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01. Feb 2017
| Neues aus den Regionen
Veranstaltungskalender „Unterwegs 2017“ für die Nationalen Naturlandschaften erschienen
„Abendliches Froschkonzert“, „Expedition mit dem Floß“ oder „Im Revier des Fischadlers“: Die neue Ausgabe des Veranstaltungskalenders „Unterwegs 2017“, herausgegeben vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern, entführt Urlauber in die Nationalen Naturlandschaften der Mecklenburgischen Seenplatte – den Müritz-Nationalpark sowie die Naturparke Nossentiner Schwinzer Heide, Sternberger Seenland, Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See sowie Feldberger Seenlandschaft. In der Broschüre werden zahlreiche Tipps für Urlauber geboten, bei denen das Naturerlebnis im Vordergrund steht. Ob zu Fuß, per Rad, mit dem Bus oder Boot, hier findet jeder Naturliebhaber das passende Angebot. Deutlich erweitert wurde das Angebot an Touren mit zertifizierten Natur- und Landschaftsführern. Zudem werden Hinweise auf die besten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung gegeben, zum Beispiel für Fischadler und Biber. Die Führungen sind zum großen Teil kostenfrei. Einige Touren können auch für Schulklassen angefragt werden. Die Broschüre kann beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter bezogen werden.
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24. Jan 2017
| Neues aus den Regionen
Neuauflage vom Couponheft „wismarPLUS“
Zum Saisonbeginn startet Wismar mit einer Neuauflage des Couponheftes „wismarPLUS“, das Gästen zahlreiche Ermäßigungen in der Unesco-Welterbe- und Hansestadt bietet. Es richtet sich an Urlauber, die einen mehrtägigen Aufenthalt in der Region planen. So gibt es unter anderem Rabatte für die Adler-Ausflugssschiffe, die zu Törns in der Wismarer Bucht einladen, den Indoor-Spielplatz „Mumpitz“, das Erlebnisbad Wonnemar, den Tierpark oder das Erlebnismuseum „phanTECHNIKUM“. Neu: Im Kaufpreis vom zwölf Euro enthalten ist eine öffentliche Stadtführung, der Besuch des 3D-Films „Bruno Backstein“ in der St. Marienkriche sowie ein Besuch der Aussichtsplattform der St.-Georgen-Kirche, von der Gäste einen Panoramablick über die Stadt genießen können. Das Theater der Hansestadt Wismar bietet mit „Zwei Tickets zum Preis von einem ein weiteren Anreiz. Das Couponheft „wismarPLUS“, das in der Wismarer Tourist-Information, in den beteiligten Partnerfirmen sowie in ausgewählten Hotels erhältlich ist, gilt bis Jahresende 2017. Bei Inanspruchnahme aller Angebote von „wismarPLUS“ kann der Nutzer bis zu 30 Euro sparen.
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24. Jan 2017
| Neues aus den Regionen
Surfen, Reiten, Paddeln: Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern locken in die Feriencamps
Mit dem Katalog „Familienurlaub in Jugendherbergen“ für Frühjahr und Sommer 2017 starten die Jugendherbergen Mecklenburg-Vorpommern in die neue Saison. Getreu dem Motto „Gemeinschaft erleben“ finden kleine und größere Entdecker darin abwechslungsreiche Angebote für einen Urlaub, bei dem keiner zu kurz kommt. Die kinder- und familienfreundlichen Jugendherbergen bieten Komplettangebote an, die bereits verschiedene Freizeitbausteine im Preis beinhalten. So entfällt das Wälzen von Reiseführern und es bleibt noch mehr Zeit für einen erholsamen Familienurlaub. Neben Wander-Weekends, Schnupperwochenenden, Oma-Opa-Enkel-Ferien und ausgiebigen Familientrips listet der aktuelle Katalog erstmals auch Feriencamps in den Sommerferien. Ohne Eltern, dafür mit mehr Spaß geht es zu spannenden Zielen zwischen Ostsee und Seenplatte. Die Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch geschultes Personal und viele neue Freunde sind dabei inklusive.
Ein wahres Pferdeparadies bietet zum Beispiel die DJH-Jugendherberge Barth mit hauseigenem Reiterhof und zertifizierte Reitlehrern und Tierpflegern an. Dabei spielt es keine Rolle, ob Anfänger, Fortgeschrittener oder mit Handicap – die liebevoll ausgebildeten Pferde der Jugendherberge Barth sind wie Pädagogen, schaffen Ruhe sowie Vertrauen und verlangen von jedem, dass man Verantwortung übernimmt. Die einwöchige Sommerreiterfreizeit ist ab 289 Euro buchbar und umfasst neben allerlei tierischen Erlebnissen auf der herbergseigenen Reitanlage auch Vollverpflegung und Überraschungsnachmittage. Übrigens: In Barth werden nicht nur im Sommer die Pferde gesattelt. Familien, Gruppen und Schulklassen sind hier von April bis Oktober herzlich willkommen.
Sommer, Sonne, Paddelspaß: Eine aufregende Woche auf dem Wasser erwartet Kinder im Kanu-Aktiv-Camp der DJH-Jugendherberge Mirow. Inmitten der Mecklenburgischen Kleinseenplatte erobern Wasserratten im Kanu tags und nachts den Mirower See. Lauschige Abende am knisternden Lagerfeuer, Geocaching und erlebnisreiche Nächte im Zelt runden das Feriencamp ab. Das Angebot ist an 299 Euro buchbar.
In der DJH-Jugendherberge Beckerwitz bei Wismar können sich kleine Piraten im, am und auf dem Meer vergnügen: auf der Suche nach Schätzen am Strand, beim Stockbrotbrutzeln oder im Drachenboot auf der Ostsee. So nah am Wasser darf ein Sandburgenwettbewerb natürlich auch nicht fehlen. Nachtwanderungen, Bastelworkshops und packende Spiele machen das Feriencamp in der rustikalen Jugendherberge mit angegliedertem Design-Baumhausdorf perfekt. Sieben Tage Abenteuer im Grünen sind ab 249 Euro zu buchen. Darin enthalten sind alle Mahlzeiten, eine Vollzeitbetreuung, Transfers vor Ort sowie ein
umfangreiches Freizeitprogramm. Alle Familienprogramme, Feriencamps und Klassenfahrten gibt es unter oder im aktuellen Familienkatalog. Dieser ist kostenfrei unter der Rufnummer 0381 776670 oder service-mv@jugendherberge.de zu bestellen.
umfangreiches Freizeitprogramm. Alle Familienprogramme, Feriencamps und Klassenfahrten gibt es unter oder im aktuellen Familienkatalog. Dieser ist kostenfrei unter der Rufnummer 0381 776670 oder service-mv@jugendherberge.de zu bestellen.
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24. Jan 2017
| Neues aus den Regionen
Heringswochen auf Usedom
Im Frühjahr ist Heringssaison an der Ostsee. In großen Mengen geht dann das Silber des Meeres, wie der Fisch wegen seiner Färbung auch genannt wird, den Küstenfischern in die Netze und kommt anschließend auf die Teller der Gäste. Während der „Usedomer Heringswochen“ vom 4. März bis 8. April 2017 steht der Hering in 14 Restaurants und Gaststätten der Insel auf den Speisekarten. Früher spielte er als Brotfisch oder Arme-Leute-Essen eine wichtige Rolle für die Inselbewohner. Heute kommt er in unzähligen Variationen daher: als Matjes, Rollmops, Brathering oder in Gerichten namens „Essenz vom Hering auf Gemüsestroh“ oder Herings-Carpaccio. Die Eröffnung der Usedomer Heringswochen findet im Strandhotel Seerose in Kölpinsee statt. Für das beste Heringsgericht wird der „Goldene Hering“ verliehen. Die Jury besteht aus anonymen Testern des Usedomer-Köche-Klubs, die die Heringsrezepte der teilnehmenden Restaurants probieren und nach einem einheitlichen Punktesystem bewerten.
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24. Jan 2017
| Neues aus den Regionen
Wandern in Westmecklenburg
Zu Frühlingswanderungen in Westmecklenburg laden die beiden UNESCO-Biosphärenreservate „Schaalsee“ und „Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern“ ein. Unter dem Titel „Wenn das Elbtal zum See wird“ führt eine Rundwanderung zum Thema Hochwasser am 5. März durch die Flusslandschaft zwischen den Orten Gothmann und Boizenburg. Vom Deich aus ergeben sich imposante Blicke auf die Flüsse Elbe und Sude, auf Zugvögel und andere nordische Wintergäste. Am 19. März 2017 nehmen die Ranger Naturliebhaber mit in das Jagdrevier des Seeadlers. An Bord des Fahrgastschiffes „Elise“ erfahren sie Wissenswertes über die Tierarten, die in der reizvollen Auenlandschaft entlang der Elbe ihr Zuhause haben und können Wildenten sowie Gänse und Schwäne mit dem Fernglas beobachten. Mit etwas Glück bekommen die Teilnehmer auch den König der Lüfte zu Gesicht.
Bei der Wanderung „Wo die Schaale fließt und der Eisvogel fischt“ tauchen Besucher am 19. März in die Historie und Natur der Schaale ein. Denn wo heute ein stilles, romantisches Flüsschen vor sich hin plätschert und Lebensraum für selten gewordene Tierarten wie Fischotter oder Eisvogel ist, befand sich vom 16. bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Schifffahrtsweg. Die Exkursion führt unter anderem auch an die Fischtreppe bei Schaalmühle, bei deren Bau 2015 ein alter Lastenkahn aus dem Mittelalter gefunden wurde.
Weitere Informationen zu den Ranger-Touren im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern:
Weitere Informationen zu der Ranger-Touren im Bioshärenreservat Schaalsee: Unterkünfte vermittelt der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin unter:
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24. Jan 2017
| Neues aus den Regionen
Im Schlafanzug zum Seestern
Das Ozeaneum in Stralsund lädt am 8. und 15. Februar erstmals zu „Gute-Nacht-Meeresgeschichten“ ein. Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte eines Seesternes aus dem Kinderbuch „Seemannsgarn“ von Bernd Gieseking, der zu den Sternen reisen wollte. In der 60-minütigen Führung für Kinder ab sechs Jahren und ihre erwachsenen Begleiter geht es quasi mitten hinein ins Märchen: zu Walskeletten und Walnachbauten in Originalgröße, Bewohnern in Aquarien und originellen Präparaten. Wer möchte, erscheint im Schlafanzug, so wie die Museumspädagogin Julia Daebeler selbst, die die Geschichten erzählt. Kuscheldecken können ausgeliehen werden. Die Teilnahmegebühr beträgt vier Euro zuzüglich zum Eintrittspreis. Die Führungen finden an beiden Veranstaltungstagen ab 16.30 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Um eine Anmeldung unter Rufnummer 03831 2650 694 wird gebeten.
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19. Jan 2017
| Pressemitteilungen
Radweg, bitte absteigen: Ein Fünftel von wichtigen Fernwegen in MV in schlechtem Zustand
Besorgniserregend: Ein Fünftel der Strecken auf vier wichtigen Radfernwegen in Mecklenburg-Vorpommern ist in einem schlechten, für Nutzer nicht akzeptablen Zustand. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer detaillierten Prüfung des Ostseeküsten-Radweges, des Radweges Berlin-Kopenhagen, des Mecklenburger Seen-Radweges sowie des Oder-Neiße-Radweges, die vom Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) und vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern vorgenommen wurde.
