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Urlaubsnachrichten aus MV

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Luftaufnahme des Camping- und Ferienparks Havelberge

08. Dez 2020

| Nr. 94

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Dezember +++

Der Campingpark Havelberge in der Mecklenburgischen Seenplatte belegt den zweiten Platz in der Liste der beliebtesten deutschen Campingplätze 2020, gefolgt vom Campingpark Kühlungsborn an der Mecklenburgischen Ostseeküste auf Rang drei. Das ergab eine Auswertung des digitalen Campingführers „PiNCMAP“ des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs, bei der unter anderem Nutzerverhalten und Seitenaufrufe auf analysiert wurden. In der Liste der am meisten nachgefragten Campingdestinationen rangiert Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 17 Plätzen unter den Top 100 auf dem dritten Rang. Aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes MV untermauern dieses Ergebnis: Allein von Januar bis September 2020 wurden insgesamt rund 5,2 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen im Nordosten verbracht, und damit bereits knapp 150.000 mehr als im gesamten Jahr 2019.
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Das Basissiegel „Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“

04. Dez 2020

| Nr. 93

| Pressemitteilungen

MV gegen Corona: Tourismusbranche bereitet sich mit Siegel „Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“ auf zweiten Neustart vor

/ Bewerbung ab sofort möglich / Webseite 

Mit dem dreistufigen, kostenlosen und auf Freiwilligkeit basierenden Siegel „Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“, eingeführt vom Landestourismusverband und dem DEHOGA MV, bereitet sich die Tourismusbranche im Nordosten auf die möglich gewordene kurzzeitige Wiedereröffnung von Weihnachten bis Silvester und die Zeit nach dem Lockdown vor. Ziel ist es zum einen, die Akzeptanz und den verantwortungsbewussten Umgang mit den geltenden Schutzstandards für die Tourismusbranche MV weiter zu erhöhen. Zum anderen soll Gastgebern ein möglicher Weg für den Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten aufgezeigt werden. Unter können sich Hoteliers und andere Quartiersanbieter sowie Gastronomen und Betreiber von touristischen Freizeiteinrichtungen für das Siegel bewerben. Teilnehmende Unternehmen übernehmen mit der Selbstverpflichtung noch mehr Verantwortung für die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitern gleichermaßen. Drei Varianten des Siegels stehen Anbietern zur Wahl: das so genannte „Basissiegel“, das „Siegel+“ sowie das „Siegel++“.

Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Der innerdeutsche Reiseverkehr braucht umgehend Perspektiven. Die Tourismusbranche tut dafür das ihr Mögliche. Das gemeinsam erarbeitete Siegel unterstreicht die Einhaltung der noch einmal nachgeschärften Schutzstandards. Es hilft dabei, Mitarbeiter und Gäste zu sensibilisieren und sorgt damit für die größtmögliche Sicherheit beim Reisen. Wir hoffen, dass das Siegel bald in möglichst vielen Häusern und Einrichtungen zur Anwendung kommt – möglichst schon im Dezember.“

Lars Schwarz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes MV (DEHOGA MV), fügte hinzu: „Gerade die aktuelle Situation rund um den Lockdown im November und Dezember verdeutlicht, dass ein solches freiwilliges Siegel für den Tourismus in Corona-Zeiten dringend erforderlich ist. Einerseits schafft das Siegel Vertrauen bei politischen Entscheidungsträgern, bekennen sich doch die teilnehmenden Unternehmen ganz klar zu den abgestimmten Schutzstandards für Hotellerie und Gastronomie und satteln in den Stufen + und ++ sogar deutlich darauf auf. Damit kann es gelingen, eine mögliche Öffnung der Branche und damit den Sonderweg Mecklenburg-Vorpommerns zu beschleunigen. Andererseits bietet das Siegel zudem eine zusätzliche Orientierung für unsere Gäste. Klar und transparent kommunizierte Kriterien im Zuge des Siegels schaffen Vertrauen und geben in diesen schwierigen Zeiten einen Haltepunkt. Das Siegel stärkt damit den Auftritt des Tourismuslandes Nr. 1 und wirbt für sicheren Urlaub unter Corona-Bedingungen im Bundesland mit dem niedrigsten Infektionsgeschehen. Ich kann Hotels und Gaststätten nur empfehlen, diese klare Botschaft an die Gäste zu senden.“

