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Presse

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Lars Pohland vor der Kamera im Hafen von Glowe

02. Mär 2017

| Neues aus den Regionen

„Sportfreunde Rügen“ gehen im März an den Start

Zehn Sportarten, zehn Sportler: Im März startet die Insel Rügen eine medienübergreifende Kampagne mit dem Titel „Sportfreunde Rügen“. Ziel ist es, die Insel als Aktivregion zu präsentieren. Dabei werden zehn Sportarten vorgestellt und zwar mit Hilfe von regionalen Protagonisten, die auf Cinemagrammen – Standbilder, die eine oft kleine, sich wiederholende Bewegung enthalten und wie Videos erscheinen – dargestellt werden. Lesen können interessierte Gäste die Geheimtipps im Onlinemagazin auf sowie in den verschiedenen Social-Media-Kanälen der Tourismuszentrale Rügen. Fokussiert wird auf die Sportarten Angeln, Rad- und Rennradfahren, Wandern, Reiten, Surfen/Kiten, Segeln/Kanu, Golfen, Laufen und Schwimmen. Mit einer Fläche von mehr als 900 Quadratkilometern, mit einzigartiger Kulturlandschaft und einer Küstenlänge von rund 600 Kilometern bietet die Insel Rügen ideale Voraussetzungen für einen erlebnisreichen und nachhaltigen Aktivurlaub. Die klare, salzhaltige Meeresluft, ein Netz von rund 800 Kilometern Rad- und Wanderwegen und die reizvolle Küste zwischen Bodden und Ostsee mit ihren Kreidefelsen und dem UNESCO-Weltnaturerbe im Nationalpark Jasmund laden regelrecht dazu ein, den Urlaub aktiv zu gestalten.
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Die Olsenbande

02. Mär 2017

| Neues aus den Regionen

27. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin

Ein Stück Dänemark mitten in Schwerin: Vom 2. bis 7. Mai ist das Königreich Gastland des 27. Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern. Dabei werden acht aktuelle Spiel- und acht Kurzfilme aus dänischer Produktion präsentiert, darunter das Drama „Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit“ (2015). Zudem wird die Ausstellung „Die Olsenbande vom 2. Mai bis zum 25. Juni im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin präsentiert. Diese dokumentiert die gleichnamige dänische Kriminalkomödien-Reihe, die zwischen 1968 und 1998 gedreht wurde. Geplant ist die Ausstellungseröffnung durch den Schauspieler, Theaterregisseur und „Benny“-Darsteller Morten Grunwald am 2. Mai vor Beginn des Filmkunstfest. Begleitet wird dieser musikalisch durch einen weiteren Olsenbande-Darsteller: Jes Holtsø. Er spielte in mehreren Filmen den Sohn von Yvonne und Kjeld, Børge, und möchte zusammen mit der Morten Wittrock Band das Publikum auf das Filmkunstfest einstimmen. Neben zahlreichen Fotografien von Rolf Konow von berühmten Szenen aus den Filmen der Olsenbande, erwarten die Besucher im Schleswig-Holstein-Haus Aufnahmen mit Blicken hinter die Kulissen. Gezeigt werden darüber hinaus prägnante Requisiten, darunter der Chevrolet Bel Air, mit dem die Olsenbande so manchen Coup startete, die Melone von Egon (Ove Sprogøe), das rätselhafte Messingstück von Benny (Morten Grunwald) und die Hebammentasche von Kjeld (Poul Bundgaard). Filmsequenzen und Hörbeispiele lassen die Olsenbande lebendig werden. Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zu weiteren Filmen im Rahmen des 27. Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern sind unter zu finden. Unterkünfte vermittelt die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin mbH unter .

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Plein-Air-Festival in Kühlungsborn

02. Mär 2017

| Neues aus den Regionen

Erstes Plein-Air-Festival in Kühlungsborn

Vom 7. bis 14. Mai dreht sich in Mecklenburgs größtem Ostseebad alles um das Thema Freilicht-Malerei. Beim ersten Kühlungsborner Plein-Air-Festival treffen sich Kunstinteressierte, Hobbykünstler und Profis, um unter freiem Himmel gemeinsam für einige Tage zu malen, sich auszutauschen, den Tipps und Erfahrungen anderer zu lauschen und die entstandenen Bilder auszustellen. Die Woche beginnt mit zwei- bis dreitägigen Workshops namhafter Dozenten, darunter zum experimentellen Malen, zur Öl- und Pastellmalerei. Im Anschluss darf frei gemalt werden. Das heißt, die Künstler suchen sich ihre Malorte in und um Kühlungsborn aus und legen los. Motive sind zahlreich vorhanden – die Molli-Bäderbahn, das Münster in Bad Doberan oder einfach der Strand. Dabei wird nicht nur die Sicht der einheimischen Künstler auf ihre Heimat deutlich, auch die auswärtigen Teilnehmer des Festivals halten ihre Eindrücke der Landschaft und der Menschen in Bildern fest. Im Rahmen des Festivals wird zudem ein Publikumspreis vergeben.
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Freester Hafen

02. Mär 2017

| Neues aus den Regionen

Hier schmeckt der Fisch

Von Fischerdorf zu Fischerdorf: Wer Fisch liebt, kommt am besten im Frühjahr zur Heringssaison nach Vorpommern. Für eine kulinarische Stippvisite bietet sich Freest am Greifswalder Bodden als Ausgangspunkt an. Das kleine Fischerdorf beheimatet den größten Fischereihafen in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Die Fischerei ist hier traditionell gewachsen. In den 26 Fischerhütten entlang der Hafenkante arbeiten insgesamt 30 Fischer. 75 Prozent des gesamtes Fangs der Fischereigenossenschaft Freest sind Heringe – er ist der Brotfisch für die Fischer der Region. Daneben werden vor allem Flundern und Dorsche gefangen. Aber auch Zander, Barsch, Hornhecht, Scholle oder Schnäpel zählen zu den heimischen Fischen, die den Fischern in Freest und Umgebung in die Netze gehen. Den Charme eines Fischerdorfes hat sich Freest über die Jahre hinweg erhalten: Frischen Fisch können Besucher hier jeden Morgen direkt am Hafen kaufen. Wer lieber lange schläft, wird in der Verkaufsstelle der Fischereigenossenschaft fündig. Und wer sich über die Geschichte des Dorfes informieren möchte, schaut sich das örtliche Heimatmuseum an, in dem auch über die Freester Fischerteppiche informiert wird, mit denen sich die Fischer in fangarmen Zeiten ein Zubrot verdienten. Weitere Fischerdörfer, in denen Gäste Fischern bei der Arbeit über die Schulter schauen können, sind Greifswald-Wieck, Lassan, Mönkebude, Altwarp und Rieth. Dabei hat jeder Ort seinen besonderen Reiz. Wieck überzeugt mit einer traditionellen Holzklappbrücke, Räucherfischbuden, reetgedeckten Häusern und einer alten Dorfkirche. In Mönkebude gibt es neben dem Fischereihafen auch einen Sandstrand oder das Heimatmuseum Fischerstube. Einem Saxophon spielenden Fischer begegnen Gäste im Riether Winkel. Dort hat Peter Döring seinen Heimathafen. Er ist einer der letzten Fischer am Stettiner Haff und betreibt einen Fischerhof abseits des Dorfes Rieth am Neuwarper See, den er von seinem Vater übernommen hat. Er spielt leidenschaftlich Saxophon, übt sogar auf dem Kutter. In der Saison lädt er jeden Freitag Einheimische wie Touristen auf seinen Fischerhof ein. Es gibt Räucherfisch und Live-Musik – vom Fischer höchstpersönlich. Ein absolutes Muss für Fischliebhaber und Besucher der Fischerdörfer sind die Fischbrötchen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bistros und Restaurants, die sich für Genießer anbieten. Der Tourismusverband Vorpommern hat die Top 5 zusammengestellt: Freister Fischhus in Freest,  Am Hafen 1, 17440 Freest,
Das Fisch-Bistro am Freester Fischereihafen bietet in der Saison eine große Auswahl an regionalem frisch geräuchertem Fisch aus eigener Produktion. „Fisch13“ in Greifswald, Schuhhagen 13, 17489 Greifswald,
Spezialität des Hauses: „Pflaumenaugust“, Matjes in warmen Baguettebrötchen mit würzigen Zwiebeln, Äpfeln und Pflaumenmus. Familien-Fischerei Zach in Altwarp, Sandweg 118, 17375 Altwarp,
Vor der Kulisse der Altwarper Binnendünen sitzen Gäste auf der Terrasse des familienbetriebenen Bistros. Restaurant  und  Hafenräucherei „WIE-05“, Yachtweg 1, 17493 Greifswald,
Direkt am Wiecker Hafen genießen Gäste eine Vielzahl an regionalen Fischgerichten. Im Fischladen nebenan gibt es fangfrischen Fisch für die eigene Zubereitung. Das ganze Jahr über lohnt sich ein Besuch in Vorpommern. Auf den Hering folgt der Hornhecht, der mit seinen grünen Gräten beeindruckt, im Sommer geht die Flunder ins Netz, im Herbst der Dorsch. In den Sommermonaten laden viele Orte zudem zu Fischer- und Hafenfesten ein. Hier eine Auswahl:























Wolgast:Wolgaster Hafentage, 30.6.- 2.7.2017
Ueckermünde:Haff Sail, 9.6.-11.6.2017, HaffTage, 21.7.-23.7.2017, Hafenfest, 11.8.-13.8.2017
Greifswald-Wieck:Fischerfest Gaffelrigg, 14.7.-16.7.2017
Freest:Freester Fischerfest, 4.8.-6.8.2017
Anklam:Hansefest Anklam, 18.8.-20.8.2017

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MV auf dem Weg zum Gesundheitsland Nr. 1 (Foto: TMV/Roth)

28. Feb 2017

| Pressemitteilungen

Gesundes MV: Nordosten bündelt Kompetenz im Gesundheitstourismus mit zentralem Webportal

Mecklenburg-Vorpommern bündelt seine Kompetenzen im Gesundheitstourismus. Dafür ist jetzt das neue landesweite Webportal „Gesundes MV" () freigeschaltet worden. „Wir schaffen einen Ort, an dem sich Gesundheit und Tourismus miteinander verbinden – denn gemeinsam haben diese beiden zentralen Branchen unseres Landes ein erhebliches Ausbaupotenzial, und Mecklenburg-Vorpommern kann in diesem Feld weit vorne mitspielen“, erklärte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des 1. Forums „Gesundes MV“ mit rund 100 Teilnehmern in Rostock. „Gesundheitsurlauber müssen schnell überblicken können, wo es welches Angebot in welcher Qualität zu welchem Preis gibt. Und Anbieter, die ein hervorragendes Leistungsspektrum haben, benötigen eine Plattform, über die sie Zugang zum Kunden haben.“ Gesundheit sei einer der Megatrends der Gesellschaft, immer mehr Menschen seien bereit, für und in ihre Gesundheit zu investieren, so Bretschneider weiter. Auf dem ersten zentralen gesundheitstouristischen Internetportal des Landes sollen Anbieter wie Kliniken, Reha-Zentren, Praxen, Hotels sowie Orte ihre gesundheitstouristischen Leistungen gegenüber potenziellen Interessenten darstellen und eine neue Qualität der Sichtbarkeit und Vermarktung ihrer Produkte erreichen, die vornehmlich Selbstzahler ansprechen sollen. Ein Garant dafür ist der aus TV- und Internet bekannte Arzt Dr. Johannes Wimmer, der als überzeugter Fürsprecher für Gesundheitstourismus zwischen Ostsee und Seenplatte auftritt und im Laufe des Jahres weitere Erklär- und Informationsvideos beisteuern wird. Daneben sind Blogs, Social-Media-Aktivitäten, eine Broschüre und eine breite Werbe- und Kommunikationsstrategie für den deutschsprachigen Raum und später auch für internationale Märkte angelegt. Das Portal „Gesundes MV“ ist ein Ergebnis des vor einem Jahr gestarteten und zunächst drei Jahre laufenden Projektes „Interaktiver Marktplatz für gesundheitstouristische Angebote in Mecklenburg-Vorpommern“. Träger ist der Landestourismusverband, der zwei Projektmitarbeiterinnen beschäftigt. Enge Partner des breit und auf Zusammenarbeit angelegten Projektes sind unter anderem BioCon Valley, der Bäderverband MV, die Krankenhausgesellschaft MV, der Verband der Privatkliniken MV, sowie das Wirtschaftsministerium, über das die Finanzierung abgesichert wird. Ein Beirat aus Vertretern von Kliniken, Krankenkassen, Hotels, Unternehmen und Verbänden begleitet das Projekt. Die von der Rostocker Agentur Qbus technisch umgesetzte Website unterscheidet vier Zielgruppen: Menschen, die gesund bleiben wollen, Menschen, die gesund werden wollen, Chroniker, die sorglos reisen wollen, und Menschen, die etwas für ihr Aussehen tun möchten. Entsprechend wurden vier Schwerpunktbereiche eingerichtet, denen Anbieter und Produkte zielgruppengerecht zugeordnet werden. Nach dem Veröffentlichen der Website soll diese auch mithilfe der Netzwerkpartner kontinuierlich wachsen: Geplant ist, neben den Selbstzahlerangeboten auch die redaktionellen Bestandteile weiter auszubauen, um die Kompetenzen und Möglichkeiten für einen Gesundheitsaufenthalt im „Land zum Leben“ noch deutlicher herauszustellen. Sechs Orte prägen gesundheitstouristisches Profil aus
Ein zweiter wichtiger Inhalt der Projektarbeit ist die gesundheitstouristische Profilbildung von Orten im Land. „Wir müssen gesundheitstouristisch fitter werden und uns stärker vernetzen, um die aus der Landschaft und den natürlichen Heilmitteln gegebenen Möglichkeiten nachhaltig nutzen zu können“, sagte Sylvia Bretschneider. Derzeit werden unter Einbindung des Beratungsunternehmens Project M sechs Orte dabei unterstützt, eine eigene bzw. stärkere gesundheitstouristische Prägung zu entwickeln. Das sind Bad Doberan/Heiligendamm, die Ostseebäder Binz, Göhren, Warnemünde  und Zingst sowie das Heilbad Waren/Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte. In Netzwerken innovativer Partner aus Gesundheits- und Tourismuswirtschaft sollen in den Orten neue Angebote entwickelt, vorhandene Pakete optimiert und schließlich über das Portal „Gesundes MV“ vermarktet werden. Mitte Mai dieses Jahres wird der erste Qualifizierungsdurchgang abgeschlossen sein. Weitere Orte können und sollen folgen. Neben einer intensiven Betreuung mit Coachings und Workshops bekommen die Orte auch einen Umsetzungsleitfaden mit Tipps, Handlungsschritten und Checklisten in die Hand, der soeben fertiggestellt wurde. Mecklenburg-Vorpommern mit guten Voraussetzungen für Gesundheitstourismus
Einer Reihe von Studien zufolge nimmt das Bewusstsein der Menschen für einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil und für die Motivation, im Urlaub und in der Freizeit für die persönliche Gesundheit vorzusorgen, stetig zu. Mecklenburg-Vorpommern hat neben Regionen wie Bayern oder Baden-Württemberg sehr gute Voraussetzungen für eine starke gesundheitstouristische Prägung. Laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) können sich derzeit rund sechs Millionen Deutsche einen Gesundheitsurlaub im Nordosten vorstellen. Insbesondere Luft, Klima und ortsgebundene Heilmittel sorgen für einen Wettbewerbsvorteil. Bei der aktuellen repräsentativen Gästebefragung (Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus) haben fast 60 Prozent der Befragten angegeben, dass sie sich von dem gesunden Klima und der gesunden Luft angezogen fühlen. Konkrete Gesundheitsangebote sind danach für immerhin 6,4 Prozent der Gäste Beweggründe für eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern. 8,3 Prozent bezeichnen ihren Aufenthalt als Gesundheitsurlaub bzw. Kur. Die entscheidende Voraussetzung für größeren und anhaltenden Erfolg im Gesundheitstourismus ist eine engere Verzahnung von Tourismus- und Gesundheitswirtschaft. „Wir haben mit dem Gesundheitstourismus ein starkes Thema insbesondere für die Nebensaison. Mit Hilfe des Projektes und des Portals ‚Gesundes MV‘ gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Gesundheitsland Nr. 1. Image, Glaubwürdigkeit und die Zuschreibung von Kompetenz für Land, Orte und Leistungsträger werden darüber verbessert“, sagte Sylvia Bretschneider. Sie wies überdies darauf hin, dass mit dem Projekt an die Koalitionsvereinbarung der Landesregierung angeknüpft wird, in der beschrieben ist, dass Tourismusverband und Bäderverband im Marketing eine enge Verbindung eingehen sollen.

