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30. Apr 2015
| Pressemitteilungen
Schatzsuche statt Schaukelstuhl: Abenteuerurlaub mit Oma und Opa
Für kleine Entdecker und ihre Großeltern, die den Schaukelstuhl gegen die Suche nach Natur- oder Kulturschätzen im Nordosten tauschen möchten, hält Mecklenburg-Vorpommern besondere Angebote bereit. Zusammengefasst sind sie in der neuen Broschüre „Urlaub für Oma, Opa und Enkel“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, das in einer Auflage von 80.000 erscheint. Im handlichen DIN-lang-Format enthält es insgesamt 21 Offerten für Familienferien auf dem Campingplatz, auf dem Bauernhof oder im Hotel. 16 der aufgelisteten Einrichtungen schmücken sich mit dem Qualitätssiegel des Tourismusverbandes „Geprüfte Qualität – Familienurlaub MV“. Auf Schusters Rappen, im Boot oder auf dem Drahtesel – Oma, Opa und Enkel finden in Deutschlands beliebtestem Familienreiseziel reichlich Gelegenheit für gemeinsame Aktivitäten.
Das Angebot „Campen mit den Enkeln“ des Campingbetriebes Banzelvitzer Berge auf der Insel Rügen empfängt Großeltern und Kinder beispielsweise mit Ostseeurlaub im Ferienhaus direkt am Großen Jasmunder Bodden mit Streichelzoo, Ponys und einem Walderlebnispfad für vier Nächte. Im westlichen Teil der Insel, in Lieschow, können Tiernarren auf dem Bauern- und Reiterhof Ferien machen. Sieben Nächte erholen sich Oma, Opa und zwei Enkelkinder auf dem Rügen-Ferienhof. In der Mecklenburgischen Seenplatte erwartet der Ferienpark Havelberge zwei Erwachsene und zwei bis vier Kinder für sieben Nächte mit einem Ferienhaus im schwedischen Stil. Direkt am Woblitzsee können Kinder im so genannten „Tippi-Dorf“ Indianer spielen oder auf den Spuren von Tom Sawyer mit dem Floß unterwegs sein. Im Angebot enthalten ist ein Essen für die ganze Familie. Das Hotel Schloss Basthorst in Crivitz bei Schwerin empfängt Oma, Opa und die Sprösslinge unter dem Titel „Sommer, Sonne, Ferienspaß“ für vier Nächte mit Frühstücksbuffet, Abendessen und Nutzung des Schwimmbades und SPA-Bereichs. Kleine Urlauber, die lieber mit Opa am Strand toben oder mit Oma Hühnergötter sammeln möchten, können nach Graal-Müritz an die Ostseeküste Mecklenburgs reisen, das beispielsweise ein auf Großeltern und Enkel abgestimmtes Paket mit einer Ferienwohnung für zwei Erwachsene und ein Kind sowie unter anderem eine Geo-Caching-Tour anbietet. Das Strandhotel Fischland auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst erwartet zwei Erwachsene und zwei Kinder mit sieben Übernachtungen, einem Fahrrad für einen Tag pro Person sowie einem gefüllten Picknickkorb.
Weitere Informationen: , , , , ,
Neben den Angeboten enthält die Broschüre Informationen zum Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. Sie gibt Auskunft über den „Entdeckerpass MV”, mit dem junge Abenteurer bis 14 Jahre – nachdem sie einige knifflige Aufgaben gelöst haben – knapp 40 Freizeitangebote in Mecklenburg-Vorpommern, beispielsweise im Rostocker Zoo, im Alpincenter Wittenburg oder im Ozeaneum in Stralsund, für zwei Jahre kostenlos besuchen können. Darüber hinaus finden Gäste eine Übersichtskarte, Hinweise zur Anreise und eine Linksammlung, die im Internet zu den teilnehmenden Reiseregionen Mecklenburg-Vorpommerns führt.
Mit den Angeboten im Faltblatt spricht der Tourismusverband hauptsächlich Großeltern und Enkel an, die in der Vor- und Nachsaison verreisen und derartige Kurztrips nutzen möchten, um Anregungen für einen ausgedehnteren Urlaub im Nordosten zu sammeln. Weitere Angebote und Preise sind auf der Internetseite zu finden oder können telefonisch unter +49 (0)381 4030550 erfragt werden.
2 min
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27. Apr 2015
| Neues aus den Regionen
Von Medienkurs bis Pflegepony
Ferien ohne Eltern? Neun Jugendherbegern in Mecklenburg-Vorpommern laden zu so genannten Feriencamps ein. Ohne Eltern, dafür mit vielen Freizeitmöglichkeiten können Kinder und Jugendliche zwischen Ostseeküste und Seenplatte viel erleben. Barth, Beckerwitz, Burg Stargard sowie Dahmen und Wismar haben Angebote für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren zusammengestellt. In der Jugendherberge Barth etwa, zu der auch ein Reiterhof gehört, warten Pflegeponys auf die Kinder. In Wismar gibt es einen Schnupper-Radiokurs mit Besuch in einem Studio. Etwas ältere Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren sind in Born-Ibenhorst auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, in Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte oder in Prora auf der Insel Rügen gut aufgehoben. Letztere bietet ein neues Angebot im Rahmen der Feriencamps und zwar für zwei Wochen an. Zum Angebot gehören unter anderem ein Besuch im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, ein Grillen, die Fahrradausleihe für zwei Tage, der Besuch im Naturerbe Zentrum Rügen, eine Schifffahrt, ein Tagesausflug nach Stralsund mit Besuch des Ozeaneums und vieles mehr.
