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24. Mai 2024
| Nr. 27
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Mai +++
In Sassnitz auf der Insel Rügen können Gäste ab sofort ganz einfach zwischen zwei Ausflugszielen pendeln. Die neue Hafenbus-Linie verbindet den Sassnitzer Stadthafen und das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl. Gäste gelangen mit dem halbstündig verkehrenden so genannten Hafenbus der Linie 23 innerhalb von 20 Minuten vom Stadthafen zu den Kreidefelsen. Zuvor war dies nur durch Umsteigen möglich. Besucherinnen und Besucher des Sassnitzer Stadthafens können auf der längsten begehbaren Außenmole Europas spazieren oder regionale Fischgerichte in zahlreichen Restaurants genießen. Im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl mit dem dazugehörigen Skywalk, einer schwebenden Plattform, wird unter anderem eine interaktive Erlebnisausstellung mit dem Titel „Wir machen Unsichtbares sichtbar“ gezeigt. Das neue Busangebot wurde durch eine Kooperation der Verkehrsgesellschaft Vorpommern Rügen (VVR), der Stadt Sassnitz, des Nationalpark-Zentrums Königsstuhl, der Hafenbetriebs- und Entwicklungsgesellschaft (HBEG) sowie von Kutter- und Küstenfisch Rügen ermöglicht.
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08. Mai 2024
| Nr. 24
| Pressemitteilungen
Artist Battle und Mixed Media: 30. Auflage der landesweiten Aktion „KunstOffen“
Berühren, bewundern, bestaunen: Vom 18. bis zum 20. Mai präsentieren 1.160 Künstlerinnen und Künstler in Mecklenburg-Vorpommern bei der landesweiten Aktion „KunstOffen“ zum 30. Mal ihre Arbeiten. Gäste erhalten am Pfingstwochenende einen Einblick in mehr als 660 Galerien, Werkstätten und Ateliers. Die Anzahl der Teilnehmenden ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (vgl.: rund 900 Kunstschaffende an mehr als 500 Orten 2023). Vor Ort weisen ein gelber Schirm über dem Eingang oder eine blau-weiße Fahne auf geöffnete Schaffensorte hin. Im Folgenden eine Auswahl an Angeboten zu „KunstOffen“ 2024. Detaillierte Informationen zum Programm in allen teilnehmenden Regionen, das unter anderem Kunst in Form von Malerei, Fotografie, Keramik und Schmuck vereint, sind unter zu finden.
Mecklenburg: Artist Battle und Pappmaschee
In Mecklenburg nehmen 665 Künstlerinnen und Künstler an rund 370 Standorten an der Aktion teil. Auf dem Gelände vom Kulturgarten Brüel findet zum zweiten Mal ein so genanntes Artist Battle statt, bei dem die drei Künstlerkollektive „Drittvariable“ und „STUDIO 36“ aus Mecklenburg-Vorpommern sowie „INSTITUT FÜR INSZENIERUNG“ aus Nordrhein-Westfalen, in den Wettbewerb treten. An den beiden Aktionstagen erschaffen sie live großformatige Wandmalereien zum Thema „crossing border“ an den Hallenwänden im Kulturgarten. Zudem wird in der danebenliegenden Brennerei Brogilus die Ausstellung „Paralleluniversum“ gezeigt. Die Künstlerin Lydia Klammer stellt dabei unter anderem Radierungen und filigrane Druckgrafiken mit floralen Motiven aus. In Kummer bei Ludwigslust öffnet der Bildhauer Thomas Lehnigk sein Atelier und die Galerie. Er zeigt Skulpturen aus Mecklenburgischen Raseneisenstein, ein Material mit besonders hohem Eisengehalt, die beispielsweise Bisons abbilden. In Güstrow erzählt Heike Roesner in ihrem Ladenatelier „Roesnerei“ Geschichten anhand von Figuren aus Pappmaschee. Die Broschüren für „KunstOffen in Mecklenburg“ finden Interessierte in allen Tourist-Informationen, den Kurverwaltungen sowie online unter und .
