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14. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Weitere Stärkung der Präsenz im Ausland

Mecklenburg-Vorpommern hat 2015 nicht nur sein bislang erfolgreichstes touristisches Jahr insgesamt verbucht, sondern auch im internationalen Tourismus weiter zugelegt. Für das Vorjahr wurde ein Wachstum ausländischer Besucher von 2,0 Prozent verzeichnet. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland lag damit erneut über einer Million (1,02 Millionen). Besonders signifikant war dabei der Anstieg der Übernachtungszahlen österreichischer Urlauber, der sich auf 12,1 Prozent und auf eine Gesamtzahl von rund 75.000 Übernachtungen belief und unter anderem auf wirkungsvolle Aktivitäten im deutschsprachigen Ausland zurückzuführen ist. „Es ist gelungen, neue Reiseverbindungen wie beispielsweise mit dem Charterflugzeug von Linz nach Rostock zu etablieren, die Kooperationen mit Reiseveranstaltern, Medien und der Deutschen Zentrale für Tourismus auszubauen und bei noch mehr Österreichern die Lust auf einen Urlaub zwischen Ostsee und Seenplatte zu wecken“, sagte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Es ist wichtig und richtig, dass wir nach dem erfolgreichen Marktaufbau in Deutschland zu neuen Ufern aufbrechen, um unser Image und unser qualitatives Niveau weiter zu verbessern“, ergänzte Seidel. „Wir sind auf einem guten Weg. Es kommen mehr ausländische Gäste, die sich für unser Land interessieren. Ziel ist es, mit überregionalen touristischen Marketingaktivitäten eine wachsende Zahl ausländischer Gäste für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern. Deshalb werden wir durch Messeauftritte und gezielte Marketingaktionen für einen Urlaub bei uns im Land werben. Entscheidend ist, dass dabei noch mehr internationale Gäste auf uns aufmerksam werden und im Ergebnis auch Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern buchen. Eine Herausforderung, die wir aktiv angehen“, betonte der Wirtschafts- und Tourismusminister Mecklenburg-Vorpommerns, Harry Glawe. Auch aus den meisten anderen der wichtigsten Herkunftsländer wurden im vergangene Jahr positive Zahlen gemeldet: Mit rund 169.000 Übernachtungen erzielten die niederländischen Gäste die meisten Übernachtungen, gefolgt von den Schweizern mit rund 157.000 Übernachtungen und den Dänen mit rund 147.000 Übernachtungen. Die meisten Gäste kamen aus Schweden (71.100). Ziel sei es, die Zahl der Übernachtungen von Österreichern in Mecklenburg-Vorpommern auf jährlich mehr als 100.000 zu steigern; für die Schweiz sei ein Anstieg auf 200.000 Übernachtungen pro Jahr durchaus möglich, erklärte Jürgen Seidel. Um nahtlos an die positive Entwicklung anzuknüpfen, setzt der Landestourismusverband in der ersten Jahreshälfte eine Vielzahl von Marketing- und Presseaktivitäten in den Schwerpunktländern um. Um für Gäste aus dem Ausland konkrete Reiseanreize zu schaffen, wurden für alle Hauptquellmärkte die Internetseiten aktualisiert und Angebotsbroschüren herausgegeben, die 21 Urlaubsangebote, Kontakte zu den Urlaubsregionen sowie Informationen zur Anreise enthalten. Diese wurden beziehungsweise werden unter anderem auf den wichtigsten Auslandsmessen in den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Dänemark vertrieben. Nachdem der Landestourismusverband in diesem Jahr bereits auf der Vakantiebeurs in Utrecht, der Ferienmesse in Wien, der Fespo in Zürich sowie der Reisemesse „Ferie for alle“ in Herning vertreten war, finden in der ersten Jahreshälfte Pressegespräche und -empfänge in Kopenhagen, Amsterdam, Wien, Linz, Zürich und Basel statt. Zudem richten der Landestourismusverband und das Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern am 12. April in Wien gemeinsam mit der Deutschen Zentrale für Tourismus einen Empfang aus, bei dem „7 Kulturwunder“ des Landes unter anderem anhand kultureller Darbietungen und regionaler Köstlichkeiten vorgestellt werden. Geplant sind solche Landesabende in den kommenden Jahren in weiteren Ländern. Darüber hinaus sind vom Landestourismusverband und seinen Partnern aus den touristischen Regionen und Städten vielfältige werbliche Aktivitäten in Kooperation mit der Deutschen Zentrale für Tourismus, großen Reiseveranstaltern und Verlagen in der Planung beziehungsweise in der Umsetzung. Die hohe Aktivität insbesondere in Österreich und der Schweiz steht in Zusammenhang mit den verbesserten Anreisemöglichkeiten in den beiden Ländern in der Saison 2016: Gäste aus der Schweiz können ab Juni von Bern via Basel nach Heringsdorf fliegen. Neu ist auch die Charterverbindung von Basel nach Rostock, die vom Reiseveranstalter Eurotours bedient wird. Zudem verkehrt der „CityNightLine“-Nachtzug von Zürich über Freiburg, Karlsruhe, Mannheim und Frankfurt umsteigefrei nach Neustrelitz, Waren, Rostock, Ribnitz-Damgarten West, Stralsund und Rügen. Damit sind per Nachtzug aus der Schweiz erstmals auch die Mecklenburgische Seenplatte und die Hansestadt Rostock angebunden. Überdies erfährt die Flugverbindung von Linz nach Rostock in diesem Jahr eine Fortsetzung, ebenso die Verbindung von Zürich nach Heringsdorf. Weitere Informationen:

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Hingucker: Leuchtend orange erstrahlt der Messestand MVs auf der 50. ITB in Berlin (Foto: TMV)

