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Langjähriger Geschäftsführer des Landestourismusverbandes Bernd Fischer in Warnemünde

16. Nov 2020

| Pressemitteilungen

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern trauert um Bernd Fischer

Trauer im Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern: Bernd Fischer, der als Geschäftsführer die Geschicke des Verbandes für 25 Jahre lenkte, erlag am 15. November 2020 im Alter von 66 Jahren einer schweren Krankheit, gegen die er zwei Jahre lang gekämpft hatte. Dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Wir sind sehr traurig. Die Nachricht vom Tod Bernd Fischers trifft die Tourismusbranche im Land und in ganz Deutschland sehr. Unermüdlich, leidenschaftlich und mit großem Erfolg hat er sich für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt. In dem Vierteljahrhundert seines Wirkens zeichnete er für eine Reihe von Strategien, Konzepten und Themen verantwortlich, hat Krisen bewältigt und Initiativen gestartet, war mit Weitblick und Wissen unentwegt unterwegs und hat Menschen branchenübergreifend zusammengeführt. Wir wünschen seiner Ehefrau und seiner Familie viel Kraft.“ Bernd Fischer wirkte an Meilensteinen der Landesgeschichte wie der Tausendjahrfeier oder der Begleitung des G8-Gipfels mit und fügte der Tourismusgeschichte des Landes mit dem Ausstellungsschiff in den 1990er-Jahren, dem Germany Travel Mart 2009, der Partnerland-Rolle Mecklenburg-Vorpommerns bei der Internationalen Tourismusbörse Berlin 2018 oder dem Bau des Internationalen Hauses des Tourismus in Rostock zentrale Kapitel hinzu. In seiner Amtszeit wuchs der Landesverband von sechs auf rund 40 Mitarbeiter an und wurde Ansprechpartner für eine Vielzahl touristischer Fragestellungen und Projekte. Mit beharrlichem Einsatz trug Bernd Fischer die Erfolgsgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns über die Landesgrenzen hinaus und stieß Kooperationen an. Insbesondere mit Partnern in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden sowie den Ostseeanrainerstaaten verbanden ihn während seiner langjährigen Tätigkeit erfolgreiche und für das Urlaubsland gewinnbringende Partnerschaften. Der gebürtige Thüringer studierte nach dem Abitur Schiffsmaschinenbau und trat anschließend für mehr als zehn Jahre in den Dienst der Marine. 1990 begann er eine Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann, wurde Geschäftsführer des Fremdenverkehrsverbandes Vorpommern und absolvierte währenddessen erfolgreich ein Studium zum Fachwirt/Touristik. Im März 1994 wurde Fischer zum Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern berufen. Das Amt führte er bis zu seiner Erkrankung im November 2018 aktiv aus. Darüber hinaus war er Mitglied in unterschiedlichen Gremien in MV und wirkte im Vorstand des Deutschen Tourismusverbandes sowie im Verwaltungsrat der Deutschen Zentrale für Tourismus mit. „Sowohl im Landesverband als auch in der gesamten Branche hinterlässt Bernd Fischer eine große Lücke. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und an uns an viele erfolgreiche und schöne Momente erinnern“, sagte Birgit Hesse.

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Ein Meilenstein im Krisenmanagement war der Auftakt der Akzeptanz-Initiative „Wir sind Urlaubsland“ mit Großbanner am Hotel Neptun in Warnemünde. Foto TMV/Gänsicke

13. Nov 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News November +++

Das Krisenmanagement des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Mitglieder während der Corona-Pandemie wurde vor wenigen Tagen für den Deutschen Tourismuspreis 2020 nominiert. Dabei hob die Jury aus Tourismusexperten und Fachjournalisten besonders den frühzeitigen und umfassenden Krisenbewältigungsplan sowie das landesweite Strategiepapier und das praxisnahe Phasenmodell des Verbandes hervor. Neben den Jury-Preisen für die ersten drei Platzierungen wird am 30. November auch ein Publikumspreis vergeben. Für diesen kann noch bis zum 26. November unter für den Landestourismusverband abgestimmt werden.
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Fotomontage des geplanten Königsweges im Nationalpark Jasmund

