Zum Hauptinhalt springen
Presse

Urlaubsnachrichten aus MV

MV-T-Logo

1157 Artikel

Ausgewählte Kategorien:

Alle

Halloween in Warnemünde

17. Okt 2024

| Nr. 55

| Neues aus den Regionen

Mehrere Hundert Menschen bei großer Halloween-Party in Warnemünde erwartet

In Warnemünde wird mit der großen Halloween-Party am 31. Oktober eine junge Tradition fortgesetzt. Im Kurhausgarten treffen sich zum dritten Mal mehrere Hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene und bereiten sich auf ihr späteres Einsammeln von Süßigkeiten vor, das mit Einbruch der Dunkelheit beginnt, berichtete der Organisator Martin Boldt. Das Familienfest richte sich neben den Einheimischen auch an die zahlreichen Gäste der Stadt, die den Feiertag und den anschließenden Brückentag zu einem Aufenthalt an der Ostsee nutzen.

An verschiedenen Ständen könnten Masken gebastelt oder Gesichter geschminkt werden. Das Fest starte um 13:00 Uhr mit einer Show der Tanzgruppe „Kleine Perlen aus Groß Klein“. Der Sportverein SV Warnemünde präsentiere sich mit einem vielfältigen Spieleangebot und biete unter anderem Balancieren auf Slacklines, Mini-Tischtennis oder Zielwerfen an. Darüber hinaus könnten sich die Besucher paarweise auf dem Bungeerun messen. „Gewonnen hat der, der das Seil am weitesten spannen kann, bevor er nach hinten gerissen wird“, erklärte Boldt das Spiel.

Zu jeder vollen Stunde werden Künstlerinnen und Künstler der Oakleaf Streetshow als schaurige Gestalten durch den Kurhausgarten wandeln. Das Besondere sei, dass sie jeweils eine halbe Stunde lang als Walking Acts auf Stelzen unterwegs sind. „Ihre Verkleidung zu Drachen oder Spinnenlady fällt dadurch besonders auf.“

Musikalisch werde es auch, dank der Band Gode Tider, die tanzbaren Blues, Country und Rock präsentiert. Das Fest werde abgerundet durch den Auftritt der „Murkels“. Das seien freundliche und zottelige Wesen, die in einer Düne am Ostseestrand in der Nähe von Rostock leben. Sie liebten es, lustige Kinderlieder zu singen und Geschichten zu erzählen.
Weitere Informationen:

1 min

Mehr lesen

Impression vom Kunstmarkt in Wismar

17. Okt 2024

| Nr. 55

| Neues aus den Regionen

Kunstmarkt in Wismarer St.-Georgen-Kirche am dritten Adventswochenende

Bereits zum 29. Mal findet vom 13. bis 15. Dezember 2024 der Kunstmarkt in der Wismarer St.-Georgen-Kirche statt. „Der Markt ist ein Treffpunkt von regionalen Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern“, sagte Mike Engelberg von der Stadt Wismar. Das hochwertige Angebot sowie das Flair der Kirche und der winterlichen Hansestadt würden jedes Jahr mehrere Tausend Menschen aus der Region und weit darüber hinaus anlocken. Die sehr gut erhaltene mittelalterliche Innenstadt Wismars mit ihren monumentalen Kirchen, dem Marktplatz und den sorgsam restaurierten Bürgerhäusern war zusammen mit der Hansestadt Stralsund im Jahr 2002 als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt worden.

Auch die St.-Georgen-Kirche gehört zu dem Ensemble. „Der imposante Innenraum der Backstein-Kathedrale bildet eine prächtige Kulisse für die 55 Stände der Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker“, sagte Engelberg. Die Beliebtheit des Marktes bei den Händlern zeige sich dadurch, dass mit dem vorhandenen Platzangebot die Nachfrage bei weitem nicht bedient werden kann. Viele der Händler hätten inzwischen ihre Stammkundschaft, die nur deswegen nach Wismar kommt.

