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01. Mär 2024
| Nr. 9
| Neues aus den Regionen
17 Golfanlagen werden auf Saison vorbereitet
Auf den 17 Golfanlagen in Mecklenburg-Vorpommern herrscht aktuell rege Betriebsamkeit. „Die Plätze werden für den nahenden Frühling und damit für den Saisonstart fit gemacht“, sagte der Präsident des Golfverbands Mecklenburg-Vorpommern, Rüdiger Born. Dabei werde weiterhin großen Wert auf die Umsetzung des Programms „Golf und Natur“ vom Deutschen Golfverband und damit auf die Einhaltung ökologischer Standards gelegt. „Biodiversität wird auf den Golfanlagen ganz großgeschrieben“, betonte er. Eine intakte Natur sei das Kapital der Golfanlagen.
Born machte deutlich, dass insgesamt rund 40 Prozent der Fläche eines durchschnittlichen Platzes bearbeitet werden und nur zwei Prozent – die Greens – unterlägen einer intensiven Bewirtschaftung. „Der Rest ist naturbelassen“, sagte Born. Denn die Menschen wollten Golf spielen, um auch das Erlebnis Natur zu haben.
Die meisten Golfanlagen in Mecklenburg-Vorpommern verfügen über angeschlossene Hotels. Das sei laut Born ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Die meisten Plätze seien vergleichsweise jung: „20 Jahre sind kein Alter für einen Golfplatz“, erläuterte Born. Sie seien beim Bau in die Landschaft integriert worden. „Das ist gut gelungen,“ fügte der Verbandspräsident zu.
Er zeigte sich stolz darauf, dass der Verband vom 26. bis 28. Juli in Fleesensee den jährlichen Seniorenländerpokal austragen wird. Jedes Jahr veranstalte ein anderer Landesgolfverband dieses Event. An den Start gehen laut Born alle zwölf deutschen Landesgolfverbände mit den besten Damen und Herren der Altersklasse 50.
Der Verband in Mecklenburg-Vorpommern zähle rund 18.000 Mitglieder, dies sei eine konstant hohe Zahl in den vergangenen Jahren. „Wir sind ein relativ junges Golfland – vor zehn Jahren hatten wir noch rund 3.000 Mitglieder.“ 50 Prozent der Mitglieder kämen aus anderen Bundesländern und dem Ausland. „Rund 18 Prozent unserer Mitglieder kommen aus Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz.“
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01. Mär 2024
| Nr. 9
| Neues aus den Regionen
Hirsche im Brunftkampf im Museum
Nach langer Schließung wegen einer aufwändigen Sanierung steht die Wiedereröffnung des Forst- und Jagdmuseums in Born auf dem Darß kurz bevor – allerdings unter einem neuen Namen. Wie der Kurdirektor von Born auf dem Darß, Yves Scharmberg, sagte, wird das Haus vom 13. April an „Museum Alte Oberförsterei“ heißen. Grund dafür sei, dass die im Museum behandelte Thematik weit über Forst und Jagd hinausgeht. „Wir bieten die gesamte kulturhistorische Geschichte zu dem Gebäudeensemble „Alte Oberförsterei“, dem damaligen Sitz von Ferdinand von Raesfeld (1855-1929), an.“ Von Raesfeld war von 1891 bis 1913 Revierverwalter der Oberförsterei Darß und prägte die Region durch seine Aufforstungen und Prinzipien der Hege. In den Umbau des Hauses sind laut Scharmberg mehr als 1,8 Millionen Euro investiert worden, das Geld stammte zum größten Teil von der Gemeinde Born selbst.
„Unsere Tierpräparate sind einmalig in Europa“, betonte Scharmberg. Dazu gehöre insbesondere das Ganzkörperpräparat zweier Hirsche im Brunftkampf. Im Obergeschoss des neuen Museums haben die beiden extra eine Vitrine bekommen. Andere wichtige Präparate aus dem Forst- und Jagdmuseum wie Dachse oder Waschbären seien restauriert worden und werden nun in anderer Form präsentiert. Unter den neuen Präparaten sei auch ein Seeadler. „Er fliegt in voller Ausdehnung“, berichtete der Kurdirektor.