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Vorpommern: Weltkunst und Welterbe
In Vorpommern gewähren 300 Kunstschaffende an mehr als 160 Standorten Einblicke in ihre Arbeiten. Eröffnet wird die Aktion am 17. Mai mit einer Sammelausstellung, die anlässlich des Caspar-David-Friedrich-Jubiläums zum Teil dem Thema Romantik gewidmet ist, im Sozio-Kulturellen Zentrum St. Spiritus in Greifswald. Der „FreirAUm e. V.“ lädt Kunstbegeisterte am Pfingstwochenende in die Kulturscheune Alt Ungnade ein, die sich in der Nähe von Greifswald befindet. Dort zeigen die Künstlerinnen Hannah Holzgreve (Tusche und Aquarell), Conny Halliger (Babybauchbemalung) und Birgit Köhler (Keramik) ihre Werke. In der Galerie & Malschule Elsenhans in Lüdershagen, zwischen Barth und Ribnitz-Damgarten gelegen, arrangiert Sigrid Elsenhans auf ihrem 25.000 Quadratmeter großen Gehöft zahlreiche Aquarelle und Drucke, auf denen unter anderem Zeesenboote oder Kraniche abgebildet sind. Zudem bietet sie täglich einen Kurs für Aquarell-Malerei für Kinder ab zehn Jahren an. Im vorpommerschen Freest finden zudem die ersten statt. Dabei können Gäste das Knüpfen von vorpommerschen Fischerteppichen, das im letzten Jahr ins immaterielle UNESCO-Kulturerbe aufgenommen wurde, bei Workshops erlernen oder bei einem Theaterstück Wissenswertes über die Geschichte des Handwerks erfahren. Den Flyer zu „KunstOffen in Vorpommern“ finden Interessierte in allen Tourist-Informationen der Region oder online unter .
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Mecklenburgische Seenplatte: Holzkunst und Mixed Media
In der Mecklenburgischen Seenplatte können sich Gäste auf rund 200 Künstlerinnen und Künstler an 125 Standorten freuen. Die feierliche Eröffnung findet am 17. Mai in der Schlosskapelle Remplin statt, in der „KunstOffen“ durch ein Konzert des schwedischen Musikers Ray Cooper musikalisch eingeläutet wird. In Wesenberg eröffnet ab Mai die neue Gläserne Manufaktur der Maxluzi GmbH. In der Holzmanufaktur werden unter anderem von Hand gedrechselte, hauchdünne Holzlampenschirme, Kleinmöbel sowie Accessoires gefertigt. Im Rahmen der Aktion „KunstOffen“ können Gäste in der neuen Gläsernen Manufaktur bei der Herstellung zusehen. Im Hofcafé Lebbin in Groß Teetzleben können sich Besucherinnen und Besucher die Mixed-Media-Werke der Künstlerin Juli Schupa ansehen. Die von Beton- und Industriebauten inspirierten Reliefs und Bilder werden durch wiederholtes Schleifen, Auftragen, Verbinden und Trennen von Beton und anderen Materialien, darunter Fliesen, Tapete oder Acrylfarben, hergestellt. Die Künstlerin ist am Pfingstmontag vor Ort. Darüber hinaus werden im Gutshaus Klocksin Werke der Kunstschaffenden Alexandra Mertens und Isabel Höpner (Installation), Julian Prochnow (Fotografie) sowie Christiane Brusch (Malerei) ausgestellt. Interessierte finden die Broschüre zu „KunstOffen“ in allen Tourist-Informationen der Region sowie online unter .
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07. Mai 2024
| Nr. 23
| Pressemitteilungen
Caspar David Friedrich: Cube-Tour lockt nach Mecklenburg-Vorpommern
Mit einem gemeinsamen Auftritt im modernen Cube würdigen der Tourismusverband Vorpommern (TVV), die Greifswald Marketing GmbH (GMG), der Tourismusverband Rügen (TVR), die Usedom Tourismus GmbH (UTG), das Landesmarketing MV und der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern den bedeutendsten Künstler der Romantik und werben gleichzeitig in den touristisch bedeutenden Quellmärkten Frankfurt am Main, Potsdam, Dresden und Hamburg für dessen vorpommersche Heimat.