Weitere Informationen zu Zeiten und Preisen finden Interessierte unter
Weitere Informationen zu Zeiten und Preisen finden Interessierte unter
50 sek
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27. Apr 2015
| Neues aus den Regionen
Pfingsten zu „KunstOffen“ reisen
Zu Pfingsten öffnen in Mecklenburg-Vorpommern etwa 800 Künstler ihre Ateliers im Rahmen der landesweiten Aktion „KunstOffen“. Allein in der Region Westliches Mecklenburg sind es etwa 400 Künstler an 200 Orten. Vom Schaalsee bis Plau am See und von Dömitz bis Graal-Müritz bieten Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Genres an den Feiertagen allerlei Kunstvolles und Unterhaltung an. Von Malerei bis Fotografie, von Textilem bis zur Plastik, von der Keramik bis zum Schmuck reicht das Angebot von „KunstOffen“. Ein gelber Sonnenschirm weist den Weg zu den teilnehmenden Künstlern und Kunsthandwerkern. Mit dabei ist beispielsweise der Klavierbauer Matthias Kunze, der im nahe Schwerin gelegenen Alt Melteln in seinem „Piano-Haus“ erläutert, wie ein Klavier gebaut wird. Im wiedereröffneten Schloss Kaarz im Sternberger Seenland ist die Ausstellung „Grünes Zitat“ der sechs Künstler Cornelia Urban, Miro Zahra, Annette Layener, Rüdiger Peglow, Broder Burow und Ruzica Zajec zu sehen. Ein Stück weiter, im Kulturhaus Mestlin, erleben Besucher die Ausstellung „Kunstlandschaft5“, die Werke von 19 Künstlern aus Mecklenburg-Vorpommern zeigt. Den Weg zu den einzelnen Künstlern und Kunsthandwerkern weisen eine Broschüre, die in den Tourismus- und Stadtinformationen ausliegt, sowie der knallgelbe Sonnenschirm vor Ort.
Weitere Informationen: , ;
Weitere Informationen: , ;
57 sek
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27. Apr 2015
| Neues aus den Regionen
Kreuzliner nehmen Kurs auf Wismar
Am 5. Juni beginnt in der Hansestadt Wismar die Kreuzfahrtsaison. Dann legt das MS „Voyager“ im Alten Hafen an und macht nicht weit entfernt von der mittelalterlichen Kogge „Wissemara“ fest – ein faszinierendes Bild der Gegensätze. Bis zum 21. Dezember steuern weitere sechs Schiffe, darunter die MS „Amadea“, „Nautica“ oder „Adonia“ die Hansestadt an. Die Passagiere, die mit Sanddorntee und Wismarstadtplänen empfangen werden, haben in der Zwischenzeit Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten der Stadt, deren mittelalterlicher Stadtkern 2002 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde, zu erkunden. Am 3. August wird von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr eine Pier-Party mit Live-Musik und Unterhaltungsprogramm veranstaltet. Die auslaufenden Schiffe werden übrigens lautstark vom Schützenverein und weiteren Vereinen wie dem Shanty-Chor und dem Klasbachtaler Blasmusik e. V. verabschiedet.
Anlaufdaten und weitere Informationen:
Anlaufdaten und weitere Informationen:
35 sek
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27. Apr 2015
| Neues aus den Regionen
Anbaden auf Rügen: „aBINZ Wasser“
Am 1. Mai wird im Ostseebad Binz auf der Insel Rügen die Badesaison eröffnet. Das traditionelle Anbaden der Binzer Gastgeber und Besucher gibt dabei den Startschuss und lockt jedes Jahr am 1. Mai Tausende Bademutige und Schaulustige an den Strand unterhalb des Kurplatzes. Niemand will sich dieses Schauspiel entgehen lassen, wenn abgehärtete Rüganer und Gäste um 14.30 Uhr in zum Teil historischen Badekostümen in die kalten Fluten springen. Wie das Ostseebad Binz in den Anfangsjahren des Tourismus ausgesehen haben mag, erfahren die Inselbesucher vom 1. bis 3. Mai. An diesen Tagen lädt die Kurverwaltung der Gemeinde zu einer spannenden „Zeitreise in die Binzer Sommerfrische“ ein. Bürger und Geschäftsleute schlüpfen in historische Gewänder und verwandeln den Ort in die Zeit der Jahrhundertwende. Dabei treffen Gäste auf Damen mit Hut und Reifrock oder Herren mit Gehstock und können zudem ein historisches Tennisturnier anschauen. Zur 125-Jahrfeier des Seebades Binz im Jahre 2009 wurde die „Zeitreise in die Binzer Sommerfrische“ ins Leben gerufen; sie ist inzwischen zur Tradition geworden. Das ganze Programm finden Interessierte unter www.ostseebad-binz.de.
Weitere Informationen:
52 sek
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27. Apr 2015
| Neues aus den Regionen
Fotos, Workshops, Ausstellungen
Alles, was das Fotografenherz begehrt, gibt es vom 30. Mai bis zum 7. Juni beim Umweltfotofestival „horizonte zingst“ in Zingst zu sehen und erleben. Interessierte – Profis wie Laien – treffen auf 35 Fotografen, darunter international renommierte Bildkünstler wie Pascal Baetens, Robert Mertens oder Steve Thornton. 73 Foto-Workshops in den drei Kategorien Basic, Special und Master der Fotoschule Zingst bieten die Möglichkeit, Profis über die Schulter zu schauen und die eigenen Fertigkeiten zu verbessern. Diese tragen viel versprechende Titel wie „Seestücke – wundervolle maritime Stilleben“, „Wald – die besondere Landschaftsfotografie“ oder „Shoot und Edit – Vom Studioportrait zur digitalen Perfektion“. Leitgedanken des Festivals ist und bleiben die Liebe zur Natur sowie der behutsame Umgang mit der Umwelt. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm sind unter zu finden. Begleitend zu den Workshops präsentiert der Ort zahlreiche Fotoausstellungen wie etwa „Faces of Talent“ von Musiker Till Brönner oder „Elemente im Kontrast“ in der „EPSON Digigraphie Galerie“. „Die Natur in Deinen Händen“ ist der Titel einer Ausstellung, die im Max Hünten Haus gezeigt wird. Darin zeigt der Italiener Guido Daniele eine spezielle Art von Bodypaintings, bei denen Tierporträts auf menschliche Hände gemalt sind. In Live-Paintings lässt er Zuschauer an seiner Kunst teilhaben. Darüber hinaus werden Open-Air-Installationen am Strand und ein Fotomarkt das Programm abrunden.
Unterkünfte finden Besucher unter .