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Weiterempfehlung der MV-Urlauber, Quelle: Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismu

28. Feb 2017

| Pressemitteilungen

Erste große Gästebefragung seit 2010: MV wird überdurchschnittlich häufig weiterempfohlen

„Mecklenburg-Vorpommern wird von seinen Gästen überdurchschnittlich häufig weiterempfohlen und oft mehrfach besucht. Zudem ist die Zufriedenheit der Gäste insgesamt sowie mit ihrer Unterkunft weiterhin hoch. Das sind gute Nachrichten. Allerdings werden dagegen beispielsweise die Erreichbarkeit des Urlaubslandes, der öffentliche Nahverkehr oder die Ladenöffnungszeiten schlechter eingeschätzt. Wir haben also noch einige Baustellen offen und müssen überlegen, wie wir sie schließen können“, bilanzierte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landestourismusverbandes, zentrale Ergebnisse der ersten großen und repräsentativen Gästebefragung seit 2009/2010. Dafür wurden zwischen Sommer 2015 und Sommer 2016 6.000 Urlaubsgäste in allen Urlaubsregionen im Auftrag des Tourismusverbandes MV ausführlich befragt. Die Befragung ergibt ein genaues Profil der Stärken und Schwächen des Urlaubslandes. Der Verband und seine Partner werden die Resultate intensiv auswerten und Strategien von Werbung und Qualitätssicherung daran ausrichten. Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe dankte den Gästen, die an der Befragung teilgenommen haben. „Das ist die beste Möglichkeit, direkte Anregungen für den Tourismus zu bekommen. Mit den Ergebnissen können wir gut arbeiten. Es wird deutlich, dass es ganz viel Licht und auch etwas Schatten gibt. Den Herausforderungen müssen wir uns weiter stellen. Ein Hauptziel ist es, dass unser Land das ganze Jahr für seine Gäste attraktiver wird. Wir haben noch Nachholbedarf bei den saisonunabhängigen Angeboten für unsere Gäste. Hier setzen wir an und werden weiter in ganzjährige Angebote investieren. Saison ist das ganze Jahr im Land“. In den vergangenen zwei Jahren (2015/2016) wurden vom Wirtschafts- und Tourismusministerium 120 Millionen Euro für den Ausbau der touristischen Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Damit werden beispielsweise Vorhaben wie das neu entstehende Polarium als neue Heimstätte der Eisbären und Pinguine im Rostocker Zoo, eine Ausstellungshalle für das Luftfahrttechnische Museum in Rechlin sowie der Ausbau des Wasserwanderrastplatzes in Glowe auf der Insel Rügen vorangetrieben. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und beispielsweise aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Die persönlichen Einzelgespräche (Face-to-Face-Befragung) wurden mit standardisierten Fragebögen an touristisch relevanten Orten in allen Regionen des Landes geführt. Die wissenschaftliche Begleitung übernahmen die dwif Consulting GmbH sowie das auf Marktforschung spezialisierte Unternehmen Manova. Die Befragung fließt ein in den so genannten Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus, einer deutschlandweit repräsentativen Befragung. Mehr als 90 Prozent sind zufrieden, mehr als 80 Prozent wollen wiederkommen
Ein wichtiges Ergebnis: 92 Prozent der MV-Gäste sind mit ihrem Aufenthalt zufrieden oder sehr zufrieden; der Mittelwert auf einer Notenskala von 1 bis 6 liegt mit 1,78 immer noch sehr hoch, wenngleich etwas niedriger als bei den 2010 veröffentlichten Vergleichsergebnissen (1,72). Noch etwas stärker ausgeprägt als vor sieben Jahren wiederum ist die Absicht, Mecklenburg-Vorpommern wieder zu besuchen – 81 Prozent der Gäste wollen sicher oder sehr sicher wiederkommen (Note 1,71 im Vergleich zu 1,77 bei der letzten Befragung). Auch der Wille, das Urlaubsziel Mecklenburg-Vorpommern sicher oder sehr sicher weiterzuempfehlen, ist noch größer als 2010: 91 Prozent der befragten Urlauber äußern sich entsprechend (Note 1,61 im Vergleich zu 1,74 bei der letzten Befragung). „Die Werbung von Mund zu Mund funktioniert, und das ist gut so. Denn persönliche Empfehlungen wecken Vertrauen. Damit Menschen ein Reiseziel weiterempfehlen, müssen ihnen Angebot, Service und Qualität gefallen haben – dies ist in Mecklenburg-Vorpommern mehrheitlich der Fall“, so Sylvia Bretschneider. Positiv bewertet werden von den Gästen unter anderem auch die Landschaft (Note 1,46 zu 1,37 im Jahr 2010), die Gastfreundschaft (Note 1,72 zu 1,80 im Jahr 2010), die Atmosphäre (1,70 zu 1,69), das Ortsbild (1,83 zu 1,85) und die Architektur (1,84 zu 1,85). Neben Licht auch Schatten: MV muss mit Konkurrenz und Gästeansprüchen Schritt halten
Die Verbandspräsidentin wies aber auch darauf hin, dass die Untersuchung Schwachstellen des Urlaubslandes offenbart und zudem insgesamt mehr Bereiche zeigt, in denen der Nordosten schlechter als vor sieben Jahren abschneidet, als Bereiche mit einer positiven Tendenz. So erhält das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln nur die Durchschnittsnote 2,47 (2010: 2,26). Deutlich kritischer bewertet werden auch die über die Bäderverkaufsordnung eingeschränkten Öffnungszeiten (2,12 zu 1,99). Auch bei der Erreichbarkeit (2,14 zu 2,09 im Jahr 2010), der Barrierefreiheit (2,29, ohne Vergleichswert) oder der Beschilderung von Wegen (2,18 zu 2,01) besteht Verbesserungsbedarf. Zudem schneiden die Einkaufsmöglichkeiten (2,33 zu 2,13) schwächer ab als 2010. Mit dem Veranstaltungsangebot (2,44 zu 2,14), dem Schlechtwetterangebot (2,94 zu 2,27) und dem Kunst- und Kulturangebot (2,36 zu 2,06) werden überdies Bereiche schlechter bewertet, die zu den Handlungsschwerpunkten in touristischen Regionen und Gemeinden gehören. „Wir müssen die Signale ernst nehmen und wach und aktiv bleiben. Mecklenburg-Vorpommern hat in 25 Jahren viel in seine touristische Infrastruktur investiert. Doch die Ansprüche der Gäste steigen inzwischen offensichtlich schneller, auch weil die Konkurrenz aufgewacht ist.“ Inzwischen etwas mehr Gäste aus den westlichen Bundesländern
