Zum Hauptinhalt springen
Presse

Urlaubsnachrichten aus MV

MV-T-Logo

2320 Artikel

Ausgewählte Kategorien:

Alle

Titel Urlaubskatalog "Ostseeland Vorpommern"

28. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Natur entdecken, Romantik erleben und Traditionen erfahren

Fischerdörfer entdecken, auf den Spuren der Künstler der Romantik wandeln oder einen Familienurlaub am Stettiner Haff verbringen – der neue Urlaubskatalog „Ostseeland Vorpommern 2016“ des Tourismusverbandes weist den Weg. „Vorpommern wird darin als ganzjähriges Reiseziel präsentiert, das zu jeder Jahreszeit besondere Naturerlebnisse bietet. Romantikangebote wie etwa der Caspar-David-Friedrich-Bildweg in Greifswald sollen Lust machen, sich auf die Spuren der Romanik in Vorpommern zu begeben. Darüber hinaus werden traditionsreiche Fischerdörfer und -feste der Region vorgestellt“, sagte Fanny Holzhüter, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Vorpommern. Präsentiert werden im Einzelnen die Vorzüge der Reiseregionen Strelasund, Recknitz- und Trebeltal, Greifswalder Bodden und Seebad Lubmin, Peenetal und Peenestrom, Stettiner Haff sowie die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald mit Umgebung. Der Katalog ist ab sofort in allen Tourist-Informationen der Region sowie unter www.vorpommern.de erhältlich und kann dort auch online angeschaut werden.
Weitere Informationen:

41 sek

Mehr lesen

Hechtzeit in MV

28. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Herbstzeit ist Hechtzeit – Petri heil!

Die beste Zeit für Raubfischangler ist der Herbst. „Gerade die großen Fische fressen jetzt vor dem Winter nochmal richtig – daher sind die Chancen auf einen großen Fang auch sehr hoch“, sagt Sebastian Paetsch von den Müritzfischern aus der Mecklenburgischen Seenplatte. Das „Land der 1000 Seen“, wie die Seenplatte wegen ihrer vielen verzweigten Kanäle sowie kleinen und großen Seen auch genannt wird, bietet optimale Bedingungen für Angler. Unter etwa haben die Müritzfischer geführte Angetouren gelistet, die ab 50 Euro pro Person buchbar sind. Ruten können ausgeliehen werden. Auch Exklusivtouren sind möglich. Wer keinen Angelschein hat, erwirbt den Touristenfischereischein und kann das Anglerglück herausfordern. Dieses Dokument ist in vielen Touristinformationsstellen vor Ort erhältlich. Auch die Angelkarten bekommen Gäste ohne großen Aufwand unter. Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter . Die Müritzfischer offerieren auch Komplettangebote, in denen das Ferienhaus und das Boot inklusive sind.
Weitere Informationen: ,

47 sek

Mehr lesen

"wintersonnenWERKE" im historischen Ambiente des Freilichtmuseums

28. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Klein und fein: Weihnachtsmärkte in und um Schwerin