Zum Konzept des Hauses gehörten verschiedene Audiostationen, in denen beispielsweise unterschwellige Waldgeräusche, Tiere, Maschinen oder auch der Schuss eines Jägers zu hören sind. An sogenannten Medienstationen gebe es Interviews mit Menschen, die in unterschiedlicher Art und Weise mit der Arbeit im Wald zu tun hatten. Die Schau ist laut Scharmberg kindgerecht konzipiert, so gibt es neben einer Ausmalstation auch die Möglichkeit, den Umgang mit einem Fernglas zu erlernen sowie einige Kinderstationen, unter anderem zu Tiersteckbriefen und Tierspuren im Wald.
Die Eröffnung am 13. April bekomme durch ein Treffen von Jagdhornbläsern aus der Region eine besondere Note.
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01. Mär 2024
| Nr. 9
| Neues aus den Regionen
Nobelpreisträger Olga Tokarczuk und Jon Fosse bei Usedomer Literaturtagen
Unter dem Titel „Hoffnung atmen“ starten in diesem Jahr die 16. Usedomer Literaturtage vom 10. bis 13. April. Mit dabei ist laut Veranstalter auch der Literaturnobelpreisträger Jon Fosse. Dem norwegischen Dramatiker, Kinderbuchautor, Lyriker und Essayist war der begehrte Preis im vergangenen Jahr verliehen worden. Er biete Gästen die Lesung „Unendliches Erzählen“ mit Musik an. Dabei die Pianistin Hideyo Harada Werke seines norwegischen Landsmannes Edvard Grieg (1843-1907) spielen.
Eröffnet werden die Tage von Altbundespräsident Joachim Gauck. Unter der Überschrift „Erschütterungen“ sprechen er, die Journalistin Helga Hirsch und der Autor, Diplomat und Kunsthistoriker Manfred Osten über den Kampf für Freiheit. „Wir laden unsere Gäste zu einer literarischen Atempause und erholsamen Stunden ein“, sagte der Intendant der Usedomer Literaturtage, Thomas Hummel. „Mit unserer neuesten Ausgabe sind wir nah an der Gegenwart und den Fragen unserer Zeit.“
Mit sind auch die drei Usedomer Literaturpreisträgerinnen Joanna Bator (2017), Tanya Maljartschuk (2022) und Ronya Othmann (2024). Für die Beschreibung einer deutsch-jesidischen Familiengeschichte in ihrem Debütroman „Die Sommer“ erhält Othmann den diesjährigen Usedomer Literaturpreis. Dieser soll der 31-jährigen Schriftstellerin am Samstag (13. April) verliehen werden.
Von der Jury unter dem Vorsitz der polnischen Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hieß es zu „Die Sommer“, dass Othmann in einer wunderbar zurückhaltenden Sprache von einer emotionalen Meisterleistung schreibe – nämlich der existentiellen Herausforderung, die Menschen zwischen zwei Kulturen stemmen müssen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und mit einem einmonatigen Arbeitsaufenthalt auf der Insel Usedom verbunden.
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01. Mär 2024
| Nr. 9
| Neues aus den Regionen
Zwölf Plastiken in Ausstellung „Barlach in Wismar" in St.-Georgen-Kirche
In der Wismarer St.-Georgen-Kirche sind vom 13. April an zwölf Bronzen des Bildhauers Ernst Barlach (1870-1938) zu bewundern. Barlach gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne, der mit seinem plastischen und grafischen Oeuvre bereits zu Lebzeiten nationale sowie internationale Berühmtheit erlangte. „Die Bandbreite der gezeigten Objekte repräsentieren den Künstler sehr gut“, ist die Kuratorin der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow, Franziska Hell, überzeugt. Die Bronzen stammen aus dem Bestand der Stiftung.