Angeboten würden Holzkunstwerke, Schmuckkreationen, Keramiken, Filzarbeiten, Druckgrafiken oder Mode sowie viele verschiedene Produkte aus Metall, Leder, Glas oder Papier. „In jeder Qualität und in jedem Preissegment ist etwas zu finden.“ Die Regionalität zeige sich beispielsweise in der Verarbeitung von Muscheln, Sand, Steinen oder auch Treibholz. Von besonderem Reiz seien unter diesem Gesichtspunkt die Künstlerinnen und Künstler, die sich mit der Verarbeitung von Bernstein befassen. Wie in jedem Jahr werde ein buntes Rahmenprogramm aus Musik und Theater angeboten.

Am Freitagnachmittag (15. Dezember) wird dann die 18. Seemannsweihnacht veranstaltet. Dabei stechen mit Lichterketten geschmückte Schiffe in See. „Der geschichtliche Ursprung ist im Mittelalter zu suchen“, berichtete Martina Jorewitz vom Förderverein „Poeler Kogge“. Jedes Jahr kurz vor Weihnachten seien die Fischer auf ihren Booten mit Fackeln in See gestochen. „Sie haben damit so eine Art Erntedank gefeiert und dass sie über das Jahr hinweg wohlbehalten wieder nach Hause zurückgekehrt sind.“

Der Förderverein „Poeler Kogge“ habe diesen Brauch vor 18 Jahren wieder belebt und jedes Jahr locke das Event Tausende Gäste an. Zunächst gebe es ab 14.00 Uhr Lieder von einem Shantychor, dann folge gegen 15:00 Uhr ein Gebet der Pastorin der St. Nikolai-Kirche. Gegen 16.00 Uhr werden dann die beleuchteten Schiffe für etwa zwei Stunden auslaufen.
Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

Der Tapetensaal in Stralsund

17. Okt 2024

| Nr. 55

| Neues aus den Regionen

Stralsunder Tapetensaal wieder für Besucher geöffnet

Mit Beginn der kalten Jahreszeit bietet die UNESCO-Welterbestadt Stralsund von November an jeden Samstag wieder Stadtführungen an, die den Besuch des Hackertschen Tapetensaals im Olthofschen Palais beinhalten. „Der Saal ist ein ganz besonderes kunsthistorisches Kleinod“, berichtete Stadtführer Uwe Drafz. An drei Wandseiten bildeten die gemalten Architekturelemente Öffnungen für sechs Gemälde mit einer Größe von etwa zwei mal einem Meter. „Wer den Saal betritt, sieht hauptsächlich Elblandschaften.“ Der Landschaftsmaler Jakob Philipp Hackert (1737–1807) habe der Hansestadt Stralsund ein bedeutendes Kunstwerk des Klassizismus hinterlassen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte 1762 der Eigentümer und schwedische Regierungsrat Baron Adolf Friedrich von Olthof (1718–1793) dem damals noch unbekannten Hackert den Auftrag erteilt, den Raum zu gestalten. „Für seine Tapeten bemalte Hackert eine mit Papierbögen beklebte Wandbespannung aus Leinwand und verwendete dafür Temperafarben“, sagte Drafz.

Hackert selbst sei den Erkenntnissen zufolge nie in Sachsen gewesen, er habe seine Zeichnungen nach den Vorlagen anderer Gemälde gefertigt. Im etwa 50 Quadratmeter großen Tapetensaal ist nun eine Stadtansicht von Dresden mit der Frauenkirche, dem Stadtschloss und den Elbauen zu sehen. Ein zweites Bild zeigt die Burg Schreckenstein im heutigen Ústí nad Labem in Tschechien. Weitere Objekte sind die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge sowie die Stadt Tharandt südwestlich von Dresden. „Bei einem Bild handelt es sich um eine italienische Ideallandschaft mit Tempelanlage und Gondeln und beim sechsten Bild ist der zentrale Teil nicht mehr vollständig vorhanden.“ Im 19. Jahrhundert wurde für den Einbau eines Kachelofens ein etwa ein Meter breiter Streifen herausgeschnitten, wie Drafz erklärte.

