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29. Nov 2018
| Pressemitteilungen
28. Tourismustag in Wismar: Branche sieht Chancen im Wandel
„Wandel ist Chance – Veränderungen in der Branche erkennen und agieren“ – so lautet das Motto des 28. Tourismustages, zu dem sich heute 230 Spitzenvertreter der Branche in Wismar an der Mecklenburgischen Ostseeküste treffen. Im Mittelpunkt steht die neue Landestourismuskonzeption als Strategiepapier für einen zukunftsfähigen Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Sie benennt strategische Aufgabenfelder, weist Zuständigkeiten zu und benennt Akteure für deren Umsetzung. Zu den Aufgabenfeldern zählen Nachhaltigkeit als Grundmaxime, Digitalisierung sowie Internationalisierung. Mit den Feldern „Touristischer Arbeitsmarkt“, „Organisation und Finanzierung“, „Tourismusbewusstsein und Akzeptanz“, „Infrastruktur und Mobilität“ sowie „Innovation und Qualität“ werden Arbeitsschwerpunkte benannt. Dazu Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Um die erfolgreiche Position angesichts einer bundesweit und international äußerst dynamischen Branche und sehr aktiven Mitbewerbern halten zu können, muss der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern innovative Impulse setzen. Die Branche im Urlaubsland steht vor Herausforderungen, die mit der Digitalisierung der Arbeitswelt, einem veränderten Urlaubs- und Buchungsverhalten, steigenden Qualitätsansprüchen und fehlenden Fachkräften einhergehen. Die Landestourismuskonzeption verfolgt dabei mutige Ansätze bei der Infrastrukturfinanzierung, einen Paradigmenwechsel bei der Förderung, diskutiert gemeindeübergreifende Gebietskulissen und will Akzeptanz und regionale Entwicklung fördern. Diese Ansätze sind Themen für die Umsetzungsphase der Konzeption. Entscheidend ist das gemeinsame Miteinander der Branche, nur so können wir die Herausforderungen angehen.“
Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Die Branche muss sich auf starke Veränderungen vorbereiten und den Wandel gestalten. Was will der Gast der Zukunft, wie schaffen wir echte Erlebnisse in digitalen Zeiten, wie gehen wir mit Daten um, wie kommen wir in der Infrastruktur voran, wie lösen wir mehr Innovationen aus, wie organisieren wir unsere Zusammenarbeit? Wir müssen gemeinsam Antworten auf die lange Liste der Fragen suchen und die qualitative Entwicklung des Tourismus beschleunigen.“
Der Veränderungsbedarf gelte unter anderem auch für den Tourismusverband, der sich neben dem Marketing verstärkt zentraler Fragen der Qualitätsentwicklung und Qualifizierung, der Digitalisierung und des Datenmanagements, der Prägung von Tourismusbewusstsein sowie der Internationalisierung in Anknüpfung an die Rolle als Partnerland der ITB 2018 widmen müsse und dazu entsprechend aufzustellen sei. Ein entsprechendes Unternehmenskonzept, das die sich massiv ändernden Marktbedingungen und die neue Tourismuskonzeption berücksichtigt und in konkrete Aufgaben übersetzt, befinde sich in der Abstimmung. „Daneben“, so Waldmüller, „benötigen auch die regionalen und lokalen Strukturen dringend klare und stabile Kulissen. Wir wollen daran gemeinschaftlich arbeiten und ein auf allen Ebenen funktionierendes Zukunftssystem für den Tourismus bauen. Dafür brauchen wir alle Beteiligten“.
Darüber hinaus wird im Auftrag des TMV derzeit eine Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht – als einer der ersten Schritte, die sich aus der Landestourismuskonzeption in Bezug auf das Zukunftsfeld „Innovation und Qualität“ ergeben. Diese verfolgt das Ziel, Qualität messbar, abrechenbar und sichtbar zu machen. Ein Baustein daraus ist die jährliche Vergabe des Qualitätsawards an Regionen beziehungsweise Gastgeber, der im Rahmen des Tourismustages zum zweiten Mal vergeben wird.
ITB hat Zeichen für Internationalisierungsprozess gesetzt / Drei Großveranstaltungen in den kommenden drei Jahren
Ein Zeichen für neuen Schwung im internationalen Tourismus setzte Mecklenburg-Vorpommern auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin im März dieses Jahres, bei der das Bundesland als erstes in der Geschichte der weltgrößten Reisemesse den Partnerland-Status innehatte. Die Erwartungen an diesen Auftritt – aus der Branche, von den Kollegen im Deutschlandtourismus und von internationalen Partnern – waren sehr hoch; sie wurden erfüllt und teilweise auch übertroffen. Allein das enorme Medienecho überzeugte: Insgesamt 4.528 Berichte zum Partnerland mit einer Gesamtreichweite von 1,02 Milliarden, darunter allein 176 TV- und 345 Hörfunkberichte, zeugen von der riesigen Wahrnehmung desLandes. Darüber hinaus wird in Rostock 2019 der Deutsche Tourismustag ausgerichtet sowie im Jahr darauf der Germany Travel Mart, der nach 2009 zum zweiten Mal in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. „Wir wollen die Wahrnehmung unseres Landes auf internationalem Parkett weiter ausbauen. Es geht darum, auf die touristischen Vorzüge stärker aufmerksam zu machen. Intensives Marketing ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Tourismus. Wir müssen stetig um neue Gäste werben und auch Gründe zum Wiederkommen liefern“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. Branche rechnet mit positivem Jahresabschluss
Nachdem im letzten Jahr ein Dämpfer bei den Übernachtungszahlen in Kauf genommen werden musste, wird die Branche das Tourismusjahr 2018 mit einem Plus abschließen. Von Januar bis September 2018 wurden zwischen Ostsee und Seenplatte rund 6,42 Millionen Ankünfte (+3,9 Prozent) und 25,71 Millionen Übernachtungen (+3,2 Prozent) an das Statistische Landesamt gemeldet. Damit sind die ersten neun Monate sowohl in Bezug auf Ankünfte als auch Übernachtungen die stärksten seit der Wende. „Übernachtungen und Gästezahlen wachsen deutlich. Wir gehen von einem insgesamt guten weiteren Jahresverlauf aus. Sie sind Ergebnis der geleisteten Arbeit im Land. Rekorde sind dabei nicht das Ziel. Mehr Qualität und mehr Wertschöpfung sind die Marken für die künftige Entwicklung. Stetige Investitionen und auch Innovationen in der touristischen Entwicklung sind weiter nötig. Wir müssen uns von anderen Mitbewerbern durch Alleinstellungsmerkmale absetzen. Die Förderung nachhaltiger touristischer Angebote und Strukturen haben wir dabei weiter im Fokus“, erläuterte Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter. Im gesamten Bundesgebiet betrug das Übernachtungswachstum im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 3,9 Prozent. Damit weist MV im Bundesvergleich noch eine leicht unterdurchschnittliche Dynamik auf. Dazu Wolfgang Waldmüller: „Treiber für die letztlich positive Entwicklung der Übernachtungszahlen sind zum einen der gute Sommer und zum anderen ein erweiterter Erfassungsbereich des Statistischen Amtes, der vom Tourismusverband gefordert wurde. Das erschwert zwar die Vergleichbarkeit mit früheren Jahren, führt aber zu einer insgesamt realistischeren Zahlengrundlage und damit höheren Aussagekraft der Statistik.“ Insgesamt sind zum Beispiel für den September 8,7 Prozent mehr Betriebe und 11,5 Prozent mehr angebotene Schlafgelegenheiten in der Statistik im Vergleich zum Vorjahresmonat erfasst. Für alle Reiseregionen weist die aktuelle Statistik ein Wachstum aus, allen voran Fischland-Darß-Zingst mit einem Plus von 7,4 Prozent bei den Übernachtungen, gefolgt vom Vorpommerschen Festland (+5,2 Prozent) und der Mecklenburgischen Seenplatte/Schweiz (+4,9 Prozent). Die Inseln Rügen (+0,1 Prozent) und Usedom (+0,7 Prozent) liegen hingegen nur knapp über dem Vorjahresniveau. Auch fast alle großen Städte können für die ersten neun Monate 2018 eine erfreuliche Bilanz vorweisen. Die Hansestädte Greifswald (+14,6 Prozent) und Wismar (+5,7 Prozent) vermelden die höchsten Zuwächse. Schwerin liegt im Jahresverlauf nur noch knapp über Vorjahresniveau (+0,2 Prozent). Für Neubrandenburg weist die Statistik ein negatives Wachstum von -5,8 Prozent aus. Aus dem Ausland kamen von Januar bis September dieses Jahres rund 344.000 Gäste in den Nordosten (+6,1 Prozent), die für rund 920.000 Übernachtungen (+7,0 Prozent) verantwortlich zeichnen. Im Bundesvergleich (+4,3 Prozent bei Übernachtungen) fällt die Dynamik der Incoming-Bilanz des bisherigen Jahres von MV weiterhin positiver aus. Weiterhin sind besonders die niederländischen Gäste im bisherigen Jahr deutlich häufiger anzutreffen (+26,2 Prozent). Die Schweizer (+0,3 Prozent) und Österreicher (+8,5 Prozent) generierten ebenfalls Übernachtungszuwächse im einstelligen Prozentbereich. Dagegen setzen sich die Rückgänge aus Schweden (-8,4 Prozent) und Dänemark (-5,8 Prozent) auch im September weiter fort. In Zahlen: Wirtschaftsfaktor Tourismus
Die gesamten Umsätze im Tourismus belaufen sich laut Berechnungen des Institutes DIW Econ auf 7,75 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei werden mehr als zwei Drittel der Ausgaben (68 Prozent) von Menschen aus anderen Bundesländern und Ländern getätigt. Die touristische Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern beträgt 4,1 Milliarden Euro und macht damit zwölf Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern aus. Die direkte Wertschöpfung der Querschnittsbranche Tourismus liegt mit 9,6 Prozent noch vor dem Baugewerbe mit einem Anteil von 6,5 Prozent. Deutschlandweit liegt sie bei einem Anteil von 4,4 Prozent (Jahr 2010). 17,8 Prozent der Erwerbstätigen in MV, also 131.254 Menschen, arbeiten in Tourismusunternehmen und tourismusnahen Betrieben. „Touristen, Besucher und Tagesgäste tragen in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem Konsum und den Ausgaben entscheidend zum Bestand und dem Wachstum anderer Branchen – wie dem Einzelhandel – bei“, erläuterte Glawe. Abschließend machte Wirtschaftsminister Glawe deutlich, dass Mecklenburg-Vorpommern zu den führenden Urlaubsländern in Deutschland zählt. „Das ist keine Selbstverständlichkeit. Diese Position ist das Ergebnis harter Arbeit der gesamten Tourismusbranche, einer unvergleichlichen Naturausstattung sowie weitreichender Möglichkeiten bei der touristischen Förderung. Nicht zuletzt gehört auch die Einigkeit der politischen Entscheider auf allen Ebenen dazu, die touristische Entwicklung als wirtschaftlichen Schwerpunkt bei der Entwicklung des Landes zu verstehen und zu befördern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.