1 min
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21. Apr 2015
| Pressemitteilungen
Tourismusbranche startet positiv gestimmt in die Saison
Mit Erfolg begann für Mecklenburg-Vorpommern das Jubiläumsjahr zum 25. Landesgeburtstag: Der Nordosten ist das am meisten besuchte Inlandsreiseziel der Deutschen, wie aus der Reiseanalyse 2015 hervorgeht, die von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F. U. R.) auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Mit diesem Ergebnis startet die Branche positiv in die Saison: Einer aktuellen Umfrage des Landestourismusverbandes zufolge erwarten etwa 60 Prozent der antwortenden Unternehmen für 2015 ein Jahresergebnis auf ähnlichem Niveau wie 2014, 20 Prozent rechnen mit einer besseren Bilanz. „Die positive Grundstimmung wirkt sich auf Leistungsträger und Gäste gleichermaßen aus, zugleich muss die stabile und starke Position im touristischen Wettbewerb aber Ansporn für die weitere Arbeit an der Qualität sein“, sagte Jürgen Seidel, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, im Vorfeld des Touristischen Saisonauftaktes von Landestourismusverband, Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und Landesgolfverband in Ulrichshusen in der Mecklenburgischen Schweiz. In den kommenden Jahren sei ein Wachstum in Richtung von 30 Millionen Übernachtungen im Jahr möglich, allerdings bleibe die qualitative Verbesserung der Angebote maßgeblich. Darüber hinaus rücke auch das Thema der Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus, die zu einem der gesellschaftlichen und politischen Leitbilder geworden sei, so Jürgen Seidel weiter.
61 Prozent der Deutschen geben inzwischen laut Reiseanalyse an, dass sie ihre Urlaubsreise gern nachhaltig gestalten würden. Die Befragten sehen auch die Tourismusindustrie zunehmend in der Verantwortung, ökologische Belastungen zu vermeiden. Mit seinem Anteil von rund einem Drittel geschützter Flächen sei Mecklenburg-Vorpommern für den „grünen“ und nachhaltigen Tourismus geradezu prädestiniert, erklärte Seidel. Nahezu alle Urlaubsformen im Nordosten stünden in engem Bezug zur Natur. Gäste empfinden Natur und Landschaft laut der repräsentativen Erhebung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus als authentische Merkmale des Tourismus in MV und für 85 Prozent der Befragten sind sie die dominanten Kriterien, sich für MV zu entscheiden. „Deshalb ist die Balance von touristischen Interessen und Naturschutz und damit auch die Balance von Tourismusströmen und der Bewahrung natürlicher und landschaftlicher Ausprägungen und Besonderheiten in Mecklenburg-Vorpommern notwendig", erklärte Jürgen Seidel. Nachhaltiges Wirtschaften und Agieren werde für immer mehr touristische Leistungsträger zu einem Wettbewerbsvorteil – ökonomische und ökologische Belange ließen sich immer besser miteinander verbinden.
„Viele Ansätze für nachhaltigen Tourismus sind in Mecklenburg-Vorpommern bereits vorhanden, allerdings fehlt ein flächendeckendes Angebot, das auf die Bedürfnisse der umweltbewussten Gäste eingeht“, sagte Jürgen Seidel. Hotels, bei denen sich ökologische und ökonomische Effekte verbinden, sind beispielsweise das klimaneutrale Iberotel Boltenhagen oder das CO2-freie Hotel Speicher am Ziegelsee in Schwerin. Beispielhaft für einen innovativen Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit und dem öffentlich breit diskutierten Klimawandel sind darüber hinaus neben dem Projekt Waldaktie des Tourismusverbandes und des Umweltministeriums des Landes auch die Zusammenarbeit des Projektes LandArt mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde und das „RADOST“-Projekt (Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste), dessen Ziel es war, das Wissen über Klimaveränderungen innerhalb der Tourismusbranche zu stärken. Darüber hinaus gibt es in Mecklenburg-Vorpommern 30 Ecocampingplätze, neun Bio-Hotels und zahlreiche regionale Erzeuger und Produzentengemeinschaften wie beispielsweise Biofrisch Nordost oder Ländlich Fein, die diese wie auch gastronomische Einrichtungen mit regionalen Produkten beliefern.
Ehrung innovativer, nachhaltiger Projekte
Die Branche ehrt im Rahmen des Saisonauftaktes in Ulrichshusen drei Projekte für ihren nachhaltigen Ansatz: • Die Feldbürger-Initiative aus der Feldberger Seenlandschaft vergibt Wiesenpatenschaften, mit deren Erwerb Gäste den Erhalt von Bienenweiden unterstützen. Für ein Jahr können die notwendigen Pflegemaßnahmen auf einer Wiesenfläche von 1.000 m² durchgeführt werden.
Weitere Informationen: • Mit dem „DEHOGA Umweltcheck“ gibt es ein praktikables und finanzierbares Instrument für das Gastgewerbe, mit dem die Umweltverträglichkeit von Hotels und Gaststätten überprüft und das betriebliche Umweltengagement nach außen kommuniziert werden kann. Der Kriterienkatalog erfasst die vier Bereiche Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallaufkommen/Restmüll und Lebensmittel (z. B. regional, fair gehandelt, Bio). Im Rahmen des Saisonauftaktes zeichnet der Landesverband drei Betriebe mit dem „Umweltcheck in Gold“ aus: Das Hotel Speicher am Ziegelsee in Schwerin, das City Partner Hotel Alter Speicher in Wismar sowie das Hotel Zierow. Weitere Informationen: , , • Die dritte Ehrung, den „Nachhaltigkeitspreis Golf und Natur“, übergibt der Golfverband Mecklenburg-Vorpommern an die arcona Hotels & Resorts und würdigte die beispielhafte Arbeit auf der Anlage des Golfclubs Schloss Teschow e. V., wo der Fokus auf der Verknüpfung optimaler Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz der Flora und Fauna liegt. Teschow beteiligt sich darüber hinaus am bundesweiten Vorhaben „Golf und Natur“. Weitere Informationen: Breites Angebot im Jahr des Wassers
In der kommenden Saison will die Tourismusbranche mit neuen Formaten, Neueröffnungen und zahlreichen Veranstaltungen punkten. Hinter dem so genannten „Ansommern“ (www.ansommern.de) in der Mecklenburgischen Seenplatte steht zwischen Ende Mai und Anfang Juni eine Reihe von Ereignissen, die den Start in den Sommer versüßen sollen. Dazu gehören die Wassersportmesse „Müritz InWater“, die 14. Müritz Sail, die Jedermann-Fahrradtour „Mecklenburger Seen Runde“ sowie der Müritz-Marathon. Darüber hinaus locken das ganze Jahr über weitere Veranstaltungen zum Thema Wasser: Das Pommersche Landesmuseum in der Hansestadt Greifswald etwa greift das Thema mit der Ausstellung „Zwei Männer – ein Meer“ auf und zeigt bis zum 28. Juni 2015 Werke der Expressionisten Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff. Auf ein buntes Programm und zahlreiche internationale Traditionssegler, Windjammer und Museumsschiffe an den Rostocker Kaikanten können sich die Gäste zudem bei der 25. Rostocker Hanse Sail vom 6. bis 9. August 2015 freuen. Auch das 23. Schweriner Drachenbootfestival vom 14. bis 16. August 2015 in Schwerin oder die Zeesenbootregatten auf Fischland-Darß-Zingst kommen ohne das kühle Nass nicht aus. Darüber hinaus wird Schloss Bothmer, die größte barocke Schlossanlage in MV, am 23. Mai 2015 durch die Staatlichen Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern der Öffentlichkeit übergeben, und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern feiern beispielsweise mit dem ersten Fahrradkonzert, mit großen Namen und spannenden Programmen und insgesamt 124 Konzerten ihr 25-jähriges Bestehen. Weitere Veranstaltungstipps, Informationen und Buchungen gibt es unter .
