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04. Feb 2022
| Nr. 10
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Februar (1) +++
Ab 28. Mai können Interessierte mit einer neuen Fluglinie von der schweizerischen Hauptstadt Bern ins Ostseebad Heringsdorf auf der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern fliegen. Bis zum 22. Oktober 2022 startet die Maschine der Fluggesellschaft Lübeck Air, in der bis zu 60 Personen Platz finden, jeweils samstags um 17.30 Uhr von Bern in Richtung Nordosten. Darüber hinaus sollen in diesem Jahr die Flüge zwischen Zürich und Heringsdorf wiederaufgenommen werden, welche im letzten Jahr pandemiebedingt nicht durchgeführt wurden. Unter können die Flüge bereits gebucht werden.
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01. Feb 2022
| Nr. 9
| Pressemitteilungen
Winter-Wandertipps für Familien in Mecklenburg-Vorpommern
Natur wird im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern von Besuchern sehr geschätzt: Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus dem Jahr 2020 halten sich rund 80 Prozent der Besucher während des Urlaubes im Nordosten am liebsten in der Natur auf. Eine beliebte Fortbewegungsart ist dabei das Wandern. Ob mit Fackel am Strand oder bei Nacht im Wald, auf der Suche nach Bernstein oder mit Blick auf die Kunst – im Folgenden finden insbesondere Familien eine Auswahl an Winter-Wandertipps zwischen Ostseeküste und Seenplatte:
Führungen für Familien in Warnemünde
Um junge Besucher über die Historie und Besonderheiten des Seebades Warnemünde zu informieren, bietet die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde während der Winterzeit Führungen durch das ehemalige Fischerdorf an. Dabei erfahren Teilnehmer der einstündigen Touren mit dem Titel „Spannendes rund um Warnemünde“ unter anderem, woher der Ort seinen Namen hat oder welche sehenswerten Häuser es gibt. Die nächste Führung wird am 17. Februar angeboten und kostet zwei Euro pro Person.
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Bernsteintouren in Binz und geführte Wanderungen durch die Wälder der Granitz
Während der Winterzeit werden im Ostseebad Binz auf Deutschlands größter Insel Rügen zahlreiche Aktivitäten an der frischen Luft angeboten. So erhalten Teilnehmer an der Bernsteinwanderung, die vom 31. Januar bis 28. Februar jeweils montags angeboten wird, Tipps, an welchen Stellen das sogenannte Gold des Meeres zu finden ist. Bei der geführten Wanderung mit dem Titel „Mit dem Ranger den Wald und den Strand entdecken“ können sich Junge Naturforscher auf Informationen über die Buchenwälder und den angrenzenden Strand der Granitz, ein Höhenrücken südlich von Binz, freuen. Darüber hinaus werden jeden Sonntag im Februar abendliche Lichter- und Fackelwanderungen am Binzer Ostseestrand angeboten. Unter finden Interessierte das vollständige Programm.
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Flanieren mit Freigetränk und flackerndem Licht: Fackelwanderung in Graal-Müritz
Bis zum 18. März 2022 können Interessierte jeweils freitags an einer Fackelwanderung entlang des Strandes des Ostseeheilbades Graal-Müritz teilnehmen. Die Touren starten jeweils um 19.00 Uhr am Seebrückenvorplatz und enden im Ortsteil Graal, wo sich Teilnehmer bei einem Freigetränk an Feuerstellen wieder aufwärmen können. Karten kosten acht Euro pro Person und können vor Ort erworben werden. Kurkarteninhaber zahlen sieben Euro.
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Zwischen Welt-Erbe-Haus und Wasserkunst: Interaktiver Rundgang in Wismar
Besucher der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Wismar können sich mithilfe eines Tablets, das gegen eine Nutzungsgebühr von neuen Euro in der Tourist-Information erworben werden kann, auf einen interaktiven Rundgang durch die Hansestadt begeben. An insgesamt zehn Stationen, darunter das Welt-Erbe-Haus oder die Wismarer Wasserkunst, das Wahrzeichen der Stadt, erhalten Teilnehmer anhand eines Kurzfilmes Informationen zu den Sehenswürdigkeiten. Darüber hinaus muss an jeder Sehenswürdigkeit eine Quizfrage beantwortet werden. Sollten alle Fragen richtig gelöst sein, gibt es bei der Rückgabe des Tablets einen kleinen Preis in der Tourist-Information, die täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet ist.