Drei Mal mehr Sicherheit beim Reisen
Um das Basissiegel „Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“ zu erhalten, verpflichten sich Anbieter unter anderem, die geltenden Schutzstandards in ihrem Unternehmen umzusetzen, die aktuellen gesetzlichen Regelungen der Bundes- und der Landesregierung etwa zu Quarantänemaßnahmen zu kennen und einzuhalten und über einen Pandemie- und Infektionsnotfallplan zu verfügen. Des Weiteren sollten Bewerber in ihren Einrichtungen in öffentlichen Bereichen einen Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter und Gäste vorschreiben, ein einrichtungsbezogenes Hygiene- und Sicherheitskonzept umsetzen und kritische Kontaktpunkte besonders häufig reinigen.

Das „Siegel+“ erweitert die Voraussetzungen, die für das Basissiegel gelten, um zusätzliche Bedingungen. So verpflichten Anbieter ihr Personal zum täglichen Fiebermessen bei Dienstbeginn, ihre Gäste zum Fiebermessen bei Anreise, stellen alle wesentlichen Gästeinformationen digital zur Verfügung, bieten bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten sowie einen kontaktlosen oder kontaktarmen Check-in an. Darüber hinaus lassen sie Gäste einen Fragebogen bei Anreise ausfüllen, der auf einen Blick zeigt, ob Gäste unter Symptomen leiden, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen.

Das „Siegel++“ können nur Beherberger erwerben. Es baut auf dem „Siegel+“ auf und beinhaltet einen zwingenden Negativtest für Gäste aus Risikogebieten ab einem Inzidenzwert von 150 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sowie das bedarfsweise Vorhalten von Corona-Test-Kits für Gäste. Zur einfachen und schnellen Überprüfung der bundesweiten Inzidenzwerte für Gast und Gastgeber arbeiten Tourismusverband und DEHOGA MV an einer digitalen und datenschutzkonformen Lösung, die sowohl einen Anreise-Check auf Basis der veröffentlichten Werte des Robert Koch-Instituts als auch Lösungen für die digitale Kontaktnachverfolgung beinhaltet.

Alle Voraussetzungen, die für den Erhalt des neuen Siegels notwendig sind, sind auf der extra eingerichteten Webseite einsehbar. Teilnehmern wird das Siegel in Form von Aufklebern, Aushängen sowie Dateien für die digitale Nutzung zur Verfügung gestellt. Grafisch umgesetzt wurde das Siegel als Wort-Bild-Marke, welche in gewohnter Leserichtung die zentrale Botschaft „Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“ sichtbar macht, wobei das Landeskürzel MV das bekannte Signet, einen Haken, der synonym für geprüft bzw. gecheckt steht, einfasst.

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(Quelle: TMV)

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Einer der Preise ist ein Kurzurlaub in der Hansestadt Rostock

30. Nov 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News November (2) +++

Im Rahmen der Kampagne „Entdecke Deutschland“, die im Mai 2020 von allen deutschen Bundesländern initiiert wurde, um nach dem ersten Lockdown für Urlaub im eigenen Land zu werben, wird unter ein digitaler Adventskalender präsentiert. Bei diesem können Gäste ab dem 1. Dezember zahlreiche Preise aus Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundeländern gewinnen, darunter ein Päckchen mit regionalen Produkten aus dem Nordosten sowie Gutscheine für einen Kurzurlaub in der UNESCO-Welterbestadt Wismar, der Hansestadt Rostock oder dem Seebad Ueckermünde am Stettiner Haff. Die Teilnahme an der Aktion ist kostenfrei.
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38 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Fortsetzung des Shutdowns mit Entschädigungen aus. Quelle: TMV

