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Von den Alpen an die Ostsee

07. Dez 2015

| Pressemitteilungen

Neu: Ab Mai 2016 Flüge aus der Schweiz nach Rostock-Laage

Gleich mehrere erfreuliche Nachrichten aus dem Flugreisemarkt für Mecklenburg-Vorpommern: Eine neue Direktverbindung von Basel nach Rostock-Laage macht es Schweizern in der kommenden Saison noch einfacher, die Alpen gegen die Ostsee zu tauschen. Zudem ist es gemeinsam mit dem größten österreichischen Reiseveranstalter Eurotours gelungen, über die Sommermonate 2016 die vorhandene Linz-Rostock-Verbindung zu bestätigen und deren Kapazität zu erhöhen. Hinzu kommt, dass die Insel Usedom ab dem kommenden Frühjahr aus Zürich sowie Bern (via Basel) angeflogen wird und der Nachtzug City Night Line von Zürich häufiger in die Seenplatte und an die Ostsee verkehrt. „Wir haben bei den touristischen Marketingaktivitäten einen Schwerpunkt auf die Alpenländer gesetzt, um neue Quellgebiete zu erschließen. Die neuen Linien sind eine hervorragende Möglichkeit, auf unser Tourismusland noch stärker aufmerksam zu machen und auch für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern zu werben. Schneller und direkter als mit dem Flugzeug kann man aus einem Alpenland die Ostsee und auch die Seen von Mecklenburg-Vorpommern kaum genießen. Herzlich willkommen“, sagte Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Bedient werden beide Flugstrecken nach Rostock durch die Gesellschaft Olympus Airways. Zwischen 27. Mai 2016 und 23. September 2016 startet jeweils freitags eine 116-sitzige Maschine des Typs Boeing 737-500 um 9.15 Uhr in Basel, landet um 10.50 Uhr am Rostocker Flughafen und fliegt um 11.40 Uhr weiter nach Linz. Bereits 45 Minuten nach der Landung in Linz startet die Maschine um 13.45 Uhr in Richtung Ostsee und landet um 15.10 Uhr wieder am Rostocker Flughafen. Nach weiteren 45 Minuten am Boden fliegt die Maschine der Olympus Airways um 15.55 Uhr wieder zurück nach Basel. Während die Verbindung nach Linz am 23. September endet, haben Gäste aus der Schweiz auch noch zwischen dem 30. September und dem 14. Oktober mit demselben Flugzeug die Möglichkeit, nach Rostock-Laage zu fliegen und den goldenen Herbst im Urlaubsland zu genießen. Dieser lockt unter anderem mit dem Eintreffen tausender Kraniche, mit dem Schlösserherbst oder mit Wanderungen an der 2.000 Kilometer langen Küste. Dazu Helga Freund, Geschäftsführerin Eurotours Ges.m.b.H: „Immer mehr Österreicher sehen im Urlaub an der Ostsee eine attraktive Alternative zu einem Aufenthalt am Mittelmeer. Allein mit Hofer Reisen erreichen wir über eine halbe Million Kunden in Österreich. Linz liegt sehr zentral in Österreich, und wir erwarten uns im kommenden Jahr einen weiteren Anstieg der Buchungen, auch aus den angrenzenden Bundesländern. Wir gehen davon aus, dass auch die Schweizer Kunden über den Flughafen Basel vermehrt einen Urlaub an der Ostsee buchen werden.“ Als exklusiver Reiseveranstalter von Aldi Suisse Tours hat Eurotours dort einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Basel ist auch ein guter Ausgangspunkt für Urlauber aus dem angrenzenden süddeutschen Raum. „Dort werden wir Mecklenburg-Vorpommern mit unserem Veranstalter post-reisen.de verstärkt bewerben“, so Helga Freund weiter. Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, ergänzte: „Wir freuen uns, dass es wieder eine direkte Verbindung aus der Schweiz nach Rostock gibt. Nur mit vernünftigen Anreisebedingungen können wir die Potenziale in den ausländischen Märkten ausschöpfen.“ Fischer verwies im Zusammenhang mit der Anreise aus der Schweiz zudem auf die neue Verbindung Bern-Basel-Heringsdorf mit „SkyWork“ ab Mitte Juni sowie auf die weiter bestehende Verbindung Zürich-Heringsdorf mit „airBaltic“ ab Mitte Mai. Kürzlich wurde überdies bekannt, dass der Nachtzug aus der Schweiz, der City Night Line, im kommenden Jahr auf seinem Weg von Zürich nach Binz auf Rügen erstmals auch in Rostock und in der Mecklenburgischen Seenplatte (Neustrelitz) Halt macht. Zwischen Anfang Juni und Ende September fahren jeweils freitags Züge aus der Schweiz an die Ostsee. In der Hauptreisezeit zwischen Ende Juni und Ende August gibt es samstags eine zusätzliche Verbindung. Der Tourismusverband geht davon aus, dass die Übernachtungszahlen von Schweizer Gästen durch die bessere Erreichbarkeit in den nächsten Jahren auf 200.000 pro Jahr steigen können. Die Schweiz ist nach den Niederlanden schon jetzt der zweitwichtigste ausländische Markt für Mecklenburg-Vorpommern. Zwischen Januar und September verbrachten die Eidgenossen rund 146.000 Nächte im Nordosten. Das sind 2,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Für den österreichischen Markt sieht Bernd Fischer auch dank der Verbindung Linz-Rostock die Chance für 100.000 Übernachtungen in den nächsten Jahren. Deren Zahl hat sich, wenn auch von einem überschaubaren Ausgangsniveau, bereits in den letzten zwei Jahrzehnten etwa verfünffacht: Zählte das Statistische Amt 1994 knapp 13.000 Übernachtungen von Österreichern, waren es 2014 rund 67.000. Von Januar bis September dieses Jahres schlugen bereits 69.000 Übernachtungen zu Buche, was einem starken Wachstum von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des Flughafens Rostock-Laage dazu: „In den letzten Jahren haben wir erfolgreiche Verbindungen aus dem Süden Deutschlands etabliert. Die bereits im letzten Sommer gemeinsam mit Eurotours aufgebaute Verbindung aus Linz agierte vielversprechend. Mit dem Flug aus Basel starten wir den Einstieg in den schweizerischen Markt – einem bedeutenden Quellmarkt für die Region. Unser Ziel ist es, zukünftig noch wesentlich umfangreicher zahlungskräftige Touristen aus der Schweiz und Österreich in unsere Region zu fliegen.“ Weitere Informationen:
Eurotours International – ein Mitglied der Verkehrsbüro Group, Österreichs führendem Tourismuskonzern – ist der größte Direkt-Reiseveranstalter Österreichs und die größte Incoming-Agentur Mitteleuropas. Mit einem Team von 350 hochqualifizierten Tourismusprofis vermarktet Eurotours die touristischen Angebote Mitteleuropas weltweit und deckt dabei alle Formen des organisierten Reisens ab: von Individualreisen in Ferienregionen und im Städtebereich bis hin zu Gruppenreisen, Incentives und Conventions. Die Erbringung von hochwertigen Dienstleistungen zu bestmöglichen Preisen und langjährige Kooperationen bilden dabei die Basis für den Erfolg. Weitere Informationen und Fotos unter .

