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Plakat der Ausstellung "Ready-mades et Editions de et sur Marcel Duchamp", 1967

27. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Schwerin lockt mit Marcel Duchamp-Schau

Unter dem Titel „Das Unmögliche sehen“ zeigt das Staatliche Museum Schwerin vom 29. März bis zum 26. Mai in einer Retrospektive das Werk des französischen Malers und Konzeptkünstlers Marcel Duchamp (1887-1968). Die Schau wie auch das Symposium „Marcel Duchamp: Die Erfindung der Gegenwart“ vom 26. bis 28. April werden anlässlich der zehnjährigen Arbeit des im Staatlichen Museum Schwerin ansässigen Duchamp-Forschungszentrums veranstaltet. Dazu Dr. Pirko Kristin Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern: „Mit Stolz präsentieren wir erstmals seit 20 Jahren wieder die Schweriner Marcel Duchamp-Sammlung. Sie ist neben Philadelphia, Stockholm, Paris und Stuttgart eine der bedeutendsten Sammlungen weltweit.“ Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Die Schau wird Schwerin als Städtereiseziel einen Schub verleihen, denn sie ist sowohl für Reisende aus Deutschland als auch für internationale Gäste ein lohnenswertes Ziel.“ Der Titel der Ausstellung, in der 91 Werke aus allen Schaffensphasen Duchamps gezeigt werden, nimmt Bezug auf sein Bestreben, provozieren zu wollen, Neues zu schaffen und den Originalitätsbegriff zu hinterfragen. Eindrücklich zeigt sich dies an dem Werk „L.H.O.O.Q.“, das Leonardo da Vincis „Mona Lisa" mit Bart zeigt. Im Fokus der Ausstellung stehen zudem Hauptwerke wie „Das große Glas“, „Die grüne Schachtel“ sowie die den traditionellen Kunstbegriff erweiternden „Ready-mades“ – dabei werden Alltagsgegenstände zu Kunstwerken erhoben – wie „Fresh Widow“, „Air de Paris“ und „Trébuchet“. Marcel Duchamp hat die Kunst des 20. Jahrhunderts revolutioniert. In der zweisprachig gestalteten Ausstellung soll er als Erfinder der konzeptuellen und auf Wahrnehmungsphänomenen beruhenden Kunst erlebbar gemacht werden. Seine inspirierende Wirkung auf das Kunstgeschehen zeigen Werke von John Cage und Marcel Broodthaers sowie Arbeiten aus der Fluxus-Sammlung der Kölner Familie Kelter, die ebenfalls zu sehen sind. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Ein interdisziplinäres Rahmenprogramm erweitert den Blick auf Marcel Duchamp. Beim dreitägigen Symposium werden einzelne Werke oder Werkgruppen von einstigen Stipendiaten, die heute zu anerkannten Wissenschaftlern zählen, gemeinsam mit Wissenschaftlern des Museums in aktuelle Diskurse eingebunden. Es wird maßgeblich von den Freunden des Staatlichen Museums Schwerin e.V. gefördert. Weitere Informationen: ,

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Kultur trifft Genuss 2018 im Rostocker Trihotel

18. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Kultur trifft Genuss

Das Theater kommt zum Gast: Am 13. April können Gäste Kultur und Kulinarik in einem erleben und zwar bei einer neuen Auflage von „Kultur trifft Genuss“. Dabei handelt es sich um ein Rostocker Theatererlebnis, bei dem der Gast aus neun teilnehmenden Restaurants das wählt, in dem er seinen Abend verbringen möchte. Während das extra für die Veranstaltung kreierte Menü zusammen mit ausgewählten Getränken serviert wird, zeigen Künstler und Schauspieler der Hochschule für Musik und Theater Rostock Darbietungen verschiedener Genres. Dabei sind aktuelle Stücke wie „Poker Face“ von Lady Gaga genauso zu hören wie Auszüge aus Georg Friedrich Händels Oper Rinaldo. „Kultur trifft Genuss“ ist eine Kooperation von Rostock Marketing und der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Weitere Informationen:

