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11. Mär 2012
| Pressemitteilungen
Positive Bilanz der ITB 2012: Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern sind zufrieden
Die 53 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern haben am letzten Tag der 46. Internationalen Tourismusbörse in Berlin eine positive Bilanz gezogen. Mit 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche lockte der Nordosten zwischen dem 7. und dem 11. März mehrere Tausend Fachbesucher, darunter Reiseveranstalter, Fluggesellschaften sowie Medienvertreter auf die weltweit größte Tourismusmesse. An den Publikumstagen konnte Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche potenzielle Urlaubsgäste vor allem aus Berlin und Brandenburg überzeugen. „Der Optimismus in der Branche war auf der diesjährigen ITB deutlich zu spüren. Es gab viele erfolgreiche Geschäftskontakte, zahlreiche Auszeichnungen für touristische Produkte, eine sehr starke politische Unterstützung und eine damit verbundene Anerkennung für die Tourismuswirtschaft“, sagte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Fachmesse ITB habe eine sehr große Bedeutung als Marktplatz, Leistungsschau sowie auch als Gradmesser für die eigene Position. Aufgrund der positiven Signale und Vorzeichen hält Jürgen Seidel ein touristisches Wachstum für 2012 für möglich. „Im vergangenen Jahr, dem drittbesten seit der Wende, wurden 27,6 Millionen Übernachtungen erreicht. Wenn uns der Wettergott hold ist, können wir die 28-Millionen-Marke übertreffen.“ Mit Steigerungsraten wie in den vergangenen zwei Jahrzehnten sei in Zukunft jedoch nicht mehr zu rechnen. „Der Wettbewerb vor allem um neue Gäste wird härter, Geschenke wird es nicht mehr geben“, sagte Seidel. Als ausschlaggebend für die folgende Entwicklung bezeichnete er die Sicherung und Verbesserung der Servicequalität. Wer das beste touristische Produkt anbieten wolle, müsse die besten Gastgeber haben.
Gute Gespräche und Anbahnung von Kooperationen
Vielversprechende Verhandlungen sind auf der ITB mit Blick auf die Weiterentwicklung des Urlaubslandes geführt worden. Starkes Interesse an einer Vermarktung von Urlaubsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern zeigten auch in diesem Jahr viele große Reiseveranstalter, mit denen Messegespräche geführt wurden. Beispielsweise wurde mit dem Schweizer Reiseveranstalter Railtour Suisse über den Ausbau der Kooperation beraten. Zudem brachten Gespräche erstmalig konkrete Ansätze für die Entwicklung von Gruppenpauschalen für Luxemburg sowie zu Studienreisen dort ansässiger Reiseveranstalter in den Nordosten. Darüber hinaus gab es vorbereitende Termine zum Großen Gourmet Preis Anfang Juni in Heiligendamm, bei dem Frankreich mit einem Sternekoch aus Paris als Gastland auftreten wird, zum weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit Niederösterreich sowie zum 5. Ostsee-Tourismus-Forum im November 2012, das in Rostock und Dänemark stattfindet. Im Rahmen des Bundesprojektes Wassertourismus wurde eine stärkere Kooperation der teilnehmenden Bundesländer vereinbart, um den Auftritt des Wasserlandes Deutschlands im Ausland zu stärken.
Erfolge und Auszeichnungen für Mecklenburg-Vorpommern
- Der auf der Messe vorgestellten Reiseanalyse 2012 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen zufolge führten im Jahr 2011 6,1 Prozent aller längeren Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte, das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. Damit ist Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor das zweitbeliebteste Urlaubsland der Deutschen.
- Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte ist im Rahmen der ITB mit dem Willy Scharnow-Preis von der Willy Scharnow-Stiftung für ein Ausbildungsprogramm für barrierefreies Reisen „Blind Date mit dem Gast – eine Weiterbildung zum richtigen Umgang mit sinnesbehinderten Gästen“ ausgezeichnet worden.
- Aus dem 9. Mystery Check „Abenteuer Unterkunftssuche 2012“ des Münchener Unternehmens IRS Consult ging das Ostseeheilbad Zingst aufgrund der guten Serviceleistungen für potenzielle Besucher als Gesamtsieger aus 5.500 Destinationen in Deutschland, der Schweiz und Österreich hervor. Bei den getesteten deutschen Urlaubsregionen belegte Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls den ersten Platz.
