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11. Apr 2014
| Neues aus den Regionen
Motorengeknatter und Methanolgeruch: Zum Teterower Bergringrennen in die Mecklenburgische Schweiz
Das passt seit mehr als 80 Jahren zusammen: Motorengeknatter, Methanolgeruch und die sanft-hügelige Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz. Das Teterower Bergringrennen ist das Event für Motorsportbegeisterte zu Pfingsten (7.-8.Juni). Wer einmal in den Bann der Teterower Motorsportanlage, die rund 1,8 Kilometer misst, gezogen wurde, den lässt sie nicht wieder los. Bekannte Rennfahrer wie der Australier Roy East oder die Engländer Donald Godden und Simon Wigg bezeichneten sie sogar als die beste Grasbahn der Welt. Das Pfingstwochenende verspricht gleich zwei sportliche Höhepunkte: zum einen das traditionelle Teterower Bergringrennen. Dabei wird ein internationales Fahrfeld mit mehr als 100 Aktiven aus zehn Nationen erwartet, welche in der Königsklasse (500ccm), in der Seitenwagenklasse, bei den Moto-Crossern sowie bei den Quads um Siege und Platzierungen kämpfen werden. Ein Novum in diesem Jahr ist das Rennen um den „Nationen-Cup“ am Samstag. Am Pfingstsonntag stehen weitere Rennen auf dem Programm: das Rennen um das „Grüne Band“, der Bergringpokal-Lauf und der „Speed-Cross-Pokal“. Zum anderen wird das 1. Semifinale der FIM Europe Speedway Team WM U21 am Samstagabend in der Bergring-Arena gleich nebenan veranstaltet. Spitzenfahrer aus Australien, England, Dänemark und Deutschland kämpfen dabei unter Flutlicht um den Einzug in das Weltmeisterschaftsfinale. Darüber hinaus winkt dem besten Fahrer der begehrte „Auerhahnpokal“.
Bonus für Familien: Kinder bis einschließlich zwölf Jahre haben zu allen Rennveranstaltungen freien Eintritt. Darüber hinaus können Camping- und Caravanfreunde die Rennatmosphäre zum kleinen Preis direkt am Ring erleben. Wer es bequemer mag oder länger bleiben möchte: Übernachtungsangebote gibt es vor Ort für jeden Geldbeutel, angefangen bei der Jugendherberge über die gemütliche Ferienquartiere bis hin zur noblen Schloss-Suite. Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter .
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11. Apr 2014
| Neues aus den Regionen
Genuss beim Hahn
Ab Mai ist Mecklenburg-Vorpommern um eine Genussadresse reicher. Dann eröffnet Spitzenkoch Tillmann Hahn, der bereits Staatsfrauen und -männer beim G8-Gipfel in Heiligendamm beköstigte, ein neues Restaurantprojekt im größten Ostseebad Deutschlands. Im Boutique-Wellness-Hotel Villa Astoria, zentral in der Ostseeallee von Kühlungsborn gelegen, empfängt der Wahl-Mecklenburger, der 14 Jahre lang einen Michelin-Stern ausweisen konnte, seine Gäste. Das Gastronomiekonzept sieht zum einen das „Tillmann Hahns Gasthaus“ vor. Dieses wird im skandinavischen Landhaus-Stil eingerichtet und bietet 50 bis 60 Sitzplätze. Die Küche – bodenständig, frisch und liebevoll – ist vom Frühstück um 7.00 Uhr bis zum späten Snack um 22.00 Uhr geöffnet. Zubereitet werden die Speisen mit Fleisch aus der Region, Bio-Gemüse und --Kräutern und vor allem mit fangfrischem Fisch. Zum anderen wird es weitere 20 bis 30 Plätze im „Tillmann Hahn feinkost bistro“ geben. An der Stelle der ehemaligen Bar der Villa Astoria, die in diesem Jahr 105 Jahre wird, befinden sich dann Stehtische sowie ein Delikatessen- und ein Patisserie-Tresen. Hier wird ein Querschnitt aus besten Produkten aus Mecklenburg-Vorpommern geboten, darunter Stralsunder Bismarck-Hering, pommersche Wurstspezialitäten, edle Obstbrände aus Vorpommern und Doberaner Klosterbier. Im Feinkostbistro können sich Genießer auch einen Picknick-Korb zusammenstellen. Die Außenterrasse bietet 50 Sitzplätze, und im windgeschützten Innenhof finden nochmal 30 Gäste Platz. Herzliche Gastlichkeit verspricht der Koch, und wenn man den stilisierten Hahn im Logo auf der Speisekarte betrachtet, ist diese wohl auch mit einem Schuss Humor angereichert.
In Kürze mehr Informationen unter , Unterkünfte:
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11. Apr 2014
| Neues aus den Regionen
Fotoschauen, Workshops und ein Fotomarkt: Umweltfotofestival „horizonte zingst“
Fotoschauen, Workshops und ein Fotomarkt: Vom 24. Mai bis zum 1. Juni findet das Umweltfotofestival „horizonte zingst“ statt. Zehn Tage lang steht an der Ostseeküste die Fotografie im Fokus. Die Veranstaltungsreihe ist längst zu einer Institution in Fotoszene geworden. Über 20 Fotoschauen, ein thematisch weitgefächertes Workshop-Programm der Fotoschule Zingst, begeisternde Vorträge der Elite der Wild-Life-Fotografie bestimmen das Flair des Festivals. Die Liebe zur Natur und der behutsame Umgang mit der Umwelt sind die Leitgedanken, die das gesamte, weitgespannte Programm durchdringen. „be careful“ heißt das Motto mit dem die positive Sensibilisierung durch starke Bilder deutlich gemacht wird. Der Ferien-Spaß und die Freude am Fotografieren gehen dabei eine in dieser Form einzigartige Verbindung ein. Gastland 2014 ist Finnland. Fernab von Trends und Mainstream-Themen gedeihen in Nordeuropa völlig neue Sehweisen und unkonventionelle Formen der Bildsprache. Zingst zeigt kreative finnische Foto-Künstler mit skurrilen Fotoaktionen.