Die Branche ehrt im Rahmen des Saisonauftaktes in Ulrichshusen drei Projekte für ihren nachhaltigen Ansatz: • Die Feldbürger-Initiative aus der Feldberger Seenlandschaft vergibt Wiesenpatenschaften, mit deren Erwerb Gäste den Erhalt von Bienenweiden unterstützen. Für ein Jahr können die notwendigen Pflegemaßnahmen auf einer Wiesenfläche von 1.000 m² durchgeführt werden.
Weitere Informationen: • Mit dem „DEHOGA Umweltcheck“ gibt es ein praktikables und finanzierbares Instrument für das Gastgewerbe, mit dem die Umweltverträglichkeit von Hotels und Gaststätten überprüft und das betriebliche Umweltengagement nach außen kommuniziert werden kann. Der Kriterienkatalog erfasst die vier Bereiche Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallaufkommen/Restmüll und Lebensmittel (z. B. regional, fair gehandelt, Bio). Im Rahmen des Saisonauftaktes zeichnet der Landesverband drei Betriebe mit dem „Umweltcheck in Gold“ aus: Das Hotel Speicher am Ziegelsee in Schwerin, das City Partner Hotel Alter Speicher in Wismar sowie das Hotel Zierow. Weitere Informationen: , , • Die dritte Ehrung, den „Nachhaltigkeitspreis Golf und Natur“, übergibt der Golfverband Mecklenburg-Vorpommern an die arcona Hotels & Resorts und würdigte die beispielhafte Arbeit auf der Anlage des Golfclubs Schloss Teschow e. V., wo der Fokus auf der Verknüpfung optimaler Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz der Flora und Fauna liegt. Teschow beteiligt sich darüber hinaus am bundesweiten Vorhaben „Golf und Natur“. Weitere Informationen: Breites Angebot im Jahr des Wassers
In der kommenden Saison will die Tourismusbranche mit neuen Formaten, Neueröffnungen und zahlreichen Veranstaltungen punkten. Hinter dem so genannten „Ansommern“ (www.ansommern.de) in der Mecklenburgischen Seenplatte steht zwischen Ende Mai und Anfang Juni eine Reihe von Ereignissen, die den Start in den Sommer versüßen sollen. Dazu gehören die Wassersportmesse „Müritz InWater“, die 14. Müritz Sail, die Jedermann-Fahrradtour „Mecklenburger Seen Runde“ sowie der Müritz-Marathon. Darüber hinaus locken das ganze Jahr über weitere Veranstaltungen zum Thema Wasser: Das Pommersche Landesmuseum in der Hansestadt Greifswald etwa greift das Thema mit der Ausstellung „Zwei Männer – ein Meer“ auf und zeigt bis zum 28. Juni 2015 Werke der Expressionisten Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff. Auf ein buntes Programm und zahlreiche internationale Traditionssegler, Windjammer und Museumsschiffe an den Rostocker Kaikanten können sich die Gäste zudem bei der 25. Rostocker Hanse Sail vom 6. bis 9. August 2015 freuen. Auch das 23. Schweriner Drachenbootfestival vom 14. bis 16. August 2015 in Schwerin oder die Zeesenbootregatten auf Fischland-Darß-Zingst kommen ohne das kühle Nass nicht aus. Darüber hinaus wird Schloss Bothmer, die größte barocke Schlossanlage in MV, am 23. Mai 2015 durch die Staatlichen Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern der Öffentlichkeit übergeben, und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern feiern beispielsweise mit dem ersten Fahrradkonzert, mit großen Namen und spannenden Programmen und insgesamt 124 Konzerten ihr 25-jähriges Bestehen. Weitere Veranstaltungstipps, Informationen und Buchungen gibt es unter .
4 min
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20. Apr 2015
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News April +++
Zum Frühlingsbeginn hat der Zoo Rostock den am 3. Dezember 2014 geborenen Eisbären getauft. Unter den zahlreichen Namensvorschlägen, die den Zoo aus ganz Deutschland und aller Welt erreichten, setzte sich der niederdeutsche Name „Fiete“ durch. Das vier Monate alte Eisbärenjunge bringt mittlerweile fast 20 Kilogramm auf die Waage. Jeden Tag ab 9.00 Uhr können Zoobesucher den Halbbruder des Berliner Eisbären Knut auf der Mutter-Kind-Anlage der Bärenburg beobachten. Fietes Vater, Lars, lebt mittlerweile im dänischen Zoo Aalborg. Er ist aus Platzgründen einen Tag nach der Taufparty umgezogen. Eisbär Fiete bringt dem Rostocker Zoo viel Aufmerksamkeit von Besuchern und Medien. Weitere Informationen:
Knapp zwei Jahre nach der Eröffnung konnte das Naturerbe Zentrum Rügen in Prora den 500.000. Besucher willkommen heißen. Eröffnet wurde das barrierefreie und familienfreundliche Naturerbe Zentrum Rügen am 15. Juni 2013 von der Erlebnis Akademie AG aus Bad Kötzting in Bayern in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Umwelt (DBU). Seitdem locken insbesondere der 1.250 Meter lange Baumwipfelpfad, Ausstellungen und Mitmachwerkstätten im „NaturLabor“ Besucher in das Zentrum. Vom 40 Meter hohen barrierefreien Aussichtsturm haben Besucher einen Blick über die einzigartige Landschaft der Insel Rügen. Weitere Informationen:
+++ Naturerbe Zentrum Rügen begrüßte am 2. April 2015 500.000. Besucher +++
Knapp zwei Jahre nach der Eröffnung konnte das Naturerbe Zentrum Rügen in Prora den 500.000. Besucher willkommen heißen. Eröffnet wurde das barrierefreie und familienfreundliche Naturerbe Zentrum Rügen am 15. Juni 2013 von der Erlebnis Akademie AG aus Bad Kötzting in Bayern in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Umwelt (DBU). Seitdem locken insbesondere der 1.250 Meter lange Baumwipfelpfad, Ausstellungen und Mitmachwerkstätten im „NaturLabor“ Besucher in das Zentrum. Vom 40 Meter hohen barrierefreien Aussichtsturm haben Besucher einen Blick über die einzigartige Landschaft der Insel Rügen. Weitere Informationen:
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16. Apr 2015
Im Zeichen des Kreuzes
Mal bei Mondlicht, mal im Schnee, mal romantisch, mal eher mystisch – wohl jeder hat sie schon einmal gesehen: Die imposante Backstein-Ruine des Klosters Eldena bei Greifswald war ein Lieblingsmotiv des Malers Caspar David Friedrich und wurde durch ihn zum Inbegriff der Romantik. Heute eine fabelhafte Kulisse für Jazz-Abende und hochkarätige Konzerte: Zum Zeitpunkt der Recherche etwa stand gerade eine Pink Floyd-Show ins Haus.