13. Mär 2016

| Pressemitteilungen

ITB Berlin: Mecklenburg-Vorpommern geht mit Schwung in die Saison

Bestärkt durch viele gute Ergebnisse und ein sehr hohes Interesse am Urlaub im Nordosten haben die 21 Aussteller aus dem Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern am letzten Tag der 50. Internationalen Tourismusbörse in Berlin eine positive Bilanz gezogen. Auf mehr als 400 Quadratmetern, einer Ausstellungsfläche so groß wie ein Basketballfeld, begrüßte der Nordosten zwischen dem 9. und 11. März mehrere Tausend Fachbesucher, darunter Reiseveranstalter, Tourismusorganisationen, Verkehrsträger, Anbieter digitaler Lösungen sowie Politiker und Medienvertreter. An den anschließenden zwei Publikumstagen ließen sich zudem viele potenzielle Urlaubsgäste vor allem aus Berlin und Brandenburg von den Stärken des Urlaubslandes überzeugen. Schwerpunkt dabei war die auf der ITB gestartete Jahreskampagne zu „7 Naturwundern“ des Landes. „Die ITB ist die globale Leitmesse für den Tourismus, und Mecklenburg-Vorpommern hat sich als eine der führenden und modernen Urlaubsregionen Deutschlands eindrucksvoll, gemeinschaftlich und sympathisch präsentiert. Die Tourismusbranche hat ihre Hausaufgaben gemacht. Das außerordentlich hohe Interesse von Geschäftskunden, Veranstaltern, Medien und Urlaubsinteressenten lässt auf eine erfolgreiche Saison hoffen“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes. Zugleich sei aber auch deutlich geworden, vor welchen Herausforderungen im Wettbewerb die Branche stehe. Bei der Verkehrsanbindung, beim Ausbau touristischer Wege und im internationalen Tourismus bestehe deutlicher Steigerungsbedarf. „Tourismus bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe. Wir müssen jetzt für die nächste Runde im Wettbewerb investieren. Mit der auch aufgrund unsicherer Situationen in anderen Regionen steigenden Nachfrage nach Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern erhöhen sich auch die Anforderungen an Service und Infrastruktur“, erläuterte Seidel. Als zentrale Themen der wichtigsten Reisemesse der Welt zeichneten sich in zahlreichen Diskussionen und Präsentationen unter anderem nachhaltiges Agieren, der digitale Wandel, barrierefreies Reisen und natürlich auch die in Teilen problematische politische Situation ab, die auch die Tourismusbranche berührt. Zudem standen neue Anforderungen und Veränderungsprozesse von Tourismusorganisationen im Fokus. Der Wandel vom Mengen- zum Wertewachstum war unter anderem im Bereich des ostdeutschen Tourismus ein wichtiger Diskussionspunkt. Das mediale Interesse an Urlaubsthemen Mecklenburg-Vorpommerns ging weit über Deutschland hinaus. An den drei Fachbesuchertagen zählten der Landestourismusverband und seine Partner mehr als 200 Pressekontakte; zudem wurde die Medienarbeit des Urlaubslandes von den Journalisten im deutschsprachigen Raum erneut als eine der weltweit besten bewertet. Auch der leuchtend orange Messestand des Landes wurde ausgezeichnet: Er erhielt den Best-Exhibitor-Award der Cologne Business School und ist mit Platz acht unter den 10 besten Ständen deutscher Aussteller. Sehr positive Resonanz gab es auch für den gemeinsam vom Landestourismusverband, dem Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte sowie dem Hotel- und Sportresort Fleesensee veranstalteten Empfang am ersten Messetag mit rund 200 geladenen Teilnehmern. Wirtschafts- und Tourismusminister Mecklenburg-Vorpommerns Harry Glawe sagte: „Die Messe hat gezeigt: Mecklenburg-Vorpommern ist hervorragend auf die Saison vorbereit. Die Aussichten für die anstehende Urlaubssaison in diesem Jahr sind sehr gut. Wir können mit den nationalen und internationalen Wettbewerbern mithalten. Entscheidend ist dennoch, sich stetig weiterzuentwickeln. Der touristische Markt ist in Bewegung. Wenn sich mehr Urlauber für einen Reise innerhalb Deutschlands entscheiden, ist es wichtig, diese für Mecklenburg-Vorpommern zu gewinnen. Wir werden deshalb weiter in ganzjährige Angebote investieren, um vor allem auch abseits der Hauptsaison mehr touristisches Wachstum zu generieren. Hier liegt in diesem Jahr ein Schwerpunkt.“ Als Beispiel nannte Glawe den Bau des Polariums im Rostocker Zoo. Zur Investitionsmaßnahme gehören der Bau einer Eisbärenanlage sowie einer Pinguinanlage. Mecklenburg-Vorpommern mit an der Spitze der beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland
Mit einem Rekordergebnis hat die Tourismusbranche des Landes das vergangene Jahr abgeschlossen: Die auf der ITB veröffentlichten knapp 29,5 Millionen Übernachtungen bedeuten einen Zuwachs von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und das beste Ergebnis seit 1990. Wie ebenfalls auf der Messe bekannt wurde, bleibt der Nordosten mit an der Spitze der beliebtesten Inlandsreiseziele: Laut Reiseanalyse 2016 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) erreichte der Nordosten mit einem Marktanteil von 5,2 Prozent an Urlaubseisen der Deutschen Platz zwei und liegt nur 0,1 Prozentpunkte hinter Spitzenreiter Bayern. Die zweite, langjährig profilierte Studie zum Urlaubsverhalten sieht im Zweikampf um die Spitze unterdessen Mecklenburg-Vorpommern vorn: Laut der 32. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen zieht der Nordosten mit einem Anteil von 7,9 Prozent an den Haupturlaubsreisen mehr deutsche Urlaubsgäste an als jede andere Region in Deutschland. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern der Deutschen Tourismusanalyse zufolge im Zehnjahresvergleich vorn und hat seinen Anteil an Urlaubsreisen zwischen 2005 bis 2015 von 4,3 Prozent auf den aktuellen Wert von 7,9 Prozent erhöht. Gute Gespräche zu Trends und Handlungsfeldern
Gespräche zum Ausbau der internationalen Beziehungen standen an den drei Fachbesuchertagen auf dem Programm, unter anderem zum Ostseetourismusforum, das im Oktober in Pärnu/Estland stattfindet und die Themen Saisonalität und Nachhaltigkeit in den Fokus stellt. Die Bedeutung von Nachhaltigkeit für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern wurde vom Träger des Alternativen Nobelpreises, Professor Michael Succow, aufgegriffen, der auf eine Gefährdung der Natur im Nordosten durch die raumgreifende Agrarindustrie aufmerksam machte. Trends und Handlungsfelder im Tourismus wurden weiterhin im Zusammenhang mit dem auf der Messe vorgestellten Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes diskutiert. Das Barometer sieht in Zeiten, in denen signifikantes Wachstum in den ostdeutschen Reisegebieten nicht mehr selbstverständlich ist, die Notwendigkeit in Qualität, Gästezufriedenheit und Infrastruktur zu investieren, Kooperationen zu verwirklichen und den stabilisierenden Faktor Tourismus für die Regionalentwicklung zu nutzen. Ideen und Planungen zu verbesserten Anreisemöglichkeiten in der Saison 2017 waren unter anderem Themen in Gesprächen mit Flug- und Bahngesellschaften, Flughäfen und Reiseveranstaltern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit größeren Verlagshäusern wurden auf der ITB Vereinbarungen über Medienkooperationen für 2016 und 2017 besprochen, die vor allem potenzielle Gäste in West- und Süddeutschland erreichen sollen. Abgeschlossen wurde im Zusammenhang mit der ITB auch die Evaluierung des touristischen Kommunikations- und Markenkonzeptes des Landes. Diese hat das Ziel, das Profil des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern weiter zu schärfen, den Gemeinschaftssinn innerhalb der Branche zu stärken und die an den Kunden orientierte Kommunikation zu optimieren. Ausstellerbefragung: Stimmen zur ITB
Die Aussteller am Stand des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern können auf anregende Gespräche und eine hohe Nachfrage von Fachbesuchern und Publikum zurückblicken. Sehr erfreulich war nach Caren Bakker, Marketingleiterin der Tourismuszentrale Rügen, unter anderem das hohe Interesse bei Medienvertretern und Journalisten an Deutschlands größter Insel, das den Grundstein für Medienkooperationen und Recherchereisen legte. Auch für René Gottschalk, Marketingleiter des Zoo Rostock, sind die Partnerbindung und Vertiefung von Kontakten, die auf der ITB stattfinden, zentral. Wichtige Themen, die auch auf der Messe diskutiert wurden, waren für den Zoo unter anderem die Erhöhung der Servicequalität und der Ausbau des E-Commerce. Über eine hohe Nachfrage an den Publikumstagen freute sich zudem die Hansestadt Rostock, an deren Stand  vermehrt Besucher aus der Region Berlin/Brandenburg sowie Gäste, die eine Kreuzfahrt ab Rostock-Warnemünde planen, begrüßt wurden. Den Themenschwerpunkt Natur, der auf der ITB mit der Jahreskampagne zu „7 Naturwundern“ hervorgehoben wurde, begrüßte laut Befragung die Mehrzahl der Aussteller, da er die zentralen Alleinstellungsmerkmale des Urlaubslandes kommuniziert und vielzählige Anknüpfungspunkte für Angebote aus den Regionen bietet. Entscheidend sei es jedoch, neben der Zielgruppe der Naturbegeisterten und Aktiven auch die jüngere Zielgruppe im Blick zu haben, so Sabine Adolff, Direktor of Sales and Marketing der Seetel Hotels Usedom. In diesem Segment eröffnet die Seetel Hotelgruppe in Kürze das Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte, das als „Lifestyle-Hotel“ mit umfangreichen Freizeitangeboten, zeitgemäßem Design und innovativer Küche junge Menschen gezielt anspricht. Aktuelle Studien und Ergebnisse weisen Positionen und Potenziale aus

  • Im Kopf-an-Kopf-Rennen um das beliebteste deutsche Urlaubsziel belegt Mecklenburg-Vorpommern laut Reiseanalyse 2016 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) den zweiten Platz. Demnach verzeichnet der Nordosten einen Marktanteil von 5,2 Prozent an allen 2015 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,1 Prozentpunkte hinter Bayern, behauptet aber den im Vergleich deutlichen Abstand zu den Küstenländern Niedersachsen mit 4,3 Prozent und Schleswig-Holstein mit 3,8 Prozent.

  • Dem Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes zufolge erhöhte sich die Gästezufriedenheit in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr erneut: Der so genannte TrustYou-Score, welcher die Gästezufriedenheit auf Basis von 30 Internetportalen widerspiegelt, weist für den Nordosten überdurchschnittliche 82,5 Punkte von 100 möglichen Punkten aus. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 81,7 Punkten.

  • Überproportional gewachsen ist dem OSV-Barometer zufolge der Tourismus in ländlich geprägten Gebieten. Der ländliche Raum weist ein hohes Potenzial insbesondere für Rad-, Wander-, Natur- und Aktivtourismus auf, welches jedoch trotz erfreulicher Zuwächse in den immer noch strukturschwachen Regionen abseits touristischer Zentren noch lange nicht ausgeschöpft sei.

  • Im Bereich des Radtourismus rutschte Mecklenburg-Vorpommern von Platz drei auf Platz sieben der beliebtesten Radreiseregionen. Das ergab die Radreiseanalyse 2016, die auf der ITB vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) vorgestellt wurde und als weltweit einzige und systematische Befragung zum Radreiseverhalten gilt. Laut Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes, sei nach diesem Ergebnis ein stärkeres Handeln im Bereich des Ausbaus und der Erhaltung von auch touristisch genutzten Radwegen über einzelne Zuständigkeiten hinweg nötig. Dazu veranstalten Landestourismusverband und ADFC am 26. April in Rostock eine Radkonferenz.

  • Gute Chancen in der Entwicklung hat unter anderem der Ostseeküstenradweg. Er erreichte den ersten Platz bei geplanten Radreisen für 2016 im Inland: 7,1 Prozent der Befragten gaben den Radweg als Reiseziel für ihren Urlaub an. Bei den beliebtesten Radfernwegen belegt der Ostseeküstenradweg inzwischen den fünften Platz.