Barlach hatte 1913 zusammen mit dem Schriftsteller Theodor Däubler (1876-1934) eine Reise durch Mecklenburg und Vorpommern unternommen. Wie schon bei Reisen in den Jahren zuvor hinterließ die Hansestadt Wismar mit den imposanten Kirchenbauten einen bleibenden und sympathischen Eindruck bei ihm, wie die Kuratorin berichtete. Dies habe sich auch in Texten von ihm niedergeschlagen.
So sei es nur folgerichtig, eine Auswahl der wichtigsten und bekanntesten Motive Barlachs in der St.-Georgen-Kirche zu präsentieren. „Die Werke zeigen die einmalige Könnerschaft des Künstlers“, betonte Hell. Nun sind in Wismar mit „Der Melonenschneider“ (1907) und „Das russische Liebespaar“ (1908) Objekte zu sehen, die auf seine Russland-Reise im Jahr 1906 verweisen. Die Arbeiten „Mann mit Stock“ (1918), „Das Wiedersehen“ (1926) oder auch „Pieta“ (1932) verdeutlichten Barlachs lebenslange Auseinandersetzung mit Religion und Spiritualität. Die Figuren „Die sitzende Alte“ (1933) und „Die hockende Alte“ (1933) führten die tiefgehende Empathie Barlachs für seine Mitmenschen eindrücklich vor Augen. Sie wiesen auf seine Beschäftigung mit den sozialen Missverhältnissen vor allem nach dem Ersten Weltkrieg und den 1930er Jahren hin, sagte die Kuratorin Hell.
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12. Feb 2024
| Nr. 7
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Februar +++
Mit der Gemeinde Glowe auf der Insel Rügen ist Mecklenburg-Vorpommern um ein Seebad reicher, sodass Gäste nun die Wahl aus insgesamt 27 Seebädern im Urlaubsland haben. Kürzlich wurde der Titel „Staatlich anerkanntes Seebad“ durch Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, an die Gemeinde Glowe übergeben. Laut dem für Kur- und Erholungsortwesen zuständigen Ministerium sind die Voraussetzungen für diesen Titel unter anderem die Lage am Meer, eine einwandfreie, überwachte Badewasserqualität, eine Strandpromenade sowie die Möglichkeiten für Spiel und Sport. Das Seebad Glowe wird von einem acht Kilometer langen Sandstrand sowie einer Promenade mit einem Hafen geprägt. Digitalisierung ist hier Programm: Parkgebühren und Hafenliegeplätze können online gebucht und bezahlt werden. Auch die Kurabgabe erfolgt digital. Zudem will sich die Gemeinde Glowe zukünftig verstärkt dem Thema Barrierefreiheit widmen und strebt an, als barrierefrei geprüfter Tourismusort ausgezeichnet zu werden.
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08. Feb 2024
| Nr. 6
| Pressemitteilungen
Schwimmende und schwebende Standesämter in Mecklenburg-Vorpommern
„Willst du mich heiraten?“ Anlass für diese Frage können sowohl der Welttag der Ehe am 11. Februar als auch der Valentinstag am 14. Februar geben. Wer den Bund der Ehe in Mecklenburg-Vorpommern schließen möchte, für den bieten sich zwischen Ostseeküste und Seenplatte ganze besondere Orte und zwar schwimmende und schwebende Standesämter. Immerhin: Jede dritte der 2022 mehr als 9.700 geschlossenen Ehen in Mecklenburg-Vorpommern wurde laut Statistischem Landesamt von Urlaubern geschlossen, sprich von Paaren, bei denen keiner der Partner einen Wohnsitz im Urlaubsland hat. Einige dieser besonderen Orte für die Eheschließung sind im Folgenden aufgeführt. Weitere Informationen, unter anderem zu Schloss- oder Strandhochzeiten, sind unter zu finden.