Ein Zeichen für neuen Schwung im internationalen Tourismus setzte Mecklenburg-Vorpommern auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin im März dieses Jahres, bei der das Bundesland als erstes in der Geschichte der weltgrößten Reisemesse den Partnerland-Status innehatte. Die Erwartungen an diesen Auftritt – aus der Branche, von den Kollegen im Deutschlandtourismus und von internationalen Partnern – waren sehr hoch; sie wurden erfüllt und teilweise auch übertroffen. Allein das enorme Medienecho überzeugte: Insgesamt 4.528 Berichte zum Partnerland mit einer Gesamtreichweite von 1,02 Milliarden, darunter allein 176 TV- und 345 Hörfunkberichte, zeugen von der riesigen Wahrnehmung desLandes. Darüber hinaus wird in Rostock 2019 der Deutsche Tourismustag ausgerichtet sowie im Jahr darauf der Germany Travel Mart, der nach 2009 zum zweiten Mal in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. „Wir wollen die Wahrnehmung unseres Landes auf internationalem Parkett weiter ausbauen. Es geht darum, auf die touristischen Vorzüge stärker aufmerksam zu machen. Intensives Marketing ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Tourismus. Wir müssen stetig um neue Gäste werben und auch Gründe zum Wiederkommen liefern“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. Branche rechnet mit positivem Jahresabschluss
Nachdem im letzten Jahr ein Dämpfer bei den Übernachtungszahlen in Kauf genommen werden musste, wird die Branche das Tourismusjahr 2018 mit einem Plus abschließen. Von Januar bis September 2018 wurden zwischen Ostsee und Seenplatte rund 6,42 Millionen Ankünfte (+3,9 Prozent) und 25,71 Millionen Übernachtungen (+3,2 Prozent) an das Statistische Landesamt gemeldet. Damit sind die ersten neun Monate sowohl in Bezug auf Ankünfte als auch Übernachtungen die stärksten seit der Wende. „Übernachtungen und Gästezahlen wachsen deutlich. Wir gehen von einem insgesamt guten weiteren Jahresverlauf aus. Sie sind Ergebnis der geleisteten Arbeit im Land. Rekorde sind dabei nicht das Ziel. Mehr Qualität und mehr Wertschöpfung sind die Marken für die künftige Entwicklung. Stetige Investitionen und auch Innovationen in der touristischen Entwicklung sind weiter nötig. Wir müssen uns von anderen Mitbewerbern durch Alleinstellungsmerkmale absetzen. Die Förderung nachhaltiger touristischer Angebote und Strukturen haben wir dabei weiter im Fokus“, erläuterte Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter. Im gesamten Bundesgebiet betrug das Übernachtungswachstum im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 3,9 Prozent. Damit weist MV im Bundesvergleich noch eine leicht unterdurchschnittliche Dynamik auf. Dazu Wolfgang Waldmüller: „Treiber für die letztlich positive Entwicklung der Übernachtungszahlen sind zum einen der gute Sommer und zum anderen ein erweiterter Erfassungsbereich des Statistischen Amtes, der vom Tourismusverband gefordert wurde. Das erschwert zwar die Vergleichbarkeit mit früheren Jahren, führt aber zu einer insgesamt realistischeren Zahlengrundlage und damit höheren Aussagekraft der Statistik.“ Insgesamt sind zum Beispiel für den September 8,7 Prozent mehr Betriebe und 11,5 Prozent mehr angebotene Schlafgelegenheiten in der Statistik im Vergleich zum Vorjahresmonat erfasst. Für alle Reiseregionen weist die aktuelle Statistik ein Wachstum aus, allen voran Fischland-Darß-Zingst mit einem Plus von 7,4 Prozent bei den Übernachtungen, gefolgt vom Vorpommerschen Festland (+5,2 Prozent) und der Mecklenburgischen Seenplatte/Schweiz (+4,9 Prozent). Die Inseln Rügen (+0,1 Prozent) und Usedom (+0,7 Prozent) liegen hingegen nur knapp über dem Vorjahresniveau. Auch fast alle großen Städte können für die ersten neun Monate 2018 eine erfreuliche Bilanz vorweisen. Die Hansestädte Greifswald (+14,6 Prozent) und Wismar (+5,7 Prozent) vermelden die höchsten Zuwächse. Schwerin liegt im Jahresverlauf nur noch knapp über Vorjahresniveau (+0,2 Prozent). Für Neubrandenburg weist die Statistik ein negatives Wachstum von -5,8 Prozent aus. Aus dem Ausland kamen von Januar bis September dieses Jahres rund 344.000 Gäste in den Nordosten (+6,1 Prozent), die für rund 920.000 Übernachtungen (+7,0 Prozent) verantwortlich zeichnen. Im Bundesvergleich (+4,3 Prozent bei Übernachtungen) fällt die Dynamik der Incoming-Bilanz des bisherigen Jahres von MV weiterhin positiver aus. Weiterhin sind besonders die niederländischen Gäste im bisherigen Jahr deutlich häufiger anzutreffen (+26,2 Prozent). Die Schweizer (+0,3 Prozent) und Österreicher (+8,5 Prozent) generierten ebenfalls Übernachtungszuwächse im einstelligen Prozentbereich. Dagegen setzen sich die Rückgänge aus Schweden (-8,4 Prozent) und Dänemark (-5,8 Prozent) auch im September weiter fort. In Zahlen: Wirtschaftsfaktor Tourismus
Die gesamten Umsätze im Tourismus belaufen sich laut Berechnungen des Institutes DIW Econ auf 7,75 Milliarden Euro pro Jahr. Dabei werden mehr als zwei Drittel der Ausgaben (68 Prozent) von Menschen aus anderen Bundesländern und Ländern getätigt. Die touristische Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern beträgt 4,1 Milliarden Euro und macht damit zwölf Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern aus. Die direkte Wertschöpfung der Querschnittsbranche Tourismus liegt mit 9,6 Prozent noch vor dem Baugewerbe mit einem Anteil von 6,5 Prozent. Deutschlandweit liegt sie bei einem Anteil von 4,4 Prozent (Jahr 2010). 17,8 Prozent der Erwerbstätigen in MV, also 131.254 Menschen, arbeiten in Tourismusunternehmen und tourismusnahen Betrieben. „Touristen, Besucher und Tagesgäste tragen in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem Konsum und den Ausgaben entscheidend zum Bestand und dem Wachstum anderer Branchen – wie dem Einzelhandel – bei“, erläuterte Glawe. Abschließend machte Wirtschaftsminister Glawe deutlich, dass Mecklenburg-Vorpommern zu den führenden Urlaubsländern in Deutschland zählt. „Das ist keine Selbstverständlichkeit. Diese Position ist das Ergebnis harter Arbeit der gesamten Tourismusbranche, einer unvergleichlichen Naturausstattung sowie weitreichender Möglichkeiten bei der touristischen Förderung. Nicht zuletzt gehört auch die Einigkeit der politischen Entscheider auf allen Ebenen dazu, die touristische Entwicklung als wirtschaftlichen Schwerpunkt bei der Entwicklung des Landes zu verstehen und zu befördern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.
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23. Nov 2018
| Neues aus den Regionen
Expedition in die Natur – Campingurlaub für die ganze Familie
Wer in Mecklenburg-Vorpommern seine Zelte aufschlägt, wacht meist nur wenige Meter vom Ostseestrand oder Seeufer entfernt auf. Und immer begleitet von den Klängen der Natur. Wer seinen Fuß vor die „Tür“ setzt, steht sofort mitten im Idyll, spaziert durch einen Wald oder genießt als Muntermacher ein Bad im kühlen Nass. Nach einem Frühstück unter freiem Himmel wartet jeden Tag eine neue Entdeckungstour in die Umgebung. Bei den Anbietern reicht die Palette vom Naturplatz über Familienanlagen mit Streichelzoo, WLAN und Wellnessangeboten bis hin zu einer Vielzahl von modernen Wohnmobilstellplätzen. Während die Kids fröhlich auf dem Platz umherstreifen, auf Bäume klettern und Stöcke für das Lagerfeuer am Abend schnitzen, genießen die Erwachsenen die Ruhe der Natur, das Blätterrauschen der Bäume und den Wellenklang. Viele der 190 Campingplätze bieten neben großzügigen Stellplätzen für Wohnmobil, Caravan und Zelt auch komfortable Bungalows, kreative Freizeitangebote wie Bastelkurse, Animationsprogramme, Indoorspielplätze, Surfschule, Kletterwald, Stand-up-Paddeln und vieles mehr. Kein Wunder also, dass Mecklenburg-Vorpommern bei Campingfans zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland gehört.
Weitere Informationen:
Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: Campingland MV/BVCD-MV/Matthes Trettin)
(Quelle: Campingland MV/BVCD-MV/Matthes Trettin)
(Quelle: Campingland MV/BVCD-MV/Matthes Trettin)
(Quelle: Campingland MV/BVCD-MV/Matthes Trettin)
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23. Nov 2018
| Neues aus den Regionen
Familienurlaub auf der Insel Usedom: „Das ist der größte Sandkasten der Welt!“
„Guck mal, was ich gefunden habe!“, ruft Oskar, läuft auf seine Schwester Alma zu und hebt ganz stolz die Hand in die Höhe: „Eine Riesenmuschel!“ Leuchtende Kinderaugen nehmen das Fundstück genau ins Visier. Verzückt lässt die kleine Alma ihre Finger über die raue Oberfläche gleiten, bevor sie voller Tatendrang aufspringt und selbst auf Schatzsuche geht. Denn das kann man hier am breiten Strand von Ahlbeck auf der Ostseeinsel Usedom am allerbesten.
Als die Sonne genau über ihren Köpfen steht und die warmen Strahlen Almas Nase kitzeln, hat sie schon so einiges gefunden: weiches, vom Meerwasser geschliffenes Holz, viele klitzekleine Muscheln und ein paar größere sind auch dabei. Ein Blick und die beiden Geschwister sind sich einig: Jetzt ist es allerhöchste Zeit, es sich im Schatten der Strandkörbe gemütlich zu machen und die schönste Sandburg zu bauen, die die Welt je gesehen hat.
Ablenken lassen sich die geschäftigen Baumeister von ihrem Projekt nur hin und wieder von der ein oder anderen Möwe, die sich vom 280 Meter langen Steg der ältesten Seebrücke Deutschlands erhebt, kreischend ihre Runden dreht, sich in der Nähe niederlässt und die beiden Kinder interessiert beäugt. Alma blickt nach links und nach rechts, breitet ihre Arme aus und Oskar sagt, was seine kleine Schwester meint: „Ja, das ist der größte Sandkasten der Welt!“
Nachdem sie aus dem warmen Sand schließlich auch leckeren Kuchen gebacken – und bunte Eiswaffeln aufgefüllt haben, wollen die beiden Fische gucken gehen. Die kleine Alma kreischt vergnügt auf, als Oskar sie mit Meerwasser bespritzt. Schnell tut sie es ihm gleich. Was folgt, ist eine wilde Verfolgungsjagd am seichten Ostseeufer.