„Caspar David Friedrich ist ‚unser Weltstar‘. Das Jubiläum seines Geburtstages ist von internationaler Bedeutung. Sogar in New York lockt er die Menschen ins Museum. Wir begehen und bewerben das Jubiläum gemeinsam mit einem einzigartigen Projekt, das erstmals verschiedene Akteure aus dem Land und der Region zusammen gestalten“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Patrick Dahlemann. „Mit der Tour möchten wir das Jubiläumsjahr mit all seinen Veranstaltungen und Angeboten bekannt machen und die Gäste einladen, die Region Vorpommern auf den Spuren Caspar David Friedrichs zu entdecken“, ergänzte der Leiter des Landesmarketings MV, Peter Kranz.
Mit einem modernen Auftritt in einem inhaltlich und werblich gestalteten Cube präsentiert sich das Land jeweils an fünf bis sieben Aktionstagen an stark frequentierten Innenstadt-Standorten in Frankfurt am Main, Potsdam, Dresden und Hamburg. Als Lebens- und Wirkungsstätten von Caspar David Friedrich sind Dresden und Hamburg als Stationen der Tour geradezu prädestiniert. Die Kulturstädte Frankfurt am Main und Potsdam sind ebenfalls passende Orte mit einem kulturinteressierten Publikum für die Region Vorpommern. In Frankfurt ist der Cube in das publikumsstarke Opernplatzfest eingebunden.
Der Cube ist inhaltlich als Ort der Begegnung mit Caspar David Friedrich konzipiert, der mit einer multimedialen Szenografie die Sehnsucht des Künstlers nach seiner vorpommerschen Heimat erlebbar macht. Das Gestaltungskonzept wurde durch das Pommersche Landesmuseum Greifswald und die Designschule Schwerin inhaltlich analog und digital für verschiedene Zielgruppen ausgerichtet und durch die Rostocker Kommunikationsagentur H2F gestaltet. Als „Hologramm“ wird der Künstler in Potsdam, Dresden und Hamburg sogar „selbst“ vor Ort sein und die Besucherinnen und Besucher begrüßen. Interessierte können sich vor Ort vom begleitenden Team über das Jubiläumsjahr 2024 informieren sowie Vorpommern, Greifswald und die Inseln Rügen und Usedom näher kennenlernen.
Wie keine andere Region ist Vorpommern mit dem Thema Romantik eng verwoben. Im Jubiläumsjahr 2024 feiert insbesondere die Universitäts- und Hansestadt Greifswald als Geburtsstadt Caspar David Friedrichs den runden Geburtstag des berühmten Sohnes mit zahlreichen Veranstaltungen. Die Insel Rügen ist gleichermaßen mit Leben und Wirken des Künstlers eng verbunden, woran noch heute das berühmte Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ erinnert. Die Tradition der Zeesenboote, die Caspar David Friedrich in zahlreichen Gemälden verewigte, wird bis heute auf Usedom lebendig gehalten.
„Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern ist vielfach für seine wunderschöne Natur bekannt. Mit der Tour möchten wir kulturelle Themen stärker in den Fokus der Kommunikation stellen, denn bereits heute sind kulturelle Themen bei der Reiseentscheidung ein wichtiges Kriterium. Laut der Studie ‚GfK DestinationMonitor‘ sind bei 45 Prozent aller Urlaubsreisen nach Mecklenburg-Vorpommern kulturelle Anlässe oder Aktivitäten ausschlaggebend,“ sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbands Mecklenburg-Vorpommern, Tobias Woitendorf.
Unterstützt und gefördert wird das Projekt u. a. aus dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg. „Diese besondere Tour bringt neue Aufmerksamkeit für die Region und das ganze Land. Mit der anspruchsvollen Darstellung Friedrichs im Cube und der Möglichkeit des Entdeckens davor setzt die Tour einen wichtigen Punkt in der Bewerbung des Caspar-David-Friedrich-Jubiläums“, so Staatssekretär Heiko Miraß.
Die Usedom Tourismus GmbH fungiert als zentrale Koordinierungs- und Umsetzungsstelle stellvertretend für die Projektpartner.