Maritimes Flair in Kröslin: Hochzeit im schwimmenden Standesamt
Im BALTIC SEA RESORT® in der Marina Kröslin vor der Insel Usedom können sich Paare in einem schwimmenden Standesamt das Ja-Wort geben. Es handelt sich um eine Außenstelle des Standesamtes Lubmin. Der Trauraum im Floating House mit Ausblick auf den Yachthafen und den Krösliner See bietet Platz für das Brautpaar und bis zu 18 Gäste. Für die anschließende Feier eignen sich die nahe gelegenen Restaurants STEGHOUSE oder DENNIS DINER. Das Brautpaar kann die über dem Trauraum liegende Honeymoon Suite buchen, während Hochzeitsgäste in den oder Floating Houses übernachten können. Das schwimmende Standesamt kann ab 225 Euro gemietet werden. Das besondere Angebot kann direkt bei der Marina Kröslin gebucht werden.
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Hochzeitsfeier im Hellingkran / Tag der offenen Tür am 14. Februar
Paare, die nach einem besonderen Ort für ihre Hochzeitsfeier suchen, können am Valentinstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr den neuausgebauten Hellingkran in Rostock in Augenschein nehmen. 336 Stufen geht es dort hinauf in den siebten Himmel: Der ehemalige Maschinenraum im denkmalgeschützten Gebäude bietet Platz für etwa 30 Personen. Eine Stahltreppe führt zu einer Galerie hinauf, die als Hochzeitssuite ausgebaut ist. Das Esszimmer befindet sich in der ehemaligen Krankanzel. Von dort aus eröffnet sich – etwa beim gemeinsamen Frühstück – ein Blick über die Warnow: der Fischereihafen auf der einen und Rostocks große Backsteinkirchen auf der anderen Seite. Neben einer voll ausgestatteten Küche gibt es mehrere Sanitärräume, einer davon barrierefrei, und einen Aufzug.
Geplant ist, etwa ab dem kommenden Sommer mit dem Standesamt Rostock zusammenzuarbeiten, sodass neben einer Feier auch die Trauungen selbst im Kran stattfinden können. Schon vorab, am 14. Februar 2024, empfangen Mitglieder des Fördervereins Tradition Ostseeschiffahrt, dem Eigentümer des Hellingkrans, Interessierte zu einer Stippvisite.
Der Kran ist 1976 auf dem Gelände der damaligen Rostocker Neptunwerft errichtet worden, um bis zu 40 Tonnen schwere Stahlplatten für den Schiffbau zu heben. Heute erinnert er als technisches Denkmal an etwa 170 Jahre Schiffbaugeschichte in der Hansestadt.
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Mit Märchenschlossblick auf dem Schweriner See
Das auf einer Insel im See gelegene Schweriner Schloss in der Landeshauptstadt lockt mit seiner märchenhaften Atmosphäre Verliebte nach Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Schweriner See können sich Paare für ihre Vermählung an Bord der WEISSEN FLOTTE Schwerin begeben. Auf dieser Außenstelle des Standesamtes Schwerin unternimmt die Hochzeitsgesellschaft im Anschluss an die Trauung auf dem Schiff vor der Kulisse des Schweriner Schlosses eine einstündige Fahrt auf dem See. Die Mietkosten betragen 710 Euro bei bis zu 30 Gästen; ab 31 Personen sind 810 Euro zu zahlen. Hochzeitsfeiern sind hier von Mai bis September möglich.