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Neue Broschüre „Bio-Handwerker“ des Vereins Landaktiv (Grafik: Landaktiv e.V./Sander)

03. Dez 2015

| Pressemitteilungen

+++ Meck-Pomm Short News Dezember +++

Die neue Broschüre „Bio-Handwerker“ des Vereins Landaktiv weist den Weg zu ökologisch arbeitenden Lebensmittelherstellern im Norden, zu denen Handwerker wie Metzger, Bäcker, Destillateure oder Landwirte, aber auch eine Baumschule und eine Muschelzucht gehören. 28 Reportagen stehen exemplarisch für die Vielfalt der biologischen Erzeuger in Mecklenburg-Vorpommern und fünf weiteren norddeutschen Bundesländern. Sie stellen Handwerker vor und laden ein, diesen über die Schulter zu schauen. Darüber hinaus findet der Leser passende Rezeptideen sowie Ausflugstipps zu den Bio-Anbietern. Im Schlussteil der Broschüre sind ausgewählte Bio-Anbieter gelistet. Das Heft umfasst 104 Seiten und ist kostenlos beim Verein Landaktiv unter der Rufnummer 038226 53531 zu beziehen. Weitere Informationen: ,

+++ Mehr als 100 Konzerte 2016: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern starten Kartenverkauf +++


Spannende Premieren, bewährte Reihen und internationale Klassikgrößen – das Programm der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2016 bietet vom 17. Juni bis 17. September mehr als 100 Veranstaltungen. Erstmals stehen das „Musikfest Wismar“ oder das Weltkulturfest rund um das Schweriner Residenzensemble auf dem Programm. Die Reihe „Unerhörte Orte“ führt Gäste beispielsweise in die Experimentieranlage Wendelstein 7-X oder in die älteste deutsche Strandkorbmanufaktur in Heringsdorf auf der Insel Usedom. Sol Gabetta, Hélène Grimaud, Christoph Eschenbach, Nigel Kennedy und Ben Becker sind neben vielen anderen Künstlern in Scheunen, Kirchen, Schlossparks oder Industriehallen zu hören. Preisträgerin in Residence 2016 ist die norwegische Geigerin Vilde Frang. Zum Jahresprogramm 2016 gehört darüber hinaus der Festspielfrühling Rügen vom  11. bis 20. März. Karten gibt es unter , Kartentelefon 0385 5918585 und an den Vorverkaufskassen. Das Gesamtprogramm erscheint Mitte Februar 2016.