Die vier Fernwege wurden von Experten in Gänze befahren und ihr Zustand Kilometer für Kilometer erfasst. Das Augenmerk lag auf dem Zustand der Wege, der Beschilderung sowie der touristischen Infrastruktur. Fazit: Von 1.569 Kilometern, auf denen die genannten Wege durch MV verlaufen, sind 314 Kilometer in einem vernachlässigten, die Sicherheit der Radfahrer gefährdenden Zustand. Teils sind die Oberflächen der Wege stark verwittert, zugewachsen oder beschädigt, teils ist die Beschilderung lücken- oder mangelhaft, teils sind Rastplätze in einem ungenügenden Zustand. „Das Ergebnis zeigt zweierlei: die problematische Situation auf einem nennenswerten Teil der Wege sowie die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung der Radverkehrspolitik in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes. Dabei dürfe auf den Ebenen Land, Kreise, Kommunen und Tourismusorganisationen keine weitere Zeit verloren werden.
„Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos“, so Fischer. Er sprach sich für ein Sofortprogramm zur Beseitigung von Mängeln sowie für eine nachhaltige Regelung der Zuständigkeiten für Ausbau und Erhalt von Wegen aus. „Wir können nicht glaubhaft vom Radparadies sprechen und 2018 das Themenjahr Radtourismus ausrufen, wenn die Hausaufgaben nicht gemacht sind.“ Investitionen und ein System klar abgestimmter Verantwortungen auf allen Ebenen seien nicht nur im Hinblick auf die neun Radfernwege nötig, sondern ebenso für die 21 Rundwege und die Vielzahl regionaler, touristisch bedeutsamer Wege im Land. Allein für das grundsätzliche Instandsetzen und Ausbessern der bei der Befahrung auf den Fernwegen aufgefallenen Stellen sind nach Schätzungen von ADFC und Tourismusverband Mittel in zweistelliger Millionenhöhe nötig. Neben dem Substanzerhalt müsse jedoch auch über Investitionen in die Zukunft der Wege mit neuen technischen Anforderungen nachgedacht werden.
Finanziert und damit ermöglicht wurde die Wegeanalyse samt anschließender Auswertungsworkshops vom Wirtschaftsministerium des Landes. „Wir sind sehr dankbar für die unterstützte Prüfung. Nur aus der genauen Kenntnis der Umstände können die richtigen Schlüsse gezogen werden“, erklärte Fischer. Daher sei ADFC und Tourismusverband auch daran gelegen, die verbliebenen fünf Fernwege in MV unter die Lupe zu nehmen. Auch Martin Elshoff, stellvertretender Vorsitzender des ADFC in MV, glaubt, dass wichtige Erkenntnisse für den weiteren Prozess gesammelt wurden: „Es freut mich, dass sich nun etwas bewegt und ich hoffe sehr, dass die Ergebnisse der Befahrung und die Workshops mit den Zuständigen zu einer Verbesserung der Radinfrastruktur für Touristen führen sowie reale Ausbaumaßnahmen im Jahr 2017 nach sich ziehen.“ Außerdem sollte die Bestandsaufnahme weitergeführt werden und über ein effektives Qualitätsmanagementsystem nachgedacht werden. Die Ergebnisse würden zeigen, wie wichtig es sei, Radtourismus als Teil des gesamten Radverkehrs in einem integrierten Radverkehrskonzept für MV zu koordinieren, so Elshoff. Bedürfnisse von Einheimischen und von Gästen des Landes müssten gemeinsam betrachtet werden.
Schon 2016 mit Radkonferenz und Aktionsprogramm auf Schwachstellen hingewiesen
Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres hatten ADFC und Tourismusverband auf einer Radkonferenz und mit einem im Anschluss veröffentlichten Aktionsprogramm () über die nicht zufriedenstellende Abstimmung und fehlende Prioritäten im Land zum Ausbau und Erhalt von wichtigen touristischen Radwegen informiert. Mittlerweile hat die neue Landesregierung das Thema Radverkehr im Ministerium für Infrastruktur gebündelt und eine bessere Abstimmung verschiedener Förderrichtlinien gelobt. In ersten Gesprächen waren positive Ansätze erkennbar. „Das Bekenntnis muss aber schnell in Handlungen überführt werden. Wenn Mecklenburg-Vorpommern für Radtourismus werben möchte, müssen Wegequalität und Infrastruktur passen“, erklärte Bernd Fischer. Dabei ginge es im Wachstumsmarkt Radtourismus nicht nur um Ansprüche an Qualität, sondern auch an Sicherheit. Mittlerweile sei jedes zweite in Deutschland verkaufte Fahrrad ein Elektro-Rad. „Damit können zum Beispiel ältere Menschen längere Distanzen in höheren Geschwindigkeiten zurücklegen – dies erhöht die Anforderungen an die Wegebeschaffenheit und die Infrastruktur noch einmal“, sagte Fischer.
Martin Elshoff verwies auf Lösungsansätze in anderen Bundesländern: So hat zum Beispiel Brandenburg die Qualität der Radwege mit einem Modernisierungsprogramm spürbar verbessert. In Baden-Württemberg gibt es Radwege in Landeszuständigkeit oder in Nordrhein-Westfalen ein gut koordiniertes, landesweites Radverkehrsnetz. „Dahinter steckt auch der Ansatz einer Gleichbehandlung von Radverkehrsteilnehmern mit Autofahrern oder anders ausgedrückt die Antwort auf die Frage, ob Radfahrer auf löchrigen Fernwegen weniger wert seien als PKW-Fahrer auf gut gepflegten Landesstraßen“, sagte Elshoff. Zuletzt hatte der Nordosten gegenüber anderen Regionen in der Gunst der Touristen deutlich eingebüßt und kam bei der Radreiseanalyse 2016 des ADFC nur noch auf den siebten Rang der beliebtesten Radreiseregionen. Noch vor wenigen Jahren hatte Mecklenburg-Vorpommern hier sieben Mal hintereinander den Spitzenplatz inne. Auch die aktuelle, repräsentative Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus weist auf eine sich verschlechternde Situation hin: Zeigten sich 2009 noch 91 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Angebot an Radwegen, sind dies inzwischen nur noch 81 Prozent. Höchster Handlungsbedarf auf dem Ostseeküsten-Radweg
Die Betrachtung der vier geprüften Wege im Einzelnen zeigt den höchsten Handlungsbedarf auf dem Ostseeküsten-Radweg, der laut AFDC-Radreiseanalyse immerhin der fünftbeliebteste und am stärksten nachgefragte Radweg Deutschlands ist. Hier werden 185 von 670 Kilometer als unzureichend eingestuft; das sind 28 Prozent. Probleme bestehen insbesondere auf so genannten wassergebundenen Decken, auf denen aufgrund von ausgefahrenen und ausgewaschenen Oberflächen in einigen Abschnitten mittlerweile auf grobem Schotter gefahren werden muss bzw. kaum noch gefahren werden kann. Auch das Dauerproblem eines von jeher nicht adäquat ausgebauten Abschnittes zwischen Stralsund und Greifswald besteht fortwährend. Unter anderem auf Rügen finden sich zudem viele verkehrsunsichere Stellen für Radfahrer. Beim Oder-Neiße-Radweg wurden vom Prüfer insbesondere die veraltete, nicht einheitliche Wegweisung und die nicht instandgehaltenen Wegabschnitte moniert. Insgesamt 19 Prozent des Radweges weisen einen schlechten oder sogar sehr schlechten Zustand auf. Auf dem Mecklenburger Seen-Radweg entspricht die Wegweisung nicht den Anforderungen, außerdem erschweren an einigen Stellen Betonplattenwege das Radfahren. Für 15 Prozent des Weges wird eine mangelhafte Qualität eingeschätzt. Etwas besser fällt die Bewertung des von vielen internationalen Gästen befahrenen Radfernweges Berlin-Kopenhagen aus. Mit 24 Kilometern sind knapp zehn Prozent der 255 Kilometer Wegstrecke in MV zwingend sanierungsbedürftig. Die Oberfläche wird an den meisten Stellen als gut eingeschätzt, nur ein paar Teilstücke erfordern dringenden Handlungsbedarf. Mängel gibt es auch hier bei der Wegweisung, die zum Teil veraltet oder verwittert ist. Für alle vier befahrenen Wege wurden detaillierte Auswertungsprotokolle erarbeitet, die zuständigen Akteuren im Land, in Landkreisen, in Kommunen und in Tourismusorganisationen zur Verfügung gestellt werden. Zahlen und Fakten zum Radtourismus in MV
Laut Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus gaben im Sommer 2015 (Mai-Oktober) 41 Prozent der Gäste in Mecklenburg-Vorpommern an, während ihres Urlaubs mindestens einmal Fahrrad zu fahren. Immerhin 23 Prozent der Gäste bezeichneten ihren Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern konkret als Radurlaub (Mehrfachnennungen möglich). Damit gehört der Radurlaub zu den wichtigsten Urlaubsarten in Mecklenburg-Vorpommern (Rang 4). Rund fünf Prozent der Gäste fahren in ihrem Urlaub hauptsächlich Rad. Für 18 Prozent der MV-Gäste war das Angebot an Radwegen ein konkreter Grund, sich für ihr Reiseziel zu entscheiden. Zwar wird das Rad im Urlaub vor allem zwischen Mai und Oktober genutzt: Fast die Hälfte aller Befragten fährt im Urlaub auf zwei Rädern. Aber auch zwischen November und April nutzt gut ein Drittel der Gäste im Nordosten das Fahrrad. Fahrradfahren spielt demzufolge auch in der Nebensaison eine Rolle. Mehr als 6.000 Kilometer Radwege laden in MV zu abwechslungsreichen Touren ein. Es bestehen beispielsweise neun Radfernwege mit jeweils 500 bis 600 Kilometern Länge () und 21 Radrundwege (jeweils zwischen 100 und 300 Kilometern Länge, ). In allen Regionen sind zudem Kurztouren ausgewiesen. Die touristischen Radwege führen über straßenbegleitende Radwege, wenig befahrene Orts-, Gemeinde- und Kreisstraßen, gut befahrbare Wald- und Feldwege. Der Landestourismusverband bewirbt vorrangig die Radfern- und Radrundwege im Land. Gute Chancen in der weiteren Entwicklung hat unter anderem der Ostseeküsten-Radweg: 7,1 Prozent, und damit die meisten der vom ADFC zur aktuellen Radreiseanalyse Befragten, gaben an, in der Saison 2016 diesen Radweg befahren zu wollen. Der Netto-Umsatz für den Radtourismus in Deutschland wird auf rund 13 Milliarden Euro geschätzt. Gerade in ländlichen Regionen sorgen Radtouristen für einen erheblichen Teil der touristischen Wertschöpfung.
Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres hatten ADFC und Tourismusverband auf einer Radkonferenz und mit einem im Anschluss veröffentlichten Aktionsprogramm () über die nicht zufriedenstellende Abstimmung und fehlende Prioritäten im Land zum Ausbau und Erhalt von wichtigen touristischen Radwegen informiert. Mittlerweile hat die neue Landesregierung das Thema Radverkehr im Ministerium für Infrastruktur gebündelt und eine bessere Abstimmung verschiedener Förderrichtlinien gelobt. In ersten Gesprächen waren positive Ansätze erkennbar. „Das Bekenntnis muss aber schnell in Handlungen überführt werden. Wenn Mecklenburg-Vorpommern für Radtourismus werben möchte, müssen Wegequalität und Infrastruktur passen“, erklärte Bernd Fischer. Dabei ginge es im Wachstumsmarkt Radtourismus nicht nur um Ansprüche an Qualität, sondern auch an Sicherheit. Mittlerweile sei jedes zweite in Deutschland verkaufte Fahrrad ein Elektro-Rad. „Damit können zum Beispiel ältere Menschen längere Distanzen in höheren Geschwindigkeiten zurücklegen – dies erhöht die Anforderungen an die Wegebeschaffenheit und die Infrastruktur noch einmal“, sagte Fischer.