Der Saal selbst mute wie ein antiker Pavillon an, von dem aus der Blick in die Natur fällt. Auch der Saalboden, der ebenfalls Hackert zugeschrieben wird, sei bemerkenswert. „In seiner Malweise erscheint er wie ein viereckiges Becken und steigert damit die Wirkung des Saals zusätzlich.“ Dieser Fußboden sei in den 1970er Jahren überraschend entdeckt worden. Daraufhin wurde die Wiederherstellung des Saals beschlossen. Bei der Restaurierung von 1984 bis 1988 sei allerdings ein giftiges Holzschutzmittel verwendet worden, was die jahrelange Sperrung des Hauses zur Folge hatte. „Erst seit dem Ende der Komplettsanierung 2011 ist der Saal wieder zugänglich“, sagte Drafz. Wegen den besonderen klimatischen Bedingungen und zum Schutz der Tapeten sei der Zugang zeitlich allerdings sehr beschränkt.

Der Tapetensaal ist nur ein Teil des Ganges durch die Weltkulturerbestadt. „Die mittelalterliche Struktur ist noch wunderbar erhalten“, sagte Drafz. Zum Rundgang gehörten beispielsweise die drei großen Kirchen der Stadt und das Rathaus, zudem sei ein mittelalterliches Haus auch von innen zu sehen. Der Olthofsche Palais ist heute Sitz des Welterbe-Managements und beherbergt im Erdgeschoss die Welterbe-Ausstellung.
Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

Kraniche bei der Rast

17. Okt 2024

| Nr. 55

| Neues aus den Regionen

Mehr Kraniche rasten im Müritz-Nationalpark

Im Müritz-Nationalpark sind aktuell so viele Kraniche zu beobachten wie noch nie. Die starken Regenfälle der vergangenen Wintermonate haben augenscheinlich auch die Lebenssituation der Kraniche im Müritz-Nationalpark verbessert. „Im Frühjahr konnten wir eine Erholung der Wassersituation beobachten, von der letztlich auch die Kraniche etwa in der Brutsituation profitieren“, sagte Nationalpark-Sprecher Eike Lucas. Unter den teils viel zu trockenen Jahren der jüngeren Vergangenheit hatte auch die Natur im Nationalpark zu leiden.

Auch eine Zunahme der Rastvögel im Vergleich zu den Vorjahren sei in diesem Jahr deutlich zu spüren, berichtete Lucas. Die Nationalpark-Besucherinnen und -Besucher könnten noch bis Ende Oktober in Führungen nahe an die Rastplätze beim Rederangsee geführt und könnten dann die Tiere in Ruhe beobachten.

Die Führungen, an denen pro Gruppe maximal 25 Personen teilnehmen können, beginnen täglich um 16:00 Uhr am Nationalpark-Service in Federow. Die Teilnahme für die rund dreistündige Tour kostet pro Person 19 Euro, für Kinder zwischen 7 und 15 Jahren neun Euro. Unter könnten die Touren gebucht werden. Sowohl die Kranichrast als auch die Hirschbrunft seien Natur-Highlights im Nationalpark, sagte Lucas. „So nah kommt man Tieren in der freien Wildbahn sonst selten.“

Bei der jüngsten Zählung am ersten Oktoberwochenende seien knapp 14.300 rastende Tiere gezählt worden. Im vergangenen Jahr waren es zum gleichen Zeitraum nur rund 8.500 und im Jahr 2022 etwa 10.500. Alljährlich sammeln sich die Kraniche in der Mecklenburgische Seenplatte zum Weiterflug in die Winterquartiere. Die aktuell hohe Zahl der „Vögel des Glücks“ zeige eine allgemein gute Entwicklung in den Beständen der Tiere auf, so Lucas.

Auch die Zahl an Kranichbruten an der Müritz nehme generell seit Jahren zu. „Das nasse Frühjahr bot auch beste Bedingungen für einen guten Bruterfolg dieses Jahr.“ Die Elterntiere bräuchten höhere Wasserstände, um ihre Brut sicher aufziehen zu können. Vor gut 20 Jahren seien nur 25 Brutpaare gezählt worden, bei der letzten umfangreichen Erfassung im Jahr 2021 seien es mehr als 150 gewesen. Allerdings würden die Brutpaare nicht mehr jährlich erfasst, sondern nur noch alle drei Jahre, sagte Lucas.

Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

Die neue Radroute führt entlang des Schweriner Schlosses.