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Usedom: Nachtwanderungen und Familientouren im ersten Kinderheilwald Europas
Im ersten ausgewiesenen Kinderheilwald Europas im Ostseebad Heringsdorf auf der Insel Usedom werden im Februar 2022 zahlreiche thematische Wanderungen angeboten. So können Interessierte unter anderem am 10. Februar um 10.00 Uhr an einer Familienwanderung teilnehmen, bei der Kinder und Erwachsene an insgesamt zwölf Stationen, darunter ein Barfuß-Waldweg, ein Klangbaum sowie eine Schaukel unter Bäumen, etwas für ihre Gesundheit tun können. Darüber hinaus wird am 15. Februar um 18.00 Uhr eine Taschenlampen-Nachtwanderung durch den Kur- und Heilwald angeboten. Unter findet sich das gesamte Programm.
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Auf den Spuren der Kunst im Ostseebad Ahrenshoop
Kunstinteressierte Familien können sich in der Künstlerkolonie Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst auf einen Rundwanderweg begeben, der zu zehn Motivstandorten von Malerinnen und Malern führt, die hier gewirkt haben, darunter Elisabeth von Eicken (1862-1940), Paul Müller-Kaempff (1861–1941) oder Wilhelm August Hugo Jaeckel (1864-1928). Das Besondere: Einige der Gemälde, die an den Standorten gezeichnet wurden, sind im Original in der Sammlungsausstellung im Kunstmuseum Ahrenshoop zu finden. Unter sowie vor Ort auf den Hinweistafeln finden Interessierten Informationen zu allen Stationen.
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27. Jan 2022
| Nr. 8
| Neues aus den Regionen
Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte veröffentlicht Tipps für den Hausbooturlaub 2022
Unter präsentiert der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte ab sofort Tipps und Hinweise zu neuen kulinarischen Angeboten und Kunstausstellungen sowie zu vorhandenen Anlegestellen für die Hausbootsaison 2022 in Deutschlands größtem zusammenhängenden Seengebiet. So können sich Besucher beispielsweise auf frisches Sauerteigbrot aus dem neuen Holzbackofen im Gasthaus Canow am gleichnamigen See in der Kleinseenplatte oder auf Kaffee und Kuchen in der neuen Brasserie des Märchengartens Grammentin am Kummerower See freuen. Darüber hinaus besteht für Kunstinteressierte unter anderem die Möglichkeit, ab April eine Sonderausstellung des Malers und Grafikers Gerd Frick im „3-Königinnen-Palais“ auf der Schlossinsel Mirow zu sehen oder die Sommerausstellung „Akt und Landschaft“ des Rügener Fotografen Klaus Ender (1939-2021) im Kulturquartier in Neustrelitz zu besichtigen.
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27. Jan 2022
| Nr. 8
| Neues aus den Regionen
Von Heringsdorf bis Karlshagen: Eine Kurkarte für acht Seebäder
Ab sofort gilt in den acht Usedomer Seebädern Heringsdorf, Karlshagen, Koserow, Loddin, Trassenheide, Ückeritz, Zinnowitz und Zempin die gegenseitige Anerkennung der Kurkarte. Somit können Besucher, die beispielsweise eine Kurkarte in Heringsdorf kaufen, diese und die darin enthaltenen Leistungen auch in den sieben weiteren Inselgemeinden nutzen. Sonderleistungen, zu denen beispielsweise die fahrpreislose Nutzung des Busangebotes der Usedomer Bus- und Bäderbahn (UBB) zählt, gelten derzeit noch ausschließlich ortsbezogen, sollen jedoch Ende dieses Jahres in die Kurkarte integriert werden. Entstanden ist die Vereinbarung im Rahmen des Projektes „Modellregion Insel Usedom und Stadt Wolgast“, bei der die Prädikatisierung als Tourismusregion angestrebt wird, in der zukünftig alle 25 Gemeinden der Insel einschließlich der Stadt Wolgast in ein einheitliches Erhebungsgebiet integriert werden sollen. Mit der einheitlichen Erhebung wäre dann die Anerkennung einer Kurkarte im gesamten Gebiet gewährleistet.