Martin Elshoff verwies auf Lösungsansätze in anderen Bundesländern: So hat zum Beispiel Brandenburg die Qualität der Radwege mit einem Modernisierungsprogramm spürbar verbessert. In Baden-Württemberg gibt es Radwege in Landeszuständigkeit oder in Nordrhein-Westfalen ein gut koordiniertes, landesweites Radverkehrsnetz. „Dahinter steckt auch der Ansatz einer Gleichbehandlung von Radverkehrsteilnehmern mit Autofahrern oder anders ausgedrückt die Antwort auf die Frage, ob Radfahrer auf löchrigen Fernwegen weniger wert seien als PKW-Fahrer auf gut gepflegten Landesstraßen“, sagte Elshoff. Zuletzt hatte der Nordosten gegenüber anderen Regionen in der Gunst der Touristen deutlich eingebüßt und kam bei der Radreiseanalyse 2016 des ADFC nur noch auf den siebten Rang der beliebtesten Radreiseregionen. Noch vor wenigen Jahren hatte Mecklenburg-Vorpommern hier sieben Mal hintereinander den Spitzenplatz inne. Auch die aktuelle, repräsentative Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus weist auf eine sich verschlechternde Situation hin: Zeigten sich 2009 noch 91 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Angebot an Radwegen, sind dies inzwischen nur noch 81 Prozent. Höchster Handlungsbedarf auf dem Ostseeküsten-Radweg
Die Betrachtung der vier geprüften Wege im Einzelnen zeigt den höchsten Handlungsbedarf auf dem Ostseeküsten-Radweg, der laut AFDC-Radreiseanalyse immerhin der fünftbeliebteste und am stärksten nachgefragte Radweg Deutschlands ist. Hier werden 185 von 670 Kilometer als unzureichend eingestuft; das sind 28 Prozent. Probleme bestehen insbesondere auf so genannten wassergebundenen Decken, auf denen aufgrund von ausgefahrenen und ausgewaschenen Oberflächen in einigen Abschnitten mittlerweile auf grobem Schotter gefahren werden muss bzw. kaum noch gefahren werden kann. Auch das Dauerproblem eines von jeher nicht adäquat ausgebauten Abschnittes zwischen Stralsund und Greifswald besteht fortwährend. Unter anderem auf Rügen finden sich zudem viele verkehrsunsichere Stellen für Radfahrer. Beim Oder-Neiße-Radweg wurden vom Prüfer insbesondere die veraltete, nicht einheitliche Wegweisung und die nicht instandgehaltenen Wegabschnitte moniert. Insgesamt 19 Prozent des Radweges weisen einen schlechten oder sogar sehr schlechten Zustand auf. Auf dem Mecklenburger Seen-Radweg entspricht die Wegweisung nicht den Anforderungen, außerdem erschweren an einigen Stellen Betonplattenwege das Radfahren. Für 15 Prozent des Weges wird eine mangelhafte Qualität eingeschätzt. Etwas besser fällt die Bewertung des von vielen internationalen Gästen befahrenen Radfernweges Berlin-Kopenhagen aus. Mit 24 Kilometern sind knapp zehn Prozent der 255 Kilometer Wegstrecke in MV zwingend sanierungsbedürftig. Die Oberfläche wird an den meisten Stellen als gut eingeschätzt, nur ein paar Teilstücke erfordern dringenden Handlungsbedarf. Mängel gibt es auch hier bei der Wegweisung, die zum Teil veraltet oder verwittert ist. Für alle vier befahrenen Wege wurden detaillierte Auswertungsprotokolle erarbeitet, die zuständigen Akteuren im Land, in Landkreisen, in Kommunen und in Tourismusorganisationen zur Verfügung gestellt werden. Zahlen und Fakten zum Radtourismus in MV
Laut Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus gaben im Sommer 2015 (Mai-Oktober) 41 Prozent der Gäste in Mecklenburg-Vorpommern an, während ihres Urlaubs mindestens einmal Fahrrad zu fahren. Immerhin 23 Prozent der Gäste bezeichneten ihren Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern konkret als Radurlaub (Mehrfachnennungen möglich). Damit gehört der Radurlaub zu den wichtigsten Urlaubsarten in Mecklenburg-Vorpommern (Rang 4). Rund fünf Prozent der Gäste fahren in ihrem Urlaub hauptsächlich Rad. Für 18 Prozent der MV-Gäste war das Angebot an Radwegen ein konkreter Grund, sich für ihr Reiseziel zu entscheiden. Zwar wird das Rad im Urlaub vor allem zwischen Mai und Oktober genutzt: Fast die Hälfte aller Befragten fährt im Urlaub auf zwei Rädern. Aber auch zwischen November und April nutzt gut ein Drittel der Gäste im Nordosten das Fahrrad. Fahrradfahren spielt demzufolge auch in der Nebensaison eine Rolle. Mehr als 6.000 Kilometer Radwege laden in MV zu abwechslungsreichen Touren ein. Es bestehen beispielsweise neun Radfernwege mit jeweils 500 bis 600 Kilometern Länge () und 21 Radrundwege (jeweils zwischen 100 und 300 Kilometern Länge, ). In allen Regionen sind zudem Kurztouren ausgewiesen. Die touristischen Radwege führen über straßenbegleitende Radwege, wenig befahrene Orts-, Gemeinde- und Kreisstraßen, gut befahrbare Wald- und Feldwege. Der Landestourismusverband bewirbt vorrangig die Radfern- und Radrundwege im Land. Gute Chancen in der weiteren Entwicklung hat unter anderem der Ostseeküsten-Radweg: 7,1 Prozent, und damit die meisten der vom ADFC zur aktuellen Radreiseanalyse Befragten, gaben an, in der Saison 2016 diesen Radweg befahren zu wollen. Der Netto-Umsatz für den Radtourismus in Deutschland wird auf rund 13 Milliarden Euro geschätzt. Gerade in ländlichen Regionen sorgen Radtouristen für einen erheblichen Teil der touristischen Wertschöpfung.
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18. Jan 2017
| Pressemitteilungen
Fahrradkonzert, Flugzeug-Shelter, Fokus Beethoven – Neues und Bewährtes im Festspielsommer 2017
Klingende Kirchen und schallende Schlossparks erwarten Besucher vom 17. Juni bis zum 15. September in der 28. Saison der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 120 Konzerte locken Genießer und Liebhaber klassischer Musik an ungewöhnliche Spielstätten zwischen Ostsee und Seenplatte. Gustavo Dudamel dirigiert die Berliner Philharmoniker im Landgestüt Redefin, Till Brönner spielt Jazz im Schlosspark Fleesensee, und Beethoven erklingt mit Julia Fischer, Daniel Müller-Schott und Herbert Schuch in der Heiligen-Geist-Kirche in Wismar. Große Namen wie Kent Nagano, Janine Jansen oder Mitsuko Uchida sind in der Programmvorschau zu lesen. Die Veranstalter rechnen im Festspieljahr, das neben dem Festspielsommer auch den Festspielfühling Rügen sowie die Advents- und Neujahrskonzerte umfasst, mit etwa 88.000 Gästen, so viele Besucher wurden auch 2016 gezählt. Karten können über das Kartentelefon 0385 5918585 und an den Vorverkaufskassen erworben werden.
Zum Auftakt des Festspieljahres erleben Musikliebhaber auf der Insel Rügen den 6. Festspielfrühling, der vom 17. bis zum 26. März 2017 unter der künstlerischen Leitung von Festspielpreisträger Nils Mönkemeyer zu 23 Veranstaltungen, darunter auf der Selliner Seebrücke, im Marstall in Putbus oder im Glasbahnhof im Sassnitzer Stadthafen einlädt. Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Beethoven, Mozart, Schubert und Mendelssohn, aber auch Tangos, Chansons und Neue Musik. Bei den so genannten Zugaben, musikalischen Empfängen nach den Konzerten, können Zuhörer mit den Musikern ins Gespräch kommen.
Den Festspielsommer eröffnen die NDR Radiophilharmonie sowie die Rundfunkchöre von NDR und WDR mit Mendelssohn Bartholdys „Lobgesang“ unter der Leitung von Andrew Manze sowie Arabella Steinbacher in der monumentalen St.-Georgen-Kirche Wismar. Alexej Gerassimez, diesjähriger Preisträger in Residence der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, stellt sich mit einer eigens von ihm komponierten Festspiel-Ouvertüre für Percussion und Chor vor. Er ist in 24 Konzerten zu erleben, zeigt beispielsweise in der Reihe „Unerhörte Orte“ und beim Percussionfestival „360° Schlagzeug“ in Ulrichshusen die Vielfalt seines Instrumentariums (8. bis 10. September).
Weltstars der Klassik und internationale Spitzenorchester lassen im Laufe des Sommers von sich hören. Es gastieren große Klangkörper wie die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit Stargeigerin Janine Jansen unter Leitung von Paavo Järvi (29. Juli), das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (2. September) sowie das NDR Elbphilharmonie Orchester. Daniel Hope ist ebenso zu hören wie die Pianistin Elisabeth Leonskaja und der Mandolinist Avi Avital (25. August).