Gefestigt hat Mecklenburg-Vorpommern seine Position als gesamtdeutsches Reiseziel. 52 Prozent der deutschen Gäste stammen laut Befragung aus den westlichen Bundesländern, 48 Prozent aus den östlichen Ländern. 2010 war dieses Verhältnis noch umgekehrt. Entsprechend hat sich der Anteil der Erstbesucher von 5,9 Prozent auf 10,0 Prozent verbessert. Zugleich bezeichnen sich deutlich mehr Urlauber als Stammgäste des Landes (42,4 % gegenüber 22,9 % 2010) gegenüber den so genannten Intervallgästen (36,4 %), die ab und zu wiederkehren. „Das Erfolgsrezept lautet, in den bevölkerungsreichen west- und süddeutschen Gegenden um neue Gäste zu werben, ohne die Stammgäste und die nachwachsenden Generationen in Ostdeutschland zu vernachlässigen“, sagte Sylvia Bretschneider. Angeführt wird die Liste der Herkunftsbundesländer von Nordrhein-Westfalen (14,7 %) vor Sachsen (12,4 %), Niedersachsen (11,0 %), Berlin (10,3 %) und Brandenburg (8,3 %). Es folgen Thüringen (6,3 %), Schleswig-Holstein (6,1 %), und Sachsen-Anhalt (5,7 %) vor den Gästen aus dem eigenen Bundesland (5,1 Prozent). Nach wie vor schwächer vertreten sind Gäste aus süddeutschen Bundesländern wie Bayern (3,9 %) oder Rheinland-Pfalz (2,1 %), aber auch aus Hamburg (2,4 %). Sogar leicht gestiegen ist die Dauer des Aufenthaltes. Betrug sie im Jahr 2010 durchschnittlich 8,5 Nächte, sind es nun 8,7 Nächte. Bevorzugt zieht es die Gäste der Befragung zufolge in Hotels (36,2 %) und Ferienwohnungen bzw. Privatquartiere (34,0 %). Abgenommen hat der Anteil der Kur- und Rehakliniken, der bei 5,3 Prozent liegt. Anteil der Familien wächst
Erfreulich ist, dass Mecklenburg-Vorpommern trotz einer insgesamt älter werdenden Klientel den Anteil von Familienurlaubern weiter steigern konnte. Familien und Familienverbände machen 28 Prozent der Gäste aus, das sind sechs Prozentpunkte mehr als 2010. Dazu Sylvia Bretschneider: „In diesen Bereich investiert das Land seit vielen Jahren viel Kraft – im Angebot und in der Werbung und arbeitet damit erfolgreich gegen den Trend an. Während die Zahl von Familien mit Kindern in Deutschland insgesamt rückläufig ist, steigt der Anteil dieser Gästegruppe in Mecklenburg-Vorpommern weiter an. Damit bauen wir zugleich auch die Gäste von morgen auf.“ Die größte Gruppe der Reisenden machen mit 50,0 Prozent nach wie vor Paare aus; 12,0 Prozent der Befragten gaben an, allein zu reisen. Bildungsstand, Einkommen und Alter höher als 2010
Fast 60 Prozent der Befragten (58,4 %) verfügen über einen höheren Bildungsstand mit Abitur bzw. Hochschulabschluss, 2010 lag dieser Anteil noch bei 43 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich damit auch oberhalb des Bundesschnitts von 54,7 Prozent Reisenden mit höheren Abschlüssen. Überdurchschnittlich ist auch der Verdienst der Urlaubsgäste Mecklenburg-Vorpommerns. 40 Prozent haben ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen zwischen 3.000 und 5.000 Euro, 12,6 Prozent sogar von mehr als 5.000 Euro (Vgl. in Deutschland Reisende insgesamt: 12,2 %). 41,2 Prozent haben angegeben, über monatlich zwischen 1.200 und 3.000 Euro netto zu verfügen. Für ihren Urlaubsaufenthalt mit Unterkunft, Dienstleistungen und Einkäufen geben die Gäste durchschnittlich rund 71 Euro pro Tag aus. Eine weitere Erkenntnis der Befragung: Die Gäste altern mit. Das Durchschnittsalter der Urlauber im Nordosten beträgt nunmehr 52,8 Jahre (2010: 48,0 Jahre). Es liegt damit recht deutlich über dem Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung, das im Jahr 2013 laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 44,1 Jahre betrug. Zu beachten ist bei diesem Vergleich, dass Kinder unter 14 Jahre bei der Gästebefragung nicht berücksichtigt wurden. 61 Prozent der nach MV Reisenden sind 50 Jahre oder älter; 21 Prozent sind zwischen 14 und 39 Jahre alt. Dementsprechend sind mehr als ein Viertel der Gäste (26,6 %) im Ruhestand, während Angestellte mit 42,6 Prozent die größte Gruppe bilden. Das Verhältnis von weiblichen zu männlichen Reisenden ist mit 51 zu 49 Prozent ausgeglichen. Gäste suchen Ruhe und schätzen die natürlichen Vorzüge des Landes
Die Entscheidung für Mecklenburg-Vorpommern als Urlaubsregion fällt insbesondere aufgrund der natürlichen Vorzüge des Landes. Drei Viertel der Befragten (72,5 %) fühlen sich von Landschaft und Natur angezogen. Geschätzt werden auch Luft und Klima (59,4 %) sowie Strände und Seen (51,0 %). Ruhe ist fast jedem Zweiten (46,6 %) ein wichtiges Bedürfnis. Zudem zählen für 41,5 Prozent gute Erfahrungen aus der Vergangenheit. Nachtleben, Einkaufsmöglichkeiten und gastronomische Angebote hingegen sind weniger relevant für die Urlaubsentscheidung. Den Gästewünschen entsprechen die Urlaubsarten: Zwei Drittel der MV-Reisenden (66,3 %) verbringen einen Erholungsurlaub. Dahinter stehen Natururlaub (31,2 %) und Badeurlaub (29,4 %). Aktive Urlaubsformen folgen leicht abgesetzt, wobei Radreisen mit 22,1 Prozent Anteil an Bedeutung gewonnen haben und auch Aktiv-Urlaub allgemein (12,5 %) und Wanderurlaub (12,2 %) nennenswerte Anteile verbuchen. Kultururlaub spielt für 10,0 Prozent der MV-Gäste eine Rolle, als Städteurlauber sehen sich 9,8 Prozent. Wellness- und Gesundheitsurlaub sind wie erwartet im Winterhalbjahr von höherer Bedeutung als im Sommer. Mehrfachnennungen waren bei den Fragen dieser Kategorien möglich. Bei den Aktivitäten im Urlaub dominieren die Klassiker: Die Gäste wollen Ausspannen, Flanieren und Spazieren, und sie wollen die Natur aktiv nutzen – beim Schwimmen, Radfahren oder Wandern. Zunehmend wichtiger wird der Genuss regionaler Speisen und Getränke. Eine eher untergeordnete Rolle bei den Aktivitäten spielen kulturelle Angebote. Information im Netz, Buchung direkt bei der Unterkunft
Ein differenziertes Bild ergibt sich bei den Informationsquellen der Urlauber: Vorn rangiert das Internet, über das sich zwei Drittel der Gäste (67,9 %) informieren. Weiterhin wichtig sind jedoch auch gedruckte Informationen in Reiseführern, Broschüren oder Berichten (41,4 %). Daneben zählen auch Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Verwandten (37,3 %). Weniger relevant sind Social-Media-Kanäle (1,9 %) und Messen (0,6 %). Gebucht wird wiederum vornehmlich in der Unterkunft selbst – 61,6 Prozent wählen diesen Weg. Internetportale und Buchungsplattformen folgen mit starkem Zuwachs mit 15,3 Prozent (2010: 2,0 %). Auf Reisebüros und -veranstalter entfallen 8,2 Prozent der Buchungen. Die meisten Buchungen werden per Telefon (38,2 %) und Internet (37,0 %) getätigt. Im Vergleich zur letzten Gästebefragung haben mittel- und langfristige Buchungen deutlich zugenommen – weit mehr als die Hälfte der Urlauber (57,0 %) sichert sich die Unterkunft mindestens zwei Monate vor der Reise, darunter vermutlich viele Stammgäste. Daneben gibt es mit 14,2 Prozent aber auch mehr spontane Gäste, die frühestens eine Woche vor Reiseantritt buchen. Anreise per PKW dominiert
Mehr als 80 Prozent der MV-Gäste reisen auf den Straßen an ihr Urlaubsziel, die meisten per PKW (72,5 %). Leicht rückläufig ist der Anteil der Bahn (9,6 %), gestiegen hingegen sind Reisen per Wohnwagen bzw. Wohnmobil (9,6 %) sowie per Bus (4,7%), was auf die Liberalisierung des Fernbusmarktes und das inzwischen gute Fernbusnetz zurückzuführen ist. Eine untergeordnete Rolle spielen Schiffs- und Fähranreisen (1,1 %) sowie der Flugverkehr (0,5 %).

