einen wunderbaren Panoramablick auf den Bodden hat.
Weitere Informationen: Weitere Fotos zum Herunterladen (Quelle: Stadt Ribnitz-Damgarten) (Quelle: Max Framke) (Quelle: Voigt & Kranz UG) (Quelle: Thomas Wildrich) (Quelle: Voigt & Kranz UG) (Quelle: André Pristaff) (Quelle: Voigt & Kranz UG) (Quelle: Nicole Paszehr)
Das 1323 erbaute Klarissenkloster ist das historische Zentrum der Stadt und Heimat des Deutschen Bernsteinmuseums. Einen besonders tollen Blick auf die Stadt mit ihren Backsteinbauten und dem Kloster hat man vom Turm der Stadtkirche St. Marien aus.
Weitere Informationen: Dierhagen - Strandaufgang 16
Umsäumt vom Küstenwald mit wild gewachsenen Kiefern ist dieser Aufgang zum weißen Sandstrand von Dierhagen die reinste Idylle. Geht man weiter Richtung Strand, eröffnet sich ein toller Blick über die bewachsenen Dünen.
Weitere Informationen: Born - Leuchtturm Darßer Ort
An der Nordwestspitze der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, zur Gemeinde Born gehörend, steht der knapp 36 Meter hohe Ziegelsteinturm. 1849 errichtet, ist er eines der ältesten Seefeuer an der deutschen Ostseeküste.
Weitere Informationen: Zingst - Kunstwerk »Beyond The Forest«
Die Figurengruppe »Beyond The Forest« von Künstler Rob Mulholland im märchenhaften Wald Freesenbruch spiegelt umgebende Natur und natürlich auch die des betrachtenden Menschen wider. Ein traumhaftes Fotomotiv, in das sich jeder selbst, verfremdet oder ganz realistisch, einbringen kann. Die Installation ist Teil des Olympus Fotokunstpfades Zingst.
Weitere Informationen: Ahrenshoop - Grimmelei
Das reetgedeckte Haus liegt mitten in bewachsenen Dünen direkt am Strand. Einen tollen Blick auf das Gebäude hat man von der Aussichtsplattform Grenzweg aus. Die Ursprünglichkeit und die vielen Rohrdachhäuser verleihen dem malerischen Künstlerort ein besonderes Flair.
Weitere Informationen: Graal-Müritz - Strand
Am fünf Kilometer langen und 40 Meter breiten Strand reiht sich ein Fotospot an den nächsten: Ein besonders schönes Motiv sind die alten Buhnenreihen, die weit ins Wasser reichen. Hier trifft Wald auf Meer und bei Sonnenuntergang ist es hier ganz besonders stimmungsvoll.
Weitere Informationen: Wieck - Boddenhafen
Der kleine Sportboothafen fügt sich wunderbar natürlich in die Landschaft ein. Er ist Heimathafen zahlreicher liebevoll restaurierter und gepflegter Traditionsboote. Von hier aus starten auch Touren mit den traditionellen Zeesbooten über den Bodden.
Weitere Informationen: Barth - Fuchsberg
Direkt am Bodden liegt ein wahrer Geheimtipp: Von der Barthestraße aus dem Fahrradweg durchs Gewerbegebiet folgend, geht es auf einem Plattenweg zur großen Wiese am Fuchsberg. Dort befinden sich die Reste eines alten Bunkers. Dahinter führt ein Waldweg zu einem Hochsitz, von dem aus man einen wunderbaren Panoramablick auf den Bodden hat.