Premieren im Programm
Beim spätsommerlichen Streichquartettfest „Inselmusik“ auf Rügen (13. bis 15. September) sind das Armida Quartett, das Cecilia String und das Tesla Quartet sowie der Artemis-Quartett-Cellist Eckart Runge zu hören. Das Klaviertrio Trio Karénine, der Pianist Kit Armstrong, der Trompeter Gábor Boldoczki und andere Künstler feiern das Festival der Preisträger in Ulrichshusen am 22. und 23. Juli. Einen Monat zuvor, am 21. und 22. Juni setzen sich Gäste nicht nur bei Konzerten, sondern auch in Seminaren im Rahmen der Veranstaltung „Fokus Beethoven“ im Schloss Schwiessel mit dem großen Komponisten auseinander. Im Kornspeicher Landsdorf ist ein Tag den Beziehungen zwischen Bildender Kunst – u. a. von Günther Uecker und Paul Klee – und Musik des 20. Jahrhunderts gewidmet (9. September). Beim „Pavillon Mittelalter“ mit dem Vokalensemble „amarcord“ bekommen die Besucher Einblicke in das Kloster- und Musikleben (18. August, Greifswald; 19. August, Güstrow; 20. August, Zarrentin). Darüber hinaus stellt die lettische Organistin Iveta Apkalna begleitet von der Neubrandenburger Philharmonie am 13. Juli die neu in die Konzertkirche Neubrandenburg eingebaute Orgel vor. Open Air, sommerlich leicht und familiär
Lauschen und durchatmen: Unter freiem Himmel erleben Besucher beispielsweise im Park von Schloss Bothmer in Klütz am 8. Juli die „Italienische Nacht“, im Park von Schloss Hasenwinkel am 13. August erklingt Hochzeitsmusik von Mozart bis Klezmer, und am 11. und 12. August im malerischen Park des Schlosses Ludwigslust genießen Gäste das Kleine Fest im großen Park mit Artistik, Akrobatik, Comedy und Puppenspiel. Sommerlich leichte Veranstaltungen und Ausflüge locken Besucher, die Musik auf sich wirken zu lassen: Beim Fahrradkonzert in Schwerin überwinden Gäste den Weg zu den zahlreichen Bühnen in der ganzen Stadt per Drahtesel, um beispielsweise die NDR Bigband, Django Deluxe oder die Brüder Gerassimez zu hören (9. Juli). Götz Alsmann nimmt das Publikum mit seiner neuen Show „Götz Alsmann … in Rom“ mit auf eine Reise (28. Juni, Rostock; 29. Juni, Pasewalk; 30. Juni, Dargun), und Ute Lemper geht am 7. Juli in Stolpe auf musikalische Weltreise. Beim Sommerfest in Ulrichshusen am 1. Juli erleben Gäste das Fauré Quartett, den Bandoneonspieler Marcelo Nisinmann und weitere Musiker mit feurigen Tangos, und Tanzmusik, bevor ein Feuerwerk in den Abendhimmel steigt. Zum vierten Mal lädt das Kinder- und Familienfest Groß und Klein zum Schloss Hasenwinkel ein, um gemeinsam an 15 Bühnen im Schloss und im Park Klassik-, Jazz-, Pop-, Chor- oder Weltmusik-Konzerte zu genießen. Kleine Gäste können sich bei einem Beatbox-Workshop an Komponierstationen mit Instrumenten zum Anfassen ausprobieren und sich auf der so genannten Mitmach- und Picknickwiese austoben. Entdeckungsreisen durch Mecklenburg-Vorpommern
Vier neue „Unerhörte Orte“ locken in der gleichnamigen Reihe zu ungewöhnlichen Spielstätten: der ehemalige volkseigene Betrieb Reparaturwerk Neubrandenburg (21. Juni), die Produktionshalle des Liebherr-Werks Rostock (10. August), der Flugzeug-Shelter in Laage – ein Schutzbau auf dem Flughafengelände – (24. August) sowie der Forsthof und Wald in Jasnitz (6. September). In der Reihe „Landpartie“ können die Besucher in Gesprächen die jungen Musiker und in Führungen die Spielstätten sowie deren Umgebung näher kennenlernen – beispielsweise bei einer Bootsfahrt in der Feldberger Seenlandschaft und einem Besuch des Hans-Fallada-Museums in Carwitz vor dem Konzert in Fürstenhagen (7. September). Schloss Bothmer und die gesamte barocke Anlage werden wieder zur Bühne für die „Bothmer-Musik – Kammermusikfest der Jungen Elite“ (2. bis 4. August). Wie lebendig die musikalische Tradition des Landes ist, zeigt beispielsweise das „Fest für die Musik aus MV“ in Ludwigslust mit dem Oboisten Albrecht Mayer und dem NDR Chor (8. September). Ab sofort können für die rund 120 in der Programmvorschau veröffentlichten Veranstaltungen Karten erworben werden – unter , über das Kartentelefon 0385 5918585 und an den Vorverkaufskassen. Angebote für hör-, seh- und gehbehinderte Menschen finden sich unter. Das Gesamtprogramm mit allen Veranstanltungen des Festspielsommers, einem erweiterten Kinder- und Familienprogramm sowie den Advents- und Neujahrskonzerten 2016/17 erscheint Ende Februar 2017.
Beim spätsommerlichen Streichquartettfest „Inselmusik“ auf Rügen (13. bis 15. September) sind das Armida Quartett, das Cecilia String und das Tesla Quartet sowie der Artemis-Quartett-Cellist Eckart Runge zu hören. Das Klaviertrio Trio Karénine, der Pianist Kit Armstrong, der Trompeter Gábor Boldoczki und andere Künstler feiern das Festival der Preisträger in Ulrichshusen am 22. und 23. Juli. Einen Monat zuvor, am 21. und 22. Juni setzen sich Gäste nicht nur bei Konzerten, sondern auch in Seminaren im Rahmen der Veranstaltung „Fokus Beethoven“ im Schloss Schwiessel mit dem großen Komponisten auseinander. Im Kornspeicher Landsdorf ist ein Tag den Beziehungen zwischen Bildender Kunst – u. a. von Günther Uecker und Paul Klee – und Musik des 20. Jahrhunderts gewidmet (9. September). Beim „Pavillon Mittelalter“ mit dem Vokalensemble „amarcord“ bekommen die Besucher Einblicke in das Kloster- und Musikleben (18. August, Greifswald; 19. August, Güstrow; 20. August, Zarrentin). Darüber hinaus stellt die lettische Organistin Iveta Apkalna begleitet von der Neubrandenburger Philharmonie am 13. Juli die neu in die Konzertkirche Neubrandenburg eingebaute Orgel vor. Open Air, sommerlich leicht und familiär
Lauschen und durchatmen: Unter freiem Himmel erleben Besucher beispielsweise im Park von Schloss Bothmer in Klütz am 8. Juli die „Italienische Nacht“, im Park von Schloss Hasenwinkel am 13. August erklingt Hochzeitsmusik von Mozart bis Klezmer, und am 11. und 12. August im malerischen Park des Schlosses Ludwigslust genießen Gäste das Kleine Fest im großen Park mit Artistik, Akrobatik, Comedy und Puppenspiel. Sommerlich leichte Veranstaltungen und Ausflüge locken Besucher, die Musik auf sich wirken zu lassen: Beim Fahrradkonzert in Schwerin überwinden Gäste den Weg zu den zahlreichen Bühnen in der ganzen Stadt per Drahtesel, um beispielsweise die NDR Bigband, Django Deluxe oder die Brüder Gerassimez zu hören (9. Juli). Götz Alsmann nimmt das Publikum mit seiner neuen Show „Götz Alsmann … in Rom“ mit auf eine Reise (28. Juni, Rostock; 29. Juni, Pasewalk; 30. Juni, Dargun), und Ute Lemper geht am 7. Juli in Stolpe auf musikalische Weltreise. Beim Sommerfest in Ulrichshusen am 1. Juli erleben Gäste das Fauré Quartett, den Bandoneonspieler Marcelo Nisinmann und weitere Musiker mit feurigen Tangos, und Tanzmusik, bevor ein Feuerwerk in den Abendhimmel steigt. Zum vierten Mal lädt das Kinder- und Familienfest Groß und Klein zum Schloss Hasenwinkel ein, um gemeinsam an 15 Bühnen im Schloss und im Park Klassik-, Jazz-, Pop-, Chor- oder Weltmusik-Konzerte zu genießen. Kleine Gäste können sich bei einem Beatbox-Workshop an Komponierstationen mit Instrumenten zum Anfassen ausprobieren und sich auf der so genannten Mitmach- und Picknickwiese austoben. Entdeckungsreisen durch Mecklenburg-Vorpommern
Vier neue „Unerhörte Orte“ locken in der gleichnamigen Reihe zu ungewöhnlichen Spielstätten: der ehemalige volkseigene Betrieb Reparaturwerk Neubrandenburg (21. Juni), die Produktionshalle des Liebherr-Werks Rostock (10. August), der Flugzeug-Shelter in Laage – ein Schutzbau auf dem Flughafengelände – (24. August) sowie der Forsthof und Wald in Jasnitz (6. September). In der Reihe „Landpartie“ können die Besucher in Gesprächen die jungen Musiker und in Führungen die Spielstätten sowie deren Umgebung näher kennenlernen – beispielsweise bei einer Bootsfahrt in der Feldberger Seenlandschaft und einem Besuch des Hans-Fallada-Museums in Carwitz vor dem Konzert in Fürstenhagen (7. September). Schloss Bothmer und die gesamte barocke Anlage werden wieder zur Bühne für die „Bothmer-Musik – Kammermusikfest der Jungen Elite“ (2. bis 4. August). Wie lebendig die musikalische Tradition des Landes ist, zeigt beispielsweise das „Fest für die Musik aus MV“ in Ludwigslust mit dem Oboisten Albrecht Mayer und dem NDR Chor (8. September). Ab sofort können für die rund 120 in der Programmvorschau veröffentlichten Veranstaltungen Karten erworben werden – unter , über das Kartentelefon 0385 5918585 und an den Vorverkaufskassen. Angebote für hör-, seh- und gehbehinderte Menschen finden sich unter. Das Gesamtprogramm mit allen Veranstanltungen des Festspielsommers, einem erweiterten Kinder- und Familienprogramm sowie den Advents- und Neujahrskonzerten 2016/17 erscheint Ende Februar 2017.
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16. Jan 2017
| Pressemitteilungen
Feature: 500 Jahre Reformation
Die Eva ist zart und hellhäutig. Der Adam über ihr hat deutlich dunklere Haut, Frisur und Schnurrbart sind eine Verbeugung vor der Mode des 17. Jahrhunderts. Geschnitzt aus Lindenholz schmücken Mann, Frau und Schlange als Protagonisten den Altar der Kirche von Dorf Mecklenburg. Ein Prachtstück aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und typisch für die Kirchenausstattung aus der Zeit nach der Reformation. Mit Darstellungen des Abendmahls, der Kreuzigung und der Auferstehung – so wie es Dr. Martin Luther höchstpersönlich für Altäre in protestantischen Kirchen angeregt hatte. Als Luther gut 100 Jahre zuvor seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche anschlägt, ist davon noch keine Rede. Eigentlich sollen sie nur Vorlage für ein akademisches Streitgespräch sein, doch hinter seinem Rücken werden sie ins Deutsche übersetzt und ohne seine Einwilligung gedruckt. Wie ein Buschbrand breiten sie sich fortan aus, bald ist halb Europa mit dem unerhörten Gedankengut infiziert. Als mit dem auf der Wartburg übersetzten Neuen Testament 1522 zudem der erste Bestseller Europas im Druck erscheint, gibt es kein Halten mehr. Jedermann will Bilder von diesem Luther, und auch die BibelBögen gehen wie geschnitten Brot. Denn damit lernen die einfachen Leute jetzt sogar Lesen und Schreiben. Auch im Norden finden Luthers Ideen zunehmend Verbreitung und Sympathisanten. Auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommern zunächst heimlich, still und leise – etwa im Lesekreis um Johannes Bugenhagen im Kloster Belbuck oder im Briefwechsel zwischen Herzog Heinrich V. und Martin Luther – aber in einer Zeit, in der alles nach einer Reformation der Kirche schreit, kann eine Bewegung mit solch gesellschaftlicher Sprengkraft nicht lange unter dem Deckel schmoren.
Bereits 1523 schließen sich die Hansestädte Wismar und Stralsund der reformatorischen Bewegung an. In Wismar zum Beispiel pflanzt der Franziskanermönch Heinrich Never die neuen Ideen in die Köpfe der Menschen. In Stralsund übernehmen diese Rolle die Bugenhagen-Schüler Christian Ketelhof und Johann Kureke. Im Klützer Winkel zieht sich Thomas Aderpul aus Pritzwalk den Zorn des Bischofs zu, „da er mit seinen revolutionierenden Reden vielen einfältigen Leuten den Kopf verdreht.“
In der Rostocker Petrikirche predigt zur gleichen Zeit Kaplan Joachim Slüter – auf Plattdeutsch, der Sprache des Volkes. In der östlichen Rostocker Altstadt wohnen viele einfache und arme Leute, für die Slüters wortgewandte Predigten so wichtig und beliebt sind, dass die Kirche oft aus allen Nähten platzt und Slüter draußen predigen muss. Von der katholischen Kirche heftig angefeindet, verlässt er nach mehreren Morddrohungen zeitweilig die Stadt. Seinen Glauben erschüttert das nicht. Im Gegenteil: 1525 gibt Slüter einen Katechismus, ein Gebet- und ein Gesangbuch heraus, bis heute das älteste bekannte in niederdeutscher Sprache. Nach seinem Vorbild verlangen bald auch die meisten Kleinstädte im Land evangelische Predigten und Gottesdienste in der Muttersprache.