01. Okt 2024

| Nr. 51

| Neues aus den Regionen

Neu: Erlebnisradtour „Schloss & Genuss“ durch das Sternberger Seenland

Mit der „Schloss- und Genuss-Erlebnisradtour“ durch das Sternberger Seenland hat der in seiner Region eine neue Route konzipiert. Wie die zuständige Projektmanagerin Angela Ispiryan berichtete, sei die Route in seiner Gesamtheit einzigartig. „Die Erlebnisradtour verbindet die beeindruckenden Schlösser und Herrenhäuser mit einem hochwertigen Naturerlebnis und bietet durch saisonale Inszenierungen, Manufakturen und Hofcafés sowie innovative Technologien wie Augmented Reality ein einzigartiges und differenziertes Kulturerlebnis.“ Die 90 Kilometer lange Tour werde als mittelschwer eingestuft, „ein bisschen Kondition sollte man mitbringen“.

Auf der Route seien 13 digitale Erlebnisstationen integriert. Das Besondere: Mithilfe von Augmented Reality (AR) können Gäste über das Handy weitere Informationen zur Station erhalten und die digitale Routenführung über die YONA-App nutzen. Ein Beispiel für eine solche Erlebnisstation sei das gerade erst zum UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnete Schweriner Schloss. „Dort gibt es dann eine AR-Fotobox, in der man dann ein Foto von sich anfertigen kann.“ Für andere Stationen seien Spiele oder auch ein Quiz vorbereitet. „An jeder Station können Texte angehört oder gelesen werden, so dass die User ganz schnell erfahren, was sie dort erwartet“, sagte Ispiryan.

Zu den Stationen zählen den Angaben zufolge auch der Altstädtische Markt, das Mecklenburgische Staatstheater, das Staatliche Museum und das Schloss in der Landeshauptstadt Schwerin, das Freilichtmuseum Mueß, der Hof Medewege in Schwerin, das Schloss und die Nusszeit Manufaktur in Raben Steinfeld. Auch die Albers Brauerei in Crivitz, das Schloss Basthorst, das Bernsteinschloss in Wendorf, das Schloss Kaarz in Weitendorf, der Rastplatz Langen Brütz und der Hofladen Leezen sowie das Schloss Wiligrad in Lübstorf seien integriert.

Englische Textversionen seien in Vorbereitung. Die Touren seien auch bei den Naturerlebnis-Apps Komoot und Outdooractive hinterlegt. Für einen Überblick zur Streckenführung gebe es zudem noch Flyer. Der nördlichste Punkt der Fahrradtour ist Schloss Wiligrad am Westufer des Schweriner Sees. Bei Wickendorf beginne ein Rundweg, der über die Landeshauptstadt Schwerin und Raben Steinfeld am südlichen Ende des Schweriner Sees bis nach Weberin als östlichen Punkt dieser Rundtour führt. „Ganz neu ist, dass von Weberin aus im Rahmen der Erlebnistour aus Schloss Kaarz angesteuert werden kann“, berichtete Ispiryan.

Am Rande der vorgeschlagenen Tour lägen mehrere Hofläden oder Cafès. „Exklusive Übernachtungsmöglichkeiten bieten das Schloss Basthorst bei Crivitz, das Bernsteinschloss in Wendorf und Schloss Kaarz.“ Eines der Highlights sei beispielsweise die kleine Brauerei Gädebehn an der Warnow. Diese „Nanobrauerei“ gelte als die kleinste Brauerei in Mecklenburg-Vorpommern.
Weitere Informationen:,

2 min

Mehr lesen

Eine Gruppe Footgolfer auf dem Platz des Golfparks Strelasund

01. Okt 2024

| Nr. 51

| Neues aus den Regionen

Teambildende Maßnahmen im Golfpark Strelasund buchbar

Der Golfpark Strelasund unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung teambildender Maßnahmen. „Die Kombination aus Spiel und Teamgeist fördert den Zusammenhalt und lässt die Mitarbeiter fernab des Büroalltags oder der Baustelle neue Seiten aneinander entdecken“, sagte Andreas Rösemeier vom Marketing des Golfparks. Der Bedarf von Unternehmen sei groß, sich extern zu treffen und miteinander zu reden. Vermehrt gebe es auch Firmen, die ihre Kunden zu einer solchen Auszeit einladen. Wichtig sei, dass der Golfpark den Unternehmen dazu passend maßgeschneiderte Tagungs- und die entsprechenden Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stelle.

