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60 Prozent der Unternehmen können Betrieb nur noch wenige Monate aufrecht erhalten

10. Apr 2020

| Pressemitteilungen

MV-Tourismus: Lage verschärft sich trotz staatlicher Hilfen und Akzeptanz für Maßnahmen zum Gesundheitsschutz

Die Lage der touristischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern spitzt sich trotz staatlicher Hilfen weiter zu. Die aktuelle Branchenumfrage des Landestourismusverbandes, an der sich erneut rund 900 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen – beteiligt haben, weist die äußerst schwierige Situation für die Branche angesichts der Corona-Krise nach. Rund 60 Prozent der Befragten können ihr Unternehmen im Falle weiterer touristischer Einschränkungen über den 19. April hinaus – der nächsten Frist für das Verbot auch touristischen Reisens – maximal noch zwei Monate weiterführen; vor drei Wochen waren es noch 45 Prozent, die dies so für sich bewerteten. Jeder Fünfte geht bei einer Verlängerung der Einschränkungen mittlerweile davon aus, sein Geschäft überhaupt nicht weiterführen zu können; vor drei Wochen waren dies erst sechs Prozent. Nur knapp zwölf Prozent schaffen es eigenen Angaben noch bis September 2020, ihr Unternehmen durch die Krise zu führen. Ebenfalls zwölf Prozent geben an, noch länger, also bis zum Jahresende oder darüber hinaus, durchhalten zu können. Auch Arbeitsplätze geraten im Zusammenhang mit der Corona-Krise immer stärker in Gefahr: Etwa jedes dritte Unternehmen gibt an, bei weiter ausbleibenden Umsätzen Mitarbeiter entlassen zu müssen; in der am 20. März veröffentlichten Befragung war es noch jedes fünfte Unternehmen. Dennoch herrscht weitestgehend Akzeptanz für die strengen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes der vergangenen Wochen, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus zu verringern. Der Umfrage zufolge halten zwei Drittel der Befragten die Maßnahmen für sinnvoll und gerechtfertigt, 24 Prozent verhalten sich dazu neutral. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Dem Verständnis für die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus steht die Bedrängnis der Unternehmen gegenüber, die durch die Umsatzausfälle infolge des Shutdowns hervorgerufen wurde. Je länger die Krise dauert, desto mehr Existenzen stehen auf dem Spiel – diese Rechnung ist so einfach, wie sie wahr und traurig ist.“ Es zeige sich laut Woitendorf auch, dass die staatlichen Hilfen bei allen Bemühungen in Bund und Land den Unternehmen nur begrenzt helfen und die elementaren Verluste nur bedingt kompensieren können. Fast 90 Prozent haben staatliche Hilfen beantragt / 60 Prozent in Kurzarbeit
Der überwiegende Teil der Befragten – fast 90 Prozent – hat bereits staatliche Hilfen beantragt. Gezielt wird vor allem auf Soforthilfe in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse (90 Prozent), Kurzarbeitergeld (80 Prozent) sowie Kredite bzw. Darlehen (34 Prozent) zurückgegriffen. Nur zwei Prozent der Befragten haben Bürgschaften beantragt. Allerdings haben bisher nur rund sechs Prozent der Antragssteller die Mittel in Gänze und rund 11 Prozent zum Teil erhalten – mehr als die Hälfte (58 Prozent) hat laut eigenen Aussagen noch keine Hilfen bekommen. Derweil befinden sich laut Umfrage aktuell rund 60 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Branche hofft ab Mai auf Wiedereintritt in den innerdeutschen Tourismus
Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Anbieter in Deutschlands Reiseziel Nummer eins ruht die Hoffnung auf einer baldigen Rückkehr des Reisegeschäftes. Die Branche hoffe auf die Möglichkeit der schrittweisen Lockerung der Maßnahmen nach dem 19. April. Rund jeder Zweite befürwortet die Wiederbelebung des Tourismus ab Mai, 26 Prozent ab dem Pfingstfest und 10 Prozent ab dem Sommer. Dabei spricht sich die Mehrheit der Befragten (81 Prozent) für einen geregelten und stufenweisen Wiedereintritt aus. Davon sind 84 Prozent der Meinung, dass vorerst nur Reisen innerhalb Deutschlands zugelassen werden sollten. Rund 11 Prozent konstatierten, dass das Reisen zunächst nur für Einheimische innerhalb des Landes möglich sein sollte. Mehr als die Hälfte der Unternehmer geht für die Zeit nach der Krise von einer verringerten touristischen Nachfrage aus; ein Viertel rechnet mit steigender Nachfrage. Arbeitspapier für den Neustart des Reisens in Vorbereitung
Ein Arbeitspapier für die möglichen Stufen eines Neustarts im Tourismus wird derzeit vom Tourismusverband und seinen Partnern wie dem Dehoga und den Regional- und Fachverbänden erarbeitet. Es soll im Weiteren in Abstimmung mit der Politik in konkrete Handlungsschritte überführt und auch mit dem Deutschen Tourismusverband abgestimmt und in Teilen synchronisiert werden. In dem Papier sollen die speziellen Bedürfnisse der touristischen Anbieter mit den gesundheitlich erforderlichen Aspekten zum Schutz der Bevölkerung und der Reisenden in Einklang gebracht werden.