1531 wird Rostock offiziell evangelisch, die Pommern bekennen sich 1534 zur Reformation. Als 1536 Herzog Philipp I. von Pommern-Wolgast Maria von Sachsen heiratet, traut Martin Luther persönlich das Paar in Torgau. Und der pommersche Pfarrer Johannes Bugenhagen wird als „Doctor Pomeranus“ neben Luther und Melanchthon der bekannteste deutsche Reformator. 1549 setzt der Mecklenburger Landesherr Johann Albrecht I. durch, dass die lutherische Lehre von allen Ständen als Landesreligion anerkannt wird – damit ist sie nun gewissermaßen Gesetz und für alle verbindlich. 1552 löst er zudem fast alle mecklenburgischen Klöster auf und verleibt sie den herzoglichen Domänen ein. Er errichtet evangelische Gelehrten- und Volksschulen und beruft protestantische Theologen an die Universität Rostock.
1563 entsteht mit der Schlosskirche in Schwerin einer der frühesten Bauten, die sich am Luther’schen Ideal eines Gottesdienstraumes orientieren. Mit der Kanzel als zweitem zentralen Ort in der Kirche neben dem Altar – ganz im Sinne der neuen Bedeutung der Predigt. Mit ihrer reichhaltigen Ausstattung ist diese Kirche zugleich ein Paradebeispiel für die „Wege protestantischer Kirchraumgestaltung“, mit der die Evangelische Kirche zum diesjährigen Reformationsjubiläum 18 besondere Kirchenperlen – 12 in Mecklenburg und 6 in Vorpommern – zu einer attraktiven Route durchs Land aufgefädelt hat und zu einer einzigartigen kultur- und geistesgeschichtlichen Entdeckungsreise einlädt.
Was unsere Vorfahren vor einem halben Jahrtausend bewegte und wie sich dies in sakraler Architektur und Kunst niederschlug – davon erzählen auf dieser Tour ehemalige Klöster und Klosterkirchen wie in Franzburg, die nach der Reformation aufgehoben und umgestaltet wurden. Gotische Backsteingebirge wie die Marienkirche zu Greifswald. Der Dom zu Güstrow, in dessen Raumausstattung sich lutherisches Bekenntnis, humanistischer Bildungsanspruch und künstlerische Kompetenz in besonderer Weise verbinden. Dorf- und Gutskirchen wie in Basedow mit der ältesten Barockorgel Mecklenburgs. Aber auch schlichte Gebetsräume mit Kanzel wie in Bützow – dort, wo zwischen 1699 und 1703 auch hugenottische Familien Aufnahme gefunden hatten. Sie waren im Zuge der Gegenreformation als Flüchtende gekommen und wurden mit ihrer kleinen Gemeinde fortan zu einem wichtigen Element der reformatorischen Bewegung im Land. Nicht zu vergessen schließlich die Kirche von Dorf Mecklenburg. Wo die Eva mit der hellen Haut, der Adam mit dem Schnauzer und all die anderen Figuren des künstlerisch hochwertigen Altars pünktlich zum Jubiläum wieder genauso strahlen wie zu seiner Einweihung im Jahr 1622.
Die Broschüre zu den Schätzen der „Wege-Kirchen“ sowie alle besonderen Veranstaltungen und aktuelle Termine sind zu finden unter .
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13. Jan 2017
| Pressemitteilungen
Saison 2017: Das ist neu in Mecklenburg-Vorpommern
Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern setzt 2017 Akzente im Erscheinungsbild: Neue Hotels an der Ostsee und im Landesinneren warten auf Besucher, Wassersportler finden noch mehr Möglichkeiten ihre Anker in malerischem Umfeld zu setzen, und Fotografen ist ein neues Kleinod in der Mecklenburgischen Seeplatte vielleicht schon Motiv genug für eine Reise in den Nordosten. 2017 gilt die Aufmerksamkeit etwa dem Maremüritz Yachthafen Resort & SPA in der Mecklenburgischen Seenplatte oder den Feierlichkeiten rund um das 125. Jubiläum der Künstlerkolonie Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Überdies möchte das Urlaubsland zwischen Ostseeküste und Seenplatte seine Unverwechselbarkeit herausstellen und alte Traditionen und gelebte Bräuche ins Blickfeld setzen. Hier eine Auswahl an Neuem:
Mecklenburg-Vorpommern im Zeichen von Traditionen und Brauchtum
2017 spielt das Urlaubsland 2017 den Trumpf „Tradition und Brauchtum“ aus. Damit trägt der Landestourismusverband dem Interesse der Gäste nach regionalen Angeboten und authentischen Erlebnissen Rechnung. Beachtlich: Für jeden zehnten Urlaubsgast in Mecklenburg-Vorpommern war laut der repräsentativen Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2015/2016 Tradition und Geschichte ein Grund für die Reiseentscheidung. Auch bei den Urlaubsaktivitäten spiegelt sich das Interesse der Gäste an Traditionen und Bräuchen wider: 54 Prozent besuchen die Sehenswürdigkeiten des Landes, 20 Prozent besichtigen Museen oder Ausstellungen, 15 Prozent sehen sich UNESCO-Welterbe-Stätten an und 14 Prozent lassen sich auf Stadtführungen Land, Leute und Geschichte näher bringen. Die Aktivitäten des Landestourismusverbandes stützen sich 2017 auf das Bewerben von Handwerk mit Bootsbau oder Fischerei, gelebten Bräuchen wie der plattdeutschen Sprache und dem Tonnenabschlagen, vom Landleben mit alten Gebäudeensembles oder Dorffesten, kulinarischen Spezialitäten von Sanddorn bis Räucherfisch sowie maritimen Traditionen vom Strandkorb bis zum Fischerkaten. Zudem wird das Thema mit großer Reichweite im Urlaubsmagazin Mecklenburg-Vorpommern 2017 aufgegriffen, das kostenlos beim Tourismusverband erhältlich ist und ab März auch als E-Magazin zur Verfügung steht.
Weitere Informationen: Jubiläum: 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop
Unter dem Titel „Traditionen bewahren – im Zeitgeist leben“ feiert der Künstlerort Ahrenshoop 2017 sein 125-jähriges Jubiläum mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm. Ihren Auftakt finden die Feierlichkeiten mit einer Festwoche vom 25. März bis zum 2. April 2017, die Kulturinteressierte mit einer Fülle an Veranstaltungen in das Ostseebad Ahrenshoop locken soll. Dabei laden Kunsthäuser und Galerien zu diversen Ausstellungeröffnungen, Führungen, Konzerten und Lesungen ein. Auf dem Bakel- und Schifferberg weisen überlebensgroße Skulpturen den Weg zur Künstlerkolonie, und ein Kunstpfad führt kunstbegeisterte Spaziergänger zu den beliebtesten Motiven der Maler. Daneben erleben schon fast in Vergessenheit geratene Kulturschätze eine Renaissance: Während der ortsansässige Pianist Lutz Gerlach eine Neuinterpretation des „Ahrenshoop-Liedes“ von Oswald Körte zum Besten gibt, kommt das Theaterstück „Die Ahrenshooper“, 1893 von Axel Delmar geschrieben, in einer Neufassung zur Wiederaufführung. Weiterhin erscheint eine Neuauflage des Taschenbuches „Ahrenshoop – Künstlerkolonie an der Ostsee“. In zahlreichen Ausstellungen werden die verschiedenen Epochen der Ahrenshooper Kunstgeschichte mit Werken von der Gründergeneration über die Klassische Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst aufgearbeitet. Das Herzstück des Festjahres bildet die Ausstellung „Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Kunstmuseum, in der vor allem die Positionen der ersten Generation von Künstlern, die den Ort für sich entdeckten, gewürdigt werden. Auch jährliche kulturelle Höhepunkte wie die 18. Lange Nacht der Kunst am 19. August 2017 und die 13. Ahrenshooper Filmnächte vom 6. bis 9. September 2017 stehen im Zeichen des Festjahres. Mit einem Symposium am 20. und 21. Oktober 2017 im Kunstmuseum Ahrenshoop, bei dem Kunsthistoriker, Künstler und Fachleute aus der Kultur- und Architekturgeschichte ihre aktuellen Erkenntnisse zum Phänomen der Künstlerkolonie austauschen, findet das Jubiläum seinen Ausklang.
Weitere Informationen: Neu: Ostseehotel Warnemünde
Im Seebad Warnemünde gibt es eine neue Adresse für Urlauber: das Ostseehotel Warnemünde in der Kurstraße eins gleich neben dem Hotel Neptun. Dafür wurde das „Doktorhus“, das 1894 als Pension erbaut wurde, nach dem Zweiten Weltkrieg als Unterkunft für Flüchtlinge diente, bis 1969 Entbindungsstation und später Ärztehaus war, umgebaut. Rund 100 Meter vom Strand entfernt bietet das Haus, das im Sommer 2016 eröffnete, 22 Appartements, einen Wellness-Bereich mit Sauna und Massageräumen sowie eine „Sandbank-Lounge“, in der Gäste Cocktails genießen können.
Weitere Informationen: Mehr Liegeplätze im Stadthafen in Waren (Müritz)
Mehr Platz für Wassersportler: Die Anzahl der Liegeplätze für Sportboote im Stadthafen Waren (Müritz) in der Mecklenburgischen Seenplatte wurde 2016 von 180 auf 250 erweitert. Eine neue Bootstankstelle sowie Elektro- und Wasseranschlüsse ergänzen das Angebot für Wassersportler. Es wurden Freiflächen mit ufernahen Sitzgelegenheiten geschaffen, und der bestehende Uferwanderweg führt Besucher ab sofort direkt durch den Hafen. Zudem wurde der Schiffsanleger für Fahrgastschiffe, die Touren auf der Müritz und der Mecklenburgischen Seenplatte anbieten, erneuert. Die Erweiterungskosten in Höhe von 9,98 Millionen Euro wurden mit rund 6,6 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus gefördert.
Weitere Informationen: Ferienhausdorf „Sonnengarten“ entsteht in Altefähr
Der Ferienhausanbieter Novasol investiert im Südwesten der Insel Rügen. In Altefähr entstehen bis Ende 2017 44 blau-weiße Ferienhäuser im neuen Ferienhausdorf „Sonnengarten“. 16 Häuser, die sich in Größe und Form unterscheiden und so individuellen Urlaubsbedürfnissen entsprechen, sind bereits fertiggestellt. Die Häuser zeichnen sich durch ihre exponierte Lage am Strelasund, eine moderne Ausstattung sowie eine eigene Terrasse aus.
Weitere Informationen: , Neuer Baumkronenpfad bei den „Ivenacker Eichen“
Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es ab Sommer 2017 eine neue Attraktion: einen Baumkronenpfad. Dann können Besucher die Ivenacker Eichen, Deutschlands erstes „Nationales Naturmonument“ auf einem 450 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad den Wald aktiv erleben. Ein 40 Meter hoher Aussichtsturm, der auch durch einen Aufzug zu erreichen ist, wird zudem einen Blick auf die umgebende Landschaft bieten. Die „Ivenacker Eichen“ gehören mit Stammumfängen von mehr als 14 Metern zu den größten in Europa, auf 1.000 Jahre wird das Alter von einem der Baumriesen geschätzt. Gemeinsam mit dem umgebenden Wildpark haben die Ivenacker Eichen jährlich etwa 70.000 Besucher. Neben einer privaten Spende wird der Bau des Baumkronenpfades aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ finanziert. Der Baumkronenpfad an den Ivenacker Eichen ist zweite im Nordosten nach dem auf der Insel Rügen der. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund drei Millionen Euro.