Am Piratenspielplatz in Heringsdorf finden Oskar und Alma schnell Verbündete
Die Vorfreude reißt die beiden wenig später aus ihrem Nachmittagsnickerchen im Strandkorb. Denn: Wie echte Piraten werden sie den Strand nun verlassen und die Geheimnisse der Weltmeere entdecken. Und das – das wissen die beiden Abenteurer schon ganz genau – klappt auf dem Piratenspielplatz in Heringsdorf am allerbesten. Schnell klettert Oskar ins Krähennest, das auf dem großen Holzschiff thront, formt die Hand zu einem Teleskop und ruft Alma zu: „Volle Kraft voraus!“ In ihrer Fantasie legen die beiden in den nächsten Stunden unzählige Seemeilen zurück, schlagen unheimliche Ungeheuer in die Flucht – oder rutschen ihnen einfach davon. Ihnen zur Seite steht mit Anna, Thomas und Hendrik schnell eine ganze Crew. Und jeder darf mal der Kapitän sein. Noch mehr spannende Geschichten mit Hugo, dem Märchenbaum
Nach all den Abenteuern, die Oskar und Alma heute gemeinsam bestritten haben, genießen sie es nun, den spannenden Geschichten anderer Helden zu lauschen. Und die kann kaum jemand so gut erzählen wie Hugo, der Märchenbaum. Er wohnt ein kleines Stückchen abseits der Seebrücke an der "Märchenbaumpromenade" in Heringsdorf. Zwischen uralten Buchen mitten auf einer hellgrünen Wiese. Hugo ist anders als all die anderen Bäume, die Oskar und Alma bisher gesehen haben. Er hat riesengroße Augen, eine lange Nase und einen großen Mund. Aber das ist ja klar, denn wie sollte er sonst Märchen erzählen können? Gespannt lauschen die Geschwister Hugos Erzählung von „Der Fischer und seine Frau“, in der es um einen Zauberfisch geht, der auch sprechen kann. Und um eine Frau, die nie zufrieden ist, ganz egal, welche Wünsche ihr der Zauberfisch erfüllt. „Wie kann man denn nur so unglücklich sein?“, fragt Oskar, als der Märchenbaum seine Geschichte zu Ende erzählt hat. Am Abend, als er ganz schläfrig in seinem Bett liegt, stellt er sich vor, der Zauberfisch würde ihn besuchen. „Ich hätte dann nur einen einzigen Wunsch“, sagt Oskar zu seiner Schwester Alma, die schon tief und fest schläft. „Ich würde mir wünschen, dass wir das Meer mit nach Hause nehmen könnten!“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
Die Vorfreude reißt die beiden wenig später aus ihrem Nachmittagsnickerchen im Strandkorb. Denn: Wie echte Piraten werden sie den Strand nun verlassen und die Geheimnisse der Weltmeere entdecken. Und das – das wissen die beiden Abenteurer schon ganz genau – klappt auf dem Piratenspielplatz in Heringsdorf am allerbesten. Schnell klettert Oskar ins Krähennest, das auf dem großen Holzschiff thront, formt die Hand zu einem Teleskop und ruft Alma zu: „Volle Kraft voraus!“ In ihrer Fantasie legen die beiden in den nächsten Stunden unzählige Seemeilen zurück, schlagen unheimliche Ungeheuer in die Flucht – oder rutschen ihnen einfach davon. Ihnen zur Seite steht mit Anna, Thomas und Hendrik schnell eine ganze Crew. Und jeder darf mal der Kapitän sein. Noch mehr spannende Geschichten mit Hugo, dem Märchenbaum
Nach all den Abenteuern, die Oskar und Alma heute gemeinsam bestritten haben, genießen sie es nun, den spannenden Geschichten anderer Helden zu lauschen. Und die kann kaum jemand so gut erzählen wie Hugo, der Märchenbaum. Er wohnt ein kleines Stückchen abseits der Seebrücke an der "Märchenbaumpromenade" in Heringsdorf. Zwischen uralten Buchen mitten auf einer hellgrünen Wiese. Hugo ist anders als all die anderen Bäume, die Oskar und Alma bisher gesehen haben. Er hat riesengroße Augen, eine lange Nase und einen großen Mund. Aber das ist ja klar, denn wie sollte er sonst Märchen erzählen können? Gespannt lauschen die Geschwister Hugos Erzählung von „Der Fischer und seine Frau“, in der es um einen Zauberfisch geht, der auch sprechen kann. Und um eine Frau, die nie zufrieden ist, ganz egal, welche Wünsche ihr der Zauberfisch erfüllt. „Wie kann man denn nur so unglücklich sein?“, fragt Oskar, als der Märchenbaum seine Geschichte zu Ende erzählt hat. Am Abend, als er ganz schläfrig in seinem Bett liegt, stellt er sich vor, der Zauberfisch würde ihn besuchen. „Ich hätte dann nur einen einzigen Wunsch“, sagt Oskar zu seiner Schwester Alma, die schon tief und fest schläft. „Ich würde mir wünschen, dass wir das Meer mit nach Hause nehmen könnten!“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
3 min
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23. Nov 2018
| Neues aus den Regionen
Wild und wunderbar: Familotel Borchard’s Rookhus in der Mecklenburgischen Seenplatte
Als der Zeiger der großen Wanduhr eine Minute nach vorne rückt, verwandelt sich der helle Raum mit seinen großen Dachfenstern und dem weichen Teppichboden plötzlich von einem Ort der Ruhe in eine kunterbunte Abenteuerwelt. Denn pünktlich um halb acht öffnet sich die Tür des Happy Clubs im Familotel Borchard's Rookhus und die ersten Urlauber-Kinder stürmen begeistert hinein. Ihre Augen leuchten, als sie sich kurze Zeit später mit Hakenhänden, Papageien und Augenklappen richtige Piraten-Accessoires basteln. Denn die werden sie später noch brauchen, wenn es nach dem Mittagessen mit dem Floß Ninus hinaus auf den Großen Labussee geht.
Doch nun machen die drei- bis zehnjährigen Kinder erst einmal das, was echte Piraten auch immer machen, wenn sie an Land sind: Sie suchen einen Schatz! „Hoffentlich ist Gold drin“, sagt die kleine Pia, die hier mit ihrer Familie und ihrem Bruder Max Urlaub macht. Sie kann es kaum erwarten, den ersten Hinweis zu finden. Möglichkeiten, wo der sich verstecken könnte, gibt es wahrlich genug: Direkt am See entlang schlängelt sich ein liebevoll gestalteter Indianerpfad mit echten Tipis und einer großen Feuerstelle. Am Ende des Weges gibt es eine große Koppel, auf der fünf Ponys grasen. Mittendrin steht das Lama Hansi und bringt die Kinder mit seinen schielenden Augen und den übertriebenen Kaubewegungen schnell zum Lachen.
Pia, Max und die anderen Schatzsucher laufen auch an dem blühenden Garten vorbei, in dem motivierte Mini-Gärtner im Blumenbeet buddeln, umtopfen, eintopfen, säen und ernten können, bevor sie schließlich vor den verschlungenen Pfaden, den unzähligen Kiefern und Buchen des Müritz-Nationalparks stehen. Doch schon bald lotsen die Betreuer die Kinder auf den richtigen Weg – und so ist der Schatz schnell gefunden. „Das glitzert aber schön!“, ruft Pia aus, als sie den Holzdeckel der alten Schatztruhe anhebt und Goldmünzen zum Vorschein kommen. Spielerische Aufgaben und versteckte Hinweise haben die Piraten-Crew ans Ziel geführt. Und nun wird brüderlich geteilt, das versteht sich auch für die Kleinen von selbst.
Wie soll man etwas wissen, wenn man es noch nie versucht hat?
Der Wind bringt die Blätter der Bäume zum Rascheln und irgendwo klopft ganz geschäftig ein Specht, als Max mutig seine Hand ausstreckt und fast schon ehrfürchtig über den Kopf der Hausziege streicht. Entzückt kreischt der Vierjährige auf, als die Ziege noch einen Schritt näher kommt und mehr Zuneigung einfordert. Im hauseigenen Streichelzoo dürfen die Kinder den Tierpflegern bei der Fütterung helfen – und Hunger haben nicht nur die Ziegen, sondern auch die Hasen und Meerschweinchen, die sich neben ihrem Frühstück auch immer über Kuscheleinheiten freuen. Das genussvolle Schmatzen der Tiere macht schnell auch die Knirpse hungrig. Und so ziehen sie los in die Country Kitchen, wo Mama und Papa schon warten und ihre Kinder zusammen mit dem Happy Clown, dem Hotel-Maskottchen, und einem waschechten Seemann zum Piratentanz auffordern. Alle klatschen, singen und tanzen zusammen in der offenen Küche, in der es verlockend nach frisch zubereiteter Lasagne duftet, bevor die Kleinen beim Mittagessen von ihren Abenteuern erzählen.
„Und, was habt ihr gemacht?“, fragt Pia ihre Mama Sabine, während sie ein großes Salatblatt in der Tomatensauce ertränkt. „Wir haben nach der Zeit gesucht und sie auch gefunden!“, sagt Sabine und lacht über den verständnislosen Blick ihrer Tochter. Piratenfahrt oder Ponys: Jeder sucht sich sein Lieblingsabenteuer
Es ist die helle Vorfreude, die Max aus seinem Mittagsschlaf reißt: „Boot fahren, Boot fahren!“, ruft er laut aus und hat sich wenig später mit seiner Augenklappe für den Ausflug gerüstet. Die Tour mit dem Piratenfloß Ninus zählt für die Kinder zum großen Highlight: Mit dem speziell für Familien gebauten Holzboot, das neben einem Badezimmer auch eine Chill-Out-Kuschelecke und Babyschwebebettchen an Bord hat, geht es zu einer spannenden Rundfahrt hinaus auf den Großen Labussee. Während die Ninus über das klare Wasser gleitet und ein Fischadler neugierig seine Runden über dem Holzboot zieht, fasst Max einen Entschluss: „Papa, wenn ich groß bin, will ich Pirat werden!“ Pia sitzt unterdessen auf dem Rücken des Ponys Paul und lässt sich von Mama Sabine über den weichen Waldboden führen. Die fünf Ponys, die im Borchard's Rookhus zuhause sind, warten täglich darauf, mit Familien eine geführte Runde durch die faszinierende Landschaft des Nationalparks zu drehen. Und weil sie den Heimweg bestens kennen, ist es unmöglich, sich zu verlaufen. „Mama, können wir nicht einfach hierbleiben?“, fragt Pia an diesem Abend, als sie sich in ihr Bett gekuschelt hat. „Nein, meine Maus“, antwortet Mama Sabine. „Aber weißt du, was Pippi Langstrumpf dazu sagt? Wenn wir nicht nach Hause gehen, können wir nicht wiederkommen. Und das wäre ja schade.“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
Der Wind bringt die Blätter der Bäume zum Rascheln und irgendwo klopft ganz geschäftig ein Specht, als Max mutig seine Hand ausstreckt und fast schon ehrfürchtig über den Kopf der Hausziege streicht. Entzückt kreischt der Vierjährige auf, als die Ziege noch einen Schritt näher kommt und mehr Zuneigung einfordert. Im hauseigenen Streichelzoo dürfen die Kinder den Tierpflegern bei der Fütterung helfen – und Hunger haben nicht nur die Ziegen, sondern auch die Hasen und Meerschweinchen, die sich neben ihrem Frühstück auch immer über Kuscheleinheiten freuen. Das genussvolle Schmatzen der Tiere macht schnell auch die Knirpse hungrig. Und so ziehen sie los in die Country Kitchen, wo Mama und Papa schon warten und ihre Kinder zusammen mit dem Happy Clown, dem Hotel-Maskottchen, und einem waschechten Seemann zum Piratentanz auffordern. Alle klatschen, singen und tanzen zusammen in der offenen Küche, in der es verlockend nach frisch zubereiteter Lasagne duftet, bevor die Kleinen beim Mittagessen von ihren Abenteuern erzählen.