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Ankünfte und Übernachtungen in MV 2016

28. Feb 2017

| Pressemitteilungen

Jetzt amtlich: Übernachtungsrekord in Mecklenburg-Vorpommern – 30,3 Millionen Übernachtungen 2016

Jetzt ist es amtlich: Mecklenburg-Vorpommern hat im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord erzielt. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen registriert worden. Im Vergleich zum Vorjahr (29,5 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs um 2,8 Prozent. Auch die Anzahl der Gästeankünfte liegt mit 7,6 Millionen und einem Zuwachs von 2,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresergebnis. „Die Schallmauer von 30 Millionen Übernachtungen wurde erstmals durchbrochen, das dritte Rekordjahr in Folge für unser Land. Das sind insgesamt Superzahlen für das abgelaufene Tourismusjahr, bei denen die Gästezahlen und Übernachtungen weiter wachsen. Ich freue mich über das insgesamt beste Ergebnis in der Landesgeschichte von Mecklenburg-Vorpommern. Wachstumstreiber sind insbesondere die Campingplätze, die Hotels und die Ferienunterkünfte. Die Zahlen sind Ansporn und auch Rückenwind für die anstehende Tourismussaison in diesem Jahr“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Er machte darüber hinaus deutlich: „Das stetige Wachstum ist keine Selbstverständlichkeit. Die touristische Entwicklung muss weiter vorangetrieben werden. Potential besteht vor allem im Binnenland. Entscheidend ist es, Wege zu finden, wie sich der Tourismus vor allem durch qualitatives Wachstum von den Wettbewerbern unterscheidet. Weitere Innovationen und Investitionen sind nötig“, forderte Tourismusminister Glawe. Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Landestourismusverbandes erklärte: „Der Tourismusbranche ist 2016 ein bemerkenswertes Ergebnis gelungen. Es resultiert aus guter Planung, ergänzenden Investitionen und dem großen Einsatz der Mitarbeiter der Branche. In sieben von zwölf Monaten des Jahres 2016 sind Übernachtungsrekorde zu verzeichnen gewesen. Die Zahlen von zwei weiteren Monaten lagen über dem Vorjahr, lediglich im April, August und November gab es zum Teil feiertags- oder ferienbedingte Rückgänge im Vergleich zu 2015. Wir können nicht davon ausgehen, dass Tourismus von allein immer weiter wächst. Unsere Werteorientierung liegt vor allem in zwei Bereichen: der Qualität des touristischen Angebotes und der Lebensqualität, die der Tourismus den Mecklenburgern und Vorpommern bringt.“ Nahezu alle Reisegebiete legen bei Übernachtungen zu
Bei den Reiseregionen liegen bei den Übernachtungen im Gesamtjahr 2016 die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (+6,0 Prozent), das Vorpommersche Festland (+5,2 Prozent), die Insel Usedom (+4,7 Prozent), die Mecklenburgische Ostseeküste (+3,3 Prozent), die Insel Rügen mit Hiddensee (+2,2 Prozent), erneut auf Wachstumskurs. Leichte Rückgänge verzeichnen die Regionen Westmecklenburg (-2,0 Prozent) und die Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte (-0,6 Prozent). „Vorpommern legt weiter zu. Die Region ist das Zugpferd im Tourismus. Trotz des eher durchwachsenen Sommerwetters steigen fast überall die Übernachtungen weiter an. Wir brauchen mehr nachhaltige touristische Angebote und Strukturen in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns. Hier kann der Tourismus zum Treiber der regionalen Entwicklung vor Ort werden“, betonte Glawe. Deutliche Zuwächse gibt es bei den Städten in der Hansestadt Rostock mit 1,97 Millionen Übernachtungen (+1,8 Prozent), in der Landeshauptstadt Schwerin mit rund 348.000 Übernachtungen (+4,9 Prozent) und in der Hansestadt Stralsund mit 505.000 Übernachtungen (+4,1) sowie in der Hansestadt Wismar mit einer Steigerung von 4,2 Prozent auf 311.000 Übernachtungen. Campingbereich spielt in der ersten Liga
Die Campingplätze erzielten mit 4,95 Millionen Übernachtungen ein sehr deutliches Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den Ankünften legten die Campingplätze um 4,4 Prozent zu. 2016 wurden 1,04 Millionen Camper gezählt. „Im Camping sind wir erste Liga. Der Campingbereich legt sowohl bei Übernachtungen als auch bei den Ankünften deutlich zu. Die Campingfreunde kamen auch trotz des eher durchwachsenen Sommers und vor allem auch in der Nebensaison. Das spricht für das gut ausgebaute Angebot vor Ort“, erläuterte Glawe. In der Hotellerie (Hotels, Gasthöfe und Pensionen) gab es mit rund 13,8 Millionen Übernachtungen ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Ferienunterkünften wurden 8,3 Millionen Übernachtungen gezählt, ein leichtes Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (Ankünfte 1,7 Millionen = Vorjahresniveau). Mehr ausländische Gäste besuchen Mecklenburg-Vorpommern
Immer mehr ausländische Gäste entdecken den Nordosten für sich. 2016 wurden rund 380.000 Gäste (+1,1 Prozent) gezählt, die in der amtlichen Statistik mit 1,03 Million Übernachtungen (+2,0 Prozent) zu Buche schlagen. „Mehr ausländische Gäste machen Urlaub bei uns im Land. Es zeigt sich, dass dort, wo wir aktiv in den Zielmärkten werben, im Ergebnis auch mehr Gäste nach Mecklenburg-Vorpommern kommen. Hierzu zählen der Ostseeraum und die Alpenländer. Die Ausrichtung werden wir weiter verfolgen“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe. 169.000 Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr von niederländischen Gästen (über 51.000 Ankünfte) erzielt. Danach folgen die Schweizer mit über 164.000 Übernachtungen (rund 50.000 Ankünfte) und die Dänen mit rund 141.000 Übernachtungen (rund 58.000 Ankünfte). Die stärksten Zuwächse bei den Übernachtungen erzielte Österreich mit einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. (rund 80.000 Übernachtungen). Die meisten Gäste kamen 2016 aus Schweden (67.300 Gäste/133.00 Übernachtungen).