Weitere Informationen: UNESCO-Welterbeforum entsteht auf Rügen / Eröffnung Frühjahr / Sommer 2017 geplant
Zur besseren Orientierung der Urlauber, die das Unesco-Weltnaturerbe im Nationalpark Jasmund auf Rügen entdecken wollen, entsteht an der Stelle des traditionsreichen Gasthauses „Waldhalle“ nun ein UNESCO-Welterbeforum, eine Art „Basislager“ am Rande des UNESCO-Welterbes als Ergänzung der Dauerausstellung im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl. Es soll Wanderern und Naturliebhabern dazu dienen, den Herzschlag der „Alten Buchenwälder“ zu spüren und sie über das Welterbe zu informieren. Die Eröffnung ist im Frühjahr beziehungsweise Sommer 2017 geplant. 2011 sind Teile der Buchenwälder in den Nationalparks Müritz und Jasmund in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen worden. Zu der neuen Welterbestätte zählen ein 244 Hektar großer Abschnitt der Serrahner Buchenwälder im Müritz-Nationalpark sowie 493 Hektar des Buchenwaldes im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen, dem mit 2.100 Hektar größten zusammenhängenden Buchenwald an der Ostseeküste.
Weitere Informationen: , Wonnemar Resort-Hotel in Wismar eröffnet
Auf dem Gelände des Wonnemar-Erlebnisbades in Wismar ist Ende des Jahres 2016 ein neues Resort-Hotel eröffnet worden. Mit 90 Zimmern auf Vier-Sterne-Niveau, einem Restaurant und Biergarten sowie einem direkten Gang zum Erlebnisbad vervollständigt das neue Hotel das Angebot des Erlebnisbades. Hauptzielgruppen sind Familienreisende und Städtetouristen, die einen mehrtägigen Aufenthalt in der Welterbe- und Hansestadt Wismar machen möchten. Das benachbarte Erlebnisbad verfügt über 18 Erlebnis- und Sportwasserbecken, einen Wellness- und Gesundheitsbereich sowie ein eigenes Sportzentrum und besitzt das Qualitätssiegel des Landestourismusverbandes „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“. Betrieben werden Hotel und Erlebnisbad von der „InterSPA-Gruppe“.
Weitere Informationen: , Traditionshaus Weinhaus Uhle in Schwerin ist mit neuem Konzept zurück
In der Schusterstraße eröffnete im Herbst 2016 das Traditionshaus „Weinhaus Uhle“, in dem bereits seit 1751 Wein ausgeschenkt wurde, nach etwa dreieinhalbjähriger Sanierungszeit neu. Geführt wird das dem Trierer Bürgerverein gehörende Gebäude von Annika und Dirk Frymark aus Schwerin, die auf den Spuren des Weines bereits kreuz und quer durch die Welt gereist sind und über entsprechende Expertise verfügen. Zum Weinhaus Uhle gehört ein neues Vier-Sterne-Plus-Hotel mit 18 Zimmern, eine Weinhandlung mit Bistro, in der rund 300 nationale und internationale Weine zur Auswahl stehen, sowie ein Restaurant, das neu interpretierte klassische Gerichte für anspruchsvolle Genießer anbietet. Der Name Uhle geht auf den Gründer des Weinhauses, Johannes Georg Uhl, zurück, der seine Weinschenke 1751 in der Schusterstraße eröffnete. Er wurde – urkundlich bestätigt – vom Herzog Christian II Ludwig als „Frey-Wein-Schenker der Stadt Schwerin“ privilegiert und eingesetzt. Die damalige Weingroßhandlung „Uhl“ existierte bereits zu einer Zeit, in der die Landeshauptstadt Schwerin gerade einmal 4.300 Einwohner zählte.
Weitere Informationen: , „Maremüritz Yachthafen Resort & SPA“ entsteht in Waren (Müritz)
In Waren (Müritz) wurde im Frühjahr 2016 der Grundstein für das „Maremüritz Yachthafen Resort & SPA“ gelegt. Bis zum Herbst 2017 entstehen auf einem Grundstück zwischen Müritz und Feisnecksee 184 Ferienwohnungen mit einer Größe zwischen 55 bis 169 Quadratmetern sowie ein eigener Hafen mit 150 Liegeplätzen, eigener Hafengastronomie und einem Wellness-Bereich. Eigentümer ist die „12.18. Investment Management GmbH“ (ehemals Lindner Investment Management GmbH), die 2014 bereits das Hotel- und Sportresort Fleesensee in der Mecklenburgischen Seenplatte übernommen hatte. „Durch das Maremüritz Yachthafenresort & SPA wird der Tourismus in der Region um eine Attraktion reicher“, so Kai Richter, geschäftsführender Gesellschafter der „12.18. Investment Management GmbH“. Gemeinsam mit institutionellen Investoren investiert die Lindner Investment Management GmbH mehr als 40 Millionen Euro in den Bau des Projektes. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2018 geplant.
Weitere Informationen: Für Fotointeressierte: Schloss Kummerow mit einzigartiger Sammlung
Neu im Reigen der wachgeküssten Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern ist das Schloss Kummerow am gleichnamigen See, das eine fotografische Sammlung von Fotografen von Weltrang präsentiert und damit für Freunde dieses Metiers, aber auch darüber hinaus ein neues Ausflugsziel ist. Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Hiroshi Sugimoto – das sind nur einige der Fotografen, die in der Sammlung gezeigt werden. Im Bestand der fotografischen Sammlung im Schloss Kummerow finden sich mehr als 2.000 Fotografien der Privatsammlung von Torsten Kunert, der das Schloss 2011 ersteigert hatte. Das Konvolut gehört zu den führenden fotografischen Privatsammlungen in Deutschland und wird den Grundstock für Dauer- und Wechselausstellungen auf Schloss Kummerow bilden. Der Schwerpunkt der Bestände liegt im Zeitraum ab dem Zweiten Weltkrieg bis heute und wird durch neue Positionen der Fotografie ständig erweitert. Das Schloss Kummerow wurde in den Jahren 1725 bis 1730 als barocke Anlage nach französischem Vorbild erbaut.
Weitere Informationen: Hotel „Zur Seebrücke“ entsteht in Graal-Müritz
Im Ostseeheilbad Graal-Müritz entsteht derzeit ein Vier-Sterne-Hotel mit Wellness-Bereich, Hotelrestaurant, Ladenzeile und Tiefgarage, das 35 Apartments bieten soll. Die Eröffnung ist für März 2017 geplant. Investor für das Bauvorhaben ist die IBS GmbH Planen und Bauen, Betreiber wird das benachbarte Akzenthotel „Residenz“ sein. Die Investitionssumme beträgt rund sieben Millionen Euro.
Weitere Informationen: Neues Leben in Prora
Nachdem 2016 unter dem Namen „Prora Solitaire“ 150 Novalsol-Apartments an der Proraer Wieck auf der Insel Rügen fertiggestellt wurden, entsteht weiterhin neues Leben im dem geschichtsträchtigem Gebäudekomplex: In Block I entstehen derzeit unter den Namen „Neues Prora“ 166 Eigentumswohnungen und 114 Hotelappartements. Investor ist die Firma Irisgerd aus Berlin. Die Fertigstellung ist für 2017 geplant. In den nächsten acht Jahren soll in Block III zudem ein modernes Ferien- und Freizeitzentrum entstehen. Investitionsvolumen: 100 Millionen Euro. Eigentümer und Projektentwickler ist die Inselbogen Strandimmobilien GmbH & Co. KG. Das Großprojekt ist dreigeteilt: Neben den „Strandresidenzen“ mit 250 Ferien- und Eigentumswohnungen soll im Querriegel ein Ausstellungs-, Veranstaltungs- und (Wasser)Sport-Zentrum entstehen. Eingebettet darin wird ein Hotel mit 180 Zimmern. Mit dem Bau der Ferienwohnungen wurde im Herbst 2016 begonnen.
Weitere Informationen: , Jubiläum: Zehn Jahre Umweltfotofestival »horizonte zingst«
Mit einem 14-tägigen Bildermarathon begeht das Umweltfotofestival »horizonte zingst« vom 20. Mai bis zum 5. Juni 2017 sein zehnjähriges Jubiläum. 20 Bilderschauen – outdoor und in Galerien – sowie 17 allabendliche Multimediashows stehen dabei auf dem Programm und zeigen ein breites Spektrum dessen, was Fotografie sehenswert und bedeutend macht. Verbindendes Thema sind Natur und Umweltschutz. Von den Besten lernen – das ist das Credo der Fotoschule Zingst. Namhafte Fotografen und Referenten geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen in mehr als 80 Fotoworkshops in diesem Zeitraum an Foto-Enthusiasten weiter. Mehr als 50 führende Marken der Fotografie präsentieren ihre Produkte.
Weitere Informationen: Neues Sportevent auf Usedom: „Xtreme Coast Race 2017“
Vom 9. bis 11. Juni veranstalten die Rostocker Agentur „PRO EVENT“ und die Usedom Tourismus GmbH das „Xtreme Coast Race 2017“ auf der Insel Usedom. Austragungsort für diesen Extremsportwettbewerb in den Disziplinen Biking, Surfski, Laufen und Outrigger ist der Strand des Ostseebades Zinnowitz. Das Ausdauersport-Event über eine Distanz von 88 Kilometern ist eine große Herausforderung für jeden Sportler. Ob beim Laufen, auf dem Rad, im Outrigger und Surfski – Wind, Wasser und Wellen verlangen den Teilnehmern alles ab. Die Teams mit jeweils zehn Sportlern pro Sportart werden nach einem Auswahlverfahren zusammengestellt und setzen sich aus der deutschen und internationalen Sportelite zusammen. Das Besondere beim „Xtreme Coast Race“ ist neben den Disziplinen auch die Limitierung der Startplätze. Nur zehn Sportler dürfen pro Sportart starten. Und wer sich der Herausforderung stellt, muss strenge Kriterien erfüllen. Als Läufer zählt zur Bewerbung beispielsweise eine Laufzeit von 1 Stunde und 20 Minuten für 21,1 Kilometer. Die Fahrer der Outrigger und Surfskis kommen alle aus der deutschen und internationalen Rennsportelite.