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27. Jan 2022
| Nr. 8
| Neues aus den Regionen
Rostock: Neue Sonderausstellung „Tiefsee“ im Schifffahrtsmuseum geplant
Ab dem 13. Mai 2022 wird für ein Jahr lang die neue Sonderausstellung „Tiefsee“ im Schifffahrtsmuseum der Hansestadt Rostock präsentiert. Interessierte haben dann die Möglichkeit, sich auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 300 Quadratmetern über Themen wie Tiefseeexpeditionen, die Überfischung der Meere oder die Entwicklung neuer Unterwassertechniken zur Erkundung des Meeresbodens zu informieren. Diese werden mithilfe von Exponaten, Filmen, Fotos und Augenzeugenberichten untermalt. So werden beispielsweise Rohstoffproben aus der Tiefsee, Aufnahmen von Unterwasserfahrten sowie Modelle von Tauchrobotern gezeigt. Darüber hinaus sind für Kinder sogenannte Ruhezonen eingeplant, in denen sich die kleinen Besucher in Lektüre vertiefen können.
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27. Jan 2022
| Nr. 8
| Neues aus den Regionen
Neue Lichtinstallation im Wismarer St.-Marien-Kirchturm
Besucher der Dauerausstellung „Dialog des Geistes“ im Wismarer St.-Marien-Kirchturm können sich ab sofort auf eine neue, farbenreiche Lichtinstallation des Künstlers Alfred Wolski freuen, die die Figurenkonstellation des Künstlers Holger von Neuhoff aus sechs lebensgroßen Backsteinfiguren neu in Szene setzt. Zum einen wird das Gespräch zwischen religiösen Vertretern, darunter Moses, Petrus Abaelard und Hafis, zu Fragen nach dem Sinn des Lebens und den Möglichkeiten des friedlichen Zusammenlebens von sechs kleineren an einem drehenden Motor befestigten Lichtobjekten beleuchtet. Zum anderen befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite ein größeres Drehlichtpendel, das aus Edelstahl und optischem Filterglas besteht und farbige Lichtstrukturen und Muster in den Raum projiziert. Der Künstler inszeniert auf diese Weise seine Vorstellung des kosmischen Geistes. Interessierte haben täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr die Möglichkeit, die neu illuminierte und kostenfreie Ausstellung zu besuchen. Darüber hinaus können Besucher seit 2020 das St.-Marien-Forum besichtigen, ein zentraler Begegnungsort auf dem Gelände des im Jahr 1960 gesprengten Kirchenschiffes der St.-Marienkirche. Hier finden sich die Grundmauern, die Säulen sowie die Chorinsel des ehemaligen Gebäudes. Bis Ende dieses Jahres sollen an dem zentralen Begegnungsort Grabplatten, Bilder sowie Informationstafeln aus dem Vorgängerbau aufgestellt werden.