- Bei der Radreiseanalyse 2012 des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) hat Mecklenburg-Vorpommern nach dem ersten Rang im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegt.
- Bereits zum dritten Mal in Folge ist ein Ostseebad in Mecklenburg-Vorpommern vom Ferienhausanbieter Atraveo zum beliebtesten Ferienort Deutschlands gewählt worden. Nach Zingst in den vergangenen beiden Jahren liegt in diesem Jahr Binz auf Rügen vorn.
- Der LandWert Schulbauernhof Stahlbrode wurde unter anderem für seine ökologische Ernährungs- und Umweltbildung mit dem Qualitätssiegel für Kinder- und Jugendtourismus des Bundesforums Kinder- und Jugendreisen geehrt. Die Auszeichnung überreichte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner.
- Die höchste Gästezufriedenheit in den östlichen Bundesländern weist dem Sparkassen-Tourismusbarometer 2012 zufolge die Insel Rügen vor der Stadt Dresden und der Region Vorpommern auf.
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08. Mär 2012
| Pressemitteilungen
ITB 2012: Gute Nachrichten für Mecklenburg-Vorpommern auch am zweiten Messetag
Auch am zweiten Fachbesuchertag der weltgrößten Reisemesse, der ITB in Berlin, gab es erfreuliche Nachrichten für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern: Der Nordosten belegt laut der Radreiseanalyse 2012 hinter Bayern den zweiten Platz unter den beliebtesten deutschen Radreiseregionen, Binz wurde vom Online-Reiseportal Atraveo als bester Ferienort ausgezeichnet, und die Gästezufriedenheit innerhalb Ostdeutschlands ist auf den Inseln Rügen und Hiddensee am höchsten.
Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes, erklärte dazu: „Mecklenburg-Vorpommern ist im harten Wettbewerb um Gäste endgültig angekommen. Anders als in früheren Jahren werden wir keine automatischen Steigerungen im Tourismus mehr erleben, sondern müssen in allen Belangen mit einer Qualität überzeugen, die über der in anderen Regionen liegt. Die auf der ITB verliehenen Auszeichnungen zeigen, dass wir in einigen Bereichen im Moment die Nase vorn haben. Dies werden wir in den kommenden Jahren immer wieder bestätigen müssen.“
Bei der Radreiseanalyse 2012 des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) hat Mecklenburg-Vorpommern nach dem ersten Rang im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegt. Die Platzierung ergibt sich aus Bewertungen von ADFC-Mitgliedern von Regionen und einzelnen Wegen. Unter den vier beliebtesten Fernwegen rangieren demnach erneut der Elbe-Radweg und der Ostseeküsten-Radweg, die beide auch durch Mecklenburg-Vorpommern verlaufen.
Die höchste Gästezufriedenheit in den östlichen Bundesländern weist dem Sparkassen-Tourismusbarometer 2012 zufolge die Insel Rügen vor der Stadt Dresden und der Region Vorpommern auf. Der Rangliste zugrunde liegt der so genannte TrustYou-Score, in den die Kundenbewertungen aus mehr als 30 Hotelbewertungsportalen einfließen. Rügen und Hiddensee haben auf dem Index 89,39 von 100 möglichen Punkten erreicht, Vorpommern liegt mit 88,84 Punkten nur knapp dahinter.
Bereits zum dritten Mal in Folge ist ein Ostseebad in Mecklenburg-Vorpommern vom Ferienhausanbieter Atraveo zum beliebtesten Ferienort Deutschlands gewählt worden. Nach Zingst in den vergangenen beiden Jahren liegt in diesem Jahr Binz auf Rügen vorn. Der Auszeichnung liegen alle von Atraveo-Kunden in der Saison 2011 abgegebenen Ortsbewertungen zugrunde. Binz wurde vor allem wegen seiner Bäderarchitektur gelobt, aber auch die gute Infrastruktur und die Sehenswürdigkeiten wurden häufig hervorgehoben. Atraveo ist einer der großen Ferienhausanbieter im Internet mit mehr als 200.000 Ferienhäusern und -wohnungen in aller Welt im Angebot.