„Und, was habt ihr gemacht?“, fragt Pia ihre Mama Sabine, während sie ein großes Salatblatt in der Tomatensauce ertränkt. „Wir haben nach der Zeit gesucht und sie auch gefunden!“, sagt Sabine und lacht über den verständnislosen Blick ihrer Tochter. Piratenfahrt oder Ponys: Jeder sucht sich sein Lieblingsabenteuer
Es ist die helle Vorfreude, die Max aus seinem Mittagsschlaf reißt: „Boot fahren, Boot fahren!“, ruft er laut aus und hat sich wenig später mit seiner Augenklappe für den Ausflug gerüstet. Die Tour mit dem Piratenfloß Ninus zählt für die Kinder zum großen Highlight: Mit dem speziell für Familien gebauten Holzboot, das neben einem Badezimmer auch eine Chill-Out-Kuschelecke und Babyschwebebettchen an Bord hat, geht es zu einer spannenden Rundfahrt hinaus auf den Großen Labussee. Während die Ninus über das klare Wasser gleitet und ein Fischadler neugierig seine Runden über dem Holzboot zieht, fasst Max einen Entschluss: „Papa, wenn ich groß bin, will ich Pirat werden!“ Pia sitzt unterdessen auf dem Rücken des Ponys Paul und lässt sich von Mama Sabine über den weichen Waldboden führen. Die fünf Ponys, die im Borchard's Rookhus zuhause sind, warten täglich darauf, mit Familien eine geführte Runde durch die faszinierende Landschaft des Nationalparks zu drehen. Und weil sie den Heimweg bestens kennen, ist es unmöglich, sich zu verlaufen. „Mama, können wir nicht einfach hierbleiben?“, fragt Pia an diesem Abend, als sie sich in ihr Bett gekuschelt hat. „Nein, meine Maus“, antwortet Mama Sabine. „Aber weißt du, was Pippi Langstrumpf dazu sagt? Wenn wir nicht nach Hause gehen, können wir nicht wiederkommen. Und das wäre ja schade.“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
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23. Nov 2018
| Neues aus den Regionen
Ostseebad Göhren: Strandvergnügen mal zwei
Im Herzen der romantischen Halbinsel Mönchgut gelegen, ist Göhren der ideale Urlaubsort für Familien und Naturliebhaber. Der Süd- und der Nordstrand garantieren gleich doppelten Badespaß. Action am und auf dem Wasser ist am „Tiki Beach“ oder an der Wassersportschule „ProBoarding“ – ob beim Kite- oder Windsurfen, Stand-up-Paddeln oder Beachvolleyball. Die regelmäßigen Ausszeichnungen durch Umwelt- und Gütesiegel wie die „Blaue Flagge“, das „Qualitätsmanagement Familienurlaub MV“ oder „Bewachter Strand – Lifeguarded Beach“ garantieren unbeschwerten Urlaubsgenuss.
Das Biosphärenreservat Südost-Rügen lädt zu abwechslungsreichen Rad- und Wandertouren ein – nicht nur im Sommer. Für alle Naturentdecker empfiehlt sich auch eine Teilnahme an einer der spannenden und vielfältigen Mitmach-Veranstaltungen der Kurverwaltung. Der historische Kurpavillon sorgt dafür, dass auch Kulturliebhaber auf ihre Kosten kommen. Von Puppentheater für die Kleinsten über Konzerte verschiedenster musikalischer Stilrichtungen bis hin zu erlebnisreichen Strand- oder Seebrückenfesten, dem Open-Air-Kinosommer und einigem mehr ist hier von Mai bis September regelmäßig Leben auf der Bühne. Die größte Veranstaltung findet gar im Winter statt. Das Strandkorbsilvester mit seinem Mittelaltermarkt, vielen bunten Attraktionen und einer tollen Silvesterparty in entspannter Atmosphäre ist gerade für viele Familien ein bekanntes Ausflugsziel für den Jahreswechsel auf Rügen. Gäste und Einheimische gleichermaßen lieben es, sich am Göhrener Strand das Ja-Wort zu geben. Denn was ist romantischer als eine Hochzeit direkt im feinen Sand unter freiem Himmel, begleitet vom Rauschen der Wellen? Göhren ist einer der wenigen Orte in Deutschland, an denen das möglich ist. Weitere Informationen: Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: KV Göhren/Martin Stöver
(Quelle: TMV/Grundner)
(Quelle: KV Göhren/Foto Ohl)
Das Biosphärenreservat Südost-Rügen lädt zu abwechslungsreichen Rad- und Wandertouren ein – nicht nur im Sommer. Für alle Naturentdecker empfiehlt sich auch eine Teilnahme an einer der spannenden und vielfältigen Mitmach-Veranstaltungen der Kurverwaltung. Der historische Kurpavillon sorgt dafür, dass auch Kulturliebhaber auf ihre Kosten kommen. Von Puppentheater für die Kleinsten über Konzerte verschiedenster musikalischer Stilrichtungen bis hin zu erlebnisreichen Strand- oder Seebrückenfesten, dem Open-Air-Kinosommer und einigem mehr ist hier von Mai bis September regelmäßig Leben auf der Bühne. Die größte Veranstaltung findet gar im Winter statt. Das Strandkorbsilvester mit seinem Mittelaltermarkt, vielen bunten Attraktionen und einer tollen Silvesterparty in entspannter Atmosphäre ist gerade für viele Familien ein bekanntes Ausflugsziel für den Jahreswechsel auf Rügen. Gäste und Einheimische gleichermaßen lieben es, sich am Göhrener Strand das Ja-Wort zu geben. Denn was ist romantischer als eine Hochzeit direkt im feinen Sand unter freiem Himmel, begleitet vom Rauschen der Wellen? Göhren ist einer der wenigen Orte in Deutschland, an denen das möglich ist. Weitere Informationen: Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: KV Göhren/Martin Stöver
(Quelle: TMV/Grundner)
(Quelle: KV Göhren/Foto Ohl)
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21. Nov 2018
| Pressemitteilungen
Sanddornpunsch und Schlossgeschichten: Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern
Weihnachtsspezialitäten bei Meeresbrise: Von Ende November bis Weihnachten und teilweise sogar darüber hinaus erstrahlen in Mecklenburg-Vorpommern rund 50 Weihnachtsmärkte in festlichem Lichterglanz. Neben jeder Menge Kunsthandwerk und regionalen Köstlichkeiten wie Sanddornpunsch oder Rauchwurst locken die vielen kleinen und größeren Adventsmärkte vor allem aber mit unverwechselbaren Kulissen und dem ganz besonderen maritimen Flair Besucher aus Nah und Fern an. So laden auch viele historische Märkte in Schlössern und Villen zu besinnlichen Stunden ein. Der Landestourismusverband rechnet mit 2,5 Millionen Gästen, insbesondere aus Deutschland, Schweden, Dänemark und dem Baltikum. Unter sind zahlreiche Weihnachtsmärkte aufgelistet, im Folgenden eine Auswahl:
Größter im Nordosten: Der Rostocker Weihnachtsmarkt
Vom 26. November bis zum 22. Dezember lädt der größte und abwechslungsreichste Weihnachtsmarkt des Landes nach Rostock ein. Im historischen Stadtzentrum erwartet Besucher auf rund drei Kilometern neben Schlemmerbuden und Glühweinständen eine begehbare Weihnachtspyramide sowie ein 40 Meter hohes Riesenrad. Auf der Weihnachtsbühne am Neuen Markt werden mehrmals wöchentlich Märchenlesungen, Weihnachtsmannsprechstunden und weitere stimmungsvolle Angebote für die ganze Familie präsentiert. An den Wochenenden wird ein extra für den Rostocker Weihnachtsmarkt geschriebene Weihnachtsmärchen aufgeführt. Skandinavisches Flair herrscht auf dem Universitätsplatz, wo Schweden, Norweger und Finnen Honig aus ihrer Heimat und wärmenden Glögg anbieten. Etwas abseits des großen Getümmels können Besucher der Hansestadt über den historischen Weihnachtsmarkt am Klostergarten flanieren, mehr als 30 Handwerker und Händler sowie wundersame Fabelwesen bestaunen und sich im Märchenzelt von Geschichten verzaubern lassen. Angebote wie Bogenschießen und Axtwerfen animieren zum Mitmachen. Turbulenter geht es auf dem Weihnachtsrummel an der Fischerbastion zu. Hier stehen die Klassiker unter den Fahrgeschäften wie Autoscooter, Geisterbahn und Break Dancer sowie ein rund 60 Meter hoher Freifallturm und eine Riesenschaukel bereit. Insgesamt sind rund 230 Schausteller und Markthändler, vor allem aus Deutschland und Nordeuropa, auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt vertreten. Circa 1,3 Millionen Besucher werden erwartet.
Weitere Informationen: Weihnachtsmarkt in der Hansestadt Stralsund
Vorweihnachtliche Stimmung mit Welterbeflair: Stralsund lockt vom 28. November bis zum 22. Dezember mit drei Weihnachtsmärkten in die historische Altstadt. Auf dem Alten Markt wird es mit Kinderkarussell, Eisbahn und Weihnachtstanne besinnlich und gemütlich. Vergnügungsattraktionen wie Wurf- und Schießbuden sowie zahlreiche Fahrgeschäfte sind auf dem Neuen Markt zu finden. Zwischen den Märkten laden geschmückte Stände mit Kunsthandwerk und regionalen Erzeugnissen zum Stöbern ein. Der rund 1.500 Quadratmeter große Gewölbekeller des Stralsunder Rathauses ist der Höhepunkt des Weihnachtsmarktes und bietet Platz für mehr als 40 Kunsthandwerker, Händler und Künstler. Besucher können hier unter anderem Glaskugeln bemalen, Figuren filzen oder den Geschichten der am Spinnrad sitzenden Wollfee lauschen. Außerdem wird es ein weihnachtliches Bühnenprogramm mit Live-Musik sowie zahlreiche Bastel- und Mitmachaktionen geben.
Weitere Informationen: Schweriner Weihnachtsmarkt – „Der Stern im Norden“
Bummelmeilen rund um den Altstädtischen Markt, den Pfaffenteich und die Mecklenburgstraße machen in Schwerin vom 26. November bis zum 30. Dezember Lust auf die schönste Zeit des Jahres. Geschmückte Gassen mit Schlemmerbuden und Punschständen, eine Glühweinpyramide, ein Kinder- und Kunsthandwerksmarkt sowie Karussells, eine Eislaufbahn und ein Riesenrad warten auf zahlreiche Besucher. Ein Höhepunkt des Schweriner Weihnachtsmarktes ist die traditionelle Weihnachtstanne, die mit ihren rund 10.000 Lichtern nicht nur das abwechslungsreiche Programm auf der Hauptbühne des Marktplatzes erhellt. In den Innenhof des alten Postamtes in der Mecklenburgstraße ziehen in diesem Jahr die Kunsthandwerker des Schlachtermarktes ein, der derzeit saniert wird. An diesem neuen Standort finden Besucher auch ein großes Lagerfeuer, ein Kinderaktionszelt und die Eisbärenband – vier lebensgroße Teddys, die auf Knopfdruck zur Musik schunkeln. An Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag haben alle Stände und Attraktionen geschlossen.
Weitere Informationen: "wintersonnenWERKE" im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
Die reetgedeckten Scheunen und alten Bauernhäuser auf dem historischen Mueßer Museumsgelände bei Schwerin werden traditionell am vierten Adventswochenende besonders in Szene gesetzt und liebevoll geschmückt. Denn kurz vor Weihnachten, am 22. und 23. Dezember, findet mit dem „wintersonnenWERKE“ ein Adventsmarkt statt, der an das althergebrachte Markttreiben in der Vorweihnachtszeit erinnern soll. Künstler und Kunsthandwerker bieten Handgemachtes an, in der historischen Schmiede glüht das Eisen und am alten Feuerherd werden Köstlichkeiten wie Plätzchen und "Mecklenburger Punsch" zubereitet. Die stimmungsvoll beleuchteten Bauernkaten laden zum gemütlichen Bummel ein. Für Kinder, die noch einen Wunschzettel verfassen wollen – stilecht mit Tinte und Feder –, ist die alte Dorfschule geöffnet.
Weitere Informationen: Wismar: Weihnachtsmarkt im Welterbe
Stilvoll eingerahmt vom hell erleuchteten Rathaus, der Wasserkunst und den altehrwürdigen Giebelhäusern wird der Wismarer Weihnachtsmarkt vom 26. November bis 22. Dezember auf dem historischen Marktplatz der Welterbe-Hansestadt veranstaltet. Mit liebevoll dekorierten Ständen, romantischem Lichtschmuck und im schwedischen Stil gefertigten Weihnachtshütten gehört er zu den schönsten in Mecklenburg-Vorpommern und begeistert Besucher mit Spielzeug, Marionetten, Holzschnitzereien, Christbaumschmuck, Lammfellschuhen und Kunstschmiedearbeiten jedes Jahr aufs Neue. Eröffnet wird der Markt durch den Weihnachtsmann, der mit seinem Gefolge und begleitet von Kinderscharen vom Alten Hafen mit einer Kutsche zum Alten Markt fährt. Als Extra für die Kleinen gibt es neben verschiedenen Fahrgeschäften einen Kinderweihnachtsmarkt, auf dem sie selbst persönliche Geschenke basteln, Kerzen ziehen, Plätzchen backen oder Tönernes töpfern können.