27. Nov 2020

| Pressemitteilungen

Tourismusbranche MV: Zeitweise Wiedereröffnung des Tourismus über die Feiertage bis zum Jahresende für mehr als 80 Prozent der Unternehmen nicht wirtschaftlich

Laut einer aktuellen Umfrage des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, an der rund 350 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen und Campingplätze – teilgenommen haben, schätzen 83 Prozent der Teilnehmer eine Wiedereröffnung des Tourismus und der Gastronomie ab dem 21. Dezember bis zum Jahresende nur für Gäste aus dem Nordosten als nicht wirtschaftlich ein. Etwa 38 Prozent halten eine Fortsetzung des Shutdowns bis einschließlich Januar und gegebenenfalls darüber hinaus für die beste Option, sofern entsprechende Entschädigungen auch weiterhin gezahlt werden. Knapp jeder vierte Befragte (24 Prozent) befürwortet hingegen eine zeitweise Wiedereröffnung des Tourismus über die Weihnachts- und Silvestertage für Gäste aus dem eigenen Bundesland. Für eine generelle Öffnung ab Januar 2021 sprechen sich 11 Prozent, ab Februar 12 Prozent aus. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Die jüngste Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundesregierung hat wenig Anhaltspunkte für eine Perspektive für den Tourismus über den Jahreswechsel und den Winter gegeben. Wenn schon der mittelfristige Fahrplan fehlt, muss zumindest schnell Klarheit für den Dezember und die Feiertage her. Insofern sind wir dankbar für die Ankündigung der Landesregierung, das Thema Reisen beim MV-Gipfel am letzten Novemberwochenende zu beraten. Die Unternehmen brauchen jetzt Planungssicherheit für die Tage und Wochen ab dem 21. Dezember. Die aktuelle Umfrage verschafft uns und der Politik einen guten Eindruck der Situation der Branche, zeichnet aber wie erwartet auch ein heterogenes Bild. Wie nun auch entschieden wird, wichtig ist die Entscheidung.“ Jedes zweite Unternehmen benötigt mindestens drei Wochen Vorlaufzeit für mögliche Öffnung
Tatsächlich macht die Befragung deutlich, dass die Branche im Falle einer zeitweisen Wiedereröffnung ab dem 21. Dezember nicht länger auf eine verbindliche Aussage warten kann. Jeder zweite befragte Unternehmer benötigt mindestens drei Wochen Vorlauf zur Vorbereitung, sprich, eine politische Entscheidung bis Ende November. Nur etwa 50 Prozent könnten ihren Betrieb auch mit einer beziehungsweise zwei Wochen Vorbereitung an den Start bringen. Vergleichsweise hoch ist angesichts der in Aussicht gestellten staatlichen Hilfen und Entschädigungen die Akzeptanz des über den November hinaus verlängerten Lockdowns. Fast die Hälfte der touristischen Akteure im Land (46 Prozent) betrachtet diese Maßnahme als angemessen. 31 Prozent schätzen sie als unangemessen ein, 23 Prozent stehen zwischen den Stühlen. Die Angst, dass sich der Shutdown für die Tourismuswirtschaft bis ins kommende Jahr verlängert, ist wiederum groß. Mehr als zwei Drittel der Befragten (70 Prozent) befürchten dies. Wirtschaftliche Lage der Branche spitzt sich weiter zu
Aufgrund der fehlenden Planungssicherheit und der nach wie vor hohen Unsicherheit bei den Perspektiven hat sich der negative Trend bei der wirtschaftlichen Lage der Unternehmen in den vergangenen Wochen weiter verstärkt: Derzeit ist jeder zweite Befragte (50 Prozent) auf staatliche Hilfen angewiesen. Im Oktober waren dies lediglich 15 Prozent der touristischen Betriebe. Lediglich 32 Prozent der Befragten schätzen ihre wirtschaftliche Lage als sicher bzw. sehr sicher ein (vgl. Oktober: 37 Prozent), 27 Prozent sind nach eigener Aussage gefährdet bzw. akut gefährdet (vgl. Oktober: 17 Prozent). Mit einem Anteil von knapp 40 Prozent befindet sich derzeit wieder mehr als jeder dritte Mitarbeiter im Tourismus in Kurzarbeit – im Oktober lag dieser Wert noch bei knapp neun Prozent.