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Am Inspirationsort von Caspar David Friedrich am Königsstuhl auf der Insel Rügen
2024 ist der in Greifswald geborene Romantiker Caspar David Friedrich in aller Munde: Der 250. Geburtstag des Künstlers wird mit zelebriert. Auf seiner Hochzeitsreise, die unter anderem auf die Insel Rügen führte, fand Friedrich Inspiration für sein Hauptwerk „Kreidefelsen auf Rügen“, das als sogenanntes „Hochzeitsbild“ bekannt ist. Paare können nach einer Trauung im festlich eingerichteten Kreidesaal des Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL, die offizielle Außenstelle des Standesamtes Sassnitz, ebenfalls den Ausblick auf die Kreidefelsen und die Ostsee genießen. Im Saal ist Platz für bis zu 30 Gäste. Die Kosten für die Trauung betragen 225 Euro. Dazu können Angebote wie ein Sektempfang oder eine Hochzeitskutsche gebucht werden. Beim anschließenden Fotoshooting geht es hoch hinaus auf eine schwebende Plattform, den Skywalk Königsstuhl. Möglich ist auch eine anschließende Wanderung durch den umliegenden Nationalpark Jasmund.
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Vermählung vor der Liebesinsel auf dem Mirower See
Auf dem Mirower See in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte befindet sich ein besonders romantisches Motiv: Von der Schlossinsel aus führt eine kunstvoll gestaltete Brücke zur so genannten Liebesinsel. Bei einer Trauung auf dem Mirower See kann sich das Brautpaar samt Gästen an dem Ausblick auf die Schlossinsel mit dem barocken Schloss und die Liebesinsel erfreuen. Vier Fahrgastschiffe der Mirower Schiffahrtsgesellschaft unterschiedlicher Größe sind Außenstellen des Standesamt Neustrelitz und bieten die schwimmenden Trauzimmer an.
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Foto: Marina Kröslin GmbH
Foto: fx-fotodesign
Foto: WEISSE FLOTTE Schwerin
Foto: Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL/Peter Lehmann
Foto: Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL/Timm Allrich
Foto: TMV/Myroad.de
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30. Jan 2024
| Nr. 5
| Pressemitteilungen
Schauspiel-Workshop und Upcycling-Bastelkurs: In den Winterferien nach Mecklenburg-Vorpommern
Das breite Spektrum an Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern zieht erneut zahlreiche Gäste in den Winterferien an: Bei einem Upcycling-Bastelkurs können Kinder spielerisch umweltbewusstes Verhalten erlernen, im Mecklenburgischen Staatstheater wird im Sing-Workshop musiziert und beim Schauspieltraining die Bühnenpräsenz geprobt. Auch in den mehr als 30 Naturerlebniszentren im Nordosten gibt es facettenreiche Angebote. So können Kinder unter anderem im Warener Müritzeum die Überlebensstrategien der einheimischen Pflanzen im Winter erforschen. Dazu Tobias Woitendorf, Tourismusbeauftragter des Landes und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Ausgehend von den Zahlen im Vorjahreszeitraum (Februar 2023: 1,1 Millionen Übernachtungen), gehen wir davon aus, dass wir auch im Februar dieses Jahres mehr als eine Million Übernachtungen im Urlaubsland zählen werden. Familien können sich jedenfalls auf ideenreiche Angebote freuen.“ Einige Veranstaltungen für die Winterferien sind im Folgenden aufgeführt. Weitere Angebote sind unter zu finden.
Schwerin: Sing-Workshop und Schauspieltraining vom Mecklenburgischen Staatstheater
In der M*Halle des Schweriner Staatstheater können Kinder zwischen sieben und zehn Jahren am 13. und 14. Februar von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr unter Anleitung einer Musikpädagogin bei Atem-, Stimm- und Sprachspielen mitmachen. Außerdem werden aus Kunststoffröhren bestehende Musikinstrumente, so genannte Boomwhacker, genutzt, zu deren Klang Lieder gesungen werden. Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren können sich am 15. und 16. Februar von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr beim Schauspieltraining mit einer Theaterpädagogin erproben. In dem Workshop erlernen Teilnehmende unter anderem Methoden, mit Texten umzugehen sowie das Trainieren des Körpergefühls und der Bühnenpräsenz. Die Teilnahme ist ohne Vorkenntnisse und kostenfrei möglich und kann bei Anika Luedtke unter luedtke@mecklenburgisches-staatstheater.de oder der Rufnummer 0385 53 00149 angemeldet werden.