Kritisch ist beim Ostdeutschen Sparkassenbarometer auf die Situation auf dem touristischen Arbeitsmarkt hingewiesen worden. So sei die Zahl der Auszubildenden in den touristischen Berufen zwischen 2000 und 2010 in Ostdeutschland um 43 Prozent gesunken, während sie deutschlandweit lediglich um zehn Prozent abnahm. Gegenläufig dazu steige die Zahl der freien Stellen – in Mecklenburg-Vorpommern um 28 Prozent zwischen 2005 und 2011. „Wir müssen uns aktuellen und potenziellen Mitarbeitern der Branche noch stärker zuwenden und ihnen noch mehr Wertschätzung in Form von Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeitregelungen und Entwicklungsperspektiven entgegenbringen“, erklärte Jürgen Seidel. Dabei müssten neben Nachwuchskräften auch ältere Arbeitnehmer stärker in das Blickfeld gerückt werden. Der Verbandspräsident beglückwünschte in diesem Zusammenhang das Iberotel im Resort Land Fleesensee, das beim Tourismusbarometer für seine Mitarbeiterführung, -förderung und -gewinnung als „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet wurde.
Grund zur Freude gab es am zweiten Tag der noch bis zum 11. März 2012 dauernden Messe schließlich auch für den LandWert Schulbauernhof Stahlbrode, der unter anderem für seine ökologische Ernährungs- und Umweltbildung mit dem Qualitätssiegel für Kinder- und Jugendtourismus des Bundesforums Kinder- und Jugendreisen geehrt wurde und die Auszeichnung aus den Händen der Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner entgegennahm.
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07. Mär 2012
| Pressemitteilungen
Nur noch einen Wimpernschlag hinter Bayern: Nordosten bleibt zweitbeliebteste Urlaubsregion Deutschlands
Gleich am ersten Tag der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin gab es gute Nachrichten für Mecklenburg-Vorpommern: Das Urlaubsland hat seine Position als zweitbeliebtestes Inlandsreiseziel gegenüber den norddeutschen Mitbewerbern ausgebaut und den Abstand auf Bayern verkürzt. Infolge der auf der Messe vorgestellten Reiseanalyse 2012 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen führten im Jahr 2011 6,1 Prozent aller längeren Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte, das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. Damit rückt Mecklenburg-Vorpommern wieder etwas näher an Bayern heran, das einen Marktanteil von 6,4 Prozent auf sich vereint. Schleswig-Holstein (3,9 Prozent) und Niedersachsen (3,6 Prozent) folgen auf den Plätzen drei und vier. Im Jahr 2011 wurden rund 4,24 Millionen längere Urlaubsreisen in MV verbracht, das sind rund 350.000 Urlaubsreisen mehr als 2010.
Dazu Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Es freut uns, dass das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern seine Position festigen konnte. Natur, Nähe, Qualität und Sicherheit werden von den Menschen hoch bewertet. Sie sehnen sich zurück nach einem eher ursprünglichen Leben, nach Regionalität und Rückzugsorten. Mecklenburg-Vorpommern kann sich mit seinem Naturreichtum und seinem touristischen Angebot als intakte und kalkulierbare Alternative zur Hektik im Alltag präsentieren.“
Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes ergänzte mit Blick auf zahlreiche Innovationen und Investitionen in diesem Jahr: „Die Voraussetzungen sind gut, es kann ein tolles Tourismusjahr werden.” Er verwies dabei auf eine aktuelle Umfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. Danach erleben deutsche Reisegebiete eine Renaissance. Jeder vierte Befragte (24,5 Prozent) gab an, seinen Urlaub in den nächsten zehn Jahren in Deutschland verbringen zu wollen. Davon wird laut Umfrage besonders der Norden Deutschlands profitieren.
Darüber hinaus prognostizierte auch der Deutsche Tourismusverband ein Wachstum im Deutschlandtourismus. Für das Jahr 2012 erwartet der Verband Zuwächse bei den Übernachtungen in Höhe von bis zu zwei Prozent. Positiv sind auch die Ergebnisse einer von der Commerzbank durchgeführten Reisestudie, die zu Beginn dieses Jahres veröffentlicht wurde. Darin wird angenommen, dass insbesondere die nördlichen Bundesländer 2012 wieder zulegen können. Eine zunehmend unsichere wirtschaftliche Lage führe dazu, dass wieder vermehrt nahegelegene Reiseziele angesteuert werden.