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Wandern im Nationalpark Jasmund

18. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Zum Wanderfrühling nach Rügen

Der Rügener Wanderfrühling vom 5. bis zum 14. April 2019 bietet Interessierten rund 60 Wander- und Aktivangebote an, die entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolviert werden können. Im Programm stehen unter anderem fachkundige Führungen durch die Natur- und Kulturlandschaften der Ostseeinsel samt Hiddensee, Nordic-Walking-Touren, Ausflüge nach Jasmund und in die Granitz, Ortsrundgänge durch die Seebäder sowie Exkursionen zum Kap Arkona zu Wahl. Zahlreiche Veranstaltungen sind kostenlos. Die Auftaktwanderung am 5. April nimmt die Inselbaukunst in den Blick und führt unter dem Titel „Von Ort zu Ort, von Schale zu Schale“ zu Bauwerken des Landbaumeisters Ulrick Müther, der sich einen Namen durch das doppelt gekrümmte Beton-Schalentragwerk gemacht hat.
Weitere Informationen sowie eine Broschüre zum Wanderfrühlig gibt es unter .

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Auch auf dem Dach des Schweriner Schlosses befinden sich Bienenstöcke.

18. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Durch Majas Welt von Schwerin bis in die Seenplatte

Die wohl süßesten Radtouren Mecklenburg-Vorpommerns führen auf der so genannten Bienenstraße von Schwerin über die Naturparke Sternberger Seenland und Nossentiner/Schwinzer Heide bis an den Plauer See in der Mecklenburgischen Seenplatte. Unter stehen sechs Touren zur Auswahl, die zu mehr als 50 Orten führen, an denen die Welt der Bienen erkundet werden kann.So erfahren Interessierte von den Bienenstöcken auf dem Dach des Schweriner Schlosses, in denen herzoglicher Honig entsteht, können Imkern entlang der Strecken über die Schultern schauen, das Bienenmuseum im Plau am See erkunden oder im Schaugarten und in der Imkerei von Erika Schlage in Dabel einen Imker-Schnupperkurs besuchen. Am Wegesrand locken Gärten, Museen und Cafés zur Einkehr. Neu: Die Tour „Vielfalt verbindet“, die durch die Naturparke Nossentiner/Schwinzer Heide und Sternberger Seenland führt, kann als Radtour mit Gepäck- und Fahrradtransport für 325 Euro pro Person gebucht werden und beinhaltet drei Übernachtungen inklusive Frühstück. Die Bienenstraße wurde vom Landschaftspflegeverband Sternberger Endmoränengebiet in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Sternberger Seenland und dem Imkerverein Sternberg initiiert und wird durch die Europäische Union gefördert. Weitere Informationen zu den einzelnen Stationen, zur Honigherstellung oder zu Workshops finden Interessierte unter .

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Moorfrosch

18. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Blaue Frösche im Ribnitzer Moor

Ein Naturphänomen der besonderen Art ist noch bis etwa Mitte April im Ribnitzer Großen Moor – ein 274 Hektar großes Naturschutzgebiet zwischen Graal-Müritz und Neuhaus – zu bestaunen. Während der Paarungszeit der Moorfrösche nimmt die Haut der Männchen eine blau-violette Färbung an. Diese Färbung, die die Attraktivität des Männchens für die Weibchen erhöht und zugleich die Konkurrenten abschrecken soll, hält nur wenige Tage an. Das Infozentrum „Wald und Moor“ bietet bis zum 10. April jeweils mittwochs geführte Wandrungen an, auf denen die blauen Gesellen mit etwas Glück beobachtet werden können. Die Tour umfasst 7,5 Kilometer, dauert etwa drei Stunden und startet um 10.00 Uhr am Infozentrum „Wald und Moor“ in Neuheide. Erwachsene zahlen 9,50 Euro ohne Kurkarte, Kinder über sieben Jahre vier Euro.
Weitere Informationen: ,