Der Tourplan der Caspar-David-Friedrich-Promotion-Tour:
Frankfurt am Main / Aktionstage: 08. - 14. Mai 2024 / Ort: Opernplatz
Potsdam / Aktionstage: 17. - 21. Mai 2024 / Ort: Brandenburger Tor
Dresden / Aktionstage: 24. - 28. Mai 2024 / Ort: Goldener Reiter, Neustädter Markt
Hamburg / Aktionstage: 31. Mai - 04. Juni 2024 / Ort: Strandpauli zwischen Landungsbrücken und Fischmarkt
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29. Apr 2024
| Nr. 22
| Pressemitteilungen
Gute Auslastung erwartet: Quartiere in MV zu Himmelfahrt und Pfingsten zu knapp drei Vierteln gebucht
Gute Aussichten für die anstehenden Feiertagswochenenden: Laut der aktuellen Branchenumfrage des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern unter rund 250 Teilnehmenden, darunter mehr als 60 Prozent Beherbergungsbetriebe, werden die Quartiere an Himmelfahrt und zu Pfingsten 2024 im Urlaubsland zu knapp drei Vierteln gebucht sein. Die Befragten erwarten an Himmelfahrt eine Auslastung von rund 72 Prozent (Himmelfahrt 2023: 74 Prozent) und zu Pfingsten von rund 76 Prozent (Pfingsten 2023: 76 Prozent). Bisher sind die Unterkünfte zu Himmelfahrt zu rund 58 Prozent und an Pfingsten zu rund 61 Prozent gebucht. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Beim zweiten großen Feiertagsblock des Jahres – Himmelfahrt und Pfingsten – liegt die erwartete Auslastung auf dem Niveau des Vorjahres. Nach einem eher schwachen April gibt das Sicherheit und hoffentlich auch etwas Rückenwind für die weitere Saison. Die touristischen Unternehmen im Urlaubsland hoffen wie zuletzt auf kurzfristige Buchungen, die ein noch positiveres Bild ergeben.“
Wirtschaftliche Lage ähnlich wie im Vorjahreszeitraum
Die wirtschaftliche Lage wird von 43 Prozent (2023: 45 Prozent) aller Betriebe als sehr sicher oder sicher eingestuft, 40 Prozent (2023: 41 Prozent) schätzen dies neutral ein, 17 Prozent (2023: 14 Prozent) stuften ihr Unternehmen als gefährdet oder akut gefährdet ein. Dazu Tobias Woitendorf: „Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen ist kaum verändert. Dass sich rund jedes sechste Unternehmen als wirtschaftlich gefährdet sieht, ist ein zu hoher Anteil für ein Urlaubsland wie Mecklenburg-Vorpommern.“ Bei den Regionen beurteilen 57 Prozent der Betriebe an der Mecklenburgischen Ostseeküste ihre wirtschaftliche Lage als sicher oder sehr sicher, während sich auf Rügen nur 32 Prozent der Betriebe in einer (sehr) sicheren wirtschaftlichen Lage sehen.
Geringere Preissteigerungen als im Vorjahr
Die Preise bei den touristischen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent und damit geringer als im Vorjahr gestiegen. 2023 lag der Vergleichswert noch bei 12 Prozent. Parallel dazu ist das wahrgenommene Ausgabeverhalten der Gäste gesunken: So gaben mehr als zwei von drei Unternehmen (71 Prozent) an, dass ihre Gäste weniger oder sogar wesentlich weniger ausgaben als im Vorjahreszeitraum; 25 Prozent bemerkten ein ähnliches Ausgabeverhalten wie im letzten Jahr; vier Prozent berichteten über ausgabefreudigere Gäste.