+++ Plattdeutsche Zauberflöte: Verein Opernale gibt limitierte Aktie heraus +++


Mozart auf Plattdeutsch: Der Verein Opernale möchte 2016 Mozarts Zauberflöte plattdeutsch inszenieren. Zur Finanzierung der Idee gibt er eine limitierte „Zauberfläut-Aktie“ heraus. Deren Emission findet am 9. Dezember 2015 um 19.00 Uhr in der Brasserie Hermann in Greifswald statt, wo die Sopranistin Claudia Roick und der Bariton Lars Grünwoldt, begleitet am Klavier von Benjamin Saupe, musikalische Kostproben aus „De Zauberfläut“ zum Besten geben. Zudem wird Petra Schwaan-Nandke dabei sein, die die Sprechtexte in Mozarts Werk ins Plattdeutsche übersetzen möchte. Die „Zauberfläut-Aktie“ im Wert von 49 Euro gilt als Eintrittskarte der Kategorie A für den Besuch einer Opernale-Vorstellung in Bröllin oder Griebenow. Darüber hinaus wird mit der Aktie das Festivalformat der Opernale finanziert. Weitere Informationen:

+++ Adventsmarkt im Rühner Klosterensemble +++


Am 12. und 13. Dezember veranstaltet der gemeinnützige Klosterverein Rühn den schon traditionellen Adventsmarkt in dem fast 800 Jahre alten gleichnamigen Klosterensemble südwestlich von Rostock. Im Klosterhof, im ehemaligen Kalefaktorium und im Kreuzgang werden mehr als 50 Aussteller und Händler traditionelles Handwerk und regionale Köstlichkeiten anbieten. Besucher können sich den eventuell noch nicht gekauften Entenbraten oder Weihnachtsbaum mit nach Hause nehmen. Zudem ist am 12. Dezember der Schweriner Gospelchor in der Klosterkirche zu Gast. Wer sich für die Geschichte der Klosteranlage interessiert, nimmt an den Führungen teil. Der Adventsmarkt beginnt an beiden Tagen um 11.00 Uhr und endet jeweils um 18.00 Uhr. Weitere Informationen:

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Junges Paar am Campingkocher

30. Nov 2015

| Neues aus den Regionen

Campinggäste bleiben am längsten in Mecklenburg-Vorpommern

Die Campingbranche in Mecklenburg-Vorpommern blickt zufrieden auf die bisherige Saison zurück. So legten die Übernachtungszahlen auf Campingplätzen von Januar bis September 2015 um 9,5 Prozent zu. Über die stärksten Zuwächse können sich dabei die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (+38,0 Prozent) sowie Rügen/Hiddensee (+12,3 Prozent) freuen. Rückgänge gab es im bisherigen Jahresverlauf nur auf Usedom (-1,6 Prozent). Insgesamt konnten in den ersten neun Monaten des Jahres 4.399.647 Übernachtungen gezählt werden. Im bundesweiten Vergleich belegt das Campingland Mecklenburg-Vorpommern somit den Platz zwei nach Bayern (4.615.250). Besonders erfreulich hat sich auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von Januar bis September auf Mecklenburg-Vorpommerns Campingplätzen entwickelt. Der bundesweite Durchschnitt lag hier bei 3,4 Tagen. In Mecklenburg-Vorpommern hielten sich Gäste im Schnitt hingegen 4,6 Tage auf. Damit belegt Mecklenburg-Vorpommern in diesem Bereich die bundesweite Spitzenposition, gefolgt von Schleswig-Holstein (3,9 Tage) und Niedersachsen (3,8 Tage).
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Seemannsweihnacht in Wismar

30. Nov 2015

| Neues aus den Regionen

Die letzte Ausfahrt der Fischer

Wie feiert der Seemann Weihnachten? Auf dem Meer, genauer gesagt in der Wismarbucht. Hier wird am 13. Dezember die Seemannsweihnacht mit Lichterfahrt veranstaltet. Es ist die letzte Ausfahrt der Fischer und Seeleute in der Saison, bei der sie sich für den Jahresfang bedanken – ein in Norddeutschland einmaliges Ereignis. Gegen 14.50 Uhr findet eine maritime Andacht durch den Pastor der Kirchgemeinde St. Nikolai auf der Poeler Kogge „Wissemara“ statt. Anschließend werden auch alle anderen teilnehmenden Traditions- und Fahrgastschiffe sowie Kutter gesegnet und machen sich ab 16.00 Uhr zur letzten Ausfahrt auf. Gäste können Mitfahrten auf den geschmückten Schiffen buchen. An Land gibt es einen kleinen maritimen Weihnachtsmarkt mit selbst gebackenem Kuchen, Glühwein und Feuerschalen zum Wärmen. Am dritten Adventswochenende findet jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr zudem ein Kunstmarkt mit Modenschau in der St.-Georgen-Kirche statt. Blechbläser stimmen auf das Weihnachtsfest ein.
Weitere Informationen: , Mitfahrten: Förderverein „Poeler Kogge“, Tel.: 03841 304310, Hafenbüro der Adler-Schiffe, Tel.: 01805 123344