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Auf geht es zum großen Buddeln

18. Mär 2019

| Neues aus den Regionen

Sandburgen zum Saisonauftakt

Zum sechsten Mal wird die Saison an der Mecklenburgischen Ostseeküste am 4. Mai mit einem Sandburgen-Wettbewerb eingeläutet. Von Boltenhagen bis Graal-Müritz können Gäste und Einheimische an insgesamt zehn Orten Kunstwerke aus Sand erschaffen. Dafür stehen jeweils Eimer und Schaufeln bereit, Dekorationsmaterial kann mitgebracht werden. Erstmals dabei sind der Erholungsort Zierow und das Seebad Warnemünde. Unter können sich Interessierte anmelden. Eine Jury kürt in jedem Ort die schönsten Sandskulpturen und die Gewinner erhalten attraktive Preise. Im Anschluss werden die Erstplatzierten aus jedem Ort auf Facebook präsentiert. Die Facebook-Community kürt dann einen Gesamtsieger für die Region. Wer es zum Sandburgen-Wettbewerb am 4. Mai nicht schafft, holt sich Inspiration bei der zehnten Warnemünder Sandwelt, die am 19. April eröffnet wird. Unter dem Titel „Komm ins Land der Phantasie“ modellieren dabei internationale Künstler aus mehr als 300 Tonnen Sand außergewöhnliche Skulpturen. Der Eintritt ist frei.
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Radler im Gespensterwald im Ostseebad Nienhagen

15. Mär 2019

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News März +++

Um die Entwicklung des radtouristischen Angebots im Land voranzutreiben, beauftragt der Landestourismusverband im Frühjahr 2019 eine Untersuchung des touristischen Radverkehrs. Die Arbeit soll unter anderem Aussagen zu Radlern auf Rund- und Fernwegen, deren Herkunft sowie Informations- und Konsumverhalten liefern. Ziel ist es, daraus Handlungsempfehlungen für notwendige Infrastrukturmaßnahmen sowie für das touristische Marketing abzuleiten. Derzeit gibt es besonders bei der Radinfrastruktur Verbesserungspotenzial im Nordosten. Das wurde auch bei der kürzlich auf der ITB Berlin veröffentlichten „ADFC-Travelbike-Radanalyse 2019“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs deutlich. Demnach kann sich Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr unter den Top 10 der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands behaupten. Auch der Ostseeküsten-Radweg verlor an Terrain und rangiert nun auf Platz neun im Ranking der beliebtesten Fernradwege Deutschlands.
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Barfuß im Sand: Am Warnemünder Strand können Kinder sich austoben.

11. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Reportage: Das Dream-Team – Warum Rostock und Warnemünde zusammen unschlagbar sind