Umgang mit der Cannabis-Legalisierung
Die Legalisierung des Besitzes und Konsums von Cannabis seit dem 1. April 2024 führt zu der Frage, wie touristische Unternehmen darauf reagieren. In der aktuellen Branchenumfrage geben rund 64 Prozent der Betriebe an, bisher keine Regelung dazu getroffen zu haben. 23 Prozent berichten von einem grundsätzlichen Verbot auf dem Gelände, vier Prozent von einem Verbot in öffentlichen Bereichen. Nur drei Prozent der Unternehmen sprechen eine generelle Erlaubnis für ihre Gäste aus. Weitere zwei Prozent erlauben den Konsum von Cannabis in speziellen öffentlichen Bereichen (zum Beispiel Smokers Lounges, Raucherbereiche oder ähnliche). Die übrigen vier Prozent gaben sonstige Umgangsformen an, zum Beispiel die gleiche Regelung wie beim Rauchen, eine generelle Ablehnung oder das Setzen auf die Eigenverantwortung der Gäste. „Der Umgang mit den Möglichkeiten legalen Cannabis-Konsums ist in der Tourismusbranche noch nicht geübt; im Moment überwiegen Skepsis und Ablehnung“, sagte Tobias Woitendorf.
Ausblick auf die Hauptsaison
Für die beiden Hauptsaison-Monate Juli und August erwarten die Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern eine Auslastung von jeweils durchschnittlich 81 Prozent. Dieser Wert liegt nur rund einen Prozentpunkt unter dem des Vorjahreszeitraumes.
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16. Apr 2024
| Nr. 21
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News April +++
Am 20. April findet im Ortsteil Wieck der Hansestadt Greifswald zum fünften Mal der Maritime Saisonauftakt statt. Von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr wird mit einem facettenreichen Programm die Saison eingeläutet: Auf dem Vorpommern-Fischmarkt erhalten Interessierte von Wiecker Fischern einen Einblick in die Zubereitung von frischem Hering. Beim Ryck-Entenrennen um 11:30 Uhr können Kinder Badeenten, die ab 10:15 Uhr kostenlos verteilt werden, an der Wiecker Brücke zum Wettrennen ins Wasser setzen. Um 14:00 Uhr beginnt der so genannte Treidelzug des Topsegelschoners „Weisse Düne“. Dieser wird beim traditionellen Treideln mit reiner Muskelkraft von elf norddeutschen Sportlern vom Museumshafen über den Ryck bis nach Wieck zur historischen Holzklappbrücke gezogen. Von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr können sich Gäste außerdem über das neue Pilotprojekt „Sea Ranger“ informieren. Dabei werden Fischer durch Vermittlung von meereswissenschaftlichen Methoden zu so genannten „Förstern des Meeres“ weitergebildet. Im letzten Jahr besuchten rund 3.000 Gäste den Maritimen Saisonauftakt. Für dieses Jahr wird eine Steigung der Besucherzahlen erwartet.
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15. Apr 2024
| Nr. 20
| Neues aus den Regionen
Franz Kafka steht im Zentrum der Literaturwoche in Graal-Müritz
Der Schriftsteller Franz Kafka, dessen Todestag sich am 3. Juni zum 100. Mal jährt, steht im Mittelpunkt der Graal-Müritzer Literaturwoche vom 10. bis 16. Juni 2024. „Hier war Kafka 1923 im Urlaub und hier lernte er seine letzte große Liebe kennen – Dora Diamant“, sagte die Kurdirektorin von Graal-Müritz, Dörthe Hausmann. So werde einer der Höhepunkte der Literaturwoche eine Lesung des Autors, Prof. Günter Karl Bose, sein. Er werde aus seinem jüngst erschienenen Buch „Franz Kafka im Ostseebad Müritz [1923]“ lesen.
Boses Buch über Kafkas Wochen in Graal-Müritz im Juli und August 1923 sei sehr gut recherchiert, sagte Hausmann. Diese Wochen hätten den in Prag geborenen Kafka verändert. Sein Freund Max Brod habe später geschrieben, dass sein letztes Jahr sein glücklichstes gewesen sei. Dieses letzte Jahr habe an der Ostsee begonnen, umgeben von singenden jüdischen Kindern in Berlin.