Weitere Informationen: Neue Insel in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Insel: Görmitz in Usedoms Achterwasser. Grund dafür ist der Rückbau eines Dammes, der das 100 Hektar große Landstück bis dato zur Halbinsel machte. Das Eiland ist zu einem Großteil als Naturschutzgebiet ausgewiesen und nun per Definition wieder eine Insel. Ziel des Rückbaus war es, die ursprünglichen Strömungsverhältnisse im Areal erneut herzustellen. Zudem erschwert der Rückbau die Besiedlung durch Raubwild und ermöglicht bodenbrütenden Vogelarten, sich auf der Insel niederzulassen. Bisher diente Görmitz unter anderem als Rastplatz für Seeadler oder Kiebitze. Eine touristische Nutzung des Eilandes ist nicht geplant. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt zählt insgesamt mehr als 50 Inseln in Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen: Stars im Dorf: Wettbewerb bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern
Erstmalig laden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Dörfer dazu ein, sich als Gastgeber für ein Konzert im Festspielsommer 2017 zu bewerben. Datum, Programm und Künstler stehen bereits fest: Am 27. Juli 2017 um 19.30 Uhr spielen die Festspielpreisträger vom international gefeierten Fauré Quartett Klavierquartette von Rachmaninow, Fauré und Mussorgski. Unter dem Motto „Stars im Dorf!“ suchen die Festspiele ein Dorf mit einer Gemeinschaft, die Lust hat, Gastgeber sowohl für dieses Festspielkonzert als auch für die Musiker vom Fauré Quartett zu sein und diese ganz persönlich zu erleben. Die Gastgeber sollten eine stimmungsvolle Spielstätte stellen, für Unterkunft und Verpflegung der Künstler sorgen und am Konzerttag ein gastronomisches Angebot für die Konzertbesucher anbieten. Alle Details zum Konzert werden Ende Februar im Gesamtprogramm der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht, dann beginnt auch der Kartenvorverkauf.
Weitere Informationen: Museum Wismar eröffnet Ende 2017
Das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar eröffnet zum Jahresende 2017 seine Ausstellungen in zwei umfassend sanierten Gebäuden des Heinrich Schabbell an der Frischen Grube. In der Ausstellung wird die 800-jährige Geschichte der Hansestadt auf 1.000 Quadratmetern erlebbar gemacht. Die Ausstellungen sind inklusiv konzipiert und werden für ein Publikum mit unterschiedlichen Wahrnehmungspotenzialen in deutscher und englischer Sprache aufbereitet.
Weitere Informationen: Neu: Seepark-Residenz Rügen
Im Nordwesten der Insel Rügen, im Trenter Ortsteil Vaschvitz, entstehen bis 2018/2019 rund 80 Ferienhäuser in der so genannten „Seepark-Residenz Rügen“. Das Besondere: Alle Häuser befinden sich nur einen Steinwurf vom Vier-Sterne-Lindner Hotel & Resort entfernt, sodass Gäste auf Wunsch auch die Annehmlichkeiten des Hotels wie etwa den Wellness-Bereich nutzen können. Mehr als die Hälfte der Häuser ist bereits fertiggestellt. Die Vermietung eines Großteils der Häuser läuft über die Traum-Ferienwohnungen GmbH.
Weitere Informationen:
2017 spielt das Urlaubsland 2017 den Trumpf „Tradition und Brauchtum“ aus. Damit trägt der Landestourismusverband dem Interesse der Gäste nach regionalen Angeboten und authentischen Erlebnissen Rechnung. Beachtlich: Für jeden zehnten Urlaubsgast in Mecklenburg-Vorpommern war laut der repräsentativen Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2015/2016 Tradition und Geschichte ein Grund für die Reiseentscheidung. Auch bei den Urlaubsaktivitäten spiegelt sich das Interesse der Gäste an Traditionen und Bräuchen wider: 54 Prozent besuchen die Sehenswürdigkeiten des Landes, 20 Prozent besichtigen Museen oder Ausstellungen, 15 Prozent sehen sich UNESCO-Welterbe-Stätten an und 14 Prozent lassen sich auf Stadtführungen Land, Leute und Geschichte näher bringen. Die Aktivitäten des Landestourismusverbandes stützen sich 2017 auf das Bewerben von Handwerk mit Bootsbau oder Fischerei, gelebten Bräuchen wie der plattdeutschen Sprache und dem Tonnenabschlagen, vom Landleben mit alten Gebäudeensembles oder Dorffesten, kulinarischen Spezialitäten von Sanddorn bis Räucherfisch sowie maritimen Traditionen vom Strandkorb bis zum Fischerkaten. Zudem wird das Thema mit großer Reichweite im Urlaubsmagazin Mecklenburg-Vorpommern 2017 aufgegriffen, das kostenlos beim Tourismusverband erhältlich ist und ab März auch als E-Magazin zur Verfügung steht.
Weitere Informationen: Jubiläum: 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop
Unter dem Titel „Traditionen bewahren – im Zeitgeist leben“ feiert der Künstlerort Ahrenshoop 2017 sein 125-jähriges Jubiläum mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm. Ihren Auftakt finden die Feierlichkeiten mit einer Festwoche vom 25. März bis zum 2. April 2017, die Kulturinteressierte mit einer Fülle an Veranstaltungen in das Ostseebad Ahrenshoop locken soll. Dabei laden Kunsthäuser und Galerien zu diversen Ausstellungeröffnungen, Führungen, Konzerten und Lesungen ein. Auf dem Bakel- und Schifferberg weisen überlebensgroße Skulpturen den Weg zur Künstlerkolonie, und ein Kunstpfad führt kunstbegeisterte Spaziergänger zu den beliebtesten Motiven der Maler. Daneben erleben schon fast in Vergessenheit geratene Kulturschätze eine Renaissance: Während der ortsansässige Pianist Lutz Gerlach eine Neuinterpretation des „Ahrenshoop-Liedes“ von Oswald Körte zum Besten gibt, kommt das Theaterstück „Die Ahrenshooper“, 1893 von Axel Delmar geschrieben, in einer Neufassung zur Wiederaufführung. Weiterhin erscheint eine Neuauflage des Taschenbuches „Ahrenshoop – Künstlerkolonie an der Ostsee“. In zahlreichen Ausstellungen werden die verschiedenen Epochen der Ahrenshooper Kunstgeschichte mit Werken von der Gründergeneration über die Klassische Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst aufgearbeitet. Das Herzstück des Festjahres bildet die Ausstellung „Licht, Luft, Freiheit – 125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop“ im Kunstmuseum, in der vor allem die Positionen der ersten Generation von Künstlern, die den Ort für sich entdeckten, gewürdigt werden. Auch jährliche kulturelle Höhepunkte wie die 18. Lange Nacht der Kunst am 19. August 2017 und die 13. Ahrenshooper Filmnächte vom 6. bis 9. September 2017 stehen im Zeichen des Festjahres. Mit einem Symposium am 20. und 21. Oktober 2017 im Kunstmuseum Ahrenshoop, bei dem Kunsthistoriker, Künstler und Fachleute aus der Kultur- und Architekturgeschichte ihre aktuellen Erkenntnisse zum Phänomen der Künstlerkolonie austauschen, findet das Jubiläum seinen Ausklang.
Weitere Informationen: Neu: Ostseehotel Warnemünde
Im Seebad Warnemünde gibt es eine neue Adresse für Urlauber: das Ostseehotel Warnemünde in der Kurstraße eins gleich neben dem Hotel Neptun. Dafür wurde das „Doktorhus“, das 1894 als Pension erbaut wurde, nach dem Zweiten Weltkrieg als Unterkunft für Flüchtlinge diente, bis 1969 Entbindungsstation und später Ärztehaus war, umgebaut. Rund 100 Meter vom Strand entfernt bietet das Haus, das im Sommer 2016 eröffnete, 22 Appartements, einen Wellness-Bereich mit Sauna und Massageräumen sowie eine „Sandbank-Lounge“, in der Gäste Cocktails genießen können.
Weitere Informationen: Mehr Liegeplätze im Stadthafen in Waren (Müritz)
Mehr Platz für Wassersportler: Die Anzahl der Liegeplätze für Sportboote im Stadthafen Waren (Müritz) in der Mecklenburgischen Seenplatte wurde 2016 von 180 auf 250 erweitert. Eine neue Bootstankstelle sowie Elektro- und Wasseranschlüsse ergänzen das Angebot für Wassersportler. Es wurden Freiflächen mit ufernahen Sitzgelegenheiten geschaffen, und der bestehende Uferwanderweg führt Besucher ab sofort direkt durch den Hafen. Zudem wurde der Schiffsanleger für Fahrgastschiffe, die Touren auf der Müritz und der Mecklenburgischen Seenplatte anbieten, erneuert. Die Erweiterungskosten in Höhe von 9,98 Millionen Euro wurden mit rund 6,6 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus gefördert.
Weitere Informationen: Ferienhausdorf „Sonnengarten“ entsteht in Altefähr
Der Ferienhausanbieter Novasol investiert im Südwesten der Insel Rügen. In Altefähr entstehen bis Ende 2017 44 blau-weiße Ferienhäuser im neuen Ferienhausdorf „Sonnengarten“. 16 Häuser, die sich in Größe und Form unterscheiden und so individuellen Urlaubsbedürfnissen entsprechen, sind bereits fertiggestellt. Die Häuser zeichnen sich durch ihre exponierte Lage am Strelasund, eine moderne Ausstattung sowie eine eigene Terrasse aus.
Weitere Informationen: , Neuer Baumkronenpfad bei den „Ivenacker Eichen“
Im Ivenacker Tiergarten in der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es ab Sommer 2017 eine neue Attraktion: einen Baumkronenpfad. Dann können Besucher die Ivenacker Eichen, Deutschlands erstes „Nationales Naturmonument“ auf einem 450 Meter langen, barrierefreien Baumkronenpfad den Wald aktiv erleben. Ein 40 Meter hoher Aussichtsturm, der auch durch einen Aufzug zu erreichen ist, wird zudem einen Blick auf die umgebende Landschaft bieten. Die „Ivenacker Eichen“ gehören mit Stammumfängen von mehr als 14 Metern zu den größten in Europa, auf 1.000 Jahre wird das Alter von einem der Baumriesen geschätzt. Gemeinsam mit dem umgebenden Wildpark haben die Ivenacker Eichen jährlich etwa 70.000 Besucher. Neben einer privaten Spende wird der Bau des Baumkronenpfades aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ finanziert. Der Baumkronenpfad an den Ivenacker Eichen ist zweite im Nordosten nach dem auf der Insel Rügen der. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund drei Millionen Euro.
Weitere Informationen: UNESCO-Welterbeforum entsteht auf Rügen / Eröffnung Frühjahr / Sommer 2017 geplant
Zur besseren Orientierung der Urlauber, die das Unesco-Weltnaturerbe im Nationalpark Jasmund auf Rügen entdecken wollen, entsteht an der Stelle des traditionsreichen Gasthauses „Waldhalle“ nun ein UNESCO-Welterbeforum, eine Art „Basislager“ am Rande des UNESCO-Welterbes als Ergänzung der Dauerausstellung im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl. Es soll Wanderern und Naturliebhabern dazu dienen, den Herzschlag der „Alten Buchenwälder“ zu spüren und sie über das Welterbe zu informieren. Die Eröffnung ist im Frühjahr beziehungsweise Sommer 2017 geplant. 2011 sind Teile der Buchenwälder in den Nationalparks Müritz und Jasmund in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen worden. Zu der neuen Welterbestätte zählen ein 244 Hektar großer Abschnitt der Serrahner Buchenwälder im Müritz-Nationalpark sowie 493 Hektar des Buchenwaldes im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen, dem mit 2.100 Hektar größten zusammenhängenden Buchenwald an der Ostseeküste.
Weitere Informationen: , Wonnemar Resort-Hotel in Wismar eröffnet
Auf dem Gelände des Wonnemar-Erlebnisbades in Wismar ist Ende des Jahres 2016 ein neues Resort-Hotel eröffnet worden. Mit 90 Zimmern auf Vier-Sterne-Niveau, einem Restaurant und Biergarten sowie einem direkten Gang zum Erlebnisbad vervollständigt das neue Hotel das Angebot des Erlebnisbades. Hauptzielgruppen sind Familienreisende und Städtetouristen, die einen mehrtägigen Aufenthalt in der Welterbe- und Hansestadt Wismar machen möchten. Das benachbarte Erlebnisbad verfügt über 18 Erlebnis- und Sportwasserbecken, einen Wellness- und Gesundheitsbereich sowie ein eigenes Sportzentrum und besitzt das Qualitätssiegel des Landestourismusverbandes „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“. Betrieben werden Hotel und Erlebnisbad von der „InterSPA-Gruppe“.