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Wismar: Ferienführungen im „phanTECHNIKUM“
Unter dem Titel „Geflunkert oder doch die Wahrheit“ finden sowohl am 3. Februar als auch am 17. Februar jeweils ab 11:00 Uhr Winterferienführungen im „phanTECHNIKUM“ in Wismar statt. Dabei werden an ausgewählten Objekten des Ausstellungshauses des Technischen Landesmuseums MV kultur- und technikhistorische Geschichten vorgetragen. Die Teilnehmenden erraten anschließend, ob die Erzählungen wahr oder ausgedacht sind und erfahren daraufhin die Auflösung. Am 4. Februar wird eine weitere Führung angeboten, bei der Laborexperimente gezeigt werden. Die Teilnahme kostet je einen Euro (zzgl. Eintritt); die Anmeldung ist unter der Rufnummer 03841 304570 oder per E-Mail an buchen@phantechnikum.de möglich.
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Rostock: Upcycling-Bastelkurs „Müll im Meer“
Am 19. Februar sind von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr noch freie Plätz beim Upcycling-Bastelkurs in der Vogtei Warnemünde vorhanden. Unter dem Titel „Müll im Meer“ können Teilnehmende unter anderem mit Stoff, Kunststoff und Holz kreativ werden und Kunstwerke oder Gebrauchsgegenstände basteln, die mitgenommen werden dürfen. Zudem erfahren die Teilnehmenden nebenbei etwas über Abfall im Meer und Möglichkeiten für ein umweltbewusstes Verhalten. Die Anmeldung ist unter möglich; die Teilnahme kostet zwei Euro.
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Güstrow: Wolfstouren, Vogelfutter-Basteleien und Eulenwanderungen im Wildpark-MV
Im Wildpark-MV stehen vom 5. bis zum 16. Februar jeweils zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr unterschiedliche Angebote auf dem Winterferienprogramm: Kinder können zum Beispiel an einer Wolfstour mit anschließendem Stockbrotbacken an der Feuerschale teilnehmen oder eine Futterglocke für die Vögel im heimischen Garten oder auf dem Balkon basteln. Neu ist die Eulenwanderung in der Dämmerung, bei der Wissenswertes über die nachtaktiven Tiere vermittelt wird. Die Teilnahme kostet zuzüglich der Eintrittspreise je nach Veranstaltung bis zu drei Euro.
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Waren (Müritz): Ferienaktionen im Müritzeum
Im Müritzeum in Waren (Müritz) in der Mecklenburgischen Seenplatte wird am 7. Februar ab 10:00 Uhr die Ferienaktion „Mit Frostschutz durch den Winter – Überlebensstrategien der einheimischen Pflanzen in der kalten Jahreszeit“ angeboten. Dabei erfahren teilnehmende Kinder Wissenswertes darüber, wie sich die Pflanzenwelt an die niedrigen Temperaturen anpasst. Am 14. Februar findet unter dem Titel „Das Moor – ein ganz besonderer Lebensraum“ ein weiterer Aktionstag statt, an dem Interessierte das Ökosystem genauer unter die Lupe nehmen können. Für beide Termine ist eine Anmeldung unter der Rufnummer 03991 633 680 erforderlich. Die Teilnahme kostet sechs Euro pro Kind.
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Zingst: Taschenlampenführung durch das Heimatmuseum
Im Heimatmuseum Zingst auf Fischland-Darß-Zingst werden am 7. und am 14. Februar jeweils von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr Veranstaltungen unter dem Titel „Im Dunkeln durch's Museum – Taschenlampenführungen für Kinder“ angeboten. Dabei können Abenteurer von sechs bis zwölf Jahren die Ausstellungsstücke im Schein ihrer Taschenlampe begutachten und erhalten so eine neue Perspektive auf die Kunstwerke. Im Heimatmuseum Zingst werden neben der Orts- und Inselgeschichte unter andere auch die Schiffbau- und Schifffahrtsgeschichte des Ortes und eine Schiffsmodellausstellung gezeigt. Die Teilnahme an der kostenfreien Führung kann unter der Rufnummer 038232 15561 oder per E-Mail an museum@zingst.de angemeldet werden.