  • Der Wildpark MV in Güstrow wurde im Rahmen der Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers mit dem diesjährigen Marketing Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet. Der Award wird an besonders innovative Unternehmen und Institutionen verliehen; Kriterien sind unter anderem Trendrelevanz, Wirtschaftlichkeit und Vorbildfunktion für die Region und andere Unternehmen.

  • Bei der Bewertung der Pressearbeit der Tourismusorganisationen weltweit durch rund 150 Reisejournalisten aus dem deutschsprachigen Raum konnte sich die Kommunikationsabteilung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern 2016 zum zehnten Mal in Folge als bestes deutsches PR-Büro in den Top 10 (Platz acht) platzieren. Erneut bewegt sich der Landestourismusverband damit als einzige deutsche und als einzige regionale Organisation unter den ersten Zehn.

  • Die Hansestadt Rostock erhielt für ihren neuen touristischen Imagefilm  „Rostock ist …“  auf der ITB den internationalen Filmpreis „Golden City Gate Award“. Die Auszeichnung kürt touristische Beiträge im Film-, Print- und Internetbereich. Die Filme werden von einer internationalen Jury unter anderem nach der klaren Aussage, der Emotion, der Kreativität, der Erinnerung sowie nach dem Gesamteindruck bewertet.

  • Der Messestand des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern wurde in diesem Jahr mit dem Best-Exhibitor-Award (BEA) ausgezeichnet. Er erhielt Platz acht im Ranking der Stände aus Deutschland. Für die Auszeichnung untersuchten Studenten der Cologne Business School (CBS) systematisch das Design, die Kreativität, die Standaufteilung, den B2B-Bereich, das Personal, das Informationsmaterial, Sonderaktionen sowie den Gesamteindruck des Standes.


Weitere Aktivitäten und Maßnahmen
Die gemeinschaftlichen Bemühungen um neue Gäste für Mecklenburg-Vorpommern im In- und Ausland und mithilfe multimedialer Kommunikation werden nach der ITB fortgesetzt: Der Tourismusverband weist in der Saison 2016 „7 Naturwunder“ aus, verbunden mit der Kernbotschaft, dass sich weiterhin keine Region in Deutschland so für Natururlaub eignet wie der Nordosten, der mit den meisten geschützten Naturflächen und Nationalparks bundesweit aufwarten kann. Zu den sieben Naturwundern gehören: 1.) die Inseln, 2.) die Kreidefelsen, 3.) die Kraniche, 4.) die Wildnis, 5.) die Lagunen, 6.) die Seenlandschaften und 7.) die Küstenwälder. Wie man diese Naturwunder erleben kann, zeigt der Tourismusverband bis September auf der Internetseite , in unterschiedlichen Presseaussendungen und in der Social-Media-Kommunikation. „Hier ist die Natur“ lautet auch der Titel des neuen Urlaubsmagazines für Mecklenburg-Vorpommern, das zu Jahresbeginn erschienen ist und in gedruckter sowie digitaler Form rund 4,5 Millionen Deutsche aktiv erreicht. Mehr als 20 Partner präsentieren darin naturbezogene Angebote und Aktivitäten und unterstreichen damit gemeinschaftlich die zentrale Botschaft im Jahr der Natur. Die Broschüre erscheint zudem gleich zweimal als Online-Magazin: Zur ITB wurde das „Marco Polo Travel Magazin“ () veröffentlicht, das innovativste digitale Reisemagazin in Deutschland mit mehr als einer halben Million Downloads. Ebenfalls noch im März erscheint zudem das „Kompass eMag“ mit rund 100.000 erwarteten Downloads, das vornehmlich reisebegeisterte Naturliebhaber anspricht ().In Zusammenhang mit der positiven Bilanz ausländischer Besucher 2015 und der Verbesserung der Anreisemöglichkeiten aus der Schweiz und Österreich für 2016 setzt der Landestourismusverband gemeinsam mit seinen Partnern zudem in der ersten Jahreshälfte eine Vielzahl von Marketing- und Presseaktivitäten in den Schwerpunktländern um. So wird derzeit vom Landestourismusverband, vom Landesmarketing und vielen Partnern ein Landesabend in Wien am 12. April vorbereitet. Auch in Deutschland zeigt die Tourismusbranche weiter Flagge, zum Beispiel am 2. und 3. April mit einer Präsentation in Essen oder beim 42. Germany Travel Mart in Magdeburg vom 17. bis 19. April. Auch in Mecklenburg-Vorpommern selbst tut sich in diesem Jahr viel: Neue Hotels und kulturelle Angebote, Veranstaltungen und Sportereignisse bereichern das Angebot. Einige Beispiele: Kürzlich öffnete der Ostflügel des Barockschlosses Ludwigslust. Seit der Übernahme des Hotel- und Sportresorts Fleesensee durch die Lindner Investment Management (LIM) finden im Resort umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Der Ortsteil Prora wird durch die Verlängerung der Strandpromenade nach Binz, dem Bau von unter anderem 150 Novasol-Apartments sowie Cafés und Restaurants entlang der Promenade neu belebt. Im Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen entsteht ein Welterbeforum. Schwerin bekommt ein Günther Uecker gewidmetes „Museum der Moderne“. In der Mecklenburgischen Seenplatte wird erstmals der so genannte „Swimrun“ veranstaltet, bei dem die Teilnehmer zehn Kilometer schwimmend und 38 Kilometer laufend zurücklegen müssen. Weitere Informationen und Veranstaltungen: ,

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1. Platz für den Ostseeküstenradweg bei geplanten Radreisen für 2016 im Inland (Quelle: ADFC-Radreiseanalyse 2016)

10. Mär 2016

| Pressemitteilungen

ITB 2016: Gästezufriedenheit in Mecklenburg-Vorpommern überdurchschnittlich hoch

In der Gästezufriedenheit legt  Mecklenburg-Vorpommern noch einmal leicht zu. Dies ergab das heute auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) vorgestellte Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, das die Tourismusentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern widerspiegelt. Der so genannte Trust You-Score, welcher die Zufriedenheit auf Basis von 30 Online-Bewertungsportalen misst, weist für den Nordosten überdurchschnittliche 82,5 Punkte von 100 möglichen Punkten aus. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern hinter Bayern und Schleswig-Holstein bundesweit auf dem dritten Rang. Der Wert der Gästezufriedenheit liegt in Gesamtdeutschland bei 81,7 Punkten. Die westdeutschen Bundesländer haben beim Trust You-Score gegenüber den lange führenden ostdeutschen Ländern inzwischen aufgeschlossen. Zurückzuführen ist dies zum Teil auf die inzwischen merklich höhere Investitionsbereitschaft in den westlichen Ländern, während diese in Ostdeutschland laut Tourismusbarometer weiter stagniert. Überproportional gewachsen ist hingegen in den vergangenen Jahren der Tourismus in den ländlich geprägten Gebieten – stärker beispielsweise als der Tourismus in den Küsten- und Seengebieten. Der ländliche Raum weist dem OSV-Barometer zufolge ein hohes Potenzial insbesondere für Rad-, Wander-, Natur- und Aktivtourismus auf, welches trotz erfreulicher Zuwächse in den immer noch strukturschwachen Regionen abseits touristischer Zentren noch lange nicht ausgeschöpft ist. Dabei kann und sollte Tourismus laut OSV gerade im ländlichen Bereich stärker die Rolle eines Stabilisators für die Regionalentwicklung einnehmen. „Mit der seit einigen Jahren deutlich verstärkten Hinwendung zu ländlichen Räumen und mit unseren Appellen zu Erneuerungen und Investitionen streben wir in die richtige Richtung. In den nächsten Jahren kommt es darauf an, dass wir unsere hier noch reichlich vorhandenen Möglichkeiten nutzen, um im Wettbewerb zu bestehen“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Schon heute liegt der Nordosten beim Anteil der Beschäftigten im Tourismus an der Spitze aller Bundesländer und auch bei den touristischen Einkommen im vorderen Feld. Radreiseanalyse 2016: MV auf Rang sieben abgerutscht
Im Bereich des wachsenden Bereiches Radtourismus büßte der Nordosten indessen seine Spitzenposition ein: Das Urlaubsland rutschte von Platz drei auf Platz sieben der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands ab. Das ergab die aktuelle Radreiseanalyse 2016, die heute vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) auf der ITB vorgestellt wurde. Demnach ist Bayern beliebteste Radreiseregion, auf Platz zwei liegt das Münsterland vor der Ostsee auf Rang drei. Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg sowie Brandenburg rangieren nunmehr ebenfalls vor Mecklenburg-Vorpommern, das sich den siebenten Platz mit dem Ruhrgebiet teilt. Dazu Jürgen Seidel: „Dies ist ein Dämpfer für das Radreiseland Mecklenburg-Vorpommern. Radverkehr funktioniert dann am besten, wenn die Anforderungen Einheimischer und Urlauber in Einklang gebracht werden. Um alle Möglichkeiten des Ausbaus und der Erhaltung auch touristischer Wege zu nutzen, brauchen wir ein noch stärkeres Denken und Handeln über einzelne Zuständigkeiten hinweg.“ Am 26. April laden der ADFC und der Landestourismusverband die zuständigen Ministerien, Kreise, Kommunen sowie Tourismusakteure zu einer Radkonferenz nach Rostock ein, um Probleme und Chancen auszuloten. Gute Chancen in der weiteren Entwicklung hat unter anderem der Ostseeküstenradweg: 7,1 Prozent, und damit die meisten der vom ADFC  Befragten, gaben an, in der Saison 2016 diesen Radweg befahren zu wollen. Schon jetzt belegt der Ostseeküstenradweg den fünften Rang bei der Frage nach den beliebtesten Radfernwegen. Kommunikationsabteilung des Landestourismusverbandes unter den Top 10 in Europa
Gute Pressearbeit: Bei der Bewertung der Arbeit der Pressestellen von europäischen Tourismusorganisationen durch 200 Reisejournalisten aus dem deutschsprachigen Raum konnte sich die Kommunikationsabteilung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern 2016 zum zehnten Mal in Folge als bestes deutsches PR-Büro in den Top 10 (Platz acht) platzieren. Erneut platzierte sich der Landestourismusverband dabei als einzige deutsche und als einzige regionale Organisation.