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Wolfgang Waldmüller ist Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

27. Nov 2020

| Pressemitteilungen

Wechsel beim Tourismusverband MV: Wolfgang Waldmüller übernimmt turnusgemäß Präsidentschaft

Wolfgang Waldmüller ist erneut Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Bei der digitalen Mitgliederversammlung des Verbandes am 27. November 2020 ging das Amt turnusgemäß auf den CDU-Fraktionsvorsitzenden in MV über. Landtagspräsidentin Birgit Hesse bleibt der Doppelspitze des Verbandes als Vorstandsvorsitzende erhalten. Der Funktionswechsel erfolgt jährlich innerhalb einer fünfjährigen Wahlperiode. „In keinem anderen Bundesland hat der Tourismus einen so großen Stellenwert wie in Mecklenburg-Vorpommern. Es ist mir eine große Ehre, die Entwicklung der Branche weiter aktiv mitzugestalten“, sagte Wolfgang Waldmüller, der dem Verband zuletzt von 2017 bis 2019 als Präsident vorstand – damals auch in Vertretung für die erkrankte Sylvia Bretschneider. Waldmüller fügte hinzu: „Strategisch und operativ gibt es viel zu tun. Corona hält uns weiter in Atem. Jetzt gilt es, Regeln und Szenarien für die Öffnung des Tourismus festzulegen, sodass das unter dem Lockdown leidende System eine Perspektive bekommt.“ In diesem Zusammenhang verwies Wolfgang Waldmüller auf das geplante dreistufige Siegel für mehr Sicherheit im Urlaubsland, das derzeit vom Landestourismusverband mit dem Dehoga MV entwickelt wird. Es soll auf Freiwilligkeit basieren und vornehmlich den verantwortungsbewussten Umgang mit den geltenden Schutzstandards für Gäste visualisieren. Zugleich wird Gastgebern damit ein Weg für den Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten aufgezeigt. Der seit 1991 im Nordosten beheimatete Wolfgang Waldmüller ist studierter Betriebswirt und seit 2006 Mitglied des Landtages. Dort wirkt er unter anderem als Mitglied des Wirtschaftsausschusses, in dem auch touristische Themen behandelt werden. Bis vor Kurzem war der gebürtige Münchener parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion und wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Partei. Seit dem 26. November 2020 ist er neuer Fraktionschef der CDU im Landesparlament in Schwerin. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat derzeit 36 Mitglieder, darunter Regional- und Fachverbände, Städte sowie touristische Unternehmen. Insgesamt 17 teils gewählte und teils benannte Personen gehören dem Vorstand des Verbandes an. Bisher war die Mitgliederversammlung terminlich eng an den Tourismustag Mecklenburg-Vorpommern geknüpft, der Corona-bedingt verschoben werden musste.

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Visualisierung des Kinderresorts der Seetelhotel-Gruppe

24. Nov 2020

| Neues aus den Regionen

Seetelhotels eröffnen Kinderresort Usedom

Die Seetelhotel-Hotelgruppe eröffnet im Dezember ein Kinderresort im Norden der Insel Usedom. Rund 20 Millionen Euro hat das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren in die Umgestaltung und Erweiterung des ehemaligen Seetelhotel Familienhotel Waldhof investiert. Das neue Kinderresort Usedom, das aus einem Hauptgebäude, einem Spa-Gebäude und fünf Suitenhäusern besteht, ist getreu dem Motto „Unsere Kleinen ganz groß!“ auf die Bedürfnisse von Familien und Kindern zugeschnitten. Es empfängt seine Gäste mit 115 modern ausgestatteten familienfreundlichen Zimmern und Suiten. Ein Indoor-Spielclub und mehrere Spielplätze im Außenbereich bieten mit modernen Geräten, einer Bobby-Car-Station, einer Kinder-Kletterwand, einer Mal- und Bastelecke oder einer Wii-Station reichlich Beschäftigungsmöglichkeiten für jede Altersgruppe. Der Spa-Bereich verfügt über einen Indoor-Pool mit einem separaten Kinderbecken, Kinder- und Erwachsenensaunen sowie eine mehr als 80 Meter lange und im Winter beheizte Außenrutsche. Das durchgehend geöffnete Restaurant bietet nicht nur ein eigenes Kinderbuffet an, sondern auch die Möglichkeit der Kinderbetreuung im Restaurant.
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Die vier Mühlen aus der Vogelparkregion Recknitztal