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Floating Houses in Kröslin

30. Nov 2015

| Neues aus den Regionen

Urlaub in den Floating-Houses in Kröslin

Unter hat der Tourismusverband Vorpommern Herbst- und Winterangebote zusammengestellt. Ein besonderes Angebot darunter: der Kurzurlaub auf einem so genannten Floating-House im „Baltic Sea Resort“ in Kröslin. Dabei wohnen Gäste in einem Ferienhaus auf dem Wasser und genießen einen Ausblick auf den Krösliner See, die Marina Kröslin und das angrenzende Naturschutzgebiet. Die Häuser bieten alles, was für einen unvergesslichen Aufenthalt nötig ist: zwei getrennte Schlafzimmer, eine Schlafkoje im Flur, eine voll ausgestattete Küche, einen Kamin und eine eigene Bootsanlegestelle. Für interessierte Gäste gibt es ein Schnupperangebot, das zwei Übernachtungen, ein Wellness-Paket mit Rückenmassage, ein Meersalz-Peeling, eine Ohrenkerzenbehandlung, die kostenfreie Nutzung der Saunalandschaft und der Fitnessstudios sowie einen Genussgutschein im Wert vom 50 Euro für das Steakhaus oder die Tapas-Bar beinhaltet. Bettwäsche, Handtücher sowie die Heizungs-, Wasser- und Energiekosten und die Endreinigung sind im Preis von 399 Euro pro Haus inbegriffen.
Weitere Informationen zu den Herbst-Winterangeboten:

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Ankunft des Weihnachtsmannes in Warnemünde

30. Nov 2015

| Neues aus den Regionen

Weihnachtsbad in der Ostsee

Mit einem besonderen maritimen Ritual stimmt sich das Seebad Warnemünde auf die Festtage ein. Am Vormittag des 24. Dezember um 10.00 Uhr begeben sich die Eisbader des Vereins „Rostocker Seehunde", die von September bis April Saison haben, am Strand unterhalb des Hotels Neptun in die kalten Fluten der Ostsee. Schaulustiges Publikum ist bei diesem Spektakel herzlich willkommen. Das Prozedere wiederholt sich am 25. und 26. Dezember um die gleiche Uhrzeit – möglicherweise ein Grund, den Weihnachtsspaziergang an den Warnemünder Strand zu verlagern. Am 24. Dezember wird es zudem besinnlich. Schiff statt Schlitten ist die Devise des Warnemünder Weihnachtsmannes, der um 11.00 Uhr auf einer Barkasse und begleitet von einem Engel am Alten Strom in Warnemünde anlegt. Anschließend beschenkt er diejenigen, die Lieder vortragen und Weihnachtsgedichte rezitieren können.
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Kühlungsborn im Winter

30. Nov 2015

| Neues aus den Regionen

Wellness, Feiern, Baden

Unter wirbt der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder für einen winterlichen Kurzurlaub in den Seebädern Mecklenburgs. Gelistet sind Angebote von Hotels, Pensionen und Anbietern von Ferienwohnungen, die Arrangements an Weihnachten und zu Silvester bieten. So locken das Hotel „Haus am Meer“ in Graal-Müritz zu einer „Auszeit am Strand“ mit Massage und Eintritt in die örtliche Therme oder das Hotel „Am Weststrand“ im Ostseebad Kühlungsborn zu den „Freundinnen-Tagen“ mit Cleopatrabad, Kosmetikbehandlung sowie Rücken- und Gesichtsmassage. Draußen warten zudem eine Reihe von Veranstaltungen: In Kühlungsborn, Boltenhagen und Graal-Müritz wird Silvester mit Live-Musik, beheizten Festzelten und Höhenfeuerwerken am Strand gefeiert. Darüber hinaus laden die Ostseebäder Boltenhagen und Kühlungsborn am 1. Januar 2016 zum Neujahrsbaden ein. Hunderte Gäste und Einheimische wagen sich zum Teil kostümiert in die eisige Ostsee und begrüßen so das neue Jahr.
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Jürgen Seidel übernimmt für ein Jahr die Präsidentschaft des TMV (Foto: TMV)

27. Nov 2015

| Pressemitteilungen

Neue Spitze: Jürgen Seidel übernimmt turnusgemäß Präsidentschaft beim Tourismusverband MV