Neben dem großen Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt haben sich in den letzten Jahren eine Reihe kleiner und feiner Märkte in der Region Mecklenburg-Schwerin etabliert, die sich durch eine besondere Atmosphäre auszeichnen – sei es die umgebende Architektur, das Produktkonzept der Stände oder die Aufnahme regionalgeschichtlicher Aspekte. So reichen die stimmungsvollen Plätze für das vorweihnachtliche Vergnügen vom ehrwürdigen Kloster über das beschauliche Museumsdorf bis hin zur mittelalterlichen Burg. Eine Übersicht aller Weihnachtsmärkte in der Region Mecklenburg-Schwerin gibt es unter www.mecklenburg-schwerin.de/weihnachtsmaerkte. Im Folgenden eine Auswahl: Barocker Adventsmarkt in Ludwigslust vom 27. bis 29. November 2015
Eine Reise zurück zu Herzogszeiten erleben Besucher am ersten Adventswochenende auf dem barocken Weihnachtsmarkt in der ehemaligen Residenzstadt Ludwigslust: Schausteller in barocken Gewändern, höfische Musik und Tanz sowie ein Barockfeuerwerk verleihen dem Markt sein ganz besonderes Flair. Inmitten des barocken Stadtensembles erwarten Besucher hochwertiges Kunsthandwerk und allerlei vorweihnachtliche Leckereien. Die kleinen Besucher treffen im Märchenwald auf Fabelwesen und drehen im Karussell ihre Runden. Wer auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken noch nicht fündig geworden ist, den laden die Geschäfte der Stadt am verkaufsoffenen Sonntag zum Bummeln ein. Winterzauber auf dem Landgestüt Redefin vom 4. bis 6. Dezember 2015
Zum einem Gestütsweihnachtsmarkt empfängt das traditionsreiche Landgestüt Redefin am zweiten Adventswochenende seine Gäste. Weihnachtlich dekorierte Hütten neben der klassizistischen Portalhalle bilden dafür den stimmungsvollen Rahmen. Darin präsentieren zahlreiche Kunsthandwerker ihre Arbeiten. Die Augen der kleinen Pferdenarren leuchten bei Kutschfahrten über das Landgestüt oder im Ponystreichelzoo. Klosterweihnachtsmarkt in Zarrentin am 5. und 6. Dezember 2015
Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster in Zarrentin ist imposante Kulisse eines weihnachtlichen Klostermarktes am 5. und 6. Dezember. Dort, wo früher Grafentöchter und Lübecker Patrizierfamilien Erziehung genossen und Zuflucht fanden, erwartet Besucher an diesem Wochenende Kunsthandwerk überwiegend aus eigener handgefertigter Herstellung. Der Markt wird von einem vorweihnachtlichen Kulturprogramm mit Bläser- und Chorkonzerten sowie Lesungen begleitet. Kinder dürfen sich auf Adventsbasteln, Ponyreiten oder auf eine Strohhüpfburg freuen. Weihnachtsmarkt auf der Burg Neustadt-Glewe vom 5. und 6. Dezember 2015
Auch die Neustädter Burg erstrahlt am zweiten Adventswochenende in weihnachtlichem Glanz. Sowohl im Innenhof als auch in den Räumlichkeiten der Burg können Gäste Traditionelles und Außergewöhnliches bestaunen und erwerben. Große und kleine Besucher erwartet zudem ein abwechslungsreiches Programm: vom Rock-Pop-Konzert mit anschließender Feuershow bis hin zur Modelleisenbahn-Ausstellung. „wintersonnenWERKE“ im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß am 19. und 20. Dezember 2015
Zwischen reetgedeckten Scheunen, historischen Fachwerkhäusern und flackerndem Schmiedefeuer erwartet Besucher am 19. und 20. Dezember ein Adventsmarkt im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß. Auf dem Museumsgelände, wo Gäste die Lebensweise der mecklenburgischen Landbevölkerung vom 17. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhundert nachempfinden können, duftet es dann nach Plätzchen und Punsch. Es wird auch mecklenburgischer Punsch nach traditionellem Rezept angeboten. Die alte Dorfschule ist für alle Kinder geöffnet, die eilends noch einen Wunschzettel verfassen wollen – stilecht mit Tinte und Feder.

2 min

Mehr lesen

Sternekoch Ronny Siewert (l.) mit Kurhaus-Küchenchef Steffen Duckhorn

28. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Feuerwerk der Genüsse in Heiligendamm