24. Nov 2020

| Neues aus den Regionen

Zwischen Salz und Senf

Seit diesem Jahr ist die Mühlen-Entdeckertour durch die Vogelparkregion Recknitztal auch digital erlebbar. Ein Film, der auf der Plattform YouTube unter bereitsteht, setzt vier Mühlen in der Region ins Bewegtbild: die Ölmühle in Langenhanshagen, die Salzmühle in Trinwillershagen, die Kaffeemühle in Barth sowie die Senfmühle in Schlemmin. So können sich Gäste über regionale Produkte und altes Handwerk informieren. Wer möchte, bestellt sich die Produkte nach Hause und träumt schon einmal vom nächsten Urlaub im Recknitztal. Zur Auswahl stehen dabei unter anderem Basilikumöl, Bärlauchsenf und Buchenrauchsalz.
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Visualisierung eines Chalets der Ferienanlage „Frei wie der Wind“

24. Nov 2020

| Neues aus den Regionen

Ferienanlage „Frei wie der Wind“ entsteht auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

Unter dem Titel „Frei wie der Wind“ entsteht im Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst eine neue Ferienanlage. Auf insgesamt 80.000 Quadratmetern besteht diese aus elf Chalets für zwei bis vier Personen in unmittelbarer Nähe zur Ostsee, 32 luxuriösen, so genannten Glamping-Zelten, die an afrikanische Lodges oder arabische Beduinenzelte erinnern, einem Restaurant im reetgedeckten Fachwerkhaus sowie einer Reitanlage. Von dort aus werden geführte Strandausritte angeboten. Zudem können Gäste ihr eigenes Pferd mitbringen oder Reitstunden nehmen. Der Name der Anlage soll laut Eigentümer Frank Bremer darauf verweisen, was Gäste hier erwarten können: Weite und Offenheit abseits des Touristen-Mainstreams. Sowohl hinsichtlich der verwendeten Baumaterialien als auch im Hinblick auf die Energieversorgung setzt Bremer auf Nachhaltigkeit. So kommt zertifiziertes Vollholz zum Einsatz, geheizt wird mit nicht fossilen Brennstoffen und im Restaurant kommen regionale Zutaten auf den Tisch. Die Eröffnung ist für die Saison 2021 geplant. Zu Beginn des Jahres 2021 können Interessierte auf der Seite ihren Urlaub buchen.
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So sieht der digitale Anreise-Check auf dem Smartphone aus.

24. Nov 2020

| Neues aus den Regionen

Lösungen für die Reiseplanung nach dem Lockdown

Unter steht Gästen ab sofort ein Anreise-Check zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform, auf der Gäste übersichtlich und bequem das aktuelle Infektionsgeschehen sowohl an ihrem Heimatort als auch am Reiseziel ablesen können. Ziel ist es, nach dem so genannten Lockdown, der derzeit ein Reisen verhindert, schnell, einfach und verantwortungsbewusst eine Reise mit Blick auf das Infektionsgeschehen planen zu können. Die dahinterstehende Technik bedient sich vollautomatisiert der Daten des Robert-Koch-Instituts und nutzt das bundesweite Ampelsystem zur Darstellung der Inzidenzwerte nach Landkreisen. Dazu Dirk Klein, Initiator des Anreise-Checks und Manager für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Hotel Haffhus: „Das Tool bietet ein Stück Sicherheit für uns, unsere Mitarbeiter und hoffentlich auch bald wieder für unsere Gäste. Damit kommen wir unserer Verantwortung in diesen herausfordernden Zeiten nach.“