Weitere Informationen: Licht und Meer: Weihnachtliche Feste auf Mecklenburg-Vorpommerns Urlaubsinseln
Besonders stimmungsvolle und dabei nicht selten überraschende Kulissen bieten sich auf den vielen großen und kleineren Weihnachtsmärkten auf den Ostseeinseln Rügen und Usedom. So wird vom 13. bis zum 16. Dezember im Binzer Kurpark der Weihnachtsmarkt „Engel, Licht & Meer“ veranstaltet, der in diesem Jahr erstmals und unter dem Titel „Kulinarik & Genuss im Park“ bis zum 21. Dezember erweitert wird. Neben kulinarischen Köstlichkeiten, Kinderkarussells und regionaler Handwerkskunst können sich Besucher auf eine Kindereisenbahn und eine Schiffsschaukel freuen. Ein Bühnenprogramm mit Musik, Märchenfilmen und Lesungen rundet die Veranstaltung ab. Auch in Sellin weihnachtet es vom 20. bis zum 22. Dezember. An der Kurverwaltung im ehemaligen Warmbad des Ostseebades versammeln sich zahlreiche Händler und Stände, die Freiluftbühne lädt mit festlicher Musik zum Träumen ein.
Weitere Informationen: , Im Seeheilbad Ahlbeck auf der Zwei-Länder-Insel Usedom stimmt der traditionelle Kaiserbäder Weihnachtsmarkt vom 30. November bis zum 2. Dezember auf die besinnlichste Zeit des Jahres ein. Gäste bekommen am ersten Adventswochenende ein abwechslungsreiches Programm mit stimmungsvollen Liedern sowie kleinen Texten und Anekdoten rund ums Weihnachtsfest geboten. Beim Weihnachtsmarkt am Rathaus der Peenestadt Wolgast bieten Händler vom 14. bis zum 16. Dezember ihre dekorativen Waren und köstlichen Spezialitäten an. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Bläsermusik und Märchenrundgängen ergänzt das Wintertreiben.
Weitere Informationen: , Advents- und Nussknackermarkt in Ludwigslust
Vom 29. November bis zum 2. Dezember können Gäste den Ludwigsluster Advents- und Nussknackermarkt – ein besonders origineller Weihnachtsmarkt im Herzen der Barockstadt, der mit Märchenwald, Weihnachtssingen sowie Nussknacker- und Kunsthandwerkermarkt verzaubert – bestaunen. Der Adventsmarkt befindet sich auf dem Alexandrinenplatz, der Nussknackermarkt im Lindencenter schließt direkt daran an. Neu in diesem Jahr: Eine Eislaufbahn, die die beiden Märkte miteinander verbindet. Rund 40 Stände und Händler, zwei Bühnen mit bunten Programmen sowie eine übergroße Weihnachtspyramide komplettieren das atmosphärische Treiben in der Ludwigsluster Altstadt.
Weitere Informationen: Weberglockenmarkt in Neubrandenburg
In der Neubrandenburger Innenstadt wird vom 26. November bis 22. Dezember der historische Weberglockenmarkt veranstaltet. Gästen wird ein buntes Programm geboten: Neben Märchenvorstellungen auf der Weber-Bühne wird es in der Glockenstube wechselnde Mitmachaktionen von Weihnachtsbacken bis Kerzengießen geben. Am 15. Dezember können sich Interessierte einer historischen Stadtführung von Wollweber Mattias Gerling anschließen. Darüber hinaus bieten zahlreiche Kunsthandwerker ihre Waren an. Der Name des Neubrandenburger Adventsmarktes entstammt einer Sage, in der ein Weber am Weihnachtsabend und bei Schneesturm den Weg in die Vier-Tore-Stadt fand, weil er den Klängen der Kirchglocke in St.-Marien folgte.
Weitere Informationen: Weihnachtsmarkt in Greifswald
In der Universitäts- und Hansestadt Greifswald eröffnet der Weihnachtsmarkt am 29. November. Rund 50.000 Gäste stimmen sich jährlich auf dem historischen Marktplatz, dem Fischmarkt und auf dem Kunsthandwerkermarkt im Gewölbekeller des Rathauses auf das Weihnachtsfest ein. Ein Höhepunkt ist die Ankunft des Weihnachtsmannes, der am 2. Dezember ganz traditionell und maritim mit dem Segelschiff im Museumshafen anlegt. Darüber hinaus findet am 15. Dezember ein Lampionumzug für Groß und Klein statt. Märchenwald, Nachtwächterführungen, Glühweinpartys und Vorleseabende runden das familienfreundliche Angebot ab. Am 20. Dezember schließt der Greifswalder Weihnachtsmarkt.
Weitere Informationen: Burg-Weihnacht in Neustadt-Glewe
Vom 7. bis zum 9. Dezember kann in Neustadt-Glewe im weihnachtlichen Burgambiente gebummelt werden. Der Markt mit Historischem und Modernem erstreckt sich vom Innenhof über den Vorplatz bis in die dritte Etage des im 13. Jahrhundert erbauten Gemäuers. Neben einer Modelleisenbahn-Ausstellung, einer Feuershow und einer Kreativwerkstatt mit handwerklichen Angeboten wie Töpfern und Specksteinschnitzen sorgt ein weihnachtliches Kinderprogramm mit musikalischer Untermalung für eine besinnliche Zeit auf der Burg.
Weitere Informationen: Bernstein und Bratwurst: Weihnachtliche Märkte auf Fischland-Darß-Zingst
Ob im Museum, mit Boddenblick oder unter Künstlern: Idyllische Adventsmärkte mit kleinen Marktständen, liebevoller Dekoration und traditionellem Handwerk laden ab Ende November zu einem Ausflug auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ein. So wird am 1. und 2. Dezember der Zingster Adventsmarkt auf dem Museumshof des Ostseebades veranstaltet. Allerlei Leckereien, Handwerker und Händler sowie ein Glockenspiel und viele Künstler sorgen am ersten Adventswochenende für vorweihnachtliche Stimmung. Im Ostseebad Wustrow findet der Weihnachtsmarkt traditionell am ersten Adventssamstag statt. Hier können kleine Gäste Ponys reiten und Karussell fahren. Darüber hinaus weihnachtet es am 9. Dezember von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr in Dierhagen. Rund um die Dorfkirche erwartet Besucher ein Adventsmarkt mit zahlreichen Ständen und ein Weihnachtsprogramm der Kindergartenkinder und Schüler des Ostseebades.
Weitere Informationen: „Klostermarkt Weihnachten“ in Zarrentin am Schaalsee
Bereits zum 20. Mal ist das ehemalige Zisterzienserinnenkloster eindrucksvolle Kulisse des Weihnachtsmarktes in Zarrentin. Mehr als 90 Aussteller aus ganz Deutschland verwandeln Kirche und Festgelände des Klosters am 8. und 9. Dezember in einen vorweihnachtlichen, atmosphärischen Markt. Besucher dürfen sich vor allem auf besonderes Kunsthandwerk, Wildschwein am Spieß und Bierpunsch freuen. Für entsprechende Stimmung sorgen Chöre und Blasmusiker. Kinder sind herzlich zum Karussellfahren, Ponyreiten, Basteln und Märchenhören eingeladen. Auch der Weihnachtsmann wird vor Ort sein. Jubiläumshöhepunkt ist die weihnachtliche Lasershow am Samstagabend.
Weitere Informationen: 6. Weihnachtsmarkt auf Schloss Semlow
In den historischen Räumen des Schlosses Semlow bei Marlow wird am 1. Dezember ab 11.00 Uhr der sechste Schlossweihnachtsmarkt veranstaltet. Gäste können über den Markt und durch den Festsaal schlendern, weihnachtliche Figuren basteln sowie Schlossgeschichten und einem Eröffnungskonzert des Posaunenchors lauschen. Darüber hinaus wird im Jagdkeller mit Kamin Kaffee und Kuchen gereicht. Das Schloss wurde um das Jahr 1825 vom Strelitzer Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel errichtet und ist seit 2012 im Besitz der Familie Hantke.
Weitere Informationen: Winterzauber – Der Weihnachtsmarkt auf dem Landgestüt Redefin
Am zweiten Adventswochenende wird in Redefin traditionell der Gestütsweihnachtsmarkt veranstaltet. Vom 7. bis zum 9. Dezember verwandelt sich die Reithalle in ein bunt geschmücktes Weihnachtswunderland. Ein Höhepunkt sind die Voltigiervorführungen und die Ponykutschfahrten, die auf dem Gelände angeboten werden. Für Kinder gibt es eine Eisenbahn, ein Kinderkarussell und eine Hüpfburg. Nachdem am ersten Abend ein weihnachtliches Backwerk angeschnitten und kostenlos an Gäste verteilt wird, können sich Interessierte einem Lichter- und Laternenumzug über das Landgestüt anschließen.
Weitere Informationen:
Vom 26. November bis zum 22. Dezember lädt der größte und abwechslungsreichste Weihnachtsmarkt des Landes nach Rostock ein. Im historischen Stadtzentrum erwartet Besucher auf rund drei Kilometern neben Schlemmerbuden und Glühweinständen eine begehbare Weihnachtspyramide sowie ein 40 Meter hohes Riesenrad. Auf der Weihnachtsbühne am Neuen Markt werden mehrmals wöchentlich Märchenlesungen, Weihnachtsmannsprechstunden und weitere stimmungsvolle Angebote für die ganze Familie präsentiert. An den Wochenenden wird ein extra für den Rostocker Weihnachtsmarkt geschriebene Weihnachtsmärchen aufgeführt. Skandinavisches Flair herrscht auf dem Universitätsplatz, wo Schweden, Norweger und Finnen Honig aus ihrer Heimat und wärmenden Glögg anbieten. Etwas abseits des großen Getümmels können Besucher der Hansestadt über den historischen Weihnachtsmarkt am Klostergarten flanieren, mehr als 30 Handwerker und Händler sowie wundersame Fabelwesen bestaunen und sich im Märchenzelt von Geschichten verzaubern lassen. Angebote wie Bogenschießen und Axtwerfen animieren zum Mitmachen. Turbulenter geht es auf dem Weihnachtsrummel an der Fischerbastion zu. Hier stehen die Klassiker unter den Fahrgeschäften wie Autoscooter, Geisterbahn und Break Dancer sowie ein rund 60 Meter hoher Freifallturm und eine Riesenschaukel bereit. Insgesamt sind rund 230 Schausteller und Markthändler, vor allem aus Deutschland und Nordeuropa, auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt vertreten. Circa 1,3 Millionen Besucher werden erwartet.
Weitere Informationen: Weihnachtsmarkt in der Hansestadt Stralsund
Vorweihnachtliche Stimmung mit Welterbeflair: Stralsund lockt vom 28. November bis zum 22. Dezember mit drei Weihnachtsmärkten in die historische Altstadt. Auf dem Alten Markt wird es mit Kinderkarussell, Eisbahn und Weihnachtstanne besinnlich und gemütlich. Vergnügungsattraktionen wie Wurf- und Schießbuden sowie zahlreiche Fahrgeschäfte sind auf dem Neuen Markt zu finden. Zwischen den Märkten laden geschmückte Stände mit Kunsthandwerk und regionalen Erzeugnissen zum Stöbern ein. Der rund 1.500 Quadratmeter große Gewölbekeller des Stralsunder Rathauses ist der Höhepunkt des Weihnachtsmarktes und bietet Platz für mehr als 40 Kunsthandwerker, Händler und Künstler. Besucher können hier unter anderem Glaskugeln bemalen, Figuren filzen oder den Geschichten der am Spinnrad sitzenden Wollfee lauschen. Außerdem wird es ein weihnachtliches Bühnenprogramm mit Live-Musik sowie zahlreiche Bastel- und Mitmachaktionen geben.