13. Nov 2020

| Pressemitteilungen

Saison 2021: Das ist neu in Mecklenburg-Vorpommern

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nähert sich der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern den Neuigkeiten im Reisejahr 2021 mit der Wenn-Dann-Funktion mathematisch an, denn noch ist offen, ab wann das Reisen innerhalb Deutschlands und darüber hinaus wieder möglich sein wird. Das bedeutet: Wenn das Urlaubsgeschehen zwischen Ostseeküste und Seenplatte wieder Fahrt aufnimmt, dann können sich Gäste auf neue Hotels, Ferienwohnungen, barrierefreie Resorts, Saunaboote oder prädikatisierte Wälder freuen. Hier eine Auswahl an Neuem: Mecklenburg: Kuhnle-Tours mit neuem Wellness-Boot
Der Hausboot-Anbieter Kuhnle-Tours erweitert seine Flotte um ein Saunaboot, das ab Februar 2021 buchbar sein soll. Es verfügt unter anderem über einen eigenen Antrieb, eine Küche, eine große Nasszelle und ist barrierefrei. Im Bug befindet sich ein großer Ruheraum. Die Sauna ist achtern untergebracht. Für die Abkühlung empfiehlt sich ein Sprung in die mehr als 1.000 sich zur Mecklenburgischen Seenplatte formierten Gewässer.
Weitere Informationen: Der Wert des Waldes: Neuer Heilwald in der Mecklenburgischen Seenplatte
Mit dem Heilwald Klink in der Nähe von Waren (Müritz) soll im Januar 2021 der zweite Heilwald in der Mecklenburgischen Seenplatte eröffnet werden. Dieser zeichnet sich durch seine besondere Lage zwischen den Seen Müritz und Kölpinsee und einer Gradieranlage aus. Zudem stehen Gästen dort gesundheitsfördernde Angebote wie etwa ein Barfußpfad oder ein so genannter Generationen-Bewegungsparcours zur Verfügung. Erst kürzlich wurde mit dem Heilwald Plau am See der erste Heilwald im Nordosten offiziell ausgewiesen. Zusammen mit dem Kur- und Heilwald Heringsdorf und dem Kurwald Graal-Müritz gibt es damit drei prädikatisierte Wälder in Mecklenburg-Vorpommern. Informationen zu den Qualitätskriterien für Wälder oder zu dem Thema Waldtherapie finden Interessierte unter . Unterkunft mit Strandzugang: Ferienresort Dünenperle entsteht in Kühlungsborn
Im Ostseebad Kühlungsborn entstehen am Weststrand derzeit 45 Ferienwohnungen unterschiedlicher Größe mit direktem Strandzugang. Das 20 Millionen schwere Projekt ist privat finanziert, eröffnet wird die Dünenperle im ersten Quartal 2021. Über das Vermietungsbüro Ernst aus Kühlungsborn können Gäste ihren Aufenthalt planen. Zwei neue Hotels in Rostock geplant
In der Universitäts- und Hansestadt Rostock wird auf dem historischen Gelände der Neptun Werft ein Gebäudeensemble, bestehend aus zwei Hotels und einem Bürokomplex, errichtet. Zwei der drei Häuser wurden bereits vollständig vermietet – an die französische Hotelkette B&B Hotels und an die Hotelbetriebsgesellschaft GS Star, die für den Standort Rostock ein Arthotel ANA vorgesehen hat. Das B&B Hotel soll über 103 Zimmer verfügen, das Arthotel ANA, kurz für „Atmosphere Needs Art“, über 155 Zimmer. Die Baumaßnahmen aller drei Gebäude haben bereits begonnen. Das Richtfest soll im ersten Halbjahr 2021 gefeiert werden. Die LDC Rostock, ein Unternehmen des Oldenburger Projektentwicklers und Investors LIST Develop Commercial, zeichnet für das Bauvorhaben verantwortlich und arbeitet eng mit dem Hamburger Architektenbüro „prasch buken partner architekten partG mbB“ zusammen. Das Design des Ensembles soll an die Klinkeroptik der angrenzenden ehemaligen Schiffsbauhalle anknüpfen.
Weitere Informationen: Erstes Prizeotel eröffnet 2020 in Rostock
Am Standort des ehemaligen Hotels der Marke Ibis und damit fußläufig zum Stadthafen eröffnet die Gruppe Prizeotel ihr erstes Haus in Mecklenburg-Vorpommern. Der New Yorker Star-Designer Karim Rashid zeichnet für das Interieur verantwortlich. Insgesamt sind 111 Zimmer geplant, die ab 59 Euro buchbar sind. Die Eröffnung ist für Dezember geplant.
Weitere Informationen: Neu: Gesundheitslotsin in Warnemünde
Auf dem Weg Warnemünde als erstes Thalasso-Seebad Deutschlands auszuweisen, ist die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde einen Schritt weiter: Nachdem in den letzten zwei Jahren unter anderem zehn Thalasso-Kurwege ausgewiesen wurden, steht Gästen seit diesem Sommer die Gesundheitslotsin Claudia Sachtleber-Roeßler in Warnemünde zur Verfügung. Sie koordiniert gesundheitstouristische Angebote in Rostocks Seebad.
Weitere Informationen: Runde Sache: Kugelförmige Ferienhäuser entstehen am Tollensesee