Der Spielraum für Begegnungen ist konzeptionell bei diesem Festival fester Bestandteil. Der ganze Ort und die Landschaft, die ihn umgibt, stehen im Zeichen der Fotografie. Erholsam und inspirierend, das ist Zingst in einzigartiger Weise. Das Umweltfotofestival „horizonte zingst“ behandelt große und wichtige Themen unserer Zeit und das in der Verbindung mit der modernen Form des Bildermachens, der digitalen Fototechnik. Am zweiten Wochenende gibt es einen Zingster Fotomarkt mit mehr Marken und Ausstellern – darunter Nikon, Leica und Olympus – als je zuvor.
Weitere Informationen: , Übernachtungen:
Der Spielraum für Begegnungen ist konzeptionell bei diesem Festival fester Bestandteil. Der ganze Ort und die Landschaft, die ihn umgibt, stehen im Zeichen der Fotografie. Erholsam und inspirierend, das ist Zingst in einzigartiger Weise. Das Umweltfotofestival „horizonte zingst“ behandelt große und wichtige Themen unserer Zeit und das in der Verbindung mit der modernen Form des Bildermachens, der digitalen Fototechnik. Am zweiten Wochenende gibt es einen Zingster Fotomarkt mit mehr Marken und Ausstellern – darunter Nikon, Leica und Olympus – als je zuvor.
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11. Apr 2014
| Neues aus den Regionen
Einmalig in Deutschland: Ozeaneum zeigt Rotbarsche und Seeteufel
Das gab es noch nie in Deutschland: Das Ozeaneum Stralsund zeigt erstmals Seeteufel und Rotbarsche. „Um Seeteufel präsentieren zu können, müssen wir sie überhaupt erst einmal unter Wasser finden“, sagt Alexander von den Driesch, Abteilungsleiter Aquarium. Die auch als Anglerfisch bekannten Tiere mit ihrem typischen breiten, abgeflachten Kopf sind perfekt getarnte Bodenbewohner, die regungslos auf dem Meeresgrund zwischen 20 und bis zu 1.000 Metern Tiefe liegen und dort nur schwer erkennbar sind. In den vergangenen Jahren führte die Suche der Museumstaucher regelmäßig in die kalten Gewässer vor Norwegen. Seeteufel sind mit Gewebesäulen zwischen Haut und Fleisch ausgestattet, die auf Berührungen sehr empfindlich reagieren. Um die Tiere entsprechend zu schonen, behelfen sich die Mitarbeiter des Ozeaneums mit einer großen Plastiktüte, in der sie die Fische an die Oberfläche bringen. In der Natur können Seeteufel bis zu zwei Meter lang und 50 Kilogramm schwer werden. Die insgesamt drei Exemplare im Ozeaneum haben inzwischen eine Länge von gut einem Meter erreicht und sind fortan im
200.000 Liter fassenden, kürzlich renovierten Helgoland-Tunnel zu sehen. Rotbarsche leben in etwa 50 bis 300 Metern unter der Meeresoberfläche. Ihre auffällig großen Augen fangen genügend Restlicht, um sich in der Dunkelheit der Ozeane zu orientieren. Die rote Körperfarbe erscheint in ihrem Lebensraum schwarz und tarnt sie so vor Fressfeinden. Über drei Jahre entwickelten die Aquarienmitarbeiter des Ozeaneums eine Methode, um Rotbarsche unversehrt aus dem Atlantik zu holen. „Wir fangen die Fische unter Wasser mit kleinen Keschern. Da diese Tiere immer in der Tiefe bleiben, fällt ihnen die Dekompression schwer. So werden sie Stück für Stück über 48 Stunden schonend zur Oberfläche gebracht.“, so von den Driesch. Rotbarsche können über 50 Jahre alt werden und sind erst mit 12 bis 15 Jahren geschlechtsreif. Deshalb dauert es in der Natur sehr lange, bis sich ein Schwarm reproduziert hat. Die sechs Exemplare der Art Kleiner Rotbarsch für das Ozeaneum stammen von einer Tauchexpedition im Sommer 2013. Nach mehreren Monaten Eingewöhnung in der Quarantänestation, leben sie nun in einem Becken mit Roten Sonnensternen und Großen Pilgermuscheln. Weitere Informationen:
200.000 Liter fassenden, kürzlich renovierten Helgoland-Tunnel zu sehen. Rotbarsche leben in etwa 50 bis 300 Metern unter der Meeresoberfläche. Ihre auffällig großen Augen fangen genügend Restlicht, um sich in der Dunkelheit der Ozeane zu orientieren. Die rote Körperfarbe erscheint in ihrem Lebensraum schwarz und tarnt sie so vor Fressfeinden. Über drei Jahre entwickelten die Aquarienmitarbeiter des Ozeaneums eine Methode, um Rotbarsche unversehrt aus dem Atlantik zu holen. „Wir fangen die Fische unter Wasser mit kleinen Keschern. Da diese Tiere immer in der Tiefe bleiben, fällt ihnen die Dekompression schwer. So werden sie Stück für Stück über 48 Stunden schonend zur Oberfläche gebracht.“, so von den Driesch. Rotbarsche können über 50 Jahre alt werden und sind erst mit 12 bis 15 Jahren geschlechtsreif. Deshalb dauert es in der Natur sehr lange, bis sich ein Schwarm reproduziert hat. Die sechs Exemplare der Art Kleiner Rotbarsch für das Ozeaneum stammen von einer Tauchexpedition im Sommer 2013. Nach mehreren Monaten Eingewöhnung in der Quarantänestation, leben sie nun in einem Becken mit Roten Sonnensternen und Großen Pilgermuscheln. Weitere Informationen:
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11. Apr 2014
| Neues aus den Regionen
Kreuzliner nehmen Kurs auf Wismar