Neben Kafka werden die Schriftsteller Erich Kästner und Hans Fallada bei der Literaturwoche eine wichtige Rolle spielen. Bereits vom 8. Mai an werde die „Lyrik-Buche“ im Rhododendronpark von Graal-Müritz reaktiviert, berichtete Hausmann. Jeden Mittwoch um 10:00 Uhr treffen sich dort Lyrikerinnen und Lyriker. „Sie schreiben dort, sie tragen vor und inspirieren sich gegenseitig.“ Dies sei das Ziel der Treffen der Literaten und der Gäste des Ortes, die selbst ihre Gedichte oder auch Geschichten vortragen können. Bei der „Lyrik-Buche“ handelt es sich es sich um eine Neupflanzung, die die ehemalige Buche ersetzt.
Hausmann berichtete, dass sie das Thema Literatur und Literaten zu einem Markenkern des östlich von Rostock gelegenen Ostseeheilbades entwickeln wolle. An kaum einem anderen Ort der deutschen Ostseeküste gebe es eine solche Dichte von Schriftstellern, die hier viel Zeit verbracht haben, wie in Graal-Müritz. „So wie Ahrenshoop seine Maler hat, haben wir die Literaten“, betonte Hausmann. Neben Kafka, Kästner oder Fallada seien diese beispielsweise Kurt Tucholsky, Walter Kempowski oder auch Fritz Reuter gewesen. Sie alle hätten sich von der Ostsee, der Landschaft und der guten Luft inspirieren lassen.
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15. Apr 2024
| Nr. 20
| Neues aus den Regionen
Erste Fischerteppichtage in Freest
Im vergangenen Jahr wurde das Knüpfen von vorpommerschen Fischerteppichen ins immaterielle UNESCO-Kulturerbe aufgenommen. Mit diesem Rückenwind will nun der Verein für maritimes Kulturgut „Fischerdorf e.V.“ mit den Fischerteppichtagen die Öffentlichkeit über diese Kunst informieren und möglichst auch neue Anhänger für dieses filigrane Handwerk finden, sagte der Vereinsvorsitzende Michael Heck in Freest unmittelbar an der Peenemündung. Anlass ist die landesweite Aktion an Pfingsten (18. bis 20. Mai), an der sich insgesamt mehr als 900 Künstlerinnen und Künstler an mehr als 500 Orten zwischen Ostsee und Seenplatte beteiligen werden.
Der Geburtszeitraum des Knüpfens von Fischerteppichen lasse sich gut eingrenzen, berichtete Heck. Im Jahr 1928 hatte die Ostseefischerei unter einem dramatischen Fischmangel gelitten. Der für die Region zuständige Landrat sei auf die Idee gekommen, den erwerbslosen Fischern, die in der Herstellung und Reparatur von Fischernetzen geübt waren, das Teppichknüpfen nach orientalischen Mustern nahezulegen. Nach anfänglicher Skepsis hätten sich die Fischer entschlossen mitzumachen. „Sie haben zwar die orientalische Technik benutzt, aber die Motive haben sie selbst entwickelt“, erzählte Heck. Klassische Motive seien Fische, Anker oder Stranddisteln, die in den 1930er Jahren teilweise von Schulkindern entworfen wurden.
Leider gebe es nur noch sehr wenige Knüpferinnen und Knüpfer, die diese Kunst beherrschen. „Wir wollen das Handwerk aber für die Zukunft retten“, betonte Heck. Denn immaterielles Kulturerbe bedeute nicht, einen Teppich im Museum an die Wand zu hängen, sondern das Handwerk dauerhaft auszuführen. Nun hoffen die Fans dieses Kunsthandwerks, bei den Fischerteppichtagen Menschen zu finden, die in Workshops das Knüpfen lernen und damit das Handwerk retten wollen.
Eines der Highlights bei den Fischerteppichtagen werde die Aufführung eines Theaterstücks sein, die die Geschichte des Handwerks von 1928 an bis zum Jahr 1990 erzählt. Zu DDR-Zeiten war die „Produktionsgenossenschaft Volkskunst an der Ostsee“ für das Handwerk zuständig. Aufgeführt werde das zweiteilige Stück „Fischerteppichsaga“ am Samstag und Sonntag von Akteuren der Theaterwerft Greifswald am Originalschauplatz in Freest. Komplettiert werde das Programm der Fischerteppichtage durch Führungen, Schauknüpfen und eine Kreativwerkstatt.