„Endlich sind wir da!“ Lara, Mia und Max sind ganz aufgeregt – vor ihnen liegt eine Woche Sonne, Meer und Spaß am Strand von Warnemünde. Die Familie hat sich in das Best Western Hanse Hotel eingebucht und das bietet alles, was Kinder mögen … und Eltern auch: geräumige Appartements, Kinderanimation, Bällebad, Kletterwand und den Strand – direkt vor der Tür. Die drei Geschwister können es kaum erwarten, alles zu entdecken. Und sie ahnen noch nicht, dass der erste Urlaubstag gleich mit einer Schiffsbesichtigung auf der AIDA beginnt. „So, wir machen jetzt erst einmal einen Strandspaziergang bis zum Hafen“, ordnet der Papa an. Und schon ist die unternehmungslustige Truppe auf dem Weg zum Warnemünde Cruise Center. „Ohhh, guck mal. Der rote Kussmund.“ Auch Mias Mund ist offen vor Staunen. „Das große Schiff ist die AIDAdiva“, erklärt der Papa. „Und – Überraschung! Die schauen wir uns jetzt mal von innen an.“ Schon die ersten Schritte auf dem Kreuzfahrtschiff machen den kleinen Entdeckern Spaß. „Was es hier alles gibt!“, ruft Lara begeistert. Vor ihr erstreckt sich das Theatrium: ein riesiger, lichtdurchfluteter Raum mit einem großen Glasdom und frei hängenden Decks. Max und Mia können sich von den vielen Spielebereichen und der riesigen Poollandschaft kaum losreißen. Und die Mama schwärmt von der Wellness Oase. „Hier könnte ich einen ganzen Tag lang bleiben.“ Doch jetzt geht es erst einmal zum Mittagessen, das an Bord auf sie wartet. Gut gestärkt nach dem reichhaltigen Buffet besuchen sie das Wahrzeichen von Warnemünde: den Leuchtturm. 1898 in Betrieb genommen, weist er bis heute den Schiffen den Weg in den Rostocker Hafen. 135 Stufen später steht die ganze Familie auf der Aussichtsplattform und genießt einen fantastischen Blick über ganz Warnemünde. „Jetzt wollen wir aber an den Strand“, rufen Lara, Mia und Max wie aus einem Munde. Gesagt, getan! Max und Mia fangen sofort an, Muscheln zu sammeln. Lara hält ihre Füße in die Ostsee und lässt den Blick schweifen. „Hey, da hinten spielt ja jemand Fußball!“ Jetzt sind die drei nicht mehr zu bremsen. Am AOK Active Beach trainieren heute die Deutschen Meister im Beachsoccer, die Rostocker Robben. Die Kinder dürfen auch einmal mit dem legendären Stürmer, den alle nur den „Ostseehammer“ nennen, kicken. Fallrückzieher, Schuss und Tor! Max will unbedingt richtig Beachsoccer lernen. Das kann er ab übermorgen im Robben Camp, das für junge Fußballfans vom Rekordmeister angeboten wird. Auf dem Weg zurück ins Hotel kommen sie am Piratennest vorbei – dem Treffpunkt für Veranstaltungen, die das Seebad für Kinder anbietet. Uups? Wo kommt jetzt plötzlich der Eisbär her? Groß und stark ziert er eine Seite des Piratennestes. „Sind Piraten auch zum Nordpol gefahren?“, fragt Mia. „Vielleicht“, antwortet die Mama. „Morgen machen wir uns auf in den Rostocker Zoo und werden im Polarium den Eisbären beim Tauchen zusehen.“ Alle Gesichter strahlen. „Und die Orang-Utans?“, fragt Lara neugierig. Als Lara am nächsten Morgen die heiß geliebten Orang-Utans in der Tropenhalle des Darwineums im Rostocker Zoo endlich mit eigenen Augen sieht, kann sie ihr Glück kaum fassen. Da ist Orang-Utan-Baby Niah, das waghalsig Bäume erobert und frech an Papa Sabas Fell zieht. Und – „schau mal dort, die Gorillas, die spielen ja ‚Fang mich‘!“. Im Polarium erleben die drei mit eigenen Augen, wie der Eisbär vom Strand zum Greifen nah an der großen Scheibe vorbeischwimmt. „Der hat ja ganz schwarze Füße“, staunt Mia. Die Stunden vergehen im Nu. Als die Kinder abends erschöpft und glücklich im Bett liegen, halten sie ihr Kuscheltier aus dem Zoo ganz fest im Arm: Mia einen Eisbären, Max einen Pinguin und Lara ihren heiß geliebten Orang-Utan. Morgen geht das Abenteuer weiter. Im Hanse Hotel wollen die drei sich beim Kinderprogramm zu echten Piraten ausbilden lassen und üben schon fleißig für die Prüfung. Und während Max sich auf das Robben Camp freut, wollen Lara und Mia am liebsten den Rest des Urlaubs in den Wellen toben und Sandburgen bauen. Mama und Papa soll es recht sein – glückliche Kinder machen Eltern glücklich. Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Süß) (Quelle: TMV/Süß)
(Quelle: TMV/Süß) (Quelle: Zoo Rostock/Kloock)
Top 10 Urlaubsreiseziele im Inland und Ausland

10. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Erfolgreiche Messebilanz: Rückblick auf die ITB Berlin 2019

Bestärkt durch die Ergebnisse maßgeblicher Studien zum Reiseverhalten der Deutschen sowie Auszeichnungen haben die 19 Aussteller aus dem Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern am letzten Tag der 53. Internationalen Tourismusbörse in Berlin eine positive Bilanz gezogen. Auf rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche begrüßten die Vertreter aus dem Urlaubsland zwischen dem 6. und 10. März mehrere Tausend Fachbesucher, darunter Reiseveranstalter, Tourismusorganisationen, Verkehrsträger, Anbieter digitaler Lösungen sowie Politiker, Medienvertreter und potenzielle Urlauber am Messestand sowie beim MV-Partnerabend im Restaurant Dae Mon in Berlin-Mitte. Dazu Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Unsere ITB-Bilanz ist positiv und Ergebnis harter Arbeit von tausenden Beschäftigten in der Tourismusbranche im Land. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die ITB eine der wichtigsten Plattformen bleibt, um international auf unser Land aufmerksam zu machen. Wir blicken optimistisch in die anstehende Saison. Vor allem Entschleunigung in intakter Natur ist für viele Gäste der Schlüssel zu Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Doch im Wettbewerb mit Anderen genügen Meer, Strände, Wald und Seen längst nicht mehr. Wir brauchen noch mehr solche Alleinstellungsmerkmale. Mehr Wertschöpfung durch den Gast, die Erhöhung der Angebotsvielfalt für mehr Saisonunabhängigkeit, eine zukunftssichere Infrastruktur, Geschlossenheit und Dienstleistungswille sind die Herausforderungen, die wir mit der touristischen Familie im Land angehen müssen und angehen werden.“ Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Nachdem wir im letzten Jahr den Schwerpunkt auf Internationalität gelegt hatten, stand in diesem Jahr die Regionalität wie besondere Architektur, neue Erlebnisrouten und Produkte im Fokus. Das stieß auf großes Interesse. Unverwechselbares zu bieten, das ist eine Herausforderung im Wettbewerb mit anderen Reisezielen.“ Auch die Aussteller zeigten sich zufrieden. Dazu Michael Steuer, Geschäftsführer der Usedom Tourismus GmbH: „Die Fachbesuchertage auf der ITB konnten wir sehr produktiv für den Austausch mit unseren Partnern nutzen. Wir haben gemeinsame Projekte und Kooperationen auf den Weg gebracht und neue Kontakte geknüpft. Auch bei den Besuchern stieß die Insel Usedom am Wochenende auf reges Interesse.“ Mana Peter, Geschäftsführerin der Tourismuszentrale Rügen, ergänzte: „Die ITB war für die Insel Rügen erfolgversprechend. Insbesondere für unsere Jahreskampagne zur Inselbaukunst können wir uns über viele positive Rückmeldungen freuen. Natürlich ist die ITB für uns auch wichtiger Saisonauftakt und Branchentreff, vor allem im Hinblick auf den Austausch mit Netzwerkpartnern zu langfristigen Projekten, die auf Rügen geplant sind.“ Hattrick: Mecklenburg-Vorpommern ist zum dritten Mal beliebtestes Reiseziel der Deutschen
Zum dritten Mal in Folge konnte Mecklenburg-Vorpommern seinen Platz als beliebtestes Inlandsziel der Deutschen behaupten. Nirgendwo anders in Deutschland verbrachten im Jahr 2018 mehr Deutsche ihren Urlaub als zwischen Ostsee und Seenplatte. Das geht aus der Reiseanalyse 2019 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen hervor, die am ersten Tag der Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Nach Angaben der Reiseanalyse ist Deutschland mit 27 Prozent aller Urlaubsreisen weiterhin das wichtigste Reiseziel der Deutschen. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet einen Marktanteil von 5,3 Prozent an allen 2018 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,6 Prozentpunkte vor Bayern an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Zudem hält Mecklenburg-Vorpommern den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Schleswig-Holstein (4,3 Prozent) und Niedersachsen (3,6 Prozent). Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Erstmals schob sich das Urlaubsland vor die Türkei (5,1 Prozent). Spitzenreiter bleiben Spanien (13,7 Prozent) und Italien (8,1 Prozent). Gästezufriedenheit in Mecklenburg-Vorpommern überdurchschnittlich hoch