Am 11. Mai beginnt in der Hansestadt Wismar die Kreuzfahrtsaison. Dann legt die MS „Empress“ im Alten Hafen an und macht nicht weit entfernt von der mittelalterlichen Kogge „Wissemara“ fest – ein faszinierendes Bild der Gegensätze. Der blauweiße Riese MS „Empress“ der Reederei Pullmantur Cruises steuert Wismar gegen 8.00 Uhr an und verlässt die Welterbestadt gegen 21.00 Uhr. Die Passagiere, die mit Sanddorn-Tee und Wismar-Stadtplänen empfangen werden, haben in der Zwischenzeit Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten der Hansestadt, deren mittelalterlicher Stadtkern 2002 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde, zu erkunden. Bis Oktober erwartet Wismar weitere 14 Anläufe von Kreuzlinern, darunter die „Europa“ sowie das erst im Mai 2013 getaufte Schwesterschiff „Europa 2“ auf ihrem Weg nach Kiel, die „Azamara Journey“ auf der Reise ins dänische Rønne oder die „Saga Pearl II“, die von Kopenhagen kommt. Den Abschluss der Kreuzfahrtsaison beschließt die in Wismar gebaute „Marco Polo“ (ehemals Aleksandr Pushkin), die anschließend das schwedische Helsingborg anzusteuert. Am 3. August wird von 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr eine Pier-Party mit Live-Musik und Unterhaltungsprogramm veranstaltet. Insgesamt nehmen in dieser Saison 21.000 Passagiere Kurs auf den Wismarer Kreuzfahrthafen – eine rasante Entwicklung, waren es im letzten Jahr nur zwei Anläufe. Jedes auslaufende Schiff wird übrigens lautstark vom Schützen-Verein und weiteren Vereinen wie dem Shanty-Chor verabschiedet.
Anlaufdaten und weitere Informationen:
Anlaufdaten und weitere Informationen:
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10. Apr 2014
| Pressemitteilungen
Neun Radfernwege auf einen Blick
Neun Routen, eine Karte: eine neue Übersicht weist Radfahrern den Weg kreuz und quer durch Mecklenburg-Vorpommern. Neun Radfernwege verzeichnet die Faltkarte, die durch den Nordosten führen. Farblich unterschiedlich gekennzeichnet findet der Urlauber den Ostseeküstenradweg, den Radweg Hamburg-Rügen, den Mecklenburgischen Seen Radweg, den Elbe-Müritz-Rundweg, den Havel-Radweg, den Radweg Berlin-Usedom, den Elberadweg und darüber hinaus die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub zertifizierten Vier-Sterne Rad-Weg Oder-Neiße sowie den mit drei Sternen ausgezeichneten internationalen Radweg Berlin-Kopenhagen auf der Karte vor.
Auf der Rückseite finden sich Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Routen. Dazu gehören die Angabe der Streckenlänge und eine Empfehlung, in wie vielen und welchen Etappen diese bewältigt werden kann. Für den Radfernweg Hamburg-Rügen ist der ca. 520 Kilometer lange Weg beispielsweise in zehn Teilstrecken eingeteilt: von Hamburg über Lauenburg, Ratzeburg, Schwerin, Warin, Güstrow, Teterow, Demmin, Stralsund, Putbus bis nach Saßnitz. Mehrere Fotos bilden Orte entlang der Strecken ab. Ein kurzer Text macht den Nutzer der Karte jeweils auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Strecke aufmerksam. Auf dem Weg, der von Hamburg nach Rügen führt, wird Radlern empfohlen, zum Beispiel am Schloss in der Landeshauptstadt Schwerin, am Freilichtmuseum in Schwerin-Mueß, am Dom in der Barlach-Stadt-Güstrow oder am Ozeaneum in der Hansestadt Stralsund einen Zwischenstopp einzulegen.
In der Kartenübersicht überblicken Gäste leicht, wo sich Radwege überlagern oder kreuzen, und sich so verschiedene Routen ganz einfach verbinden lassen. Per QR-Code lassen sich Routen und Daten auch bequem von unterwegs auf dem internetfähigen Smartphone oder Tablet-PC abrufen und herunterladen. Darüber hinaus werden auf der neuen Übersicht Empfehlungen für weiterführendes Kartenmaterial gegeben. Mehr Informationen gibt es auch unter auf .
Hintergrund:
Für 23 Prozent der Gäste Mecklenburg-Vorpommerns ist Radfahren die wichtigste Urlaubsaktivität während ihres Aufenthaltes im Nordosten. Drei der durch Mecklenburg-Vorpommern führenden Radfernwege gehören laut aktueller ADFC-Radreiseanalyse zu den beliebtesten in Deutschland: Der Elberadweg hat mit 12,7 Prozent den Spitzenplatz, der Ostseeküsten-Radweg rangiert mit 6,3 Prozent auf Platz 3 und der Oder-Neiße-Radweg liegt mit 3,3 Prozent auf Platz 7. Am meisten befahren wurde 2013 der Elberadweg mit einem Anteil von 7,1 Prozent gefolgt vom Ostseeküstenradweg auf Rang zwei mit 6,1 Prozent.
Die Karte erscheint in einer Auflage von 30.000 Stück und wird bei Messen und Präsentationen vertrieben. Tourenradler und Gäste beziehen sie darüber hinaus beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0381 40 30 500.
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04. Apr 2014
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News April +++
Zwischen Illusion und Wirklichkeit: Unter dem Motto „Das Buch der Geschichte enträtseln“ stellen Autoren bei den 6. Usedomer Literaturtagen vom 9. bis 13. April auf der Insel Usedom sich und ihre fiktiven Charaktere der Geschichte Mitteleuropas gegenüber. Unter der Intendanz von Thomas Hummel begeben sich unter anderem bekannte Literaten und Kritiker wie Reiner Kunze, Thea Dorn, Martin Walser oder Hellmuth Karasek in Lesungen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen in ein geschichtliches Grabungsfeld, das auch in das Nachkriegsdeutschland des Usedomer Schriftstellers Hans Werner Richter und der Gruppe 47 führt. Im Rahmen der Literaturtage wird zudem der mit 5.000 Euro dotierte Usedomer Literaturpreis 2014 verliehen, den in diesem Jahr der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš für seine Verdienste um den europäischen Dialog erhält.