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15. Apr 2024
| Nr. 20
| Neues aus den Regionen
Tag der offenen Tür auf der Volkswerft in Stralsund
„Hartlich willkåmen up uns Warft!“, so lautet das Motto, mit dem die Hansestadt Stralsund ihre Gäste am 4. Mai von 10.00 bis 16.00 Uhr begrüßt. Die Stadt hatte im Februar 2022 das Gelände der früheren MV Werften gekauft und erfolgreich weiterentwickelt. „Als deutliches Zeichen dieses Wechsels sind auf dem Dach des Hochhauses inzwischen die Wappen der Volkswerft und der Hansestadt angebracht, sie strahlen in den Nachthimmel“, sagte Stadtsprecher Peter Koslik. In Kürze werde auch der Schriftzug von MV Werften entfernt und durch Volkswerft Stralsund ersetzt. Die Stralsunderinnen und Stralsunder und die Gäste der Stadt könnten sich auf besondere Einblicke in den neuen Maritimen Industrie- und Gewerbepark freuen.
Die Gäste könnten sich innerhalb eines Wegesystems frei durch die Hallen und entlang des Ausrüstungskais bewegen, sagte Koslik. Ein besonderes Highlight werde gewiss das Open Ship der „GORCH FOCK (l)“ sein, zu dem keine Anmeldung nötig sein wird. Für ihren großen ersten Auftritt nach der Sanierung ist die „GORCH FOCK (l) “ an die Kaikante der Werft gelegt worden. Geplant sei, dass die Dreimastmark zügig wieder in den Stadthafen verlegt werden soll. Dort solle es wieder als Museumsschiff dienen.
Am Tag der offenen Tür werde im ehemaligen Speisesaal die Schau „Schiffe, Kunst und Modellbau“ eingerichtet, Künstler und Fotografen werden für Gespräche zur Verfügung stehen. Zudem würden rund 30 Schiffsmodelle aus unterschiedlichen Zeitepochen präsentiert, mehr als 20 Ölgemälde, Zeichnungen und großformatige Wandbilder warten auf interessierte Gäste.
Auf großes Interesse wird laut Koslik auch die dritte Stralsunder Blaulichtmeile stoßen. Mit Infoständen, Aktionen, Fahrzeugen, Einsatztechnik und eigenen Schiffen präsentieren sich unter anderem die Bundes-, Landes- und Wasserschutzpolizei sowie die Polizeiinspektion Stralsund. Mit dabei sein werden auch das Hauptzollamt, die Marinetechnikschule Parow, die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr, das Technisches Hilfswerk Stralsund oder auch verschiedene Rettungsdienste und das Helios Hanse Klinikum. Der Eintritt zum Tag der offenen Werft ist frei.
Nach dem Kauf der Werft hatte die Stadt dort einen maritimen Gewerbepark etabliert. Den Angaben zufolge haben sich 15 Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen angesiedelt. Dabei sei der Andrang von Firmen groß gewesen, es gebe deutlich mehr als 500 Arbeitsplätze. Das Konzept gehe auf. „Wir hätten die Fläche doppelt und dreifach belegen können“, hieß es aus der Stadtverwaltung.
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15. Apr 2024
| Nr. 20
| Neues aus den Regionen
Mit dem Format „Frühlingslandgang“ soll Saison in Warnemünde eingeläutet werden
Das Ostseebad Warnemünde hat sich für die Strandsaison 2024 fit gemacht. Äußeres Zeichen dafür ist der „Frühlingslandgang“ vom 26. April bis zum 1. Mai, sagte Ingeborg Regenthal vom Warnemünde Verein, der die Veranstaltung organisiert. „Wir möchten ein Fest gestalten, das den regionalen Künstlerinnen und Künstlern ein Podium bietet, auf dem sie sich präsentieren können.“ Warnemünde locke mit seinem Namen, seinem Strand und dem Blick von der Bahnhofsbrücke auf den alten Strom.