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07. Apr 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News April +++

Die Hotel- und Ferienanlage Haffhus in Ueckermünde am Stettiner Haff wurde am 6. April mit dem Marketing-Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet, der jährlich vergeben wird und außerordentliche Marketingkonzepte würdigt. Ausschlaggebend für die Entscheidung war das ökonomisch nachhaltige Konzept der Anlage, das Tourismus und klimabewusstes Handeln in Einklang bringt. So ermöglichen unter anderem Solaranlagen und Holz eine autarke Energieversorgung des gesamten Hotelbetriebes. Zudem werden Speisen und Kosmetikartikel ebenso nachhaltig zur Verfügung gestellt wie Sport- und Wellnessangebote. Im Oktober 2019 konnte sich das Haffhus bereits im bundesweiten Wettbewerb „Firmenenergie 2019“ als Gewinner behaupten. Die Verleihung des Marketing-Awards „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ war ursprünglich während der Vorstellung des Tourismusbarometers des Ostdeutschen Sparkassenverbandes im Rahmen der ITB Berlin geplant.
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Das Schweriner Schloss

03. Apr 2020

| Pressemitteilungen

Appell von Landesregierung, Landestourismusverband, Landkreistag und Städte- und Gemeindetag an alle Bürger*innen in Mecklenburg-Vorpommern

die Corona-Krise stellt Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, Europa, die Welt und natürlich jeden Einzelnen vor eine Herausforderung ungekannten und ungeahnten Ausmaßes. Neben vielen anderen Branchen ist auch die Tourismuswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern erheblich betroffen und momentan nahezu vollständig zum Stillstand gebracht. Dies trifft im Bundesland jede fünfte Arbeitskraft direkt und viel mehr Menschen und Bereiche darüber hinaus. Die Branche hat aus Gründen des Gesundheitsschutzes zuletzt unter verkehrten Vorzeichen arbeiten müssen: Wo es sonst ihre Aufgabe ist, Menschen für Urlaub zu begeistern und ihnen angenehme Aufenthalte zu bereiten, hat sie Mitte März zwischen 150.000 und 200.000 Gäste aus dem Land bitten müssen. Die allermeisten Menschen sind den Aufrufen und den Appellen aus Einsicht gefolgt, und die meisten Gastgeber und Einheimischen haben mit Verständnis und Vernunft agiert. Die Abreise der Urlauber ist im Großen und Ganzen auch dank Ihnen gut geglückt. Vielen Dank dafür! Nicht gut ist es, dass die in dieser Situation notwendigen, harten Regeln von einigen unterlaufen werden. Ebenso nicht akzeptabel ist es, dass es in einigen wenigen Fällen zu respektlosem Verhalten gegenüber Gästen gekommen ist. Freundlichkeit, Offenheit und Mitmenschlichkeit gehören zu Mecklenburg-Vorpommern – auch und gerade in diesen schwierigen Tagen und Wochen. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger im Land darum, ruhig und besonnen zu bleiben. Bleiben wir respektvoll und zeigen weiter, dass wir diese Situation zusammen meistern. Auch wenn es uns manchmal sehr fordert. Aktuell gilt: Bewegen Sie sich alleine, zu zweit bzw. mit der Familie im nahen Wohnumfeld. Wir halten Abstand im Interesse unser aller Gesundheit. Damit halten wir zusammen! Und das alles machen wir, um hoffentlich ganz bald wieder unsere Arme ausbreiten zu können und Gäste willkommen zu heißen.
Die Erfolgsgeschichte des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist einzigartig. Wir wollen ihr zum nächstmöglichen Zeitpunkt die nächsten Kapitel hinzufügen. Gastfreundschaft liegt uns sehr am Herzen! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Auswirkungen der Corona-Krise auf touristische Organisationen, Quelle: TMV