Die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern hat im Jahr 2011 das drittbeste touristische Ergebnis seit 1990 erreicht. In den gewerblichen Betrieben mit neun oder mehr Betten wurden zwischen Januar und Dezember insgesamt 27,6 Millionen Übernachtungen und damit lediglich 47.000 weniger als im Jahr zuvor gezählt.
Einer der Höhepunkte in diesem Jahr wird die Live-Berichterstattung zur UEFA-Fußball-Europameisterschaft im Juni von der Insel Usedom sein. Aus diesem Grund veranstaltet Mecklenburg-Vorpommern am 7. März einen Abend auf der ITB unter dem Titel „Fußball-Fieber in Mecklenburg-Vorpommern“. Unter den rund 400 Gästen werden an diesem Abend auch hochrangige politische Vertreter der beiden EM-Gastgeber Polen und Ukraine sowie Manager Stefan Beinlich von Mecklenburg-Vorpommerns bekanntestem Fußballclub Hansa Rostock erwartet. Unter anderem wird es ein Torwandschießen mit Prominenten aus Politik, Sport und Kultur geben.
Auch Auszeichnungen gab es bereits am ersten Messetag: Bei der Bewertung der besten touristischen Pressestellen Europas schaffte es der Tourismusverband MV in diesem Jahr auf Rang zehn und damit im sechsten Jahr in Folge in die Top 10. Die Pressestelle des Verbandes war damit erneut der einzige deutsche und der einzige regionale Vertreter unter den besten Zehn. Gewählt haben die „Verkehrsbüros des Jahres” die Reiseredakteure deutscher Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Reisezeitschriften, Illustrierten, Nachrichtenagenturen und Online-Medien sowie freie Reisejournalisten im Auftrag der „Touristik PR und Medien GbR”.
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07. Mär 2012
| Pressemitteilungen
Berlin – Kopenhagen: Erster internationaler Fernradweg vollständig mit Elektrorädern nutzbar
An insgesamt 57 Ladestationen können Nutzer von Elektrofahrrädern entlang des Radweges Berlin – Kopenhagen auftanken. Er ist damit der erste internationale Radweg, der durchgängig und gut nachvollziehbar mit Ladestationen ausgestattet ist, sodass er mit Elektrofahrrädern, so genannten Pedelecs, problemlos befahren werden kann. Darüber hinaus stehen zukünftig auch auf den zwischen Rostock und dem dänischen Gedser verkehrenden neuen Fähren der Reederei Scandlines Ladestationen zur Verfügung, die Radfahrer während der Überfahrten nutzen können. "Die Ansprüche im Radtourismus wachsen, die Branche steht vor Veränderungen durch den demografischen Wandel und neue Urlaubsformen. Da ist es gut, wenn sich Mecklenburg-Vorpommern auch bei der technischen Ausstattung der Routen an die Spitze setzt", sagte Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern. "Für ein Drittel aller Gäste ist das radtouristische Angebot ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Urlaubslandes." Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, erklärte: „Es gibt immer mehr Touristen, die mit dem Elektrorad längere Touren in Angriff nehmen wollen. Sie sollen nicht auf gut Glück an Rast- oder Gaststätten nach Steckdosen fragen oder suchen müssen." Vorgestellt und symbolisch ans Netz gebracht wurde der Elektroradfernweg von Harry Glawe, Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sowie Vertretern aus Dänemark und Brandenburg im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.
Der Abstand zwischen den entlang des Radweges einheitlich ausgewiesenen Stationen, darunter Hotels, Campingplätze, Touristinformationen sowie gastronomische Einrichtungen, beträgt nicht mehr als 35 Kilometer, häufig sogar deutlich weniger. Dies können im einfachen Falle wie am „Gästehaus Am Schlosspark“ in Güstrow zugängliche und entsprechend gekennzeichnete Steckdosen sein, es können auch wie am Stadthafen in Neustrelitz Schließfächer für Akkus sein, und es können ganze Fahrradboxen sein, in denen das Pedelec sicher untergestellt und aufgeladen wird.