Feinschmecker aufgepasst: Am 14. November 2015 lädt Sternekoch Ronny Siewert unter dem Titel „Siewert und Friends“ zum dritten Mal zum Gourmetgipfel nach Heiligendamm ein. Neben dem Gastgeber, der seit sechs Jahren den Titel „Bester Koch des Landes“ trägt, und Steffen Duckhorn, dem Küchenchef des Kurhaus Restaurants im Grand Hotel Heiligendamm, werden sechs Spitzenköche aus ganz Deutschland ihre Gaumenfreuden vor den Augen der Gäste anrichten. Das kulinarische Feuerwerk entfachen André Münch und Sebastian Prüßmann aus dem Restaurant Zirbelstube im Hotel am Schlossgarten in Stuttgart, Marcello Fabbri aus dem Restaurant Anna Amalia im Hotel Elephant Weimar, Alexander Ramm vom Restaurant Jagdhaus in Heiligendamm, Johannes Fuchs vom Schloss Fuschl bei Salzburg sowie Rafael Sánchez aus dem Restaurant „Es Fum“ vom „The St. Regis Mardavall Mallorca Resort“. Die korrespondierenden Weine kommen vom Schloss Proschwitz aus Sachsen, vom Weingut Dr. Loosen an der Mosel, vom Weingut Opitz aus Österreich sowie vom Weingut Schloss Rattey in der Mecklenburgischen Seenplatte. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Band „Barcoustics“. Die Musiker bedienen sich verschiedener Instrumente wie Piano, Gitarre, Mundharmonika, Akkordeon oder Cajon. Ein Besuch der Veranstaltung kostet 179 Euro pro Person inklusive korrespondierender Getränke. Weitere Informationen zur Tisch- und Zimmerreservierung:

54 sek

Mehr lesen

Blick von der Insel Vilm

21. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Erste Woche der Nachhaltigkeit auf Rügen

Wasserbüffel und Kinder-Uni: Vom 24. bis 31. Oktober lädt Deutschlands größte Insel zur ersten Rügener Woche der Nachhaltigkeit ein. Gemeinsames Bäumepflanzen, geführte Wanderungen in die Naturlandschaften der Insel, Mitmachwerkstätten für die ganze Familie sowie eine „Konferenz des regionalen Genusses“ stehen auf dem Programm. Zudem gibt es eine Safari zu den ungewöhnlichsten Landschaftspflegern – den Wasserbüffeln – und eine Kinderuni, die unter anderem Natur erklären möchte. Ziel ist es, Einheimischen und Gästen Anregungen zu geben, über einen nachhaltigen Lebensstil und Urlaub nachzudenken. Neben der Tourismuszentrale Rügen haben das Biosphärenreservat Südost-Rügen, die Landesforstanstalt, das „Naturerbe Zentrum Rügen“, der Verein Rügenprodukte, der Landkreis Vorpommern-Rügen sowie das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl die Woche der Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. „Ich hoffe, dass das abwechslungsreiche Programm viele Personen anspricht. Es bietet Möglichkeiten, eigene Verhaltensweisen zu überdenken und Anregungen im Alltag zu etablieren“, sagt Cathleen Böhland vom Nationalpark-Zentrum Königsstuhl. Das Thema habe eine große Bedeutung für die Insel Rügen. „Vor allem, wenn man bedenkt, dass Rügen zum großen Teil vom Tourismus lebt. Damit auch nachfolgende Generationen diese einzigartige und beeindruckende Natur vorfinden und genießen können, ist es notwendig, nachhaltig zu leben.“ Cathleen Böhland lädt vom 27. bis 29. Oktober alle Forscher und Entdecker im Alter von acht bis zwölf Jahren zur Kinder-Uni ins Nationalpark-Zentrum ein. An diesen drei Tagen erwarten die Kinder spannende Vorlesungen und Exkursionen. Das Programm kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Abschluss der Woche der Nachhaltigkeit bildet der mit allen Akteuren gemeinsam organisierte „Markt der Nachhaltigen Alternativen“ am 30. und  31. Oktober im „Naturerbe Zentrum Rügen“. Weitere Informationen:

1 min

Mehr lesen

Endre Tót, Stempelaktion, 1978/89

21. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Außer Kontrolle!