Weitere Informationen: ; Karten: Tel.: 038378 34647
Zwischen Löwen und Affen: Im Schweriner Zoo können Besucher ab sofort nachts auf die Pirsch gehen und im Stile früherer Forscher in einem Baumhaus übernachten. Das Holzhaus, das ähnlich einer Forscherhütte des Gelehrten Alexander von Humboldt (1769-1859) errichtet worden ist, bietet sechs Betten, ein Bad, eine Küche sowie einen Aufenthaltsraum und einen Balkon mit Aussicht auf das Zoogelände. Rund um das neue Baumhaus führt eine barrierefreie Steganlage und ein „Forscherpfad“ mit integrierten Spiel- und Informationsstationen. Veranschaulicht werden die Flora und Fauna Südamerikas, die Funktionsweise tropischer Regenwälder und die Ökoregion der Pampa. Darüber hinaus ermöglicht der Steg auch den Zugang zum „Humboldthaus“, in dem unter anderem Faultiere, Affen und Ameisenbären untergebracht sind. Die Investitionen in die neue Erlebnisanlage lagen bei rund 700.000 Euro, die anteilig aus Fördermitteln der Europäischen Union stammen. Weitere Informationen:
Der Verein „Pferdefreunde Ostseeküste“ lädt gemeinsam mit dem Projekt „Reiten in MV“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern und weiteren Partnern am Ostersonnabend, 19. April 2014 zum „5. Mecklenburger Osterritt & Osterfahrt“ nach Kaliß (bei Malk Göhren) in die Griese Gegend ein. Umgeben von der ursprünglichen Natur zwischen Elbe und Mecklenburgischer Seenplatte können Pferd und Reiter auf Wanderdünen, Sandböden oder in Kieferwäldern unterwegs sein und an verschiedenen Touren teilnehmen. Die Warmblüter-Tour mit etwa 27 Kilometern Länge ist für Warmblutfreunde und Großpferde ausgerichtet, die Quarter-Horse-Tour ist den „Westernpferden“ angepasst und führt durchs Gelände. Darüber hinaus gibt es eine Genuss-, eine Kinder- sowie eine Kutschen-Tour. Weitere Informationen:
Das Erlebnisdorf Karls in Rövershagen bei Rostock erweitert ab dem Frühjahr 2015 seine Palette selbstgemachter und handgefertigter Genuss-Produkte um Schokolade, Bier und Apfelchips. In einer neuen Schokoladenmanufaktur werden Besucher dabei zusehen können, wie rohe Kakaobohnen in einem seltenen Verfahren geröstet werden. Mit Karls Brauerei wird ab dem kommenden Jahr Bier mit Erdbeer-Aroma gebraut, und in einer neuen Apfelchips-Manufaktur werden vor den Augen kleiner und großer Gäste Apfelringe für einen gesunden Imbiss hergestellt. Bereits 2002 entstand in Karls Erlebnisdorf eine Hof-Bäckerei als erste gläserne Produktionsstätte. In den folgenden Jahren eröffneten Seifen-, Bonbon- und Marmeladenmanufakturen, die Gästen Einblick in spezielle und traditionelle Herstellungstechniken ermöglichen.
Weitere Informationen:
+++ Schweriner Zoo bietet Übernachtungen im Baumhaus an +++
Zwischen Löwen und Affen: Im Schweriner Zoo können Besucher ab sofort nachts auf die Pirsch gehen und im Stile früherer Forscher in einem Baumhaus übernachten. Das Holzhaus, das ähnlich einer Forscherhütte des Gelehrten Alexander von Humboldt (1769-1859) errichtet worden ist, bietet sechs Betten, ein Bad, eine Küche sowie einen Aufenthaltsraum und einen Balkon mit Aussicht auf das Zoogelände. Rund um das neue Baumhaus führt eine barrierefreie Steganlage und ein „Forscherpfad“ mit integrierten Spiel- und Informationsstationen. Veranschaulicht werden die Flora und Fauna Südamerikas, die Funktionsweise tropischer Regenwälder und die Ökoregion der Pampa. Darüber hinaus ermöglicht der Steg auch den Zugang zum „Humboldthaus“, in dem unter anderem Faultiere, Affen und Ameisenbären untergebracht sind. Die Investitionen in die neue Erlebnisanlage lagen bei rund 700.000 Euro, die anteilig aus Fördermitteln der Europäischen Union stammen. Weitere Informationen:
+++ 5. Mecklenburger Osterritt & Osterfahrt im Mecklenburgischen Elbetal +++
Der Verein „Pferdefreunde Ostseeküste“ lädt gemeinsam mit dem Projekt „Reiten in MV“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern und weiteren Partnern am Ostersonnabend, 19. April 2014 zum „5. Mecklenburger Osterritt & Osterfahrt“ nach Kaliß (bei Malk Göhren) in die Griese Gegend ein. Umgeben von der ursprünglichen Natur zwischen Elbe und Mecklenburgischer Seenplatte können Pferd und Reiter auf Wanderdünen, Sandböden oder in Kieferwäldern unterwegs sein und an verschiedenen Touren teilnehmen. Die Warmblüter-Tour mit etwa 27 Kilometern Länge ist für Warmblutfreunde und Großpferde ausgerichtet, die Quarter-Horse-Tour ist den „Westernpferden“ angepasst und führt durchs Gelände. Darüber hinaus gibt es eine Genuss-, eine Kinder- sowie eine Kutschen-Tour. Weitere Informationen:
+++ Schokolade, Bier und Apfelchips – Karls Erlebnisdorf bekommt neue Manufakturen +++
Das Erlebnisdorf Karls in Rövershagen bei Rostock erweitert ab dem Frühjahr 2015 seine Palette selbstgemachter und handgefertigter Genuss-Produkte um Schokolade, Bier und Apfelchips. In einer neuen Schokoladenmanufaktur werden Besucher dabei zusehen können, wie rohe Kakaobohnen in einem seltenen Verfahren geröstet werden. Mit Karls Brauerei wird ab dem kommenden Jahr Bier mit Erdbeer-Aroma gebraut, und in einer neuen Apfelchips-Manufaktur werden vor den Augen kleiner und großer Gäste Apfelringe für einen gesunden Imbiss hergestellt. Bereits 2002 entstand in Karls Erlebnisdorf eine Hof-Bäckerei als erste gläserne Produktionsstätte. In den folgenden Jahren eröffneten Seifen-, Bonbon- und Marmeladenmanufakturen, die Gästen Einblick in spezielle und traditionelle Herstellungstechniken ermöglichen.