Neben dem 600 Kilometer langen Radweg Berlin – Kopenhagen ist auch die Insel Hiddensee ab der kommenden Saison Pedelec-Modellregion. In den Häfen von Kloster, Vitte und Neuendorf, den Hotels Dornbusch und Heiderose sowie während der Fährüberfahrten mit der MF „Vitte" auf der Linie Schaprode - Hiddensee und der MS „Hansestadt Stralsund" auf der Linie Stralsund kostenfrei aufladen. Ab dem 30. März können Urlauber und Tagesgäste mehrmals täglich von Schaprode, Wiek, Stralsund und Zingst zu Tagestouren mit bis zu achtstündigem Aufenthalt auf der Insel Hiddensee aufbrechen und das gut ausgebaute Radwegenetz der autofreien Insel mit zahlreichen Fahrradrastplätze – viele von ihnen mit Strandausblick – und Servicestationen in jedem Ort nutzen.
Die Zahl der Radtouristen mit Elektrorad wird in den nächsten Jahren nach derzeitigen Erkenntnissen und nicht zuletzt aufgrund demografischer Veränderungen weiter steigen. Laut einer im Herbst 2010 veröffentlichten repräsentativen Studie von Trendscope hatten zwar erst jeweils vier Prozent der Radurlauber und -ausflügler Pedelecs genutzt. Jeweils rund ein Drittel kann sich aber vorstellen, im Urlaub aufs Elektrorad zu steigen. Ähnliche Ergebnisse brachte im vergangenen Jahr auch eine Untersuchung von T.I.P. Biehl Markt- und Tourismusforschung hervor: Danach kann sich fast jeder zweite Deutsche (43 Prozent) die Nutzung von Rädern mit Elektroantrieb vorstellen, wobei viele den Gedanken daran mit Urlaub verbinden: So kommen für 51 Prozent der Befragten Urlaubsausflüge und für 38 Prozent sogar ganze Radurlaube per Pedelec in Frage. Der Zweirad-Industrie-Verband geht indes davon aus, dass in diesem Jahr in Deutschland rund 300.000 E-Bikes verkauft werden; 2010 waren es rund 200.000.
Der Radfernweg Berlin – Kopenhagen weist nach Trendscope eines der höchsten Wachstumspotenziale aller Fernwege in Deutschland auf: 37 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ihn zu befahren. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern schätzt die Zahl der Radreisenden, die den Weg in Gänze oder zu großen Teilen nutzen, auf derzeit rund 20.000 pro Jahr, darunter rund 15 Prozent ausländische Radler. Die Zahl der Radausflügler auf dem Radfernweg liegt noch um ein Vielfaches höher. Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/radwandern, www.reederei-hiddensee.de
Laut dem Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus werden in Mecklenburg-Vorpommern pro Jahr mehr als vier Million Tagesausflüge per Rad unternommen. Fast die Hälfte aller Gäste (44 Prozent) nutzt das Fahrrad im Urlaub, und immerhin mehr als ein Viertel (26 Prozent) bezeichnet den Aufenthalt als Radurlaub. Vom Tourismusverband werden derzeit acht Fern- und 21 Rundwege vermarktet, die ein dichtes Netz aus 2.300 Kilometer Fern- und 5.500 Kilometer Rundwegen bilden, welches über eine interaktive Karte unter www.auf-nach-mv.de individuell erschlossen werden kann. Netzwerke und Systeme für den Verleih und die Vermarktung von Elektrofahrrädern sind in unterschiedlicher Größe bereits in einer Reihe von Regionen im Nordosten etabliert worden, unter anderem auf den Inseln Rügen und Usedom, der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, der Müritz-Region, der Mecklenburgischen Ostseeküste, der Vorpommerschen Flusslandschaft sowie der Hansestadt Wismar. Foto: Karin Holm und Peter Ole Sørensen, Visit East Denmark, Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, Peter Krause, Tourismusverband Ruppiner Seenland, Bernd Fischer, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (v.l.n.r.) (Foto: Bildschön)
Hintergrund:
Laut dem Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus werden in Mecklenburg-Vorpommern pro Jahr mehr als vier Million Tagesausflüge per Rad unternommen. Fast die Hälfte aller Gäste (44 Prozent) nutzt das Fahrrad im Urlaub, und immerhin mehr als ein Viertel (26 Prozent) bezeichnet den Aufenthalt als Radurlaub. Vom Tourismusverband werden derzeit acht Fern- und 21 Rundwege vermarktet, die ein dichtes Netz aus 2.300 Kilometer Fern- und 5.500 Kilometer Rundwegen bilden, welches über eine interaktive Karte unter www.auf-nach-mv.de individuell erschlossen werden kann. Netzwerke und Systeme für den Verleih und die Vermarktung von Elektrofahrrädern sind in unterschiedlicher Größe bereits in einer Reihe von Regionen im Nordosten etabliert worden, unter anderem auf den Inseln Rügen und Usedom, der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, der Müritz-Region, der Mecklenburgischen Ostseeküste, der Vorpommerschen Flusslandschaft sowie der Hansestadt Wismar. Foto: Karin Holm und Peter Ole Sørensen, Visit East Denmark, Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, Peter Krause, Tourismusverband Ruppiner Seenland, Bernd Fischer, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (v.l.n.r.) (Foto: Bildschön)
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06. Mär 2012
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News März +++
Ostseeurlauber können sich vom 9. bis 15. April auf eine Musikwoche zu Ehren des italienischen Pianisten Gioachino Antonio Rossinis freuen. Dabei erleben Gäste neben Darbietungen des Klavierwerks Rossinis durch den italienischen Pianisten Alessandro Marangoni auch interessante Anekdoten und Hintergründe aus dessen Leben und Schaffen, eine interaktive Hörstunde, eine kulinarische Reise auf den Spuren des Komponisten sowie weitere kleine Überraschungen. Die Eröffnungsveranstaltung, bei der Leben und Werk Rossinis gewürdigt werden, findet am 9. April im Café Bülow in Kühlungsborn statt. Höhepunkte bilden die Konzerte “Rossini versus Chopin” und “Rossini und seine Zeit” sowie ein Vortrag von Professor Dr. Bernd-Rüdiger Kern, dem Vorsitzenden der Deutschen Rossini Gesellschaft. Zudem ist ein Rossini-Nachmittag für Kinder vorgesehen. Die Rossini-Woche wird organisiert vom Jungunternehmen “smARTourism” im Rahmen der so genannten Kreativsaison in Kooperation mit dem Hotel Schweriner Hof, der Deutschen Rossini Gesellschaft, der Kunsthalle Kühlungsborn und dem Grand Hotel Heiligendamm.
Weitere Informationen: www.schwerinerhof.de, www.smartourism.net
Weitere Informationen: www.schwerinerhof.de, www.smartourism.net
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06. Mär 2012
| Neues aus den Regionen
Usedomer Literaturtage: Die Wahrheit über Dracula
Unter dem Titel „Wortreiche Landschaften zwischen der Ostsee und den Karpaten“ beschäftigen sich die Usedomer Literaturtage vom 28. März bis 1. April mit den rumänischen Kulturlandschaften Siebenbürgen, dem Banat und der Bukowina. Dabei hinterfragen die Literaturtage die Klischees um die mystische Gestalt Dracula und machen den Blick frei auf eine vielschichtige Literaturszene. Eröffnet werden die Usedomer Literaturtage mit dem Film „Die Wahrheit über Dracula“ von Stanislaw Mucha, der für den diesjährigen Grimmepreis nominiert ist, im Hotel Esplanade in Heringsdorf. Mit Witz, Ironie und einem einzigartigen Gespür für das Auffinden von Kuriositäten stellt er das Dracula-Klischee auf den Kopf und zeichnet dabei ein faszinierendes Portrait des heutigen Rumäniens. In den folgenden Tagen werden namhafte Autoren aus Deutschland, Polen und Rumänien, unter anderem Eginald Schlattner, Ernest Wichner, Joanna Bator, Eleonora Hummel und Georg Aescht, Filmemacher Radu Gabrea und Stanislaw Mucha sowie der Pianist und Autor Alfred Brendel, erwartet. Zudem gibt es eine Literarische Inselrundfahrt in den Norden Usedoms. Manfred Osten und Franziska Franke lesen Lyrik und Kurzprosa von bekannten polnischen, rumänischen und deutschen Schriftstellern. Musikalisch begleitet wird die Fahrt von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Nach dem Beginn im Vineta-Hotel in Zempin sind weitere Stationen in Mölschow, Trassenheide und Peenemünde sowie ein Mittagessen in Karlshagen geplant.