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Im Zeichen der Natur präsentiert sich das Urlaubsland auf der ITB 2016. V.l.n.R. Björn Volz (General Manager Schlosshotel Fleesensee), Jürgen Seidel (Präsident des TMV), Dr. Stefan Rudolph (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft Bau und Tou...

09. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Mecklenburg-Vorpommern mit an der Spitze der beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland

Im Kopf-an-Kopf-Rennen um das beliebteste deutsche Urlaubsziel landete Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr knapp hinter Bayern auf dem zweiten Platz. Das geht aus der Reiseanalyse 2016 hervor, die von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) am ersten Tag der 50. Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Demnach verzeichnet der Nordosten einen Marktanteil von 5,2 Prozent an allen 2015 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,1 Prozentpunkte hinter Bayern, behauptet aber den im Vergleich deutlichen Abstand zu den Küstenländern Niedersachsen mit 4,3 Prozent und Schleswig-Holstein mit 3,8 Prozent. Die FUR-Reiseanalyse wird seit 46 Jahren durchgeführt und gilt als eine der detailliertesten Untersuchungen des deutschen Urlaubsreisemarktes. Die zweite, langjährig profilierte Studie zum Urlaubsverhalten sieht im Zweikampf um die Spitze unterdessen Mecklenburg-Vorpommern vorn: Laut der vor wenigen Wochen veröffentlichten 32. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen zieht der Nordosten mit einem Anteil von 7,9 Prozent an den Haupturlaubsreisen mehr deutsche Urlaubsgäste an als jede andere Region in Deutschland. Es folgen Bayern mit 6,4 Prozent, Schleswig-Holstein mit 5,1 Prozent und Niedersachsen mit 3,8 Prozent. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern der Deutschen Tourismusanalyse zufolge im Zehnjahresvergleich vorn und hat seinen Anteil an Urlaubsreisen zwischen 2005 bis 2015 von 4,3 Prozent auf den aktuellen Wert von 7,9 Prozent erhöht. Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes, erklärte: „Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern behauptet sich im Wettbewerb. Schon seit einigen Jahren stehen wir mit Bayern an der Spitze der deutschen Urlaubsziele. Nachdem wir laut Reiseanalyse im Vorjahr einen Wimpernschlag vor Bayern lagen, können wir im Angesicht unserer positiven touristischen Entwicklung für dieses Jahr auch mit dem zweiten Rang gut leben.“ In der Tat folgt das Ergebnis der Reiseanalyse 2016 auf die Meldung des bisherigen Bestwertes der Tourismusbranche des Landes. Mit einem Ergebnis von knapp 29,5 Millionen Übernachtungen hatte diese das vergangene Jahr abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr (28,7 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs von 2,6 Prozent und damit das beste Ergebnis seit 1990. Die Anzahl der Gästeankünfte lag mit 7,4 Millionen um zwei Prozent über dem Vorjahresergebnis. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph sagte zu den neuen Zahlen: „Mecklenburg-Vorpommern und Bayern bilden innerhalb Deutschlands die Klammer für touristischen Erfolg. Über Berge und Meer verfügen andere Wettbewerber auch. Mecklenburg-Vorpommern punktet neben unberührter Natur mit moderner Infrastruktur, vielfältigen touristischen Einrichtungen und genauso mit überzeugenden Angeboten auch in der Nebensaison.“ Zudem wurde heute der ADAC Reise-Monitor vorgestellt, der einmal im Jahr erhoben wird und über Trends zum geplanten Reiseverhalten der ADAC-Mitglieder informiert. Demnach bleibt Deutschland weiterhin unangefochten vorn in der Gunst der Befragten. Mit 34 Prozent liegt es bei den geplanten Haupturlaubsreisen  2016  weit vor Spanien (13,9 Prozent) und Italien (10,3 Prozent), der Türkei und Österreich mit jeweils 4,3 Prozent. Die drei am häufigsten genannten Urlaubsmotive sind „Ruhe finden“‚ „den Alltag hinter sich lassen“ und „schöne Landschaften“. Darüber hinaus  bescheinigt die Studie Deutschland inzwischen die beste Eignung für Familien-, Erholungs- und Seniorenurlaub. „Diese Wünsche und Neigungen kann der Nordosten mit seinem Naturreichtum und seiner familienfreundlichen Infrastruktur bestens bedienen“, sagte Jürgen Seidel. Bei den Verkehrsmitteln ist der PKW neuer Spitzenreiter und überholt das Flugzeug. 50 Prozent (44 Prozent 2015) der vom ADAC für den Reisemonitor Befragten gaben an, dieses Jahr mit dem Auto in den Urlaub fahren zu wollen. Rund 90 Prozent der Gäste Mecklenburg-Vorpommerns reisen mit dem Auto an. Am Nachmittag des ersten Messetages lud Mecklenburg-Vorpommern überdies zu einem
Empfang mit dem Titel „Seen & hören“ ein. Die Veranstaltung nahm rund 200 Gäste mit auf eine
Genussreise durch Mecklenburg-Vorpommern, die Mecklenburgische Seenplatte, eines der
beliebtesten Naturreiseziele im Urlaubsland, und in das Resort Land Fleesensee, das sich unter
neuer Regie noch stärker in die Region, die Seenlandschaft und die Natur einbetten möchte. Grafiken zum Download: 1) 2)

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Übernachtungen in MV 2000 bis 2015, Quelle: Statistisches Landesamt

09. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Rekordjahr 2015: 29,5 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern

Rekordjahr 2015: Mit einem Ergebnis von knapp 29,5 Millionen Übernachtungen hat die Tourismusbranche das vergangene Jahr abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr (28,7 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs von 2,6 Prozent und damit das beste Ergebnis seit 1990. Dabei fällt der Zuwachs an Übernachtungen im Nordosten etwas geringer aus als im deutschlandweiten Vergleich (+2,9 Prozent). Die Anzahl der Gästeankünfte lag mit 7,4 Millionen Übernachtungen um zwei Prozent über dem Vorjahresergebnis.
Dazu der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Stefan Rudolph: „Das ist ein hervorragendes Ergebnis für die ganze Tourismusfamilie. Unsere Heimat ist als Urlaubsland so gefragt wie nie zuvor. Das spricht für das Engagement und die Professionalität tausender Touristiker, Hoteliers, Gastwirte und vieler weiterer Aktiver im Land. Wir sind immer mehr das Gastgeberland in Deutschland. Und dennoch, wir müssen weiter daran arbeiten, neue Quellmärkte zu erschließen, die Aufenthaltsdauer der Gäste zu verlängern und immer mehr Urlauber zum Wiederkommen zu gewinnen. Nicht das bisweilen unbeständige Wetter lässt potenzielle Gäste manchmal zögern, sondern zum Beispiel zuweilen fehlende Freizeitangebote, nicht immer vorhandene Barrierearmut beziehungsweise Barrierefreiheit und ein noch zu komplettierendes Radwegenetz.“ Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzt: „Die Voraussetzungen im vergangenen Jahr waren positiv: Neue Veranstaltungsformate, neue Hotel- und Freizeiteinrichtungen und verstärkte Kooperationen mit internationalen Veranstaltern haben zum Wachstum beigetragen. Zudem machen sich die Investitionen in touristische Einrichtungen, aber auch in Radwege, Wasserwanderrastplätze oder Strandpromenaden bemerkbar.“ Fast alle Reisegebiete verzeichnen Übernachtungszuwächse
Bei den Reiseregionen liegen im Gesamtjahr 2015 die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst (+14,7 Prozent), die Insel Rügen mit Hiddensee (+4,6 Prozent), die Insel Usedom (+2,8 Prozent), die Mecklenburgische Ostseeküste (+1,6 Prozent) und das Vorpommersche Festland (+2,4 Prozent) auf Wachstumskurs. Westmecklenburg (-3,1 Prozent) und die Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte (-2,7 Prozent) müssen im vergangenen Jahr Rückgänge verkraften, zum Teil bedingt durch den Wegfall von Kapazitäten. „Der Binnentourismus in Deutschland zieht merklich an, davon profitiert auch Mecklenburg-Vorpommern. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir stehen in einem harten Wettbewerb zu anderen tollen Tourismusdestinationen, und das weltweit. Wir müssen vor allem mehr mit unserem touristischen Kleinod Binnenland punkten. Hier haben wir noch deutlich Potenzial für mehr Gäste, zum Beispiel für Urlaub von Familien auf dem Lande und Menschen, die für sich Entschleunigung suchen. Die hier bestehenden Alleinstellungsmerkmale und marktfähige und marktschaffende Angebote sollten kontinuierlich weiterentwickelt und zielgerichtet weiter klug beworben werden“, forderte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph. Von den Städten vermelden für 2015 Greifswald (+10,8 Prozent), Stralsund (+5,4 Prozent), Wismar (+1,8 Prozent) und Rostock (+1,8 Prozent) Übernachtungszuwächse. Schwerin (-7,4 Prozent) und Neubrandenburg (-8,1 Prozent) haben Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Camping: So viele Übernachtungen wie noch nie seit der Wende
Die Campingplätze erzielten mit 4,6 Millionen Übernachtungen ein Plus von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dass diese in der ersten Liga spielen, unterstreichen aktuelle Auszeichnungen: Die Campingplätze „Campingpark Kühlungsborn“ an der Ostsee und der „Camping- und Ferienpark Havelberge in Groß Quassow“ in der Mecklenburgischen Seenplatte sind kürzlich vom ADAC-Campingführer mit dem Spitzenprädikat „ADAC BestCamping“ gewürdigt worden. Auch bei den Ankünften legten die Campingplätze um acht Prozent zu: 2015 wurden rund 995.000 Camper gezählt. „Wir wachsen auch im Campingbereich weiter, obwohl die Sommermonate in 2015 wettertechnisch anfangs durchwachsen waren. Das zeigt auch, dass wir inzwischen mit wetterunabhängigen Angeboten stärker punkten können als noch vor wenigen Jahren“, so Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph. In der Hotellerie gab es mit rund 13,3 Millionen Übernachtungen ein leichtes Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den Ferienunterkünften wurden 8,3 Millionen Übernachtungen gezählt, 3,8 Prozent mehr als 2014. Steigerungen auch bei Übernachtungen ausländischer Gäste
Immer mehr ausländische Gäste entdecken den Nordosten für sich. 2015 wurden rund 375.000 Gäste (+1,5 Prozent) gezählt, die in der amtlichen Statistik mit knapp mehr als eine Million Übernachtungen (+2,0 Prozent) zu Buche schlagen. „Immer mehr internationale Gäste entscheiden sich für ihren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Schwerpunktsetzungen bei den überregionalen touristischen Marketingaktivitäten tragen deutlich Früchte. Insbesondere im Ostseeraum, in Süddeutschland und in den Alpenländern werben wir für die Tourismusdestination Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands. Eine strategische Entscheidung, die sich als richtig erweist“, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph. Mit rund 169.000 Übernachtungen erzielten die niederländischen Gäste die meisten Übernachtungen, gefolgt von den Schweizern mit rund 157.000 Übernachtungen und den Dänen mit rund 147.000 Übernachtungen. Die meisten Gäste kamen aus Schweden (71.100). Die stärksten Zuwächse wurden aus Österreich (+12,1 Prozent) erreicht, einem Land, in dem im vergangenen Jahr sehr intensiv geworben und kooperiert wurde. Auch für 2016 werden steigende Übernachtungszahlen erwartet. Impulse dafür geben unter anderem neue direkte Flugverbindungen von Linz und Basel nach Rostock-Laage, von Zürich, Bern und Basel nach Usedom oder das erweiterte Angebot des City Night Line aus der Schweiz mit neuen Haltepunkten unter anderem in der Mecklenburgischen Seenplatte und an der Ostseeküste. Zudem wird es in den ausländischen Herkunftsmärkten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus groß angelegte Kampagnen zum Themenjahr Natur geben.

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Steuert auch Warnemünde an: die AIDAdiva

08. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Mehr als 180 Anläufe: Rostock-Warnemünde 2016 wieder Deutschlands Kreuzfahrthafen Nr. 1

Mit 182 Anläufen von 33 Schiffen, jeweils so viele wie in keinem anderen deutschen Hafen, steuert der Passagierhafen Rostock-Warnemünde in der kommenden Saison wieder auf ein erfolgreiches Jahr zu. „Es ist erfreulich, dass der Kreuzfahrthafen Rostock-Warnemünde erneut eine Spitzenposition in Deutschland einnimmt. Das beweist, dass Qualität, Service und Anreisemöglichkeiten hervorragend sind und Mecklenburg-Vorpommern eine echte Alternative für internationale Schiffsreisende ist“, sagte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Mit rund 800.000 Kreuzfahrtpassagieren, die an und von Bord gehen werden, peilt Warnemünde eine neue Bestmarke an. Zum Vergleich: Hamburg erwartet 2016 163 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen, in Kiel sind es 139. Die Kreuzfahrtsaison 2016 beginnt im Warnemünder Kreuzfahrthafen am 28. April mit dem Anlauf des Kreuzfahrtschiffes „AIDAdiva“. 163 Mal legen die Schiffe in Warnemünde und 19 Mal im Überseehafen an. Vier Schiffe steuern erstmals die Warnowmündung an: „Koningsdam“ und „Zuiderdam“ der Reederei Holland America Line, „Viking Sea“ der Reederei Viking Ocean Cruises und „Monarch“ der Reederei Pullmantur. Die Rostocker Reederei AIDA Cruises wird mit „AIDAdiva“ und „AIDAmar“ erneut zwei Schiffe in ihren Ostseebasishafen Warnemünde schicken. 40 von 49 Passagierwechselanläufen wurden von AIDA Cruises für 2016 in Rostock-Warnemünde angemeldet. Zudem sind 57 Teilreisewechsel von Costa, MSC-Kreuzfahrten, Norwegian Cruise Line und anderen Reedereien geplant, bei denen insbesondere deutsche Passagiere in Warnemünde an Bord beziehungsweise von Bord gehen. Im Kreuzfahrtkalender 2016 stehen ein Fünffachanlauf am 27. August, fünf Vierfach- sowie zehn Dreifachanläufe. Durch Kooperationen zwischen Flughafen mit Reiseveranstaltern und Reedereien kommen viele Kreuzfahrtgäste unter anderem auch aus Basel und Linz.
Schiffliste 2016: Hafen Wismar
Der Hafen der Unesco Weltkulturerbe- und Hansestadt Wismar erwartet 2016 sieben Kreuzfahrtschiffe mit insgesamt rund 5.000 Passagieren. Darunter sind auch fünf Erstanläufe amerikanischer, britischer und deutscher Reedereien. Mit Spannung wird „The World“ erwartet, ein Luxus-Liner bestehend aus Appartements, deren Eigentümer die Reisenden sind. Sie bestimmen die Reiseziele selbst. Alle Schiffe werden mit vielfältigen Aktionen in Wismar begrüßt und verabschiedet. Fahrplan und weitere Informationen sind unter: zu finden. Fährhafen Sassnitz
2016 legt zudem ein Kreuzfahrtschiff in Sassnitz an: das Schiff "MS Astor". Am 6. Mai werden 570 Passagiere erwartet.
Seehafen Stralsund
Der Seehafen Stralsund ist der von Flusskreuzfahrtschiffen am stärksten frequentierte Hafen in Deutschland. Namhafte Reedereien, darunter Viking Croisiéres, Peter Deilmann und Croisie Europe haben den Seehafen Stralsund als Basishafen für ihre Touren durch die Fluss- und Küstengewässer gewählt. 2016 werden rund 110 Anläufe mit rund 15.000 Passagieren im Stadthafen erwartet. Von dort können Touren, die unter anderem auf der Insel Hidddensee Station machen, gebucht werden.