02. Apr 2020

| Pressemitteilungen

Auch touristische Organisationen und Verbände in Mecklenburg-Vorpommern stark von Corona-Krise betroffen

Die touristischen Organisationen und Verbände auf der regionalen und der kommunalen Ebene in Mecklenburg-Vorpommern sind in erheblichem Maße von der Corona-Krise betroffen und stehen teilweise vor einer ungewissen Zukunft. Eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes (TMV) mit mehr als 80 teilnehmenden Regional- und Fachverbänden, Kurverwaltungen, Stadtmarketing-Gesellschaften, Tourist-Informationsstellen und Tourismusvereinen weist die äußerst schwierige Situation nach. 42 Prozent der Befragten melden demnach aktuell Umsatzeinbrüche zwischen 75 und 100 Prozent; etwa die Hälfte gibt an, auf staatliche Hilfen angewiesen zu sein. Durch den aktuellen Stillstand im Tourismus brechen diesen Unternehmen insbesondere Einnahmen aus Marketingaktivitäten, Veranstaltungsorganisation und Vertriebsgeschäft weg. Verluste, die nicht kompensiert werden können: Fast alle (92 Prozent) der Befragten gaben an, keine alternativen Geschäftsfelder erschließen zu können. Acht Prozent setzen auf Alternativen und richten Online-Shops für Souvenirs ein beziehungsweise suchen nach Angeboten, mit denen sie Gastronomen und Einzelhändler unterstützen können. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Die Zahlen machen sehr deutlich, dass mit dem Tourismus ein ganzes Geschäftsfeld betroffen und bedroht ist. Neben den Hotel- und Restaurantbetrieben trifft es auch Regionalverbände, Kurverwaltungen und Touristinformationen, die sich um Gästekommunikation, Marketing und strategische Tourismusplanung kümmern. Gerade mit Blick auf das Wiederbeleben des Tourismus nach der Krise sind diese Strukturen jedoch von immenser Bedeutung.“ Der Landestourismusverband bereite derzeit einen konzeptionellen Ansatz für den Neustart unter veränderten Rahmenbedingungen vor. Er sei dabei auf arbeitsfähige Partner auf Regional- und Ortsebene angewiesen, die mit allen Mitteln unterstützt und stabilisiert werden müssten. Sowohl Orte und Kreise als auch Land und Bund seien angesichts unterschiedlicher Trägerschaft gefragt, so Woitendorf weiter. Der Landestourismusverband und der Dehoga MV haben aktuelle Forderungen der Branche in einem so genannten Living Paper zusammengefasst (zu finden unter www.tourismus.mv). Darin fordern die Verbände unter anderem Soforthilfe in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse für Tourismusverbände/-organisationen, deren Tätigkeit durch die finanziellen Ausfälle im wirtschaftlichen Bereich bedroht ist sowie die Stabilisierung von Kommunen, touristischen Verbänden und Organisationen zur Vorbereitung des Bewältigens der Krisenfolgen. Die von der Krise betroffenen Tourismusorganisationen und -verbände versuchen sich mit unterschiedlichen Maßnahmen an die aktuelle Lage anzupassen: Etwas mehr als die Hälfte plant Kurzarbeit ein, bei den regionalen Organisationen sind dies sogar zwei Drittel. Rund 40 Prozent benötigen nicht rückzahlbare Zuschüsse, 23 Prozent setzen auf Kredite und Darlehen. Alarmierend ist, dass knapp 15 Prozent der Befragten schon jetzt die Entlassung von Mitarbeitern einkalkulieren müssen und etwa jede zehnte touristische Organisation auf regionaler Ebene die Geschäftsaufgabe als eine mögliche Krisenfolge sieht. Insgesamt können knapp 40 Prozent der Befragten derzeit nicht einschätzen, ob sie nach der Krise in einer vergleichbaren Struktur weiterarbeiten können. Erschwerend hinzu kommt bei vielen die unsichere Lage im Umgang mit laufenden EU-Projekten, die in der Regel mit Eigenmitteln gegenfinanziert werden müssen. Viele touristische Bereiche geschlossen / Kommunikation mit Gästen läuft weiter
Laut Umfrage sind derzeit rund 80 Prozent der öffentlichen Bereiche in den Orten und Regionen entweder geschlossen oder gesperrt. So geben 91 Prozent der Befragten an, dass die zentrale Anlaufstelle für Urlauber – das Haus des Gastes – für den Publikumsverkehr geschlossen ist. 54 Prozent vermelden, dass öffentliche Toiletten geschlossen sind, rund 23 Prozent geben dann, dass Marinas und Häfen nicht mehr zugänglich sind. Fast alle Befragten (92 Prozent) kommunizieren auch in der Corona-Krise mit ihren Gästen. Dies geschieht auf unterschiedlichen Wegen: 94 Prozent nutzen E-Mails, 96 Prozent das Telefon und 65 Prozent Soziale Medien. Ein großer Teil der Anfragen dreht sich um die geltenden Reisebeschränkungen und um Besuchsrechte sowie um die noch nicht zu beantwortende Frage, wann und wie wieder gereist werden könne. Neben Veranstaltungen ist auch ein großer Teil der geplanten Marketingaktivitäten abgesagt oder auf Eis gelegt worden. Die Tourismusorganisationen in MV setzen in der Krise vor allem auf Online-Werbung (49 Prozent), Social-Media-Aktivitäten (82 Prozent) sowie den Versand von Prospekten (70 Prozent). Touristisches Krisenmanagement erhält gute Noten
Der Umfrage zufolge bezieht ein Großteil (80 Prozent) der kommunalen und regionalen Tourismusorganisationen sowie der Fachverbände relevante Informationen zur Corona-Krise neben Behörden und Verwaltung (87 Prozent) direkt beim Landestourismusverband, der dafür die neue Branchenplattform tourismus.mv nutzt. Diese zählt bereits rund 16.000 Aufrufe. 60 Prozent beziehen Informationen zur Krise auch von Regionalverbänden, 16 Prozent von Fachverbänden und 9 Prozent von den Industrie- und Handelskammern. Das touristische Krisenmanagement erhält insgesamt gute Noten. Auf einer Skala von eins bis fünf bewerten die Befragten die Arbeit des TMV im Durchschnitt mit der Note 1,83. Die Regionalverbände schneiden mit der Note 1,89 ebenfalls gut ab; das Krisenmanagement von Behörden und Verwaltung wird mit 2,22 benotet.
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Der Hashtag zur Kampagne „Wiedersehen macht #mvorfreude“