Zum Abschluss der Literaturtage wird am 1. April zum zweiten Mal der mit 5.000 Euro dotierte Usedomer Literaturpreis verliehen, über den sich in diesem Jahr die polnische Autorin Olga Tokarczuk freuen darf. Die Usedomer Literaturtage sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Usedomer Musikfestivals, des Deutschen Kulturforums Östliches Europa und der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf.
Weitere Informationen: , Karten: 038378 34647
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06. Mär 2012
| Neues aus den Regionen
2. Inselkünstlerfestival in Prora
Unter dem Titel „Aus Grau wird bunt“ wird dem so genannten „Koloss von Prora“ beim Inselkünstlerfestival vom 18. bis 20. Mai neues Leben eingehaucht. Auf dem Gelände der Jugendherberge Prora präsentieren sich über 40 Straßenkünstler-Acts aus der ganzen Welt mit ihren Darbietungen. Gäste erwartet ein Programm aus Musik, Theater, Comedy und Artistik; Sänger, Parodisten, Zauberer und Jongleure zeigen ihr Können. Passend zum Festival bietet die Jugendherberge Prora ein Arrangement an: Drei Übernachtungen mit Halbpension vom 17. bis 20. Mai inklusive Inselkünstlerfestival und einem Leihfahrrad für einen Tag, um die Insel Rügen zu erkunden, kosten pro Person ab 115 Euro. Kinder von drei bis fünf Jahren zahlen nur 65 Euro.
Im Juli 2011 feierte das Inselkünstlerfestival Premiere und untermalte die Eröffnung der Jugendherberge Prora. Der Mitbegründer des Lindenbergschen Panikorchesters, Steffi Stephan, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) bei dem Ziel zu unterstützen, Block V in Prora mit neuem, bunten Leben zu erfüllen. Damit unterstützt er das Ziel des DJH, von dem Ort mit seinem historischen Hintergrund ein neues, weltoffenes Bild in der öffentlichen Wahrnehmung zu prägen.
Weitere Informationen: ,
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06. Mär 2012
| Neues aus den Regionen
Zwei Burgen, ein Anlass: Walpurgisnacht in der Mecklenburgischen Seenplatte
Südlich von Neubrandenburg thront die Burg Stargard, zwischen 1248 und 1271 entstanden und heute Mecklenburg-Vorpommerns bedeutendste mittelalterliche Höhenburg. Mit ihrer fast 1000-jährigen Geschichte zieht sie viele Gäste in ihren Bann, nicht zuletzt Heiratswillige, die sich hinter den dicken Mauern das Ja-Wort geben. Am 30. April wird auf der Burg die Walpurgisnacht gefeiert – ein Fest mit Hexentanz, mittelalterlicher Musik, der Wahl der schrecklich schönsten Hexe und einer Feuershow. Zudem gibt es einen Fackelumzug sowie ein großes Walpurgisfeuer, mit dem der Winter ausgetrieben werden soll. Ab 22.00 Uhr tanzen dann alle Gäste, Hexen und Burgbewohner in den Mai.
Auch auf der Burg Penzlin, ebenfalls bei Neubrandenburg, deren Bau vermutlich um 1220 erfolgte und die sich unter anderem im Besitz der Familie von Maltzahn befand, wird die Walpurgisnacht gefeiert. Auf dem Programm stehen ein Hexenfest, bei dem das beste Kostüm gekürt wird sowie das Aufstellen des Maibaumes. Die Burg Penzlin beheimatet heute das Museum für Magie und Hexenverfolgung. 4.000 Hexenprozesse sind laut Angaben des Museums für Mecklenburg im 16. und 17. Jahrhunderts dokumentiert. Auf der Alten Burg Penzlin gab es zwei Verbrennungen. Bei regelmäßigen Führungen erfahren Gäste Wissenswertes und Kurioses zum Thema Hexenverfolgung.
Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles europäisches Fest am 30. April. Sie erhielt ihren Namen nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Der Name Walpurgisnacht wurde durch Goethes Faust (Teil I, 1808) popularisiert.