„Außer Kontrolle! Farbige Grafik und Mail Art in der DDR“ – so lautet der Titel der neuen Schau im Staatlichen Museum Schwerin sowie im Schloss in Güstrow, die vom 20. November bis zum 14. Februar präsentiert wird. Die Ausstellung zeigt die Funktionsweise und Bedeutung der DDR-Grafik in ihrer künstlerischen Vielfalt und Experimentierfreude. In der Schweriner Sammlung zeigen sich diese insbesondere in der farbigen Grafik und in den Aktivitäten des so genannten Mail Art-Netzwerks. „Mail Art" bezeichnet dabei vordergründig die im Netz eines Postdienstes gesendeten Briefe, Karten, Gegenstände und Dokumentationen von Aktionen, Ausstellungen und anderen Kunstprojekten, die von „Mail Art“-Künstlern produziert, versendet, gesammelt und archiviert werden. Mit subversivem Humor demonstrieren die Werke der Schau, was Kunst in der Diktatur leistete. Zudem entwickelten die Künstler unkonventionelle Drucktechniken und Strategien, um mit den einengenden gesellschaftlichen Umständen kreativ umzugehen. Kunst und inoffizielle Ausstellungsorte wurden zu einer alternativen Öffentlichkeit. Darüber hinaus intervenierten Künstler mit Performances oder Land-Art-Aktionen gegen den offiziellen Formenkanon der DDR. Mecklenburg empfahl sich für diese experimentellen Formen als Rückzugsgebiet. Die Ostseeinseln wurden mit Performances und Land-Art-Aktionen zu Inseln der Kunst. In der „Galerie Alte und Neue Meister Schwerin“ des Staatlichen Museums Schwerin wird der Sammlungsschwerpunkt „Farbige Grafik‘“ präsentiert. Auf Schloss Güstrow setzt sich die Ausstellung mit grenzüberscheitenden Kunstformen wie Mail Art, experimentellen Happenings und Performances fort. Die Annäherung an die DDR-Vergangenheit und das Wissen um das Leben in der Diktatur wird durch ein vielseitiges Rahmenprogramm vertieft. Gerade angesichts aktueller internationaler Ereignisse wie der Entdeckung einer umfassenden Datenüberwachung durch Geheimdienste ist die Frage nach dem Umgang jedes Einzelnen mit staatlicher Überwachung wieder virulent geworden. Vom 14. bis 16. Januar 2016 findet die Tagung „Land der Grafik. Konjunktur eines Mediums in der DDR“ im Alfried Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald statt,
vorbereitet vom Dresdner Institut für Kulturstudien DIK und dem Staatlichen Museum Schwerin und unter Leitung von Prof. Dr. Sigrid Hofer, Kunstgeschichtliches Institut, Philipps-Universität Marburg. Verbundprojekt Land der Grafik
Die Ausstellung in Schwerin und Güstrow ist zugleich Auftakt des überregionalen Ausstellungs- und Forschungsprojektes „Land der Grafik. Konjunktur eines Mediums in Ostdeutschland“, das gemeinsam vom Staatlichen Museum Schwerin und dem Dresdner Institut für Kulturstudien e. V. (DIK) initiiert wird. Im Zuge dieses bis 2017 laufenden Projektes werden weitere namhafte deutsche Museen ihre Bestände präsentieren und somit erstmals insgesamt das System „Grafik in der DDR“ in einen größeren Kontext stellen. Weitere Informationen: ,

2 min

Mehr lesen

Kompassquallen und viele andere faszinierende Meerestiere können Besucher während der Happy Hour im Ozeaneum.Foto: Lukasz Krzyzkowiak

21. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Happy Hour im Ozeaneum und Meeresmusem Stralsund