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25. Jan 2022
| Nr. 7
| Pressemitteilungen
Landestourismusverband mit „Silent Week MV“ auf der EXPO Dubai
Mit einer so genannten „Silent Week“ anstelle eines groß angelegten Auftrittes zur MV-Länderwoche präsentiert der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern das Bundesland noch bis 30. Januar 2022 im Deutschen Pavillon auf der EXPO Dubai. Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Mit der ‚Silent Week‘ macht Mecklenburg-Vorpommern aus der Corona-Not eine Tugend. Wir zeigen das Land in einer multimedialen Show sowie mit Strandkörben und anderen Originalen – aber so gut wie ohne Personal. Die Absage der großen MV-Delegation war genauso richtig wie das schnelle Umplanen, um die bereits in Dubai befindlichen Materialien bestmöglich einzusetzen. Die ‚Silent Week‘ bietet die Chance, einen Teil der vorhandenen Ressourcen im Sinne von Nachhaltigkeit und Effizienz zu nutzen. Besucher und Team des Deutschen Pavillons sind froh und dankbar für die Präsentation aus Deutschlands Nordosten.“
Im Rahmen der „Silent Week MV“ erleben Besucher der Weltausstellung unter anderem eine Multimedia-Präsentation mit Möglichkeiten der interaktiven Bedienung durch Besucher sowie einen täglichen, englisch moderierten MV-Talk sowie Impressionen aus dem Urlaubsland, die auf großflächigen LED-Wänden eingespielt werden. Videos informieren über Wirtschaftszweige und Unternehmen im Nordosten Deutschlands. Hostessen verteilen Material zu Mecklenburg-Vorpommern, darunter das eigens für die EXPO erstellte MV-Magazin in englischer und arabischer Sprache. Zudem weisen drei Strandkörbe und Banner beziehungsweise Bildschirme im gesamten Deutschen Pavillon auf das Bundesland hin, und im Restaurant wurden Info- und Deko-Materialien platziert. Darüber hinaus wird es am 26. Januar in Dubai einen Workshop für Reiseveranstalter und Journalisten geben, zu dem sich bereits rund 60 Teilnehmer angemeldet haben. Einem digitalen Seminar zum Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern waren am 18. Januar 2022 bereits mehr als 100 Interessierte aus Ländern aus dem arabischen Raum gefolgt.
Ursprünglich war im Rahmen der MV-Länderwoche ein breitgefächertes Kulturprogramm mit rund 30 Künstlerinnen und Künstlern aus Mecklenburg-Vorpommern geplant – unter anderen mit Studenten der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, mit Musikern der Klanggalerie Ahrenshoop und der Rostocker Band 3-Satz deluxe. Die MV-Länderwoche samt einer Unternehmensdelegationsreise unter Leitung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beziehungsweise Wirtschaftsminister Reinhard Meyer musste aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante Mitte Januar durch die Landesregierung abgesagt werden.
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24. Jan 2022
| Nr. 6
| Pressemitteilungen
Für eine erfolgreiche Saison 2022: Tourismusbranche MV schlägt Dreiklang für Regeln ab Ostern vor
Wie sollen Gäste und Gastgeber den Urlaub 2022 trotz Corona vorausschauend planen? Welche Regeln können bei Anreise und während des Aufenthaltes im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern gelten? Mit diesen Fragen hat sich die Tourismusbranche des Bundeslandes befasst und im Vorfeld der Ministerpräsidentenkonferenz am 24. Januar ein schlankes Ideen- und Forderungspapier vorgelegt, das ab dem 1. April im Hinblick auf Ostern relative Planungssicherheit geben soll. Es setzt mit 3G für Innenbereiche, einem Anreisetest und Testfreiheit für vollständig Geimpfte einen möglichen Rahmen für das Reisen in Mecklenburg-Vorpommern.
Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Osterregeln sollen einfach nachvollziehbar sein und Gesundheitsschutz genauso gewährleisten wie möglichst wirtschaftliches Arbeiten unter den gegebenen Pandemiebedingungen. Es ist besser, einen Plan zu haben als keinen, auch wenn er nur mit Bleistift gezeichnet ist. Das Lösen von den stark beschränkenden 2G-Plus-Regeln ist für viele Unternehmen wichtig. Es würde einen echten Saisonstart ermöglichen, der in diesem Jahr früher als 2021 gelingen sollte.“
Folgendes ist im Ansatz vorgesehen: Alle Gäste ab zwölf Jahre benötigen für die Anreise nach Mecklenburg-Vorpommern einen negativen Corona-Test; eine Ausnahme soll für Geboosterte gelten. Während des Aufenthaltes soll für Innenbereiche die 3G-Regelung gelten, sprich, der Zutritt für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich sein. Dabei gelten Impfzertifikate, die digital – zum Beispiel in der Corona-Warn-App oder der CoV-Pass-App – oder als Dokument erbracht werden. Das Tragen medizinischer Mund-Nase-Bedeckungen in Innenbereichen soll weiterhin gelten. Zudem empfiehlt die Branche, das Thema Kontaktnachverfolgung nicht gänzlich ad acta zu legen, auch wenn die Lizenz des Landes für die Luca-App nicht verlängert wird und die Gesundheitsämter häufig überlastet sind.