Weitere Informationen: , Traditionshaus Weinhaus Uhle in Schwerin ist mit neuem Konzept zurück
In der Schusterstraße eröffnete im Herbst 2016 das Traditionshaus „Weinhaus Uhle“, in dem bereits seit 1751 Wein ausgeschenkt wurde, nach etwa dreieinhalbjähriger Sanierungszeit neu. Geführt wird das dem Trierer Bürgerverein gehörende Gebäude von Annika und Dirk Frymark aus Schwerin, die auf den Spuren des Weines bereits kreuz und quer durch die Welt gereist sind und über entsprechende Expertise verfügen. Zum Weinhaus Uhle gehört ein neues Vier-Sterne-Plus-Hotel mit 18 Zimmern, eine Weinhandlung mit Bistro, in der rund 300 nationale und internationale Weine zur Auswahl stehen, sowie ein Restaurant, das neu interpretierte klassische Gerichte für anspruchsvolle Genießer anbietet. Der Name Uhle geht auf den Gründer des Weinhauses, Johannes Georg Uhl, zurück, der seine Weinschenke 1751 in der Schusterstraße eröffnete. Er wurde – urkundlich bestätigt – vom Herzog Christian II Ludwig als „Frey-Wein-Schenker der Stadt Schwerin“ privilegiert und eingesetzt. Die damalige Weingroßhandlung „Uhl“ existierte bereits zu einer Zeit, in der die Landeshauptstadt Schwerin gerade einmal 4.300 Einwohner zählte.
Weitere Informationen: , „Maremüritz Yachthafen Resort & SPA“ entsteht in Waren (Müritz)
In Waren (Müritz) wurde im Frühjahr 2016 der Grundstein für das „Maremüritz Yachthafen Resort & SPA“ gelegt. Bis zum Herbst 2017 entstehen auf einem Grundstück zwischen Müritz und Feisnecksee 184 Ferienwohnungen mit einer Größe zwischen 55 bis 169 Quadratmetern sowie ein eigener Hafen mit 150 Liegeplätzen, eigener Hafengastronomie und einem Wellness-Bereich. Eigentümer ist die „12.18. Investment Management GmbH“ (ehemals Lindner Investment Management GmbH), die 2014 bereits das Hotel- und Sportresort Fleesensee in der Mecklenburgischen Seenplatte übernommen hatte. „Durch das Maremüritz Yachthafenresort & SPA wird der Tourismus in der Region um eine Attraktion reicher“, so Kai Richter, geschäftsführender Gesellschafter der „12.18. Investment Management GmbH“. Gemeinsam mit institutionellen Investoren investiert die Lindner Investment Management GmbH mehr als 40 Millionen Euro in den Bau des Projektes. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2018 geplant.
Weitere Informationen: Für Fotointeressierte: Schloss Kummerow mit einzigartiger Sammlung
Neu im Reigen der wachgeküssten Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern ist das Schloss Kummerow am gleichnamigen See, das eine fotografische Sammlung von Fotografen von Weltrang präsentiert und damit für Freunde dieses Metiers, aber auch darüber hinaus ein neues Ausflugsziel ist. Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Hiroshi Sugimoto – das sind nur einige der Fotografen, die in der Sammlung gezeigt werden. Im Bestand der fotografischen Sammlung im Schloss Kummerow finden sich mehr als 2.000 Fotografien der Privatsammlung von Torsten Kunert, der das Schloss 2011 ersteigert hatte. Das Konvolut gehört zu den führenden fotografischen Privatsammlungen in Deutschland und wird den Grundstock für Dauer- und Wechselausstellungen auf Schloss Kummerow bilden. Der Schwerpunkt der Bestände liegt im Zeitraum ab dem Zweiten Weltkrieg bis heute und wird durch neue Positionen der Fotografie ständig erweitert. Das Schloss Kummerow wurde in den Jahren 1725 bis 1730 als barocke Anlage nach französischem Vorbild erbaut.
Weitere Informationen: Hotel „Zur Seebrücke“ entsteht in Graal-Müritz
Im Ostseeheilbad Graal-Müritz entsteht derzeit ein Vier-Sterne-Hotel mit Wellness-Bereich, Hotelrestaurant, Ladenzeile und Tiefgarage, das 35 Apartments bieten soll. Die Eröffnung ist für März 2017 geplant. Investor für das Bauvorhaben ist die IBS GmbH Planen und Bauen, Betreiber wird das benachbarte Akzenthotel „Residenz“ sein. Die Investitionssumme beträgt rund sieben Millionen Euro.
Weitere Informationen: Neues Leben in Prora
Nachdem 2016 unter dem Namen „Prora Solitaire“ 150 Novalsol-Apartments an der Proraer Wieck auf der Insel Rügen fertiggestellt wurden, entsteht weiterhin neues Leben im dem geschichtsträchtigem Gebäudekomplex: In Block I entstehen derzeit unter den Namen „Neues Prora“ 166 Eigentumswohnungen und 114 Hotelappartements. Investor ist die Firma Irisgerd aus Berlin. Die Fertigstellung ist für 2017 geplant. In den nächsten acht Jahren soll in Block III zudem ein modernes Ferien- und Freizeitzentrum entstehen. Investitionsvolumen: 100 Millionen Euro. Eigentümer und Projektentwickler ist die Inselbogen Strandimmobilien GmbH & Co. KG. Das Großprojekt ist dreigeteilt: Neben den „Strandresidenzen“ mit 250 Ferien- und Eigentumswohnungen soll im Querriegel ein Ausstellungs-, Veranstaltungs- und (Wasser)Sport-Zentrum entstehen. Eingebettet darin wird ein Hotel mit 180 Zimmern. Mit dem Bau der Ferienwohnungen wurde im Herbst 2016 begonnen.
Weitere Informationen: , Jubiläum: Zehn Jahre Umweltfotofestival »horizonte zingst«
Mit einem 14-tägigen Bildermarathon begeht das Umweltfotofestival »horizonte zingst« vom 20. Mai bis zum 5. Juni 2017 sein zehnjähriges Jubiläum. 20 Bilderschauen – outdoor und in Galerien – sowie 17 allabendliche Multimediashows stehen dabei auf dem Programm und zeigen ein breites Spektrum dessen, was Fotografie sehenswert und bedeutend macht. Verbindendes Thema sind Natur und Umweltschutz. Von den Besten lernen – das ist das Credo der Fotoschule Zingst. Namhafte Fotografen und Referenten geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen in mehr als 80 Fotoworkshops in diesem Zeitraum an Foto-Enthusiasten weiter. Mehr als 50 führende Marken der Fotografie präsentieren ihre Produkte.
Weitere Informationen: Neues Sportevent auf Usedom: „Xtreme Coast Race 2017“
Vom 9. bis 11. Juni veranstalten die Rostocker Agentur „PRO EVENT“ und die Usedom Tourismus GmbH das „Xtreme Coast Race 2017“ auf der Insel Usedom. Austragungsort für diesen Extremsportwettbewerb in den Disziplinen Biking, Surfski, Laufen und Outrigger ist der Strand des Ostseebades Zinnowitz. Das Ausdauersport-Event über eine Distanz von 88 Kilometern ist eine große Herausforderung für jeden Sportler. Ob beim Laufen, auf dem Rad, im Outrigger und Surfski – Wind, Wasser und Wellen verlangen den Teilnehmern alles ab. Die Teams mit jeweils zehn Sportlern pro Sportart werden nach einem Auswahlverfahren zusammengestellt und setzen sich aus der deutschen und internationalen Sportelite zusammen. Das Besondere beim „Xtreme Coast Race“ ist neben den Disziplinen auch die Limitierung der Startplätze. Nur zehn Sportler dürfen pro Sportart starten. Und wer sich der Herausforderung stellt, muss strenge Kriterien erfüllen. Als Läufer zählt zur Bewerbung beispielsweise eine Laufzeit von 1 Stunde und 20 Minuten für 21,1 Kilometer. Die Fahrer der Outrigger und Surfskis kommen alle aus der deutschen und internationalen Rennsportelite.
Weitere Informationen: Neue Insel in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Insel: Görmitz in Usedoms Achterwasser. Grund dafür ist der Rückbau eines Dammes, der das 100 Hektar große Landstück bis dato zur Halbinsel machte. Das Eiland ist zu einem Großteil als Naturschutzgebiet ausgewiesen und nun per Definition wieder eine Insel. Ziel des Rückbaus war es, die ursprünglichen Strömungsverhältnisse im Areal erneut herzustellen. Zudem erschwert der Rückbau die Besiedlung durch Raubwild und ermöglicht bodenbrütenden Vogelarten, sich auf der Insel niederzulassen. Bisher diente Görmitz unter anderem als Rastplatz für Seeadler oder Kiebitze. Eine touristische Nutzung des Eilandes ist nicht geplant. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt zählt insgesamt mehr als 50 Inseln in Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen: Stars im Dorf: Wettbewerb bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern
Erstmalig laden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Dörfer dazu ein, sich als Gastgeber für ein Konzert im Festspielsommer 2017 zu bewerben. Datum, Programm und Künstler stehen bereits fest: Am 27. Juli 2017 um 19.30 Uhr spielen die Festspielpreisträger vom international gefeierten Fauré Quartett Klavierquartette von Rachmaninow, Fauré und Mussorgski. Unter dem Motto „Stars im Dorf!“ suchen die Festspiele ein Dorf mit einer Gemeinschaft, die Lust hat, Gastgeber sowohl für dieses Festspielkonzert als auch für die Musiker vom Fauré Quartett zu sein und diese ganz persönlich zu erleben. Die Gastgeber sollten eine stimmungsvolle Spielstätte stellen, für Unterkunft und Verpflegung der Künstler sorgen und am Konzerttag ein gastronomisches Angebot für die Konzertbesucher anbieten. Alle Details zum Konzert werden Ende Februar im Gesamtprogramm der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht, dann beginnt auch der Kartenvorverkauf.
Weitere Informationen: Museum Wismar eröffnet Ende 2017
Das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar eröffnet zum Jahresende 2017 seine Ausstellungen in zwei umfassend sanierten Gebäuden des Heinrich Schabbell an der Frischen Grube. In der Ausstellung wird die 800-jährige Geschichte der Hansestadt auf 1.000 Quadratmetern erlebbar gemacht. Die Ausstellungen sind inklusiv konzipiert und werden für ein Publikum mit unterschiedlichen Wahrnehmungspotenzialen in deutscher und englischer Sprache aufbereitet.
Weitere Informationen: Neu: Seepark-Residenz Rügen
Im Nordwesten der Insel Rügen, im Trenter Ortsteil Vaschvitz, entstehen bis 2018/2019 rund 80 Ferienhäuser in der so genannten „Seepark-Residenz Rügen“. Das Besondere: Alle Häuser befinden sich nur einen Steinwurf vom Vier-Sterne-Lindner Hotel & Resort entfernt, sodass Gäste auf Wunsch auch die Annehmlichkeiten des Hotels wie etwa den Wellness-Bereich nutzen können. Mehr als die Hälfte der Häuser ist bereits fertiggestellt. Die Vermietung eines Großteils der Häuser läuft über die Traum-Ferienwohnungen GmbH.
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