Die Gästezufriedenheit in Mecklenburg-Vorpommern ist überdurchschnittlich hoch. Dies ergab das auf der ITB Berlin vorgestellte Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, das die Tourismusentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern widerspiegelt. Der so genannte Trust-Score, der die Zufriedenheit auf Basis von rund 30 Online-Bewertungsportalen misst, weist für den Nordosten 83,3 Punkte (von maximal 100) aus (2018: 82,7 Prozent). Allerdings: Der bundesweite Wert liegt leicht höher bei 83,5 Punkten. Zudem wurde im Rahmen der Studienreihe, deren aktueller Schwerpunkt auf das Thema nachhaltige Mobilität gesetzt wurde, das Mobilitätskonzept „Müritz rundum“ aus der Mecklenburgischen Seenplatte mit dem Marketing-Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden die UNESCO-Welterbestädte Wismar und Stralsund, die im Rahmen der bundesweiten Städtestudie „Vitale Innenstädte“ untersucht wurden, neben Erfurt und Leipzig für ihre Gesamtattraktivität sowie das Flair und Ambiente gewürdigt. Mecklenburg-Vorpommern verliert weiter Boden im Radtourismus
Nachdenklich stimmten die Ergebnisse der ebenfalls vorgestellten Studie „ADFC-Travelbike-Radanalyse 2019“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. Demnach rangiert Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr unter den Top 10 der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands. Der Untersuchung zufolge ist Bayern die beliebteste Radreiseregion, gefolgt vom Münsterland, dem Weserbergland und dem Bodensee. Lediglich die Ostsee/Ostseeküste – und dieses schließt das Nachbarland Schleswig-Holstein mit ein – findet sich unter den Top 10 der beliebtesten Radregionen Deutschlands. Auch der Ostseeküsten-Radweg verlor an Terrain und rangiert nun auf Platz neun im Ranking der beliebtesten Fernradwege Deutschlands. Rund 70 Gäste beim MV-Partnerabend im Restaurant Dae Mon begrüßt
Unter dem Titel „Klare Aussichten“ begrüßte Mecklenburg-Vorpommern rund 70 Gäste aus Tourismus, Politik, Wirtschaft sowie nationalen und internationalen Medien zu einem Partnerabend im Restaurant Dae Mon in Berlin-Mitte. Dabei wurden unter anderem regionale Produkte wie das artesische Wasser Minus 181 aus Parchim, Bier von der Störtebeker Braumanufaktur in Stralsund sowie „Foerster´s Heide Gin“ aus der Rostocker Heide vorgestellt. Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, erhielt an diesem Abend die Ehrennadel für sein 30-jähriges Engagement auf der ITB Berlin von David Ruetz, Chef der ITB Berlin. Während das Urlaubsland in Berlin für Gäste warb, setzte der Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern am 9. März ein Zeichen für die Integration ausländischer Arbeitskräfte in Mecklenburg-Vorpommern. 20 vietnamesische Auszubildende der Universitätsmedizin Rostock und 9 indonesische Auszubildende der Yachthafenresidenz Hohe Düne erhielten eine Heimatkundestunde der besonderen Art im Internationalen Haus des Tourismus, die gespickt war mit vielen Informationen zum Urlaubs- und Gesundheitsland. Mecklenburg-Vorpommern und die Region Kreta wollen enger kooperieren
Internationalität im Fokus: Im Rahmen der ITB Berlin wurde des Weiteren eine Kooperationsvereinbarung zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der griechischen Insel Kreta vom Präsidenten des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Waldmüller, sowie dem Vize-Gouverneur und Beauftragten für Tourismus der Region Kreta, Michalis Vamiedakis, unterzeichnet. Im Rahmen der Kooperation mit dem Schwerpunkt Tourismus sind unter anderem Jugend- und Schüleraustausche, der Informationsaustausch zum Thema Digitalisierung sowie die Umsetzung der Erhaltung und Pflege eines Wanderwegenetzes geplant.