„Der Golfpark Strelasund bietet Unternehmen eine innovative und unterhaltsame Möglichkeit, durch Schnuppergolf und auch Footgolf teambildende Maßnahmen auf entspannte und zugleich effektive Weise durchzuführen“, betonte Rösemeier. So spiele beispielsweise beim Footgolf Teamtaktik eine große Rolle, dabei könnten Zusammenarbeit und Kommunikation geübt werden. Der Golfpark verfüge über die erste Footgolf-Anlage in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei werde auf dem Golfplatz gespielt und die Bälle müssten in Erdlöcher versenkt werden, die der Ballgröße angepasst sind.

Genauso wie beim Footgolf seien auch beim Schnuppergolf, das einen Einblick in den Golfsport gibt, Geschick und Strategie gefragt. „Das gemeinsame Erleben steht im Mittelpunkt“, erklärte Rösemeier. Die lockere und gleichzeitig herausfordernde Aktivität sorge nicht nur für Spaß, sondern auch dafür, dass Teammitglieder ihre individuellen Stärken im Kontext der Gruppe besser kennenlernen. Die Golflehrer gingen sehr individuell auf die einzelnen Spielerinnen und Spieler ein. Dazu werden beispielsweise auch Videoaufnahmen genutzt.

Das Angebot werde von Unternehmen auch außerhalb der Region gut angenommen, das reiche von kleineren Handwerksbetrieben bis hin zu großen Energieanbietern. „In der Arbeitswelt, die oft von Termindruck, Leistungsstress und Unsicherheiten geprägt ist, kann eine solche Auszeit wahre Wunder bewirken.“ Denn während des gemeinsamen Spiels werde Stress abgebaut und die Zusammengehörigkeit des Teams gestärkt.

Der Golfpark Strelasund verfügt über zwei 18-Loch-Golfplätze und eine weitläufige Übungsanlage mit Driving Range und zwei Pitch- und Puttinggrüns. Angeschlossen ist auch die Golfschule Petjo Kuzarow mit einem breitgefächerten Kursprogramm oder Einzel-Trainerstunden. Der Golfpark Strelasund bietet neben einem gemütlichen Hotel auch einen erstklassigen Spa-Bereich zur Entspannung. Darüber hinaus verfügt er über vielseitige Gastronomie und Veranstaltungsräume für Tagungen und Feiern.
Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

In Prerow auf Fischland-Darß-Zingst steht Eröffnung der Seebrücke bevor.

01. Okt 2024

| Nr. 51

| Neues aus den Regionen

Prerow bekommt mit Seebrücke neues touristisches Wahrzeichen

Nach mehr als zweijähriger Bauzeit steht im Ostseebad Prerow die Eröffnung der neuen Seebrücke und des dazugehörigen Inselhafens kurz bevor. „Sie wird mit 720 Metern die längste Seebrücke im Ostseeraum sein“, sagte der frühere Bürgermeister Prerows, René Roloff. Er war in seiner zehnjährigen Amtszeit mit den Planungen und dem Bau eng verbunden und begleitet nun das Bauwerk in Absprache mit dem neuen Bürgermeister Christian Seidlitz bis zu Eröffnung. Eines der Highlights des gesamten Projekts sei das Betriebsgebäude. Von der Dachterrasse aus hätten die Besucher einen 360-Grad-Blick auf die Küste bis nach Hiddensee. Ein genaues Eröffnungsdatum steht nach Angaben des zuständigen Landwirtschaftsministeriums noch nicht fest. „Wir hoffen aber, dass es in diesem Herbst noch was wird“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Die Kosten werden rund 46 Millionen Euro betragen. Im Inselhafen finden 40 Sportboote, drei Fischerboote und auch der Seenotrettungskreuzer Platz. Der Neubau war nötig geworden, weil der frühere Hafen für den Seenotrettungskreuzer, der Nothafen Darßer Ort, im Kerngebiet des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft liegt.