30. Mär 2020

| Pressemitteilungen

Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern schlägt Brücke über die Krise

Unter dem Slogan „Wiedersehen macht #mvorfreude“ startet der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit den Regionen und Städten und in Anlehnung an das geflügelte Wort „Vorfreude ist die schönste Freude“ eine digitale Kampagne, die sich an die Menschen richtet, die wegen der Corona-Krise derzeit nicht nach Mecklenburg-Vorpommern reisen können. Die Botschaft: Schick die Gedanken in den Urlaub – und komm bald nach! Ziel der Aktion ist es, über die Plattform weiterhin mit Gästen in Kontakt zu bleiben und ihnen die Reisepause etwas zu versüßen. Auf der Webseite und in den sozialen Kanälen Facebook und Instagram präsentiert Deutschlands Urlaubsland Nummer eins in den kommenden Wochen Videos, Bilder oder Rezepte zum Nachmachen und gibt Tipps für Kultureinrichtungen, die ihr Angebot digital vorstellen. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Durch die Plattform müssen Gäste nicht vollends auf Mecklenburg-Vorpommern verzichten. Über Bilder und Videos können sie nah dran sein – an Meer und Seen, Kreidefelsen und Küstenwäldern, Backsteinbauten und Bädervillen sowie natürlich an den vielen Gastgebern.“ Des Weiteren finden sich auf der Seite Bastelanleitungen für Kinder, Buch- und Filmempfehlungen für Erwachsene sowie eine sogenannte Social Wall, die Posts von Urlaubern und Gastgebern unter dem Hashtag #mvorfreude abbildet.
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Die Seebrücke im Ostseebad Heringsdorf auf der Insel Usedom