Jürgen Seidel, der frühere Wirtschaftsminister des Landes, ist erneut Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Das Amt ging auf der Mitgliederversammlung des Verbandes am 27. November 2015 in Rostock turnusgemäß auf den Landtagsabgeordneten der CDU über. Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD), die in den vergangenen zwölf Monaten das Amt der Präsidentin innehatte, bleibt der Doppelspitze des Verbandes im kommenden Jahr als Vorsitzende erhalten. Im Herbst 2016 steht nach fünf Jahren die Wahl der beiden Führungsfunktionen des Verbandes an. Laut Jürgen Seidel ist es in den kommenden Jahren wichtig für die Tourismusbranche des Landes, sich in einem immer härter werdenden Wettbewerb gemeinschaftlich zu behaupten. „Es zeichnet sich in diesem Jubiläumsjahr das beste Ergebnis seit der statistischen Erhebung der Gästezahlen ab, dennoch dürfen wir die Entwicklungen unserer Wettbewerber nicht aus den Augen verlieren“, sagte Jürgen Seidel. Ein starker gemeinsamer Auftritt der touristischen Akteure nach außen sei für den weiteren Erfolg unerlässlich. Zusammenarbeit, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit lauteten drei zentrale Stichworte für die zukünftige Ausrichtung des Tourismus zwischen Ostsee und Seenplatte, so Seidel weiter. Der 67-Jährige bringt einen großen Erfahrungsschatz mit ein: Er hat dem Tourismusverband bereits zwischen 1999 und 2007 vorgestanden und bildet seit 2011 mit Sylvia Bretschneider die Doppelspitze. Zudem hatte Jürgen Seidel in zwei Legislaturperioden als Wirtschaftsminister die fachliche Zuständigkeit für den Tourismus inne. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat derzeit 37 Mitglieder, darunter Regional- und Fachverbände, Städte und touristische Unternehmen. Dem Verbandsvorstand gehören 16 Personen an. Die Mitgliederversammlung des Landestourismusverbandes folgte dem 25. Tourismustag Mecklenburg-Vorpommern, an dem rund 250 Tourismusvertreter im Steigenberger Hotel Sonne in der Hansestadt Rostock teilnahmen. Unter dem Titel „25 Jahre – weiter geht’s“ blickten Experten zurück und diskutierten Zukunftsthemen sowie neue Perspektiven der Zusammenarbeit im Tourismus. Überdies war der Tourismustag Anlass, um das aktuelle Tourismusjahr zu bilanzieren und sich gemeinsam über Ziele für das Jahr 2016 auszutauschen. Nicht zuletzt ist in diesem Rahmen der 6. Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger vergeben worden. Weitere Informationen: ,

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Seenotkreuzer ARKONA / Station Warnemünde der 27-m-Klasse der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