Roloff bezeichnete die mehr als vier Meter breite Seebrücke als „die Promenade von Prerow, nur auf dem Wasser – unsere Flaniermeile auf der Ostsee“. Alle anderen Seebäder hätten ihre Promenade parallel zum Strand. „Nun können unsere Gäste und die Einheimischen das Meer direkt genießen, ohne sich im weichen Sand bewegen zu müssen.“ Das sei für Ältere, Menschen im Rollstuhl oder Eltern mit Kinderwagen immer schwierig gewesen.

Von großer touristischer Bedeutung sei auch der von der Gemeinde Prerow gewünschte, integrierte Schiffsanleger nach Dänemark. „Die Gäste könnten dann auf ein Fahrgastschiff steigen und nach Klintholm auf der Insel Møn fahren.“ Bei einer Fahrtzeit von voraussichtlich knapp zwei Stunden werde diese die kürzeste Verbindung von Mecklenburg-Vorpommern zur dänischen Insel sein. Bei sehr gutem Wetter könnten von Prerow aus die Kreidefelsen der Insel beobachtet werden.

Gleichzeitig sei auch der gesamte Bereich um den Zugang zur Brücke umgestaltet worden, berichtete Roloff. Nun gebe es mehr Raum für die beliebten Großveranstaltungen, die regelmäßig in Prerow ausgerichtet werden. So lockten Ereignisse wie Silvester, das Neujahrsanbaden oder sommerliche Strandveranstaltungen bis zu 4.000 Besucherinnen und Besuchern an. Nun könne wesentlich besser für deren Sicherheit gesorgt werden.

„Ganz wichtig war uns auch der Rettungsturm der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft“, betonte Roloff. Die früheren Verhältnisse seien nicht mehr zeitgemäß gewesen. „Die Retter mussten mit der Leiter auf den Turm klettern.“ Es hätte auch wegen der Enge der Wache Schwierigkeiten bei der Versorgung von Verletzten gegeben. Deshalb sei die Entscheidung für den „größeren Wurf“ und den Neubau der neuen Rettungszentrale gefallen.
Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

Ein Wildgericht im Restaurant Alexander im Strandhotel Seerose auf der Insel Usedom.

01. Okt 2024

| Nr. 51

| Neues aus den Regionen

Jubiläum: 20. Wildwochen auf Usedom mit Teilnehmerrekord

Im 20. Jahr seit Bestehen der kulinarischen Reihe Wildwochen auf der Insel Usedom gibt es einen Teilnehmerrekord: „Insgesamt 26 Restaurants bieten in der Zeit vom 12. Oktober bis zum 10. November ihren Kunden spezielle Wildgerichte an“, sagten die Organisatoren der Veranstaltung, Sylvia und Friedhelm Acksteiner. Diese vier Wochen stünden bei vielen Touristen fest im Kalender, aber auch Einheimische wollten das Ereignis nicht mehr missen. Die Wildwochen würden inzwischen als ein inselweites Event verstanden. „Die Restaurants und Hotels möchten dabei sein.“ Im Rahmen der Wildwochen würden unter anderem Pilz- oder Kräuter-Wanderungen, Fahrradtouren oder auch Vorträge angeboten.

Wie der Geschäftsführer der Usedom Tourismus GmbH, Michael Steuer, sagte, ist die Insel Usedom auf 34 Prozent ihrer Fläche mit Wald bedeckt. Sie sei damit eine der waldreichsten Regionen von Mecklenburg-Vorpommern. Neben dem Wild könne die Region deshalb auch mit zahlreichen anderen Produkten wie Kräutern, Gewürzen oder Pilzen aufwarten und so mit Regionalität und Nachhaltigkeit punkten. Wie Friedhelm Acksteiner hinzufügte, wird in den Wildwochen ausschließlich einheimisches Wild angeboten.

An den fünf Wochenenden werde den Besuchern jeweils ein Highlight geboten. „So ist die offizielle Eröffnung am 12. Oktober im Forstamt Neu Pudagla mit dem ‚Wild(en) Markt‘ verknüpft“, berichtete Sylvia Acksteiner. Dort gebe es unter anderem Wildschwein am Spieß. Einer der Programmpunkte werde die Krönung des Usedomer Honigkönigs sein, mehrere Dutzend Imker hätten ihre Honigkostproben eingereicht. Zudem gebe es eine Jagdhunde-Präsentation.