Weitere Informationen: Schweriner Weihnachtsmarkt – „Der Stern im Norden“
Bummelmeilen rund um den Altstädtischen Markt, den Pfaffenteich und die Mecklenburgstraße machen in Schwerin vom 26. November bis zum 30. Dezember Lust auf die schönste Zeit des Jahres. Geschmückte Gassen mit Schlemmerbuden und Punschständen, eine Glühweinpyramide, ein Kinder- und Kunsthandwerksmarkt sowie Karussells, eine Eislaufbahn und ein Riesenrad warten auf zahlreiche Besucher. Ein Höhepunkt des Schweriner Weihnachtsmarktes ist die traditionelle Weihnachtstanne, die mit ihren rund 10.000 Lichtern nicht nur das abwechslungsreiche Programm auf der Hauptbühne des Marktplatzes erhellt. In den Innenhof des alten Postamtes in der Mecklenburgstraße ziehen in diesem Jahr die Kunsthandwerker des Schlachtermarktes ein, der derzeit saniert wird. An diesem neuen Standort finden Besucher auch ein großes Lagerfeuer, ein Kinderaktionszelt und die Eisbärenband – vier lebensgroße Teddys, die auf Knopfdruck zur Musik schunkeln. An Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag haben alle Stände und Attraktionen geschlossen.
Weitere Informationen: "wintersonnenWERKE" im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
Die reetgedeckten Scheunen und alten Bauernhäuser auf dem historischen Mueßer Museumsgelände bei Schwerin werden traditionell am vierten Adventswochenende besonders in Szene gesetzt und liebevoll geschmückt. Denn kurz vor Weihnachten, am 22. und 23. Dezember, findet mit dem „wintersonnenWERKE“ ein Adventsmarkt statt, der an das althergebrachte Markttreiben in der Vorweihnachtszeit erinnern soll. Künstler und Kunsthandwerker bieten Handgemachtes an, in der historischen Schmiede glüht das Eisen und am alten Feuerherd werden Köstlichkeiten wie Plätzchen und "Mecklenburger Punsch" zubereitet. Die stimmungsvoll beleuchteten Bauernkaten laden zum gemütlichen Bummel ein. Für Kinder, die noch einen Wunschzettel verfassen wollen – stilecht mit Tinte und Feder –, ist die alte Dorfschule geöffnet.
Weitere Informationen: Wismar: Weihnachtsmarkt im Welterbe
Stilvoll eingerahmt vom hell erleuchteten Rathaus, der Wasserkunst und den altehrwürdigen Giebelhäusern wird der Wismarer Weihnachtsmarkt vom 26. November bis 22. Dezember auf dem historischen Marktplatz der Welterbe-Hansestadt veranstaltet. Mit liebevoll dekorierten Ständen, romantischem Lichtschmuck und im schwedischen Stil gefertigten Weihnachtshütten gehört er zu den schönsten in Mecklenburg-Vorpommern und begeistert Besucher mit Spielzeug, Marionetten, Holzschnitzereien, Christbaumschmuck, Lammfellschuhen und Kunstschmiedearbeiten jedes Jahr aufs Neue. Eröffnet wird der Markt durch den Weihnachtsmann, der mit seinem Gefolge und begleitet von Kinderscharen vom Alten Hafen mit einer Kutsche zum Alten Markt fährt. Als Extra für die Kleinen gibt es neben verschiedenen Fahrgeschäften einen Kinderweihnachtsmarkt, auf dem sie selbst persönliche Geschenke basteln, Kerzen ziehen, Plätzchen backen oder Tönernes töpfern können.
Weitere Informationen: Licht und Meer: Weihnachtliche Feste auf Mecklenburg-Vorpommerns Urlaubsinseln
Besonders stimmungsvolle und dabei nicht selten überraschende Kulissen bieten sich auf den vielen großen und kleineren Weihnachtsmärkten auf den Ostseeinseln Rügen und Usedom. So wird vom 13. bis zum 16. Dezember im Binzer Kurpark der Weihnachtsmarkt „Engel, Licht & Meer“ veranstaltet, der in diesem Jahr erstmals und unter dem Titel „Kulinarik & Genuss im Park“ bis zum 21. Dezember erweitert wird. Neben kulinarischen Köstlichkeiten, Kinderkarussells und regionaler Handwerkskunst können sich Besucher auf eine Kindereisenbahn und eine Schiffsschaukel freuen. Ein Bühnenprogramm mit Musik, Märchenfilmen und Lesungen rundet die Veranstaltung ab. Auch in Sellin weihnachtet es vom 20. bis zum 22. Dezember. An der Kurverwaltung im ehemaligen Warmbad des Ostseebades versammeln sich zahlreiche Händler und Stände, die Freiluftbühne lädt mit festlicher Musik zum Träumen ein.
Weitere Informationen: , Im Seeheilbad Ahlbeck auf der Zwei-Länder-Insel Usedom stimmt der traditionelle Kaiserbäder Weihnachtsmarkt vom 30. November bis zum 2. Dezember auf die besinnlichste Zeit des Jahres ein. Gäste bekommen am ersten Adventswochenende ein abwechslungsreiches Programm mit stimmungsvollen Liedern sowie kleinen Texten und Anekdoten rund ums Weihnachtsfest geboten. Beim Weihnachtsmarkt am Rathaus der Peenestadt Wolgast bieten Händler vom 14. bis zum 16. Dezember ihre dekorativen Waren und köstlichen Spezialitäten an. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Bläsermusik und Märchenrundgängen ergänzt das Wintertreiben.
Weitere Informationen: , Advents- und Nussknackermarkt in Ludwigslust
Vom 29. November bis zum 2. Dezember können Gäste den Ludwigsluster Advents- und Nussknackermarkt – ein besonders origineller Weihnachtsmarkt im Herzen der Barockstadt, der mit Märchenwald, Weihnachtssingen sowie Nussknacker- und Kunsthandwerkermarkt verzaubert – bestaunen. Der Adventsmarkt befindet sich auf dem Alexandrinenplatz, der Nussknackermarkt im Lindencenter schließt direkt daran an. Neu in diesem Jahr: Eine Eislaufbahn, die die beiden Märkte miteinander verbindet. Rund 40 Stände und Händler, zwei Bühnen mit bunten Programmen sowie eine übergroße Weihnachtspyramide komplettieren das atmosphärische Treiben in der Ludwigsluster Altstadt.
Weitere Informationen: Weberglockenmarkt in Neubrandenburg
In der Neubrandenburger Innenstadt wird vom 26. November bis 22. Dezember der historische Weberglockenmarkt veranstaltet. Gästen wird ein buntes Programm geboten: Neben Märchenvorstellungen auf der Weber-Bühne wird es in der Glockenstube wechselnde Mitmachaktionen von Weihnachtsbacken bis Kerzengießen geben. Am 15. Dezember können sich Interessierte einer historischen Stadtführung von Wollweber Mattias Gerling anschließen. Darüber hinaus bieten zahlreiche Kunsthandwerker ihre Waren an. Der Name des Neubrandenburger Adventsmarktes entstammt einer Sage, in der ein Weber am Weihnachtsabend und bei Schneesturm den Weg in die Vier-Tore-Stadt fand, weil er den Klängen der Kirchglocke in St.-Marien folgte.
Weitere Informationen: Weihnachtsmarkt in Greifswald
In der Universitäts- und Hansestadt Greifswald eröffnet der Weihnachtsmarkt am 29. November. Rund 50.000 Gäste stimmen sich jährlich auf dem historischen Marktplatz, dem Fischmarkt und auf dem Kunsthandwerkermarkt im Gewölbekeller des Rathauses auf das Weihnachtsfest ein. Ein Höhepunkt ist die Ankunft des Weihnachtsmannes, der am 2. Dezember ganz traditionell und maritim mit dem Segelschiff im Museumshafen anlegt. Darüber hinaus findet am 15. Dezember ein Lampionumzug für Groß und Klein statt. Märchenwald, Nachtwächterführungen, Glühweinpartys und Vorleseabende runden das familienfreundliche Angebot ab. Am 20. Dezember schließt der Greifswalder Weihnachtsmarkt.
Weitere Informationen: Burg-Weihnacht in Neustadt-Glewe
Vom 7. bis zum 9. Dezember kann in Neustadt-Glewe im weihnachtlichen Burgambiente gebummelt werden. Der Markt mit Historischem und Modernem erstreckt sich vom Innenhof über den Vorplatz bis in die dritte Etage des im 13. Jahrhundert erbauten Gemäuers. Neben einer Modelleisenbahn-Ausstellung, einer Feuershow und einer Kreativwerkstatt mit handwerklichen Angeboten wie Töpfern und Specksteinschnitzen sorgt ein weihnachtliches Kinderprogramm mit musikalischer Untermalung für eine besinnliche Zeit auf der Burg.
Weitere Informationen: Bernstein und Bratwurst: Weihnachtliche Märkte auf Fischland-Darß-Zingst
Ob im Museum, mit Boddenblick oder unter Künstlern: Idyllische Adventsmärkte mit kleinen Marktständen, liebevoller Dekoration und traditionellem Handwerk laden ab Ende November zu einem Ausflug auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ein. So wird am 1. und 2. Dezember der Zingster Adventsmarkt auf dem Museumshof des Ostseebades veranstaltet. Allerlei Leckereien, Handwerker und Händler sowie ein Glockenspiel und viele Künstler sorgen am ersten Adventswochenende für vorweihnachtliche Stimmung. Im Ostseebad Wustrow findet der Weihnachtsmarkt traditionell am ersten Adventssamstag statt. Hier können kleine Gäste Ponys reiten und Karussell fahren. Darüber hinaus weihnachtet es am 9. Dezember von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr in Dierhagen. Rund um die Dorfkirche erwartet Besucher ein Adventsmarkt mit zahlreichen Ständen und ein Weihnachtsprogramm der Kindergartenkinder und Schüler des Ostseebades.
Weitere Informationen: „Klostermarkt Weihnachten“ in Zarrentin am Schaalsee
Bereits zum 20. Mal ist das ehemalige Zisterzienserinnenkloster eindrucksvolle Kulisse des Weihnachtsmarktes in Zarrentin. Mehr als 90 Aussteller aus ganz Deutschland verwandeln Kirche und Festgelände des Klosters am 8. und 9. Dezember in einen vorweihnachtlichen, atmosphärischen Markt. Besucher dürfen sich vor allem auf besonderes Kunsthandwerk, Wildschwein am Spieß und Bierpunsch freuen. Für entsprechende Stimmung sorgen Chöre und Blasmusiker. Kinder sind herzlich zum Karussellfahren, Ponyreiten, Basteln und Märchenhören eingeladen. Auch der Weihnachtsmann wird vor Ort sein. Jubiläumshöhepunkt ist die weihnachtliche Lasershow am Samstagabend.
Weitere Informationen: 6. Weihnachtsmarkt auf Schloss Semlow
In den historischen Räumen des Schlosses Semlow bei Marlow wird am 1. Dezember ab 11.00 Uhr der sechste Schlossweihnachtsmarkt veranstaltet. Gäste können über den Markt und durch den Festsaal schlendern, weihnachtliche Figuren basteln sowie Schlossgeschichten und einem Eröffnungskonzert des Posaunenchors lauschen. Darüber hinaus wird im Jagdkeller mit Kamin Kaffee und Kuchen gereicht. Das Schloss wurde um das Jahr 1825 vom Strelitzer Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel errichtet und ist seit 2012 im Besitz der Familie Hantke.