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Fast unberührt: Die Insel Vilm bei Rügen (Foto: Tourismuszentrale Rügen)

07. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Reportage: Vögel zählen in der Einsamkeit

Mal kurz zum Bäcker und Brötchen holen, geht nicht. Auch für alles andere, was man so täglich zum Leben braucht, können die Bewohner von Ruden nicht einfach zum Kaufmann um die Ecke gehen. Denn um sie herum sind nur Wind und Wasser, weil Ruden ein gerade mal 0,3 Quadratkilometer großes Ostsee-Inselchen vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns ist. Keine Nachbarn, die stören könnten. Nur Schafe, die die meiste Zeit über friedlich grasen und deren Blöken sich mit dem Geschrei der Seevögel mischt, die für ihre Brutgeschäfte die Abgeschiedenheit der Insel ebenfalls lieben. Nahe des Kieferndünenwäldchens gleich hinter dem einzigen Wohnhaus auf Ruden kann man außerdem Singvögel belauschen und beobachten, die hier auf ihrem Weg gen Norden oder Süden gerne mal eine Pause einlegen. Wobei auch sie sich in Acht nehmen müssen vor Meister Reinecke, der die zuweilen zugefrorene Ostsee genutzt hat, um ebenfalls zum Inselbewohner zu werden. Über elf Jahre lang hüteten Conrad Marlow  und seine Frau Ursula Toth dieses kleine Paradies. Auf die zwischen Usedom und Rügen gelegene Mini-Insel war Marlow zunächst als Hafenmeister gekommen. Bald galt es jedoch immer weniger Segler oder andere Wassersportler an ihrem Ankerplatz einzuweisen. Denn der Rudener Hafen wurde zum Schutz von Fauna und Flora zurückgebaut. Jetzt sind es fast nur noch die „MS Seeadler“ oder die Motorfähre „Apollo 1“, die Kurs auf die ehemalige Lotseninsel im Greifswalder Bodden nehmen. Wobei beide Schiffe während der Hauptsaison dreimal vom Festland bei Freest und von Peenemünde auf Usedom ablegen, ansonsten aber an nur zwei Tagen die Woche einen Schiffsbauch voller Ausflügler nach Ruden bringen, deren Aufenthalt auf der kleinen Insel mit Rücksicht auf die Natur allerdings auf eine Stunde begrenzt ist. Wenig Zeit also, um all die Besonderheiten des Inselchens zu erkunden. Und um vielleicht auch noch die Aussicht vom roten Backstein-Messturm zu genießen, der im Zweiten Weltkrieg Teil der Heeresversuchsanstalt Peenemünde gewesen ist. Der ehemalige Messturm mit Blickverbindung aufs Festland beherbergt heute auch noch ein kleines Museum: Ruden-Besuchern bleibt leider die Qual der Wahl. Inzwischen kümmert sich der Verein Jordsand als einer der ältesten Naturschutzvereine Deutschlands um die Insel, denn das Ehepaar Marlow-Toth ist aus gesundheitlichen Gründen aufs Festland zurückgekehrt. Also hat der 30-jährige Biologe Tim Kress hier im Auftrag von Jordsand seine Arbeit als Vogelwart aufgenommen und wird dabei von zwei freiwilligen Helfern unterstützt. Später sollen für jeweils 18 Monate auch Mitarbeiter im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes auf Ruden leben: Wichtig ist dem Verein Jordsand, der allein in Mecklenburg-Vorpommern vier Inseln betreut, auch hier eine Kontinuität. Zu DDR-Zeiten ist auf dem früher kahlen Eiland jenes Wäldchen angelegt worden, das Studenten der Universität Greifswald mit pflegen helfen, da es weit über hundert Pflanzen beherbergt, von denen die meisten auf der Gefährdungsliste stehen. Dies ist mit einer der Gründe, weshalb Besucher die schmalen Sandwege nicht verlassen dürfen. Nicht mal in Ufernähe, denn auf der Insel leben 56 Brutpaare kleinerer und größerer Singvögel. Außerdem ist sie Ruheraum für den Seeadler und in ihrem Brackwasser fühlt sich nicht nur der Fischotter sondern auch der Biber wohl. Zwölf Kilometer vom Festland entfernt liegt die Greifswalder Oie. Auch dieses ehemalige militärische Sperrgebiet wird vom Verein Jordsand betreut und ist seit Lockerung des Betretungsverbotes ein ebenfalls exquisites Ziel mitten in der Ostsee, das sich zu besuchen lohnt. Ähnlich wie schon auf Ruden, darf wiederum nur eine überschaubare Zahl an Touristen die Insel erkunden, auf der auch die „Eugen“, ein Schiff der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), mit drei Mann Besatzung stationiert ist. Außerdem lebt Matthias Mehla auf der Greifswalder Oie. Er stammt aus Thüringen und ist Förster, und er kümmert sich hier um die vielfältige Naturschutzarbeit. Dazu gehört die Landschaftspflege der mit Ilex und riesigen Weißdornbäumen bestandenen Wälder: Bis weit in den Mai hinein wuchert in deren Schatten Bärlauch wie andernorts Unkraut. Hauptsächlich aber ist Matthias Mehla zuständig für die Vogelwarte, die der Verein Jordsand auf der Greifwalde Oie zu Forschungszwecken betreibt. Mindestens 20 000 Singvögel nutzen die von Steinwällen gegen Landverlust geschützte, 54 Hektar große Erhebung in der Ostsee auf ihrem Flug gen Norden oder Süden als Zwischenlandeplatz und werden von Mehla dabei durch Fangnetze gestoppt, in Windeseile beringt und vermessen und somit für die Wissenschaft registriert. Und sind’s mal keine gefiederten Gäste, keine Heidschnucken und keine Pommerschen Landschafe, die die Aufmerksamkeit des 32-jährigen Einsiedlers fordern, führt Matthias Mehla Besucher auf verschlungenen Pfaden gerne noch zur Bienenbelegstation. Fern von schädlichen Einflüssen werden hier die Königinnen gezüchtet für fleißige Honigsammlerinnen der Sorte Buckfast und Carnica. Und es nistet sich in deren Holzkästen auch mal ein Siebenschläfer ein, der sich nicht mal von Touristen erschrecken lässt, eher umgekehrt. Im Bereich des Greifswalder Bodden, der den Status eines FFH- und zugleich eines Europäischen Vogelschutzgebietes genießt, findet man mit Vilm noch eine weitere Ostseeinsel, die nicht Gefahr läuft, vom Tourismus vereinnahmt zu werden, wobei sie zu DDR-Zeiten schon mal eine Ferieninsel gewesen ist. Jedoch nicht für jedermann. Geschützt vor neugierigen Blicken seiner Volksgenossen hat von Beginn der 1960er Jahre bis zum Mauerfall der komplette Ministerrat der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik auf Vilm Urlaub in den mit Rohr gedeckten Häusern gemacht, die zwar nicht – wie oft gemunkelt – mit goldenen Wasserhähnen ausgestattet waren, jedoch mit allem zur Verfügung stehenden Komfort. Heute bringt das Motorschiff „Julchen“ zwei Mal pro Tag ab Lauterbach auf Rügen maximal 30 Fahrgäste auf Honeckers Insel, wie Vilm genannt wurde. Dort zeigt Andreas Kußfuß die wieder frisch in gelb getünchten Häuser: Jenes mit der Nummer 1, in dem sich Walter Ulbricht erholt hat und über den sich manche noch erzählen, er sei ein volksnaher Politiker gewesen und habe während seiner Ausflüge aufs Festland mit manchem Lauterbacher Fischer Kontakt gesucht. Auch das  Ferienhaus von Erich und Margot Honecker steht noch. Und in der Nummer 6 hat Hilde Benjamin residiert, die auch „Bluthilde“ genannte Justizministerin. Diese Geschichten jedoch sind Geschichte. Längst darf man sich auf Vilm einfach unter 400 Jahre alte Eichenbäume oder riesige Ulmen setzen und dabei einem hier entstandenen Gemälde von Caspar David Friedrich nachspüren. Darf dem Geräusch der Wellen lauschen und den Höckerschwänen zuschauen, wie sie diese Insel erobern, auf der in einer Außenstelle des Bundesamts für Naturschutz ganzjährig 30 Wissenschaftler beobachten, wie die Kegelrobben zurückkehren. Oder erforschen, warum gerade hier die Pflanzenvielfalt besonders reich ist. Anreise und Führungen vor Ort: Auf die Greifswalder Oie und auf den Ruden gelangt man von Freest (Vorpommern Festland, nahe Kröslin) sowie von Peenemünde (Usedom). Fahrzeiten unter: Führungen auf der Greifswalder Oie und auf dem Ruden unter: Nach Vilm verkehrt das Motorschiff „Julchen“ von Lauterbach (Rügen). Fahrzeiten und Informationen zu Führungen unter: Informationen und Reiseangebote zu Inseln in MV: Weitere Bilder zum Download: (Foto: TMV/Grundner) (Foto: Ronald Abraham) (Foto: Jordsand e. V./Thorsten Harder)

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Schloss Ludwigslust

04. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Wiedereröffnung des Ostflügels von Schloss Ludwigslust nach langjähriger Sanierung und kompletter Neugestaltung