Am darauffolgenden Wochenende gibt es mit dem „Wild(en) Tasting“ in der Usedom-Destillerie Mölschow in diesem Jahr eine Premiere. Dort gebe es dann neben der Verkostung der Destillerieprodukte die Möglichkeit, Wildspezialitäten zu probieren, sagte Friedhelm Acksteiner.

Schon seit mehreren Jahren sei das „Wild Fashion Dinner“ am 26. Oktober im Hotel Forsthaus Damerow fester Programmpunkt der Wildwochen. „Das wird ein Genussabend in der Verbindung von Kulinarik und Mode“, sagte Sylvia Acksteiner. Das Besondere sei, dass sich die Designerinnen und Designer, die in diesem Jahr aus Stuttgart, Plauen und Berlin kommen, der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung verschrieben haben. „Sie haben damit den gleichen Ansatz wie die Verantwortlichen in der Küche des Forsthauses.“

Am vierten Wochenende (2. und 3. November) wird im Wasserschloss Mellenthin „Jagdliches Bogenschießen in 3D“ angeboten. Dabei könne mit Pfeil und Bogen auf Tierattrappen geschossen werden. Es gibt eine große Zahl von Freizeitsportlern, die dieses Event sehr schätzen, wie Sylvia Acksteiner sagte.

Die Wild-Gala im Strandhotel Seerose in Kölpinsee am 9. November bilde dann traditionell den Abschluss der Usedomer Wildwochen. Die Gäste erwarte mit einem exklusiven Fünf-Gang-Menu ein kulinarisches Feuerwerk.
Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

Radfahrer am Müther-Turm in Binz

01. Okt 2024

| Nr. 51

| Neues aus den Regionen

„Vom Meer geküsst“: Hörspiel für einen Spaziergang an der Binzer Bucht

Mit dem Hörspiel „Vom Meer geküsst“ hat der Binzer Bucht Tourismus zum Caspar-David-Friedrich-Jahr 2024 für Spaziergänger im Ostseebad Binz ein besonderes Angebot entwickelt. Besucherinnen und Besucher können sich damit auf einen Gang durch die Gemeinde machen und dabei von Gedanken zu berühmten Kunstschaffenden leiten lassen, sagte die Musikerin und Schauspielerin Marie-Luise Gunst, die für die Hörspielreihe verantwortlich zeichnet.

Die Spaziergänger folgten dabei den künstlerischen Spuren, die der Maler Caspar David Friedrich (1774-1840), der Bauingenieur Ulrich Müther (1934-2007), der Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781-1841), der Fotograf Klaus Ender (1939-2021) sowie die Pianistin Clara Schumann (1819-1896) und der Komponist Johannes Brahms (1833-1897) hinterlassen haben. „Diese Künstlerinnen und Künstler haben in der Binzer Bucht gelebt, gewirkt oder sich hier von Meer und Landschaft inspirieren lassen“, betonte Gunst. Die Spaziergängerinnen und Spaziergänger könnten nun selbst das Meer und die Insel Rügen als Muse und Quelle ihres künstlerischen Schaffens wirken lassen.

Mit Smartphone und Kopfhörern ausgestattet könnten sie sich auf eine etwa eineinhalb- bis zweistündige und gut vier Kilometer lange Reise begeben. Gegen ein Pfand kann im Besucherzentrum Haus des Gastes ein Kopfhörer-System ausgeliehen werden. Der aus Mecklenburg-Vorpommern stammende Schauspieler Axel Prahl ist genauso in den Stücken zu hören wie weitere Künstlerinnen und Künstler des Ensembles Kulturkutter Binz. Die reine Hörzeit betrage rund 40 Minuten. „Vom Meer geküsst“ ergründe die Geschichten der Werke und ihrer Erschaffer und solle darüber hinaus vom Zauber der verführerischen „Muse Meer“ berichten. „Vom Meer geküsst“ sei eine Einladung an Menschen – vorrangig im Urlaub – sich auf diese Inspiration einzulassen und etwas in sich zum Klingen zu bringen, erklärte Gunst. Sie selbst sei an der Ostsee sehr viel produktiver als an anderen Orten und weiß sich damit im Einklang mit vielen anderen Menschen. Das Hörspiel lässt sich auch einfach im Strandkorb oder im Sessel genießen, um die Gedanken auf Reisen zu schicken, wie Marikke Behrens vom Binzer Bucht Tourismus hinzufügt.