Ein besonderer Blickfang in der Mecklenburgischen Seenplatte sind die neuen kugelförmigen Häuser, die zwischen Bootshäusern und kleinem Hafen in Wustrow am Tollensesee entstehen. Auf dem 5.000 Quadratmeter großen Areal werden unter dem Namen Ferienanlage „VenusZauber am See“ zwölf so genannte SUNDOME Domrundhäuser in drei unterschiedlichen Größen und in ökologischer Holzbauweise platziert. Die Form der Häuser soll Wohlgefühl vermitteln, eine behagliche Atmosphäre und das Gefühl von Freiheit und Verbundenheit mit der Natur schaffen. Im Inneren erwarten Gäste unter anderem zwei Etagen sowie eine zum Himmel hin offene Galerie. Der Name der Anlage ist auf die Lichtwurzel zurückzuführen, die die Planerin und Eigentümerin aufgrund ihrer gesundheitsfördernden und belebenden Wirkung auch Venuszauber-Wurzel nennt und die im naheliegenden Garten angebaut wird. Die Eröffnung ist für den 1. Mai 2021 geplant.
Weitere Informationen: Projekt „Hafenspitze“ mit 39 Ferienwohnungen kurz vor Fertigstellung
Der Name ist Programm: Noch in diesem Jahr sollen die ersten der insgesamt 39 Wohnungen im Rahmen des Projektes „Hafenspitze“ am Alten Hafen in Wismar in die Vermietung gehen. Der Bau, der sich direkt an der Kaikante befindet und den Blick in die Wismarer Bucht, den Hafen sowie die historische Altstadt erlaubt, soll in seiner Architektur an ein Schiff erinnern. Investor ist die AiSpeicher GmbH & Co. KG, die 15 Millionen Euro in den Bau fließen lässt und bereits für die Fertigstellung des benachbarten Ohlerich Speichers mit 48 Ferienappartements verantwortlich zeichnet. Neben Ferienwohnungen sollen dort Läden, ein Restaurant sowie ein Wellness- und Spabereich entstehen. Vermietet wird die „Hafenspitze“ über die Boltenhagener Appartement & Immobilien Service GmbH.
Weitere Informationen: Ferienhausquartier Mühlenblick am Salzhaff kurz vor Fertigstellung
In Boiensdorf am Salzhaff gibt es mit dem Ferienhausquartier Mühlenblick eine neue Adresse für Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste. Auf einem Areal von mehr als 12.000 Quadratmetern laden 18 reetgedeckte Häuser unterschiedlicher Größe zum Verweilen ein. Die Namen der Häuser – Sandregenpfeifer, Küstenseeschwalbe, Austernfischer oder Silbermöwe – geben dabei einen kleinen Vorgeschmack auf das Naturerlebnis vor der Haustür. Die Ferienhäuser werden individuell vermietet.
Weitere Informationen: Säulengebäude in Schwerin wird wieder Markthalle
Bummeln und Schlemmen in der Landeshauptstadt: Das so genannte Säulengebäude am Schweriner Markt soll ab Ostern 2021 Marktplatz für Geschäfte und Veranstaltungen werden. Damit wird das markante Gebäude, das 1785 als Markthalle eröffnet wurde, wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt.
Weitere Informationen: Vorpommern: Königsweg entsteht an der Kliffkante im Jasmund Nationalpark
Eines der wohl attraktivsten Bauvorhaben im Nordosten ist die Fertigstellung des so genannten Königsweges auf der Insel Rügen. Am Königsstuhl, einem der Wahrzeichen im Nationalpark Jasmund, entsteht eine barrierefreie Aussichtsplattform, die Gästen einen faszinierenden Blick auf die Steilküste, die Ostsee und den Königsstuhl bieten soll. Mit dem Bau soll im ersten Halbjahr 2021 begonnen und 2022 geendet werden. Parallel dazu wird auch die multimediale Ausstellung im Nationalpark-Zentrum Rügen qualifiziert und durch weitere umweltpädagogische Elemente im Außenbereich ergänzt. Deren Fertigstellung ist ebenfalls für das Jahr 2022 geplant.
Weitere Informationen: Neues aus der Orgelstadt Stralsund: Jakobi-Orgel aufwendig restauriert
Seit September dieses Jahres gibt es in der Sankt-Jakobi-Kirche die wiederhergestellte Mehmel-Orgel zu entdecken – ein Muss für Kulturinteressierte. Der Dresdner Orgelbauer Kristian Wagenscheider hat das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Musikinstrument mit 51 Registern und mehr als 3.000 Pfeifen aus dem 19. Jahrhundert wiederaufgebaut, die Wiederherstellung von Schnitzwerk und Farbfassung des Gehäuses lag in den Händen des ebenfalls in Dresden ansässigen Restaurators Karsten Püschner. Damit kann die Welterbestadt mit einem bemerkenswerten Fundus an über die Landesgrenzen hinaus bedeutsamen historischen Orgeln aufwarten. Neben der Mehmel-Orgel in der Sankt-Jakobi-Kirche ziehen die Stellwagen-Orgel in der St.-Marien-Kirche sowie die Buchholz-Orgel in der St.-Nikolai-Kirche jährlich tausende Besucher an. Es sind Instrumente, die sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch ihrer handwerklichen und musikalischen Qualität zu den bedeutendsten der jeweiligen Bauzeit gerechnet werden können.