26. Mär 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News März (3) +++

Die Usedom Tourismus GmbH startet unter dem Hashtag #usedomwartetaufeuch eine sogenannte Sehnsuchtskampagne für die Sonneninsel. Dabei soll mit Fotos, Videos und Inselgeschichten der Kontakt zu Usedom-Urlaubern, die aufgrund der aktuellen Lage nicht anreisen können, aufrechterhalten werden. Gäste, Gastgeber und weitere touristische Akteure der Insel Usedom können sich auf Faceobok und Instagram an der Aktion beteiligen. Zudem sind Interessierte aufgerufen, Bild- und Videomaterial an die Adresse zu senden. Dieser wird dann unter , in Newslettern und auf den Social-Media-Kanälen der Usedom Tourismus GmbH ausgespielt.
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Die Infoseite zum Corona-Virus unter www.tourismus.mv

23. Mär 2020

| Pressemitteilungen

Landestourismusverband präsentiert neue Plattform für Touristiker in Mecklenburg-Vorpommern

Von Touristikern für Touristiker: Unter www.tourismus.mv steht der Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern seit Kurzem eine neue Plattform zur Verfügung, auf der touristische Nachrichten aus dem gesamten Land und darüber hinaus gebündelt präsentiert werden. Damit trägt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern dem geänderten Medienkonsumverhalten im Zuge der Digitalisierung Rechnung und ermöglicht es Touristikern, sich tagesaktuell über relevante Ereignisse im Land zu informieren beziehungsweise selbst Inhalte zu kommunizieren. Ziel ist es, eine Kommunikationsplattform für die gesamte Branche zur Verfügung zu stellen. „Die neue Branchenplattform tourismus.mv ist der Marktplatz für Nachrichten für die Tourismusbranche. Wir haben die Seite mit Beginn der Corona-Krise lanciert und sehen bereits, dass sie von Vielen genutzt wird. Binnen weniger Tage haben wir bereits mehr als 12.000 Zugriffe auf der Infoseite zum Virus registriert“, sagte Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes (TMV).

Die Inhalte der Plattform werden gemeinsam vom Landestourismusverband, den touristischen Regionalverbänden sowie von weiteren Interessenverbänden aus dem Nordosten, darunter der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland/Landesverband Mecklenburg-Vorpommern oder der Fachverband Landurlaub, erstellt und veröffentlicht. Neue Nachrichten ausgewählter Akteure, etwa vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, vom Tourismus-Newsletter Deutschland oder vom Deutschen Tourismusverband, werden zudem unmittelbar via RSS-Feed auf www.tourismus.mv ausgespielt.

Mithilfe von Filtereinstellungen kann sich jeder Nutzer für ihn relevante Neuigkeiten anzeigen oder per wöchentlichem Newsletter zusenden lassen. Möglich ist das Teilen einzelner Beiträge in den gängigen Social-Media-Netzwerken Twitter, Facebook, Xing und LinkedIn. Die Plattform löst die seit 2004 vom Landestourismusverband veröffentlichte Tourismuszeitung ab, mittels derer der TMV in mehr als 170 Ausgaben jeweils rund 7.000 Interessenten aus die Branche über Neues informiert hatte.

Interessierte Regional- und Fachverbände haben die Möglichkeit, über Partnerlösungen das Konzept für eigene Zwecke zu nutzen beziehungsweise anzupassen. So kommuniziert beispielsweise der Pilotpartner – die Tourismuszentrale Rügen – unter ruegen.tourismus.mv Inselspezifisches an die eigenen Partner.

Erstellt wurde die Plattform durch das Rostocker Unternehmen JAKOTA Design Group GmbH.