Den Feierabend im Ozeaneum ausklingen lassen? Im Herbst die tropischen Aquarien im Meeresmuseum bestaunen? Ab 2. November bieten beide Stralsunder Museen die Happy Hour-Aktion an. Jeweils zwei Stunden vor Museumsschließung gilt reduzierter Eintritt. Im Ozeaneum zahlen Erwachsene täglich ab 16.00 Uhr anstatt 16 Euro nur 12 Euro, bevor es auf Unterwasserreise durch die nördlichen Meere geht. Beim Betrachten der Aquarien von Ostsee, Nordsee und Nordatlantik versinken Gäste sprichwörtlich in der geheimnisvollen Meereswelt mit Sandtigerhai Niki, filigranen Quallen, flinken Makrelenschwärmen und eleganten Rochen. Auch die Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ mit originalgetreuen Modellen von Walen und weiteren Giganten entführt in die Weiten der Ozeane. Der Besuch des Meeresmuseums ist von Dienstag bis Sonntag ab 15.00 Uhr für Erwachsene für sieben Euro anstatt neun Euro möglich. Aquarien der Tropen und des Mittelmeeres beeindrucken hinter den mittelalterlichen Backsteinmauern des Katharinenklosters, unter anderem mit bunten Korallenfischen, possierlichen Seepferdchen und mächtigen Meeresschildkröten. Beeindruckend ist zudem das 15 Meter lange Finnwalskelett am gotischen Deckengewölbe in der meereskundlichen Dauerausstellung.
Das Angebot gilt bis 18. Dezember 2015. Im Aktionszeitraum können Besucher zudem auf „Expedition Tiefsee“ gehen. An den Museumskassen gibt es gratis einen Expeditionsflyer für den individuellen Rundgang, um beispielsweise den neuen Tiefseekanal im Meeresmuseum oder die selten in Aquarien gezeigten Kaltwasserkorallen im Ozeaneum zu entdecken.
Weitere Informationen: ,

59 sek

Mehr lesen

Wellness zum Jahresausklang im Wonnemar

21. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Jugendherbergen legen Silvesterprogramme auf

Mit Hund, in einer Hansestadt oder mit dem Nachtwächter auf Tour: Unter www.jugendherbergen-mv.de/silvester hat das Deutsche Jugendherbergswerk Silvesterprogramme für Mecklenburg-Vorpommern aufgelegt, die sich an Familien richten. Ob Silvester mit Hund in der Jugendherberge Greifswald oder Wellness im Freizeitbad „Wonnemar“ – auf der Internetseite stehen zahlreiche Angebote zur Auswahl. Die Jugendherberge Wismar beispielsweise bietet ein Silvesterprogramm vom 29. Dezember bis 1. Januar mit drei Übernachtungen, Halbpension und Eintritt in das „Wonnemar“ für 99 Euro pro Person an. Kinder zwischen drei und fünf Jahren zahlen 59 Euro. Die Jugendherberge in Heringsdorf auf der Insel Usedom und das Meer trennt nur die Strandpromenade. Deren Gastgeber laden zu einem fünftägigen Aufenthalt ein, der für einen Preis von 179 Euro vier Übernachtungen mit Halbpension, Gästeanimation am Silvesterabend und einen Getränkegutschein beinhaltet. Kinder zwischen drei und fünf Jahren zahlen 99 Euro. Am Strand finden verschiedene Partys in beheizten Festzelten statt. Höhepunkte werden die Feuerwerke an den Seebrücken Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin sein.
Weitere Informationen:

46 sek

Mehr lesen

Schloss Rattey

21. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

Auf dem größten norddeutschen Weingut hat die Lese begonnen

Es ist ein seltener Anblick so hoch im Norden: Wer nach Rattey kommt, sieht rings herum Weingärten. Im Mittelpunkt liegt das klassizistische Park Hotel Schloss Rattey. Während in den oberen Etagen Hotelgäste das Schlossleben genießen, werden im Keller des Wein- und Hochzeitsschlosses in den nächsten Wochen über 15.000 Liter Wein aus den Trauben der Weingärten gekeltert. Vor wenigen Tagen hat die Weinlese begonnen. „Wir sind bisher sehr zufrieden mit dem Jahrgang 2015. Der fantastische Witterungsverlauf hat es uns erlaubt, noch die Sonnenstrahlen der letzten Tage in den Trauben einzufangen“, sagte Diplom-Oenologe Stefan Schmidt, Leiter des Weingutes Schloss Rattey. Das Park Hotel Schloss Rattey liegt  inmitten von 700-jährigen Eichen und mehreren Hektar Wein in zwölf Weingärten. „Seit dem Jahr 1229 bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Mecklenburg nachweislich Wein angebaut. 1999 wurde der regionale Weinbau von einem privaten Verein, dem Verein der Privatwinzer zu Rattey e. V. mit ursprünglich sieben Mitgliedern wiederbelebt“, berichtet Hardy Eitner, Direktor des Park Hotels Schloss Rattey. Für die Erlaubnis zum Vertrieb des „Mecklenburger Landweins“ bedurfte es 2004 sogar einer Änderung des Weinrechts durch den Bundesrat. Seitdem ist das „Stargarder Land“ mit den Weinorten Rattey und Burg Stargard das nördlichste zusammenhängende Weinanbaugebiet, das in Deutschland offiziell bestätigt wurde. Trotz seiner nördlichen Lage hat der Wein im Schlosspark Rattey optimale klimatische Bedingungen, um gut zu wachsen: „Wir liegen hier sehr geschützt, haben außerordentlich viel Sonne, windgeschützte Lagen und ausreichende Temperaturen. Außerdem besteht der Boden aus einem Lehm-Sand-Gemisch – das Richtige für unsere Rebsorten. Für einen Norddeutschen ist es ein ganz besonderes Gefühl, Wein aus dem eigenen Gebiet zwischen Zunge und Gaumen zu spüren“, so Hardy Eitner. Angebaut werden verschiedene frostbeständige Rebsorten, beispielsweise Regent, Phönix und Solaris. Mittlerweile gibt es jedes Jahr eine Weinkönigin, die für die sechs Sorten Rot-, Weiß- und Rosé-Wein wirbt. Die besten weißen Phönix- und roten Regent-Weine werden zum Teil sogar im Eichenholzfass ausgebaut: „Weil das deutsche Weingesetz den Landweinbaugebieten im Gegensatz zu traditionellen Weinanbaugebieten die Beschriftung der Etiketten mit ‚im Fass gelagert’ oder ‚fassgereift’ untersagt, nennen wir diese Weine weißer und roter ‚Eikspon’, was im Plattdeutschen soviel heißt wie ‚Eichkrug’. Der Name ist mittlerweile patentrechtlich geschützt“, verrät Stefan Schmidt. Mit der Unterstützung des Vereins der Privatwinzer zu Rattey, der mittlerweile schon rund 400 Mitglieder zählt, werden in den kommenden Tagen in harter Arbeit fünf Hektar kultivierter Weinfläche abgeerntet. Die Trauben werden dann im Schlosskeller gekeltert. „Natürlich haben wir auch immer wieder interessierte Schlossgäste, die uns bei der Weinlese stundenweise begleiten und helfen. Zur Belohnung gibt es im Anschluss an die Ernte dann ein leckeres Essen und eine Flasche Wein“, berichtet der Hotelchef. Als anerkannter Berater für deutschen Wein kredenzt er den hauseigenen Wein nicht nur, sondern er vermittelt den Gästen auch, wie sie sich an das Thema Wein herantasten und die edlen Tropfen für sich „erschmecken“ können. „Die Menge und Trinktemperatur sind dabei ebenso wichtig wie eine angenehme Atmosphäre“, so Eitner. Neben der Weinproduktion im nördlichsten Schlossweingut Deutschlands entwickelt das Team um Stefan Schmidt seit drei Jahren spezielle Liköre und Brände, wie beispielsweise den Weinbrand „Ratteyer Alte Eiche“ und Apfel- sowie Hefe- und Tresterbrand aus den eigenen Trauben. Letzterer ist dem italienischen Grappa gleichzusetzen. Auch die Idee, Früchte aus der Region zu alkoholischen Getränken zu verarbeiten, kommt gut an: „Die Edelkirsch-, Sanddorn- und Holunderliköre unserer Hausmarke schmecken so gut, dass sie erfolgreich in den Gutsläden und in unserem Internetshop verkauft werden. Zudem stellen wir aus schwarzen Johannisbeeren den Likör ‚Johanna von Rattey’ und den Kräuterlikör ‚Ratteyer Kräutergarten’ her. Unser neuestes Produkt ist der sogenannte ‚Ratteyer Groener Sluck’, die weltweit erste Spirituosenspezialität aus würzigem, frisch gepressten Weizengras, ähnlich einem aromatisierten Wodka. Unsere Gäste sind jederzeit zum Probieren eingeladen“, verspricht der Ratteyer Winzer Henry Ebert. Das Schloss Rattey ist ganzjährig für Besucher und Ruhe suchende Gäste, aber auch für Hochzeitsgesellschaften und Tagungsteilnehmer geöffnet. Veranstaltungen auf Schloss Rattey:
11.11. bis 22.12.: Gänseessen auf Schloss Rattey
19. bis 21.11.: Whiskeytage auf Schloss Rattey
28.11.: 2. Ratteyer Schlossball – „Die goldenen 20er Jahre“
25./26.12.: Weihnachtsfest-Büffet von 12.00 bis 14.30 Uhr
31.12.: Silvesterabend mit Show
Weitere Infos: , ,