Weitere Informationen: Weitere Fotos zum Herunterladen (Quelle: Stadt Ribnitz-Damgarten) (Quelle: Max Framke) (Quelle: Voigt & Kranz UG) (Quelle: Thomas Wildrich) (Quelle: Voigt & Kranz UG) (Quelle: André Pristaff) (Quelle: Voigt & Kranz UG) (Quelle: Nicole Paszehr)
5 min
Mehr lesen

20. Mai 2020
| Pressemitteilungen
Urlaub im eigenen Land
16 Bundesländer, ein gemeinsames Ziel: das Reiseland Deutschland entdecken. Die Corona-Pandemie hat der Tourismusbranche in den vergangenen Wochen viel abverlangt. Doch langsam öffnen sich die Türen von Hotels und Restaurants wieder. Und damit kommt die Möglichkeit für Reisende, ihr Heimatland ganz neu kennenzulernen. Die Marketing-Organisationen aller deutschen Bundesländer kooperieren erstmals, um Lust auf Urlaub im eigenen Land zu machen. „Wir haben uns zusammengetan, um das Reiseland Deutschland gemeinsam vorzustellen“, sagt Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg und Sprecher der Landesmarketingorganisationen. Dies sei eine Zeit der Solidarität und des Zusammenhalts. „Jetzt kann es nicht darum gehen, dass ein Bundesland mit dem anderen um Gäste konkurriert.“
„Ich kenne kaum ein Land, das auf dieser Fläche so viel Verschiedenes zu bieten hat“, sagt Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. und Mit-Initiator von Entdecke Deutschland. Riesig sei Deutschland im Vergleich mit vielen anderen Ländern nicht, rund 800 Kilometer seien es von der Nordsee bis zur Zugspitze; etwa 600 Kilometer vom Rheinland bis in die Lausitz. „Aber wir haben die Alpen und wir haben das Meer. Wir haben Vulkane und ein ‚Grünes Band‘, das die Geschichte des Landes auf einzigartige Weise widerspiegelt.“
ist eine eigens eingerichtete Webseite, auf der die Bundesrepublik mit all ihren spannenden Reiseregionen präsentiert wird. Von den Königsschlössern in Bayern über die stillgelegten Zechen und Kulturdenkmäler im Ruhrgebiet bis hin zu den Inseln im hohen Norden des Landes und den Biosphärenreservaten in der Mitte. Informative Texte gibt es dort und kurzweilige Auflistungen mit den 16 besten Tipps, vor allem aber Fotogalerien, Videos, 360-Grad-Bilder. „Mit der Seite können sich die Nutzer zu ganz besonderen Trips in Deutschland inspirieren lassen und sie planen“, sagt Barbara Radomski, Geschäftsführerin Bayern Tourismus Marketing GmbH und Mit-Initiatorin von Entdecke Deutschland. „Die zahlreichen Artikel auf der Website machen so richtig Lust auf Urlaub in Deutschland. Die Solidarität der Kampagne wird sich auch in der gemeinsamen Bewerbung zeigen, so wird Entdecke Deutschland auch Teil der Social Media-Arbeit der Länder werden.“
Besucher der neuen Internetseite können sich in nur einem Bundesland virtuell umschauen oder die Republik mit Hilfe verschiedener Kategorien entdecken. Unter „Mein Lieblingsort“ etwa werden besondere Städte oder Plätze vorgestellt, die eine ganz eigene Geschichte erzählen. Einheimische und Influencer berichten von ihrer persönlichen Bindung zu dem jeweiligen Ort.
Hinter der Rubrik „Kleine Abenteuer“ verstecken sich Ideen für Kurztrips vor der eigenen Haustür, die mit kleinem Budget in die Wirklichkeit umgesetzt werden können. Diese Abenteuer können so lang oder kurz sein, wie die eigene Kondition mitmacht – zum Beispiel auf den Hunderten Kilometern Radwege, die Niedersachsen durchziehen. Von den Bergen an die See kann man dort fahren oder Moorlandschaften erleben. Das ist selbst für ungeübte Radfahrer kein Problem, denn es gibt Routen, die tatsächlich nicht mehr als drei Meter Höhendifferenz auf Dutzenden Kilometern Strecke überwinden.