Weitere Informationen: Winterzauber – Der Weihnachtsmarkt auf dem Landgestüt Redefin
Am zweiten Adventswochenende wird in Redefin traditionell der Gestütsweihnachtsmarkt veranstaltet. Vom 7. bis zum 9. Dezember verwandelt sich die Reithalle in ein bunt geschmücktes Weihnachtswunderland. Ein Höhepunkt sind die Voltigiervorführungen und die Ponykutschfahrten, die auf dem Gelände angeboten werden. Für Kinder gibt es eine Eisenbahn, ein Kinderkarussell und eine Hüpfburg. Nachdem am ersten Abend ein weihnachtliches Backwerk angeschnitten und kostenlos an Gäste verteilt wird, können sich Interessierte einem Lichter- und Laternenumzug über das Landgestüt anschließen.
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16. Nov 2018
| Pressemitteilungen
Reportage: Ohne Uhr und mit viel Ruhe – Spurensuche auf Fischland-Darß-Zingst
„Ich muss ehrlich sein: Du siehst die Welt durch eine rosarote Brille!“, ruft Sandra und lacht. Denn das tut Sebastian im wahrsten Sinne des Wortes: Das Pärchen steht am Sandstrand von Zingst und während Sandra die Kamera zückt, hat sich Sebastian schon hinter der überdimensionalen Sonnenbrille des Künstlers Marc Moser in Pose gebracht und guckt durch die rosafarbenen Gläser hindurch auf die sonst tiefblaue Ostsee. Das beeindruckende Kunstwerk in XXL dürfen Besucher von Mai bis Mitte Oktober am Strand entdecken, danach wird es in sein Winterquartier, den Zingster Hafen, gebracht.
Als die beiden gehört haben, dass sich Besucher auf dem Olympus FotoKunstPfad Zingst kostenfrei Kameras ausleihen und auf zwölf Stationen die Werke von Künstlern entdecken und einfangen können, waren sie begeistert: „Das bringt mit Meer, Strand, Kunst und Fotografie unsere größten Leidenschaften zusammen“, sagt Sebastian. „Es ist toll, einfach abzuschalten und die Tage am Strand dahinplätschern zu lassen. Doch noch schöner ist es, wenn man inspirierende Bilder und spannende Geschichten mit nach Hause nehmen kann.“
Besondere Andenken sind es, die Sandra und Sebastian in Zingst mit ihren Kameras aufnehmen: So erzählt die Skulptur des Bildhauers Rob Mulholland – eine zarte Frauen-Silhouette, die auf einer Buhne im Wasser steht – von der Verletzlichkeit und Stärke des Meeres. Andere Künstler setzen auf den spielerischen Effekt, wie Lulu Guinness, die Besucher mit einem großen Nagelbrett, dem beliebten Spielzeug der 80er-Jahre, verschmelzen lässt.
Von Haustüren, die vor Zauberei beschützen
Als Kontrast zur modernen Kunst haben sich Sandra und Sebastian als nächste Station den Darßer Haustürenpfad herausgesucht: Der verknüpft die Gegenwart mit Bräuchen und Spuren des 19. Jahrhunderts in den Orten Prerow, Born und Wieck. Mit dem Rad erreichen sie Prerow in nur 20 Minuten. Der Weg führt direkt an der Küste entlang, wo sie die salzige Meeresluft und den erfrischenden Fahrtwind genießen. „Ich habe noch nie eine Haustür gesehen, die so viel gute Laune versprüht“, sagt Sandra und nimmt mit ihrer Kamera die roten Tulpen und die Sonne ins Visier. Die Darßer Haustür an der Tourist-Information in Prerow ist die erste der berühmten Türen, die bunt bemalt wurde. Der Brauch der aufwändig geschnitzten Türen geht auf die Seefahrtsgeschichte zurück. Der Sonnenaufgang steht für eine glückliche Rückkehr, andere Motive sind von heidnischen Einflüssen geprägt. So sollen Symbole wie Feuer vor Zauberei schützen, Blumen dagegen Lebensfreude schenken. Die Tradition weiterleben lässt die Kunsttischlerei Roloff, die seit 1832 in Handarbeit die Darßer Türen restauriert oder neu anfertigt. Post aus dem 20. Jahrhundert
Den Halt an der Tourist-Information in Prerow haben Sandra und Sebastian genutzt, um sich mit neuen Inspirationen zu verschiedenen Ausflugszielen einzudecken. Das Paar möchte mehr über die Geschichte der Region erfahren, bei strahlend blauem Himmel am liebsten im Freien. So ist das nächste Ziel schnell bestimmt: Auf dem Fahrrad möchten sie den Postkartenpfad in Wieck erkunden. Die Fotomotive des 20. Jahrhunderts, die an sieben Stationen ausgestellt werden, machen es den Besuchern leicht, sich auf die Reise durch die Zeit zu begeben. „Sieh mal, da vorne lag damals die Holzerland-Werft“, sagt Sebastian und zeigt zum Bodstedter Bodden, vor dem heute ein großes Feld liegt, auf dem gemütlich die Pferde grasen. Auf einer Holzbank genießen die beiden den Ausblick und erfinden Geschichten vom geschäftigen Treiben, das hier damals herrschte. Bevor es weiter zum nächsten Pfad geht, stromern beide weiter durch das Boddendorf. Dabei entdecken sie den idyllischen Hafen und die Darßer Arche, die ein Informationszentrum und eine Ausstellung über den Nationalpark beherbergt. Ob es der Gedanke an Fisch, die Fahrradtour oder die frische Luft ist – sicher ist: Sandra und Sebastian sind hungrig. Wie praktisch, dass das Capitänshaus von Petersson in Born nur 15 Fahrradminuten entfernt ist. In der 250 Jahre alten Scheune werden frische Gerichte wie Fisch oder auch selbstgebackener Kuchen serviert. Von der Terrasse aus schweift der Blick über die gepflegte Grünanlage hin zum Capitänshaus, dessen Namensgeber der berühmte Schiffskapitän Carl von Petersson ist. Er befuhr vom Darß aus die ganze Welt. Diese und viele weitere Geschichten des alten Fischerdörfchens erzählen Tafeln, die auf alten Buhnenpfählen vor historisch bedeutenden Häusern stehen. Wandeln auf den Spuren der Künstlerkolonie Ahrenshoop
Die Sonne steht tief und taucht die alte Linde, die auf dem Anwesen Petersson steht, in ein besonderes Licht, als sich Sandra und Sebastian zum letzten Mal auf den Sattel schwingen. In Ahrenshoop werden die Zeitenwandler im Hotel The Grand entspannen und Kräfte für den nächsten Tag sammeln. „Doch vorher möchte ich noch die Dünen sehen“, sagt Sandra. Entlang des Kunstpfads, mit seinen Landschaftsgemälden, lassen sich die beiden von der Schönheit der hellgrünen Gräser, des feinen Sandes und der blauen See verzaubern und verstehen sofort, warum dieser Anblick auch die Maler der Künstlerkolonie Ahrenshoop schon Mitte des 19. Jahrhunderts berührte. Auf einer Aussichtsplattform, ganz in der Nähe des Strandes, kann das Pärchen genau jenen idyllischen Blick auf Ahrenshoop genießen, der bereits 1889 den angesehensten Landschaftsmaler Deutschlands und Begründer der Künstlerkolonie, Paul Müller-Kaempff, berührte und den er ein Jahr später in einem Gemälde verewigte. Mit diesem letzten, ergreifenden Eindruck verabschieden sich Sandra und Sebastian in die wohlverdiente Nachtruhe. „Schließlich möchten wir morgen fit sein – es gibt noch viel zu entdecken!“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
(Quelle: TMV/Krauss)
Als Kontrast zur modernen Kunst haben sich Sandra und Sebastian als nächste Station den Darßer Haustürenpfad herausgesucht: Der verknüpft die Gegenwart mit Bräuchen und Spuren des 19. Jahrhunderts in den Orten Prerow, Born und Wieck. Mit dem Rad erreichen sie Prerow in nur 20 Minuten. Der Weg führt direkt an der Küste entlang, wo sie die salzige Meeresluft und den erfrischenden Fahrtwind genießen. „Ich habe noch nie eine Haustür gesehen, die so viel gute Laune versprüht“, sagt Sandra und nimmt mit ihrer Kamera die roten Tulpen und die Sonne ins Visier. Die Darßer Haustür an der Tourist-Information in Prerow ist die erste der berühmten Türen, die bunt bemalt wurde. Der Brauch der aufwändig geschnitzten Türen geht auf die Seefahrtsgeschichte zurück. Der Sonnenaufgang steht für eine glückliche Rückkehr, andere Motive sind von heidnischen Einflüssen geprägt. So sollen Symbole wie Feuer vor Zauberei schützen, Blumen dagegen Lebensfreude schenken. Die Tradition weiterleben lässt die Kunsttischlerei Roloff, die seit 1832 in Handarbeit die Darßer Türen restauriert oder neu anfertigt. Post aus dem 20. Jahrhundert
Den Halt an der Tourist-Information in Prerow haben Sandra und Sebastian genutzt, um sich mit neuen Inspirationen zu verschiedenen Ausflugszielen einzudecken. Das Paar möchte mehr über die Geschichte der Region erfahren, bei strahlend blauem Himmel am liebsten im Freien. So ist das nächste Ziel schnell bestimmt: Auf dem Fahrrad möchten sie den Postkartenpfad in Wieck erkunden. Die Fotomotive des 20. Jahrhunderts, die an sieben Stationen ausgestellt werden, machen es den Besuchern leicht, sich auf die Reise durch die Zeit zu begeben. „Sieh mal, da vorne lag damals die Holzerland-Werft“, sagt Sebastian und zeigt zum Bodstedter Bodden, vor dem heute ein großes Feld liegt, auf dem gemütlich die Pferde grasen. Auf einer Holzbank genießen die beiden den Ausblick und erfinden Geschichten vom geschäftigen Treiben, das hier damals herrschte. Bevor es weiter zum nächsten Pfad geht, stromern beide weiter durch das Boddendorf. Dabei entdecken sie den idyllischen Hafen und die Darßer Arche, die ein Informationszentrum und eine Ausstellung über den Nationalpark beherbergt. Ob es der Gedanke an Fisch, die Fahrradtour oder die frische Luft ist – sicher ist: Sandra und Sebastian sind hungrig. Wie praktisch, dass das Capitänshaus von Petersson in Born nur 15 Fahrradminuten entfernt ist. In der 250 Jahre alten Scheune werden frische Gerichte wie Fisch oder auch selbstgebackener Kuchen serviert. Von der Terrasse aus schweift der Blick über die gepflegte Grünanlage hin zum Capitänshaus, dessen Namensgeber der berühmte Schiffskapitän Carl von Petersson ist. Er befuhr vom Darß aus die ganze Welt. Diese und viele weitere Geschichten des alten Fischerdörfchens erzählen Tafeln, die auf alten Buhnenpfählen vor historisch bedeutenden Häusern stehen. Wandeln auf den Spuren der Künstlerkolonie Ahrenshoop
Die Sonne steht tief und taucht die alte Linde, die auf dem Anwesen Petersson steht, in ein besonderes Licht, als sich Sandra und Sebastian zum letzten Mal auf den Sattel schwingen. In Ahrenshoop werden die Zeitenwandler im Hotel The Grand entspannen und Kräfte für den nächsten Tag sammeln. „Doch vorher möchte ich noch die Dünen sehen“, sagt Sandra. Entlang des Kunstpfads, mit seinen Landschaftsgemälden, lassen sich die beiden von der Schönheit der hellgrünen Gräser, des feinen Sandes und der blauen See verzaubern und verstehen sofort, warum dieser Anblick auch die Maler der Künstlerkolonie Ahrenshoop schon Mitte des 19. Jahrhunderts berührte. Auf einer Aussichtsplattform, ganz in der Nähe des Strandes, kann das Pärchen genau jenen idyllischen Blick auf Ahrenshoop genießen, der bereits 1889 den angesehensten Landschaftsmaler Deutschlands und Begründer der Künstlerkolonie, Paul Müller-Kaempff, berührte und den er ein Jahr später in einem Gemälde verewigte. Mit diesem letzten, ergreifenden Eindruck verabschieden sich Sandra und Sebastian in die wohlverdiente Nachtruhe. „Schließlich möchten wir morgen fit sein – es gibt noch viel zu entdecken!“ Weitere Fotos zum Herunterladen:
(Quelle: TMV/Krauss)
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14. Nov 2018
| Pressemitteilungen
Vereint in Riga: 11. Baltic Sea Tourism Forum und Latvian Tourism Forum
In Lettlands Hauptstadt Riga wird vom 14. bis 15. November das "Baltic Sea and Latvian Tourism Forum" veranstaltet. Dabei wird das jährlich veranstaltete Baltic Sea Tourism Forum erstmals mit einem nationalen, nämlich dem lettischen Tourismusforum zusammengelegt. Mehr als 450 Teilnehmer werden erwartet. Unter dem Titel „On the edge of change“ steht das Thema Veränderung im Mittelpunkt der Konferenz, die zur Stabilisierung der Zusammenarbeit im Ostseeraum und zur Etablierung der Reiseregion Ostsee beitragen soll. Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt intensiv für die touristische Zusammenarbeit im Ostseeraum. Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, welcher auch das Baltic Sea Tourism Center als Projekt betreut, sagte: „Das Baltic Sea Tourism Forum hat sich als feste Konferenz etabliert. Im Schulterschluss mit der touristischen Jahrestagung Lettlands liegen Chancen für eine noch größere Akzeptanz. Wir brauchen den kontinuierlichen Austausch über Grenzen hinweg. Auch für die internationale Wahrnehmung Mecklenburg-Vorpommerns liegen darin große Chancen.“
Unter anderem debattieren Branchenvertreter sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft am 14. November unter der Überschrift „creation vs. preservation“ – zu Deutsch Erschaffung vs. Erhaltung – über die Herausforderung, neue Angebote zu schaffen, gleichzeitig aber den touristischen und einzigartigen Charme beliebter Urlaubsdestinationen zu wahren. Am 15. November wird über das Thema Digitalisierung diskutiert. Touristischen Akteuren soll verdeutlicht werden, wie wichtig eine Verlagerung der Geschäftsprozesse ins Internet in Zeiten des wachsenden Wettbewerbs und der stetigen technologischen Entwicklung ist.