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26. Jan 2024
| Nr. 4
| Neues aus den Regionen
Sauna-Vergnügen am Binzer Strand
Bis voraussichtlich März 2024 kann zwischen den Strandabgängen 12 und 13 am Binzer Strand mit Meerblick sauniert werden. Dafür stehen zwei Badekarren zur Verfügung. In einem kann geschwitzt werden. Der zweite dient als Umkleide- und Ruheraum. Vergeben werden Termine für drei Stunden und maximal vier Personen pro Buchung. Das bietet genügend Zeit für mehrere Saunagänge und eiskalte Erfrischungsbäder in der Ostsee.
Die von der Tischlerei Loewenstein im niedersächsischen Hude gefertigten Nachbauten historischer Badekarren mit einem Innenmaß von vier Quadratmetern stehen nahe der Binzer Seebrücke, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Die Karren können pro Buchung für 70 Euro angemietet werden. Handtücher und Bademäntel sind selbst mitzubringen. Hinterlegt werden muss eine Kaution von 100 Euro, die erstattet wird, sobald die Abnahme der Sauna ohne Mängel erfolgt ist. Die Terminauswahl ist online zu finden. Die Nutzung ist nur mit vorheriger möglich.
Dann kann die Strandsauna auch als Kulisse und zum Aufwärmen dienen, um am 3. Februar als Zuschauer beim Binzer Eisbaden dabei zu sein oder sich als Aktiver in die Fluten der kalten Ostsee zu stürzen. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr neben der Seebrücke. Die Veranstalter freuen sich, sowohl erfahrene Profis als auch Eisbade-Neulinge zu dieser Wintergaudi zu begrüßen. So können Teilnehmende bei heißen Rhythmen und fröhlicher Unterhaltung am Strand, unterstützt durch die Anfeuerungsrufe der Zuschauenden Wintermantel, Schal und Mütze für das eisige Bad ablegen und sich sogar fantasievoll verkleiden.
Für die schönsten, vom Fasching inspirierten Badekostüme gibt es attraktive Preise. Wer an der Prämierung teilnehmen möchte, sollte sich vorab unter anmelden. Startschuss zum Sprung ins kalte Wasser ist gegen 14:45 Uhr. Im Anschluss an das winterlich-maritime Vergnügen dürfen sich die Eisbader auf Heißgetränke freuen, oder sich nach vorheriger Anmeldung in der Strandsauna aufwärmen.
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26. Jan 2024
| Nr. 4
| Neues aus den Regionen
Meeresmuseum in Stralsund steht vor Wiedereröffnung
Das Team des MEERESMUSEUMs Stralsund arbeitet gegenwärtig noch intensiv daran, den Standort im Herzen der Hansestadt im Sommer 2024 wiederzueröffnen. Erklärtes Ziel der Museumsmacher ist es, den zeitgemäßen Ansprüchen an Barrierefreiheit im gesamten Rundgang sowie an Energieeffizienz und Modernität gerecht zu werden.
Der neu gestaltete geräumigere Eingangsbereich wird sich vom sogenannten Forum über den überdachten Westhof mit Museumsshop bis hin zum Westportal der Kirchenhalle erstrecken. Hier gelangen Gäste in den komplett überarbeiteten Ausstellungsrundgang, der sich dem Ursprung und der Vielfalt des Lebens im Meer widmet, die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Meer beleuchtet und Strategien für nachhaltige Fischerei aufzeigt.