Bei den „Perfekten Wochenenden“ ist der Name Programm: Dies ist ein detaillierter Vorschlag für eine Reise in eine Destination, mit zahlreichen Möglichkeiten vor Ort. Die Neiße in Sachsen zum Beispiel ist so ein Ziel – ein Fluss, viele alte Gemäuer, Görlitz, Zittau, Bad Muskau. Der Fluss ist ein Grenzfluss, die Stadt wurde nach ihrer Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1998 mit der polnischen Schwesterstadt zur Europastadt Görlitz/Zgorzelec erklärt. Sie ist das größte Flächendenkmal Deutschlands – und sie blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Auto lässt sich die Region innerhalb von ein paar Tagen ausführlich und nicht nur auf ausgetretenen Pfaden erkunden.
Und wer lieber eine „Ruhige Ecke“ als einen Hotspot bereist, findet in dieser Kategorie ebenfalls jede Menge unentdeckter Orte, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Wie gesund zum Beispiel das Waldbaden ist, erfahren die Gäste in Nordrhein-Westfalen oder im bayerischen Heilbad Bad Alexandersbad.
Noch eine ganz besondere Premiere gibt es im Rahmen der Kampagne: Zum ersten Mal kooperieren die 16 Bundesländer und die Deutsche Bahn. Sie wird exklusiver Mobilitätspartner von . Aktuell werden Gespräche zu einer Vertiefung der Kooperation geführt.
Hinweis, bitte beachten Sie, dass es aufgrund des Versands der Pressemeldung durch alle Landesmarketingorganisationen zu Doppelungen kommen kann. Wir bitten, dies zu entschuldigen.
3 min
Mehr lesen

18. Mai 2020
| Pressemitteilungen
Pfingsten zu „KunstOffen“ nach Mecklenburg-Vorpommern
Mit der Reihe „KunstOffen“ wird zu Pfingsten die erste landesweite Aktion in Mecklenburg-Vorpommern in dieser Saison veranstaltet. Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Veranstaltungsreihe ‚KunstOffen‘ wird in diesem Jahr in 26. Auflage veranstaltet und existiert damit beinahe so lange, wie das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern selbst. Wir freuen uns, dass sich so viele Kunstschaffende im Land trotz aller Umstände dazu bereiterklärt haben, diese Geschichte weiterzuschreiben. Dafür gebührt ihnen ein spezieller Dank. Es wird sicher etwas anders in diesem Jahr, aber es wird wieder schön.“ So laden vom 30. Mai bis 1. Juni in diesem Jahr rund 600 Künstler und Kunsthandwerker anstelle der gewohnten 800 in ihre Ateliers, Galerien und Werkstätten ein und gewähren Einblicke in die Künstlerszene des Nordostens. Viele Gäste der Reihe verknüpfen „KunstOffen“ mit einer Kurzreise nach Mecklenburg-Vorpommern über Pfingsten. Aus einer aktuellen Umfrage des Landestourismusverbandes unter knapp 800 Unternehmen, darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen, geht hervor, dass die Branche über die Pfingstfeiertage zu rund 60 Prozent und damit nahezu komplett ausgelastet sein wird.
Traditionell wehen blau-weiße Fahnen und hängen gelbe Sonnenschirme überall dort, wo sich Fotografen, Maler und Kunsthandwerker von Besuchern über die Schulter schauen lassen – wenn auch nur im übertragenen Sinn. Für Gastgeber und Gäste gelten die Verordnungen der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern sowie die beschlossenen Schutzstandards, die unter anderem unter nachzulesen sind.
Im Folgenden eine Auswahl der diesjährigen Höhepunkte. Detaillierte Informationen zu den Programmen in den einzelnen Regionen sind unter zu finden.