Weitere Informationen: Ohne Barrieren: Resort Stettiner Haff lädt zum Urlaub für alle
Unter dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten – nachhaltig und barrierefrei“ entsteht am Hafen in Altwarp am Stettiner Haff auf einem 18.000 Quadratmeter großen Areal ein neues Resort, das in seiner Art einmalig in Deutschland ist. Das Besondere: Es ist komplett barrierefrei konzipiert. Schwellenlose Zugänge, Bodenmarkierungen und Leitsysteme, akustische und optische Signale, barrierefreie Parkplätze und Küchen mit höhenverstellbaren Arbeitsplatten gehören zur Ausstattung und machen das Resort für Menschen mit und ohne Behinderungen attraktiv. Außerdem sind Assistenzhunde willkommen und eine mobile Pflege vor Ort möglich. Insgesamt entstehen acht Einzel- sowie drei Doppelhäuser. Fünf Häuser können bereits jetzt gebucht werden. Herzstück der Anlage soll das zentral gelegene Seminar- und Veranstaltungsgebäude für bis zu 100 Personen werden, ausgestattet mit Küche/Bistro und Terrasse. Geplant sind weiterhin unter anderem ein Beachvolleyball-Platz mit Beach-Bar, ein Gewächshaus, ein Erfahrungs- bzw. Sensibilisierungsparcours sowie eine hauseigene Ladestationen für E-Autos und E-Bikes.
Weitere Informationen: Landgang ins Meer: Seebrücke in Koserow auf Usedom entsteht neu
Im Ostseebad Koserow laufen die Bauarbeiten an einer neuen, 290 Meter langen und dreieinhalb Meter breiten Seebrücke. Diese soll im ersten Quartal 2021 fertiggestellt werden und über einen acht Meter hohen Glockenturm sowie eine weitläufige Sitz- und Liegelandschaft auf dem Seebrückenkopf verfügen.
Weitere Informationen: Signal für mehr Sicherheit: Notrufsäulen werden in Binz aufgebaut
Die Gemeinde Ostseebad Binz wird als erster Ort in Mecklenburg-Vorpommern Notrufsäulen an touristisch relevanten Punkten aufstellen. Darüber kann während der Badesaison oder über diese hinaus schnell die örtliche DLRG-Wachmannschaft zu Hilfe gerufen beziehungsweise direkt der Notruf 112 angewählt werden. Die zehn Säulen sollen an Standorten zwischen Mukran und Binz installiert werden. Die Notrufsäulen werden über die Björn Steiger Stiftung angeschafft, die sich seit 1969 für den Aufbau und die Verbesserung der Notfallhilfe in Deutschland engagiert. Die ersten zwei Säulen (Seebrücke Binz und Schmachter See) werden Mitte/Ende Dezember 2020 installiert.
Weitere Informationen: Ausblick: Bernsteinresort Pütnitz mit Center Parcs und regionalen Partnern geplant
Das Gelände des ehemaligen Militärflughafens Pütnitz auf der gleichnamigen Halbinsel soll in Zusammenarbeit mit der Stadt Ribnitz-Damgarten zum Bernsteinresort Pütnitz touristisch ausgebaut werden. Geplant ist eine Ferienparkanlage mit subtropischem Badeparadies des internationalen Freizeitanbieters Center Parcs. Die Fertigstellung der Anlage mit insgesamt 600 Ferienhäusern ist für 2024 geplant. Eingebunden in das Gesamtkonzept der touristischen Neugestaltung des Areals sind auch regionale Partner. Das sind die Supreme GmbH & Co. KG, die sich mit dem ABOUT YOU Pangea Festival einen Namen gemacht hat und Kernelemente des Festivals ganzjährig anbieten will, die Bernsteinreiter, die ihren dritten Erlebnisreiterhof dort planen, sowie das Technikmuseum Pütnitz, das seine Ostblocktechnik-Ausstellung weiterentwickeln will.
Weitere Informationen: Insel Usedom lanciert Nachhaltigkeitsportal
Die Usedom Tourismus GmbH plant in Zusammenarbeit mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde die Einführung eines Portals, auf dem nachhaltige Angebote präsentiert werden. Eingebunden werden soll dieses auf der Seite usedom.de. Interessierte sollen dort Informationen über Ladestationen für E-Autos, Fahrradverleih-Stationen, regionale Produzenten und naturnahe Freizeitaktivitäten finden.
Weitere Information in Kürze unter: Kneipp-Jubiläum
Anlässlich des 200. Geburtstages des Meisters der Kaltwassertherapie und Naturheilkundlers Sebastian Kneipp planen die zwei prädikatisieren Kneipp-Orte in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Veranstaltungen. Im Kneipp-Kurort Göhren auf der Halbinsel Mönchgut wird vom 7. bis 20. Juni 2021 zu den Gesundheitstagen geladen. Unter dem Titel „Gesundes Leben und innere Balance“ stehen Angebote zur Wahl, die sich mit der Kneipp-Philosophie beschäftigen. Im Kneipp-Kurort Feldberg in der Feldberger Seenlandschaft ist vom Kneipp-Verein Feldberger Quellen unter anderem eine Festandacht am 17. Juni 2021 im Kurpark geplant.
Weitere Informationen: ,