Weitere Informationen: , , Unterkünfte: , Tel.: 039931 53815
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06. Mär 2012
| Neues aus den Regionen
Saunaerlebnis am Störkanal
Erst wandern, dann saunieren: In der Lewitz, einer unter Schutz gestellten Landschaft südlich Schwerins, die durch weite und ebene Wiesen- und Ackerflächen, Fischteiche und vereinzelte Waldflächen geprägt ist, gibt es ein neues Angebot für Naturliebhaber. Die etwa zweistündige und von einem Ranger geführte Lewitz-Tour beginnt jeweils um 10.00 Uhr und um 14.00 Uhr am Jagdschloss Friedrichsmoor. Ziel ist die nahe Waldlewitz, in der knorrige Stiel-Eichen stehen, zahlreiche Vogelarten vorkommen und der Störkanal sanft fließt. Am Ende der naturkundlichen Wanderung können Gäste in einer Fasssauna, die direkt an der Wanderstrecke aufgestellt ist und die Platz für sechs Personen bietet, saunieren. Abkühlung verspricht ein erfrischendes Bad im Störkanal. Saunatuch und Bademantel müssen mitgebracht werden. Anmeldungen sind bei der Lewitz-Information unter der Rufnummer 038613029772 oder per E-Mail unter info@lewitz-landschaft.de möglich. Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin unter .
41 sek
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06. Mär 2012
| Neues aus den Regionen
Schaurig und schön: Geführte Wanderungen zu Gräberfeldern auf Rügen
Ungewöhnliche Wanderungen bietet Naturführer René Geyer seinen Gästen im Biosphärenreservat Südost-Rügen an. Deren Reiz liegt an der Verquickung von Geschichte, Sagen und Mythen sowie Kräuterkunde. Die etwa zweieinhalbstündigen Wanderungen führen zu den gut erhaltenen Großsteingräbern der Insel. Als besonders gut erhalten und sehenswert gilt ein bei Lancken-Granitz gelegenes Gräberfeld aus der Jungsteinzeit. Sieben Grabanlagen unterschiedlicher Bauweise liegen hier auf relativ kleinem Raum dicht beieinander. Geyer erläutert die Entstehung und Bedeutung dieser Kultstätten. Zudem erzählt er aus dem Sagen- und Mythenschatz von Deutschlands größter Ferieninsel und gibt obendrein sein Wissen in Sachen Kräuterkunde preis. So wird eine geführte Wanderung mit René Geyer zu einem Ausflug in die Ur- und Frühgeschichte der Insel, gepaart mit einer kleinen Kräuterkunde am Wegesrand. Die Wanderungen finden ab April zweimal wöchentlich statt. Los geht es mittwochs um 10.00 Uhr und sonntags um 13.00 Uhr an der Raststätte „Zum Jagdschloss“ in Lancken-Granitz an der Kleinbahnhaltestelle Garftitz.
Weitere Informationen:
Eine hohe Dichte an Großsteingräbern und ähnlichen uralten Kultstätten gibt es auch auf der Halbinsel Jasmund, die vor allem für den gleichnamigen Nationalpark und die bis zu 118 Meter hohe Kreideküste bekannt ist. Vom Großsteingrab „Pfennigkasten“ in der Nähe des sagenumwobenen Hertha-Sees erzählte man sich im 18. Jahrhundert, dass ein Priester dort das Geld aufbewahrte, das der Göttin Hertha gespendet worden sei. Auf die Spuren dieser Legenden, die auch von Piraten und Riesen zu berichten wissen, begeben sich die Ranger des Nationalparks mit ihren Gästen. Die geführte Wanderung „Mystisches Rügen – Sagen und Geschichten der Insel“ beginnt und endet am Kleinen Königsstuhl in Neddesitz, dauert etwa sechs Stunden und informiert nicht nur über uralte Mythen, sondern auch über Geografie und Natur der Region sowie die Kultur der einst auf Rügen ansässigen Slawenstämme. Weitere Informationen unter www.koenigsstuhl.com
Unterkünfte und allgemeine Rügen-Infos gibt es bei der Tourismuszentrale Rügen unter Telefon (03838) 807780, info@ruegen.de und
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