Die Promenade werde fünf Tage lang zur Bummelmeile mit viel Kunsthandwerk und Gastronomie. „Das Kulturprogramm soll viel von dem maritimen Flair zeigen, das Warnemünde ausmacht“, sagte Regenthal. So treten neben dem Mecklenburger Drehorgelorchester auch die Shantychöre „Luv un Lee“, „de Klaashahns“ sowie die „Breitlings“ auf, die laut eigener Darstellung für „maritimen Kraftgesang aus Rostock“ stehen. Rock 'n' Roll komme am 1. Mai von den Marching Saints. Es sei auch geplant, dass sie als „Walking Act“ durch Warnemünde ziehen.
Während die meisten Menschen dringend die warmen Tage erwarten, um ein Bad in der Ostsee zu nehmen, bedeutet der „Frühlingslandgang“ für die Warnemünder Seehunde das Saisonende, berichtete Regenthal. Denn der lokale Eisbadeverein nutze die Veranstaltung für ein offizielles Abbaden. Am Samstag ab 14.00 Uhr und am Sonntag ab 10.00 Uhr steigen die Schwimmerinnen und Schwimmer ein letztes Mal für diese Saison in die immer noch kalte Ostsee.
Nach dem Saisonbeginn mit dem „Frühlingslandgang“ werden im Ostseebad im Jahr 2023 weitere Highlights. Dazu gehören laut dem Sprecher der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde, Moritz Naumann, unter anderem die 86. Warnemünder Woche vom 6. bis 14. Juli oder die 33. Hanse Sail vom 8. bis 11. August.
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15. Apr 2024
| Nr. 20
| Neues aus den Regionen
„Müritz rundum“ nun auch mit Bahnverbindung
Mit Beginn der Saison 2024 ist das Angebot für „Müritz rundum“ deutlich ausgebaut worden. „Wir haben nun erstmals eine Zugverbindung in die Gästekarte integriert“, sagte Christin Drühl vom Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte. Übernachtungsgäste aus Malchow und Waren (Müritz) können mit ihren Gästekarten die Bahnlinie RB 15 zwischen den beiden Städten nutzen. Die Linie verkehre im Zwei-Stunden-Takt inklusive einer Spätfahrt bis 21:00 Uhr. „Jetzt können die Gäste beispielsweise nach einem Restaurantbesuch für die rund 25 Kilometer lange Strecke die Bahn benutzen und können das Auto stehen lassen“, erläuterte Drühl die Vorteile.
Neu sei auch, dass die Busverbindung zwischen Kargow und Federow mit der Gästekarte benutzt werden kann. Die Nationalparkgemeinde Kargow hatte im Jahr 2021 als erster Ort in Mecklenburg-Vorpommern die Anerkennung „Tourismusort“ erhalten, wie Drühl sagte. „Mit dem privaten Fahrzeug kann weiter das Nationalparkdorf Speck erreicht werden.“ Um tiefer in den Nationalpark zu kommen, steht für diejenigen, die nicht wandern oder radfahren, die Müritz rundum Buslinie zur Verfügung. Von Speck aus ist beispielsweise eine 2,5 Kilometer lange Wanderung zum Käflingsbergturm mit seiner imposanten Aussichtsplattform möglich.
Mit „Müritz rundum“ seien aber auch Radtouren problemlos möglich. Denn die Busse haben Anhänger, mit denen die Räder transportiert werden können, so dass sich die Gäste für eine längere Strecke entscheiden können. „Man kann sich auch einfach mal in den Bus setzen und eine Rundtour machen und von der Landschaft berieseln lassen“, fügte Drühl hinzu.
„Müritz rundum“ wurde vor sieben Jahren entwickelt. „Die Angebote werden seither regelmäßig erweitert“, sagte sie. Ziel sei es, dass die Gäste so oft wie möglich das Auto an ihrer Unterkunft stehenlassen können und ganz entspannt die Natur im Nationalpark genießen können. Übernachtungsgäste in Waren (Müritz), Klink, Röbel und Rechlin könnten mit ihren Gästekarten den Öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen. „Müritz rundum“ sei unter anderem als „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet worden.
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