Das freitragende Stabwerk der oberen Ausstellungsebenen erhielt bis zu 14 Meter lange Öffnungen für die Installation von originalgroßen Modellen von Meerestieren, angefertigt von Figurenbauer Peter Ardelt aus Dresden. Durch die Vergrößerung des Stabwerks wird auch der imposante Blick vom Erdgeschoss bis zum Gewölbe des Kirchenschiffes frei. Während der Ausstellungsbereich neue Fußböden, Treppen, einen zusätzlichen Lift und durchsichtige Geländer erhält, werden hinter den Kulissen die Exponate und Grafiken für die neuen Vitrinen erstellt. Besonders beliebte Objekte sind auch weiterhin zu sehen. Darunter der Globus aus dem ehemaligen Eingangsbereich, der nun für eine digitale Bespielung mit meereskundlichen Themen genutzt wird.
Auf dem Südhof des Museumsgeländes entsteht ein Großaquarium, das mit einem Fassungsvermögen von 700.000 Litern Wasser die Meeresbewohner eines Karibikriffs zeigen wird. In dem rundum erneuerten Aquarienkeller können die Besuchenden die Lebensräume der tropischen Meere etwa vor Hawaii, im Korallendreieck, vor den Malediven und im Roten Meer nachvollziehen. Museumsdirektor Prof. Dr. Burkard Baschek: „Unsere Gäste erwartet ab Sommer 2024 ein traditionsreiches und zugleich modernes Ausstellungshaus, das für die Meere und deren Schutz begeistern wird.“
Wer bis dahin erfahren möchte, wo sich die Tiere aus dem MEERESMUSEUM derzeit befinden, wie Ausstellungsobjekte in der hauseigenen Präparation entstehen und wie die Modernisierung voranschreitet, erhält in der Vodcast-Reihe „Bagger bei die Fische!“ Einblicke in die inhaltliche Arbeit des Deutschen Meeresmuseums.
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26. Jan 2024
| Nr. 4
| Neues aus den Regionen
Winterurlaub auf dem Hausboot in Vorpommern
Nördlich von Wolgast liegt das Fünf-Sterne Baltic Sea Resort an der Marina Kröslin am gleichnamigen See, der unmittelbar an den Peenestrom vor der Insel Usedom grenzt. Anfang Dezember vergangenen Jahres eröffneten die Betreiber, die Marina Kröslin, eine neue Steganlage mit elf Hausbooten. Die großzügigen Hausboote bieten auf 45 Quadratmetern Wohnfläche Platz für bis zu vier Personen und können auch im Winter gebucht werden.
Zur Ausstattung der schwimmenden Häuser gehören neben einer voll ausgestatteten Wohnküche mit Sofa und Esstisch zwei Schlafzimmer mit Boxspringbetten sowie eine Terrasse mit Sitzlounge am Bug sowie ein großes Terrassen-Oberdeck. Zum modernen Komfort zählen Fernsehen und WLAN ebenso wie ein Kamin und eine Dusche/WC.
In Farbe und Ausstattung renoviert präsentiert sich außerdem das zur Marina gehörige Restaurant STEGHOUSE, in dem Tagesgerichte und saisonale Menüs aus vorwiegend regionalen Zutaten, darunter Fisch serviert werden.
Zur Marina gehört zudem ein Spa-Bereich mit Saunen, Fitnessraum, Physiotherapie und Friseur. Einen Rundblick über den Yachthafen bis zur Insel Usedom bietet darüber hinaus die Rooftop-Dachterrasse, auf der Gäste in feuerbeheizten Badebottichen entspannen können.
Verbinden lässt sich der Aufenthalt im Baltic Sea Resort mit einer Winterwanderung etwa am Bodden entlang von Kröslin bis ins Seebad Lubmin. Weitere empfehlenswerte Routen führen von Lubmin über Vierow nach Wusterhusen und zurück zu Seebrücke von Lubmin oder durch die Lubminer Heide, zu der auch ein Besuch im Fischerdorf Freest gehört.
Im Rahmen eines Winterferien-Specials können alle Übernachtungen in der Marina bis Ende März 2024 mit einem Rabatt von 15 Prozent gebucht werden.
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