Neben den Osterregeln: Forderungen aus dem Tourismus für mehr Klarheit
Die einfachen und verständlichen Regeln, die aus Sicht der Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern landesweit – und gern auch darüber hinaus – ab Ostern gelten sollten, sind unter veröffentlicht. Sie enthalten auch einige Forderungen für zu klärende Fragen:
- So sollen unter anderem Regeln zum Impfstatus und zum Testen rechtzeitig festgelegt und kommuniziert werden. Dazu gehört eine klare Definition und Abgrenzung von verschiedenen Status (vollständig geimpft, genesen, geboostert).
- Idealerweise soll auch die Corona-Verordnung vereinfacht und lesbarer gestaltet werden.
- Vonnöten seien ausreichende Testkapazitäten, wobei besonders auch Kinder ab zwölf Jahre mitgedacht werden sollten. Die Testvergütung sollte angepasst werden.
- Bei Zusammenkünften von ausschließlich Geimpften und Genesenen solle es künftig keine zahlenmäßige Begrenzung geben, unter 3G-Bedingungen könnte die maximale Personenzahl auf 50 beschränkt werden.
- Als notwendig erachtet wird überdies eine klare Positionierung zur Kontaktnachverfolgung.
- Möglichst geprüft werden solle die öffentliche Förderung zur Umsetzung einer digitalen und automatisierten Impfnachweiskontrolle durch z. B. Integration in Buchungsstrecken und Meldescheinsysteme.
Hohe Sicherheitsstandards im Tourismus mit Siegel „Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“
Gesundheitsschutz für Gäste und Mitarbeiter*innen ist für die Tourismusbranche weiterhin wichtig. Für die Einhaltung von Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln steht seit Dezember 2020 das Siegel „Mehr Sicherheit im Urlaubsland MV“. Derzeit beteiligen sich 1.010 Unternehmen, darunter Hotels und Freizeitanbieter, an der Initiative, die auch im dritten Pandemiejahr fortgesetzt werden soll.
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20. Jan 2022
| Nr. 5
| Pressemitteilungen
Auch ohne Lockdown: Rund ein Drittel der touristischen Unternehmen in MV in Nöten
Auch ohne Lockdown: Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern hat heftig zu kämpfen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Landestourismusverbandes unter knapp 350 Beherbergungsunternehmen, darunter Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze, sowie rund 130 Freizeitanbieter, hervor. Demnach sind aktuell 29 Prozent der Beherbergungsbetriebe und 30 Prozent der Freizeitanbieter auf staatliche Hilfe angewiesen (vgl. Beherberger Januar 2021: 59 Prozent). Die Art der benötigten Hilfen verteilt sich dabei wie folgt bei den Beherbergungsunternehmen: 87 Prozent haben Kurzarbeitergeld beantragt (Freizeitanbieter: 21 Prozent), 55 Prozent nutzen die Überbrückungshilfe III Plus (Freizeitanbieter: 21 Prozent), 65 Prozent die Überbrückungshilfe IV (Freizeitanbieter: 25 Prozent), 23 Prozent Kredite oder Darlehen (Freizeitanbieter: elf Prozent), 16 Prozent nicht rückzahlbare Zuschüsse (Freizeitanbieter: zwölf Prozent) und sechs Prozent einen möglichen zeitlichen Aufschub zur Bedienung ihrer Verbindlichkeiten (Freizeitanbieter: fünf Prozent). Blieben staatliche Hilfen aus, müssten sieben Prozent der Beherberger ihr Geschäft unmittelbar aufgeben, 23 Prozent zu Ende März und 16 Prozent zu Ende Juni; 54 Prozent könnten darüber hinaus bestehen. Bei den Freizeitanbietern sieht es ähnlich aus: Beim Ausbleiben der Hilfen müssten 13 Prozent der Beherberger unmittelbar aufgeben, 16 Prozent würden bis Ende März und 19 Prozent bis Ende Juni durchhalten; 52 Prozent könnten darüber hinaus existieren. Fast jeder vierte Beherbergungsbetrieb (24 Prozent) und jeder dritte Freizeitanbieter (34 Prozent) bezeichnet seine wirtschaftliche Lage als gefährdet beziehungsweise akut gefährdet.