Von so viel Ruhm kann Pfarrer Axel Prüfer im nahen Franzburg nur träumen, obwohl von dem einst riesigen Kloster Neuenkamp immerhin noch ein wuchtiges Sechstel als Kirche die Zeiten überlebte. Doch in seiner Gemeinde sind die Mittel knapp, er freut sich wie ein Kind über kleine Fortschritte. Den schönen Klostergarten; die Rückkehr einer Mondsichelmadonna aus dem originalen Klosterbestand; und – als größter „Coup“ – eine Orgel aus dem Hamburger Gefängnis Santa Fu – das allein kostete mehr als 30.000 Euro. Punkten kann Franzburg auf jeden Fall mit der Lage des Kloster-Rests. Umgeben von Bäumen, Feldern und Wiesen, auf denen Pferde, Kühe und Schafe friedlich grasen – so ungefähr könnte es schon vor 700 Jahren ausgesehen haben.
Was dabei herauskommt, wenn Bürgermeister, Pfarrer und Sponsoren segensreich an einem Strang ziehen, lässt sich vortrefflich in Dargun besichtigen. 1172 ebenfalls von Zisterziensern gegründet, wurde Kloster Dargun nach der Reformation aufgelöst und zu einem Jagdschloss umgebaut. Im Mai 1945 versank die dreigeschossige Vierflügelanlage durch Brandstiftung in Schutt und Asche. Heute ist die Schlossruine sorgsam gesichert, die Schlosskirche saniert und mit neuem Dach versehen. Ein einmaliges Ensemble inmitten eines schön gestalteten Parks, das sich als Open-Air-Arena für Konzerte und Festivals aller Art erfolgreich etabliert hat.
30 Klöster gibt es heute noch in Mecklenburg und Vorpommern. Sie erzählen von der spannenden Zeit im Mittelalter, als Missionare verschiedener Orden eine Gegend zu kolonisieren begannen, die der Chronist Helmold von Bosau um 1170 wie folgt beschrieb: „Mecklenburg ist ein Land des Mangels und des Hungers, wo der Sitz des Satans und aller bösen Geister ist.“
Die Mönche, allen voran die Zisterzienser, kultivierten Sümpfe und Brachland, verpflichteten Neusiedler als Bauern und Handwerker, organisierten Kirchengemeinden und Landwirtschaft. Nicht zuletzt untermauerten sie im wahrsten Wortsinn ihre Vormachtstellung mit dem Bau mächtiger Abteien wie in Doberan, Dargun oder Eldena. In den Städten gründeten später Mönche der Bettelorden Klöster und widmeten sich – Franziskaner wie Dominikaner – vor allem der Seelsorge für Arme und Kranke. Gut 300 Jahre lang veränderten Klöster nach-haltig die Welt, dann machte die Reformation dieser Blütezeit abrupt den Garaus.
„Genauso faszinierend wie die jeweilige Kloster-Historie sind heute für uns auch die vielfälti-gen Konzepte für deren Nutzung“, schwärmt Dr. Karl-Reinhard Titzck vom Kultusministerium. In der Tat: Da gibt es großartige Museen wie im idyllischen Kloster zum Heiligen Kreuz in Rostock, eine der besterhaltenen Anlagen im Land. Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund hat seinen Sitz im Katharinenkloster und wo im Mittelalter fromme Klarissinnen beteten, leuchten heute in Ribnitz die Schätze des Deutschen Bernsteinmuseums.
Hinter den dicken Mauern des Johannisklosters in Stralsund erzählen Abertausende von Ak-ten und Urkunden die Geschichte der Stadt von der Gründung 1234 bis zur Verleihung des Weltkulturerbe-Status. Wertvolle Wandmalereien, eine tolle Barockbibliothek und die Bronze-Nachbildung einer Barlach-Pietà sind weitere Schätze dieses Klosters, das bereits zu DDR-Zeiten unter enormen Mühen weitgehend saniert wurde.
Das Gebäude der Hochschule für Musik und Theater in Rostock hingegen ist ein hinreißendes Kind der Nachwendezeit, obwohl sein Kern aus dem 13. Jahrhundert stammt. Denn in den modernen Neubau wurde das alte Franziskanerkloster einbezogen mit Kreuzgängen, Kapitelsaal und Refektorium – eine für Deutschlands Hochschulen einmalige Atmosphäre. Und auch Besucher genießen hier auf über 250 Veranstaltungen im Jahr regelmäßig doppelt: Musik der Extraklasse in einer Kulisse aus Stein, Glas und Holz, die es so nirgendwo sonst gibt.
„Pilgern heißt, neu zu werden“, so bringt Magdalene Anders kurz und bündig auf den Punkt, worum es Menschen geht, die sich tage- ja wochenlang auf entbehrungsreiche Fußmärsche begeben, etwa auf den Spuren der Heiligen Birgitta von Schweden. Gemeinsam betreiben sie und ihr Mann das Pilgerkloster Tempzin, schon im Mittelalter ein bekannter Wallfahrtsort. Heute dient die 1222 gegründete Antoniter-Präzeptorei als Rast- und Begegnungsstätte sowie als Pilger-Herberge. Das Pastorenehepaar organisiert aber auch Pilgerreisen, bei denen Tempzin Start- und Zielpunkt verschiedener Ökumenischer Pilgerwege ist für Großgruppen von bis zu 80 Personen.