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03. Apr 2014
| Pressemitteilungen
Frühjahrspflanzaktion: Usedom und Fleesensee lassen Klimawälder wachsen
Waldaktien kaufen, Bäume pflanzen und die Natur schützen: Zur traditionellen Frühjahrspflanzung sind Waldaktionäre und alle, die es werden wollen, am 5. April in die Klimawälder auf der Insel Usedom und beim „Land Fleesensee“ in der Mecklenburgischen Seenplatte eingeladen. An den Aktionen beteiligen sich die Initiatoren der Waldaktie: das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, der Landestourismusverband und die Landesforst.
Bislang wurden insgesamt rund 53.500 Waldaktien verkauft und damit 14 Klimawälder in Mecklenburg-Vorpommern angelegt. Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, zeigte sich erfreut: „14 Klimawälder unterstreichen, dass das Interesse von Gästen und Einheimischen am Schutz der Natur in Mecklenburg-Vorpommerns wächst. Seidel fügte hinzu, dass immer mehr Urlauber die Möglichkeit wahrnehmen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und die ihre CO2-Bilanz des Urlaubs auszugleichen.
Wer noch keine Waldaktie erworben hat, kann dies für den Preis von zehn Euro direkt bei den Pflanzungen tun. Im Klimawald Fleesensee werden ab 11.00 Uhr neue Bäume in die Erde gebracht, und in Damerow liegen um 14.00 Uhr Setzlinge bereit. Wie Gäste in die Klimawälder gelangen, ist in Anfahrtsskizzen unter zu finden.
Für den Kaufpreis einer Aktie in Höhe von zehn Euro können auf einer Fläche von zehn Quadratmetern Bäume gepflegt werden, die die im Urlaub von einer vierköpfigen Familie verursachten Kohlendioxid-Emissionen ausgleichen. Ein Mitglied einer vierköpfigen Familie, die zwei Wochen in Mecklenburg-Vorpommern verbringt, setzt samt Anreise mit dem Auto, Unterkunft und Freizeitaktivitäten etwa 200 Kilogramm Kohlendioxid frei. Verglichen mit den Emissionen, die bei einer Flugreise verursacht werden, ist dies ein geringer Wert. So werden beispielsweise bereits durch einen von Hamburg nach Mallorca und zurück fliegenden Urlauber etwa 850 Kilogramm Kohlendioxid freigesetzt. Bei Fernreisen liegen die Werte deutlich höher: Ein Hin- und Rückflug nach Australien etwa setzt mehr als zwölf Tonnen Kohlendioxid frei.
Die Waldaktie ist bereits als herausragendes Umweltbildungsprojekt und offizielles Dekadeprojekt der Weltdekade der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie als ausgewählter Ort im Rahmen des bundesweiten Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen” ausgezeichnet worden.
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02. Apr 2014
| Pressemitteilungen
Tourismusbranche startet mit Rückenwind, guten Aussichten und dem besten Januar in die Saison
Mecklenburg-Vorpommerns Tourismusbranche ist mit Rückenwind, guten Aussichten und dem besten Januar seit 1990 in das Jahr 2014 gestartet. Dem mit 28,2 Millionen Übernachtungen zweitbesten Jahresergebnis folgte der bislang stärkste Januar, in dem 882.000 Übernachtungen gezählt wurden, 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Einer Umfrage des Landestourismusverbandes zufolge erwarten rund 60 Prozent der antwortenden 300 Beherbergungsunternehmen für 2014 mindestens ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Die überwiegend milde Witterung unterstützt dabei die Buchungsneigung, wie 62 Prozent der Befragten angaben. Der überwiegend positive Eindruck wird auch von der in Mecklenburg-Vorpommern sehr präsenten Buchungsplattform „Wildeast“ geteilt, die nach eigenen Angaben in den ersten Monaten des Jahres einen Zuwachs von rund 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.
Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, freut die optimistische Grundstimmung, zugleich erinnert er aber daran, dass der erfolgreiche Verlauf der Saison von vielen Faktoren abhängt: „Die Branche ist gut vorbereitet. Doch die Küken werden bekanntlich im Herbst gezählt. Damit sich der Erfolg einstellt, muss von A wie Angebot bis Z wie Zimmerservice alles stimmen“, sagte er im Vorfeld des Touristischen Saisonauftaktes von Landestourismusverband, Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und Landesgolfverband in Teschow in der Mecklenburgischen Schweiz.