Dazu Tobias Woitendorf, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Die wirtschaftliche Lage im Tourismus ist durch die aktuellen Einschränkungen auch ohne förmlichen Lockdown sehr angespannt. Es fehlt an Umsätzen, Planungssicherheit, Beschäftigung und Perspektive. Und es greift die Angst um sich, dass der Tourismusmotor so spät wie im vergangenen Jahr auf Touren kommen darf. Die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommern wünscht sich einen klaren, nachvollziehbaren und verständlichen Handlungsrahmen für Gäste und Gastgeber, der spätestens ab Ostern zum Tragen kommt und mehr Handlungsfreiheit als die aktuell geltenden 2G-Plus-Regeln bringt. Um eine verlässliche Planungsrundlage für die Saison 2022 zu schaffen, bereite die Branche einen Vorschlag für Corona-Regeln zum Reisen ab Ostern vor, der der Landespolitik vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 24. Januar 2022 unterbreitet wird.
Zurückhaltung beim Buchen / Blick ins Jahr dennoch optimistischer als 2021
Der unmittelbare Einfluss der Pandemie wird vor allem beim Buchungsverhalten deutlich: Mehr als jeder zweite Beherberger (55,2 Prozent) gab an, dass Gäste für den gesamten Reisezeitraum zurückhaltender buchen, rund 37 Prozent konstatieren dieses Verhalten für die Sommersaison, 32 Prozent nehmen für diesen Zeitraum mehr Buchungen wahr.
In Bezug auf die Auslastung und im Vergleich zum Vorjahr blickt die Branche etwas optimistischer ins Jahr: Folgende Auslastung erwarten die Beherbergungsbetriebe in den kommenden Monaten: für Februar rund 22 Prozent, für März rund 26 Prozent (März 2021: 19,3 Prozent), für April rund 51 Prozent (April 2021: 37,5 Prozent) und für Mai rund 65 Prozent (Mai 2021: 57,7 Prozent).
Personalmangel wird zum Dauerthema / Service kann nicht mehr vollumfänglich aufrechterhalten werden
Rund jedes dritte Beherbergungsunternehmen (33,5 Prozent) hat durch die pandemiebedingten Einschränkungen Beschäftigte verloren und zwar durchschnittlich 27 Prozent. Der Mitarbeiterschwund geht bei rund jedem vierten Beherbergungsunternehmen sowie bei rund 40 Prozent der Freizeitanbieter mit einer Reduzierung des Angebotes einher. So gaben die Befragten an, dass in der Gastronomie vor allem an der Stellschraube Öffnungszeiten gedreht wird. Zudem haben manche Restaurants das À-la-carte-Geschäft eingestellt, während im Beherbergungsbereich Arbeitskraft und Zeit gespart werden, indem zum Beispiel Betten nicht mehr vorab bezogen und Zimmer-Service seltener angeboten wird.
Präferenzen für Regeln zur Anreise und Aufenthalt / Freiheit für Geboosterte
Befragt nach den Regeln, die zukünftig bei Anreise für Gäste gelten sollten, sprechen sich die meisten befragten Unternehmen (rund 40 Prozent) für die 3G-Regel aus; 32 Prozent befürworten weiterhin einen Anreisetest für alle, während 21 Prozent keine Regeln für die Anreise möchten. Insgesamt präferiert die deutliche Mehrheit (Beherberger 82 Prozent, Freizeitanbieter 66 Prozent) bundeseinheitliche Corona-Regeln für das Reisen.
Im Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern sollen sich nach Mehrheitsmeinung Geboosterte ohne weitere Tests frei bewegen können. Das gaben 56 Prozent der Beherberger an. Eine Testpflicht alle drei Tage in Beherbergungsbetrieben befürworten 28 Prozent; ähnlich viele Befragte (29 Prozent) sprechen sich für eine Testpflicht vor der Nutzung von Freizeitangeboten aus. Nur drei Prozent plädieren für eine tägliche Testpflicht in Beherbergungsbetrieben.
Zu den Umfrageergebnissen:
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20. Jan 2022
| Nr. 4
| Pressemitteilungen
Infoskizze 1/22: Jubiläen 2022 in Mecklenburg-Vorpommern
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