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Mehr als jeder zweite pferdetouristische Betrieb rechnet laut Umfrage langfristig mit Finanzproblemen.

03. Nov 2020

| Pressemitteilungen

11. Fachtagung Pferdetourismus thematisiert Krisenmanagement

Auf Einladung des Fachverbandes „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ und des Landestourismusverbandes nehmen heute etwa 30 Pferdetouristiker aus dem Urlaubsland an der elften und erstmals digitalen Fachtagung „Pferdetourismus in Mecklenburg-Vorpommern“ teil. In diesem besonders herausfordernden Jahr soll es dabei vor allem um das Thema Krisenmanagement gehen, genauer gesagt darum, an welchen Stellschrauben in Krisenzeiten gedreht werden kann und welche Fördermöglichkeiten sich infolge der Pandemie bieten. So referieren am Vormittag unter anderem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, der Industrie- und Handelskammer zu Rostock sowie des Beratungsunternehmens „BTE – Tourismus- und Regionalberatung Partnerschaftsgesellschaft mbB“. Interessierte können die Tagung, die von 9.30 bis 13.00 Uhr per Zoom-Konferenz kostenfrei übertragen wird, unter sowie telefonisch unter der Rufnummer 030 56795800 mitverfolgen. Weitere Informationen zum aktualisierten Programm und zu den Einwahldaten sind unter zu finden. Die geplante Präsenzveranstaltung im „FerienGut Dalwitz“ bei Walkendorf musste aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das Coronavirus kurzfristig abgesagt werden. Wirtschaftliche Lage der Betriebe mit pferdetouristischen Angeboten angespannt
Bei der digitalen Fachtagung werden neben Maßnahmen zum Krisenmanagement auch aktuelle Entwicklungen im Reittourismus vorgestellt, die der Landestourismusverband zusammen mit dem Fachverband „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ Anfang Oktober im Rahmen einer Befragung unter mehr als 51 Betrieben mit pferdetouristischen Angeboten untersucht hat. Laut dieser sind Pferdebetriebe und Reitvereine ebenso stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen wie die Übernachtungs- oder die Gastronomiebranche. So musste mehr als jeder dritte pferdetouristische Betrieb bereits Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder Tiere verkaufen, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Zudem ist aktuell noch immer jedes dritte Unternehmen auf staatliche Hilfen angewiesen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) fürchtet langfristig Finanzierungsprobleme, mehr als ein Viertel (26 Prozent) sogar eine Aufgabe der Geschäftstätigkeit. Rund 45 Prozent wünschen sich weitergehende Liquiditätshilfen oder Steuererleichterungen. Reitwegeregelung hält die Branche in Trab
Nachdem auf der Landtagssitzung am 14. November 2019 ein Antrag zur Überprüfung und Überarbeitung des aktuellen Reitwegegesetzes in Mecklenburg-Vorpommern gestellt wurde, erwartet die Branche noch in diesem Jahr ein neues Reitwegekonzept von der Landesregierung. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Was gut ist, kann noch besser werden: Im Reittourismus liegt ein enormes Potenzial für Mecklenburg-Vorpommern. Mit einer neuen Regelung, die das Reiten und Fahren in weiten Teilen des Landes ohne Reitwegeausweisung möglich macht, könnte sich der Nordosten zum beliebtesten Reiseziel für Reiturlaub entwickeln.“ Der Fachverband „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ und der Landestourismusverband fordern seit Jahren eine Liberalisierung der Reitwege und damit einhergehend eine Novellierung des seit 1993 geltenden Landeswaldgesetzes, welches das Reiten im Wald nur auf besonders gekennzeichneten Flächen gestattet. Die Verbände sprechen sich dabei dafür aus, dass Reiten und Fahren ohne Einschränkung und Ausweisung in Gebieten mit hohem Waldanteil, geringer touristischer Belastung und ohne besonderen Waldschutzstatus erlaubt sein soll. Dabei soll mit Augenmaß vorgegangen werden, das heißt, touristische Hochburgen, Schutzgebiete wie Nationalparke und Biosphärenreservate sollen ausgenommen und deren Nutzung durch eine Reitwegeausweisung geregelt sein. Hintergrund:
Neben einem Wegenetz von rund 6.400 Kilometern Reit- und Fahrwegen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern knapp 300 Reiterhöfe und 250 Vereine, die darüber hinaus organisierte Wandertouren, Ausbildungen, professionelle Betreuung und erlebnisreichen Urlaub rund um das Pferd und für die ganze Familie anbieten. Mehr als 1.700 Züchter, 9.000 registrierte Reiter, Fahrer, Voltigierer und mehr als 10.000 Pferdefreunde befassen sich im Nordosten auf verschiedenste Art und Weise mit über 24.000 hier beheimateten Pferden. Weitere Informationen zu Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern gibt es in der gleichnamigen Broschüre, die beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 40 30 500 erhältlich ist, sowie unter zum Herunterladen zur Verfügung steht.

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Ein Meilenstein im Krisenmanagement war der Auftakt der Akzeptanz-Initiative „Wir sind Urlaubsland“ mit Großbanner am Hotel Neptun in Warnemünde.

29. Okt 2020

| Pressemitteilungen

Krisenmanagement des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern für Deutschen Tourismuspreis 2020 nominiert