Die Ostseeregion zählt jährlich rund 90 Millionen Gästeankünfte, zuletzt mit jährlichen Steigerungen. Der Anteil des internationalen Tourismus in der Ostseeregion lag im Jahr 2016 bei rund 24 Prozent. Weltweit betrachtet sollen die touristischen Ankünfte nach Angaben der UNWTO bis 2030 von derzeit 1,23 Milliarden (2016) auf 1,8 Milliarden pro Jahr steigen, in Europa von 616,2 Millionen (2016) auf 744 Millionen.
Auf der diesjährigen Veranstaltung präsentiert Mecklenburg-Vorpommern unter anderem Ergebnisse des Baltic Sea Tourism Centers, das Anfang Januar 2017 vom Landestourismusverband MV initiiert wurde, um touristische Schlüsselakteure im Ostseeraum in einer festen Struktur zu vereinen und die Entwicklung einer nachhaltigen und langfristigen Kooperationsplattform zu fördern. Aus der Arbeit des Ostseetourismuszentrums sind in den vergangenen Monaten vier Expertengruppen zu den Themen Nachhaltigkeit, Schulungsangebote, Tourismuspolitik und Marktforschung mit definierten Aufgaben entstanden. So hat das Baltic Sea Tourism Center in diesem Jahr den ersten Marktforschungsbericht über die Tourismusbranche der Ostseeregion veröffentlicht. Für das Jahr 2020 ist die Einführung eines Nachhaltigkeits-Awards im Ostseeraum geplant. Weitere Informationen sind unter nachzulesen. Darüber hinaus wird das im September 2017 gestartete, einjährige Projekt „From the sustainable development goals towards a Sustainable Tourism in the Baltic Sea Region“ (Von den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen zum nachhaltigen Tourismus im Ostseeraum) ausgewertet.
Gastgeber des Forums sind die Agentur für Investitionen und Entwicklung Lettlands und das Ministerium für Wirtschaft der Republik Lettland in Kooperation mit dem Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem beim Wirtschaftsministerium des Landes angesiedelten Politikbereich Tourismus der EU-Ostseestrategie. Das nächste Treffen findet entweder in der russischen Großstadt Pskow oder in Brüssel statt.
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13. Nov 2018
| Pressemitteilungen
MV steigt auf! Initiative zum Neustart des Radverkehrs stellt Ziele vor
Das Sieben-Ziele-Papier benennt wichtige Handlungsfelder für den Radverkehr im Nordosten. So wird darin unter anderem ein bis 2030 lückenloses, zusammenhängendes, sicheres Netz aus Fahrradrouten für den Alltags- und Freizeitverkehr vorgeschlagen, das so genannte „Ziel-RadNETZ MV 2030“. Darüber hinaus zielt das Papier auf die Einrichtung eines eigenständigen Referates zum Thema Rad- und Fußverkehr auf Landesebene ab, in dem die notwendigen personellen, finanziellen und strukturellen Voraussetzungen für eine Radverkehrsstrategie bis 2021 geschaffen werden, um die Förderung von Rad- und Fußverkehr wirksam voranzutreiben. Ferner geht es um eine Neuausrichtung der Fördermittelvergabe sowie um professionelle Öffentlichkeitsarbeit, die Lust aufs Radfahren machen soll.
Das Sieben-Ziele-Papier wird von einem breiten Bündnis aus Kommunen und Institutionen unterstützt und ist von der AGFK MV federführend erstellt worden. An der Erarbeitung beteiligt waren neben dem Tourismusverband und dem ADFC unter anderem der Städte- und Gemeindetag MV, die Landesverkehrswacht sowie die in der AGFK MV organisierten Kommunen.
Andreas Grund, Bürgermeister der Residenzstadt Neustrelitz und von Anfang an in der Arbeitsgemeinschaft aktiv, lobt das Initiativ-Papier: „Sicher und stressfrei Radfahren zu können, bedeutet hohe Lebensqualität und ist ein wichtiges Zukunftsthema für unsere Städte und Gemeinden. So bleiben wir für alle attraktiv, die das Fahrrad für den Schul- oder Arbeitsweg, für Freizeit und Sport oder als Touristen und aktive Senioren nutzen. Als Kommunen gehen wir jetzt voran und gründen, mit der Unterstützung des Infrastruktur-Ministeriums, im kommenden Jahr die AGFK MV als eingetragenen Verein. Die nun in der Gründungsphase formulierten Ziele sind zwar anspruchsvoll, aber richtig, um den Radverkehr in MV wieder nach vorne zu bringen.“
Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, verwies darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern seine Spitzenposition als Radreiseland Nummer eins (2011) eingebüßt hat. Nach Angaben der ADFC-Radreiseanalyse, die jedes Jahr auf der weltweit größten Tourismusmesse, der ITB Berlin, vorgestellt wird, rangiert das Urlaubsland inzwischen nur noch auf Platz sieben. „Wir müssen jetzt mit einer Kursänderung gegensteuern, um wieder vorn mitzufahren. Radfahren ist die wichtigste Aktivität von Menschen, die ihren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern verbringen, fast jeder Zweite fährt Rad. Das entspricht etwa fünf Millionen Urlaubsradlern.“
Der ADFC Mecklenburg-Vorpommern war an der Erarbeitung der gemeinsamen Ziele von Anfang an beteiligt. Volker Schulz, stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC, betont, dass seinem Verband zwei Punkte besonders wichtig sind: „Mecklenburg-Vorpommern ist dabei, beim Radverkehr den Anschluss zu verpassen. Durch E-Bikes, Lastenräder und Kinderanhänger haben sich die Ansprüche von Touristen und Pendlern an gute Radwege deutlich verändert. Dieses wichtige Zukunftsthema braucht mehr Personal, mehr Geld und neue klare Strukturen auf der Landesebene. In vielen Bundesländern macht man gute Erfahrungen damit, ein eigenes Referat für Rad- und Fußverkehr im zuständigen Ministerium anzusiedeln, das wollen wir auch in MV.“
Tim Birkholz, Projektkoordinator der AGFK MV, freut sich über die positive Aufbruchsstimmung, die innerhalb des AGFK MV-Initiativkreises in den letzten Monaten entstanden ist: „In dem Sieben-Ziele-Papier steckt die gesammelte Schwarmintelligenz zum Radverkehr aus Mecklenburg-Vorpommern. Es ist ein Grundbedürfnis der Menschen in unserem Land, sicher und entspannt von A nach B zu kommen, so wie sie es auch vom Autofahren gewöhnt sind. Das Fahrrad nutzen sie dann, wenn sie sich durch sichere Infrastruktur eingeladen fühlen! Mit dem Papier ist der Grundstein für eine zielführende Diskussion auf allen Ebenen gelegt.“
Weiterführende Links und Quellen:
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Referate, Strategien und Aktivitäten für Rad- und Fußverkehr in anderen Bundesländern (Auswahl):
RadNETZ Baden-Württemberg: Bicycle Account Copenhagen:
Erscheint alle zwei Jahre und enthält die regelmäßige Überprüfung der klar definierten, terminierten und überprüfbaren Ziele für Radverkehr der Stadt Kopenhagen:
- Brandenburg: Radverkehrsstrategie 2030 des Landes:
- Baden-Württemberg: eigenes Referat für Rad- und Fußverkehr:
- Hessen: Strategie des Landes zur Förderung der Nahmobilität:
- Berlin: Mobilitätsgesetz des Landes Berlin (einmalig in Deutschland) zur Förderung des Umweltverbundes:
RadNETZ Baden-Württemberg: Bicycle Account Copenhagen:
Erscheint alle zwei Jahre und enthält die regelmäßige Überprüfung der klar definierten, terminierten und überprüfbaren Ziele für Radverkehr der Stadt Kopenhagen:
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12. Nov 2018
| Pressemitteilungen
Landestourismusverband und Künstlerbund schreiben Wettbewerb aus
Jetzt bewerben: Mit einem Wettbewerb zur Herstellung von Kunstwerken zu Präsentationszwecken für das Urlaubsland wollen der Künstlerbund und der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern (TMV) unter dem Thema „Über Wasser" Künstlerinnen und Künstler aus MV aufrufen, sich mit kreativen Ideen einzubringen.
Der Wettbewerb ist nach 2010 und 2012 der dritte seiner Art. Die so genannten seriellen Unikate, die das künstlerische Potenzial sowie die touristische Attraktivität des Urlaubslandes verdeutlichen sollen, werden vom Tourismusverband für die Tourismuswerbung eingesetzt.
Künstler, die sich auf die Ausschreibung bewerben möchten, dürfen bis zu drei Proben einreichen, wobei sich jedes Blatt von dem anderen unterscheiden muss. Eine Technik ist nicht vorgegeben. Die Unterlagen können bis zum 14. Dezember 2018 beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern abgegeben werden. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Bewerber und Bewerberinnen ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt in MV haben oder Mitglied des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern sind.
Eine vierköpfige Jury, durch den Künstlerbund und den TMV benannt, bewertet im Anschluss die eingereichten Arbeiten. Über das Ergebnis der Bewertung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum 19. Dezember 2018 informiert. Der Wettbewerb ist mit 5.000 Euro dotiert.
Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen:
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