26. Nov 2015

| Pressemitteilungen

6. Tourismuspreis des Landes geht an die Seenotretter

Im 150. Jahr ihres Bestehens erhält die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) den zum sechsten Mal verliehenen Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Preis würdigt die Tourismusbranche des Landes das außergewöhnliche Engagement der Seenotretter, die sich in Gefahr begeben, um in Seenot Geratene zu retten – Touristen und Einheimische, Wassersportler und Berufsseeleute. Stellvertretend für die gemeinnützige, unabhängige und ausschließlich spendenfinanzierte Organisation nahm DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler den Preis im Rahmen des 25. Tourismustages in Rostock aus den Händen vom Vorsitzenden des Landestourismusverbandes, Jürgen Seidel, entgegen. Der Preis in Form einer vom Bildhauer Thomas Jastram gestalteten Bronzeplastik des Heiligen Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden, wird von der DKB-Stiftung getragen. „Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ist der Fels in der Brandung und der Rettungsanker für in Not Geratene in den deutschen Hoheitsgewässern der Nord- und Ostsee. Ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter fahren raus auf schwere See, wenn andere sichere Häfen aufsuchen“, sagte Jürgen Seidel in seiner Laudatio. Rund um die Uhr und bei jedem Wetter sind die 180 fest angestellten und 800 freiwilligen Seenotretter mit 60 Schiffen an Nord- und Ostsee einsatzbereit, darunter auch der auf wechselnden Stationen in der Ostsee eingesetzte Seenotrettungskreuzer „Vormann Jantzen“. Jährlich begeben sich die Besatzungen auf mehr als 2.000 Einsätze, um Schiffbrüchige aus Seenot zu retten, Menschen aus Gefahren zu befreien oder Verletzte und Kranke zu versorgen. In Mecklenburg-Vorpommern startete die DGzRS im Jahr 1990 mit elf Stationen neu. Heute betreibt sie im Nordosten 17 Stationen zwischen Poel und Ueckermünde mit rund 40 fest angestellten und rund 240 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Allein zwischen Januar und Oktober dieses Jahres wurden vor Mecklenburg-Vorpommern 503 Einsätze registriert. Dabei wurden nach Angaben der DGzRS 139 Menschen aus Gefahrensituationen befreit; elf Menschen wurden aus Seenot gerettet. In den kommenden Jahren werden die Seenotretter ihre Flotte weiter verjüngen: Drei Seenotrettungsboote der bewährten 9,5-/10,1-Meter-Klasse sollen im Laufe des Jahres 2017 ältere Rettungseinheiten auf Freiwilligen-Stationen ersetzen. Ebenfalls für das Jahr 2017 planen die Seenotretter die Indienststellung von zwei neuen Seenotrettungskreuzern der 28-Meter-Klasse. „Damit untermauert die DGzRS ihren Anspruch als eine der modernsten und leistungsfähigsten Rettungsflotten der Welt. Im Angesicht zunehmenden Seeverkehrs und intensiverer Schlechtwetterperioden ist dies auch notwendig“, erklärte Jürgen Seidel. DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler sagte: „Unsere wichtigste Motivation ist: Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen zu retten, in die jeder auf See auch ohne eigenes Verschulden sehr schnell geraten kann. Ohne unsere vielen Freunde und Förderer könnten unsere Besatzungen nicht hinausfahren. Der Tourismuspreis und die damit verbundene öffentliche Aufmerksamkeit tragen dazu bei, die Seenotretter in Mecklenburg-Vorpommern noch bekannter zu machen.“ Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger reiht sich ein in die Reihe verdienstvoller Persönlichkeiten und Institutionen, die den Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern seit seiner Einführung vor sechs Jahren erhielten: 2010       Professor Gottfried Kiesow (†), Deutsche Stiftung Denkmalschutz Aktionsgemeinschaft „Freier Himmel“ 2011       Professor Michael Succow, Biologe und Träger des Alternativen Nobelpreises 2012       Dr. Mathias von Hülsen, ehem, Intendant Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Wolfgang Bordel, Intendant Vorpommersche Landesbühne 2013       Jost Reinhold, Jost-Reinhold-Stiftung 2014       Horst Rahe, Deutsche Seereederei 2015       Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Ehrennadel geht an Jutta Ohlhöft, ehemalige Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin Neben dem Tourismuspreis wurde beim Tourismustag auch die Ehrennadel des Tourismusverbandes MV vergeben: Diese erhielt Jutta Ohlhöft, die ehemalige Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin. Jutta Ohlhöft war dort vom 1. September 1991 bis zum 30. Juni 2015 Geschäftsführerin. Sie blickt auf die längste Amtszeit als Geschäftsführerin eines Tourismusverbandes in MV zurück und kämpfte überaus engagiert für das Urlaubsland. Neben ihren vielfältigen Aufgaben im Verband arbeitete sie in weiteren Gremien mit, wie beispielsweise im Tourismusausschuss der Metropolregion Hamburg, bei der IHK zu Schwerin oder der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin. Sie betreute Projekte wie LandArt MV, Leader Aktionsgruppen, Qualität im Tourismus oder das Wasserstraßenmanagement Westmecklenburg. Weitere Informationen:

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Übernachtungen in MV, Prognose 2015