Lichtblick in schwierigen Zeiten: Das Krisenmanagement des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV) und seiner Mitglieder während der Corona-Pandemie wurde für den Deutschen Tourismuspreis 2020 nominiert. Die Bewerbung des Verbandes wurde neben vier weiteren unter insgesamt 158 eingereichten Beiträgen ausgewählt, wie der Deutsche Tourismusverband mit Sitz in Berlin am 29. Oktober 2020 mitteilte. „Die Corona-Krise ist die bislang größte Herausforderung für Mecklenburg-Vorpommern, dem Land mit der höchsten Tourismusintensität in Deutschland. Es war uns vom ersten Tag an wichtig, die Branche umfassend zu informieren und ihr mit Tempo, Vernetzung und klaren Konzepten schnellstmöglich Perspektiven aufzuzeigen. Der Neustart im Tourismus ist über den Sommer dank intensiver Vorbereitung, der Umsetzung vor Ort und mit politischer Unterstützung sehr gut gelungen“, sagte dazu Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Dass die Arbeit des Verbandes und seiner Partner wie dem DEHOGA auch außerhalb des Landes Anerkennung findet, freut uns und motiviert für das weitere Krisenmanagement. Die Branche muss jetzt weiter zusammenstehen und mit Hilfe der Politik an die Gemeinschaftsleistung aus dem Frühjahr anknüpfen. Immer noch geht es um tausende Unternehmen und zehntausende Familien“, ergänzte sie. Die Gewinner der ersten drei Plätze des bundesweiten Innovationspreises, der zu den wichtigsten Auszeichnungen der deutschen Tourismusbranche gehört, werden am 30. November bekanntgegeben. Die Preisverleihung als Präsenzveranstaltung musste aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens abgesagt und in die digitale Sphäre verlagert werden. Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern hat die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie früh und heftig zu spüren bekommen. So zeitig wie keine andere Landestourismusorganisation stellte der TMV komplexe Strategien und Stufenpläne zur Krisenbewältigung auf. So sind seit März unter anderem ein Strategiepapier zum Neustart des Tourismus, ein darauf basierendes Phasenmodell sowie insgesamt elf Schutzstandards für verschiedene touristische Bereiche entstanden, die von der Landesregierung mit der Corona-Verordnung verknüpft worden sind. Daneben wurde unter der Domain eine Branchenplattform aufgebaut, die sich schnell zur ersten Anlaufstelle für aktuelle Informationen entwickelte. Auch monatliche Branchenumfragen mit bis zu 1.000 teilnehmenden Unternehmen, der Anstoß zur Gründung der Task Force Tourismus im Schulterschluss mit der Landesregierung, das vom Land übernommene Bürgertelefon zum Tourismus oder eine detaillierte Medienresonanzanalyse zur Berichterstattung in Corona-Zeiten gehörten zum Krisenbesteck. Besondere Sicherheit beim Wiedereinstieg gab zudem die mit Hilfe des Landes schnell aufgesetzte und ins Land gerichtete Akzeptanz-Initiative „Wir sind Urlaubsland“, die über die Corona-Krise hinaus fortgesetzt werden soll. „Im Ergebnis der Gemeinschaftsleistung konnte die Tourismusbranche zwischenzeitlich schnell und sicher zu Stärke zurückfinden, während das Infektionsgeschehen trotz wieder anlaufendem Tourismus kontrollierbar blieb“, erklärte Birgit Hesse. Der Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, Norbert Kunz, hob insbesondere die Schnelligkeit und den Umfang des Krisenmanagements des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern positiv hervor. „Das Strategiepapier, Phasenmodell und die Schutzstandards dienten vielen Destinationen bundesweit als Vorbild. Und auch die Zusammenarbeit zwischen Branche und Politik sowie die Vernetzung innerhalb der Branche waren beispielgebend. Während es auf Bundesebene nach wie vor keine Task Force für die Tourismusbranche gibt, hat Mecklenburg-Vorpommern vorgemacht, wie es geht", fasste Norbert Kunz die Entscheidung der Jury zur Nominierung zusammen. Seit 2005 prämiert der Deutsche Tourismusverband jährlich zukunftsweisende Projekte im Deutschlandtourismus mit dem Deutschen Tourismuspreis, darunter kreativ und professionell umgesetzte Produkte, Kommunikations- und Vertriebslösungen, Kooperationsmodelle oder andere Angebote, die sich am Markt erfolgreich behauptet haben. In diesem Jahr stehen vor allem Projekte und Maßnahmen im Mittelpunkt, die zur Sicherung des eigenen Betriebs, zur Unterstützung anderer oder zur Neujustierung des eigenen Geschäftsmodells beigetragen haben. Dabei wurde 2020 mit dem Sonderformat „Neustart“ erstmals ein thematischer Kontext für die Bewerbungen gesetzt. Bewertet wurden die 158 eingereichten Wettbewerbsbeiträge von einer Jury aus Tourismusexperten und Fachjournalisten. Neben dem Jury-Preis wird am 30. November auch ein Publikumspreis verliehen, für den ab 5. November unter votiert werden kann. Weitere Informationen:

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Die Hafeneinfahrt des Seebades Warnemünde

28. Okt 2020

| Pressemitteilungen

MV bleibt Partnerland: GTM 2021 wird digital veranstaltet

Frankfurt am Main / Rostock, 28. Oktober 2020 – Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) in enger Abstimmung mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) entschieden, den Germany Travel MartTM (GTM) 2021 erneut als Digital-Event umzusetzen. Geplant wird der größte Incoming-Workshop für das Reiseland Deutschland vom 27. bis 29. April 2021. Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Die Realisation des GTM 2020 im virtuellen Raum war eine kurzfristige Maßnahme, um den so wichtigen Kontakt unserer Partner im Deutschlandtourismus zu den internationalen Einkäufern und Multiplikatoren kurz nach dem Ausbruch der Corona-Krise nicht abreißen zu lassen. Zwar war die Resonanz überaus positiv, aber wir sind uns der Bedeutung persönlicher Kontakte im Geschäftsleben sehr bewusst. Deshalb entwickeln wir unser Marketingportfolio systematisch weiter. Während der Pandemie setzen wir wo immer möglich auf hybride Formate bzw. virtuelle Substitute.“ Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des TMV: „Mecklenburg-Vorpommern hat sich intensiv auf den GTM vorbereitet und hätte die Reisewelt sehr gern in Deutschlands beliebtestem Urlaubsland begrüßt. Corona hat uns nun zum zweiten Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies bedauern wir und sind zugleich froh, in enger Partnerschaft mit der Deutschen Zentrale für Tourismus frühzeitig eine gute Alternative gefunden zu haben. Mecklenburg-Vorpommern steht zu seiner Rolle als Partnerland auch beim virtualGTM 2021.“ Beim virtualGTM 2020 nutzten 450 Key Accounts der internationalen Reiseindustrie aus 49 Ländern die Plattform, um die Angebote von 250 deutschen Unternehmen aus der Hotellerie, dem Transportsektor und der Freizeitindustrie, Incoming Services und regionalen Tourismusorganisationen kennenzulernen und für das kommende Jahr zu verhandeln. Dafür vereinbarten sie über das GTM-Networking Tool der DZT mehr als 5.700 Online-Termine. Neben der Businessplattform nutzten die Teilnehmer das Informationsprogramm mit Panel Diskussionen und Webinaren mit Market Insights zum Status quo des deutschen Incoming-Tourismus, mit den jüngsten Trends und Entwicklungen vieler Partner in der deutschen Tourismusindustrie und den aktuellen und geplanten Marketingkampagnen der DZT in den kommenden zwei Jahren. Eine On Site-Befragung unter Anbietern und Einkäufern dokumentierte die Erfolgsbilanz des neuen Formats. 90 Prozent der Teilnehmer erklärten, sie seien mit dem GTM zufrieden/sehr zufrieden. 83 Prozent der Befragten gaben an, dass der GTM eine gute/sehr gute Plattform für Geschäftsabschlüsse sei. 92 Prozent konnten beim vGTM neue Geschäftskontakte knüpfen. Über die DZT
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von diesem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die DZT entwickelt und kommuniziert Strategien und Produkte, um das positive Image der deutschen Reisedestinationen im Ausland weiter auszubauen und den Tourismus nach Deutschland zu fördern. Dazu unterhält sie weltweit 31 Ländervertretungen. Nähere Informationen finden Sie in unserem Online-Pressecenter unter .