„Das Ostseebad Binz ist sehr viel mehr als ein Seebad. Hinter der offensichtlichen Schönheit vermutet man eigentlich nicht diesen Tiefgang“, sagte Gunst. Doch es gebe so viele tiefgründige Geschichten zu erleben und zu erzählen. Am Müther-Turm sei es am besten und deutlichsten zu sehen, was damit gemeint ist. Als Kind habe der Binzer Landbaumeister Ulrich Müther gern im Sand gespielt und mit Formen und Material experimentiert. „Diese Inspiration prägte seine Werke: Ein großer Sandhaufen wurde zur Form für die Schalung der weltberühmten Rettungsstation in Binz.“

Die Themen im Hörspiel seien zeitlos, das Angebot bleibe über das aktuelle Romantikjahr zu Ehren von Caspar David Friedrich hinaus bestehen. „Solange die Menschen Spaß daran haben, können sie damit durch die Binzer Bucht wandern“, betonte Gunst.  
Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen

Bleistiftskizzen an der Ostsee

15. Aug 2024

| Nr. 40

| Neues aus den Regionen

Zeichnen und malen auf den Spuren von Caspar David Friedrich im Ostseebad Binz

Unter dem Titel „Skizzenhaft“ lädt das Ostseebad Binz im September zu geführten Kreativausflügen auf den Spuren von Caspar David Friedrich (1774-1840) ein. Zwischen dem 1. und 24. September 2024 können jeweils maximal 16 Teilnehmende jeden Sonntag, Montag und Dienstag unter Anleitung der Künstlerin Rike Übermuth ihre Empfindungen in Skizzen und Farbstudien auf Papier und kleinen Leinwänden festhalten. Treffpunkt für die etwa dreistündigen Touren ist immer um 16:00 Uhr der Müther-Turm an der Strandpromenade. Eine Vorabbuchung sei notwendig, hieß es.

Hintergrund der Idee zu den kreativen Exkursionen mit einer Länge von etwa drei Kilometern sei das diesjährige Jubiläumsjahr von Caspar David Friedrich, berichtete Übermuth. Die Wanderung führe entlang der Steilküste und der sogenannten Teufelsschlucht, einem Wanderweg, der sich in das Hochufer einschneidet. „Es ist eine romantische Kulisse.“ Auch Caspar David Friedrich habe viele Naturstudien, Zeichnungen und Aquarelle von der Steilküste und vom Meer, angefertigt. „Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich in die Stimmung und die Landschaft hineinzufühlen.“

Deshalb sei auch die Zeit der Kurse so gewählt worden, dass am Ende die blaue Stunde mitgenommen werden kann. Das sei die Zeitspanne, wenn die Sonne sich so weit unterhalb des Horizonts befindet, dass das blaue Lichtspektrum dominiert: „Die ganze Umgebung ist dann in ein magisches, tiefblaues Licht getaucht“, sagte die Künstlerin. Die Reflexion durch das Meer erzeuge eine besonders eindrucksvolle Wirkung. Es gehe darum, die Naturverbundenheit zu fühlen und zuzulassen und diese Erfahrung auszudrücken.

„Die Leute sollen sich ausprobieren, der Natur hingeben und mit Bleistift und Aquarellen ihre Eindrücke festhalten – ganz ohne Handy.“ Es gebe keinen Erfolgsdruck, keinesfalls würden die Ergebnisse als richtig oder falsch bewertet.

Die Materialien würden gestellt, könnten aber auch gerne mitgebracht werden. Es sei allerdings nicht sinnvoll, eine große Staffelei mitzubringen, da der Weg doch über sehr holpriges Gelände führe. Rike Übermuth ist interdisziplinär tätig und arbeitet eigenen Angaben zufolge an der Schnittstelle zwischen Bildender Kunst und Perfomance Art.
Weitere Informationen:

2 min

Mehr lesen