Bettensteuer, Sommerferien, Verkehrsanbindung – Rahmenbedingungen teils schwierig
Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, erklärte: „Die Tourismusbranche ist gut vorbereitet. Jetzt geht es darum, in der Gemeinschaft ein starkes Tourismusjahr für Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen. Die Entwicklung von noch mehr Saisonunabhängigkeit hin zur Ganzjährigkeit für Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern hat dabei eine hohe Priorität. Wir unterstützen den Ausbau der touristischen Infrastruktur weiter, um durch attraktive und innovative Angebote im Wettbewerb mit anderen mithalten zu können. Eine der größten Herausforderungen der Branche bleibt die Werbung, Sicherung und Qualifizierung von Fachkräften.“ Ebenfalls positiv gestimmt blickt der Landesgolfverband auf die kommenden Monate: „Nach zwei witterungsbedingt komplizierten Jahren hoffen wir auf eine erfolgreiche Saison. Golfanlagen wie die am Schloss Teschow gehören zu den modernsten und wirken als Zugpferde im aufstrebenden Golfland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Rüdiger Born, Präsident des Landesgolfverbandes. Er rief dazu auf, verstärkt um Gäste mit „erhöhter Wertschöpfung“ zu werben. Jürgen Seidel betonte, dass es in der touristischen Strategie nicht um stetig mehr Gäste gehe, sondern um die Steigerung der Qualität und die Wirtschaftlichkeit der am Markt platzierten touristischen Unternehmen jeglicher Ausrichtung. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf die zum Teil schwierigen Rahmenbedingungen. Dazu gehört die jüngst vom Innenministerium als rechtmäßig erhoben anerkannte, so genannte Bettensteuer in der Landeshauptstadt Schwerin. Seidel: „Ein schlechtes Beispiel, das nicht Schule machen sollte. Nicht alles, was rechtlich möglich ist, ist auch vernünftig.“ Dazu gehört auch der in diesem Jahr aufgrund des engen Sommerferienkorridors in Deutschland erstmals sommerferienfreie Monat Juni. Seidel: „Das wird der Branche im Land zu schaffen machen und Verluste in Millionenhöhe mit sich bringen. Der Tourismusverband kann mit seiner für den Juni geplanten Familienkampagne ‚Huckepack’ nur lindernd wirken.“ Dazu gehört weiterhin das eine Reihe von touristischen Orten betreffende Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Greifswald aus dem Jahr 2007, wonach Ferienwohnungen in „allgemeinen Wohngebieten“ rechtswidrig seien. Seidel: „Eine generell anwendbare Lösung zum Umgang mit dieser Rechtslage gibt es nicht. Jede Kommune muss mit Blick auf ihre Besonderheiten den bestmöglichen Weg ausloten.“ Dazu gehört nicht zuletzt auch das Thema Energiewende und die mit dem Ausbau erneuerbarer Energien einhergehende Beeinträchtigung von Natur und Landschaft. Seidel: „Ein positives Bild der Folgen der Energiewende zu erzeugen, ist eine große Vermittlungs- und Kommunikationsaufgabe auf Bundes- und Landesebene. Die Tourismusbranche wird diesen Prozess konstruktiv und kritisch begleiten.“ Zu den Schwächen des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern zählen überdies auch die mäßige Verkehrsanbindung vor allem per Flugzeug und zum Teil auch per Zug sowie das nach wie vor zu schwach ausgeprägte Interesse ausländischer Gäste an den Urlaubsangeboten im Nordosten. Seidel: „Beide Probleme haben miteinander zu tun. Wir werden uns daher insbesondere für Länder wie die Schweiz oder Österreich um mehr Gäste und um weitere Linienverbindungen nach Mecklenburg-Vorpommern bemühen.“ Breites Veranstaltungsangebot 2014 Als eine touristische Stärke des Jahres 2014 ist die Vielzahl attraktiver Veranstaltungen zu werten. Jürgen Seidel betonte: „Das breite Veranstaltungsangebot schafft für viele Gäste wahrlich Tausende von Möglichkeiten und Anreize, in den Nordosten zu reisen.“ Die kommende Saison steht in Mecklenburg-Vorpommern im Zeichen der Romantik. Anlässlich Caspar David Friedrichs 240. Geburtstag am 5. September 2014 locken zahlreiche Veranstaltungen, darunter Konzerte, Ausstellungen und Workshops, Kulturliebhaber in den Nordosten. Die Orte der Inspiration für einige der bekanntesten Landschaftsmaler der Welt lassen sich bis heute bewundern und erwandern (). Darüber hinaus haben auch die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern unter neuer Intendanz ein vielfältiges und spannendes Programm für das ganze Land vorgelegt. In Schwerin starten das Staatstheater mit „Nabucco“ bei den Schlossfestspielen einen neuen Verdi-Zyklus; und auf Rügen werden zu den Störtebeker-Festspielen und der neuen Episode „Gottes Freund“ wieder Hunderttausende Besucher erwartet. Auch mit neuen sportlichen Ereignissen will der Nordosten punkten: Auf Rügen kämpfen am 14. September 2014 erstmals Triathleten um die Krone des „Ironman“, und die Mecklenburgische Seenplatte wird am 23. und 24. Mai zur eindrucksvollen Kulisse einer 300 Kilometer langen „Jedermann-Radtour“, der Mecklenburger Seenrunde. Branche dankt Wasserrettern, Bäderpolizei und Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Harry Glawe betonte, dass zu einer guten touristischen Infrastruktur aber nicht nur ein breites Veranstaltungsangebot und gut ausgestattete Hotels mit gutem Service gehören. Auch die Sicherheit am Urlaubsort spiele für viele Gäste eine große Rolle. Jene Organisationen in Mecklenburg-Vorpommern, die für die Sicherheit der Gäste im Wasser, am Ufer sowie an Land sorgen, sind beim Saisonauftakt geehrt worden. Dazu zählen im Bereich der Wasserrettung die DRK Wasserwacht, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Der Dank der Branche zum Saisonauftakt in Teschow geht auch an die Polizisten im Bäderdienst, die seit 23 Jahren ebenso unauffällig wie verlässlich ihren Dienst versehen, sowie an die Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die rund um die Uhr für die Sicherheit der vielen Bootstouristen sorgen. Minister Glawe: „Wir sprechen den immer mit großem Engagement, häufig selbstlos und ehrenamtlich handelnden Rettungskräften in Mecklenburg-Vorpommern zu Beginn der Saison 2014 unseren aufrichtigen Dank und unsere Anerkennung für das Geleistete aus und möchten sie motivieren, auch weiterhin in dieser Form für die Gesellschaft zu sorgen und auch Nachwuchskräfte von dieser Aufgabe zu begeistern. Ohne sie wäre der touristische Erfolg Mecklenburg-Vorpommerns nicht denkbar.“
Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, erklärte: „Die Tourismusbranche ist gut vorbereitet. Jetzt geht es darum, in der Gemeinschaft ein starkes Tourismusjahr für Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen. Die Entwicklung von noch mehr Saisonunabhängigkeit hin zur Ganzjährigkeit für Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern hat dabei eine hohe Priorität. Wir unterstützen den Ausbau der touristischen Infrastruktur weiter, um durch attraktive und innovative Angebote im Wettbewerb mit anderen mithalten zu können. Eine der größten Herausforderungen der Branche bleibt die Werbung, Sicherung und Qualifizierung von Fachkräften.“ Ebenfalls positiv gestimmt blickt der Landesgolfverband auf die kommenden Monate: „Nach zwei witterungsbedingt komplizierten Jahren hoffen wir auf eine erfolgreiche Saison. Golfanlagen wie die am Schloss Teschow gehören zu den modernsten und wirken als Zugpferde im aufstrebenden Golfland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Rüdiger Born, Präsident des Landesgolfverbandes. Er rief dazu auf, verstärkt um Gäste mit „erhöhter Wertschöpfung“ zu werben. Jürgen Seidel betonte, dass es in der touristischen Strategie nicht um stetig mehr Gäste gehe, sondern um die Steigerung der Qualität und die Wirtschaftlichkeit der am Markt platzierten touristischen Unternehmen jeglicher Ausrichtung. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf die zum Teil schwierigen Rahmenbedingungen. Dazu gehört die jüngst vom Innenministerium als rechtmäßig erhoben anerkannte, so genannte Bettensteuer in der Landeshauptstadt Schwerin. Seidel: „Ein schlechtes Beispiel, das nicht Schule machen sollte. Nicht alles, was rechtlich möglich ist, ist auch vernünftig.“ Dazu gehört auch der in diesem Jahr aufgrund des engen Sommerferienkorridors in Deutschland erstmals sommerferienfreie Monat Juni. Seidel: „Das wird der Branche im Land zu schaffen machen und Verluste in Millionenhöhe mit sich bringen. Der Tourismusverband kann mit seiner für den Juni geplanten Familienkampagne ‚Huckepack’ nur lindernd wirken.“ Dazu gehört weiterhin das eine Reihe von touristischen Orten betreffende Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Greifswald aus dem Jahr 2007, wonach Ferienwohnungen in „allgemeinen Wohngebieten“ rechtswidrig seien. Seidel: „Eine generell anwendbare Lösung zum Umgang mit dieser Rechtslage gibt es nicht. Jede Kommune muss mit Blick auf ihre Besonderheiten den bestmöglichen Weg ausloten.“ Dazu gehört nicht zuletzt auch das Thema Energiewende und die mit dem Ausbau erneuerbarer Energien einhergehende Beeinträchtigung von Natur und Landschaft. Seidel: „Ein positives Bild der Folgen der Energiewende zu erzeugen, ist eine große Vermittlungs- und Kommunikationsaufgabe auf Bundes- und Landesebene. Die Tourismusbranche wird diesen Prozess konstruktiv und kritisch begleiten.“ Zu den Schwächen des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern zählen überdies auch die mäßige Verkehrsanbindung vor allem per Flugzeug und zum Teil auch per Zug sowie das nach wie vor zu schwach ausgeprägte Interesse ausländischer Gäste an den Urlaubsangeboten im Nordosten. Seidel: „Beide Probleme haben miteinander zu tun. Wir werden uns daher insbesondere für Länder wie die Schweiz oder Österreich um mehr Gäste und um weitere Linienverbindungen nach Mecklenburg-Vorpommern bemühen.“ Breites Veranstaltungsangebot 2014 Als eine touristische Stärke des Jahres 2014 ist die Vielzahl attraktiver Veranstaltungen zu werten. Jürgen Seidel betonte: „Das breite Veranstaltungsangebot schafft für viele Gäste wahrlich Tausende von Möglichkeiten und Anreize, in den Nordosten zu reisen.“ Die kommende Saison steht in Mecklenburg-Vorpommern im Zeichen der Romantik. Anlässlich Caspar David Friedrichs 240. Geburtstag am 5. September 2014 locken zahlreiche Veranstaltungen, darunter Konzerte, Ausstellungen und Workshops, Kulturliebhaber in den Nordosten. Die Orte der Inspiration für einige der bekanntesten Landschaftsmaler der Welt lassen sich bis heute bewundern und erwandern (). Darüber hinaus haben auch die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern unter neuer Intendanz ein vielfältiges und spannendes Programm für das ganze Land vorgelegt. In Schwerin starten das Staatstheater mit „Nabucco“ bei den Schlossfestspielen einen neuen Verdi-Zyklus; und auf Rügen werden zu den Störtebeker-Festspielen und der neuen Episode „Gottes Freund“ wieder Hunderttausende Besucher erwartet. Auch mit neuen sportlichen Ereignissen will der Nordosten punkten: Auf Rügen kämpfen am 14. September 2014 erstmals Triathleten um die Krone des „Ironman“, und die Mecklenburgische Seenplatte wird am 23. und 24. Mai zur eindrucksvollen Kulisse einer 300 Kilometer langen „Jedermann-Radtour“, der Mecklenburger Seenrunde. Branche dankt Wasserrettern, Bäderpolizei und Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Harry Glawe betonte, dass zu einer guten touristischen Infrastruktur aber nicht nur ein breites