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Am 25. Mai geht es unter anderem nach Bad Doberan, wo die Teilnehmer das Doberaner Münster bestaunen können.

08. Mär 2019

| Pressemitteilungen

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern begrüßt asiatische Auszubildende im Internationalen Haus des Tourismus

Willkommenskultur im Internationalen Haus des Tourismus: Am 9. März 2019 lädt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern 20 vietnamesische Auszubildende der Universitätsmedizin Rostock und 9 indonesische Auszubildende der Yachthafenresidenz Hohe Düne zu einer Präsentation über das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern ins Internationale Haus des Tourismus nach Rostock ein. Damit möchte der Landestourismusverband ein Zeichen für die Integration ausländischer Arbeitskräfte setzen und diesen ihre neue Wahlheimat näherbringen. Für den 25. Mai ist darüber hinaus eine Exkursion nach Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn geplant. Dazu Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Fachkräftemangel ist ein deutschlandweites und branchenübergreifendes Problem. Wir können dankbar für motiviertes Personal aus dem Ausland sein und müssen das auch ganz eindeutig so kommunizieren. Man darf nicht vergessen, dass diese Menschen ihre Heimat aufgeben, um in Mecklenburg-Vorpommern Bedürftige zu pflegen oder Urlauber zu bewirten.“ In der Heimatkundestunde der besonderen Art werden die Auszubildenden über die Landesgeschichte und touristische Vorzüge ins Bild gesetzt und erfahren Wissenswertes zu gesundheitstouristischen sowie barrierefreien Angeboten und Projekten zwischen Ostseeküste und Seenplatte. „Es ist toll, dass unsere vietnamesischen Azubis die Möglichkeit bekommen, ihre neue Umgebung kennenzulernen. Schließlich gibt es auch außerhalb von Klinikstationen, Berufsschule und Sprachkursen vieles in der Region zu entdecken“, so Annett Laban, Pflegevorstand der Unimedizin Rostock. Silke Glomm, Mitglied der Geschäftsleitung der Yachthafenresidenz Hohe Düne, ergänzte: „Wir freuen uns, dass der Landestourismusverband uns dabei unterstützt, unseren indonesischen Auszubildenden mehr über ihre neue Heimat zu vermitteln. So gelingt es, ihnen die Eingewöhnung in ein neues Land und eine fremde Kultur zu erleichtern.“ Hintergrund:
Am 20. September 2018 haben 20 Vietnamesen, die in ihrer Heimat bereits eine Pflegeausbildung absolvierten, ihre duale Ausbildung im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojektes in der Gesundheits- und Krankenpflege an der Universität Rostock begonnen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragte Projekt wird aktuell in Klinikstandorten in Berlin, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz umgesetzt. Für dieses Jahr ist ein weiterer Ausbildungsgang an der Universitätsmedizin Rostock geplant. In der Yachthafenresidenz Hohe Düne werden seit August 2018 neun Indonesier und drei Indonesierinnen zu Köchen, Hotelfach- und Restaurantfachangestellten ausgebildet. Weitere Informationen:

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