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Seebrücke Ahlbeck auf der Insel Usedom

28. Feb 2017

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Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich auf weltgrößter Reisemesse ITB

Mit einer Reihe von guten Nachrichten präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern auf der wichtigsten Reisemesse der Welt, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Dazu werden zwischen dem 8. und 12. März rund 10.000 Aussteller aus 187 Ländern sowie 120.000 Fachbesucher an den ersten drei Tagen und 60.000 potenzielle Reisende am anschließenden Wochenende erwartet. Partnerland ist Botswana. Dazu Harry Glawe, Wirtschafts- und Tourismusminister Mecklenburg-Vorpommern: „Das Reisezentrum der Welt liegt für fünf Tage in Berlin. Die Internationale Tourismusbörse ist DIE Trendbörse der internationalen Reisebranche. Gerade die Mischung aus nationalen und internationalen Entscheidern sowie den vielen Besuchern macht diese Messe so besonders. Wir haben hier beste Chancen, unser Land vor einem breiten Publikum zu präsentieren. Es geht darum, weiter aktiv für unsere unverwechselbare Natur und die moderne Infrastruktur im Binnenland und an der Küste zu werben. Entscheidend ist, dass Urlauber, die einmal da waren, auch gern wiederkommen und dass wir stetig neue Zielgruppen hinzugewinnen. Wir haben eine Menge zu tun, um touristisch weiter vorn mithalten zu können. Hierzu zählen auch Investitionen in saisonunabhängige Angebote.“ Die Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern Sylvia Bretschneider fügte hinzu: „Die ITB ist der erste große Meilenstein im Tourismusjahr 2017. Sie ermöglicht Fachbesuchern einen Austausch mit internationalen Reiseprofis und Menschen, die das Reisen lieben, einen Schaufensterbummel durch die ganze Welt. Mecklenburg-Vorpommerns Auslage hat Vieles zu bieten: neue Hotels und Freizeiteinrichtungen, bessere Anreisemöglichkeiten und die besten Übernachtungszahlen in der 27-jährigen Landesgeschichte.“ Mecklenburg-Vorpommern im Zeichen von Traditionen und Brauchtum
Der Nordosten präsentiert sich mit insgesamt 21 Ausstellern in der Norddeutschland-Halle mit einem offenen Stand, der die Kernaussagen sowie das Jahresthema widerspiegelt. 2017 spielt das Urlaubsland die neue Karte „Tradition und Brauchtum“ aus. Damit trägt der Landestourismusverband dem Interesse der Gäste nach regionalen Angeboten und authentischen Erlebnissen Rechnung. Beachtlich: Für jeden zehnten Urlaubsgast in Mecklenburg-Vorpommern waren laut der repräsentativen Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2015/2016 Traditionen und Geschichte Gründe für die Reiseentscheidung. Auch bei den Urlaubsaktivitäten spiegelt sich das Interesse der Gäste an Traditionen und Bräuchen wider: 54 Prozent besuchen die Sehenswürdigkeiten des Landes, 20 Prozent besichtigen Museen oder Ausstellungen, 15 Prozent sehen sich UNESCO-Welterbe-Stätten an, und 14 Prozent lassen sich auf Stadtführungen Land, Leute und Geschichte näher bringen. Um den Stellenwert gelebter Traditionen und Bräuche wie dem Tonnenabschlagen, dem Bernsteinschleifen oder den Zeesbootregatten für das Themenjahr 2017 herauszuarbeiten und diese konkret in den Blick von Gästen zu rücken, werden in diesem Jahr fünf Säulen die touristische Werbung zum Thema tragen: Handwerk mit Bootsbau oder Fischerei, gelebte Bräuche wie die plattdeutsche Sprache und die Schleppjagden, das Landleben mit alten Gebäudeensembles oder Dorffesten, kulinarische Spezialitäten von Sanddorn bis Räucherfisch sowie maritime Traditionen vom Strandkorb bis zum Fischerkaten. Zudem wird das Thema mit großer Reichweite in der zentralen Kampagne sowie im Urlaubsmagazin Mecklenburg-Vorpommern aufgegriffen, das kostenlos beim Tourismusverband erhältlich ist und zur ITB als E-Magazin in Kooperation mit Marco Polo veröffentlicht wird. Am Nachmittag des ersten Messetages lädt Mecklenburg-Vorpommern darüber hinaus zu einem Get-together mit dem Titel „In Tradition verbunden“ ein. Die Veranstaltung nimmt rund 200 Gäste mit auf eine Zeit- und Genussreise durch Mecklenburg-Vorpommern. Wo steht MV? Ergebnisse von Studien mit Spannung erwartet
Überdies erwartet die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der ITB die Ergebnisse vieler maßgeblicher Studien und Analysen, so zum Beispiel die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, den Reisemonitor des ADAC oder das Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. „Wir hoffen und gehen davon aus, dass wir weiterhin mit an der Spitze der beliebtesten Reiseziele der Deutschen stehen“, sagte Sylvia Bretschneider. In den vergangenen Jahren lieferte sich das Urlaubsland ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bayern. „Wichtiger als Zahlen sind jedoch qualitative Aussagen – auch hier erwarten wir von der ITB neue Erkenntnisse und Impulse“, so Bretschneider weiter. An den drei Fachbesuchertagen der Messe wird es insbesondere Gespräche zum Ausbau der internationalen Beziehungen geben: unter anderem mit großen Veranstaltern aus Österreich und der Schweiz sowie zum Ostseetourismusforum, das im November in Turku/Finnland stattfindet, und die Themen Digitalisierung und Tourismusfinanzierung in den Fokus stellt. Auch barrierefreier Tourismus, Ansätze für nachhaltigen Tourismus, Gesundheitstourismus oder Kooperationen mit großen Verlagen spielen auf der ITB eine Rolle. Für das Publikumswochenende sind vielerlei Aktivitäten am Messestand geplant, darunter Aufritte von Folklore-Tanzgruppen und Bierseminare mit Verkostung. Gute Voraussetzungen für 2017
Die bislang in diesem Jahr veröffentlichten Studien und Prognosen sind ein Indiz dafür, dass die Tourismusbranche auf ein erfolgreiches Jahr hoffen kann. So bleibt Deutschland laut der 33. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Mit 6,9 Prozent der Inlandsurlaube bleibt Mecklenburg-Vorpommern die beliebteste Ferienregion Deutschlands – gleichauf mit Bayern. Laut Gfk/IMT DestinationMonitor Deutschland planen 1,9 Millionen Deutsche eine Privatreise mit mindestens einer Übernachtung nach Mecklenburg-Vorpommern. Damit rangiert der Nordosten auf Platz zwei hinter Bayern. Beim größten Reiseveranstalter, der TUI Deutschland, liegt die deutsche Ostseeküste weiterhin auf Platz eins im Ranking der beliebtesten Reiseziele; die Mecklenburgische Seenplatte ist auf Rang sechs gut positioniert. Nach Angaben des Deutschen Tourismusverbandes hat sich die Zahl der Übernachtungen in Deutschland zum siebenten Mal in Folge einen neuen Spitzenwert erreicht: 447,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland zählten Deutschlands Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2016. Das sind drei Prozent mehr Übernachtungen als 2015. Die Pressekonferenz auf der ITB findet am 8. März um 10.00 Uhr im Medienzentrum (Pressekonferenzraum 1) in Halle 5.3 statt.