Nachdem zuletzt die Schlösser Bothmer und Mirow nach jahrelanger Restaurierung ihre Tore öffneten, macht ein weiteres Juwel von sich reden: das Schloss Ludwigslust. Das prächtige Barockschloss ließ Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin von 1772 bis 1776 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch errichten. Es gehört zu den größten barocken Schlössern Norddeutschlands und war Zentrum der Hofhaltung zweier Herzöge (bis 1837). Ab 6. März 2016 ist der Ostflügel wieder in seiner ganzen Pracht zu bestaunen. Ab 8. März steht das Schloss Besuchern dienstags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr offen. Erstmals seit 150 Jahren ist dann die Gemäldegalerie wieder erlebbar. Durch die Entfernung später hinzugefügter Einbauten erstrahlt der Raum in seiner ursprünglichen Fassung. Auf den originalen graugrünen Wänden werden circa einhundert Bilder präsentiert, unter anderem von Frans Snyders, Bernardo Bellotto, Christian Wilhelm Ernst Dietrich und Hofmalern wie Johann Dietrich Findorff. Am ursprünglichen Ort sind hier Architekturmodelle antiker Bauten aus Kork zu sehen. Die im zweiten Geschoss liegenden Gästeappartements bestanden zumeist aus drei Kabinetten. Türkisfarbene und karminrote damastene Wandbespannungen, hölzerne weiße Paneele mit Marketeriefußböden zieren die Räume. In diesem Ambiente sind die Gemälde der Ludwigsluster Hofkünstler und des französischen Jagdmalers Jean-Baptiste Oudry, die Büsten von Jean-Antoine Houdon, kostbare Möbel der Zeit, wertvolle Elfenbeinarbeiten und die herzogliche Uhrensammlung neu zu erleben. Herzog Friedrich ließ zunächst die Kirche errichten. Ihr gegenüber folgte der mit Sandstein verkleidete Dreiflügelbau des Schlosses. Die verschiedensten Wasserspiele im umgebenden Park künden bis heute von den mechanischen Interessen des Fürsten. Durch spätere Bauten und gestalterische Veränderungen, unter anderem nach Entwürfen des bedeutenden Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné, ist die Anlage heute als englischer Landschaftspark erlebbar. Bis 1945 wurde das Schloss von der herzoglichen Familie bewohnt. Dadurch blieb die historisch gewachsene Atmosphäre weitgehend bewahrt. Herzstück des Schlosses bleibt der Goldene Saal. Frei stehende korinthische Säulen erstrecken sich über zwei Geschosse und sind damit Ausdruck des Anspruchs des Bauherrn. Die umlaufende Galerie war bei Festlichkeiten der Platz für die Hofkapelle. Zur Wiedereröffnung des Ostflügels erscheinen eine reich bebilderte Publikation des Deutschen Kunstverlags zum Preis von 34,90 Euro sowie ein neuer Schlossführer zum Preis von 9,90 Euro. Ab 2016 schließt sich die Wiederherstellung der Räume im Westflügel des Schlosses an, unter andrem mit dem eindrucksvollen Appartement der Herzogin und der im klassizistischen Stil geprägten Wohnung der einstigen Prinzessin Alexandrine von Preußen. Weitere Informationen:

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Heringstage in Wismar

04. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Zwischen Heringstagen und Gutsküchenwochen

Mecklenburg-Vorpommern ist die kulinarische Nummer eins im Osten: Mit nunmehr zehn Sternerestaurants steht Mecklenburg-Vorpommern 2016 kulinarisch weiterhin an der Spitze der ostdeutschen Flächenländer. Das ganze Jahr über können Urlauber nicht nur in Sternerestaurants Gaumenfreuden erleben, denn vielerorts laden traditionsreiche kulinarische Veranstaltungen Gäste ins Land ein. Dabei reicht das Spektrum von den Heringstagen im März in der Hansestadt Wismar bis zu den Kühlungsborner Gourmettagen im Herbst. Zuletzt gaben laut Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus zehn Prozent der Gäste an, sich unter anderem aufgrund der Vielfalt und Qualität des gastronomischen Angebots für ihr Reiseziel entschieden zu haben. Laut GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland haben 37 Prozent der MV-Urlauber während ihres Urlaubs 2014 in Mecklenburg-Vorpommern typische Speisen und Getränke genossen. Im Folgenden eine Auswahl der Top-Veranstaltungen, die Genießer 2016 nicht verpassen sollten: März: Wismarer Heringstage
Gebraten und gerollt: Zum 14. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 5. bis 20. März rund ein Dutzend Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Los geht es am 5. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem ganz oben auf der Speisekarte – nordisch mit Bratkartoffeln zubereitet oder von südlicherer Küche inspiriert mit Tomaten-Oliven-Ragout serviert.
Weitere Informationen: , Bis April und ab Oktober 2016: Plau kocht
Urlaub geht durch den Magen: Zwischen Oktober und April laden sieben Gastronomen in Plau am See zur kulinarischen Veranstaltungsreihe „Plau kocht“ ein, die Besuchern die Vielfalt regionaler Spezialitäten näherbringen soll. Dabei können sich Gäste in sieben Restaurants jeweils durch sieben Gänge schlemmen, jeder Gang wird von einem anderen Koch zubereitet. Regie hat das gastgebende Haus und so entstehen sieben ganz individuelle Mehr-Gänge-Menüs und Veranstaltungen. Termine, Informationen und Tickets unter: 16. April und 12. November 2016: Kultur trifft Genuss in Rostock und Warnemünde
Das Theater kommt zum Gast: Am 14. April können Gäste Kultur und Kulinarik in einem erleben und zwar bei der sechsten Auflage von „Kultur trifft Genuss“. Dabei handelt es sich um ein Rostocker Theatererlebnis, bei dem der Gast aus zehn teilnehmenden Restaurants das wählt, in dem er seinen Abend verbringen möchte. Während das extra für die Veranstaltung kreierte Menü zusammen mit ausgewählten Getränken serviert wird, zeigen Schauspieler des Volkstheaters Darbietungen unterschiedlicher Genres. Am 12. November findet das kulinarische Ereignis in zehn Restaurants im Seebad Warnemünde statt.
Weitere Informationen: www.kultur-trifft-genuss.de 7. Mai: Grand Schlemm auf Usedom
Ein Tisch mit Meerblick ist jedem der Teilnehmer des 11. „Grand Schlemm“ am 7. Mai sicher. Bei der fünf Kilometer langen kulinarischen Strandwanderung von Ahlbeck über Heringsdorf bis nach Bansin, zugleich eine der wohl ausgefallensten Gourmet-Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, kreieren Inselköche an insgesamt zehn Stationen aromatische Hochgenüsse, die schon beim bloßen Anblick das Feinschmecker-Herz höher schlagen lassen. Gespeist wird an gedeckten Tafeln mit Porzellangeschirr genau wie im Restaurant – der Unterschied ist, dass die Füße sich beim Essen in den feinen weißen Sandstrand graben und die Gourmets von einer frischen Meeresbrise umgeben sind. Freuen können sich Genießer unter anderem auf Gerichte wie „Jakobsmuschel auf Mango-Chutney“, „Spanferkelrücken mit Paprika, Senfsauce und Petersilien-Muffin“ oder auf das „Joghurt-Limonentörtchen mit Mandarinen und Erdbeer-Pfeffersorbet“ zum Dessert. Los geht es um 13.00 Uhr an der Ahlbecker Seebrücke.
Weitere Informationen in Kürze unter: , Juli: „GourmetGarten“ in Schwerin
Mit kulinarischen Gaumenfreuden verzaubert der Schweriner „GourmetGarten“ vom 15. bis 17. Juli 2016 bereits zum sechsten Mal seine Gäste. Drei Tage lang tischen Köche und Gastronomen aus der Region unter freiem Himmel auf und verwandeln den historischen Schlossgarten in ein festliches Gartenlokal. Auf dem Teller der Gäste landen unter anderem Fisch aus der Müritz oder Wild aus den heimischen Wäldern.
Weitere Informationen in Kürze unter: Oktober: Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte
Bei den Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte, die im Oktober veranstaltet werden, locken Gutshäuser mit Regionalem und Feinem aus ihren Küchen. Jedes Gutshaus präsentiert ein eigens für die Gutsküchenwochen kreiertes Menü. Ob Müritz-Zander, Spanferkel, Rehrücken oder Wildkräuter in unterschiedlichsten Variationen – es werden Freuden für jeden Gaumen geboten. Zudem haben viele Schlossherren Arrangements gestrickt – so können sich Gäste nach den Veranstaltungen auch herrschaftlich betten.
Weitere Informationen: www.mecklenburgische-schweiz.com, www.mecklenburgische-seenplatte.de Ab November: „Kühlungsborn kocht!“
„Kühlungsborn kocht!“ heißt eine etablierte Gourmetreihe, die vom 4. November bis zum 17. Dezember Gäste ins größte mecklenburgische Ostseebad locken soll. Dabei können sich Gäste auf ein so genanntes „Genießer-Menü“, das aus Rübchen, Wildrind, Müritzfisch, Kernobst und Gewürzen zusammengestellt wird, freuen. Zudem wird es kulinarische Themenabende und Workshops mit Titeln wie „Sushi Rollen selbst gemacht“ oder „Pralinenherstellung“ geben. Teilnehmende Häuser sind unter anderem die Hotels „Upstalsboom“, „IV Jahreszeiten“, „Aquamarin“, „Neptun“, „Polar-Stern“, sowie „Tillmann Hahn´s Gasthaus“ und das „Hansa Hotel“.
Weitere Informationen: Ganzjährig: Zu Tisch bei Freunden im „Mecklenburger ParkLand“
Südamerikanisches Grillen auf dem „FerienGut Dalwitz“ oder ein Dammwildrollbraten auf dem Schloss Lühburg – „Zu Tisch bei Freunden“ ist eine kulinarische Initiative im so genannten „Mecklenburger ParkLand“, einer Region, die sich zwischen den Städtchen Tessin, Laage, Teterow und Gnoien im Herzen Mecklenburgs befindet. Das Besondere: Hier fühlt sich der Gast wie bei Freunden zu Besuch, schließlich öffnen die Gastgeber mitunter auch ihre privaten Küchen. Die Idee für die Reihe „Zu Tisch bei Freunden“ hatten Knut Splett-Henning vom Gutshaus Rensow und Wolf-Christian Calsow vom nur wenige Kilometer entfernten Schloss Lühburg in Ermangelung von Restaurants in dem dünn besiedelten Landstrich. Sie machten aus der Not eine Tugend und ließen ihre Gäste mal bei dem einen, mal bei dem anderen Gastgeber speisen. Für die Gäste bedeutete dies zum einen Abwechslung, zum anderen lernten sie während ihres Aufenthaltes noch ein anderes herrschaftliches Anwesen kennen.
Termine sind ab Ostern unter zu finden. Weitere Informationen:

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Eines der 7 Naturwunder Mecklenburg-Vorpommern

03. Mär 2016

| Pressemitteilungen

Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich auf weltgrößter Reisemesse ITB

Neue Hotels und Freizeiteinrichtungen, bessere Anreisemöglichkeiten und die besten Übernachtungszahlen in der 26-jährigen Landesgeschichte: Mit einer Reihe von guten Nachrichten präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern auf der wichtigsten Reisemesse der Welt, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin, die in diesem Jahr ihr 50. Bestehen feiert. Dazu werden zwischen dem 9. und 13. März rund 10.000 Aussteller aus 185 Ländern sowie 115.000 Fachbesucher an den ersten drei Tagen und 50.000 potenzielle Reisende am anschließenden Wochenende erwartet. Partnerland sind die Malediven. „Die ITB ist wichtigster Indikator für Trends und Themen im Tourismus. Hier trifft sich das Who´s who der Branche, um Kontakte zu pflegen und neue aufzubauen sowie Geschäfte anzubahnen“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Die Internationale Tourismusbörse ist der internationale Marktplatz der touristischen Möglichkeiten. Auf keiner anderen Messe im Jahr sind die Chancen so groß, Mecklenburg-Vorpommern vor nationalen und internationalen Entscheidern sowie vor einem breiten Publikum als das Tourismusland zu präsentieren. Unverbaute Strände, unverwechselbare Seenplatte und eine moderne Tourismusinfrastruktur – wichtig ist dabei, die Alleinstellungsmerkmale, die unser Land auszeichnen, deutlich zu betonen, um sich von den anderen Anbietern zu unterscheiden“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Stefan Rudolph. Nordosten präsentiert die 7 Naturwunder in Mecklenburg-Vorpommern
Der Nordosten präsentiert sich in diesem Jahr mit einem offenen Stand, der die Kernaussagen und
-themen Mecklenburg-Vorpommerns widerspiegelt. Auf 400 Quadratmetern, dies entspricht in etwa der Größe eines Basketballfeldes, breiten alle größeren Urlaubsregionen und Städte ihre Stärken und Schwerpunkte aus. Insgesamt sind am Landesstand in der so genannten Norddeutschlandhalle 21 größere Aussteller zu finden, die als Region oder Hotelkette hunderte Einzelanbieter aus dem Land vertreten. Im Kern der Kommunikation steht die dynamische Entwicklung des Urlaubslandes. So haben sich die Übernachtungszahlen zwischen Ostsee und Seenplatte seit 1990 nahezu vervierfacht. 2015 wurde erstmals die 29-Millionen-Marke bei den Übernachtungszahlen überschritten. Das Jahresendergebnis soll zur ITB vorliegen und auf der dortigen Pressekonferenz vorgestellt werden. Zweiter Kommunikationsschwerpunkt sind die 7 Naturwunder in Mecklenburg-Vorpommern verbunden mit der Kernbotschaft, dass sich weiterhin keine Region in Deutschland so sehr für Natururlaub eignet wie die Urlaubsgebiete zwischen Ostsee und Seenplatte. Zu den sieben Naturwundern gehören: 1.) die Inseln, 2.) die Kreidefelsen, 3.) die Kraniche, 4.) die Wildnis, 5.) die Lagunen, 6.) die Seenlandschaften und 7.) die Küstenwälder. Wie man diese Naturwunder erleben kann, zeigt der Tourismusverband von März bis September auf der Internetseite . Großformatige Leuchtwände mit Motiven der Naturwunder stimmen auf der Messe auf das Thema ein. „Hier ist die Natur“ lautet auch der Titel des neuen Urlaubsmagazines für Mecklenburg-Vorpommern, das zu Jahresbeginn erschienen und auf der Messe kostenlos erhältlich ist. Pünktlich zur ITB erscheint dieses gleich zweimal als Online-Magazin. Zum einen als Marco Polo Travel Magazin, dem innovativsten E-Reisemagazin in Deutschland mit rund 540.000 Downloads, zum anderen erstmals als „Kompass eMag“ mit rund 100.000 erwarteten Downloads, das vornehmlich reisebegeisterte Naturliebhaber anspricht. Beide Magazine stehen ab März 2016 unter beziehungsweise unter zum Herunterladen bereit. Insgesamt werden über das gedruckte und das digitale Urlaubsmagazin in diesem Jahr rund 4,5 Millionen Deutsche erreicht. Am Nachmittag des ersten Messetages lädt Mecklenburg-Vorpommern darüber hinaus zu einem Empfang mit dem Titel „Seen und hören“ ein. Die Veranstaltung nimmt bis zu 200 Gäste mit auf eine Genussreise durch Mecklenburg-Vorpommern, die Mecklenburgische Seenplatte, eines der beliebtesten Naturreiseziele im Urlaubsland, und in das Resort Land Fleesensee, das sich unter neuer Regie noch stärker in die Region, die Seenlandschaft und die Natur einbetten möchte. Wo steht MV? Ergebnisse von Studien mit Spannung erwartet
Überdies erwartet die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der ITB die Ergebnisse vieler maßgeblicher Studien und Analysen, so zum Beispiel die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, den Reisemonitor des ADAC oder das Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. „Wir hoffen und gehen davon aus, dass wir weiterhin mit an der Spitze der beliebtesten Reiseziele der Deutschen stehen“, sagte Jürgen Seidel. Im vergangenen Jahr konnte sich das Urlaubsland erstmals in seiner 25-jährigen Geschichte im nationalen Vergleich ganz nach vorn schieben. Laut Reiseanalyse 2015 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) konnte sich der Nordosten mit einem Marktanteil an Urlaubseisen (ab fünf Tagen Dauer) von 6,0 Prozent erstmals vor Bayern mit 5,9 Prozent behaupten. „Die dynamische Entwicklung der touristischen Branche ist auch in Mecklenburg-Vorpommern kein Selbstläufer. Wer heute touristisch als Lokomotive den Zug zieht, muss weiter viel tun, damit er morgen nicht zum Anhänger wird. Deshalb ist es wichtig, vor allem attraktive Angebote, den wiedererkennbaren Service und die touristische Infrastruktur stetig auszubauen. Unser Ziel sind noch mehr und immer wieder neu zufriedene Gäste“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph. An den drei Fachbesuchertagen der Messe wird es insbesondere Gespräche zum Ausbau der internationalen Beziehungen geben: unter anderem mit großen Veranstaltern aus Österreich und der Schweiz sowie zum Ostseetourismusforum, das im Oktober in Pärnu/Estland stattfindet, und die Themen Saisonalität und Nachhaltigkeit in den Fokus stellt. Auch barrierefreier Tourismus, Ansätze für nachhaltigen Tourismus oder Kooperationen mit großen Verlagen spielen eine Rolle. Für das Publikumswochenende sind vielerlei Aktivitäten am Messestand wie Gewinnspiele, Fotoaktionen oder Musik geplant. Gute Voraussetzungen für 2016: Mecklenburg-Vorpommern ist beliebtestes Reiseziel der Deutschen im Zehnjahresvergleich
Die bislang in diesem Jahr veröffentlichten Studien und Prognosen sind bereits ein Indiz dafür, dass die Tourismusbranche auf ein erfolgreiches Jahr hoffen kann. So bleibt Deutschland laut der 32. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen das beliebteste Reiseziel der Bundesbürger. Zudem liegt Mecklenburg-Vorpommern im Zehnjahresvergleich vor Bayern und Schleswig-Holstein. Von 2005 bis 2015 konnte der Nordosten seinen Anteil an Urlaubsreisen von 4,3 Prozent auf 7,9 Prozent erhöhen. Auch beim größten Reiseveranstalter, der TUI Deutschland, liegt die deutsche Ostseeküste weiterhin auf Platz eins im Ranking der beliebtesten Reiseziele; die Mecklenburgische Seenplatte ist auf Rang sieben gut positioniert. Der Deutsche Tourismusverband prognostiziert für Deutschland nach 2015 mit rund 436 Millionen Übernachtungen aus dem In- und Ausland eine Fortsetzung der positiven Entwicklung und rechnet für 2016 damit, dass das Vorjahresergebnis trotz der aktuellen politischen Unsicherheiten noch einmal übertroffen wird. Die Pressekonferenz auf der ITB findet am 9. März um 12.00 Uhr im Pressekonferenzraum 1 in Halle 5.3 statt. Anmeldungen sind unter presse@auf-nach-mv.de möglich.
Weitere Informationen:,

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