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Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund

23. Okt 2020

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Oktober (3) +++

Am Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf der Insel Rügen stehen Besuchern mit den Erlebnispfaden „Wald“ und „Kreide“ ab sofort zwei neue Informationsangebote zur Verfügung. Diese machen die UNESCO-Weltnaturerbe-Buchen sowie die Kreideküste im Nationalpark Jasmund spielerisch erlebbar und rücken deren Schutzwürdigkeit in den Mittelpunkt. Auf dem Erlebnispfad „Wald“, der zwischen Hagen südlich von Lohme und dem Nationalpark-Zentrum verläuft, können sich Interessierte an fünf Stationen beispielsweise über das Alte Torfmoor, den Buchenhallenwald und den Herthasee informieren. Der Erlebnispfad „Kreide“ führt von Sassnitz aus zum Königsstuhl und vermittelt an insgesamt acht Stationen Wissenswertes zum Lebensraum Kreideküste sowie zum Schutzstatus von Meer und Wald. Das knapp 100.000 Euro teure Projekt wurde mit rund 70.000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes sowie mit etwa 24.000 Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
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Nur noch 37 Prozent der Befragten schätzen ihre Situation als sicher beziehungsweise sehr sicher ein.

21. Okt 2020

| Pressemitteilungen

Tourismusbranche MV: 75 Prozent befürchten zweiten Lockdown

Laut einer aktuellen Umfrage des Landestourismusverbandes, an der sich rund 430 Unternehmen – darunter Hotels, Anbieter von Ferienwohnungen und Campingplätze – beteiligten, wächst in der Branche im Angesicht steigender Infektionszahlen die Angst vor einem zweiten Lockdown. Demnach fürchten 75 Prozent der Unternehmen eine erneute Schließung des Tourismus. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Schon jetzt sind die Umsatzrückgänge durch die Corona-Krise in diesem Jahr nicht mehr zu kompensieren. Sollten Betriebe erneut schließen müssen, entfiele laut Umfrage für jeden Fünften im Land die Geschäftsgrundlage. Das wäre fatal.“ Die Umfrage macht deutlich: Auch wenn die Branche in den Sommermonaten und im frühen Herbst durch eine starke Nachfrage einiges an Verlusten aufholen konnte – per August konnten diese nicht ausgeglichen werden. Im Gegenteil: Von April bis August schlägt in der Tourismusbranche ein Umsatzminus von rund 25 Prozent zu Buche. Allein im April und Mai verzeichneten die Betriebe einen Umsatzrückgang von mindestens durchschnittlich 50 Prozent. Für die kommenden Monate werden noch höhere Einbußen erwartet: für November ein Minus von 33 Prozent; für Dezember ein Minus von 40 Prozent. Das Herbstferiengeschäft im Monat Oktober wurde durch das nun durch politische und gerichtliche Entscheidungen aufgehobene so genannte Beherbergungsverbot negativ beeinflusst. Woitendorf: „Die Schutz- und Hygienestandards in den Betrieben müssen sich jetzt mehr denn je bewähren und vehement eingehalten werden. Die Unternehmen sollten im Einzelfall auch prüfen, ob sie sie der verschärften Lage anpassen können.“ Lockerung der Quarantäneregeln für inländische Reisende wichtig für die Tourismuswirtschaft
Überwiegend begrüßt wird von der Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern die vor wenigen Tagen getroffene Entscheidung der Landesregierung, die Quarantäneregeln für inländische Reisende aus Risikogebieten zu lockern und auf einen zweiten Covid-19-Negativtest fünf bis sieben Tage nach dem ersten Test zu verzichten, was einem Beherbergungsverbot gleichkam. So halten rund 58 Prozent der Unternehmen ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten in einigen Bundesländern für unangemessen. Jeder vierte Befragte (25 Prozent) hält es hingegen für angemessen. Ausgegangen wurde hierbei von der Situation vor dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Greifswald vom 20. Oktober 2020, wonach auch Beherbergungsgäste, die aus so genannten Risikogebieten einreisen, einen Negativ-Test vorweisen sollten. Branche baut auf Stabilisierungsprogramme für den Herbst und Winter
Die aktuellen Entwicklungen lassen den Ruf der Branche nach Unterstützung in den mutmaßlich schwierigen Herbst- und Winterzeiten lauter werden. Laut Umfrage setzen 60 Prozent der Befragten auf die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, ebenso viele hoffen auf Hilfen in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen; 20 Prozent sprechen sich für Überbrückungshilfen aus. „Immer mehr Risikogebiete sowie weiter nicht einheitliche Regelungen in den Bundesländern erschweren das Reisen innerhalb Deutschlands und können in den schwächer gebuchten Jahreszeiten zu Notsituationen führen“, sagte Woitendorf. Laut Umfrage rechnen die Anbieter damit, das für die Monate November und Dezember nur jedes fünfte Zimmer beziehungsweise jeder fünfte Stellplatz belegt ist und die Auslastung damit unter der der Vorjahre liegt. Negativer Trend bei Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der Branche
Die steigenden Infektionszahlen und die damit verbundene Unsicherheit der Bürger haben unmittelbaren Einfluss darauf, wie die Branche ihre wirtschaftliche Lage aktuell bewertet. Nachdem sich die Lage über die Sommerferien stetig besserte, ist jetzt ein negativer Trend erkennbar: Während im August mehr als die Hälfte der Befragten ihre Situation als sicher beziehungsweise sehr sicher einschätzte, sind es nunmehr nur noch 37 Prozent. Zudem bewegt sich laut aktueller Befragung rund jeder zweite Befragte zwischen Sicherheit und Unsicherheit (vgl. August: 36 Prozent). 17 Prozent sehen sich noch immer gefährdet oder gar akut gefährdet (vgl. August: 13 Prozent). Im Moment sind der Umfrage zufolge 15 Prozent der touristischen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern auf staatliche Hilfen angewiesen. Mit einem Anteil von knapp neun Prozent befindet sich derzeit etwa jeder elfte Mitarbeiter im Tourismus in Kurzarbeit, auch hier ist die Tendenz leicht steigend.