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Darßer Weststrand

21. Feb 2017

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Leuchtturm im Meer: Mecklenburg-Vorpommern richtet Ostseetourismuszentrum ein

Mecklenburg-Vorpommern setzt im Bereich der touristischen Zusammenarbeit im Ostseeraum weiter Akzente. Zu Jahresbeginn konnte beim Landestourismusverband (TMV) ein zentrales Projekt innerhalb des EU-Programms „Südliche Ostsee 2014-2020“ gestartet werden: Innerhalb der kommenden drei Jahre soll mit dem Ostseetourismuszentrum (Baltic Sea Tourism Center) eine Schaltzentrale für den Tourismus im Ostseeraum entstehen, mit der die länderübergreifende Vernetzung von Tourismusakteuren weiter gefördert werden kann. In dem zunächst auf drei Jahre angelegten Projekt mit einem Gesamtbudget von rund 1,5 Millionen Euro arbeiten fünf Kernpartner aus Dänemark, Litauen, Polen sowie Mecklenburg-Vorpommern mit – neben dem TMV auch die Fachhochschule Stralsund als wissenschaftlicher Berater. Weitere zehn assoziierte Partner aus sieben Ostseeländern begleiten das Projekt, darunter die Deutsche Zentrale für Tourismus und das Wirtschaftsministerium MV. Zum Start des Projektes mit dem offiziellen Titel „Baltic Sea Tourism Center – Sustainable development structures for active tourism“ treffen sich am 21. Februar 2017 im Internationalen Haus des Tourismus in Rostock mehr als 30 Projektteilnehmer und strategische Partner. Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes MV sowie Vorsitzende der Projektgruppe „Nachhaltiger Tourismus“ der Ostsee-Parlamentarier, erklärte aus diesem Anlass: „Wir erhoffen uns vom Ostseetourismuszentrum Impulse zur nachhaltigen Entwicklung des Tourismus im Ostseeraum. Organisationen werden enger und stabiler vernetzt, Wissen wird transferiert, Impulse für zukünftige Kooperationen und Projekte sollen gesetzt werden. Dies alles wird dazu beitragen, die Sichtbarkeit der Region zu erhöhen und die Zahl internationaler Besucher mittel- bis langfristig steigern zu können. Das Projektbüro in Rostock mit seinen drei Mitarbeitern kann dabei buchstäblich wie ein Leuchtturm im Meer wirken.“ Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe ergänzte: „Das Internationale Haus des Tourismus wird mit internationalem Leben gefüllt. Wir können mit dem neuen Zentrum den Ostseeraum im Wettbewerb zu anderen Destinationen, wie beispielsweise dem Mittelmeer, noch besser vermarkten. Ziel ist es dabei auch, neue Gästegruppen durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu erschließen.“ Das Ostseetourismuszentrum gilt als strategisches Schlüsselprojekt und soll für mehr Kontinuität in der touristischen Entwicklung im Ostseeraum sorgen. Zentrale Aspekte dabei sind die Themen Nachhaltigkeit, Saisonalität und Internationalisierung des touristischen Angebotes. Als Schnittstelle zwischen Politik und Tourismuswirtschaft soll es zur Umsetzung der genannten Handlungsfelder beitragen, nationale Aktivitäten sinnvoll ergänzen und der Ostsee zu mehr Aufmerksamkeit im internationalen Wettbewerb verhelfen. Unter anderem soll eine Service-Einheit zur Netzwerkarbeit aufgebaut werden, die bei der Orientierung innerhalb der EU-Programme und bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen hilft. Daneben werden von den Projektpartnern mindestens zwölf konkrete Produkte für Aktivtourismus entwickelt und vermarktet. Überdies sind Werbekampagnen zunächst in den Ländern Großbritannien und Österreich geplant. Unterstützung erfährt das Projekt auch von der Welttourismusorganisation UNWTO, dem Ostseerat, der Union der Ostseestädte sowie nationalen und regionalen Tourismusministerien der Ostseeanrainerländer. Ostseetourismus mit hohem Wachstumspotenzial
Verbandspräsidentin Sylvia Bretschneider verwies im Hinblick auf das Projekt auf die hohen Wachstumspotenziale für den Tourismus im Ostseeraum. Die Ostseeanrainerländer zählten 2014 mehr als 111 Millionen internationale Gästeankünfte, schon dies ein Anstieg um 39,5 Prozent seit 2005.  Nach Prognosen der Welttourismusorganisation UNWTO werden sich die internationalen Ankünfte weltweit in den nächsten Jahren weiter dynamisch entwickeln. 2030 sollen sie auf 1,8 Milliarden Ankünfte anwachsen, in Europa von 607,6 Millionen (2015) um 22,4 Prozent auf 744 Millionen. „Davon können die Ostseeregionen stark profitieren und den Tourismus als Wirtschaftsfaktor weiter ausbauen“, erklärte Sylvia Bretschneider. Der Tourismussektor ist schon jetzt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Europa. So trug er 2015 mit 3,5 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Europäischen Union bei und hatte mit 14,2 Millionen Jobs einen direkten Beschäftigungsanteil von 3,6 Prozent. Werden indirekte Effekte wie zum Beispiel Investitionen in die Tourismusinfrastruktur hinzugerechnet, erhöhen sich das BIP sowie der Beschäftigungsanteil auf fast zehn Prozent. Der World Travel & Tourism Council (WTTC) erwartet einen jährlichen Beschäftigungsanstieg um zwei Prozent auf 17,6 Millionen Jobs im Tourismus im Jahr 2026. Mecklenburg-Vorpommern vergrößert mit dem Projekt Ostseetourismuszentrum seine touristische Kompetenz im Ostseeraum und kann auf Rückenwind für die eigenen Ziele im Bereich Internationalisierung hoffen. Bereits im Jahr 2008 wurde auf Initiative des Bundeslandes das 1. Ostsee-Tourismusforum in Rostock ausgerichtet; seither begleitet Mecklenburg-Vorpommern das Forum als Kernpartner. Im Wirtschaftsministerium des Landes ist zudem die Koordinierungsstelle der EU-Ostseestrategie für den Politikbereich Tourismus angesiedelt. Darüber hinaus leitet die Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes, Sylvia Bretschneider, die Projektgruppe „Nachhaltiger Tourismus“ der Ostsee-Parlamentarierkonferenz. 10. Ostseetourismusforum in Turku wird vom Ostseetourismuszentrum unterstützt
Die Idee zur Entwicklung eines Ostseetourismuszentrums ist auch Ergebnis der jährlich stattfindenden Ostsee-Tourismusforen (Baltic Sea Tourism Forum). Erstmalig erwähnt wurde das Zentrum in der Deklaration im Jahr 2012. Mit wechselnden Gastgeberländern trägt das Forum bereits wesentlich zu einem länderübergreifenden Austausch auf transnationaler Ebene bei. Das Forum hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Treffpunkt von Touristikern im Ostseeraum entwickelt und soll auch zukünftig als wichtige Branchenplattform Impulse in die Region liefern und über aktuelle Entwicklungen informieren. Das 10. Ostseetourismusforum ist in diesem Jahr vom 2. bis 3. November 2017 in der Partnerregion Turku in Finnland geplant. Es werden bis zu 150 Tourismusvertreter aus allen Anrainerländern erwartet. Themenschwerpunkte der Jubiläumskonferenz sind die Bereiche Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Tourismusfinanzierung. Für eine kontinuierliche Fortführung in den kommenden Jahren wird eine engere Verknüpfung der Veranstaltung mit dem Ostseerat angestrebt. Denkbar ist eine Koppelung der Konferenz an die jährlich wechselnde Ostseeratspräsidentschaft. Erste positive Signale seitens des Ostseerates hat es bereits gegeben. Weiterführende Gespräche mit dem Sekretariat sind seitens des Tourismusverbandes MV und des Politikbereichs Tourismus der EU-Ostseestrategie Ende Februar in Jurmala/Lettland geplant. Die Bindung an den Ostseerat würde dem Forum neben einer gesicherten Durchführung auch Kontinuität in der thematischen Ausgestaltung für die kommenden Jahre verleihen.