3 min

Mehr lesen

"Sonnenallee - Das Musical"

21. Okt 2015

| Neues aus den Regionen

„Sonnenallee – Das Musical“

Ab 27. Oktober 2015 bereichert Ralph Reichels Inszenierung „Sonnenallee – Das Musical“ noch einmal den Spielplan des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin. Noch viermal ist das bisher stets ausverkaufte Musical bis 28. November 2015 im Großen Haus zu erleben. Als Gast kommt der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Thorsten Merten für die Rolle des Abschnittsbevollmächtigten der Deutschen Volkspolizei wieder nach Schwerin. Ralph Reichel, der über die Grenzen der Landeshauptstadt bekannt für seine gefeierten Produktionen wie „Richard O‘Brians The Rocky Horror Show“ oder „Hair“ ist,  hat den Stoff nach dem Film von Leander Haußmann und Thomas Brussig für das Schauspielensemble des Schweriner Theaters bearbeitet und inszeniert. Die Geschichte, die das Leben Ost-Berliner Jugendlicher in den 1970er-Jahren auf sehr humoristische Weise darstellt, lebt von opulenten Tanzeinlagen und der Bühnenmusik, für die der Ausnahmekünstler John R. Carlson verantwortlich zeichnet. Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung bietet diese Geschichte über kontroverse Haltungen zur DDR Diskussionsstoff. Ralph Reichels Bearbeitung des Drehbuchs von „Sonnenallee“ zeichnet neben der Geschichte von Musterschüler Mario Ehrenreichs erster Liebe, Aufmüpfigkeit und erstem Verrat durch den besten Freund auch Szenen von unberechenbarer Komik aus dem unpolitisch politischen Alltag in der DDR nach: kostümierte Fluchtversuche, Schmuggel-Experimente oder das übermütige Urinieren auf den antifaschistischen Schutzwall bei feuchtfröhlichen Partys. Aus diesen komödiantisch zugespitzten Kuriositäten hatten Detlev Buck, Leander Haußmann und Thomas Brussig Ende der 1990er-Jahre für den populären Episodenfilm „Sonnenallee“ ein Drehbuch entwickelt, in dem sich Geschichtssatire und Politthriller die Waage halten – exakt auf der Linie, die zwischen Komischem und Tragischem verläuft. Weitere Vorstellungen: am 28.10., 27.11. und 28.11. jeweils 19.30 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin Kartentelefon: 0385 5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de Weitere Informationen:

1 min

Mehr lesen