Weitere Informationen: www.tourismus.mv

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Die Seebrücke im Ostseebad Sellin

20. Mär 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News März (2) +++

Unter dem Hashtag #virtualruegality gibt die Tourismuszentrale Rügen in den sozialen Netzwerken Instagram und Facebook sowie auf dem Blog anhand von Bildershows und kurzen Videoclips Einblicke in Schönheiten Deutschlands größter Insel. Das Ziel der Kampagne ist es, Gästen in Zeiten der Corona-Krise, in denen Rügen vorerst nicht bereist werden kann, die Insel virtuell nach Hause zu bringen. So können Follower der Kanäle Aufnahmen rauschender Wellen, einen 360-Grad-Blick von der Seebrücke Sellin und Ausblicke auf die Kreideküste im Nationalpark Jasmund bestaunen. Auf Instagram haben Posts und Stories mit dem Hashtag #virtualruegality seit dem 18. März bereits 31.000 Menschen erreicht, auf Facebook 32.000.
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Ergebnisse der aktuellen Branchenumfrage

20. Mär 2020

| Pressemitteilungen

Aktuelle Lage im MV-Tourismus: 95 Prozent der Unternehmen erwarten starke Umsatzeinbußen

Die aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes, an der sich fast 900 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen, Campingplätze, Tourist-Informationsstellen sowie Kurverwaltungen – beteiligt haben, weist die äußerst schwierige Situation der Branche im Angesicht der Corona-Krise nach. Der Befragung zufolge rechnen 95 Prozent der Unternehmer mit starken Umsatzeinbußen. Dabei befürchten rund 40 Prozent einen Komplettausfall des Umsatzes, Einbrüche von mehr als 75 Prozent erwarten rund 20 Prozent und Einbrüche von bis zu 75 Prozent etwa 13 Prozent der Teilnehmer. Mit Einbußen von bis zu 50 Prozent rechnen zudem noch rund 15 Prozent, mit mäßigen Umsatzeinbrüchen von bis zu 25 Prozent hingegen lediglich fünf Prozent. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Die Lage ist nicht anders als mit dem Wort dramatisch zu beschreiben. Nahezu alle touristischen Unternehmen im Land sind auf Unterstützung angewiesen, um in der Krisenzeit zu überleben. Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt eine schwere und ungewisse Zeit mit persönlichen Einschnitten. Staatliche Hilfe muss nun schnell greifen.“ Tourismusbranche reagiert mit Anpassungen Mit zahlreichen möglichen Anpassungsmaßnahmen reagiert die Branche auf die Krise: So planen oder erwägen etwa 70 Prozent der Befragten angesichts der aktuellen Lage eine vorübergehende Schließung des Unternehmens. Des Weiteren beantragen rund zwei Drittel der Befragten Kurzarbeitergeld, knapp jeder Zweite (45,5 Prozent) will andere Liquiditätshilfen wie Kredite oder Zuschüsse nutzen, rund die Hälfte (47,1 Prozent) rechnet mit Steuerstundungen. Jeder fünfte Befragte plant, Mitarbeiter zu entlassen, sechs Prozent planen oder erwägen eine Geschäftsaufgabe. Insgesamt sind vier von fünf Befragten auf staatliche Hilfe angewiesen. Je länger die Krise dauert, desto weniger Unternehmen können ihr Geschäft aufrechterhalten: Rund 31 Prozent der Befragten gaben an, ihr Unternehmen bis zum 20. April, dem vorläufigen Ende der Verordnung der Landesregierung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus, durch die Krise führen zu können, rund 45 Prozent können es bis zu drei Monate führen. Nur noch rund 14 Prozent sehen sich imstande, ihr Unternehmen bis zu einem halben Jahr weiter führen zu können. Noch weniger – zehn Prozent – schaffen es bis zu einem Jahr. Abreisewelle lief für Großteil problemlos ab / Maßnahmen für Kundenbindungen aufgesetzt Die notwendig gewordenen Abreisen der Gäste aus dem Urlaubsland verliefen für die Mehrheit der Befragten problemlos, rund ein Fünftel meldete dagegen Probleme. Für den Umgang mit Stornierungsgebühren für Anreisen ab dem 20. April zeichnet sich ein differenziertes Bild: Rund ein Viertel der Befragten berechnet den Gästen Gebühren, rund 44 Prozent setzen auf Umbuchungen. 13 Prozent berichten, dass sie bezüglich zu berechnender Gebühren nicht kulant sein können. Dankesschreiben und Impressionen zur Kundenbindung Mit zahlreichen Aktivitäten wollen Gastgeber auch in der Krise ein positives Bild des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern zeichnen, damit die Gäste ihnen gewogen bleiben: Rund 17 Prozent richten Dankesschreiben an die Urlauber, rund zehn Prozent gewähren Rabatte, 54 Prozent setzen auf kulante Stornierungsbedingungen und 24 Prozent auf Bilder und andere Impressionen aus dem Nordosten, die Lust machen sollen, das Land nach der Krise zu bereisen. Angesichts der weiter dynamischen Entwicklung und Veränderung der Lage plant der Tourismusverband MV, das aktuelle Lagebild über Umfragen und andere Instrumente weiter kontinuierlich zu erfassen. Brancheninformationen werden fortgesetzt auf der Branchenplattform veröffentlicht.