Veranstaltungsangebot und gut ausgestattete Hotels mit gutem Service gehören. Auch die Sicherheit am Urlaubsort spiele für viele Gäste eine große Rolle. Jene Organisationen in Mecklenburg-Vorpommern, die für die Sicherheit der Gäste im Wasser, am Ufer sowie an Land sorgen, sind beim Saisonauftakt geehrt worden. Dazu zählen im Bereich der Wasserrettung die DRK Wasserwacht, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Der Dank der Branche zum Saisonauftakt in Teschow geht auch an die Polizisten im Bäderdienst, die seit 23 Jahren ebenso unauffällig wie verlässlich ihren Dienst versehen, sowie an die Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die rund um die Uhr für die Sicherheit der vielen Bootstouristen sorgen. Minister Glawe: „Wir sprechen den immer mit großem Engagement, häufig selbstlos und ehrenamtlich handelnden Rettungskräften in Mecklenburg-Vorpommern zu Beginn der Saison 2014 unseren aufrichtigen Dank und unsere Anerkennung für das Geleistete aus und möchten sie motivieren, auch weiterhin in dieser Form für die Gesellschaft zu sorgen und auch Nachwuchskräfte von dieser Aufgabe zu begeistern. Ohne sie wäre der touristische Erfolg Mecklenburg-Vorpommerns nicht denkbar.“
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01. Apr 2014
| Pressemitteilungen
„Huckepack zum halben Preis“: Deutschlands beliebtestes Familienreiseziel lockt mit Frühsommer-Bonus
Der Juni steht im Familienreiseland Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Huckepack zum halben Preis“. Den ganzen Monat bieten 15 familienfreundliche und -zertifizierte Unterkünfte Familien mit Kindern, die mit befreundeten Familien oder den Großeltern in den Nordosten reisen, attraktive Vorteilsangebote an. So übernachtet bei zwei reisenden Familien nur eine zum Normalpreis, während die andere für die Hälfte des Preises die gleichen Leistungen erhält. Reist eine Familie mit den Großeltern an, zahlen diese ebenfalls nur 50 Prozent ihrer Unterkunft. „Mecklenburg-Vorpommern ist das beliebteste innerdeutsche Reiseziel für Familien mit Kindern. Um diese Position zu halten, wollen wir auch im erstmals sommerferienfreien Juni diese wichtige Zielgruppe von einem Urlaub im Nordosten überzeugen“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Zusätzlich zu allen Übernachtungsangeboten erhalten Kinder bis 14 Jahre den „Entdeckerpass MV“, der zwei Jahre lang zum kostenfreien Eintritt in derzeit 25 Erlebniseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern berechtigt.
Alle „Huckepack“-Anbieter bieten ihren Gästen eine Kleinkindausstattung, zahlreiche Spielmöglichkeiten drinnen und draußen sowie getrennte Schlafbereiche. Für die zweite Familie oder die Großeltern steht zum Beispiel eine eigene Ferienwohnung gleichen Typs beziehungsweise ein separates Zimmer bereit. Dabei können Gäste sowohl an der Ostseeküste, wie im Ostseecamping Ferienpark Zierow, im Strandhotel Fischland oder im gerade neu eröffneten Strandresort Markgrafenheide, Quartier beziehen oder gemeinsame Stunden im seenreichen Binnenland verbringen. Das Landhotel Schloss Teschow etwa bietet fünf Nächte im rund 50 Quadratmeter großen Apartment für zwei Erwachsene und zwei Kinder ab 650 Euro an, während die zweite Familie nur 325 Euro zahlt. Hoch hinaus können Familien in der Jugendherberge Prora, die neben vier Übernachtungen in einem Familienzimmer ab 416 Euro (zweite Familie: ab 208 Euro) den Weitblick vom Adlerhorst des Naturerbe Zentrums Rügen genießen können. Abenteuerhungrige Kinder werden mit ihren Eltern im Awosano Familienferienpark Dambeck im Müritz-Nationalpark fündig. Hier laden Fahrrad- oder Bootstouren, Naturwanderungen und Kreativnachmittage zur aktiven Auszeit ein – fünf Nächte ab 458 Euro für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder (Oma und Opa: ab 229 Euro).
Beworben wird die Kampagne „Huckepack zum halben Preis“ () durch Anzeigen und Beilagen in Tageszeitungen, Fachzeitschriften und Online-Portalen sowie während einer einmonatigen Road-Show, die der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern im Mai in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen veranstaltet. Über die Aktion konnten Anfang März auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin bereits mehrere tausend Besucher informiert werden.
Hintergrund:
Laut der Reiseanalyse 2013 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R) ist Mecklenburg-Vorpommern das beliebteste innerdeutsche Reiseziel deutscher Familien. Mit acht Prozent aller Familienurlaubsreisen (1,1 Millionen) ab fünf Tagen Dauer mit Kindern unter 14 Jahren rangiert der Nordosten vor Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern. International reiht sich das Familienreiseziel Mecklenburg-Vorpommern hinter der Türkei (11 Prozent Marktanteil), Spanien (9,5 Prozent Marktanteil) und Italien (8,5 Prozent) auf Rang vier ein. Informationen und Buchungen gibt es auf , , oder unter der Rufnummer +49 (0) 381 40 30 500.
Laut der Reiseanalyse 2013 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R) ist Mecklenburg-Vorpommern das beliebteste innerdeutsche Reiseziel deutscher Familien. Mit acht Prozent aller Familienurlaubsreisen (1,1 Millionen) ab fünf Tagen Dauer mit Kindern unter 14 Jahren rangiert der Nordosten vor Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern. International reiht sich das Familienreiseziel Mecklenburg-Vorpommern hinter der Türkei (11 Prozent Marktanteil), Spanien (9,5 Prozent Marktanteil) und Italien (8,5 Prozent) auf Rang vier ein. Informationen und Buchungen gibt es auf , , oder unter der Rufnummer +49 (0) 381 40 30 500.
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