26. Nov 2015

| Pressemitteilungen

Erstmals mehr als 29 Millionen Übernachtungen: Erfolgreiches Jahr für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Im Zusammenhang mit dem 25. Tourismustag des Landes am 26. November in Rostock bilanziert die Tourismusbranche einen guten Jahresverlauf in einem insgesamt schwierigen Umfeld. „Wir werden in diesem Jahr erstmals die Marke von 29 Millionen Übernachtungen erreichen und übertreffen. Dieses Ergebnis ist umso höher einzuschätzen, als dass es in einem harten Verdrängungswettbewerb zustande gekommen ist. Die Branche steht vor immer neuen und vor immer größeren Herausforderungen“, sagte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Wirtschaftsminister Harry Glawe betonte: „Keine andere Wirtschaftsbranche wird mit Mecklenburg-Vorpommern so eng verknüpft wie der Tourismus. Unser Land hat sich als Reiseziel ein positives Image hart erarbeitet. Das war kein Selbstläufer. Es gab Investitionen in touristische Einrichtungen und Hotels, aber auch in touristische Infrastruktur wie Radwege, Wasserwanderrastplätze, Strandpromenaden oder zoologische Einrichtungen.“ Insgesamt hat das Wirtschafts- und Tourismusministerium von 1990 bis heute über 1.550 touristische Infrastrukturmaßnahmen gefördert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 1,35 Milliarden Euro, die Förderung betrug rund 890 Millionen Euro. In die rund 3.200 Hotels und touristischen Einrichtungen wurden fünf Milliarden Euro investiert, unterstützt vom Wirtschafts- und Tourismusministerium mit 1,4 Milliarden Euro. Von Januar bis September wurden in den gewerblichen Betrieben zwischen Ostsee und Seenplatte 24,7 Millionen Übernachtungen gezählt, ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2,7 Prozent. Damit behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern als führendes Urlaubsland und hält mit der positiven Entwicklung im Deutschlandtourismus Schritt, für den in den ersten neun Monaten des Jahres ein Übernachtungsplus von 3,2 Prozent bilanziert wurde. „Besonders erfreulich ist, dass wir Zuwächse haben, obwohl die Sommermonate Juni und Juli wettertechnisch eher durchwachsen waren. Das zeigt auch, dass wir mit wetterunabhängigen Angeboten stärker punkten können“, so Glawe. Gute Gesamtbilanz spiegelt sich in den meisten Monatsergebnissen wider
Das Jahr 2015 verlief fast durchweg positiv, wie der Blick auf die Monatsergebnisse zeigt. Lediglich im April und Juni mussten leichte Rückgänge bei den Übernachtungen gegenüber 2014 verkraftet werden, was sich jedoch insbesondere mit der Verschiebung von Feiertagen und Ferien erklärt. In den Monaten Januar, Februar, Mai und August konnten jeweils Übernachtungsspitzenwerte im Vergleich zu allen Vorjahren erzielt werden. Und auch der Herbst verlief vielversprechend. Die Zahl der Gäste in Herbstmonaten ist nach Erkenntnissen des Landestourismusverbandes weiter gestiegen. Schon innerhalb der vergangenen zehn Jahre nahm die Übernachtungszahl in den Monaten September, Oktober und November überproportional um 25,1 Prozent zu. Im genannten Zeitraum des Jahres 2004 wurden 5,2 Millionen Übernachtungen registriert, zehn Jahre später bereits 6,5 Millionen Übernachtungen. Bei den Reiseregionen liegen nach den ersten neun Monaten 2015 Fischland-Darß-Zingst (+12,5%), Rügen/Hiddensee (+4,4%), das vorpommersche Festland (+3,9%), Usedom (+2,9%) und die Mecklenburgische Ostseeküste (+2,1%) auf Wachstumskurs. Westmecklenburg (-2,0%) und die Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte (-1,4%) müssen im bisherigen Jahresverlauf leichte Rückgänge verkraften, was aber insbesondere mit dem Wegfall von Hotelkapazitäten zu tun hat. Von den Städten vermelden Greifswald (+9,3%), Stralsund (+4,4%), Wismar (+2,7%) und Rostock (+2,1%) Übernachtungszuwächse. Schwerin (-6,8%) und Neubrandenburg (-5,3%) haben jedoch recht deutliche Verluste im Vergleich zum Vorjahr. Schwächeres Wachstum aus dem Ausland / Mehr Durchschlagskraft und bessere Erreichbarkeit nötig
Auch der Tourismus aus dem Ausland entwickelte sich in diesem Jahr weiter, wenn auch nach wie vor auf überschaubarem Niveau: Zwischen Januar und September wurden 877.000 Übernachtungen internationaler Gäste verbucht, was einem Wachstum von 2,1 Prozent entspricht. Zuwächse bei den Übernachtungszahlen verbuchten von den Hauptmärkten Österreich (+12,4%), die Schweiz (+2,8%) und Dänemark (+1,1%). Die im Jahresverlauf entstandenen Übernachtungsrückgänge aus den Niederlanden konnten im August und September fast ausgeglichen werden (-0,9%). „Die Touristiker arbeiten in Zusammenarbeit mit den Flughäfen Heringsdorf und Rostock-Laage derzeit mit Hochdruck an verbesserten Möglichkeiten der Fluganreise aus Österreich und der Schweiz für das kommende Jahr. Ich bin optimistisch, dass wir die erfolgversprechenden Verhandlungen in Kürze in gute Nachrichten verwandeln können“, sagte Glawe weiter. Bekannt wurde inzwischen, dass der Nachtzug aus der Schweiz, der CityNightLine, im kommenden Jahr auf seinem Weg von Zürich nach Binz auf Rügen erstmals auch in Rostock und in der Mecklenburgischen Seenplatte (Neustrelitz) Halt macht. Zwischen Anfang Juni und Ende September fahren jeweils freitags Züge aus der Schweiz an die Ostsee. In der Hauptreisezeit zwischen Ende Juni und Ende August gibt es samstags eine zusätzliche Verbindung. Branche steht vor vielfältigen Herausforderungen / Investitionsbereitschaft steigern