Die einzige doppeltürmige Kirche im Land ist das Wahrzeichen des Benediktinerinnen-Klosters Dobbertin am gleichnamigen See. Eine riesige, hervorragend erhaltene und tadellos restaurierte Anlage, in der Theodor Fontane einst Stammgast war und u.a. den „Stechlin“ schrieb. Besonderheit: Hier leben 285 Menschen mit geistiger Behinderung, die vom Diakoniewerk Dobbertin rund um die Uhr betreut werden. „Es ist immer ein bisschen Spagat“, schmunzelt Geschäftsführer Hans Hopkes. „Einerseits sind wir natürlich kein Zoo, anderer-seits aber wollen wir schon, dass möglichst viele Gäste unsere wunderbare Klosteranlage erleben.“
Die Krönung aller mecklenburgischen Klöster freilich heißt Münster, steht in Bad Doberan und wird von Experten als das bedeutendste mittelalterliche Bauwerk im Bundesland klassifiziert. Keine Frage: Was Generationen genialer Baumeister auf sumpfigen Wiesen zu Ruhm und Ehre Gottes in den Himmel wachsen ließen, ist in seiner harmonischen Synthese aus mönchischer Strenge und kompakter Eleganz nichts weniger als ein gotisches Wunderwerk von höchster technischer wie gestalterischer Perfektion.
Die Innenausstattung der Backsteinbasilika steht dem keineswegs nach und macht das Münster zu einem unvergleichlichen Gesamtkunstwerk. Der Hochaltar von 1310, der zwei-seitige Kreuzaltar des Meisters Bernhard von Minden von 1370, die Reliefschnitzerei des Gestühls, eindrucksvolle Grabtafeln, der Schmuck der Pfeiler und Konsolen, die Fensterverglasung – all das stammt weitgehend noch aus der Zeit der Zisterzienser und bezeugt ganz authentisch den unglaublichen Grad ihrer Lobpreisung Gottes.
Reise-Info:
Anreise:
Über die A19/A20 nach Mecklenburg- Vorpommern Übernachtungen:
Außerhalb der Saison überall problemlos und in jeder Preisklasse möglich Reiseart:
Je nach Wunsch, es gibt keinerlei Pauschalen. Die im Text beschriebene Auto-Reise dauerte vier Tage mit den Etappen Doberan/Rostock, Tempzin/Dobbertin; Dargun/Eldena; Franz-burg/Stralsund Aktivitäten in den Klöstern:
Münster Bad Doberan:
Gottesdienste, Andachten, Konzerte, ganzjährig täglich Führungen,
038203 62716
www.muenster-doberan.de Kloster Dargun:
Sitz Stadtinfo, Ausstellungen, Veranstaltungen, Trachtenfeste, Führungen
039959 22381
www.dargun.de Kloster Dobbertin:
Klostertage, Musiksommer, Konzerte, Gottesdienste, Führungen
038736 86100
www.kloster-dobbertin.de Klosterruine Eldena:
Veranstaltungen, Konzerte, Führungen,
03834 521380
www.greifswald.de Kloster Franzburg:
Gottesdienste, Konzerte, Führungen
038322 884
www.kirche-mv.de Kloster Ribnitz-Damgarten:
Bernsteinmuseum
03821 2931
www.deutsches-bernsteinmuseum.de Rostock:
Katharinenstift, Hochschule für Musik und Theater
Konzerte, Ausstellungen, Führungen
0381 51080
www.hmt-rostock.de Kloster zum Heiligen Kreuz
Kulturhistorisches Museum Rostock, Führungen
0381 2035910
www.rostock.de Stralsund:
Johanniskloster
Stadtarchiv der Hansestadt, Führungen
03831 666488 Katharinenkloster:
Meeresmuseum, Führungen für Reisegruppen
03831 2650210
www.meeresmuseum.de Pilgerkloster Tempzin:
Pilgerherberge, Rast- und Begegnungsstätte, tägliche Stundengebete, Führungen
038483 28329
www.pilger-kloster-tempzin.de Allgemeine Infos und Broschüren:
„Entdeckungen im Backsteinland“, herausgegeben vom Tourismusverband MV, enthält eine ausführliche Passage zu allen Klöstern, Pilgerwegen und Vorschläge für Klosterrouten; 0381 4030550 Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de
Anreise:
Über die A19/A20 nach Mecklenburg- Vorpommern Übernachtungen:
Außerhalb der Saison überall problemlos und in jeder Preisklasse möglich Reiseart:
Je nach Wunsch, es gibt keinerlei Pauschalen. Die im Text beschriebene Auto-Reise dauerte vier Tage mit den Etappen Doberan/Rostock, Tempzin/Dobbertin; Dargun/Eldena; Franz-burg/Stralsund Aktivitäten in den Klöstern:
Münster Bad Doberan:
Gottesdienste, Andachten, Konzerte, ganzjährig täglich Führungen,
038203 62716
www.muenster-doberan.de Kloster Dargun:
Sitz Stadtinfo, Ausstellungen, Veranstaltungen, Trachtenfeste, Führungen
039959 22381
www.dargun.de Kloster Dobbertin:
Klostertage, Musiksommer, Konzerte, Gottesdienste, Führungen
038736 86100
www.kloster-dobbertin.de Klosterruine Eldena:
Veranstaltungen, Konzerte, Führungen,
03834 521380
www.greifswald.de Kloster Franzburg:
Gottesdienste, Konzerte, Führungen
038322 884
www.kirche-mv.de Kloster Ribnitz-Damgarten:
Bernsteinmuseum
03821 2931
www.deutsches-bernsteinmuseum.de Rostock:
Katharinenstift, Hochschule für Musik und Theater
Konzerte, Ausstellungen, Führungen
0381 51080
www.hmt-rostock.de Kloster zum Heiligen Kreuz
Kulturhistorisches Museum Rostock, Führungen
0381 2035910
www.rostock.de Stralsund:
Johanniskloster
Stadtarchiv der Hansestadt, Führungen
03831 666488 Katharinenkloster:
Meeresmuseum, Führungen für Reisegruppen
03831 2650210
www.meeresmuseum.de Pilgerkloster Tempzin:
Pilgerherberge, Rast- und Begegnungsstätte, tägliche Stundengebete, Führungen
038483 28329
www.pilger-kloster-tempzin.de Allgemeine Infos und Broschüren:
„Entdeckungen im Backsteinland“, herausgegeben vom Tourismusverband MV, enthält eine ausführliche Passage zu allen Klöstern, Pilgerwegen und Vorschläge für Klosterrouten; 0381 4030550 Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de
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16. Apr 2015
| Pressemitteilungen
Im Zeichen des Kreuzes
Mal bei Mondlicht, mal im Schnee, mal romantisch, mal eher mystisch – wohl jeder hat sie schon einmal gesehen: Die imposante Backstein-Ruine des Klosters Eldena bei Greifswald war ein Lieblingsmotiv des Malers Caspar David Friedrich und wurde durch ihn zum Inbegriff der Romantik. Heute eine fabelhafte Kulisse für Jazz-Abende und hochkarätige Konzerte: Zum Zeitpunkt der Recherche etwa stand gerade eine Pink Floyd-Show ins Haus.