Vorpommern
In Vorpommern nehmen 216 Künstler an 112 Standorten an der Veranstaltung teil. Der Kulturverein Schloss Broock etwa, in dem unter anderem Rainer Graßmuck, Monika Klinkenberg und Blanka Münzberg tätig sind, lädt zu einer Ausstellung mit musikalischem Begleitprogramm nach Alt Tellin ein. In den historischen Räumen der Wassermühle Hanshagen östlich von Greifswald präsentieren Künstler aus der kleinen Gemeinde bei der 5. Hanshagener Kunstausstellung ihre Werke. Maler Hans-Otto Schmidt und Bildhauer Hans Scheib geben in der Kirche St. Johannis Einblicke in ihre Arbeiten. Mecklenburgische Seenplatte
In der Mecklenburgische Seenplatte präsentieren sich rund 115 Kunst- und Kulturschaffende an 90 Orten. So können Gäste unter anderem bei Michael Fröhlich in Groß Plasten einkehren, der in den historischen Räumlichkeiten eines ehemaligen Pferdestalls eine Ausstellung seiner großformatigen Fotografien arrangiert hat. Im Kunsthaus Koldenhof in der Feldberger Seenlandschaft stehen Skulpturen des Bildhauers Güner Kaden sowie Zeichnungen der Grafikerin Sabine Naumann zur Schau. Gemälde des Malers Reinhard Graefe gibt es darüber hinaus in der Künstlergemeinschaft Neubrandenburg zu bestaunen. Mecklenburg
In Mecklenburg öffnen voraussichtlich mehr als 280 Künstler ihre Ateliers für interessierte Gäste. Unter dem Titel „Weizen und Spreu“ stellt Sabine Ulrike Kamke in ihrem Atelier in Primank östlich von Ludwigslust abstrakte Acrylbilder aus. Malerei, Fotografie, Materialcollagen sowie Arbeiten aus Glas, Holz, Papier und Keramik können in Zittow rund um das Feuerwehrhaus, unter anderem im Atelier des Malers Horst Holinski oder in der Kapelle der Zittower Kirche, angeschaut werden. In Klütz an der Mecklenburgischen Ostseeküste zeigt die Malerin Ana Sojor in ihrer Galerie „La Cantinita“ originelles Kunsthandwerk und Ölgemälde.
In Vorpommern nehmen 216 Künstler an 112 Standorten an der Veranstaltung teil. Der Kulturverein Schloss Broock etwa, in dem unter anderem Rainer Graßmuck, Monika Klinkenberg und Blanka Münzberg tätig sind, lädt zu einer Ausstellung mit musikalischem Begleitprogramm nach Alt Tellin ein. In den historischen Räumen der Wassermühle Hanshagen östlich von Greifswald präsentieren Künstler aus der kleinen Gemeinde bei der 5. Hanshagener Kunstausstellung ihre Werke. Maler Hans-Otto Schmidt und Bildhauer Hans Scheib geben in der Kirche St. Johannis Einblicke in ihre Arbeiten. Mecklenburgische Seenplatte
In der Mecklenburgische Seenplatte präsentieren sich rund 115 Kunst- und Kulturschaffende an 90 Orten. So können Gäste unter anderem bei Michael Fröhlich in Groß Plasten einkehren, der in den historischen Räumlichkeiten eines ehemaligen Pferdestalls eine Ausstellung seiner großformatigen Fotografien arrangiert hat. Im Kunsthaus Koldenhof in der Feldberger Seenlandschaft stehen Skulpturen des Bildhauers Güner Kaden sowie Zeichnungen der Grafikerin Sabine Naumann zur Schau. Gemälde des Malers Reinhard Graefe gibt es darüber hinaus in der Künstlergemeinschaft Neubrandenburg zu bestaunen. Mecklenburg
In Mecklenburg öffnen voraussichtlich mehr als 280 Künstler ihre Ateliers für interessierte Gäste. Unter dem Titel „Weizen und Spreu“ stellt Sabine Ulrike Kamke in ihrem Atelier in Primank östlich von Ludwigslust abstrakte Acrylbilder aus. Malerei, Fotografie, Materialcollagen sowie Arbeiten aus Glas, Holz, Papier und Keramik können in Zittow rund um das Feuerwehrhaus, unter anderem im Atelier des Malers Horst Holinski oder in der Kapelle der Zittower Kirche, angeschaut werden. In Klütz an der Mecklenburgischen Ostseeküste zeigt die Malerin Ana Sojor in ihrer Galerie „La Cantinita“ originelles Kunsthandwerk und Ölgemälde.
2 min
Mehr lesen