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16. Feb 2017

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+++ Meck-Pomm Short News Februar 2 +++

Auf direktem Weg zu frischem Fisch: Über 80 Adressen von Küsten- und Binnenfischern, die ihren Fang in der Räucherei, dem Restaurant oder auf dem eigenen Fischerhof direkt vermarkten, finden Genießer ab sofort im ersten Fischeinkaufsführer für ganz Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus erfährt der Leser, welcher Fisch in Ostsee, Bodden, Fluß und See heimisch ist und wann er Saison hat. Kurzportraits und Interviews heimischer Fischer und saisonale Fischrezepte ergänzen die Publikation. Wer seinen Fisch lieber selbst fängt, findet zudem Tipps und Adressen zu Angelrevieren, Übernachtungsmöglichkeiten auf Fischerhöfen, Angeltouren und Bootsverleihern. Der Fischeinkaufsführer ist beim Verein „landaktiv“ unter info@landaktiv-mv.de oder unter der Telefonnummer 038226 53531 gegen Versandkosten zu bestellen und steht unter zum Blättern bereit. Weitere Informationen: ,

+++ Hansestadt Rostock im Zeichen von 500 Jahren Reformation +++


2017 steht die Hansestadt Rostock, geistiges Zentrum der Reformation in Mecklenburg, ganz im Zeichen der 500-jährigen Geschichte der kirchlichen Erneuerungsbewegung. Von April bis Oktober können Gäste bei einer thematischen Führung mehr über die Anfänge der reformatorischen Bewegung in der Hansestadt erfahren, die maßgeblich durch den Reformator Joachim Slüter initiiert wurde. Ein besonderer Höhepunkt sind die Sonderführungen mit Kurzvorträgen von Rostocker Pastoren und einem historischen Schauspiel, der „Slüterhochzeit“. Von Juli bis November ist dann die Sonderausstellung „Das Netz des Glaubens. Rostock, Mecklenburg und die Reformation im Ostseeraum“ im Kulturhistorischen Museum zu sehen, die sich der Verbreitung reformatorischen Gedankenguts von Rostock über Mecklenburg bis in den Ostseeraum widmet. Zudem können sich Pilgerreisende ab sofort den zum Jubiläumsjahr neu kreierten Joachim-Slüter-Stempel in ihren Pilgerpass setzen lassen, der unter anderem in der Petrikirche erhältlich ist. Weitere Informationen:

+++ 8. Fachtagung Reittourismus für Mecklenburg-Vorpommern widmet sich aktuellen Themen der Branche +++


Zur achten Fachtagung Reittourismus treffen sich am 22. Februar in der Viehhalle in Güstrow rund 60 Reittouristiker und Vertreter von Gemeinden und Landkreisen zu Fachvorträgen und Diskussionen. Zwei aktuelle Themen stehen im Mittelpunkt: Zum einen wird die erste digitalisierte Reitwegekarte für Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Zum anderen informieren Fachreferenten aus der Veterinärmedizin über das Thema Krisenmanagement bei Erkrankungen von Pferden. Möglichkeiten der touristischen Präsentation im Tourismusportal des Landes sowie Aktivitäten des Fachverbandes Landurlaub e. V. Mecklenburg-Vorpommern im Reittourismus in Kooperation mit dem Landestourismusverband stehen darüber hinaus auf dem Programm. Zum Tagungsprogramm:

+++ Angebotsflyer für ausländische Gäste in fünf Sprachen erschienen +++


20 Urlaubsangebote in fünf Urlaubsregionen und vier Städten im Nordosten listet der neue Angebotsflyer des Landestourismusverbandes für Gäste aus dem Ausland. Erschienen ist er in den Sprachen deutsch, englisch, niederländisch, schwedisch und dänisch. Neben Übernachtungen in Schlosshotels, Resorts oder Vier-Sterne-Häusern enthalten die Arrangements Zusatzleistungen wie Stadtrundgänge, Wellness-Anwendungen oder Mehr-Gänge-Menüs. Vertreten sind die Städte Rostock, Wismar, Stralsund und Schwerin sowie die Mecklenburgische Ostseeküste, die Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Schwerin und die Inseln Rügen und Usedom. Darüber hinaus enthält die Broschüre Kontakte zu Urlaubsregionen und Städten sowie Informationen zur Anreise. Der Vertrieb erfolgt auf den wichtigsten Auslandsmessen und Presseveranstaltungen in den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Dänemark und Schweden sowie über die fremdsprachigen Internetseiten des Landestourismusverbandes. Weitere Informationen:

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