Von so viel Ruhm kann Pfarrer Axel Prüfer im nahen Franzburg nur träumen, obwohl von dem einst riesigen Kloster Neuenkamp immerhin noch ein wuchtiges Sechstel als Kirche die Zeiten überlebte. Doch in seiner Gemeinde sind die Mittel knapp, er freut sich wie ein Kind über kleine Fortschritte. Den schönen Klostergarten; die Rückkehr einer Mondsichelmadonna aus dem originalen Klosterbestand; und – als größter „Coup“ – eine Orgel aus dem Hamburger Gefängnis Santa Fu – das allein kostete mehr als 30.000 Euro. Punkten kann Franzburg auf jeden Fall mit der Lage des Kloster-Rests. Umgeben von Bäumen, Feldern und Wiesen, auf denen Pferde, Kühe und Schafe friedlich grasen – so ungefähr könnte es schon vor 700 Jahren ausgesehen haben.
Was dabei herauskommt, wenn Bürgermeister, Pfarrer und Sponsoren segensreich an einem Strang ziehen, lässt sich vortrefflich in Dargun besichtigen. 1172 ebenfalls von Zisterziensern gegründet, wurde Kloster Dargun nach der Reformation aufgelöst und zu einem Jagdschloss umgebaut. Im Mai 1945 versank die dreigeschossige Vierflügelanlage durch Brandstiftung in Schutt und Asche. Heute ist die Schlossruine sorgsam gesichert, die Schlosskirche saniert und mit neuem Dach versehen. Ein einmaliges Ensemble inmitten eines schön gestalteten Parks, das sich als Open-Air-Arena für Konzerte und Festivals aller Art erfolgreich etabliert hat.
30 Klöster gibt es heute noch in Mecklenburg und Vorpommern. Sie erzählen von der spannenden Zeit im Mittelalter, als Missionare verschiedener Orden eine Gegend zu kolonisieren begannen, die der Chronist Helmold von Bosau um 1170 wie folgt beschrieb: „Mecklenburg ist ein Land des Mangels und des Hungers, wo der Sitz des Satans und aller bösen Geister ist.“
Die Mönche, allen voran die Zisterzienser, kultivierten Sümpfe und Brachland, verpflichteten Neusiedler als Bauern und Handwerker, organisierten Kirchengemeinden und Landwirtschaft. Nicht zuletzt untermauerten sie im wahrsten Wortsinn ihre Vormachtstellung mit dem Bau mächtiger Abteien wie in Doberan, Dargun oder Eldena. In den Städten gründeten später Mönche der Bettelorden Klöster und widmeten sich – Franziskaner wie Dominikaner – vor allem der Seelsorge für Arme und Kranke. Gut 300 Jahre lang veränderten Klöster nach-haltig die Welt, dann machte die Reformation dieser Blütezeit abrupt den Garaus.
„Genauso faszinierend wie die jeweilige Kloster-Historie sind heute für uns auch die vielfälti-gen Konzepte für deren Nutzung“, schwärmt Dr. Karl-Reinhard Titzck vom Kultusministerium. In der Tat: Da gibt es großartige Museen wie im idyllischen Kloster zum Heiligen Kreuz in Rostock, eine der besterhaltenen Anlagen im Land. Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund hat seinen Sitz im Katharinenkloster und wo im Mittelalter fromme Klarissinnen beteten, leuchten heute in Ribnitz die Schätze des Deutschen Bernsteinmuseums.
Hinter den dicken Mauern des Johannisklosters in Stralsund erzählen Abertausende von Ak-ten und Urkunden die Geschichte der Stadt von der Gründung 1234 bis zur Verleihung des Weltkulturerbe-Status. Wertvolle Wandmalereien, eine tolle Barockbibliothek und die Bronze-Nachbildung einer Barlach-Pietà sind weitere Schätze dieses Klosters, das bereits zu DDR-Zeiten unter enormen Mühen weitgehend saniert wurde.
Das Gebäude der Hochschule für Musik und Theater in Rostock hingegen ist ein hinreißendes Kind der Nachwendezeit, obwohl sein Kern aus dem 13. Jahrhundert stammt. Denn in den modernen Neubau wurde das alte Franziskanerkloster einbezogen mit Kreuzgängen, Kapitelsaal und Refektorium – eine für Deutschlands Hochschulen einmalige Atmosphäre. Und auch Besucher genießen hier auf über 250 Veranstaltungen im Jahr regelmäßig doppelt: Musik der Extraklasse in einer Kulisse aus Stein, Glas und Holz, die es so nirgendwo sonst gibt.
„Pilgern heißt, neu zu werden“, so bringt Magdalene Anders kurz und bündig auf den Punkt, worum es Menschen geht, die sich tage- ja wochenlang auf entbehrungsreiche Fußmärsche begeben, etwa auf den Spuren der Heiligen Birgitta von Schweden. Gemeinsam betreiben sie und ihr Mann das Pilgerkloster Tempzin, schon im Mittelalter ein bekannter Wallfahrtsort. Heute dient die 1222 gegründete Antoniter-Präzeptorei als Rast- und Begegnungsstätte sowie als Pilger-Herberge. Das Pastorenehepaar organisiert aber auch Pilgerreisen, bei denen Tempzin Start- und Zielpunkt verschiedener Ökumenischer Pilgerwege ist für Großgruppen von bis zu 80 Personen.