„Vor Augen haben wir ein insgesamt gutes Gesamtbild, mit dem Mecklenburg-Vorpommern seine Wettbewerbsfähigkeit unterstreicht“, so Sylvia Bretschneider weiter. Die Jagd nach neuen Bestwerten stehe allerdings nicht im Vordergrund. Wichtiger sei es, jene Tourismusbereiche zu stärken, die Beschäftigung und Perspektiven schaffen und nachhaltig, innovativ sowie wertschöpfend sind. Ohnehin gebe es keinen Grund, sich von Euphorie den Blick verstellen zu lassen, denn neben Positivzahlen gebe es auch Bereiche, die deutliche Entwicklungspotenziale haben. Dies beträfe zum Beispiel die Erreichbarkeit und die Mobilität, die zu geringe Durchschlagskraft auf Fernmärkten, die zum Teil besorgniserregende Qualität von Radwegen, die Versorgung mit schnellem Internet oder den Fachkräftemangel, der die Angebots- und Servicequalität gefährde. Zudem sank laut dem aktuellen Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes die Investitionsbereitschaft in Mecklenburg-Vorpommern trotz vergleichsweise guter Geschäftslage. Sie ist zugleich nicht höher ausgeprägt als in umsatzschwächeren Tourismusregionen Ostdeutschlands. „Wir sollten die Alarmsignale hören: Investitionen in Qualität, Infrastruktur und Fachkräfte waren, sind und bleiben der Schlüssel zum Erfolg“, erklärte Sylvia Bretschneider. Unternehmen, Kommunen und auch die Landkreise dürften dabei nicht nachlassen. Auch Wirtschaftsminister Glawe mahnte: „Wir müssen das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern weiter entwickeln. Der Kapazitätsausbau ist weitestgehend abgeschlossen. Ansatzpotenzial sehe ich vor allem in der Saisonverlängerung, der Steigerung der Servicequalität, mehr Kundenorientierung und der verstärkten Erschließung touristischer Potenziale im Binnenland.“ Gegenwärtig wird im Wirtschafts- und Tourismusministerium an der neuen Tourismuskonzeption für Mecklenburg-Vorpommern gearbeitet. „Es geht darum die Tourismusmarke Mecklenburg-Vorpommern weiter aufzubauen und dabei die aktuellen Rahmenbedingungen im Blick zu haben“, sagte Glawe. Zu den Themen der Konzeption zählen vor allem der Ausbau und die Förderung des saisonal übergreifenden Tourismus, ländliche Räume, grenzüberschreitende Kooperationen, Werbung um ausländische Gäste und barrierefreier Tourismus. Vorgeschaltet ist der konzeptionellen Erarbeitung eine Evaluierung der volkswirtschaftlichen Effekte und Beiträge des Tourismus für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2016 vorliegen. Neue Herausforderung: Integration der aus ihrer Heimat geflohenen Menschen
Eine neue Herausforderung auch für die Tourismusbranche ist die Integration der Mecklenburg-Vorpommern erreichenden und aus ihrer Heimat geflohenen Menschen. „Die so genannte Flüchtlingskrise muss von der starken und das Land prägenden Tourismuswirtschaft noch mehr als Herausforderung aber eben auch als Chance aktiv angenommen werden“, erklärte Sylvia Bretschneider. Eine Reihe von guten Beispielen, wie Touristiker helfen und anpacken können, sei bereits vorhanden. „Im nächsten Schritt können und sollten auch wir zeigen, dass und wie Integration in das Arbeitsleben und den Alltag nachhaltig gelingen kann“, so die Verbandspräsidentin weiter. Sich der Situation nicht zu stellen, hieße, die Probleme und Risiken zu vergrößern. Kräfte bündeln und Gäste gemeinschaftlich aktivieren / 2016 im Zeichen der Natur
Sylvia Bretschneider verwies im Zusammenhang mit dem 25. Tourismustag auf die trotz aller Anstrengungen in den vergangenen Jahren weiterhin zu geringe Bekanntheit und Durchschlagskraft Mecklenburg-Vorpommerns. „Gerade um neue Gäste aus dem Ausland aber auch dem Inland zu aktivieren, müssen wir die Kräfte zu einem gemeinsamen Auftritt bündeln.“ Das vor drei Jahren eingeführte Kommunikationskonzept des Urlaubslandes habe wichtige Impulse gegeben und die Akteure in einer zuvor nicht erreichten Weise vereint. Die auf dem diesjährigen Tourismustag präsentierten Schlussfolgerungen zum evaluierten Kommunikationskonzept geben wichtige Anstöße für die kommenden Jahre. Zudem verspricht sich die Tourismusbranche viel von dem Anfang 2016 geplanten Umzug vieler Verbände und Institutionen in das neu gebaute „Internationale Haus des Tourismus“ in Rostock. „In der Hansestadt entsteht eine zentrale Anlaufstelle für Besucher unseres Landes und Anbieter touristischer Leistungen. Das Haus ist für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, für die weitere Entwicklung der Branche und die Ausrichtung und Arbeitsfähigkeit der touristischen Organisationen eine wichtige Grundlage“, erklärte Glawe. 2016 steht touristisch im Zeichen der Natur. Gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus und den Tourismusregionen in Mecklenburg-Vorpommern möchte der Landestourismusverband über eine Vielzahl von Maßnahmen und Instrumenten die führende Position des Nordostens in den Bereichen Natur- und Aktivurlaub unterstreichen.

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