Darüber hinaus werden Gäste auf Wunsch per E-Mail über sich ändernde Anreisebedingungen für Mecklenburg-Vorpommern oder geltende Schutzstandards in den Unterkünften informiert. Der individualisierbare Anreise-Check steht Hotels und Verbänden ab sofort zur Einbindung auf ihren Internetseiten zu Verfügung. Der Tourismusverband Vorpommern hat das neue Tool bereits unter eingebunden. Darüber hinaus haben Anbieter damit die Möglichkeit, darüber individuelle Informationen an ihre Gäste zu senden.
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Langjähriger Geschäftsführer des Landestourismusverbandes Bernd Fischer in Warnemünde

16. Nov 2020

| Pressemitteilungen

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern trauert um Bernd Fischer

Trauer im Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern: Bernd Fischer, der als Geschäftsführer die Geschicke des Verbandes für 25 Jahre lenkte, erlag am 15. November 2020 im Alter von 66 Jahren einer schweren Krankheit, gegen die er zwei Jahre lang gekämpft hatte. Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Wir sind sehr traurig. Die Nachricht vom Tod Bernd Fischers trifft die Tourismusbranche im Land und in ganz Deutschland sehr. Unermüdlich, leidenschaftlich und mit großem Erfolg hat er sich für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt. In dem Vierteljahrhundert seines Wirkens zeichnete er für eine Reihe von Strategien, Konzepten und Themen verantwortlich, hat Krisen bewältigt und Initiativen gestartet, war mit Weitblick und Wissen unentwegt unterwegs und hat Menschen branchenübergreifend zusammengeführt. Wir wünschen seiner Ehefrau und seiner Familie viel Kraft.“ Bernd Fischer wirkte an Meilensteinen der Landesgeschichte wie der Tausendjahrfeier oder der Begleitung des G8-Gipfels mit und fügte der Tourismusgeschichte des Landes mit dem Ausstellungsschiff in den 1990er-Jahren, dem Germany Travel Mart 2009, der Partnerland-Rolle Mecklenburg-Vorpommerns bei der Internationalen Tourismusbörse Berlin 2018 oder dem Bau des Internationalen Hauses des Tourismus in Rostock zentrale Kapitel hinzu. In seiner Amtszeit wuchs der Landesverband von sechs auf rund 40 Mitarbeiter an und wurde Ansprechpartner für eine Vielzahl touristischer Fragestellungen und Projekte. Mit beharrlichem Einsatz trug Bernd Fischer die Erfolgsgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns über die Landesgrenzen hinaus und stieß Kooperationen an. Insbesondere mit Partnern in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden sowie den Ostseeanrainerstaaten verbanden ihn während seiner langjährigen Tätigkeit erfolgreiche und für das Urlaubsland gewinnbringende Partnerschaften. Der gebürtige Thüringer studierte nach dem Abitur Schiffsmaschinenbau und trat anschließend für mehr als zehn Jahre in den Dienst der Marine. 1990 begann er eine Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann, wurde Geschäftsführer des Fremdenverkehrsverbandes Vorpommern und absolvierte währenddessen erfolgreich ein Studium zum Fachwirt/Touristik. Im März 1994 wurde Fischer zum Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern berufen. Das Amt führte er bis zu seiner Erkrankung im November 2018 aktiv aus. Darüber hinaus war er Mitglied in unterschiedlichen Gremien in MV und wirkte im Vorstand des Deutschen Tourismusverbandes sowie im Verwaltungsrat der Deutschen Zentrale für Tourismus mit. „Sowohl im Landesverband als auch in der gesamten Branche hinterlässt Bernd Fischer eine große Lücke. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und an uns an viele erfolgreiche und schöne Momente erinnern“, sagte Birgit Hesse.

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