Die einzige doppeltürmige Kirche im Land ist das Wahrzeichen des Benediktinerinnen-Klosters Dobbertin am gleichnamigen See. Eine riesige, hervorragend erhaltene und tadellos restaurierte Anlage, in der Theodor Fontane einst Stammgast war und u.a. den „Stechlin“ schrieb. Besonderheit: Hier leben 285 Menschen mit geistiger Behinderung, die vom Diakoniewerk Dobbertin rund um die Uhr betreut werden. „Es ist immer ein bisschen Spagat“, schmunzelt Geschäftsführer Hans Hopkes. „Einerseits sind wir natürlich kein Zoo, anderer-seits aber wollen wir schon, dass möglichst viele Gäste unsere wunderbare Klosteranlage erleben.“
Die Krönung aller mecklenburgischen Klöster freilich heißt Münster, steht in Bad Doberan und wird von Experten als das bedeutendste mittelalterliche Bauwerk im Bundesland klassifiziert. Keine Frage: Was Generationen genialer Baumeister auf sumpfigen Wiesen zu Ruhm und Ehre Gottes in den Himmel wachsen ließen, ist in seiner harmonischen Synthese aus mönchischer Strenge und kompakter Eleganz nichts weniger als ein gotisches Wunderwerk von höchster technischer wie gestalterischer Perfektion.
Die Innenausstattung der Backsteinbasilika steht dem keineswegs nach und macht das Münster zu einem unvergleichlichen Gesamtkunstwerk. Der Hochaltar von 1310, der zwei-seitige Kreuzaltar des Meisters Bernhard von Minden von 1370, die Reliefschnitzerei des Gestühls, eindrucksvolle Grabtafeln, der Schmuck der Pfeiler und Konsolen, die Fensterverglasung – all das stammt weitgehend noch aus der Zeit der Zisterzienser und bezeugt ganz authentisch den unglaublichen Grad ihrer Lobpreisung Gottes.
Reise-Info:
Anreise:
Über die A19/A20 nach Mecklenburg- Vorpommern Übernachtungen:
Außerhalb der Saison überall problemlos und in jeder Preisklasse möglich Reiseart:
Je nach Wunsch, es gibt keinerlei Pauschalen. Die im Text beschriebene Auto-Reise dauerte vier Tage mit den Etappen Doberan/Rostock, Tempzin/Dobbertin; Dargun/Eldena; Franz-burg/Stralsund Aktivitäten in den Klöstern:
Münster Bad Doberan:
Gottesdienste, Andachten, Konzerte, ganzjährig täglich Führungen,
038203 62716
www.muenster-doberan.de Kloster Dargun:
Sitz Stadtinfo, Ausstellungen, Veranstaltungen, Trachtenfeste, Führungen
039959 22381
www.dargun.de Kloster Dobbertin:
Klostertage, Musiksommer, Konzerte, Gottesdienste, Führungen
038736 86100
www.kloster-dobbertin.de Klosterruine Eldena:
Veranstaltungen, Konzerte, Führungen,
03834 521380
www.greifswald.de Kloster Franzburg:
Gottesdienste, Konzerte, Führungen
038322 884
www.kirche-mv.de Kloster Ribnitz-Damgarten:
Bernsteinmuseum
03821 2931
www.deutsches-bernsteinmuseum.de Rostock:
Katharinenstift, Hochschule für Musik und Theater
Konzerte, Ausstellungen, Führungen
0381 51080
www.hmt-rostock.de Kloster zum Heiligen Kreuz
Kulturhistorisches Museum Rostock, Führungen
0381 2035910
www.rostock.de Stralsund:
Johanniskloster
Stadtarchiv der Hansestadt, Führungen
03831 666488 Katharinenkloster:
Meeresmuseum, Führungen für Reisegruppen
03831 2650210
www.meeresmuseum.de Pilgerkloster Tempzin:
Pilgerherberge, Rast- und Begegnungsstätte, tägliche Stundengebete, Führungen
038483 28329
www.pilger-kloster-tempzin.de Allgemeine Infos und Broschüren:
„Entdeckungen im Backsteinland“, herausgegeben vom Tourismusverband MV, enthält eine ausführliche Passage zu allen Klöstern, Pilgerwegen und Vorschläge für Klosterrouten; 0381 4030550 Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de
Anreise:
Über die A19/A20 nach Mecklenburg- Vorpommern Übernachtungen:
Außerhalb der Saison überall problemlos und in jeder Preisklasse möglich Reiseart:
Je nach Wunsch, es gibt keinerlei Pauschalen. Die im Text beschriebene Auto-Reise dauerte vier Tage mit den Etappen Doberan/Rostock, Tempzin/Dobbertin; Dargun/Eldena; Franz-burg/Stralsund Aktivitäten in den Klöstern:
Münster Bad Doberan:
Gottesdienste, Andachten, Konzerte, ganzjährig täglich Führungen,
038203 62716
www.muenster-doberan.de Kloster Dargun:
Sitz Stadtinfo, Ausstellungen, Veranstaltungen, Trachtenfeste, Führungen
039959 22381
www.dargun.de Kloster Dobbertin:
Klostertage, Musiksommer, Konzerte, Gottesdienste, Führungen
038736 86100
www.kloster-dobbertin.de Klosterruine Eldena:
Veranstaltungen, Konzerte, Führungen,
03834 521380
www.greifswald.de Kloster Franzburg:
Gottesdienste, Konzerte, Führungen
038322 884
www.kirche-mv.de Kloster Ribnitz-Damgarten:
Bernsteinmuseum
03821 2931
www.deutsches-bernsteinmuseum.de Rostock:
Katharinenstift, Hochschule für Musik und Theater
Konzerte, Ausstellungen, Führungen
0381 51080
www.hmt-rostock.de Kloster zum Heiligen Kreuz
Kulturhistorisches Museum Rostock, Führungen
0381 2035910
www.rostock.de Stralsund:
Johanniskloster
Stadtarchiv der Hansestadt, Führungen
03831 666488 Katharinenkloster:
Meeresmuseum, Führungen für Reisegruppen
03831 2650210
www.meeresmuseum.de Pilgerkloster Tempzin:
Pilgerherberge, Rast- und Begegnungsstätte, tägliche Stundengebete, Führungen
038483 28329
www.pilger-kloster-tempzin.de Allgemeine Infos und Broschüren:
„Entdeckungen im Backsteinland“, herausgegeben vom Tourismusverband MV, enthält eine ausführliche Passage zu allen Klöstern, Pilgerwegen und Vorschläge für Klosterrouten; 0381 4030550 Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de
5 min
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