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Die verschwundene Schale einer Kegelschnecke

19. Okt 2020

| Neues aus den Regionen

Kinder werden Kriminalkommissare im Ozeaneum in Stralsund

Vom 1. November bis zum 31. März 2021 können Kinder im Ozeaneum in der Hansestadt Stralsund zu Kriminalkommissaren werden und beim Detektivspiel „Tatort Museum“ einen fiktiven Diebstahl aufklären. Dort wurde die Schale einer Kegelschnecke entwendet, die aufgrund ihres hohen Wertes auch als „Ruhm des Meeres“ bezeichnet wird. An der Museumskasse gibt es für alle Spürnasen zum regulären Eintritt zusätzlich einen kostenfreien Detektivpass, der sie über den Fall und die acht Verdächtigen informiert. Auf dem Weg durch die Ausstellungen finden junge Ermittler verschiedene Hinweise zum Tathergang. Darüber hinaus müssen an insgesamt zehn Stationen knifflige Aufgaben gelöst und Spuren entschlüsselt werden, um den Dieb zu überführen. Beim Rätseln lernen Kinder ganz nebenbei das Meer und dessen Lebewesen kennen. Ermittler, die den Fall erfolgreich lösen, werden im Infopunkt mit einer Detektivurkunde ausgezeichnet. Weitere Informationen zur Aktion „Tatort Museum“ finden Interessierte unter .

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1969: die Versuchsschale der Messe- und Kongresshalle in Rostock und der junge Ulrich Müther (Mitte)

19. Okt 2020

| Neues aus den Regionen

Erstaunlicher Fund: Versuchsschale von Ulrich Müther in Prora geborgen

In Prora auf der Insel Rügen hat sich eine Versuchsschale des renommierten und über die Landesgrenze hinaus bekannten Baumeisters Ulrich Müther angefunden. Das mehr als neun Quadratmeter große Objekt wurde zufällig bei Bauarbeiten entdeckt und kürzlich an das Müther-Archiv der Hochschule Wismar übergeben, das den Nachlass des Binzer Ingenieurs verwaltet und aufbereitet. Es handelt sich dabei um einen Prototyp aus Kunststoff, den Müther vor rund 50 Jahren als Modell eines Schalendaches für die Messe- und Kongresshalle der Hansestadt Rostock entworfen hatte. Zur Entstehungszeit wäre es mit der geplanten Größe von 93 auf 103 Metern laut Angaben des Müther-Archivs der größte Schalenbau Deutschlands geworden. Nach Reinigungs- und Reparaturarbeiten soll das Objekt auf dem Campus der Hochschule Wismar ausgestellt werden.

Der 2007 verstorbene Ulrich Müther erlangte mit seinen doppelt gekrümmten Beton-Schalentragwerken weltweit Anerkennung. Seine ehemalige Firma „VEB Spezialbetonbau Binz“ realisierte unter anderem den „Teepott“ in Warnemünde oder das „Ahornblatt“ in Berlin. Auf Rügen prägen seine Bauwerke, darunter das Restaurant Inselparadies im Ostseebad Baabe oder der Müther-Turm am Strand des Ostseebades Binz, noch heute das Inselbild.

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