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Kühlen Kopf bewahren

20. Mär 2020

| Pressemitteilungen

Größter Einschnitt in der Geschichte des Urlaubslandes: Tourismusverband ruft zur Besonnenheit auf

In Zeiten der Corona-Krise ruft der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern die Branche zur Besonnenheit auf. Durch die Verordnung der Landesregierung zur Bekämpfung des neuen Coronavirus und die dadurch bedingte Abreise von Gästen steht die Tourismuswirtschaft vor dem größten Einschnitt in der Geschichte des Bundeslandes. Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Es ist eine unheimlich schwere Zeit, die wir nur durchstehen, wenn wir die richtigen Maßnahmen ergreifen und zusammenhalten. Tausende touristische Unternehmen versuchen sich mit Hilfe des Staates derzeit darauf einzustellen. Oberstes Ziel ist es im Moment, das Infektionsgeschehen einzudämmen, wozu jeder durch verantwortungsbewusstes und vernünftiges Handeln beitragen kann und muss. Deshalb müssen auch alle Touristen den Heimweg antreten.“ Die Verbandspräsidentin appellierte an alle noch im Land weilenden Gäste, unmittelbar und unverzüglich den Weg nach Hause anzutreten. „Es gibt aktuell leider keine andere Möglichkeit. Die Freiheit Einzelner wird in dieser Situation zur Gefahr für alle anderen – das darf nicht sein.“ Birgit Hesse nannte die Umsetzung der Landesverordnung, die privates Reisen untersagt, einen Stresstest für die Branche: „Ein besonderer Dank gilt allen Gastgebern, die mit Umsicht und Freundlichkeit agiert haben. Maß und Mitte in der Kommunikation, Empathie im Gespräch mit Gästen und Verständnis füreinander waren schon immer, sind aber besonders jetzt die Gebote der Stunde.“ Landestourismusverband und Dehoga veröffentlichen Forderungspapier Zudem sendet die Verbandspräsidentin ein Signal an die Branche: „Wir wissen um die vielen Fragen, die sich Gastgeber, Gastronomen und touristische Verbände jetzt bezüglich ihrer Zukunft stellen und versuchen sie im Zusammenhang mit unserem intensiven Krisenmanagement weitestgehend zu beantworten und stets aktuelle Informationen zu liefern.“ Zusammen mit dem Dehoga MV hat der Landestourismusverband ein Papier mit dem Titel „Tourismusbranche in MV – was uns jetzt am wichtigsten ist“ veröffentlicht, das zentrale Forderungen der Branche abbildet und kontinuierlich an die Situation angepasst werden soll. Darin geht es vornehmlich darum, Arbeitsplätze zu erhalten sowie Unternehmen und Tourismusstrukturen zu sichern. Das Papier ist auf der neuen Branchenplattform einsehbar und wird ständig aktualisiert. Auf der Seite sind stets auch aktuelle Informationen zum Krisengeschehen für die Tourismusbranche in MV gebündelt. Alle geplanten Werbemaßnahmen hat der Landestourismusverband zunächst bis zum 19. April ausgesetzt. Das schließt auch Aktivitäten mit ein, die in der so genannten MV-Kampagne verbunden waren, mit dem Ziel, potenzielle Gäste in den Nordosten zu locken. In der Zeit der Corona-Krise wird sich der Verband verstärkt der Kommunikation über die sozialen Medien widmen. Zudem wird an einem Weg gearbeitet, mittels Kampagnen nach der Krise wieder Lust auf einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zu machen.

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